SYM 70 RE - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SYM 70 RE - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SYM 70 RE von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG SYM 70 RE FESTOOL
EG-Konformitätserklärung. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt allen einschlägigen Bestimmungen der folgenden Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent- spricht und mit den folgenden Normen überein- stimmt:
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- 5 Geräteelemente p. 10
- 6 Inbetriebnahme p. 11
- 7 Einstellungen p. 12
- 8 Arbeiten mit der Maschine p. 13
- 9 Wartung und Pflege p. 15
- 10 Zubehör p. 15
- 11 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Gefahrenbereich! Hände fernhalten! Schutzbrille tragen! Gehörschutz tragen! Atemschutz tragen! Schutzhandschuhe tragen! Nicht in den Hausmüll geben. Tipp, Hinweis Handlungsanweisung Schutzklasse II Elektronik: Regelbare Drehzahl p. 15
Sägeblattabmessung a ... max. Schnitttiefe D ... Durchmesser d ... Aufnahmebohrung Holz Laminierte Holzplatten Aluminium Stellrad für Drehzahl CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Gefahrenbereich! Nicht in diesem Be reich aufhalten! Gefahrenbereich! Nicht in diesem Bereich auf halten! 2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeu ge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise – Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vor gesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstoffen wie Stäben, Stan gen, Schrauben usw. verwendet werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile. – Fixieren Sie das Werkstück nach Möglich keit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von je der Seite des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu halten. Wenn Ihre Hand zu nah am Säge Deutsch 7blatt ist, besteht ein erhöhtes Verletzungs risiko durch Kontakt mit dem Sägeblatt. – Das Werkstück muss unbeweglich sein und entweder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt wer den. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt und schneiden Sie nie „frei händig“. Lose oder sich bewegende Werk stücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und zu Verlet zungen führen. – Kreuzen Sie nie die Hand über die vorge sehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks „mit gekreuzten Händen“, d.h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich. – Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Sicherheitsabstand von 100 mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Säge blatts, z.B. beim Entfernen von Holzabfäl len). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu Ihrer Hand ist möglicherweise nicht er kennbar, und Sie können schwer verletzt werden. – Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum An schlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwi schen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke kön nen sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Sägeblatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein. – Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Kleine Abfälle, lose Holzstücke oder andere Gegenstände, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kommen, können mit hoher Geschwindig keit weggeschleudert werden. – Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder fest halten und können beim Sägen ein Klem men des Blatts verursachen oder verrut schen. – Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskapp säge vor Gebrauch auf einer ebenen, fes ten Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird. – Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei je dem Verstellen des Gehrungswinkels da rauf, dass der verstellbare Anschlag rich tig justiert ist und das Werkstück abstützt, ohne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berührung zu kommen. Ohne die Ma schine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständige Schnitt bewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behin derungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt. – Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder länger als die Tischoberseite sind, für eine angemessene Abstützung, z.B. durch Tischverlängerungen oder Sägebö cke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abge stützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt weg geschleudert werden. – Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung heran. Eine instabile Abstützung des Werkstücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts verschieben und Sie und den Hel fer in das rotierende Blatt ziehen. – Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt wer den. Wenn wenig Platz ist, z.B. bei Verwen dung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt verkei len und gewaltsam weggeschleudert wer den. – Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine geeignete Vorrichtung, um Rundma terial wie Stangen oder Rohre ordnungs gemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wodurch sich das Blatt „festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann. Deutsch 8– Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl er reichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verringert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird. – Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand ge kommen sind, ziehen Sie den Netzstecker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Entfernen Sie anschließend das einge klemmte Material. Wenn Sie bei einer sol chen Blockierung weitersägen, kann es zum Verlust der Kontrolle oder zu Beschä digungen der Gehrungskappsäge kommen. – Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf un ten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen.
2.3 Werkzeuge und Werkzeugteile
– Deformierte oder rissige Sägeblätter sowie Sägeblätter mit stumpfen oder defekten Schneiden dürfen nicht verwendet werden. – Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerkzeug vorgesehen sind. – Verwenden Sie nur Sägeblätter, die min destens für die maximale Drehzahl der Sä ge geeignet sind. – Verwenden Sie nur Sägeblätter, die vom Hersteller empfohlen wurden und die für das Material, das Sie bearbeiten wollen, geeignet sind. Dies verhindet eine Überhit zung der Sägezähne beim Sägen. – Transportieren Sie das Sägeblatt nur in ei ner geeigneten Verpackung. Wir empfehlen dazu die Originalverpackung.
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
– Nur Sägeblätter verwenden, die den An gaben aus der bestimmungsgemäßen Ver wendung entsprechen. Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge pas sen, laufen unrund und können Splitter aus dem Werkstoff herausbrechen und heraus schleudern. Diese Splitter können das Au ge des Benutzers oder umstehender Per sonen treffen. – Nur Sägeblätter mit Spanwinkel ≤ 0° ver wenden. Ein Spanwinkel > 0° zieht die Säge ins Werkstück. Es besteht Verletzungsge fahr durch zurückschlagende Säge und ro tierendes Werkstück. – Das Elektrowerkzeug nur in Innenräumen und trockener Umgebung verwenden. – Vor jedem Einsatz die Funktion der Pen delschutzhaube kontrollieren. Das Elek trowerkzeug nur verwenden, wenn es ord nungsgemäß funktioniert. – Nicht mit den Händen in den Spanauswurf greifen. Rotierende Teile können die Hände verletzen. – Beim Arbeiten können gesundheitsschädi gende Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. In Ihrem Land gültige Sicherheitsvorschriften beachten.
Zum Schutz Ihrer Gesundheit eine P2- Atemschutzmaske tragen. In geschlosse nen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen. – Angesägte oder beschädigte Anschläge austauschen. Beschädigte Anschläge kön nen beim Arbeiten mit der Säge wegge schleudert werden. Umstehende Personen können verletzt werden. – Nur original Festool Zubehör und Ver brauchsmaterial verwenden. Nur von Festool getestetes und freigegebenes Zu behör ist sicher und auf die Maschine und die Anwendung perfekt abgestimmt.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät anschließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. Schutzbrille tragen!
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschrif ten können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch: Deutsch 9– Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube, – Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker, – Wegfliegen von Werkstückteilen, – Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschä digten Werkzeugen, – Geräuschemission, – Staubemission.
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
97 dB(A) Schallleistungspegel L
104 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Die angegebenen Geräuschemissionswerte – sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Ver gleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden, – können auch zu einer vorläufigen Einschät zung der Belastung verwendet werden. VORSICHT Die Geräuschemissionen können - abhängig von der Art und Weise, in der das Elektro werkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird - während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen. ► Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festlegen, die auf einer Abschät zung der Belastung während der tatsächli chen Benutzungsbedingungen beruhen. (Hierbei sind alle Anteile des Betriebszyk lus zu berücksichtigen, beispielsweise Zei ten, in denen das Elektrowerkzeug abge schaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft.) 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Elektrowerkzeug ist als Standgerät bestim mungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Leis ten aus Holz, Kunststoff, Aluminiumprofilen und vergleichbaren Werkstoffen. Andere Mate rialien, insbesondere Stahl, Beton und minera lische Werkstoffe, dürfen nicht bearbeitet wer den. Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerkzeug vorge sehen sind. Die Sägeblätter müssen folgende Daten aufwei sen: – Sägeblattdurchmesser 216 mm – Schnittbreite 2,3 mm (entspricht Zahnbrei te) – Aufnahmebohrung 30 mm – Stammblattdicke 1,8 mm – Sägeblatt gemäß EN 847-1 – Sägeblatt mit Spanwinkel ≤ 0° Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer. 4 Technische Daten Leistensäge SYM 70 RE Leistung 1150 W Drehzahl (Leerlauf) 2700 - 5200 min
Gehrungswin kel Innenwinkel 0° - 68° Außenwinkel 0° - 60° Schnittbereich max. Leis tenhöhe 70 mm max. Leis tenbreite 80 mm Werkzeugspindel, Ø 30 mm Gewicht entsprechend EPTA- Procedure 01:2014 9,6 kg 5 Geräteelemente [1-1] Transportsicherung [1-2] Spindelarretierung [1-3] Stellrad für Drehzahl Deutsch 10[1-4] Innensechskantschlüssel [1-5] Ein-/Ausschalter [1-6] Entriegelungshebel für Sägeaggregat [1-7] Handgriff [1-8] Pendelschutzhaube [1-9] Anschlaglineale [1-10] Sägetisch [1-11] Halterung für Winkelschmiege [1-12] Tischeinlage Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung. 6 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden.
6.1 Erste Inbetriebnahme
► Entriegeln Sie die Transportsicherung [1-1] durch Ziehen am Sicherungsstift.
6.2 Aufstellen der Maschine
WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! Montieren Sie die Maschine vor Gebrauch auf eine ebene und stabile Arbeitsfläche (z.B. eine Werkbank). Folgende Montagemöglichkeiten bestehen Schraubzwingen : Befestigen Sie die Maschine mit Schraubzwingen auf der Arbeitsfläche. Die ebenen Flächen an den vier Auflagepunkten des Sägetisches dienen als Spannflächen. Erhöhungsfüße montieren (optional) Wenn Sie einen Systainer als erweiterte Aufla gefläche nutzen möchten, müssen Sie zuvor die mit der Maschine mitgelieferten Erhöhungsfü ße montieren, um die gleiche Höhe von Säge tisch und Systainer zu garantieren. ► Lösen Sie die vier Schrauben [9-2] an den Ecken des Sägetisches mit dem Innen sechskantschlüssel [9-1].
Entfernen Sie die vier Gummifüße. ► Montieren Sie alle vier Erhöhungsfüße mit den beigelegten Schrauben und ziehen Sie die Schrauben fest an. WARNUNG! Stellen Sie vor der Arbeit mit der Maschine sicher, dass alle vier Erhöhungsfüße fest montiert wurden und die Maschine mit montierten Erhöhungsfüßen stabil auf einer ebenen Fläche steht. Die Schrauben aus den Gummifüßen kön nen nicht zur Befestigung der Erhöhungs füße verwendet werden.
Maschine sichern (Transportstellung) ► Drücken Sie den Entriegelungshebel für das Sägeaggregat [1-6]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten. ► Drücken Sie die Transportsicherung [1-1]
Das Sägeaggregat verbleibt nun in der un teren Stellung. ► Verstauen Sie die Innensechskantschlüs sel [1-4] und die Winkelschmiege [4-2] in die dafür vorgesehenen Halterungen und klemmen Sie die Werkstückklemme am Sä getisch [1-10] fest. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Maschine nie an der beweglichen Pendel schutzhaube [1-8] heben oder tragen. ► Maschine zum Tragen seitlich am Säge tisch [1-10] fassen und am Handgriff [1-7]. ► Maschine stets mit zwei Händen heben und tragen.
6.4 Maschine entsichern (Arbeitsstellung)
► Drücken Sie das Sägeaggregat etwas nach unten und ziehen Sie die Transportsiche rung [1-1]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat nach oben.
6.5 Ein-/Ausschalten
► Drücken Sie den Entriegelungshebel [1-6] bis zum Widerstand, um das Sägeaggregat und die Pendelschutzhaube zu entriegeln. ► Drücken Sie den Ein-/Ausschalter [1-5] komplett durch, um die Maschine einzu schalten. Deutsch 11► Lassen Sie den Ein-/Ausschalter zum Aus schalten der Maschine wieder los. ► Warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist und schwenken Sie erst dann das Sägeaggregat nach oben. 7 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
7.1 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Symbol Sägeblatt Werkstoff (Farbe) Feinzahn-Sägeblatt 216x2,3x30 W48 Holz (Gelb) Spezial-Sägeblatt 216x2,3x30 W60 Aluminium (Blau)
WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Ziehen Sie vor dem Werkzeugwechsel den Netzstecker aus der Steckdose. – Betätigen Sie die Spindelarretierung [1-2] nur bei stillstehendem Sägeblatt. – Das Sägeblatt wird beim Arbeiten sehr heiß; fassen Sie es nicht an, bevor es abge kühlt ist. – Tragen Sie, wegen der Verletzungsgefahr an den scharfen Schneiden bei Werkzeug wechsel, Schutzhandschuhe. – Verwenden Sie nur Festool Sägeblätter, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerk zeug vorgesehen sind. Sägeblatt ausbauen ► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Halten Sie beim Herausdrehen der Schrau be die Spindelarretierung [2-1] gedrückt. ► Schrauben Sie die Schraube [2-4] mit dem Innensechskantschlüssel [1-4] komplett heraus (Linksgewinde). ► Drücken Sie den Entriegelungshebel [2-2] der Pendelschutzhaube. ► Öffnen Sie die Pendelschutzhaube [2-7] vollständig. ► Nehmen Sie den Spannflansch [2-5] und das Sägeblatt ab. Sägeblatt einbauen ► Reinigen Sie alle Teile, bevor Sie diese ein bauen (Sägeblatt, Flansche, Schraube). ► Setzten Sie das Sägeblatt auf die Werkzeug spindel. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Darauf achten, dass die Drehrichtun gen von Sägeblatt [2-6] und Maschi ne [2-3] übereinstimmen. ► Drücken Sie die Spindelarretierung [2-1]. ► Befestigen Sie das Sägeblatt mit dem Spannflansch [2-5] und der Schraube [2-4]. ► Ziehen Sie die Schraube [2-4] fest an (Linksgewinde).
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. ► Tragen Sie einen Atemschutz! An den Absaugstutzen [6-3] kann ein Festool- Absauggerät mit einem Absaugschlauch- Durchmesser von 36 mm oder 27 mm ange schlossen werden (36 mm wegen der geringe ren Verstopfungsgefahr empfohlen). ► Ziehen Sie vor der Montage des Absaug schlauchs den Netzstecker aus der Steck dose. ► Befestigen Sie den Absaugschlauch mittels Bajonett-Verschluss am Absaugstutzen [6-3]. Der Spanfänger [8-1] verbessert die Staub- und Späneerfassung. Arbeiten Sie daher nicht ohne montierten Spanfänger. VORSICHT Verletzungsgefahr am Sägeblatt ► Kontakt mit dem Sägeblatt vermeiden. ► Klemmen Sie den Spanfänger an der dafür vorgesehenen Halterung [8-2] durch Ein rasten in die Aussparung fest. Deutsch 128 Arbeiten mit der Maschine WARNUNG Wegfliegende Werkzeugteile/Werkstücktei
Verletzungsgefahr ► Schutzbrille tragen! ► Andere Personen bei der Benutzung fern halten. ► Werkstücke immer fest einspannen. ► Werkstückklemme muss vollständig auf dem Werkstück aufliegen. WARNUNG Pendelschutzhaube schließt nicht Verletzungsgefahr ► Sägevorgang unterbrechen. ► Netzanschlussleitung ausstecken, Schnitt reste entfernen. Bei Beschädigung Pendel schutzhaube austauschen lassen. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Korrekte Arbeitsposition: – vorn an der Bedienerseite; – frontal zur Säge; – neben der Sägeblattflucht. – Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit der Bedienhand am Handgriff festhalten. Die freie Hand immer außerhalb des Ge fahrenbereichs halten. – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Vorschubgeschwindigkeit anpassen, um ei ne Überlastung der Maschine zu verhin dern, sowie ein Schmelzen des Kunststof fes beim Schneiden von Kunststoffen. – Nicht bei defekter Elektronik des Elektro werkzeugs arbeiten, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. – Stellen Sie vor dem Arbeiten sicher, dass das Sägeblatt nicht die Anschlaglineale, die Werkstückklemme, Schraubzwingen oder andere Maschinenteile berühren kann. Bei Nicht-Gebrauch des Elektrowerkzeugs den Netzstecker aus der Steckdose zie hen. Dies optimiert die Lebensdauer der Elektronik.
8.1 Beweglichkeit der Pendelschutzhaube
prüfen Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen kön nen. ► Netzstecker ziehen. ► Pendelschutzhaube mit der Hand greifen und probeweise in das Sägeaggregat hi neinschwenken. Pendelschutzhaube muss leichtgängig be weglich sein und sich nahezu vollständig in das Sägeaggregat versenken lassen. Reinigung des Sägeblattbereichs ► Den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber halten. ► Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel reinigen.
Zum Einsetzen wie folgt vorgehen ► Ziehen Sie vor der Montage der Werkstück klemme den Netzstecker aus der Steckdo se. ► Setzen Sie die Werkstückklemme [5-7]
eine der Bohrungen [5-9] ein. Die Werk stückklemme muss sich vor dem Werk stück befinden.
8.3 Werkstück einspannen
WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Fester Sitz durch beigelegte Werkstück klemme - Spannen Sie Werkstücke immer mit Werkstückklemme fest. Dabei muss der Niederhalter sicher auf dem Werkstück aufliegen. (Anmerkung: Je nach Werk stückkontur, z.B. runde Konturen, können hierfür Hilfsmittel erforderlich sein). Keine Werkstücke bearbeiten, die sich nicht si cher einspannen lassen. – Größe - Keine zu kleinen Werkstücke bear beiten. Abgeschnittenes Reststück sollte aus Sicherheitsgründen nicht kleiner als 30 mm lang sein. Kleine Werkstücke kön nen vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und Anschlaglineal ge zogen werden. Das abgeschnittene Rest stück sollte aus Sicherheitsgründen mit der Werkstückklemme noch sicher spann bar sein. Deutsch 13– Seien Sie besonders vorsichtig, damit keine Werkstücke vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und An schlagslineal gezogen werden. Diese Ge fahr besteht insbesondere bei horizontalen Gehrungsschnitten. Lange Werkstücke Werkstücke, welche über die Sägefläche hi nausragen, zusätzlich abstützen. ► Systainer als zusätzliche Auflagefläche nut zen. ► Werkstück durch beigelegte Werkstück klemme sichern. Dünne Werkstücke Dünne Werkstücke können beim Sägen flattern oder brechen. ► Werkstück verstärken: Gemeinsam mit Ver schnittholz einspannen. Zum Einspannen wie folgt vorgehen ► Legen Sie das Werkstück auf den Sägetisch und drücken Sie es gegen die Anschlagline ale [1-9]. ► Öffnen Sie die Werkstückklemme [5-7] mit dem Hebel [5-1]. ► Drehen Sie den Drehknopf [5-3] gegen den Uhrzeigersinn, um die vertikale Position der Werkstückklemme zu lösen. ► Senken Sie den Niederhalter auf das Werk stück ab. ► Drehen Sie den Drehknopf [5-3] im Uhrzei gersinn, um die vertikale Position der Werkstückklemme zu verriegeln. ► Schließen Sie die Werkstückklemme [5-7] mit dem Hebel [5-1].
8.4 Werkstückanschlag
Gehrungswinkel einstellen Bei Gehrungsschnitten müssen Sie die An schlaglineale [3-3] verstellen, damit diese nicht die Funktion der Pendelschutzhaube behindern oder mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. ► Ziehen Sie vor dem Einstellen der An schlaglineale den Netzstecker aus der Steckdose. ► Öffnen Sie den Klemmhebel [3-2]
► Stellen Sie den gewünschten Gehrungswin kel ein. ► Schließen Sie den Klemmhebel wieder. Anschlaglineale einstellen ► Ziehen Sie vor dem Einstellen der An schlaglineale den Netzstecker aus der Steckdose. ► Öffnen Sie die Drehknöpfe [3-1]. ► Schieben Sie die Anschlaglineale [3-3] möglichst nah an das Sägeblatt, jedoch oh ne es zu berühren. ► Schließen Sie die Drehknöpfe [3-1].
8.5 Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-3] stufenlos zwischen 2700 und 5200 min
ein stellen. Dadurch können Sie die Schnittge schwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen. Empfohlene Stellung des Stellrades Holz 3 - 6 Kunststoff 3 - 5 Faserwerkstoffe 1 - 3 Aluminium- und NE-Profile 3 - 6
Mit der Winkelschmiege [4-2] können beliebige Winkel (z.B. zwischen zwei Wänden) abgenom men werden. Die Winkelschmiege bildet dabei die Winkelhalbierende. Innenwinkel abnehmen ► Öffnen Sie die Klemmung [4-1]. ► Legen Sie die Winkelschmiege mit den bei den Schenkeln [4-2] an den Innenwinkel an. ► Schließen Sie die Klemmung [4-1]. Außenwinkel abnehmen ► Öffnen Sie die Klemmung [4-1]. ► Legen Sie die Winkelschmiege mit den bei den Schenkeln [4-2] an den Außenwinkel an. ► Schließen Sie die Klemmung [4-1]. Winkel übertragen ► Öffnen Sie die Klemmhebel [3-2] an den Anschlaglinealen [3-3]. ► Legen Sie die Winkelschmiege auf den Sä getisch. ► Legen Sie die beiden Anschlaglineale an die Winkelschmiege an. ► Schließen Sie die Klemmhebel [3-2] an den Anschlaglinealen.
► Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen an der Maschine vor. ► Legen Sie das Werkstück [5-8] an ein An schlaglineal [5-6]. ► Spannen Sie das Werkstück mit der Werk stückklemme [5-7] fest. ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Führen Sie das Sägeaggregat am Handgriff langsam nach unten. Deutsch 14► Drücken Sie das Sägeaggregat mit gleich mäßigem Vorschub nach unten und sägen Sie das Werkstück. ► Schalten Sie die Maschine aus. ► Warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist und schwenken Sie erst dann das Sägeaggregat nach oben. 9 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden dienstwerkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Reinigen Sie regelmäßig die Tischeinla ge [1-12] sowie den Absaugkanal am Span fänger [8-1] um Holzsplitter, Staubablage rungen und Werkstückreste zu entfernen. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
9.1 Tischeinlage auswechseln
Arbeiten Sie nicht mit einer abgenutzten Tisch einlage [1-12] , sondern tauschen Sie diese ge gen eine neue aus. ► Öffnen Sie zum Austauschen die fünf Schrauben, mit denen die Tischeinlage am Sägetisch befestigt ist. Eine neue Tischeinlage wird ohne Sägeschlitz ausgeliefert. Daher müssen Sie diesen nach dem Einbau zuerst einsägen.
9.2 Sägeaggregat nachstellen
Mit der Schraube [6-2] können Sie den Schwenkbereich des Sägeaggregates einstel len. Dies kann erforderlich werden, wenn sich der Durchmesser des Sägeblattes beim Nach schärfen verändert hat oder ein neues Säge blatt eingebaut wird. ► Stellen Sie die Anschlaglineale [6-4] auf 0° ein. ► Lösen Sie die Kontermutter [6-1]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten. ► Stellen Sie durch Drehen der Schraube [6-2] das Sägeaggregat entsprechend Bild 7 ein (Linksdrehung - Sägeaggregat wird abgesenkt; Rechtsdrehung - Sägeag gregat wird angehoben). ► Ziehen Sie die Kontermutter [6-1] wieder an. 10 Zubehör Verwenden Sie nur Festool Originalzubehör. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de. Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef fektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
- Sägeblätter für verschiedene Materialien. 11 Umwelt Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten. Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umset zung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuge führt werden. Informationen zur REACH: www.festool.de/ reach Deutsch 15Contents 1 Symbols.....................................................16 2 Safety warnings.........................................16 3 Intended use
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