Mafell KSS 300 - Säge

KSS 300 - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KSS 300 - Mafell und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KSS 300 von der Marke Mafell.

BEDIENUNGSANLEITUNG KSS 300 Mafell

Handkreissäge / Kapp-Sägesystem Originalbetriebsanleitung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen. 2 Erzeugnisangaben KSP 40 Flexistem: Art.-Nr. 915801, 915820, 915825 KSS 300: Art.-Nr. 916701, 916702, 916720, 916725, 916730, 916731, 916732, 916735

2.1 Angaben zum Hersteller

MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de

2.2 Kennzeichnung der Maschine

Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.-8-

2.3 Technische Daten

KSP 40 Flexistem Betriebsspannung

50 Hz 50 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb

900 W 1000 W Stromaufnahme Dauerbetrieb

4,1 A 9,1 A Drehzahl im Leerlauf

Schnitttiefe 0°/30°/45°

0 – 45° Sägeblattdurchmesser max/min

120/112 mm Sägeblatt-Grundkörperdicke

1,2 mm Werkzeug-Schnittbreite

1,8 mm Sägeblattaufnahmebohrung

20 mm Durchmesser Absaugstutzen

28 mm Gewicht ohne Netzkabel, ohne Parallelanschlag 2,2 kg Abmessungen (B x L x H)

KSS 300 Betriebsspannung

50 Hz 50 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb

900 W 1000 W Stromaufnahme Dauerbetrieb

4,1 A 9,1 A Drehzahl im Leerlauf

0 – 45º Sägeblattdurchmesser max/min

120/112 mm Größte Sägeblatt-Grundkörperdicke

1,2 mm Werkzeug-Schnittbreite

1,8 mm Sägeblattaufnahmebohrung

20 mm Durchmesser Absaugstutzen

28 mm Gewicht ohne Netzkabel, ohne Parallelanschlag 2,3 kg Abmessungen einschl. Führungseinrichtung (B x L x H)

40/27 mm Schnittlänge bei 12/40 mm Werkstückdicke

337/292 mm Gewicht mit Führungseinrichtung, ohne Netzkabel

Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.-9- Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!

2.4.1 Angaben zur Geräuschemission

Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel

= 3,0 dB (A) Schallleistungspegel L

= 103 dB (A) Unsicherheit

Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.

2.4.2 Angaben zur Vibration

Die typische Hand-Arm-Schwingung ist kleiner als 2,5 m/s

Handkreissäge KSP 40 Flexistem komplett mit: 1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ø 120 mm, 24 Zähne 1 Spaltkeil (Dicke 1,2 mm) 1 Absaugstutzen 1 Parallelanschlag 1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine 1 Transportkasten Max 1 Betriebsanleitung 1 Heft „Sicherheitshinweise“ 2 Spannpratzen 1 FLEXI - Schiene FX 140 für Schnittlänge max. 140 cm Kapp-Sägesystem KSS 300 komplett mit: 1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ø 120 mm, 40 Zähne 1 Spaltkeil (Dicke 1,2 mm) 1 Absaugstutzen 1 Parallelanschlag 1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine 1 Transportkasten Max 1 Betriebsanleitung 1 Heft „Sicherheitshinweise“ 2 Spannpratzen bei Art.-Nr. 916702, 916730, 916731, 916732, 916735 1 FLEXI - Schiene FX 140 für Schnittlänge max. 140 cm bei Art.-Nr. 916702, 916730, 916731, 916732, 916735-10-

2.6 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen. Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet: - Obere feste Schutzhaube - Untere bewegliche Schutzhaube - Große Grundplatte - Handgriffe - Spaltkeil - Schalteinrichtung und Bremse - Absaugstutzen

2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die KSP 40 Flexistem / KSS 300 ist ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet. Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und Mdf-Platten können ebenfalls verarbeitet werden. Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1. Auch die Verarbeitung von Holzfaserdämmstoffen und Kunststoffen (Styropor) ist möglich. Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht. Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.

Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können. - Berühren des Sägeblattes im Bereich der Anfahröffnung unterhalb der Grundplatte. - Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden. - Berühren sich drehender Teile von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch und Flansch-Schraube. - Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück. - Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes. - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. - Aufschnappen der FLEXI-Schiene bei unsachgemäßem Gebrauch. 3 Sicherheitshinweise Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft „Sicherheitshinweise“. Allgemeine Hinweise: - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.-11- - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvor- richtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte. - Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln. Nicht verwendet werden dürfen: - Rissige Sägeblätter und solche, die ihre Form verändert haben. - Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter). - Stumpfe Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung. - Sägeblätter, deren Grundkörper dicker oder deren Schnittbreite (Schränkung) kleiner ist als die Dicke des Spaltkeils. - Sägeblätter, die nicht für die Sägeblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind. - Schleifscheiben Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen: - Tragen Sie beim Arbeiten immer einen Gehörschutz. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Staubschutzmaske. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille. Hinweise zum Betrieb: Sägeverfahren

- Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden. - Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen. - Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es soll weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. - Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. - Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. - Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. - Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. - Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder – Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und – Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit. Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise - Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem-12- Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt. - Wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück. - Wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz- Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus bewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. - Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen. - Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes. - Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. - Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe des Sägespalts als auch an der Kante. - Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. - Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. - Seien Sie besonders vorsichtig, beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen. Funktion der unteren Schutzhaube - Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und stellen Sie sicher, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und – tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. - Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten. - Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch- und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten.-13- - Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts. Funktion des Spaltkeils - Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen. - Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser Betriebsanleitung beschrieben. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert. - Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer bei „Tauchschnitten“. Montieren Sie den Spaltkeil nach dem Tauchschnitt wieder. Der Spaltkeil stört bei Tauchschnitten und kann einen Rückschlag erzeugen. Dieser Absatz gilt nur für Handkreissägen ohne MAFELL-Flippkeil. - Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam beim Verhindern eines Rückschlags. - Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen. Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen

Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.

Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen. Der Aussendurchmesser des Absaugstutzens 3 (Abb.

4.3 Sägeblattauswahl

Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste: Schneiden von Weich- und Hartholz quer und längs zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt n.v. Zähne Schneiden von Weich- und Hartholz speziell längs zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt n.v. Zähne Schneiden von Weich- und Hartholz speziell quer zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt n.v. Zähne Schneiden von Laminat: - HM-Kreissägeblatt Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Trapezzähne Schneiden von Holzfaserdämmstoffen: - HM-Kreissägeblatt Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne Schneiden von Kunststoffen (Styropor): - HM-Kreissägeblatt Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 24 Zähne Best.-Nr. siehe Sonderzubehör.

4.4 Sägeblattwechsel

Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

  • Betätigen Sie den Arretierbolzen 8 (Abb. 2).
  • Mit dem Sechskant-Schraubendreher 3 (Halterung Abb. 1) lösen Sie die Flansch-Schraube 8 (Abb. 3) entgegen dem Uhrzeigersinn, die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 7 nehmen Sie ab.
  • Sie können nun das Sägeblatt nach dem Öffnen der beweglichen Schutzhaube 9 entfernen.-14-
  • Die Spannflansche müssen frei von anhaftenden Teilen sein.
  • Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes auf die Drehrichtung.
  • Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flansch-Schraube an und ziehen Sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
  • Dabei halten Sie den Arretierbolzen gedrückt.

Betätigen sie den Arretierbolzen 8 (Abb. 2) nicht bei laufender Maschine! Die Maschine kann beschädigt werden.

Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. Der Spaltkeil 6 (Abb. 3) verhindert das Klemmen des Sägeblattes beim Längsschneiden. Der richtige Abstand zum Sägeblatt ist in der (Abb. 8) dargestellt.

  • Lösen Sie zum Verstellen die Schraube 4 (Abb. 3) mit dem mitgelieferten Sechskant-Schraubendreher 3 (Abb. 1).
  • Verstellen Sie den Spaltkeil durch Verschieben in seinem Längsschlitz und anschließend ziehen Sie die Schraube wieder fest. 5 Betrieb

Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.

5.2 Ein- und Ausschalten

  • Einschalten: Drücken Sie zuerst die Einschaltsperre 1 (Abb. 1) und danach betätigen Sie den Schalterdrücker 2.
  • Ausschalten: Zum Ausschalten lassen Sie den Schalterdrücker los.

5.3 Schnitttiefeneinstellung

Die Schnitttiefe lässt sich in einem Bereich zwischen 0 und 42 mm stufenlos einstellen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  • Lösen Sie den Klemmhebel 5 (Abb. 1).
  • Mit dem Tauchhebel 6 (Abb. 2) stellen Sie die Schnitttiefe ein.
  • Die Schnitttiefe können Sie auf der Skala 2 (Abb. 5) an der Abdeckung ablesen. Als Zeiger dient dabei die rot unterlegte Fläche 1 des Tauchhebels.
  • Ziehen Sie den Klemmhebel wieder fest.

Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5 mm größer als die zu schneidende Materialstärke ein.

5.4 Einstellung für Schrägschnitte

Das Sägeaggregat lässt sich für Schrägschnitte auf jeden beliebigen Winkel von 0 bis 45° einstellen.

  • Lösen Sie die Flügelschrauben 10 (Abb. 2).
  • Entsprechend der Skala am Schwenksegment stellen Sie den Winkel ein.
  • Anschließend ziehen Sie die Flügelschrauben 10 fest.

5.5 Eintauchschnitte

Gefahr Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie die Maschine mit der hinteren Kante der Grundplatte an einem am Werkstück befestigten Anschlag an. Halten Sie beim Eintauchen die Maschine am Handgriff gut fest und schieben Sie leicht nach vorne!

  • Lösen Sie den Klemmhebel 5 (Abb. 1).
  • Stellen Sie den Tauchhebel 6 (Abb. 2) zurück.
  • Öffnen Sie die bewegliche Schutzhaube mit dem Hebel 2 (Abb. 3), so dass die Maschine auf dem zu bearbeitenden Werkstück aufgesetzt werden kann. Das Sägeblatt läuft nun frei über dem Material und kann zum Anriss ausgerichtet werden.
  • Drücken Sie den Tauchhebel 6 (Abb. 2) nach unten, damit taucht das Sägeblatt senkrecht in das Werkstück ein. Dabei ist die Eintauchtiefe an der Skala 2 (Abb. 5) abzulesen. Der Spaltkeil schwenkt beim Eintauchvorgang nach oben weg. Sobald beim Vorwärtsbewegen der Maschine der Spalt-15- hinter dem Sägeblatt frei wird, kehrt der Spaltkeil in seine normale Lage zurück.

5.6 Sägen mit FLEXI-Schiene

Gefahr Der Schienenwinkel ist vorgespannt und kann unkontrolliert aufschnappen - Verletzungsgefahr. Halten Sie diesen beim Öffnen und Schließen mit beiden Händen sicher fest. Erstinbetriebnahme Trimmen Sie den Spanreissschutz 4 (Abb. 4) vor der Erstinbetriebnahme:

  • Legen Sie die FLEXI-Schiene auf eine ebene Unterlage.
  • Stellen Sie die Schnitttiefe auf ca. 3 mm ein und die Winkelskala auf 0°.
  • Schalten Sie die Maschine ein und schieben diese gleichmäßig in Schnittrichtung. Die entstandene Schnittkante am Spanreissschutz, dient als Anrisskante bei Geradschnitten und bei Schrägschnitten.
  • Legen Sie die FLEXI-Schiene auf das Werkstück auf. Schlagen Sie gegen das Werkstück an und richten diese am Anriß aus. Spannen Sie zur Fixierung der FLEXI-Schiene die beiden Spannpratzen 1 (Abb. 6) mit den Schraubzwingen fest. Arbeitsweise
  • Stellen Sie die Schnitttiefe und den Schnittwinkel an der Maschine ein.
  • Setzen sie die Maschine am Anfang der FLEXI- Schiene so auf, dass die Führungselemente 1 (Abb.

4) der Schiene in die Nut der Grundplatte eingreifen.

  • Schalten Sie die Maschine ein und schieben diese gleichmäßig in Schnittrichtung.

Reinigen Sie die FLEXI-Schiene nicht mit Lösungsmitteln - der Antirutschbelag kann beschädigt werden.

5.7 Schattenfugen sägen

Die minimale Schattenfugenbreite beträgt: - bei Verwendung ohne Parallelanschlag 13 mm - bei Verwendung mit Parallelanschlag 14 mm (bei Schnitttiefe 0 - 32 mm) - bei Verwendung mit Parallelanschlag 18 mm (bei Schnitttiefe 32 - 42 mm).

  • Stellen Sie die erforderliche Schnitttiefe ein.
  • Ziehen Sie die bewegliche Schutzhaube mit dem Hebel 2 (Abb. 3) ein und setzen Sie die Maschine auf das erste eingepasste Werkstück auf.
  • Schalten Sie die Maschine ein und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung, dazu Absauggerät verwenden.

5.8 Sägen mit dem Parallelanschlag

Der Parallelanschlag 4 (Abb. 1) dient zum Sägen parallel zu einer schon vorhandenen Kante. Dabei kann der Anschlag sowohl rechts als auch links an der Maschine angebracht werden. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite 65 mm und auf der linken Seite 250 mm. Im Bereich von 175 - 200 mm muss die Maschine um ca. 10 mm nach oben gestellt werden, damit der Anschlag unter das Motorgehäuse geschoben werden kann.

  • Sie können die Schnittbreite nach dem Lösen der Flügelschrauben 9 (Abb. 2) verstellen, in dem Sie den Anschlag entsprechend verschieben, und anschließend die Flügelschrauben wieder festziehen. Zusätzlich kann der Parallelanschlag durch einfaches Umdrehen (Führungsfläche für die Werkstückkante zeigt nach oben) auch als Doppelauflage zur besseren Führung der Maschine verwendet werden. Nun kann die Maschine an einer auf dem Werkstück befestigten Latte entlanggeführt werden.

5.9 Sägen nach Anriss

Die Grundplatte besitzt eine Anrisskante 10 (Abb. 3) sowohl für den geraden Schnitt als auch für Schrägschnitte. Diese Anrisskante entspricht der Innenseite des Sägeblattes. Für Schrägschnitte kann der Anriss durch die Öffnung auf der linken Seite der oberen Schutzhaube eingesehen werden.-16-

  • Halten Sie die Maschine an den Handgriffen fest und setzen Sie sie mit dem vorderen Teil der Grundplatte auf das Werkstück auf.
  • Schalten Sie die Maschine ein und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
  • Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalterdrückers 2 (Abb. 1) aus. 6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.

Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein. 7 Störungsbeseitigung

Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen! Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht einschalten Keine Netzspannung vorhanden Spannungsversorgung kontrollieren Netzsicherung defekt Sicherung ersetzen Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen bei 230 V~ Maschine schaltet während des Leerlaufs selbstständig ab oder bleibt während des Schneidens stehen

Netzseitige Vorsicherung kontrollieren Überlastung der Maschine Maschine aus- und wieder einschalten Vorschubgeschwindigkeit verringern bei 230 V~ Drehzahl sinkt während des Schneidens ab

Vorschub reduzieren Stumpfes Sägeblatt Sägeblatt schärfen oder austauschen bei 110 / 120 V~ Maschine bleibt während des Schneidens stehen

Netzseitige Vorsicherungen kontrollieren Überlastung der Maschine Vorschubgeschwindigkeit verringern-17- Störung Ursache Beseitigung Sägeblatt klemmt beim Vorschieben der Maschine Zu großer Vorschub Vorschubgeschwindigkeit verringern Stumpfes Sägeblatt Sofort Schalter loslassen. Maschine aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen Spannungen im Werkstück

Schlechte Maschinenführung Parallelanschlag einsetzen Unebene Werkstückoberfläche Fläche ausrichten Brandflecke an den Schnittstellen Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt Sägeblatt austauschen Späneauswurf verstopft Holz zu feucht

Lang andauerndes Schneiden ohne Absaugung Maschine an eine externe Absaugung, z. B. Kleinentstauber, anschließen Sägeblatt vibriert im Werkstück Sägeblatt nicht richtig justiert Sägeblatt nachziehen Werkstück nicht befestigt Werkstück mit Klemmen befestigen Untere bewegliche Schutzhaube schließt nicht oder nur langsam Späne und Holzteile in der unteren beweglichen Schutzhaube Späne und Holzteile entfernen

Sägeblatt-HM Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 12 Zähne, WZ (Längsschnitt) Best.-Nr. 092560 - Sägeblatt-HM Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 24 Zähne, WZ (Längs- und Querschnitte) / Schneiden von Kunststoffen (Styropor) Best.-Nr. 092558

Sägeblatt-HM Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne, FZ/TR (Querschnitt) / Schneiden von Holzfaserdämmstoffen Best.-Nr. 092559 - Sägeblatt-HM Ø 120 x 1,8 x 20 mm, 40 Zähne, TR (Laminat) Best.-Nr. 092578

Flexi - Schiene FX 140, kpl. Best.-Nr. 204372

- Zubehör zu FLEXI-Schiene:

Schraubzwinge Best.-Nr. 093281 - Führungseinrichtung S Best.-Nr. 208169

Spänebeutel komplett Best.-Nr. 206787

2.3 Technische gegevens

  • Drag fast spärrspaken igen.
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Produktinformationen

Marke : Mafell

Modell : KSS 300

Kategorie : Säge