70900 NG - Teleskop BRESSER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Achromatisches Refraktorteleskop |
| Marke | Bresser |
| Modell | 70900 NG |
| Brennweite | 900 mm |
| Objektivdurchmesser | 70 mm |
| Vergrößerung | 45x bis 337,5x (je nach Okular) |
| Mitgelieferte Okulare | K-20 mm, K-12 mm, K-4 mm |
| Montierung | Äquatorial mit Stundenachse und Deklination, azimutale Einstellung |
| Sucher | 6x25, einstellbar |
| Enthaltenes Zubehör | Zenitspiegel, Umkehrlinse 1,5x, verstellbares Aluminiumstativ, Zubehörablage, flexible Wellen |
| Stromversorgung | Keine (manuelle Bedienung) |
| Pflege und Reinigung | Reinigen Sie die Linsen mit einem weichen, fusselfreien Tuch; schützen Sie sie vor Staub und Feuchtigkeit; verwenden Sie nach Gebrauch die Schutzkappe |
| Sicherheit | Niemals in die Sonne schauen; Erblindungs- und Brandgefahr; nur unter Aufsicht eines Erwachsenen verwenden |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Nicht zerlegen; wenden Sie sich an den Händler oder den Kundendienst |
| Empfohlene Verwendung | Astronomische Beobachtung (Mond, Nebel) und terrestrische Beobachtung (mit Umkehrlinse) |
Häufig gestellte Fragen - 70900 NG BRESSER
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BEDIENUNGSANLEITUNG 70900 NG BRESSER
GEFAHR fur Ihr Kind! Schauen Sie mit thisem Gerat niemals direkt in die Sonne oder in die Naha der Sonne. Es besteht ERBLINDUNGSGEFAHR!
Kinder sollen das Gerät nur unter Aufsicht benutzen. Verpackungsmaterialien (Plastiktuten, Gummibänder, etc.) von Kindern fernhalten! Es besteht ERSTICKUNGSGEFAHR!
BRANDGEFAHR! Setzen Sie das Gerät - speziell die Lin- sen - keiner direkten Sonneneinstrahlung aus! Durch die Lichtbündelung konnten Brände verursacht werden.
GEFAHR von Sachschaden! Bauen Sie das Gerät nicht auseinander! Wenden Sie sich im Falle eines Defektsitte an ihren Fachhändler. Er nimmt mit dem Service-Center Kontakt auf und kann das Gerät ggf. zwecks Reparatur einschicken.
Setzen Sie das Gerät keinen Temperatren über 60^ aus!
HINWEISE zur Reinigung

Reinigen Sie die Linsen (Okulare und/oder Objektive) nur mit dem beiliegeden Linsenputztuch oder
mit einem anderen weichen und fusselfreien Tuch (z.B. Microfaser) ab. Das Tuch nicht zu stark aufdrücken, um ein Verkratzen der Linsen zu vermeiden.
Zur Entferung stärkerer Schmutzrechte befeuchten Sie das Putztuch mit einer Brillen-Reinigungsflußigkeit und wischen Sie damit die Linsen mit weniger Druck ab.
Schützen Sie das Gerät vor Staub und Feuchtingkeit! Lassen Sie es nach der Benutzung - speziell bei hoher Luftfeuchtingkeit - bei Zimmertemperatur einige Zeit akklimatisieren, so dass die Restfeuchtingkeit abgebaut werden kann. Setzen Sie die Staubschutzkappen auf und bewahren Sie es in der mitgelieferten Tasche auf.
SCHUTZ der Privatsphäre!

Das Teleskop ist für den Privatgebrauch gedacht. Achten Sie die Privatsphäre ihrer Mitmenschen -
schauen Sie mit thisem Gerät zum Beispiel nicht in Wohnungen!
ENTSORGUNG

Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien sollenrein. Informationen zur
ordnungsgemänen Entsorgung erhalten Sie beim communalen Entsorgungs Dienstleister oder Umweltamt.

Dies sind die Teile des Telescops (Abb. 1-3)
1 Teleskop-Tubus
2 Sucher
3 Justierschrauben fur Sucher
4 Tubusöffnung
5 Objektiv
6 Okularhaltering
7 Scharfeinstellungsrad
8 Tubushalterung
9 Stativkopf (mit Polhohenwiege und Montierung)
10 Zubehörablage
11 Feststellclips (am Stativ)
12 Haltebügel (an Mittelstrebe) für Ablage
13 Stativbeine
14 Biegsame Welle (lang)
15 Biegsame Welle (kurz)
16 Stativspinne
17 Breitengrad-Einstellstab
183 Okulare (0 31,7 mm bzw. 11/4"): f = 20 mm, f = 12 mm, f = 4 mm
19 Zenit-Spiegel
20 Umkehrlinse 1,5x
Teile am Okularhaltering (Abb. 8)
21 Klemmschraube
21a Schutzkappe
Teile am Zenit-Spiegel (Abb. 9)
22 Klemmschraube
Teile am Sucher (Abb. 10)
23 vordere Linsenfassung (Objektiv)
23a Objektiv-Konterring
24 Sucherhalter
Teile am Tubus (Abb. 12)
25 Schutzkappe
Achse mit biegsamer Welle (Abb. 13)
26,27 Klemmschraube der biegsamen Welle
Polhohenwiege (Abb. 14)
28 Polhohen-Klemmschraube
29 Breitengrad-Einstellstab
30 Neigeplatte
Teile der Montierung (Abb. 15)
26 Biegsgame Welle (fur Stundenachse, zur Nachführung)
27 Biegsame Welle (fur Deklinationsachse)
31 Vertikale Klemmung
31a Deklinaionsachse
32 Schwalbenschwanzadapter
33 Horizontale Klemmung
STUFE I - Aufbau
2. Allgemeines zum Aufbau, Standort
Bevor du mit dem Aufbau beginnst, wahlst du einen geeigneten Standort fur dein Teleskop. Es wird dir helfen, wenn du theses Gerat an einem Ort aufbaust, an dem du gute Sichte auf den Himmel, einen stabilen Untergrund und genugend Platz hast.
Wichtig: Ziehe alle Schrauben nur "handfest" an und vermeide so ein "Überdrehen" der Schrauben.
3. Stativ
Nimm das Dreibeinstativ und stelle es senkrecht mit den Stativfuben nach unten hin. Nimm nun zwei der Stativbeine (13) und siehe diese Stativbeine vorsichtig bis zur vollständig geöffnen Position auseinander. Das gesamte Stativgewicht lastet bzw auf einem Bein. AnschlieBend das Stativ gerade aufstellen.


BREESER
A

Lose die drei Feststellclips (11) (Abb. 1 + 4) and den Stativbeinen, ziehe einzeln jeder Stativbein auf die gewünschte Lange heraus (siehe Abb. 4), schliebe die Feststellclips und setzen das Stativ auf einen festen ebenerdigen Untergrund.
TIPP:
Einekleine Wasserwaage auf der Zubehorablage kann dir bei der waagerechten Aufstellung deines Stativs halten.
4. Ablage montieren
Die Zubehorablage (10) (Abb. 1 + 3) wird mit der flachen Seite nach unter mittig auf die Stativspinne (16) (Abb. 1) gesteckt und durch eine Drehung um 60^ im Uhrzeigersinn montiert (Abb. 5).

Die drei Nasen der Ablageplatte müssen mit den Haltebügen (12) (Abb. 1 + 3) der Mittelstreben übereinstimmen und eingerastet
werden. Wenn notig, hierzu die Stativspinne ein weniger nach unter drucken.
5. Tubus
Zur Montage des Teleskop-Tubus (1) (Abb. 1) lost du die Verschlusssschraube der Tubusschelle (8) (Abb. 6) und klappst die Schelle auf.

Lege den Tubus mittig in die Halterung und klappe die Schelle wieder zu. Die Verschlusschraube an der Halterungitte handfest anziehen.
Setze nun den Tubus einschließlich Tubushalterung mit der Objektivöffnung in der markierten Richtung (N-Markierung auf dem Stativkopf, Nord-Pfeil u. Teleskopabbildung an der Montierung) auf die Montierung. Befestige dann die Tubushalterung mit der Klemmschraube des Schwalbenschwanzadapters am Montierungskopf (Abb. 7).

6. Okular einsetzen
Deinem Teleskop liegen in der Grundausstattung drei Okulare (18) (Abb. 2) und ein Zenit-Spiegel (19) (Abb. 2) bei. Mit den Okularen bestimmst du die jeweilige Vergroßerung deines Teleskopes.
Bevor du die Okulare und den Zenit-Spiegel einsetzt, entfernst du die Schutzkappe (21a) aus dem Okularhaltering (6) (Abb. 1). Lockere die Klemmschrauben (21) am Okularhaltering und stecke zuerst den Zenit-Spiegel hinein. Ziehe die Klemmschraube (21) danach wieder an.


AnschlieBend befestigst du auf die gleiche Weise durch Öffnen und SchlieBen der Klemmschrauben (22) das 20-mm-Okular im Zenit-Spiegel.

Achte darauf, dass der Okulareinblick senkrecht nach oben zeigt. Das erleichtert den Einblick. Andernfalls lost du die Klemmschraube (21) am Okularhaltering und drehst den Zenit-Spiegel in diese Position.
7. Sicher-Montage und -Ausrichtung
Schiebe den Fuß des Sicherhalters (24) vollständig in die Sicherhalter-Basis am Teleskop-Tubus (Abb. 10). Der Sicherhalter rastet ein. Achte darauf, dass das Objektiv des Suchers in Richtung vordere Tubusöffnung zeigt.

Am Sucherhalter befinden sich Justierschrauben für den Sicher (3) (Abb. 1): zwei Klemmschrauben (schwarz) und eine federgelagerte Konterschraube (silbern). Die Klemmschrauben (schwarz) sind sowweit gleichmäßig einzudrehen, dass darauf ein Widerstand zu spuren ist; das Sicherfemrohr ist dann geschichert.
Bevor du mit einer Beobachtung startest, ist es zwingend notwendig das Sucherfernrohr zu justieren - hierbei haben das Sucherfernrohr und das Hauptteskop exakt auf dieserbe Position zu deuten. Zur Ausrichtung gehst du wie folgt vor:
Nimm das 20-mm-Okular, setzen es in den Zenit-Spiegel und riche das Hauptteskop auf ein einfach zu finden, eindeutig definiertes iridisches Objekt (Abb. 11, z. B. Kirchturnspitze, Dachgiegel eines Wohnhauses). Die Entfernung soll mindestens 200 - 300m Meter betragen. Hole das Objekt exakt in die Gesellschaft des Okulars.

Die Bildwiedergabe ist bzw aufrecht, jedoch seitverkehrt. Im Sicher ist die Bildwiedergabe hingesen aufrecht und Seitenrichtig. Drehe nun (rechts/links) an einer der beiden Klemmschrauben des Sicherfemrohrs und bliche damit fortwährend durch den Sicher. Mache solange damit weiter, bis das Fadenkreuz des Sicherers exakt die Position erreicht hat, die dem Anblick durch das Okular des Haupttelescops entspricht.
Scharfeinstellung des Sucherfernrohrs: Drehe die vordere Linsenfassung (23) ein bis zwei Umdrehungen nach links. Nun kann du den Konterring (23a) einzeln verstellen.

BRESER
m - 1 0 ;

Schaue durch den Sicher und fokussiere auf ein femes Objekt. Drehe die vordere Linsenfassung (23) in die eine oder andere Richtung, bis das Objekt scharf erscheidt. Schraube nun den Konterring (23a) in Richtung Linsenfassung.
8. Schutzkappen
Um das Innere deines Telescopes vor Staub und Schmutz zu bewahren, ist die Tubusöffnung durch eine Schutzkappe (25) geschützt. Ebenso befindet sich eine Schutzkappe (21) auf dem Okularhaltering (6) (Abb. 1).

Nimm zur Beobachtung die Kappen von den Öffnungen.
9. Biegsame Wellen
Um die exakte Feineinstellung der Deklina-tions- und Rektaszensionssache zu erleichtern, werden die biegsamen Wellen an die)dafur vorgesehenen Halterungen der beiden Achsen gesetzt.

Die lange biegsame Welle (14) (Abb. 1) wird parallel zum Teleskop-Tubus montiert. Die Befestigung erfolgt mit einer Klemmschraube (16, 17) an der vorgesehenen Einkerbung der Achse.
Die kurze biegsame Welle (15) (Abb. 1) wird seitlich montiert. Die Befestigung erfolgt mit einer Klemmschraube (16, 17) an der vorgehenen Einkerbung der Achse. Dein Teleskop ist nun einsatzbereit.
STUFE II - Die Benutzung des Telescops
1. Handhabung - Montierung
Dein Teleskop ist mit einer Montierung ausgestattet, die dir zwei Arten der Beobachtung ermöglicht.
A: Azimuthal = Ideal für die Erdbeobachtung (terrestrische Beobachtung)
B: Parallaxtisch = Ideal für die Himmelsbeobachtung (Astro-Beobachtung)

Zu A:
Bei der Azimuthalen Aufstellung wird das Teleskop in horizontaler und vertikaler Richtung geschwenkt.

Lose die Polhohen-Klemmschaube (28) und senke die Neigeplatte (30), bis sie waagerecht steht (d. h. bis zum Anschlag). Ziehe die Polhohen-Klemmschaube wieder an.
Löse die vertikale Klemmung (31) und stelle den Tubus waagerecht. Ziehe die Klemmung wieder an.

Das Teleskop kann nun durch Drehen der beiden biegsamen Wellen (14, 15) (Abb. 1) horizontal und vertical bewegt werden.
Zu B: Siehe Kapitel (3-11).
2. Aufstellung (bei Nacht)
Ein dunkler Standort ist für viere Beobachtungen sehr wichtig, da störende Lichter (Lampen, Lateren) die Detailscharfe des Teeskop-Bildes erheblich beeinträchtigen können.
Wenn du von einem hellen Raum nachts ins Freie gehst, mussen sich seine Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen. Nach ca. 20 Minu
ten kannst du dann mit der Astro-Beobachtung beginnen.
Beobachtene nicht aus geschlossenen Räumen heraus und stelle dein Telesckop mit dem Zubehor ca. 30 Minuten vor Beginn der Beobachtung an seinen Standort, um einen Temperaturausgleich im Tubus zu gewährleisten.
Desweiteren solltest du darauf aufachten, dass dein Telescop auf einem ebenerdigen, stabi-len Untergrund stehen.
3. Erstausrichtung
Löse die Polhöhen-Klemmschraube (28) und stelle die Neigeplatte (32) grob nach der Skala des Breitengrad-Einstellstabes (29), auf den Breitengrad deines Standortes ein (in Deutschland ca. 50^ ). Stelle das Dreibeinstativ mit der Nord-Markierung (N) in Richtung Norden. Die Oberseite der Neigeplatte zeigt ebenfalls nach Norden. Der Breitengrad-Einstellstab zeigt nach Süssen.
4. Einstellen der geografischen Breite
Ermittle den Breitengrad deines Beobachtungsstandortes aus einer Straβenkarte, einem Atlas oder aus dem Internet. Deutschland liegt zwischen 54^ (Flensburg) und 48^ (München) nördlicher geographischer Breite.
Lose jetzt die Polhohen-Klemmschraube (28) und neige die Neigeplatte (32), bis die Zahl, die am Breitengrad-Einstellstab (29) bei der Klemmung stehen, dem Breitengrad deines Standortes entspricht (z. B. 51°).
TIPP:
Den genauen Breitengrad deines Beobachtungsstandortes findest du in einem Atlas immer am rechten oder linken Rand einer Landkarte. Informationen erhaltst du außerdem bei deiner Stadtverwaltung, deinem Katasteramt oder auch im Internet: Hier z. B. unter www.heavens-above.com. Dort kannst du unter „Anonymous user > Select" dein Land auswahlen; die Daten werden dann angezeigt.
5. Endausrichtung
Drehe die Deklinationachse (8) einschließlich der Teleskophalterung um 90^ nach oben (weiße Pfeilmarkierungen vorne an der Montierung stehen einander gegenüber). Setze den Tubus richtig herum (siehe Teleskopab-bildung und Nordpfeil) in die Halterung undziehe die Klemmschraube fest. Der Okularauszug des Teleskops zeigt nun in Richtung Boden, das Objektiv in Richtung Polarstern. Lose nacheinander die Klemmung des Breitengrad-Einstellstabs und die Deklinations-achse und bringe den Polarstern in die Mitte des Okular-Gesichtsfeldes. Anschliebend die


Klemmung wieder fest anziehen. Das Dreibeinstativarf nun nicht mehr bewegt oderverstellt werden,well die Ausrichtung sonstverloren而去.Das Teeskop ist nun korrektausgerichtet.
These Prozedur ist notwendig, damit die Nach-führung der Himmelsobjekte gegeben ist.
6. Nachfuhr- bzw. Beobachtungsposition
Löse die vertikale Klemmung (8) und neige den Teleskop-Tubus um 90^ nach unter. Löse die horizontale Klemmung (33) und drehe das Teleskop um 180^ nach rechts bzw. links, bis die Objektivlinse in Richtung Himmel zeigt.
Ziehe alle Klemmungen wieder fest an, so dass eine Nachführung über die biegsame Welle erfolgen kann.
Die manuelle Betätigung der Stundenachse (Rektaszensionsachse, R.A.-Achse) über die biegsame Welle (26)GLEcht die Erddrehung aus, so dass das positionierte Objekt stets im Gesichtsfeld des Okulars bleibt.
Mochtest du zu einem anderen Objekt schwenken, lose die Klemmungen, schwenke mit dem Tubus in die passende Richtung undziehe die Klemmungen wieder an.Die
Feineinstellung erfolgt weiterhin mit den biegsamen Wellen (14, 15) (Abb. 1).
7. Sucher
Dein Teleskop ist nun grob ausgerichtet und eingestellt.
Um eine bequeme Beobachtungsposition zu erreichen, lose vorsichtig die Schraube der Tubusschelle (8) (Abb. 1), so dass du den Teleskop-Tubus drehen kannst. Bringe das Okular und das Sucherfernrohr in eine Position, aus der du bequem beobachten kannst.
Die Feinausrichtung erfolgt mit Hilfe des Sacherfernrohres (2). Bliche durch den Sicher und versuche z. B. den Polarstern (Abb. 16) mittig im Fadenkreuz des Suchers einzustellen (Abb. 17). Bei der exakten Einstellung wird die Welle der Stundenachse (26) sowie die Welle der Deklinationsachse (27) behillich sein.
8. Beobachtung
Nachdem du den Polarstem im Sicher eingeistlt hast, wirst du, wenn du nun durch das Okularblickst, den Polarstern im Telescop erkennen können.

Gegebenenfalls kannst du nun mit Hilfe der biegsamen Wellen das Telescop genauer auf den Stern ausrichten sowie die Einstellung der Bildscharfe am Scharfinstellungsrad (7) (Abb. 1) vornehmen.
Desweiteren kannst du jetzt durch einen Okular-Wechsel (auf keinere Brennweite) eine höhere Vergroßerung einstellen.itte beachte, dass die Vergroßerung der Sterne kaum wahrzunehmen ist.
TIPP: Okulare sind dem Auge zugewandte Linsensysteme. Mit dem Okular wird das im Brennpunkt des Objektivs entstehende Bild aufgenommen, d.h. sightbar gemacht und nochmals vergroßert. Man besteht Okulare mit verschiedenen Brennweiten, um verschiedene Vermörungen zu erreichen.

Beginne jeder Beobachtung mit einem Okular mit niedriger Vergroßerung (= hohe Brennweite, z. B. 20 mm).

9. Sternensuche
Anfangs falttdir die Orientierung am Sternenhimmel sicherlich schwer, da Sterne und Sternbilder immer in Bewegung sind und je nach Jahreszeit, Datum und Uhrzeit ihre Position am Himmel verändern.
Die Ausnahme bildet der Polarstem. Durch ihn verlauft (ziemlich genau) die verlangert gedachte Polachse der Erde. Der sog. Himmelsnordpol bildet den Ausgangspunkt aller Stemenkarten.
Auf der Zeichnung (Abb. 18) siehst du einige bekannte Sternbilder und Sternanordnungen, die das ganze Jahr über sightbar sind. Die Anordnung der Gestirne ist allerdings abhängig von Datum und Uhrzeit.
Wenn du mein Teleskop auf einen dieser Sterne ausgerichtet hast, wird du feststellen, dass er nach kurzer Zeit aus dem Gesichtsfeld deines Okulars verschwunden ist. Um diesen Effekt auszugleichen, betätigst du die biegsame Welle (17) der Stundenachse, und dein Teleskop wird der scheinbaren Bahn these Sernes folgen.
10. Zubehör
Deinem Teleskop liegen in der Grundausstattung drei Okulare (18) (Abb. 2) bei. Durch Auswechseln der Okulare bestimmst du die jeweilige Vergroßerung deines Teleskopes.
Hinweis:
| Brennweite des Telescops : Brennweite des Okulars = Vergroßerung |
| Also berechnen wir: 900 mm : 20 mm = 45x900 mm : 12 mm = 75x900 mm : 4 mm = 225x |
Der Zenit-Spiegel (19) (Abb. 2) bewirkt eine Bildumkehrung (spiegelverkehr) und wird nur zur Himmelsbeobachtung eingesetzt.
Um ein Seitenrichtiges und aufrechts Bild zu setzen, musst du die mitgelieferte Umkehrnisse verwenden.
Löse die Klemmschraube (21) und entfernde Zenit-Spiegel aus dem Okularhaltering (6) (Abb. 1). Setze nun die Umkehrlinse (20) (Abb. 2) gerade in den Okularhaltering ein und siehe die Klemmschraube wieder handfest an. Dann das Okular (z. B. f = 20 mm ) in die Öffnung der Umkehrlinse einsetzen und die Klemmschraube Dort anziehen.


11. Abbau des Telemskops
Nach einer hoffentlich interessanten und erfolglichen Beobachtung empfeihit es sich, das gesamte Teleskop in einem trockenen und gut gelufteten Raum zu lagem. Vergissitte nicht, die Schutzkappen auf die vorder Tusbosffnung und in den Okularhaltering zu stecken. Auch sollen alle Okulare und optischen Zubehorteile in ihre entsprechenden Behalter verstaut werden.
TIPP:
Für die astronomische Beobachtung eignet sich die Umkehrlinse nicht. Arbeite hier nur mit dem Zenit-Spiegel und einem Okular. Für Erd- und Naturbeobachtungen kannst du die Umkehrlinse mit einem Okular verwenden.
Fehlerbeseitigung:
| Fehler Abhilfe | |
| Kein Bild | Staubschutzkappe von der Objektivöffnung entfemen |
| Unscharfes Bild | Scharfeinstellung am Scharfeinstellungsrad vornehmen |
| Keine Scharfeinstellung möglich | Temperaturausgleich abwarten (ca. 30 Minuten) |
| Schlechettes Bild Beobachten Sie nie durch eineGlasscheibe | |
| Beobachtungsbodekt im Sicherer, aber nicht im Teleskop sightbar | Sucher justieren (siehe Kapitel 7) |
| Schwergängige Nachführung der Aches über Wellen | Teleskop ausbalancieren |
| Trotz Zenitspiegel „schriefes" Bild | Der Okular-Stutzen im Zenitspiegel muss senkrecht ausgerichtet werden |

1. Technische Daten:
Zweilinsges Objektiv-System (Achromat) aus Glasmaterial
- Azimuthale Montierung mit Polhohenwiege (Optimiertes Montierungssystem mit biegsamen Wellen)
- Vergroßerung: 45x - 337,5x
- Objektivdurchmesser: 70 mm
Brennweite: 900 mm
- 3 Okulare: K-20 / K-12 / K-4 mm
- Zenitspiegel
- 6x25 Sucherfernrohr
1,5x Umkehrlinse
Hohenverstellbares Aluminium-Stativ
2. Mögliche Beobachtungsobjekte:
Nachfolgend haben wir für dich eineige sehr interessante Himmelskorper und Stemhaufen ausgesucht und erklart. Auf den zugehörigen Abbildungen am Ende der Anleitung kannst du sehen, wie du die Objekte durch dein Teleskop mit den mitgelieferten Okularen beiugen Sichtverhältnissen sehen wird:
Der Mond
Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde. (Abb. 19)
Entfernung: ca. 384.401 km
Der Mond ist seit prähistorischer Zeit besteht. Er ist nach der Sonne das zweithellste Objekt am Himmel. Da der Mond einmal im Monat um die Erde kreist, verändert sich ständig der Winkel zwischen der Erde, dem Mond und der Sonne; man sieht das an den Zyklen der Mondphasen. Die Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Neumondphasen beträgt etwa 29,5 Tage (709 Stunden).
Orion-Nebel (M 42)
M 42 im Sternbild Orion (Abb. 20)
Rektaszension: 05:32,9 (Stunden : Minuten)
Deklination: -05:25 (Grad : Bogenminutes)
Entfernung: 1.500 Lichtjahre
Mit einer Entfernung von etwa 1500 Lichtjahren ist der Orion-Nebel (Messier 42, kurz M 42) der hellste diffuse Nebel am Himmel - mit dem bloßen Auge sightbar, und ein lohnendes Objekt für Telesccope in allen Größen, vom kleinsten Feldstecher bis zu den größten ergebundenen Observatorien und dem Hubble Space Telescope.
Es handelt sich um den Hauptteil einer welt großeren Wolke aus Wasserstoffgas und Staub, die sich mit über 10 Grad gut über die Hälfte des Sternbildes Orion erstreckt. Die Ausdehnung dieser gewaltigen Wolke beträgt mehrere hundert Lichtjahre.
Ringnebel in der Leier (M 57)
M 57 im Sternbild Leier (Abb.21) Rektaszension:18:51,7 (Stunden :Minuten) Deklination:+32:58Grad:Bogenminutes Enternung:2.000 Lichtjahre
Der berühmte Ringnebel M 57 im Sternbild Leier wird oft als der Prototyp eines planetarischen Nebels angesehen; er besteht zu den Prachtstücken des Sommerhimmels der Nordhalbkugel. Neuere Untersuchungen haben gezeichnet, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Ring (Torus) aus hell leuchtender Materie handelt, die den Zentralstem umgibt (nur mit größeren Teleskopen sightbar), und nicht um eine kugel-oder ellipsoidformige Gasstruktur. Würde man den


BRESSER

Ringnebel von der Seitenebene betrachten,
wurde er dem Hantel-Nebel (M 27) ahneln.
Wir blichen bei thisem Objekt genau auf den Pol des Nebels.
Hantei-Nebel im Fuchslein (M 27)
M 27 im Sternbild Fuchslein (Abb. 22)
Rektaszension: 19:59,6 (Stunden : Minuten)
Deklination: +22:43 (Grad : Bogenminuten)
Entfermung: 1.250 Lichtjahre
Der Hantel-Nebel (M 27) im Füchslein war der erstee planetarische Nebel, der überhaupt entdeckt worden ist. Am 12. Juli 1764 entdeckte Charles Messier these ne und fascinierende Klasse von Objeken. Wir siehen diese Objekt fast genau von seiner Aquatorialebene. Wurde man den Hantel-Nebel von einem der Pole sehen, wurde er wahrscheinlich die Form eines Ringes aufweisen und dem Anblick ahneln, den wir von dem Ringnebel M 57 kennen. Dieses Objekt kann man bereits bei halbwegs guten Wetterbedingungen bei kleinen Vergroßerungen gut sehen.
Der Mond
Orion-Nebel (M 42)
Ringnebel in der Leier (M 57)
Hantel-Nebel im Fuchslein (M 27)
f=20 mm f=12 mm f=4 mm





3. Kleines Teleskop-ABC
Was bedeutet eigentlich ...
Barlow-Linse:
Mit der Barlow-Linse, benannt nach ihrem Erfinder Peter Barlow (britischer Mathematiker und Physiker, 1776-1862), kann die Brennweite eines Fernrohrs erhöht werden. Abhängig vom jeweiligen Linsentyp ist eine Verdopplung oder)sagarVerdreifachung der Brennweite möglich.Dadurch kann naturlich auch die Vergroberung gesteigert werden. Siehe auch Okular".
Brennweite:
Alle Dinge, die über eine Optik (Linse) ein Objekt vergroßern, haben eine bestimmte Brennweite. Darunter verstellt man den Weg, den das Licht von der Linse bis zum Brennpunkt zurücklegt. Der Brennpunkt wird auch als Fokus bezeichnet. Im Fokus ist das Bild scharf. Bei einem Teleskop werden die Brennweiten des Fernrohrs und des Okulars kombiniert.
Linse:
Die Linse lenkt das einfallende Licht so um, dass es nach einer bestimmen Strecke (Brennweite) im Brennpunkt ein scharfes Bild erzeugt.
Okular:
Ein Okular ist ein deinem Auge zugewandtes System aus einer oder mehreren Linsen. Mit einem Okular wird das im Brennpunkt einer Linse entstehende scharfe Bild aufgenommen und nochmals vergroßert.
Für die Berechnung der Vergroßerung gibt es eine einfache Rechenformel:
Brennweite des Fernrohrs : Brennweite des Okulars = Vergroßerung
Du siehst: Bei einem Teleskop ist die Vergroßerung sowohl von der Brennweite des Okulars als auch von der Brennweite des Fernrohrs abhängig.
Daraus ergibt sich anhand der Rechenformel folgende Vergroßerung, wenn du ein Okular mit 20 mm und ein Fernrohr mit 600 mm Brennweite verwendest: 600mm:20mm = 30 fache Vergroßerung
Umkehrlinse:
Die Umkehrlinse wird vor dem Okular in den Okularstutzten des Fernrohrs eingesetzt. Sie kann durch die integrierte Linse die Vergütung durch das Okular zusätzlich steigern (meist um das 1,5-fache). Das Bild wird - wie der Name schon sagt - bei Verwendung einer Umkehrlinse umgekehrt und erscheidt aufrecht stehend und)sagar Seitenrichtig.
Vergroßerung:
Die Vergroßerung entspricht dem Unterschied zwischen der Betrachtung mit bloßem Auge und der Betrachtung durch ein Vergroßerungsgerät (z.B. Teleskop). Dabei ist die Betrachtung mit dem Auge einfach. Wenn nun ein Teleskop eine 30-fache Vergroßerung hat, so kannst du ein Objekt durch das Teleskop 30 Mal größter sehen als mit seinem Auge. Siehe auch „Okular".
Zenitspiegel:
Ein Spiegel, der den Lichtstrahl im rechten Winkel umleitet. Bei einem geraden Fernrohr kann man so die Beobachtungsposition korgieren und bequem von oben in das Okular schauen. Das Bild durch einen Zenitspiegel erscheint bzw aufrecht stehend, aber Seitenverkehr.


RISK to your child!

Pièces de la monture (Illustr. 15)
Pour B: Kapitel (3-11).
2. Reglage (la nuit)
1. Technische gegevens:
Setzen Sie das Gerät - speziell die Lin-osen - keiner direkten Sonneneinstrahlung aus! Durch die Lichtbündelung konnten Brände verursacht werden.
PELIGRO de danos materiales!
die Dunkelheit gewöhnen. Nach ca. 20 Minuten kannst du dann mit der Astro-Beobachtung beginnen.