Silex 95 H - Fräsmaschine STIGA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Motorhacke (Fräst) |
| Marke | Stiga |
| Modell | Silex 95 H |
| Fräsbreite | 500 mm |
| Schnittbreite (Messerbalken) | 870 mm |
| Länge (mit Fräse) | 1400 mm |
| Höhe | 1000 mm |
| Gewicht (mit Fräse) | 78 kg |
| Radspur | 430 mm |
| Bereifung | 2 Luftreifen 13x5.00-6 |
| Motortyp | Viertakt-Verbrennungsmotor, luftgekühlt |
| Kraftstofftankinhalt | 1,5 Liter |
| Kraftstoff | Bleifreies Benzin |
| Vorwärtsgeschwindigkeit (1. Gang) | 1,1 km/h (mit Fräse) |
| Rückwärtsgeschwindigkeit (R) | 2,2 km/h (mit Fräse) |
| Drehzahl der Fräswelle | 275 U/min |
| Schalldruckpegel (am Fahrerplatz) | 77,8 dB(A) (mit Fräse) |
| Vibration der Holmgriffe | 5,5 m/s² (mit Fräse) |
| Getriebeschmiermittel | Öl SAE 80, Inhalt 0,4 L |
| Wartung (Getriebeölwechsel) | Alle 150 Betriebsstunden |
| Sicherheit | Not-Aus-Vorrichtung, automatische Getriebeauskupplung |
| Garantie | Gültig nur mit Originalteilen |
Häufig gestellte Fragen - Silex 95 H STIGA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Silex 95 H STIGA
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung vor der Inbetriebnahme.
Achtung: drehende Hackwerkzeuge
Achtung: Messerrotation
Serienummer -fortlaufend
Sicherheitsmaßnahmen
Bedienungshinweise
Transport
Montage
Einstellung
Wartung
Technische Daten
Lärmemission

Unfallgefahr fur den Bedlener und die Personen in der Reichweite der Maschine.
Übersetzung der originalen Betriebsanleitung
Einleitung
Verehrter Kunde,
Sie haben ein neues Geräterwerben. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, das Sie in unsere Qualitätskrechte setzen und wünschen Ihnen viel Freude beim Arbeitsen mit ihrem neuen Gerät.
Um eine zuverlatticee Inbetriebnahme von vornherein zu gewährleisten, lesen Sie diese Betriebsanleitungitte sorgfaltig durch. Wenn Sie die folgenden Hinweise genau beachten, wird Ihr Gerat stets zu ihrer vollsten Zufriedenheit arbeiten und eine lange Lebensdauer besitzen. Unsere Gerate werden vor der Serienherstellung unter hartensten Bedingungen erprobt und während der Fertigung selbst ständigen strengen Kontrollen unterzogen. Dies gibt uns die Sicherheit und Ihnen die Gewahr, stets ein ausgereiftes Produkt zu erhalten. Dieses Gerat wurde im Herstellerland durch neutrale Prufstellen nach strengen Arbeits- und Sicherheitsnormen geprüft. Zur AufrechterthaLting dieser Funktion- und Sicherheitsgewahr durren im Bedarfsfall nur Originalteile des Herstellers verwendet werden.
Der Benützer verliert alle evtl. bestehenden Ansprüche, wenn er das Gerät mit anderen als den Originalersatzteilen verändert. Konstruktions-und Ausfuhrungsänderungen vorbehalten. Bei Rückfragen oder Ersatzteilbestellungen die Antikelnummer und die Erzeugnisnummer angegeben.
■ KENNZEICHNUNGSSANGABEN (Abb. 1) Das Schild mit den Maschinendaten und der Seriennummer befindet sich auf der Seite des Combigerates, und darüber unter dem Motor. Hinweis- Bei eventuellen technischen Beratungsfragen oder bei Ersatzteilbestellungen, die Kennummer der Maschine angegeben.
EINSATZBEDINGUNGEN - EINSATZGRENZEN Das Combigerat bzw. der Einachsschlepper ist zur Ausführung von Hackarbeit und zum Mahren von Grasgelände bestimmt.. Der Einachsschlepper darf nur mit Original-Zusatzgeräten und Original-Ersatzteilen betrieben werden. Jede Benutzung, die von der hier beschrieben abweicht, ist nicht gestattet. Es fuhrt nicht nur zum Verfall der Garantiegewährung, sondern stellt auch eine große Gefahr für den Bediener und alle Personen die sich in Reichweite der Maschine befinden dar.
SICHERHEITS-MAßNAHMIEN Achtung: Vor der Montage und Inbetriebnahme die Bedienungsanweisung unbedingt beachten. Personen, die mit der Gebrauchsanweisung nicht vertraut sind, dürfen das Gerät nicht benützen.
- Das Bedieren des Gerätes ist Jugendlichen unter 16 Jahren nicht gestattet. Das Mehrzweckgerät darf nicht verwendet werden, wenn der Bediener krank ist, Medikamente eingemommen hat oder durch Substanzen beeinträchtigt ist, die sein Reaktionsvermögen senken.
- Diese Maschine ist entwickelt worden, damit sie von einem einzelnen ausgebildeten Benutzer verwendet werden kann. Vor Benutzung sicherstellen, dass keine Kinder in der Höhe sind (10 Meter).
- Vor Beginn der Maharheiten alle auf der Grasflache liegenden Fremdkörper entfernen.
- Die Maschine nicht in Betrieb nehmen, wenn man vor der Frase oder vor dem Mahbalken steht. Wenn
man die Startschnur des Motorszieht, durren die Fransen oder der Mahbalken sich noch nicht in Gang setzen. (Wenn das noch der Fall ist, muß eine Nachstellung am Bowdenzug vorgenommen werden).
- Schutzhandschuhe, Schnittfeste Arbeitsschuhe mit verstärkter Spitze und Schutzbrillenlagen. Verwenden Sie auch einen Ohrenschutz, um Ihr Gehör zu schätzen.
- Beim Fahren mittels Radsatz auf Wegen ist der Motor abzustellen und der Stillstand der Hackmesser bzw. des Schneidwerkes abzuwarten.
- Wartungs- und Reinigungsrarbeiten am Gerät sowie das Verstellen des Bremsspornes oder Radsatzes)duren nur bei abgestelltem Motor und Stillstand des Schneidwerkzeuges erfolgen, bzw. bei abgezogenem Zündkerzenstecker
- Der Bediener muß beim Benutzen der Maschine die Lenkholme fest in der Hand halten. 9. Die Notwendigkeit einer fachmännischen Überprüfung ist erforderlich, wenn z.B. durch Auffahren auf ein Hindernis das Gerät sofort zum Stehen kommt (Getriebeschaden, verbogene Messer).
- Geräte mit Verbrennungsmotor dürfen wegen der damit verbundenen Vergütungsgefahr keinesfalls in geschlossenen Räumen in Betrieb genommen werden.
- HINWEIS: Benzin ist feuergefährlich! Benzin nur in darauf vorgesehen Behaltern aufbewahren. Nicht in geschlossenen Räumen und nicht bei laufendem Motor tanken, nicht rauchen und auf aus dem Tank auslaufenden Treibstoff achten. Bei auslaufendem Treibstoff nicht versuchen, den Motor zu starten, sondern die Maschine von der betreffenden Stelle entfern und Zündquellen vermeiden, bis die Benzindampfe verdampf sind. Den Tankdeckel wieder ordentlich verschlieben. Während der Motor lauft oder bei heißer Maschine darf der Tankverschluss nicht geöffnet oder Benzin nachgefüllt werden.
- Der Auspuff sowie der Bereich um den Auspuff konnen bis zu 80^ . heiwer den. Achting: Verbrennungsgefahr! 13. Wir weisen darauf auf hin, daB wir fur Schaden, die damit im Zusammenhang stehen, daB. a) Reparaturen unsachgemab, bzw. nicht von unseren autorisierten ServiceStellen durchgefuhrt werden, oder. b) bei einem Teileaustausch keine ORIGINAL - ERSATZTEILE verwendet werden, nicht haften! Fur Zubehorteile gelten die gleichen Bestimmungen.
BEDIENUNGSHINWEISE
INSTRUKTIONEN - MOTOR Bitterbeachten Sie die Betriebsanleitung des Motorenherstellers.
INBETRIEBNAHME Achtung: Bedienungshebel fur Fahr-und Mahantrieb in Nullstellung bringen. Gashebel-Motor auf "Start" stellen. Ziehen Sie den Starterhandgriff am Motor hereaus, bis daß Sie Kompressionswiderstand spuren, lessen Sie das Seil langsam zurücklaufen undziehen Sie es dann zum Starten kraftig eine volle Armlänge hereaus. Behalten Sie den Starterhandgriff in der Hand und halten Sie das Seil anschließend langsam zurücklaufen. Zum Abstellen Gashebel auf Stop. Mahantrieb auf Stop. Fahrantrieb auf Stop.
■ SICHERHEITSVORRICHTUNG - Alle Mehrzweckgeräte sind mit einer Sicherheitsvorrichtung auf Basis der Unfallschutzmassnahmen versehen. Durch Betätigung des Steuerhebels wird die Antriebswelle automatisch ausgeschaltet.
TRANSPORT Fdien Tnport der Maschine empfehlen wir die Benutzung eines Gabelstaplers. Die auf die hochstzulassige Breite gestellten Gabeln sind in den Raum unter der Palette einzufahren. Das Gewicht der Maschine steht auf dem Typenschild und in den technischen Daten.
MONTAGE DES MEHRZWECKGERÄTES Der Mehrzweckgerät wird, in demontiertem Zustand und in einer dazu geeigneten Verpackung geliefert. Zum endgültigen Zusammenbau wie folgt verfahren.
■ LENKHOLMMONTAGE (Abb. 2) Die Lenkholme (Abb. 2, Teil 1) am Träger (2) befestigen, und darüber mit den Schrauben (3). Achtung: Die Unterlegscheiben mit dem größeren Durchmesser müssen auf der Höhe der Langlocher montiert werden. Die Höhe der Lenkholme mit den Schrauben (3) einstehen, mit denen sie auch befestigt werden. Das Gangschaltgestänge (4) befestigen, indem man es durch die Führung (5) steckt und das Ende in das Loch des Gelenks (6) steckt, um alles mit dem Splint (7) abzusichern.
■ MONTAGE DES GASHEBEL-BOWDENZUGES (Abb. 3) (mit Metallhülle) Stellen Sie den auf dem Motor angeordneten Hebel (Bild 3, Detail 1) bis zum Endanschlag, wie im Bild mit Pfeil "A," angegeben. Den am Holm angeordneten Gashebelknebel (2) bis zum Endanschlag verstellen, wie im Bild mit Pfeil "B" angegeben. Das Drahtseil (3) in das Loch (4) einfahren und die Hülle (5) durch den Halter (6) und Schrauben (7) befestigen. Der Gaszug muß am Motor auf der Kerzenseite befestigt werden. Achting: Der Gashebel muß auf der Stellung "Stop" stehen.
■ BOWDENZUG FÜR FAHRANTRIEB (Abb. 4) Der Bowdenzug für den Radantrieb (1) wird mit dem Kupplungshebel/ Radantrieb (2) bereits vormontiert geliefert. Den Kupplungshebel/ Radantrieb (2) mit der mitgelieferten Schraube (3) am Führungsholm befestigen.
■ MONTAGE ZUBEHÖRE (Abb. 5) Das Mehrzweckgerät ist mit einer Schnellkupplung für Geräte ausgestattet. Bei Verwendung von Sichel-Mulchmäher und Fräse wird den Keilriemen auf der oberen Keilriemenscheibe A montiert. Bei Verwendung von Kehrmschine und Mahbalken wird den Keilriemen auf der unteren Keilriemenscheibe B montiert.
■ MONTAGE MAHBALKEN (Abb. 6a) Das Mehrzweckgerät ist mit einer Schnellkupplung für Geräte ausgestattet. Motor ausschalten! Bolzen (1) in Bohrung (2) einführen und Keilriemen (3) auf andere Riemenscheibe legen. Pos. 1 und 2: der Haken (13) wird so gedreht bis die Feder (14) an dem Kupplungshaken (15) angehängt wird. Positionen 2 und 3: um die Verbindung fertig zu stellen wird der Haken (13) in umgekehrter Richtung gedrecht bis die Feder (14) unter Spannung gesetzt wird. Abdeckhaube aufschrauben. Haube (6) mit Zentrierungs und Gewindezapfen montieren. Mutter und entsprechende Beilagsscheibe auf der Haube anziehen.
■ MONTAGE DER FRÄSE (Abb. 6b) Stellen Sie das Gerät in eine waagrechte Position. Bei stehendem/ausgeschalteten Motor den Bolzen der Fräse (1) zur Hälfte in seinen Sitz stecken. Den Riemen (3) auf die Scheibe montieren und den Bolzen (1) bis zum Anschlag einführen. Pos. 1 und 2: der Haken (13) wird so gedrecht bis die Feder (14) an der Ose (15) angehängt wird.
Positionen 2 und 3: um die Verbindung fertig zu stellen wird der Haken (13) in umgekehrter Richtung gedreht bis die Feder (14) unter Spannung gesetzt wird. Den Deckel (6) mit der Zentrierschraube (7) montieren. Der Hebel zur Sperrung des Rückwärtsgangs (8) wird korrekt im Bezug zum Gangschalthebel (9) positioniert. Die Mutter und die Unterlegscheibe auf dem Deckel (6) anziehen.
■ MONTAGE DER GETRIEBESTANGE (Abb. 12) Das Stangenende (2) in die Bohrung der Hebel (3) stecken, dann durch den Federstecker befestigen.
■ EINSTELLUNG DES RIEMENS ZUM ANTRIEB DER GERÄTE (Abb. 7) Um die Spannung des Riemens zwischen Maschine und Gerät zu erhöhen, ist die Stellschraube (2) zu benutzen. Das Gerätarf erst dann arbeiten, wenn der Schalthebel über die Hälfte seines Hubs zurückgelegt hat (Abb. 7)
Beim Mahbalken ist zum Erhöhen der Spannung zwischen den beiden unteren Scheiben für den Antrieb des Mahbalkens die Mutter (9, Abb. 5) loszuschrauben, und dann den Abstandshalter zwischen den beiden Scheibenhäften herauszunehmen.
Be der Frase ist nach 2 Betriebsstunden die Riemenspannung zu prufen (3, Abb. 6).
■ KUPPLUNG DER MAHANTRIEBE (Fig. 7): Hängen Sie den Sicherheitshebel ab (3), folglich halten Sie den Kupplungsgerätshebel herunter (4).
■ EINSTELLLEN DER KEILRIEMENSPANNUNG (Abb. 8) Achtung: Die Räder dürfen sich erst drehen, wenn der Bedienungshebel mehr als die Häfte gedrück ist. Bei vollständigem Niederträcken muß der Hebel (2) der Keilriemenspannung 6 - 8 mm Verstellweg aufweisen. Verstellweg der Keilriemenspannung mit Einstellschraube (1) eventuell nachregulieren.
EINSTELLUNG DER LENKHOLME Die Lenkholme des Mehrzweckgerätes sind seitlich drehbar und hoheneinstellbar. Bevor man mit irgendereerbeit beginnnt,soften die Lenkholme an die Anspruches des jeweiligen Bedieners angepaft werden,damit er hin sicheren bedieren kann. Die seilliche Ausrichtung der Lenkholme macht es moklch,da der Bediener nicht mehr uber bereits bearbeiteten Boden lauft und die vorhandenen Pflanzen nicht beschadigt.
■ SEITLiche EINSTELLUNG DER LENKHOLME (Abb. 2) Die Lenkholme konnen seitlich auf 3 verscheidene Stellungen eingestellt werden, sowohl wenn man mit Hackanbaugeräten (Bsp. Fransen) als auch mit Frontanbaugeräten (Bsp. Maren) arbeitet. Dazu folgendermaßen vorgehen. Den Hebel (8) im Gegenhrzeigersinn drehen, um die Sperre auszuschalten. Die Lenkholme auf die gewünschte Stellung bringen. Die Lenkholme erneut blockieren, indem man den Hebel (8) im Uhrzeigersinn dreht und sicherstellen, daß die Zähne perfecte eingerastet sind.
Den Lenkholme um 180^ , im Uhrzeigersinn drehen, damit die langs der Lenksäule verlaufenden Kabel nicht beschädigt werden. Außer dem ist es erforderlich, das Gestange der Gangschaltung (4) abzunehmen, um es dann nach erfolgter Drehung wieder zu befestigen.
Wenn man die Drehung des Lenkholmes um 180^ vorgenommen hat, sind die Stellungen der Gange beim Schalten umgekehrt, d.h. der Rückwartsgang wird Vorwartsgang und umgekehrt.
HÖHENEINSTELLUNG DER LENKHOLME (Abb. 2) Die Schrauben (3) lockern, die Lenkholme auf die gewünschte Höhe einstellen. Die Schrauben (3) wieder anziehen.
■ EINSTELLUNG DER MAHBALKENHOHE (Abb. 9) These Einstellung wird auf Grund der Merkmale und Unebenheiten des Bodens durchgefuhrt. Mutter (1) lockern, Gleitschuh (2) in gewünschte Position stellen, Mutter (1) anziehen. Beide Gleitschuhe gleichmäßig einstellen.
MESSEREINSTELLUNG (Abb. 10) Das durch Verschleib entstandene Spiel zwischen Messer und Messerführung muß nachgestellt werden. Dazu Kontermutter lösen und mit Sechskantschlüssel Verstelltschaube (1) nachstellen. Nach der Einstellung muß sich das Mahmesser noch von Hand frei bewegen halten.
■ EINSTELLUNG DES BREMSsPORNES (Abb. 11) Um richtig zu frasen und mit dem Mehrzweckgerat storungsfrei vorwrtsfahren zu konnen, ist die Bodenfrase mit einem Bremssporn (1) ausgestattet, mit der die Arbeitstiefe der Hackmesser geregelt wird. Zieht man den Hebel des Bremssporns (2) zurück und bewegt him nach offen oder unten, steuert man die Eindringtiefe in den Boden. Die Einstellung ist dann richtig, wenn die Maschine ruckfrei mit konstanter Geschwindigkeit vorwrtsfahr (in thisem Fall den Hebel in Richtung B bewegen) oder beim Absinken von Rad und Frase (in thisem Fall den Hebel in Richtung A bewegen). FRASEN VON HARTEM BODEN: Der Bremssporn in die Stellung (B) bringen. Diese Position entspricht einer gingen Arbeitstiefe. FRASEN VON WEICHEM BODEN: Der Bremssporn in die Stellung (A) bringen. Diese Position entspricht einer groBen Arbeitstiefs.
Den Motor starten, wenn der Bremssporn in der Stellung (B) steht. Dabei wird vermieden, daß die Hackmesser die Oberfläche berühren.
LAGERHALTUNG UND LAUFENDE WARTUNG Alle Muttern, Bolzen und Schrauben angezogen halten, um den sicheren Betrieb der Maschine zu gewährleisten. Die Maschine abkühlen setzen, bevor man sie auf Lager stellt und auf keinen Fall Benzin in den Tank fullen, wenn man sie in einem Gebäude abstellt, weil die Dämpfe eine frei Flamme oder Funken erreichen konnten. Das Entleeren des Benzintankes sollene nur
im Freien erfolgen. Um Brandgebung zu vermeiden, den Motor, den Auspufftopf und den Lagerhaltungsbereich fur das Benzin frei von Laub, Gras oder zu viel Fett halten.
CHALTGETRIEBE (Abb. 12 - 13) Schmierstoff: Öl der Sorte SAE 80 verwenden. Öflämmenge für Geräte: 0,40 I. Zum Prufen des Ölstands: Die Maschine eben aufstellen. Den Stopfen (1, Abb. 12) Herausdrehen und prüfen, ob das Öl bis zur unteren Kante der Öffnung liegt. Einfullstopfen wieder hereindreten. Prufen Sie den Fülstand jeweils spätestens nach 60 Betriebsstunden, und fullen Sie ggf. wieder Öl bis zum maximalen Fülstand auf. Öwechsel des Schaltgetriebes: Zum wechseln des Öl den Stopfen (1, Abb. 12) abdrehen und das Combigerät seitlich kippen, und das Öl in ein Auffanggefäß fließen halten.
Der Olwechsel ist bei warmem Motor auszuführen. Wenn das alte Öl ausgelaufen ist, die Maschine wieder aufrachten und neues Öl bis zum vorgeschriebenen Stand, d.h. der Unterkante des Stopfen (1, Abb. 12) einnullen. Den Stopfen (2, Abb. 13) losdrehen und das Schaltgetriebe mit neuem Öl fullen, d.h. bis zur unteren Kante der Bohrung. Den Stopfen einschrauben. Das Öl alle 150 Betriebsstunden wechseln.
GERATE-SCHNELLKUPPLUNG (Abb. 14) Den Sitz (2) nach jeder Benutzung reinigen und mit dem Schmiernippel (1, Abb. 14) schmieren.
WICHTIG HINWEISE ZUR SCHNEIDWERK-PFLEGE Nur ein Schneidwerk in tadellosem Zustand gewährleistet einwandfreie Arbeit. Dabei ist folgenden zu beachten: Mahmesser mussen stets scharf sein, Die Balkenschiene damit nicht durchgebogen sein. Es empfeht sich, den Mahbalken nach jedem Gebrauch zu reinigen. Dazu ist es erforderlich, das Mahmesser Herauszunehmen, damit vor allen Dingen der zwischen Messerklingen und Balkenklingen angesamme Schmutz grundlich halten werden kann. Wir der Mahbalken langere Zeit nicht benutzt, so sollte er mit einem Rostschutzmittel eingesprucht werden. Obwohl der Mahbalken weltgehend unempfindlich gegen Steine und ähnliche Gegenstände ist, kann es gelegentlich vorkommen, daß Balkenklingen und Messerklingen beschadigt bzw., verbogen werden. Deshalb ist es ratsam, bei jedem Nachscharfen des Mahmessers, was je nach Beanspruchung etwa alle 5 - 10 Betriebsstunden erforderlich ist, auch den Zustand dieser Teile zu überprüften. Vorhandene Beschädigungen sind zu beseitigen und verbogene Klingen auszuauschen. Nur gut ausgerichtete Klingen gewährleisten einen sauberen Schnitt. Bei dieser Gelegenheit sollen man auch jeweils die Messerführungen überprüufen und zu großes Führungssspiel durch Nachstellen ausgleichen.
DEMONTAGE DES OBERMESSERS (Abb. 15) Die Schutzhaube entfern, dazuitte die Befestigungsschrauben (1) abschrauben. Halter und Mitnehmerblock entfernen. Einstellschrauben von Messerfuhrungen losen und Obermesser seitlich herausschieben. Nach mehrmaligem schleifen, empfeht es sich, bei Bedarf, die Messerklingen zu ersetzen. Das Untermesser sowie die Kunststoff - Messerhalter sind damit auf Verschleif zu prufen, und wenn nötig zu ersetzen.
NACHSCHÄRLEN DES MAHMESSERS (Abb. 16) Je nach Beanspruchung sind die Mahmesser soweit abgestumpf, daß ein Nachscheifen erforderlich wird. Das sollte mindestens alle 15 Betriebsstunden erfolgen. Zu dieser Zweck wird das Mahmesser aus dem Mahbalken herausgenommen und gesaubert. Es ist zu prufen, ob Messerrücken und Messerklingen nicht verbogen sind; andernfalls ist ein Nachrichten erforderlich. Erst dann sollt mit dem Nachscharfen begonnen werden. Zweckmaigerweise verwendet man hierzu einen Handschleifer mit ca. 1500 - 20000 Umdrehungen pro Minute in Verbindung mit einem runden Schleifstein mit einem Durchmesser von 25 mm und einer Länge von ca. 35 mm. Geschaffen wird nur mit der Stirnseite des Schleifstiftes, undzarvom Messerrücken zu den Klingenspitzen hin. Messerklingen fur Mahbalken benotigen einen Schneidwinkel von 35 - 40°
WARTUNG DER FRASE (Abb. 17) Jedesmal, wenn man die Frase benutzt, muß der Bediener folgenden prüfen: a) Die Schrauben und Muttern zur Befestigung der Hackmesser müssen fest angezogen sein. Alle 60 Stunden den Ölstand im Gehäuse prüfen, indem man den Stopfen (1, Abb. 17) losdrecht. Das Öl muß bis zur Unterkante der Öffnung stehen. Das Öl alle 150 Betriebsstunden Wechseln. Zum Ablassen des Öl's den Stopfen (1) abschraufen und die Frase kippen. Das Öl muß im erwarteten Zustand.d.h. bei warmer Betriebstemperatur aus der Frase abgelassen werden. Danach ist neues Öl bis zur Unterkante der Öffnung einzufullen. Dann den Stopfen zuschrauben. Schmierstoff: Öl der Sorte SAE 80 verwenden.
■ BESCHREIBUNG (Abb. 18) 1) Start-Stop, Gashebel 2) Fahrnantrieb, Bedienungshebel 3) Mühbalkenantrieb, Bedienungshebel 4) Motor mit Reversiersteller 5) Hebel für seitliches Verstellen der Lenkholme 6) Gangschaltgestänge.
TECHNISCHE DATEN
MEHRZWECKGERÄT MIT MAHBALKEN MEHRZWECKGERÄT MIT FRÄSE
Mähbreite 870 mm Fräsbrite 500 mm
Lange mit Mahbalken 1500 mm Max. Breite mit Frase 1400 mm
Gesamthöhe 1000 mm Gesamthöhe 1000 mm
Gewicht 65 Kg. Gewicht 78 Kg.
Radstand 430 mm Radstand 430 mm
Bereifung 2 Luftbereiffe Antriebsrader 13x5.00-6 Bereifung 2 Luftbereiffe Antriebsrader 13x5.00-6
Mühbalken/Hube 1300/1' Umdrehungen der Hackmesserwelle 275 u/min.
Mähgeschwindigkeit: Fräsgeschwindigkeit:
Vorwärtsgang "1" 2,2 km/h Vorwärtsgang "1" 1,1 km/h
Rückwartsgang "R" 1,1 km/h Ruckwartsgang "R" 2,2 km/h
Motor Kuhlung: Luftkuhlung. Kraftstoffbehälter: 1,5 liter
Weitere techn. Daten und Hinweise zum Motor: siehe beiliegendes Handbuch des Motorenherstellers.
LARMEMISSION UND VIBRATIONEN
Der Wert des Schalldrucks am Arbeitsplatz beträgt gemäß Urkunde EN 12733
Leq = 80,8 dB(A),Messunsicherheit K = ± 1,1 dB(A).
Vibrationen an den Lenkholmen gemäß Urkunde EN12733 und EN1033.
Meßwert in =7,51 m/s², Messunsicherheit K = ±3,76 m/s².
LARMEMISSION UND VIBRATIONEN
Der Wert des Schaldrucks am Arbeitsplatz beträgt gemäß EN 12733 Leq = 77,8 dB (A), Messunsicherheit K = ± 1,1 dB(A).
Vibrationen an den Lenkholmen gemäß EN 709 und ISO 5349. Meßwert in = 5,5 m/s², Messunsicherheit K = ±2,7 m/s².
STÖRUNG
Vor allen Wartungs- und Reinigungsrarbeiten Zündkerzenstecker abziehen!
| Störung Beseitigung | |
| Motor springt nicht an Benzin auftanken | |
| Gashebel auf Position "START" stellen | |
| Zündkerzenstecker auf die Zündkerze aufstecken | |
| Zündkerze überprüfen, eventuell erneuern | |
| Kraftstoffhahn aufdrehen (nur für Motoren mit Kraftstoffhahn) | |
| Motorleistunglässt nach Luftfilter reinigen | |
| Hackmesser drehen nicht Bowdenzug nachstellen. | |
| Hackmesser auf der Getriebwelle lose. | |
| Unsauberer Schnitt Messerklingen nachschleifen / erneuern | Schnittspiel nachstellen |
| Mähwerk / Radantrieb Funktioniert nicht Bowdenzug nachstellen | |
| Montage der Räder überprüfen | |
| Keirliemen überprüfen / einstellen und/oder erneurn | |
| Störungen, die mit Hilfe dieser Tabelle nicht behoben werden konnen,fällen nur durch einen autorisierten Fachbetrieb behoben werden. | |