WSE3200 - Schweißgerät SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WSE3200 - SCHEPPACH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WSE3200 von der Marke SCHEPPACH.
BEDIENUNGSANLEITUNG WSE3200 SCHEPPACH
Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Genehmigung. Technische Änderungen vorbehalten. Abbildungen beispielhaft! WSE3200
Fülldraht - Schweißgerät Originalbedienungsanleitung
Erklärung der Symbole auf dem Gerät Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten! EN 60974-1 Europäische Norm für Schweißgeräte zu Lichtbogen-Handschweißen mit begrenz- ter Einschaltdauer.
Einphasiger Transformator Symbol für Selbstschützendes Fülldrahtschweißen Geeignet zum Schweißen unter erhöhter elektrischer Gefährdung Netzeingang; Anzahl der Phasen sowie Wechselstromsymbol und Bemessungs- wert der Frequenz
max höchster Netzstrom Bemessungswert
Effektivwert des größten Netzstromes [A] IP21S Schutzart
Isolationsklasse Vorsicht! Stromschlaggefahr! Einatmen von Schweißrauchen kann Ihre Gesundheit gefährden. Elektromagnetische Felder können die Funktion von Herzschrittmachern stören. Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien und nie bei Regen! Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll. Das Produkt entspricht den geltenden europäischen Richtlinien. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Inhaltsverzeichnis: Seite:
5. Bestimmungsgemäße Verwendung .......................................... 10
13. Entsorgung und Wiederverwertung .......................................... 13
2. Gerätebeschreibung (Abb. 1 - 2)
4. Schlauchpaket mit Direktanschluss
5. Massekabel mit Masseklemme
7. Tragegurt (bereits angebracht)
8. Abdeckung für Drahtvorschubeinheit
9. Kombidrahtbürste mit Schlackehammer
12. Schalter für Schweißstromeinstellung
13. Ein- / Ausschalter
14. Kontrolllampe Überlastschutz
15. Einstellrad für Drahtvorschub (Potentiometer)
17. Kunststoffrahmen
18. Rändelschrauben + Muttern
21. Schutzglas für Schweißschild
A. Schweißgerät B. Schlauchpaket kpl. C. Masseklemme kpl. D. Tragegurt E. Kombidrahtbürste F. Fülldrahtrolle G. Schweißschirm kpl. H. Bedienungsanleitung Entpacken
- Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Gerät vorsichtig heraus.
- Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Ver- packungs-/ und Transportsicherungen (falls vor- handen).
- Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
- Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Transportschäden.
- Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf. ACHTUNG Gerät und Verpackungsmaterialien sind kein Kin- derspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoff- beuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es be- steht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr! Wichtige Hinweise Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie deren Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dem richtigen Gebrauch sowie den Sicher- heitshinweisen vertraut.
Hersteller: scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Verehrter Kunde, wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Ar- beiten mit Ihrem neuen Gerät. Hinweis: Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem gel- tenden Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:
- unsachgemäßer Behandlung,
- Nichtbeachtung der Bedienungsanweisung,
- Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fach- kräfte,
- Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatz- teilen,
- nicht bestimmungsgemäßer Verwendung,
- Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeach- tung der elektrischen Vorschriften und VDE-Be- stimmungen 0100, DIN 57113 / VDE0113. Beachten Sie: Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den gesamten Text der Bedienungsanleitung durch. Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Gerät kennenzulernen und dessen bestimmungs- gemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Gerät sicher, fachgerecht und wirt- schaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Gerä- tes erhöhen. Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Gerätes geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plastikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Gerät auf. Sie muss von jeder Bedienungs- person vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfäl- tig beachtet werden. An dem Gerät dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Gerätes unterwiesen und über die da- mit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Das ge- forderte Mindestalter ist einzuhalten. Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthalte- nen Sicherheitshinweisen und den besonderen Vor- schriften Ihres Landes sind die für den Betrieb von baugleichen Maschinen allgemein anerkannten tech- nischen Regeln zu beachten. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen entstehen. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
- Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutz- kleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut nicht ultravioletten Strahlungen des Lichtbogens auszusetzen.
- Verwenden Sie das Schweißgerät nicht zum Auf- tauen von Rohren.
- Seien Sie stets aufmerksam und achten Sie immer darauf, was Sie tun. Führen Sie keine Arbeiten an diesem Produkt durch, wenn Sie unaufmerksam sind bzw. unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Bereits ein Moment der Un- achtsamkeit beim Gebrauch dieses Gerätes kann zu ernsthaften Unfällen und Verletzungen führen. Beachten Sie!
- Die Lichtstrahlung des Lichtbogens kann die Au- gen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervorrufen.
- Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das ge- schweißte Arbeitstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß.
- Beim Lichtbogenschweißen werden Dämpfe frei, die möglicherweise schädlich sind.
- Jeder Elektroschock kann möglicherweise tödlich sein.
- Nähern Sie sich dem Lichtbogen nicht direkt im Umkreis von 15 m.
- Schützen Sie sich (auch umstehende Personen) gegen die eventuell gefährlichen Effekte des Licht- bogens.
- Warnung: Abhängig von der Netzanschlussbedin- gung am Anschlusspunkt des Schweißgerätes, kann es im Netz zu Störungen für andere Verbrau- cher führen.
- Schützen Sie sich und umstehende Personen ge- gen die gefährlichen Effekte des Lichtbogens. Achtung! Bei überlasteten Versorgungsnetzen und Stromkrei- sen können während des Schweißens für andere Verbraucher Störungen verursacht werden. Im Zwei- felsfalle ist das Stromversorgungsunternehmen zu Rate zu ziehen. Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen Beim Lichtbogenschweißen ergeben sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schwei- ßer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu be- achten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
- Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z.B. an Ka- beln, Steckern, Steckdosen usw. nur vom Fach- mann ausführen lassen. Dies gilt insbesondere für das Erstellen von Zwischenkabeln.
- Bei Unfällen Schweißstromquelle sofort vom Netz trennen.
- Wenn elektrische Berührungsspannungen auftre- ten, Gerät sofort abschalten und vom Fachmann überprüfen lassen.
- Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektri- sche Kontakte achten.
4. Sicherheitshinweise
Unbedingt beachten ACHTUNG Verwenden Sie das Gerät nur gemäß seiner Eignung, die in dieser Anleitung aufgeführt wird. Unsachgemä- ße Handhabung dieser Anlage kann für Personen, Tiere und Sachwerte gefährlich sein. Der Benutzer der Anlage ist für die eigene Sicherheit sowie für die anderer Personen verantwortlich: Lesen Sie unbedingt diese Gebrauchsanweisung und beachten sie die Vorschriften.
- Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Per- sonen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähig- keiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kindern ist der ge- brauch dieses Gerätes untersagt!
- Reparaturen und/oder Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifizierten Personen durchgeführt wer- den.
- Benutzen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Zube- hör und Zusatzgeräte, die ausdrücklich in der Be- dienungsanleitung angegeben oder vom Hersteller empfohlen werden.
- Sorgen Sie für angemessene Pflege des Gerätes. Das Gerät sollte während der Funktionsdauer nicht eingeengt oder direkt an der Wand stehen, damit immer genügend Luft durch die Öffnungsschlitze aufgenommen werden kann.
- Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an das Netz angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung des Netzkabels.
- Stecken Sie das Gerät aus, bevor Sie es andern- orts aufstellen wollen.
- Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, der Düse, des Brenners sowie der Masseklemmen. Abnutzungen an der Isolierung und an den strom- führenden Teilen können eine gefährliche Situati- on hervorrufen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
- Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmol- zene Metallteile und Rauch, beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und/oder Materialien vom Arbeitsplatz entfernen.
- Überzeugen Sie sich, dass ausreichend Luftzufuhr zur Verfügung steht.
- Schweißen sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeit oder Gase ent- halten haben.
- Vermeiden Sie jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis; die Leerlaufspannung, die zwi- schen Stromdüse und Masseklemme auftritt, kann gefährlich sein.
- Lagern oder verwenden Sie das Gerät nicht in feuchter oder in nasser Umgebung oder im Regen.
- Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (DIN EN 166 & DIN EN 169 Schutz- gradrad 9-10). www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Enge und feuchte Räume Bei Arbeiten in engen, feuchten oder heißen Räu- men sind isolierende Unterlagen und Zwischenlagen ferner Stulpenhandschuhe aus Leder oder anderen schlecht leitenden Stoffen zur Isolierung des Körpers gegen Fußboden, Wände leitfähige Apparateteile und dgl. zu benutzen. Bei Verwendung der Kleinschweißtransformatoren zum Schweißen unter erhöhter elektrischer Gefähr- dung, wie z.B. in engen Räumen aus elektrisch leit- fähigen Wandungen. (Kessel, Rohre usw.), in nassen Räumen (Durchfeuchten der Arbeitskleidung), in hei- ßen Räumen (Durchschwitzen der Arbeitskleidung), darf die Ausgangsspannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 48 Volt (Effektivwert) sein. Das Gerät kann also aufgrund der höheren Ausgang- spannung in diesem Fall nicht verwendet werden. Schutzkleidung
- Während der Arbeit muss der Schweißer an sei- nem ganzen Körper durch die Kleidung und den Gesichtsschutz gegen Strahlen und gegen Ver- brennungen geschützt sein.
- An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeigneten Stoff (Leder) zu tragen, diese müssen sich in einem einwandfreien Zustand be- finden.
- Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tra- gen. Wenn die Art der Arbeiten z.B. das Überkopf- schweißen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und wenn nötig auch Kopfschutz zu tragen.
- Die verwendete Schutzkleidung und das gesamte Zubehör muss der Richtlinie 89/686/EWG “Persön- liche Schutzausrüstung” entsprechen. Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
- An der Arbeitsstelle durch einen Aushang „Vor- sicht nicht in die Flammen sehen!“ Auf die Gefähr- dung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass die in der Nähe befindlichen Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fernzuhalten.
- In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitsstellen sol- len die Wände nicht hellfarbig und nicht glänzend sein. Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen durchlassen oder Zurückwerfen von Strahlen zu si- chern, z.B. durch geeigneten Anstrich.
- Sprühende Schweißfunken können schmerzhafte Brandverletzungen hervorrufen beachten Sie des- halb folgende Hinweise: - Tragen Sie stets eine Lederschürze - Tragen Sie Lederhandschuhe - Tragen Sie beim Schweißen über Kopf eine ge- eignete Kopfbedeckung - Tragen Sie festes und isolierendes Schuhwerk
- Beim Schweißen immer an beiden Händen iso- lierende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elektrischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweißstromkreises), vor schädlichen Strahlun- gen (Wärme und UV Strahlungen) sowie vor glü- henden Metall und Schlackenspritzern.
- Festes isolierendes Schuhwerk tragen, die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metall- tropfen Verbrennungen verursachen.
- Geeignete Bekleidung anziehen, keine syntheti- schen Kleidungstücke.
- Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweiß-Schutzschild mit vorschrifts- mäßigen Schutzglas nach (DIN EN 166 & DIN EN 169 Schutzgradrad 9-10) verwenden. Der Lichtbo- gen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultraviolette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerkbare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem hat die UV-Strahlung auf ungeschützte Körperstel- len sonnenbrandschädliche Wirkungen zur Folge.
- Auch in der Nähe des Lichtbogens befindliche Per- sonen oder Helfer müssen auf die Gefahren hin- gewiesen und mit dem nötigen Schutzmittel aus- gerüstet werden, wenn notwendig, Schutzwände einbauen.
- Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schädliche Gase entstehen.
- An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineral- öle oder dgl. gelagert werden, dürfen auch wenn sie schon lange Zeit entleert sind, keine Schweiß- arbeiten vorgenommen werden, da durch Rück- stände Explosionsgefahr besteht.
- In Feuer und explosionsgefährdeten Räumen gel- ten besondere Vorschriften.
- Schweißverbindungen, die großen Beanspruchun- gen ausgesetzt sind und unbedingt Sicherheits- forderungen erfüllen müssen, dürfen nur von be- sonders ausgebildeten und geprüften Schweißern ausgeführt werden. Beispiel sind: Druckkessel, Laufschienen, Anhängerkupplungen usw.
- Hinweise: Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Schutzleiter in elektrischen Anlagen oder Ge- räten bei Fahrlässigkeit durch den Schweißstrom zerstört werden kann, z.B. die Masseklemme wird auf das Schweißgerätegehäuse gelegt, welches mit dem Schutzleiter der elektrischen Anlage ver- bunden ist. Die Schweißarbeiten werden an einer Maschine mit Schutzleiteranschluss vorgenom- men.
- Die Absicherungen der Zuleitungen zu den Netz- steckdosen muss den Vorschriften entsprechen. Es dürfen also nach diesen Vorschriften nur dem Leitungsquerschnitt entsprechende Sicherungen bzw. Automaten verwendet werden. Eine Übersi- cherung kann Leitungsbrand bzw. Gebäudebrand- schäden zur Folge haben. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Einschaltdauer X Bezogen auf zehn Minuten bedeutet dies, dass man z.B. bei 60% sechs Minuten lang kontinuierlich schweißen darf, anschließend muss man das Gerät vier Minuten abkühlen lassen.
Schweißschirm montieren (Abb. 2 + 3 + 4 + 5)
- Legen Sie das Vorsatzglas (20) in die Ausspraung am Schweißschirm, anschließend legen Sie das Schutzglas (21) auf das Vorsatzglas und fixieren Sie das mit dem Kunststoffrahmen (17)
- Fixieren Sie den Rahmen indem Sie die Halterun- gen (3a) drehen.
- Befestigen Sie den Griff (19) am Schweißschirm, verwenden Sie dafür die drei Rändelschrauben und Muttern (18) Montage Schweißdrahtrolle (Abb. 6 - 13)
- Öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschu- beinheit (8), indem Sie die Verrieglung (6) im Uhr- zeigersinn drehen und die Abdeckung nach oben aufklappen. Nun sehen Sie die Drahtvorschubeinheit und die Schweißdrahtrolle (Abb. 7).
- Entriegeln Sie die Rollenlagerung (6a) indem Sie diese um 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen, ziehen Sie diese dann von der Welle ab.
- Drahtrolle (10) vollständig von der Verpackung be- freien, sodass diese Problemlos abgerollt werden kann.
- Drahtrolle (10) wieder in die Rollenlagerung ein- bauen, achte Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtführung (7c) abgewickelt wird.
- Nun die Justierschraube (7b) nach oben drücken und die Druckrolle (7a) zur Seite schieben (Abb. 9)
- Öffnen Sie die Abdeckung (7d) um die Vorschub- rolle (10a) zu Prüfen.
- Auf der oberen Seite der Vorschubrolle ist die ent- sprechend Drahtstärke angegeben (Abb. 10), sollte das angegebene Maß nicht der Drahtstärke ent- sprechen, drehen Sie die Vorschubrolle, gegebe- nenfalls tauschen Sie diese aus.
- Nehmen Sie nun das Drahtende aus dem Spu- lenrand und knipsen Sie dieses mit einem Seiten- schneider oder einer Drahtschere ab, achten Sie darauf das der Draht nicht lose wird oder sich abrollt.
- Führen Sie nun den Draht durch die Drahtführung (7c) entlang der Vorschubrolle in die Schlauchpa- ketaufnahme (Abb. 11).
- Spannen Sie die Druckrolle (7a) wieder an.
- Entfernen Sie die Brennerdüse (1) indem Sie diese einfach abziehen. Drehen Sie auch die Stromdüse (11) heraus.
- Legen Sie das Schlauchpaket (4) möglichst gerade vor dem Schweißgerät aus.
- Schalten Sie das Schweißgerät an, stellen Sie dazu den Ein-/Ausschalter (13) auf die Position „ON“. Verletzungsgefahr durch umherfliegende Schla- cketeilchen Die Schlacke ist nach dem Erstarren hart und spröde. Anschließend wird diese mit dem Schlackehammer zu kleinen scharfkantigen Teilen zerschlagen, welche die Augen gefährlich verletzen können. Schützen Sie deshalb Ihre Augen beim Entfernen der Schlacke mit einer geeigneten Schutzbrille. Indirekter elektrischer Kontakt Verletzungen durch spannungsführende Teile bei ge- öffneten elektrischen oder defekten Bauteilen. Immer bei Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. Nur an FI-Schalter betreiben.
5. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung ver- wendet werden. Jede weitere darüber hinausgehen- de Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestim- mungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerk- lichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrie- ben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten einge- setzt wird. Herzschrittmacher Personen, die ein elektronisches Lebenserhaltungs- gerät (wie z.B. Herzschrittmacher etc.) tragen, soll- ten Ihren Arzt befragen, bevor sie sich in die Nähe von Lichtbogen-, Schneid-, Ausbrenn- oder Punkt- schweißanlagen begeben, um sicherzustellen, dass die magnetischen Felder in Verbindung mit den ho- hen elektrischen Strömen ihre Geräte nicht beein- flussen.
230 V / 50 Hz Leerlaufspannung U
31 V Arbeitsspannung U
16,25 - 18,5 V Schweißstrom l
Einschaltdauer X 90 A ~ 10% 45 A ~ 60% Absicherung 16 A Schutzart H Isolationsklasse IP 21S Kühlart AF Schweißdraht Ø 0,6 - 0,9 mm Gewicht der Schweiß- drahttrommel max. 1 kg Gewicht 12,5 kg Technische Änderung vorbehalten! www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Anschluss an die Versorgungsleitung Überprüfen Sie vor dem Anschließen des Netzkabels an die Versorgungsleitung, ob die Daten des Typen- schildes mit den Werten der zur Verfügung stehe den Versorgungsleitung übereinstimmen. Schließen Sie die Maschine nur an eine ordnungsge- mäß installierte Schutzkontakt-Steckdose an, die mit mindestens 16A abgesichert ist. Gefahr! Der Netzstecker darf nur durch eine Elektro- fachkraft ersetzt werden. Schweißvorbereitungen Die Masseklemme (5) wird direkt am Schweißstück oder an der Unterlage, auf der das Schweißstück ab- gestellt ist, befestigt. Achtung, sorgen Sie dafür, dass ein direkter Kontakt mit dem Schweißstück besteht. Meiden Sie daher la- ckierte Oberflächen und / oder Isolierstoffe. Das Schweißschutzschild ist während des Schwei- ßens immer zu verwenden. Es schützt die Augen vor der vom Lichtbogen ausgehenden Lichtstrahlung und erlaubt dennoch genau den Blick auf das Schweiß- gut. Schweißen
- Ziehen Sie angemessene Kleidung zum Schwei- ßen an, siehe Punkt „Schutzkleidung“.
- Schalten Sie das Gerät ein
- Wählen Sie den gewünschten Schweißstrom und den Drahtvorschub je nach Schweißdrahtdurch- messer, Materialstärke und gewünschter Einbrenn- tiefe.
- Halten Sie das Schweißschutzschild vor das Ge- sicht und führen Sie die Brennerdüse an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll und betätigen Sie den Brennerschalter um einen Lichtbogen zu erzeugen.
- Brennt der Lichtbogen, fördert das Gerät Draht in das Schweißbad. Ist die Schweißlinse groß ge- nug wird der Brenner langsam an der gewünsch- ten Kante entlanggeführt. Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm). Gegebenen- falls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern.
- Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwierigkeit in der Bildung eines vernünftigen Lichtbogens. Das heißt in der richtigen Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwin- digkeit.
- Die optimale Einstellung von Schweißstrom und Drahtvorschubgeschwindigkeit ermitteln Sie an- hand von Tests auf einem Probestück.
- Ein gut eingestellter Lichtbogen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton. Die Einbrenntiefe sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hindurch fallen.
- Drücken Sie nun die Brennertaste (2) um den Drahtvorschub zu aktivieren. Drücken Sie die taste solange bis der Draht vorne am Brenner heraus- kommt. Achten Sie dabei auf die Vorschubrolle, sollte diese durchdrehen, spannen Sie die Druck- rolle (7a) mit der Justierschraube (7b) Fassen Sie wären des Vorgangs den Schweiß- draht nicht an, es besteht Verletzungsgefahr!
- Sobald der Draht ca. 5 cm vorne herausragt, die Brennertaste wieder loslassen. Anschließend schalten Sie das Gerät wieder aus und ziehen den Netzstecker!
- Schrauben Sie nun die Stromdüse (11) wieder ein, achten Sie darauf das die Stromdüse dem Durch- messer des verwendeten Schweißdrahtes überein- stimmt.
- Zum Schluss bringen Sie Brennerdüse (1) wieder an.
Ein-/Ausschalten Schalten Sie das Gerät ein, indem Sie den Ein-/ Aus- schalter (13) auf “ON” stellen. Der Schalter (13) be- ginnt an zu leuchten. Schalten Sie das Gerät aus, in- dem Sie den Ein-/ Ausschalter (13) auf “OFF” stellen. Der Schalter (13) leuchtet nicht mehr. Schweißstrom Mit dem Schalter (12) kann der gewünschte Schweiß- strom eingestellt werden. Wird der Schalter nach oben geschalten beträgt der Schweißstrom 90A und die Einschaltdauer 10%, nach unten geschaltet be- trägt der Schweißstrom 45A mit einer Einschaltdauer von 60%. Drahtvorschub Um einen konstanten Schweißzustand zu erreichen, kann mit dem Einstellrad für Drahtvorschub (15) eine Feineinstellung für den Drahtvorschub vorgenommen werden. Es wird empfohlen mit einer Einstellung in Mittelstellung zu beginnen und gegebenenfalls die Geschwindigkeit zu reduzieren oder erhöhen. Überlastschutz Das Schweißgerät ist mit einer Thermoschutzein- richtung ausgerüstet, diese unterbricht die Schweiß- stromzufuhr automatisch, sobald eine höhere Tem- peratur erreicht wird. In diesem Fall leuchtet die Kontrolllampe (14) auf. Wenn der Überlastschutz ak- tiviert wird, lassen sie das Gerät ca. 15 min abkühlen. Wenn die Kontrolllampe wieder erlischt ist das Gerät wieder einsatzbereit. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen. Verwenden Sie nur Anschlussleitungen mit Kennzeichnung H05VV-F. Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem Anschlusskabel ist Vorschrift. Wechselstrommotor
- Die Netzspannung muss 230 V~ betragen.
- Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen einen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimeter aufweisen. Austausch der Netzanschlussleitung Gefahr! Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt werden. Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:
- Daten des Maschinen-Typenschildes
- Daten des Motor-Typschildes.
11. Wartung und Reinigung
Gefahr! Ziehen Sie vor allen Reinigungsarbeiten den Netz- stecker. Reinigung Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Motorengehäuse so staub- und schmutzfrei wie mög- lich. Reiben Sie das Gerät mit einem sauberen Tuch ab oder blasen Sie es mit Druckluft bei niedrigem Druck aus. Wir empfehlen, dass Sie das Gerät direkt nach jeder Benutzung reinigen. Reinigen Sie das Gerät regelmäßig mit einem Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmit- tel; diese könnten die Kunststoffteile des Gerätes an- greifen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Geräteinnere gelangen kann. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrogerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages. Wartung Im Geräteinneren befinden sich keine weiteren zu wartenden Teile.
- Bei einem rauen oder harten Knattern verringern Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schal- ten in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhöhen). Ist die Drahtvorschubgeschwindigkeit zu hoch und/oder der Schweißstrom zu niedrig kann der Schweißdraht nicht richtig abschmelzen und taucht immer wieder in das Schweißbad bis aufs Werkstück ein.
- Ein ruhiger dumpfer Ton mit flackerndem Lichtbo- gen weist auf zu wenig Drahtvorschub hin. Erhöhen Sie die Drahtvorschubgeschwindigkeit oder schal- ten sie auf den niedrigeren Schweißstrom. Durch einen zu hohen Schweißstrom schmilzt der Draht schon bevor dieser überhaupt im Schweißbad ist. Die Folge ist eine Tropfenbildung am Schweißdraht sowie ein Spritzen und ein unruhiger Lichtbogen.
- Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Wird eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortgesetzt, ist erst die Schlacke an der Ansatzstelle zu entfernen. In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur An- schlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmolzen und anschließend die Schweißnaht weitergeführt.
- Achtung! Benutzen Sie immer eine Zange um ge- schweißte, heiße Werkstücke zu bewegen. Beach- ten Sie dass der Brenner nach dem Schweißen immer auf einer isolierten Ablage abgelegt werden muss. Schalten Sie das Schweißgerät nach Been- digung der Schweißarbeiten und bei Pausen immer aus, und ziehen Sie den Netzstecker.
10. Elektrischer Anschluss
Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig angeschlossen. Der Anschluss entspricht den einschlägigen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluss sowie die verwendete Verlängerungsleitung müssen diesen Vorschriften entsprechen. Schadhafte Elektro-Anschlussleitung An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Isolationsschäden. Ursachen hierfür können sein:
- Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fenster oder Türspalten geführt werden.
- Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung.
- Schnittstellen durch Überfahren der Anschlussleitung.
- Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose.
- Risse durch Alterung der Isolation. Solch schadhafte Elektro-Anschlussleitungen dürfen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Isolationsschäden lebensgefährlich. Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schäden überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Überprüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Die folgende Tabelle zeigt Fehlersymptome auf und beschreibt wie sie Abhilfe schaen können, wenn Ihre Maschine einmal nicht richtig arbeitet. Wenn Sie das Problem damit nicht lokalisieren und beseitigen können, wenden Sie sich an Ihre Service-Werkstatt. Störung mögliche Ursache Abhilfe Maschine lässt sich nicht einschalten Keine Netzspannung Überprüfen Sie die Steckdose, Netzkabel, Kabel, Netzstecker; Lassen Sie sie gegebenenfalls von einem qualizierten Elektriker reparieren. Hauptsicherung ist ausgelöst Überprüfen Sie die Hauptsicherung Ein- / Ausschalter defekt Reparatur durch Kundendienst Motor defekt Reparatur durch Kundendienst Kein Zündfunke Masseklemme nicht am Gerät angeschlos- sen / Masseklemme nicht am Werkstück angebracht Masseklemme an das Schweißgerät anschließen / Masseklemme an das Werkstück anbringen Service-Informationen Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgen- de Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Verschleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Ver- brauchsmaterialien benötigt werden. Verschleißteile*:Masseklemme, Brennerdüse, Strom- düse
- nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
Lagern Sie das Gerät und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreiem sowie für Kinder unzugänglichem Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 30˚C. Bewahren Sie das Elektrowerkzeug in der Original- verpackung auf. Decken Sie das Elektrowerkzeug ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung bei dem Elektrowerkzeug auf.
13. Entsorgung und Wiederverwertung
Das Gerät bendet sich in einer Verpackung um Transportschäden zu verhindern. Diese Verpackung ist Rohsto und ist somit wieder verwendbar oder kann dem Rohstokreislauf zurückgeführt werden. Das Gerät und dessen Zubehör bestehen aus ver- schiedenen Materialien, wie z.B. Metall und Kunst- stoe. Werfen Sie Batterien nicht in den Hausmüll, ins Feu- er oder ins Wasser. Batterien sollen gesammelt, re- cycelt oder umweltfreundlich entsorgt werden. Füh- ren Sie defekte Bauteile der Sondermüllentsorgung zu. Fragen Sie im Fachgeschäft oder in der Gemein- deverwaltung nach! Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll! Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Produkt gemäß Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (2012/19/EU) und natio- nalen Gesetzen nicht über den Hausmüll ent- sorgt werden darf. Dieses Produkt muss bei einer dafür vorgesehenen Sammelstelle abgegeben wer- den. Dies kann z. B. durch Rückgabe beim Kauf ei- nes ähnlichen Produkts oder durch Abgabe bei einer autorisierten Sammelstelle für die Wiederaufberei- tung von Elektro- und Elektronik- Altgeräte gesche- hen. Der unsachgemäße Umgang mit Altgeräten kann aufgrund potentiell gefährlicher Stoe, die häu- g in Elektro- und Elektronik-Altgeräten enthalten sind, negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Durch die sachge- mäße Entsorgung dieses Produkts tragen Sie außer- dem zu einer eektiven Nutzung natürlicher Res- sourcen bei. Informationen zu Sammelstellen für Altgeräte erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung, dem öentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, einer autorisierten Stelle für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten oder Ihrer Müllabfuhr. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Garantiebedingungen Revisionsdatum 20. August 2018 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte ein Gerät dennoch nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der unten an- gegebenen Adresse zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch über die Servicerufnummer zur Verfügung. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen für eine problemlose Bearbeitung und Regulierung im Schadensfall dienen. Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen - innerhalb Deutschland - gilt folgendes: 1. Diese Garantiebedingungen regeln unsere zusätzlichen Hersteller-Garantieleistungen für Käufer (private Endverbraucher) von Neugeräten. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Für diese ist der Händler zuständig, bei dem Sie das Produkt erworben haben. 2. Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel an einem von Ihnen erworbenen neuen Gerät, die auf einem Material- oder Herstellungsfehler beruhen und ist - nach unserer Wahl - auf die unentgeltliche Reparatur solcher Mängel oder den Austausch des Gerätes beschränkt (ggf. auch Austausch mit einem Nachfolgemodell). Ersetzte Geräte oder Teile gehen in unser Eigentum über. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder beruichen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantiefall kommt daher nicht zustande, wenn das Gerät innerhalb der Garantiezeit in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben verwendet wurde oder einer gleichzusetzenden Beanspruchung ausgesetzt war.
3. Von unseren Garantieleistungen ausgenommen sind:
- Schäden am Gerät, die durch Nichtbeachtung der Montageanleitung, nicht fachgerechte Installation, Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung (z.B. Anschluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart) bzw. der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen oder durch Einsatz des Geräts unter ungeeigneten Umweltbedingungen sowie durch mangelnde Pege und Wartung entstanden sind. - Schäden am Gerät, die durch missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Werkzeugen bzw. Zubehör), Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Transportschäden, Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) entstanden sind. - Schäden am Gerät oder an Teilen des Geräts, die auf einen bestimmungsgemäßen, üblichen (betriebsbedingten) oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind sowie Schäden und/oder Abnut- zung von Verschleißteilen. - Mängel am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Originalteile sind oder nicht bestimmungsgemäß verwendet werden. - Geräte, an denen Veränderungen oder Modikationen vorgenommen wurden. - Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind. - Geräte an denen eigenmächtig Reparaturen oder Reparaturen , insbesondere durch einen nicht autorisierten Dritten, vorgenommen wurden. - Wenn die Kennzeichnung am Gerät bzw. die Identikationsinformationen des Produktes (Maschinenaufkleber) fehlen oder unlesbar sind. - Geräte die eine starke Verschmutzung aufweisen und daher vom Servicepersonal abgelehnt werden. Schadensersatzansprüche sowie Folgeschäden sind von dieser Garantieleistung generell ausgeschlossen. 4. Die Garantiezeit beträgt regulär 24 Monate* (12 Monate bei Batterien / Akkus) und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Maßgeblich ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Garantieansprüche müs- sen jeweils nach Kenntniserlangung unverzüglich erhoben werden. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlängerung der Garantiezeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor- Ort-Services. Das betroene Gerät ist in gesäubertem Zustand zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs, - hierin enthalten die Angaben zum Kaufdatum und der Produktbezeichnung - der Kundendienststelle vorzulegen bzw. einzusenden. Wird ein Gerät unvollständig, ohne den kompletten Lieferumfang eingesendet, wird das fehlende Zubehör wertmäßig in Anrechnung / Abzug gebracht, falls das Gerät ausgetauscht wird oder eine Rückerstattung erfolgt. Teilweise oder komplett zerlegte Geräte können nicht als Garantiefall akzeptiert werden. Bei nicht berechtigter Reklamation bzw. außerhalb der Garantiezeit trägt der Käufer generell die Transportkosten und das Transportrisiko. Einen Garantiefall melden Sie bitte vorab bei der Servicestelle (s.u.) an. In der Regel wird vereinbart, dass das defekte Gerät mit einer kurzen Beschreibung der Störung per Abhol-Service (nur in Deutschland) oder - im Reparaturfall außerhalb des Garantiezeitraums - ausreichend frankiert, unter Beachtung der entsprechenden Verpackungs- und Ver- sandrichtlinien, an die unten angegebene Serviceadresse eingesendet wird. Beachten Sie bitte, dass Ihr Gerät (modellabhängig) bei Rücklieferung, aus Sicherheitsgründen - frei von allen Betriebsstoen ist. Das an unser Service-Center eingeschickte Produkt, muss so verpackt sein, dass Beschädigungen am Reklamationsgerät auf dem Transportweg vermieden werden. Nach erfolgter Reparatur / Austausch senden wir das Gerät frei an Sie zurück. Können Produkte nicht repariert oder ausgetauscht werden, kann nach unserem eigenen freien Ermessen ein Geldbetrag bis zur Höhe des Kaufpreises des mangelhaften Produkts erstattet werden, wobei ein Abzug aufgrund von Abnutzung und Verschleiß berücksichtigt wird. Diese Garantieleistungen gelten nur zugunsten des privaten Erstkäufers und sind nicht abtret- oder übertragbar. 5. Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches kontaktieren Sie bitte unser Service-Center (via Post, eMail oder telefonisch). Bitte verwenden Sie vorzugsweise unser Formular auf unserer Homepage: https://www.scheppach.com/Reparaturservice.aspx. Bitte senden Sie uns keine Geräte ohne vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei unserem Service-Center. Für die Inanspruchnahme dieser Garantiezusagen ist der Erstkontakt mit unserem Service-Center zwingende Voraussetzung. 6. Bearbeitungszeit - Im Regelfall erledigen wir Reklamationssendungen innerhalb 14 Tagen nach Eingang in unserem Service-Center. Sollte in Ausnahmefällen die genannte Bearbeitungszeit überschritten werden, so informieren wir Sie rechtzeitig. 7. Verschleißteile - Verschleißteile sind: a) mitgelieferte, an- und/oder eingebaute Batterien / Akkus sowie b) alle modellabhängigen Verschleißteile (siehe Bedienungsanleitung). Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind tief entladene bzw. an Gehäuse und oder Batteriepolen beschädigte Batterien / Akkus. 8. Kostenvoranschlag - Von der Garantieleistung nicht oder nicht mehr erfasste Geräte reparieren wir gegen Berechnung. Auf Nachfrage bei unserem Service-Center können Sie die defekten Geräte für einen Kostenvoranschlag einsenden und ggf. dem Service-Center schriftlich (per Post, eMail) die Reparaturfreigabe erteilen. Ohne Reparaturfreigabe erfolgt keine weitere Bearbeitung.
9. Andere Ansprüche, als die oben genannten, können nicht geltend gemacht werden.
Die Garantiebedingungen gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Reklamation und können ggf. unserer Homepage (www.scheppach.com) entnommen werden. Bei Übersetzungen ist stets die deutsche Fassung maßgeblich. scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH · Günzburger Str. 69 · 89335 Ichenhausen (Deutschland) · www.scheppach.com Telefon: +49 [0] 8223 4002 99 oder +800 4002 4002 (Service-Hotline/Freecall Rufnummer dt. Festnetz**) · Telefax +49 [0] 8223 4002 20 · E-Mail: service@scheppach.com · Internet: http://www.scheppach.com
- Produktabhängig auch über 24 Monate; länderbezogen können erweiterte Garantieleistungen gelten ** Verbindungskosten: kostenlos aus dem deutschen Festnetz Änderungen dieser Garantiebedingungen ohne Voranmeldung behalten wir uns jederzeit vor. www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58
Art.-Nr. / Art. no.: 5906604903 Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller. This declaration of conformity is issued under the sole responsibility of the manufacturer. Le fabricant assume seul la responsabilité d‘établir la présente déclaration de conformité. CE - Konformitätserklärung Originalkonformitätserklärung CE - Declaration of Conformity CE - Déclaration de conformité Ichenhausen, den 13.07.2020 _______________________________ www.scheppach.com / service@scheppach.com / +(49)-08223-4002-99 / +(49)-08223-4002-58 scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Günzburger Str. 69, D-89335 Ichenhausen
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