PSS 3100 SE - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - PSS 3100 SE Mafell
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BEDIENUNGSANLEITUNG PSS 3100 SE Mafell
Plattensägesystem Originalbetriebsanleitung
5.10 Verwendung der Führungsschienen-Verlängerung ........................................................ 16
5.11 Schnitte über 3100 mm Länge ....................................................................................... 16
5.12 Parallelschnitte mit Sonderzubehör Queranschlag (2 Stück erforderlich) ...................... 17
- 6 Transport und Aufbewahrung p. 17
- 6.1 Transport p. 17
- 6.2 Aufbewahrung p. 17
- 7 Wartung und Instandhaltung p. 17
- 7.1 Maschinenpflege p. 18
- 7.2 Lagerung p. 18
- 8 Optische Signalanzeige des Betriebszustandes p. 18
- 9 Störungsbeseitigung p. 18
- 10 Sonderzubehör p. 20
- 11 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste -7- 1 Zeichenerklärung Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein. Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden. Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen. 2 Erzeugnisangaben zu den Maschinen mit Art.-Nr. 916201, 916220, 916221, 916222 oder 916225 p. 20
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden. CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie Nur für EU Länder Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Lesen Sie die Betriebsanleitung. Dies verringert das Risiko einer Verletzung.-8-
2.3 Technische Daten
50 Hz 50 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb
Stromaufnahme Dauerbetrieb
6,5 A 13,5 A Drehzahl im Leerlauf
Vorschubgeschwindigkeit ohne Belastung 4 – 20 m/min Rücklaufgeschwindigkeit
25 m/min Schnitttiefe 0 – 45 mm Sägeblattdurchmesser max/min 160/149 mm Größte Sägeblatt-Grundkörperdicke
1,2 mm Sägeblatt-Schnittbreite 1,8 mm Sägeblattaufnahmebohrung 20 mm Durchmesser Absaugstutzen
35 mm Schnittlänge ohne Verlängerung 1300 mm Schnittlänge mit Verlängerung 3100 mm Auflagefläche mit Führungsschiene
3770 x 225 mm Abmessungen (B x L x H) ohne Verlängerung 340 x 1980 x 230 mm Gewicht ohne Netzkabel und ohne Verlängerung 14 kg Gewicht der Verlängerung
4,5 kg Gewicht gesamt ohne Netzkabel 18,3 kg
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-1 und DIN EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.
Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!-9-
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel L
= 4 dB (A) Schallleistungspegel
= 4 dB (A) Sägeblatt: hartmetallbestücktes Kreissägeblatt Ø 160 mm, 32 Zähne Werkstück: unbeschichtete Spanplatte 16 mm, Länge 1200 mm, Ausgangsbreite 700 mm und Schneiden von 40 mm breiten Streifen Vorschubgeschwindigkeit: 17 m/min Arbeitsgeräuschmessung: Schnitthub + Rücklauf des Sägeaggregates mit eingeschaltetem Sägeblattantrieb Mikrofonposition Arbeitsplatz: 300 mm hinter der Querseite der Maschine, mittig der Maschine 1,5 m über dem Boden
Plattensägesystem PSS 3100 SE komplett mit: 1 Führungsschienen-Verlängerung 1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt Ø 160 mm, 24 Zähne 1 Spaltkeil (Dicke 1,2 mm) 1 Bügelgriff 1 Bedienwerkzeug in Halterung an Motorgehäuse 1 Gleitmittel 1 Betriebsanleitung 1 Heft „Sicherheitshinweise“
2.6 Sicherheitseinrichtungen
Gefahr Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen Ausgestattet: - Feste Schutzhauben um das Sägeblatt. - Große Auflageflächen der Führungsschienen mit Rutschsicherungen. - Bedienung des Vorschubs und des Sägeblattantriebs von einer Bedienstelle. - Schalteinrichtungen ohne Selbsthaltung - Spaltkeil - Absaugeinrichtung - Endschalter - Schienenende-10-
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das MAFELL Plattensägesystem PSS 3100 SE ist ausschließlich zum Schneiden folgender Materialienvorgesehen: - Massivholz - unbeschichtete und beschichtete Spanplatten, Massivholzplatten und Multiplexplatten - MDF-, HDF- und OSB-Platten - HPL-Schichtstoff - Gipsfaserplatten - zementgebundene Platten - Faserzementplatten in Verbindung mit einem Diamantsägeblatt Die maximale Werkstückdicke darf 45 mm nicht übersteigen. Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1. Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der der Hersteller nicht. Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten sie die von Mafell vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können. - Berühren des unterhalb der Führungsschiene in der Ausgangsstellung vorstehenden Sägeblattes bei Schnittbeginn. - Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden und nach dem Schnittende bei nicht richtig eingestelltem Schieber zum selbsttätigen Hochfahren in die Ruhestellung. - Abkippen der Maschine bei nicht ausreichender Abstützung der überstehenden Führungsschiene hinter dem zu schneidenden Werkstück. - Berühren folgender sich drehender Teile von der Seite: Sägeblattgrundkörper, Spannflansch und Flansch-Schraube. - Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes. - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker. - Verletzung an den scharfen Sägeblattzähnen beim Sägeblattwechsel. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. 3 Sicherheitshinweise Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft „Sicherheitshinweise“. Allgemeine Hinweise: - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung. - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvor- richtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte. - Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln.-11- Nicht verwendet werden dürfen: - Rissige Sägeblätter und solche, die ihre Form verändert haben. - Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter). - Stumpfe Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung. - Sägeblätter, deren Grundkörper dicker oder deren Schnittbreite (Schränkung) kleiner ist als die Dicke des Spaltkeils. - Sägeblätter, die nicht für die Sägeblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen - Tragen Sie bei allen Arbeiten mit der Maschine immer ihre persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz, Staubschutzmaske, Schutzbrille und –handschuhe. Hinweise zum Betrieb: - Achten Sie darauf, dass sich keine weiteren Personen im Sägebereich während des Betriebs der Maschine aufhalten. - Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. - Greifen Sie nicht unter das Werkstück. - Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. - Halten Sie das Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Unterlage. - Halten Sie das Gerät nur an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Schneidwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Gerätekabel treffen könnte. - Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. sternförmig oder rund). - Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder – Schrauben. - Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie den Rückschlagkräften standhalten können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. - Falls das Sägeblatt klemmt oder das Sägen aus einem anderen Grund unterbrochen wird, lassen Sie den Ein- Aus- Schalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig still steht. Versuchen Sie niemals die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt oder ein Rückschlag sich ereignen könnte. - Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. - Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. - Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. - Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. - Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie einen „Tauchschnitt“ in einen verborgenen Bereich ausführen. - Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. - Justieren Sie den Spaltkeil wie in der Betriebsanleitung beschrieben. - Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer bei „Tauchschnitten“. - Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. - Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. - Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nägel, sägen. - Wählen Sie anhand des auf dem Bedienpult vorhandenen Diagramms in Abhängigkeit von dem zu bearbeitenden Werkstoff das richtige Sägeblatt und die Vorschubgeschwindigkeit aus. - Stellen Sie den Schieber zur Steuerung des Abbruchs der Vorschubbewegung und des selbsttätigen Hochfahrens des Sägeaggregates in die Ruhestellung korrekt auf das zu bearbeitende Werkstück ein (Werkstücklänge + 120 mm). - Greifen Sie während des Schneidens nie unter das Werkstück (Verletzungsgefahr!).-12- - Beim Sägen das Anschlusskabel immer nach hinten von der Maschine wegführen. - Schalten Sie die Maschine bei gedrücktem Einschalter nicht durch Ziehen des Steckers aus. - Entfernen Sie das System erst dann vom Werkstück, wenn das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist und das Sägeaggregat in die Ausgangsstellung zurückgefahren ist. - Zum Zerspannen von Faserzementplatten ist ein Diamantsägeblatt erforderlich. Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen
4.1 Aufstellung / Transport
Das Plattensägesystem PSS 3100 SE wird in einem Transportkarton geliefert. Zunächst sollten Sie das System auf eventuelle Transportschäden untersuchen. Beschädigungen am Verpackungsmaterial können bereits Hinweise auf einen unsachgemäßen Transport sein. Reklamieren Sie bei festgestellten Transportschäden sofort bei Ihrem Maschinenhändler. Kontrollieren Sie folgende Teile auf richtigen und festen Sitz: - Sägeblatt - Spaltkeil - Verbindungsschlauch (Schutzhaube)
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt. Das Plattensägesystem PSS 3100 SE ist schutzgeerdet nach Klasse I - EN 62841 und darf deshalb nur an Steckdosen mit Schutzleiter angeschlossen werden.
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen. Der Innendurchmesser des Absaugstutzens 1 (Abb. 1) beträgt 35 mm. Grundsätzlich ist der Betrieb ohne Absaugung nicht empfehlenswert. Sofern eine externe Absaugeinrichtung bei der Verwendung im Freien oder in ausreichend belüfteten Räumen nicht zur Verfügung steht, müssen Sie zur Vermeidung einer Verstopfung des Späneleitkanals in der Führungsschiene den Verbindungsschlauch 10 (Abb. 4) zwischen Sägeaggregat und Späneleitkanal entfernen. In Deutschland werden zur Absaugung von Holzstäuben geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert. Das sichere Unterschreiten des Luftgrenzwertes (2 mg/m³) ist nur bei Anschluss des Plattensägesystems an eine geprüfte Absaugeinrichtung (z. B. Industriestaubsauger oder Kombigerät) gewährleistet. Dazu ist folgende Arbeitsweise erforderlich: Trennschnitte auf dem Plattenstapel durchführen, dabei die darunter liegende Platte mindestens 1 mm einritzen. Mit dieser Arbeitsweise hat das System das FPH - Prüfzeichen „Holzstaub geprüft“ erhalten.
4.4 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste: Schneiden von Massivholz: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20, 16 Zähne Schneiden von Massivholzplatten, Spanplatten, zementgebundenen Spanplatten, Multiplex: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20, 24 Zähne Schneiden von Massivholzplatten, Spanplatten Multiplex, HDF-, MDF- und OSB-Platten, Gipsfaserplatten: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20, 32 Zähne-13- Schneiden von Spanplatten, HDF-, MDF-, und OSB- Platten, beschichteten Platten, OSB, HPL Schichtstoff: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20, 56 Zähne Für Faserzementplatten ist das Diamantsägeblatt - Ø 160 x 3,0 x 20, 4 Zähne geeignet Diese Angaben finden Sie auch auf dem am Bedienpultangebrachtem Diagramm 2 (Abb.1). Aus diesem Diagramm entnehmen Sie die passenden Vorschubgeschwindigkeiten.
4.5 Sägeblattwechsel
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
Tragen Sie bei allen Arbeiten mit der Maschine immer ihre persönliche Schutzausrüstung.
- Betätigen Sie den Arretierbolzen 4 (Abb. 2).
- Mit dem Sechskant-Schraubendreher 3 (Halterung Abb. 2) lösen Sie die Flansch- Schraube 5 (Abb. 3) entgegen dem Uhrzeigersinn, die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 6 nehmen Sie ab.
- Sie können das Sägeblatt jetzt durch Anheben nach vorn und Wegziehen nach unten entfernen. Die Sägeblattentnahme wird erleichtert, wenn Sie das System so weit neigen, dass sich das Sägeblatt selbstständig vom Bund des hinteren Flansches löst.
- Die Spannflansche müssen frei von anhaftenden Teilen sein.
- Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes auf die Drehrichtung.
- Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flansch-Schraube an und ziehen Sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
- Dabei halten Sie den Arretierbolzen gedrückt.
Betätigen sie den Arretierbolzen 8 (Abb. 2) nicht bei laufender Maschine! Die Maschine kann beschädigt werden.
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. Der Spaltkeil 8 (Abb. 3) verhindert das Klemmen des Sägeblattes beim Längsschneiden. Der richtige Abstand zum Sägeblatt ist in der Abb. 5 dargestellt.
- Stellen Sie das Sägeblatt auf die größte Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 5.3).
- Lösen Sie zum Verstellen die beiden Zylinderschrauben 9 (Abb. 4) mit dem mitgelieferten Sechskant-Schraubendreher 3 (Abb. 2).
- Verstellen Sie den Spaltkeil durch Verschieben in seinem Längsschlitz und anschließend ziehen Sie die beiden Zylinderschrauben wieder fest. 5 Betrieb
Tragen Sie bei allen Arbeiten mit der Maschine immer ihre persönliche Schutzausrüstung.
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
5.2 Ein- und Ausschalten
Gefahr Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt frei beweglich ist und keinen Kontakt mit dem Werkstück hat. Führen Sie die Anschlussleitung und den Absaugschlauch nach hinten weg.
- Einschalten: Drücken Sie zum Einschalten des Sägeblattantriebs den Wipptaster 22 (Abb. 1) in Richtung und halten diesen.
- Ausschalten: Zum Ausschalten des Sägeblattantriebs lassen Sie den Wipptaster 22 los. Der Vorschub und der Sägeblattantrieb werden sofort ausgeschaltet. Das Sägeblatt-14- kommt in weniger als 10 Sekunden zum Stillstand.
Gefahr Das Sägeblatt läuft sofort beim betätigen des Schalters an, kurze Zeit später beginnt der Vorschub automatisch.
5.3 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnitttiefe lässt sich in einem Bereich zwischen 0 und 45 mm stufenlos einstellen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Lösen Sie die Flügelmutter 12 (Abb. 2).
- Die Schnitttiefe stellen Sie mit dem Tiefenanschlag 13 nach der Skala ein. Als Zeiger dient die abgeschrägte Kante 14 des Getriebegehäuses.
- Ziehen Sie die Flügelmutter wieder fest.
Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5 mm größer als die zu schneidende Materialstärke ein.
5.4 Schnittlängeneinstellung
Die Schnittlänge können Sie mit der normalen Führungsschiene bis 1300 mm einstellen. Nach Anbau der Führungsschienen- Verlängerung können Sie die Schnittlänge bis 3100 mm stufenlos einstellen. Die Schnittlänge stellen Sie wie folgt ein:
- Lösen Sie die Rändelschraube 15 (Abb. 6) am Anschlagschieber 16.
- Stellen Sie den Anschlagschieber 16 in der Nut der Führungsschiene so ein, dass seine Position ca. 120 mm mehr als die gewünschte Schnittlänge beträgt.
- Ziehen Sie die Rändelschraube 15 wieder fest.
Verwenden Sie immer den Anschlagschieber und stellen Sie diesen richtig ein. Das Sägeblatt kehrt sonst nach dem Schnittende nicht selbsttätig in die Ruhestellung zurück. Das Sägeblatt ist dann nicht vollständig verdeckt!
5.5 Einstellung Vorschubgeschwindigkeit
Die Vorschubgeschwindigkeit können Sie stufenlos zwischen 4 und 20 m/min einstellen. Eine einwandfreie Schnittkante wird erreicht, wenn Sie neben der Wahl des geeigneten Sägeblattes auch die Vorschubgeschwindigkeit an das zu bearbeitende Material anpassen. Die geeigneten Kombinationen "Material – Sägeblatt – Vorschubgeschwindigkeit" sind in dem Diagramm 2 (Abb. 1) dargestellt. Die gewünschte Vorschubgeschwindigkeit stellen Sie an dem auf dem Bedienpult angeordneten Drehschalter 17 ein. Wird der Drehschalter nach links gegen den Anschlag gedreht, ist der Vorschub ausgeschaltet.
Mit dem Stellrad 38 (Abb. 2) stellen Sie die Sägeblattdrehzahl stufenlos zwischen 2600 und 5200 min
ein. Welche Drehzahl bei welchem Werkstoff einzustellen ist, ersehen Sie aus der Tabelle.-15-
Zur Durchführung eines Längsschnittes nach Anriss gehen sie wie folgt vor:
- Legen Sie die Maschine mit dem in der Ausgangsstellung befindlichen Sägeaggregat auf das waagrecht liegende und gegen Verrutschen gesicherte Werkstück auf. Das Sägeaggregat muss sich dabei vor der vorderen Werkstückkante befinden.
- Richten Sie die Maschine so aus, dass die rechte Kante der Führungsschiene den gewünschten Schnitt markiert.
- Stellen Sie die Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 4.2).
- Stellen Sie die Schnittlänge ein (siehe Abschnitt 4.3).
- Lösen Sie die Verriegelung des Sägeblattes in der Ruhestellung durch Drücken des Tauchgriffes 20 (Abb. 6). Dann drücken Sie das Sägeaggregat in die Schnittposition, bis es am Klemmhebel 21 einrastet.
- Wählen Sie die Vorschubgeschwindigkeit (siehe Abschnitt 4.4) und schalten Sie den Sägeantrieb ein (siehe Abschnitt 4.5).
- Führen Sie den Sägeschnitt durch Drücken des Wipptasters 22 (Abb. 1) in Richtung durch, bis das Sägeaggregat gegen den Anschlagschieber 16 (Abb. 6) läuft und dadurch das Sägeblatt selbsttätig aus der Schnittposition in die Ruhestellung zurückkehrt.
Beachten Sie, dass der Vorschub nur so lange läuft, wie der Wipptaster gedrückt wird. Beim Loslassen werden der Vorschub und der Sägeantrieb sofort abgeschaltet. Fahren Sie das Sägeaggregat durch Betätigen des Wipptasters in Richtung in die Ausgangsstellung zurück. Beim Erreichen der Ruhestellung wird der Rücklauf selbsttätig abgeschaltet.
Gefahr Auch im Rücklauf kann sich das Sägeblatt noch drehen.
Fahren Sie das Sägeaggregat nur zurück, wenn das Sägeblatt sich in Ruhestellung befindet. Sonst kann die Schnittkante am Werkstück beschädigt werden! Brechen Sie den Vorschub vor dem Erreichen des Anfahrschiebers ab, müssen Sie vor dem Rücklauf das Sägeblatt durch Betätigen des Klemmhebels 21 (Abb. 6) in die Ruhestellung bringen.
5.8 Eintauchschnitte
Eintauchschnitte können Sie mit diesem System sicher ausführen. Eine sonst vorhandene Gefährdung durch Rückschlag besteht mit dieser Maschine bei diesem Arbeitsgang nicht.
Sie müssen den Spaltkeil zum Ausführen eines Eintauchschnittes nicht entfernen. Er wird beim Eintauchen in die Schutzhaube zurückgeschoben. Beim Vorwärtsbewegen der Maschine kehrt er automatisch in seine Stellung hinter dem Sägeblatt zurück. Eintauchschnitte führen Sie wie folgt durch:
1. Verfahren Sie das Sägeaggregat durch
Betätigen des Wipptasters 22 (Abb. 1) in Richtung so weit, bis die vordere Markierung 23 (Abb. 6) mit dem gewünschten und auf dem Werkstück markierten Ende des Eintauchschnittes übereinstimmt.
Gefahr Beim Verfahren ist auch der Sägeblattantrieb eingeschaltet.
Beachten Sie, dass die Markierung nur dann mit dem gewünschten Eintauchpunkt übereinstimmt, wenn das Sägeaggregat auf die größte Schnitttiefe eingestellt ist.-16-
- Stellen Sie den Anschlagschieber 16 in der Nut der Führungsschiene so ein, dass seine Position 120 mm hinter dem markierten Ende des Eintauchschnittes liegt.
- Fahren Sie das Sägeaggregat durch Betätigen des Vorschubtasters in Richtung so weit zurück, bis die hintere Markierung 24 mit dem gewünschten und auf dem Werkstück markierten Beginn des Eintauchschnittes übereinstimmt.
- Schalten Sie die Vorschubgeschwindigkeit aus (siehe Abschnitt 4.4) und schalten den Sägeantrieb mit Wipptaster 22 (Abb. 1) ein. (siehe Abschnitt 4.5).
- Lösen Sie die Verriegelung des Sägeblattes in der Ruhestellung durch Drücken des Tauchgriffes 20 und drücken Sie das Sägeaggregat in die Schnittposition, bis es einrastet.
- Führen Sie den Sägeschnitt durch Drücken des Wipptasters 22 in Richtung durch, bis das Sägeaggregat an den Anschlagschieber 16 (Abb. 6) anläuft und dadurch das Sägeblatt selbsttätig aus der Schnittposition in die Ruhestellung zurückkehrt. Hier zu müssen Sie den Vorschub wieder einschalten.
- Schalten Sie den Sägeantrieb durch Loslassen des Wipptasters aus.
- Fahren Sie das Sägeaggregat durch Betätigen des Wipptasters in Richtung in die Ausgangsstellung zurück.
Mit dem Plattensägesystem ist auch ein ausrissfreies Schneiden von beschichteten Platten durch die integrierte Vorritzeinrichtung möglich. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Drehen Sie den Vorritzhebel 25 (Abb. 7) in die auf dem Pfeilsymbol 26 angegebene Richtung (dadurch versetzten Sie das Sägeblatt um ca. 0,15 mm in die Position "Vorritzen").
- Stellen Sie die Schnitttiefe auf 2 mm ein (siehe Abschnitt 4.2).
- Führen Sie den Vorritzschnitt durch. Fahren Sie das Sägeaggregat in Ausgangsstellung zurück.
- Drehen Sie den Vorritzhebel 25 in die Grundstellung zurück.
- Stellen Sie die Schnitttiefe entsprechend der Werkstückdicke ein (siehe Abschnitt 4.2). Führen Sie den Trennschnitt durch.
5.10 Verwendung der Führungsschienen-
Verlängerung Zur Durchführung von Längsschnitten mit einer Länge von mehr als 1300 mm bis maximal 3100 mm wird die serienmäßig mitgelieferte Führungsschienen- Verlängerung eingesetzt.
Gefahr Beachten Sie, dass sowohl bei Anbau als auch beim Abbau der Verlängerung die gesamte Maschine gegen Abkippen durch ausreichend lange Abstützung gesichert wird! Den Anbau führen Sie wie folgt durch:
- Entnehmen Sie den Sechskantstiftschlüssel 3 (Abb. 2) aus seiner Halterung an der Maschine. Stellen Sie damit die beiden Spannteile 27 (Abb.
8) so ein, dass deren Öffnung in Richtung
Führungsschienen-Ende zeigt.
- Führen Sie die Verlängerung 28 mit den beiden Adaptern 29 in die dafür vorgesehenen Nuten der Führungsschiene bis zum Anschlag ein.
- Ziehen Sie die beiden Spannteile 27 im Uhrzeigersinn fest und Stecken Sie den Sechskantstiftschlüssel 3 (Abb. 2) wieder in seine Halterung am Motorgehäuse.
5.11 Schnitte über 3100 mm Länge
Sofern Längsschnitte über 3100 mm Länge durchgeführt werden sollen, bietet die Maschine dazu die Möglichkeit. Nach Beendigung des ersten Teils des Schnittes können Sie die Maschine am Ende der vorhandenen Schnittfuge neu einsetzen. Dadurch erreichen Sie eine absatzfreie Verlängerung des Schnittes. Zur Schnittverlängerung gehen Sie wie folgt vor:
- Nach Beenden des ersten Schnittes drücken Sie den Nachschiebeanschlag 30 (Abb. 9) nach unten. Setzen Sie die Maschine mit dem Nachschiebeanschlag am Ende der Schnittfuge so ein, dass sich auch das Sägeaggregat noch über der Schnittfuge befindet.-17-
- Richten Sie die Führungsschiene am anderen Ende zur geraden Verlängerung des Schnittes aus. Dazu eignet sich besonders gut das als Sonderzubehör erhältliche Queranschlag- System.
- Führen Sie den nachfolgenden Schnitt aus.
Gefahr Schalten Sie den Sägeblattantrieb vor dem Versetzen für den nächsten Schnitt aus!
5.12 Parallelschnitte mit Sonderzubehör
Queranschlag (2 Stück erforderlich) Der als Sonderzubehör erhältliche Queranschlag (Schnittbreitenanschlag) ermöglicht einen zur linken Werkstückkante parallelen Schnitt. Die gewünschte Schnittbreite können Sie ebenfalls einstellen. Der Anschlag besteht aus zwei Schienen mit Anschlägen, die zwischen 250 mm und 1250 mm einstellbar sind. Die Anschläge setzen Sie wie folgt ein:
- Hängen Sie die beide Queranschläge 31 (Abb.
10) durch Einschwenken von oben in die am
linken Rand der Führungsschiene vorhandene Nut ein.
- Stellen Sie die gewünschte Schnittbreite ein, durch Lösen der Griffhebel 32 und durch Verschieben des Schiebeanschlags 33. Die Schnittbreite wird am Zeiger 34 angezeigt. Klemmen Sie danach den Griffhebel 32 wieder fest.
- Positionieren Sie die gesamte Maschine auf dem Werkstück so, dass die beiden Schiebeanschläge an der linken Werkstückkante anliegen. Danach führen Sie den Parallelschnitt wie in Abschnitt 4.7 beschrieben durch.
Um einen genauen Parallelschnitt sicher zu stellen positionieren Sie die beiden Queranschläge mit einem ausreichenden Abstand zu einander. Aber am besten so, dass beide vom Standplatz des Bedieners eingestellt werden können. 6 Transport und Aufbewahrung
Zum Transport nehmen Sie die Verlängerung immer ab! Zum Transport über längere Strecken ist der Bügelgriff 35 (Abb. 11) vorgesehen. Dazu muss er auf die Position an der Führungsschiene eingestellt werden, die dem Schwerpunkt des Systems entspricht. Zur Einstellung wird wie folgt vorgegangen: - Nehmen Sie die Verlängerung ab, sofern sie angebaut ist. - Lösen Sie die beiden Innensechskantschrauben 36 mit dem Sechskant-Schraubendreher 3. - Verschieben Sie den Bügelgriff 35 in der Nut der Führungsschiene, bis sich die Markierung 37 in der Mitte des Bügelgriffes befindet. - Ziehen Sie die Innensechskantschrauben 36 wieder fest und stecken Sie die Sechskant- Schraubendreher wieder in seine Halterung am Motorgehäuse. - Nach dieser Einstellung des Bügelgriffes ist ein ergonomisch günstiger Transport der Maschine wie in Abb. 12 dargestellt möglich.
Zur platzsparenden Aufbewahrung wird empfohlen, das Plattensägesystem mit dem Sägeaggregat in seiner Ausgangsstellung senkrecht an die Wand anzulehnen. Die Stellkante am Bedienpult ist mit einem rutschsicheren Belag ausgerüstet.
Vor dieser Aufbewahrung nehmen Sie stetsdie Verlängerung ab, damit vermeiden Sie ein Durchbiegen der Schienen. 7 Wartung und Instandhaltung Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.-18-
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
Die Maschine muss regelmäßig von abgelagertem Staub befreit werden (beim Bearbeiten von Gipsfaserplatten täglich). Dabei sollten Gelenke und Führungsteile insbesondere in der Führungsschiene sowie die Lüftungsöffnungen am Motor mit einem Staubsauger gereinigt werden. Gelegentliches Einsprühen mit Maschinenöl erhält die Leichtgängigkeit der Gelenke und Führungsteile. 8 Optische Signalanzeige des Betriebszustandes Die Farbe des Drehzahl-Stellrades zeigt den Betriebszustand der Maschine an. Solange die Maschine leistungsmäßig nicht überlastet wird, leuchtet das Drehzahl-Stellrad im Betrieb permanent grün. Leuchtet das Stellrad rot, liegt eine Störung vor (siehe hierzu Kapitel Störungsbeseitigung). 9 Störungsbeseitigung
Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen! Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht einschalten und das Drehzahl- Stellrad leuchtet rot Übertemperaturabschaltung Maschine abkühlen lassen Überspannungsabschaltung Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren lassen Unterspannungsabschaltung Maschine lässt sich nicht einschalten und das Drehzahl- Stellrad leuchtet nicht Keine Netzspannung vorhanden Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren lassen Netzsicherung defekt Sicherung durch Elektriker ersetzen lassen Maschine lässt sich nicht einschalten und das Drehzahl- Stellrad leuchtet grün Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Maschine bleibt während des Schneidens stehen und das Drehzahl-Stellrad leuchtet rot Überlastabschaltung Vorschubgeschwindigkeit verringern Überspannungsabschaltung Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren lassen Unterspannungsabschaltung Maschine bleibt während des Schneidens stehen und das Drehzahl-Stellrad leuchtet nicht Netzausfall Netzseitige Vorsicherungen durch Elektriker kontrollieren lassen-19- Störung Ursache Beseitung Vorschubantrieb lässt sich nicht einschalten Sägeaggregat auf Endschalter am Anschlagschieber bzw. am Bedienpult aufgefahren Vorschub-Gegenbewegung einleiten Vorschubantrieb schaltet sich beim Anfahren der Endstellung nicht ab Endschalter am Anschlagschieber bzw. Bedienpult defekt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Vorschubgeschwindigkeit lässt sich nicht regeln Steuerung (z.B. Drehregler) defekt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Sägeblatt klemmt beim Vorlauf des Sägeaggregates Gewählte Vorschubgeschwindigkeit zu hoch Vorschubgeschwindigkeit verringern Stumpfes oder für das Material ungeeignetes Sägeblatt Sofort Vorschub durch Loslassen des Tasters stillsetzen und Sägeblattantriebes sillsetzen. Sägeaggregat aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen Spannungen im Werkstück Spaltkeil entgegen den Bestimmungen nicht vorhanden. System wie oben beschrieben stillsetzen und unbedingt Spaltkeil verwenden Brandflecken an den Schnittstellen Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt Sägeblatt austauschen Vorschubgeschwindigkeit zu gering Vorschubgeschwindigkeit erhöhen Späneauswurf verstopft Holz zu feucht Späneauswurf reinigen Schneiden ohne Absaugung Externe Absaugung, z.B. Kleinentstauber, benutzen Externe Absaugung zu schwach Stärkere externe Absaugung benutzen Vor erneutem Einschalten unbedingt Absaugschlauch zwischen Späneauslass, Sägeaggregat und Spänekanal abziehen und reinigen-20- 10 Sonderzubehör
Queranschlag (Schnittbreitenanschlag) Best.-Nr. 203353 - Sägeblatt-HM Ø 160 x 1,8 x 20, 16 Zähne Best.-Nr. 092539 - Sägeblatt-HM Ø 160 x 1,8 x 20, 24 Zähne Best.-Nr. 092533
Sägeblatt-HM Ø 160 x 1,8 x 20, 32 Zähne Best.-Nr. 092552 - Sägeblatt-HM Ø 160 x 1,8 x 20, 48 Zähne FZ/TR zum Sägen von Trespa (Schichtstoffplatten) Best.-Nr. 092569
Sägeblatt-HM Ø 160 x 1,8 x 20, 56 Zähne Best.-Nr. 092553
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