KGZ 3300 - Säge Herkules - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KGZ 3300 Herkules
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 34
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 45
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 5D
1. Gerätebeschreibung (Abb. 1/2)
1. Entriegelungshebel
3. Ein,- Ausschalter
6. Sägeblattschutz beweglich
9. Bodenplatte feststehend
12. Skala für Drehtisch
16. Sicherungsbolzen
17. Sägewellensperre
Kapp,- und Gehrungssäge Spannvorrichtung (19) Verlängerungsstützen Hartmetallbestücktes Sägeblatt (4) Spänefangsack (24) Werkzeug für Sägeblattwechsel (32)
3. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Zug-, Kapp- und Gehrungssäge dient zum Kappen von Holz und Kunststoff, entsprechend der Maschinengröße. Die Säge ist nicht zum Schneiden von Brennholz geeignet. Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung verwendet werden. Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervor- gehende Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller. Es dürfen nur für die Maschine geeignete Säge- blätter verwendet werden. Die Verwendung von Trennscheiben aller Art ist untersagt. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Personen, die die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet sein. Darüber hinaus sind die geltenden Unfallverhütungs- vorschriften genauestens einzuhalten. Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Bereichen sind zu beachten. Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus. Trotz bestimmungsmäßiger Verwendung können bestimmte Restrisikofaktoren nicht vollständig ausgeräumt werden. Bedingt durch Konstruktion und Aufbau der Maschine können folgende Punkte auftreten: Berührung des Sägeblattes im nicht abgedeckten Sägebereich. Eingreifen in das laufende Sägeblatt (Schnittverletzung) Rückschlag von Werkstücken und Werkstückteilen. Sägeblattbrüche. Herausschleudern von fehlerhaften Hartmetallteilen des Sägeblattes. Gehörschäden bei Nichtverwendung des nötigen Gehörschutzes. Gesundheitsschädliche Emissionen von Holzstäuben bei Verwendung in geschlossenen Räumen.
4. Wichtige Hinweise
Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und beachten Sie deren Hinweise. Machen Sie sich anhand dieser Gebrauchsanweisung mit dem Gerät, dem richtigen Gebrauch sowie den Sicher- heitshinweisen vertraut. Sicherheitshinweise Ziehen Sie bei jeglichen Einstell- und Wartungsarbeiten den Netzstecker. Geben Sie die Sicherheitshinweise an alle Personen, die an der Maschine arbeiten, weiter. Verwenden Sie die Säge nicht zum Brennholzsägen. Vorsicht! Durch das rotierende Sägeblatt besteht Verletzungsgefahr für Hände und Finger Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme, ob die Spannung auf dem Typenschild des Gerätes mit der Netzspannung übereinstimmt. Ist ein Verlängerungskabel erforderlich, so vergewissern Sie sich, daß dessen Querschnitt für die Stromaufnahme der Säge ausreichend ist. Mindestquerschnitt 1,5 mm
Kabeltrommel nur im abgerolltem Zustand verwenden. Die Säge nicht am Netzkabel tragen. Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 6D
Setzen Sie die Säge nicht dem Regen aus und benützen Sie die Maschine nicht in feuchter oder nasser Umgebung. Sorgen Sie für gute Beleuchtung. Sägen Sie nicht in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen. Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung! Weite Kleidung oder Schmuck, können vom rotierenden Sägeblatt erfaßt werden. Die Bedienungsperson muß mindestens 18 Jahre alt sein, Auszubildende mind. 16 Jahre, jedoch nur unter Aufsicht. Kinder von dem am Netz angeschlossenem Gerät fernhalten. Überprüfen Sie die Netzanschlußleitung. Verwenden Sie keine fehlerhaften oder beschädigten Anschlußleitungen. Halten Sie den Arbeitsplatz von Holzabfällen und herumliegenden Teilen frei. An der Maschine tätige Personen dürfen nicht abgelenkt werden. Beachten Sie die Motor - und Sägeblatt- Drehrichtung. Das Sägeblatt darf in keinem Fall nach dem Ausschalten des Antriebs durch seitliches Gegendrücken gebremst werden. Bauen Sie nur gut geschärfte, rißfreie und nicht verformte Sägeblätter ein. Es dürfen nur Werkzeuge auf der Maschine verwendet werden, die der EN 847-1:2003 entsprechen. Fehlerhafte Sägeblätter müssen sofort ausgetauscht werden. Benützen Sie keine Sägeblätter, die den in dieser Gebrauchsanweisung angegebenen Kenndaten nicht entsprechen. Es ist sicherzustellen, daß der Pfeil auf dem Sägeblatt mit, dem angebrachtem Pfeil auf dem Gerät übereinstimmt. Vergewissern Sie sich, daß das Sägeblatt in keiner Stellung den Drehtisch berührt, indem Sie bei gezogenem Netzstecker das Sägeblatt mit der Hand, in der 45° und in der 90° Stellung drehen. Sägekopf gegebenenfalls neu justieren. Es ist sicherzustellen, daß alle Einrichtungen, die das Sägeblatt verdecken, einwandfrei arbeiten. Die bewegliche Schutzhabe darf in geöffnetem Zustand nicht festgeklemmt werden. Sicherheitseinrichtungen an der Maschine dürfen nicht demontiert oder unbrauchbar gemacht werden. Beschädigte oder fehlerhafte Schutzeinrichtungen sind unverzüglich auszutauschen. Schneiden Sie keine Werkstücke, die zu klein sind, um sie sicher in der Hand zu halten. Vermeiden Sie ungeschickte Handpositionen, bei denen durch ein plötzliches Abrutschen eine oder beide Hände das Sägeblatt berühren könnten. Bei langen Werkstücken ist eine zusätzliche Auflage (Tisch, Böcke, etc.) erforderlich, um ein kippen der Maschine zu vermeiden. Runde Werkstücke wie Dübelstangen etc. müssen immer mit einer geeigneten Vorrichtung festgespannt werden. Es dürfen sich keine Nägel oder sonstige Fremdkörper in dem zu sägenden Teil des Werkstücksbefinden. Arbeitsstellung stets seitlich vom Sägeblatt. Die Maschine nicht soweit belasten, daß sie zum Stillstand kommt. Drücken Sie das Werkstück immer fest gegen Arbeitsplatte und Anschlagschiene, um ein Wackeln bzw. Verdrehen des Werkstückes zu verhindern. Stellen Sie sicher, daß die Abschnitte sich seitlich von Sägeblatt entfernen können. Andernfalls ist es möglich, daß sie vom Sägeblatt erfaßt und weggeschleudert werden. Sägen Sie niemals mehrere Werkstücke gleichzeitig. Entfernen Sie nie lose Splitter, Späne oder eingeklemmte Holzteile bei laufendem Sägeblatt. Zum Beheben von Störungen oder zum Entfernen eingeklemmter Holzstücke die Maschine ausschalten. - Netzstecker ziehen- Umrüstungen, sowie Einstell-, Meß-, und Reinigungsarbeiten nur bei abgeschaltetem Motor durchführen. - Netzstecker ziehen- Überprüfen Sie vor dem Einschalten, daß die Schlüssel und Einstellwerkzeuge entfernt sind. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes den Motor ausschalten und Netzstecker ziehen. Elektroinstallationen, Reparaturen und Wartungsarbeiten dürfen nur von Fachleuten ausgeführt werden. Sämtliche Schutz- und Sicherheitseinrichtungen müssen nach abgeschlossener Reparatur- oder Wartung sofort wieder montiert werden. Die Sicherheits-, Arbeits-, und Wartungshinweise des Herstellers, sowie die in den Technischen Daten angegebenen Abmessungen, müssen eingehalten werden. Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften und die sonstigen, allgemein anerkannten sicherheitstechnischen Regeln müssen beachtet werden. Merkhefte der Berufsgenossenschaft beachten (VBG 7j). Schließen Sie bei jeder Tätigkeit die Staubabsaug-Einrichtung an. Der Betrieb in geschlossenen Räumen ist nur mit einer geeigneten Absauganlge zulässig. Die Kappsäge muß an einer 230 V Schukosteckdose, mit einer Mindestabsicherung von 16 A, angeschlossen werden. Verwenden Sie keine leistungsschwachen Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 7D
Maschinen für schwere Arbeiten. Verwenden Sie das Kabel nicht für Zwecke, für die es nicht bestimmt ist! Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Überprüfen Sie das Werkzeug auf eventuelle Beschädigungen! Vor weiterem Gebrauch des Werkzeugs müssen Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsgemäße Funktion untersucht werden. Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen oder ob Teile beschädigt sind. Sämtliche Teile müssen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen, um den einwandfreien Betrieb des Werkzeugs sicherstellen. Beschädigte Schutzvorrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Gebrauchsanweisung angegeben ist. Lassen Sie beschädigte Schalter durch eine Kundendienstwerkstatt auswechseln. Dieses Werkzeug entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen. Reparaturen dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden, indem Originalersatzteile verwendet werden; andernfalls können Unfälle für Benutzer entstehen. Abgenutzten Tischeinsatz austauschen. Keine aus Schnellarbeitsstahl gefertigten Säge- blätter verwenden. Darauf achten, dass die Einrichtung zum Schwenken des Armes beim Gehrungssägen sicher befestigt ist. Beim Senkrechtarbeiten Vorsicht walten lassen. Achtung, bei Doppelgehrungsschnitten ist be- sondere vorsicht geboten! Überlasten Sie Ihr Werkzeug nicht. Tragen Sie eine Schutzbrille. Verwenden Sie bei stauberzeugenden Arbeiten eine Atemmaske. Kontrollieren Sie das Werkzeugkabel / Ver- längerungskabel auf Beschädigung. Beim Hantieren mit Sägeblättern Handschuhe tragen.
Staubschutz tragen Geräuschemmisionswerte Das Geräusch dieser Säge wird nach DIN EN
ISO 3744; 11/95, E DIN EN 31201; 6/93, ISO
7960 Anhang A; 2/95 gemessen. Das Geräusch am Arbeitsplatz kann 85 db (A) überschreiten. In diesem Fall sind Schallschutzmaßnahmen für den Benutzer erforderlich. (Gehörschutz tragen!) max. Schalldruckpegel LPA 95,9 dB(A) max. Schalleistungspegel LWA 108,9dB(A) ”Die angegebenen Werte sind Emmisionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeits- platzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emmisions- und Immisionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den derzeitigen am Arbeitsplatz vorhandenen Immisionspegel beein- flussen können, beinhalten die Dauer der Ein- wirkungen, die Eigenart des Arbeitsraumes, andere Geräuschquellen usw., z.B. die Anzahl der Maschinen und anderen benachbarten Vorgängen. Die zuverlässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.”
Wechselstrommotor 230V 50Hz Leistung 1600 Watt Betriebsart S1 Leerlaufdrehzahl n
Hartmetallsägeblatt ø 305 x ø 30 x 3,2 mm Anzahl der Zähne 60 Schwenkbereich -45° / 0° +45° Gehrungsschnitt 0° bis 45° nach links Sägebett-Auflage 522 x 171 mm Sägebreite bei 90° 330 x 102 mm Sägebreite bei 45° 215 x 102 mm Sägebreite bei 2 x 45° (Doppelgehrungsschnitt) 215 x 65 mm Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 8D
6. Vor Inbetriebnahme
Die Maschine muß standsicher aufgestellt werden, d.h. auf einer Werkbank, einem Univer- sal Untergestell o. ä. festschrauben. Vor Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß montiert sein. Das Sägeblatt muß frei laufen können. Bei bereits bearbeitetem Holz auf Fremdkörper wie z.B. Nägel oder Schrauben usw. achten. Bevor Sie den Ein- / Ausschalter betätigen, vergewissern Sie sich, ob das Sägeblatt richtig montiert ist und bewegliche Teile leichtgängig sind. Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine, daß die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen. Hinweis: Dieses Werkzeug wurde vor dem Versand im Werk genau justiert. Prüfen Sie für beste Ergebnisse die Genauigkeit folgender Einstellungen und korrigieren Sie sie bei Bedarf.
6.1 Einstellen der Winkelanschläge auf 90° und
45° (Abb.5/6/7) Lösen Sie den Winkel-Klemmhebel (13) und bewegen Sie den Schneidkopf (4) ganz nach rechts. Stellen Sie den Winkel-Klemmhebel (13) fest. Benutzen Sie zur Einstellung des Sägeblatts auf 90° zum Tisch einen Anschlagwinkel (a/b). Lösen Sie Sicherungsmutter (d), sollte eine Jus- tierung notwendig sein, und drehen Sie Schraube (c) so, daß das Sägeblatt im 90°- Winkel zum Tisch steht. Ziehen Sie die Sicherungsmutter (d) an. Stellen Sie die Winkelanzeige (15) mit Schraube (c) auf 0. Befolgen Sie zur Einstellung des Anschlags bei 45° das gleiche Verfahren, aber bewegen Sie den Schneidkopf nach links und benutzen Sie die linke Schraube (e).
6.2 Einstellen der Anlagefläche (Abb. 12)
Senken Sie den Schneidkopf und drücken Sie die Sperrtaste (16) ein. Stellen Sie sicher, daß der Tisch einen Gehrungswinkel von 0° hat. Setzen Sie einen Anschlagwinkel an der Anlage- fläche und dem Sägeblatt an. Lösen Sie die drei Schrauben (33), wenn das Sägeblatt nicht den Anschlagwinkel berührt. Stellen Sie die Anlagefläche so ein, daß sie den Winkelmesser voll berührt. Ziehen Sie die Schrauben wieder an.
7. Montage und Bedienung
Positionieren Sie das Werkstück immer an der An- lagefläche. Jegliches verdrehte und gekrümmte Werkstück, das nicht flach auf dem Tisch oder an die Anlagefläche gehalten werden kann, kann sich im Sägeblatt verfangen und sollte nicht benutzt werden. Bringen Sie Ihre Hände ni in den Sägebereich. Halten Sie Ihre Hände immer außerhalb der “Hand- verbotszone”, die den gesamten Tisch mitein- schließt. Sie ist mit “No Hands” Symbolen gekenn- zeichnet.
7.1 Montage der Spannvorrichtung und Ver-
längerungsstützen (Abb.1/3/4) Benutzen Sie zum Festspannen des Werkstücks immer die Spannvorrichtung (19). Die Spannvor- richtung in eine der dafür vorgesehenen Auf- nahmen (30) stecken und mit der Klemm- schraube fixieren. Die Verlängerungsstützen links und rechts in die dafür vorgesehenen Aufnahmen (29) in der Bo- denplatte stecken und Klemmschraube fest- ziehen. Für Wiederholungsschnitte kann der serien- mäßige Endanschlag (18) verwendet werden. Dabei den Endanschlag auf eine der Verlängerungsstützen aufschieben und mit Klemmschraube justieren.
7.2 Montage der Staubabsaug-Vorrichtung
(Abb.11/12) Montieren Sie die Staubabsaugerdüse (28) in der Auslaßöffnung unter dem Schneidarm. Montieren Sie das große Ende des Winkelstücks (35) an der Rückseite der Kapp- und Gehrungs- säge aus an der Auslaßöffnung. Das Winkel- stück muß zur Seite oder nach unten zeigen. Am Winkelstück können entweder der Staub- beutel (24) oder ein Saugschlauch zum Ab- saugen des Sägemehls befestigt werden. Zweites Winkelstück an oberen Staubabsaug- stutzen (34) montieren und Saugschlauch (26) aufstecken. Mit dem Y-Stück (27) können oberer und unterer Saugschlauch zusammengeführt und an eine ge- eignete Absauganlage angeschlossen werden.
7.3 Säge aufbauen (Abb.1/2)
Zum Verstellen des Drehtellers (8) den Feststellgriff (10) ca. 2 Umdrehungen lockern um den Drehteller (8) zu entriegeln. Drehteller (8) und Zeiger (11) auf das Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 9D gewünschte Winkelmaß der Skala (12) drehen und mit dem Feststellgriff (10) fixieren. Durch leichtes Drücken des Maschinenkopfes (4) nach unten und gleichzeitiges Herausziehen des Sicherungsbolzens (16) aus der Motorhalterung, wird die Säge aus der unteren Transportstellung entriegelt. Maschinenkopf (4) nach oben schwenken, bis der Sicherungshaken einrastet. Der Maschinenkopf (4) kann durch lösen der Spannschraube (13), nach links auf max. 45° geneigt werden. Warnung! Schließen Sie den Stecker nie an der Stromquelle an, bevor alle Installationen und Einstellungen abgeschlossen sind und Sie die Sicherheits- und Betriebsanweisungen gelesen und verstanden haben.
7.4 Kappschnitt 90° und Drehtisch 0° (Abb.8)
Bei Schnittbreiten bis 170 mm kann die Zugfunktion der Säge mit der Flügelschraube (14) in der hinteren Position fixiert werden. Sollte die Schnittbreite über 170 mm liegen, muss darauf geachtet werden, dass die Flügelschraube (14) locker und der Maschinenkopf (4) beweglich ist. Maschinenkopf (4) in die obere Position bringen. Maschinenkopf (4) am Handgriff (2) nach hinten schieben und gegebenenfalls in dieser Position fixieren. (je nach Schnittbreite) Legen Sie das zu schneidenen Holz an die Anschlagschiene (7) und auf den Drehteller (8). Das Material mit der Spannvorrichtung (19) auf der Bodenplatte (9) feststellen, um ein Verschieben während des Schneidvorgangs zu verhindern. Entriegelungshebel (1) nach unten bewegen um den Maschinenkopf (4) freizugeben. Ein-, Ausschalter (3) drücken um den Motor einzuschalten. Mit dem Griff (2) gleichmäßig und mit leichtem Druck nach unten durch das Werkstück bewegen. Nach Beendigung des Sägevorgangs Maschinenkopf wieder in die obere Ruhestellung bringen und Ein,- Ausschalter (3) loslassen. Achtung! Durch die Rückholfeder schlägt die Maschine automatisch nach oben, d.h. Griff (2) nach Schnittende nicht loslassen, sondern Maschinenkopf langsam und unter leichtem Gegendruck nach oben bewegen.
7.5 Kappschnitt 90° und Drehtisch 0°- 45°
(Abb. 9) Mit der Kappsäge können Schrägschnitte nach links und rechts von 0°-45° zur Anschlagschiene ausgeführt werden. Mit dem Handgriff (2) den Drehtisch (8) auf den gewünschten Winkel einstellen, d.h. der Zeiger (11) auf dem Drehtisch muß mit dem gewünschtem Winkelmaß (12) auf der feststehenden Bodenplatte (9) übereinstimmen. Den Feststellgriff (10) wieder festziehen um Drehtisch (8) zu fixieren. Schnitt wie unter Punkt 7.4 beschrieben ausführen
7.6 Gehrungsschnitt 0°- 45° und Drehtisch 0°
(Abb. 10/12) Mit der Kappsäge können Gehrungsschnitte nach links von 0°- 45° zur Arbeitsfläche ausgeführt werden. Maschinenkopf (4) in die obere Stellung bringen. Den Drehtisch (8) auf 0° Stellung fixieren. Den Klemmhebel (13) lösen und mit dem Handgriff (2) den Maschinenkopf (4) nach links neigen, bis der Zeiger (23) auf das gewünschte Winkelmaß (15) zeigt. Klemmhebel (13) wieder festziehen und Schnitt wie unter Punkt 7.4 beschrieben durchführen.
7.7 Gehrungsschnitt 0°- 45° und
Drehtisch 0°- 45° (Abb. 11) Mit der Kappsäge können Gehrungsschnitte nach links von 0°- 45° zur Arbeitsfläche und gleichzeitig 0°- 45° zur Anschlagschiene ausgeführt werden (Doppelgehrungsschnitt). Maschinenkopf (4) in die obere Stellung bringen. Den Drehtisch (8) durch Lockern des Feststellgriffes (10) lösen. Mit dem Handgriff (2) den Drehtisch (8) auf den gewünschten Winkel einstellen (siehe hierzu auch Punkt 7.5). Den Feststellgriff (10) wieder festziehen um Drehtisch zu fixieren. Die Feststellmutter (13) lösen und mit dem Handgriff (2) den Maschinenkopf (4) nach links, auf das gewünschte Winkelmaß neigen (siehe hierzu auch Punkt 7.5). Feststellmutter (13) wieder festziehen. Schnitt wie unter Punkt 7.4 beschrieben ausführen.
7.8 Austausch des Sägeblatts (Abb. 13)
Netzstecker ziehen Den Maschinenkopf (4) nach oben schwenken. Beweglichen Sägeblattschutz (6) nach oben
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 10D
klappen. Mit einer Hand drücken Sie die Sägewellen- sperre (17) mit der anderen Hand setzen Sie den Schraubenschlüssel (32) auf die Flansch- schraube (25). Drücken Sie fest auf die Sägewellensperre (17) und drehen Sie die Flanschschraube (25) langsam im Uhrzeigersinn. Nach max. einer Umdrehung rastet die Sägewellensperre ein. Jetzt mit etwas mehr kraftaufwand Flanschschraube (25) im Uhrzeigersinn lösen. Drehen Sie die Flanschschraube (25) ganz heraus. Das Sägeblatt (5) vom Innenflansch abnehmen und herausziehen. Das neue Sägeblatt in umgekehrter Reihenfolge wieder einzusetzen und festziehen. Achtung! Die Schnittschräge der Zähne d.h. die Drehrichtung des Sägeblattes, muß mit der Richtung des Pfeils auf dem Gehäuse übereinstimmen. Vor der Sägeblattmontage, müssen die Sägeblattflansche sorgfältig gereinigt werden. Der bewegliche Sägeblattschutz (6) ist in umgekehrter Reihenfolge wieder zu montieren. Vergewissern Sie sich, daß die Sägewellensperre (17) gelöst ist. Bevor Sie mit der Säge weiter arbeiten, ist die Funktionsfähigkeit der Schutzeinrichtungen zu prüfen. Achtung: Nach jedem Sägeblattwechsel prüfen, ob das Sägeblatt in senkrechter Stellung, sowie auf 45° gekippt, im Schlitz des Drehtisches frei läuft.
Lösen Sie den Gehrungs-Einrastknopf (10) und drehen Sie den Tisch ganz nach rechts. Ver- riegeln Sie den Tisch in einem Gehrungswinkel von 45°. Ziehen Sie den Schneidkopf nach vorne und sperren Sie den Schlitten dann fest. Senken Sie den Schneidkopf und drücken Sie die Sperrtaste (16) ein. Tragen sie diese Kapp- und Gehrungssäge am eingebauten Tragegriff (31) und der Sockelseite.
Halten Sie die Lüftungsschlitze der Maschine stets frei und sauber. Staub und Verschmutzungen sind regelmäßig von der Maschine zu entfernen. Die Reinigung ist am besten mit Druckluft oder einem Lappen durchzuführen. Alle beweglichen Teile sind in periodischen Zeitabständen nachzuschmieren. Benutzen Sie zur Reinigung des Kunststoffes keine ätzenden Mittel.
9. Ersatzteilbestellung
Bei der Ersatzteilbestellung sollten folgende Angaben gemacht werden: Typ des Gerätes Artikelnummer des Gerätes Ident- Nummer des Gerätes Ersatzteil- Nummer des erforderlichen Ersatzteils Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 11GB
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 1718
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 2324
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 2627
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 29I
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 41S
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 641. Opis stroja (Slika 1/2)
7.3 Säge aufbauen (Abb.1/2)
Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 7677 Ersatzteilliste KGZ 3300 Art.Nr.: 43.006.52, I-Nr. 01014 Pos. Bezeichnung Ersatzteil-Nr. 01 Entriegelungshebel 43.006.50.01.001 03 Ein- Ausschalter 43.006.50.01.003 05 HM-Sägeblatt 60Z 45.020.59 06 Sägeblattschutz beweglich 43.006.50.01.006 07 Anschlagschiene 43.006.50.01.007 10 Feststellgriff für Sägetisch 43.006.50.01.010 11 Zeiger Tisch und Säge 43.006.50.01.011 13 Klemmschraube 43.006.50.01.013 14 Flügelschraube 43.006.50.01.014 18 Endanschlag 43.006.50.01.018 19 Spannvorrichtung komplett 43.006.50.01.019 20 Verlängerungsbügel 43.006.50.01.020 24 Spänefangsack 43.006.50.01.024 26 Absaugschläuche 2 Stück 43.006.50.01.026 27 Y-Stück 43.006.50.01.027 35 Winkelstück 43.006.50.01.035 o.B. Kohlebürsten komplett 43.006.50.01.028 o.B. Tischeinlage 43.006.50.01.029 o.B. Flügelschrauben-Set (6 Stück) 43.006.50.01.030 Anleitung KGZ 3300 Herkules 19.08.2004 10:31 Uhr Seite 7778 EC ¢‹ÏˆÛË ÂÚÈ Ù˘ ·ÓÙ·fiÎÚÈÛ˘ Dichiarazione di conformità CE EC Overensstemmelseserklæring EU prohlášení o konformitě EU Konformkijelentés EU Izjava o skladnosti Oświadczenie o zgodności z normami Europejskiej Wspólnoty Vyhásenie EU o konformite Декларация за съответствие на ЕО EG Konformitätserklärung EC Declaration of Conformity Déclaration de Conformité CE EC Conformiteitsverklaring Declaracion CE de Conformidad Declaração de conformidade CE EC Konformitetsförklaring EC Yhdenmukaisuusilmoitus EC Konfirmitetserklæring EC Заявление о конформности Dichiarazione di conformità CE Declaraţie de conformitate CE AT Uygunluk Deklarasyonu 98/37/EG 73/23/EWG 97/23/EG 89/336/EWG 90/396/EWG 89/686/EWG 87/404/EWG
2000/14/EG: Landau/Isar, den 16.08.2004Archivierung / For archives: 4300650-50-4155050-ETambergProdukt-ManagementEN 55014-1; EN 55014-2; EN 61029-1; prEN 61029-2-9; EN 61000-3-2; EN 61000-3-11ISC GmbHEschenstraße 6D-94405 Landau/Isar Zug-, Kapp- und Gehrungssäge KGZ 3300 BrunhölzlLeiter Produkt-Management
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