Blackmagic Design Ultimatte 12 - Nicht kategorisiert

Ultimatte 12 - Nicht kategorisiert Blackmagic Design - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Ultimatte 12 Blackmagic Design als PDF.

📄 999 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice Blackmagic Design Ultimatte 12 - page 308

Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Ultimatte 12 - Blackmagic Design und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Ultimatte 12 von der Marke Blackmagic Design.

BEDIENUNGSANLEITUNG Ultimatte 12 Blackmagic Design

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

Ultimatte vorgestellt 312 Was ist eine Matte? 312 Arten von Matten 313 Erste Schritte 316 Anschließen an das Stromnetz 316 Einstellen der Sprache 316 Anschließen des Vordergrunds von Ihrer Kamera 317 Anschließen an einen Mischer 318 Monitoring 318 Einrichten eines automatischen Compositings 318 Monitor Cascade 319 Anschlüsse 320 Unterstützte Videoformate 322 Arbeiten mit der Frontblende 323 LC-Display 323 Tasten für Schnellspeicher-Presets 324 MENU 324 LOCK 324 LCD-Menüeinstellungen 324 Setup-Einstellungen 325 Netzwerk 326 Matten-Status 327 Eingabe-Status 328 Zurücksetzen 328 Steuern des Ultimatte 329 Ultimatte Software Control 329 Installation der Ultimatte Software 329 Anschließen Ihres Computers 330 Zuweisen einer Einheitsnummer 331 Auswählen der zu steuernden Ultimatte Einheit 333 Die Bedienoberfläche vonUltimatteSoftware Control 334 Buttons für das Hauptmenü 334 Info-Icon, Ordner-Icon und Auto Key 334 GROUPS 335 FUNCTIONS 335 Statusleiste 335 MONITOR OUTPUT 336 Einstellregler 336 Arbeiten mit dem Media Pool 337 Unterstützte Dateiformate für Standbilder 338 Standbildhintergrund und Ebenenoptionen 338 Compositing-Workflow miteinemUltimatte 339 Kurzanleitung zum Erstellen eines Compositings 340 Einstellen der Kulissenfarbe für den Vordergrund 340 Einstellen der Screenkorrektur 341 Einstellen der Mattendichte 342 Perfektionieren Ihres Compositings 342 Erweiterte Ultimatte Einstellungen 344 Verwenden der Mattenbedienelemente 344 Einstellen der FLARE- Bedienelemente für den Vordergrund 349 Einstellen der AMBIANCE- Regler für den Vordergrund 351 Anpassen von Helligkeit, Farbe, Kontrast und Sättigung 352 Weitere Einstellungen für den Hintergrund 354 Weitere Einstellungen für Ebenen 354 Einstellungen der Matteneingänge 356 Einstellungen 359 System 359 Datenträger 359 Eingänge 359 Ausgänge 360 MONITOR CASCADE 362 Ultimatte12311 Ultimatte12 ON-AIR-Einstellungen 362 Einstellungen für GPI und Tally 363 Einstellungen für die Monitorausgabe 365 Presets 367 Speichern und Verwalten von Presets 367 Zuweisen von Presets 368 Importieren und Exportieren von Presets 369 Archivierung 370 Erstellen eines Archivs 370 Wiederherstellen eines Archivs 371 Benutzerdefinierte Menüeinrichtung 372 Kamerasteuerung mit demUltimatte12HDMini 373 Einbinden in ein Netzwerk 375 Vorgeben der IP-Adresse 375 Einrichten einer IP-Adresse für Ihre UltimatteSmartRemote4 376 Zuweisen einer Einheitsnummer 376 Blackmagic Ultimatte Setup 378 Aktualisieren der Produktsoftware 379 Arbeiten mit einer Ultimatte Smart Remote4 380 Anschließen an das Stromnetz 380 Verbinden mit dem Ultimatte 380 Einschalten der Ultimatte Smart Remote4 381 Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote4 381 Deinstallieren von Software 381 Installieren von Ultimatte Smart Remote Setup 384 Anschließen eines USB- Keyboards und einer Maus 385 Installation in einem Geräte-Rack 386 Installation der vorderen Rackhalterungen 387 Installation der hinteren Rackhalterungen 387 Installation der Stoßfänger 387 Installation im Rack 388 Developer Information 390 Controlling Ultimatte using Telnet 390 Blackmagic Ultimatte 12 Ethernet Protocol 391 Hilfe 407 Gesetzliche Vorschriften und Sicherheitshinweise 408 Garantie 409Ultimatte vorgestellt Der Ultimatte bildet eine Familie aus fortschrittlichen professionellen Echtzeit-Compositors für Live-Produktionen in HD, UltraHD und 8K. Alle Ultimatte Modelle verfügen über dieselben leistungsstarken Keyer-Funktionen und sind über einen Computer mit der Blackmagic Ultimatte Software Control oder über eine Smart Remote4 Fernbedienkonsole steuerbar. In dieser Bedienungsanleitung lernen Sie die verschiedenen Mattetypen kennen, die Sie zur Erstellung eines Compositings verwenden können und erfahren, für welchen Zweck sie sich eignen und wie sie funktionieren. Außerdem finden Sie hier alle Informationen, die Sie brauchen, um mit Ihrem Ultimatte loszulegen und alle Bedienelemente und Funktionen zu beherrschen! Ultimatte 12 HD Mini Ultimatte 12 HD Ultimatte124K Ultimatte128K Was ist eine Matte? Bevor Sie mit dem Ultimatte loslegen, sollten Sie sich mit den verschiedenen Matte-Arten und ihrer Verwendung vertraut machen und wie Sie sie in Ihrem Compositing anordnen. Etwas Grundwissen über die Matte-Arten ermöglicht Ihnen den zügigen Einstieg und das Verfeinern Ihres Compositings. Ist eine Bildpartie dazu bestimmt, auf ein anderes Bild gelegt zu werden, erfordert dies eine begleitende Matte. Diese kann entweder intern durch den Ultimatte erzeugt oder über eine externe Quelle geliefert werden. Matten werden auch als „Alpha“ oder „Key“ bezeichnet und als Graustufenbild dargestellt. Die Matte bestimmt, was im begleitenden Quellbild, mit dem komponiert wird, zu sehen ist. Das einzusetzende Quellbild bezeichnet man als „Fill“ also Füllbild. Die schwarzen Bereiche der Matte entsprechen den Partien für das Füllbild, das in der zusammengesetzten Ausgabe sichtbar wird. Ihre weißen Bereiche werden ausgestanzt, also entfernt. Durch diese Partien wird das dahinter liegende Bild sichtbar. Variationen der Graustufen bedeuten, dass die für das Füllbild bestimmten Bereiche teilweise transparent sind. 312Was ist eine Matte?Ein Beispiel für eine finale Ausgabe, die aus Hintergrund, Vordergrund und zusammengesetzten Ebenen besteht Arten von Matten Einerseits unterteilen sie Bereiche eines entsprechenden Bilds in Vorder- und Hintergrundelemente, andererseits geben sie vor, welche Bereiche sichtbar sein und welche ausmaskiert werden sollen. Nachstehend werden die verwendeten Arten von Matten beschrieben. Hintergrund-Matte Mit einer Hintergrund-Matte lässt sich eine Partie aus dem Hintergrund extrahieren, um diese auf den Vordergrund zu legen. Beispielsweise, wenn Sie ein virtuelles Set als Hintergrundbild verwenden, das auf einer Seite eine Abtrennung hat. Mit einer genau auf die Abtrennung Ihres virtuellen Sets abgestimmten Hintergrund-Matte können Sie diese Abtrennung aus dem Hintergrund entfernen und die Darsteller können sich dahinter bewegen. Dies ist hervorragend, um aus dem Hintergrundbild ein Vordergrundelement zu erstellen, denn so bleibt der LAYER-Eingang für weitere Vordergrundobjekte verfügbar. Unbedingt zu beachten ist, dass aus dem Hintergrund zu extrahierende Elemente komplett opak sein müssen. 313Was ist eine Matte?Matte Dies ist die Matte, mit der Sie vorrangig an Ihrem Compositing arbeiten. Diese Matte wird aus der an den Vordergrundeingang angeschlossenen Quelle gewonnen. In der Regel ist das ein Darsteller vor einem Greenscreen. Die Matte wird intern durch Analyse der Hintergrundfarbe aus dem Quellvideo gewonnen und bestimmt, welche Partien im Vordergrund zu sehen sind. TIPP Teilweise oder komplett durch die Kulissenfarbe verborgene Objekte sind im Compositing sichtbar. Komplett opake schwarze Bereiche in einer Matte bewirken, dass ihre Entsprechungen im Füllbild komplett sichtbar sind. Graustufen machen sie teilweise sichtbar. Garbage-Matte Mit einer Garbage-Matte werden für Ihr Compositing unerwünschte Bereiche aus einer Quelle entfernt. Das sind bspw. Leuchten und Equipmenthalterungen, die an den Rändern Ihres Vordergrundbilds zu sehen sind. Diese unerwünschten Objekte lassen sich mit einer Garbage-Matte ausmaskieren. Damit Garbage-Matten genau den Formen im Quellvideo entsprechen, können diese extern generiert und über den Garbage-Matten-Eingang eingespeist werden. 314Was ist eine Matte?TIPP Sie können eine interne Maske mit den „Windows“-Bedienelementen auf Ihrem Ultimatte erstellen. Ein großartiges Tool, um schnell eine grobe Garbage-Matte zu erstellen. Näheres zum Erstellen rechteckiger Masken finden Sie im Abschnitt „Einstellungen der Matten-Eingänge“ unter „Windows“. Holdout-Matte Diese Art von Matte ähnelt einer Garbage-Matte, bewirkt aber das Gegenteil. Sie können damit Partien im sichtbaren Vordergrund maskieren, damit die Matte diese Partien unberührt lässt und sie im Bild erhalten bleiben. Stellen Sie sich bspw. einen Teil des virtuellen Sets vor, der im Vordergrund grün dargestellt werden soll. Das ist sehr schwierig, weil alles Grüne ausgestanzt wird und so den darunter liegenden Hintergrund offenlegt. Durch Erstellen einer Holdout-Matte lässt sich dieser Teil des Sets ausschließen, sodass er nicht vom Stanzen berührt wird. Ebenen-Matte Mithilfe einer Ebenen-Matte können Sie mehr Vordergrundelemente in eine Szene einbringen. ZumBeispiel, um zusätzlich Grafiken auf die Komposition zu setzen. Die Ebenen-Matte kann Transparenzelemente enthalten. Sie können die Positionierung von Ebenen im finalen Compositing ändern. Vielleicht möchten Sie die Reihenfolge der Ebenen während der Produktion ändern, sodass die Ebenen-Eingabe erst vor und dann hinter dem Darsteller erscheint. Hierfür können Sie sogar eine Übergangsrate vorgeben, damit die Änderung der Reihenfolge in einem glatten Mix-Übergang erfolgt. Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Einstellungen der Matteneingänge“ unter „Vorgeben der Reihenfolge von Ebenen“. 315Was ist eine Matte?Erste Schritte Die Inbetriebnahme Ihres Ultimatte geht einfach. Versorgen Sie ihn als erstes mit Strom und schließen Sie die Vordergrundeingabe von Ihrer Kamera und Ihre Hintergrundquelle an und verbinden dann das automatisch generierte Compositing mit einem Mischer. In diesem Abschnitt lernen Sie die ersten Schritte und Grundlagen, wie Sie blitzschnell ein automatisches Compositing für Ihre Live-Produktion erstellen. Dieser Abschnitt behandelt einen Ultimatte 12HDMini mit HDMI-Anschlüssen. Das Setup für SDI-Anschlüsse ist jedoch genau gleich, da alle Ultimatte SDI- Modelle über ähnliche Funktionen wie die HDMI-Modelle verfügen. Anschließen an das Stromnetz Um Ihren Ultimatte mit Strom zu versorgen, stecken Sie ein Standard-IEC-Kabel in die Strombuchse an seiner Rückseite. BACKGROUNDCAMERA FGPGM OUT PGM OUT MON OUTRETURN MON INETHERNET Einstellen der Sprache Sobald das Gerät mit Strom versorgt wird, werden Sie aufgefordert, auf dem LCD Ihre Sprache auszuwählen. Scrollen Sie mit dem Einstellrad zu der gewünschten Sprache und bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken der blinkenden SET-Taste.

3 LOCK SET MENU 1 Mit dem Einstellrad wählen Sie Ihre Sprache aus

3 LOCK SET MENU 2 Drücken Sie die SET-Taste, um Ihre Einstellung zu bestätigen 316Erste SchritteAnschließen des Vordergrunds von Ihrer Kamera Ist das Gerät eingeschaltet, können Sie Ihre Kamera an den Vordergrundeingang CAMERAFG anschließen. BACKGROUNDCAMERA FGPGM OUT PGM OUT MON OUTRETURN MON INETHERNET Anschließen Ihrer Hintergrundquelle Schließen Sie nun Ihre Hintergrundquelle an den BACKGROUND-Eingang an. Das kann ein Videofeed von einer Spielkonsole, ein virtuelles Set als Videofeed von einem HyperDeck oder sogar eine Standbildgrafik sein, die Sie mit Ultimatte Software Control in den Media Pool laden können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit dem Media Pool“. BACKGROUNDCAMERA FGPGM OUT PGM OUT MON OUTRETURN MON INETHERNET Erstellen eines Auto-Compositings Bei Anschluss einer Quelle erstellt der Ultimatte automatisch Ihr Compositing. Sie können diesen Vorgang auf dem Frontblenden-LCD mitverfolgen. Sind alle Quellen angeschlossen, steht das automatisch generierte Compositing für die Ausgabe bereit. 1 MENU 2 SET 3 LOCK HINWEIS Die Eingabe für den Vordergrund bestimmt auch das Videoformat für alle anderen Eingaben. Wenn Sie beispielsweise 1080HD-Video an den Vordergrundeingang angeschlossen haben, müssen alle anderen Quellen damit übereinstimmen. 317Erste SchritteAnschließen an einen Mischer Über den Programmvideoausgang können Sie das finale Compositing an einen ATEM Mischer leiten, z.B. einen ATEMMini oder ATEMSDI. Enthält Ihre Vordergrundeingabe eingebettetes Audio und Timecode, werden diese Signale in den Programmausgang integriert. ATEM Mini Ultimatte 12 HD Mini BACKGROUNDCAMERA FGPGM OUT PGM OUT MON OUTRETURN MON INETHERNET Verbinden Sie den Programmausgang Ihres Ultimatte mit einem ATEM Mischer Monitoring Schließen Sie zum Sichten von Hintergrundquelle, Kameravordergrund und intern generierten Matten einen Bildschirm an den Monitorausgang an. Dies ist hilfreich, wenn Sie Ihr Compositing verfeinern. Weitere Informationen zu den verschiedenen Matte-Typen finden Sie im Abschnitt „MONITOR OUT“. Die Monitorein- und -ausgänge werden auch fürs Monitoring mit der Kaskadenfunktion verwendet. Mit dieser Funktion können Sie mehrere Ultimatte Geräte über SDI in Reihe schalten, um Quellen und Ausgaben aller Geräte über einen einzelnen Ultimatte zu überwachen, anstatt jedes Gerät mit einem eigenen Monitor zu verbinden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Monitor Cascade“. Einrichten eines automatischen Compositings Ein automatisch generiertes Compositing steht direkt nach Anschluss Ihrer Vorder- und Hintergrundquellen zur Benutzung bereit. Dieses als Grundlage dienende Compositing kann über das LCD-Menü an der Frontblende jederzeit mit der Funktion „Automatischer Key” zurückgesetzt werden. Wirempfehlen, den Auto-Key jedes Mal zurückzusetzen, wenn die Beleuchtung oder die Position der Kamera verändert wird.

1 MENU SET 3 LOCK Setzen Sie Ihr Compositing mithilfe der Funktion „Automatischer Key“ zurück Für automatische Compositings wählt Ihr Ultimatte als Hintergrundfarbe standardmäßig die Farbe Grün. Bei optimierter Beleuchtung und einer sorgfältig eingerichteten Greenscreen-Umgebung reicht ein vom Ultimatte automatisch generiertes Compositing ggf. schon für die gewünschten Effekte. 318Erste SchritteZum Erstellen von hochdetaillierten und komplexen virtuellen Sets oder zum Erweitern von Greenscreens mit einem Ultimatte, können Sie über Ihren Computer mit Ultimatte Software Control oder über eine Smart Remote4 Fernbedienkonsole präzise Anpassungen an den Matten- Bedienelementen vornehmen und so Ihrem finalen Compositing eine persönliche Note geben. Dazu zählen Funktionen wie die Screenkorrektur, um ungleichmäßig ausgeleuchtete Greenscreens oder im Auto-Key sichtbare Flecken zu bereinigen und Ihr Compositing zu verfeinern. Wir hoffen, dass Sie beim Erforschen des Ultimatte und Erstellen Ihres eigenen Workflows viel Freude haben werden, um umwerfende virtuelle Umgebungen zu kreieren. Um Ihrem Set verschiedene Kamerawinkel zu verpassen, können Sie sogar größere Multicam-Setups bauen und jede Kamera mit einem eigenen Ultimatte paaren. Bei der Erstellung von auf den jeweiligen Winkel zugeschnittenen Grafiken und Hintergründen sind die Möglichkeiten wahrhaft endlos! Mehr dazu, wie Sie Einstellungen über die Frontblende Ihres Ultimatte ändern und wie Sie den Ultimatte mithilfe der Bediensoftware steuern, finden Sie ebenfalls in diesem Handbuch. Monitor Cascade Mithilfe der Monitor-Kaskadenfunktion können Ausgaben von bis zu acht Ultimatte Geräten auf einem einzelnen Monitor betrachtet werden. Um bis zu acht UltimatteGeräte miteinander zu verbinden und die Monitor-Kaskadenfunktion zu nutzen, muss jeder Ultimatte mit einer gemeinsamen analogen Referenzquelle oder mit miteinander verlinkten Vordergrundquellen verbunden werden. Die Ultimatte Geräte können dann über ihre Monitor- und regulären Ausgänge in Reihe geschaltet werden, wobei das letzte Gerät an einen Monitor angeschlossen wird. Wenn Sie nun in der Bediensoftware Ultimatte Software Control eines der acht Geräte auswählen, kann die Monitorausgabe dafür auf dem letzten Gerät angezeigt werden. Aktiviert wird die Monitor-Kaskadenfunktion in Ultimatte Software Control, indem Sie im Feld „Files and Information“ auf das „About“-Symbol klicken und im Tab „Configuration“ das Kontrollkästchen „Monitor Cascade“ aktivieren. Das Ein- oder Ausschalten der Monitor-Kaskadenfunktion betrifft nur die SDI-Monitorausgabe, nicht aber die LCD-Anzeige an der Ultimatte Frontblende. Auf der LCD-Anzeige der Frontblende wird immer die Programmausgabe für das Gerät selbst angezeigt. Im Beispiel unten sind zwei Ultimatte Geräte für das Monitoring mit Kaskadenfunktion in Reihe geschaltet. LOOP

MARK REF ETHERNET Näheres zur Monitor-Kaskadenfunktion finden Sie im Abschnitt „MONITOR CASCADE” unter „Einstellungen”. 319Erste SchritteAnschlüsse Die Anschlüsse an der Rückseite Ihres Ultimatte dienen zur Stromversorgung, Videoeingabe und -ausgabe und um Ihren Ultimatte mit einem Computer oder einem Netzwerk zu verbinden. Auf den kleineren Geräten mit weniger Eingängen können Sie Standbilder in den Media Pool laden und von dort bestimmten Quellen zuweisen, anstatt sie über einen Anschluss einzuspeisen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit dem Media Pool“. LOOP

ETHERNET 1 Strombuchse Versorgen Sie Ihren Ultimatte über ein Standard-IEC-Kabel an der Rückseite mit Strom. Wenn Ihr Ultimatte Modell über eine zusätzlichen IEC-Strombuchse verfügt, können Sie für Redundanz eine weitere Stromquelle anschließen. Wenn Sie an die zweite Buchse bspw. eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) anschließen, springt diese bei Ausfall der primären Stromversorgung sofort ein. 2 USB Bei den größeren Modellen dient der USB-Port an der Rückseite dazu, Ihren Ultimatte mit einem Computer zu verbinden. So aktualisieren und konfigurieren Sie Ihren Ultimatte mit dem Dienstprogramm Blackmagic Ultimatte Setup. Bei den kleineren UltimatteModellen befindet sich der USB-Port an der Frontblende. 3 ETHERNET Zum Steuern Ihres Ultimatte mittels Ultimatte Software Control lässt er sich über den Ethernet-Port mit einem Computer, einem Netzwerk oder einer Smart Remote4 verbinden. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten „Anschließen Ihres Computers“ und „Einbinden in ein Netzwerk“ weiter hinten in diesem Handbuch. 4 REF Die meisten UltimatteModelle verfügen über Referenz-Ein- und -Ausgänge. Dies ermöglicht den Anschluss eines Referenzsignals an den Referenzeingang, um Ihren Ultimatte mit einer externen Master-Referenzquelle zu synchronisieren. Über den Referenzausgang können Sie das Referenzsignal an einen anderen Ultimatte oder Videogeräte durchschleifen. 5 GPIO Bei den größeren Ultimatte Modellen dient dieser Anschluss zum Verbinden einer externen GPI-Schnittstelle. Mittels GPI-Signaleingaben und -ausgaben lassen sich auf dem Ultimatte Preset-Dateien als GPI-Events ausgeben. Näheres erfahren Sie im Abschnitt „Einstellungen für GPI und Tally“ in dieser Bedienungsanleitung. 320Anschlüsse6 Videoeingänge Jede für ein Compositing verwendete Quelleneingabe will sorgfältig geplant sein, damit die Elemente für ihre Einstellung in einzelnen Ebenen angeordnet werden können. Dabei sollte jede Quelle über das gleiche Videoformat verfügen und an den vorgesehenen Quelleneingang angeschlossen sein. So wissen Sie immer, wo ein Signal anliegt und Sie können Ihr Compositing effektiver handhaben. Alle Ein- und Ausgänge unterstützen SD und HD. Die Modelle Ultimatte12 und Ultimatte124K unterstützen UltraHD. Der Ultimatte128K unterstützt darüber hinaus auch 8K-Formate. BG IN Die Hintergrundeingabe liefert das Bild, das Sie als Hintergrund für Ihr Compositing verwenden möchten. Je nach Ultimatte Modell schließen Sie die Hintergrundeingabe an den mit BGIN gekennzeichneten Hintergrundanschluss an. Als Hintergrund können Sie auch ein Standbild aus dem Media Pool auswählen. BGMATTEIN Soll eine Bildpartie aus dem Hintergrund extrahiert und als Element in das Vordergrundelement eingesetzt werden, wählen Sie ein Standbild aus dem MediaPool oder schließen die Quelle für die Hintergrund-Matte an den Eingang BGMATTEIN an. GMATTE IN Mit einer Garbage-Matte lassen sich unerwünschte Bereiche aus einer Quelle und damit aus einem Compositing ausschließen. Das könnten bspw. Leuchten und Equipmenthalterungen sein, die an den Rändern Ihres Vordergrundbilds zu sehen sind. Schließen Sie die Quelle für extern generierte Garbage-Matten an den Eingang GMATTEIN an. Als Garbage-Matte können Sie auch ein Standbild aus dem Media Pool auswählen. FG IN und CAMERA IN Schließen Sie die Quelle für das Vordergrundbild, das Sie in den Hintergrund compen möchten, an den Eingang FGIN oder CAMERAFG an. Typischerweise zeigt das Vordergrundbild den vor dem Greenscreen aufgenommenen Darsteller. H MATTEIN Mit einer Holdout-Matte können Sie einen Vordergrundbereich bestimmen, der nicht ausgekeyt werden soll, z.B. ein grünes Logo vorne an einem Schreibtisch. Wählen Sie ein Standbild aus dem MediaPool oder schließen Sie eine Quelle für extern erzeugte Holdout- Matten an den Anschluss HMATTEIN an. LAYERIN Der LAYER-Eingang dient für weitere Videosignale oder Grafiken, die als Ebenen in Ihr Compositing eingefügt werden sollen. Als Ebene können Sie auch ein Standbild aus dem Media Pool auswählen. LAYER MATTEIN Ähnlich wie an die anderen Matte-Eingänge lässt sich auch an den Eingang LAYERMATTEIN eine Quelle für extern generierte Matten anschließen. Als Ebene lässt sich eine Eingabequelle präzise in Ihr Compositing einfügen. Als Ebene können Sie auch ein Standbild aus dem Media Pool auswählen. RETURN Der RETURN-Anschluss an der Rückseite des Ultimatte 12HDMini ermöglicht den Einsatz von Kamerasteuerung und Tally über einen ATEMSDI Mischer. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Kamerasteuerung mit dem Ultimatte 12HDMini“. MONITOR IN Der Eingang MONITOR IN ist wichtig, um unter Einsatz der leistungsstarken Kaskadenfunktion zum Monitoring mehrere Ultimatte Geräte in Reihe zu schalten. Näheres finden Sie im Abschnitt „Einstellungen“ in diesem Handbuch. 321Anschlüsse7 Videoausgänge

Auf einigen Ultimatte Modellen verfügt jeder Quelleneingang über einen dedizierten SDI-Durchschleifausgang. PGM OUT 1 und 2 Verbinden Sie einen der mit PGM markierten Programmausgänge mit einem Mischer wie einem ATEM Mini oder ATEM SDI. Ultimatte 12HDMini Modelle haben sowohl einen SDI- als auch einen HDMI-Programmausgang. FILL OUT 1 und 2 Verfügt der von Ihnen verwendete Ultimatte über Füll-Ausgänge, dann können Sie diese zum Erstellen Ihres finalen Compositings mit einem Mischer oder einem Aufzeichnungsgerät verbinden. MATTE OUT 1 und 2 Verfügt der von Ihnen verwendete Ultimatte über Matte-Ausgänge, dann können Sie diese zum Erstellen ihres finalen Compositings mit einem Mischer oder einem Aufzeichnungsgerät verbinden. Der Matte-Ausgang transportiert die Signale für die interne Matte sowie bei entsprechender Aktivierung auch für die Garbage- und Holdout-Matten. TALENT OUT 1 und 2 Über die TALENT-Ausgänge der größeren Ultimatte Modelle können Darsteller das finale Compositing sichten, um sich im Bild zu positionieren und ihre Bewegungen auf das gecompte Bild abzustimmen. Der TALENT-Ausgang verfügt über eine Einstellung zur horizontalen Spiegelung der Darsteller-Bildausgabe. Anhand dieser Funktion kann der Darsteller seine Position sehen, ohne dass er die seitenverkehrte Ausrichtung der Kamera nach links und rechts ausgleichen muss. Näheres finden Sie unter „SETTINGS“ im Abschnitt „TALENT MIRROR“. 8 MONITOR OUT Schließen Sie einen Bildschirm oder ein Aufzeichnungsgerät an den MONITOR-Ausgang an. Er kann zur Anzeige aller Ein- und Ausgaben oder für interne Matten-Signale verwendet werden. Bei Einsatz der leistungsstarken Monitor-Kaskadenfunktion dient dieser Anschluss auch dazu, andere UltimatteGeräte in Reihe zu schalten. Näheres finden Sie im Abschnitt „Einstellungen“ in diesem Handbuch. Unterstützte Videoformate Alle Ein- und Ausgänge unterstützen SD und HD. Die Modelle Ultimatte12 und Ultimatte124K unterstützen UltraHD. Der Ultimatte128K unterstützt darüber hinaus auch 8K-Formate. Anschlussarten Formate SD-SDI oder HD-SDI 625i/50 PAL, 525i/59,94 NTSC, 720p/50, 720p/59,94, 720p/60, 1080PsF/23,98, 1080PsF/24, 1080PsF/25, 1080PsF/29,97, 1080PsF/30, 1080i/50, 1080i/59,94, 1080i/60, 1080p/23,98, 1080p/24, 1080p/25, 1080p/29,97, 1080p/30 HDMI 625i/50 PAL, 525i/59,94 NTSC, 720p/50, 720p/59,94, 720p/60, 1080i/50, 1080i/59,94, 1080i/60, 1080p/23,98, 1080p/24, 1080p/25, 1080p/29,97, 1080p/30, 1080p/50, 1080p/59,94, 1080p/60 LevelA oder LevelB 3G-SDI 1080p/50; 1080p/59,94; 1080p/60 6G-SDI oder 12G-SDI 2160p/23,98; 2160p/24; 2160p/25; 2160p/29,97; 2160p/30; 2160p/50; 2160p/59,94; 2160p/60 QuadLink 2SI 6G-SDI oder DualLink 2SI 12G-SDI 4320p/23,98, 4320p/24, 4320p/25, 4320p/29,97, 4320p/30 QuadLink 2SI 12G-SDI 4320p/50, 4320p/59,94, 4320p/60 322AnschlüsseArbeiten mit der Frontblende Auf dem Frontblenden-LCD können Sie die Programmausgabe anzeigen sowie nützliche Informationen wie Audiopegel, Videoformat, Bildrate und den Namen Ihres Ultimatte Geräts überwachen. Die MENU-Taste ruft das Einstellungsmenü auf, in dem Sie Einstellungen ändern und den Verbindungsstatus für alle Eingänge überprüfen können. Die drei nummerierten Tasten dienen zum direkten Abrufen von Voreinstellungen. Der folgende Abschnitt liefert einen Überblick über die Funktionen der Frontblende.

LC-Display Je nach verwendetem Ultimatte12Modell zeigt das LC-Display die Programmausgabe und folgende Informationen an.

Formatanzeige Zeigt das aktuelle Videoformat an. Programmausgang Zeigt die Programmausgabe an. Name Zeigt den Namen Ihres Ultimattean. Bei Vergabe eines benutzerdefinierten Namens, wird dieser hier angezeigt. On-Air-Status Ein roter On-Air-Indikator wird angezeigt, wenn Ihr Ultimatte aufSendung geschaltet ist. IstderUltimatte angeschlossen und sendebereit, wird „Standby“ angezeigt. „Keine Kamera“ wird angezeigt, wenn keine Kamera anden Vordergrundeingang angeschlossen ist. Audiopegelmeter Zeigt die Audiopegel der Vordergrundquelle an. HINWEIS Der Ultimatte 12HDMini empfängt den On-Air-Tally-Status von einem an den HDMI-Ausgang PGM oder den SDI-Eingang RETURN angeschlossen ATEM Mischer. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Kamerasteuerung mit dem Ultimatte 12HDMini“. Größere Ultimatte Modelle erkennen Tallysignale über den rückwärtigen GPIO-Verbinder bei Anschluss einer GPI-Schnittstelle von Fremdanbietern. Näheres finden Sie im Abschnitt „Einstellungen für GPI und Tally“ in diesem Handbuch. 323Arbeiten mit der Frontblende1 MENU2 SET 3 LOCK USB Wenn Ihr Ultimatte vorderseitig über einen USB-Port verfügt, können Sie das Gerät über diesen Anschluss mit Ihrem Computer verbinden. Der USB-C-Port dient zum Aktualisieren und zum Konfigurieren mit dem Dienstprogramm Blackmagic Ultimatte Setup. Bei den größeren UltimatteModellen befindet sich der USB-C-Port an der Rückseite. Tasten für Schnellspeicher-Presets Die drei nummerierten Tasten an der Frontblende dienen zum Aufrufen von Schnellspeicher-Presets. Istein Schnellspeicher-Preset verfügbar, leuchtet die entsprechende Taste grün. Ist ein Preset aktiv, leuchtet die Taste blau. Näheres erfahren Sie im Abschnitt „Presets“ in dieser Bedienungsanleitung. MENU Drücken Sie die MENU-Taste zum Öffnen und Schließen des Einstellungsmenüs. LOCK Um die Frontblende zu sperren, halten Sie die LOCK-Taste eine Sekunde lang gedrückt. Diesdeaktiviert die Tasten und verhindert, dass Einstellungen versehentlich geändert werden. Imaktivierten Zustand leuchtet die LOCK-Taste rot. Um die Frontblende zu entsperren, halten Sie die Taste 2Sekunden lang gedrückt. LCD-Menüeinstellungen Sie finden alle Einstellungen für Ihren Ultimatte auf der „Setup“-Seite. Scrollen Sie durch das „Setup“-Menü zu den Einstellungen, die Sie ändern möchten. Zu diesen zählen die Netzwerk- und Matte-Einstellungen. Auch überprüft man hier den Status der angeschlossenen Eingänge und kann das Erscheinungsbild ändern und das Gerät zurücksetzen. Drücken Sie die MENU-Taste an der Frontblende, um die LCD-Menüeinstellungen aufzurufen.

1 MENUSET3 LOCK 324LCD-MenüeinstellungenDrehen Sie zum Durchlaufen des Menüs das Einstellrad.

1 MENU SET 3 LOCK Wenn ein Menüpunkt ausgewählt ist, drücken Sie die SET-Taste.

1 MENU SET 3 LOCK Drehen Sie zum Ändern von Einstellungen am Einstellrad und bestätigen Sie sie durch Drücken der SET-Taste. Drücken Sie die MENU-Taste, um zum Homescreen zurückzukehren. Setup-Einstellungen Unter „Setup“ können Sie die Sprache Ihres Ultimatte ändern, das Standard-Videoformat auswählen und das Erscheinungsbild des LC-Displays ändern. Name Wenn sich mehr als ein Ultimatte im Netzwerk befindet, möchten Sie den einzelnen Geräten vielleicht unterschiedliche Namen geben. Dies kann über das Dienstprogramm Blackmagic Ultimatte Setup erfolgen. 325LCD-MenüeinstellungenSprache Blackmagic Ultimatte unterstützen 13Sprachen. Neben Deutsch und Englisch sind das Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch. So wählen Sie die Sprache aus: 1 Scrollen Sie mit dem Suchlaufregler zur Option „Sprache“ und drücken Sie die SET-Taste. 2 Scrollen Sie dann zur gewünschten Sprache und drücken Sie erneut die SET-Taste. Ist die Sprache ausgewählt, kehren Sie automatisch zurück ins Setup-Menü. Software Zeigt die aktuelle Softwareversion Ihres Blackmagic Ultimatte an. Display Geben Sie für mehr Helligkeit auf dem Frontblenden-LCD Ihres Ultimatte „Heller Modus“ vor. In Umgebungen mit wenig Licht, in denen ein helles LCD stören mag, geben Sie „Dunkler Modus“ vor. Bspw. bei der Installation in einem Rack in einer Produktionsstätte. Standardformat Mit der Einstellung „Automatisch“ bestimmt die an den Vordergrundeingang Ihres Ultimatte angeschlossene Kamera oder Quelle auch das Videoformat für alle anderen Eingänge und Ausgänge. Sie können aus dem Standardmenü ein anderes Videoformat auswählen. Dies ist nützlich, wenn SieIhren Ultimatte zum ersten Mal einschalten, ohne eine Vordergrundeingabe verbunden zu haben. Sowerden alle Ausgänge auf dieses Standardformat eingestellt. Netzwerk In den Netzwerkeinstellungen geben Sie die IP-Adresse, die Subnetzmaske und die Gateway- Einstellungen für Ihren Ultimatte ein. Sie können auch zwischen Netzwerkprotokollen wechseln. Protokoll Ihr Ultimatte wird mit der vorgegebenen Standardadresse 192.168.10.220 ausgeliefert. Die Adresse können Sie aber ändern, um das Gerät in ein Netzwerk einzubinden. Relevant ist dies auch, wenn mehrere Ultimatte Geräte mit Ihrem Netzwerk verbunden sind und über die Bediensoftware Ultimatte Software Control gesteuert werden. 326LCD-MenüeinstellungenIP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway Nach Auswahl von „Statische IP“ können Sie Ihre Netzwerkinformationen manuell eingeben. So ändern Sie die IP-Adresse: 1 Navigieren Sie mit dem Einstellrad zu „IP-Adresse“ und drücken Sie an der Frontblende Ihres Ultimatte die blinkende SET-Taste. 2 Drehen Sie den Suchregler, um die IP-Adresse anzupassen und drücken Sie zur Bestätigung die SET-Taste, ehe Sie den nächsten Zahlenblock anpassen. 3 Drücken Sie zur Bestätigung der Änderung die SET-Taste und machen Sie mit dem nächsten Zahlenblock weiter. Wenn die Eingabe Ihrer IP-Adresse abgeschlossen ist, wiederholen Sie diese Schritte, um die Subnetzmaske und das Gateway anzupassen. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie die MENU-Taste, umzum Homescreen zurückzukehren. DHCP Anstatt eine IP-Adresse manuell zuzuweisen, können Sie auch DHCP aktivieren. Das Dynamic Host Configuration Protocol, kurz DHCP, ist ein auf Netzwerkservern verwendeter Dienst, der Ihren Ultimatte automatisch auffindet und diesem eine IP-Adresse zuordnet. DHCP erleichtert die Einbindung von Geräten per Ethernet und sorgt dafür, dass deren IP-Adressen nicht miteinander in Konflikt geraten. So aktivieren Sie DHCP: Wählen Sie „Protokoll“ und drücken Sie die blinkende SET-Taste, um das Menü aufzurufen. Scrollen Sie dann zu „DHCP“ und drücken die SET-Taste erneut. Matten-Status Mit dieser Einstellung ändern Sie die Referenzfarbe des Hintergrunds und erstellen ein automatisches Compositing mithilfe eines automatischen Keys. Referenzbildschirmfarbe Mit dieser Option können Sie die Farbe für Ihren Hintergrund auswählen. Die Standardfarbe ist grün. Automatischer Key Mit dieser Funktion können Sie fix ein Compositing für Ihre Szene erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter „Einrichten eines automatischen Compositings“. 327LCD-MenüeinstellungenEingabe-Status Über den Eingabe-Status können Sie schnell überprüfen, welche Eingaben an Ihren Ultimatte angeschlossen sind und ob sie korrekt funktionieren. Ihr Ultimatte empfängt die Eingabe korrekt, wenn neben ihr die Anzeige OK erscheint. Erscheint die Anzeige „Keine Eingabe“, obwohl Sie eine Eingabe angeschlossen haben, überprüfen Sie, ob Ihre Kabel korrekt eingesteckt sind und ob das Eingabeformat mit dem des Vordergrunds übereinstimmt. Zurücksetzen Um Ihren Ultimatte auf seine Werkseinstellungen zurückzusetzen, wählen Sie im Setup-Menü die Option „Auf Werkseinstellungen“. Nach Drücken der SET-Taste werden Sie aufgefordert, Ihre Auswahl zu bestätigen. Ihr Ultimatte löscht alle Einstellungen, Voreinstellungen und den Inhalt Ihres Media Pools. Vor dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen können Sie einzelne Voreinstellungen exportieren oder für alle Voreinstellungen und den Inhalt des Media Pools eine Archivdatei erstellen. Näheres finden Sie in den Abschnitten „Voreinstellungen“ und „Archivierung“. 328LCD-MenüeinstellungenSteuern des Ultimatte Nachdem Sie sich mit der Frontblende des Ultimatte vertraut gemacht haben, erfahren Sie nun, wieSie Ihren Ultimatte steuern und ein Compositing erstellen. Der Ultimatte lässt sich auf zweierlei Weise steuern, entweder mit der Bediensoftware Ultimatte Software Control auf einem Windows- oder Mac-Computer oder über den Touchscreen einer optionalen Smart Remote4 Fernbedienkonsole. Beide Methoden verwenden dieselbe allgemeine Bedienoberfläche. Sind sie mit einer vertraut, beherrschen Sie auch die andere. Der nächste Abschnitt dieses Handbuchs erklärt Ultimatte Software Control. Ultimatte Software Control Die Bediensoftware Ultimatte Software Control gibt Ihnen die volle Kontrolle über alle Funktionen Ihres Ultimatte. Sie ermöglicht es Ihnen, ein Compositing zu verfeinern, Einstellungen zu ändern, Bilder in den Media Pool zu laden und bis zu acht Ultimatte Geräte über ein Netzwerk zu steuern. Die Ultimatte Software Control ist mit Mac- und Windows-Computern sowie mit der Smart Remote4 kompatibel. Bedienelemente und Einstellungen werden über Buttons und virtuelle Drehregler auf der allgemeinen Bedienoberfläche geändert. Das jeweils ausgewählte Menü bestimmt, welche Einstellungen die Regler steuern. Zusätzliche Einstellungen sind über die Menüs „Ultimatte“ und „Presets“ oben links auf der Bedienoberfläche zugänglich. Bei Verwendung einer Smart Remote4 können Sie diese zusätzlichen Einstellungen mit den Tasten auf der linken Seite des Bedienfelds ändern. Installation der Ultimatte Software Die Blackmagic Ultimatte Software umfasst die Bediensoftware Ultimatte Software Control und die Ultimatte Setup Software. Mithilfe von Ultimatte Setup können Sie die Produktsoftware Ihres Ultimatte aktualisieren und verschiedene Einstellungen wie das Netzwerkprotokoll ändern. Informationen zur Installation von Ultimatte Software Control auf der Smart Remote4 finden Sie im Abschnitt „Aktualisieren Ihrer Ultimatte Smart Remote 4“. 329Ultimatte Software ControlInstallation auf Windows 1 Laden Sie die neueste Version der UltimatteSoftware von www.blackmagicdesign.com/support herunter und doppelklicken Sie auf die Installationsdatei. 2 Folgen Sie den Anweisungen und akzeptieren Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung. Daraufhin installiert Windows die Software automatisch. Klicken Sie auf den Start-Button in Windows und dann auf „Alle Programme“ > „Blackmagic Design“. Der Ordner enthält die beiden Anwendungen Ultimatte Software Control und Ultimatte Setup. Installation auf Mac 1 Laden Sie die neueste Version der Ultimatte Software von www.blackmagicdesign.com/support herunter und doppelklicken Sie auf die Installationsdatei. 2 Folgen Sie den Anweisungen. MacOSX installiert die Software automatisch. In Ihrem Anwendungsordner wird ein Ordner namens „Blackmagic Ultimatte“ erstellt. Er enthält die beiden Anwendungen Ultimatte Software Control und Ultimatte Setup. Führen Sie zur Installation der Ultimatte Software einen Doppelklick auf dem Installer aus und folgen Sie den Anweisungen Anschließen Ihres Computers Nachdem Sie die Software geladen haben, schließen Sie den Ethernet-Port Ihres Computers mit einem Ethernet-Kabel Cat6a oder Cat7 an Ihren Ultimatte an. Für die 10G-Ethernet-Ports empfehlen wir ein Cat-7-Kabel für optimale Übertragungsgeschwindigkeiten. Benutzen Sie zum Verbinden der 1G-Ethernet-Ports an Ihren Computer ein reguläres Cat-5e- oder Cat-6-Kabel. Ein Cat-6-Kabel verhindert potenzielle Störungen durch andere in der Nähe befindliche Geräte. Mit einem angeschlossenen Ethernet-Switch können Sie bis zu 8Ultimatte Einheiten steuern. 330Ultimatte Software ControlDer Ethernet-Port an der Rückseite des Ultimatte128K Direkte Verbindung Ethernet Computer Ultimatte 12 4K MENU SET LOCK

Verbindung über ein Netzwerk Ethernet Network Ethernet ComputerUltimatte 12 4K MENU SET LOCK

Die Standard-IP-Adresse Ihres Ultimatte ist 192.168.10.220. Mit Ausnahme des Ultimatte12 unterstützen alle Modelle DHCP. Über dieses Protokoll kann Ihr Netzwerk Ihre Einheit finden und dieser eine IP-Adresse zuweisen. Einzelheiten zur manuellen Vorgabe von Netzwerkeinstellungen finden Sie im Abschnitt „Einbinden in ein Netzwerk“. Zuweisen einer Einheitsnummer Öffnen Sie nach Anschließen eines Computers oder Ethernet-Switch Ultimatte Software Control. DieSoftware sucht automatisch nach angeschlossenen Ultimatte Einheiten. Beim erstmaligen Hochfahren von Ultimatte Software Control erscheint ein Fenster mit der Aufforderung, Ihrer Ultimatte Einheit eine Nummer zuzuweisen. Da bis zu 8Ultimatte Einheiten gesteuert werden können, muss jede Einheit von der Software identifizierbar sein. Die Identifizierung ist nur beim erstmaligen Hochfahren von Ultimatte Software Control erforderlich. Beim nächsten Hochfahren erkennt die Software jede einer Einheit zugewiesene Nummer automatisch. 331Ultimatte Software ControlSo weisen Sie eine Nummer zu: 1 Klicken Sie in die Liste für Nummer1 und wählen Sie Ihre Ultimatte Einheit. TIPP Wenn Sie eine Verbindung zu einem Ultimatte12 herstellen, klicken Sie auf den „Add via IP“-Button und geben Sie die IP-Adresse des Ultimatte ein. 2 Klicken Sie auf „Save“. Nun zeigt Ultimatte Software Control die Bedienelemente des Ultimatte an. 332Ultimatte Software ControlSie können jederzeit weitere Einheiten einbinden, indem Sie in das Ultimatte-Menü am oberen Bildschirmrand klicken und „Ultimatte Connection“ wählen. Ein Blick auf die Statusleiste zeigt Ihnen alle aktuell steuerbereiten Ultimatte Einheiten an. Es können bis zu 8Einheiten gesteuert werden. Sobald Ihr Netzwerk eine Einheit erkannt hat, leuchtet das Geräte-Icon grün. Das Icon der aktuell zur Steuerung ausgewählten Einheit leuchtet blau. Einzelheiten wie Sie mehrere Ultimatte Einheiten über ein Netzwerk einrichten und verbinden, finden Sie im Abschnitt „Einbinden in ein Netzwerk“. Einzelheiten wie Sie mehrere Einheiten über ein Netzwerk einrichten und steuern, siehe Abschnitt „Einbinden in ein Netzwerk“ TIPP Wenn der Geräte-Icon eines an eine Smart Remote4 angeschlossenen Ultimatte auf dem Touchscreen nicht leuchtet, vergewissern Sie Sie sich, dass die IP-Einstellungen richtig konfiguriert sind. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Einbinden in ein Netzwerk“. Auswählen der zu steuernden Ultimatte Einheit Wenn Sie über ein Netzwerk mit mehr als einer Ultimatte Einheit verbunden sind, können Sie die zu steuernde Einheit wechseln, indem Sie in der Ultimatte Statusleiste auf die Nummer der Einheit klicken, die Sie steuern wollen. Alternativ wechseln Sie mit den F1-F8-Funktionstasten auf Ihrer Computertastatur zwischen eingebundenen Ultimatte Einheiten. Wenn Sie mit einer Smart Remote4 mehr als einen Ultimatte steuern, wählen Sie die zu steuernde Einheit anhand der linksseitigen „Unit“-Buttons. Durch Antippen einer Zahl in der Statusleiste öffnet sich das „Connection“-Dialogfenster. Das Icon der aktuell zur Steuerung ausgewählten Einheit leuchtet blau und alle Bedienelemente werden angezeigt. 333Ultimatte Software ControlDie Bedienoberfläche vonUltimatteSoftware Control Die Einstellungen und Bedienelemente sind in Abschnitte unterteilt. Mit all ihren Buttons und Einstellungen sieht die Bedienoberfläche zunächst komplizierter aus als sie es ist. Bald werden Sie damit vertraut sein und für Ihre Kompositionen routiniert zwischen Einstellungen hin und her wechseln. Beim ersten Betrachten der Bedienoberfläche wird das Hauptmenü und die darunter liegende Buttonzeile mit Informationen zu den Menüeinstellungen ersichtlich. Darunter befinden sich die in Kategorien unterteilte und als GROUPS, FUNCTIONS und MONITOR OUT bezeichneten Abschnitte. Wenn Sie das Hauptmenü öffnen und sich durch die Funktionen und Gruppen bewegen, werden dieAbschnitte mit den entsprechenden Einstellungen aufgefüllt. So können Sie schnell zwischen ihnen navigieren. Buttons für das Hauptmenü Verwenden Sie die MAIN-MENUS-Buttons am oberen Rand der Bedienoberfläche, um die verschiedenen zu justierenden Eingabequellen auszuwählen. Hier wählen Sie auch die Matte fürAnpassungen an der primären Matte aus und konfigurieren Ihren Ultimatte insgesamt. Info-Icon, Ordner-Icon und Auto Key In diesem Bereich der Bedienoberfläche können Sie Preset-Dateien speichern und abrufen sowie bestimmte Einstellungen Ihres Ultimatte konfigurieren. Klicken Sie zum Verwalten und Archivieren der Preset-Dateien auf das Ordner-Icon. Zum Speichern, Laden, Importieren und Exportieren von Presets können Sie das Dialogfeld verwenden. Näheres finden Sie in den Abschnitten „Presets“ und „Archivierung“. Verwenden Sie den Auto-Key-Button, um ein automatisches Compositing einzurichten. Weitere Informationen zum Einrichten eines automatischen Compositings finden Sie im Abschnitt „Einrichten eines automatischen Compositings“. Um Statusdaten und die diversen Konfigurationseinstellungen für Ihren Ultimatte abzurufen, tippen Sie auf das Info-Icon. Es folgt eine Beschreibung der verfügbaren Informationen und Konfigurationseinstellungen: About Zeigt detaillierte Statusinformationen zu Ihrem Ultimatte an, einschließlich Modellname, Softwareversion, Videoformat und Netzwerkeinstellungen. Bei Verwendung einer Smart Remote4 werden zusätzliche Informationen angezeigt, wie: Version der Fernbedienkonsole Flash-Player-Version Temperatur Lüfterdrehzahl Kontaktdaten für Blackmagic Design, falls Sie Support brauchen. 334Die Bedienoberfläche vonUltimatteSoftware ControlConfiguration Liefert einen Überblick über angeschlossene Quellen und ob für diese Genlock aktiviert oder deaktiviert ist. Control Board Settings Über diese Einstellungen geben Sie die Helligkeit der LEDs an der Smart Remote4 und die Drehzahl des eingebauten Lüfters vor. Options Wenn eine Maus an Ihre Smart Remote4 angeschlossen ist, schalten Sie hier den Mauszeiger ein oder aus. Monitor Cascade Aktiviert die Kaskadenfunktion am Monitorausgang. GROUPS In diesem Bereich der Bedienoberfläche befinden sich die meisten Einstellungsmenüs. Bspw. können Sie hier die Flare-Parameter für den Vordergrund anpassen: 1 Klicken Sie in der Buttonzeile MAIN MENUS auf FOREGROUND, um die Vordergrundeinstellungen zu öffnen. 2 Um die Flare-Parameter auszuwählen, klicken Sie im Bereich GROUPS auf den Button FLARE1. Dies ruft zu beiden Seiten des Touchscreens die entsprechenden Funktionsfelder der Drehregler auf, über die Sie die Flare-Parameter justieren können. FUNCTIONS Diese Zeile enthält spezifische Einstellungen, die sich auswählen, aktivieren oder deaktivieren lassen. Beispielsweise finden Sie hier den Reset-Button, um bei Bedarf einzelne Einstellungen in ihren Ausgangsstatus zurückzusetzen. Statusleiste In der Statusleiste sehen Sie auf einen Blick alle von der Ultimatte Software Control gesteuerten Ultimatte Einheiten. Bis zu acht Einheiten können so gesteuert werden. Sobald Ihr Netzwerk eine Einheit erkennt, leuchtet das entsprechende Icon grün auf. Das Icon der derzeit zur Steuerung ausgewählten Einheit leuchtet blau. 335Die Bedienoberfläche vonUltimatteSoftware ControlIndikatoren für angeschlossene Ultimatte Einheiten Die acht kleinen kastenförmigen Indikatoren links geben Aufschluss darüber, welche Einheiten mit dem Netzwerk verbunden sind und welche Einheit aktuell gesteuert wird. Wenn ein Tally an den GPIO-Eingang angeschlossen ist, leuchtet der Indikator der auf Sendung befindlichen Einheit rot. Reference Source Input Zeigt die aktuell mit Ihrem Ultimatte verbundenen Referenzquelle an. DasReferenzsignal kann wahlweise über die an den Vordergrundeingang gekoppelte Vordergrundquelle oder über den Referenzeingang eingespeist werden. Liegt keine Referenzquelle vor, erscheint die Anzeige „None“. Backing Color Die standardmäßige Kulissenfarbe ist grün und spiegelt sich an der Farbe des Indikators wider. Wird die Kulissenfarbe gewechselt, ändert sich auch die Farbe des Indikators, der dann die aktuelle Kulissenfarbe annimmt. Preset Wenn Sie über das Ordner-Icon eine Preset-Datei geladen haben, wird der Preset-Name angezeigt. Ist kein Preset geladen, erscheint die Anzeige „Ultimatte Defaults“. Des Weiteren werden Ihnen in der Statusleiste Meldungen angezeigt. Sollte bspw. ein spezifischer Parameter aktuell gesperrt sein, der für den Zugriff durch eine andere Einstellung aktiviert werden muss, wird Ihnen dies über die Statusleiste mitgeteilt. MONITOR OUTPUT Die Buttons in dieser Zeile der Bedienoberfläche dienen zur Auswahl eines der Bilder 1–6 zur Anzeige auf einem Videomonitor, der an den Monitorausgang Ihres Ultimatte angeschlossen ist. Nachstehend sind die Standardoptionen aufgeführt: Program Finales Compositing Foreground Input Die an den Vordergrundeingang angeschlossene Bildquelle. Background Input Die an den Hintergrundeingang angeschlossene Bildquelle. Combined Matte Anzeige der kombinierten internen, Garbage- und Holdout-Matten. Internal Matte Die vom Ultimatte intern erstellte Matte. Fill Out Das von Kantenverunreinigungen befreite Vordergrundbild mit zugefügten Farbjustagen und auf Schwarz beschränkte Screenfarbe. Einstellregler Jede Seite der Bedienoberfläche enthält eine Zeile mit Einstellreglern. Diese virtuellen Drehregler ändern sich je nach Menü, Gruppe und Funktion, die Sie ausgewählt haben. Um eine Einstellung zu ändern, klicken Sie auf einen Drehregler und bewegen die Maus nach links oder rechts. Alternativ können Sie auf das Feld unter dem Drehregler klicken und eine Zahl über die Tastatur eingeben. Doppelklicken Sie auf einen Drehregler, um ihn auf seine Ausgangsposition zurückzusetzen. 336Die Bedienoberfläche vonUltimatteSoftware ControlArbeiten mit dem Media Pool Im Media Pool können Sie Bilder speichern und Ihrem Compositing als Quellen zuweisen. Sie können einen Übergang zwischen zweiStandbildern hinzufügen, wenn die Bilder als Hintergrund und Hintergrund-Matte oder als Ebene und Ebenen-Matte zugewiesen sind. Dieser Abschnitt erklärt, wie man Standbilder lädt und sie als Quellen zuweist. So laden Sie ein Standbild in den Media Pool: 1 Öffnen Sie den „Settings“-Tab in Ultimatte Software Control und klicken Sie auf den „Media“-Button. 2 Öffnen Sie das „Media Pool“-Dialogfenster, indem Sie im Buttonbereich GROUPS die Option „Media Setup“ wählen. 3 Klicken Sie auf dem „Media Pool“-Tab auf „Add Media“ und wählen Sie das zu importierende Bild. 4 Ihr importiertes Bild erscheint nun unter „Device Storage“ in der Speicherliste der Einheit. Importierte Bilder erscheinen in der „Device Storage“-Liste der Einheit Um ein importiertes Bild zu löschen, markieren Sie es in der Liste und klicken Sie auf den „Remove Media“-Button. So weisen Sie einer Quelle ein Standbild zu: 1 Wählen Sie den „Assignment“-Tab im „Media“-Fenster. 2 Weisen Sie ein Still über das „Destination“-Menü einem Hintergrund, einer Ebene oder einer Matte zu. TIPP Ein kleiner roter Punkt rechts neben dem „Assignment“-Menü bedeutet, dass ein Bild als aktuell ausgewählte Quelle für einen Hintergrund oder eine Ebene fungiert. Dies soll verhindern, dass ein aktuell onair befindliches Standbild versehentlich gelöscht wird. Außerdem wird durch den Punkt das für den nächsten Übergang zu verwendende Still leichter erkennbar. 337Arbeiten mit dem Media Pool3 Wenn Sie Standbilder sowohl für die Hintergrund- als auch die Ebenen-Ziele verwenden, können Sie eine Überblendung zwischen beiden Bildern einfügen. Geben Sie die Dauer des Übergangs mit dem „Transition“-Schieberegler vor. Überblendungen können in 0,25-Sekunden-Schritten zwischen 0 und 10Sekunden ablaufen. 4 Nachdem Sie Ihre Standbilder zugewiesen haben, klicken Sie auf den „Close“-Button, um das „Media“-Fenster zu schließen. Um einen Schnitt oder eine Überblendung zwischen zwei Bildern auszuführen, verwenden Sie den Button „Background Switch“ oder „Layer Switch“ in der „FUNCTIONS“-Menüzeile in Ultimatte Software Control. TIPP Wenn Sie ein Preset speichern, sichert der Ultimatte alle im Media Pool vorgenommenen Zuweisungen. Weitere Informationen zum Speichern und Laden von Presets finden Sie im weiteren Verlauf dieses Handbuchs. Unterstützte Dateiformate für Standbilder Der Ultimatte Media Pool ist mit vielerlei Dateiformaten kompatibel, darunter TGA, PNG, BMP, JPEG und TIFF. Eingebettete Alphakanäle werden von den Dateiformaten TGA, TIFF und BMP unterstützt. Standbildhintergrund und Ebenenoptionen Sobald Sie ein Standbild einer Hintergrundebene zugewiesen haben, gibt es folgende Optionen: Nutzen Sie den RGB-Inhalt des Standbilds als Hintergrund und den Alphakanal des Standbilds als Hintergrund-Matte. Sollte das Standbild keinen Alphakanal haben, weist Ultimatte eine weiße Matte zu. Nutzen Sie den RGB-Inhalt des Standbilds als Hintergrund, den Alphakanal jedoch nicht als Hintergrund-Matte. Möglich ist dies, indem Sie die Option BG MATTE IN in Ultimatte Software Control deaktivieren. TIPP Standbilder, die als Holdout- und Garbage-Matten verwendet werden, müssen als einkanalige Graustufenbilder vorliegen. Quelle Unterstützte Formate Hintergrund TGA, TIFF, BMP, PNG, JPG Hintergrund und Hintergrund-Matte TGA, TIFF, BMP Ebene TGA, TIFF, BMP, PNG, JPG Ebene und Ebenen-Matte TGA, TIFF, BMP Garbage-Matte TIFF, BMP, PNG, JPG Holdout-Matte TIFF, BMP, PNG, JPG 338Arbeiten mit dem Media PoolCompositing-Workflow miteinemUltimatte Nun, da Sie einen automatischen Key angelegt haben, setzen Sie die Features und Einstellungen des Ultimatte ein, um Ihr Compositing zu verfeinern und diesem den letzten Schliff zu geben. Beim Verfeinern Ihrer Komposition empfiehlt es sich, abwechselnd die Ansichten der Matte- Kombination und der Programmausgabe zu betrachten. So können Sie beim Optimieren der Matte sehen, wie sie sich im fertigen Compositing macht. Sie sollten wissen, dass Sie beim Anpassen von Werten jedes Bedienelement durch einen Doppelklick auf seinen Standardwert zurücksetzen können. Überdies ist es möglich, Ihren Workflow als Schnellspeicher-Presets zu speichern. Während Sie Einstellungen ändern und Verbesserungen vornehmen, können Sie zwischen Schnellspeicher-Presets wechseln, um Unterschiede zu beurteilen und Einstellungen zu optimieren. Um ein Schnellspeicher-Preset in Ultimatte Software Control zu speichern, klicken Sie auf das „QuickPreset“-Menü am oberen Bildschirmrand und wählen eine Speicheroption. Um ein Schnellspeicher-Preset zu laden, wählen Sie einfach eine Option aus dem „Quick Preset“-Menü. Verwenden Sie das „Preset“-Menü zum Speichern und Laden von Quick Presets Wenn Ihr Ultimatte über nummerierte Tasten auf dem Bedienfeld verfügt, können Sie diese zum Aufrufen eines Quick Presets nutzen. Drücken Sie auf einer Smart Remote4 bei festgehaltener ALT-Taste eine QUICK-SAVE-Taste. Um ein Quick Preset zu laden, drücken Sie die entsprechende QUICK-LOAD-Taste.

TIPP Modelle mit integriertem Bedienfeld speichern Quick Presets im geräteinternen Speicher. Deshalb sind Presets auch nach Ein- und Ausschalten der Einheit verfügbar. Der Ultimatte12 hingegen speichert Quick Presets in einem flüchtigen Speicher, die nur verfügbar sind, solange Ihr Ultimatte eingeschaltet ist. 339Compositing-Workflow miteinemUltimatteKurzanleitung zum Erstellen eines Compositings Diese elementare Anleitung zeigt, wie Sie im Nu eine Komposition erstellen. In diesem Abschnitt werden Ihnen gelegentlich Funktionen begegnen, die sich auf ein bestimmtes Ultimatte Modell beziehen. Wenn alle Quellen an die gesteuerte Einheit angeschlossen sind, prüfen Sie zunächst, dass die Hintergrundfarbe richtig eingestellt ist. Die Standardfarbe für die Kulisse ist Grün. Je nach der Farbgebung Ihres Sets können Sie jedoch auch Rot oder Blau vorgeben. Wenn Sie einen Greenscreen benutzen, brauchen Sie die Kulissenfarbe nicht zu ändern, da Grün die standardmäßig vorgegebene Farbe ist. Durch einen Klick auf den „Automatischen Key“-Button wird automatisch ein Compositing erstellt und aus Ihrem Greenscreen eine Matte generiert. TIPP Ein automatisches Compositing wird auch beim Ein- und Ausschalten Ihres Ultimatte erstellt. Einstellen der Kulissenfarbe für den Vordergrund Mit der Kulissenfarbe wird die Farbe vorgegeben, in der der Ultimatte die Matte generiert. Da die beim Compositing mit Screens in der Regel verwendete Farbe Grün ist, wird sie als Standard- Kulissenfarbe verwendet. Es gibt aber auch Situationen, wo Rot oder Blau wegen der Farbe der Vordergrundobjekte besser geeignet ist. In diesem Fall gilt es, dem Ultimatte eine andere Kulissenfarbe vorzugeben. So geben Sie die Kulissenfarbe vor: 1 Klicken Sie auf das „Settings“-Menü, um die Einstellungen zu öffnen. 2 Wählen Sie die gewünschte Kulissenfarbe, indem Sie in der FUNCTIONS-Zeile den Button für Rot, Grün oder Blau wählen. Sie werden sehen, dass der Indikator für die Kulissenfarbe in der Statusleiste jetzt die ausgewählte Farbe angenommen hat. Wählen Sie in der FUNCTIONS-Zeile die Hintergrundfarbe Rot, Grün oder Blau Nach erfolgter Vorgabe der Kulissenfarbe führt der Ultimatte ein automatisches Compositing aus. Das Ergebnis können Sie in der Programmausgabe und auf dem Frontblenden-LCD des Ultimatte sehen. Um den Programmausgang auszuwählen, tippen Sie auf den mit PGMOUT gekennzeichneten Button. Nun erscheint das Bild auf dem an diesen Monitorausgang angeschlossenen Bildschirm. 340Kurzanleitung zum Erstellen eines CompositingsEinstellen der Screenkorrektur Bei starken Farbvariationen oder ungleichmäßiger Beleuchtung Ihres Kulissen-Screens kann ggf. die Screenkorrektur-Funktion Abhilfe schaffen. Für eine Screenkorrektur wird vorausgesetzt, dass die Kamera statisch ist und sämtliche Vordergrundobjekte aus der Szene entfernt worden sind. Dies gibt dem Ultimatte vor, wie der Screen allein aussieht. Sind dann alle Elemente wieder eingesetzt, analysiert der Ultimatte, was sich am Vordergrund geändert hat und generiert eine optimierte Matte. Dies hilft ggf. dabei, widerspenstige Bereiche in Ihrer Matte zu bereinigen. So führen Sie eine Screenkorrektur aus: 1 Entfernen Sie alle Vordergrundelemente aus Ihrer Szene, bis lediglich der Kulissen-Screen zu sehen ist. 2 Wählen Sie in der Buttonzeile MAIN MENUS die Einstellungen unter MATTE. 3 Wählen Sie dann im Bereich GROUPS den Button MATTE PROCESS. 4 Klicken Sie in der FUNCTIONS-Zeile auf den Button SCREEN CAPTURE. Dies speichert einen Schnappschuss des Greenscreens, anhand dessen der Ultimatte die Screenkorrektur vornimmt. 5 Setzen Sie jetzt alle Vordergrundelemente wieder in Ihre Szene ein. 6 Klicken Sie auf den SCREEN-CORRECT-Button. Nun analysiert Ihr Ultimatte die Vordergrundelemente gegen das erfasste Bild und berechnet die optimierte Matte. HINWEIS Am besten setzt man die Screenkorrektur-Funktion erst ein, wenn die Kamera fixiert und eingerichtet ist. Jegliche Kamerabewegungen negieren nämlich die Screenkorrektur, die dann erneut ausgeführt werden muss. 341Kurzanleitung zum Erstellen eines CompositingsEinstellen der Mattendichte Wenn es die Matte zu verfeinern gilt, passt man im ersten Schritt die Dichte der Matte an. Dies verbessert die schwarzen Partien der Matte, damit sie opak werden. Alle grauen Partien in einer schwarzen Matte sind jene Partien, in denen der Hintergrund durch den Vordergrund scheint. So passen Sie die Dichte der Matte an: 1 Wählen Sie die Einstellungen für Matten durch Antippen des Menübuttons MATTE. 2 Um die Dichte der Matte zu verringern, drehen Sie den Regler MATTE DENSITY gegen den Uhrzeigersinn, bis die grauen Partien in der schwarzen Silhouette sichtbar werden. 3 Erhöhen Sie dann die Einstellungswerte der Mattendichte, bis die grauen Partien nicht mehr sichtbar sind. Stoppen Sie jedes weitere Anpassen, sobald die grauen Partien verschwunden sind. Je minimaler die Justagen, desto überzeugender wirkt das Compositing. Beim Verfeinern Ihres Compositings gilt das auch für die meisten anderen Werte. Das jetzt in Ihrer Programmausgabe dargestellte Compositing dürfte nun so gut wie perfekt sein. Weiter veredeln lässt sich Ihr Compositing über zusätzliche Matteneinstellungen sowie die Einstellungen für Vordergrund, Hintergrund und Ebenen. Perfektionieren Ihres Compositings Ist Ihr erster Key generiert, können Sie weitere Verfeinerungen vornehmen, um das Compositing noch überzeugender wirken zu lassen. Der Ultimatte Advanced Keyer verfügt über mächtige Tools, mit denen Sie das Compositing aufwerten, Matten-Kanten perfektionieren, Ebenen farbkorrigieren sowie Hintergründe, Vordergründe und andere Ebenen auf sehr realistische Weise verschmelzen lassen können. Die Tools stehen zu Ihrer freien Verfügung und wir möchten Sie dazu ermutigen, sieauszuprobieren und mit ihnen zu experimentieren, damit Sie das Beste aus Ihrem Ultimatte herausholen und extrem realistische Compositings erstellen können. In diesem Abschnitt finden Sie einen kurzen Überblick über einige wichtige Keying- und Compositing-Tools und in welcher Reihenfolge sie oft angewendet werden. Hierbei sollte erwähnt werden, dass beim Anpassen einiger Werte bereits die kleinste Veränderung zu den besten Ergebnissen führen kann. Andere Anpassungen haben zur Folge, dass auch andere Einstellungen verändert werden müssen. Der perfekte Key ist eine Frage von Finesse und Geschicklichkeit. 1 MATTE-Anpassungen – Perfektionieren Sie die interne Matte anhand der Einstellungen fürBLACK GLOSS und eliminieren Sie so Lichter, die in den dunkleren Bereichen des Vordergrunds gekeyt werden. Beim Anpassen der Matte-Einstellungen bemerken Sie ggf. einen feinen weißen Schleier über Ihrem Compositing. Dieser ist das Resultat einer klitzekleinen Veränderung der Umgebung, wie bspw. Staub, der sich mit der Zeit ansammelt, oder Kratzer, die die Crew beim Umräumen des Sets hinterlassen hat. Entfernen Sie den weißen Schleier mithilfe der VEIL-Einstellungen. Sollten die sichtbar gewordenen Details jedoch zu auffällig sein, muss das Set ggf. gereinigt und Kratzer im Green- oder Bluescreen übermalt werden. 2 CLEAN-UP-Anpassungen – Anhand der CLEAN-UP-Einstellungen lassen sich Mängel an Ihrem Green- oder Bluescreen ausbügeln. Dazu zählen Kratzer, Fugen, unerwünschte Schatten, elektronisches Rauschen und Ablagerungen. Durch Anpassen der CLEAN-UP- Einstellung wird der Screen elektronisch bereinigt. Wir empfehlen, diese Einstellungen sparsam anzuwenden, da ein Übermaß die Kanten schnell hart aussehen lässt und das Compositing dann wie ausgeschnitten wirkt. 3 FLARE – Der Ultimatte führt beim Keyen des Vordergrunds automatisch die Spill- Unterdrückung durch. Als Spill werden Reflexionen des Greenscreens auf Vordergrundelementen bezeichnet. Diese führen oft zu unschönen Verfärbungen. Anhand der FLARE-Einstellungen lässt sich die Spill-Unterdrückung verfeinern und die Originalfarbe der Vordergrundelemente wiederherstellen. 342Kurzanleitung zum Erstellen eines Compositings4 AMBIANCE – Passen Sie die AMBIANCE-Einstellungen so an, dass sich dezente Farbeinflüsse des Hintergrunds auf den Vordergrund übertragen. Auf diese Weise verschmilzt das Vordergrundsubjekt realistisch mit seiner Umgebung. 5 COLOR CORRECTION – Passen Sie Helligkeit, Farbe, Kontrast und Sättigung für die unterschiedlichen Ebenen in Ihrem Compositing unabhängig voneinander an, um eine realistische Mischung zu erzielen. Änderungen an der Farbe, Helligkeit und Sättigung des Vordergrundbilds sollten bevorzugt in den Ultimatte Einstellungen COLLOR CORRECTION vorgenommen werden, anstatt Kameraeinstellungen wie die Blendenöffnung zu ändern. Änderungen an den Kameraeinstellungen wirken sich nämlich zusätzlich auf den Key aus. 6 Zusätzliche Einstellungen für BACKGROUND und LAYER – In den zusätzlichen Hintergrund- und Ebeneneinstellungen können Elemente wie Lichteffekte hinzugefügt werden. So lassen sich bspw. Scheinwerferlichteffekte kreieren, die einen Moderator anstrahlen. Dies ist möglich über ein für Scheinwerferlicht konzipiertes Bild, das mit einem Ebeneneingang verbunden ist. Das Bild lässt sich dann mit der Vordergrundebene verschmelzen. 7 Zusätzliche Einstellungen für Matte-Eingaben – Fügen Sie Ihrem Compositing zusätzliche Matten hinzu, wie bspw. eine Garbage-Matte, um unerwünschte Vordergrundelemente zu entfernen, oder eine Holdout-Matte, um Ultimatte anzuweisen, Bereiche des Vordergrunds zu ignorieren, die nicht gekeyt werden sollen. Hierfür lässt sich entweder in den WINDOW- Einstellungen des Ultimatte ein Fenster erstellen oder eine benutzerdefinierte Matte in den Media Pool laden. Letzteres sorgt für mehr Präzision. Es gibt noch viele weitere ausgeklügelte Einstellungen und Tools zum Verfeinern von Matten, Präzisieren von Keys, Verschmelzen von Ebenen und Optimieren des finalen Compositings. Weitere Informationen zu diesen Tool finden Sie im weiteren Verlauf des Handbuchs. So können Sie sich mit Ihrem Ultimatte vertraut machen. 343Kurzanleitung zum Erstellen eines CompositingsErweiterte Ultimatte Einstellungen Dieser Abschnitt erklärt alle Einstellungen in Ultimatte Software Control und deren Einsatz mit Ihrem Ultimatte zum Veredeln und Optimieren Ihres Compositings. Verwenden der Mattenbedienelemente MATTE DENSITY Wie bereits im vorigen Abschnitt beschrieben, wird anhand dieser Einstellung die generelle Deckkraft der schwarzen Partien der Matte intensiviert. Dies verhindert, dass der Hintergrund durch den Vordergrund scheint. Diese Einstellung sollte beim Verfeinern Ihres Compositings nach der Screenkorrektur immer zuerst angepasst werden. Die folgenden Schritte beinhalten zusätzliche Erklärungen zum Umschalten zwischen der Monitoring-Ausgabe und der Programmausgabe, damit Sie sowohl die Matte als auch das zusammengesetzte Compositing sehen können. So passen Sie die Dichte der Matte an: 1 Wählen Sie in der Buttonzeile MAIN MENUS die Option MATTE aus. 2 Klicken Sie in der Buttonzeile MONITOR OUT auf COMBINED MATTE. Nun erscheint das Vordergrundobjekt als schwarze Silhouette auf weißem Hintergrund. 3 Reduzieren Sie die Mattendichte mit dem MATTE-DENSITY-Regler, bis die Details im schwarzen Bereich anfangen grau zu werden. Heben Sie die Werte jetzt wieder an, bis die grauen Partien wieder schwarz sind. 4 Geben Sie in den MONITOR-OUT-Einstellungen die Programmausgabe vor. Wo immer vor Anpassung der Mattendichte etwas durchschien, sollte dies komplett oder nahezu verschwunden sein. BLACK GLOSS Manchmal werden helle Lichter in den dunklen Partien Ihres Vordergrunds sichtbar. Das sind Reflektionen der Kulissenfarbe. In Ihrer Matte mögen diese Lichter grau aussehen. Dies führt dazu, dass diese Bereiche des Vordergrundbilds in Ihrem Compositing durchsichtig sind. Anhand der BLACK-GLOSS-Einstellung lassen sich diese Bereiche aus der Matte entfernen. Ziehen Sie die BLACK-GLOSS-Werte unter Beachtung der Ausgabe der kombinierten Matte solange hoch, bis die reflektierten Stellen nicht mehr in der Matte sichtbar sind. TIPP Wenn eine Matte bereits opak ist und keine Lichter sichtbar sind, senken Sie den Black-Gloss-Pegel ab, bis die Lichter wieder zu sehen sind. Heben Sie den Pegel dann genau bis zum Punkt des erneuten Verschwindens der Lichter wieder leicht an. Dies tariert den minimalsten Wert aus, mit dem auch die sauberste, überzeugendste Komposition erzielt wird. Dasselbe gilt für viele andere Mattenbedienelemente.

RED DENSITY, GREEN DENSITY, BLUE DENSITY

Beim Hochziehen der Mattendichte für Rot, Blau und Grün sowie der Werte für BLACK GLOSS entstehen ggf. dunkle Ränder an den Vordergrundobjekten. Um dies zu kompensieren, lässt sich die Dichte der Farbkanäle entlang der Ränder von Vordergrundobjekten justieren. Wenn Ihre Kulissenfarbe bspw. Grün ist, sind die anpassbaren Farben Rot und Blau. Ist Ihre Kulissenfarbe Rot, können die Farben Grün und Blau angepasst werden. Durch feine Justagen dieser Farbdichtewerte lässt sich das Auftreten dunkler Ränder mildern. 344Erweiterte Ultimatte EinstellungenMATTE RESET Durch Klicken auf diesen Button werden sämtliche Mattenwerte, die sich auf die Vordergrundelemente auswirken, auf ihre Standardeinstellungen zurückgesetzt. Unberührt bleiben dabei Matteneinstellungen, die sich auf den Greenscreenbereich auswirken, bspw. Reinigungs- und Verschleierungseinstellungen. CLEAN-UP-Einstellungen In Ihrem Blue- oder Greenscreen auftauchende Unvollkommenheiten wie Kratzer, Säume, unerwünschte Schatten und elektronisches Rauschen wirken sich visuell genauso aus wie feine Details im Vordergrund. Demgemäß bleiben diese Unvollkommenheiten auch in Ihrem fertig zusammengesetzten Bild weiterhin sichtbar. Durch Anpassen der folgenden Regler wird Ihr Screen elektronisch bereinigt. Dies geht jedoch auf Kosten der feineren Details an den Rändern Ihrer Vordergrundelemente. Wir raten zu einem zurückhaltenden Einsatz dieser Steuerelemente, da in der fertigen Komposition sonst womöglich ein harter Look entsteht, der wie ausgeschnitten wirkt. Um die optimalen Einstellungen zu finden, wechseln Sie beim Justieren Ihre Monitoransicht zwischen der Bildkombination mit Matte und dem Programm. So geben Sie die CLEAN-UP-Einstellungen vor: 1 Bei Ansicht der kombinierten Matte wird der Screenbereich in Weiß dargestellt. Justieren Sie die Reinigungsparameter, bis der Screenbereich so weiß wie möglich ist, aber keine wichtigen Details eliminiert werden. 2 Sichten Sie die Programmausgabe und vergewissern Sie sich, dass nicht zu viele Feinheiten verloren gegangen sind. Es wird angestrebt, diese Parameter auf den niedrigstmöglichen Wert zu setzen, sodass im fertigen Bild keine Feinheiten wie Haarsträhnen, Schatten oder Reflexionen fehlen. TIPP Halten Sie sich nicht allzu sehr mit dem Perfektionieren einer sauberen Matte auf. Manche Schönheitsfehler wie Kratzer oder elektronisches Rauschen passen durchaus in ein Compositing. Besonders wenn die Hintergrundszene ein computergeneriertes Bild ist, dessen Perfektion dann etwas gemäßigt wird. Die CLEAN-UP-Einstellungen sind interaktiv. Dies kann bedeuten, dass ein geänderter Wert es erlaubt, auch einen oder mehrere weitere zu ändern. Die stärkste Auswirkung werden Sie zwar im Greenscreenbereich feststellen, es mag sich aber auch ein geringfügiger Effekt auf die Vordergrundelemente eingestellt haben. CLEAN UP LEVEL Hoch- oder Runterfahren reduziert oder eliminiert Unvollkommenheiten des Blue- oder Greenscreens.

RECOVER Dieser Regler dient zur Wiederherstellung von Schatten oder Kantendetails an dunkelfarbigen Elementen, die durch den Bereinigungsgrad reduziert oder eliminiert wurden.

RECOVER Durch Hochfahren dieser Einstellung wird Kantendetail in hellfarbigen Elementen wiederhergestellt, das durch den Bereinigungsgrad reduziert oder eliminiert wurde. CLEAN UP STRENGTH Dieser Regler intensiviert den Bereinigungsgrad zur Wiederherstellung hellfarbiger Elemente. CLEAN UP RESET Ein Klick auf den CLEAN-UP-Multifunktionsbutton setzt alle Bereinigungsparameter auf ihre Standardeinstellungen zurück. 345Erweiterte Ultimatte EinstellungenVEIL-Einstellungen An diesem Punkt der Optimierung Ihrer Matte fällt Ihnen über Ihrem fertig zusammengesetzten Bild womöglich ein feiner weißer Schleier auf. Dieser betrifft manchmal das gesamte Bild oder verschleiert nur fleckenweise jene Stellen, die sich mit dem Screenbereich Ihrer Vordergrundquelle decken. Diesen Schleier können Sie anhand der VEIL-Einstellungen minimieren. Wechseln Sie beim Ermitteln der besten VEIL-Einstellungen Ihre Monitoransicht zwischen der Füll- und der Programmausgabe. MASTER VEIL Das Hoch- oder Runterfahren der Regler entfernt einen neutralfarbenen Schleier von Ihrer Programm- oder Füllausgabe.

RED VEIL/GREEN VEIL/

BLUE VEIL Passen Sie diese Regler an, wenn ein farbiger Schleier über Ihrer Programmausgabe liegt. Möglicherweise verstärkt sich der Verschleierungseffekt aufgrund des im Tagesverlauf zunehmenden Staubgehalts der Luft oder der Verschmutzung des blauen oder grünen Fußbodens. Darum raten wir Crew und Darstellern in Drehpausen beim Betreten des Blue- oder Greenscreens Hausschuhe zu tragen. Sonst muss der Screen womöglich neu gestrichen werden, um permanenten Schmutz und Spuren zu entfernen. SHADOW LEVEL und SHADOW THRESHOLD Wie stark die Schatten der Vordergrundquelle in Ihrer finalen Komposition ausgeprägt sind, bestimmen Sie durch Anheben oder Reduzieren des Prozentsatzes unter SHADOW LEVEL. Mit der Einstellung des SHADOW THRESHOLD Prozentsatzes lassen sich unerwünschte dunkle Screenbereiche aus den Schatten herauslösen.

MATTE PROCESS/SCREEN CORRECT

Je nach Beschaffenheit Ihres Greenscreens wird womöglich die Kulissenfarbe nicht gleichmäßig wiedergegeben, was die Wirksamkeit der Matte beeinträchtigen kann. Wenn Ihnen Bildrauschen oder Artefakte an Ihrer Matte auffallen, die sich nicht mit den allgemeinen Matteneinstellungen beheben lassen, können Sie die Matte ggf. mit SCREEN CORRECT verbessern. Dies setzt voraus, dass Sie Zugriff auf den Greenscreen ohne Vordergrundelemente haben. So bereiten Sie eine Screenkorrektur vor: 1 Entfernen Sie alle Vordergrundobjekte aus Ihrer Szene, bis nur der Greenscreen zu sehen ist. 2 Tippen Sie auf den SCREEN-CAPTURE-Button, damit der Ultimatte einen Schnappschuss des Greenscreens speichert. 3 Setzen Sie jetzt alle Vordergrundelemente wieder in Ihre Szene ein. 4 Tippen Sie auf den SCREEN-CORRECT-Button. Jetzt sollten Ihre Matte und die finale Komposition insgesamt verbessert aussehen. HINWEIS Effektive Screenkorrekturen funktionieren nur mit den Aufnahmen statischer Kameras. Diese Funktion ist die beste Wahl für Verbesserungen des Kulissenscreens. DieClean-Up-Bedienelemente sind das letzte Mittel für eine weitere Runde von Verbesserungen an Bereichen, die es immer noch nötig haben.

MATTE CORRECT HORIZONTAL SIZE

Die Funktion MATTE CORRECT HSIZE analysiert alle horizontalen Mattenübergänge anhand der mit der ausgewählten Pixelzahl vorgegebenen Größe. Der errechnete Korrekturwert wird dann auf zu modifizierende horizontale Übergänge angewendet. 346Erweiterte Ultimatte EinstellungenAnders als bei der normalen Größenvorgabe einer Matte, die ihre Gesamtgröße verkleinert, erfolgen mit dem MATTE-CORRECT-Regler nur selektive Korrekturen an Übergängen, die nicht von vornherein optimal korrigiert wurden. Die Einstellung MATTE CORRECT HSIZE gibt die Pixelzahlen an, innerhalb derer das System jeden Übergang analysieren wird. Bei einer auf 0 eingestellten Größenvorgabe erfolgt keine Korrektur.

MATTE CORRECT VERTICAL SIZE

Die Funktion MATTE CORRECT VSIZE analysiert alle vertikalen Mattenübergänge anhand der mit der ausgewählten Zeilenanzahl vorgegebenen Größe. Der errechnete Korrekturwert wird dann auf zu modifizierende vertikale Übergänge angewandt. Die Einstellung MATTE CORRECT VSIZE gibt die Zeilenanzahl an, innerhalb derer das System jeden Übergang analysieren wird. Bei einer auf 0 eingestellten Größenvorgabe erfolgt keine Korrektur. SCREEN SAMPLE Beim Generieren einer Matte für den Vordergrund nimmt der Ultimatte automatisch ein Muster der Kulissenfarbe im Vordergrundbild ab, um die bestmögliche Matte zu erzielen. Weist die Matte weiterhin Schattierungen auf, können Sie Ihren Ultimatte für optimierte Resultate auf einfaches oder duales Sampling einstellen. SINGLE SAMPLING Beim einfachen Sampling wählen Sie mit einem kleinen Boxcursor manuell eine bestimmte Stelle im Vordergrund aus. Der Ultimatte analysiert nun die Farbe in diesem Bereich und optimiert das Sampling der für diesen Bereich verwendeten Kulissenfarbe. So verwenden Sie einfaches Sampling: 1 Gehen Sie im MATTE-Menü zu den Einstellungen unter SCREEN SAMPLE. 2 Tippen Sie auf den Button WALL CURSOR POSITON. Ihre Ansicht wechselt zur Vordergrundeingabe und ein kleiner Boxcursor erscheint auf dem Screen. 3 Justieren Sie die horizontale und vertikale Platzierung des Cursors mithilfe der Regler auf eine Stelle an der Wand in der Nähe eines wichtigen Details. Dabei handelt es sich häufig um Haarsträhnen. Meiden Sie dabei unbedingt Bereiche mit Details, die Sie beibehalten möchten. 4 Klicken Sie auf den SAMPLE-WALL-Button, um diese Screenwerte als neue Referenz zu speichern. Ihre Ansicht wechselt dann zurück zu Ihrer zuletzt verwendeten MONITOR-OUT- Einstellung. DUAL SAMPLING Je nach Beleuchtungsverhältnissen und Beschaffenheit Ihres Greenscreens mag die Fußbodenfläche im Vergleich zu den Wänden Unterschiede in ihrer Luminanz und in ihren Grüntönen aufweisen. Dies beeinträchtigt ggf. die Qualität Ihrer Matte bei regulärem automatischen Sampling oder manuellem einfachen Sampling. Um mit Ihrem Ultimatte die bestmögliche Matte zu erzielen, können Sie mit dualem Sampling zwei separate Cursor platzieren. So verwenden Sie duales Sampling: 1 Gehen Sie im MATTE-Menü zu den Einstellungen unter SCREEN SAMPLE und aktivieren Sie den dualen Sampling-Modus, indem Sie auf DUAL CURSOR tippen. 2 Klicken Sie auf den Button WALL CURSOR POSITON. Ihre Ansicht wechselt zur Vordergrundeingabe und zwei kleine Boxcursor erscheinen auf dem Screen. 3 Justieren Sie die horizontale und vertikale Platzierung des ersten Cursors mithilfe der Regler auf eine Stelle an der Wand in der Nähe eines wichtigen Details. Dabei handelt es sich häufig um Haarsträhnen. Meiden Sie dabei unbedingt Bereiche mit Details, die Sie beibehalten möchten. 347Erweiterte Ultimatte Einstellungen4 Klicken Sie auf SAMPLE WALL. Die jetzt aktivierte Option FLOOR CURSOR POSITION macht Ihnen automatisch die Fußboden-Cursorposition zum Anpassen verfügbar. Geben Sie die gewünschten Änderungen an der Position des zweiten Cursors vor. Für die besten Ergebnisse wählen Sie einen Bodenbereich mit sichtbaren Glanzlichtern oder Schleiern. Meiden Sie Schattenbereiche, die in Ihrer Matte erhalten bleiben sollen. 5 Klicken Sie auf SAMPLE FLOOR Ihre Auswahl wird nun anhand der Screenwerte als neue Referenz gespeichert. Die Ansicht wechselt zurück zu Ihrer zuletzt verwendeten MONITOR- OUT-Einstellung. FILTER Über die Filtereinstellung können Sie an den Rändern Ihrer Übergänge auftretende Artefakte entfernen und Bildrauschen mindern. Des Weiteren helfen die Rauschminderungseinstellungen, Vordergrund- und Hintergrundelemente zu verschmelzen. 4:2:2 CORRECTION Mit einem für das Greenscreen-Compositing eingesetzten YCbCr-Videobild treten beim 4:2:2-Subsampling bei hochkontrastigen Objekten und scharfen Übergängen ggf. geringfügige Kantenartefakte auf. Dies liegt an der reduzierten Bandbreite der Cb- und Cr- Farbdifferenzierungskanäle. Wird bspw. ein dunkles Vordergrundobjekt mit scharfen Übergängen vor einem hellen Greenscreen aufgenommen, führt dies zu Differenzen im Abgleich der Farbkanäle. Man spricht hier im Englischen von „Ringing“. Bei diesen Artefakten an den Kanten handelt es sich um Nuancen von Schwarz und Weiß, die bei der Verarbeitung wie Vordergrundobjekte– ähnlich wie graue Haarsträhnen– behandelt werden. Entfernt man die Greenscreenfarbe und ersetzt sie durch einen dunklen Hintergrund, werden an den Übergängen eines dunklen Vordergrundobjekts helle graue Kanten sichtbar. Solche Kantenartefakte werden durch die 4:2:2-Korrekturfunktion entfernt. Bei diesem Vorgang gehen keine Details am Vordergrundobjekt verloren. Standardmäßig ist die 4:2:2-Korrektur auf 100% eingestellt. Um eine Justage vorzunehmen, reduzieren Sie den Prozentwert mit Blick auf die Programmausgabe zunächst so lange, bis Ihnen dasKantenartefakt in Ihrer Komposition auffällt. Heben Sie den Prozentwert dann wieder langsam an, bis das Artefakt nicht mehr sichtbar ist. Rauschminderung bzw. -generierung mit NOISE SELECT/NOISE GEN Alle mit einer Videokamera erfassten Videobilder weisen ein geringes Maß an Bildrauschen auf. Werden diese beim Compositing neben reinste, rauschfreie computergenerierte Grafiken gesetzt, fällt einem der Unterschied möglicherweise ins Auge. Um diese Elemente besser zu verschmelzen, verfügt der Ultimatte über Einstellungen für die Rauschminderung und Rauschgenerierung. Damit können Sie in Ihrem Vordergrund das Rauschen mindern und es in die sauberen Bereiche Ihres Compositings einführen. Bspw. kann so im Hintergrund oder in der Ebenenquelle Bildrauschen eingeführt werden. Möglich ist dies auch in Bereichen des Vordergrunds, die Sie mit einer Garbage-Matte ausmaskiert haben. Es gibt zwei Arten der Rauschminderung: „Median“ und „Average“ So reduzieren Sie Rauschen: 1 Um zwischen den Rauschminderungsarten AVERAGE und MEDIAN zu wechseln, klicken Sie links in der FUNCTIONS-Zeile auf den entsprechenden Auswahlbutton. 2 Um die Rauschminderungsstufe zu wählen, klicken Sie nun neben dem Auswahlbutton auf den Button für die entsprechende Einstellung. Mehrfache Klicks heben das Niveau stufenweise an. Es sind 4Rauschminderungsstufen verfügbar. 348Erweiterte Ultimatte EinstellungenSo generieren Sie Rauschen: 1 Klicken Sie in der FUNCTIONS-Zeile auf den NOISE-CURSOR-Button, um den Cursor auf der Vordergrundquelle zu aktivieren. 2 Platzieren Sie den Cursor mithilfe der Cursor-Positionsgeber auf die am stärksten verrauschte Partie des Vordergrunds. 3 Klicken Sie auf den NOISE-SELECT-Button. 4 Um die Rauschgenerierung zu aktivieren, klicken Sie auf den NOISE-GEN-Button. 5 Verwenden Sie zum Anheben oder Reduzieren des Rauschgenerierungslevels den NOISE- GEN-LEVEL-Regler. MATTE RESET Durch Klicken auf den MATTE-RESET-Button werden alle Mattenparameter auf ihre Standardwerte zurückgesetzt. Dies umfasst die Mattendichte, Black Gloss, Farbdichte und Schatteneinstellungen. Dies gilt gleichermaßen für werks- und benutzerseitig vorgegebene Werte. Einzelheiten zur benutzerdefinierten Einrichtung Ihres Ultimatte finden Sie im Abschnitt „Speichern und Verwalten von Preset-Dateien“. HINWEIS Beim Zurücksetzen einer Matte erfolgt kein Sampling des Hintergrunds für neue Referenzfarbwerte. Die Spill-Unterdrückung wird bei veränderten Einstellungen des Hintergrunds anhand der aktuellen Werte neu berechnet. MATTE-Button Durch Klicken auf diesen Button aktivieren oder deaktivieren Sie die Einstellungen für die Mattengenerierung und für Flare. Standardmäßig ist dieser Button aktiviert.

CURSOR POSITION LAST

Ist dieser Button aktiviert, kehrt der Cursor zur zuletzt verwendeten horizontalen und vertikalen Position zurück. Praktisch ist dieser Modus bei der Arbeit mit auf Robotersystemen fixierten Studiokameras, die so programmierbar sind, dass sie an die gleiche Startposition zurückgehen. Diesgestattet den erneuten Einsatz von identischen Sampling-Positionen. Beim Speichern einer Preset-Datei wird auch die Cursorposition festgehalten. Ist dieser Button nicht aktiviert, kehrt der Cursor stets zu seiner standardmäßigen Horizontal- und Vertikalposition oben links im Bild zurück. Dies erfolgt ungeachtet der vorherigen Sampling-Position. Automatisches Screen-Sampling Das automatische Sampling des Screens per SCREEN SAMPLE ist die Standardmethode zum Scannen, Analysieren und Bestimmen der Referenzwerte der Kulissenfarbe. Unter Einsatz dieser Methode wird das Mattensignal auf die dominantesten, höchsten Farblevel hin analysiert, die dem hellsten und reinsten Bereich in der Kulisse entsprechen. Das automatische Sampling des Screens wird auch bei allen nachstehenden Vorgängen ausgeführt: Einschalten der zu steuernden Einheit, Systemrücksetzung, Auswahl der Kulissenfarbe und Auto Key. Einstellen der FLARE-Bedienelemente für den Vordergrund Ihr Ultimatte analysiert automatisch die auf Vordergrundobjekte reflektierte Kulissenfarbe und beseitigt derartige Farbreflexionsphänomene aus dem finalen Compositing. Das bezeichnet man alsSpill-Unterdrückung. Der Prozess der automatischen Spill-Unterdrückung wirkt sich jedoch ggf. auch auf bestimmte Farben im Vordergrund aus. Welche Farben betroffen sind, hängt von Ihrer eingesetzten Kulissenfarbe ab. Wenn infolge der Spill-Unterdrückung nun eine Justage der ursprünglichen Farbe von Vordergrundelementen erforderlich ist, gibt es hierfür diverse Flare-Regler. 349Erweiterte Ultimatte EinstellungenEinstellungen unter FLARE 1 COOL Dient zur Wiederherstellung kühler Farben wie Blau, Grün und Cyan. SKIN TONE Restauriert natürliche Hautfarben, die ggf. von der Spill-Unterdrückung beeinträchtigt wurden. LIGHT WARM Ist ADVANCED FLARE aktiviert, restauriert diese Einstellung hellere, wärmere Farben wie Rot, Gelbund Orange. Diese Einstellung interagiert mit der SKIN-TONE-Einstellung.

BLACK BALANCE/GRAY BALANCE/WHITE BALANCE

Nach der automatischen Spill-Unterdrückung können Sie hiermit die Farbgebung in tonalen Bereichen des Vordergrunds, bspw. den Schatten, Mitteltönen und Lichtern weiter verfeinern. FLARE LEVEL Sind die erweiterten Flare-Regler aktiviert, justiert diese Einstellung das gesamte Maß an Flare- Unterdrückung, das auf bestimmte Vordergrundfarben angewendet wird.

Wird anhand einer Holdout-Matte das Compositing in bestimmten Partien einer Vordergrundszene unterbunden, ist das Entfernen von Flare aus dem Vordergrund etwas komplizierter. In manchen Fällen erzielt man einen glaubwürdigeren Look, wenn Flare aus der gesamten Szene entfernt wird. In anderen Fällen verzichtet man im Bereich der Holdout-Matte besser ganz auf Spill-Unterdrückung. Bei deaktivierter Option HMFLARE erfolgt im Bereich der Holdout-Matte keine Spill-Unterdrückung. Ist sie aktiviert, werden Kontaminierungen aus der gesamten Vordergrundszene entfernt. Einstellungen unter FLARE2 FLARE CORRECT HSIZE oder FLARE CORRECT VSIZE Die Flare-Korrektur analysiert die Spill-Unterdrückung in den Übergangsbereichen und lässt Sie feine Korrekturen vornehmen. Bspw. neutralisieren Sie so geringfügige Farbdiskrepanzen oder Variationen der Luminanz, die ggf. an feinen Rändern in Übergangsbereichen auftreten. Sie können den zu bearbeitenden Bereich über die Anzahl von Pixeln, für die der Ultimatte die Spill-Unterdrückung analysiert, vorgeben. Dieser Bereich wird über die Pixelbreite und Zeilenhöhe definiert. Bei einer auf 0 eingestellten Größenvorgabe erfolgt keine Flare-Korrektur. DARK WARM Ist ADVANCED FLARE aktiviert, hilft dieser Regler dabei, Brauntöne in Greenscreen- bzw. Violetttöne in Bluescreenaufnahmen zu reproduzieren. Dieser Regler interagiert mit der SKIN-TONE- Einstellung. FLARE RESET Ein Klick auf diesen Button setzt alle Flare-Regler je nach der ausgewählten Kulissenfarbe auf ihre Standardeinstellungen zurück. ADVANCED FLARE Ein Klick auf diesen Button schaltet die ADVANCED-FLARE-Funktion ein oder aus. 350Erweiterte Ultimatte EinstellungenEinstellen der AMBIANCE-Regler für den Vordergrund Für ein möglichst glaubwürdiges Compositing muss sich das Vordergrundobjekt übergangslos in seine neue Hintergrundumgebung einfügen. Die Umgebungsfunktion AMBIANCE des Ultimatte analysiert die Hintergrund- und Vordergrundebenen und fügt der Vordergrundebene automatisch feinste Farbeinflüsse aus dem Hintergrund hinzu. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert. Mit den AMBIANCE-Reglern stellen Sie auch ein, wie stark der Hintergrund die Vordergrundebene beeinflussen soll, und Sie können die Farbbalance verfeinern. So nehmen Sie Ambiance-Änderungen am Vordergrund vor: 1 Wählen Sie in der Buttonzeile MAIN MENUS die Option FOREGROUND aus. 2 Um diese Menüs zu öffnen, klicken Sie im Bereich GROUPS auf den Button AMBIANCE 1 oder AMBIANCE2. AMBIANCE RESET Klicken Sie auf den AMBIANCE-RESET-Button, um alle Umgebungsregler auf ihre Standardeinstellungen zurückzusetzen. AMBIANCE Klicken Sie auf diesen Button, um die Umgebungsfunktion ein- oder auszuschalten. Standardmäßig ist dieser Button aktiviert. Einstellungen unter AMBIANCE 1 Die AMBIANCE-Regler addieren ein wenig Farbe aus dem Hintergrund und simulieren so von der Hintergrundquelle reflektiertes Umgebungslicht.

AMBIANCE LEVEL RED/GREEN/BLUE

Justieren Sie die Einstellung für die jeweilige Farbe, um die Auswirkung von roten, grünen oder blauen Elementen aus der Hintergrundumgebung auf die Farbpegel des Vordergrunds zu verstärken bzw. zu reduzieren.

AMBIANCE LEVEL MASTER

Diese Einstellung gibt insgesamt vor, wie stark sich die Umgebung auf die Farbpegel des Vordergrunds auswirken soll. Beim Justieren dieses Reglers bleibt die relative Differenz zwischen den roten, grünen und blauen Elementen der Umgebung unverändert. AMBIANCE STRENGTH Hiermit wird vorgegeben, wie stark sich die Umgebung auf den Hauptbereich des Vordergrundobjekts im Vergleich zu seinen Übergangsbereichen zur Hintergrundszene auswirkt. Eine Einstellung auf den Höchstwert verleiht der Umgebung volle Auswirkung sowohl auf den Haupt- als auch den Übergangsbereich. Ist sie auf den Mindestwert gesetzt, hat die Umgebung keine Auswirkung auf den Hauptbereich, beeinflusst aber die Übergangsbereiche umso stärker.

Hiermit wird vorgegeben, zu welchem Ausmaß sich die Umgebungsfarben und die benutzerdefinierte direkte Beleuchtung auf das Vordergrundobjekt auswirken. Bei Einstellung des Höchstwerts wird das Vordergrundobjekt komplett von der Vorgabe für direktes Licht beeinflusst. Beim Mindestwert wirken sich hingegen allein die Umgebungsfarben auf das Vordergrundobjekt aus. VERTICAL BLUR Die Einstellung der vertikalen Unschärfe gibt die Anzahl der durchschnittlichen Zeilen des Hintergrunds vor, anhand derer die Umgebung berechnet wird. Je nach Art der Hintergrundszene kann ein reduzierter Wert hier eine Streifenbildung auf der Vordergrundebene verursachen. Einstellungen unter AMBIANCE 2 Die Einstellungen für DIRECT LIGHT nehmen aggressivere Änderungen am Vordergrundbild vor, indem ein direkt vor das Vordergrundobjekt platziertes Licht simuliert wird. 351Erweiterte Ultimatte EinstellungenDIRECT LIGHT RED/GREEN/BLUE Justieren Sie die jeweilige Einstellung, um den Einfluss der roten, grünen oder blauen Elemente des direkten Lichts auf die Farbpegel des Vordergrunds zu verstärken oder zu vermindern. Anpassen von Helligkeit, Farbe, Kontrast und Sättigung Beim Erstellen Ihres Compositings werden Sie es vermutlich verfeinern wollen, indem Sie Luminanz, Farbe, Kontrast und Sättigung Ihrer Quellen mit den Einstellungen BLACK/WHITE LEVEL und CONTRAST/SATURATION justieren. Wenn bspw. die Farbpegel des Vordergrunds, Hintergrunds undder Ebenenelemente im Vergleich zu den dazugehörigen Kompositionsebenen voneinander abweichen, können Sie mithilfe der Masterregler einzelne Quellen separat justieren. Es stehen die gleichen Luminanz-, Farbabgleichs-, Kontrast- und Sättigungseinstellungen für jede einzelne Quelle bereit.

Wenn eine Quelle im Vergleich zur angrenzenden Szene in der Komposition zu hell oder zu dunkel aussieht, justieren Sie anhand des Weißwert-Masterreglers die Helligkeit der Quelle anstatt der des originalen Eingabepegels der Quelle. Am Pegel der Eingabequelle vorgenommene Änderungen – bspw. am Kamerabelichtungswert – beeinträchtigen nämlich ggf. die Generierung des Mattensignals. Standardmäßig ist der Weißwert auf den Neutralwert 100% eingestellt. Der verfügbare Spielraum liegt zwischen 0und 200%. Bei Justagen anhand des Weißwert-Masterreglers wird das Differenzverhältnis zwischen den roten, grünen und blauen Elementen bewahrt. Im normalen Weißwert-Modus schneidet der aktuell gesteuerte Ultimatte über die Standardgrenzwerte hinausgehende Pegelausschläge ab. Mit Ausnahme des Ultimatte12 bieten alle Ultimatte Modelle einen erweiterten Weißwert-Modus, in dem alle Signale über 100% ohne Clipping durchgelassen werden. Einzelheiten zum Ausgabebereich finden Sie im Abschnitt „Einstellungen“ in diesem Handbuch.

Der Schwarzwert-Masterregler justiert den Schwarzpegel im Quellbild, ohne den Weißwert zu ändern. Bei unterschiedlichen Schwarzwerten der Hintergrundszene und des Vordergrunds bewirkt die Justage des Schwarzwerts oftmals ein überzeugenderes Compositing. Bei Justagen anhand des Schwarzwert-Masterreglers wird das Differenzverhältnis zwischen den roten, grünen und blauen Elementen bewahrt. Damit die von Sendern vorgegebenen Standardgrenzen nicht überschritten werden, schneidet der Ultimatte die Schwarzpegel bei Null ab. CONTRAST MASTER Mit dem Kontrast-Masterregler wird der Gesamtkontrast der Quelle dem der Komposition angepasst, ohne dabei die Qualität der Komposition zu beeinträchtigen. Sollten sich bspw. die Beleuchtungskontraste der Vordergrundszene von denen der Hintergrundszene unterscheiden, erzielen Sie durch Anpassen dieses Reglers ggf. ein glaubwürdigeres Compositing. Die Kontrasteinstellung hat keine Auswirkung auf das Niveau der Schwarz- oder Weißwerte. Sie verändert im Quellbild allein den Kontrast von Gamma, auch als Mid-Level-Gain bezeichnet. Bei Justagen anhand des CONTRAST-MASTER-Reglers bleibt das Differenzverhältnis zwischen den Kontrasten der roten, grünen und blauen Elemente erhalten. SATURATION MASTER Der SATURATION-MASTER-Regler passt den Sättigungspegel von ausgewählten Quellfarben an, ohne dabei die Generierung des Mattensignals zu beeinträchtigen. Wenn bspw. die Sättigung der Farben in der Hintergrundszene nicht mit der Sättigung der Vordergrundfarben übereinzustimmen scheint, erzielen Sie durch Justieren dieses Reglers ggf. eine glaubwürdigere Komposition. Anhand des SATURATION-MASTER-Reglers können sämtliche Farben komplett aus dem Quellbild entfernt und ein monochromatischer Vordergrund zum Verschmelzen mit einem farbigen Hintergrundbild produziert werden. 352Erweiterte Ultimatte EinstellungenBei Justagen des Sättigungs-Masterreglers bleibt das Differenzverhältnis der Sättigung der roten, grünen und blauen Elemente erhalten.

ADVANCED CONTRAST > CONTRAST CROSSOVER

Ist in der FUNCTIONS-Zeile der ADVANCED-CONTRAST-Button aktiviert, erfolgen am Kontrast vorgenommene Anpassungen nach dem Prinzip einer S-förmigen Kurve. Der Wendepunkt der S-Kurve kann anhand des CONTRAST-CROSSOVER-Masterreglers bewegt werden. FADE-Regler Es sind Abblendregler für die Vordergrund-, Hintergrund- und Ebenenquellen verfügbar. Anhand dieser Einstellung können Sie bspw. Ihre Vordergrund- oder Ebenenquelle, sofern aktiviert, abblenden, bis sie nicht mehr sichtbar ist. Ist die primäre Matte in den MATTE-Einstellungen deaktiviert, können Sie mit der FADE-Funktion Blenden zwischen Vorder- und Hintergrundquellen ausführen, um im Vordergrund sichtbare Requisiten oder Gegenstände im Set mit der Hintergrundquelle abzustimmen. Beim Anpassen der Regler FADE oder FADEMIX zwischen 0und 100% wird die ausgewählte Quelle allmählich abgeblendet, bis sie nicht mehr sichtbar ist. Farbkorrekturen anhand der Schwarz- und Weißwerte Die Optionen im Menü BLACK/WHITE LEVEL für jede Hintergrund-, Vordergrund- und Ebenenquelle lässt Sie gezielte Farbkorrekturen an den Schwarz- und Weißwerten vornehmen. Anhand der jeweiligen Farbkorrekturregler für Rot, Grün oder Blau können Sie jeden Farbpegel einzeln verfeinern, ohne die Weißtöne insgesamt zu ändern. TIPP Jegliche Justagen der Farbe für die Schwarz- und Weißwerte erfolgen erst, nachdem das Mattensignal erzeugt wurde, und lassen die Quelle unberührt. Anpassen von Farbkontrast und -sättigung Das Menü CONTRAST/SATURATION bietet Bedienelemente zum Anpassen des Kontrasts für jeden einzelnen Farbkanal in der ausgewählten Quelle. Durch Anpassen des CONTRAST-Reglers für die einzelnen Kanäle wird der Kontrast im Gamma-Bereich, auch als Mid Level Gain bezeichnet, angehoben oder abgeschwächt. Ist in der FUNCTIONS-Zeile der ADVANCED-CONTRAST-Button aktiviert, erfolgen am Kontrast vorgenommene Anpassungen nach dem Prinzip einer S-förmigen Kurve. Die mit der S-Kurve assoziierten Schatten- und Lichterwerte können Sie anhand des CONTRAST-CROSSOVER-Reglers justieren. Dies gibt Ihnen mehr Kontrolle darüber, wie sich der Kontrast auf den Gamma- Tonwertbereich auswirkt. COLOR RESET Sie können die Farbkorrektur jederzeit in ihren Standardstatus zurücksetzen, indem Sie in der FUNCTIONS-Zeile auf den COLOR-RESET-Button klicken. SOURCE FREEZE Wenn Sie Standbilder oder Grafiken als Quellen verwenden, gibt Ihnen die Einfrierfunktion mehr Flexibilität. Sie können ein Standbild aus einer Quelle entnehmen, indem Sie in der FUNCTIONS- Zeile auf den FREEZE-Button klicken. Dies legt ein Standbild in einem flüchtigen Speicher ab, den Sie als Quelle einsetzen können. Die Einfrierfunktion ist nützlich, wenn es an verfügbarem Playback-Equipment mangelt. Bspw. können Sie ein Standbild aus einer Grafik der Wiedergabequelle speichern und dann auf dem gleichen Wiedergabegerät eine andere Quelle laden. An Ihrem Ultimatte lässt diese sich wiederum an einen anderen Quelleingang koppeln. Auf diese Weise kann man die Anzahl der für Playback- Equipment verfügbaren Quellen verdoppeln. 353Erweiterte Ultimatte EinstellungenWeitere Einstellungen für den Hintergrund BG FILTER Besonders bei computergenerierten Hintergründen wirken diese Grafiken im Vergleich zu den Vordergrundsubjekten häufig übermäßig scharf. Wenn die Anti-Aliasing-Filter im Hintergrund- Rendersystem nicht richtig eingestellt sind, verursacht diese Schärfe manchmal Störeffekte. Durch Hochziehen des BG-FILTER-Reglers wird auf die Hintergrundszene schrittweise ein horizontaler Tiefpassfilter angewendet, der diese Störeffekte minimiert. BG GRADIENT Wenn dieser Button aktiviert ist, wird das Hintergrundvideo mit einem intern generierten, horizontalen Gradientensignal ersetzt. Das Gradientensignal macht leichter erkennbar, wie sich dieRegler für die Hintergrundfarbe auf das Hintergrundbild auswirken. TEST SIGNAL Anhand der Testsignal-Einstellung können Sie in Ihrer finalen Komposition ein Farbfeld als Hintergrund verwenden. BACKGROUND SWITCH Dieser Button lässt Sie zwischen Hintergrund1 und 2 zugewiesenen Standbildquellen im Media Poolwechseln. Weitere Einstellungen für Ebenen TEST SIGNAL Anhand der Testsignal-Einstellung können Sie ein Farbfeld als Ebenenquelle für das finale Compositing verwenden. Beleuchtung Optimal werden Greenscreens mit flachem, neutralem Licht beleuchtet, da dies die Variationen in Farbe und Helligkeit minimiert. Wenn am Set mit Beleuchtungseffekten gearbeitet wird, kann dies Herausforderungen mit sich bringen, da jegliches Streulicht, das auf den grünen Hintergrund fällt, die Stärke Ihrer Keys beeinträchtigt. Als praktische und überzeugende Alternative können Sie die Beleuchtungsfunktion verwenden, umBeleuchtungseffekte in Ihrem Compositing zu simulieren. Zum Beispiel wenn Darsteller durch atmosphärische Spotlights von oben beleuchtet werden sollen. Indem Sie ein für einen Spotlight- Effekt konzipiertes Bild, das mit dem Layer-Eingang verknüpft ist, verwenden, können Sie das Bild in die Vordergrundebene einbringen. Es ist sogar möglich, animierte Bilder zu erstellen, anhand derer Sie dynamische, bewegte Beleuchtungseffekte kreieren können, die sehr realistisch wirken. Die LIGHTING-Funktion wirkt am realistischsten, wenn das für den Vordergrund-Beleuchtungseffekt verwendete Beleuchtungsbild bei der Gestaltung Ihres Hintergrundbilds auch mit in die Hintergrundebene integriert wird. Auf diese Weise wirkt sich der Effekt auf den Vordergrund und den Hintergrund aus, was für eine insgesamt glaubwürdigere Simulation sorgt. Um die Beleuchtungsfunktion zu aktivieren, wählen Sie das Hauptmenü LAYER und dann im Menü GROUPS die Option LIGHTING. Wählen Sie nun im Menü FUNCTIONS die Option LIGHTING Beleuchtungssteuerregler MINIMUM LEVEL Dieser Regler bestimmt das Wirkungsverhältnis zwischen der LIGHTING-Eingabe und einer internen Einstellung der Beleuchtungsstärke. Die Spanne für das Mindestniveau der Beleuchtungsstärke liegt zwischen 0 und100%. Die Standardeinstellung ist 25%. Bei 0% wird die Beleuchtung der Vordergrundobjekte komplett von der LIGHTING-Eingabe des Bilds bestimmt. Bei 100% wird die Beleuchtung der Vordergrundobjektive komplett vom Beleuchtungsniveau für Rot/Grün/Blau und den Einstellungen der Master-Werte bestimmt. 354Erweiterte Ultimatte EinstellungenDas Einbringen von Farbe zum Mindestniveau erfolgt durch Anpassen des Beleuchtungsniveaus fürRot/Grün/Blau und der Einstellungen der Master-Werte.

LIGHTING LEVEL – RED/GREEN/BLUE

Hiermit werden die Anteile für Rot/Grün/Blau der auf die Vordergrundobjekte angewandten Mindestbeleuchtung gesteuert. Der Steuerbereich liegt zwischen 0 und 200%. Die Standardeinstellung ist 100%.

LIGHTING LEVEL – MASTER

Mit der Master-Steuerung werden alle drei R/G/B-Werte für die Mindestbeleuchtung gleichzeitig angepasst. Dabei wird das Verhältnis der individuellen Einstellungen dieser Werte beibehalten. LAYER-COLOR-Regler Bei aktivierter Beleuchtungsfunktion nehmen die Regler für den Weißwert, Schwarzwert, Kontrast und die Sättigung entsprechende Anpassungen am LIGHTING-Eingabebild vor. Einzelheiten zu diesen Bedienelementen finden Sie im Abschnitt „Anpassen von Helligkeit, Farbe, Kontrast und Sättigung“. LY INPUT Bei aktivierter Ebeneneingabe-Funktion können der Kompositionsszene Ebenenelemente hinzugefügt werden. LY-INPUT-Optionen REALISTIC/LINEAR/ADDITIVE Die Eingabefunktion für Ebenen bietet drei Modi, um die über den LYINPUT eingegebenen Ebenenelemente mit den Vordergrundobjekten und der Hintergrundszene des Compositings zu verschmelzen. REALISTIC Dies ist die akkurateste Methode zum Kombinieren von transparenten und halbtransparenten farbigen Ebenenelementen sowie opaken Ebenenelementen mit den Vordergrundobjekten der Hintergrundszene. HINWEIS Bei Einsatz einer Grafik aus der Ebenenquelle im realistischen Ebenenmodus mit halbtransparenten Objektiven muss der Bildquellenhintergrund 100% Weiß sein. Die RGB-Elemente in der Quellenebene dürfen nicht mit der zugehörigen Matte vormultipliziert sein. Unschärfen bzw. „Feathering“ der Mattenränder in Übergangsbereichen müssen innerhalb der Grenzen der Ebenenelemente bleiben. Vergewissern Sie sich bspw., dass unscharfe Kanten nicht in die weißen Kulissenbereiche des Quellbilds hineinragen. LINEAR Eine gebräuchliche Methode zum Kombinieren opaker Ebenenelemente mit den Vordergrundobjekten und der Hintergrundszene des Compositings. Diese Methode ergibt jedoch mit transparenten farbigen Ebenenelementen keine akkuraten Ergebnisse. Wählen Sie diese Methode, wenn Sie nichtvormultiplizierte Ebenenelemente benutzen. ADDITIVE Eine gebräuchliche Methode zum Kombinieren opaker Ebenenelemente mit den Vordergrundobjekten und der Hintergrundszene des Compositings. Diese Methode ergibt jedoch mit transparenten farbigen Ebenenelementen keine akkuraten Ergebnisse und sollte nur mit vormultiplizierten Ebenenelementen verwendet werden. TIPP Klicken auf den „Auto Key“-Button lässt den LAYER-Eingabe-Modus unverändert. 355Erweiterte Ultimatte EinstellungenLAYER SWITCH Wenn Quellen im Media Pool sowohl Layer1 als auch 2 zugewiesen sind, bewirkt ein Klick auf diesen Button einen Wechsel von einer Quelle zur anderen. Einstellungen der Matteneingänge Unter MATTEIN in MAIN MENUS bieten Blackmagic Ultimatte Modelle Einstellungen für 4Matteneingänge, denen je eine spezifische Funktion zugewiesen ist. Die 4Eingänge sind für folgende Matten: Hintergrund-Matte (BG MATTE) Garbage-Matte (G MATTE) Holdout-Matte (H MATTE) Ebenen-Matte (LAYER MATTE) Hintergrund-Matte Die BACKGROUND MATTE enthält all die Elemente aus der Hintergrundszene, die in eine eigenständige Ebene eingesetzt werden sollen. Indem man Hintergrundelemente in Ebenenelemente umwandelt, wird es möglich, diese in der gewünschten Ebenenreihenfolge vor Objekte im Vordergrund zu platzieren. Es können nur opake Hintergrundelemente in Ebenenelemente konvertiert werden. Garbage-Matte Die GARBAGE MATTE gibt die Begrenzungen des Vordergrundscreens vor. Man erweitert damit denScreenbereich, um in diese Partien die Hintergrundszene einzufügen. Idealerweise sollte die Garbage-Matte einen großen, weichgezeichneten Übergangsbereich von Schwarz nach Weiß aufweisen, damit die Matte möglichst nahtlos mit dem tatsächlichen Screenbereich verschmilzt. Wenn Vordergrundobjekte in diese weichgezeichneten Übergangsbereiche der Garbage-Matte geraten, werden diese Objekte allmählich transparent und mit in die Hintergrundszene gemischt, bissie ganz abgeblendet sind. In einem alternativen Vorgang können Blackmagic Ultimatte Modelle die G-M-CLEAN-UP-Funktion für die Garbage-Matte schrittweise anwenden. Dies verhindert, dass Vordergrundobjekte, die in diese Übergangsbereiche geraten, transparent werden. Holdout-Matte Die HOLDOUT MATTE enthält solche Elemente der Vordergrundobjekte, deren Farben denen des Screens ähneln. Eine Holdout-Matte verhindert, dass Partien der Vordergrundobjekte, deren Farben denen des Screens ähnlich sind, allmählich teilweise oder ganz durchsichtig werden. Des Weiteren kann eine Holdout-Matte verwendet werden, um diejenigen Farbtöne im Vordergrundobjekt, die denen der Screenfarbe ähnlich sind, beizubehalten oder zu entfernen. Ebenen-Matte Die LAYER MATTE enthält die über den Eingang LAYERIN eingespeisten Elemente. Anhand der Ebenen-Matte wird die Opazität der über LAYERIN eingehenden Elemente vorgegeben. Die mit derEbenen-Matte assoziierten Elemente können opak sein oder unterschiedliche Transparenzgrade und Farben aufweisen. Rechteckige Matten Die WINDOW-Einstellung lässt Sie rechteckige Matten intern generieren. Eine so generierte Matte kann als grobe Garbage-Matte verwendet werden, um damit bestimme Bereiche aus dem Vordergrundbild auszuschließen. Diese Mattenfunktion wird durch Klicken auf den WINDOW-Button aktiviert. Geben Sie dann die auf das Rechteck anzuwendende Eingabequelle vor, indem Sie in der Buttonzeile FUNCTIONS auf den entsprechenden MATTE-Button klicken. 356Erweiterte Ultimatte EinstellungenJustieren Sie die Positionierung der Ränder des Rechtecks anhand folgender Regler:

WINDOW TOP/BOTTOM, WINDOW LEFT/RIGHT

Mittels dieser Reglermodi bestimmen Sie den oberen, unteren, linken und rechten Rand des Rechtecks. Die Standardposition liegt außerhalb des Bilds. Durch Drehen des Reglers verschiebt sich die Kante in das Bild hinein und kann bis an die gegenüberliegende Position durch das Bild bewegt werden. WINDOW SOFTNESS TOP/BOTTOM, WINDOW SOFTNESS RIGHT/LEFT Manchmal gilt es, die Härte einer Rechteckkante in der Garbage-Matte abzuschwächen. Tun Sie dies, indem Sie den SOFTNESS-Regler für die anzupassende Rechteckkante hochziehen. Die Standardposition liegt außerhalb des Bilds. Durch Drehen des Reglers verschiebt sich die Kante in das Bild hinein und kann bis an die gegenüberliegende Position durch das Bild bewegt werden. Schrägwinklige Matten Mit der Funktion WINDOW SKEW können Sie intern schrägwinklige Matten erstellen. Anhand der SKEW-Regler können Sie jede einzelne Kante des Rechtecks unabhängig voneinander neigen und drehen, um so eine grobe Garbage-Matte zum Eliminieren bestimmter Bereiche aus dem Vordergrundbild zu erstellen. Aktivieren Sie die Funktion für schrägwinklige Matten durch Klicken auf den Button WINDOW SKEW. Richten Sie die Schrägstellung einzelner Kanten dann mithilfe der Regler aus. Justieren Sie die Schräglage der Rechteckkanten anhand folgender Regler:

WINDOW SKEW TOP, BOTTOM, LEFT, RIGHT

Mittels dieser Reglermodi bestimmen Sie die Schrägstellung des oberen, unteren, linken und rechten Rands des Rechtecks. WINDOW SKEW OFFSET TOP / BOTTOM / LEFT / RIGHT Durch Drehen des Reglers kann die abgeschrägte Kante in das Bild hinein bis an die gegenüberliegende Position des Bilds geschoben werden. Übergangsrate Anhand der Einstellung TRANSITION RATE (FRAMES) wird die in der Anzahl von Frames ausgedrückte Rate vorgegeben, mit der sich die Objekte der Hintergrundszene – definiert durch dieHintergrund-Matte und die Ebenen-Eingabeelemente – im zusammengesetzten Bild vor- bzw. hintereinander schieben. Mit einer Übergangsrate von 1 vollziehen sich Änderungen an der Reihenfolge der Ebenen als abrupter Schnitt. Wird die Rate hochgezogen, vollzieht sich der Übergang als geschmeidige Mix-Überblendung. Die maximale Übergangsrate beträgt 120Frames. Um einen Übergang einzuleiten, wählen Sie in der Buttonzeile FUNCTIONS eine von 6Konstellationen für die Ebenenreihenfolge aus. Vorgeben der Reihenfolge von Ebenen Die Buttons zur Vorgabe der Ebenenreihenfolge befinden sich in der FUNCTIONS-Zeile. Anhand dieser Buttons wird die Reihenfolge der Vorder- und Hintergrundquellen sowie der Ebenenquellelemente in Ihrem Compositing vorgegeben. Welche Buttons verfügbar sind, hängt von der Matte ab, die Sie aktiviert haben. Die erstgenannte Bezeichnung auf einem Button ist das oberste Element in der Ebenenreihenfolge und die letzte das zuunterst liegende. So werden Sie bspw. feststellen, dass das zuunterst liegende Element einer Szene immer der Hintergrund ist. Bei Einsatz von sowohl Hintergrund-Mattenelementen als auch Ebenen-Quellelementen gibt es 6 mögliche Konstellationen: 357Erweiterte Ultimatte EinstellungenFG / LY IN / BG LY / BG Die Vordergrundquelle dient als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die Ebenen- Quellelemente und dann die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund- Ebenenelemente. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. LY IN / FG / BG LY / BG Die Ebenenquelle dient als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die Vordergrundquelle und dann die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund-Ebenenelemente. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. LY IN / BG LY / FG / BG Die Ebenenquelle dient als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund-Ebenenelemente und dann die Vordergrundelemente. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. BG LY / LY IN / FG / BG Die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund-Ebenenelemente dienen als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die Ebenenquelle und dann die Vordergrundquelle. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. BG LY / FG / LY IN / BG In dieser Konstellation dienen die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund- Ebenenelemente als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die Vordergrundquelle und dann die Ebenenquelle. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. FG / BG LY / LY IN / BG In dieser Konstellation dient die Vordergrundquelle als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund-Ebenenelemente und dann die Ebenenquelle. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. Wird allein die Hintergrundebene mittels einer Hintergrund-Matte verwendet, gibt es 2 mögliche Konstellationen: FG / BG LY / BG Die Vordergrundquelle dient als oberste Ebene. Dieser folgen zunächst die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund-Ebenenelemente. Zu allerletzt kommt die Hintergrundquelle. BG LY / FG / BG In dieser Konstellation dienen die von der Hintergrundquelle getrennten Hintergrund- Ebenenelemente als oberste Ebene. Dieser folgen die Vordergrundquelle und zuletzt die Hintergrundquelle. Wird allein der LAYER-Eingang benutzt, gibt es 2 mögliche Konstellationen: FG / LY IN / BG Die Vordergrundquelle dient als oberste Ebene. Dieser folgen die Ebenenquelle und zuletzt die Hintergrundquelle. LY IN / FG / BG In dieser Konstellation dient die Ebenenquelle als oberste Ebene. Dieser folgen die Vordergrundquelle und zuletzt die Hintergrundquelle. 358Erweiterte Ultimatte EinstellungenEinstellungen In den Einstellungen in Ultimatte Software Control können Sie Videoeinstellungen ändern, auf den Media Pool zugreifen und Anpassungen an den Ein- und Ausgaben vornehmen. System Im „System“-Menü können Sie das Videoformat für den Ultimatte wählen, die Farbraumeinstellungen ändern sowie den 3G-SDI-Ausgabepegel vorgeben. Videoformat Wählen Sie Ihr Videoformat aus dem Menü oder geben Sie mit AUTO DETECT die automatische Erkennung vor. 3G-SDI-Ausgaben Der Ultimatte erkennt eingehende LevelA und LevelB 3G-SDI-Signale automatisch. Die Ausgabe iststandardmäßig auf LevelB eingestellt, kann bei Bedarf jedoch auf LevelA gesetzt werden. So stellen Sie die 3G-SDI-Ausgabe auf LevelA oder B um: 1 Gehen Sie in Ultimatte Software Control zum „Settings“-Menü. 2 Klicken Sie auf den SYSTEM-Button. Es erscheint ein Fenster mit je einem Kontrollkästchen für LevelA und LevelB3G-SDI. 3 Klicken Sie auf das Kontrollkästchen für das gewünschte Level und dann zur Bestätigung derEinstellung auf „Apply“. Um das Fenster zu schließen, klicken Sie auf „Close“. HD/UHD-Farbraum Mit Ausnahme des Ultimatte12HD Mini unterstützen alle Ultimatte Modelle den Rec.2020 Farbraum für HD- und UltraHD. Bei aktiviertem Rec.2020 müssen alle Eingabesignale diesem Farbraum entsprechen und alle Ausgabesignale werden dementsprechend angeglichen. Erkennt Ihr Ultimatte Video in Standard Definition, wird der Farbraum automatisch auf Rec.601 gesetzt. So brauchen Sie die Einstellung bei Einsatz von SD-Video nicht zu ändern. So stellen Sie den Farbraum ein: 1 Gehen Sie in Ultimatte Software Control zum „Settings“-Menü. 2 Klicken Sie auf den SYSTEM-Button. Es erscheinen Kontrollkästchen für Rec.709 und Rec. 2020 3 Wählen Sie den gewünschten Farbraum und bestätigen Sie die Einstellung durch Klicken auf„Apply“. Um das Fenster zu schließen, klicken Sie auf „Close“. Datenträger Über den „Media“-Button greifen Sie auf die Einstellungen zur Einrichtung von Datenträgern zu. Klicken Sie auf den „Media Setup“-Button, um den Media Pool zu öffnen. Dann können Sie Standbilder in den Media Pool laden und über den „Assignment“-Tab Bilder als Quellen zuweisen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit dem Media Pool“. Eingänge Über die Option INPUTS im CONFIGURE-Menü greifen Sie auf die Zeitvorgabeoptionen zu, um bei Bedarf das Vordergrund-Eingabesignal zu verzögern und es mit dem Hintergrundsignal zu synchronisieren. Hier können Sie überdies geringfügige Zeitkorrekturen am Quelleingabesignal vornehmen. 359EinstellungenFRAME DELAY FG INPUT In diesem Funktionsfeld wird das Vordergrund-Eingabesignal um die jeweils vorgegebene Anzahl von Frames verzögert. Die verfügbare Spanne liegt zwischen 0 und 14Frames. Bei einem 4:2:2-Signal sind die relativen zeitlichen Abtastmuster zwischen Luma und Chroma bzw. Yund UV klar definiert. Bei manchen Kameras treten jedoch ggf. geringfügige Zeitfehler bei der Abtastung der Luma- und Chromawerte auf. Werden solche Bilder auf einem Monitor nur in Rot, Grün oder Blau dargestellt, sehen sie wie bossiert aus. Dieser Zeitfehler führt zu unrealistischen Übergängen und Rändern mit unzulänglicher Farbgebung. Sind diese Zeitfehler nicht in der Kamera korrigierbar, bietet das Ultimatte INPUTS-Menü Abhilfe. Greifen Sie hier auf die Optionen für Zeitvorgaben zu, um feine Zeitkorrekturen am Quelleingabesignal vorzunehmen.

In diesem Funktionsfeld wird in den Subpixelwerten allein das Timing von U im Verhältnis zu Y justiert. Die maximale Spanne für Justagen beträgt +/- 2 Bildpunkte.

In diesem Funktionsfeld wird in den Subpixelwerten allein das Timing von V im Verhältnis zu Y justiert. Die maximale Spanne für Justagen beträgt +/- 2 Bildpunkte.

FG INPUT UV POSITION

In diesem Funktionsfeld wird in den Subpixelwerten das Timing von U und V im Verhältnis zu Y justiert. Die relative Differenz zwischen U und V wird beibehalten. Die maximale Spanne für Justagen beträgt +/- 2 Bildpunkte. Ausgänge Anhand der Konfigurationseinstellungen unter OUTPUTS können Sie die Darstellung von Signalausgaben individualisieren und zur Optimierung Ihres Workflows an spezifische Ausgänge verteilen. Bspw. kann die Talent-Signalausgabe per TALENT MIRROR gespiegelt oder die Monitorausgabe an den Programmausgang gelegt werden. Einige Ausgabeeinstellungen sind von Ihrem Ultimatte Modell abhängig. Alternativ aktivieren Sie unter OUTPUTS die potente Kaskadierfunktion für das Monitoring, um die Programmausgabe mehrerer Ultimatte Einheiten über den Ausgang einer einzelnen dieser Einheiten auf einem Monitor zu betrachten. Wählen Sie hierfür die zu steuernde Einheit in Ultimatte Software Control.

TALENT HIGHLIGHT LEVEL

In diesem Funktionsfeld wird das Maß der Lichter justiert, die auf die Bereiche der Talent- Signalausgaben mit eingesetzten Hintergrund-, Garbage-, Holdout- oder Ebenen-Matten angewendet werden.

Geräteintern ist das Mattensignal so eingestellt, dass komplett opake Vordergrundobjekte einem Schwarzwert von 0% und der Höchstwert für Kulissenbereiche einem Weißwert von 100% entsprechen. Die Mattenausgabe ist bei 100% Weiß für eine 10-Bit-Ausgabe auf 940, den höchsten Signalwert, eingestellt. Bei 0% Schwarz beträgt der niedrigste Wert somit 64. HINWEIS Die Funktion MATTE OUT INVERT kehrt die Polarität der Matte um. Anhand des Ausgabesignalpegels der Matte wird das Signal der ausgegebenen Matte von den Weißwerten her angepasst. In diesem Funktionsfeld kann der Ausgabepegel der Matte auf 0% gesenkt oder an die zulässige Obergrenze hochgezogen werden. 360EinstellungenMONITOR TO PROGRAM Meistens ist es vorteilhaft und pannensicherer, wenn es unmöglich ist, die Programmausgabe zu anderen Ansichten zu routen. Manchmal ist es aber beabsichtigt, dass nicht das Compositing sondern eine andere Ansicht als Programmausgabe angezeigt wird. Bspw. die Mattenansicht. In diesen Ausnahmefällen kann die Monitorausgabe an den Programmausgang gelegt werden. Ist MONITOR TO PROGRAM aktiviert, werden über den Programmausgang die gleichen Ansichtsauswahlen dargestellt wie für den Monitorausgang aktiviert. Wird MONITOR TO PROGRAM deaktiviert, setzt dies die Programmausgabe auf ihre vorherige Einstellung zurück.

Wenn Ihr System zum Zusammenfügen von Matte und Füllausgaben keine Additivmischung unterstützt, sondern bspw. einen nur linearen Mix, kann es passieren, dass im Compositing infolge des zweiten Verarbeitungsdurchgangs des bereits verarbeiteten Vordergrundbilds dunkle Ränder auftreten. Diese durch den zweiten Durchgang verursachten potenziellen Artefakte im Vordergrundbild lassen sich durch Aktivieren der Einstellung FILL LIN MIX COR (Fill Linear Mix Correction) minimieren. Benutzen Sie diese Einstellung, wenn Sie die Matte und das Füllbild zum Mischen an ein externes Gerät, bspw. an einen Broadcastmischer, schicken. TALENT MIRROR Ist diese Option aktiviert, wird das über die Talent-Signalausgabe dargestellte Programmbild horizontal gespiegelt. Die Talent-Monitorausgabe ermöglicht es Darstellern, die als Vordergrundsubjekte agieren, sich über einen Monitor am Set in die neue Hintergrundszene montiert zu betrachten. Durch die gegebene Möglichkeit, das betrachtete Bild auf dem Monitor horizontal zu spiegeln, erhält der Darsteller realistischere Rückinformation seiner Darbietung.

Ist MONITOR TO TALENT aktiviert, werden über den Talentausgang die gleichen Ansichtsauswahlen dargestellt, wie sie für den Monitorausgang aktiviert sind. Wird MONITOR TO TALENT deaktiviert, kehrt die Ansicht der Talentausgabe zu ihrer vorherigen Einstellung zurück. Ausgabebereich Für normale Videosignalpegel ist der maximale Weißwert als 100% spezifiziert. Diesen Pegel überschreitende Signale werden in der Regel auf 100% begrenzt. Für die Pegel im „Extended Video“-Modus sind maximale Weißwerte über 100% zulässig. Der Ultimatte12 verwendet immer den Normalweißwert-Modus „Normal White Range“. Alle anderen Ultimatte Modelle verwenden „Normal White Range“ als Standard. Alternativ aktivieren Sie „Output Full Range“, um den erweiterten Modus „Extended White Range“ einzuschalten. Dieser Modus wird auf die Ein- und Ausgänge für Vordergrund, Hintergrund und Ebenen angewendet. Für Matte- Eingänge und Matte-Ausgänge wird der normale Weißwertbereich in beiden Modi beibehalten. Im Modus „Normal White Range“ werden alle über dem 100% Weißwert liegenden Eingabesignale bei der Ausgabe auf diesen Wert beschnitten. Auch auf das Videosignal angewendete Farbanpassungen, bspw. Weißwerte, die den Signalpegel auf über 100% bringen, werden bei der Ausgabe auf diesen Wert begrenzt. Im Modus „Extended White Range“ passieren alle 100% überschreitenden eingehenden Signalpegel unbeschnitten durch das System. Auch auf die Videosignale angewendete Farbanpassungen dürfen die Ausgabepegel von 100% überschreiten.

Ist diese Funktion aktiviert, wird die Polarität des ausgehenden Signals dieser Matte umgekehrt. OUTPUT OFFSET Mit dieser Einstellung können Sie die Ausgabe-Referenzzeit relativ zum Vordergrund oder zur analogen Referenzeingabe anpassen, um sie dem Zeitverhalten diverser Geräte in Großsystemen anzugleichen. 361EinstellungenMONITOR CASCADE In Ultimatte Software Control erfolgt der Zugriff auf die Kaskadierfunktion für das Monitoring über das Info-Icon rechts in der Menünamenzeile. Auf die Einstellungen greifen Sie über den CONFIGURATION-Tab zu. Bei deaktivierter MONITOR-CASCADE-Funktion wird die unter MONITOR OUT ausgewählte Ansicht an den Monitor ausgegeben. Wenn nur ein Ultimatte eingesetzt wird, schließt man seinen Monitorausgang direkt an einen Videomonitor an. Beim typischen Einsatz mehrerer Blackmagic Ultimatte Einheiten kann man fürs Monitoring mehrerer Ausgaben jede einzelne Einheit an einen Router koppeln. Alternativ schaltet man mehrere Blackmagic Ultimatte Einheiten über ihre Monitorein- und -ausgänge in Reihe und schließt die letzte Einheit an einen Monitor an. Wenn Sie dann in Ultimatte Software Control eine zu steuernde Einheit wählen, können Sie die Monitorausgabe dieser Einheit auf dem angeschlossenen Monitor sichten. Das ist eine effiziente Art und Weise, die Signalausgaben von bis zu 8Ultimatte Einheiten über eine dieser Einheiten zu kontrollieren. So koppeln Sie 4Einheiten für CASCADE MONITORING: 1 Verbinden Sie jede Ultimatte Einheit mit einer analogen Referenzquelle oder miteinander verknüpften Vordergrundquellen. 2 Schließen Sie den Monitorausgang der ersten Einheit an den Monitoreingang der zweiten an. 3 Schließen Sie den Monitorausgang der zweiten Einheit an den Monitoreingang der dritten an. 4 Schließen Sie den Monitorausgang der dritten Einheit an den Monitoreingang der vierten an. 5 Schließen Sie den Monitorausgang der vierten Einheit an einen Monitor an. Bei aktivierter CASCADE-MONITORING-Funktion wird auf dem Videomonitor das Bild der aktiven Einheit dargestellt. Das ist die aktuell in Ultimatte Software Control zur Steuerung gewählte Einheit. Wird auf der Fernbedienkonsole eine andere Einheit ausgewählt, wechselt das auf dem Videomonitor dargestellte Bild zur Monitorausgabe dieser Einheit. ON-AIR-Einstellungen Über die ON-AIR-Einstellungen können Sie die On-Air-Anzeigen für die Statusleiste und das LCD aktivieren und die Bedienelemente Ihres Ultimatte im Live-Sendebetrieb sperren. HINWEIS Diese Bedienelemente sind mit Ausnahme des Ultimatte12HDMini bei allen Modellen jedoch nur dann verfügbar, wenn Tallysignale am GPIO-Eingang anliegen und diese durch einen externen Tallygenerator korrekt konfiguriert sind. Der Ultimatte12HDMini kann Tallysignale über den HDMI-Ausgang PGM oder den SDI- Eingang RETURN empfangen. On Air Ist dieser Button aktiviert, leuchtet die Anzeige für den jeweiligen auf Sendung geschalteten Ultimatte in der Statusleiste von Ultimatte Software Control rot auf. Die identifizierende Nummer über dem jeweiligen Auswahl-Button leuchtet ebenfalls rot. On Air Lock Bei aktivierter „On Air Lock“-Funktion werden alle Bedienelemente der aktuell auf Sendung befindlichen Einheit gesperrt. Dies verhindert versehentliche Änderungen an den Einstellungen im Live-Betrieb. 362EinstellungenEinstellungen für GPI und Tally Diese Einstellungen dienen zum Ein- und Ausschalten der Tallysignale eines externen GPI- und Tally-Geräts, sofern angeschlossen. Das Tally informiert Sie anhand der On-Air-Anzeigen, welcher Ultimatte aktuell auf Sendung ist. Über GPI-Signaleingaben und -ausgaben können Sie Ultimatte Preset-Dateien auslösen. Das funktioniert so ähnlich wie Makros laden und ausführen. GPIO GPI-Signaleingaben ermöglichen es externen Geräten, an den Eingabepins anliegende gespeicherte Setup-Dateien in vorgegebener Reihenfolge auszulösen. Die maximale Anzahl an Events wird durch die Anzahl der GPI-Eingabepins definiert. Hier verfügen Sie dementsprechend über 5 einsetzbare Events. Es ist überdies möglich, über den GPI-Ausgang des Ultimatte auf anderen Geräten Events auszulösen. Die Auslösung kann manuell erfolgen oder, sofern die GPI-Ausgabe mit auf der Datei gespeichert ist, durch Laden einer gespeicherten Datei. GPI OUT Verzögerung in Frames Mit diesem Drehregler wird die Verzögerung zwischen der Event-Auslösung und der Ausführung der Switchschließung für die GPI-Ausgabe durch die Anzahl von Frames vorgegeben. Der maximale Wert beträgt 120Frames. GPI-Funktionsbuttons Sie können die GPI-Funktionsbuttons nutzen, um GPI-Ausgaben zu den derzeitigen Arbeitsraumeinstellungen hinzuzufügen, zwischen niedrigen und hohen GPI-Ausgabestatus zu wechseln und eine programmierbare Statusausgabe zu erstellen.

Um die GPI-Ausgabe beim Laden einer Datei zu initiieren, müssen auch die entsprechenden Befehle in dieser Datei mitgespeichert sein. Ist GPI OUT SAVE aktiviert, werden die Befehle zum Auslösen einer GPI-Ausgabe in die aktuellen Arbeitsraum-Einstellungen aufgenommen. Wurden die aktuellen Arbeitsraum-Einstellungen als Setup-Datei gespeichert, so sind in dieser Datei auch die Befehle zum Auslösen der GPI-Ausgabe enthalten. Durch Laden der gespeicherten Datei, in der auch die Auslösebefehle enthalten sind, in den aktuellen Arbeitsraum, wird durch die Auslösebefehle die korrekte GPI-Ausgabesequenz initiiert.

Durch Klicken auf diesen Button wechselt der Status der GPI-Ausgabe zwischen hoch und niedrig. GPI OUT Hiermit wird eine programmierbare Statusausgabe bereitgestellt, deren Bandbreite und Pegel von der GPI OUT Hoch-/Niedrigeinstellung und der Anpassung der GPI-Ausgabeverzögerung abhängen. GPI-SETUP-Menü Über das Menü GPISETUP lassen sich GPI-Dateien aus einer Liste im Vorhinein gespeicherter Setup-Dateien auswählen und auf einzelne GPI-Eingänge laden. Um zu prüfen, dass die Dateien korrekt ausgewählt und in der richtigen Reihenfolge platziert wurden, können Sie die Dateien einzeln durchlaufen. Bei Bedarf können Sie jede GPI-Liste einzeln bearbeiten und beliebig viele Dateien entfernen, hinzufügen oder umordnen. GPI 1 bis 5 Diese Tabs ermöglichen es dem Nutzer, Dateien so anzuordnen, dass sie in der gewünschten Reihenfolge geladen werden, sobald sie durch das am jeweiligen GPI-Eingang anliegende Signal ausgelöst werden. Add Jeder Klick auf den „Add“-Buttons setzt eine markierte Datei auf die ausgewählte „GPI Events“-Liste. 363EinstellungenRemove Um eine markierte Datei aus der ausgewählten „GPI Events“-Liste zu entfernen, klicken Sie auf den „Remove“-Button. Remove All Dieser Button entfernt alle Dateien aus der ausgewählten „GPI Events“-Liste. Step Um eine markierte Dateiauswahl zu durchlaufen und die ausgewählte Datei automatisch in den aktuellen Arbeitsraum zu laden, klicken Sie auf den „Step“-Button. Jede beliebige Datei in der „GPIEvents“-Liste kann markiert und durch Klicken auf ihren Dateinamen in den aktuellen Arbeitsraum geladen werden. Reset Durch Klicken auf den „Reset“-Button wird die erste Datei aus der GPI-Dateiliste ausgewählt, aber nicht geladen. Die erste Datei wird erst bei Erkennen des ersten GPI-Signalimpulses geladen. GPI Input Enable Dieses Kontrollkästchen dient zum Ein- oder Ausschalten einzelner GPI-Eingänge basierend auf der Einstellung für die ausgewählte Steuerung des GPI-Eingangs. GPI High Enable Aktiviert die softwarebasierte Erkennung des Verlaufs der Signalpulsstärke von Übergängen an den GPI-Eingängen von niedrig nach hoch bzw. hoch nach niedrig. Die GPI-Eingaben werden durch den Logikpegel des Eingabesignals ausgelöst, nicht durch die Signale der Übergangskanten. Ist das Kontrollkästchen „GPI High Enable“ aktiviert, wird die ausgewählte Eingabe durch einen hohen Logikpegel ausgelöst. Ist „GPI High Enable“ nicht aktiviert, wird die ausgewählte Eingabe durch einen niedrigen Logikpegel aktiviert. GPI IN Delay Definiert die Verzögerung zwischen dem Moment der Erkennung einer GPI-Eingabe und der tatsächlichen Ausführung der GPI-Liste. Man kann für die GPI-Eingabe für jeden Eingabepin einen unterschiedlichen Verzögerungswert vorgeben. Der maximale Wert beträgt 120Frames. Close Die Auswahl dieses Buttons schließt das Fenster und beendet das GPI-SETUP-Menü. Einrichten einer „GPI Events“-Liste Um eine Event-Liste einzurichten, braucht man im Vorhinein erzeugte und gespeicherte Preset- Dateien. Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Preset-Dateien speichern und laden“. 1 Klicken Sie auf den „Settings“-Menübutton und wählen sie unter GROUPS die Option „GPIO“. Ein Klick auf den „GPIO Setup“-Button öffnet das „GPIO Setup“-Fenster. 2 Wählen Sie einen der GPI-Tabs von 1 bis 5. Wurde der gewählte GPI-Tab bereits bearbeitet, zeigt die Event-Liste die bereits gewählten Dateien an. Eine vorhandene Liste kann durch Entfernen oder Hinzufügen von Dateien modifiziert werden. Alternativ entfernt man durch Auswählen von „RemoveAll“ sämtliche Dateien aus der Event-Liste. 3 Wählen Sie die in die Event-List aufzunehmende Datei aus. Dies markiert die ausgewählte Datei. 4 Um die Datei auf die Event-Liste zu setzen, tippen Sie auf den „Add“-Button. 5 Um der Liste mehrere Dateien hinzuzufügen, wiederholen Sie die Schritte3 und 4. 364EinstellungenWenn die Event-Liste fertig ist, klicken Sie auf „Reset“, um zum Anfang der Liste zu gehen. Justieren Sie, sofern erforderlich, die GPI-Eingabeverzögerung. Das ist die in Frames angegebene Zeit, die vom Laden der Dateien bis zum Empfang des GPI-Signalpulses verstreicht. 1 Aktivieren Sie für einen hohen GPI-Eingabezustand das Kontrollkästchen „GPI High Enable“. Lassen Sie es für einen niedrigen Logikpegel deaktiviert. 2 Um GPI zu aktivieren, setzen Sie im Kontrollkästchen „GPI Input Enable“ ein Häkchen. 3 Wiederholen Sie diese Schritte für jeden GPI-Eingang. So bearbeiten Sie eine vorhandene Event-Liste: 1 Wählen Sie einen der nummerierten GPI-Tabs, unter dem Events zu bearbeiten sind. 2 Markieren Sie den Dateinamen einer zu löschenden Datei und klicken Sie dann auf den „Remove“. 3 Um eine neue Datei auf die Event-Liste zu setzen, markieren Sie die Datei unterhalb der Position, an der die neue Datei eingefügt werden soll. Klicken Sie dann auf den „Insert“-Button. 4 Um die Startdatei aus der Event-Liste zu wählen, klicken Sie nach erfolgter Bearbeitung auf „Reset“. Beenden Sie das GPI-Setup-Fenster, indem Sie auf „Close“ klicken. GPIO-Kontaktbelegung Der weibliche GPIO-Verbinder an der Rückseite Ihres Ultimatte ist ein DE-15-Verbinder. Orientieren Sie sich beim Bau Ihrer eigenen GPI- und Tallylösung am nachstehenden Kontaktbelegungsdiagramm.

KONFIGURATION DER GPIO-KONTAKTE

Signaleingabekontakte Signalrückführungs- und Erdungskontakte

15 = GND Einstellungen für die Monitorausgabe Der MONITOR-OUT-Button öffnet alle verfügbaren Ansichtsoptionen. Der Name des Buttons wechselt zu RETURN. Um ins vorherige Menü zurückzugehen, klicken Sie im Bereich GROUPS auf RETURN. Über die MONITOR-OUT-Einstellungen wird die Ausgabe des Monitorausgangs MONOUT konfiguriert. Das Funktionsfeld MONITOR HIGHLIGHT LEVEL In diesem Feld wird das Maß der Lichter in jenen Bereichen des über die Monitorausgabe dargestellten Bilds justiert, auf die Hintergrund-, Garbage-, Holdout- oder Ebenen-Matten angewendet werden. 365EinstellungenMonitoreinstellungen über die Buttons der FUNCTIONS-Zeile Die Monitoreinstellungsbuttons ermöglichen das Ändern der Matten-Ansicht sowie das Wählen individueller Farbkanäle, um diese unabhängig voneinander anzuzeigen.

Die auf Videomonitoren dargestellte Bildqualität hängt von den Helligkeits- und Kontrasteinstellungen des Monitors ab. Häufig werden Detailinformationen in sehr dunklen und sehr hellen Partien eines Bilds zugunsten eines angenehmeren Gesamtaussehens des Bilds geopfert. Die Videopegel in einem Mattenbild spannen sich über den gesamten Gamut darstellbarer Helligkeitswerte. Bei Justagen mit den meisten Matten-Bedienelementen werden die Mattenpegel nahe der hellen und dunklen Extreme gehalten. Aus diesem Grund ist es schwierig, eine Matte akkurat zu verfeinern und dabei lediglich die hellsten und dunkelsten Bildpartien auf einem Bildschirm zu beobachten. Wird die Funktion MATTE VIEW RANGE aktiviert, hebt dies den Schwarzwert des Mattensignals an und reduziert seinen Weißwert. Dies ermöglicht eine akkurate Darstellung von Detailinformationen in den schwärzesten und weißesten Bereichen der Matte auf einem Bildschirm. Das Reduzieren der Pegelspanne einer Matte für die Monitorausgabe hat keinerlei Auswirkung auf die interne Verarbeitung oder die Signalpegel der ausgegebenen Matte.

Bei Auswahl der Ansicht COMBINED MATTE oder INTERNAL MATTE als Monitorausgabe kann die Polarität der Matte anhand der Funktion MATTE VIEW INVERT umgekehrt werden.

Ist dieser Button aktiviert, werden über die Monitorausgabe alle Farbkanäle im betrachteten Bild dargestellt. MON OUT RED / MON OUT GREEN / MON OUT BLUE Alle drei Farbkanäle können auch einzeln betrachtet werden. Ist der Button für den jeweiligen Farbkanal aktiviert, wird über die Monitorausgabe allein diese Farbe in Form eines Schwarzweiß- Bilds dargestellt. Das ist praktisch, um vorrangig im blauen Kanal auftretendes Rauschen zu identifizieren. Menü für benutzerdefinierbare Monitorausgaben Der MONITOR-OUT-Button in Ultimatte Software Control ruft in der FUNCTIONS-Zeile 6Multifunktionsbuttons auf, über die sich die Ansicht für die Monitorausgabe des Ultimatte wechseln lässt. Die 6Multifunktionsbuttons kann man über die Einstellungen unter CUSTOM MON OUT im GROUPS-Bereich individuell einrichten. Die ersten beiden Multifunktionsbuttons in der FUNCTIONS-Zeile sind mit STANDARD und INPUTS gekennzeichnet. Hier können Sie die Labels der Buttons für die standardmäßigen Monitorausgabebuttons des Ultimatte einrichten. Alternativ richten Sie die Buttons den jeweiligen Eingängen entsprechend ein. Bei Auswahl von INPUTS können Sie bequem jede einzelne Quelle kontrollieren, indem Sie auf den entsprechenden Eingabebutton klicken. Es folgt die Konfiguration für jede Einstellung: Standard Eingänge PGM OUT BG IN FG IN LAYER IN BG IN

366EinstellungenAußerdem können Sie bis zu 4Buttons für die Monitorausgabe selbst definieren. Bspw. für die Darstellung Ihrer bevorzugten Ansichten in Ihrer gewählten Reihenfolge. So richten Sie einen benutzerdefinierten Monitorausgabebutton ein: 1 Klicken Sie unter den MATTE-Einstellungen im Bereich GROUPS auf den Multifunktionsbutton CUSTOM MON OUT. 2 Klicken Sie unter GROUPS dann auf den jetzt angezeigten Multifunktionsbutton CONFIGURE. 3 Klicken Sie im nun angezeigten Dialogfeld auf einen der Monitor-Out-Tabs 1–4. 4 Wählen Sie in den Menüs einen der möglichen Monitorausgänge, mit dem Sie den jeweiligen Button belegen wollen. Es ist nicht notwendig, jeden Button mit einer Funktion zu belegen. Bei Auswahl von „None“ bleibt der Button unbelegt. ͽ Program ͽ FG IN ͽ BG IN ͽ COMBINED MATTE ͽ INTERNAL MATTE ͽ FILL OUT ͽ LAYER IN ͽ BACKGROUND MATTE IN ͽ GARBAGE MATTE IN ͽ HOLDOUT MATTE IN ͽ LAYER MATTE IN ͽ Processed L M: Ebenen-Matte mit angewendeten Anpassungen. ͽ Processed H M: Holdout-Matte mit angewendeten Anpassungen. ͽ Processed G M: Garbage-Matte mit angewendeten Anpassungen. ͽ Processed B M: Hintergrund-Matte mit angewendeten Anpassungen. ͽ Screen Correction: Bild wurde erfasst und wird von der Screenkorrektur-Funktion verwendet. 5 Um Ihre Auswahlen zu speichern, klicken Sie auf „Apply“. Um eine benutzerdefinierte Monitorkonfiguration zu laden, klicken Sie im Bereich GROUPS auf CUSTOM MON OUT. Wählen Sie dann unter FUNCTIONS einen der benutzerdefinierten Monitor-Buttons. Presets Mit Presets ist es ein Leichtes, Setups und Compositing-Einstellungen für Ihren Ultimatte ruckzuck zu speichern und abzurufen. Presets sind zwischen allen Ultimatte Modellen mit eingebautem LCD austauschbar. TIPP Wenn Sie ein Preset speichern, sichert der Ultimatte alle im Media Pool vorgenommenen Bild- und Videozuweisungen. Beispiel: Sie können Preset 1 und 2 mit unterschiedlichen Standbild-Hintergründen speichern und Preset 3 mit einem Live- Videohintergrund. Mithilfe der Preset-Tasten an der Frontblende des Ultimatte können Sie dann zwischen Hintergründen hin und her wechseln. Speichern und Verwalten von Presets In Ultimatte Software Control öffnet ein Klick auf das Ordnersymbol das „Presets“-Fenster. Das „Presets“-Fenster gibt Ihnen Zugriff auf alle Preset-Verwaltungsfunktionen Ihres Blackmagic Ultimatte, bspw. Speichern, Laden, Exportieren und Zuweisen von Presets als Quick Presets. 367PresetsDas „Presets“-Fenster in Ultimatte Software Control So Speichern Sie ein Preset: 1 Schließen Sie zunächst eine Vordergrundquelle an Ihren Ultimatte an und richten Sie Ihre Compositing-Parameter ein. Klicken Sie dann auf das Datei-Icon, um das „Presets“-Fenster zu öffnen. 2 Geben Sie in das „Preset Name“-Feld einen Namen für Ihr Preset ein und klicken Sie auf den „Save“-Button. 3 Das gespeicherte Preset erscheint in der Presets-Liste. So löschen Sie ein Preset: 1 Markieren Sie das zu löschende Preset in der Liste mit den gespeicherten Presets. 2 Klicken Sie auf den „Delete“-Button und bestätigen Sie Ihre Auswahl. So laden Sie ein Preset: 1 Markieren Sie das zu ladende Preset in der Liste mit den gespeicherten Presets. 2 Klicken Sie auf den „Load“-Button. In der Liste mit den gespeicherten Presets erscheint neben dem geladenen Preset der Hinweis „Active File“ (Aktive Datei). So ändern Sie den Namen eines Presets: 1 Markieren Sie das neu zu benennende Preset in der Liste mit den gespeicherten Presets. Der aktuelle Preset-Name erscheint im „Preset Name“-Feld. 2 Geben Sie in das „Preset Name“-Feld einen Namen für Ihr Preset ein. Klicken Sie auf den „Save“-Button. Zuweisen von Presets Sie können „Quick Preset“-Tastenkürzel für bis zu 5Presets anlegen. Auf diese Weise können Sie über das „Quick Preset“-Menü in Ultimatte Software Control schnell auf Presets zugreifen. Alternativ geht dies an Geräten mit integriertem LCD über die nummerierten Tasten. Auch mit den „Quick Load“-Buttons der Smart Remote lassen sich Presets abrufen. So weisen Sie einem Preset ein „Quick Preset“-Kürzel zu: 1 Wählen Sie ein Preset aus der „Presets“-Liste. 2 Verwenden Sie das „Assign To“-Menü, um das Preset einem „Quick Preset“-Kürzel zuzuweisen. 368PresetsVerwenden Sie das „Assign To“-Menü, um Presets mit „Quick Preset“-Kürzeln zu belegen Importieren und Exportieren von Presets Mit Ausnahme des Ultimatte12 können Sie mit allen Modellen Presets von und zu Ihrem Ultimatte importieren und exportieren. Das spart Ihnen potenziell Zeit, wenn Sie mehrere Ultimatte Einheiten einrichten und sichergehen wollen, dass alle Einheiten einheitliche Compositing-Parameter verwenden. So exportieren Sie ein Preset: 1 Klicken Sie in Ultimatte Software Control auf das Ordner-Icon im Abschnitt zu Dateien und Informationen, um das Preset-Fenster zu öffnen. 2 Markieren Sie das zu exportierende Preset in der Liste mit den gespeicherten Presets. 3 Klicken Sie auf den „Export“-Button und wählen Sie ein Ziel für das zu speichernde Preset. Klicken Sie auf „Save“. So importieren Sie ein Preset: 1 Öffnen Sie das „Presets“-Fenster. 2 Klicken Sie auf „Import“. 3 Navigieren Sie im Dialogfenster zu dem Preset, das Sie importieren möchten. Öffnen Sie es durch Klicken auf „Open“. 4 Das importierte Preset erscheint in der „Saved Presets“-Liste. 369PresetsArchivierung Ein Archiv ist ein Backup Ihres Ultimatte, das den derzeitigen Status, alle Einstellungen, Presets und den Inhalt des Media Pools enthält. Ein Archiv Ihres Ultimatte zu erstellen ist dann hilfreich, wenn Sie regelmäßig an unterschiedlichen Produktionen arbeiten oder zusätzliche Ultimatte Einheiten in Gebrauch haben. Archive können zwischen Ultimatte Modellen getauscht werden. Erstellen eines Archivs Um ein Archiv zu erstellen, klicken Sie in Ultimatte Software Control im Abschnitt zu Dateien und Informationen auf das Ordnersymbol. Es öffnet sich das Preset- und Archivierungsfenster. 1 Klicken Sie am unteren Rand dieses Fensters auf den Button „Archive All“. 2 Wählen Sie im Dialogfenster ein Ziel für Ihr Archiv aus und tragen Sie einen Namen ein. Klicken Sie auf „Save“. Ihr Ultimatte beginnt nun, ein Archiv zu erstellen und zeigt einen Fortschrittsbalken an. Nach Abschluss erscheint das Archiv als zip-Datei auf Ihrem Computer. 370ArchivierungWiederherstellen eines Archivs Um ein Archiv wiederherzustellen, klicken Sie in Ultimatte Software Control im Abschnitt zu Dateien und Informationen auf das Ordnersymbol. 1 Klicken Sie am unteren Rand des Presets- und Archivfensters auf den Button „Restore All“. 2 Navigieren Sie im Dialogfenster zum Archiv, das wiederhergestellt werden soll. Klicken Sie auf „Open“. 3 Ihr Ultimatte beginnt nun, das Archiv wiederherzustellen und zeigt einen Fortschrittsbalken an. Ist die Wiederherstellung abgeschlossen, sind alle Einstellungen, Presets, Quick Presets, GPI- Einstellungen und Medien im Media Pool auf Ihrem Ultimatte verfügbar. 371ArchivierungBenutzerdefinierte Menüeinrichtung Für Ultimatte Software Control und die Smart Remote4 können Sie die Funktionszuweisungen für Regler und Buttons über die Einstellungen unter CONFIGURE und CUSTOM MENUS ändern. So richten Sie ein benutzerdefiniertes Menü ein: 1 Gehen Sie zum Einstellungsmenü „Settings“. 2 Klicken Sie auf den Button CUSTOM MENUS. 3 Klicken Sie im Menü auf einen der 4 benutzerdefinierten Preset-Buttons, den Sie einrichten wollen. 4 Direkt über den Preset-Buttons erscheint nun ein neuer CONFIGURE-Button. Klicken Sie auf den CONFIGURE-Button. Dies öffnet das Dialogfeld für die benutzerdefinierte Menüeinrichtung. Die Funktionen der Regler sind unter dem „Knob“-Tab in der linken Spalte aufgeführt. Von dieser Spalte aus können Sie die 8Slots in der rechten Spalte mit beliebigen Funktionen versehen. Die 8 Slots entsprechen folgenden Funktionsfeldern: Slot 1 = Funktionsfeld oben links Slot 2 = Zweites Funktionsfeld von links oben Slot 3 = Drittes Funktionsfeld von links oben Slot 4 = Unterstes Funktionsfeld links Slot 5 = Funktionsfeld oben rechts Slot 6 = Zweites Funktionsfeld von rechts oben Slot 7 = Drittes Funktionsfeld von rechts oben Slot 8 = Unterstes Funktionsfeld rechts So weisen Sie einzelnen Reglern Funktionen zu: 1 Scrollen Sie unter „Knobs“ durch die Liste der Reglerfunktionen und wählen Sie die gewünschte aus. 2 Klicken Sie in der mittleren Spalte auf den Linkspfeil für den gewünschten Slot. Nun erscheint der Name der ausgewählten Reglerfunktion im unbesetzten Slot. TIPP Wenn Sie die einem Slot zugewiesene Funktion wieder ändern wollen, klicken Sie einfach auf den Linkspfeil, um diese Funktion vom Slot zu entfernen und ihn mit einer anderen Funktion zu belegen. 3 Um alle Regler mit benutzerdefinierten Funktionen zu belegen, wiederholen Sie die Schritte1 und 2 für alle Slots. 4 Um Buttons zuzuweisen, klicken Sie auf den „Button“-Tab. Um die Funktionen der Buttons einzurichten, durchlaufen Sie die gleiche Prozedur wie oben. 5 Um Ihre Auswahlen festzuhalten, klicken Sie auf „Apply“. Nun sind all Ihre benutzerdefinierten Funktionsfelder auf der Bedienoberfläche zu sehen. Um aus anderen Menüs zu Ihren benutzerdefinierten Menüs zurückzukehren, aktivieren Sie diese, indem Sie im Bereich GROUPS erst auf CUSTOM MENUS klicken und dann auf den Button für das gewünschte benutzerdefinierte Menü. Jetzt zeigen alle Funktionsfelder und Funktionsbuttons wieder Ihre benutzerdefinierte Auswahl an. 372Benutzerdefinierte MenüeinrichtungKamerasteuerung mit demUltimatte12HDMini Wenn Sie Ihren Ultimatte12HDMini mit einer Blackmagic Pocket Cinema Camera und einem ATEM Mischer verbinden, können Sie Kamerasteuerung und Tally nutzen. Verbinden via HDMI 1 Verbinden Sie den HDMI-Ausgang Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera mit dem HDMI-Eingang CAMERAFG Ihres Ultimatte12HDMini. 2 Verbinden Sie den HDMI-Ausgang PGMOUT Ihres Ultimatte12HDMini mit dem entsprechenden HDMI-Eingang Ihres ATEM Mischers. Wir empfehlen, Ihre Kameras an die entsprechend nummerierten Eingänge anzuschließen, bspw. Kamera1 an Eingang1 und Kamera2 an Eingang2. Da die HDMI-Schnittstelle bidirektional ist, werden die Kamerasteuerungs- und Tallysignale Ihrer Kamera über dasselbe HDMI-Kabel übermittelt. BACKGROUNDCAMERA FGPGM OUT PGM OUT MON OUTRETURN MON INETHERNET ATEM MiniBlackmagic Studio Camera 4K Plus +12V Blackmagic Pocket Cinema Camera6KProATEM MiniBlackmagic Ultimatte12 HDMini Anschließen via SDI 1 Verbinden Sie den HDMI-Ausgang Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera mit dem HDMI-Eingang CAMERAFG Ihres Ultimatte12HDMini. 2 Verbinden Sie den SDI-Ausgang PGMOUT Ihrer Ultimatte12HDMini mit dem entsprechenden HDMI-Eingang Ihres ATEM Mischers. 3 Nehmen Sie ein zweites SDI-Kabel und verbinden Sie es mit einem Ausgang Ihres Mischers und dem SDI-Eingang RETURN Ihres Ultimatte12HDMini. 373Kamerasteuerung mit demUltimatte12HDMiniBlackmagic Pocket Cinema Camera6KPro BACKGROUND CAMERA FG

PUSH 4 Öffnen Sie Blackmagic Ultimatte Setup auf Ihrem Computer und geben Sie im „Camera Control“-Bereich über den „Setup“-Tab im „Camera ID“-Feld eine identifizierende Nummer für Ihre Kamera ein. Die Kamera-ID-Nummer sollte identisch sein mit den Eingangsnummern Ihres ATEM Mischers und der Kamera-ID im Menü Ihrer Kamera. Dies gewährleistet, dass der ATEM Mischer die Signale für Kamerasteuerung und Tally an die richtige Kamera sendet. Geben Sie die Kamera-ID in Blackmagic Ultimatte Setup vor 374Kamerasteuerung mit demUltimatte12HDMiniEinbinden in ein Netzwerk Ihre Ultimatte Einheit wird mit der vorgegebenen Standardadresse 192.168.10.220 ausgeliefert. Die Adresse können Sie aber ändern, um das Gerät in ein Netzwerk einzubinden. Dies ist auch relevant, wenn mehrere Ultimatte Einheiten in Ihr Netzwerk eingebunden sind und über Ultimate Software Control oder eine einzelne Smart Remote4 fernbedient werden. TIPP Wenn Sie sich mit mehr als einer Ultimatte Einheit derselben Art verbinden, ist es empfehlenswert, die Einheiten zu benennen, um sie leicht auseinanderhalten zu können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Blackmagic Ultimatte Setup“. Vorgeben der IP-Adresse Die IP-Adresse der zu steuernden Ultimatte Einheit können Sie über das Frontblenden-LCD-Menü oder Blackmagic Ultimatte Setup ändern. Näheres zu den Menüs auf dem Frontblenden-LCD finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit der Frontblende“ Gehen Sie zum Herunterladen der aktuellsten Version von Ultimatte Setup zur Blackmagic Design Support-Seite unter www.blackmagicdesign.com/de/support. Näheres zur Installation finden Sie im Abschnitt „Installieren der Blackmagic Ultimatte Software“ in diesem Handbuch. Der „Setup“-Tab hält Standardeinstellungen mit den Optionen füreine statische IP-Adresse und für DHCP bereit So ändern Sie die IP-Adresse mit Blackmagic Ultimatte Setup: 1 Verbinden Sie die zu steuernde Ultimatte Einheit über ein USB-Kabel mit Ihrem Computer. 2 Starten Sie Blackmagic Ultimatte Setup. 3 Öffnen Sie die Setup-Einstellungen mit einem Klick auf das Geräte-Icon für Ihren Ultimatte. 4 Geben Sie über den „Setup“-Tab die IP-Adresse und die Einstellungen für die Subnetzmaske und das Gateway vor. 375Einbinden in ein NetzwerkMit Ausnahme des Ultimatte12 können Sie bei allen Modellen DHCP aktivieren, statt eine IP-Adresse manuell zuzuordnen. DHCP ist ein auf Netzwerkservern verwendeter Dienst, derIhren Ultimatte automatisch auffindet und diesem eine IP-Adresse zuordnet. DHCP erleichtert die Einbindung von Geräten per Ethernet und verhindert Konflikte mit den IP-Adressen dieser Geräte. 5 Bestätigen Sie die Einstellungen durch Klicken auf „Save“. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jede Ultimatte Einheit, die gesteuert werden soll. Subnetzmaske und Gateway müssen Ihren Netzwerkeinstellungen entsprechen und für alle Ultimatte Einheiten gleich sein. Achten Sie jedoch darauf, dass jede Einheit eine singuläre IP-Adresse hat. Einrichten einer IP-Adresse für Ihre UltimatteSmartRemote4 Konfigurieren Sie nach erfolgter Aktualisierung der IP-Adressen all Ihrer Ultimatte Einheiten auch dieIP-Adresse Ihrer Ultimatte Smart Remote4. Erst dann können Sie die Einheiten über Ihr Netzwerk steuern. So richten Sie die IP-Adresse Ihrer Smart Remote4 ein: 1 Rufen Sie den Windows-Desktop auf, indem Sie auf dem Smart Remote Touchscreen in der Menünamenzeile auf das Info-Icon tippen. Tippen Sie auf die „Options“-Einstellungen und dann auf „Exit To Desktop“. 2 Navigieren Sie dann vom Desktop zu den Netzwerkeinstellungen in Windows. 3 Wählen Sie für ethernetbezogene Einstellungen „Change Adapter Options“. 4 Um das Ultimatte Statusfenster zu öffnen, doppelklicken Sie auf das „Ultimatte“-Netzwerk. 5 Tippen Sie auf „Properties“. 6 Doppeltippen Sie im „Properties“-Fenster auf die Internet-Protokollversion4 (TCP/IPv4), umdessen Einstellungseigenschaften zu öffnen. 7 Wählen Sie die Option „Obtain an IPAddress Automatically“, damit sich Ihre Smart Remote selbst eine IP-Adresse sucht, um sich in Ihr Netzwerk einzuklinken. Alternativ können Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske und Einstellungen für das Standard-Gateway manuell einrichten. Wählen Sie hierfür „Use the Following IPAddress“ aus. 8 Um die Einstellungen zu bestätigen, klicken Sie auf OK. Um zum Touchscreen-Bedienpanel zurückzukehren, doppeltippen Sie auf das Software-Icon „SR4Smart Remote“. Zuweisen einer Einheitsnummer Nun, da Sie bereit sind, Ihre Ultimatte Einheiten zu steuern, müssen Sie ihnen im „Ultimatte Connection“-Fenster Einheitsnummern zuweisen. So weisen Sie eine Nummer zu: 1 Öffnen Sie in Ultimatte Software Control über die obere Menüzeile das „Ultimatte Connection“-Fenster. Wenn Sie eine Smart Remote4 benutzen, tippen Sie auf die ID-Nummer der Einheit. 2 Klicken Sie im „Ultimatte Connection“-Fenster in jede Einheitsnummernliste und wählen Sieden Namen der Ultimatte Einheit aus, die Sie der Nummer zuweisen wollen. TIPP Wenn Sie sich mit einer Ultimatte12 Einheit verbinden, klicken Sie auf den „Add via IP“-Button und geben Sie die IP-Adresse des Ultimatte ein. 376Einbinden in ein Netzwerk3 Klicken Sie auf „Save“, um Ihre Auswahl zu bestätigen. In der Statusleiste leuchtet die Nummer dieser Einheit jetzt grün. Dies besagt, dass die Einheit jetzt online und steuerbereit ist. 377Einbinden in ein NetzwerkBlackmagic Ultimatte Setup Mit Blackmagic Ultimatte Setup werden Einstellungen geändert und die Produktsoftware Ihres Ultimatte aktualisiert. So verwenden Sie Ultimatte Setup: 1 Schließen Sie Ihren Ultimatte über den USB-Port an einen Computer an. 2 Starten Sie Ultimatte Setup. Der Name Ihres Ultimatte Modells erscheint auf der Startseite des Setup-Dienstprogramms. 3 Klicken Sie auf das runde Setup-Symbol oder auf das Bild Ihres Ultimatte, um die „Setup“- Seite zu öffnen. Setup Bei Einsatz von mehr als einem Ultimatte ist es ratsam, jedem Gerät zur leichteren Identifizierung einen eindeutigen Namen zu geben. Dies erfolgt mit der Option „Name“. Netzwerk Über diese Optionen konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen. Hier geben Sie bspw. vor, ob das Gerät über DHCP oder eine statische IP-Adresse mit einem Netzwerk verbunden wird. Einzelheiten zum Einbinden Ihrer Ultimatte in ein Netzwerk finden im Abschnitt „Einbinden in ein Netzwerk“. 378Blackmagic Ultimatte SetupReset Setzen Sie Ihren Ultimatte durch Klicken auf den „Factory Reset“-Button zurück. Dies stellt die ursprünglichen Werkseinstellungen Ihres Ultimatte wieder her und löscht alle im Media Pool gespeicherten Standbilder. Aktualisieren der Produktsoftware Das Setup-Dienstprogramm dient zum Aktualisieren der Produktsoftware Ihres Ultimatte und zum Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen. So aktualisieren Sie die Produktsoftware: 1 Laden Sie die neueste Version des Installationsprogramms Blackmagic Ultimatte Setup unterwww.blackmagicdesign.com/de/support herunter. 2 Führen Sie das Installationsprogramm Blackmagic Ultimatte Setup auf Ihrem Computer aus und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. 3 Verbinden Sie Ihren Ultimatte nach erfolgter Installation über USB oder Ethernet mit Ihrem Computer. 4 Starten Sie Blackmagic Ultimatte Setup und folgen Sie etwaigen Aufforderungen auf Ihrem Bildschirm, die Produktsoftware zu aktualisieren. Erscheint keine Aufforderung, so ist Ihre Produktsoftware auf dem neuesten Stand und Sie brauchen nichts weiter zu tun. Laden Sie die aktuellste Version von Blackmagic Ultimatte Setup von der Blackmagic Design Support-Seite www.blackmagicdesign.com/de/support herunter. 379Blackmagic Ultimatte SetupArbeiten mit einer Ultimatte Smart Remote4 Um Ihren Ultimatte mit einer optionalen Smart Remote4 zu steuern, installieren Sie zunächst die aktuellste Version von Ultimatte Software Control. Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Aktualisieren Ihrer Ultimatte Smart Remote4“ Anschließen an das Stromnetz Schließen Sie den mitgelieferten Netzadapter an den DC-Stromanschluss am Geräterücken an. DerSchraubring sichert den Verbinder in der Buchse. TIPP Der äußere Schraubring des Netzadapters dient überdies als negativer Kontakt und der mittlere Pol des Verbinders fungiert als positiver Kontakt. Um eine Erdung am Gehäuse Ihrer Smart Remote4 zu sichern, fixieren Sie diese mit dem Anschlussklemmansatz neben dem Stromanschluss. Verbinden mit dem Ultimatte Verbinden Sie den rückwärtigen Ethernet-Port Ihres Ultimatte und den linksseitigen Ethernet-Port der Smart Remote4 mit einem Ethernet-Kabel. Schließen Sie Ihren Ultimatte über ein Cat.6-Ethernetkabel an den Ethernetport links an der Smart Remote4 an 380Arbeiten mit einer Ultimatte Smart Remote4Einschalten der Ultimatte Smart Remote4 Schalten Sie die Ultimatte Smart Remote4 ein, indem Sie die Ein-/Austaste oben links auf der Fernbedienkonsole drücken.

Beim Einschalten leuchtet die Ein-/Austaste blau und die Smart Remote4 wird hochgefahrenIm Grunde genommen ist die Smart Remote 4 ein kleiner portabler Rechner mit einem Windows®-Betriebssystem. Nach abgeschlossenem Systemstart wird Ultimatte Software Control gestartet und das Bedienpanel erscheint auf dem Touchscreen. Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote4 Deinstallieren Sie als ersten Schritt zur Aktualisierung Ihrer Smart Remote4 die SR4-Software von Ihrer Smart Remote.Tippen Sie auf dem Touchscreen der Ultimatte Smart Remote4 in der Zeile mit den Menünamen aufdas Info-Icon, um die Versionsnummer Ihrer aktuellen SR4 festzustellen. Lesen Sie je nach Ihrer Software den nachstehenden Abschnitt zu SR-4v1.0.5 oder niedriger bzw. SR-4v1.1 oder höher. Deinstallieren von Software Vergewissern Sie sich vor der Installation der SR4-Software, dass die Anwendung aktuell nicht geöffnet ist.So beenden Sie die SR4-Software: 1 Tippen Sie auf dem Touchscreen der Ultimatte Smart Remote4 in der Zeile mit den Menünamen auf das Info-Icon. MATTE MENU 2 Tippen Sie unter dem „Options“-Tab auf den „Exit To Desktop“-Button. 381Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote43 Tippen Sie im jetzt sichtbaren Desktop auf den Aufwärtspfeil in der Windows-Taskleiste. 4 Tippen Sie auf das Ultimatte SR4 Icon und halten Sie es 2 Sekunden lang gedrückt. Nun erscheint der „Quit“-Button. Um die Anwendung zu schließen, tippen Sie einfach auf den „Quit“-Button. So deinstallieren Sie SR4v1.1 oder höhere Versionen: 1 Tippen Sie in der Taskleiste auf den „Start“-Button und wählen Sie „Settings“. 2 Gehen Sie im „Settings“-Fenster zu Menüpunkt „System“ und wählen Sie die Option „Appsand Features“. 3 Scrollen Sie im „Apps and Features“-Fenster durch die Liste der Anwendungen zur UltimatteSR4 Software. 4 Markieren Sie die UltimatteSR4 Software in der Liste und wählen Sie „Uninstall“. 5 Folgen Sie den Anweisungen zur Fertigstellung der Deinstallation. So deinstallieren Sie SR4 v1.0.5 oder frühere Versionen: 1 Tippen Sie unten links auf das Windows-Logo und halten Sie es gedrückt. Tippen Sie dann auf den „File Explorer“. Tippen Sie auf das Windows-Logo, halten Sie es gedrückt und tippen Sie dann auf den „File Explorer“ 382Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote42 Navigieren Sie im File Explorer zu: C:\Program Files\Ultimatte\SR4. Doppeltippen Sie auf die Wartungsanwendung namens „maintenancetool.exe“. Navigieren Sie zu „Local Disk (C:\) und öffnen Sie die benötigten Ordner durch doppeltes Antippen. 3 Wählen Sie im Wartungsfenster „Remove all components“ und tippen Sie auf „Next“. Wählen Sie „Remove all components“ und tippen Sie auf „Next“ 4 Die Wartungsanwendung zeigt Ihnen nun an, dass sie für die Deinstallation bereit ist. Tippen Sie auf „Uninstall“. Um der Anwendung zu erlauben, Änderungen an Ihrer Smart Remote4 vorzunehmen, tippen Sie auf „Yes“. 5 Tippen Sie im Fenster „Completing the Smart Remote Wizard“ auf „Finish“. Die Software der Ultimatte Smart Remote4 ist jetzt deinstalliert. 383Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote4Installieren von Ultimatte Smart Remote Setup Laden Sie zunächst die aktuellste Version von Ultimatte Smart Remote4 Setup herunter. Die Software steht auf der Blackmagic Design Support-Seite unter www.blackmagicdesign.com/de/support bereit. Kopieren Sie die Smart Remote MSI-Datei auf einen tragbaren USB-Speicherträger, beispielsweise einen USB-Stick. Stecken Sie den USB-Speicherträger in den USB-Port vorne an Ihrer Ultimatte Smart Remote4. DieSmart Remote4 liest den USB-Speicherträger automatisch und öffnet den File Explorer. HINWEIS Der für die Installation der Software Ihrer Fernbedienkonsole benutzte portable Speicherträger muss als Master-Boot-Record mit einer einzigen Laufwerkspartitionierung formatiert sein. Ihre Smart Remote4 erkennt die Formate NTFS, exFAT und FAT32. So installieren Sie die Software: 1 Doppeltippen Sie im Speicherträger auf das Smart Remote Installations-Icon. 2 Tippen Sie im Setup-Wizard auf „Next“ und folgen Sie den Eingabeaufforderungen bis zur „Install“-Option. 3 Tippen Sie auf „Install“ und erlauben Sie dem Installationsprogramm, Änderungen an Ihrer Ultimatte Smart Remote4 vorzunehmen, indem Sie, wenn aufgefordert, auf „Yes“ tippen. 384Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote44 Um die Installation fertigzustellen, tippen Sie auf „Finish“. Um Ihre Smart Remote4 neu zu starten, tippen Sie auf „Yes“. Beim Neustart wird die aktuellste Version der Ultimatte Smart Remote4 Software automatisch gestartet. 5 Es erscheint ein Dialogfenster, das Sie auffordert, die Kommunikation zwischen Smart Remote und Ihrem Netzwerk zu erlauben. Wählen Sie ein privates Netzwerk wie Ihr Arbeits- oder Hausnetzwerk und klicken Sie auf „Allow Access“. Anschließen eines USB-Keyboards und einer Maus Um Ihre Smart Remote4 über ein Keyboard und eine Maus zu steuern, schließen Sie diese einfach an die USB-Ports an der Geräterückseite an. Keyboard und Maus werden von Ihrer Smart Remote4 automatisch als Plug-and-Play-Geräte erkannt. Nun können Sie Ihre Fernbedienkonsole damit wie einen Windows-PC steuern. 385Aktualisieren Ihrer UltimatteSmartRemote4Installation in einem Geräte-Rack Ultimatte128K und 4K Modelle können mithilfe der mitgelieferten Rack-Kits in Broadcast-Racks oderRoad-Cases installiert werden. Sollten Sie Ihren Ultimatte auf einer Arbeitsfläche einsetzen, können Sie die mitgelieferten Gummifüße anbringen. Kleben Sie hierzu einfach einen Gummifuß in jede Ecke der Unterseite. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht die Schrauben überkleben. Das Rack-Kit enthält folgende Bestandteile: 2 vordere Rackhalterungen Befestigen Sie die vorderen Rackhalterungen ander vorderen Außenkante der Einheit. 2 hintere Rackhalterungen Befestigen Sie die hinteren Rackhalterungen ander hinteren Außenkante der Einheit. 2 Stoßfänger fürs Gehäuse Die zwei Stoßfänger fürs Gehäuse können an beiden Seiten des Gehäuses befestigt werden. Die Stoßfänger schützen die Anschlüsse am Geräterücken. Sie dienen außerdem zur Zugentlastung von Kabeln, die an das Gerät angeschlossen sind. Schrauben 12xM4-Senkkopfschrauben Für die vorderen Rackhalterungen und Stoßfänger 6xM4-Flachkopfschrauben Für die hinteren Rackhalterungen 386Installation in einem Geräte-RackInstallation der vorderen Rackhalterungen Befestigen Sie die Rackhalterungen mithilfe eines 2mm-Sechskantschlüssels und der mitgelieferten M4-Senkkopfschrauben an beiden Seiten des Geräts. Installation der hinteren Rackhalterungen Befestigen Sie die hinteren Rackhalterungen mithilfe eines 3mm-Sechskantschlüssels und der mitgelieferten M4-Flachkopfschrauben an beiden Seiten des Geräts. Installation der Stoßfänger Installieren Sie die optionalen Stoßfänger mithilfe der mitgelieferten M4-Senkkopfschrauben. 387Installation in einem Geräte-RackInstallation im Rack Das Teranex Mini Rack Shelf ist eine 1-HE-Rackwanne zur Installation der Modelle Blackmagic Ultimatte 12HDMini und Ultimatte 12HD in einem Broadcast-Rack oder Road-Case. Die Ultimatte12 HDMini und Ultimatte12HD Modelle sind so klein, dass man sie in der Rackwanne zusammen mit weiteren Geräten mit ähnlichen Abmessungen wie bspw. Teranex Mini Convertern, Blackmagic MultiView4 oder Blackmagic WebPresentern installieren kann. Die Kombination aus Blackmagic Ultimatte12 HDMini und HyperDeck StudioHDMini lässt Sie bspw. Ihre Programm- oder Monitorausgabe aufzeichnen. Dank dieses Modulardesigns können Sie sich eigene portable Videolösungen zusammenstellen, die noch dazu bedienfreundlich sind. Das Teranex Mini Rack Shelf Kit enthält folgende Bestandteile: 1Teranex Mini Rack Shelf 1Zierblende in 1/6 Rack-Breite Verwenden Sie eine 1/6-Zierblende, wenn Sie ein Gerät mit halber Rack-Breite zusammen mit einem Gerät von 1/3Rack-Breite in einer Rack-Einheit anbringen. 2Zierblende in 1/3Rack-Breite Verwenden Sie Zierblenden von 1/3Rack-Breite, wenn Sie Produkte einzeln befestigen. Schrauben 8 x M3 5mm Senkkopfschrauben 2 x M3 10mm Flache Nylonschrauben für 1/6-Zierblenden So befestigen Sie Ultimatte12 HDMini und Ultimatte12HD Modelle: 1 Zunächst müssen vor der Installation in der Teranex Rackwanne die Gummifüße vom Gerät entfernt werden. 2 Das Rack sowie das Gerät sollten kopfüber hingelegt werden. Richten Sie dann die vorgebohrten Löcher am Rack auf die Befestigungsgewinde am Gerät aus. Bei Produkten mit 1/3 Rack-Breite gibt es bis zu zwei zentrale Befestigungspunkte, an größeren Produkten wie dem HyperDeck StudioHDPlus bis zu drei. Die Position der Befestigungspunkte hängt davon ab, ob Sie das Gerät links oder rechts im Rack befestigen. 388Installation im Rack1 MENU2 SET3 LOCK 3 Befestigen Sie das Gerät mithilfe der mitgelieferten 5mm-M3-Senkkopfschrauben im Rack. 4 Sobald Sie Ihren HyperDeck oder ein anderes Blackmagic Design Produkt montiert haben, drehen Sie die Rackwanne richtig herum und installieren Sie es in Ihrem Equipment-Rack. Offene Rack-Plätze können mit Zierblenden verdeckt werden, wenn Sie bspw. einen HyperDeck StudioHDMini zusammen mit einem Blackmagic Web Presenter im Rack montieren. So bringen Sie eine 1/6-Zierblende an: Zierblenden mit 1/6Rack-Breite sind für Geräte mit halber Rack-Breite ausgelegt, wie den HyperDeck StudioHDPlus, wenn diese allein oder zusammen mit einem Produkt von 1/3 Rack- Breite, wie dem Blackmagic Web Presenter, montiert werden. Befestigen Sie die Blende an der Geräteseite, die zur Mitte des Racks zeigt, um einen Luftstrom zwischen den Geräten zu gewährleisten. Entfernen Sie die 5mm-M3-Schraube nahe der Gerätefront Richten Sie die Zierblende aus und verwenden Siedie mitgelieferte 10mm-M3-Nylonschraube CAM MENU RET 1 SET

LAYER MATTE In: Locked

  • These controls are not available on the Ultimatte 12 HD Mini ** These controls are not available of the Ultimatte 12 HD or HD Mini Glossary FG Foreground BG Background LY Layer GM Garbage Matte BM Background Matte HM Holdout Matte LM Layer Matte 406Developer InformationHilfe Hilfestellung Am schnellsten erhalten Sie Hilfe online über die Support-Seiten der Website von Blackmagic Design. Sehen Sie dort nach dem aktuellsten Support-Material für Ihren Blackmagic Ultimatte oder Ihre Smart Remote4. Blackmagic Design Online-Support-Seiten Die aktuellsten Versionen der Bedienungsanleitung, Produktsoftware und Support-Hinweise finden Sie im Blackmagic Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support. Kontaktaufnahme mit Blackmagic Design Support Wenn unser Support-Material Ihnen nicht wie gewünscht hilft, gehen Sie auf unsere Support-Seite. Klicken Sie dort auf „Senden Sie uns eine E-Mail“ und schicken Sie uns Ihre Support-Anfrage. Oder klicken Sie auf „Finden Sie Ihr lokales Support-Team“ und rufen Sie Ihre nächstgelegene Blackmagic Design Support Stelle an. Überprüfen der aktuell installierten Version Um die Version der aktuell auf Ihrem Computer installierten Blackmagic Ultimatte Software zu prüfen, starten Sie Blackmagic Ultimatte Setup und klicken Sie auf den „About“-Tab. Die Versionsnummer wird dann im Bereich „Softwareinformation“ angezeigt. So holen Sie sich die aktuellsten Updates Prüfen Sie zunächst die Versionsnummer der auf Ihrem Computer installierten Ultimatte Setup Software. Sehen Sie dann im Blackmagic Design Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support nach den neuesten Aktualisierungen. Es empfiehlt sich in der Regel, die aktuellsten Updates zu installieren. Nehmen Sie Ihre Softwareaktualisierungen jedoch vorsichtshalber nicht mitten in einem wichtigen Projekt vor. 407HilfeGesetzliche Vorschriften und Sicherheitshinweise Gesetzliche Vorschriften Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten innerhalb der Europäischen Union. Das auf dem Produkt abgebildete Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät nicht zusammen mit anderen Abfallstoffen entsorgt werden darf. Altgeräte müssen daher zur Wiederverwertung an eine dafür vorgesehene Sammelstelle übergeben werden. Mülltrennung und Wiederverwertung von Altgeräten tragen zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen bei. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Wiederverwertung nicht zulasten der menschlichen Gesundheit und der Umwelt geht. Weitere Informationen zur Entsorgung von Altgeräten sowie zu den Standorten der zuständigen Sammelstellen erhalten Sie von Ihren örtlichen Müllentsorgungsbetrieben sowie vom Händler, bei dem Sie dieses Produkt erworben haben. Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht den Grenzwerten für Digitalgeräte der KlasseA gemäß Abschnitt15 der FCC-Bestimmungen für Funkentstörung. Diese Grenzwerte dienen dem angemessenen Schutz gegen schädliche Störungen bei Betrieb des Geräts in einer kommerziellen Einrichtung. Geräte dieser Art erzeugen und verwenden Hochfrequenzen und können diese auch ausstrahlen. Bei Nichteinhaltung der Installations- und Gebrauchsvorschriften können sie zu Störungen beim Rundfunkempfang führen. Der Betrieb solcher Geräte im Wohnbereich führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu Funkstörungen. In diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, selbst für die Beseitigung solcher Störungen aufzukommen. Der Betrieb unterliegt den folgenden zwei Bedingungen: 1 Dieses Gerät darf keine schädigenden Störungen hervorrufen. 2 Dieses Gerät muss alle Störungen annehmen, einschließlich Störungen, die einen unerwünschten Betrieb zur Folge haben. R-R-BMD-20200824001 R-R-BMD-20211110001 R-R-BMD-20211110002 R-R-BMD-20211110003 MSIP-REM-BMD-201709001 MSIP-REM-BMD-201707003 Sicherheitshinweise Dieses Gerät muss an ein vorschriftsmäßig geerdetes Stromnetz angeschlossen werden. Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu verringern, setzen Sie das Gerät weder Tropfen noch Spritzern aus. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in tropischen Gebieten mit einer Umgebungstemperatur von bis zu 40ºC. Achten Sie auf eine ausreichende Luftzufuhr um das Gerät herum, sodass die Belüftung nicht eingeschränkt wird. Achten Sie bei der Installation im Rack darauf, dass die Luftzufuhr nicht durch andere Geräte eingeschränkt wird. Verwenden Sie ausschließlich die Bohrlöcher mit Gewinde an der Unterseite. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zur Rack-Montage. Es befinden sich keine durch den Anwender zu wartenden Teile im Inneren des Gehäuses. Wenden Sie sich für die Wartung an ein Blackmagic Design Service Center in Ihrer Nähe. Nicht in Höhen von über 2000m über dem Meeresspiegel einsetzen. 408Gesetzliche Vorschriften und SicherheitshinweiseWarnhinweise für autorisiertes Wartungspersonal Vergewissern Sie sich, dass die Verbindung zum Stromnetz vor Beginn der Wartung getrennt wurde. Vorsicht– Doppelpol/Neutrale Sicherung Die in diesem Gerät enthaltenen Außen- und Neutralleiter sind beide durch eine Sicherung geschützt. Daher ist das Gerät für den Anschluss an das IT- Energieverteilungssystem in Norwegen geeignet. Garantie 12 Monate eingeschränkte Garantie Für dieses Produkt gewährt die Firma Blackmagic Design eine Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler von 12Monaten ab Kaufdatum. Sollte sich ein Produkt innerhalb dieser Garantiezeit als fehlerhaft erweisen, wird die Firma Blackmagic Design nach ihrem Ermessen das defekte Produkt entweder ohne Kostenerhebung für Teile und Arbeitszeit reparieren oder Ihnen das defekte Produkt ersetzen. Zur Inanspruchnahme der Garantieleistungen müssen Sie als Kunde Blackmagic Design über den Defekt innerhalb der Garantiezeit in Kenntnis setzen und die entsprechenden Vorkehrungen für die Leistungserbringung treffen. Es obliegt dem Kunden, für die Verpackung und den bezahlten Versand des defekten Produkts an ein spezielles von Blackmagic Design benanntes Service Center zu sorgen und hierfür aufzukommen. Sämtliche Versandkosten, Versicherungen, Zölle, Steuern und sonstige Abgaben im Zusammenhang mit der Rücksendung von Waren an uns, ungeachtet des Grundes, sind vom Kunden zu tragen. Diese Garantie gilt nicht für Mängel, Fehler oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder unsachgemäße oder unzureichende Wartung und Pflege verursacht wurden. Blackmagic Design ist im Rahmen dieser Garantie nicht verpflichtet, die folgenden Serviceleistungen zu erbringen: a) Behebung von Schäden infolge von Versuchen Dritter, die Installation, Reparatur oder Wartung des Produkts vorzunehmen, b) Behebung von Schäden aufgrund von unsachgemäßer Handhabung oder Anschluss an nicht kompatible Geräte, c) Behebung von Schäden oder Störungen, die durch die Verwendung von nicht Blackmagic-Design-Ersatzteilen oder -Verbrauchsmaterialien entstanden sind, d) Service für ein Produkt, das verändert oder in andere Produkte integriert wurde, sofern eine solche Änderung oder Integration zu einer Erhöhung des Zeitaufwands oder zu Schwierigkeiten bei der Wartung des Produkts führt. ÜBER DIE IN DIESER GARANTIEERKLÄRUNG AUSDRÜCKLICH AUFGEFÜHRTEN ANSPRÜCHE HINAUS ÜBERNIMMT BLACKMAGIC DESIGN KEINE WEITEREN GARANTIEN, WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH STILLSCHWEIGEND. DIE FIRMA BLACKMAGIC DESIGN UND IHRE HÄNDLER LEHNEN JEGLICHE STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN IN BEZUG AUF AUSSAGEN ZUR MARKTGÄNGIGKEIT UND GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK AB. DIE VERANTWORTUNG VON BLACKMAGIC DESIGN, FEHLERHAFTE PRODUKTE ZU REPARIEREN ODER ZU ERSETZEN, IST DIE EINZIGE UND AUSSCHLIESSLICHE ABHILFE, DIE GEGENÜBER DEM KUNDEN FÜR ALLE INDIREKTEN, SPEZIELLEN, NEBEN- ODER FOLGESCHÄDEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLT WIRD, UNABHÄNGIG DAVON, OB BLACKMAGIC DESIGN ODER DER HÄNDLER VON DER MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN ZUVOR IN KENNTNIS GESETZT WURDE. BLACKMAGIC DESIGN IST NICHT HAFTBAR FÜR JEGLICHE WIDERRECHTLICHE VERWENDUNG DER GERÄTE DURCH DEN KUNDEN. BLACKMAGIC HAFTET NICHT FÜR SCHÄDEN, DIE SICH AUS DER VERWENDUNG DES PRODUKTS ERGEBEN. NUTZUNG DES PRODUKTS AUF EIGENE GEFAHR. © Copyright 2022 Blackmagic Design. Alle Rechte vorbehalten. „Blackmagic Design“, „DeckLink“, „HDLink“, „Workgroup Videohub“, „Multibridge Pro“, „Multibridge Extreme“, „Intensity“ und „Leading the creative video revolution“ sind eingetragene Warenzeichen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind möglicherweise Warenzeichen der jeweiligen Firmen, mit denen sie verbunden sind.Thunderbolt und das Thunderbolt-Logo sind Warenzeichen der Firma Intel Corporation in den USA bzw. in anderen Ländern. 409GarantieUltimatte 12 Ultimatte 12 Septiembre 2022 Manual de instruccionesBienvenido Gracias por haber adquirido este producto. Durante décadas, Ultimatte ha sido el principal compositor digital utilizado en la industria televisiva y cinematográfica. Ningún otro dispositivo similar ofrece resultados tan extraordinarios. Este equipo permite procesar hasta los más mínimos detalles en los bordes de las imágenes superpuestas, conservando los tonos más intensos aunque se asemejen al color empleado para la composición. Incluso es capaz de manejar sin inconvenientes las irregularidades en fondos verdes o azules. Sin embargo, una de las prestaciones más destacadas de este dispositivo radica en la proyección de sombras sobre la capa de fondo, que junto a la posibilidad de eliminar reflejos cromáticos facilita la creación de entornos con un realismo sin igual. Ultimatte no es simplemente un producto para realizar superposiciones, sino un compositor digital de vanguardia diseñado para crear ambientes virtuales fotorrealistas que permite colocar al presentador en cualquier lugar con solo presionar un botón. Este manual de instrucciones incluye toda la información necesaria para comenzar a utilizar el dispositivo y controlarlo desde un panel Smart Remote 4 o a través de un equipo informático mediante el programa Ultimatte Software Control. En nuestra página de soporte técnico, encontrarás su versión más reciente, así como actualizaciones y material de apoyo adicional para estos productos que te permitirán acceder a nuevas prestaciones. Trabajamos constantemente para desarrollar herramientas innovadoras y superarnos, de modo que nos encantaría conocer tu opinión. Grant Petty Director ejecutivo de Blackmagic DesignÍndice

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

LAYER MATTE In: Locked

Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Blackmagic Design

Modell : Ultimatte 12

Kategorie : Nicht kategorisiert