KS 60 E - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KS 60 E FESTOOL
Wendlingen, 2018-08-23

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VucayDr. Wolfgang Knorr CTO

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i.V. R. B xanottRalf Brandt
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999 in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999 dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999
Inhaltsverzeichnis
1 Symbole....7
2 Sicherheitshinweise....7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 10
4 Technische Daten....11
5 Geräteelemente.... 11
6 Inbetriebnahme....11
7 Einstellungen.... 12
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......14
9 Wartung und Pflege.... 17
10 Zubehör.... 18
11 Umwelt.... 19
1 Symbole
Symbol Bedeutung

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Schutzhandschuhe tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Nicht direkt ins Licht blicken!

Nicht in den Hausmüll geben.

Drehrichtung der Säge und des Sägeblatts

Sägeblattabmessung
a ... Durchmesser
b ... Aufnahmebohrung

Tipp, Hinweis

Handlungsanweisung

Schutzklasse II

Netzstecker ziehen!
Symbol Bedeutung

Gefahrenbereich! Hände fernhalten!

Warnung vor heißer Oberfläche!

Quetschgefahr für Finger und Hände!

Schnittgefahr durch freistehendes Sägeblatt

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnis-
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise
- Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vorgesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstoffen wie Stäben, Stangen, Schrauben usw. verwendet werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile.
- Fixieren Sie das Werkstück nach Möglichkeit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von jeder Seite des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu
Deutsch
halten. Wenn Ihre Hand zu nah am Sägeblatt ist, besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch Kontakt mit dem Sägeblatt.
- Das Werkstück muss unbeweglich sein und entweder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt werden. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt und schneiden Sie nie „frei-händig“. Lose oder sich bewegende Werkstücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und zu Verletzungen führen.
- Schieben Sie die Säge durch das Werkstück. Vermeiden Sie es, die Säge durch das Werkstück zu ziehen. Für einen Schnitt heben Sie den Sägekopf und ziehen ihn über das Werkstück, ohne zu schneiden. Dann schalten Sie den Motor ein, schwenken den Sägekopf nach unten und drücken die Säge durch das Werkstück. Bei ziehendem Schnitt besteht die Gefahr, dass das Sägeblatt am Werkstück aufsteigt und die Sägeblatteinheit dem Bediener gewaltsam entgegengeschleudert wird.
- Kreuzen Sie nie die Hand über die vorgesehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks „mit gekreuzten Händen“, d.h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich.
- Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Sicherheitsabstand von 100 mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Sägeblatts, z.B. beim Entfernen von Holzabfällen). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu Ihrer Hand ist möglicherweise nicht erkennbar, und Sie können schwer verletzt werden.
- Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum Anschlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwischen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke können sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Sägeblatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine
Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein.
- Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Kleine Abfälle, lose Holzstücke oder andere Gegenstände, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kommen, können mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden.
- Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder festhalten und können beim Sägen ein Klemmen des Blatts verursachen oder verrutschen.
- Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskapp-säge vor Gebrauch auf einer ebenen, festen Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird.
- Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei je- dem Verstellen des Gehrungswinkels da- rauf, dass der verstellbare Anschlag richt- ig justiert ist und das Werkstück abstützt, ohne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berührung zu kommen. Ohne die Ma- schine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständige Schnitt- bewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behin- derungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt.
- Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder länger als die Tischoberseite sind, für eine angemessene Abstützung, z.B. durch Tischverlängerungen oder Sägeböcke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abgestützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt weggeschleudert werden.
- Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung heran. Eine instabile Abstützung des Werkstücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts verschieben und Sie und den Helfer in das rotierende Blatt ziehen.
- Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt werden. Wenn wenig Platz ist, z.B. bei Verwendung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt verkeilen und gewaltsam weggeschleudert werden.
- Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine geeignete Vorrichtung, um Rundmaterial wie Stangen oder Rohre ordnungsgemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wodurch sich das Blatt „festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann.
- Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl erreichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verringert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird.
- Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, ziehen Sie den Netzstecker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Entfernen Sie anschließend das eingeklemmte Material. Wenn Sie bei einer solchen Blockierung weitersägen, kann es zum Verlust der Kontrolle oder zu Beschädigungen der Gehrungskappsäge kommen.
- Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf unten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen.
- Halten Sie den Handgriff gut fest, wenn Sie einen unvollständigen Sägeschnitt ausführen oder wenn Sie den Schalter loslassen, bevor der Sägekopf seine untere Lage erreicht hat. Durch die Bremswirkung der Säge kann der Sägekopf ruckartig nach unten gezogen werden, was zu einem Verletzungsrisiko führt.
2.3 Weitere Sicherheitshinweise
- Nur Sägeblätter verwenden, die den Angaben aus der bestimmungsgemäßen Verwendung entsprechen. Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und können Splitter aus dem Werkstoff herausbrechen und heraus-schleudern. Diese Splitter können das Au-
ge des Benutzers oder umstehender Personen treffen.
- Nur Sägeblätter mit Spanwinkel ≤ 0° verwenden. Ein Spanwinkel > 0° zieht die Säge ins Werkstück. Es besteht Verletzungsgefahr durch zurückschlagende Säge und ro-tierendes Werkstück.
- Vor jedem Einsatz die Funktion der Pendelschutzhaube kontrollieren. Das Elektrowerkzeug nur verwenden, wenn es ordnungsgemäß funktioniert.
- Nicht mit den Händen in den Spanauswurf greifen. Rotierende Teile können die Hände verletzen.
- Beim Arbeiten können gesundheitsschädigende Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. In Ihrem Land gültige Sicherheitsvorschriften beachten.

- Zum-Schutz Ihrer Gesundheit eine P2-Atemschutzmaske tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Angesägte oder beschädigte Anschläge austauschen. Beschädigte Anschläge können beim Arbeiten mit der Säge weggeschleudert werden. Umstehende Personen können verletzt werden.
- Nur original Festool Zubehör und Verbrauchsmaterial verwenden. Nur von Festool getestetes und freigegebenes Zubehör ist sicher und auf das Gerät und die Anwendung perfekt abgestimmt.
- Das Elektrowerkzeug nur in Innenräumen und trockener Umgebung verwenden.

Nicht direkt ins Licht blicken. Die optische Strahlung kann die Augen schädigen.
2.4 Restrisiken
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschriften können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch:
- Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube,
- Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker,
Deutsch
– Wegfliegen von Werkstückteilen,
- Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschädigten Werkzeugen,
- Geräuschemission,
- Staubemission.
2.5 Aluminiumbearbeitung

Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:
- Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters.
- Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.

Schutzbrille tragen!
2.6 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L
$$ _ {\mathrm{PA}} = 9 1 \mathrm{dB(A)} $$
Schallleistungspegel L
$$ _ {\mathrm{WA}} = 1 0 0 \mathrm{dB(A)} $$
Unsicherheit K = 3 dB


VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall
Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.
Die angegebenen Geräuschemissionswerte
- sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden,
- können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.
- sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden, - können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

VORSICHT
Die Geräuschemissionen können - abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen.
- Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festlegen, die auf einer Abschätzung der Belastung während der tatsächlichen Benutzungsbedingungen beruhen. (Hierbei sind alle Anteile des Betriebszyklus zu berücksichtigen, beispielsweise Zeiten, in denen das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft.)
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Elektrowerkzeug ist als Standgerät bestimmungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Holz, Kunststoff, Aluminiumprofilen und vergleichbaren Werkstoffen. Andere Materialien, insbesondere Stahl, Beton und mineralische Werkstoffe, dürfen nicht bearbeitet werden.
Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerkzeug vorgesehen sind.
Die Sägeblätter müssen folgende Daten aufweisen:
- Sägeblattdurchmesser 216 mm
- Schnittbreite 2,3 mm (entspricht Zahnbreite)
- Aufnahmebohrung 30 mm
- Stammblattdicke 1,6 mm
- Sägeblatt gemäß EN 847-1
- Sägeblatt mit Spanwinkel ≤ 0°
- geeignet für Drehzahlen über 5000 min ^-1 . Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen verwendet werden.

Für Schäden und Unfälle bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
4 Technische Daten
| Zug- und Kappsäge KS 60 E | |
| Leistung 1200 W | |
| Stromzufuhr 220-240 V~ 50-60 Hz | |
| Drehzahl (Leerlauf) | 1300 - 3500 min ^-1 |
| Drehzahl max. ^[1] | 5000 min ^-1 |
| Gehrungswinkel max. 60° links/rechts | |
| Neigungswinkel max. 47/46° links/rechts | |
| Sägeblattabmessungen 216 x 2,3 x 30 mm | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 | 17,8 kg |
5 Geräteelemente
| [1-1] | Handgriff |
| [1-2] | Sicherheitstaste |
| [1-3] | Ein-/Ausschalter |
| [1-4] | Hebel für Nuttiefenbegrenzung |
| [1-5] | Drehknopf für Zugarretierung |
| [1-6] | Hebel für TransportarretierungSpindelstopp |
| [1-8] | Anschlaglineal (beidseitig) |
| [1-9] | Drehknöpfe zum Fixieren der Tischverbreiterung (beidseitig) |
| [1-10] | Winkelanzeige für Gehrungsschnitte |
| [1-11] | Hebel zum Rasten der Gehrungswinkel |
| [1-12] | Drehteller |
| [1-13] | Pendelschutzhaube |
| [2-1] | Kabelklemme |
| [2-2] | Absaugstutzen |
| [2-3] | Ein-/Ausschalter für Schlaglicht (teilweise Zubehör) |
| [2-4] | Schraubzwinge FSZ120 |
| [2-5] | Stellrad für Drehzahleinstellung |
| [2-6] | Drehknopf zum Fixieren des Drehtellers |
| [2-7] | Tischverbreiterung (beidseitig) |
[2-8] Schmiegengarage zum Festklemmen der Winkelschmiege
[2-9] Sterngriff zum Fixieren des Neigungswinkels
[2-10] Schlüsselgarage für Innensechskant-schlüssel
[2-11] Kabelaufwicklung mit integriertem Tragegriff
[3] Entfernen der Transportsicherung
[4] Isolierte Griffflächen (grau schattierter Bereich)
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung.
6 Inbetriebnahme
6.1 Erste Inbetriebnahme

WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr
▶ Angaben auf Typenschild beachten.
▶ Länderbesonderheiten beachten.

Auf sicheren Stand des Elektro- werkzeugs achten. Kippgefahr. Ggfs.
Montageanleitung für Multifunktionstisch MFT oder Untergestell UG-KAPEX KS 60 beachten.
▶ Transportsicherung entfernen [3].
▷ Schutzhülle von linker Zugschiene entfernen 1
▷ Sägeaggregat herunterdrücken, dabei fixierenden Kabelbinder durchtrennen ②.
▷ Klammer um die Neigungsarretierung abziehen 3
- Maschine aufstellen und in Arbeitsstellung bringen.
6.2 Aufstellen und Befestigen [5]
![FESTOOL KS 60 E - Aufstellen und Befestigen [5] - 1](/content/2026/04/627270/images/bdfc45686e66f94e1172adf0eafa07d49616facfb1a9af4ee9e1ce152a2742dd.jpg)
Vor allen Arbeiten an der Maschine Netzstecker ziehen.
Vor dem Befestigen, sofern gewünscht, Stützfüße A-SYS-KS60 (optionales Zubehör) montieren. Durch diese Stützfüße erhält die Arbeitsfläche auf dem Drehteller dieselbe Höhe wie ein Systainer 1. Mit diesen Systainern können dann lange Werkstücke abgestützt werden [5].
![FESTOOL KS 60 E - Aufstellen und Befestigen [5] - 2](/content/2026/04/627270/images/d0a4f926d1da4c79ffd71c930571be86b9f6740ce984c3b2f0698d2cb91a4f45.jpg)
Folgende Befestigungsmöglichkeiten bestehen:
Maschine so befestigen, dass die Maschine beim Arbeiten nicht verrutschen kann.
Schrauben [5A]: Maschine mit vier Schrauben auf der Arbeitsfläche befestigen. Dazu dienen die Bohrungen [5A-1] an den vier Auflagepunkten des Sägetisches.
Schraubzwingen [5B]: Maschine mit Schraubzwingen [5B-1] auf der Arbeitsfläche befestigen. Die Auflagepunkte dienen der sicheren Befestigung unter Berücksichtigung des Schwerpunktes.
Spannset für MFT [5C]: Maschine mit dem Spannset [5C-2] auf dem Festool Multifunktionstisch MFT/3 oder MFT/Kapex (SZ-KS) befestigen. Hierzu dienen die beidseitigen Sechskantlöcher [5C-1] nahe der Tischverbreiterung. Untergestell UG-KAPEX KS 60[5D]: Dem Untergestell beiliegende Montageanleitung beachten.
6.3 Transport

VORSICHT
Quetschgefahr
Sägeaggregat kann ausklappen/ausfahren
Der Transport der Maschine muss stets in der dafür vorgesehenen Transportstellung erfolgen.

Verletzungsgefahr! Maschine kann beim Tragen aus der Hand gleiten. Maschine stets mit beiden Hände an den vorgesehenen Tragegriffen [6] halten.
Maschine sichern (Transportstellung)
▶ Netzanschlussleitung auf die Kabelaufwicklung [2-11] aufwickeln und mit Kabelklemme [2-1] fixieren.
▶ Sägeaggregat in hintere Stellung bewegen und mit Drehknopf [1-5] arretieren.
▶ Sägeaggregat in senkrechte Position neigen.
▷ Sterngriff [2-9] lösen,
▷ Sägeaggregat in senkrechte Position bringen,
▷ Sterngriff zudrehen.
▶ Sägeaggregat arretieren.
▷ Sicherheitstaste [1-2] drücken und halten.
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen.
▷ Hebel für Transportarretierung [1-6] umlegen.
▷ Sicherheitstaste loslassen. Das Sägeaggregat verbleibt in der unteren Stellung.
▶ Drehteller in rechte Position schwenken.
▷ Drehknopf [2-6] lösen.
▷ Rasthebel [1-11] drücken und halten.
▷ Drehteller [1-12] bis zum Anschlag nach rechts schwenken.
▷ Rasthebel loslassen, Drehknopf schließen.
Maschine ist in Transportstellung [6].
Vorgesehene Tragegriffe sind die Handgriffe am Sägeaggregat [6-1], in der Kabelaufwicklung [6-3] und die Tischverbreiterungen [6-2] (im fixierten Zustand!).
6.4 Arbeitsstellung
Maschine entriegeln (Arbeitsstellung)
▶ Sägeaggregat in senkrechte Position (Sägeblatt vertikal) schwenken [10].
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen und halten.
▶ Hebel für Transportarretierung [1-6] umlegen.
▶ Sägeaggregat langsam nach oben führen.
- Netzanschlussleitung abwickeln und Netzstecker einstecken.
Maschine ist betriebsbereit.
6.5 Ein-/Ausschalten
▶ Elektrische Sicherheit des Stromanschlusses prüfen.
▶ Arbeitsstellung herstellen bzw. Verriegelung des Sägeaggregats lösen.
▶ Sicherheitstaste [1-2] drücken und halten.
▶ Ein-/Ausschalter [1-3] drücken und halten.
drücken = EIN
loslassen = AUS
7 Einstellungen
7.1 Elektronik
Die Maschine besitzt eine Elektronik mit folgenden Eigenschaften:
Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [2-5] stufenlos im Drehzahlbereich einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen (siehe Tabelle).
Empfohlene Stellung des Stellrades
Holz 3 - 6
Kunststoff 3 - 5
Faserwerkstoff 1 - 3
Aluminium- und NE-Profile 3 - 6
Strombegrenzung
Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an.
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.2 Absaugmobil anschließen

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
Festool Absaugmobil
An das Winkelstück am Absaugstutzen [2-2] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Absaugschlauchdurchmesser von 27 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden.
7.3 Anschlaglineale einstellen [8]
![FESTOOL KS 60 E - Anschlaglineale einstellen [8] - 1](/content/2026/04/627270/images/a79093367605791706cecb22850a156ce44a7900cca9f8742d8d5e6e1ae31821.jpg)
Spezielle Einstellungen für geneigte Schnitte können das Verschieben der An-glineale erforderlich machen. Bei geneig-hnitten besteht die Gefahr, dass die An-glineale angesägt werden.
▶ Drehknöpfe (beidseitig) [8-1] öffnen.
- Anschlaglineale [8-4] so verschieben, dass ein maximaler Abstand von 8 mm zum Sägeblatt besteht.
▶ Durch probeweises Herabsenken des Säge-aggregats, im ausgeschalteten Zustand, prüfen, ob das Sägeblatt die Anschlaglineale berührt.
▶ Drehknöpfe schließen.
Auflagefläche der Anschlaglineale kann individuell angepasst werden, indem geeignete Schlaghölzer angeschraubt werden [8A]. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Funktionalität der Säge nicht eingeschränkt wird.
7.4 Tischverbreiterung anpassen
▶ Drehknopf [8-3] öffnen.
▶ Tischverbreiterung [8-2] soweit herausziehen, dass das Werkstück vollständig aufliegt.
▶ Drehknopf schließen.
i Steht das Werkstück trotz maximal ausgezogener Tischverbreiterung über, muss das Werkstück anderweitig abgestützt werden.
7.5 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeignet ist.
Farbe Werkstoff Symbol
Gelb Holz, weiche Kunststoffe

Rot Kunststoff/Mineralwerkstoff

Grün Baustoffe

Blau Aluminium, Stahl/Sandwichplatten

7.6 Sägeblatt wechseln [9]
![FESTOOL KS 60 E - Sägeblatt wechseln [9] - 1](/content/2026/04/627270/images/91a4f2d80adb6be20790b61c4b1129bad87297c2b583aea0a426b3ec99355c09.jpg)
WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!

VORSICHT
Heißes und scharfes Werkzeug
Verletzungsgefahr
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden!
- Zum Wechsel des Sägeblattes Schutzhandschuhe tragen.
Maschine vorbereiten
▶ Netzstecker ziehen, Netzanschlussleitung aufwickeln.
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen.
Deutsch
- Hebel für Transportarretierung [9-2] umlegen.
▶ Sägeaggregat langsam nach oben führen.
▶ Innensechskantschlüssel [9-7] aus Halterung in der Kabelaufwicklung [9-10] (Schlüsselgarage) entnehmen.
Sägeblatt abmontieren
▶ Spindelstopp [9-1] drücken und halten.
▶ Sägeblatt mittels Innensechskantschlüssel [9-7] drehen bis der Spindelstopp einrastet.
▶ Schraube [9-6] mit Innensechskantschlüssel lösen (Linksgewinde, in Pfeilrichtung drehen!).
▶ Schraube und Flansch [9-8] abnehmen.
▶ Spindelstopp loslassen.
▶ Sicherheitstaste [9-3] drücken und halten.
▶ Pendelschutzhaube [9-4] mit einer Hand hochziehen und halten.
▶ Sägeblatt [9-5] entnehmen.
Sägeblatt montieren
Sägeblatt und Flansch müssen frei von Staub und Verunreinigungen sein um einen sauberen Lauf des Sägeblatts zu gewährleisten.

Sägeblatt und Flansch müssen frei von b und Verunreinigungen sein um einen anderen Lauf des Sägeblatts zu gewährleis-
▶ Neues Sägeblatt [9-5] einsetzen.
⚠️ Die Beschriftung des Sägeblatts muss sichtbar sein. Die Drehrichtung des Sägeblatts muss mit der Pfeilrichtung [9-9] übereinstimmen!
- Flansch [9-8] so einsetzen, dass die Passformen von Flansch, Aufnahmegewinde und Sägeblatt ineinandergreifen.
▶ Spindelstopp [9-1] drücken und halten.
▶ Sägeblatt mittels Innensechskantschlüssel [9-7] drehen bis der Spindelstopp einrastet.
▶ Schraube [9-6] einsetzen und entgegen der Pfeilrichtung festziehen.

Verletzungsgefahr! kontrollieren Sie nach jedem Sägeblattwechsel den festen
Sitz des Sägeblattes. Durch eine lockere Schraube kann sich das Sägeblatt lösen.
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug


WARNUNG
Wegfliegende Werkzeugteile/Werkstückteile
Verletzungsgefahr
▶ Schutzbrille tragen!
- Andere Personen bei der Benutzung fern halten.
▶ Werkstücke immer fest einspannen.
- Schraubzwingen müssen vollständig aufliegen.

WARNUNG
Pendelschutzhaube schließt nicht Verletzungsgefahr
▶ Sägevorgang unterbrechen.
▶ Netzanschlussleitung ausstecken, Schnittreste entfernen. Bei Beschädigung Pendelschutzhaube austauschen lassen.
Zum sicheren Arbeiten

Beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende
Regeln beachten:
- Korrekte Arbeitsposition:
- vorn an der Bedienerseite;
- frontal zur Säge;
- neben der Sägeblattflucht.
- Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit der Bedienhand am Handgriff [1-1] festhalten. Die freie Hand immer außerhalb des Gefahrenbereichs halten.
- Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
- Vorschubgeschwindigkeit anpassen, um eine Überlastung der Maschine zu verhindern, sowie ein Schmelzen des Kunststoffes beim Schneiden von Kunststoffen.
- Sicherstellen, dass der Sterngriff [2-9] und der Drehknopf [2-6] angezogen sind.
- Nicht bei defekter Elektronik des Elektro-werkzeugs arbeiten, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahlregelung möglich ist und bei Rauchentwicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine.
8.1 Werkstück einspannen

Warnung! Werkstückeigenschaften beachten:
Verletzungsgefahr
Fester Sitz - werkstücke an Anschlaglineal anlegen. Keine Werkstücke bearbeiten, die sich nicht sicher einspannen lassen.
Größe - keine zu kleinen Werkstücke bearbeiten. Abgeschnittenes Reststück sollte aus Sicherheitsgründen nicht kleiner als 30 mm lang sein. Kleine Werkstücke können vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und Anschlagslineal gezogen werden.
Korrektes Abstützen - maximale Werkstückabmessungen beachten. Verlängerungen der Werkstückauflage immer verwenden und befestigen. Im Werkstück können sonst innere Spannungen auftreten, welche zu plötzlichen Verformungen führen können. Ggfs. Hinweise für Werkstückabmessungen beachten (siehe Kapitel) 7.4.
Zum Einspannen wie folgt vorgehen [7]
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten drücken.
- Hebel für Transportarretierung [7-1] umlegen.
▶ Sägeaggregat langsam nach oben führen.
▶ Werkstück bündig an Anschlaglineal [7-3] anlegen.
▶ Werkstück mit Schraubzwinge [7-2] befestigen.
▶ Festen Sitz des Werkstücks prüfen.
8.2 Werkstückabmessungen beachten
Maximale Werkstückabmessungen ohne Erweiterung durch Zubehörteile
Gehrungs-/Neigungs- Höhe x Breite x Länge winkel nach Skala
$$ 0 ^ {\circ} / 0 ^ {\circ} 6 0 \times 3 0 5 \times 7 2 0 \mathrm{mm} $$
$$ 4 5 ^ {\circ} / 0 ^ {\circ} 6 0 \times 2 1 5 \times 7 2 0 \mathrm{mm} $$
$$ 0 ^ {\circ} / 4 5 ^ {\circ} \text {rechts} 2 0 \times 3 0 5 \times 7 2 0 \mathrm{mm} $$
$$ 0 ^ {\circ} / 4 5 ^ {\circ} \text { links } 4 0 \times 3 0 5 \times 7 2 0 \mathrm{mm} $$
$$ 4 5 ^ {\circ} / 4 5 ^ {\circ} \text { rechts } 2 0 \times 2 1 5 \times 7 2 0 \text { mm } $$
$$ 4 5 ^ {\circ} / 4 5 ^ {\circ} \text { links } 4 0 \times 2 1 5 \times 7 2 0 \mathrm{mm} $$
Maximale Werkstückabmessungen bei Montage zusammen mit UG-KS60 und KA-KS60
Die maximale Höhe und Breite des Werkstücks verändert sich nicht durch die Montage von Zubehörteilen. Die Auflagefläche bei Montage des Untergestells kommt der Auflagefläche bei ausgezogener Tischverbreiterung gleich.
Eingesetztes Zubehörteil Länge
UG-AD-KS60 720 mm
KA-KS60 (einseitig) 1880-2800 mm
KA-KS60 (beidseitig) 3360-5200 mm
Lange Werkstücke
Werkstücke, welche über die Sägefläche hinausragen, zusätzlich abstützen:
▶ Werkstücke, welche über die Sägefläche hinausragen, zusätzlich abstützen:
▶ Tischverbreiterung anpassen, siehe Kapitel 7.4.
▶ Falls das Werkstück weiterhin übersteht, Tischverbreiterung wieder einfahren und Kappanschlag KA-KS60 montieren, oder Kappsäge mittels Schraubfüßen A-SYS-KS60 erhöhen und dann Werkstücke mittels Systainern T-LOC SYS-MFT der Systainer-Größe 1 abstützen.
▶ Werkstück durch zusätzliche Schraubzwingen sichern.
Dünne Werkstücke
Dünne Werkstücke können beim Sägen flattern oder brechen.
▶ Dünne Werkstücke können beim Sägen flattern oder brechen.
▶ Werkstück verstärken: Gemeinsam mit Verschnittholz einspannen.
Schwere Werkstücke
Um die Stabilität der Maschine auch beim Sägen schwerer Werkstücke zu gewährleisten, Stützfuß [8-5] bündig zur Unterlage justieren.
8.3 Werkstück sägen
Beweglichkeit der Pendelschutzhaube prüfen

Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen können.
▶ Netzstecker ziehen.
▶ Pendelschutzhaube mit der Hand greifen und probeweise in das Sägeaggregat hineinschieben.
Pendelschutzhaube muss leichtgängig beweglich sein und sich nahezu vollständig in die Pendelhaube versenken lassen.
Reinigung des Sägeblattbereichs
▶ Den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber halten
Deutsch
▶ Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel reinigen.
Kappsägen
Die Grundfunktion der Kappsäge ist das Sägen mit festem Sägeaggregat ohne Neigung. Empfohlen: Werkstücke bis 70 mm Breite.
Drehknopf [1-5] arretiert das Sägeaggregat, sodass es nicht mehr vor- oder zurückbewegt werden kann.

Das Schlaglicht SL-KS60 (teilweise Zubehör) wirft über das Sägeblatt einen Schlagschatten auf das Werkstück. Funktion mittels Ein-/Ausschalter [2-3] aktivieren. Die Schnittlinie wird nach dem Absenken des Sägeaggregats sichtbar.
Zugsägen
Beim Zugsägen wird das Sägeblatt von vorne an das Werkstück herangeführt. Dies ermöglicht ein kontrollierteres Sägen mit geringerem Kraftaufwand ermöglicht. Empfohlen für Werkstücke über 70 mm Breite.
Richtiger Sägeablauf beim Zugsägen

Gleichlaufsägen vermeiden! beim Sägen das abgesenkte Sägeaggregat nicht zum
Körper heranziehen. Das Sägeblatt könnte einhaken und das Sägeaggregat zum Bediener hin beschleunigen.
▶ Drehknopf für Zugarretierung [1-5] lösen.
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag heranziehen.
▶ Sicherheitstaste [1-2] gedrückt halten.
▶ Sägeaggregat herunterdrücken, dabei Ein-/Ausschalter [1-3] drücken und halten.
▶ Sägeaggregat erst gegen das Werkstück führen, wenn die eingestellte Drehzahl erreicht wurde.
▶ Schnitt ausführen, Sägeaggregat durch das Werkstück bis zum Anschlag schieben.
▶ Nach geführtem Schnitt, Sägeaggregat zurück nach oben führen.
Die Pendelschutzhaube schließt automatisch.
▶ Sicherheitstaste und Ein-/Ausschalter loslassen. Drehknopf schließen.
8.4 Gehrungswinkel sägen [10]
Standard-Gehrungswinkel
Folgende Gehrungswinkel (links und rechts) rasten selbsttätig: 0°, 15°, 22,5°, 30°, 45°, 60°
Standardgehrungswinkel einstellen
▶ Drehknopf lösen . 1
▶ Rasthebel drücken, aber nicht einhängen ②.
- Drehteller in die gewünschte Position drehen 3urz vor dem Erreichen des gewünschten Winkels Rasthebel loslassen. Drehteller rastet bei vorgesehenen Geh-rungswinkeln leicht ein.
▶ Drehknopf schließen . 4
Individuelle Gehrungswinkel einstellen
▶ Drehknopf lösen . ①
▶ Rasthebel drücken und durch Linksdruck einrasten.
▶ Drehteller stufenlos in die gewünschte Position schwenken ③.
▶ Drehknopf schließen . 4
8.5 Geneigte Schnitte sägen [11]
Spezielle Einstellungen für geneigte Schnitte können das Verschieben oder Abnehmen der Anschlaglineale erforderlich machen, siehe Kapitel 7.3.
zwischen 0° und 45° Linksneigung
▶ Sterngriff löse n. ②
▶ Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel neigen 4
▶ Sterngriff zudrehen. 5
zwischen 0° und 45° Rechtsneigung:
▶ Sterngriff lösen . ②
▶ Entriegelungstaste betätigen, gifs. durch leichtes Neigen in Gegenrichtung entlasten.
▶ Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel neigen 4
▶ Sterngriff zudrehen . ⑤
46 - 47° Rechts-/Linksneigung
(Hinterschneiden)
▶ Sterngriff lösen . ②
▶ Entriegelungstaste betätigen, gifs. durch leichtes Neigen in Gegenrichtung entlasten.
▶ Sägeaggregat bis zum Anschlag neigen . 4
▶ Entriegelungstaste erneut betätigen . ③
▶ Sägeaggregat erneut neigen . 4
▶ Sterngriff zudrehen . ⑤
8.6 Nuten sägen
Mit der stufenlos einstellbaren Nuttiefenbegrenzung lassen sich Nutbereiche individuell über die gesamte Schnitttiefe festlegen. So wird
das Nuten oder Abplatten mit beliebiger Höhe bei jeder Werkstückgröße möglich.
① Die runde Form des Sägeblattes bedingt beim Nuten eine leichte Schnittkrümmung nach oben hin. Für exakt horizontales Nuten muss zwischen das Werkstück und die Anschlaglineale ein Schlagholz eingespannt werden, sodass ein Abstand von ca. 4 cm gewährleistet ist.
▶ Maschine in Arbeitsstellung bringen.

① Hebel für Nuttiefenbegrenzung [1-4] nur umklappen, wenn das Sägeaggregat in der oberen Position (=Arbeitsposition) ist.
▶ Hebel für die Nuttiefenbegrenzung [1-4] bis zum Einrasten nach vorne ziehen.
Das Sägeaggregat lässt sich nur noch bis zur eingestellten Kapptiefe nach unten drücken.
▶ Durch Drehen des Hebels für die Nuttiefenbegrenzung die gewünschte Tiefe einstellen (Linksdrehung = Nuttiefe vergrößern, Rechtsdrehung = Nuttiefe verkleinern)
Durch das probeweise Herunterdrücken des Sägeaggregates prüfen, ob die Nuttiefenbegrenzung auf die gewünschte Nuttiefe eingestellt ist.
Sägeaggregat nur herunterdrücken wenn der Hebel zur Nuttiefenbegrenzung in einer der beiden Endpositionen eingerastet ist. Gefahr einer Beschädigung des Elektrowerkzeugs.
▶ Schnitte führen.
▶ Um die Nuttiefenbegrenzung zu deaktivieren, Hebel [1-4] zurücksetzen.
9 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden-dienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Folgende Hinweise beachten:
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
- Um Splitter und Späne aus dem Elektrowerkzeug zu entfernen, Öffnungen absaugen. Sägespäne und Kleinteile die sich im den Sägekanal verfangen, können leicht durch die Öffnung [12-4] herausgeschoben werden.
- Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
Eine regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
9.1 Spanfänger austauschen [12]
Um eine ordnungsgemäße Staub- und Späneerfassung zu gewährleisten muss stets mit montiertem Spanfänger gearbeitet werden.
▶ Schrauben [12-1] an der Schutzhaube lösen, Spanfänger und Klemme abziehen.
Deutsch
▶ Klemme [12-2] auf neuen Spanfänger aufsetzen.
▶ Spanfänger [12-3] inklusive Klemme an Schutzhaube anschrauben.
9.2 Tischeinlage ersetzen [13]
Abgenutzte Tischeinlagen stets austauschen. Maschine nie ohne Tischeinlagen verwenden.
▶ Anlagemarkierung [13-3] für Winkelschmiege abschrauben.
▶ Schrauben [13-1] in Tischeinlage lösen.
▶ Tischeinlage [13-2] und Anlagemarkierung [13-3] ersetzen.
▶ Schrauben wieder anbringen.
- Prüfen, ob die Positionsmarkierungen auf einer Linie liegen die zugleich im rechten Winkel zu den Anschlaglinealen verlaufen muss.
9.3 Schlaglichtfenster reinigen/tauschen (Teilweise Zubehör)
Das Schlaglicht SL-KS60 leuchtet die Schnittkante auf dem Werkstück aus. Bei staubintensiven Arbeiten kann die Leuchtleistung beeinträchtigt werden. Zum Reinigen wie folgt vorgehen [13]:
▶ Maschine in Arbeitsstellung bringen.
▶ Schlaglichtfenster [13-4] werkzeuglos herausziehen und reinigen/tauschen.
▶ Schlaglichtfenster wieder einsetzen.
Schlaglichtfenster rastet hörbar ein.
10 Zubehör
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bietet Festool weiteres umfangreiches System-Zubehör an, das Ihnen einen vielfältigen und effektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
• Kappanschlag KA-KS60
- Untergestell UG-KAPEX KS 60
• Schraubfüße A-SYS-KS60
- Spannverbindung für MFT SZ-KS
• Winkelschmiege SM-KS60
- Schlaglicht SL-KS60
10.1 Winkelschmiege SM-KS60 (teilweise Zubehör)
Mit der Winkelschmiege können beliebige Winkel (z. B. zwischen zwei Wänden) abgenommen werden. Die Winkelschmiege bildet dabei die Winkelhalbierende.
Innenwinkel abnehmen [14A]
▶ Arretierung [14-2] öffnen.
▶ Schenkel [14-1] ausschwenken, um den Innenwinkel abzunehmen.
▶ Arretierung schließen.
Die gestrichelte Markierung [14-4] gibt die Winkelhalbierende an. Die Winkelhalbierende kann über die Außenkanten der Schmiege an
die Positionsmarkierungen
![FESTOOL KS 60 E - Innenwinkel abnehmen [14A] - 1](/content/2026/04/627270/images/477e6513901faa67f2a24a740b31e365947d5b52f59f4d6d357bf032b792eec8.jpg)
Drehteller übertragen werden.
Außenwinkel abnehmen [14B]
▶ Arretierung [14-2] öffnen.
▶ Aluprofile [14-3] der Schenkel nach vorne schieben.
▶ Schenkel [14-1] ausschwenken, sodass die Aluprofile am Außenwinkel anliegen.
▶ Arretierung schließen.
▶ Aluprofile der beiden Schenkel wieder zurückschieben.
Winkel übertragen [15]
Winkelschmiege passgenau an eines der Anschlaglineale anlegen . mit dem Daumen andrücken.
▶ Drehknopf lösen 2
▶ Rasthebel einhängen 3.
▶ Drehteller schwenken 4, bis die Außenkante der Schmiege mit der Markierung deckungsgleich ist 5.
Dazu muss die Schmiege parallel zum Anschlag der Kappsäge verschoben werden. Schmiege gleichzeitig mit dem Daumen in der Griffmulde an das Anschlaglineal drücken.
▶ Drehknopf schließen entfernen.
Winkel ist übertragen, Sägevorgang kann eingeleitet werden.
10.2 Sägeblätter, sonstiges Zubehör
Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sauber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool Säge abgestimmte Sägeblätter an.
11 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung
zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zur REACH: www.festool.com/reach
Contents
4 Technische gegevens....74
5 Toestelelementen.... 75
4 Technische gegevens
| Trek- en afkortzaag KS 60 E | |
| Service 1200 W | |
| Stroomtoevoer 220-240 V~ 50-60 Hz | |
| Toerental (onbelast) | 1300 - 3500 min ^-1 |
| Toerental max. ^[6] | 5000 min ^-1 |
| Verstekhoek max. 60° links/rechts | |
| Hellingshoek max. 47/46° links/rechts | |
| Afmetingen zaagblad 216 x 2,3 x 30 mm | |
| Gewicht conform EPTA-procedure 01:2014 | 17,8 kg |
5 Toestelelementen
[1-1] Handgreep
[1-2] Veiligheidstoets
[1-3] In-/uit-schakelaar
Dra ut nätkontakten!
Symbol Betydelse

6.1 Första driftstarten

WARNING!
- Korrekt arbejdsposition: