SCHEPPACH UMF1600 - Säge

UMF1600 - Säge SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SCHEPPACH UMF1600 - page 7
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Produktinformationen

Marke : SCHEPPACH

Modell : UMF1600

Kategorie : Säge

Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch UMF1600 - SCHEPPACH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. UMF1600 von der Marke SCHEPPACH.

BEDIENUNGSANLEITUNG UMF1600 SCHEPPACH

AusgabeNr. 5901215903_0003 Rev.Nr. 19/05/2025

Kapp-, Zug- und Gehrungssäge | Originalbetriebsanleitung............................... 7

  • 6 www.scheppach.comInhaltsverzeichnis 1 Einleitung p. 7
  • 2 Produktbeschreibung (Abb.1-24) p. 7
  • 3 Lieferumfang (Abb. 1, 2) p. 8
  • 4 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 8
  • 5 Sicherheitshinweise p. 9
  • 6 Auspacken p. 12
  • 7 Technische Daten p. 13
  • 8 Vor Inbetriebnahme (Abb. 3) p. 13
  • 9 Montage p. 14
  • 10 Bedienung p. 15
  • 11 Wartung p. 17
  • 12 Transport (Abb. 1, 4, 23) p. 18
  • 13 Lagerung p. 18
  • 14 Elektrischer Anschluss p. 18
  • 15 Reparatur und Ersatzteilbestellung p. 19
  • 16 Entsorgung und Wiederverwertung p. 20
  • 17 Störungsabhilfe p. 20
  • 18 EU-Konformitätserklärung p. 21
  • 19 Explosionszeichnung Erklärung der Symbole auf dem Produkt Die Verwendung von Symbolen in diesem Handbuch soll Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Risiken lenken. Die Si- cherheitssymbole und Erklärungen, die diese begleiten, müssen genau verstanden werden. Die Warnungen selbst beseitigen keine Risiken und können korrekte Maß- nahmen zum Verhüten von Unfällen nicht ersetzen. Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beach- ten! Tragen Sie einen Gehörschutz. Bei Staubentwicklung Atemschutz tragen! Tragen Sie eine Schutzbrille. Achtung! Verletzungsgefahr! Nicht in das laufende Sägeblatt greifen! Achtung! Laserstrahlung (Abb. 1, 20) Schutzklasse II (Doppelisolierung). Das Produkt entspricht den geltenden euro- päischen Richtlinien. Das Produkt entspricht den geltenden serbi- schen Richtlinien. 1 Einleitung Hersteller: Scheppach GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Verehrter Kunde Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit Ihrem neuen Produkt. Hinweis: Der Hersteller dieses Produkts haftet nach dem geltenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Produkt oder durch dieses Produkt entstehen bei: p. 363
  • Unsachgemäßer Behandlung
  • Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung
  • Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte
  • Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatztei- len
  • Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
  • Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeachtung der elektrischen Vorschriften und VDE-Bestimmungen 0100, DIN 57113 / VDE0113. Beachten Sie: Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil dieses Produkts. Sie enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Produkt si- cher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, wie Sie Ge- fahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Produkts erhöhen. Zusätzlich zu den Sicherheitsbestim- mungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbe- dingt die für den Betrieb des Produkts geltenden Vor- schriften Ihres Landes beachten. Machen Sie sich vor der Benutzung des Produkts mit al- len Bedien- und Sicherheitshinweisen vertraut. Betreiben Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die angege- benen Einsatzbereiche. Bewahren Sie die Bedienungsan- leitung gut auf und händigen Sie alle Unterlagen bei Wei- tergabe des Produkts an Dritte mit aus. 2 Produktbeschreibung (Abb.1-24)

4. Ein-/Ausschalter Laser

7. Sägeblattschutz beweglich

7a. Befestigungsschraube

11. Verschiebbare Anschlagschiene

DE | 7www.scheppach.com13. Tischeinlage

14. Handgriff/Feststellschraube Drehtisch

19. Feststehender Sägetisch

20. Feststellschraube Werkstückauflage

21. Werkstückauflage

23. Feststellschraube verschiebbare Anschlagschiene

24. Feststellschraube

25. Spannvorrichtung

25a. Feststellschraube Höhenverstellung Spannvorrichtung 25b. Rändelschraube Höhenverstellung Spannvorrichtung 25c. Feststellschraube Spannvorrichtung

28a. Feststellschraube Zugführung

31. Schraube Schnitttiefenbegrenzung

31a. Rändelmutter Schnitttiefenbegrenzung

32. Anschlag für Schnitttiefenbegrenzung

34. Sicherungsbolzen

35. Justierschraube (90°)

35a. Sicherungsmutter (90°)

36. Justierschraube (45°)

40. Kreuzschlitzschraube Abdeckung Laser

41. Kreuzschlitzschraube Tischeinlage

43. LED-Arbeitslicht (nicht abgebildet)

(Gilt nur für Artikelnummer: 59012159953) 3 Lieferumfang (Abb. 1, 2) Pos. Anzahl Bezeichnung

8. 1 x Sägeblatt (24 Zähne)

8. 1 x Sägeblatt* (48 Zähne)

25. 1 x Spannvorrichtung

30. 1 x Spänefangsack

C. 1 x Innensechskantschlüssel, 6 mm D. 1 x Innensechskantschlüssel, 3 mm 1 x Kapp-, Zug- und Gehrungssäge 1 x Bedienungsanleitung

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! 4 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Säge dient zum Kappen von Holz und Kunststoff, ent- sprechend der Maschinengröße. Die Säge ist nicht zum Schneiden von Brennholz geeignet. WARNUNG Verwenden Sie das Produkt nicht zum Schneiden ande- rer Materialien als in der Bedienungsanleitung beschrie- ben. WARNUNG Das mitgelieferte Sägeblatt ist ausschließlich zum Sä- gen von Holz bestimmt! Verwenden Sie dieses nicht zum Sägen von Brennholz! Es dürfen nur für das Produkt geeignete Sägeblätter ver- wendet werden. Die Verwendung von Trennscheiben aller Art ist untersagt. Das Produkt darf nur nach seiner Bestimmung verwendet werden. Jede weitere darüberhinausgehende Verwen- dung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorge- rufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Be- nutzer und nicht der Hersteller. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedie- nungsanleitung. Personen, die das Produkt verwenden und warten, müs- sen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren un- terrichtet sein. Veränderungen an dem Produkt schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänz- lich aus. Das Produkt darf nur mit Originalteilen und Originalzube- hör des Herstellers betrieben werden. Die Sicherheits-, Arbeits- und Wartungsvorschriften des Herstellers sowie die in den Technischen Daten angege- benen Abmessungen müssen eingehalten werden. Trotz bestimmungsmäßiger Verwendung können be- stimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau des Pro- dukts können folgende Punkte auftreten:
  • Berührung des Sägeblattes im nicht abgedeckten Sä- gebereich.
  • Eingreifen in das laufende Sägeblatt (Schnittverlet- zung).
  • Rückschlag von Werkstücken und Werkstückteilen.
  • Herausschleudern von fehlerhaften Hartmetallteilen des Sägeblattes.
  • Gehörschäden bei Nichtverwendung des nötigen Ge- hörschutzes.
  • Gesundheitsschädliche Emissionen von Holzstäuben bei Verwendung in geschlossenen Räumen. Bitte beachten Sie, dass unsere Produkte bestimmungs- gemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Produkt in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzu- setzenden Tätigkeiten eingesetzt wird. Erklärung der Signalwörter in der Bedienungsanleitung GEFAHR Signalwort zur Kennzeichnung einer unmit- telbar bevorstehenden Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat. 8 | DE www.scheppach.comWARNUNG Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben könnte. VORSICHT Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben könnte. ACHTUNG Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, Sachschäden am Pro- dukt oder Eigentum/Besitz zur Folge haben könnte. 5 Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anwei- sungen, Bebilderungen und technischen Da- ten, mit denen dieses Elektrowerkzeug verse- hen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/ oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elekt- rowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).

1) Arbeitsplatzsicherheit

a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeits- bereiche können zu Unfällen führen. b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in ex- plosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brenn- bare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ab- lenkung können Sie die Kontrolle über das Elektro- werkzeug verlieren.

2) Elektrische Sicherheit

a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeugs muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeer- deten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko ei- nes elektrischen Schlages. b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Ober- flächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Näs- se fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektro- werkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schla- ges. d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen er- höhen das Risiko eines elektrischen Schlages. e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien ar- beiten, verwenden Sie nur Verlängerungsleitun- gen, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigne- ten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages. f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuch- ter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risi- ko eines elektrischen Schlages.

3) Sicherheit von Personen

a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elekt- rowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Ge- brauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen. b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und im- mer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Si- cherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, verringert das Risiko von Verletzungen. c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnah- me. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerk- zeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Strom- versorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Elektrowerkzeug eingeschaltet an die Stromver- sorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen. d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schrauben- schlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug ein- schalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen. DE | 9www.scheppach.come) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren. f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden. g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschlie- ßen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern. h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Se- kundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.

4) Verwendung und Behandlung des

Elektrowerkzeugs a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Ver- wenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerk- zeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebe- nen Leistungsbereich. b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schal- ter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden. c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/ oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, be- vor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Einsatz- werkzeugteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeugs. d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge au- ßerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benut- zen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerk- zeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden. e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerk- zeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegli- che Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeugs be- einträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeugs reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarte- ten Elektrowerkzeugen. f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen. g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Einsatzwerk- zeug, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend die- sen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätig- keit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährli- chen Situationen führen. h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Grifff- lächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrol- le des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situa- tionen.

a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifi- ziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatz- teilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt.

5.1 Sicherheitshinweise für

Gehrungskappsägen a) Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vorgesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstof- fen wie Stäben, Stangen, Schrauben usw. verwen- det werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile. b) Fixieren Sie das Werkstück nach Möglichkeit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindes- tens 100 mm von jeder Seite des Sägeblatts ent- fernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu halten. Wenn Ihre Hand zu nahe am Sägeblatt ist, besteht ein er- höhtes Verletzungsrisiko durch Kontakt mit dem Sä- geblatt. c) Das Werkstück muss unbeweglich sein und ent- weder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt werden. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt und schneiden Sie nie ,,freihändig“. Lose oder sich bewegende Werkstücke könnten mit hoher Geschwindigkeit her- ausgeschleudert werden und zu Verletzungen führen. d) Schieben Sie die Säge durch das Werkstück. Ver- meiden Sie es, die Säge durch das Werkstück zu ziehen. Für einen Schnitt heben Sie den Sägekopf und ziehen ihn über das Werkstück, ohne zu schneiden. Dann schalten Sie den Motor ein, schwenken den Sägekopf nach unten und drü- cken die Säge durch das Werkstück. Bei ziehen- dem Schnitt besteht die Gefahr, dass das Sägeblatt am Werkstück aufsteigt und die Sägeblatteinheit dem Bediener gewaltsam entgegengeschleudert wird. e) Kreuzen Sie nie die Hand über die vorgesehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks ,,mit gekreuzten Händen“, d. h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Säge- blatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr ge- fährlich. 10 | DE www.scheppach.comf) Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Si- cherheitsabstand von 100 mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Sägeblatts, z. B. beim Entfernen von Holzabfällen). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu ihrer Hand ist möglicherweise nicht erkennbar, und Sie können schwer verletzt werden. g) Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum Anschlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwischen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke können sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Säge- blatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein. h) Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Klei- ne Abfälle, lose Holzstücke oder andere Gegenstän- de, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kom- men, können mit hoher Geschwindigkeit wegge- schleudert werden.

i) Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach

gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder festhalten und können beim Sägen ein Klemmen des Blatts verursachen oder verrutschen. j) Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskappsäge vor Gebrauch auf einer ebenen, festen Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird. k) Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei jedem Ver- stellen der Sägeblattneigung oder des Gehrungs- winkels darauf, dass der verstellbare Anschlag richtig justiert ist und das Werkstück abstützt, oh- ne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berüh- rung zu kommen. Ohne die Maschine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständi- ge Schnittbewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behinderungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt. l) Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder län- ger als die Tischoberseite sind, für eine angemes- sene Abstützung, z. B. durch Tischverlängerun- gen oder Sägeböcke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abgestützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werk- stück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt wegge- schleudert werden. m) Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Ab- stützung heran. Eine instabile Abstützung des Werk- stücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts ver- schieben und Sie und den Helfer in das rotierende Blatt ziehen. n) Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt werden. Wenn wenig Platz ist, z. B. bei Verwendung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt ver- keilen und gewaltsam weggeschleudert werden. o) Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine ge- eignete Vorrichtung, um Rundmaterial wie Stan- gen oder Rohre ordnungsgemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wo- durch sich das Blatt ,,festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann. p) Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl erreichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verrin- gert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird. q) Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsä- ge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, ziehen Sie den Netzste- cker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Ent- fernen Sie anschließend das eingeklemmte Materi- al. Wenn Sie bei einer solchen Blockierung weitersä- gen, kann es zum Verlust der Kontrolle oder zu Be- schädigungen der Gehrungskappsäge kommen. r) Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf unten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abge- schnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen. s) Halten Sie den Handgriff gut fest, wenn Sie einen unvollständigen Sägeschnitt ausführen oder wenn Sie den Schalter loslassen, bevor der Sägekopf seine untere Lage erreicht hat. Durch die Bremswir- kung der Säge kann der Sägekopf ruckartig nach un- ten gezogen werden und dadurch zu einem Verlet- zungsrisiko führen.

5.2 Sicherheitshinweise für den

Umgang mit Sägeblättern

  • Vermeiden Sie ein unkontrolliertes Loslassen des Sä- geaggregats in der unteren Endlage.
  • Verwenden Sie keine beschädigten oder deformierten Sägeblätter.
  • Verwenden Sie keine Sägeblätter mit Rissen. Mustern Sie gerissene Sägeblätter aus. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
  • Verwenden Sie keine aus Schnellarbeitsstahl gefertig- ten Sägeblätter.
  • Kontrollieren Sie den Zustand der Sägeblätter, bevor Sie die Säge benutzen.
  • Verwenden Sie ausschließlich Sägeblätter, die für den zu schneidenden Werkstoff geeignet sind.
  • Verwenden Sie nur die vom Hersteller festgelegten Sägeblätter. Die Sägeblätter müssen, wenn Sie zum Bearbeiten von Holz oder ähnlichen Werkstoffen vorgesehen sind, EN 847-1 entsprechen.
  • Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS). DE | 11www.scheppach.com• Verwenden Sie nur Sägeblätter, deren höchstzulässi- ge Drehzahl nicht geringer ist als die maximale Spin- deldrehzahl der Säge und die für den zu schneiden- den Werkstoff geeignet sind.
  • Beachten Sie die Drehrichtung des Sägeblatts.
  • Setzen Sie nur Sägeblätter ein, wenn Sie den Um- gang damit beherrschen.
  • Beachten Sie die Höchstdrehzahl. Die auf dem Säge- blatt angegebene Höchstdrehzahl darf nicht über- schritten werden. Halten Sie, falls angegeben, den Drehzahlbereich ein.
  • Reinigen Sie die Spannflächen von Verschmutzun- gen, Fett, Öl und Wasser.
  • Verwenden Sie keine losen Reduzierringe oder -buch- sen zum Reduzieren von Bohrungen bei Sägeblättern.
  • Achten Sie darauf, dass fixierte Reduzierringe zum Si- chern des Sägeblatts den gleichen Durchmesser und mindestens 1/3 des Schnittdurchmessers haben.
  • Stellen Sie sicher, dass fixierte Reduzierringe parallel zueinander sind.
  • Handhaben Sie Sägeblätter mit Vorsicht. Bewahren Sie sie am besten in der Originalverpackung oder speziellen Behältnissen auf. Tragen Sie Schutzhand- schuhe, um die Griffsicherheit zu verbessern und das Verletzungsrisiko weiter zu mindern.
  • Stellen Sie vor der Benutzung von Sägeblättern si- cher, dass alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß befestigt sind.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Einsatz, dass das von Ihnen benutzte Sägeblatt den technischen Anforde- rungen dieser Säge entspricht und ordnungsgemäß befestigt ist.
  • Benutzen Sie das mitgelieferte Sägeblatt nur für Sä- gearbeiten in Holz, niemals zum Bearbeiten von Me- tallen.
  • Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durch- messer entsprechend den Angaben auf der Säge.
  • Verwenden Sie zusätzliche Werkstück-Auflagen, wenn dies für die Stabilität des Werkstück notwendig ist.
  • Die Verlängerungen der Werkstückauflage müssen während der Arbeit immer befestigt und verwendet werden.
  • Ersetzen Sie die abgenutzte Tischeinlage!
  • Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezähne.
  • Vermeiden Sie beim Sägen von Kunststoffen, dass der Kunststoff schmilzt. Verwenden Sie für das zu bearbeitende Material die richtigen Sägeblätter. Tauschen Sie die beschädigten oder abgenutzten Sägeblätter rechtzeitig aus. Wenn sich das Sägeblatt überhitzt, stoppen Sie die Maschine. Lassen Sie das Sägeblatt zuerst abkühlen, bevor Sie mit dem Gerät erneut arbeiten.
  • Verwenden Sie nur Sägeblätter, die mit einer gleich großen oder höheren Drehzahl gekennzeichnet sind als der auf dem Elektrowerkzeug angegebenen Dreh- zahl.
  • Sorgen Sie immer für Standsicherheit und Sicherung der Säge.

Achtung: Laserstrahlung Nicht in den Strahl blicken Laserklasse 2 Schützen Sie sich und Ihre Umwelt durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen vor Unfallgefahren!

  • Nicht direkt mit ungeschütztem Auge in den Laser- strahl blicken.
  • Niemals direkt in den Strahlengang blicken.
  • Den Laserstrahl nie auf reflektierende Flächen und Personen oder Tiere richten. Auch ein Laserstrahl mit geringer Leistung kann Schäden am Auge verursa- chen. VORSICHT Wenn andere als die hier angegebenen Ver- fahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu einer gefährlichen Strahlungsexposition führen.
  • Lasermodul niemals öffnen. Es könnte unerwartet zu einer Strahlenexposition kommen.
  • Wenn Sie das Produkt längere Zeit nicht benutzen, sollten die Batterien entfernt werden.
  • Der Laser darf nicht gegen einen Laser anderen Typs ausgetauscht werden.
  • Reparaturen am Laser dürfen nur vom Hersteller des Lasers oder einem autorisierten Vertreter vorgenom- men werden. 6 Auspacken WARNUNG Produkt und Verpackungsmaterialien sind kein Kin- derspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschlu- ckungs- und Erstickungsgefahr!
  • Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Pro- dukt vorsichtig heraus.
  • Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Verpa- ckungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
  • Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
  • Kontrollieren Sie das Produkt und die Zubehörteile auf Transportschäden. Etwaige Schäden sofort dem Transportunternehmen melden, mit dem das Produkt angeliefert wurde. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
  • Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
  • Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Bedie- nungsanleitung mit dem Produkt vertraut. 12 | DE www.scheppach.com• Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiß- und Ersatzteilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
  • Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern sowie Typ und Baujahr des Produkts an. 7 Technische Daten Wechselstrommotor 220 - 240 V~/50 Hz Nennleistung S1 1700 Watt Betriebsart S6 25%* 2000W Leerlaufdrehzahl n

Hartmetallsägeblatt ø 216 x ø 30 x 2,8 mm Anzahl der Zähne 24/48* Maximale Zahnbreite des Sägeblattes 3 mm Schwenkbereich -45° / 0°/ +45° Gehrungsschnitt 0° bis 45° nach links Sägebreite bei 0° 340 x 65 mm Sägebreite bei 45° 240 x 65 mm Sägebreite bei 2 x 45° (Doppelgehrungsschnitt) 240 x 38 mm Schutzklasse II / Gewicht ca. 12,0 kg Laserklasse 2 Wellenlänge Laser 650 nm Leistung Laser < 1 mW Technische Änderungen vorbehalten!

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! Betriebsart S6 Ununterbrochener periodischer Betrieb. Der Betrieb setzt sich aus einer Anlaufzeit, einer Zeit mit konstanter Belas- tung und einer Leerlaufzeit zusammen. Die Spieldauer beträgt 10 min, die relative Einschaltdauer beträgt 25% der Spieldauer. Das Werkstück muss mindestens eine Höhe von 3 mm und eine Breite von 10 mm haben. Achten Sie da- rauf, dass das Werkstück immer mit der Spannvor- richtung gesichert wird. Geräuschkennwerte WARNUNG Lärm kann gravierende Auswirkungen auf Ihre Gesund- heit haben. Übersteigt der Maschinenlärm 85 dB, tra- gen Sie und Personen, die sich in der Nähe befinden bitte einen geeigneten Gehörschutz. Die Geräusch- und Vibrationswerte wurden entsprechend nach EN 62841-1 ermittelt. Schalldruckpegel L

96,5 dB Unsicherheit K

3 dB Schallleistungspegel L

109,5 dB Unsicherheit K

3 dB Die angegebenen Geräuschemissionswerte sind nach ei- nem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden. Die angegebenen Geräuschemissionswerte können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwen- det werden. WARNUNG Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektro- werkzeugs von den Angabewerten abwei- chen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbe- sondere, welche Art von Werkstück bearbei- tet wird. Versuchen Sie, die Belastung so gering wie möglich zu halten. Beispielhafte Maßnahmen: die Begrenzung der Arbeitszeit. Dabei sind alle Anteile des Betriebszyklus zu berücksichtigen (beispielsweise Zeiten, in denen das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft). 8 Vor Inbetriebnahme (Abb. 3)

1. Die vorinstallierte Kippsicherung (33) an der Untersei-

te der Säge lösen, komplett ausziehen und mittels des Innensechskantschlüssels (D) wieder sichern.

2. Das Produkt muss standsicher aufgestellt werden. Be-

festigen Sie das Produkt auf einer Werkbank, einem Untergestell o. ä.. Stecken Sie 4 Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) in die Bohrungen am festste- henden Sägetisch (19). Ziehen Sie die Schrauben fest.

3. Justierschraube (15) auf das Niveau der Tischplatte

einstellen, um ein Kippeln des Produkts zu vermeiden.

  • Vor Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß montiert sein.
  • Das Sägeblatt muss frei laufen können.
  • Bei bereits bearbeitetem Holz auf Fremdkörper, wie z.B. Nägel oder Schrauben usw., achten.
  • Bevor Sie den Ein-/Ausschalter betätigen, vergewis- sern Sie sich, ob das Sägeblatt richtig montiert ist und bewegliche Teile leichtgängig sind.
  • Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen des Pro- dukts, dass die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen.

8.1 Sicherheitseinrichtung des

Sägeblattschutzes (7) prüfen (Abb. 4) Der Sägeblattschutz schützt vor versehentlichem Berüh- ren des Sägeblattes und vor herumfliegenden Spänen. Funktion überprüfen Dazu die Säge nach unten klappen:

  • Der Sägeblattschutz muss das Sägeblatt beim Herun- terschwenken freigeben, ohne andere Teile zu berüh- ren. DE | 13www.scheppach.com• Beim Hochklappen der Säge in die Ausgangsstellung muss der Sägeblattschutz automatisch das Sägeblatt abdecken. 9 Montage

9.1 Produkt aufbauen (Abb. 1, 2, 5, 6)

1. Den Drehtisch (18) durch Drehen des Handgriffs (14)

gegen den Uhrzeigersinn lösen.

2. Arretierhebel (14a) betätigen, um die Arretierung auf-

3. Mit dem Handgriff (14) den Drehtisch (18) auf den ge-

wünschten Winkel einstellen.

4. Den Arretierhebel (14a) loslassen, um die Arretierung

wieder zu verriegeln.

5. Den Handgriff (14) durch Drehen im Uhrzeigersinn

wieder festziehen, um den Drehtisch zu fixieren.

6. Die Justierschraube (15) gegen den Tisch* kontern,

um das Produkt gegen Kippen zu sichern.

7. Durch leichtes Drücken des Sägekopfes (6) nach un-

ten und gleichzeitigem Herausziehen des Sicherungs- bolzens (34) aus der Motorhalterung, wird die Säge aus der unteren Stellung entriegelt.

8. Sicherungsbolzen (34) um 90 Grad drehen, um die-

sen in der entriegelten Position zu fixieren.

9. Sägekopf (6) nach oben schwenken.

10. Die Spannvorrichtungen (25) können sowohl links als

auch rechts an dem feststehenden Sägetisch (19) be- festigt werden. Stecken Sie eine Spannvorrichtung (25) in die dafür vorgesehene Bohrung an der Hinter- seite der Anschlagschiene (12) und sichern diese über die Feststellschraube (25c). Bei Gehrungsschnitten 0°- 45° ist die Spannvorrich- tung (25) nur einseitig (rechts) zu montieren (siehe Bild 11-12).

11. Der Sägekopf (6) kann durch Lösen der Feststell-

schraube (24), nach links auf max. 45° geneigt wer- den.

12. Die Werkstückauflagen (21) müssen während der Ar-

beit immer befestigt und verwendet werden. Stellen Sie die gewünschte Ausladung ein, indem Sie die Feststellschraube (20) lösen. Danach ziehen Sie die Feststellschraube (20) wieder fest.

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!

9.2 Spänefangsack (30) (Abb.1, 24)

Die Säge ist mit einem Spänefangsack (30) für Späne ausgestattet. Drücken Sie die Metallringflügel des Späne- fangsackes (30) zusammen und bringen Sie ihn an der Auslassöffnung im Motorbereich an. Der Spänefangsack (30) kann über den Reißverschluss auf der Unterseite entleert werden.

9.2.1 Anschluss an eine externe

1. Schließen Sie den Absaugschlauch an die Staubab-

2. Die Staubabsaugung muss für das zu bearbeitende

Material geeignet sein.

3. Benutzen Sie zum Absaugen von besonders gesund-

heitsschädlichen oder krebserregenden Stäuben eine spezielle Absaugvorrichtung.

9.3 Feinjustierung des Anschlags für

Kappschnitt 90° (Abb. 1, 7) Benötigtes Werkzeug:

  • Innensechskantschlüssel 6mm (C)
  • 90° Anschlagwinkel (A)*
  • Kreuzschlitzschraubendreher*
  • Gabelschlüssel SW 13 mm*
  • = nicht im Lieferumfang enthalten!

1. Den Sägekopf (6) nach unten senken und mit dem Si-

3. 90° Anschlagwinkel (A) zwischen Sägeblatt (8) und

Drehtisch (18) anlegen.

4. Lösen Sie die Sicherungsmutter (35a).

5. Die Justierschraube (35) soweit verstellen, bis der

Winkel zwischen Sägeblatt (8) und Drehtisch (18) 90° beträgt.

6. Ziehen Sie die Sicherungsmutter (35a) wieder fest.

7. Überprüfen Sie abschließend die Position der Winke-

lanzeige. Falls erforderlich, Zeiger (16) mit Kreuz- schlitzschraubendreher lösen, auf 0°-Position der Skala (17) setzen und wieder festziehen.

9.4 Feinjustierung des Anschlags für

Gehrungsschnitt 45° (Abb. 1, 8) Benötigtes Werkzeug:

  • 45° Anschlagwinkel (B)*
  • Gabelschlüssel SW 13 mm*
  • Kreuzschlitzschraubendreher*
  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!

1. Den Sägekopf (6) nach unten senken und mit dem Si-

cherungsbolzen (34) fixieren.

2. Den Drehtisch (18) auf 0° Stellung fixieren.

ACHTUNG Die verschiebbare Anschlagschiene muss für Geh- rungsschnitte (geneigter Sägekopf) in der äußeren Po- sition fixiert werden (linke Seite).

3. Öffnen Sie die Feststellschraube (23) der verschieb-

baren Anschlagschienen (11) und schieben Sie die verschiebbaren Anschlagschienen (11) nach außen. 45° Anschlagwinkel (B) zwischen Sägeblatt (8) und Drehtisch (18) anlegen.

4. Die verschiebbaren Anschlagschienen (11) müssen

so arretiert werden, dass der Abstand zwischen An- schlagschienen (11) und Sägeblatt (8) mindestens 8 mm beträgt.

5. Die verschiebbare Anschlagschiene (11) muss sich in

der inneren Position befinden (Rechte Seite).

6. Prüfen Sie vor dem Schnitt, dass zwischen den ver-

schiebbaren Anschlagschienen (11) und dem Säge- blatt (8) keine Kollision möglich ist. 14 | DE www.scheppach.com7. Die Feststellschraube (24) lösen und mit dem Hand- griff (14) den Sägekopf (6) nach links, auf 45° neigen.

8. 45°-Anschlagwinkel (B) zwischen Sägeblatt (6) und

Drehtisch (18) anlegen.

9. Kontermutter (36a) lösen und Justierschraube (36) so

weit verstellen, bis der Winkel zwischen Sägeblatt (8) und Drehtisch (18) genau 45° beträgt.

10. Ziehen Sie die Kontermutter (36a) wieder fest.

11. Überprüfen Sie abschließend die Position der Winke-

lanzeige. Falls erforderlich, Zeiger (16) mit Kreuz- schlitzschraubendreher lösen, auf 45°-Position der Skala (17) setzen und wieder festziehen. 10 Bedienung

10.1 Bedienung der Spannvorrichtung

(25) (Abb. 1) Über die Feststellschraube (25a) kann die Spannvorrich- tung (25) in der Höhe eingestellt werden.

1. Senken Sie die Spannvorrichtung (25) auf das Werk-

2. Ziehen Sie die Feststellschraube (25c) fest an.

3. Drehen Sie die Rändelschraube (25b) im Uhrzeiger-

sinn, um das Werkstück zu spannen.

4. Um das Werkstück zu lösen, gehen Sie in umgekehr-

ter Reihenfolge vor.

10.2 Schnitttiefenbegrenzung

(Nut sägen) (Abb.1, 9) WARNUNG Rückschlaggefahr! Beim Anfertigen von Nuten ist es besonders wichtig, dass kein seitlicher Druck auf das Sägeblatt ausgeübt wird. Der Sägekopf kann sonst plötzlich hochschlagen! – Benutzen Sie beim Anfertigen von Nuten eine Spannvorrichtigung. Vermeiden Sie seitlichen Druck auf den Sägekopf.

1. Mittels der Schraube (31) kann die Schnitttiefe stufen-

los eingestellt werden. Hierzu Rändelmutter (31a) an der Schraube lösen. Die gewünschte Schnitttiefe durch Eindrehen oder Herausdrehen der Schraube (31) einstellen. Anschließend die Rändelmutter (31a) wieder an der Schraube (31) festziehen.

2. Überprüfen Sie die Einstellung anhand eines Probe-

10.3 Ein-/ Ausschalten des Lasers

(Abb. 19) Einschalten:

1. Ein-/Ausschalter Laser (4) 1x drücken. Auf das zu be-

arbeitende Werkstück wird eine Laserlinie projiziert, die die genaue Schnittführung anzeigt. Ausschalten:

1. Ein-/Ausschalter Laser (4) erneut drücken.

Ein-/Ausschaltern des LED-Arbeitslichts (43) (Gilt nur für Artikelnummer: 59012159953) Drücken Sie wiederholt den Ein-/Ausschalter Laser (4), um zwischen dem Laser (10) und dem LED-Arbeitslicht (43) zu wechseln: 1 x drücken Laser (10) EIN/LED (43) AUS 2 x drücken Laser (10) AUS/LED (43) EIN 3 x drücken Laser (10) EIN/LED (43) EIN 4 x drücken Laser (10) AUS/LED (43) AUS

10.4 Serienschnitt (Abb. 1, 10)

Für wiederholte Schnitte mit der gleichen Länge kann der Längenanschlag (22) aufgeklappt werden. Sie können den Längenanschlag (22) auf der rechten und auf der lin- ken Seite nutzen.

1. Klappen Sie den Längenanschlag (22) nach oben.

2. Lösen Sie die Feststellschraube für die Werkstückauf-

3. Ziehen Sie die Werkstückauflage (21) heraus.

4. Stellen Sie das gewünschte Maß zwischen Sägeblatt

(8) und Längenanschlag (22) ein.

5. Ziehen Sie die Feststellschraube für die Werk-

stückauflage (20) wieder fest.

6. Führen Sie die Schnitte durch, wie unter 10.5, 10.6,

10.7 und 10.8 beschrieben.

10.5 Kappschnitt 90° und Drehtisch 0°

(Abb. 1, 11, 12) Bei Schnittbreiten bis ca. 100 mm kann die Zugfunktion der Säge mit der Feststellschraube (28a) in der hinteren Position fixiert werden. In dieser Position kann die Säge im Kapp-Betrieb betrieben werden. Sollte die Schnittbreite über 100 mm liegen, muss darauf geachtet werden, dass die Feststellschraube (28a) locker und der Sägekopf (6) beweglich ist (Abb. 4). ACHTUNG Die verschiebbare Anschlagschiene muss für 90°-Kapp- schnitte in der inneren Position fixiert werden. Hinweise zum Festspannen:

  • Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die zu klein zum Festspannen sind.
  • Verstärken Sie sehr dünne Werkstücke dadurch, dass Sie diese mit einer zusätzlichen Leiste gemeinsam durchsägen. Sehr dünne Werkstücke können beim Sägen „flattern“ oder brechen

1. Öffnen Sie die Feststellschraube (23) der verschieb-

baren Anschlagschiene (11) und schieben Sie die ver- schiebbare Anschlagschiene (11) nach innen.

2. Die verschiebbare Anschlagschiene (11) muss so weit

vor der innersten Position arretiert werden, dass der Abstand zwischen der verschiebbaren Anschlagschie- ne (11) und dem Sägeblatt (8) maximal 8mm beträgt.

3. Prüfen Sie vor dem Schnitt, dass zwischen der ver-

schiebbaren Anschlagschiene (11) und dem Sägeblatt (8) keine Kollision möglich ist.

4. Feststellschraube (23) wieder anziehen.

5. Sägekopf (6) in die obere Position bringen.

DE | 15www.scheppach.com6. Sägekopf (6) am Handgriff (1) nach hinten schieben und gegebenenfalls in dieser Position fixieren (je nach Schnittbreite).

7. Legen Sie das zu schneidende Holz an die Anschlag-

schiene (12) und auf den Drehtisch (18).

8. Das Material mit der Spannvorrichtung (25) auf dem

feststehenden Sägetisch (19) feststellen, um ein Ver- schieben während des Schneidvorgangs zu verhin- dern.

9. Sperrschalter (3) entriegeln und Ein-/Ausschalter (2)

drücken, um den Motor einzuschalten.

10. Sägekopf (6) mit dem Handgriff (1) gleichmäßig und

mit leichtem Druck nach unten bewegen, bis das Sä- geblatt (8) das Werkstück durchschnitten hat.

11. Nach Beendigung des Sägevorgangs Sägekopf (6)

wieder in die obere Ruhestellung bringen und Ein-/ Ausschalter (2) loslassen. ACHTUNG Durch die Rückholfeder schlägt das Produkt automatisch nach oben. Lassen Sie den Handgriff nach Schnittende nicht los, sondern lassen Sie den Sägekopf langsam und unter leichtem Gegendruck nach oben bewegen.

10.5.1 Bei fixierter Zugführung (28) (Abb. 4)

1. Zugfunktion der Säge mit der Feststellschraube für

Zugführung (28a) in der hinteren Position fixieren.

2. Sägekopf (6) mit dem Handgriff (1) gleichmäßig und

mit leichtem Druck nach unten bewegen, bis das Sä- geblatt (8) das Werkstück durchschnitten hat.

10.5.2 Bei nicht fixierter Zugführung (28)

  • Sägekopf (6) nach ganz vorne ziehen. Den Handgriff (1) gleichmäßig und mit leichtem Druck ganz nach un- ten absenken. Nun Sägekopf (6) langsam und gleich- mäßig ganz nach hinten schieben, bis das Sägeblatt (8) das Werkstück vollständig durchschnitten hat.

10.6 Kappschnitt 90° und Drehtisch

0°-47° (Abb. 1, 11, 13) Mit der Kapp- und Gehrungssäge können Schrägschnitte nach links und rechts von 0°-47° ausgeführt werden. ACHTUNG Die verschiebbare Anschlagschiene muss für 90°-Kapp- schnitte in der inneren Position fixiert werden.

1. Öffnen Sie die Feststellschraube (23) der verschieb-

baren Anschlagschiene (11) und schieben Sie die ver- schiebbare Anschlagschiene (11) nach innen.

2. Die verschiebbare Anschlagschiene (11) muss so weit

vor der innersten Position arretiert werden, dass der Abstand zwischen der verschiebbaren Anschlagschie- ne (11) und dem Sägeblatt (8) maximal 8 mm beträgt.

3. Prüfen Sie vor dem Schnitt, dass zwischen der ver-

schiebbaren Anschlagschiene (11) und dem Sägeblatt (8) keine Kollision möglich ist.

4. Feststellschraube (23) wieder anziehen.

5. Den Drehtisch (18) durch Drehen des Handgriffs (14)

gegen den Uhrzeigersinn lösen.

6. Arretierhebel (14a) betätigen, um die Arretierung auf-

7. Mit dem Handgriff (14) den Drehtisch (18) auf den ge-

wünschten Winkel einstellen.

8. Den Arretierhebel (14a) loslassen, um die Arretierung

wieder zu verriegeln.

9. Den Handgriff (14) durch Drehen im Uhrzeigersinn

festziehen, um den Drehtisch (18) zu fixieren.

10. Die Justierschraube (15) gegen den Tisch* kontern,

um das Produkt gegen Kippen zu sichern.

11. Schnitt wie unter 10.5 beschrieben ausführen.

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!

10.7 Gehrungsschnitt 0°-45° und

Drehtisch0° (Abb.1,11, 14) Mit der Säge können Gehrungsschnitte nach links von 0°- 45° zur Arbeitsfläche ausgeführt werden. ACHTUNG Die verschiebbare Anschlagschiene muss für Geh- rungsschnitte (geneigter Sägekopf) in der äußeren Po- sition fixiert werden. ACHTUNG Bei Gehrungsschnitten 0° - 45° ist die Spannvorrichtung (Werkstückspanner) nur rechts zu montieren.

1. Öffnen Sie die Feststellschraube (23) der verschieb-

baren Anschlagschienen (11) und schieben Sie die verschiebbaren Anschlagschienen (11) nach außen (linke Seite).

2. Die verschiebbare Anschlagschiene (11) muss so weit

vor der innersten Position arretiert werden, dass der Abstand zwischen der verschiebbaren Anschlagschie- nen (11) und dem Sägeblatt (8) maximal 8 mm beträgt (rechte Seite).

3. Prüfen Sie vor dem Schnitt, dass zwischen der ver-

schiebbaren Anschlagschiene (11) und dem Sägeblatt (8) keine Kollision möglich ist.

4. Feststellschraube (23) wieder anziehen.

5. Sägekopf (6) in die obere Stellung bringen.

6. Den Drehtisch (18) auf 0° Stellung fixieren.

7. Die Feststellschraube (24) lösen und mit dem Hand-

griff (1) den Sägekopf (6) nach links neigen, bis der Winkelzeiger (27) auf das gewünschte Winkelmaß an der Winkelskala (26) zeigt.

8. Feststellschraube (24) wieder festziehen.

9. Schnitt wie unter10.5 beschrieben durchführen.

10.8 Gehrungsschnitt 0°- 45° und

Drehtisch 0°- 47° (Abb. 1, 11, 15) Mit der Säge können Gehrungsschnitte nach links von 0°- 45° zur Arbeitsfläche und gleichzeitig 0°- 47° zur An- schlagschiene ausgeführt werden (Doppelgehrungs- schnitt). ACHTUNG Die verschiebbare Anschlagschiene muss für Geh- rungsschnitte (geneigter Sägekopf) in der äußeren Po- sition fixiert werden. 16 | DE www.scheppach.comBei der Schwenkung einer Kappsäge auf 31,6° und einer Aggregatneigung von 33,9° können gleichschenklige Dreiecksleisten und Profile wie Stuckrandprofile mit der Profilseite nach unten auf Gehrung geschnitten werden. Das ist vor allem bei großen Profilen, die bei normalem Einlegen die maximale Schnitthöhe überschreiten, von Vorteil. Auch die Probleme, mit der häufig nicht rechtwinkligen Ausarbeitung des Winkels an den Ecken, sind so einfach zu lösen. ACHTUNG Bei Gehrungsschnitten 0° - 45° ist die Spannvorrichtung (Werkstückspanner) nur rechts zu montieren.

1. Öffnen Sie die Feststellschraube (23) der verschieb-

baren Anschlagschienen (11) und schieben Sie die verschiebbaren Anschlagschienen (11) nach außen.

2. Die verschiebbare Anschlagschiene (11) muss so weit

vor der innersten Position arretiert werden, dass der Abstand zwischen der verschiebbaren Anschlagschie- ne (11) und dem Sägeblatt (8) maximal 8 mm beträgt.

3. Prüfen Sie vor dem Schnitt, dass zwischen der ver-

schiebbaren Anschlagschiene (11) und dem Sägeblatt (8) keine Kollision möglich ist.

4. Feststellschraube (23) wieder anziehen.

5. Sägekopf (6) in die obere Stellung bringen.

6. Den Drehtisch (18) durch Drehen des Handgriffs (14)

gegen den Uhrzeigersinn lösen.

7. Arretierhebel (14a) betätigen, um die Arretierung auf-

8. Mit dem Handgriff (14) den Drehtisch (18) auf den ge-

wünschten Winkel einstellen (siehe 10.6).

9. Den Arretierhebel (14a) loslassen, um die Arretierung

wieder zu verriegeln.

10. Den Handgriff (14) durch Drehen im Uhrzeigersinn

festziehen, um den Drehtisch (18) zu fixieren.

11. Die Justierschraube (15) gegen den Tisch* kontern,

um das Produkt gegen Kippen zu sichern.

12. Die Feststellschraube (24) lösen.

13. Mit dem Handgriff (1) den Sägekopf (6) nach links, auf

das gewünschte Winkelmaß neigen.

14. Feststellschraube (24) wieder festziehen.

15. Schnitt wie unter 10.5 beschrieben ausführen.

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! 11 Wartung WARNUNG Vor jeglicher Einstellung, Instandhaltung oder Instandsetzung Netzstecker ziehen!

11.1 Allgemeine Wartungsmaßnahmen

  • Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Mo- torengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich. Reiben Sie das Produkt mit einem sauberen Tuch* ab oder blasen Sie es mit Druckluft* bei niedrigem Druck aus. Wir empfehlen, dass Sie das Produkt direkt nach jeder Benutzung reinigen.
  • Ölen Sie einmal pro Monat alle beweglichen Teile.
  • Reinigen Sie das Produkt regelmäßig mit einem feuchten Tuch* und etwas Schmierseife. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel; diese könnten die Kunststoffteile des Produkts angreifen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Produkt- innere gelangen kann.

11.2 Austausch des Sägeblatts (8)

(Abb. 1, 16 - 18) WARNUNG Vor jeglicher Einstellung, Instandhaltung oder Instandsetzung Netzstecker ziehen! ACHTUNG Tragen Sie zum Wechseln des Sägeblatts Schutzhandschuhe! Verletzungsgefahr! Benötigtes Werkzeug:

  • Innensechskantschlüssel 6mm (C)
  • Kreuzschlitzschraubendreher*
  • = nicht im Lieferumfang enthalten!

1. Den Sägekopf (6) nach oben schwenken und mit dem

Sicherungsbolzen (34) arretieren.

2. Lösen Sie die Befestigungsschraube (7a) der Abde-

ckung mit einem Kreuzschlitzschraubendreher.

3. Sägeblattschutz (7) soweit nach oben klappen, dass

der Sägeblattschutz (7) über der Flanschschraube (37) ist.

4. Mit einer Hand den Innensechskantschlüssel 6mm (C)

auf die Flanschschraube (37) setzen.

5. Sägewellensperre (5) festdrücken und Flanschschrau-

be (37) langsam im Uhrzeigersinn drehen. Nach max. einer Umdrehung rastet die Sägewellensperre (5) ein.

6. Jetzt mit etwas mehr Kraftaufwand Flanschschraube

(37) im Uhrzeigersinn lösen.

7. Flanschschraube (37) ganz herausdrehen und Außen-

flansch (38) abnehmen.

8. Das Sägeblatt (8) vom Innenflansch (39) abnehmen

und nach unten herausziehen.

9. Flanschschraube (37), Außenflansch (38) und Innen-

flansch (39) sorgfältig reinigen.

10. Das neue Sägeblatt (8) in umgekehrter Reihenfolge

wieder einsetzen und festziehen.

11. Sägeblattschutz (7) nach unten klappen, bis der Sä-

geblattschutz (7) in die Befestigungsschraube (7a) einhängt.

12. Ziehen Sie die Befestigungsschraube (7a) wieder fest.

ACHTUNG Die Schnittschräge der Zähne, d.h. die Drehrichtung des Sägeblattes, muss mit der Richtung des Pfeils auf dem Gehäuse übereinstimmen.

13. Vor dem Weiterarbeiten die Funktionsfähigkeit der

Schutzeinrichtungen prüfen (Abb. 5). DE | 17www.scheppach.comACHTUNG Nach jedem Sägeblattwechsel prüfen, ob das Sägeblatt in senkrechter Stellung sowie auf 45° gekippt, frei in der Tischeinlage läuft. ACHTUNG Das Wechseln und Ausrichten des Sägeblattes muss ordnungsgemäß ausgeführt werden.

11.3 Sicherheitseinrichtung

Sägeblattschutz (7) reinigen (Abb. 1) Prüfen Sie vor jeglicher Inbetriebnahme den Sägeblatt- schutz auf Verunreinigungen. Entfernen Sie alte Sägespäne sowie Holzsplitter unter Zu- hilfenahme eines Pinsels oder eines ähnlich geeigneten Werkzeuges. Achten Sie auf Leichtgängigkeit des Führungsbügels (29).

11.4 Justieren des Lasers (10) (Abb. 20)

ACHTUNG Betätigen Sie beim Justieren des Lasers auf keinen Fall den Ein-/Ausschalter. Verlet- zungsgefahr! Falls der Laser (10) nicht mehr die korrekte Schnittlinie anzeigt, kann dieser nachjustiert werden. Benötigtes Werkzeug:

  • Kreuzschlitzschraubendreher*
  • = nicht im Lieferumfang enthalten!

1. Öffnen Sie hierzu die Kreuzschlitzschrauben Abde-

ckung Laser (40) und entfernen die Abdeckung Laser (9). Stellen Sie den Laser durch seitliches Verschie- ben so ein, dass der Laserstrahl die Schneidzähne des Sägeblattes (8) trifft.

2. Nachdem Sie den Laser (10) justiert und festgezogen

haben, montieren Sie die Abdeckung Laser (9) und befestigen Sie diese mit den Kreuzschlitzschrauben Abdeckung Laser (40) handfest.

3. Die Säge muss zum Justieren des Lasers (10) an das

Stromnetz angeschlossen sein.

11.5 Tischeinlage (13) wechseln

(Abb. 1, 21) WARNUNG Bei einer beschädigten Tischeinlage besteht die Ge- fahr, dass sich kleine Gegenstände zwischen Tischein- lage und Sägeblatt verklemmen und das Sägeblatt blo- ckieren. Tauschen Sie beschädigte Tischeinlagen sofort aus! Benötigtes Werkzeug:

  • Kreuzschlitzschraubendreher*
  • = nicht im Lieferumfang enthalten!

1. Demontieren Sie die Kreuzschlitzschraube (41) an der

Tischeinlage (13). Drehen Sie ggf. den Drehtisch (18) und neigen Sie den Sägekopf (6), um die Kreuz- schlitzschraube (41) erreichen zu können.

2. Nehmen Sie die Tischeinlage (13) ab.

3. Setzen Sie die neue Tischeinlage (13) ein.

4. Ziehen Sie die Kreuzschlitzschraube (41) an der Ti-

Prüfen Sie die Kohlebürsten bei einem neuen Produkt nach den ersten 50 Betriebsstunden, oder wenn neue Bürsten montiert wurden. Prüfen Sie sie nach der ersten Prüfung alle 10 Betriebsstunden.

  • Wenn der Kohlenstoff auf 6 mm Länge abgenutzt ist, die Feder oder der Nebenschlussdraht verbrannt oder beschädigt sind, müssen Sie beide Bürsten ersetzen.
  • Wenn die Bürsten nach dem Ausbau für einsatzfähig befunden werden, können Sie sie wieder einbauen.
  • Zur Wartung der Kohlebürsten öffnen Sie die beiden Verriegelungen entgegen dem Uhrzeigersinn. Entneh- men Sie anschließend die Kohlebürsten.
  • Setzen Sie die Kohlebürsten in umgedrehter Reihen- folge wieder ein. 12 Transport (Abb. 1, 4, 23)

1. Handgriff/Feststellschraube für Drehtisch (14) festzie-

hen, um den Drehtisch (18) zu verriegeln.

2. Sägekopf (6) nach unten drücken und mit Sicherungs-

bolzen (34) arretieren. Die Säge ist nun in der unteren Stellung verriegelt.

3. Zugfunktion der Säge mit der Feststellschraube für

Zugführung (28a) in der hinteren Position fixieren.

4. Produkt am Transportgriff (42) tragen.

5. Zum erneuten Aufbau des Produkts, wie unter 8, 9, 10

beschrieben vorgehen. 13 Lagerung Lagern Sie das Produkt und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreien sowie für Kinder unzu- gänglichen Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5°C und 30˚C. Bewahren Sie das Produkt in der Originalverpackung auf. Decken Sie das Produkt ab, um es vor Staub oder Feuch- tigkeit zu schützen. Bewahren Sie die Bedienungsanlei- tung bei dem Produkt auf. 14 Elektrischer Anschluss Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig ange- schlossen. Der Anschluss entspricht den einschlägi- gen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluss sowie die verwendete Verlängerungs- leitung müssen diesen Vorschriften entsprechen.

14.1 Wichtige Hinweise

Bei Überlastung des Motors schaltet dieser selbständig ab. Nach einer Abkühlzeit (zeitlich unterschiedlich) lässt sich der Motor wieder einschalten. 18 | DE www.scheppach.comWARNUNG Die maximal zulässige Netzimpedanz Zmax des Pro- dukts beträgt 0,443 Ω. Als Benutzer dieses Produkts müssen Sie, wenn nötig in Rücksprache mit dem Ener- gieversorgungsunternehmen bestimmen, dass das Pro- dukt nur an eine Versorgung angeschlossen wird, deren Impedanz kleiner oder gleich Zmax ist!

14.2 Sonderanschlussbedingungen

  • Das Produkt erfüllt die Anforderungen der EN 61000-3-11 und unterliegt Sonderanschlussbedingun- gen. Das heißt, dass eine Verwendung an beliebigen frei wählbaren Anschlusspunkten nicht zulässig ist.
  • Das Produkt kann bei ungünstigen Netzverhältnissen zu vorübergehenden Spannungsschwankungen füh- ren.
  • Das Produkt ist ausschließlich zur Verwendung an Anschlusspunkten vorgesehen, die a) eine maximale zulässige Netzimpedanz „Z” (Zmax. = 0,443 Ω) nicht überschreiten, oder b) die eine Dauerstrombelastbarkeit des Netzes von mindestens 100 A je Phase haben.
  • Sie müssen als Benutzer sicherstellen, wenn nötig in Rücksprache mit Ihrem Energieversorgungsunterneh- men, dass Ihr Anschlusspunkt, an dem Sie das Pro- dukt betreiben möchten, eine der beiden genannten Anforderungen a) oder b) erfüllt.

14.3 Schadhafte Elektro-

Anschlussleitungen An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Isolati- onsschäden. Ursachen hierfür können sein:

  • Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fenster oder Türspalten geführt werden,
  • Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung,
  • Schnittstellen durch Überfahren der Anschlussleitung,
  • Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wand- steckdose,
  • Risse durch Alterung der Isolation. Solch schadhafte elektrische Anschlussleitungen dürfen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Isolations- schäden lebensgefährlich. Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schäden überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Überprüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt. Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlägi- gen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen. Verwen- den Sie nur Anschlussleitungen mit gleicher Kennzeich- nung. Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem Anschluss- kabel ist Vorschrift. Sicherheitshinweise für den Austausch beschädigter oder defekter Netzanschlussleitungen Anschlussart X Wenn die Netzanschlussleitung dieses Produkts beschä- digt wird, muss sie durch eine speziell vorgerichtete Net- zanschlussleitung ersetzt werden, die vom Hersteller oder seinem Kundendienst erhältlich ist.

14.4 Wechselstrommotor

Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt wer- den.

  • Die Netzspannung muss 220 V – 240V~ betragen.
  • Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen ei- nen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimeter aufweisen. 15 Reparatur und Ersatzteilbestellung Nach Reparatur oder Wartung vergewissern Sie sich, ob alle sicherheitstechnischen Teile angebracht und in ein- wandfreiem Zustand sind. Verletzungsgefährdende Teile vor anderen Personen und Kindern unzugänglich aufbe- wahren. ACHTUNG Laut Produkthaftungsgesetz wird nicht für Schäden ge- haftet, die durch unsachgemäße Reparaturen oder durch Nichtverwendung von Originalersatzteilen verur- sacht werden. Beauftragen Sie einen Kundendienst oder eine autori- sierte Fachkraft. Entsprechendes gilt auch für Zubehör- teile. Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie in unserem Service- Center. Scannen Sie hierzu den QR-Code auf der Titel- seite. Anschlüsse und Reparaturen Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt wer- den.

15.1 Ersatzteilbestellung

Bei der Ersatzteilbestellung sollten folgende Angaben ge- macht werden:

  • Daten des Typenschildes Ersatzteile / Zubehör Tischeinlage - Artikel–Nr.: 5901215010

15.2 Service-Informationen

Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Ver- schleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchs- materialien benötigt werden. Verschleißteile*: Kohlebürsten, Sägeblatt, Tischeinlage, Spänefangsack

  • = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! DE | 19www.scheppach.com16 Entsorgung und Wiederverwertung Hinweise zur Verpackung Die Verpackungsmaterialien sind recycelbar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen. Hinweise zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) Elektro- und Elektronik-Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer ge- trennten Erfassung bzw. Entsorgung zuzufüh- ren!
  • Altbatterien oder -akkus, welche nicht fest im Altgerät verbaut sind, müssen vor Abgabe zerstörungsfrei ent- nommen werden! Deren Entsorgung wird über das Batteriegesetz geregelt.
  • Besitzer bzw. Nutzer von Elektro- und Elektronikgerä- ten sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückga- be verpflichtet.
  • Der Endnutzer trägt die Eigenverantwortung für das Löschen seiner personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät!
  • Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeu- tet, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
  • Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei folgenden Stellen unentgeltlich abgegeben werden: – Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sammel- stellen (z. B. kommunale Bauhöfe) – Verkaufsstellen von Elektrogeräten (stationär und online), sofern Händler zur Rücknahme verpflich- tet sind oder diese freiwillig anbieten. – Bis zu drei Elektroaltgeräte pro Geräteart, mit ei- ner Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern, können Sie ohne vorherigen Erwerb eines Neuge- rätes vom Hersteller kostenfrei bei diesem abge- ben oder einer anderen autorisierten Sammelstelle in Ihrer Nähe zuführen. – Weitere ergänzende Rücknahmebedingungen der Hersteller und Vertreiber erfahren Sie beim jeweili- gen Kundenservice.
  • Im Falle der Anlieferung eines neuen Elektrogerätes durch den Hersteller an einen privaten Haushalt, kann dieser die unentgeltliche Abholung des Elektroaltgerä- tes, auf Nachfrage vom Endnutzer, veranlassen. Set- zen Sie sich hierzu mit dem Kundenservice des Her- stellers in Verbindung.
  • Diese Aussagen gelten nur für Geräte, die in den Län- dern der Europäischen Union installiert und verkauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2012/19/ EU unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäi- schen Union können davon abweichende Bestimmun- gen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik- Altgeräten gelten. 17 Störungsabhilfe Die folgende Tabelle zeigt Fehlersymptome auf und beschreibt, wie Sie Abhilfe schaffen können, wenn Ihr Produkt ein- mal nicht richtig arbeitet. Wenn Sie das Problem damit nicht lokalisieren und beseitigen können, wenden Sie sich an Ihre Service-Werkstatt. Störung Mögliche Ursache Abhilfe Motor funktioniert nicht Motor, Kabel oder Stecker defekt, Netzsicherungen durchgebrannt. Produkt vom Fachmann überprüfen lassen. Nie Motor selbst reparieren. Gefahr! Netzsicherungen kontrollieren, evtl. auswechseln Der Motor geht langsam an und erreicht die Betriebsge- schwindigkeit nicht. Spannung zu niedrig, Wicklungen be- schädigt, Kondensator durchgebrannt. Spannung durch Elektro-Fachkraft kontrollieren lassen. Motor durch einen Fachmann kontrollie- ren lassen. Kondensator durch einen Fachmann auswechseln lassen. Motor macht zu viel Lärm. Wicklungen beschädigt, Motor defekt. Motor durch einen Fachmann kontrollieren las- sen. Der Motor erreicht nicht die volle Leistung. Stromkreise in Netzanlage überlastet (Lampen, andere Motoren, etc.). Verwenden Sie keine anderen Produkte oder Mo- toren auf demselben Stromkreis. Motor überhitzt sich leicht. Überlastung des Motors, ungenügen- de Kühlung des Motors. Überlastung des Motors beim Schneiden verhin- dern, Staub vom Motor entfernen, damit eine opti- male Kühlung des Motors gewährleistet ist. Sägeschnitt ist rau oder ge- wellt. Sägeblatt stumpf, Zahnform nicht ge- eignet für die Materialdicke. Sägeblatt nachschärfen bzw. geeignetes Säge- blatt einsetzen. Werkstück reißt aus bzw. splittert. Schnittdruck zu hoch bzw. Sägeblatt für Einsatz nicht geeignet. Geeignetes Sägeblatt einsetzen. 20 | DE www.scheppach.com18 EU-Konformitätserklärung Originalkonformitätserklärung Hersteller: Scheppach GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das hier beschriebene Produkt mit den geltenden Richtlinien und Normen übereinstimmt. Marke: SCHEPPACH Art.-Bezeichnung:

KAPP-, ZUG UND GEHRUNGSSÄGE -

EU-Richtlinien: 2014/30/EU, 2006/42/EG, 2011/65/EU*

  • Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung er- füllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Euro- päischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Angewandte Normen: EN 62841-1:2015/A11:2022; EN IEC 62841-3-9:2020/A11:2020; EN IEC 55014-1:2021; EN IEC 55014-2:2021; EN IEC 61000-3-2:2019/A1:2021;

EN IEC 61000-3-11:2019

Dokumentationsbevollmächtigter: Matthias Herz Günzburger Str. 69 D-89335 Ichenhausen Ichenhausen, 19.05.2025 Simon Schunk Division Manager Product Center Andreas Pecher Head of Project Management DE | 21www.scheppach.comGarantiebedingungen Revisionsdatum 26.11.2021 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte ein Gerät dennoch nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der unten angegebenen Adresse zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch über die Servicerufnummer zur Verfügung. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen für eine problemlose Bearbeitung und Regulierung im Schadensfall dienen. Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen - innerhalb Deutschland - gilt folgendes:

1. Diese Garantiebedingungen regeln unsere zusätzlichen Hersteller-Garantieleistungen für Käufer (private Endver-

braucher) von Neugeräten. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Für diese ist der Händler zuständig, bei dem Sie das Produkt erworben haben.

2. Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel an einem von Ihnen erworbenen neuen Gerät, die auf

einem Material- oder Herstellungsfehler beruhen und ist - nach unserer Wahl - auf die unentgeltliche Reparatur sol- cher Mängel oder den Austausch des Gerätes beschränkt (ggf. auch Austausch mit einem Nachfolgemodell). Ersetzte Geräte oder Teile gehen in unser Eigentum über. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantiefall kommt daher nicht zustande, wenn das Gerät innerhalb der Garantiezeit in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben verwendet wurde oder einer gleichzusetzenden Beanspruchung ausgesetzt war.

3. Von unseren Garantieleistungen ausgenommen sind:

– Schäden am Gerät, die durch Nichtbeachtung der Montageanleitung, nicht fachgerechte Installation, Nichtbeach- tung der Bedienungsanleitung (z.B. Anschluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart) bzw. der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen oder durch Einsatz des Geräts unter ungeeigneten Umweltbedingungen sowie durch mangelnde Pflege und Wartung entstanden sind. – Schäden am Gerät, die durch missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Ge- rätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Werkzeugen bzw. Zubehör), Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Transportschäden, Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) entstanden sind. – Schäden am Gerät oder an Teilen des Geräts, die auf einen bestimmungsgemäßen, üblichen (betriebsbedingten) oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind sowie Schäden und/oder Abnutzung von Verschleißtei- len. – Mängel am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Originalteile sind oder nicht bestimmungsgemäß verwendet werden. – Geräte, an denen Veränderungen oder Modifikationen vorgenommen wurden. – Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts un- erheblich sind. – Geräte an denen eigenmächtig Reparaturen oder Reparaturen, insbesondere durch einen nicht autorisierten Drit- ten, vorgenommen wurden. – Wenn die Kennzeichnung am Gerät bzw. die Identifikationsinformationen des Produktes (Maschinenaufkleber) fehlen oder unlesbar sind. – Geräte, die eine starke Verschmutzung aufweisen und daher vom Servicepersonal abgelehnt werden. Schadensersatzansprüche sowie Folgeschäden sind von dieser Garantieleistung generell ausgeschlossen.

4. Die Garantiezeit beträgt regulär 24 Monate* (12 Monate bei Batterien / Akkus) und beginnt mit dem Kaufdatum des

Gerätes. Maßgeblich ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Garantieansprüche müssen jeweils nach Kenntniser- langung unverzüglich erhoben werden. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlängerung der Garantie- zeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services. Das betroffene Gerät ist in gesäubertem Zustand zu- sammen mit einer Kopie des Kaufbelegs, - hierin enthalten die Angaben zum Kaufdatum und der Produktbezeichnung - der Kundendienststelle vorzulegen bzw. einzusenden. Wird ein Gerät unvollständig, ohne den kompletten Lieferum- fang eingesendet, wird das fehlende Zubehör wertmäßig in Anrechnung / Abzug gebracht, falls das Gerät ausge- tauscht wird oder eine Rückerstattung erfolgt. Teilweise oder komplett zerlegte Geräte können nicht als Garantiefall akzeptiert werden. Bei nicht berechtigter Reklamation bzw. außerhalb der Garantiezeit trägt der Käufer generell die Transportkosten und das Transportrisiko. Einen Garantiefall melden Sie bitte vorab bei der Servicestelle (s.u.) an. In der Regel wird vereinbart, dass das defekte Gerät mit einer kurzen Beschreibung der Störung per Abhol-Ser- vice (nur in Deutschland) oder - im Reparaturfall außerhalb des Garantiezeitraums - ausreichend frankiert, unter Be- achtung der entsprechenden Verpackungs- und Versandrichtlinien, an die unten angegebene Serviceadresse einge- sendet wird. Beachten Sie bitte, dass Ihr Gerät (modellabhängig) bei Rücklieferung, aus Sicherheitsgründen - frei von allen Betriebsstoffen ist. 22 | DE www.scheppach.comDas an unser Service-Center eingeschickte Produkt, muss so verpackt sein, dass Beschädigungen am Reklamations- gerät auf dem Transportweg vermieden werden. Nach erfolgter Reparatur / Austausch senden wir das Gerät frei an Sie zurück. Können Produkte nicht repariert oder ausgetauscht werden, kann nach unserem eigenen freien Ermessen ein Geldbetrag bis zur Höhe des Kaufpreises des mangelhaften Produkts erstattet werden, wobei ein Abzug aufgrund von Abnutzung und Verschleiß berücksichtigt wird. Diese Garantieleistungen gelten nur zugunsten des privaten Erst- käufers und sind nicht abtret- oder übertragbar.

5. Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches kontaktieren Sie bitte unser Service-Center.

Bitte verwenden Sie vorzugsweise unser Formular auf unserer Homepage: https://www.scheppach.com/de/service Bitte senden Sie uns keine Geräte ohne vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei unserem Service- Center. Für die Inanspruchnahme dieser Garantiezusagen ist der Erstkontakt mit unserem Service-Center zwingende Voraussetzung.

6. Bearbeitungszeit - Im Regelfall erledigen wir Reklamationssendungen innerhalb 14 Tagen nach Eingang in unserem

Service-Center. Sollte in Ausnahmefällen die genannte Bearbeitungszeit überschritten werden, so informieren wir Sie rechtzeitig.

7. Verschleißteile - Verschleißteile sind: a) mitgelieferte, an- und/oder eingebaute Batterien / Akkus sowie b) alle mo-

dellabhängigen Verschleißteile (siehe Bedienungsanleitung). Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind tief entla- dene bzw. an Gehäuse und oder Batteriepolen beschädigte Batterien / Akkus.

8. Kostenvoranschlag - Von der Garantieleistung nicht oder nicht mehr erfasste Geräte reparieren wir gegen Berech-

nung. Auf Nachfrage bei unserem Service-Center können Sie die defekten Geräte für einen Kostenvoranschlag ein- senden und ggf. dem Service-Center schriftlich (per Post, eMail) die Reparaturfreigabe erteilen. Ohne Reparaturfrei- gabe erfolgt keine weitere Bearbeitung.

9. Andere Ansprüche, als die oben genannten, können nicht geltend gemacht werden.

Die Garantiebedingungen gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Reklamation und können ggf. unserer Homepage (www.scheppach.com) entnommen werden. Bei Übersetzungen ist stets die deutsche Fassung maß- geblich. Scheppach GmbH · Günzburger Str. 69 · 89335 Ichenhausen (Deutschland) · www.scheppach.com Telefon: +800 4002 4002 (Service-Hotline/Freecall Rufnummer dt. Festnetz**) · Telefax +49 [0] 8223 4002 20 · E-Mail: service@scheppach.com · Internet: http://www.scheppach.com