PMSG 200 A2 - Schweißgerät PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Parkside |
| Modell | PMSG 200 A2 |
| Typ | Mehrprozess-Schweißgerät (MIG/MMA/TIG) |
| Netzanschluss | 230 V~ 50 Hz, 16 A |
| Leistungsaufnahme | 4,5 kW |
| Gewicht | 7,7 kg |
| Schutzart | IP21S |
| Isolationsklasse | H |
| MIG-Schweißstrom (Fülldraht) | 50–160 A |
| MMA-Schweißstrom | 30–140 A |
| TIG-Schweißstrom | 30–200 A |
| Leerlaufspannung MIG/MMA | 56 V |
| Leerlaufspannung TIG | 52 V |
| Schweißdrahtdurchmesser | 0,6–1,0 mm |
| Drahtspule max. | ca. 5000 g |
| Schweißverfahren | MIG, MMA, TIG, Fülldraht, SYN-Modus |
| Lieferumfang | Schweißmaske, Elektrodenhalter, Massekabel, MIG-Brenner, Drähte (Aluminium und Fülldraht), Düsen, Schlackehammer |
| Sicherheit | Thermischer Überlastschutz (O.H.), Überstromschutz (O.C.) |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung, Wartung durch qualifizierten Elektriker |
| Garantie | 3 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - PMSG 200 A2 PARKSIDE
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BEDIENUNGSANLEITUNG PMSG 200 A2 PARKSIDE
Bedienungs- und Sicherheitshinweise
Originalbetriebsanleitung
NL BE
MULTILASAPPARAAT
Klappen Sie vor dem Lesen die Seiten mit den Abbildungen aus und machen Sie sich anschließend mit allen Funktionen des Gerätes vertraut.
FR BE CH
DE/AT/CH Montage-, Bedienungs- und Sicherheitshinweise Seite 31
Multi-Process Welder
IAN: 409153_2207
Art. no.: 2575
www.ersatzteile.cmc-creative.de
Tabelle der verwendeten Piktogramme ...... Seite 31
Einleitung......Seite 32
Bestimmungsgemäße Verwendung....Seite 33
Lieferumfang ......Seite 34
Teilebeschreibung......Seite 34
Technische Daten......Seite 35
Sicherheitshinweise ......Seite 36
Vor Inbetriebnahme......Seite 44
Montage ......Seite 44
Schweißschutzschild montieren....Seite 44
MIG-Schweißen Seite 45
Geräteanpassung zum Massivdrahtschweißen mit Schutzgas......Seite 45
Geräteanpassung zum Fülldrahtschweißen ohne Schutzgas 46
Schweißdraht einsetzen......Seite 46
Inbetriebnahme......Seite 48
Gerät ein- und ausschalten....Seite 48
Schweißverfahren wählen......Seite 48
Schweißen......Seite 48
Schweißnaht erzeugen......Seite 50
MMA-Schweißen Seite 52
WIG/TIG-Schweißen Seite 54
Wartung und Reinigung......Seite 54
Umwelthinweise und Entsorgungsangaben......Seite 55
EU-Konformitätserklärung......Seite 55
Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung ......Seite 56
Garantiebedingungen....Seite 56
Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche......Seite 56
Garantieumfang......Seite 56
Abwicklung im Garantiefall....Seite 57
Service......Seite 57
- Tabelle der verwendeten Piktogramme
![]() | Achtung! Betriebsanleitung lesen! | I_2 | Bemessungswert des Schweißstroms |
1~ 50 Hz | Netzeingang; Anzahl der Phasen sowie Wechselstromsymbol und Bemessungswert der Frequenz. | I_1 eff | Effektivwert des größten Netzstroms |
| U_0 | Bemessungswert der Leerlaufspannung | ||
![]() | Das nebenstehende Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne auf Rädern zeigt, dass dieses Gerät der Richtlinie 2012/19/EU unterliegt. | U_1 | Bemessungswert der Netzspannung |
![]() | Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien und nie bei Regen! | U_2 | Genormte Arbeitsspannung |
| Elektrischer Schlag von der Schweißelektrode kann tödlich sein! | I_1 max | Größter Bemessungswert des Netzstroms |
| Einatmen von Schweißrauchen kann ihre Gesundheit gefährden. | Vorsicht! Stromschlaggefahr! | |
| Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. | Wichtiger Hinweis! | |
| Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. | Entsorgen Sie Verpackung und Gerätumweltgerecht! | |
| Elektromagnetische Felder können die Funktion von Herzschrittmachern stören. | Schwere bis tödliche Verletzungen möglich. | |
| Achtung, mögliche Gefahren! | IP21S | Schutzart |
| Masseklemme | Einphasiger statischer Frequenzumformer-Transformotor-Gleichrichter | |
| Isolationsklasse | Gleichstrom | |
| Hergestellt aus Recyclingmaterial. | Größter Schweißzeit-Bemessungswert im intermittierenden Modus ^t_ON | |
| Größter Schweißzeit-Bemessungswert im fortlaufenden Modus t_ON (max) | Lichtbogenhandschweißen mit umhüllten Stabelektroden | |
| Metall-Inert- und Aktivgas-Schweißen einschließlich der Verwendung von Fülldraht | Wolfram-Inertgas-Schweißen |
Multischweißgerät PMSG 200 A2
- Einleitung
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für ein hochwertiges Gerät aus unserem Haus entschieden. Machen Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme mit dem Produkt vertraut. Lesen Sie hierzu aufmerksam die nachfolgende Bedienungsanleitung und die Sicherheits-hinweise. Die Inbetriebnahme dieses Werkzeuges darf nur durch unterwiesene Personen erfolgen.
NICHT IN DIE HÄNDE VON KINDERN KOMMEN LASSEN!
• Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zum MIG-Schweißen (Schweißen mit Schweißdraht und Inertgas), MMA-Schweißen (Schweißen mit Stabelektroden) und WIG-Schweißen (Wolfram-Inertgasschweißen) vorgesehen. Bei Verwendung von Massivdrähten, die kein Schutzgas in fester Form enthalten, ist zusätzlich Schutzgas zu verwenden. Bei Verwendung von Aluminium-Massivdraht ist Argon als Schutzgas zu verwenden. Bei Verwendung von selbstschützendem Fülldraht wird kein zusätzliches Gas benötigt. Das Schutzgas ist in diesem Fall in pulverisierter Form im Schweißdraht enthalten und wird somit direkt in den Lichtbogen geleitet. Dies macht das Gerät bei Arbeiten im Freien unempfindlich gegen Wind. Es dürfen nur für das Gerät geeignete Drahtelektroden verwendet werden. Dieses Schweißgerät eignet sich zum Lichtbogenhandschweißen (MMA-Schweißen) von Stahl, Edelstahl, Stahlblech und Gusswerkstoffen unter Verwendung der entsprechenden Mantelelektroden. Beachten Sie hierzu die Angaben des Elektrodenherstellers. Es dürfen nur für das Gerät geeignete Elektroden verwendet werden. Beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG-Schweißen) beachten Sie unbedingt die Betriebs- und Sicherheitshinweise des verwendeten WIG-Brenners zusätzlich zu den Anweisungen und Sicherheitshinweisen in dieser Bedienungsanleitung. Eine unsachgemäße Handhabung des Produkts kann gefährlich für Personen, Tiere und Sachwerte sein. Der Schweißschirm darf nur mit Schweißerschutzgläsern sowie Vorsatzgläsern, die entsprechend gekennzeichnet sind, benutzt und grundsätzlich nur zum Schweißen verwendet werden. Der Schweißschirm ist nicht für das Laserschweißen geeignet! Das Produkt nur wie beschrieben und für die angegebenen Einsatzbereiche verwenden. Bewahren Sie diese Anleitung gut auf. Händigen Sie alle Unterlagen bei Weitergabe des Produkts an Dritte ebenfalls mit aus. Jegliche Anwendung, die von der bestimmungsgemäßen Verwendung abweicht, ist untersagt und potenziell gefährlich. Schäden durch Nichtbeachtung oder Fehlanwendung werden nicht von der Garantie abgedeckt und fallen nicht in den Haftungsbereich des Herstellers. Bei gewerblichem Gebrauch erlischt die Garantie. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie der Montageanleitung und der Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sind genauestens einzuhalten. Das Gerät darf nicht verwendet werden:
■ in nicht ausreichend belüfteten Räumen,
■ in explosionsgefährdeter Umgebung,
■ zum Auftauen von Rohren,
in der Nähe von Menschen mit Herzschrittmacher und
in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien.
Restrisiko
Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen. Folgende Gefahren können im Zusammenhang mit der Bauweise und Ausführung dieses Multischweißgerätes auftreten:
■ Augenverletzungen durch Blendung, Berühren heißer Teile des Gerätes oder des Werkstückes (Brandverletzungen),
Bei unsachgemäßer Absicherung Unfall- und Brandgefahr durch sprühende Funken oder Schlacketeilchen,
Gesundheitsschädliche Emissionen von Rauchen und Gasen, bei Luftmangel bzw. ungenügender Absaugung in geschlossenen Räumen.
HINWEIS: Vermindern Sie das Restrisiko, indem Sie das Gerät sorgfältig und vorschriftsmäßig benutzen und alle Anweisungen befolgen.
Lieferumfang
1 Multischweißgerät PMSG 200 A2
1 Schweißdüse 1,0 mm (vormontiert, nur für Aluminium-Massivdraht) Kennzeichnung: 1,0 A
4 Schweißdüsen für Stahl-/ Fülldraht (1x 0,6 mm; 1x 0,8 mm; 1x 0,9 mm; 1x 1,0 mm)
Kennzeichnung entsprechend Durchmesser: 0,6; 0,8; 0,9; 1,0
1 Schlackehammer mit Drahtbürste
1 Aluminium Massivdraht 200g (vormontiert) 1,0 mm ∅, Typ: ER5356
1 Schweißschutzschild
1 Elektrodenhalter MMA
1 Bedienungsanleitung
1 Masseklemme mit Kabel
1 MIG Brenner mit Schweißleitung
1 Fülldraht 200 g 1,0 mm ∅ Typ: E71T-GS
5 Stabelektroden (2 x 1,6 mm; 2 x 2,0 mm; 1 x 2,5 mm)
- Teilebeschreibung
| 1 | Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit | 17 | Schlackehammer mit Drahtbürste |
| 2 | Griff | 18 | Vorschubrolle |
| 3 | Netzstecker | 19 | Schildkörper |
| 4 | Massekabel mit Masseklemme | 20 | Dunkles Schweißglas |
| 5 | Hauptschalter ON / OFF (inkl. Netzkontrolllampe) | 21 | Handgriff |
| 6 | Drehschalter für Schweißstromeinstellung | 22 | Schweißschutzschild nach Montage |
| 7 | Brennerdüse | 23 | Montageclip |
| 8 | Brenner | 24 | Schutzglasverriegelung |
| 9 | Brennertaste | 25 | Justierschraube |
| 10 | Schlauchpaket mit Direktanschluss | 26 | Druckrolleneinheit |
| 11 | Schweißdüse (0,6 mm) | 27 | Rollenhalterung |
| 12 | Schweißdüse (0,8 mm) | 28 | Vorschubrollenhalter |
| 13 | Schweißdüse (0,9 mm) | 29 | Drahtdurchführung |
| 14 | Schweißdüse (1,0 mm) | 30 | Schlauchpaketaufnahme |
| 15 | Massivdraht-Schweißspule (Aluminium) ∅ 1 mm / 200 g (vormontiert) | 31 | Brennerhals |
| 16 | Fülldraht-Schweißspule (Stahl) ∅ 1 mm / 200 g | 32 | Stecker |
| 33 | Gasanschluss | 36 | Drehschalter für Schweißspannungseinstellung |
| 34 | MMA-Elektrodenhalter | 37 | Anzeige O.H. |
| 35 | Wahltaste Schweißmodus | 38 | Fixierring |
- Technische Daten
| Eingangsleistung: 4,5 kW | |
| Netzanschluss: 230 V~ 50 Hz | |
| Gewicht: 7,7 kg | |
| Absicherung: 16 A |
Fülldrahtschweißen:
| Schweißstrom: 50-160 A | |
| Leerlaufspannung: U | _0 : 56 V |
| Größter Bemessungswert des Netzstroms: I | _1max : 25,7 A |
| Effektivwert des größten Netzstroms: I | _1eff : 11,6 A |
| Schweißdrahttrommel max.: ca. 5000 g | |
| Schweißdrahtdurchmesser max.: 1,0 mm | |
| Kennlinie Flach |
MMA-Schweißen:
| Schweißstrom: 30-140 A | |
| Leerlaufspannung: U | _0 : 56 V |
| Größter Bemessungswert des Netzstroms: I | _1max : 23,7 A |
| Effektivwert des größten Netzstroms: I | _1eff : 10,7 A |
| Kennlinie: Fallend |
WIG-Schweißen:
| Schweißstrom: 30-200 A | |
| Leerlaufspannung: U | _0 : 52 V |
| Größter Bemessungswert des Netzstroms: I | _1max : 27,2 A |
| Effektivwert des größten Netzstroms: I | _1eff : 8,9 A |
| Kennlinie: Fallend |

HINWEIS: Technische und optische Veränderungen können im Zuge der Weiterentwicklung ohne
Ankündigung vorgenommen werden. Alle Maße, Hinweise und Angaben dieser Betriebsanleitung sind
deshalb ohne Gewähr. Rechtsansprüche, die aufgrund der Betriebsanleitung gestellt werden, können daher nicht geltend gemacht werden.
HINWEIS: Der im folgenden Text verwendete Begriff „Gerät“ bezieht sich auf das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Multischweißgerät.
- Sicherheitshinweise
⚠️ Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie die beschriebenen Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dessen richtigem Gebrauch sowie den Sicherheitshinweisen vertraut. Auf dem Typenschild stehen alle technischen Daten von diesem Schweißgerät, bitte informieren Sie sich über die technischen Gegebenheiten dieses Gerätes.
HWARNUNG Verpackungsmaterialien von Kleinkindern fern. Es besteht Erstickungsgefahr!
■ Lassen Sie Reparaturen oder/und Wartungsarbeiten nur von qualifizierten Elektro-Fachkräften durchführen.
■ Dieses Gerät kann von Kindern ab 16 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durch geführt werden.
■ Lassen Sie Reparaturen oder/und Wartungsarbeiten nur von qualifizierten Elektro-Fachkräften durchführen.
■ Verwenden Sie nur die im Lieferumfang enthaltenen Schweißleitungen.
Das Gerät sollte während des Betriebes nicht direkt an der Wand stehen, nicht abgedeckt oder zwischen andere Geräte eingeklemmt werden, damit immer genügend Luft durch die Lüftungschlitze aufgenommen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an die Netzspannung angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung der Netzleitung. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, bevor Sie das Gerät an einem anderen Ort aufstellen.
■ Wenn das Gerät nicht im Betrieb ist, schalten Sie es immer mittels EIN- / AUS-Schalter aus. Legen Sie den Elektrodenhalter auf einer
isolierten Unterlage ab und nehmen Sie erst nach 15 Minuten Abkühlung die Elektroden aus dem Halter.
- Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, des Elektroden halters sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können Gefahren hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
■ Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmolzene Metallteile und Rauch. Beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und/oder Materialien vom Arbeitsplatz und dessen unmittelbarer Umgebung entfernen.
■ Sorgen Sie für eine Belüftung des Arbeitsplatzes.
■ Schweißen Sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben.
WARNING! Wristen Steleden direkten Kontakt mit dem
Schweißstromkreis. Die Leerlaufspannung zwischen Elektrodenzange und Masseklemme kann gefährlich sein, es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
■ Lagern Sie das Gerät nichtin feuchter oder in nasser Umgebung oder im Regen. Hier gilt die Schutzbestimmung IP21S.
■ Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (DIN Grad 9-10), die Sie auf dem mitgelieferten Schweißschirm befestigen. Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut vor der ultravioletten Strahlung des Lichtbogens zu schützen.
⚠️WARNUNG! die Schweißstromquelle nicht
zum Auftauen von Rohren.
Beachten Sie:
■ Die Strahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervorrufen.
Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das geschweißte Werkstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß. Berühren Sie das Werkstück deshalb nicht mit bloßen Händen.
■ Beim Lichtbogenschweißen werden gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt. Achten Sie darauf, diese möglichst nicht einzuatmen.
■ Schützen Sie sich gegen die gefährlichen Effekte des Lichtbogens und halten Sie nicht an der Arbeit beteiligte Personen mindesten 2 m vom Lichtbogen entfernt.

ACHTUNG!
- Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es, abhängig von den Netzbedingungen am Anschlusspunkt, zu Störungen in der Spannungsversorgung für andere Verbraucher kommen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr Energie- versorgungsunternehmen.
■ Während des Betriebes des Schweißgerätes kann es zu Funktionsstörungen anderer Geräte kommen, z. B. Hörgeräte, Herzschrittmacher usw.
• Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen
Beim Lichtbogenschweißen ergibt sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
■ Lassen Sie Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z. B. an Kabeln, Steckern, Steckdosen usw., nur von einer Elektrofachkraft nach nationalen und örtlichen Vorschriften ausführen.
■ Lassen Sie Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z.B. an Kabeln, Steckern, Steckdosen usw., nur von einer Elektrofachkraft nach nationalen und örtlichen Vorschriften ausführen.
■ Trennen Sie bei Unfällen das Schweißgerät sofort von der Netzspannung.
■ Wenn elektrische Berührungsspannungen auftreten, schalten Sie das Gerät sofort aus und lassen es von einer Elektrofachkraft überprüfen.
■ Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektrische Kontakte achten.
- Beim Schweißen immer an beiden Händen isolierende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elektrischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wärme und UV-Strahlung) sowie vor glühendem Metall und Schlagspritzern.
■ Festes, isolierendes Schuhwerk tragen. Die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metalltropfen Verbrennungen verursachen können.
■ Geeignete Schutzkleidung tragen, keine synthetischen Kleidungsstücke.
■ Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweißer-Schweißschirm mit vorschriftsmäßigem Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch
UV-Strahlen ab. Diese unsicht bare ultraviolette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem ruft UV-Strahlung auf ungeschützte Körperstellen Verbrennung wie bei einem Sonnenbrand hervor.
■ Auch in der Nähe des Lichtbogens befindlichen Personen oder Helfer müssen auf die Gefahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmitteln ausgerüstet werden. Wenn erforderlich, Schutzwände aufstellen.
■ Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schädliche Gase entstehen.
■ An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle oder dgl. gelagert werden, dürfen
- auch wenn sie schon vor langer Zeit entleert wurden
- keine Schweißarbeiten vorgenommen werden, da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht.
In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften.
■ Schweißverbindungen, die großen Beanspruchungen ausgesetzt sind und bestimmte Sicherheitsforde rungen erfüllen müssen, dürfen nur von besonders ausgebildeten und geprüften Schweißern ausgeführt werden. Beispiele sind Druckkessel, Laufschienen, Anhängerkupplungen usw.
!ACHTUNG! Schließen Sie die Masseklemme stets so nahe wie möglich an die Schweißstelle an, so dass der Schweißstrom den kürzestmöglichen Weg von der Elektrode zur Masseklemme nehmen kann. Verbinden Sie die Masseklemme niemals mit dem Gehäuse des Schweißgerätes! Schließen Sie die Masseklemme niemals an geerdeten Teilen an, die weit vom Werkstück entfernt liegen, z. B. einem Wasserrohr in einer anderen Ecke des Raumes. Andernfalls könnte es dazu kommen, dass das Schutzleitersystem des Raumes, in dem Sie schweißen, beschädigt wird.
■ Verwenden Sie das Schweißgerät nicht im Regen.
■ Verwenden Sie das Schweißgerät nicht in feuchter Umgebung.
■ Stellen Sie das Schweißgerät nur auf einen ebenen Platz.
■ Der Ausgang ist bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bemessen. Die Schweißzeit darf bei höheren Temperaturen reduziert werden.

GEFÄHRDUNG DURCH ELEKTRISCHEN SCHLAG:
■ Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhandschuhe tragen. Die Elektrode nicht mit bloßen Händen anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tragen. Schützen Sie sich vor einem elektrischen Schlag durch Isolierungen gegen das Werkstück. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen.
GEFÄHRDUNG DURCH SCHWEISSRAUCH:
Das Einatmen von Schweißrauch kann die Gesundheit gefährden. Den Kopf nicht in den Rauch halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüftung zum Entfernen des Rauches verwenden.
GEFÄHRDUNG DURCH SCHWEISSFUNKEN:
Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbare Stoffe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbaren Stoffen schweißen. Schweißfunken können Brände verursachen. Einen Feuerlöscher in der Nähe bereithalten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Trommeln oder irgendwelchen geschlossenen Behältern schweißen.
GEFÄHRDUNG DURCH LICHTBOGENSTRAHLEN:
■ Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheitsbrille tragen. Gehörschutz und hoch geschlossenen Hemdkragen tragen. Schweißer schutzhelme tragen und auf passende Filtereinstellungen achten. Vollständigen Körperschutz tragen.
GEFÄHRDÜNG DURCH ELEKTROMAGNETISCHE FELDER:
Schweißstrom erzeugt elektromagne tische Felder. Nicht zusammen mit medizinischen Implantaten verwenden. Niemals die Schweißleitungen um den Körper wickeln. Schweiß leitungen zusammenführen.
- Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise
Überzeugen Sie sich mit Hilfe einer hellen Lichtquelle (z. B. Feuerzeug) immer vor Beginn der Schweißarbeiten von der ordnungsgemäßen Funktion des Schweißschirmes.
■ Durch Schweißspritzer kann die Schutzscheibe beschädigt werden. Tauschen Sie beschädigte oder zerkratzte Schutzscheiben sofort aus.
■ Ersetzen Sie beschädigte oder stark verschmutzte bzw. verspritzte Komponenten unverzüglich.
■ Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
■ Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorschriften für das Schweißen vertraut. Beachten Sie hierzu auch die Sicherheits hinweise ihres Schweißgerätes.
- Setzen Sie den Schweißschirm immer beim Schweißen auf. Bei Nichtverwendung können Sie sich schwere Netzhautverletzungen zuziehen.
■ Tragen Sie während des Schweißens immer Schutzkleidung.
■ Verwenden Sie den Schweißschirm nie ohne Schweißglas. Gefahr von Augenschäden besteht!
■ Tauschen Sie für gute Durchsicht und ermüdungsfreies Arbeiten die Schutzscheibe rechtzeitig.
- Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung
Beim Schweißen in Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdung sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten.
Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdung sind zum Beispiel anzutreffen:
■ An Arbeitsplätzen, an denen der Bewegungsraum eingeschränkt ist, so dass der Schweißer in Zwangshaltung (z. B. kniend, sitzend, liegend) arbeitet und elektrisch leitfähige Teile berührt;
■ An Arbeitsplätzen, die ganz oder teilweise elektrisch leitfähig begrenzt sind und an denen eine starke Gefährdung durch vermeidbares oder zufälliges Berühren durch den Schweißer besteht;
An nassen, feuchten oder heißen Arbeitsplätzen, an denen Luftfeuchte oder Schweiß den Widerstand der menschlichen Haut und die Isoliereigenschaften oder Schutzausrüstung erheblich herabsetzt.
■ Auch eine Metallleiter oder ein Gerüst können eine Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung schaffen.
In derartiger Umgebung sind isolierte Unterlagen und Zwischenlagen zu verwenden, ferner Stulpenhandschuhe und Kopfbedeckungen aus Leder oder anderen isolierenden Stoffen zu tragen, um den Körper gegen Erde zu isolieren. Die Schweißstromquelle muss sich außerhalb des Arbeitsbereiches bzw. der elektrisch leitfähigen Flächen und außerhalb der Reichweite des Schweißers befinden.
Zusätzlicher Schutz gegen einen Schlag durch Netzstrom im Fehlerfall kann durch Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters vorgesehen sein, der bei einem Ableitstrom von nicht mehr als 30 mA betrieben wird und alle netzbetriebenen Einrichtungen in der Nähe versorgt. Der Fehlerstrom-Schutzschalter muss für alle Stromarten geeignet sein.
Es müssen Mittel zum schnellen elektrischen Trennen der Schweißstromquelle oder des Schweißstromkreises (z.B. Not-Aus-Einrichtung) leicht zu erreichen sein.
Bei der Verwendung von Schweißgeräten unter elektrisch gefährlichen Bedingungen, darf die Ausgangsspannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 113 V (Scheitelwert) sein. Dieses Schweißgerät darf aufgrund der Ausgangsspannung in diesen Fällen verwendet werden.
- Schweißen in engen Räumen
■ Beim Schweißen in engen Räumen kann es zu einer Gefährdung durch toxische Gase (Erstickungsgefahr) kommen.
In engen Räumen darf nur dann geschweißt werden, wenn sich unterwiesene Personen in unmittelbarer Nähe aufhalten, die notfalls eingreifen können.
Hier ist vor Beginn des Schweißprozesses eine Bewertung durch einen Experten vorzunehmen, um zu bestimmen, welche Schritte notwendig sind, um die Sicherheit der Arbeit sicherzustellen und welche Vorsichtsmaßnahmen während des eigentlichen Schweißvorganges getroffen werden sollten.
- Summierung der Leerlaufspannungen
- Wenn mehr als eine Schweißstromquelle gleichzeitig in Betrieb ist, können sich deren Leerlaufspannungen summieren und zu einer erhöhten elektrischen Gefährdung führen. Schweißstromquellen müssen so angeschlossen werden, dass diese Gefährdung minimiert wird. Die einzelnen Schweißstromquellen, mit ihren separaten Steuerungen und Anschlüssen, müssen deutlich gekennzeichnet werden, um erkennen zu lassen, was zu welchem Schweißstromkreis gehört.
• Schutzkleidung
- Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch entsprechende Kleidung und Gesichtsschutz gegen Strahlung und Verbrennungen geschützt sein. Folgende Schritte sollen beachtet werden:
- Vor der Schweißarbeit die Schutzkleidung anziehen.
- Handschuhe anziehen.
- Offenes Fenster oder Ventilator nutzen, um die Luftzufuhr zu garantieren.
- Schutzbrille und Mundschutz tragen.
■ An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeigneten Stoff (Leder) zu tragen. Sie müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
■ Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tragen. Wenn die Art der Arbeiten, z. B. des Überkopfschweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und, wenn nötig, auch ein Kopfschutz zu tragen.
SCHUTZ GEGEN STRAHLEN UND VERBRENNUNGEN
■ An der Arbeitsstelle durch einen Aushang „Vorsicht! Nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass die in der Nähe befindlichen Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fernzuhalten.
In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sollen die Wände weder hellfarbig noch glänzend sein. Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen Durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlung zu sichern, z. B. durch geeigneten Anstrich.
• EMV-Geräteklassifizierung
Gemäß der Norm IEC 60974-10 handelt es sich hier um ein Schweißgerät mit der elektromagnetischen Verträglichkeit der Klasse A. Geräte der Klasse A sind Geräte, die sich für den Gebrauch in allen anderen Bereichen außer dem Wohnbereich und solchen Bereichen eignen, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das (auch) Wohngebäude versorgt. Geräte der Klasse A müssen die Grenzwerte der Klasse A einhalten.
WARNHINWEIS: Geräte der Klasse A sind für den Betrieb in einer industriellen Umgebung vorgesehen. Wegen der auftretenden leistungsgebundenen als auch gestrahlten Störgrößen kann es möglicherweise Schwierigkeiten geben, die elektromagnetische Verträglichkeit in anderen Umgebungen sicherzustellen.
Auch wenn das Gerät die Emissionsgrenzwerte gemäß Norm einhält, können entsprechende Geräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Geräten führen. Für Störungen, die beim Arbeiten durch den Lichtbogen entstehen, ist der Anwender verantwortlich und der Anwender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwender besonders berücksichtigen:
- Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationsleitungen
- Computer und andere mikroprozessorgesteuerte Geräte
- Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte
- elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtungen
- Personen mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten
- Mess- und Kalibriereinrichtungen
- Störfestigkeit sonstiger Einrichtungen in der Nähe
- die Tageszeit, zu der die Arbeiten durchgeführt werden.
Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen:
- den Netzanschluss mit einem Netzfilter auszurüsten
- das Gerät regelmäßig zu warten und in einem guten Pflegezustand zu halten
- Schweißleitungen sollten vollständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden verlaufen
- durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anlagen sollten möglichst aus dem Arbeitsbereich entfernt werden oder abgeschirmtwerden.
Hinweis!
Dieses Gerät entspricht der IEC 61000-3-12, vorausgesetzt, die Kurzschlussleistung Ssc ist größer oder gleich 4433,25 kW am Schnittstellenpunkt zwischen der Versorgung des Benutzers und dem öffentlichen Netz. Es liegt in der Verantwortung des Installateurs oder Anwenders des Geräts, gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Verteilungsnetzbetreiber, sicherzustellen, dass das Gerät nur an eine Versorgung mit einer Kurzschlussleistung Ssc größer oder gleich 4433,25 kW angeschlossen wird.
Hinweis!
Das Gerät ist nur für den Einsatz in Räumen mit einer Strombelastbarkeit von mindestens 100 A pro Phase vorgesehen.
• Vor Inbetriebnahme
Nehmen Sie alle Teile aus der Verpackung und kontrollieren Sie, ob das Multischweißgerät oder die Einzelteile Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Multischweißgerät nicht. Wenden Sie sich an den Hersteller über die angegebene Serviceadresse.
■ Entfernen Sie alle Schutzfolien und sonstigen Transportverpackungen.
■ Prüfen Sie, ob die Lieferung vollständig ist.
- Montage
• Schweißschutzschild montieren
■ Legen Sie das dunkle Schweißgels mit der Schrift nach oben in den Schildkörper 19 ein (siehe Abb. C). Drücken Sie hierzu ggf. leicht von der Vorderseite gegen die Scheibe, bis diese einrastet. Die Beschriftung des dunklen Schweißglases 20 muss nun von der Vorderseite des Schutzschildes sichtbar sein.
■ Schieben Sie den Handgriff von innen in die passende Aussparung des Schildkörpers ein, bis dieser einrastet (siehe Abb. D).
• MIG-Schweißen
⚠️ ACHTUNG: Vermeiden Sie die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer Beschädigung. Ziehen Sie hierzu vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Netzsteckdose.
HINWEIS: Je nach Anwendung werden unterschiedliche Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,6 – 1,0 mm verwendet werden.
Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquerschnitt müssen immer zueinander passen. Das Gerät ist geeignet für Drahtrollen bis zu maximal 5000 g.
Verwenden Sie Aluminiumdraht zum Schweißen von Aluminium und Stahldraht zum Schweißen von Stahl und Eisen.
- Geräteanpassung zum Massivdrahtschweißen mit Schutzgas
Die korrekten Anschlüsse zum Massivdrahtschweißen bei Verwendung von Schutzgas sind in Abbildung S dargestellt. Bei Verwendung des mitgelieferten Aluminium-Massivdrahts ist Argon (nicht im Lieferumfang) als Schutzgas zu verwenden.

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S PARKSIDE PMSG 200 A2 38 32 10 4■ Verbinden Sie zunächst den Steckermit dem mit „+“ gekennzeichneten Anschluss (siehe Abb. S). Drehen Sie ihn zur Fixierung im Uhrzeigersinn. Wenn Sie Zweifel haben, konsultieren Sie einen Fachmann.
■ Verbinden Sie nun das Schlauchpaket mit Direktanschlussmit dem entsprechenden Anschluss (siehe Abb. S). Fixieren Sie die Verbindung durch Festziehen des Fixierrings ^38 im Uhrzeigersinn.
■ Verbinden Sie dann das Massekabelmit dem entsprechenden, mit „-“ gekennzeichneten, Anschluss (siehe Abb. S). Drehen Sie den Anschluss zur Fixierung im Uhrzeigersinn.

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T ON OFF INPUT GAS AC230V 50Hz 5 33■ Ziehen Sie die Schutzkappe vom Gasanschlagab.
Verbinden Sie nun die Schutzgaszufuhr einschließlich Druckminderer (nicht im Lieferumfang) mit dem Gasanschluss 33 (siehe Abb. T). Schutzgas wird benötigt, sofern kein Fülldraht mit integriertem festem Schutzgas verwendet wird. Beachten Sie ggf. auch die Hinweise zu Ihrem Druckminderer (nicht im Lieferumfang enthalten). Als Richtwert für den einzustellenden Gasfluss kann folgende Formel herangezogen werden: Drahtdurchmesser in mm x 10 = Gasfluss in l/min Für einen 0,8 mm Draht ergibt sich z.B. ein Wert von ca. 8 l/min.
- Geräteanpassung zum Fülldrahtschweißen ohne Schutzgas
Wenn Sie Fülldraht mit integriertem Schutzgas verwenden, muss kein externes Schutzgas zugeführt werden.
- Verbinden Sie zunächst den Steckermit dem mit „-“ gekennzeichneten Anschluss. Drehen Sie ihn zur Fixierung im Uhrzeigersinn. Wenn Sie Zweifel haben, konsultieren Sie einen Fachmann. Verbinden Sie nun das Schlauchpaket mit Direktanschluss 10 mit dem entsprechenden Anschluss. Fixieren Sie die Verbindung durch Festziehen des Fixierrings 38 im Uhrzeigersinn. - Verbinden Sie dann das Massekabelmit dem entsprechenden mit „+“ gekennzeichneten Anschluss und drehen Sie den Anschluss zur Fixierung im Uhrzeigersinn.
• Schweißdraht einsetzen
- Entriegeln und öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschubeinheit, indem Sie den Entriegelungsknopf nach oben drücken. - Entriegeln Sie die Rolleneinheit, indem Sie die Rollenhalterunggegen den Uhrzeigersinn dreher (siehe Abb. F). - Ziehen Sie die Rollenhalterung von der Welle ab (siehe Abb. F).
HINWEIS: Bitte achten Sie darauf, dass sich das Drahtende nicht löst und sich die Rolle dadurch selbsttätig abrollt. Das Drahtende darf erst während der Montage gelöst werden.
- Packen Sie die Schweißdraht-Schweißspätevollständig aus, so dass diese ungehindert abgerollt werden kann. Lösen Sie aber noch nicht das Drahtende. Setzen Sie die Drahtrolle auf die Welle. Achten Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtdurchführung 29 abgewickelt wird (siehe Abb. G und M). - Setzen Sie die Rollenhalterung wieder auf und verriegeln diese durch Andrücken und Drehen im
Uhrzeigersinn (siehe Abb. G).
- Lösen Sie die Justierschraube und schwenken Sie sie nach unten (siehe Abb. H).
Drehen Sie die Druckrolleneinheit zur Seite weg (siehe Abb. I). -
Lösen Sie den Vorschubrollenhördurch Drehen gegen den Uhrzeigersinn und ziehen ihn nach vorne ab (siehe Abb. J).
Überprüfen Sie auf der oberen Seite der Vorschubrolle ob die entsprechende Drahtstärke angegeben ist. Falls nötig muss die Vorschubrolle umgedreht oder ausgetauscht werden (siehe Abb. N). Der mitgelieferte Schweißdraht (∅ 1,0 mm) muss in der Vorschubrolle mit der angegebenen Drahtstärke von ∅ 1,0 mm verwendet werden. Der Schweißdraht muss sich in der oberen Nut befinden! -
Setzen Sie den Vorschubrollenha 28 erwieder auf und schrauben Sie ihn im Uhrzeigersinn fest.
■ Entfernen Sie die Brennerdizedurch Ziehen und Drehen im Uhrzeigersinn (siehe Abb. K).
■ Schrauben Sie die Schweißdüseheraus (siehe Abb. K).
■ Führen Sie das Schlauchpaket mit Direktanschlussmöglichst gerade vom Schweißgerät weg (auf den Boden legen).
■ Nehmen Sie das Drahtende aus dem Spulenrand (siehe Abb. L).
Kürzen Sie das Drahtende mit einer Drahtschere oder einem Seitenschneider, um das beschädigte verbogene Ende des Drahts zu entfernen (siehe Abb. L).
!
HINWEIS: Der Schweißdraht muss die ganze Zeit auf Spannung gehalten werden, um ein Lösen Abrollen zu vermeiden! Es empfiehlt sich hierbei, die Arbeiten immer mit einer weiteren Person hzuführen.
■ Schieben Sie den Schweißdraht durch die Drahtdurchführung (siehe Abb. M).
■ Führen Sie den Schweißdraht entlang der Vorschubroß und schieben Sie ihn dann in die Schlauchpaketaufnahme 30 (siehe Abb. N).
Schwenken Sie die Druckrolleneinheit Richtung Vorschubrolle 18 (siehe Abb. O).
Hängen Sie die Justierschrausbeein (siehe Abb. O).
■ Stellen Sie den Gegendruck mit der Justierschraus ein. Der Schweißdraht muss fest zwischen Druckrolle und Vorschubrolle 18 in der oberen Führung sitzen ohne gequetscht zu werden (siehe Abb. O).
■ Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschafterein (siehe Abb. A).
■ Betätigen Sie die Brennertaste
Nun schiebt das Drahtvorschubsystem den Schweißdraht durch das Schlauchpaket und den Brenner 8.
Sobald der Schweißdraht 1 – 2 cm aus dem Brennerheilsherausragt, Brennertaste ^9 wieder loslassen (siehe Abb. P).
■ Schalten Sie das Schweißgerät wieder aus.
■ Schrauben Sie die Schweißdüse wieder ein. Achten Sie darauf, dass die Schweißdüse 14 mit dem Durchmesser des verwendeten Schweißdrahtes zusammenpasst (siehe Abb. Q). Bei dem mitgelieferten Schweißdraht muss die Schweißdüse 14 mit der Kennzeichnung 1,0 bzw. 1,0 AL bei Verwendung von Aluminium-Massivdraht verwendet werden.
■ Schieben Sie die Brennerdüze mit einer Rechtsdrehung wieder auf den Brennerhals ^31 (siehe Abb. R).
!
WARNUNG!
Um die Gefahr eines elektrischen Schlages, einer Verletzung oder einer
Beschädigung zu vermeiden, ziehen Sie vor jeder Wartung oder arbeitsvorbereitenden Tätigkeit den Netzstecker aus der Steckdose.
- Inbetriebnahme
• Gerät ein- und ausschalten
Schalten Sie das Schweißgerät am Hauptschalter 5 ein und aus. Wenn Sie das Schweißgerät längere Zeit nicht benutzen, ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Nur dann ist das Gerät völlig stromlos.
- Schweißverfahren wählen
Stellen Sie zunächst den Schweißmodus durch Betätigen der Wahltaste Schweißmodus ^35 ein. Sie können zwischen Al (Aluminium Schweißen), MIG, MAG und FLUX (Fülldraht) wählen. Anschließend können Spannung und Strom über die Drehschalter ^6 und ^36 eingestellt werden. Für Aluminiumdraht sowie 0,8 mm Massivdraht und 1,0 mm Fülldraht kann der Modus SYN gewählt werden. In diesem Modus sind Strom und Spannung bereits aufeinander abgestimmt. Dies ist besonders ungeübte Anwender zu empfehlen. Um SYN zu aktivieren wählen sie zunächst den gewünschten Schweißmodus und halten Sie anschließend die Wahltaste Schweißmodus ^35 für ca. 2 s gedrückt. In jedem Fall sollten die optimalen Schweißeinstellungen an einem Probewerkstück ermittelt werden.
- Schweißen
Überlastschutz
Das Schweißgerät ist gegen thermische Überlastung durch eine automatische Schutzeinrichtung (Thermostat mit automatischer Wiedereinschaltung) geschützt. Die Schutzeinrichtung unterbricht bei Überlastung den Stromkreis. Die Anzeige O.H. 37 leuchtet.
Bei Aktivierung der Schutzeinrichtung lassen Sie das Gerät abkühlen. Nach ca. 15 Minuten ist das Gerät wieder betriebsbereit.
Überstromanzeige
Im Falle einer Fehlanwendung kann der Ausgangsstrom den vorgesehenen Maximalwert überschreiten. In diesem Fall unterbricht die Schutzeinrichtung den Schweißstromkreis und auf dem Display leuchtet die Überstromwarnung „O.C“. Wenn die Überstromwarnung angezeigt wird schalten Sie das Gerät am Hauptschalter 5 aus. Nach ca. 15 Minuten ist das Gerät wieder betriebsbereit und kann am Hauptschalter 5 eingeschaltet werden.
Schweißschutzschild
WARNING! GESUNDHEITSGEFAHR!
Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen, können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen. Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen.
WARNING! VERBRENNUNGSGEFAHR!
Geschweißte Werkstücke sind sehr heiß, sodass Sie sich daran verbrennen können. Benutzen Sie immer eine Zange, um geschweißte, heiße Werkstücke zu bewegen.
⚠️ ACHTUNG: Beim MIG-Schweißen wird eine Materialstärke von 2,0 mm – 3,0 mm beim Aluminiumschweißen und von 0,8 mm – 3,0 mm beim Schweißen von Eisen/Stahl empfohlen.
Nachdem Sie das Schweißgerät elektrisch angeschlossen haben, gehen Sie wie folgt vor:
■ Verbinden Sie das Massekabel mit der Masseklemmit dem zu schweißenden Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht.
An der zu schweißenden Stelle muss das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden.
Wählen Sie den gewünschten Schweißstrom je nach Schweißdrahtdurchmesser, Materialstärke und gewünschter Einbrenntiefe.
■ Führen Sie die Brennerdüsean die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll und halten Sie das Schweißschutzschild ^22 vor das Gesicht.
Betätigen Sie die Brennertaste, um den Schweißdraht zu fördern. Brennt der Lichtbogen, fördert das Gerät Schweißdraht in das Schweißbad.
Die optimale Einstellung des Schweißstroms ermitteln Sie anhand von Tests auf einem Probestück. Ein gut eingestellter Lichtbogen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton.
Bei einem rauen oder harten Knattern schalten Sie in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhöhen).
Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brennerlangsam an der gewünschten Kante entlanggeführt. Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm).
- Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern. Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwierigkeit in der Bildung eines vernünftigen Lichtbogens. Dafür muss der Schweißstrom richtig eingestellt werden.
Die Einbrenntiefe (entspricht der Tiefe der Schweißnaht im Material) sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen.
Ist der Schweißstrom zu niedrig, kann der Schweißdraht nicht richtig abschmelzen. Infolgedessen taucht der Schweißdraht immer wieder in das Schweißbad bis aufs Werkstück ein.
Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
■ Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatzstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt.
Einstellung geeigneter Parameter von Strom und Spannung zum Schweißen von Aluminium mit Aluminiumdraht.
Zum Schweißen von Aluminium werden niedrigere Spannungen als zum Schweißen von Eisen/Stahl empfohlen. Zur Einstellung des entsprechenden Spannungsbereichs kann wie folgt verfahren werden: bereiten Sie das Gerät, wie zuvor unter „Geräteanpassung zum Massivdrahtschweißen mit Schutzgas“ beschrieben, vor. Wählen zum Schweißen von Aluminiumdraht die Einstellung „1.0/Al(5356)“ durch Betätigen der Wahltaste Schweißmodus ^35 aus. Zum Schweißen von 2 mm Aluminiumblech können als Richtwerte 14,5 Volt und ein Strom von 91 Ampere eingestellt werden. Hier kann ebenfalls der unter Schweißmodus wählen beschriebene SYN Modus verwendet werden. Die optimalen Schweißeinstellungen sollten an einem Probewerkstück ermittelt werden.

VORSICHT!: Beachten Sie, dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer isolierten Ababgelegt werden muss.
Schalten Sie das Schweißgerät nach Beendigung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie stets den Netzstecker aus der Steckdose.
Stechnaht oder stoßendes Schweißen
Der Brenner wird nach vorne geschoben. Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Nahtoberraupe (sichtbare Oberfläche der Schweißnaht) flacher und die Bindefehlertoleranz (Fehler in der Materialverschmelzung) größer.
Schleppnaht oder ziehendes Schweißen
Der Brenner wird von der Schweißnaht weggezogen (Abb. U). Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bindefehlertoleranz kleiner.
Schweißverbindungen
Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpfnaht- (Außenecke) und Kehlnahtverbindung (Innenecke und Überlappung).
Stumpfnahtverbindungen
Bei Stumpfnahtverbindungen bis zu 2 mm Materialstärke werden die Schweißkanten vollständig an-einander gebracht. Für größere Stärken sollte ein Abstand von 0,5 - 4 mm gewählt werden. Der ideale Abstand hängt von dem geschweißten Material (Aluminium bzw. Stahl), der Materialzusammensetzung sowie der gewählten Schweißart ab. Dieser Abstand sollte an einem Probewerkstück ermittelt werden.
Flache Stumpfnahtverbindungen
Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausgeführt werden, daher ist eine gute Vorbereitung äußerst wichtig. Die Qualität des Schweißergebnisses wird beeinflusst durch: die Stromstärke, den Abstand zwischen den Schweißkanten, die Neigung des Brenners und den Durchmesser des Schweißdrahtes. Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Eindringtiefe und umgekehrt.

Um Verformungen, die während der Materialhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder zu verringern, ist es gut, die Werkstücke mit einer Vorrichtung zu fixieren. Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermieden werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Möglichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegengesetzten Durchgängen durchgeführt werden kann.
Schweißverbindungen an der Außenecke
Eine Vorbereitung dieser Art ist sehr einfach (Abb. V, W).

Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie untenstehend vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird (Abb. X).

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X 45°Kehlnahtverbindungen
Eine Kehlnaht entsteht, wenn die Werkstücke senkrecht zueinanderstehen. Die Naht sollte die Form eines Dreiecks mit gleichlangen Seiten und einer leichten Kehle haben (Abb. Y, Z).
Schweißverbindungen in der Innenecke
Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durchgeführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm sein (Abb. Y).

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Y d Z 90° 90°Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbindung wie in Abbildung X vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.
Überlappungsschweißverbindungen
Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen, wie in Abbildung AB gezeigt, so nah wie möglich aneinander gebracht werden.

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AB- MMA-Schweißen
■ Stellen Sie sicher, dass der Hauptschalterauf Position „O“ („OFF“) gestellt ist bzw. dass der Netzstecker 3 nicht in die Steckdose eingesteckt ist.
■ Schließen Sie den Elektrodenhaß und die Masseklemme 4 am Schweißgerät an, wie in Abbildung AC gezeigt. Beachten Sie hierzu auch die Angaben des Elektrodenherstellers.
■ Legen Sie gemäß der Vorgaben geeignete Schutzkleidung an und bereiten Sie ihren Arbeitsplatz vor.
■ Schließen Sie die Masseklemmean das Werkstück an.
Klemmen Sie die Elektrode in den Elektrodenhalter
■ Schalten Sie das Gerät ein, indem Sie den Hauptschaferauf Position „I“ („ON“) stellen.
Wählen Sie den Modus „MMA“ durch Betätigen der Wahl taste Schweißmodis bis das Indikatorlämpchen neben „MMA“ leuchtet.
■ Stellen Sie den Schweißstrom mit dem Drehschalter für Schweißstromeinstellung je nach verwendeter Elektrode ein.

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AC PARKSIDE PMSG 200 A2 6 34 4HINWEIS: Richtwerte für den einzustellenden Schweißstrom in Abhängigkeit vom Elektrodendurchmesser entnehmen Sie nachfolgender Tabelle.
| ∅ Elektrode Schweißstrom | |
| 1.6 mm 40–60 A | |
| 2.0 mm 60–80 A | |
| 2.5 mm 80–100 A | |
| 3.2 mm 100-140 A | |
⚠️ ACHTUNG: Die Masseklemme 4 und der Elektrodenhalter 34/die Elektrode dürfen nicht in direkten Kontakt gebracht werden.
⚠️ ACHTUNG: Beim Schweißen mit Stabelektroden, müssen der Elektrodenhalter 34 und die Masseklemme 4 entsprechend den Angaben des Elektrodenherstellers angeschlossen werden.
■ Halten Sie den Schweißschutzschälovor das Gesicht und beginnen Sie mit dem Schweißvorgang.
■ Um den Arbeitsvorgang zu beenden, stellen Sie den Hauptschalter ON /O5Fauf Position „O“(„OFF“).
! ACHTUNG: Beim Auslösen des Thermowächters leuchtet die Anzeige O.H. 37 In diesem Fall ist kein weiteres Schweißen möglich. Das Gerät ist weiterhin in Betrieb, damit der Lüfter das Gerät abkühlt. Sobald das Gerät wieder betriebsbereit ist, erlischt die Anzeige O.H. 37. Die Schweißfunktion ist nun wieder gegeben.
⚠️ ACHTUNG: Tupfen Sie nicht mit der Elektrode auf das Werkstück. Es könnte beschädigt und die Zündung des Lichtbogens erschwert werden. Sobald sich der Lichtbogen entzündet hat, versuchen Sie eine Distanz zum Werkstück einzuhalten, die dem verwendeten Elektrodendurchmesser entspricht. Der Abstand sollte möglichst konstant bleiben, während Sie schweißen. Die Elektrodenneigung in Arbeitsrichtung sollte 20–30 Grad betragen.
! ACHTUNG: Benutzen Sie immer eine Zange, um verbrauchte Elektroden zu entfernen oder heiße Werkstücke zu bewegen. Beachten Sie, dass der Elektrodenhalter nach dem Schweißen immer auf einer isolierenden Unterlage abgelegt werden muss. Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
■ Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Anschlussstelle.
In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend weitergeführt.
⚠️ ACHTUNG: Die Schweißarbeit erzeugt Hitze. Deshalb muss das Schweißgerät nach der Benutzung mindestens eine halbe Stunde lang im Leerlauf betrieben werden. Alternativ lassen Sie das Gerät eine Stunde lang abkühlen. Das Gerät darf erst verpackt und gelagert werden, wenn sich die Geräte-temperatur normalisiert hat.
⚠️ ACHTUNG: Eine Spannung, die 10 % unter der Nenneingangsspannung des Schweißgeräts liegt, kann zu folgenden Konsequenzen führen:
■ Der Strom des Geräts verringert sich.
■ Der Lichtbogen bricht ab oder wird instabil.
! ACHTUNG:
■ Die Lichtbogenstrahlung kann zu Augenentzündungen und Hautverbrennungen führen.
■ Spritz- und Schmelzschlacken können Augenverletzungen und Verbrennungen verursachen.
Montieren Sie das Schweißschutzschild wie unter „Schweißschutzschild montieren“ beschrieben.
Es dürfen ausschließlich Schweißkabel verwendet werden, die im Lieferumfang enthalten sind. Wählen Sie zwischen stechendem und schleppendem Schweißen. Im Folgenden wird der Einfluss der Bewegungsrichtung auf die Eigenschaften der Schweißnaht dargestellt:
| Stechendes Schweißen Schleppendes Schweißen | ||
![]() | ![]() | |
| Einbrand kleiner größer | ||
| Schweißnahtbreite größer kleiner | ||
| Schweißraupe flacher höher | ||
| Schweißnahtfehler größer kleiner | ||
HINWEIS: Welche Art des Schweißens geeigneter ist, entscheiden Sie selbst, nachdem Sie ein Probestück geschweißt haben.
HINWEIS: Nach vollständiger Abnutzung der Elektrode muss diese ausgetauscht werden.
Schweißschutzschild
WARNING! GESUNDHEITSGEFAHR!
Wenn Sie das Schweißschutzschild nicht nutzen, können vom Lichtbogen ausgehende, gesundheitsschädliche UV-Strahlen und Hitze Ihre Augen verletzen. Nutzen Sie immer das Schweißschutzschild, wenn Sie schweißen.
• WIG/TIG-Schweißen
Zum WIG/TIG Schweißen folgen Sie bitte den Angaben zu Ihrem WIG Brenner. Der WIG/TIG Modus kann durch Betätigen der Wahltaste Schweißmodus ^35 ausgewählt werden. Wählen Sie hierzu die Position „TIG“.
• Wartung und Reinigung
HINWEIS: Das Schweißgerät muss für eine einwandfreie Funktion sowie für die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen regelmäßig gewartet und überholt werden. Unsachgemäßer und falscher Betrieb können zu Ausfällen und Schäden am Gerät führen. Lassen Sie Reparaturen nur von qualifizierten Elektro - Fachkräften durchführen.
Schalten Sie die Hauptstromversorgung sowie den Hauptschalter des Geräts aus, bevor Sie Wartungsarbeiten an dem Schweißgerät durchführen.
Säubern Sie das Schweißgerät und das Zubehör regelmäßig mit Hilfe von Luft, Putzwolle oder einer Bürste.
Im Falle eines Defekts oder bei erforderlichem Austausch von Geräteteilen wenden Sie sich bitte an das entsprechende Fachpersonal.
- Umwelthinweise und Entsorgungsangaben



WERFEN SIE ELEKTROWERKZEUGE NICHT IN DEN HAUSMÜLL! ROHSTOFFRÜCKGEWINNUNG STATT MÜLLENTSORGUNG!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU müssen verbrauchte Elektrogeräte
getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass dieses Gerät am Ende der Nutzungszeit nicht über den Haushaltsmüll entsorgt werden darf. Das Gerät ist bei eingerichteten Sammelstellen, Wertstoffhöfen oder Entsorgungsbetrieben abzugeben.
Die Entsorgung Ihrer defekten, eingesendeten Geräte führen wir kostenlos durch. Zudem sind Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sowie Vertreiber von Lebensmitteln zur Rücknahme verpflichtet. LIDL bietet Ihnen Rückgabemöglichkeiten direkt in den Filialen und Märkten an. Rückgabe und Entsorgung sind für Sie kostenfrei. Beim Kauf eines Neugerätes haben Sie das Recht, ein entsprechendes Altgerät unentgeltlich zurückzugeben. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, unabhängig vom Kauf eines Neugerätes, unentgeltlich (bis zu drei) Altgeräte abzugeben, die in keiner Abmessung größer als 25 cm sind. Bitte löschen Sie vor der Rückgabe alle personenbezogenen Daten.
Bitte entnehmen Sie vor der Rückgabe Batterien oder Äkkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei entnommen werden können und führen diese einer separaten Sammlung zu.

Beachten Sie die Kennzeichnung auf den verschiedenen Verpackungsmaterialien und trennen Sie diese gegebenenfalls gesondert. Die Verpackungsmaterialien sind gekennzeichnet mit Abkürzungen (a) und Ziffern (b) mit folgender Bedeutung:1–7: Kunststoffe, 20–22: Papier und Pappe, 80–98: Verbundstoffe.
• EU-Konformitätserklärung
Wir, die
C. M. C. GmbH
Dokumentenverantwortlicher:
erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt
Multischweißgerät
IAN: 409153_2207
Art. - Nr.: 2575
Herstellungsjahr: 2023/18
Modell: PMSG 200 A2
den wesentlichen Schutzanforderungen genügt, die in den Europäischen Richtlinien
EU-Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit:
2014/30/EU
Niederspannungsrichtlinie:
2014/35/EU
RoHS-Richtlinie:
2011/65/EU + 2015/863/EU
und deren Änderungen festgelegt sind.
Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 08. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Für die Konformitätsbewertung wurden folgende harmonisierte Normen herangezongen:
EN 60974-6:2016
EN 60974-10:2014/A1:2015
St. Ingbert, 01.10.2022
C.M.C. GmbH
Katharma-Loth-Str. 15 66386 S. W. Highten Telefon: +49 6894 9989750 Telefax: +49 6894 9989729
- Qualitätssicherung -
- Hinweise zu Garantie und Serviceabwicklung
Garantie der Creative Marketing & Consulting GmbH
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Sie erhalten auf dieses Gerät 3 Jahre Garantie ab Kaufdatum. Im Falle von Mängeln dieses Produkts stehen Ihnen gegen den Verkäufer des Produkts gesetzliche Rechte zu. Diese gesetzlichen Rechte werden durch unsere im Folgenden dargestellte Garantie nicht eingeschränkt.
• Garantiebedingungen
Die Garantiefrist beginnt mit dem Kaufdatum. Bitte bewahren Sie den Original-Kassenbon gut auf. Diese Unterlage wird als Nachweis für den Kauf benötigt. Tritt innerhalb von drei Jahren ab dem Kaufdatum dieses Produkts ein Material- oder Fabrikationsfehler auf, wird das Produkt von uns – nach unserer Wahl – für Sie kostenlos repariert oder ersetzt. Diese Garantieleistung setzt voraus, dass innerhalb der Drei-Jahres-Frist das defekte Gerät und der Kaufbeleg (Kassenbon) vorgelegt und schriftlich kurz beschrieben wird, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist. Wenn der Defekt von unserer Garantie gedeckt ist, erhalten Sie das reparierte oder ein neues Produkt zurück. Mit Reparatur oder Austausch des Produkts beginnt kein neuer Garantiezeitraum.
- Garantiezeit und gesetzliche Mängelansprüche
Die Garantiezeit wird durch die Gewährleistung nicht verlängert. Dies gilt auch für ersetzte und reparierte Teile. Eventuell schon beim Kauf vorhandene Schäden und Mängel müssen sofort nach dem Auspacken gemeldet werden. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind kostenpflichtig.
Garantieumfang
Das Gerät wurde nach strengen Qualitätsrichtlinien sorgfältig produziert und vor Anlieferung gewissenhaft geprüft. Die Garantieleistung gilt für Material oder Fabrikationsfehler. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf Produkteile, die normaler Abnutzung ausgesetzt sind und daher als Verschleißteile angesehen werden können oder für Beschädigungen an zerbrechlichen Teilen, z. B. Schalter, Akkus oder solchen,
die aus Glas gefertigt sind. Diese Garantie verfällt, wenn das Produkt beschädigt, nicht sachgemäß benutzt oder gewartet wurde. Für eine sachgemäße Benutzung des Produkts sind alle in der Bedienungsanleitung aufgeführten Anweisungen genau einzuhalten. Verwendungszwecke und Handlungen, von denen in der Bedienungsanleitung abgeraten oder vor denen gewarnt wird, sind unbedingt zu vermeiden. Das Produkt ist lediglich für den privaten und nicht für den gewerblichen Gebrauch bestimmt. Bei missbräuchlicher und unsachgemäßer Behandlung, Gewaltanwendung und bei Eingriffen, die nicht von unserer autorisierten Service-Niederlassung vorgenommen wurden, erlischt die Garantie.
• Abwicklung im Garantiefall
Um eine schnelle Bearbeitung Ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgenden Hinweisen: Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z. B. IAN) als Nachweis für den Kauf bereit. Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild, einer Gravur, dem Titelblatt Ihrer Anleitung (unten links) oder dem Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite. Sollten Funktionsfehler oder sonstige Mängel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail. Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifügung des Kaubelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ihnen mitgeteilte Service-Anschrift übersenden.
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