Nolan N902 SPECIAL NCOM - Motorradhelm

N902 SPECIAL NCOM - Motorradhelm Nolan - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : Nolan

Modell : N902 SPECIAL NCOM

Kategorie : Motorradhelm

Laden Sie die Anleitung für Ihr Motorradhelm kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch N902 SPECIAL NCOM - Nolan und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. N902 SPECIAL NCOM von der Marke Nolan.

BEDIENUNGSANLEITUNG N902 SPECIAL NCOM Nolan

SICHERHEIT UND GEBRAUCHSANLEITUNG

SICHERHEIT UND GEBRAUCHSVORSCHRIFTEN

WICHTIG - Lesen sie dieses Heft und alle anderen beigefügten Unterlagen vor Verwendung Ihres Helms, da sie wichtige Informationen enthalten, die Ihnen helfen, den Helm richtig, sicher und einfach zu verwenden.

Wenn Sie sich nicht an diese Anweisungen halten, könnte sich der vom Helm gebo- tene Schutz verringern, und somit Ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet sein.

VERWENDUNG DES HELMS

- Der Helm wurde speziell für die Verwendung beim Lenken von Motorrädern und Motorfahrrädern entworfen; deshalb darf er auf keinen Fall für andere Zwecke (Einsätze oder Anwendungen) benutzt werden, weil er in diesem Fall nicht mehr den- selben Schutz garantiert. - Bei Unfällen ist der Helm eine Schutzeinrichtung, die Kopfverletzungen eindämmen und reduzieren kann. Trotzdem ist er nicht allein in der Lage, das Risiko schwerer und/oder tödlicher Verletzungen auszuschließen, welche von den unterschiedlichen spezischen Verlaufsweisen des Aufpralls abhängen; fahren Sie daher vorsichtig. - Setzen Sie beim Motorradfahren immer Ihren gut festgezogenen Helm auf, um den größtmöglichen Schutz zu erhalten. - Niemals einen Schal unter dem Verschlusssystem und keine Kopfbedeckungen unter dem Helm tragen. - Der Helm kann die Verkehrsgeräusche abdämpfen. Versichern Sie sich in jedem Fall, dass Sie die nötigen Geräusche wie Hupen und Notsirenen gut hören. - Bewahren Sie den Helm fern von Wärmequellen auf, wie zum Beispiel dem Auspuffrohr, dem Kofferraum oder dem Innenraum eines Verkehrsmittels. - Verändern und/oder beschädigen Sie den Helm in keinem Fall (auch nicht teilweise). Montieren Sie nur Originalersatzteile und/oder –zubehörteile die eigens für Ihr Helmmodell vorgesehen sind. - Beschädigungen des Helms, die durch ein versehentliches Fallen verursacht werden können, sind nicht immer sichtbar; jeder Helm, der einen heftigen Stoß erfahren hat, muss ersetzt werden. - Sollten Sie über die Unversehrtheit und Sicherheit Ihres Helms im Zweifel sein, benut- zen Sie ihn nicht und wenden Sie sich an einen autorisierten Fachhändler, um ihn untersuchen zu lassen. HELMWAHL Größe - Um die richtige Größe zu ermitteln, setzen Sie Helme unterschiedlicher Ausmaße auf und wählen Sie den, der fest aber völlig bequem anliegt. - Ein zu großer Helm kann über die Augen herabsinken oder während der Fahrt seitlich verrutschen. - Behalten Sie ihn einige Minuten lang auf, um sicherzugehen, dass keine Druckstellen bestehen, die auf längere Zeit Gefühllosigkeit oder Kopfschmerzen verursachen können.22 23 Abstreifen des Helms - Versuchen Sie den aufgesetzten und festgeschnallten Helm wie in der Abbildung (Abb. A) gezeigt abzustreifen. Bei einem Unfall tendieren die aus unterschiedlichen Richtungen kommenden Stöße nämlich dazu, den Helm vom Kopf zu streifen. - Der Helm darf sich weder drehen, noch sich frei um den Kopf herum bewegen oder abstreifen lassen. In entgegengesetztem Fall regulieren Sie die Kinnriemenlänge oder wählen Sie eine andere Helmgröße. Wiederholen Sie den Test. Rückhaltesystem - Das Rückhaltesystem (Kinnriemen) ist in Serie auf eine Standardlänge eingestellt; vor der Verwendung kontrollieren Sie die richtige Vor-Einstellung. - Versichern Sie sich immer, dass der Kinnriemen gut verschlossen und festgezogen ist, damit der Helm fest auf dem Kopf sitzt. Versichern Sie sich in jedem Fall vor der Abfahrt, dass der Kinnriemen unter dem Kinn eng anliegt, so weit wie möglich in Rich- tung des Halses, aber ohne unbequem zu sein.

Die richtige Kinnriemenspannung muss Ihnen ein normales Atmen und Schlucken erlauben, es darf aber nicht möglich sein, einen Finger zwischen Riemen und Hals zu stecken. - Achtung: der Knopf, welcher sich am Ende des Kinnriemens bendet, hat ausschließ- lich die Funktion, das Flattern des Endstücks zu verhindern, nachdem er korrekt fest- geschnallt worden ist. VISIER - Ist das Visier beschädigt und weist es deutliche Kratzer auf, welche die Sicht behin-dern, ist es möglich, dass die Schutzbehandlung beschädigt wurde; in diesem Fall muss das Visier ersetzt werden. - Bringen Sie keine Aufkleber und Lackfarben an. - Das Visier ist ausschließlich für das Helmmodell, für das es entworfen wurde, verwendbar.

INSTANDHALTUNG UND REINIGUNG

- Beschädigungen des Helms, die durch ein versehentliches Fallen verursacht werden können, sind nicht immer sichtbar; jeder Helm, der einem heftigen Stoß erfahren hat, muss ersetzt werden.

Achtung: Der Helm und das Visier können durch bestimmte, normal gebräuchliche che- mische Substanzen ernsthaft beschädigt werden, ohne dass der Schaden sichtbar ist. Für die Reinigung des Helms und des Visiers nur lauwarmes Wasser und Neutralseife verwen

den; bei Raumtemperatur im Schatten und/oder fern von Wärmequellen trocknen lassen.

Achtung: Keinesfalls Benzin, Verdünnungsmittel, Benzol, Lösungsmittel oder andere chemische Substanzen verwenden. Diese können:

  • den Helm unwiederbringlich beschädigen;
  • die optischen Eigenschaften verändern, die mechanischen Eigenschaften verringern und die Schutzbehandlung des Visiers schwächen. Abb. A DEUTSCH24 GEBRAUCHSANLEITUNG Der Helm kann in zwei Kongurationen verwendet werden: Mit geschlossenem Kinn- teil (Konguration P) oder mit offenem Kinnteil (Konguration J). Die Verwendung des Helms mit geschlossenem Kinnteil und geschlossenem Visier bietet natürlich den besten Schutz gegenüber der anderen Konguration. DUAL ACTION Das exklusive Öffnungssystem für das Kinnteil, das sich in der Mitte des Kinnteils bendet, ermöglicht die Öffnung mit nur einer Hand und verhindert außerdem die versehentliche Öffnung: Erst nachdem der erste rote Hebel (Entriegelung) betätigt wurde, kann das Kinnteil über den zweiten roten Hebel (Öffnung) geöffnet werden. Hinweis: Für einen angenehmeren Sitz des Helms wird die Konguration mit geöffne- tem Kinnteil und nach oben geschobenem VPS empfohlen.

1. Öffnen des Kinnteils

1.1. Den roten Entriegelungshebel nach außen drücken, indem er mit dem Daumen gedreht wird (Abb.1). 1.2. Den Zeigenger auf den Öffnungshebel legen und diesen nach unten drücken, um das Kinnteil zu entriegeln (Abb.2). 1.3. Das aufklappbare Kinnteil nach vorne ziehen und die Drehbewegung nach oben mit den Händen führen (Abb.3). Achtung: Wird der Helm mit offenem Kinnteil (Konguration J) verwendet, so emp- ehlt es sich, den linken seitlichen Sperrschieber in die Position “J” zu schieben, damit das Kinnteil hochgeklappt bleibt (Abb.4B).

2. Schließen des Kinnteils

Achtung: Für die Schließung des Kinnteils wird überprüft, ob sich der linke seitliche Sperrschieber in Position „P“ bendet (Abb.4A). 2.1. Das Kinnteil nach unten ziehen und die Drehbewegung dabei begleiten, bis das Einrasten des Schließmechanismus zu hören ist (Abb.3). 2.2. Sicherstellen, dass das Kinnteil vorschriftsmäßig eingehängt ist, indem es nach vorne gezogen und dabei geprüft wird, ob beide Seiten des Kinnteils in der Scha- le eingehängt bleiben. Wenn sich der linke seitliche Sperrschieber in der Position “P” bendet, kann das Kinnteil geöffnet und/oder geschlossen werden (Abb.4A). Wenn sich der linke seitliche Sperrschieber in der Position “J” bendet, kann das Kinnteil nicht geschlossen werden und bleibt in der geöffneten Position gesperrt (Abb.4B). Achtung: Wenn sich der linke seitliche Sperrschieber in der Position „J“ bendet, darf das Kinnteil nicht gewaltsam geschlossen werden, da dies zu Schäden an der Schließmechanik des Helms führen könnte. Um das Kinnteil zu schließen, muss der Sperrschieber in die Position “P“ (Abb.4A) gebracht werden. ACHTUNG - Das Schutzniveau dieses Helms während der Fahrt mit dem Fahrzeug hängt von der vom Benutzer gewählten Konguration ab: Kompletter Schutz mit geschlos- senem Kinnteil und Visier, Teilschutz mit offenem Kinnteil und/oder Visier. - Die Schrauben, mit denen das Kinnteil an der Helmschale befestigt ist, dürfen nicht entfernt und/oder verändert werden. - Der Helm darf ohne Kinnteil nicht benutzt werden.25 - Den Helm auf keinen Fall verwenden, wenn das Öffnungssystem für das Kinnteil Fehlfunktionen und/oder Beschädigungen aufweist; sollten Zweifel bezüglich der vorschriftsmäßigen Funktion der Kinnteil-Öffnungsmechanik auftreten, sollte ein Nolan-Vertragshändler aufgesucht werden. VISIER

3.1. Das Kinnteil schließen (wenn geöffnet) und das Visier vollständig öffnen. 3.2. Die Entriegelungstaste des Visiers (A) gedrückt halten und das Visier bis zum Auslösen nach vorne schieben (Abb.5). 3.3. Die Visierhaken (B1 und B2) aus ihrer Aufnahme lösen (Abb.6). 3.4. Die beschriebenen Schritte auf der anderen Helmseite wiederholen.

4.1. Das Kinnteil schließen (wenn geöffnet) und das Visier in geöffneter Stellung hal- ten, dazu die Visierhaken (B1 und B2) an den in der Visiermechanik vorgesehe- nen Aufnahmen positionieren (Abb.6). 4.2. Den Haken B1 in die vorgesehene Aufnahme einführen, das Visier im Bereich des Hakens B2 gegen die Schale drücken, um die Entriegelungstaste (A) des Visiers auszulösen. 4.3. Das Visier so weit nach hinten schieben, bis die Entriegelungstaste (A) des Vi- siers ausgelöst wird. 4.4. Die beschriebenen Schritte auf der anderen Helmseite wiederholen. 4.5. Das Visier vollständig schließen. ACHTUNG - Prüfen, ob die Mechanik korrekt funktioniert. Das Visier öffnen. Wird das Kinnteil hochgeklappt, muss sich das Visier automatisch schließen. Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen. - Kontrollieren, ob die Mechanik vorschriftsmäßig funktioniert. Das Visier öffnen und schließen und dabei kontrollieren, ob es von der Mechanik in den jeweiligen Positionen gehalten wird. Wenn nötig, die oben beschriebenen Vorgänge wieder- holen. - Den Helm keinesfalls verwenden, wenn das Visier nicht korrekt montiert ist. - Keinesfalls die seitliche Mechanik des Kinnteils entfernen. - Sollte die seitliche Mechanik Fehlfunktionen oder Beschädigungen aufweisen, so sollte man sich an einen Nolan-Vertragshändler wenden. (Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil).

5.1. Das Visier abnehmen (siehe vorhergehende Anweisungen). 5.2. Sicherstellen, dass die Innenäche des Visiers sauber ist und dass die äußeren Einstellhebel der Zapfen nach innen gerichtet sind (Abb.7). 5.3. Das Innenvisier PINLOCK

auf das Visier auegen. Achtung: Das Silikonprol des Innenvisiers PINLOCK

muss auf der Innenäche des Visiers auiegen.26 5.4. Eine Seite des Innenvisiers PINLOCK

in einen der beiden Zapfen des Visiers einstecken und in dieser Position halten (Abb.8). 5.5. Das Visier aufbiegen und die zweite Seite des Innenvisiers PINLOCK

auf dem anderen Zapfen aufstecken (Abb.9). 5.6. Das Visier loslassen. 5.7. Die Schutzfolie vom Innenvisier PINLOCK

abziehen und überprüfen, ob das ge- samte Silikonprol des Innenvisiers auf dem Visier anliegt. 5.8. Das Visier auf dem Helm anbringen (siehe vorhergehende Anweisungen). Überprüfung und Einstellung der Haftung des Innenvisiers PINLOCK

Durch Öffnen und Schließen des Visiers prüfen, ob das Innenvisier PINLOCK

vor- schrifts-mäßig montiert wurde. Das Visier und das Innenvisier dürfen nicht gegenei- nander verrutschen. Sollte das Innenvisier PINLOCK

nicht fest am Visier anliegen, die beiden äußeren Einstellhebel gleichzeitig langsam und nicht zu stark nach oben drehen, um die Haftung zu verbessern (Abb.8). Die maximale Haftung wird erreicht, wenn die äußeren Einstellhebel der Zapfen nach außen gerichtet sind. ACHTUNG - Das Vorhandensein von Staub zwischen dem Visier und dem Innenvisier kann Kratzer auf beiden Oberächen verursachen. - Durch Kratzer beschädigte Visiere und Innenvisiere PINLOCK

können die Sicht beeinträchtigen und müssen ausgetauscht werden. - Die Haftung des Innenvisiers PINLOCK

regelmäßig kontrollieren, um zu ver- mei-den, dass es verrutscht und dabei beide Flächen zerkratzt werden. - Sollte das Visier bei der Verwendung beschlagen und/oder bildet sich im Bereich zwischen Helmvisier und Innenvisier Kondenswasser, müssen die Montage und die Haftung des Innenvisiers PINLOCK

überprüft werden. - Wird das Innenvisier PINLOCK

übermäßig stark und vorzeitig gegen die Visier- äche gedrückt, kann es zu einer übermäßigen Haftung des Innenvisiers am Vi- sier und/oder zu bleibenden Verformungen des Innenvisiers kommen, und eine nachträgliche korrekte Einstellung ist nicht mehr möglich. - Durch starkes Schwitzen/Atmen, die Benutzung unter besonderen klimatischen Bedingungen (niedrige Temperaturen und/oder hohe Luftfeuchtigkeit und/oder plötzliche Temperaturwechsel und/oder starker Regen) und/oder die intensive und lange Benutzung kann die Efzienz des Innenvisiers PINLOCK

reduziert werden und ein Beschlagen oder die Bildung von Kondenswasser auf dem In- nenvisier auftreten. Um in derartigen Situationen die Funktionstüchtigkeit des Systems nach der Benutzung wiederherzustellen, muss das Innenvisier PIN- LOCK

vom Helmvisier abgenommen und mit trockener, lauwarmer Luft ge- trocknet werden. In den oben beschriebenen Situationen sollte auch der Helm getrocknet werden, um die eventuell im Inneren vorhandene Feuchtigkeit zu be- seitigen.

6. Abnahme Innenvisier PINLOCK

6.1. Das mit dem Innenvisier PINLOCK

ausgestattete Visier abnehmen (siehe vor-hergehende Anweisungen). 6.2. Das Visier aufbiegen und das Innenvisier PINLOCK

von den Zapfen lösen (Abb.7). 6.3. Das Visier loslassen.26 27 Pege und Reinigung - Das Innenvisier PINLOCK

vom Visier abnehmen. Das Innenvisier mit einem feuchten weichen Tuch vorsichtig mit üssiger neutraler Seife reinigen. Alle Sei- fenreste unter ießendem Wasser abspülen. - Das Innenvisier mit trockener, lauwarmer Luft trocknen, ohne zu reiben. - Um die Eigenschaften des Innenvisiers langfristig zu erhalten, den Helm nach der Benutzung an einem luftigen, trockenen Ort mit offenem Visier trocknen lassen. Nicht in der Nähe von Wärmequellen oder an hellen Orten aufbewahren. - Keine Lösungsmittel oder chemischen Produkte verwenden. VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) Das exklusive interne VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) besteht aus einem ge-spritzten, kratzfest und beschlaghemmend beschichteten (scratch-resistant/ fog-resistant) Sonnenschutzschild aus Polycarbonat LEXAN™(*), der einfach und be- quem zu benutzen ist: Er muss bei Bedarf nur abgesenkt werden und wird anschlie- ßend wieder angehoben, um ihn aus dem Gesichtsfeld zu schieben. Er ist in allen Fahrsituationen, auf langen außerstädtischen Strecken oder auf Kurzstrecken in der Stadt äußerst nützlich. Das innovative Verschlusssystem ermöglicht darüber hinaus die einfache Anbringung und Abnahme des Sonnenschutzschildes ohne Werkzeug für die normalen Vorgänge zur Pege und Reinigung. Funktionsprinzip des VPS Mit dem VPS-Mechanismus kann der Sonnenschutzschild mit einer einfachen Bewe- gung aktiviert bzw. nach unten gezogen werden, bis er teilweise das Gesichtsfeld des Visiers bedeckt, und dann in gewünschter Weise die Lichtdurchlässigkeit reduziert. Das VPS kann jederzeit mit einer einfachen Handbewegung und unabhängig vom Visier deaktiviert bzw. nach oben geschoben werden, um die normalen Sichtbedin- gungen und den Schutz des zugelassenen Helmvisiers wiederherzustellen. Um das VPS zu deaktivieren, wird der seitliche Schieber bis zur Endlage nach unten gedrückt (Abb.10A). Um das VPS vollständig zu aktivieren, wird der seitliche Schieber bis zur Endlage nach oben gedrückt (Abb.10B). Vorsichtsmaßnahmen beim Gebrauch Die derzeitigen Zulassungsstandards (ECE22-05) legen fest, dass das Mindestniveau der Lichtdurchlässigkeit von Visieren bei Fahrten in der Nacht mehr als 80% betragen muss und bei Fahrten tagsüber nicht weniger als 50% betragen darf. Dadurch müs- sen häug oder gar immer Sonnenbrillen benutzt werden, durch die die Lichtdurch- lässigkeit während Fahrten bei Tageslicht mit Wetter- und Umgebungsbedingungen mit speziellem Licht, beispielsweise bei starker Helligkeit durch eine hohe Intensität und/oder einen ungünstigen Einfallswinkel der Sonnenstrahlen, auf einen Wert weit unter 50% reduziert wird, um die Ermüdung der Augen bei langen Strecken oder die Gefahr der direkten Blendung gegenüber dem alleinigen Einsatz der zugelassenen Visiere zu vermindern. Die Verwendung von Sonnenbrillen kann jedoch zu besonders problematischen Situationen führen, wenn die maximale Lichtdurchlässigkeit des Helmvisiers schnell wieder hergestellt werden muss, weil man z.B. in einen Tunnel einfährt, oder ganz allgemein, wenn sich die Helligkeit der Umgebung häug ändert. Durch den Funktionsmechanismus des VPS sind diese Vorgänge jedoch einfach um- zusetzen.

LEXAN is a trademark of SABIC.28 ACHTUNG - Das VPS darf ausschließlich mit dem entsprechenden Schieber hoch- oder her- unter geklappt werden. Das VPS darf nicht durch direktes Anfassen herunterge- klappt werden. - Das VPS darf nur bei Tageslicht und nur während der oben erwähnten Umge- bungsbedingungen abgesenkt werden. - Das VPS muss in der Nacht oder bei schlechter Sicht hochgeklappt werden. - Immer sicherstellen, dass die Stellung des VPS den unterschiedlichen Witte- rungsbedingungen und/oder den oben empfohlenen Verwendungsbedingungen entspricht. - Es wird empfohlen, das VPS ausschließlich zusammen mit dem zugelassenen serienmäßigen Visier zu verwenden, dessen Lichtdurchlässigkeit mehr als 80% beträgt. - Das VPS ersetzt nicht den vom Visier gebotenen Schutz. - Überprüfen, ob das VPS sauber und funktionstüchtig ist, damit bei der Absen- kung des VPS keine Kratzer und/oder übermäßiger Verschleiß desselben verur- sacht werden. - Die Vorgänge zur Pege und zur Reinigung des VPS und des Visiers sind im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs des Helms nachzulesen. - Durch die kratzfeste/beschlaghemmende (scratch-resistant/fog-resistant) Be-handlung des VPS wird die Beschlagungsneigung beträchtlich reduziert. Lie- gen jedoch längerfristig schlechte Wetterbedingungen und/oder kritische Umge- bungsbe-dingungen vor, kann das VPS dennoch beschlagen und/oder es bildet sich Kon-denswasser, und die Sicht und/oder die Sichtschärfe werden reduziert: In diesem Falle muss das VPS hochgeklappt werden. - Bei Regen führt der direkte Kontakt von Wassertropfen mit dem VPS mit kratz- fester/beschlaghemmender (scratch-resistant/fog-resistant) Behandlung zu ei- ner schnellen Reduzierung der Sichtschärfe und damit zur Beeinträchtigung der Gesamtsichtbedingungen: In diesem Falle muss das VPS hochgeklappt werden. - Die besondere beschlaghemmende Behandlung (fog-resistant) des VPS ist im Allgemeinen empndlich gegenüber hohen Temperaturen oder Wärmequellen. In diesem Falle kann es im Kontakt mit anderen Materialien zu Verunreinigungen, wie Streifen oder Flecken, kommen. Aus diesem Grunde wird empfohlen, in sol- chen Situationen (wie bspw. an sehr heißen Tagen im Gepäckkoffer) darauf zu achten, dass das VPS nicht mit anderen Materialien in Berührung kommt.

Um den Sonnenschutzschild vom Helm abzunehmen, das Kinnteil des Helms an- heben und den seitlichen Schieber nach oben bis zur Endlage drehen, um das VPS vollständig abzusenken (Abb.10B). Den linken Seitenteil des Sonnenschutzschildes fassen und zur Außenseite des Helms ziehen (Abb.11). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen.

Um den Sonnenschutzschild auf dem Helm anzubringen, das Kinnteil des Helms an- heben und den seitlichen Schieber nach oben bis zur Endlage drehen (Abb.10B). Das linke Ende des Sonnenschutzschildes in die linke seitliche Führung einschieben, bis es in der Aufnahme der Schale einrastet (Abb.11). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen.28 29 ACHTUNG - Die korrekte Funktionsweise des VPS überprüfen, indem der linke seitliche Schieber nach unten (Abb.10A) und nach oben gedreht wird (Abb.10B). Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen - Sollte die Öffnungs- und Schließmechanik des VPS Störungen oder Beschä- di-gungen aufweisen, wenden Sie sich an einen Nolan-Vertragshändler. - Den Helm nicht verwenden, wenn das VPS nicht richtig montiert ist. - Das VPS ersetzt nicht den Schutz, den das Visier bietet. Es darf deshalb nur mit abgesenktem Helmvisier verwendet werden. HERAUSNEHMBARE KOMFORTPOLSTERUNG Zum Herausnehmen der inneren Komfortpolsterung wird das VPS nach oben ge- schoben und das Kinnteil des Helms angehoben (siehe vorige Anweisungen).

9. Herausnahme der inneren Komfortpolsterung

9.1. Den Kinnriemen öffnen (siehe entsprechende Anweisungen) und das Riemen aus den eventuell auf den Bändern vorhandenen elastischen Durchgängen zie- hen. 9.2. Die Vorderseite der linken Wangenpolsterung in den Innenbereich des Helms hineinziehen, um den Befestigungsknopf vom entsprechenden Rand abzulösen (Abb.12). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 9.3. Die Öse des Nackenpolsters vom linken Rand lösen (Abb.13). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 9.4. Den linken Befestigungsknopf auf der Rückseite der Wangenpolsterung in der Nähe des Nackenpolsters von der Außenschale abknöpfen (Abb.14). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 9.5. Die linke und rechte seitliche Lasche der Komfortpolsterung aus den Zwischen- räumen zwischen den inneren Wangenpolsterungen aus Polystyrol und der Au- ßenschale herausziehen (Abb.15). 9.6. Die linke hintere Lasche der Polsterung von der Halterung auf der Innenschale aus Polystyrol lösen. Dabei den Rand der Schale leicht wegdrücken und die Komfortpolsterung leicht nach innen ziehen (Abb.16). Nachfolgend den Vorgang bei der mittleren und der rechten Lasche wiederholen. 9.7. Den linken Frontbereich der Polsterung nach oben ziehen, um die entsprechen- de Lasche der Polsterung aus der an der Innenschale aus Polystyrol befestigten Halterung herauszuziehen (Abb.17). Nachfolgend den Vorgang mit der vorderen mittleren und mit der rechten Lasche wiederholen. 9.8. Die Bänder des Kinnriemens aus der Polsterung herausziehen (Abb.18). 9.9. Die Polsterung vollständig aus dem Helm herausnehmen.

10. Anbringen Komfortpolsterung

10.1. Die Polsterung richtig in den Helm einlegen und darauf achten, dass sie gut anliegt. 10.2. Das Band des Kinnriemens in die entsprechende Schlaufe in der Polsterung im Bereich der Wangenpolsterungen einziehen (Abb.18). Diese Schritte auf der rechten Helmseite wiederholen. 10.3. Die linke vordere Lasche der Polsterung in die entsprechende Aufnahme auf der an der Innenschale aus Polystyrol befestigten Halterung einziehen und nach unten drücken, bis sie vollständig befestigt ist. Den Vorgang mit der mittleren und mit rechten Lasche wiederholen (Abb.17).30 10.4. Die linke und rechte seitliche Lasche der Polsterung in die Zwischenräume zwi- schen den inneren Wangenpolsterungen aus Polystyrol und der Außenschale einstecken (Abb.15). Anmerkung: Die korrekte Montage des Frontbereichs der Polsterung über- prüfen, indem das VPS nach oben geschoben und abgesenkt wird: Diese Be- wegung muss ohne Behinderung möglich sein. Im gegenteiligen Fall sind die Schritte 9.6 und 10.3 zu wiederholen. 10.5. Die hintere rechte, die mittlere und die linke Lasche der Polsterung in die ent- sprechenden Aufnahmen der Halterung einstecken, die in der Innenschale aus Polystyrol befestigt sind und die Laschen leicht in den Schalenrand eindrücken (Abb.16). Auf die Laschen drücken, bis sie vollständig in der Halterung einrasten. 10.6. Die hintere Öse des Nackenpolsters über den linken Befestigungsknopf auf der Rückseite der Wangenpolsterung ziehen, dann den Knopf auf der Außenschale anknöpfen (Abb.14). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 10.7. Die linke Öse des Nackenpolsters am linken Rand einhaken (Abb.13). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 10.8. Die Polsterung der linken Wangenpolsterung im Bereich des Befestigungs- knopfes auf seiner Rückseite andrücken und in der Aufnahme des Randes ein- haken, der auf der Schale befestigt ist (Abb.12). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. 10.9. Das Band des Kinnriemens in die eventuell auf den Bändern vorhandenen elas- tischen Durchgänge einziehen. ACHTUNG - Falls Ihr Helm mit dem Kinnriemenverschluss Doppel-D-Ringe ausgestat- tet ist, schließen Sie ihn so, wie im beigelegten Infoblatt über die Dop- pel-D-Ringe beschrieben. - Die Komfortpolsterung sollte lediglich zum Reinigen oder Waschen entfernt werden. - Den Helm keinesfalls benutzen, wenn die Komfortpolsterung nicht vollständig und korrekt angebracht wurde. - Vorsichtig mit der Hand waschen, nur neutrale Seife benutzen, Wassertempera- tur nicht höher als 30°C. - In kaltem Wasser ausspülen und bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen. - Die Komfortpolsterung keinesfalls in der Waschmaschine waschen. - Beim für die Innenteile verwendeten Polystyrol handelt es sich um ein leicht de-formierbares Material, das Stöße über seine Formveränderung oder die teil- weise Zerstörung absorbiert. - Die Innenteile aus Polystyrol nicht verändern oder beschädigen. - Die Innenteile aus Polystyrol nur mit einem feuchten Tuch reinigen, anschließend bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen. - Die Innenteile aus Polystyrol nicht verändern oder beschädigen. - Für die oben genannten Arbeitsschritte keinesfalls Werkzeuge benutzen.30 31 WIND PROTECTOR (Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil). Dieses Zubehör verbessert unter bestimmten Bedingungen die Eigenschaften des Helms. Der Windabweiser (Wind Protector) reduziert ein unangenehmes Eindringen der Luft unter dem Kinn. Siehe Abb.19 zum Ein- und Ausbau. BELÜFTUNGSSYSTEM Das Belüftungssystem des Helms besteht aus folgenden Teilen: Obere Einlassöffnung: Sorgt für eine allgemeine Belüftung im oberen Bereich des Kopfes auch bei geringer Fahrtgeschwindigkeit und unabhängig von der Stellung des VPS. Siehe Abb.20 für Öffnung und Schließung. Lufteinlassöffnung des Kinnteils: Gestattet die Belüftung im Bereich des Mundes und leitet die Luft direkt auf das Visier, um dem Beschlagen des Visiers entgegenzu- wirken. Siehe Abb.21 für die Öffnung und Schließung. Hinterer Luftabsauger: Ermöglichen den Austritt der warmen und verbrauchten Luft und sorgen für optimalen Komfort im Helminneren (Abb.22). ANSCHLUSSMÖGLICHKEIT N-COM - NOLAN COMMUNICATION SYSTEM (Verfügbar je nach Produktausführung). Ihr Nolan-Helm ist für den Anschluss des Kommunikationssystems N-Com ausgelegt. Während der Installation des Kommunikationssystems (siehe spezische Hinweise im Kit N-Com) müssen die Fülleinsätze aus Schaummaterial in den Wangenpolsterungen aus Polystyrol im Bereich der Aufnahmen der Freisprecheinrichtung N-Com aus dem Helm herausgenommen werden. ACHTUNG - Die oben genannte Fülleinsätze müssen nur dann entfernt werden, wenn der Helm mit einem installierten kompatiblen System N-COM benutzt wird.32 FÉLICITATIONS... pour l’achat de votre nouveau casque. Le design, l’ergonomie, le confort, l’aérodynamisme, les commandes simples et fonction- nelles, tout a été conçu et réalisé pour obtenir un produit moderne avec le maximum de performances, capable de satisfaire les exigences les plus sévères en ce qui concerne la sécurité et le confort.

Dieser Helm wurde mit größtmöglicher Rücksicht auf die Umwelt hergestellt. Nach Gebrauch entsorgen Sie ihn bitte entsprechend den landes- oder ortsüblichen Bestimmungen.