KS 60 E - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KS 60 E - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KS 60 E von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG KS 60 E FESTOOL
EG-Konformitätserklärung. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt allen ein-schlägigen Bestimmungen der folgenden Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent- spricht und mit den folgenden Normen überein- stimmt:
- im defi nierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999 709635_BInhaltsverzeichnis 1 Symbole p. 7
- 2 Sicherheitshinweise p. 7
- 3 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 10
- 4 Technische Daten p. 11
- 5 Geräteelemente p. 11
- 6 Inbetriebnahme p. 11
- 7 Einstellungen p. 12
- 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 14
- 9 Wartung und Pflege p. 17
- 10 Zubehör p. 18
- 11 Umwelt 1 Symbole Symbol Bedeutung Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshin weise lesen! Gehörschutz tragen! Schutzhandschuhe tragen! Atemschutz tragen! Schutzbrille tragen! Nicht direkt ins Licht blicken! Nicht in den Hausmüll geben. Drehrichtung der Säge und des Sä geblatts Sägeblattabmessung a Durchmesser b Aufnahmebohrung Tipp, Hinweis Handlungsanweisung Schutzklasse II Netzstecker ziehen! Symbol Bedeutung Gefahrenbereich! Hände fernhalten! Warnung vor heißer Oberfläche! Quetschgefahr für Finger und Hän de! Schnittgefahr durch freistehendes Sägeblatt CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. 2 Sicherheitshinweise p. 19
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektro werkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise – Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vor gesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstoffen wie Stäben, Stan gen, Schrauben usw. verwendet werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile. – Fixieren Sie das Werkstück nach Möglich keit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von je der Seite des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu Deutsch 7halten. Wenn Ihre Hand zu nah am Säge blatt ist, besteht ein erhöhtes Verletzungs risiko durch Kontakt mit dem Sägeblatt. – Das Werkstück muss unbeweglich sein und entweder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt wer den. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt und schneiden Sie nie „frei händig“. Lose oder sich bewegende Werk stücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und zu Verlet zungen führen. – Schieben Sie die Säge durch das Werk stück. Vermeiden Sie es, die Säge durch das Werkstück zu ziehen. Für einen Schnitt heben Sie den Sägekopf und zie hen ihn über das Werkstück, ohne zu schneiden. Dann schalten Sie den Motor ein, schwenken den Sägekopf nach unten und drücken die Säge durch das Werk stück. Bei ziehendem Schnitt besteht die Gefahr, dass das Sägeblatt am Werkstück aufsteigt und die Sägeblatteinheit dem Be diener gewaltsam entgegengeschleudert wird. – Kreuzen Sie nie die Hand über die vorge sehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks „mit gekreuzten Händen“, d.h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich. – Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Sicherheitsabstand von 100 mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Säge blatts, z.B. beim Entfernen von Holzabfäl len). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu Ihrer Hand ist möglicherweise nicht er kennbar, und Sie können schwer verletzt werden. – Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum An schlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwi schen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke kön nen sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Sägeblatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein. – Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Kleine Abfälle, lose Holzstücke oder andere Gegenstände, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kommen, können mit hoher Geschwindig keit weggeschleudert werden. – Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder fest halten und können beim Sägen ein Klem men des Blatts verursachen oder verrut schen. – Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskapp säge vor Gebrauch auf einer ebenen, fes ten Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird. – Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei je dem Verstellen des Gehrungswinkels da rauf, dass der verstellbare Anschlag rich tig justiert ist und das Werkstück abstützt, ohne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berührung zu kommen. Ohne die Ma schine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständige Schnitt bewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behin derungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt. – Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder länger als die Tischoberseite sind, für eine angemessene Abstützung, z.B. durch Tischverlängerungen oder Sägebö cke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abge stützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt weg geschleudert werden. – Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung heran. Eine instabile Abstützung des Werkstücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts verschieben und Sie und den Hel fer in das rotierende Blatt ziehen. Deutsch 8– Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt wer den. Wenn wenig Platz ist, z.B. bei Verwen dung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt verkei len und gewaltsam weggeschleudert wer den. – Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine geeignete Vorrichtung, um Rundma terial wie Stangen oder Rohre ordnungs gemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wodurch sich das Blatt „festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann. – Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl er reichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verringert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird. – Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand ge kommen sind, ziehen Sie den Netzstecker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Entfernen Sie anschließend das einge klemmte Material. Wenn Sie bei einer sol chen Blockierung weitersägen, kann es zum Verlust der Kontrolle oder zu Beschä digungen der Gehrungskappsäge kommen. – Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf un ten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen. – Halten Sie den Handgriff gut fest, wenn Sie einen unvollständigen Sägeschnitt ausführen oder wenn Sie den Schalter los lassen, bevor der Sägekopf seine untere Lage erreicht hat. Durch die Bremswir kung der Säge kann der Sägekopf ruckartig nach unten gezogen werden, was zu einem Verletzungsrisiko führt.
2.3 Weitere Sicherheitshinweise
– Nur Sägeblätter verwenden, die den An gaben aus der bestimmungsgemäßen Ver wendung entsprechen. Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge pas sen, laufen unrund und können Splitter aus dem Werkstoff herausbrechen und heraus schleudern. Diese Splitter können das Au ge des Benutzers oder umstehender Per sonen treffen. – Nur Sägeblätter mit Spanwinkel ≤ 0° ver wenden. Ein Spanwinkel > 0° zieht die Säge ins Werkstück. Es besteht Verletzungsge fahr durch zurückschlagende Säge und ro tierendes Werkstück. – Vor jedem Einsatz die Funktion der Pen delschutzhaube kontrollieren. Das Elek trowerkzeug nur verwenden, wenn es ord nungsgemäß funktioniert. – Nicht mit den Händen in den Spanauswurf greifen. Rotierende Teile können die Hände verletzen. – Beim Arbeiten können gesundheitsschädi gende Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. In Ihrem Land gültige Sicherheitsvorschriften beachten. – Zum Schutz Ihrer Gesundheit eine P2- Atemschutzmaske tragen. In geschlosse nen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen. – Angesägte oder beschädigte Anschläge austauschen. Beschädigte Anschläge kön nen beim Arbeiten mit der Säge wegge schleudert werden. Umstehende Personen können verletzt werden. – Nur original Festool Zubehör und Ver brauchsmaterial verwenden. Nur von Festool getestetes und freigegebenes Zu behör ist sicher und auf das Gerät und die Anwendung perfekt abgestimmt. – Das Elektrowerkzeug nur in Innenräumen und trockener Umgebung verwenden. Nicht direkt ins Licht blicken. Die opti sche Strahlung kann die Augen schädi gen.
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschrif ten können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch: – Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube, – Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker, Deutsch 9– Wegfliegen von Werkstückteilen, – Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschä digten Werkzeugen, – Geräuschemission, – Staubemission.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät anschließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. Schutzbrille tragen!
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
= 91 dB(A) Schallleistungspegel L
= 100 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Die angegebenen Geräuschemissionswerte – sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Ver gleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden, – können auch zu einer vorläufigen Einschät zung der Belastung verwendet werden. VORSICHT Die Geräuschemissionen können - abhängig von der Art und Weise, in der das Elektro werkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird - während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen. ► Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festlegen, die auf einer Abschät zung der Belastung während der tatsächli chen Benutzungsbedingungen beruhen. (Hierbei sind alle Anteile des Betriebszyk lus zu berücksichtigen, beispielsweise Zei ten, in denen das Elektrowerkzeug abge schaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft.) 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Elektrowerkzeug ist als Standgerät bestim mungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Holz, Kunststoff, Aluminiumprofilen und vergleichba ren Werkstoffen. Andere Materialien, insbeson dere Stahl, Beton und mineralische Werkstoffe, dürfen nicht bearbeitet werden. Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerkzeug vorge sehen sind. Die Sägeblätter müssen folgende Daten aufwei sen: – Sägeblattdurchmesser 216 mm – Schnittbreite 2,3 mm (entspricht Zahnbrei te) – Aufnahmebohrung 30 mm – Stammblattdicke 1,6 mm – Sägeblatt gemäß EN 847-1 – Sägeblatt mit Spanwinkel ≤ 0° – geeignet für Drehzahlen über 5000 min
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver wendet werden. Für Schäden und Unfälle bei nicht be stimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer. Deutsch 104 Technische Daten Zug- und Kappsäge KS 60 E Leistung 1200 W Stromzufuhr 220-240 V~ 50-60
Drehzahl (Leerlauf) 1300 - 3500 min
Drehzahl max. [1] 5000 min
Gehrungswinkel max. 60° links/rechts Neigungswinkel max. 47/46° links/ rechts Sägeblattabmessungen 216 x 2,3 x 30 mm Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 17,8 kg 5 Geräteelemente [1-1] Handgriff [1-2] Sicherheitstaste [1-3] Ein-/Ausschalter [1-4] Hebel für Nuttiefenbegrenzung [1-5] Drehknopf für Zugarretierung [1-6] Hebel für Transportarretierung Spindelstopp [1-8] Anschlaglineal (beidseitig) [1-9] Drehknöpfe zum Fixieren der Tisch verbreiterung (beidseitig) [1-10] Winkelanzeige für Gehrungsschnitte [1-11] Hebel zum Rasten der Gehrungswin kel [1-12] Drehteller [1-13] Pendelschutzhaube [2-1] Kabelklemme [2-2] Absaugstutzen [2-3] Ein-/Ausschalter für Schlaglicht (teil weise Zubehör) [2-4] Schraubzwinge FSZ120 [2-5] Stellrad für Drehzahleinstellung [2-6] Drehknopf zum Fixieren des Drehtel lers [2-7] Tischverbreiterung (beidseitig) [2-8] Schmiegengarage zum Festklemmen der Winkelschmiege [2-9] Sterngriff zum Fixieren des Nei gungswinkels [2-10] Schlüsselgarage für Innensechskant schlüssel [2-11] Kabelaufwicklung mit integriertem Tragegriff [3] Entfernen der Transportsicherung [4] Isolierte Griffflächen (grau schattier ter Bereich) Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. 6 Inbetriebnahme
6.1 Erste Inbetriebnahme
WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Angaben auf Typenschild beachten. ► Länderbesonderheiten beachten. Auf sicheren Stand des Elektro werkzeugs achten. Kippgefahr. Ggfs. Montageanleitung für Multifunktionstisch MFT oder Untergestell UG-KAPEX KS 60 beachten. ► Transportsicherung entfernen [3]. ▷ Schutzhülle von linker Zugschiene ent fernen . ▷ Sägeaggregat herunterdrücken, dabei fixierenden Kabelbinder durchtrennen
▷ Klammer um die Neigungsarretierung abziehen . ► Maschine aufstellen und in Arbeitsstellung bringen.
6.2 Aufstellen und Befestigen [5]
Vor allen Arbeiten an der Maschine Netz stecker ziehen. Vor dem Befestigen, sofern gewünscht, Stützfü ße A-SYS-KS60 (optionales Zubehör) montie ren. Durch diese Stützfüße erhält die Arbeits fläche auf dem Drehteller dieselbe Höhe wie ein Systainer 1. Mit diesen Systainern können dann lange Werkstücke abgestützt werden [5]. [1] max. auftretbare Drehzahl bei fehlerhafter Elektronik. Deutsch 11Folgende Befestigungsmöglichkeiten bestehen: Maschine so befestigen, dass die Maschine beim Arbeiten nicht verrutschen kann. Schrauben [5A]: Maschine mit vier Schrauben auf der Arbeitsfläche befestigen. Dazu dienen die Bohrungen [5A-1] an den vier Auflagepunk ten des Sägetisches. Schraubzwingen [5B]: Maschine mit Schraub zwingen [5B-1] auf der Arbeitsfläche befesti gen. Die Auflagepunkte dienen der sicheren Be festigung unter Berücksichtigung des Schwer punktes. Spannset für MFT [5C]: Maschine mit dem Spannset [5C-2] auf dem Festool Multifunkti onstisch MFT/3 oder MFT/Kapex (SZ-KS) befes tigen. Hierzu dienen die beidseitigen Sechs kantlöcher [5C-1] nahe der Tischverbreiterung. Untergestell UG-KAPEX KS 60[5D]: Dem Un tergestell beiliegende Montageanleitung beach ten.
VORSICHT Quetschgefahr Sägeaggregat kann ausklappen/ausfahren ► Der Transport der Maschine muss stets in der dafür vorgesehenen Transportstellung erfolgen. Verletzungsgefahr! Maschine kann beim Tragen aus der Hand gleiten. Maschine stets mit beiden Hände an den vorgesehenen Tragegriffen [6] halten. Maschine sichern (Transportstellung) ► Netzanschlussleitung auf die Kabelaufwick lung [2-11] aufwickeln und mit Kabelklem me [2-1] fixieren. ► Sägeaggregat in hintere Stellung bewegen und mit Drehknopf [1-5] arretieren. ► Sägeaggregat in senkrechte Position nei gen. ▷ Sterngriff [2-9] lösen, ▷ Sägeaggregat in senkrechte Position bringen, ▷ Sterngriff zudrehen. ► Sägeaggregat arretieren. ▷ Sicherheitstaste [1-2] drücken und hal ten. ▷ Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen. ▷ Hebel für Transportarretierung [1-6] umlegen. ▷ Sicherheitstaste loslassen. Das Sägeaggregat verbleibt in der unteren Stellung. ► Drehteller in rechte Position schwenken. ▷ Drehknopf [2-6] lösen. ▷ Rasthebel [1-11] drücken und halten. ▷ Drehteller [1-12] bis zum Anschlag nach rechts schwenken. ▷ Rasthebel loslassen, Drehknopf schlie ßen. Maschine ist in Transportstellung [6]. Vorgesehene Tragegriffe sind die Hand griffe am Sägeaggregat [6-1], in der Ka belaufwicklung [6-3] und die Tischverbrei terungen [6-2] (im fixierten Zustand!).
Maschine entriegeln (Arbeitsstellung) ► Sägeaggregat in senkrechte Position (Säge blatt vertikal) schwenken [10]. ► Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen und halten. ► Hebel für Transportarretierung [1-6] umle gen. ► Sägeaggregat langsam nach oben führen. ► Netzanschlussleitung abwickeln und Netz stecker einstecken. Maschine ist betriebsbereit.
6.5 Ein-/Ausschalten
► Elektrische Sicherheit des Stromanschlus ses prüfen. ► Arbeitsstellung herstellen bzw. Verriege lung des Sägeaggregats lösen. ► Sicherheitstaste [1-2] drücken und halten. ► Ein-/Ausschalter [1-3] drücken und halten. drücken = EIN loslassen = AUS 7 Einstellungen
Die Maschine besitzt eine Elektronik mit fol genden Eigenschaften: Sanftanlauf Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs. Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [2-5] stufenlos im Drehzahlbereich einstellen. Da durch können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen (siehe Tabelle). Deutsch 12Empfohlene Stellung des Stellrades Holz 3 - 6 Kunststoff 3 - 5 Faserwerkstoff 1 - 3 Aluminium- und NE-Profile 3 - 6 Strombegrenzung Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an. Temperatursicherung Bei zu hoher Motortemperatur werden Strom zufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektro werkzeug läuft nur noch mit verringerter Leis tung, um eine rasche Abkühlung durch die Mo torlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.2 Absaugmobil anschließen
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. Festool Absaugmobil An das Winkelstück am Absaugstutzen [2-2] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Ab saugschlauchdurchmesser von 27 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstop fungsgefahr empfohlen) angeschlossen wer den.
7.3 Anschlaglineale einstellen [8]
Spezielle Einstellungen für geneigte Schnitte können das Verschieben der An schlaglineale erforderlich machen. Bei geneig ten Schnitten besteht die Gefahr, dass die An schlaglineale angesägt werden. ► Drehknöpfe (beidseitig) [8-1] öffnen. ► Anschlaglineale [8-4] so verschieben, dass ein maximaler Abstand von 8 mm zum Sä geblatt besteht. ► Durch probeweises Herabsenken des Säge aggregats, im ausgeschalteten Zustand, prüfen, ob das Sägeblatt die Anschlaglinea le berührt. ► Drehknöpfe schließen. Auflagefläche der Anschlaglineale kann individuell angepasst werden, indem ge eignete Schlaghölzer angeschraubt wer den [8A]. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Funktionalität der Säge nicht ein geschränkt wird.
7.4 Tischverbreiterung anpassen
► Drehknopf [8-3] öffnen. ► Tischverbreiterung [8-2] soweit herauszie hen, dass das Werkstück vollständig auf liegt. ► Drehknopf schließen. Steht das Werkstück trotz maximal ausge zogener Tischverbreiterung über, muss das Werkstück anderweitig abgestützt werden.
7.5 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Farbe Werkstoff Symbol Gelb Holz, weiche Kunststoffe Rot Kunststoff/Mineralwerk stoff Grün Baustoffe Blau Aluminium, Stahl/Sand wichplatten
7.6 Sägeblatt wechseln [9]
WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! VORSICHT Heißes und scharfes Werkzeug Verletzungsgefahr ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden! ► Zum Wechsel des Sägeblattes Schutzhand schuhe tragen. Maschine vorbereiten ► Netzstecker ziehen, Netzanschlussleitung aufwickeln. ► Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten bewegen. Deutsch 13► Hebel für Transportarretierung [9-2] umle gen. ► Sägeaggregat langsam nach oben führen. ► Innensechskantschlüssel [9-7] aus Halte rung in der Kabelaufwicklung [9-10] (Schlüsselgarage) entnehmen. Sägeblatt abmontieren ► Spindelstopp [9-1] drücken und halten. ► Sägeblatt mittels Innensechskantschlüs sel [9-7] drehen bis der Spindelstopp ein rastet. ► Schraube [9-6] mit Innensechskantschlüs sel lösen (Linksgewinde, in Pfeilrichtung drehen!). ► Schraube und Flansch [9-8] abnehmen. ► Spindelstopp loslassen. ► Sicherheitstaste [9-3] drücken und halten. ► Pendelschutzhaube [9-4] mit einer Hand hochziehen und halten. ► Sägeblatt [9-5] entnehmen. Sägeblatt montieren Sägeblatt und Flansch müssen frei von Staub und Verunreinigungen sein um einen sauberen Lauf des Sägeblatts zu gewährleisten. Sägeblatt und Flansch müssen frei von Staub und Verunreinigungen sein um einen sauberen Lauf des Sägeblatts zu gewährleis ten. ► Neues Sägeblatt [9-5] einsetzen. Die Beschriftung des Sägeblatts muss sichtbar sein. Die Drehrichtung des Säge blatts muss mit der Pfeilrichtung [9-9] übereinstimmen! ► Flansch [9-8] so einsetzen, dass die Pass formen von Flansch, Aufnahmegewinde und Sägeblatt ineinandergreifen. ► Spindelstopp [9-1] drücken und halten. ► Sägeblatt mittels Innensechskantschlüs sel [9-7] drehen bis der Spindelstopp ein rastet. ► Schraube [9-6] einsetzen und entgegen der Pfeilrichtung festziehen. Verletzungsgefahr! kontrollieren Sie nach jedem Sägeblattwechsel den festen Sitz des Sägeblattes. Durch eine lockere Schraube kann sich das Sägeblatt lösen. 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug WARNUNG Wegfliegende Werkzeugteile/Werkstücktei
Verletzungsgefahr ► Schutzbrille tragen! ► Andere Personen bei der Benutzung fern halten. ► Werkstücke immer fest einspannen. ► Schraubzwingen müssen vollständig auf liegen. WARNUNG Pendelschutzhaube schließt nicht Verletzungsgefahr ► Sägevorgang unterbrechen. ► Netzanschlussleitung ausstecken, Schnitt reste entfernen. Bei Beschädigung Pendel schutzhaube austauschen lassen. Zum sicheren Arbeiten Beim Arbeiten alle eingangs eingeführ ten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln beachten: – Korrekte Arbeitsposition: – vorn an der Bedienerseite; – frontal zur Säge; – neben der Sägeblattflucht. – Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit der Bedienhand am Handgriff [1-1] festhal ten. Die freie Hand immer außerhalb des Gefahrenbereichs halten. – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Vorschubgeschwindigkeit anpassen, um ei ne Überlastung der Maschine zu verhin dern, sowie ein Schmelzen des Kunststof fes beim Schneiden von Kunststoffen. – Sicherstellen, dass der Sterngriff [2-9] und der Drehknopf [2-6] angezogen sind. – Nicht bei defekter Elektronik des Elektro werkzeugs arbeiten, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahlregelung möglich ist und bei Rauchentwicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine. Deutsch
148.1 Werkstück einspannen
Warnung! Werkstückeigenschaften be achten: Verletzungsgefahr Fester Sitz - werkstücke an Anschlaglineal an legen. Keine Werkstücke bearbeiten, die sich nicht sicher einspannen lassen. Größe - keine zu kleinen Werkstücke bearbei ten. Abgeschnittenes Reststück sollte aus Si cherheitsgründen nicht kleiner als 30 mm lang sein. Kleine Werkstücke können vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und Anschlagslineal gezogen werden. Korrektes Abstützen - maximale Werkstückab messungen beachten. Verlängerungen der Werkstückauflage immer verwenden und be festigen. Im Werkstück können sonst innere Spannungen auftreten, welche zu plötzlichen Verformungen führen können. Ggfs. Hinweise für Werkstückabmessungen beachten (siehe Kapitel ) 7.4. Zum Einspannen wie folgt vorgehen [7] ► Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten drücken. ► Hebel für Transportarretierung [7-1] umle gen. ► Sägeaggregat langsam nach oben führen. ► Werkstück bündig an Anschlaglineal [7-3] anlegen. ► Werkstück mit Schraubzwinge [7-2] befes tigen. ► Festen Sitz des Werkstücks prüfen.
8.2 Werkstückabmessungen beachten
Maximale Werkstückabmessungen ohne Erweiterung durch Zubehörteile Gehrungs-/Neigungs winkel nach Skala Höhe x Breite x Länge 0°/0° 60 x 305 x 720 mm 45°/0° 60 x 215 x 720 mm 0°/45° rechts 20 x 305 x 720 mm 0°/45° links 40 x 305 x 720 mm 45°/45° rechts 20 x 215 x 720 mm 45°/45° links 40 x 215 x 720 mm Maximale Werkstückabmessungen bei Montage zusammen mit UG-KS60 und KA- KS60 Die maximale Höhe und Breite des Werkstücks verändert sich nicht durch die Montage von Zu behörteilen. Die Auflagefläche bei Montage des Untergestells kommt der Auflagefläche bei ausgezogener Tischverbreiterung gleich. Eingesetztes Zubehörteil Länge UG-AD-KS60 720 mm KA-KS60 (einseitig) 1880-2800 mm KA-KS60 (beidseitig) 3360-5200 mm Lange Werkstücke Werkstücke, welche über die Sägefläche hi nausragen, zusätzlich abstützen: ► Werkstücke, welche über die Sägefläche hi nausragen, zusätzlich abstützen: ► Tischverbreiterung anpassen, siehe Kapi tel 7.4. ► Falls das Werkstück weiterhin übersteht, Tischverbreiterung wieder einfahren und Kappanschlag KA-KS60 montieren, oder Kappsäge mittels Schraubfüßen A-SYS- KS60 erhöhen und dann Werkstücke mittels Systainern T-LOC SYS-MFT der Systainer- Größe 1 abstützen. ► Werkstück durch zusätzliche Schraubzwin gen sichern. Dünne Werkstücke Dünne Werkstücke können beim Sägen flattern oder brechen. ► Dünne Werkstücke können beim Sägen flat tern oder brechen. ► Werkstück verstärken: Gemeinsam mit Ver schnittholz einspannen. Schwere Werkstücke ► Um die Stabilität der Maschine auch beim Sägen schwerer Werkstücke zu gewährleis ten, Stützfuß [8-5] bündig zur Unterlage justieren.
Beweglichkeit der Pendelschutzhaube prüfen Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen kön nen. ► Netzstecker ziehen. ► Pendelschutzhaube mit der Hand greifen und probeweise in das Sägeaggregat hi neinschieben. Pendelschutzhaube muss leichtgängig be weglich sein und sich nahezu vollständig in die Pendelhaube versenken lassen. Reinigung des Sägeblattbereichs ► Den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber halten Deutsch 15► Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel reinigen. Kappsägen Die Grundfunktion der Kappsäge ist das Sägen mit festem Sägeaggregat ohne Neigung. Emp fohlen: Werkstücke bis 70 mm Breite. Drehknopf [1-5] arretiert das Sägeaggregat, sodass es nicht mehr vor- oder zurückbewegt werden kann. Das Schlaglicht SL-KS60 (teilweise Zube hör) wirft über das Sägeblatt einen Schlagschatten auf das Werkstück. Funk tion mittels Ein-/Ausschalter [2-3] aktivie ren. Die Schnittlinie wird nach dem Absen ken des Sägeaggregats sichtbar. Zugsägen Beim Zugsägen wird das Sägeblatt von vorne an das Werkstück herangeführt. Dies ermöglicht ein kontrollierteres Sägen mit geringerem Kraftaufwand ermöglicht. Empfohlen für Werk stücke über 70 mm Breite. Richtiger Sägeablauf beim Zugsägen Gleichlaufsägen vermeiden! beim Sägen das abgesenkte Sägeaggregat nicht zum Körper heranziehen. Das Sägeblatt könnte ein haken und das Sägeaggregat zum Bediener hin beschleunigen. ► Drehknopf für Zugarretierung [1-5] lösen. ► Sägeaggregat bis zum Anschlag heranzie hen. ► Sicherheitstaste [1-2] gedrückt halten. ► Sägeaggregat herunterdrücken, dabei Ein-/ Ausschalter [1-3] drücken und halten. ► Sägeaggregat erst gegen das Werkstück führen, wenn die eingestellte Drehzahl er reicht wurde. ► Schnitt ausführen, Sägeaggregat durch das Werkstück bis zum Anschlag schieben. ► Nach geführtem Schnitt, Sägeaggregat zu rück nach oben führen. Die Pendelschutzhaube schließt automa tisch. ► Sicherheitstaste und Ein-/Ausschalter los lassen. Drehknopf schließen.
8.4 Gehrungswinkel sägen [10]
Standard-Gehrungswinkel Folgende Gehrungswinkel (links und rechts) rasten selbsttätig: 0°, 15°, 22,5°, 30°, 45°, 60° Standardgehrungswinkel einstellen ► Drehknopf lösen . ► Rasthebel drücken, aber nicht einhängen
► Drehteller in die gewünschte Position dre hen , kurz vor dem Erreichen des ge wünschten Winkels Rasthebel loslassen. Drehteller rastet bei vorgesehenen Geh rungswinkeln leicht ein. ► Drehknopf schließen . Individuelle Gehrungswinkel einstellen ► Drehknopf lösen . ► Rasthebel drücken und durch Links druck einrasten. ► Drehteller stufenlos in die gewünschte Po sition schwenken
► Drehknopf schließen .
8.5 Geneigte Schnitte sägen [11]
Spezielle Einstellungen für geneigte Schnitte können das Verschieben oder Abneh men der Anschlaglineale erforderlich ma chen, siehe Kapitel 7.3. zwischen 0° und 45° Linksneigung ► Sterngriff löse n . ► Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel neigen . ► Sterngriff zudrehen . zwischen 0° und 45° Rechtsneigung: ► Sterngriff lösen . ► Entriegelungstaste betätigen , ggfs. durch leichtes Neigen in Gegenrichtung entlasten. ► Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel neigen . ► Sterngriff zudrehen .
46 - 47° Rechts-/Linksneigung
(Hinterschneiden) ► Sterngriff lösen . ► Entriegelungstaste betätigen , ggfs. durch leichtes Neigen in Gegenrichtung entlasten. ► Sägeaggregat bis zum Anschlag neigen . ► Entriegelungstaste erneut betätigen . ► Sägeaggregat erneut neigen . ► Sterngriff zudrehen .
Mit der stufenlos einstellbaren Nuttiefenbe grenzung lassen sich Nutbereiche individuell über die gesamte Schnitttiefe festlegen. So wird Deutsch 16das Nuten oder Abplatten mit beliebiger Höhe bei jeder Werkstückgröße möglich. Die runde Form des Sägeblattes bedingt beim Nuten eine leichte Schnittkrümmung nach oben hin. Für exakt horizontales Nu ten muss zwischen das Werkstück und die Anschlaglineale ein Schlagholz einge spannt werden, sodass ein Abstand von ca. 4 cm gewährleistet ist. ► Maschine in Arbeitsstellung bringen. Hebel für Nuttiefenbegrenzung [1-4] nur umklappen, wenn das Sägeaggregat in der oberen Position (=Arbeitsposition) ist. ► Hebel für die Nuttiefenbegrenzung [1-4] bis zum Einrasten nach vorne ziehen. Das Sägeaggregat lässt sich nur noch bis zur eingestellten Kapptiefe nach unten drü cken. ► Durch Drehen des Hebels für die Nuttiefen begrenzung die gewünschte Tiefe einstellen (Linksdrehung = Nuttiefe vergrößern, Rechtsdrehung = Nuttiefe verkleinern) Durch das probeweise Herunterdrücken des Sägeaggregates prüfen, ob die Nuttiefenbe grenzung auf die gewünschte Nuttiefe einge stellt ist. Sägeaggregat nur herunterdrücken wenn der Hebel zur Nuttiefenbegrenzung in ei ner der beiden Endpositionen eingerastet ist. Gefahr einer Beschädigung des Elek trowerkzeugs. ► Schnitte führen. ► Um die Nuttiefenbegrenzung zu deaktivie ren, Hebel [1-4] zurücksetzen. 9 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden dienstwerkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
Folgende Hinweise beachten: ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Um Splitter und Späne aus dem Elektro werkzeug zu entfernen, Öffnungen absau gen. Sägespäne und Kleinteile die sich im den Sägekanal verfangen, können leicht durch die Öffnung [12-4] herausgeschoben werden. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. Eine regelmäßige Reinigung der Maschi ne, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Si cherheitsfaktor dar. Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
9.1 Spanfänger austauschen [12]
Um eine ordnungsgemäße Staub- und Späneerfassung zu gewährleisten muss stets mit montiertem Spanfänger gearbei tet werden. ► Schrauben [12-1] an der Schutzhaube lö sen, Spanfänger und Klemme abziehen. Deutsch 17► Klemme [12-2] auf neuen Spanfänger auf setzen. ► Spanfänger [12-3] inklusive Klemme an Schutzhaube anschrauben.
9.2 Tischeinlage ersetzen [13]
Abgenutzte Tischeinlagen stets austauschen. Maschine nie ohne Tischeinlagen verwenden. ► Anlagemarkierung [13-3] für Winkel schmiege abschrauben. ► Schrauben [13-1] in Tischeinlage lösen. ► Tischeinlage [13-2] und Anlagemarkie rung [13-3] ersetzen. ► Schrauben wieder anbringen. ► Prüfen, ob die Positionsmarkierungen auf einer Linie liegen die zugleich im rech ten Winkel zu den Anschlaglinealen verlau fen muss.
9.3 Schlaglichtfenster reinigen/tauschen
(Teilweise Zubehör) Das Schlaglicht SL-KS60 leuchtet die Schnitt kante auf dem Werkstück aus. Bei staubinten siven Arbeiten kann die Leuchtleistung beein trächtigt werden. Zum Reinigen wie folgt vorge hen [13]: ► Maschine in Arbeitsstellung bringen. ► Schlaglichtfenster [13-4] werkzeuglos he rausziehen und reinigen/tauschen. ► Schlaglichtfenster wieder einsetzen. Schlaglichtfenster rastet hörbar ein. 10 Zubehör Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“. Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef fektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
- Kappanschlag KA-KS60
- Untergestell UG-KAPEX KS 60
- Schraubfüße A-SYS-KS60
- Spannverbindung für MFT SZ-KS
10.1 Winkelschmiege SM-KS60 (teilweise
Zubehör) Mit der Winkelschmiege können beliebige Win kel (z. B. zwischen zwei Wänden) abgenommen werden. Die Winkelschmiege bildet dabei die Winkelhalbierende. Innenwinkel abnehmen [14A] ► Arretierung [14-2] öffnen. ► Schenkel [14-1] ausschwenken, um den In nenwinkel abzunehmen. ► Arretierung schließen. Die gestrichelte Markierung [14-4] gibt die Winkelhalbierende an. Die Winkelhalbierende kann über die Außenkanten der Schmiege an die Positionsmarkierungen auf dem Drehteller übertragen werden. Außenwinkel abnehmen [14B] ► Arretierung [14-2] öffnen. ► Aluprofile [14-3] der Schenkel nach vorne schieben. ► Schenkel [14-1] ausschwenken, sodass die Aluprofile am Außenwinkel anliegen. ► Arretierung schließen. ► Aluprofile der beiden Schenkel wieder zu rückschieben. Winkel übertragen [15] ► Winkelschmiege passgenau an eines der Anschlaglineale anlegen .- mit dem Daumen andrücken. ► Drehknopf lösen
► Rasthebel einhängen
► Drehteller schwenken
, bis die Außen kante der Schmiege mit der Markierung de ckungsgleich ist
Dazu muss die Schmiege parallel zum An schlag der Kappsäge verschoben werden. Schmiege gleichzeitig mit dem Daumen in der Griffmulde an das Anschlaglineal drü cken. ► Drehknopf schließen
, Winkelschmiege entfernen. Winkel ist übertragen, Sägevorgang kann ein geleitet werden.
10.2 Sägeblätter, sonstiges Zubehör
6.1 Första driftstarten
► Haka i spärrspaken
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