TKS 80 EBS - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TKS 80 EBS - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TKS 80 EBS von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG TKS 80 EBS FESTOOL
EU-Konformitätserklärung. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt allen einschlägigen Bestimmungen der folgenden Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent- spricht und mit den folgenden Normen überein- stimmt:
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- 5 Geräteelemente p. 14
- 6 Aufbau/Inbetriebnahme p. 14
- 7 Transport p. 16
- 8 SawStop‑AIM-Technologie p. 16
- 9 Weitere Einstellungen / Funktionen p. 19
- 10 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 23
- 11 Aufbewahrung p. 25
- 12 Wartung und Pflege p. 25
- 13 Zubehör p. 26
- 14 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Gehörschutz tragen! Atemschutz tragen! Schutzhandschuhe tragen! Schutzbrille tragen! Aufkleber nicht entfernen! Drehrichtung der Säge und des Säge blatts Holz HPL/TRESPA p. 26
Laminat, Mineralwerkstoffe "$3:- Aluminium, Kunststoff Einstellungsmarkierung Winkelrastan schlag in Zubehörgarage Griffbereich Postionsmarkierung für Kunstoffhalte rungen des Schiebetisches SawStop‑AIM-Technologie Ø 2 54 mm Sägeblattdurchmesser >2.2 mm
Schnittbreite und Stammblattdicke 3mm SawStop AIM Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm löst die SawStop-AIM-Technologie aus oder die TKS 80 EBS startet nicht. Sägeblatt und Patrone dürfen sich nicht berühren! Elektronik mit regelbarer, konstanter Drehzahl und Temperaturüberwa chung STOP Elektrodynamische Auslaufbremse CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Nicht in den Hausmüll geben. Tipp, Hinweis Handlungsanweisung 2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektro werkzeuge (ohne Netzleitung). Deutsch
82.2 Sicherheitshinweise für
1) Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshin
weise – Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktions fähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müs sen repariert oder ersetzt werden. – Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstück dicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen. – Befestigen Sie nach Fertigstellung von Ar beitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabde ckung und Spaltkeil erforderlich ist, un verzüglich wieder das Schutzsystem. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verrin gern das Risiko von Verletzungen. – Stellen Sie vor dem Einschalten des Elek trowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. Versehentli cher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situa tion führen. – Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Be schreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrich tung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert. – Damit der Spaltkeil funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert wer den. – Verwenden Sie das für den Spaltkeil pas sende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil rich tig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
2) Sicherheitshinweise für Sägeverfahren
GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fin gern und Händen nicht in die Nähe des Sä geblatts oder in den Sägebereich. Ein Mo ment der Unachtsamkeit oder ein Ausrut schen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin lenken und zu ernsthaften Verletzungen führen. – Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zu führen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Säge blatts oberhalb des Tisches kann dazu füh ren, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden. – Verwenden Sie bei Längsschnitten nie mals den Gehrungsanschlag zur Zufüh rung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsan schlag niemals zusätzlich den Parallelan schlag zur Längeneinstellung. Gleichzeiti ges Führen des Werkstücks mit dem Paral lelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt. – Üben Sie bei Längsschnitten die Zuführ kraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Ver wenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfs mittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in si cherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt. – Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Ab stand zwischen Hand und Sägeblatt. – Verwenden Sie niemals einen beschädig ten oder angesägten Schiebestock. Ein be schädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Säge blatt gerät. – Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwen den Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ be deutet, das Werkstück statt mit Parallelan schlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihän Deutsch 9diges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Ver klemmen und Rückschlag. – Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach ei nem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Säge blatt führen. – Stützen Sie lange und/oder breite Werk stücke hinter und/oder seitlich des Säge tischs ab, so dass diese waagrecht blei ben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs ab zukippen; dies führt zum Verlust der Kon trolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag. – Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen oder verdrehen Sie das Werk stück nicht. Falls das Sägeblatt ver klemmt, schalten Sie das Elektro werkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netz stecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Mo tors führen. – Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Mate rial kann sich zwischen Sägeblatt und An schlagschiene oder in der Schutzabde ckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen. – Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz- Parallelanschlag, der Kon takt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Paral lelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.
3) Rückschlag - Ursachen und entsprechende
Sicherheitshinweise Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmen den Sägeblatts oder eines bezogen auf das Sä geblatt schräg geführten Schnitts in das Werk stück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwi schen Sägeblatt und Parallelanschlag oder ei nem anderen feststehenden Objekt einge klemmt wird. In den meisten Fällen wird bei einem Rück schlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angeho ben und in Richtung des Bedieners geschleu dert. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissä ge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnah men, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. – Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei einem Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleu dert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen. – Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtig ter Berührung mit dem Sägeblatt kommen, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden. – Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag. – Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichte te Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag. – Verwenden Sie bei verdeckten Säge schnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werk stück bei Rückschlag besser kontrollieren. – Seien Sie besonders vorsichtig beim Sä gen in nicht einsehbare Bereiche zusam mengebauter Werkstücke. Das eintau chende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können. – Stützen Sie große Platten ab, um das Risi ko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Plat ten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberflä che überragen. – Seien Sie besonders vorsichtig beim Sä gen von Werkstücken, die verdreht, ver Deutsch 10knotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit ei nem Gehrungsanschlag oder entlang ei ner Anschlagschiene geführt werden kön nen. Ein verzogenes, verknotetes oder ver drehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag. – Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstü cke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehre re Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen. – Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werk stück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. – Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sä geblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockie ren und Rückschlag.
4) Sicherheitshinweise für die Bedienung von
Tischkreissägen – Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen am Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vor nehmen und wenn die Maschine unbeauf sichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnah men dienen der Vermeidung von Unfällen. – Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbe aufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elek trowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand ge kommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar. – Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtetet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleich gewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ih rer Werkstücke gut zu handhaben. Unord nung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Un fällen führen. – Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder von der Staubabsaugung. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden. – Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen. – Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holz reste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefähr lich sein. – Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Auf nahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Monta geteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. – Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrau ben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Mon tagematerial wurde speziell für Ihre Säge konstruiert, für sicheren Betrieb und opti male Leistung. – Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es können ernsthafte Ver letzungen auftreten, wenn das Elektro werkzeug umkippt oder wenn Sie verse hentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. – Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Un sachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zu behör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
2.3 Weitere Sicherheitshinweise
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei ten und Schutzhandschuhe beim Werk zeugwechsel. – Fehler am Elektrowerkzeug, einschließlich der trennenden Schutzeinrichtungen oder des Werkzeuges, sind sofort dem War tungspersonal zu melden. Erst nach Behe Deutsch 11bung der Fehler darf die Maschine wieder benutzt werden. – Regelmäßig den Stecker und das Kabel prüfen und diese bei Beschädigung von ei ner autorisierten Kundendienst-Werkstätte erneuern lassen. – Es ist verboten eigene Hilfsmittel, wie z.B. Lineale etc. zu verwenden.
2.4 Sicherheitshinweise für das
vormontierte Sägeblatt Verwendung – Die auf dem Sägeblatt abgegebene Höchst drehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehal ten werden. – Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließ lich zur Verwendung in Kreissägen be stimmt. – Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden! – Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemin dert. – Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig. – Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahn dicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden. – WARNUNG! Werkzeuge mit sichtbaren Ris sen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden. Montage und Befestigung – Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen. – Bei der Montage der Werkzeuge muss si chergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannflä che des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen. – Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig. – Die Spannflächen müssen von Verschmut zungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt wer den. – Spannschrauben müssen nach den Anlei tungen des Herstellers angezogen werden. – Zum Einstellen des Bohrungsdurchmes sers von Kreissägeblättern an den Spindel durchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Rin ge, verwendet werden. Die Verwendung lo ser Ringe ist nicht zulässig. Wartung und Pflege – Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden. – Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden. – Werkzeug regelmäßig entharzen und reini gen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwi schen 4,5 bis 8). – Stumpfe Schneiden können an der Spanflä che bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden. – Transport des Werkzeugs nur in einer ge eigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät anschließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. Schutzbrille tragen!
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschrif ten können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch: – Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube, – Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker, – Wegfliegen von Werkstückteilen, Deutsch 12– Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschä digten Werkzeugen, – Geräuschemission, – Staubemission.
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
87 dB(A) Schallleistungspegel L
= 102 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Die angegebenen Geräuschemissionswerte – sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Ver gleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden, – können auch zu einer vorläufigen Einschät zung der Belastung verwendet werden. VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe nen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks. ► Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden. ► Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt wer den. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die TKS 80 EBS ist als transportables Elektro werkzeug bestimmungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Holz, laminierten Holzplatten, NE- Metallen (Nichteisenmetalle) und Kunststoff. ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus ► Beim Sägen von NE-Metallen (Nichteisen metalle), nassen, statisch aufgeladenen oder leitfähigen Materialien SawStop‑AIM- Technologie deaktivieren (Bypass-Modus). Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver wendet werden. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer.
Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Verwendung mit diesem Elektrowerkzeug vor gesehen sind. – Sägeblattabmessungen 254 x 30 x 2,4 mm – Schnittbreite > 2,2 mm (entspricht Zahn breite) – Aufnahmebohrung Ø 30 mm – Stammblattdicke < 1,8 mm – Sägeblatt mit Spanwinkel ≥ 15° – geeignet für Drehzahlen ab 3500 min
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeits stahl (HSS-Stahl) und Nutsägeblätter dürfen nicht verwendet werden.
Nur Festool Patronen verwenden, die für die Verwendung mit diesem Elektrowerkzeug vor gesehen sind. 4 Technische Daten Tischkreissäge TKS 80 EBS Leistung TKS 80 EBS
EU (ohne DK), GB CH, ZA DK, AUS 2200 W 1900 W 2000 W Drehzahl (Leerlauf) 1700 - 3500 min
Deutsch 13Tischkreissäge TKS 80 EBS Aufnahmebohrung Ø 30 mm Schnitthöhe bei 90° / 45° / 47° 0 - 80 mm / 0 - 56 mm / 0 - 54 mm Neigungswinkel -2° - 47° Tischabmessung (L x B) 690 x 580 mm Tischhöhe ausgeklappt 900 mm Tischhöhe eingeklappt 385 mm Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 37,0 kg 5 Geräteelemente [1-1] Zubehörgarage [1-2] Seitliche Griffbereiche [1-3] 4 V-Profile [1-4] Spaltkeil zum Nuten [1-5] Tischeinsatz [1-6] Spaltkeil mit Schutzabdeckungsträ ger [1-7] Schutzabdeckung [1-8] Sicherheitsaufkleber [1-9] Winkelrastanschlag [1-10] Feinjustierung [1-11] Neigungswinkel-Einstellung [1-12] Drehknöpfe für Klappbeine [1-13] Skala [1-14] Schnitthöhen-Einstellung [1-15] Winkelzeiger [1-16] Schiebestockgarage [1-17] Klappbeine [1-18] Abschlusskappe [1-19] Schalterpanel [1-20] Transportrollen [1-21] Versandsicherung Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. 6 Aufbau/Inbetriebnahme VORSICHT Schwere Transportverpackung mit Tisch kreissäge Verletzungsgefahr ► Die Transportverpackung mit der Tisch kreissäge muss von 2 Personen getragen und ausgepackt werden.
TKS 80 EBS WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung des Elektrowerkzeuges das Netzkabel und den Netzstecker. Lassen Sie Schäden nur in einer Fachwerkstatt beheben. ► Verwenden Sie für den Außenbereich nur dafür zugelassene Verlängerungskabel und Kabelverbindungen. WARNUNG Elektrowerkzeug kippt auf unebenem Boden Unfallgefahr ► Auf sicheren Stand des Elektrowerkzeuges achten. Der Boden muss eben sein, darf max. eine Neigung von 10° haben und muss frei von lose herumliegenden Gegenständen (z. B. Spänen und Schnittresten) sein. Deutsch 14Klappbeine VORSICHT Quetschen der Hände oder Finger beim Aus- oder Einklappen der Klappbeine ► Schutzhandschuhe tragen. ► Drehknöpfe für die Klappbeine [1-12] bis zum Anschlag öffnen. ► Klappbeine [1-17] aus- oder einklappen. ► Drehknöpfe für die Klappbeine [1-12] fest drehen. Damit die TKS 80 EBS sicher steht, kann ein Klappbein durch Verdrehen der Abschlusskap
[1-18] in der Länge angepasst werden. Zusatzbeine WARNUNG Unfallgefahr durch kippendes Elektro werkzeug ► Zusatzbeine
immer in Verbindung mit ei ner Tischverbreiterung
oder einem Schie betisch
- Nicht im Lieferumfang enthalten.
6.2 Vor der ersten Inbetriebnahme
► Sämtliches Verpackungsmaterial entfernen, auch Verpackungsmaterial unterhalb des Tisches. ► Versandsicherung [1-21] herausziehen. ► Sicherheitsaufkleber [1-8] entfernen. ► Vormontierten Spaltkeil zum Nuten [1-4] entfernen (siehe Kap. 9.8) und in Zubehör garage [1-1] aufbewahren. ► Vormontiertes Universal-Sägeblatt ggf. ge gen ein Sägeblatt für den zu sägenden Werkstoff tauschen (siehe Kap. 9.11
► Spaltkeil mit Schutzabdeckung montieren (siehe Kap. 9.8). ► Winkelrastanschlag montieren (siehe Kap. 9.5).
6.3 Ein-/Ausschalten
WARNUNG SawStop‑AIM-Technologie funktioniert nur mit Schutzleiterverbindung und mit ange schlossener, geerdeter Stromquelle Verletzungsgefahr ► Stellen Sie sicher, dass die Stromversor gung nicht über die SYS-PST 1500 oder z.B. einen Transformator erfolgt. ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus ► Schalten Sie die TKS 80 EBS nur ein, wenn das Sägeblatt keinen Kontakt mit dem Werkstück, mit Zubehör oder anderen Ge genständen hat. ► Verwenden Sie nur für die TKS 80 EBS vor gesehenes Zubehör. Aufwärmphase Elektronik zu kalt: Bei Umgebungstempe raturen < 5 °C kann sich der Start der TKS 80 EBS verzögern. Startversuch nach einigen Minuten wiederholen. Einschalten ► Zum Einschalten grünen Hauptschal ter [2-1] drücken. Grüne LED [2-4] leuchtet konstant. Rote LED [2-5] blinkt langsam. Die TKS 80 EBS führt eine Selbstkontrolle durch. ► Warten bis sich der Status der LEDs ändert. Grüne LED [2-4] leuchtet konstant. Rote LED [2-5] ist aus. Die TKS 80 EBS befindet sich im Standby. ► Grünen START-Knopf [2-3] drücken Die TKS 80 EBS befindet sich im Sägebetrieb. SawStop‑AIM-Technologie ist aktiviert. WARNUNG SawStop‑AIM-Technologie löst nicht aus ► Berühren Sie das Sägeblatt erst bei voll ständigem Stillstand, wenn es nach dem Einschalten zu einem Stromausfall oder ei nem Spannungsabfall kommt. Ausschalten ► Zum Ausschalten des Sägebetriebes den roten STOPP-Knopf [2-2] drücken. Grüne LED [2-4] blinkt schnell. Rote LED [2-5] ist aus. ► Warten bis das Sägeblatt zum Stillstand ge kommen ist. ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus ► Berühren Sie das Sägeblatt nicht wäh rend es zum Stillstand kommt. Die SawStop‑AIM-Technologie ist weiterhin aktiv und löst bei Berührung aus. Deutsch 15Grüne LED [2-4] leuchtet konstant. Rote LED [2-5] ist aus. Die TKS 80 EBS befindet sich im Standby. ► Grünen Hauptschalter [2-1] drücken. Die TKS 80 EBS ist außer Betrieb. 7 Transport VORSICHT Schwere Tischkreissäge Verletzungsgefahr ► Die Tischkreissäge muss von 2 Personen getragen werden. ► Für den Transport an den seitlichen Griff bereichen [3-3] halten. Niemals an der Schutzabdeckung greifen und transportie ren. ► Zubehör aus dem Lieferumfang in den Zu behörgaragen oder den dafür vorgesehenen Halterungen aufbewahren (Bild 3a, 3b, 3c). Zubehörgarage Spaltkeil mit Schutzabdeckung [3-1] Spaltkeil zum Nuten [3-2] Patrone [3-4] Schiebestock [3-5] Winkelrastanschlag (Einstellungsmarkierungen [3-6] zum Verstauen des Winkelrastan schlags beachten.) [3-7] Netzkabel Netzkabelhalterungen [3-8] Netzkabel [3-9] Werkzeug Innensechskantschlüssel [3-10] Einmaulschlüssel für Spindel flansch [3-11] Einmaulschlüssel für Spindel mutter [3-12] ► Nicht im Lieferumfang enthaltenes Zubehör entfernen. ► Klappbeine einklappen (siehe Kap. 6.1
Die TKS 80 EBS kann transportiert werden.
Für den Transport auf kurzen Distanzen ist die TKS 80 EBS mit Transportrollen [1-20] ver sehen. ► Die TKS 80 EBS an den seitlichen Griffberei chen [1-2] halten und an gewünschte Posi tion ziehen. 8 SawStop‑AIM-Technologie Durch die SawStop‑AIM-Technologie können schwerste Verletzungen vermieden werden. Das Herzstück der SawStop‑AIM-Technologie ist eine Patrone, die einen Alublock mit Hilfe ei ner Feder in das Sägeblatt treibt. Ausgelöst wird der Mechanismus durch einen kapazitiven Sensor, wenn es bei laufendem Betrieb zu ei nem Kontakt mit menschlicher Haut oder ande rem leitfähigem Materialien kommt. Die SawStop‑AIM-Technologie funktioniert nur mit Schutzleiterverbindung und geerdeter Stromquelle. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung nicht über die SYS-PowerSta tion oder z.B. einen Transformator erfolgt. Arbeiten mit der TKS 80 EBS ist nur mit eingesetzter Patrone möglich. WARNUNG Eintretender Schall beim Auslösen der SawStop‑AIM-Technologie Unfallgefahr ► Gehörschutz benutzen. ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus ► Berühren Sie das Sägeblatt nicht mit dem Längsanschlag oder dem Queranschlag. ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus oder die TKS 80 EBS startet nicht. Abstand zwischen Sägeblatt und Anschlag schiene zu klein. ► Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm ei ne Zulage ≥ 19 mm verwenden.
8.1 Funktionsüberwachung
Die SawStop‑AIM-Technologie überwacht kontinuierlich den regulären Sägebetrieb. Den aktuellen Betriebszustand zeigen die LED-Leuchten. Deutsch 16LED-Status im Standby Grüne LED [2-4] leuchtet kon stant. Tischkreissäge fährt in ca. 10 Sekunden hoch. Rote LED [2-5] blinkt langsam. Grüne LED [2-4] leuchtet kon stant. Tischkreissäge ist be triebsbereit und be findet sich im Stand by. Rote LED [2-5] ist aus. Grüne LED [2-4] blinkt schnell. Wiederanlaufschutz Beim Aktivieren des Bypass-Modus wurde gelber SawStop‑AIM- Schalter zu früh los gelassen. Zur Fehlerbehe bung roten STOPP- Knopf drücken. (abwechselnd) Rote LED [2-5] blinkt schnell. Grüne LED [2-4] leuchtet kon stant. Berührung des Säge blatts im Standby. Kontaktauslöser entfernen und bis zur Fehlerbehebung ca. 5 Sekunden warten. Oder: Abstand zwischen Sä geblatt und Ansch schlagschiene zu klein. Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm eine Zulage ≥ 19 mm verwenden. Rote LED [2-5] blinkt schnell. Grüne LED [2-4] ist aus. Fehler der Patronen feststellung. Tischkreissäge ausschalten und Pat ronenfeststellung kontrollieren. Rote LED [2-5] blinkt langsam. Grüne LED [2-4] blinkt langsam. Fehlendes oder zu kleines Sägeblatt. Tischkreissäge ausschalten und pas sendes Sägeblatt (siehe Kap. 3) einset zen. Rote LED [2-5] leuchtet kon stant. Grüne LED [2-4] ist aus. Patrone ersetzen. Tischkreissäge ausschalten. Wenn der Fehler damit nicht behoben ist, neue Patrone einset zen. Oder: Elektronik zu kalt: Aufwärmphase bei Umgebungstempera turen < 5° C. Startversuch nach einigen Minuten wiederholen. Rote LED [2-5] leuchtet kon stant. LED-Status im Betrieb Grüne LED [2-4] blinkt schnell. Sägeblatt kommt zum Stillstand. SawStop‑AIM- Technologie ist aktiv und löst bei Berüh rung aus. Rote LED [2-5] ist aus. Grüne LED [2-4] blinkt langsam. Aktivierter Bypass- Modus. Rote LED [2-5] ist aus. Grüne LED [2-4] blinkt langsam. Berührung des Säge blatts bei aktiviertem Bypass-Modus Fehler behoben wenn das Sägeblatt zum Stillstand kommt. Rote LED [2-5] blinkt schnell. LED-Status im Standby oder im Betrieb Grüne LED [2-4] ist aus. Werkstück zu feucht. Tischkreissäge ausschalten und das Werkstück trocknen oder im Bypass-Mo dus sägen. Rote LED [2-5] blinkt schnell. Deutsch 17Grüne LED [2-4] blinkt schnell. Sägeblatt kommt während des Sägens zum Stillstand. Tischkreissäge aus- und einschalten und Werkstück lang samer sägen. Oder: Tischkreissäge befin det sich im Sägebe trieb und gelber SawStop‑AIM-Schal ter wurde gedrückt. Tischkreissäge aus- und einschalten. Rote LED [2-5] leuchtet kon stant.
8.2 SawStop‑AIM-Technologie aktivieren
Bei Auslieferung und nach jeder erneuten Inbetriebnahme ist die SawStop‑AIM- Technologie aktiviert. ► Roten STOPP-Knopf [2-2] drücken. SawStop‑AIM-Technologie ist aktiviert.
8.3 Bypass-Modus (deaktivierte
SawStop‑AIM-Technologie) Nutzen Sie den Bypass-Modus nur um leitfähige Materialien zu sägen. Aktivieren Sie die SawStop‑AIM-Technologie danach wieder. Bypass-Modus aktivieren ► Gelben SawStop‑AIM-Schalter [2-6] ge drückt halten. Rote LED [2-5] blinkt einmal, danach sofort ► grünen START-Knopf [2-3] drücken. Die TKS 80 EBS läuft an. Rote LED [2-5] blinkt erneut einmal. ► Gelben SawStop‑AIM-Schalter [2-6] und grünen START-Knopf [2-3] loslassen. Grüne LED [2-4] blinkt langsam. Rote LED [2-5] ist aus. Die TKS 80 EBS ist einsatzbereit im Bypass-Mo dus. Bypass-Modus deaktivieren (SawStop‑AIM- Technologie aktivieren) ► Roten STOPP-Knopf [2-2] drücken. SawStop‑AIM-Technologie ist aktiviert.
8.4 Leitfähigkeit des Materiales prüfen
Die Leitfähigkeit von Materialien kann vorab ge prüft werden, ohne dass die SawStop‑AIM- Technologie auslöst. ► Grünen Hauptschalter [2-1] drücken. Die TKS 80 EBS ist betriebsbereit. ► Material an das Sägeblatt legen. Grüne LED [2-4] leuchtet konstant. Rote LED [2-5] blinkt schnell. Material ist leitfähig: Arbeiten im Bypass-Mo dus (siehe Kap. 8.3). Grüne LED [2-4] leuchtet konstant. Rote LED [2-5] ist aus. Material ist nicht leitfähig: Arbeiten mit aktiver SawStop‑AIM-Technologie (siehe Kap. 8.2).
8.5 Ausgelöste SawStop‑AIM-Technologie
WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierten Anlauf der Tischkreissäge ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! Rücksendehinweis zur ausgelösten SawStop‑AIM-Technologie Die Patronen speichern elektronische Daten, die während der Auslösung gemessen werden. Wenn Sie die ausgelöste Patrone an Festool zu rücksenden, können wir diese Daten abrufen, um Elektronik und Software zu analysieren. Bestätigen die ausgelesenen Daten die Auslö sung durch Hautkontakt, erhalten Sie eine Er satzpatrone. Festool behält sich das Recht vor über solche Fälle individuell zu entscheiden. Bitte teilen Sie uns Ihren Namen sowie eine Kontaktmöglichkeit (E-Mail, Telefon, Adresse) mit, damit wir Sie telefonisch oder schriftlich kontaktieren können. Informationen zum Datenschutz und zu den Festool Kontaktdaten finden Sie auf unserer Webseite unter: www.festool.de Patrone und Sägeblatt wechseln Beim Auslösen der SawStop‑AIM-Technologie wird durch die Patrone ein Alublock in das Sä geblatt getrieben und das Sägeblatt kommt un ter dem Tisch zum Stillstand. WARNUNG Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile ► Die Patrone UND das Sägeblatt müssen er neuert werden. Verwenden Sie niemals verzogene Säge blätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen. ► Tischeinsatz demontieren (siehe Kap. 9.6). ► Spaltkeil demontieren (siehe Kap. 9.8
Deutsch 18► Schnitthöhen-Einstellung [4-2] auf das Mi nimum von 0 mm drehen und gegen den Widerstand weiter drehen. Schnitthöhen-Einstellung [4-2] auf das Ma ximum von 80 mm drehen. Die Schnitthöhe ist auf das Maximum von 80 mm eingestellt. ► Patronenfeststellung [4-4] eine Vierteldre hung im Uhrzeigersinn drehen und heraus ziehen [4-5]
► Spindelmutter [4-6] lösen und Flansch [4-7] des Sägeblatts abnehmen. ► Einmaulschlüssel [4-8] als Hebel verwen den, um das Sägeblatt vorsichtig von der Werkzeugspindel zu schieben [4-10]. Einmaulschlüssel [4-9] als Hebel verwen den, um die Patrone vorsichtig von den Be festigungsstiften zu schieben [4-11]. Beide Schritte wiederholen, bis das Säge blatt und die Patrone entfernt sind. ► Neue Patrone montieren (siehe Kap. 9.12
► Neues Sägeblatt montieren (siehe Kap. 9.11). ► Tischeinsatz montieren (siehe Kap. 9.6). ► Spaltkeil montieren (siehe Kap. 9.8). 9 Weitere Einstellungen / Funktionen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug stets das Elektrowerkzeug ausschalten, den Netzstecker aus der Steckdose ziehen und anschließend den Stillstand des Säge blattes abwarten.
Die TKS 80 EBS wird elektronisch überwacht mit folgenden Eigenschaften: Sanftanlauf Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs. Durch den begrenzten Anlaufstrom lösen auch haushaltsübliche Sicherungen nicht aus. Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [2-7] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Kap. 4
einstellen. Damit können Sie die Schnittge schwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen. Drehzahlstufe je Material Holz 6 Laminat, Mineralwerkstoffe 2 ‑ 5 Aluminium, Kunststoff 3 ‑ 6 Die vorgewählte Motordrehzahl wird elektro nisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittge schwindigkeit erreicht. Überlastsicherung Bei extremer Überlastung des Elektro werkzeugs wird die Stromzufuhr reduziert. Wird der Motor für einige Zeit blockiert, wird die Stromzufuhr vollständig unterbrochen. Nach Entlastung bzw. Ausschalten ist das Elek trowerkzeug wieder betriebsbereit. Temperatursicherung Um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden, wird bei zu hoher Motortemperatur die Leis tungsaufnahme begrenzt (z.B. bei zu hohem Druck während des Arbeitens). Steigt die Tem peratur weiter, schaltet das Elektrowerkzeug ab. Erst nach Abkühlung des Motors ist ein er neutes Einschalten möglich. Bremse Beim Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 3 Sekunden elektronisch bis zum Stillstand ab gebremst. Wiederanlaufschutz Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug im Dauerbetriebszu stand nach einer Spannungsunterbrechung wieder selbständig anläuft. Zur Wiederinbet riebnahme muss das Elektrowerkzeug zuerst ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden.
9.2 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kap. 3.1
Deutsch 19Farbe Werkstoff Symbol Gelb Holz Rot Laminat, Mineralwerk stoff HPL/TRESPA
Blau Aluminium, Kunststoff "$3:-
9.3 Schnitthöhe einstellen
Um die Schnitthöhe stufenlos von 0 mm - 80 mm einzustellen: ► An der Schnitthöhen-Einstellung [5-5] dre hen. + erhöht die Schnitthöhe bis auf 80 mm - verkleinert die Schnitthöhe bis auf 0 mm Ein präziser Sägeschnitt wird erreicht, wenn die eingestellte Schnitthöhe 2 mm - 5 mm größer ist als die Werkstückdicke. Bei Verdecktschnitten wird die Schnitthö he nach der gewünschten Tiefe des Ver decktschnittes eingestellt.
9.4 Neigungswinkel einstellen
Das Sägeblatt lässt sich zwischen 0° und 45° schwenken und um ±2° auf -2° und 47° feinjus tieren. ► Neigungswinkel-Einstellung [5-3] gegen Schnitthöhen-Einstellung [5-5] drücken und halten. ► Neigungswinkel-Einstellung [5-3] entlang der Skala [5-1] bewegen, bis der Winkelzei ger [5-2] auf den gewünschten Winkel zeigt. ► Neigungswinkel-Einstellung [5-3] und Schnitthöhen-Einstellung [5-5] loslassen. Für genaue Passarbeiten das Sägeblatt um je weils 2° über die beiden Endstellungen hinaus schwenken: Feinjustierung ► Neigungswinkel auf 0° einstellen um eine Feinjustierung von bis zu -2° einzustellen. Neigungswinkel auf 45° einstellen um eine Feinjustierung von bis zu 47° einzustellen. ► Drehgriff zur Feinjustierung [5-4] drehen. + Endstellung bis 47° - Endstellung bis -2° 0 Nullposition Endstellungen 0° und 45° sind aktiv.
9.5 Winkelrastanschlag
Der Winkelrastanschlag kann als Längsan schlag (Bild 6a) und als Quer- bzw. Winkelan schlag (Bild 6b) eingesetzt werden. WARNUNG Unfallgefahr durch Werkzeug ► Anschlagschiene [6-7] darf nicht in die Schnittbereiche hineinreichen. ► Sämtliche Schrauben und Drehknöpfe des Winkelrastanschlags müssen während des Sägens fest angezogen sein. Montage des Winkelrastanschlags Der mitgelieferte Winkelrastanschlag kann an allen vier V-Profilen [6-12] befestigt werden. ► Drehknopf [6-1] lösen. ► Winkelrastanschlag [6-10] in ein V-Pro fil [6-12] einsetzen. ► Innensechskantschrauben [6-9] justieren um Führung des Winkelrastan schlags [6-10] im V-Profil [6-12] zu stabili sieren. ► Kugellager [6-13] justieren um Winkelrast anschlag [6-10] einzustellen. ► Winkelrastanschlag [6-10] im V-Pro fil [6-12] so weit schieben bis der Winkel rastanschlag [6-10] das grün markierte Feld an der Tischseite verdeckt [6-11]
► Drehknopf [6-1] festdrehen. Winkelrastanschlag als Längsanschlag ► Schraube [6-4] lösen. ► Fixierstift [6-3] anheben. ► Winkel anhand der Skala [6-5] auf 0° ein stellen. ► Fixierstift [6-3] einrasten. ► Schraube [6-4] festdrehen. ► Schraube [6-6] lösen. ► Anschlagschiene [6-7] so einstellen, dass der dreieckige Pfeil innerhalb des grünen Aufkleberfeldes liegt [6-8]. ► Schraube [6-6] festdrehen. Längsanschlag (Bild 6a) ist einsatzbereit. Deutsch 20Winkelrastanschlag als hoher oder niedriger Längsanschlag Der Winkelrastanschlag kann als hoher oder niedriger Längsanschlag verwendet werden. Dazu wird die Anschlagschiene hochkant oder flach eingesetzt. Der niedrige Längsanschlag wird verwen det um eine Kollision mit der Schutzabde ckung zu vermeiden, z.B. bei Gehrungs schnitten mit einem um 45° geschwenkten Sägeblatt. ► Schraube [6-6] lösen. ► Anschlagschiene [6-7] herausziehen, wen den und wieder einsetzen. ► Anschlagschiene [6-7] so einstellen, dass der dreieckige Pfeil innerhalb des grünen Aufkleberfeldes liegt [6-8]. ► Schraube [6-6] festdrehen. Schnittbreite einstellen ► Schraube [6-15] lösen. ► Gewünschte Schnittbreite einstellen. ► Schraube [6-15] festdrehen. Schnittbreite ≤ 3 mm ACHTUNG SawStop‑AIM-Technologie löst aus oder die TKS 80 EBS startet nicht. Abstand zwischen Sägeblatt und Anschlag schiene zu klein. ► Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm ei ne Zulage ≥ 19 mm verwenden. Winkelrastanschlag als Schiebevorrichtung ► Drehknopf [6-1] lösen. Winkelrastanschlag [6-10] kann als Schiebe vorrichtung entlang des V-Profils [6-12] bewegt werden. Winkelrastanschlag als Quer- und Winkelan schlag ► Drehknopf [6-1] lösen. ► Schraube [6-4] lösen. ► Fixierstift [6-3] anheben und Anschlag schiene [6-7] im gewünschten Winkel an hand der Skala [6-5] einstellen. ► Fixierstift [6-3] einrasten. ► Schraube [6-4] festdrehen. ► Schraube [6-15] lösen. ► Anschlagschiene [6-7] aus dem Schnittbe reich herausbewegen. ► Schraube [6-15] festdrehen. Winkelrastanschlag [6-10] kann als Schiebe vorrichtung entlang des V-Profils [6-12] bewegt werden. Quer- und Winkelanschlag (Bild 6b) ist einsatz bereit. Winkelrastanschlag justieren: Parallelität ein stellen ► Anschlagschiene [6-7] im rechten Winkel zum Sägeblatt einstellen (siehe Kap. 9.5). ► Innensechskantschrauben [6-14] lösen. ► Winkelmesser zwischen Sägeblatt und Schiebegriff [6-2] legen. ► Schiebegriff [6-2] anhand des Winkelmes sers auf 90° justieren. ► Innensechskantschrauben [6-14] fest schrauben.
Tischeinsatz demontieren ► Tischeinsatz [7-1] mit Einmaulschlüs sel [7-2] in Pfeilrichtung öffnen. ► Tischeinsatz [7-1] entnehmen. Tischeinsatz montieren ► Tischeinsatz [7-1] in Tisch einsetzen und einrasten. WARNUNG Unfallgefahr durch Rückschlag ► Achten Sie darauf, dass der Tischeinsatz korrekt eingesetzt ist und eine ebene Flä che mit dem Sägetisch bildet.
Schutzabdeckung montieren ► Sägeblatt auf maximale Schnitthöhe ein stellen (siehe Kap. 9.3). ► Neigungswinkel auf 0° einstellen (siehe Kap. 9.4
► Schraube [8-2] aus Schutzabdeckung [8-1] herausdrehen.
Den in der Schutzabdeckung [8-1] lie genden Längszapfen in die Nut [8-4] des Spaltkeils [8-5] einführen. ► Schraube [8-2] wieder in die Schutzabde ckung [8-1] und durch das Loch im Spalt keil [8-3] stecken und festdrehen. Schutzabdeckung demontieren ► Sägeblatt auf maximale Schnitthöhe ein stellen (siehe Kap. 9.3). ► Neigungswinkel auf 0° einstellen (siehe Kap. 9.4
► Schutzabdeckung [8-1] festhalten und Schraube [8-2] herausdrehen. Deutsch 21► Den in der Schutzabdeckung liegenden Längszapfen aus der Nut [8-4] des Spalt keils [8-5] ziehen und Schutzabde ckung [8-1] abnehmen. ► Schraube [8-2] wieder in die Schutzabde ckung [8-1] stecken und festdrehen. Schutzabdeckung einstellen ► Drehknopf [8-8] lösen. ► Zum Einstellen des Winkelrastanschlags den seitlichen Splitterschutz der Schutzab deckung [8-6] mit der Rastnase [8-7] in oberer Position verrasten.
Schutzabdeckung in die obere Position heben und Drehknopf [8-8] festdrehen.
Nach Einstellung des Winkelrastan schlags den Drehknopf [8-8] wieder lösen und den seitlichen Splitterschutz der Schutzabdeckung [8-6] aushängen. Die Schutzabdeckung [8-1] und der Splitterschutz der Schutzabde ckung [8-6] müssen frei auf der Tisch platte liegen.
9.8 Spaltkeil wechseln
Spaltkeil mit Schutzabdeckung [9-1] für Längs- und Winkelschnitte verwenden. Spaltkeil zum Nuten [9-2] für Verdeckt schnitte verwenden. WARNUNG Unfallgefahr durch Rückschlag ► Direkt im Anschluss an Arbeiten, die das Entfernen des Spaltkeils mit Schutzabde ckung erfordern, unbedingt wieder die Si cherheitseinrichtungen installieren. Mit montiertem Tischeinsatz ► Schnitthöhe auf das Maximum von 80 mm einstellen (siehe Kap. 9.3). ► Innensechskantschlüssel [9-4] aus der Hal terung [9-5] entnehmen. ► Innensechskantschlüssel [9-4] vollständig in die Öffnung [9-3] stecken. ► Innensechskantschlüssel [9-4] im Uhrzei gersinn bis zum Anschlag drehen. ► Spaltkeil entnehmen bzw. wechseln (Bild 9c). ► Innensechskantschlüssel [9-4] gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. ► Innensechskantschlüssel [9-4] entnehmen und in der Halterung [9-5] aufbewahren. Mit demontiertem Tischeinsatz ► Hebelgriff [9-6] im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. ► Spaltkeil entnehmen bzw. wechseln (Bild 9c). ► Hebelgriff [9-6] gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
WARNUNG Gesundheitsgefährdende Stäube Verletzung der Atemwege ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. ► Tragen Sie einen Atemschutz. Die TKS 80 EBS besitzt zwei Absauganschlüsse mit Bajonettkupplung: Oberer Absauganschluss [10-1] mit Ø 27 mm und unterer Absauganschluss [10-4] mit Ø 36 mm. ► Zur Führung des oberen Absaugschlauches den Absaugschlauchhalter [10-2] an eines der V-Profile stecken. Das Absaugset [10-3] führt beide Absaugan schlüsse zusammen, so dass ein Festool Ab saugmobil mit Anschlussstutzen Ø 50 mm an geschlossen werden kann.
9.10 Sägeblattabdeckung
Sägeblattabdeckung öffnen ► Schraube [11-1] lösen und die beiden Schlüssel entnehmen. ► Drehknopf [11-2] lösen. ► Verschluss [11-3] mit Einmaulschlüssel für Spindelflansch [11-5] oder mit geeignetem Schraubendreher öffnen. ► Sägeblattabdeckung [11-4] öffnen. Sägeblattabdeckung schließen ► Sägeblattabdeckung [11-4] einsetzen. ► Verschluss [11-3] mit Einmaulschlüssel für Spindelflansch [11-5] schließen. ► Beide Einmaulschlüssel einsetzen und Schraube [11-1] festdrehen. ► Drehknopf [11-2] festdrehen. Deutsch
229.11 Sägeblatt wechseln
VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar fes Einsatzwerkzeug ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden. ► Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. Sägeleistung und Schnittqualität hängen wesentlich vom Zustand und der Zahnform des Sägeblatts ab. Deshalb nur scharfe, und für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignete Sägeblätter verwenden. Sägeblatt demontieren ► Sägeblattabdeckung öffnen (siehe Kap. 9.10
► Tischeinsatz demontieren (siehe Kap. 9.6) ► Maximale Schnitthöhe einstellen (siehe Kap. 9.3). ► Mit den beiden Einmaulschlüsseln [12-1] das Sägeblatt [12-2] von der Werkzeugspin del [12-3] lösen. ► Spindelmutter [12-5] und Spindel flansch [12-4] von der Werkzeugspin del [12-3] abnehmen. ► Sägeblatt [12-2] von der Werkzeugspin del [12-3] abnehmen. Ein neues oder anderes Sägeblatt kann mon tiert werden. WARNUNG Unfallgefahr durch lose rotierendes Säge blatt ► Drehrichtung von Sägeblatt und Säge müs sen übereinstimmen (siehe Pfeilrichtung). ► Beschriftung des Sägeblatts muss sichtbar sein. ► Spindelflansch [12-4] und Spindelmut ter [12-5] mit Anzugdrehmoment ≥ 25 Nm festziehen. Sägeblatt montieren ► Neues oder anderes Sägeblatt [12-6] auf die Werkzeugspindel [12-3] aufsetzen. ► Spindelflansch [12-4] auf die Werkzeug spindel [12-3] aufsetzen und Spindelmut ter [12-5] mit den beiden Einmaulschlüs seln [12-1] festziehen. Sägeblatt und Patrone dürfen sich nicht berühren. ► Tischeinsatz montieren (siehe Kap. 9.6). ► Sägeblattabdeckung schließen (siehe Kap. 9.10).
9.12 Patrone wechseln
Patrone demontieren ► Sägeblattabdeckung öffnen (siehe Kap. 9.10
► Neigungswinkel auf 0° einstellen (siehe Kap. 9.4).
Patronenfeststellung [13-1] eine Viertel drehung im Uhrzeigersinn drehen. ► Patronenfeststellung [13-1] herauszie hen.
Patrone [13-3] von den Befestigungsstif ten [13-2] abziehen. WARNUNG SawStop‑AIM-Technologie löst nicht aus ► Verwenden Sie niemals eine beschädigte oder heruntergefallene Patrone. Patrone montieren
Schutzkappe [13-4] von neuer Patrone abziehen. ► Patrone [13-6] auf die Befestigungsstif te [13-5] aufsetzen.
Patronenfeststellung [13-7] einsetzen. ► Patronenfeststellung [13-7] eine Viertel drehung gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sägeblatt und Patrone dürfen sich nicht berühren. ► Sägeblattabdeckung schließen (siehe Kap. 9.10). 10 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug
10.1 Sicheres Arbeiten
Beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Si cherheitshinweise sowie folgende Regeln be achten: Schutzeinrichtungen – Das Elektrowerkzeug darf nur benutzt wer den, wenn sich alle Schutzeinrichtungen in der vorgesehenen Position befinden und wenn sich das Elektrowerkzeug in gutem Zustand befindet und ordnungsgemäß ge wartet ist. – Verwenden Sie immer die mitgelieferten Spaltkeile und die Schutzabdeckung. Ach ten Sie auf deren korrekte Einstellung wie in der Betriebsanleitung beschrieben. Ein nicht korrekt eingestellter Spaltkeil und Deutsch 23das Entfernen von sicherheitsrelevanten Bauteilen, wie der Schutzabdeckung, kann zu schweren Verletzungen führen. – Die Tischplatte und der Tischeinsatz dürfen keine Beschädigungen (z.B. Einschnitte am Sägespalt) aufweisen. Tauschen Sie eine beschädigte Tischplatte oder einen beschä digten Tischeinsatz unverzüglich aus. – Arbeiten Sie nie ohne eingesetzten Tisch einsatz. Arbeitsposition – Korrekte Arbeitsposition: – vorn an der Bedienerseite; – frontal zur Säge; – neben der Sägeblattflucht. – Verletzungsgefahr durch wegfliegende Tei le. Umstehende Personen können verletzt werden. Abstand halten. Arbeitsbereites Abstellen – Um Stolpern zu vermeiden, das Netzkabel auf die Netzkabelhalterungen hängen (sie he Kap. 7) und das Absaugmobil nahe dem Elektrowerkzeug abstellen. Schutzhandschuhe – Tragen Sie keine Schutzhandschuhe beim Sägen. Schutzhandschuhe können vom Sä geblatt erfasst werden und die Hand in das Sägeblatt ziehen. Drehzahl – Um eine Überhitzung des Sägeblatts oder ein Schmelzen des Kunststoffes zu vermei den, stellen Sie für das Schnittmaterial die richtige Drehzahl ein und verwenden Sie beim Schneiden keine übermäßige And ruckkraft. Elektronik – Nicht bei defekter Elektronik des Elektro werkzeugs arbeiten, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik erkennen Sie am fehlenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahlregelung möglich ist und bei Rauchentwicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine. Werkstücke – Arbeiten Sie nicht mit übergroßen und zu schweren Werkstücken, die das Werkzeug beschädigen könnten. – Lange Werkstücke an der Abnahmeseite abstützen. Sägeblattbereich – Halten Sie den Bereich hinter dem Säge blatt frei von Schnittresten oder sonstigen Werkstückteilen. – Entfernen Sie keine Schnittreste oder sonstige Werkstückteile aus dem Schnitt bereich, solange die Tischkreissäge läuft und die Sägeeinheit sich noch nicht in Ru hestellung befindet. – Ist das Sägeblatt blockiert, schalten Sie die Maschine sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker. Entfernen Sie erst dann das verkeilte Werkstück.
WARNUNG Unfallgefahr durch rotierendes Sägeblatt ► Bei einem Abstand von 50 - 150 mm zwi schen Anschlagschiene [14-2] und Säge blatt [14-3] immer den mitgelieferten Schiebestock [14-1] verwenden. Bei Nichtbenutzung den Schiebe stock [14-1] in der Schiebstockgara ge [14-4] aufbewahren.
► Für Längsschnitte den Spaltkeil mit Schutz abdeckung verwenden (siehe Kap. 9.8
► Winkelrastanschlag als Längsanschlag ein stellen (siehe Kap. 9.5). ► Werkstück am Anschlag führen.
10.4 Gehrungslängsschnitte
Werkstücke mit einer Breite ≤ 150 mm ausschließlich rechte Anschlagschiene verwenden. Dies sorgt für mehr Platz zwi schen Anschlagschiene und Sägeblatt ► Spaltkeil mit Schutzabdeckung verwenden (siehe Kap. 9.8
► Winkelrastanschlag als Längsanschlag ein stellen (siehe Kap. 9.5). ► Neigungswinkel des Sägeblatts einstellen (siehe Kap. 9.4). ► Werkstück am Anschlag führen.
► Für Winkelschnitte den Spaltkeil mit Schutzabdeckung verwenden (siehe Kap. 9.8
► Winkelrastanschlag als Quer- und Winkel anschlag verwenden (siehe Kap. 9.5). ► Werkstück mit Anschlag führen. Deutsch 2410.6 Verdecktschnitte WARNUNG Unfallgefahr durch Rückschlag ► Direkt im Anschluss an Arbeiten, die das Entfernen des Spaltkeils mit Schutzabde ckung erfordern, unbedingt wieder die Si cherheitseinrichtungen installieren. Komplizierte Verdecktschnitt-Verfahren, z. B. Eintauchsägen oder Auskehlen, sind nicht zulässig. Verwenden Sie für Verdecktschnitte einen Druckkamm
, damit das Werkstück wäh rend des Schnittes fest auf den Tisch ge drückt wird.
- Nicht im Lieferumfang enthalten. Für Verdecktschnitte den Spaltkeil zum Nuten verwenden (siehe Kap. 9.8). Nuten ► Nutbreite einstellen (siehe Kap. 9.3
► Winkelrastanschlag als Längsanschlag ein stellen (siehe Kap. 9.5). ► Werkstück am Anschlag führen. ► Vorgang wiederholen bis zur gewünschten Nutbreite. Falzen Den ersten Schnitt in die schmale Seite des Werkstückes sägen. ► Schnitthöhe des ersten Schnittes einstellen (siehe Kap. 9.3
► Winkelrastanschlag als Längsanschlag ein stellen (siehe Kap. 9.5). Der erste Schnitt in die schmale Seite des Werkstückes kann durchgeführt werden. ► Werkstück wenden. ► Schnitthöhe des zweiten Schnittes einstel len (siehe Kap. 9.3). ► Winkelrastanschlag als Längsanschlag ein stellen (siehe Kap. 9.5). Abstand zum Längsanschlag so wäh len, dass die bereits gesägte Nut nicht an der Seite des Anschlags liegt. Der zweite Schnitt an der schmalen Seite des Werkstückes kann durchgeführt werden. 11 Aufbewahrung ► Netzstecker aus der Steckdose ziehen. ► Absaugschlauch entfernen. ► Zubehör aus dem Lieferumfang in den Zu behörgaragen oder den dafür vorgesehenen Halterungen aufbewahren (siehe Kap. 7
► Nicht im Lieferumfang enthaltenes Zubehör entfernen. ► TKS 80 EBS nicht im Freien lagern. VORSICHT Schnittverletzungen durch hervorstehende Teile ► Tischkreissäge aufrecht lagern. 12 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden dienstwerkstatt durchgeführt werden. WARNUNG Falsche Prüfungen können zur Beschädi gung des Geräts und zur Verletzung des An wenders führen ► Zur Prüfung der elektrischen Sicherheit sind spezielle Informationen erforderlich. Diese sind bei der Festool Servicewerk stätte ihres Landes erhältlich. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. ► Staubablagerungen durch Absaugen entfer nen. Deutsch 25► Wenn Holzsplitter den Absaugkanal ver stopfen: ▷ Sägeblattabdeckung öffnen (siehe Kap. 9.10). ▷ Sägeblattabdeckung aussaugen. ► Wickeln Sie nach Beendigung der Arbeit das Netzkabel wieder auf (Bild 3b
Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand. 13 Zubehör Verwenden Sie nur Festool Originalzubehör. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de. Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef fektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
- Sägeblätter für verschiedene Materialien.
- Längsanschlag 14 Umwelt Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten. Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umset zung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuge führt werden. Informationen zur REACh: www.festool.com/ reach Deutsch 26Contents 1 Symbols.....................................................27 2 Safety warnings.........................................27 3 Intended use
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