Helium - Rollstuhl Quickie - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produktname | Quickie Helium |
| Produkttyp | Rollstuhl |
| Ultraleichtes Gewicht | Aluminiumkonstruktion für optimales Leichtgewicht und Manövrierfähigkeit |
| Anpassungsoptionen | Verfügbar mit Einstellungsoptionen, um den spezifischen Bedürfnissen des Benutzers gerecht zu werden |
| Benutzerfreundlichkeit | Entworfen für einfache Handhabung und optimalen Komfort im Alltag |
| Wartungsfreundlichkeit | Komponenten sind leicht zugänglich für schnelle und einfache Wartung |
| Sicherheitsstandards | Entspricht den geltenden Sicherheitsstandards für eine vertrauenswürdige Nutzung |
| Informationen vor dem Kauf | Überprüfen Sie die Abmessungen und Anpassungsoptionen beim Händler |
Häufig gestellte Fragen - Helium Quickie
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Rollstuhl kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Helium - Quickie und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Helium von der Marke Quickie.
BEDIENUNGSANLEITUNG Helium Quickie
-
Schiebegriffe
-
Rückenbespannung
-
Seitenteil
-
Sitzbespannung
-
Fußraste
-
Lenkräder
-
Fußbrett
-
Gabel
-
Schnellverschlusssteckachsen
-
Feststellbremsen
-
Greifring
-
Antriebsrad

Carrozzina:
Inhaltsverzeichnis 50
Definitionen 50
Vorwort 51
Verwendung 51
Verwendungszweck. 51
1.0 Allgemeine Sicherheitshinweise und Fahreinschränkungen 52
2.0 Handhabung 54
3.0 Transportieren des Rollstuhls 54
4.0 Optionen 54
Ankippbügel 54
Bremse 54
Federung 55
Verstellen der Handbike-Achse 57
Helium Pro Achsenverstellung 57
Einstellen der Fußplatte 57 Sitz 58
Optionen - Snoll on 58
Lenkräder 58
Radspur 58
Rücken 59
Seitenteil 60
Schiebegriffe 61
Sicherheitsräder 61
Stockhalter 62
Beckengurt 62
5.0 Reifen und Montage 63
6.0 Wartung und Pflege 63
7.0 Entsorgung / Recycling von Materialien 64
8.0 Fehlersuche 64
9.0 Transport 65
10.0 Typenschild 67
11.0 Garantie 67
12.0 Technische Daten 68
13.0 Drehmoment 71
Definitionen
3.1 In dieser Anweisung verwendete Begriffsdefinitionen
| Wort Definition | |
| ⚠ GEFAHR! | Anweisung an den Benutzer, dass ein potentielles Verletzungsrisiko besteht, wenn der Anweisung nicht entsprochen wird |
| ⚠WARNUNG! | Anweisung an den Benutzer, dass ein Verletzungsrisiko besteht, wenn der Anweisung nicht entsprochen wird. |
| ⚠VORSICHT! | Anweisung an den Benutzer, dass ein möglicher Sachschaden am Rollstuhl auftreten kann, wenn der Anweisung nicht entsprochen wird |
| HINWEIS: | Allgemeine Empfehlung oder Optimales Verfahren |
| Bezugnahme auf weitere Dokumente | |
HINWEIS:
Die Rollstühle, die in diesem Handbuch abgebildet und beschrieben sind, entsprechen möglicherweise nicht in allen Einzelheiten genau Ihrem eigenen Modell. Dennoch sind alle Anweisungen trotz möglicher Detailunterschiede völlig relevant.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, Gewichte, Abmessungen oder andere in diesem Handbuch aufgeführte technische Daten ohne vorherige Benachrichtigung zu ändern. Alle in diesem Handbuch aufgeführten Zahlenangaben, Abmessungen und Kapazitäten sind ungefähr und stellen keine präzisen technischen Daten dar.
HINWEIS:
Bitte notieren Sie die Adresse und Telefonnummer Ihres zuständigen Kundendienstes in dem unten vorgesehenen Feld.
Benachrichtigen Sie ihn im Fall einer Panne, und versuchen Sie, alle relevanten Einzelheiten anzugeben, damit Ihnen rasch geholfen werden kann.
Unterschrift und Stempel des Fachhändlers
Vorwort
Sehr geehrter Kunde,
Wir freuen uns sehr, dass Sie ein Spitzenqualitätsprodukt von SUNRISE MEDICAL gewählt haben.
Dieses Handbuch vermittelt Ihnen zahlreiche Tipps und Ideen, damit Ihr neuer Rollstuhl ein vertrauter und zuverlässiger Partner im Leben werden kann.
Eine gute Beziehung zu unseren Kunden ist für Sunrise Medical von hoher Bedeutung. Wir möchten Sie gerne über unsere neuen und aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Kundennähe bedeutet: schneller Service, so wenig Bürokratie wie möglich, enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wenn Sie Ersatzteile oder Zubehör brauchen oder einfach eine Frage zu Ihrem Rollstuhl haben – wir sind für Sie da.
Wir möchten, dass Sie mit unseren Produkten und unserem Service zufrieden sind. Wir von Sunrise Medical arbeiten daher ständig an der Weiterentwicklung unserer Produkte. Aus diesem Grund können in unserer Produktreihe Änderungen in der Form, Technologie und Ausstattung vorkommen. Es können also aus den Angaben und Abbildungen in diesem Handbuch keine Ansprüche abgeleitet werden.

Das Managementsystem von SUNRISE MEDICAL ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, ISO 13485 und ISO 14001.
SUNRISE MEDICAL erklärt als Hersteller, dass die Leichtgewichtrollstühle mit den Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG / 2007/47/EWG übereinstimmen.
Fragen zum Gebrauch, zur Wartung und Sicherheit Ihres Rollstuhls richten Sie bitte an den zuständigen, zugelassenen SUNRISE MEDICAL Fachhändler.
Falls sich kein zuständiger Fachhändler in Ihrer Nähe befindet oder falls Sie Fragen haben, können Sie Sunrise Medical auch schriftlich oder telefonisch erreichen.

WICHTIG:
BENUTZEN SIE IHREN ROLLSTUHL ERST, WENN SIE DIESES HANDBUCH VOLLSTÄNDIG GELESEN UND VERSTANDEN HABEN.
Sunrise Medical GmbH & Co. KG
Kahlbachring 2-4
69254 Malsch/Heidelberg
Deutschland
Tel.: +49 (0) 7253/980-400
Fax: +49 (0) 7253/980-222
www.SunriseMedical.de
Verwendung
Rollstühle sind ausschließlich für gehunfähige oder gehbehinderte Menschen zum persönlichen Gebrauch im Haus und im Freien bestimmt.
Das Höchstgewicht (das Körpergewicht des Benutzers und das Gewicht des im Rollstuhl eingebauten Zubehörs) ist auf dem Etikett mit der Seriennummer angegeben, das am Achsrohr unter dem Sitz angebracht ist.
Eine Gewähr kann nur übernommen werden, wenn das Produkt unter den vorgegebenen Bedingungen und zu den vorgesehenen Zwecken eingesetzt wird.
Die vorgesehene Lebensdauer des Rollstuhls beträgt 5 Jahre.
Bitte KEINE Teile von anderen Herstellern verwenden, außer diese sind von Sunrise Medical offiziell zugelassen.
Verwendungszweck.
Die Vielfalt an Ausstattungsvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben einen Einsatz bei Gehunfähigkeit/Gehbehinderung durch:
• Lähmung
• Gliedmaßenverlust (Beinamputation)
• Gliedmaßendefekt/Deformation
• Gelenkkontrakturen/-schäden
- Erkrankungen wie Herz- und Kreislaufinsuffizienz, Gleichgewichtsstörungen oder Kachexie sowie für Geriatriker mit noch verwendbaren Restkräften der oberen Gliedmaßen.
Beachten Sie bei der Versorgung außerdem auf Körpergröße, Gewicht, physische und psychische Verfassung, Alter des Behinderten, Wohnverhältnisse und Umwelt.
1.0 Allgemeine Sicherheitshinweise und Fahreinschränkungen

Technik und Bauweise dieses Rollstuhls sind für die maximale Sicherheit entworfen. Die aktuell gültigen internationalen Sicherheitsstandards wurden erfüllt oder teilweise übererfüllt. Dennoch kann sich der Benutzer einem Risiko aussetzen, wenn er den Rollstuhl nicht vorschriftsmäßig handhabt. Beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit bitte unbedingt die nachstehenden Regeln.
Unfachmännische oder fehlerhafte Änderungen oder Einstellungen erhöhen das Unfallrisiko. Als Rollstuhlfahrer sind Sie auch Verkehrsteilnehmer und Passant auf Straßen und Gehwegen. Wir möchten Sie daran erinnern, dass für Sie als Rollstuhlfahrer alle Verkehrsregeln gelten.
Seien Sie auf Ihrer ersten Fahrt im Rollstuhl besonders vorsichtig. Lernen Sie Ihren Stuhl kennen.
Überprüfen Sie Folgendes vor jedem Gebrauch:
• Steckachsen an den Hinterrädern
- Klettverschluss am Sitz und an der Rückenlehne
- Reifen, Reifendruck und Feststellbremsen.
Sollten irgendwelche Veränderungen an den Einstellungen vorgenommen werden, ist es wichtig, den entsprechenden Abschnitt der Gebrauchsanweisung zu lesen.
Besonders beim Befahren von Steigungen oder Gefällen können Schlaglöcher oder unebener Untergrund den Rollstuhl zum Kippen bringen. Wird eine Stufe oder ein Anstieg vorwärts befahren, sollte der Körper nach vorne geneigt sein.

GEFAHR!
Überschreiten Sie NIEMALS die Höchstlast von 125 kg für Fahrer inkl. mitgeführte Gegenstände. Das Überschreiten der Maximalen Zuladung kann zu Schäden am Stuhl, zu Fallen oder Kippen aus dem Rollstuhl, Verlust der Kontrolle, oder zu schweren Verletzungen des Fahrers und anderer Personen führen.
Tragen Sie im Dunklen möglichst helle Kleidung oder • Kleidung mit Reflektoren, um besser gesehen werden zu können. Achten Sie darauf, dass die seitlich und rückwärtig am Rollstuhl angebrachten Reflektoren gut sichtbar sind. Wir empfehlen Ihnen
auch das Anbringen einer aktiven Beleuchtung. Um Stürze und gefährliche Situationen zu vermeiden, • sollten Sie den Umgang mit Ihrem neuen Rollstuhl erst auf ebenem, überschaubarem Gelände üben. Benutzen Sie zum Ein- oder Aussteigen aus dem • Rollstuhl nicht die Fußbretter. Diese sollten vorher hochgeklappt und möglichst nach außen weggeschwenkt werden. Begeben Sie sich immer so nah wie möglich an die Stelle, an der Sie sitzen möchten.
Setzen Sie Ihren Rollstuhl nur bestimmungsgemäß • ein. Vermeiden Sie z.B. ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (Stufen, Bordsteinkante) oder Herunterfahren von Kanten.
Die Feststellbremsen sind nicht dazu vorgesehen, • den Rollstuhl während der Fahrt abzubremsen. Sie sichern den Rollstuhl gegen das Wegrollen. Wenn Sie auf unebenem Boden anhalten, ziehen Sie immer die Feststellbremsen an, damit der Stuhl nicht wegrollt. Ziehen Sie die Bremsen auf beiden Seiten an, sonst könnte der Stuhl kippen.
Erforschen Sie die Auswirkungen von • Schwerpunktverlagerungen auf das Verhalten des Rollstuhls, zum Beispiel auf Gefällstrecken, Steigungen, sämtlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen nur mit sicherer Unterstützung eines Helfers.
Bei extremen Einstellungen (z.B. Antriebsräder in • vorderster Position) und ungünstiger Körperhaltung kann der Rollstuhl bereits auf ebener Fläche kippen. Neigen Sie Ihren Oberkörper beim Befahren von • Steigungen und Stufen weit nach vorn.
Lehnen Sie Ihren Oberkörper beim Befahren von Neigungen und Stufen weiter nach hinten. Versuchen Sie keinesfalls, Gefälle diagonal hinauf oder hinunter zu fahren.
Vermeiden Sie Rolltreppen, da diese bei einem Sturz • schwere Verletzungen verursachen können. Den Rollstuhl nicht an Gefällen > 10° verwenden. Die • dynamische Stabilität an Gefällen hängt von der Konfiguration des Rollstuhls, den Fertigkeiten und dem Fahrstil des Benutzers ab. Da die Fertigkeiten des Benutzers und der Fahrstil nicht vorherbestimmt werden können, kann der Höchstwert für das sichere Gefälle nicht bestimmt werden. Dieser muss vom Benutzer mit Hilfe einer Begleitperson ermittelt werden, um das Umkippen zu verhindern. Für unerfahrene Benutzer wird der Einbau von Sicherheitsrädern dringend empfohlen. Besonders beim Befahren von Steigungen oder • Gefällen können Schlaglöcher oder unebener Untergrund den Rollstuhl zum Kippen bringen. Den Rollstuhl nicht auf schlammigem oder vereistem • Grund verwenden. Den Rollstuhl nur dort verwenden, wo auch Fußgänger zugelassen sind.
- Zur Vermeidung von Handverletzungen greifen Sie bei der Fahrt mit dem Rollstuhl nicht zwischen die Speichen oder zwischen das Antriebsrad und die Radbremse.
- Bei Verwendung von Leichtmetallgreifringen kann es beim Abbremsen aus schneller Fahrt oder auf längeren Gefällestrecken zum Erhitzen der Greifringe kommen.
Treppen dürfen nur mit Hilfe von Begleitpersonen • überwunden werden. Sind dafür Einrichtungen wie z.B. Auffahrrampen oder Aufzüge vorhanden, so sind diese zu benutzen. Fehlen solche Einrichtungen, ist der Rollstuhl anzukippen und über die Stufen zu führen (2 Helfer). Bei Benutzern mit einem Körpergewicht von über 100 kg empfehlen wir, diese Methode für Treppen nicht zu verwenden! Generell müssen montierte Sicherheitsräder zuvor • so eingestellt werden, dass sie beim Transport nicht auf die Stufen aufsetzen können, da es sonst zu schweren Stürzen kommen kann. Anschließend müssen die Sicherheitsräder wieder korrekt eingestellt werden.
Achten Sie darauf, dass die Begleitpersonen den • Rollstuhl nur an fest montierten Bauteilen anfassen (z.B. nicht an der Fußraste oder den Seitenteilen).
Achten Sie beim Benutzen von Hebebühnen darauf, • dass sich montierte Sicherheitsräder außerhalb des Gefahrenbereichs befinden.
Sichern Sie Ihren Rollstuhl auf unebenem Gelände • oder beim Umsteigen (z. B. ins Auto) durch Betätigen der Bremse.
Wenn und wann immer möglich, sollten •
Fahrzeuginsassen während der Fahrt in einem Behindertentransportkraftwagen (BTW) die im Fahrzeug installierten Sitze und die dazugehörigen
Rückhaltesysteme nutzen. Nur so sind Insassen bei einem Unfall optimal geschützt. Unter Verwendung der von SUNRISE MEDICAL angebotenen
Sicherungselemente und dem Einsatz geeigneter Rückhaltesysteme, können die
Leichtgewichtrollstühle als Sitz beim Transport im Behindertentransportkraftwagen genutzt werden. (Siehe Kapitel "Transport").
Abhängig von Durchmesser und Einstellung der • Lenkräder sowie der Schwerpunkteinstellung des Rollstuhls kann bei höheren Geschwindigkeiten ein Flattern der Lenkräder auftreten. Dies kann zu einem Blockieren der Lenkräder und zum Kippen des Rollstuhls führen. Achten Sie daher auf eine korrekte Einstellung der Lenkräder (siehe Kapitel "Lenkräder"). Befahren Sie insbesondere Gefällstrecken nicht ungebremst, sondern mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Verwendung von Sicherheitsrädern ist bei ungeübten Nutzern unbedingt empfehlenswert.
Die Sicherheitsräder sollen ein unbeabsichtigtes • Kippen nach hinten verhindern. Keinesfalls sollen sie die Funktion von Transitrollen übernehmen, etwa um eine Person bei abgenommenen Antriebsrädern im Rollstuhl zu transportieren.
Achten Sie beim Ergreifen von Gegenständen (die • vor, seitlich oder hinter dem Rollstuhl liegen) darauf, dass Sie sich nicht zu weit aus dem Rollstuhl lehnen, da durch Schwerpunktverlagerung eine Kipp- bzw.
Überschlaggefahr besteht. Das Aufhängen von zusätzlichen Lasten (Rucksack oder ähnliche Gegenstände) an die Rückenpfosten Ihres Rollstuhls kann die Stabilität Ihres Rollstuhls nach hinten beeinträchtigen, vor allem, wenn der Rückenwinkel nach hinten verstellt wurde. Der Rollstuhl kann dadurch nach hinten kippen und Verletzungen verursachen.
Bei Oberschenkelamputation müssen die Sicherheitsräder verwendet werden.
Achten Sie vor Fahrtantritt auf den korrekten • Luftdruck der von Ihnen verwendeten Bereifung. Bei den Antriebsrädern muss er mindestens 3,5 bar (350 kPa) betragen. Der max. Luftdruck ist am Reifen angegeben. Die Kniehebelbremsen sind nur bei ausreichendem Luftdruck und korrekter Einstellung wirksam (siehe Kapitel "Bremse").
Sollte die Sitz- und Rückenbespannung beschädigt • sein, tauschen Sie diese bitte umgehend aus.
Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere • brennenden Zigaretten. Sitz- und Rückenbespannung könnten sich entzünden.
Wenn der Rollstuhl längere Zeit direkter • Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, können Teile des Rollstuhls (z.B. Rahmen, Beinstützen, Bremsen und Seitenteil) heiß (>41°C) werden.
Achten Sie stets darauf, dass die Steckachsen an den Antriebsrädern richtig eingestellt und eingerastet sind. Bei nicht gedrücktem Knopf der Steckachse darf sich das Antriebsrad nicht entfernen lassen.
! WARNING!
Sowohl die Wirkung der Kniehebelbremse als auch das allgemeine Fahrverhalten sind vom Luftdruck abhängig. Mit korrekt aufgepumpten Antriebsrädern und gleichem Luftdruck auf beiden Rädern lässt sich Ihr Rollstuhl wesentlich leichter und besser manövrieren.
- Achten Sie auf eine ausreichende Profiltiefe Ihrer Bereifung! Beachten Sie bitte, dass Sie bei Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr der Straßenverkehrsordnung unterliegen.
- Achten Sie bei Arbeiten oder bei Einstellung am Rollstuhl immer auf Ihre Finger!
Die Rollstühle, die in diesem Handbuch abgebildet und beschrieben sind, entsprechen möglicherweise nicht in allen Einzelheiten genau Ihrem eigenen Modell. Dennoch sind alle Anweisungen trotz möglicher Detailunterschiede völlig relevant.
Der Hersteller behält sich das Recht vor, Gewichte, Abmessungen oder andere in diesem Handbuch aufgeführte technische Daten ohne vorherige Benachrichtigung zu ändern. Alle in diesem Handbuch aufgeführten Zahlenangaben, Abmessungen und Kapazitäten sind ungefähr und stellen keine präzisen technischen Daten dar.
SUNRISE MEDICAL ist nach ISO 9001 zertifiziert, dadurch ist die Qualität unserer Produkte in allen Stufen von der Entwicklung bis zur Produktion gewährleistet. Dieses Produkt entspricht den in den EU-Richtlinien vorgegebenen Anforderungen. Optionale Ausstattungen und Zubehör sind gegen Aufpreis erhältlich.
2.0 Handhabung
Steckachsen beim Antriebsrad
Die Hinterräder sind mit Steckachsen ausgestattet. Damit können die Räder ohne Werkzeug montiert und abgenommen werden. Zum Abnehmen des Rads der Arretierknopf an der Achse (1) drücken und das Antriebsrad herausziehen (Fig. 1).

Halten Sie bei der Montage der Hinterräder den Steckachsenknopf auf der Achse niedergedrückt, wenn Sie die Achse in den Rahmen stecken. Beim Loslassen des Knopfs rastet die Achse ein, und der Steckachsenknopf springt in seine Ausgangsposition zurück.
3.0 Transportieren des Rollstuhls
Transportieren des Rollstuhls
Um den Stuhl so kompakt wie möglich zu halten, können Sie die Hinterräder abnehmen. Die Rückenlehne kann nach unten geklappt werden, dazu die Schnur (1) (siehe Abbildung 3) an der Rückenlehne ziehen (Fig. 2 und 3).
Ohne Hilfe in den Rollstuhl einsteigen
- Den Rollstuhl an eine Wand oder gegen ein massives Möbelstück schieben.
• Die Bremse betätigen. - Der Benutzer kann sich selbst auf den Rollstuhl setzen,
- dann die Füße vor die Fersenbänder platzieren (Fig. 4.1).
Ohne Hilfe aus dem Rollstuhl aussteigen
• Die Bremse betätigen.
- Mit einer Hand am Rad oder am Seitenteil sollte sich die Person leicht nach vorne lehnen, um das Gewicht auf die Vorderkante des Sitzes zu verlagern und sich dann mit beiden Füßen fest auf dem Boden und einem Fuß hinter dem anderen in eine aufrechte Haltung schieben (Fig. 4.2).

Zum Ankippen eines Rollstuhls durch eine Begleitperson benutzt man einen Ankippbügel. Um den Rollstuhl zum Beispiel auf einen Bordstein oder eine Stufe zu schieben, tritt man einfach mit dem Fuß auf den Bügel.

WARNUNG!
Sunrise Medical empfiehlt dringend, bei allen Modellen, die vorwiegend von einer Begleitperson geschoben werden, einen Ankippbügel zu verwenden. Wenn der Rollstuhl nicht über einen Ankippbügel verfügt und das Rückenrohr ständig als Hebel zum Kippen des Rollstuhls benutzt wird, kann dadurch das Rückenrohr beschädigt werden.

VORSICHT!
Die Bremswirkung kann beeinträchtigt werden durch falsche Montage und Einstellung der Bremse sowie durch einen zu geringen Luftdruck.
Feststellbremsen
Ihr Rollstuhl ist mit zwei Feststellbremsen ausgestattet, die direkt gegen die Räder geführt werden. Um die Feststellbremsen anzuziehen, drücken Sie beide Bremshebel nach vorn, gegen den Anschlag. Zum Loslassen der Bremse ziehen Sie die Hebel zurück in ihre Ausgangsposition.
Die Bremsen sind weniger wirksam bei:
• abgefahrenem Reifenprofil
- zu niedrigem Reifendruck
• nassen Reifen
- inkorrekter Einstellung.
- abgefahrenem Reifenprofil - zu niedrigem Reifendruck - nassen Reifen - inkorrekter Einstellung.
Bremse...
Die Feststellbremsen sind nicht als Bremsen für den fahrenden Rollstuhl entworfen. Die Feststellbremsen dürfen daher nicht zum Abbremsen des Stuhls verwendet werden. Benutzen Sie dazu immer die Hände. Achten Sie darauf, dass der Abstand zwischen den Reifen und den Feststellbremsen mit den angegebenen Spezifikationen übereinstimmt. Der Abstand wird justiert, indem Sie die Schraube lockern und den richtigen Abstand einstellen. Die Schraube dann wieder anziehen (Fig. 4.3 und 4.4).

VORSICHTI
Prüfen Sie den Abstand der Feststellbremsen nach jeder Justierung des Hinterrads und stellen Sie ihn gegebenenfalls neu ein.
Bremshebelverlängerung
Mit einem längeren Hebel brauchen Sie weniger Kraft, um die Feststellbremsen zu betätigen.
Die Bremshebelverlängerung ist mit der Bremse verschraubt. Durch Hochziehen kann diese nach vorne geklappt werden (Fig. 4.5).

VORSICHT!
Wenn die Feststellbremse zu nah am Rad montiert ist, erfordert die Betätigung einen höheren Kraftaufwand. Dadurch kann es zu Bruch des Verlängerungshebels kommen!
Wenn Sie sich beim Ein- und Aussteigen auf den Verlängerungshebel stützen, bricht der Verlängerungshebel ab! Spritzwasser von den Rädern kann zur Fehlfunktion der Feststellbremsen Führen.

VORSICHT!
Wenn die Feststellbremse falsch montiert ist, erfordert die Betätigung einen höheren Kraftaufwand. Dadurch kann der Verlängerungshebel abbrechen!
Kompaktbremse
Die Kompaktbremse befindet sich unter der Sitzbespannung und wird betätigt, indem die Bremse in Richtung des Reifens nach hinten gezogen wird. Damit die Bremse richtig funktioniert, muss sie bis zum Anschlag gezogen werden, (Fig. 4.6).

Die einarmige Feststellbremse
Die einarmige Feststellbremse befindet sich unter der Sitzbespannung und wird betätigt, indem der Bremshebel, der sich auf der linken oder rechten Seite befindet, in Richtung des Reifens nach hinten gezogen wird. Die Bremse funktioniert nur richtig, wenn der Hebel ganz bis zum Anschlag gezogen wird (Fig. 4.6.1)
Einstellung
Zum Einstellen der Bremse die Schrauben (1) lockern und die Feststellbremse an einer Stelle anbringen, an der sie ordnungsgemäß funktioniert (Fig. 4.6.2).

VORSICHT!
Die unsachgemäßige Montage der Einhand-Feststellbremse kann zu schweren Verletzungen des Fahrers und anderer Personen führen.

Die hintere Federung kann die Stabilität des Rollstuhls beeinträchtigen. Zur Vermeidung von Stürzen verwenden Sie eine Begleitperson und/oder Sicherheitsräder, während Sie sich mit der neuen Ausstattung vertraut machen.
- Einstellen der hinteren gefederten Radaufhängung a. Für eine härtere Federung die Einstellvorrichtung für die Federvorspannung (A) im Uhrzeigersinn drehen (von unter dem Rollstuhl nach oben gesehen).
b. Für eine weichere Federung die Einstellvorrichtung für die Federvorspannung (A) im Uhrzeigersinn drehen (von unter dem Rollstuhl nach oben gesehen).
2. Ausrichtung der Lenker der gefederten Radaufhängung
Die Lenker (B) nicht verstellen, (Fig. 4.8). Sie werden werksseitig eingestellt, damit die richtige Einstellung der Spur und die ordnungsgemäße Funktion der gefederten Radaufhängung gewährleistet sind. (siehe nächste Seite).
Federung...
Einstellen des Vor-/Nachlaufs auf Null
Lösen Sie die Kopfschrauben (A) (3 pro Seite, außer es sind Sicherheitsräder eingebaut, dann sind es 4 pro Seite), mit denen die Radsturzrohrklemme gesichert ist. Beobachten Sie die Kugel in der Ebene (B) und drehen Sie das Sturzrohr (C), bis die Kugel in der Ebene zentriert ist. Der Vor-/Nachlauf ist jetzt auf Null eingestellt (Fig. 4.7, 4.8).
Bevor Sie die Schrauben (A) wieder festziehen, prüfen Sie, dass das Radsturzrohr zum Rollstuhlrahmen linksrechts zentriert ist und dass die flachen Teile unterhalb der äußeren Klemme des Radsturzrohrs parallel zu den Seiten liegen. Das Ende des Radsturzrohrs sollte mit dem äußersten Teil der Klemme des Radsturzrohrs bündig sein. Auf ein Drehmoment (A) von 62 in-lbs. (7 Nm).
Einstellung des Vor-/Nachlaufs auf Null– Variante
Stellen Sie den kompletten Rollstuhl auf einen ebenen, waagrechten Tisch oder Boden. Lösen Sie die Kopfschrauben (A) (3 pro Seite, außer es sind Sicherheitsräder eingebaut, dann sind es 4 pro Seite), mit denen die Radsturzrohrklemme gesichert ist. Finden Sie die flachen Oberflächen an der Vorder- und Rückseite der Einstellvorrichtung für den Radsturz (D). Legen Sie ein Objekt mit einem Winkel von genau 90° (z.B. einen Zimmermannswinkel, ein Winkeldreieck etc.) auf die flache, horizontale Oberfläche und an den flachen Teil der Einstellvorrichtung für den Radsturz an. Drehen Sie das Rohrsturzrohr und die Einstellvorrichtung, bis die flache Oberfläche der Einstellvorrichtung parallel zum Messwerkzeug liegt (Fig. 4.7, 4.8, 4.9, 4.10). Bevor Sie die Schrauben (A) wieder festziehen, prüfen Sie, dass das Radsturzrohr zum Rollstuhlrahmen linksrechts zentriert ist und dass die flachen Teile unterhalb der äußeren Klemme des Radsturzrohrs parallel zu den Seiten liegen. Das Ende des Radsturzrohrs sollte mit dem äußersten Teil der Klemme des Radsturzrohrs bündig sein. Die Befestigungsteile auf 62 in-lbs. (7 Nm).

VORSICHT!
Beim Verstellen der hinteren gefederten Radaufhängung immer nur eine Änderung auf einmal vornehmen und diese schriftlich festhalten
. Das ist zwar mehr Arbeit, Sie werden dadurch aber feststellen, wie sich jede Änderung auf das Fahrverhalten des Rollstuhls in Bezug auf die hintere Federung auswirkt.
BITTE BEACHTEN – Der untere Schwingungsdämpfer ist so ausgelegt, dass er sich lose anfühlt, damit der richtige Federweg gewährleistet ist.

VORSICHT!
Keinesfalls die Zylindermutter (C) abnehmen, mit der die Radsturzklemme am Stoßdämpfer befestigt ist.
3. Wartung
Die folgenden Wartungsarbeiten müssen zusammen mit der den allgemeinen Wartungsarbeiten in Abschnitt XI durchgeführt werden.
a. Die Endhülsen der Stoßdämpfer oder die Federn nicht schmieren.
b. Sie können die Lenkerenden schmieren, nachdem sie mit einem milden Reinigungsmittel und ein weichen Bürste gereinigt wurden.
c. Zum Entfernen von Schmutz oder Fremdkörpern von der Feder eine weiche Bürste verwenden.
d. Verwenden Sie keinen Hochdruckreiniger für die Reinigung der hinteren gefederten Radaufhängung.

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Fig. 4.7 C B KUGEL
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Fig. 4.8 D
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Fig. 4.9 C D PARALLEL
Verstellen der Handbike-Achse
Handbike-Achse
Die Handbike-Achse muss so eingestellt, dass sich der Schwerpunkt nach hinten verlagert. Das ermöglicht die sichere Benutzung des Handbike-Zubehörs (Fig. 4.10.1).
GEFAHR!
Wenn ein Handbike ohne die Handbike-Achse benutzt wird, wird der Rollstuhl dadurch instabil. Das kann schwere Verletzungen des Fahrers und anderer Personen verursachen.

Helium Pro Achsenverstellung
Helium Pro Achsaufnahme (Schwerpunktverstellung).
Zum Verstellen des Schwerpunkts die 2 Schrauben (A) abnehmen und die Halterung in die gewünschte Position verschieben (Fig. 4.10.2). Die Schrauben wieder einsetzen und anziehen (5 Nm)

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Fig. 4.10.2 AEinstellen der Fußplatte
Einstellen der Fußraste
WARNING!
Nicht auf dem Fußbrett stehen! Auch wenn der Fahrer im Rollstuhl sitzt, besteht Kipp- und Verletzungsgefahr. Beim Transfer nicht auf dem Fußbrett stehen, es besteht Kipp- und Verletzungsgefahr.
Durch lösen der Schraube (1) können Sie die Fußraste entsprechend Ihrer Unterschenkellänge einstellen und wieder anbringen. Der Fußrastenwinkel kann durch Lockern der Schrauben (2) verstellt werden. Der Seitenschutz (3) an der Fußraste verhindert ein unbeabsichtigtes Abrutschen der Füße. Achten Sie darauf, dass nach Anpassungen alle Schrauben wieder richtig angezogen werden (siehe Seite zum Drehmoment) (Fig. 4.11 - 4.12).

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Fig. 4.11 1
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Fig. 4.12 3 2Fußraste hochmontiert
Die hohe Fußraste wird innen am Rahmen angebracht und ermöglicht eine höhere Position als bei der Standard-Fußraste (Fig. 4.13).

Einstellen der Sitzhöhe
Zum Einstellen der Sitzhöhe hinten die Inbusschrauben (1) (eine auf jeder Seite) lösen, mit denen die Klemme an der Achswelle (2) befestigt ist. Den Abstandshalter (3) abnehmen und die Sitzhöhe um +/- 1 cm verstellen. Für größere Verstellungen die Länge kürzen oder den Achsträger neu bestellen.
Die 2 Inbusschrauben auf 7 Nm festziehen. (Fig. 4.14).
HINWEIS:
Beim Verstellen der hinteren Sitzhöhe kann es zu Veränderung Lenkradwinkels kommen, der danach neu eingestellt werden muss.
Sitzbespannung
Zum Spannen der Polsterung die Gurte unter der Polsterung verwenden.

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Fig. 4.14 2 1 3Optionen - Snoll on

Siehe die separate Bedienungsanleitung für weitere Informationen zum Snoll-On-Zubehör.
Lenkräder
Lenkrad, Lenkrad-Adapter, Lenkradgabel
Es kann vorkommen, dass der Rollstuhl einen leichten Rechts- bzw. Linksdrall hat oder die Lenkräder flattern. Das kann folgende Gründe haben:
- Der Radlauf vorwärts oder rückwärts ist nicht richtig eingestellt.
• Die Einstellung des Sturzes stimmt nicht. - Der Druck im Lenkrad und /oder Hinterrad ist nicht korrekt; die Räder drehen sich nicht ausreichend.
Die optimale Einstellung der Lenkräder bildet die Voraussetzung für den Geradeauslauf des Rollstuhls. Die Laufräder müssen immer von einem zugelassenen Fachhändler eingestellt werden. Jedes Mal, wenn die Hinterradposition geändert wurde, müssen die Radaufnahme neu eingestellt und die Feststellbremsen überprüft werden.
Einstellen des Lenkrads
Um sicherzustellen, dass beide Gabeln parallel eingestellt sind, zählen Sie einfach die sichtbaren Zähne auf beiden Seiten. Nach dem Einstellen der Lenkradgabel gewährleistet die Verzahnung den festen Halt und ermöglicht eine Verstellung um 16° in 2° Schritten.
Verwenden Sie die flache Seite vorne an der Lenkradgabel zum Überprüfen des rechten Winkels zum Boden (Fig. 4.15).
Das patentierte Design ermöglicht die Drehung der Lenkradgabel, so dass die Lenkradgabel im rechten Winkel zum Boden nachgestellt werden kann, wenn die Sitzneigung verändert wird.
Geradeauslauf einstellen
Die Inbusschrauben (1) an der Unterseite der Gabel lösen. Sie können dann die Schraube abnehmen (2). Die schwarze Buchse (3) kann jetzt nach links oder rechts gedreht werden.
Links – Rollstuhl zieht nach links
Rechts – Rollstuhl zieht nach rechts
Dann die Schraube (2) wieder anziehen. Stellen Sie die Gabel in einem 90° Winkel zum Boden ein.
Dann die Schraube (1) wieder anziehen. (Fig. 4.16).

Verstellen der Radspur
Wichtig: Nur durch optimal eingestellte Antriebsräder wird das beste Rollverhalten erzielt. Dies wird durch die korrekte Einstellung der Radspur gewährleistet.
Messen Sie dazu hinten und vorne den Abstand zwischen den beiden Rädern, um sicherzustellen, dass sie parallel zueinander stehen.
Der Unterschied zwischen den beiden Maßen sollte nicht mehr als
5 mm betragen.
Der Parallelstand der Räder kann durch Lösen der Schrauben und Drehen der Achsaufnahme eingestellt werden. Achten Sie darauf, dass nach Anpassungen alle Schrauben wieder richtig angezogen werden (siehe Seite zum Drehmoment).
HELIUM Spureinstellung
Einstellen des Vor-/Nachlaufs auf Null
HINWEIS: Ein Rollstuhl mit 0° Radsturz-Zylindern kann keine Vor- oder Nachspur haben. Diese Einstellung ist nur bei 3° und 6° Radsturz-Zylindern erforderlich. Mit dem Begriff „Vorspur bzw. Nachspur“ wird definiert, wie gut die Hinterräder des Rollstuhls zum Boden ausgerichtet sind. Davon ist abhängig, wie gut der Stuhl rollt. Ein normaler Fahrwiderstand oder Rollwiderstand ist gegeben, wenn der Radlauf auf Null gestellt ist.
So stellen Sie die Vorspur/Nachspur auf Null: Lösen Sie die Inbusschraube (1) (1 pro Seite), mit der die Klemme des Sturzrohres gesichert ist. Achten Sie auf die Kugel in der Horizontalen (2) und drehen Sie das Achsrohr (3), bis sich die Kugel in der Mitte befindet. Der Radlauf beträgt jetzt Null.
Bevor Sie die Schrauben (1) wieder festziehen, prüfen Sie, dass das Sturzrohr links-rechts zentriert ist. Der Abstand sollte auf beiden Seiten gleich sein bzw. es sollte kein Abstand vorhanden sein. Die Schrauben auf 7 Nm anziehen. (Fig. 4.17 - 4.19).
Breitenverstellung des Radstandes hinten:
Der Radstand hinten ist als der Abstand zwischen der Oberseite der Hinterräder und den Rückenrohren definiert und wird werksseitig eingestellt (1,25 cm). Diese muss erhöht werden, wenn zwischen den Reifen und den optionalen höhenverstellbaren Armlehnen mehr Platz geschaffen werden muss (Fig. 4.20).
HINWEIS: Beim Einstellen des Radstandes hinten zuerst ein Rad und dann das andere einstellen. Wenn beide Seiten gleichzeitig gelöst werden, wird die Einstellung der Vorspur/Nachspur geändert. Beim Einstellen des Radabstandes hinten bewegen sich die Steckteile des Sturzes (4) teleskopartig in das Sturzrohr hinein bzw. aus dem Sturzrohr (5) heraus und rasten jeweils am Ende des Weges ein. Die Schraube (6) (dem Radsturzrohr am nächsten gelegen) an der linken Seite des Rollstuhls lockern. Die Steckachse nach innen oder außen verschieben, bis der gewünschte Radabstand erreicht ist. Die Schrauben auf 7 Nm anziehen. Den Vorgang auf der rechten Seite des Rollstuhls wiederholen und den gleichen Abstand wie auf der linken Seite einstellen.

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Fig. 4.19 3 KUGEL 2
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Fig. 4.20 4 5 6Rücken
Winkelverstellbarer Rücken
Zum Verstellen des Rückenwinkels die Position des Stifts in der Rückenhalterung ändern. Der Stift (1) muss ganz in das Lochbild an beiden Seiten eingerastet sein, damit wird der Winkel um 8,5° verstellt.
Stecken Sie die schwarzen Kunststoffstifte in die unbenutzten Löcher. Für eine kleinere Winkelverstellung (3,5°) die Schraube (2) mit dem Inbusschlüssel aufdrehen und die Schraube in das zweite Loch versetzen. Die Schraube (2) auf das in der Tabelle angegebene Drehmoment anziehen.
Damit kann der Rückenwinkel um 12° verstellt werden. Wenn der Stift (1) in die andere Richtung in das nächste Loch eingesteckt wird, wird der Winkel um 12° - 8° = 3,5° verstellt. (Fig. 4.21)
Zum Reduzieren des Spiels in der Rückenlehne die Mutter (1) lösen, dann kann die optimale Position mit der Stellschraube (2) eingestellt werden. Dann die Mutter (1) wieder festziehen. (Fig. 4.22).

VORSICHT!
Die Schrauben müssen wieder festgezogen werden. Sonst geht die Winkeleinstellung verloren.
Faltbarer Rücken
Den Rücken durch Ziehen der Schnur entriegeln. Zum Herunterklappen gleichzeitig den Rücken nach vorne schieben. Um den Rücken wieder in die Ausgangsstellung zu bringen, muss dieser soweit nach hinten gezogen werden, bis er auf beiden Seiten einrastet.

VORSICHT!
Beim Herunterklappen des Rückens bitte darauf achten, dass Ihre Finger nicht eingeklemmt werden.

Anpassbare Rückenbespannung
Die anpassbare Rückenbespannung kann an mehreren Bändern in der Spannung angepasst werden. Die Polsterung der Rückenbespannung ist von der Innenseite durch eine Öffnung erreichbar und kann individuell ausgepolstert werden (Fig. 4.23).
Höhenverstellbare Rückenlehne
Die Rückenhöhe kann in 2,5 cm Schritten verstellt werden. Die Einstellbereiche sind 25-30 cm, 30-35 cm, 35-40 cm und 40-45 cm. Die Schrauben (1+2) lösen und den Rücken auf die gewünschte Höhe einstellen. Die Schrauben wieder festziehen (siehe die Seite zu Drehmoment). (Fig. 4.24).
Anbauteil Armlehnenaufnahme
(Fig. 4.25 - 4.28).
Anpassung der Armlehnenaufnahme
Um den Sitz der äußeren Armlehnenschiene in der Aufnahme zu verengen oder zu lockern:
- Lockern Sie die vier Stellschrauben für die Aufnahme (9) an den Seiten der Aufnahme.
- Lassen Sie die Armlehne in der Aufnahme (7), und drücken Sie die Aufnahme zusammen, bis die gewünschte Anpassung erreicht ist.
- Die vier Schrauben festziehen (9). (16,3 Nm)
Einstellung der Position
- Lockern Sie die zwei Spannschrauben (10), bis die Klemme gelockert ist.
- Schieben Sie die Armlehnenaufnahme auf die gewünschte Position.
- Festziehen

Zentralstütze mit Höhenverstellbare Armauflage
(Fig. 4.25 - 4.28).
- Montage
a. Schieben Sie die äußere Armlehnenschiene nach unten in die Aufnahme, die am Rollstuhlrahmen montiert ist.
b. Die Armlehne rastet automatisch ein.
- Höheneinstellung
a. Drehen Sie den Verschlusshebel für die Höhenverstellung (2) zum zweiten Stopp.
b. Schieben Sie das Armpolster auf- oder abwärts auf die gewünschte Höhe.
c. Stellen Sie den Hebel wieder in die verriegelte
Stellung gegen die Armlehnenschiene.
d. Drücken Sie auf das Armpolster (4), bis die Schiene sicher einrastet.
- Die Armlehne entfernen
a. Betätigen Sie Hebel 3 und heben Sie den gesamten Arm an.
- Armlehne einsetzen
a. Stecken Sie die Armlehne wieder in die Aufnahme ein, bis der Arm einrastet.
Fig. 4.25 - 4.28 Legende für Teile
- Äußere Armlehnenschiene
- Verschlusshebelf. d. Höhenverstellung
- Verschlusshebel
- Armlehnenpolster
- Transferstange
- Seitenteil
- Aufnahme
- Verstellklemme
- Stellschrauben für die Aufnahme
- Spannschrauben

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Fig. 4.25 1 2 3 4 5 6 7 9
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Fig. 4.26 7 8 9 10
Höhenverstellbare Schiebegriffe
Die Schiebegriffe sind mit Stiften gesichert, damit sie nicht herausrutschen können. Durch Öffnen des Spannhebels (1) kann die Höhe der Schiebegriffe (2) individuell eingestellt werden. Wenn der Hebel bewegt wird, hören Sie, wie er einrastet, der Schiebegriff kann leicht in die gewünschte Position gebracht werden. Mit der Mutter am Spannhebel wird eingestellt, wie fest die Schiebegriffe geklemmt werden. Wenn die Mutter nach dem Einstellen des Spannhebels lose ist, sitzt der Schiebegriff auch zu locker. Vor dem Gebrauch den Schiebegriff drehen, um sicherzustellen, dass er fest genug geklemmt ist. Nach der Höheneinstellung der Griffe den Spannhebel (1) wieder gut festklemmen. Wenn der Hebel nicht gesichert ist, kann es beim Befahren von Stufen zu Verletzungen kommen. (Fig. 4.29).
HINWEIS – Wenn die höhenverstellbaren Schiebegriffe nicht richtig angebracht werden, besteht die Gefahr, dass sie "Spiel" bekommen oder dass sie sich verstellen. Bitte darauf achten, dass die entsprechenden Schrauben fest angezogen sind.
Abklappbare Schiebegriffe
Wenn die Schiebegriffe nicht benötigt werden, können sie durch Drücken des Knopfes (2) nach unten geklappt werden. Wenn sie wieder benötigt werden, klappen Sie die Schiebegriffe hoch, bis sie einrasten. (Fig. 4.30).

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Fig. 4.29 1 2
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Fig. 4.30 2Sicherheitsräder

WARNUNG!
Sunrise Medical empfiehlt Sicherheitsräder für alle Rollstühle. Bei der Montage von Sicherheitsrädern ein Drehmoment von 7 Nm verwenden.
- Einschieben der Sicherheitsräder in die Klemme.
a. Drücken Sie den hinteren Knopf am Adapter für das Sicherheitsrad so, dass beide Auslösestifte nach innen gezogen werden.
b. Schieben Sie die Sicherheitsräder (1) in den Adapter für das Sicherheitsrad.
c. Drehen Sie die Sicherheitsräder nach unten, bis der Auslösestift in der Klemme einrastet.
d. Das zweite Sicherheitsrad genauso einbauen.
2. Einstellen der Sicherheitsräder
Um den richtigen Bodenabstand von ca. 1" bis 2" (2,5 cm bis 5,0 cm), zu erzielen, müssen die Sicherheitsräder höher bzw. niedriger eingestellt werden.
Drücken Sie den Auslöseknopf für das Sicherheitsrad so, dass beide Auslösestifte nach innen gezogen werden.
Verschieben Sie das Innenrohr nach oben oder unten in die Löcher für die Höhenverstellung. Lassen Sie den Knopf wieder los. Das zweite Sicherheitsrad genauso einbauen. Beide Räder müssen sich auf gleicher Höhe befinden. (Fig. 4.31).

GEFAHR!
Sunrise Medical empfiehlt, Sicherheitsräder zu verwenden:
Falls die Sicherheitsräder nicht eingebaut oder falsch eingebaut sind, besteht Kipp- und Verletzungsgefahr.

Aktives Sicherheitsrad/Hochklappbar
Das aktive Sicherheitsrad wird links oder rechts am Achsrohr befestigt. Wenn es zum Achsrohr hin gedrückt wird, kann es zur Benutzung nach unten geklappt werden (Fig. 4.31.1).

WARNUNG!
Achten Sie darauf, dass das Sicherheitsrad in der ausgefahrenen Position arretiert ist. Ein nicht arretiertes aktives Sicherheitsrad kann schwere Verletzungen des Benutzers verursachen.

Aktive Sicherheitsräder für den Sport
Zum Abnehmen der Aktiv-Sicherheitsräder für den Sport, den Knopf am Verriegelungsstift drücken und diesen herausziehen. Ziehen Sie dann das Rohr aus der Aufnahme für die Sicherheitsräder (4.31.2 - 4.31.3).

Mit dieser Vorrichtung können Gehhilfen direkt am Rollstuhl transportiert werden. Mit einer Klettschlaufe können Gehhilfen und andere Hilfsmittel befestigt werden.
VORSICHT!
Versuchen Sie niemals während der Fahrt die Gehhilfen oder andere Hilfsmittel aus dem Halter zu nehmen.
Beckengurt
GEFAHR!
Vor dem Gebrauch des Rollstuhls sicherstellen, dass der Beckengurt angelegt ist.
Der Beckengurt muss täglich überprüft werden, um sicherzustellen, dass keine Behinderung oder übermäßige Abnutzung vorliegt.
Achten Sie immer darauf, dass der Beckengurt vor • dem Anlegen korrekt angebracht und eingestellt ist.
Wenn der Gurt zu locker sitzt, kann der Benutzer nach unten rutschen und es besteht Erstickungsgefahr oder es kann zu schweren Verletzungen kommen.
Der Beckengurt ist wie abgebildet am Rollstuhl angebracht. Der Gurt besteht aus 2 Hälften. Diese werden mit der Befestigungsschraube für die Haltestange befestigt, die durch die Öse am Gurt gesteckt wird. Der Gurt wird unter der Rückseite des Seitenteils entlang geführt. (Fig. 4.32)
Bringen Sie den Gurt so an, dass sich die Schnallen in der Mitte des Sitzes befinden. (Fig. 4.33)

Passen Sie den Beckengurt wie folgt an den Benutzer an:
| Gurt kürzer machen | Gurt länger machen |
| Übrige Gurtlänge durch den Einsteckteil des Steckverschlusses und die Schlaufe zurück fädeln. Darauf achten, dass der Gurt am Einsteckteil des Steckverschlusses keine Schlinge aufweist. | Um den Gurt länger zu machen, übrige Gurtlänge durch die Schlaufen und den Einsteckteil des Steckverschlusses fädeln. |
Nach dem Anschnallen den Abstand zwischen dem Beckengurt und dem Benutzer prüfen. Bei richtiger Einstellung passt nicht mehr als eine Handfläche zwischen den Beckengurt und den Benutzer. (Fig. 4.34)
Beckengurt...
Der Beckengurt sollte so eingestellt werden, dass der Gurt in einem Winkel von 45 Grad zum Becken des Benutzers sitzt. Der Benutzer sollte aufrecht und so weit hinten wie möglich im Sitz sitzen, wenn dieser richtig eingestellt ist. Der Beckengurt muss so eingestellt sein, dass der Benutzer nicht im Sitz nach unten rutschen kann.
(Fig. 4.35)

Zum Anschnallen: Das Einsteckteil des Steckverschlusses fest in das Gurtschloss stecken.
Zum Öffnen:
Die sichtbaren Teile des
Einsteckteils des
Steckverschlusses
gleichzeitig
zusammendrücken und zur
Mitte schieben, während Sie
sie gleichzeitig vorsichtig
auseinander ziehen.
! WARNING!
Wenn Sie Fragen zur Benutzung und Bedienung des • Beckengurts haben, wenden Sie sich an Ihren Rollstuhlhändler, Pfleger oder an Ihre Begleitperson. Der Beckengurt darf nur von einem autorisierten • Sunrise Medical Händler / Vertreter eingebaut werden.
Der Beckengurt darf nur von einem • Gesundheitsbeauftragten oder von einem durch Sunrise Medical autorisierten Händler / Vertreter eingestellt werden.
Der Beckengurt muss täglich überprüft werden, um • sicherzustellen, dass er richtig eingestellt ist und keine Behinderung oder übermäßige Abnutzung vorliegt.
Sunrise Medical empfiehlt den Transport von • Personen in Fahrzeugen mit dem Beckengurt als Rückhaltesystem nicht.
Siehe die Transit-Broschüre von Sunrise Medical für weitere Informationen zum Thema Transport.
Wartung:
Prüfen Sie den Beckengurt und die Befestigungsteile in regelmäßigen Abständen auf Verschleißanzeichen oder Schäden. Je nach Bedarf muss er ausgetauscht werden.
! WARNING
Der Beckengurt sollte wie oben beschrieben an den Endbenutzer angepasst werden. Sunrise Medical empfiehlt auch, die Länge und die Passform des Gurts regelmäßig zu überprüfen, um die Gefahr zu verringern, dass der Endbenutzer den Gurt aus Versehen zu lang einstellt.
5.0 Reifen und Montage
Vollgummireifen gehören zur Standardausstattung. Stellen Sie bei Luftreifen immer sicher, dass sie den richtigen Luftdruck aufweisen, da sonst die Leistung des Rollstuhls beeinträchtigt werden kann. Wenn der Druck zu niedrig ist, erhöht sich die Reibung beim Fahren, und der Antrieb erfordert größeren Kraftaufwand. Auch die Manövrierfähigkeit wird von einem zu niedrigen Reifendruck beeinträchtigt. Wenn der Druck zu hoch ist, kann der Reifen platzen. Auf der Reifenoberfläche ist jeweils der korrekte Luftdruck angegeben.
Die Reifen werden wie gewöhnliche Fahrradreifen montiert. Bevor Sie den inneren Schlauch einlegen, achten Sie darauf, dass die Felge und die Innenseite des Reifens von Schmutzpartikeln frei sind. Nach der Montage oder Reparatur des Reifens, muss der Luftdruck geprüft werden. Für Ihre eigene Sicherheit und für die optimale Leistung des Stuhls ist es äußerst wichtig, dass sich die Reifen in gutem Zustand befinden und den vorgeschriebenen Druck aufweisen.
6.0 Wartung und Pflege
- Prüfen Sie alle 4 Wochen den Reifendruck. Prüfen Sie alle Reifen auf Abnutzung und Schäden.
- Prüfen Sie etwa alle 4 Wochen die Bremsen, um sicherzustellen, dass sie korrekt funktionieren und leicht zu bedienen sind.
- Wechseln Sie die Reifen, so wie Sie dies mit gewöhnlichen Fahrradreifen machen würden.
- Alle Gelenke, die für den Gebrauch des Rollstuhls wichtig sind, besitzen selbstsichernde Muttern. Prüfen Sie alle drei Monate, ob alle Bolzen fest sitzen (siehe unter Drehmoment). Selbstsichernde Muttern sollten nur einmal verwendet und dann ausgewechselt werden.
- Verwenden Sie nur milde Reinigungsmittel, wenn der Rollstuhl schmutzig ist. Zum Reinigen der Sitzbespannung nur Wasser und Seife benutzen.
6.0 Wartung und Pflege...
- Falls der Rollstuhl beim Betrieb nass geworden ist, trocknen Sie ihn bitte anschließend ab.
- Alle 8 Wochen sollten die Schnellverschlussachsen mit etwas Nähmaschinenöl geschmiert werden. Je nach der Häufigkeit und Art der Benutzung, empfehlen wir den Rollstuhl alle 6 Monate vom ausgebildeten Personal des zugelassenen Fachhändlers warten zu lassen.

VORSICHT!
Durch Sand und Meerwasser (oder Salz im Winter) können die Lager der vorderen und hinteren Räder beschädigt werden. Reinigen Sie den Rollstuhl gründlich, wenn er solchen Bedingungen ausgesetzt war.
Die folgenden Teile können abgenommen und an den Hersteller/Händler zur Reparatur versandt werden:
- Antriebsräder
- Armlehne
- Fußrastenhalter
- Sicherheitsräder
Diese Bauteile sind als Ersatzteile erhältlich. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Ersatzteilkatalog.
Hygienemaßnahmen bei Wiedereinsatz:
Bevor der Rollstuhl wiedereingesetzt wird, muss er sorgfältig vorbereitet werden. Alle Oberflächen, mit denen der Benutzer in Berührung kommt, müssen mit einem Desinfektionsmittel besprüht werden.
Dafür muss ein Desinfektionsmittel von der DGHM Liste verwendet werden, z.B. Antifect Liquid (Schülke & Mayr) zur schnellen Desinfektion auf Alkoholbasis für Medizinprodukte und -geräte, die schnell desinfiziert werden müssen.
Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers für das Desinfektionsmittel, das Sie benutzen.
Im Allgemeinen kann an den Nähten keine vollständige Desinfektion garantiert werden. Wir empfehlen daher, die Sitz- und Rückenbespannungen zu entsorgen, um eine Kontamination mit Wirkstoffen gemäß § 6 des Infektionsschutzgesetzes zu vermeiden.
7.0 Entsorgung / Recycling von Materialien
Wenn Ihnen der Rollstuhl kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, gehört er Ihnen evtl. nicht. Wenn er nicht mehr benötigt wird, befolgen Sie die Anweisungen, die Sie von der Organisation, die den Rollstuhl zur Verfügung gestellt hat, bezüglich der Rückgabe erhalten haben.
Im folgenden Abschnitt werden die Materialien beschrieben, die für den Rollstuhl verwendet werden mit Angaben zur Entsorgung oder zum Recycling des Rollstuhls und dessen Verpackung.
Es können vor Ort auch besondere Vorschriften bezüglich der Entsorgung oder des Recycling gelten, diese müssen bei der Entsorgung berücksichtigt werden. (Dazu kann auch die Reinigung oder Dekontaminierung des Rollstuhls vor der Entsorgung gehören).
Aluminium: Lenkradgabeln, Räder, Seitenteile des Stuhles, Armlehnengestell, Fußraste, Schiebegriffe
Stahl: Befestigungspunkte, Steckachse
Kunststoff: Handgriffe, Rohrstopfen, Lenkräder, Fußplatten, Armpolster und 12" Rad/Reifen
Verpackung: Plastiktüten aus weichem Polyethylen, Karton
Polsterung: Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung und schwer entflammbarem Schaumstoff.
Die Entsorgung oder das Recycling sollte über eine Entsorgungsfirma oder eine öffentliche Entsorgungsstelle erfolgen. Sie können Ihren Rollstuhl zur Entsorgung auch an Ihren Fachhändler zurückgeben.

8.0 Fehlersuche
Rollstuhl hat Drall nach einer Seite
- Reifendruck prüfen
- Prüfen, ob sich das Rad reibungslos dreht (Lager, Achse)
- Winkel der Lenkräder überprüfen
- Prüfen, ob beide Lenkräder den richtigen Bodenkontakt haben.
Lenkräder beginnen zu flattern
- Winkel der Lenkräder überprüfen
- Prüfen, ob alle Bolzen fest sitzen; wenn nötig nachziehen (siehe unter Drehmoment).
- Prüfen, ob beide Lenkräder den richtigen Bodenkontakt haben.
Rollstuhl/Kreuzstrebeneinheit rastet nicht im Sitzsattel ein
- Der Stuhl ist noch neu, d.h. die Sitz- oder Rückenpolsterung ist noch sehr steif. Wird mit der Zeit besser.
Zusammenklappen des Rollstuhls ist schwierig
• Die justierbare Rückenpolsterung ist zu steif. Lockern Sie sie entsprechend.
Rollstuhl quietscht und klappert
- Prüfen, ob alle Bolzen fest sitzen; wenn nötig nachziehen (siehe unter Drehmoment).
- Etwas Schmieröl auf die Stellen träufeln, wo bewegliche Teile miteinander in Kontakt kommen
Rollstuhl fängt an, zu schlingern
- Den Winkel der Laufradbefestigung prüfen.
- Reifendruck prüfen
- Prüfen, ob die Hinterräder vielleicht unterschiedlich eingestellt sind.
9.0 Transport

GEFAHR!
Bei Nichtbeachtung dieser Ratschläge besteht die Gefahr von schweren Körperverletzungen und sogar Lebensgefahr!
Transport Ihres Rollstuhls in einem Fahrzeug:
Ein in einem Fahrzeug gesicherter Rollstuhl bietet nicht die gleiche Sicherheit wie das Sitzsystem eines Fahrzeugs. Wir empfehlen immer, dass der Benutzer in das Sitzsystem des Fahrzeugs umsteigt. Wir erkennen an, dass es in der Praxis nicht immer möglich ist, dass der Benutzer umsteigt und in diesem Fall müssen die folgenden Ratschläge beachtet werden, wenn der Benutzer im Rollstuhl sitzend transportiert werden muss:

GEFAHR!
Überprüfen Sie, dass Ihr Rollstuhl für einen Crashtest • geeignet ist (siehe Typenschild oder Crashtest-Bügel an der Rückseite des Rollstuhls (Fig. I)
Überprüfen Sie, dass das Fahrzeug für den Transport • eines Insassen in einem Rollstuhl ausgestattet ist und über einen für Ihren Rollstuhltyp geeigneten Zugang/Ausgang verfügt. Das Fahrzeug muss über eine ausreichende Tragkraft für das Gesamtgewicht, d.h., das Körpergewicht des Benutzers und das Gewicht von Rollstuhl und Zubehör, verfügen.
Um den Rollstuhl herum sollte genügend Platz zur • Verfügung stehen, damit das Rückhaltesystem und die Sicherheitsgurte des Rollstuhls und für den Benutzer angelegt, festgezogen und wieder geöffnet werden können.
Wenn sich der Benutzer im Rollstuhl befindet, muss • dieser vorwärts gerichtet stehen und mit den Befestigungsgurten für den Rollstuhl und den Sicherheitsgurten des Rollstuhls (Befestigungsgurte gemäß WTORS müssen den Anforderungen von ISO 10542 oder SAE J2249 entsprechen) gemäß der Gebrauchsanweisung des Herstellers des Rückhaltesystems (WTORS) befestigt werden. Der Rollstuhl wurde für den Transport in einem • Fahrzeug in einer anderen Stellung nicht geprüft, so darf z.B. der Rollstuhl keinesfalls seitlich gerichtet transportiert werden (Fig. A).
Der Rollstuhl muss mit einem Rückhaltesystem • gemäß ISO 10542 oder SAE J2249 mit nicht verstellbaren Gurten vorne und verstellbaren Gurten hinten gesichert werden, dabei handelt es sich normalerweise um Karabinerhaken/S-förmige Haken sowie um Steckverschlüsse. Die Rückhaltesysteme bestehen normalerweise aus 4 Einzelgurten, die an den vier Ecken des Rollstuhls befestigt werden.
Das Rückhaltesystem muss wie auf der nächsten Seite abgebildet am Fahrgestell des Rollstuhls und nicht an Anbauten oder Zubehör, z.B. nicht um die Speichen der Räder, die Bremse oder Fußraste befestigt werden.
Das Rückhaltesystem muss so nah wie möglich mit einem Winkel von 45 Grad angebracht und gemäß der Bedienungsanleitung des Herstellers sicher befestigt werden.
Ohne Rücksprache mit dem Hersteller dürfen an den • Befestigungspunkten des Rollstuhls oder an Bauteilen des Fahrgestells und des Rahmens keine Änderungen vorgenommen bzw. diese nicht ausgewechselt werden. Bei Nichtbeachtung dieser Vorgabe dürfen Sunrise Medical Rollstühle nicht in Fahrzeugen transportiert werden.
Der Benutzer muss sowohl mit dem Beckengurt als auch • mit dem Schultergurt angeschnallt werden, um die Wahrscheinlichkeit eines Aufpralls von Kopf und Brust auf die Bauteile des Fahrzeugs und schwere Körperverletzungen beim Benutzer und anderen Fahrzeuginsassen zu verringern. (Fig. B) Der Schultergurt muss an der "B"-Säule des Fahrzeugs befestigt werden - bei Nichtbeachtung erhöht sich die Gefahr von schweren Bauchverletzungen für den Benutzer.
Eine für den Transport geeignete Kopfstütze (siehe • Aufkleber an der Kopfstütze) muss eingebaut und während des Transports stets richtig angebracht sein. Haltevorrichtungen (Beckenriemen, Beckengurte) dürfen • bei der Fahrt nur zur Sicherung des Rollstuhlbenutzers verwendet werden, wenn auf dem Etikett angegeben ist, dass sie die Anforderungen von ISO 7176-19:2001 oder SAE J2249 erfüllen.
Die Sicherheit des Benutzers während des Transports hängt von der Sorgfalt ab, mit der das Rückhaltesystem befestigt wird, die Person, von der die Befestigung ausgeführt wird, sollte in der Bedienung des Systems unterwiesen bzw. geschult sein.
Soweit möglich sollten alle Hilfsmittel vom Rollstuhl • abgenommen und sicher verstaut werden wie etwa: Krücken, lose Kissen und Therapietische.
Hochschwenkbare/höhenverstellbare Fußrasten dürfen • nicht hochgestellt sein, wenn der Benutzer im Rollstuhl sitzend transportiert wird und der Rollstuhl mit einem Rückhaltesystem und Sicherheitsgurt gesichert ist. Verstellbare Rücken müssen in die aufrechte Position • gebracht werden.
Die manuelle Bremse muss fest angezogen werden. Die Sicherheitsgurte müssen an der "B"-Säule des Fahrzeugs angebracht werden und dürfen nicht durch Rollstuhlteile wie Armlehnen oder Räder vom Körper ferngehalten werden.

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Fig. AHelium Rev.4.0

Anleitung für das Anschnallen des Rollstuhlbenutzers:
- Der Beckengurt muss unten an der Vorderseite des Beckens getragen werden, so dass der Winkel des Beckengurts innerhalb des bevorzugten Bereichs von 30 bis 75 Grad zur Horizontalen liegt. Ein steilerer (größerer) Winkel innerhalb des bevorzugten Bereichs ist wünschenswert, d.h., näher an 75°, aber keinesfalls darüber. (Fig. C)
- Der Schultergurt muss wie in Fig. D und E gezeigt über die Schulter und quer über die Brust passen. Sicherheitsgurte müssen so fest wie möglich sitzen ohne den Benutzerkomfort zu beeinträchtigen.
Sicherheitsgurte dürfen beim Gebrauch nicht verdreht sein.
Der Schultergurt muss wie in Fig. D und E gezeigt über die Schulter und quer über die Schulter passen.
- Die Befestigungspunkte am Rollstuhl befinden sich am vorderen inneren Seitenteil des Fahrgestells direkt über dem Lenkrad und am hinteren Seitenteil des Fahrgestells. Die Gurte werden um die Seitenteile des Fahrgestells an der Stelle befestigt, an der das waagrechte und das senkrechte Rohr aufeinandertreffen. (Siehe Fig. G-H-I)
- Die Position der Befestigungsgurte für den Rollstuhl ist mit dem Symbol für den Befestigungspunkt (Fig. F) markiert. Wenn die vorderen Gurte zur Befestigung des Rollstuhls angebracht sind, werden die Gurte gestrafft.

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Fig. C 30°-75° BEVORZUGTER BEREICH
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Fig. D X
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Fig. ELage der Befestigungspunkte für das Rückhaltesystem am Rollstuhl:
- Lage der vorderen und hinteren Verankerungsaufkleber (Fig. G - H).
- Lage der vorderen (Fig. I) und hinteren (Fig. J) Aufkleber mit den Befestigungspunkten für das Rückhaltesystem am Rollstuhl und des Verankerungsaufklebers.
- Seitenansicht der Befestigungsgurte (Fig. K).

Das Namenschild befindet sich entweder unter der Kreuzstrebeneinheit oder am diagonalen Rahmenrohr, auch auf dem Benutzerhandbuch befindet sich ein entsprechendes Etikett. Auf dem Namenschild sind das exakte Modell und andere technische Daten angegeben. Wenn Sie ein Ersatzteil bestellen oder einen Anspruch geltend machen, halten Sie bitte folgende Angaben bereit:
- Seriennummer
- Bestellnummer
- Monat/Jahr


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SUNRISE MEDICAL SUNRISE MEDICAL GmbH & Co KG Karlbaching 2 - 4 D-69254 Mach.-HD Wheelchair, Carrozzina, Rollstuhl, Fauteil Roulant, Silla de Ruedas HELIUM XXXXX-XXX XX.XX.XXXX SN RELXXXXXXX maxXX® XX cm XX XXX Max kg CE kg
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HELIUM XXXXXX-XXX MAX XX cm XX cm Max XXX kg CE XX.XX.XXXX SN RELXXXXXXXProduktbezeichnung / Artikelnummer.
Maximale Steigung bzw. maximales Gefälle, das mit den Sicherheitsrädern befahren werden kann, hängt von den Einstellungen des Rollstuhls, der Haltung und den physischen Fähigkeiten des Benutzers ab.
Sitzbreite
Tiefe (maximal).
Maximale Zuladung.
CE-Kennzeichnung.
Gebrauchsanleitung
Herstellungsdatum.
Seriennummer
11.0 Garantie
Garantie
DIES BESCHRÄNKT IHRE GESETZLICHEN RECHTE IN KEINER WEISE.
Garantiebedingungen
1) Reparatur oder Ersatz erfolgt durch den autorisierten Sunrise Medical Fachhandel.
2) Um die Garantiebedingungen zu erfüllen, falls an Ihrem Rollstuhl unter diesen Vereinbarungen eine Wartung durchgeführt werden muss, benachrichtigen Sie umgehend den bezeichneten Sunrise Medical Kundendienst mit genauen Angaben zur Art der Schwierigkeiten. Sollten Sie den Rollstuhl außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des bezeichneten Sunrise Medical Kundendienstes verwenden, wird die Arbeit unter den „Garantiebedingungen“ von einem anderen, vom Hersteller bezeichneten Kundendienst ausgeführt.
3) Sollte ein Teil oder Teile des Rollstuhls innerhalb von 24 Monaten (5 Jahre für Rahmen- und Kreuzstrebe) nach Eigentumsübertragung an den ursprünglichen Käufer und vorausgesetzt, dass dieser dann noch Eigentümer des Rollstuhls ist, Reparaturen oder eine Auswechslung benötigen als Folge eines spezifischen Herstellungs- und Materialfehlers, wird das Teil bzw. werden die Teile repariert oder kostenlos ausgewechselt, wenn der Rollstuhl an den autorisierten Kundendienst zurückgeschickt wird.
Hinweis: Diese Garantie ist nicht übertragbar.
4) Die Garantie gilt auch für alle reparierten oder ausgetauschten Teile für die auf dem Rollstuhl verbleibende Garantiedauer.
5) Auf Ersatzteile, die nach Ablauf der ursprünglichen Garantie eingebaut werden, gewähren wir weitere 24 Monate Garantie.
6) Verschleißteile sind normalerweise von der Garantie ausgeschlossen, außer die vorzeitige Abnutzung des Teils ist direkt auf einen Herstellfehler zurückzuführen. Zu diesen Teilen gehören u.a. Polster, Reifen, Schläuche und ähnliche Teile.
7) Die obigen Garantiebedingungen gelten für alle Produkt-Teile von Modellen, die zum vollen Verkaufspreis erstanden wurden.
8) Keine Haftung besteht, wenn eine Reparatur oder Ersatz des Rollstuhls aus den folgenden Gründen erforderlich ist:
a) Das Produkt oder das Teil wurde nicht gemäß den in der Betriebsanleitung und/oder dem Service-Handbuch aufgeführten Empfehlungen des Herstellers gepflegt oder gewartet. Es wurde Zubehör verwendet, bei dem es sich nicht um Originalzubehör handelte.
b) Der Rollstuhl oder ein Teil des Rollstuhls wurde durch Nachlässigkeit, Unfall oder unsachgemäße Verwendung beschädigt.
c) Änderungen am Rollstuhl oder an Teilen, die von den Spezifikationen des Herstellers abweichen oder Ausführung von Reparaturen vor der Benachrichtigung des Kundendiensts.
12.0 Technische Daten
Gesamtbreite:
Mit Standardrädern 25", inkl. Greifreifen mit Radsturz 6°: SB + 30 cm
Gesamtlänge: 91 cm mit Sitztiefe 48
Gesamthöhe: 112 cm mit Rückenhöhe 45
Gewicht in kg: ab 6,4 kg
Maximale Zuladung:
Helium 120 kg
Sitzhöhen:
Die Auswahl von Rahmen, Gabeln und Lenkrädern sowie die Größe des Hinterrads (24", 25") bestimmt, welche Sitzhöhen möglich sind.
| Norm Min. | Max. Norm Min. | Max. | |||||
| Gesamtlänge mit Fußraste | 770 mm 1050 | mm 0° 15° | |||||
| Gesamtbreite 620 mm 760 mm | Effektive | Sitztiefe | 340 mm 480 mm | ||||
| Faltlänge N/Z N/Z | Effektive | Sitzbreite | 320 mm 460 mm | ||||
| Faltbreite | N/Z N/Z | Sitzhöhe | an der Vorderkante | 430 mm 550 mm | |||
| Falthöhe | N/Z | N/Z | Rückenwinkel | 59° | 105° | ||
| Gesamtgewicht | 6,4 kg | 13,0 kg | Rückenhöhe | 250 mm | 450 mm | ||
| Gewicht des schwersten Einzelteils | - | 2,1 kg mit 24" Antriebsrad | Abstand von der Fußraste bis zum Sitz | 220 mm 520 mm | |||
| Statische Stabilität bergab | 10° | 10° Winkel des | Beins zum Sitz | 92° | 100° | ||
| Statische Stabilität - bergauf (mit Sicherheitsrad) | 10° | 10° Abstand von | der Armlehne bis zum Sitz | N/Z N/Z | |||
| Statische Stabilität seitwärts | 10° | 10° Vordere | Stellung der Armlehnen | N/Z N/Z | |||
| Dynamische Stabilität - | N/Z N/Z | Greifring-Durchmesser | 540 mm 567 mm | ||||
| Überwinden von Hindernissen | N/Z N/Z | Horizonta | Achsposition | + 56 mm | + 11 mm | ||
Der Rollstuhl stimmt mit den folgenden Standards überein:
a) Anforderungen und Testmethoden für statische, Auswirkungs- und Ermüdungsstärke (ISO 7176-8)
b) Antriebs- und Steuerungssysteme für Elektro-Rollstühle, Anforderungen und Prüfung (ISO 7176-14)
c) Klimatest gemäß ISO 7176-9
d) Bewertung der Entzündbarkeit von Polstermöbeln gemäß ISO 7176-16 (EN 1021-1/2)
Technische Daten >>>
| Lenkrad Gabel Art des Rahmens Sitzhöhe vorne in cm | Sitzhöhe hinten in cm | |||
| 3" | 98 mm x 32 mm | tief | 43 43 - 30 | |
| 44 44 - 31 | ||||
| 45 45 - 32 | ||||
| hoch | 47 47 - 34 | |||
| 48 48 - 35 | ||||
| 49 49 - 36 | ||||
| 111 mm x 32 mm | tief | 44 44 - 31 | ||
| 45 45 - 32 | ||||
| 46 46 - 33 | ||||
| hoch | 48 48 - 35 | |||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 37 | ||||
| 4" | 98 mm x 32 mm | tief | 44 44 - 31 | |
| 45 45 - 32 | ||||
| 46 46 - 33 | ||||
| hoch | 48 48 - 35 | |||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 47 | ||||
| 111 mm x 32 mm | tief | 45 45 - 32 | ||
| 46 46 - 33 | ||||
| 47 47 - 34 | ||||
| hoch | 49 49 - 36 | |||
| 50 50 - 37 | ||||
| 51 51 - 38 | ||||
| 111 mm x 45 mm | tief | 45 45 - 32 | ||
| 46 46 - 33 | ||||
| 47 47 - 34 | ||||
| hoch | 49 49 - 36 | |||
| 50 50 - 37 | ||||
| 51 51 - 38 | ||||
| 123 mm x 45 mm | tief | 45 45 - 32 | ||
| 46 46 - 33 | ||||
| 47 47 - 34 | ||||
| 48 48 - 35 | ||||
| hoch | 49 49 - 36 | |||
| 50 50 - 37 | ||||
| 51 51 - 38 | ||||
| 52 52 - 37 | ||||
Technische Daten ...
| Lenkrad Gabel Art des Rahmens Sitzhöhe vorne in | cm | Sitzhöhe hinten in cm | ||
| 5" | 98 mm x 32 mm | tief | 46 46 - 33 | |
| 47 47 - 34 | ||||
| hoch | 50 50 - 37 | |||
| 51 51 - 38 | ||||
| 111 mm x 32 mm | tief | 46 46 - 33 | ||
| 47 47 - 34 | ||||
| 48 48 - 35 | ||||
| hoch | 50 50 - 37 | |||
| 51 51 - 38 | ||||
| 52 52 - 39 | ||||
| 111 mm x 45 mm | tief | 47 47 - 34 | ||
| 48 48 - 35 | ||||
| hoch 51 51 - 38 | ||||
| 123 mm x 45 mm | tief | 47 47 - 34 | ||
| 48 48 - 35 | ||||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 37 | ||||
| hoch | 51 51 - 38 | |||
| 52 52 - 39 | ||||
| 53 53 - 40 | ||||
| 54 54 - 41 | ||||
| 6" 123 mm x 45 mm | tief | 50 50 - 37 | ||
| 51 51 - 38 | ||||
| hoch | 54 54 - 41 | |||
| 55 55 - 42 | ||||
13.0 Drehmoment

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7 Nm 7 Nm 7 Nm
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5 Nm 7 Nm 5 Nm
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5 Nm 7 Nm
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7 Nm
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5 Nm 5 Nm
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5 Nm 25 Nm 5 NmDrehmoment.
HINWEIS: Wenn Drehmomente angegeben werden, empfehlen wir, ein Drehmomentprüfgerät zu verwenden (wird nicht mitgeliefert), damit das richtige Drehmoment erzielt wird.
Wenn nichts Anderes angegeben ist, beträgt das allgemeine Drehmoment für M6 Schrauben 7 Nm.
Sommario
Sommario 72
Definizioni 72
Prefazione 73
Utilizzo 73
12.0 Technische gegevens 156
13.0 Koppel 159
OPMERKING:
12.0 Technische gegevens
Totale breedte:
Technische gegevens >>>
| Zwenkwiel Vork Soort frame Hoogte voorkant | stoel in cm | Hoogte achterkantstoel in cm | ||
| 3" | 98 mm x 32 mm | lage | 43 43 - 30 | |
| 44 44 - 31 | ||||
| 45 45 - 32 | ||||
| hoge | 47 47 - 34 | |||
| 48 48 - 35 | ||||
| 49 49 - 36 | ||||
| 111 mm x 32 mm | lage | 44 44 - 31 | ||
| 45 45 - 32 | ||||
| 46 46 - 33 | ||||
| hoge | 48 48 - 35 | |||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 37 | ||||
| 4" | 98 mm x 32 mm | lage | 44 44 - 31 | |
| 45 45 - 32 | ||||
| 46 46 - 33 | ||||
| hoge | 48 48 - 35 | |||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 38 | ||||
| 111 mm x 32 mm | lage | 45 45 - 32 | ||
| 46 46 - 33 | ||||
| 47 47 - 34 | ||||
| hoge | 49 49 - 36 | |||
| 50 50 - 37 | ||||
| 51 51 - 38 | ||||
| 111 mm x 45 mm | lage | 45 45 - 32 | ||
| 46 46 - 33 | ||||
| 47 47 - 34 | ||||
| hoge | 49 49 - 36 | |||
| 50 50 - 37 | ||||
| 51 51 - 38 | ||||
| 52 52 - 37 | ||||
Technische gegevens ...
| Zwenkwiel Vork Soort frame Hoogte voorkant | stoel in cm | Hoogte achterkantstoel in cm | ||
| 5" | 98 mm x 32 mm | lage | 46 46 - 33 | |
| 47 47 - 34 | ||||
| hoge | 50 50 - 37 | |||
| 51 51 - 38 | ||||
| 111 mm x 32 mm | lage | 46 46 - 33 | ||
| 47 47 - 34 | ||||
| 48 48 - 35 | ||||
| hoge | 50 50 - 37 | |||
| 51 51 - 38 | ||||
| 52 52 - 39 | ||||
| 111 mm x 45 mm | lage | 47 47 - 34 | ||
| 48 48 - 35 | ||||
| hoge 51 51 - 38 | ||||
| 123 mm x 45 mm | lage | 47 47 - 34 | ||
| 48 48 - 35 | ||||
| 49 49 - 36 | ||||
| 50 50 - 37 | ||||
| hoge | 51 51 - 38 | |||
| 52 52 - 39 | ||||
| 53 53 - 40 | ||||
| 54 54 - 41 | ||||
| 6" 123 mm x 45 mm | lage | 50 50 - 37 | ||
| 51 51 - 38 | ||||
| hoge | 54 54 - 41 | |||
| 55 55 - 42 | ||||
13.0 Koppel

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7 Nm 7 Nm 7 Nm
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5 Nm 7 Nm 5 Nm
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5 Nm 7 Nm
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40.5 7 Nm
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5 Nm 5 Nm
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5 Nm 25 Nm 5 NmKoppel.
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Bremsefunktionen kan
Höjdjusterbara körhandtag
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