SCHEPPACH WSE4000-Multi - Schweißgerät

WSE4000-Multi - Schweißgerät SCHEPPACH - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts WSE4000-Multi SCHEPPACH als PDF.

📄 124 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice SCHEPPACH WSE4000-Multi - page 7

Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WSE4000-Multi - SCHEPPACH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WSE4000-Multi von der Marke SCHEPPACH.

BEDIENUNGSANLEITUNG WSE4000-Multi SCHEPPACH

Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Genehmigung. Technische Änderungen vorbehalten. Abbildungen beispielhaft! Art.Nr.

AusgabeNr. 5906608901_0101 Rev.Nr. 13/09/2021 WSE4000-Multi

Digitales Multischweißgerät Originalbedienungsanleitung

Erklärung der Symbole auf dem Gerät Die Verwendung von Symbolen in diesem Handbuch soll Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Risiken lenken. Die Si- cherheitssymbole und Erklärungen, die diese begleiten, müssen genau verstanden werden. Die Warnungen selbst beseitigen keine Risiken und können korrekte Maßnahmen zum Verhüten von Unfällen nicht ersetzen. Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten! EN 60974-1 Europäische Norm für Schweißgeräte zu Lichtbogen-Handschweißen mit begrenzter Ein- schaltdauer.

Einphasiger statischer Frequenzumformer-Transformator-Gleichrichter Symbol für Lichtbogen-Handschweißen mit umhüllten Stabelektroden (MMA) Metall-Inert- und Aktivgas- Schweißen einschließlich der Verwendung von Fülldraht (MIG) Symbol für Wolfram-Inertgas- Schweißen (LIFT TIG) Gleichstrom Geeignet zum Schweißen unter erhöhter elektrischer Gefährdung Netzeingang; Anzahl der Phasen sowie Wechselstromsymbol und Bemessungswert der Frequenz

Nennleerlaufspannung

Einschaltdauerwww.scheppach.com

max höchster Netzstrom Bemessungswert

Effektivwert des größten Netzstromes [A] IP21S Schutzart

Isolationsklasse Vorsicht! Stromschlaggefahr! Elektrischer Schlag von der Schweißelektrode kann tödlich sein Einatmen von Schweißrauchen kann Ihre Gesundheit gefährden. Elektromagnetische Felder können die Funktion von Herzschrittmachern stören. Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Verwenden Sie das Gerät nicht im Freien und nie bei Regen! m Achtung! In dieser Bedienungsanweisung haben wir Stellen, die Ihre Sicherheit betre󰀨en, mit diesem Zeichen versehenwww.scheppach.com

14. Entsorgung und Wiederverwertung .................................................................. 19

Hersteller: scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Verehrter Kunde Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbei- ten mit Ihrem neuen Gerät. Hinweis: Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem gelten- den Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:

  • unsachgemäßer Behandlung
  • Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung
  • Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fach- kräfte
  • Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatz- teilen
  • nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
  • Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeach- tung der elektrischen Vorschriften und VDE-Bestim- mungen 0100, DIN 57113 / VDE 0113 Beachten Sie: Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den gesamten Text der Bedienungsanleitung durch. Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Gerät kennenzulernen und dessen bestimmungs- gemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Gerät sicher, fachgerecht und wirt- schaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfallzeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Gerätes er- höhen. Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Gerätes geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plas- tikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Gerät auf. Sie muss von jeder Bedienungsperson vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfältig beach- tet werden. An dem Gerät dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Gerätes unterwiesen und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Das geforderte Mindestalter ist einzuhalten. Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweisen und den besonderen Vorschrif- ten Ihres Landes sind die für den Betrieb von bauglei- chen Maschinen allgemein anerkannten technischen Regeln zu beachten. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshinweisen ent- stehen.

2. Gerätebeschreibung (Abb. 1)

1. Ein- / Ausschalter

3. Schnellkupplungsanschluss positiv

4. Schnellkupplungsanschluss negativ

6. Schnellkupplung zur Polarisationsänderung

10. Schlauchpaketanschluss (MIG)

13. Kontrolllampe für Betrieb

14. Kontrolllampe für Überhitzung

15. Potentiometer für Drahtvorschub

16. Potentiometer für Schweißstromeinstellung

17. Auswahlknopf für Schweißverfahren

18. Schweißverfahren MMA

19. Schweißverfahren LIFT TIG

20. Schweißverfahren MIG

  • Kombidrahtbürste mit Schlackehammer

4. Bestimmungsgemäße Verwendung

Dieses Schweißgerät eignet sich zum Schweißen von Metallen wie Kohlenstoffstahl, legiertem Stahl, ande- ren Edelstählen, Kupfer, Titan etc. Das Produkt verfügt über eine Kontrollleuchte, eine Wärmeschutzanzeige und einen Kühlventilator. Es ist zudem mit einem Tra- gegurt zum sicheren Anheben und Bewegen des Pro- duktes ausgestattet.www.scheppach.com

Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung ver- wendet werden. Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller. Der Betrieb des Gerätes ist nur durch Fachkräfte (Per- son, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Erfah- rung und Kenntnis der entsprechenden Einrichtungen in der Lage ist, die ihr übertragene Arbeit zu beurteilen und mögliche Gefahren zu erkennen) oder unterwie- sene Personen (Person, die über die übertragenen Arbeiten und über mögliche Gefahren durch unachtsa- mes Verhalten unterwiesen ist) vorgesehen. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungs- gemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Ge- rät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.

5. Allgemeine Sicherheitshinweise

m WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug ver- sehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nach- folgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Unbedingt beachten m ACHTUNG! Verwenden Sie das Gerät nur gemäß seiner Eignung, die in dieser Anleitung aufgeführt wird. Unsachgemäße Handhabung dieser Anlage kann für Personen, Tiere und Sachwerte gefährlich sein. Der Benutzer der Anlage ist für die eigene Sicherheit sowie für die anderer Personen verantwortlich:

  • Lesen Sie unbedingt diese Gebrauchsanweisung und beachten sie die Vorschriften.
  • Reparaturen oder/und Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifizierten Personen durchgeführt werden.
  • Es dürfen nur die im Lieferumfang enthaltenen Schweißleitungen oder vom Hersteller empfohlene Zubehöre verwendet werden.
  • Sorgen Sie für angemessene Pflege des Gerätes
  • Das Gerät sollte während der Funktionsdauer nicht eingeengt oder direkt an der Wand stehen, damit immer genügend Luft durch die Öffnungsschlitze aufgenommen werden kann. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät richtig an das Netz angeschlossen ist. Vermeiden Sie jede Zugbeanspruchung des Netzkabels. Stecken Sie das Gerät aus, bevor Sie es andernorts aufstellen wollen.
  • Achten Sie auf den Zustand der Schweißkabel, der Elektrodenzange sowie der Masseklemmen, Abnüt- zung an der Isolierung und an den stromführenden Teilen können eine gefährliche Situation hervorru- fen und die Qualität der Schweißarbeit mindern.
  • Lichtbogenschweißen erzeugt Funken, geschmol- zene Metallteile und Rauch, beachten Sie daher: Alle brennbaren Substanzen und/oder Materialien vom Arbeitsplatz entfernen.
  • Überzeugen Sie sich, dass ausreichend Luftzufuhr zur Verfügung steht.
  • Schweißen sie nicht auf Behältern, Gefäßen oder Rohren, die brennbare Flüssigkeit oder Gase ent- halten haben. Vermeiden Sie jeden direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis; die Leerlaufspannung, die zwischen Elektrodenzange und Masseklemme auftritt, kann gefährlich sein.
  • Lagern oder verwenden Sie das Gerät nicht in feuchter oder in nasser Umgebung oder im Regen
  • Schützen Sie die Augen mit dafür bestimmten Schutzgläsern (DIN Grad 9-10). Verwenden Sie Handschuhe und trockene Schutzkleidung, die frei von Öl und Fett ist, um die Haut nicht ultravioletten Strahlungen des Lichtbogens auszusetzen.
  • Verwenden Sie das Schweißgerät nicht zum Auftau- en von Rohren. Beachten Sie!
  • Die Lichtstrahlung des Lichtbogens kann die Augen schädigen und Verbrennungen auf der Haut hervor- rufen.
  • Das Lichtbogenschweißen erzeugt Funken und Tropfen von geschmolzenem Metall, das ge- schweißte Arbeitstück beginnt zu glühen und bleibt relativ lange sehr heiß.
  • Beim Lichtbogenschweißen werden Dämpfe frei, die möglicherweise schädlich sind. Jeder Elektro- schock kann möglicherweise tödlich sein.
  • Nähern Sie sich dem Lichtbogen nicht direkt im Um- kreis von 15 m.
  • Schützen Sie sich (auch umstehende Personen) gegen die eventuell gefährlichen Effekte des Licht- bogens.www.scheppach.com
  • Warnung: Abhängig von der Netzanschlussbedin- gung am Anschlusspunkt des Schweißgerätes, kann es im Netz zu Störungen für andere Verbrau- cher führen. Achtung! Bei überlasteten Versorgungsnetzen und Stromkrei- sen können während des Schweißens für andere Verbraucher Störungen verursacht werden. Im Zweifelsfalle ist das Stromversorgungsunternehmen zu Rate zu ziehen. Gefahrenquellen beim Lichtbogenschweißen Beim Lichtbogenschweißen ergeben sich eine Reihe von Gefahrenquellen. Es ist daher für den Schweißer besonders wichtig, nachfolgende Regeln zu beachten, um sich und andere nicht zu gefährden und Schäden für Mensch und Gerät zu vermeiden.
  • Arbeiten auf der Netzspannungsseite, z.B. an Ka- beln, Steckern, Steckdosen usw. nur vom Fach- mann ausführen lassen. Dies gilt insbesondere für das Erstellen von Zwischenkabeln.
  • Bei Unfällen Schweißstromquelle sofort vom Netz trennen.
  • Wenn elektrische Berührungsspannungen auftre- ten, Gerät sofort abschalten und vom Fachmann überprüfen lassen.
  • Auf der Schweißstromseite immer auf gute elektri- sche Kontakte achten.
  • Beim Schweißen immer an beiden Händen isolie- rende Handschuhe tragen. Diese schützen vor elek- trischen Schlägen (Leerlaufspannung des Schweiß- stromkreises), vor schädlichen Strahlungen (Wärme und UV Strahlungen) sowie vor glühenden Metall und Schlackenspritzern.
  • Festes isolierendes Schuhwerk tragen, die Schuhe sollen auch bei Nässe isolieren. Halbschuhe sind nicht geeignet, da herabfallende, glühende Metall- tropfen Verbrennungen verursachen.
  • Geeignete Bekleidung anziehen, keine syntheti- schen Kleidungstücke.
  • Nicht mit ungeschützten Augen in den Lichtbogen sehen, nur Schweiß-Schutzschild mit vorschrifts- mäßigen Schutzglas nach DIN verwenden. Der Lichtbogen gibt außer Licht- und Wärmestrahlen, die eine Blendung bzw. Verbrennung verursachen, auch UV-Strahlen ab. Diese unsichtbare ultra- violette Strahlung verursacht bei ungenügendem Schutz eine erst einige Stunden später bemerk- bare, sehr schmerzhafte Bindehautentzündung. Außerdem hat die UV-Strahlung auf ungeschützte Körperstellen sonnenbrandschädliche Wirkungen zur Folge.
  • Auch in der Nähe des Lichtbogens befindliche Personen oder Helfer müssen auf die Gefahren hingewiesen und mit den nötigen Schutzmittel aus- gerüstet werden, wenn notwendig, Schutzwände einbauen.
  • Beim Schweißen, besonders in kleinen Räumen, ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, da Rauch und schädliche Gase entstehen.
  • An Behältern, in denen Gase, Treibstoffe, Mineral- öle oder dgl. gelagert werden, dürfen auch wenn sie schon lange Zeit entleert sind, keine Schweißarbei- ten vorgenommen werden, da durch Rückstände Explosionsgefahr besteht.
  • In feuer- und explosionsgefährdeten Räumen gelten besondere Vorschriften.
  • Schweißverbindungen, die großen Beanspruchun- gen ausgesetzt sind und unbedingt Sicherheits- forderungen erfüllen müssen, dürfen nur von be- sonders ausgebildeten und geprüften Schweißern ausgeführt werden. Beispiel sind: Druckkessel, Laufschienen, Anhängerkupplungen usw.
  • Lichtbogenstrahlen können die Augen schädigen und die Haut verletzen. Hut und Sicherheitsbrille tragen.
  • Gehörschutz und hoch geschlossenen Hemdkragen tragen.
  • Schweißerschutzhelme tragen und auf passende Filtereinstellungen achten.
  • Vollständigen Körperschutz tragen.
  • Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Schutz- leiter in elektrischen Anlagen oder Geräten bei Fahrlässigkeit durch den Schweißstrom zerstört werden kann, z.B. die Masseklemme wird auf das Schweißgerätegehäuse gelegt, welches mit dem Schutzleiter der elektrischen Anlage verbunden ist. Die Schweißarbeiten werden an einer Maschine mit Schutzleiteranschluss vorgenommen. Es ist also möglich, an der Maschine zu schweißen, ohne die Masseklemme an dieser angebracht zu haben. In diesem Fall fließt der Schweißstrom von der Mas- seklemme über den Schutzleiter zur Maschine. Der hohe Schweißstrom kann ein Durchschmelzen des Schutzleiters zur Folge haben.www.scheppach.com
  • Die Absicherungen der Zuleitungen zu den Netz- steckdosen muss den Vorschriften entsprechen. Es dürfen also nach diesen Vorschriften nur dem Lei- tungsquerschnitt entsprechende Sicherungen bzw. Automaten verwendet werden. Eine Übersicherung kann Leitungsbrand bzw. Gebäudebrandschäden zur Folge haben.
  • Verwenden Sie das Schweißgerät nicht im Regen.
  • Verwenden Sie das Schweißgerät nicht in feuchter Umgebung.
  • Stellen Sie das Schweißgerät nur auf einen ebenen Platz.
  • Der Ausgang ist bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bemessen. Die Schweißzeit kann bei hö- heren Temperaturen verringert sein. Gefährdung durch elektrischen Schlag Elektrischer Schlag von einer Schweißelektrode kann tödlich sein. Nicht bei Regen oder Schnee schweißen. Trockene Isolierhandschuhe tragen. Die Elektrode nicht mit bloßen Händen anfassen. Keine nassen oder beschädigten Handschuhe tragen. Schützen Sie sich vor einem elektrischen Schlag durch Isolierungen gegen das Werkstück. Das Gehäuse der Einrichtung nicht öffnen. Gefährdung durch Schweißrauch Das Einatmen von Schweißrauch kann die Gesund- heit gefährden. Den Kopf nicht in den Rauch halten. Einrichtungen in offenen Bereichen verwenden. Entlüf- tung zum Entfernen des Rauches verwenden. Gefährdung durch Schweißfunken Schweißfunken können eine Explosion oder einen Brand verursachen. Brennbare Stoffe vom Schweißen fernhalten. Nicht neben brennbaren Stoffen schwei- ßen. Schweißfunken können Brände verursachen. Einen Feuerlöscher in der Nähe bereithalten und einen Beobachter, der ihn sofort benutzen kann. Nicht auf Trommeln oder irgendwelchen geschlossenen Behäl- tern schweißen. Schweißschirmspezifische Sicherheitshinweise
  • Überzeugen Sie sich mit Hilfe einer hellen Lichtquel- le (z. B. Feuerzeug) immer vor Beginn der Schweiß- arbeiten von der ordnungsgemäßen Funktion des Schweißschirmes.
  • Durch Schweißspritzer kann die Schutzscheibe be- schädigt werden. Tauschen Sie beschädigte oder zerkratzte Schutzscheiben sofort aus.
  • Ersetzen Sie beschädigte oder stark verschmutzte bzw. verspritzte Komponenten unverzüglich.
  • Das Gerät darf nur von Personen betrieben werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  • Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorschriften für das Schweißen vertraut. Beachten Sie hierzu auch die Sicherheitshinweise ihres Schweißgerätes.
  • Setzen Sie den Schweißschirm immer beim Schwei- ßen auf. Bei Nichtverwendung können Sie sich schwere Netzhautverletzungen zuziehen.
  • Tragen Sie während des Schweißens immer Schutz- kleidung.
  • Verwenden Sie den Schweißschirm nie ohne Schutzscheibe.
  • Tauschen Sie für gute Durchsicht und ermüdungs- freies Arbeiten die Schutzscheibe rechtzeitig. Umgebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung Beim Schweißen in Umgebungen mit erhöhter elekt- rischer Gefährdung sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten. Umgebungen mit erhöhter elektrischer Gefährdung sind zum Beispiel anzutreffen:
  • An Arbeitsplätzen, an denen der Bewegungsraum eingeschränkt ist, so dass der Schweißer in Zwangs- haltung (z. B. kniend, sitzend, liegend) arbeitet und elektrisch leitfähige Teile berührt;
  • An Arbeitsplätzen, die ganz oder teilweise elektrisch leitfähig begrenzt sind und an denen eine starke Ge- fährdung durch vermeidbares oder zufälliges Berüh- ren durch den Schweißer besteht;
  • An nassen, feuchten oder heißen Arbeitsplätzen, an denen Luftfeuchte oder Schweiß den Widerstand der menschlichen Haut und die Isoliereigenschaften oder Schutzausrüstung erheblich herabsetzt. Auch eine Metallleiter oder ein Gerüst können eine Um- gebung mit erhöhter elektrischer Gefährdung schaffen. In derartiger Umgebung sind isolierte Unterlagen und Zwischenlagen zu verwenden, ferner Stulpenhand- schuhe und Kopfbedeckungen aus Leder oder anderen isolierenden Stoffen zu tragen, um den Körper gegen Erde zu isolieren. Die Schweißstromquelle muss sich außerhalb des Arbeitsbereiches bzw. der elektrisch leitfähigen Flächen und außerhalb der Reichweite des Schweißers befinden.www.scheppach.com
  • Die erhöhte Gefährdung eines elektrischen Schla- ges, da der Schweißer mit Erde in Berührung kommt, wenn er eine Schweißstromquelle der Klas- se I verwendet, deren Gehäuse durch ihren Schutz- leiter geerdet ist. Schutzkleidung
  • Während der Arbeit muss der Schweißer an seinem ganzen Körper durch die Kleidung und den Ge- sichtsschutz gegen Strahlen und gegen Verbren- nungen geschützt sein.
  • An beiden Händen sind Stulpenhandschuhe aus einem geeignetem Stoff (Leder) zu tragen. Sie müs- sen sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
  • Zum Schutz der Kleidung gegen Funkenflug und Verbrennungen sind geeignete Schürzen zu tragen. Wenn die Art der Arbeiten z.B. das Überkopfschwei- ßen, es erfordert, ist ein Schutzanzug und wenn nö- tig auch Kopfschutz zu tragen.
  • Die verwendete Schutzkleidung und das gesamte Zubehör muss der Richtlinie “Persönliche Schutz- ausrüstung” entsprechen. Schutz gegen Strahlen und Verbrennungen
  • An der Arbeitstelle durch einen Aushang „Vorsicht nicht in die Flammen sehen!“ auf die Gefährdung der Augen hinweisen. Die Arbeitsplätze sind möglichst so abzuschirmen, dass die in der Nähe befindlichen Personen geschützt sind. Unbefugte sind von den Schweißarbeiten fernzuhalten
  • In unmittelbarer Nähe ortsfester Arbeitstellen sollen die Wände nicht hellfarbig und nicht glänzend sein. Fenster sind mindestens bis Kopfhöhe gegen durch- lassen oder Zurückwerfen von Strahlen zu sichern, z.B. durch geeigneten Anstrich. EMV Geräteklassifizierung ACHTUNG! Dieses Gerät der Klasse A ist nicht für den Gebrauch in Wohn- bereichen vorgesehen, in denen die Stromversorgung über ein ö󰀨entliches Niederspannungs-Versorgungssystem erfolgt. Es kann, sowohl durch leitungsgebundene als auch durch abgestrahlte HF-Störungen möglicherweise schwierig sein, in diesen Bereichen elektromagnetische Verträg- lichkeit sicherzustellen. Zusätzlicher Schutz gegen einen Schlag durch Netz- strom im Fehlerfall kann durch Verwendung eines Fehlerstrom-Schutzschalters vorgesehen sein, der bei einem Ableitstrom von nicht mehr als 30 mA betrieben wird und alle netzbetriebenen Einrichtungen in der Nähe versorgt. Der Fehlerstrom- Schutzschalter muss für alle Stromarten geeignet sein. Es müssen Mittel zum schnellen elektrischen Trennen der Schweißstromquelle oder des Schweißstromkrei- ses (z.B. Not-Aus-Einrichtung) leicht zu erreichen sein. Bei der Verwendung von Schweißgeräten unter elek- trisch gefährlichen Bedingungen, darf die Ausgangs- spannung des Schweißgerätes im Leerlauf nicht höher als 113 V (Scheitelwert) sein. Dieses Schweißgerät darf aufgrund der Ausgangsspannung in diesen Fällen verwendet werden. Schweißen in engen Räumen Beim Schweißen in engen Räumen kann es zu einer Gefährdung durch toxische Gase (Erstickungsgefahr) kommen. In engen Räumen darf nur dann geschweißt werden, wenn sich unterwiesene Personen in unmittel- barer Nähe aufhalten, die notfalls eingreifen können. Hier ist vor Beginn des Schweißprozesses eine Be- wertung durch einen Experten vorzunehmen, um zu bestimmen, welche Schritte notwendig sind, um die Sicherheit der Arbeit sicherzustellen und welche Vor- sichtsmaßnahmen während des eigentlichen Schweiß- vorganges getroffen werden sollten. Summierung der Leerlaufspannungen Wenn mehr als eine Schweißstromquelle gleichzeitig in Betrieb ist, können sich deren Leerlaufspannungen summieren und zu einer erhöhten elektrischen Gefähr- dung führen. Schweißstromquellen müssen so ange- schlossen werden, dass diese Gefährdung minimiert wird. Die einzelnen Schweißstromquellen, mit ihren se- paraten Steuerungen und Anschlüssen, müssen deut- lich gekennzeichnet werden, um erkennen zu lassen, was zu welchem Schweißstromkreis gehört. Verwendung von Schulterschlingen Es darf nicht geschweißt werden, wenn die Schweiß- stromquelle getragen wird, z.B. mit einer Schulter- schlinge. Damit soll verhindert werden:
  • Das Risiko, das Gleichgewicht zu verlieren, wenn angeschlossene Leitungen oder Schläuche gezo- gen werden.www.scheppach.com

Warnung! Dieses Elektrowerkzeug erzeugt während des Betriebs ein elektromagnetisches Feld. Dieses Feld kann unter bestimmten Umständen aktive oder passive medizinische Implantate beeinträchtigen. Um die Gefahr von ernsthaften oder tödlichen Verletzun- gen zu verringern, empfehlen wir Personen mit medizi- nischen Implantaten ihren Arzt und den Hersteller vom medizinischen Implantat zu konsultieren, bevor das Elektrowerkzeug bedient wird.

Abmessung L x B x H 370 x 155 x 280 mm Netzspannung U

230V~ / 50/60 Hz Leistungsaufnahme P1 5000 W Schutzart F Isolationsklasse IP 21S Kühlart AF Gewicht der Schweiß- drahttrommel max. 1 kg Gewicht 6,4 kg MIG / Fülldraht - Schweißen Leerlaufspannung U

87 V~ Arbeitsspannung U

15,5 - 20 V~ Schweißstrom l

Höchster Netzstrom Bemessungswert l max 20 A Effektivwert des größ- ten Netzstromes l

8,9 A Energiee󰀩zienz der Stromquelle 84% Leistungsaufnahme im Leerlaufzustand 10W Schweißdraht Ø 0,6 - 0,9 mm Einschaltdauer X 20% 120 A 60% 70 A 100% 53 A Auch wenn das Schweißgerät die Emissionsgrenzwer- te gemäß Norm einhält, können Lichtbogenschweiß- geräte dennoch zu elektromagnetischen Störungen in empfindlichen Anlagen und Geräten führen. Für Störungen, die beim Schweißen durch den Lichtbogen entstehen, ist der Anwender verantwortlich und der An- wender muss geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Hierbei muss der Anwender besonders berücksichti- gen:

  • Netz-, Steuer-, Signal und Telekommunikationslei- tungen
  • Computer und andere mikroprozessorgesteuerte
  • Fernseh-, Radio- und andere Wiedergabegeräte
  • elektronische und elektrische Sicherheitseinrichtun- gen
  • Personen mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten
  • Mess- und Kalibriereinrichtungen
  • Störfestigkeit sonstiger Einrichtungen in der Nähe
  • die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten durchge- führt werden. Um mögliche Störstrahlungen zu verringern, wird empfohlen:
  • Das Schweißgerät einwandfrei zu errichten und zu betreiben, um eine mögliche störende Aussendung zu minimieren.
  • Das Schweißgerät regelmäßig zu warten und in ei- nem guten Pegezustand zu halten.
  • Schweißleitungen sollten vollständig abgewickelt werden und möglichst parallel auf dem Boden ver- laufen.
  • Durch Störstrahlung gefährdete Geräte und Anla- gen sollten möglichst aus dem Schweißbereich ent- fernt werden oder abgeschirmt werden.
  • Einsatz eines elektromagnetischen Filters, der die elektromagnetischen Störungen reduziert. Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen Der Benutzer ist verantwortlich, das Gerät gemäß den Angaben des Herstellers fachgerecht zu installieren und zu nutzen. Soweit elektromagnetische Störungen festgestellt werden sollten, liegt es in der Verantwor- tung des Benutzers, diese mit den oben unter dem Punkt „Wichtiger Hinweis zum Stromanschluss“ ge- nannten technischen Hilfsmitteln zu beseitigen.www.scheppach.com
  • Ö󰀨nen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Ge- rät vorsichtig heraus.
  • Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Ver- packungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhan- den).
  • Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
  • Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Transportschäden. Bei Beanstandungen muss sofort der Zubringer verständigt werden. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
  • Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
  • Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Be- dienungsanleitung mit dem Gerät vertraut.
  • Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiß- und Ersatzteilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
  • Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern sowie Typ und Baujahr des Gerätes an. m WARNUNG! Gerät und Verpackungsmaterial sind kein Kinder- spielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststo󰀨beu- teln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!

Schweißschirm montieren (Abb. 3 + 4) Montieren Sie den Griff (b) am Schweißschirm (c). Montieren Sie das Schutzglas (a) am Schweißschirm (c). Klappen Sie anschließend die drei Seiten des Schweiß- schirms zusammen. Die beiden Seitenteile werden jeweils durch zwei Druckknöpfe mit dem oberen Teil verbunden. Montage Schweißdrahtrolle (Abb. 5 - 8)

  • Öffnen Sie die Abdeckung für die Drahtvorschub- einheit, indem Sie die Verrieglung (d) nach oben drücken. Nun sehen Sie die Drahtvorschubeinheit und die Schweißdrahtrolle (Abb. 6).
  • Entriegeln Sie die Rollenlagerung (f).
  • Drahtrolle vollständig von der Verpackung befreien, sodass diese Problemlos abgerollt werden kann.
  • Drahtrolle wieder in die Rollenlagerung einbauen, achte Sie darauf, dass die Rolle auf der Seite der Drahtführung (g) abgewickelt wird. MMA - Schweißen Leerlaufspannung U

87 V~ Arbeitsspannung U

Höchster Netzstrom Bemessungswert l max 23,6 A Effektivwert des größ- ten Netzstromes l

10,5 A Energiee󰀩zienz der Stromquelle 85% Einschaltdauer X 20% 120 A 60% 70 A 100% 53 A LIFT TIG - Schweißen Leerlaufspannung U

13 V~ Arbeitsspannung U

Höchster Netzstrom Bemessungswert l max 15,3 A Effektivwert des größ- ten Netzstromes l

6,8 A Energiee󰀩zienz der Stromquelle 82% Leistungsaufnahme im Leerlaufzustand 10 W Einschaltdauer X 20% 120 A 60% 70 A 100% 53 A Technische Änderungen vorbehalten!www.scheppach.com

9. Vor Inbetriebnahme

Auswahlknopf für Schweißverfahren (17) Mit dem Auswahlknopf für Schweißverfahren können Sie das von Ihnen gewünschte Schweißverfahren wäh- len. Potentiometer für Schweißspannung (15) Mit dem Potentiometer für Schweißspannung können Sie beim MIG Schweißverfahren die Schweißspan- nungseinstellung vornehmen. Beim MMA Schweißver- fahren stellen Sie die Arc-Force ein. Potentiometer für Drahtvorschub (16) Mit dem Potentiometer können Sie beim MMA und LIFT TIG Schweißverfahren die Schweißspannung einstellen. Beim MIG Schweißverfahren können Sie damit den Drahtvorschub regulieren.

10. In Betrieb nehmen

m Achtung! Vor der Inbetriebnahme das Gerät unbedingt kom- plett montieren! Hinweis: Je nach Anwendung werden unterschiedli- che Schweißdrähte benötigt. Mit diesem Gerät können Schweißdrähte mit einem Durchmesser von 0,6 – 0,9 mm verwendet werden. Vorschubrolle, Schweißdüse und Drahtquerschnitt müssen immer zueinander passen. Das Gerät ist ge- eignet für Drahtrollen bis zu maximal 1000 g. Geräteeinstellung zum Schweißen mit Schutzgas 1 Wählen Sie auf dem Auswahlknopf (17) die Funk- tion MIG-Schweißen (20). 2 a. Schließen Sie das Masseklemme (5) an den Minus-Pol (4) an und arretieren Sie den Stecker, indem Sie diesen im Uhrzeigersinn drehen. b. Das Kabel für den Polaritätswechsel (6) muss an den Plus-Pol (3) angeschlossen werden und arretieren Sie den Stecker, indem Sie diesen im Uhrzeigersinn drehen. c. Den entsprechenden Schweißdraht einlegen und das Druckventil (11) auf der Rückseite des Geräts ö󰀨nen. 3 Das Netzkabel anschließen und die Stromversor- gung aktivieren; nach Anschluss des Massekabels kann mit dem Schweißvorgang begonnen werden.

  • Nun die Justierschraube (h) nach unten drücken und die Druckrolle (j) nach oben klappen. (Abb. 7)
  • Öffnen Sie die Abdeckung (i) um die Vorschubrolle zu Prüfen.
  • Auf der oberen Seite der Vorschubrolle ist die ent- sprechend Drahtstärke angegeben, sollte das an- gegebene Maß nicht der Drahtstärke entsprechen, drehen Sie die Vorschubrolle, gegebenenfalls tau- schen Sie diese aus.
  • Nehmen Sie nun das Drahtende aus dem Spulen- rand und knipsen Sie dieses mit einem Seiten- schneider oder einer Drahtschere ab, achten Sie darauf das der Draht sich nicht abrollt.
  • Führen Sie nun den Draht durch die Drahtführung (g) entlang der Vorschubrolle in die Schlauchpaket- aufnahme (Abb. 7).
  • Spannen Sie die Druckrolle (j) wieder an.
  • Entfernen Sie die Brennerdüse (n) indem Sie diese einfach abziehen. Drehen Sie auch die Stromdüse (m) heraus.
  • Legen Sie das Schlauchpaket (10) möglichst gerade vor dem Schweißgerät aus.
  • Schalten Sie das Schweißgerät an, stellen Sie dazu den Ein-/Ausschalter (1) auf die Position „ON“.
  • Drücken Sie nun die Brennertaste (9) um den Draht- vorschub zu aktivieren. Drücken Sie die taste solan- ge bis der Draht vorne am Brenner herauskommt. Achten Sie dabei auf die Vorschubrolle, sollte diese durchdrehen, spannen Sie die Druckrolle (j) mit der Justierschraube (h). Fassen Sie wären des Vorgangs den Schweiß- draht nicht an, es besteht Verletzungsgefahr!
  • Sobald der Draht ca. 5 cm vorne herausragt, die Brennertaste wieder loslassen. Anschließend schalten Sie das Gerät wieder aus und ziehen den Netzstecker!
  • Schrauben Sie nun die Stromdüse (m) wieder ein, achten Sie darauf das die Stromdüse dem Durch- messer des verwendeten Schweißdrahtes überein- stimmt.
  • Zum Schluss bringen Sie Brennerdüse (n) wieder an. Gasasche anbringen (Abb. 8) Ö󰀨nen Sie die Abdeckung (e) indem Sie die Verrieg- lung (d) nach oben drücken. Legen Sie die Gasflasche (k) in das Gerät hinein und drehen Sie die Flasche in den vorhanden Anschluss ein. Fixieren Sie die Gasflasche (k) mit den im Gerät vor- handenen Spanngurten.www.scheppach.com

Schweißnaht erzeugen Stechnaht oder stoßendes Schweißen Der Brenner wird nach vorne geschoben. Ergebnis: Die Einbrandtiefe ist kleiner, Nahtbreite größer, Naht- oberraupe (sichtbare Oberäche der Schweißnaht) acher und die Bindefehlertoleranz (Fehler in der Ma- terialverschmelzung) größer. Schleppnaht oder ziehendes Schweißen Der Brenner wird von der Schweißnaht weggezogen. Ergebnis: Einbrandtiefe größer, Nahtbreite kleiner, Nahtoberraupe höher und die Bindefehlertoleranz klei- ner. Schweißverbindungen Es gibt zwei grundlegende Verbindungsarten in der Schweißtechnik: Stumpfnaht- (Außenecke) und Kehl- nahtverbindung (Innenecke und Überlappung). Stumpfnahtverbindungen Bei Stumpfnahtverbindungen bis zu 2 mm Material- stärke werden die Schweißkanten vollständig aneinan- der gebracht. Für größere Stärken sollte ein Abstand von 0,5 - 4 mm gewählt werden. Der ideale Abstand hängt von dem geschweißten Material (Aluminium bzw. Stahl), der Materialzusammensetzung sowie der ge- wählten Schweißart ab. Dieser Abstand sollte an ei- nem Probewerkstück ermittelt werden. Flache Stumpfnahtverbindungen Schweißungen sollten ohne Unterbrechung und mit ausreichender Eindringtiefe ausgeführt werden, daher ist eine gute Vorbereitung äußerst wichtig. Die Qualität des Schweißergebnisses wird beeinusst durch: die Stromstärke, den Abstand zwischen den Schweißkan- ten, die Neigung des Brenners und den Durchmesser des Schweißdrahtes. Je steiler der Brenner gegenüber dem Werkstück gehalten wird, desto höher ist die Ein- dringtiefe und umgekehrt. Kehlnahtverbindungen Eine Kehlnaht entsteht, wenn die Werkstücke senk- recht zueinanderstehen. Die Naht sollte die Form eines Dreiecks mit gleichlangen Seiten und einer leichten Kehle haben. MIG Schweißen

  • Verbinden Sie die Masseklemme (5) mit dem zu schweißenden Werkstück. Achten Sie darauf, dass ein guter elektrischer Kontakt besteht.
  • An der zu schweißenden Stelle muss das Werkstück von Rost und Farbe befreit werden.
  • Wählen Sie den gewünschten Schweißstrom je nach Schweißdrahtdurchmesser, Materialstärke und gewünschter Einbrenntiefe.
  • Führen Sie die Brennerdüse (7) an die Stelle des Werkstücks, an der geschweißt werden soll und hal- ten Sie das Schweißschutzschild vor das Gesicht.
  • Betätigen Sie die Brennertaste (9) , um den Schweißdraht zu fördern. Brennt der Lichtbogen, fördert das Gerät Schweißdraht in das Schweißbad.
  • Die optimale Einstellung des Schweißstroms ermit- teln Sie anhand von Tests auf einem Probestück. Ein gut eingestellter Lichtbogen hat einen weichen, gleichmäßigen Summton.
  • Bei einem rauen oder harten Knattern schalten Sie in eine höhere Leistungsstufe (Schweißstrom erhö- hen).
  • Ist die Schweißlinse groß genug, wird der Brenner (8) langsam an der gewünschten Kante entlang- geführt. Der Abstand zwischen Brennerdüse und Werkstück sollte möglichst kurz sein (keinesfalls größer als 10 mm).
  • Gegebenenfalls leicht pendeln, um das Schweißbad etwas zu vergrößern. Für die weniger Erfahrenen besteht die erste Schwierigkeit in der Bildung eines vernünftigen Lichtbogens. Dafür muss der Schweiß- strom richtig eingestellt werden.
  • Die Einbrenntiefe (entspricht der Tiefe der Schweiß- naht im Material) sollte möglichst tief sein, das Schweißbad jedoch nicht durch das Werkstück hin- durch fallen.
  • Ist der Schweißstrom zu niedrig, kann der Schweiß- draht nicht richtig abschmelzen. Infolgedessen taucht der Schweißdraht immer wieder in das Schweißbad bis aufs Werkstück ein.
  • Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unterbrochenen Naht fortzusetzen:
  • Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der Ansatz- stelle.
  • In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmol- zen und anschließend die Schweißnaht weiterge- führtwww.scheppach.com

Überlappungsschweißverbindungen Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werk- stücke müssen so nah wie möglich aneinanderge- bracht werden. Um Verformungen, die während der Materialhärtung eintreten können, zuvorzukommen oder zu verringern, ist es gut, die Werkstücke mit einer Vorrichtung zu - xieren. Es ist zu vermeiden, die verschweißte Struktur zu versteifen, damit Brüche in der Schweißung vermie- den werden. Diese Schwierigkeiten können verringert werden, wenn die Möglichkeit besteht, das Werkstück so zu drehen, dass die Schweißung in zwei entgegen- gesetzten Durchgängen durchgeführt werden kann. Drahtdruchmesser in mm x 10 = Gasuss in l/min Für einen 0,8 mm Draht ergibt sich z.B. ein Wert von ca. 8 l/min. Geräteeinstellung zum Schweißen ohne Schutz- gas Wenn Sie Fülldraht mit integriertem Schutzgas verwen- den, muss kein externes Schutzgas zugeführt werden.

  • Verbinden Sie zunächst das Polaritätswechsel (6) mit dem mit Minus-Pol (4). Arretieren Sie den Ste- cker, indem Sie diesen im Uhrzeigersinn drehen.
  • Verbinden Sie dann die Masseklemme (5) mit dem entsprechenden mit dem Plus-Pol (3) und drehen Sie den Anschluss zur Fixierung im Uhrzeigersinn.
  • Setzen Sie die Fülldraht ein wie unter „Montage Schweißdrahtrolle“ beschrieben ein. Geräteeinstellung zum Schweißen mit Stabelekt- rode 1 Wählen Sie auf dem Auswahlknopf (16) die Funk- tion MMA - Schweißen (18). 2 Schließen Sie das Massekabel (5) an den Plus- Pol (3) gekennzeichnete Anschlussstelle an und arretieren Sie den Stecker, indem Sie diesen im Uhrzeigersinn drehen. 3 Als Nächstes verbinden Sie das Schweißkabel am Minus-Pol (4) und arretieren Sie den Stecker, indem Sie diesen im Uhrzeigersinn drehen. HIN- WEIS! Die Polarität der Drähte kann variieren! Sämtliche Informationen bezüglich der Polarisie- rung sollten auf der Verpackung der vom Herstel- ler gelieferten Elektroden vorhanden sein! 4 Jetzt kann das Netzkabel angeschlossen und die Stromversorgung aktiviert werden; nach An- schluss des Massekabels an das Schweißgerät kann mit der Arbeit begonnen werden. MMA - Schweißen
  • Bereiten Sie das Gerät, wie zuvor unter „Geräte- einstellung zum Schweißen mit Stabelektrode“ beschrieben, vor.
  • Legen Sie gemäß der Vorgaben geeignete Schutz- kleidung an und bereiten Sie ihren Arbeitsplatz vor.
  • Schließen Sie die Masseklemme (5) an das Werk- stück an.
  • Klemmen Sie die Elektrode in den Elektrodenhalter (optional erhältlich).
  • Schalten Sie das Gerät ein, indem Sie den Ein- / Ausschalter (1) auf Position „I“ („ON“) stellen.
  • Wählen Sie den Modus „MMA“ durch Betätigen der Wahltaste (17), bis das Indikatorlämpchen neben „MMA (18)“ leuchtet.
  • Stellen Sie den Schweißstrom mit dem Potentio- meter für Schweißstromeinstellung (15) je nach ver- wendeter Elektrode ein.
  • Halten Sie den Schweißschutzschild vor das Ge- sicht und beginnen Sie mit dem Schweißvorgang.
  • Um den Arbeitsvorgang zu beenden, stellen Sie den Ein- / Ausschalter (1) auf Position „O“(„OFF“). Elektrode Ø (mm) Schweißstrom (A) 1,6 25 - 40 A 2 40 - 60 A 2,5 50 - 80 A 3,2 80 - 130 A m Achtung!: Die Masseklemme (5) und der Elektro- denhalter/die Elektrode dürfen nicht in direkten Kontakt gebracht werden. m Achtung!: Tupfen Sie nicht mit der Elektrode auf das Werkstück. Es könnte beschädigt und die Zündung des Lichtbogens erschwert werden. Sobald sich der Lichtbogen entzündet hat, versuchen Sie eine Distanz zum Werkstück einzuhalten, die dem verwendeten Elektrodendurchmesser entspricht. Der Abstand sollte möglichst konstant bleiben, während Sie schweißen. Die Elektrodenneigung in Arbeitsrichtung sollte 20–30 Grad betragen.www.scheppach.com

Stechendes Schweißen Einbrand kleiner Schweißnahtbreite größer Schweißraupe acher Schweißnahtfehler größer Schleppendes Schwei- ßen Einbrand größer Schweißnahtbreite kleiner Schweißraupe höher Schweißnahtfehler kleiner Hinweis: Welche Art des Schweißens geeigneter ist, entscheiden Sie selbst, nachdem Sie ein Probestück geschweißt haben. Hinweis: Nach vollständiger Abnutzung der Elektrode muss diese ausgetauscht werden. LIFT TIG - Schweißverfahren (Schlauchpaket nicht im Lieferumfang enthalten) Zum LIFT TIG Schweißen folgen Sie bitte den Anga- ben zu Ihrem LIFT TIG Brenner. Der LIFT TIG Modus kann durch Betätigen der Wahltaste (17) ausgewählt werden. Wählen Sie hierzu die Position „LIFT TIG“ (19).

11. Elektrischer Anschluss

Der kundenseitige Netzanschluss sowie die ver- wendete Verlängerungsleitung müssen diesen Vorschriften entsprechen. Schadhafte Elektro-Anschlussleitung An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Iso- lationsschäden. m Achtung!: Benutzen Sie immer eine Zange, um ver- brauchte Elektroden zu entfernen oder heiße Werkstü- cke zu bewegen. Beachten Sie, dass der Elektrodenhalter nach dem Schweißen immer auf ei- ner isolierenden Unterlage abgelegt werden muss. Die Schlacke darf erst nach dem Abkühlen von der Naht entfernt werden. Um eine Schweißung an einer unter- brochenen Naht fortzusetzen:

  • Entfernen Sie zuerst die Schlacke an der An- schlussstelle.
  • In der Nahtfuge wird der Lichtbogen gezündet, zur Anschlussstelle geführt, dort richtig aufgeschmol- zen und anschließend weitergeführt. m Achtung!: Die Schweißarbeit erzeugt Hitze. Des- halb muss das Schweißgerät nach der Benutzung min- destens eine halbe Stunde lang im Leerlauf betrieben werden. Alternativ lassen Sie das Gerät eine Stunde lang abkühlen. Das Gerät darf erst verpackt und ge- lagert werden, wenn sich die Gerätetemperatur norma- lisiert hat. m Achtung!: Eine Spannung, die 10 % unter der Nenn- eingangsspannung des Schweißgeräts liegt, kann zu folgenden Konsequenzen führen:
  • Der Strom des Geräts verringert sich.
  • Der Lichtbogen bricht ab oder wird instabil.
  • Die Lichtbogenstrahlung kann zu Augenentzündun- gen und Hautverbrennungen führen.
  • Spritz- und Schmelzschlacken können Augenverlet- zungen und Verbrennungen verursachen.
  • Montieren Sie das Schweißschutzschild wie unter „Schweißschirm montieren “ beschrieben. Es dürfen ausschließlich Schweißkabel verwendet werden, die im Lieferumfang enthalten sind. Wählen Sie zwischen stechendem und schleppendem Schweißen. Im Folgenden wird der Einuss der Bewe- gungsrichtung auf die Eigenschaften der Schweißnaht dargestellt:www.scheppach.com
  • Säubern Sie das Schweißgerät, sowie dessen Zube- hör regelmäßig von außen. Entfernen Sie Schmutz und Staub mit Hilfe von Luft, Putzwolle oder einer Bürste. Hinweis: Folgende Wartungsarbeiten dürfen nur von ausgewiesenen Fachkräften durchgeführt werden.
  • Stromregler, Erdungsvorrichtung, interne Leitungen, die Kupplungsvorrichtung des Schweißbrenners und Einstellschrauben sollten regelmäßig gewartet werden. Ziehen Sie lockere Schrauben wieder fest und tauschen Sie rostige Schrauben aus.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Isolationswiderstän- de des Schweißgeräts. Verwenden Sie dazu das entsprechende Messgerät.
  • Im Falle eines Defekts oder bei erforderlichem Aus- tausch von Geräteteilen wenden Sie sich bitte an das entsprechende Fachpersonal. Im Geräteinneren benden sich keine weiteren zu war- tenden Teile. Service-Informationen Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgen- de Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Verschleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Ver- brauchsmaterialien benötigt werden. Verschleißteile*: Masseklemme, Stromdüse, Brenner- düse
  • nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! Ersatzteile und Zubehör erhalten Sie in unserem Ser- vice-Center. Scannen Sie hierzu den QR-Code auf der Titelseite.

Lagern Sie das Gerät und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreien sowie für Kinder un- zugänglichen Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 30 ˚C. Bewahren Sie das Werkzeug in der Originalverpackung auf. Decken Sie das Werk- zeug ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schüt- zen. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung bei dem Werkzeug auf. Ursachen hierfür können sein:

  • Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fens- ter oder Türspalten geführt werden.
  • Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung.
  • Schnittstellen durch Überfahren der Anschlusslei- tung.
  • Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose.
  • Risse durch Alterung der Isolation. Solch schadhafte Elektro-Anschlussleitungen dürfen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Isola- tionsschäden lebensgefährlich. Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schä- den überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Über- prüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt. Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlä- gigen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen. Verwenden Sie nur Anschlussleitungen mit Kenn- zeichnung H05RR-F. Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem An- schlusskabel ist Vorschrift.
  • Die Netzspannung muss 230 V~ betragen.
  • Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen einen Querschnitt von 2,5 Quadratmillimeter auf- weisen. Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Aus- rüstung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durch- geführt werden. Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:
  • Daten des Maschinen-Typenschildes

12. Wartung und Reinigung

Gefahr! Ziehen Sie vor allen Reinigungsarbeiten den Netzste- cker. Hinweis: Das Schweißgerät muss für eine einwandfreie Funktion sowie für die Einhaltung der Sicherheitsanfor- derungen regelmäßig gewartet und überholt werden. Unsachgemäßer und falscher Betrieb können zu Aus- fällen und Schäden am Gerät führen.

  • Bevor Sie Reinigungsarbeiten an dem Schweißge- rät durchführen, ziehen Sie das Netzkabel 8 aus der Steckdose, damit das Gerät sicher vom Stromkreis getrennt wird.www.scheppach.com

14. Entsorgung und Wiederverwertung

Das Gerät bendet sich in einer Verpackung um Transportschäden zu verhindern. Diese Verpackung ist Rohsto󰀨 und ist somit wieder verwendbar oder kann dem Rohsto󰀨kreislauf zurückgeführt werden. Das Gerät und dessen Zubehör bestehen aus verschiedenen Materialien, wie z.B. Metall und Kunst- sto󰀨e. Führen Sie defekte Bauteile der Sondermüllent- sorgung zu. Fragen Sie im Fachgeschäft oder in der Gemeindeverwaltung nach! Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll! Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Produkt gemäß Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (2012/19/EU) und nationa- len Gesetzen nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf. Dieses Produkt muss bei einer dafür vor- gesehenen Sammelstelle abgegeben werden. Dies kann z. B. durch Rückgabe beim Kauf eines ähnlichen Produkts oder durch Abgabe bei einer autorisierten Sammelstelle für die Wiederaufbereitung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten geschehen. Der unsachge- mäße Umgang mit Altgeräten kann aufgrund potenziell gefährlicher Sto󰀨e, die häug in Elektro und Elektronik- Altgeräten enthalten sind, negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Durch die sachgemäße Entsorgung dieses Produkts tragen Sie außerdem zu einer e󰀨ektiven Nutzung na- türlicher Ressourcen bei. Informationen zu Sammel- stellen für Altgeräte erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwal- tung, dem ö󰀨entlich-rechtlichen Entsorgungsträger, einer autorisierten Stelle für die Entsorgung von Elekt- ro- und Elektronik-Altgeräten oder Ihrer Müllabfuhr.www.scheppach.com

Die folgende Tabelle zeigt Fehlersymptome auf und beschreibt wie sie Abhilfe scha󰀨en können, wenn Ihre Maschi- ne einmal nicht richtig arbeitet. Wenn Sie das Problem damit nicht lokalisieren und beseitigen können, wenden Sie sich an Ihre Service-Werkstatt. Störung Mögliche Ursache Abhilfe Maschine lässt sich nicht einschalten Keine Netzspannung Überprüfen Sie die Steckdose, Netzkabel, Kabel, Netzstecker; Lassen Sie sie gegebenenfalls von einem qualizierten Elektriker reparieren. Hauptsicherung ist aus- gelöst Überprüfen Sie die Hauptsicherung Ein- / Ausschalter defekt Reparatur durch Kundendienst Kein Zündfunke Masseklemme nicht am Gerät angeschlossen Masseklemme an das Schweißgerät anschließen Masseklemme nicht am Werkstück angebracht Masseklemme an das Werkstück anbringen Maschine lässt sich nicht bedienen, obwohl die Kontroll- lampe für Betrieb leuchtet Schlauchpaket lose Schlauchpaket festziehen Unzureichende Verbin- dung zwischen Erdungs- klemme und Werkstück Stellen Sie sicher, dass der Bereich, an dem die Erdungsklemme befestigt ist, sauber, metallisch blank und frei von Schmutz, Farbe und Öl ist. Maschine lässt sich nicht bedienen, da Kontrolllampe für Überhitzung leuchtet Maschine ist überhitzt Lassen Sie die Maschine abkühlen Einschaltdauer oder Stromstärke ist zu hoch Reduzieren Sie die Einschaltdauer oder die Strom- stärke Unregelmäßi- ger Lichtbogen / Schweißleistung Lose Anschlüsse Überprüfen Sie die Anschlüsse und reinigen Sie diese Falsche Polarität Richtige Polarität anschließen Werkstück ist lackiert oder verschmutzt Werkstück gründlich reinigen, bis die Oberäche me- tallisch blank und frei von Schmutz und Farbe ist.www.scheppach.com

Garantiebedingungen Revisionsdatum 24. März 2021 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte ein Gerät dennoch nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der unten angegebenen Adresse zu wenden. Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch über die Service- rufnummer zur Verfügung. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen für eine problemlose Bearbeitung und Regulierung im Schadensfall dienen. Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen - innerhalb Deutschland - gilt folgendes: 1. Diese Garantiebedingungen regeln unsere zusätzlichen Hersteller-Garantieleistungen für Käufer (private Endverbraucher) von Neugeräten. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Für diese ist der Händler zuständig, bei dem Sie das Produkt erworben haben. 2. Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel an einem von Ihnen erworbenen neuen Gerät, die auf einem Material- oder Her- stellungsfehler beruhen und ist - nach unserer Wahl - auf die unentgeltliche Reparatur solcher Mängel oder den Austausch des Gerätes beschränkt (ggf. auch Austausch mit einem Nachfolgemodell). Ersetzte Geräte oder Teile gehen in unser Eigentum über. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder beruichen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantiefall kommt daher nicht zu- stande, wenn das Gerät innerhalb der Garantiezeit in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben verwendet wurde oder einer gleichzusetzenden Beanspruchung ausgesetzt war.

3. Von unseren Garantieleistungen ausgenommen sind:

- Schäden am Gerät, die durch Nichtbeachtung der Montageanleitung, nicht fachgerechte Installation, Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung (z.B. Anschluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart) bzw. der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen oder durch Einsatz des Geräts unter ungeeigneten Umweltbedingungen sowie durch mangelnde Pege und Wartung entstanden sind. - Schäden am Gerät, die durch missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Werkzeugen bzw. Zubehör), Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Transportschäden, Ge- waltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) entstanden sind. - Schäden am Gerät oder an Teilen des Geräts, die auf einen bestimmungsgemäßen, üblichen (betriebsbedingten) oder sonstigen natürlichen Ver- schleiß zurückzuführen sind sowie Schäden und/oder Abnutzung von Verschleißteilen. - Mängel am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Originalteile sind oder nicht bestimmungsgemäß verwendet werden. - Geräte, an denen Veränderungen oder Modikationen vorgenommen wurden. - Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind. - Geräte an denen eigenmächtig Reparaturen oder Reparaturen , insbesondere durch einen nicht autorisierten Dritten, vorgenommen wurden. - Wenn die Kennzeichnung am Gerät bzw. die Identikationsinformationen des Produktes (Maschinenaufkleber) fehlen oder unlesbar sind. - Geräte die eine starke Verschmutzung aufweisen und daher vom Servicepersonal abgelehnt werden. Schadensersatzansprüche sowie Folgeschäden sind von dieser Garantieleistung generell ausgeschlossen. 4. Die Garantiezeit beträgt regulär 24 Monate* (12 Monate bei Batterien / Akkus) und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Maßgeblich ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg. Garantieansprüche müssen jeweils nach Kenntniserlangung unverzüglich erhoben werden. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlän- gerung der Garantiezeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services. Das betroene Gerät ist in gesäubertem Zustand zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs, - hierin enthalten die Angaben zum Kaufdatum und der Produktbezeichnung - der Kundendienststelle vorzulegen bzw. einzusenden. Wird ein Gerät unvoll- ständig, ohne den kompletten Lieferumfang eingesendet, wird das fehlende Zubehör wertmäßig in Anrechnung / Abzug gebracht, falls das Gerät ausgetauscht wird oder eine Rückerstattung erfolgt. Teilweise oder komplett zerlegte Geräte können nicht als Garantiefall akzeptiert werden. Bei nicht berechtigter Reklamation bzw. außerhalb der Garantiezeit trägt der Käufer generell die Transportkosten und das Transportrisiko. Einen Garantiefall melden Sie bitte vorab bei der Servicestelle (s.u.) an. In der Regel wird vereinbart, dass das defekte Gerät mit einer kurzen Beschreibung der Störung per Abhol-Service (nur in Deutschland) oder - im Reparaturfall außerhalb des Garantiezeitraums - ausreichend frankiert, unter Beachtung der entsprechenden Verpackungs- und Versandrichtlinien, an die unten angegebene Serviceadresse eingesendet wird. Beachten Sie bitte, dass Ihr Gerät (modellabhängig) bei Rücklieferung, aus Sicherheitsgründen - frei von allen Betriebsstoen ist. Das an unser Service-Center eingeschickte Produkt, muss so verpackt sein, dass Beschädigungen am Reklamationsgerät auf dem Transportweg vermieden werden. Nach erfolgter Reparatur / Austausch senden wir das Gerät frei an Sie zurück. Können Produkte nicht repariert oder ausgetauscht werden, kann nach unserem eigenen freien Ermessen ein Geldbetrag bis zur Höhe des Kaufpreises des mangelhaften Produkts erstattet werden, wobei ein Abzug aufgrund von Abnutzung und Verschleiß berücksichtigt wird. Diese Garantieleistungen gelten nur zugunsten des privaten Erstkäufers und sind nicht abtret- oder übertragbar.www.scheppach.com

5. Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches kontaktieren Sie bitte unser Service-Center (via Post, eMail oder telefonisch). Bitte verwenden Sie vorzugsweise unser Formular auf unserer Homepage: https://www.scheppach.com/de/service Bitte senden Sie uns keine Geräte ohne vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei unserem Service-Center. Für die Inanspruchnahme dieser Garantiezusagen ist der Erstkontakt mit unserem Service-Center zwingende Voraussetzung.

6. Bearbeitungszeit - Im Regelfall erledigen wir Reklamationssendungen innerhalb

14 Tagen nach Eingang in unserem Service-Center. Sollte in Ausnahmefällen die genannte Bearbeitungszeit überschritten werden, so informieren wir Sie rechtzeitig. 7. Verschleißteile - Verschleißteile sind: a) mitgelieferte, an- und/oder eingebaute Batterien / Akkus sowie b) alle modellabhängigen Ver- schleißteile (siehe Bedienungsanleitung). Von der Garantieleistung ausgeschlossen sind tief entladene bzw. an Gehäuse und oder Batteriepolen beschädigte Batterien / Akkus. 8. Kostenvoranschlag - Von der Garantieleistung nicht oder nicht mehr erfasste Geräte reparieren wir gegen Berechnung. Auf Nachfrage bei unserem Service-Center können Sie die defekten Geräte für einen Kostenvoranschlag einsenden und ggf. dem Service-Center schriftlich (per Post, eMail) die Reparaturfreigabe erteilen. Ohne Reparaturfreigabe erfolgt keine weitere Bearbeitung.

9. Andere Ansprüche, als die oben genannten, können nicht geltend gemacht werden.

Die Garantiebedingungen gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung zum Zeitpunkt der Reklamation und können ggf. unserer Homepage (www.scheppach.com) entnommen werden. Bei Übersetzungen ist stets die deutsche Fassung maßgeblich. scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH · Günzburger Str. 69 · 89335 Ichenhausen (Deutschland) · www.schep- pach.com Telefon: +800 4002 4002 (Service-Hotline/Freecall Rufnummer dt. Festnetz**) · Telefax +49 [0] 8223 4002 20 · E-Mail: service@scheppach.com

  • Internet: http://www.scheppach.com
  • Produktabhängig auch über 24 Monate; länderbezogen können erweiterte Garantieleistungen gelten ** Verbindungskosten: kostenlos aus dem deutschen Festnetz Änderungen dieser Garantiebedingungen ohne Voranmeldung behalten wir uns jederzeit vor. Ersatzteile Zubehör DokumenteKontakt Reparaturwww.scheppach.com

6. Technische gegevens

CE-Konformitätserklärung Originalkonformitätserklärung CE Declaration of Conformity Déclaration de conformité CE scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Günzburger Str. 69, D-89335 Ichenhausen

Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : SCHEPPACH

Modell : WSE4000-Multi

Kategorie : Schweißgerät