X661 EXTREME TITANTECH PURO NCOM - Motorradhelm Nolan - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG X661 EXTREME TITANTECH PURO NCOM Nolan
SICHERHEIT UND GEBRAUCHSANLEITUNG
WIR GRATULIEREN... zum Erwerb Ihres neuen Helms. Das Design, die Ergonomie, der Komfort, die Windschnittigkeit, die einfache und zweck- mäßige Bedienung; all dies wurde geplant und realisiert, um ein modernes und extrem lei- stungsfähiges Produkt zu erhalten, das in der Lage ist, Ihre Sicherheits- und Komfortbedürfnisse zu erfüllen.
SICHERHEIT UND GEBRAUCHSVORSCHRIFTEN
WICHTIG - Lesen sie dieses Heft und alle anderen beigefügten Unterlagen vor Verwendung Ihres Helms, da sie wichtige Informationen enthalten, die Ihnen helfen, den Helm richtig, sicher und einfach zu verwenden. - Wenn Sie sich nicht an diese Anweisungen halten, könnte sich der vom Helm gebo- tene Schutz verringern, und somit Ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet sein.
VERWENDUNG DES HELMS
- Der Helm wurde speziell für die Verwendung beim Lenken von Motorrädern und Motorfahrrädern entworfen; deshalb darf er auf keinen Fall für andere Zwecke (Einsätze oder Anwendungen) benutzt werden, weil er in diesem Fall nicht mehr den- selben Schutz garantiert. - Bei Unfällen ist der Helm eine Schutzeinrichtung, die Kopfverletzungen eindämmen und reduzieren kann. Trotzdem ist er nicht allein in der Lage, das Risiko schwerer und/oder tödlicher Verletzungen auszuschließen, welche von den unterschiedlichen spezifischen Verlaufsweisen des Aufpralls abhängen; fahren Sie daher vorsichtig. - Setzen Sie beim Motorradfahren immer Ihren gut festgezogenen Helm auf, um den größtmöglichen Schutz zu erhalten. - Niemals einen Schal unter dem Verschlusssystem und keine Kopfbedeckungen unter dem Helm tragen. - Der Helm kann die Verkehrsgeräusche abdämpfen. Versichern Sie sich in jedem Fall, dass Sie die nötigen Geräusche wie Hupen und Notsirenen gut hören. - Bewahren Sie den Helm fern von Wärmequellen auf, wie zum Beispiel dem Auspuffrohr, dem Kofferraum oder dem Innenraum eines Verkehrsmittels. - Verändern und/oder beschädigen Sie den Helm in keinem Fall (auch nicht teilweise). Montieren Sie nur Originalersatzteile und/oder –zubehörteile die eigens für Ihr Helmmodell vorgesehen sind. - Beschädigungen des Helms, die durch ein versehentliches Fallen verursacht werden können, sind nicht immer sichtbar; jeder Helm, der einen heftigen Stoß erfahren hat, muss ersetzt werden. - Sollten Sie über die Unversehrtheit und Sicherheit Ihres Helms im Zweifel sein, benut- zen Sie ihn nicht und wenden Sie sich an einen autorisierten Fachhändler, um ihn untersuchen zu lassen. HELMWAHL Größe - Um die richtige Größe zu ermitteln, setzen Sie Helme unterschiedlicher Ausmaße auf und wählen Sie den, der fest aber völlig bequem anliegt. - Ein zu großer Helm kann über die Augen herabsinken oder während der Fahrt seitlich ver- rutschen. - Behalten Sie ihn einige Minuten lang auf, um sicherzugehen, dass keine Druckstellen bestehen, die auf längere Zeit Gefühllosigkeit oder Kopfschmerzen verursachen können.23 DEUTSCH Abstreifen des Helms - Versuchen Sie den aufgesetzten und festgeschnallten Helm wie in der Abbildung (Abb. A) gezeigt abzustreifen. Bei einem Unfall tendieren die aus unterschiedlichen Richtungen kommenden Stöße nämlich dazu, den Helm vom Kopf zu streifen. - Der Helm darf sich weder drehen, noch sich frei um den Kopf herum bewegen oder abstreifen lassen. In entgegengesetztem Fall regulieren Sie die Kinnriemenlänge oder wählen Sie eine andere Helmgröße. Wiederholen Sie den Test. Rückhaltesystem - Das Rückhaltesystem (Kinnriemen) ist in Serie auf eine Standardlänge eingestellt; vor der Verwendung kontrollieren Sie die richtige Vor-Einstellung. - Versichern Sie sich immer, dass der Kinnriemen gut verschlossen und festgezogen ist, damit der Helm fest auf dem Kopf sitzt. Versichern Sie sich in jedem Fall vor der Abfahrt, dass der Kinnriemen unter dem Kinn eng anliegt, so weit wie möglich in Richtung des Halses, aber ohne unbequem zu sein. - Die richtige Kinnriemenspannung muss Ihnen ein normales Atmen und Schlucken erlauben, es darf aber nicht möglich sein, einen Finger zwischen Riemen und Hals zu stecken. - Achtung: der Knopf, welcher sich am Ende des Kinnriemens befindet, hat ausschließlich die Funktion, das Flattern des Endstücks zu verhindern, nachdem er korrekt festgeschnallt worden ist. VISIER - Ist das Visier beschädigt und weist es deutliche Kratzer auf, welche die Sicht behin-dern, ist es möglich, dass die Schutzbehandlung beschädigt wurde; in diesem Fall muss das Visier ersetzt werden. - Bringen Sie keine Aufkleber und Lackfarben an. - Das Visier ist ausschließlich für das Helmmodell, für das es entworfen wurde, verwendbar.
INSTANDHALTUNG UND REINIGUNG
- Beschädigungen des Helms, die durch ein versehentliches Fallen verursacht werden können, sind nicht immer sichtbar; jeder Helm, der einem heftigen Stoß erfahren hat, muss ersetzt werden. - Achtung: Der Helm und das Visier können durch bestimmte, normal gebräuchliche chemi- sche Substanzen ernsthaft beschädigt werden, ohne dass der Schaden sichtbar ist. Für die Reinigung des Helms und des Visiers nur lauwarmes Wasser und Neutralseife verwenden; bei Raumtemperatur im Schatten und/oder fern von Wärmequellen trocknen lassen. - Achtung: Keinesfalls Benzin, Verdünnungsmittel, Benzol, Lösungsmittel oder andere chemische Substanzen verwenden. Diese können:
- den Helm unwiederbringlich beschädigen;
- die optischen Eigenschaften verändern, die mechanischen Eigenschaften verringern und die Schutzbehandlung des Visiers schwächen. Abb. A24 GEBRAUCHSANLEITUNG VISIER
1.1. Das Visier vollständig öffnen. 1.2. Die Entriegelungstaste des Visiers (A) gedrückt halten und das Visier bis zum Auslösen nach vorne schieben (Abb. 1). 1.3. Die Visierhaken (B1 e B2) aus ihrer Vertiefung lösen (Abb.2). 1.4. Die beschriebenen Vorgänge auf der anderen Seite des Helms wiederholen.
2.1. Das Visier in geöffneter Stellung halten und die Visierhaken (B1 und B2) an den in der Visiermechanik vorgesehenen Vertiefungen positionieren (Abb. 2). 2.2. Haken B1 in die vorgesehene Vertiefung einführen, das Visier an Haken B2 gegen die Schale drücken, um die Entriegelungstaste des Visiers auszulösen (A). 2.3. Das Visier so weit nach hinten schieben, bis die Entriegelungstaste des Visiers (A) einrastet. 2.4. Die beschriebenen Vorgänge auf der anderen Seite des Helms wiederholen. 2.5. Das Visier vollständig schließen.
3. Einstellung Visiermechanik
Die Visiermechanik ist mit einer Justiervorrichtung des Visierspiels ausgestattet, um auch nach längerem Gebrauch eine gute Abdichtung des Visiers am Dichtungsrahmen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck ist die Halterung der Mechanik oben und unten mit einer Verzahnung ausgestattet. Beim Erwerb des Helms ist das System korrekt eingestellt. Vergewissern Sie sich vor Gebrauch des Helms regelmä- ßig, dass das Visier in geschlossenem Zustand ringsum und gleichmäßig auf der ela- stischen Dichtlippe des Dichtungsrahmens anliegt. Wenn dies nicht der Fall ist, führen Sie folgende Arbeitsschritte aus: 3.1. Das Visier abnehmen (siehe vorhergehende Anweisungen) und feststellen, in welcher Position der Verzahnung C1 oben oder C2 unten sich die Mechanik befindet. (Abb. 3). 3.2. Die beiden Schrauben D1 und D2 der Visiermechanik mit einem 2,5 mm- Inbusschlüssel lösen. 3.3. Die Mechanik aus der Halterung nehmen und sie nach Bedarf weiter vorne oder hinten einsetzen; anschließend die Mechanik so auf die Halterung setzen, dass sich die Regulierungshäkchen C1 oben und C2 unten in der gleichen Position befinden. 3.4. Die beiden Schrauben D1 und D2 anziehen. 3.5. Diese Vorgänge auf der anderen Seite des Helms wiederholen. 3.6. Das Visier anbringen (siehe vorhergehende Anweisungen). 3.7. Überprüfen, ob Visier und Dichtung anliegen. ACHTUNG - Prüfen, ob die Mechanik korrekt funktioniert. Das Visier öffnen und schließen, und überprüfen, ob das Visier von der Mechanik in den verschiedenen Positionen gehalten wird. Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen. - Den Helm keinesfalls benutzen, wenn das Visier nicht richtig angebracht ist. - Die seitliche Mechanik des Visiers keinesfalls von der Schale ablösen.- Falls die seitliche Mechanik Fehlfunktion oder Schäden aufweist, wenden Sie sich an einen autorisierten X-Lite Vertragshändler. DOUBLE ACTION Befindet sich die Taste DOUBLE ACTION in neutraler Position (mittlere Position), wie in der Abb. 4A gezeigt, so hat sie keinerlei Auswirkung auf die normalen Funktionen des Visiers in der Öffnung und der Schließung. Mit dieser Taste können die folgenden Zusatzfunktionen genutzt werden: Beschlagschutz Bei aufgesetztem Helm wird das Visier geöffnet, bis ein erstes Einrasten zu hören ist, und die Taste DOUBLE ACTION gedrückt, gemäß der Angaben in Abb. 4B. Dann ist das Visier wieder zu schließen. In dieser Position kann das Visier durch den Mechanismus in einer Position der minimalen Öffnung gehalten werden, welche die Belüftung verbessert und das Beschlagen vor allem bei geringer Geschwindigkeit oder bei kurzen Pausen ver- hindert. Um die Funktion DOUBLE ACTION auszuschalten, wird die Taste gemäß der Angaben in Abb. 4C gedrückt und in die neutrale Position zurückgeführt. Funktion Visier-Sperre Bei aufgesetztem Helm wird das Visier geschlossen und die Taste DOUBLE ACTION gedrückt, gemäß der Angaben in Abb. 4C. In dieser Position wird der Einrastmechanismus des Visiers für die Schließung ver- stärkt, um die Wahrscheinlichkeit versehentlicher Öffnung des Visiers zu reduzieren. Um die Funktion Visier-Sperre auszuschalten, wird die Taste gemäß der Angaben in Abb. 4B gedrückt und in die neutrale Position zurückgeführt. ACHTUNG - Während der Benutzung des Helms können unvorhergesehene Situationen eintreten, die eine unverzügliche Öffnung des Visiers erfordern. Aus diesem Grunde wird empfohlen, die Funktion der Visier-Sperre nur begrenzt einzuset- zen. - Im Notfall kann die Visier-Sperre DOUBLE ACTION ausgeschaltet werden, indem das Visier auf die herkömmliche Art nach oben geschoben und etwas stärker auf die Lasche gedrückt wird, als dies normalerweise erforderlich ist. (Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil).
4.1. Das Visier abnehmen (siehe vorhergehende Anweisungen). 4.2. Sicherstellen, dass die Innenfläche des Visiers sauber ist und dass die äuße- ren Einstellhebel der Zapfen nach innen gerichtet sind (Abb. 5). 4.3. Das Innenvisier PINLOCK
auf das Visier auflegen. ACHTUNG: Das Silikonprofil des Innenvisiers PINLOCK
muss auf der Innenfläche des Visiers aufliegen. 4.4. Eine Seite des Innenvisiers PINLOCK
in einen der beiden Zapfen des Visiers einstecken und in dieser Position halten (Abb. 6). 254.5. Das Visier aufbiegen und die zweite Seite des Innenvisiers PINLOCK
auf dem anderen Zapfen aufstecken (Abb. 7). 4.6. Das Visier loslassen. 4.7. Die Schutzfolie vom Innenvisier PINLOCK
abziehen und überprüfen, ob das gesamte Silikonprofil des Innenvisiers auf dem Visier anliegt. 4.8. Das Visier auf dem Helm anbringen (siehe vorhergehende Anweisungen). Überprüfung und Einstellung der Haftung des Innenvisiers PINLOCK
Durch Öffnen und Schließen des Innenvisiers PINLOCK
prüfen, ob es vorschriftsmä- ßig montiert wurde. Das Visier und das Innenvisier dürfen nicht gegeneinander verrutschen. Sollte das Innenvisier PINLOCK
nicht fest am Visier anliegen, die beiden äußeren Einstellhebel gleichzeitig langsam und nicht zu stark nach oben drehen, um die Haftung zu verbessern (Abb. 5). Die maximale Haftung wird erreicht, wenn die äuße- ren Einstellhebel der Zapfen nach außen gerichtet sind. ACHTUNG - Das Vorhandensein von Staub zwischen dem Visier und dem Innenvisier kann Kratzer auf beiden Oberflächen verursachen. - Durch Kratzer beschädigte Visiere und Innenvisiere PINLOCK
können die Sicht beeinträchtigen und müssen ausgetauscht werden. - Die Haftung des Innenvisiers PINLOCK
regelmäßig kontrollieren, um zu ver- meiden, dass es verrutscht und dabei beide Flächen zerkratzt werden. - Sollte sich das Visier bei der Verwendung beschlagen und/oder bildet sich im Bereich zwischen Helmvisier und Innenvisier Kondenswasser, müssen die Montage und die Haftung des Innenvisiers PINLOCK
überprüft werden. - Wird das Innenvisier PINLOCK
übermäßig stark und vorzeitig gegen die Visierfläche gedrückt, kann es zu einer übermäßigen Haftung des Innenvisiers am Visier und/oder zu bleibenden Verformungen kommen, und eine nachträ- gliche korrekte Einstellung ist nicht mehr möglich. - Durch starkes Schwitzen/Atmen, die Benutzung unter besonderen klimati- schen Bedingungen (niedrige Temperaturen und/oder hohe Luftfeuchtigkeit und/oder plötzliche Temperaturwechsel und/oder starker Regen) und/oder die intensive und lange Benutzung kann es vorkommen, dass sich die Effizienz des Innenvisiers PINLOCK
reduziert und ein Beschlagen oder die Bildung von Kondenswasser auf dem Innenvisier verursacht werden. Um in derartigen Situationen die Funktionstüchtigkeit des Systems nach der Benutzung wieder- herzustellen, muss das Innenvisier PINLOCK
vom Helmvisier abgenommen und mit trockener, lauwarmer Luft getrocknet werden. In den oben beschriebe- nen Situationen sollte auch der Helm getrocknet werden, um die eventuell im Inneren vorhandene Feuchtigkeit zu beseitigen.
5. Abnahme Innenvisier PINLOCK
5.1. Das mit dem Innenvisier PINLOCK
ausgestattete Visier abnehmen (siehe vorhergehende Anweisungen). 5.2. Das Visier aufbiegen und das Innenvisier PINLOCK
von den Zapfen lösen (Abb. 7). 5.3. Das Visier loslassen. 26Pflege und Reinigung - Das Innenvisier PINLOCK
vom Visier abnehmen. Das Innenvisier mit einem feuchten weichen Tuch vorsichtig mit flüssiger neutraler Seife reinigen. Alle Seifenreste unter fließendem Wasser abspülen. - Das Innenvisier mit trockener, lauwarmer Luft trocknen, ohne zu reiben. - Um die Eigenschaften des Innenvisiers langfristig zu erhalten, den Helm nach der Benutzung an einem luftigen, trockenen Ort mit offenem Visier trocknen lassen. Nicht in der Nähe von Wärmequellen oder an hellen Orten aufbewa- hren. - Keine Lösungsmittel oder chemischen Produkte verwenden. VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) Das exklusive interne VISION PROTECTION SYSTEM (VPS) besteht aus einem gespritzten, kratzfest und beschlaghemmend beschichteten (scratch-resistant/fog- resistant) Sonnenschutzschild aus Polycarbonat LEXAN™
, der einfach und bequem zu benutzen ist: Er muss bei Bedarf nur abgesenkt werden und wird anschließend wieder angehoben, um ihn aus dem Gesichtsfeld zu schieben. Er ist in allen Fahrsituationen, auf langen außerstädtischen Strecken oder auf Kurzstrecken in der Stadt äußerst nützlich. Das innovative Verschlusssystem ermöglicht darüber hinaus die einfache Anbringung und Abnahme des Sonnenschutzschildes für die normalen Vorgänge zur Pflege und Reinigung ohne Werkzeug. Funktionsprinzip des VPS Mit dem VPS-Mechanismus kann der Sonnenschutzschild mit einer einfachen Bewegung aktiviert bzw. nach unten gezogen werden, bis er teilweise das Gesichtsfeld des Visiers bedeckt, und dann in gewünschter Weise die Lichtdurchlässigkeit reduziert. Das VPS kann jederzeit mit einer einfachen Handbewegung und unabhängig vom Visier deaktiviert bzw. nach oben geschoben werden, um die normalen Sichtbedingungen und den Schutz des zugelassenen Helmvisiers wiederherzustellen. Um das VPS zu deaktivieren, wird der seitliche Schieber bis zur Endlage nach unten gedrückt (Abb. 8A). Um das VPS vollständig zu aktivieren, wird der seitliche Schieber bis zur Endlage nach oben gedrückt (Abb. 8B). Das VPS ist mit einer ganzen Reihe von Zwischenpositionen einstellbar, um einen optimalen Komfort des Benutzers bei allen Nutzungsbedingungen zu gewährleisten. Beim Gebrauch Die aktuellen Zulassungsstandards (ECE22-05) legen fest, dass das Mindestniveau der Lichtdurchlässigkeit von Visieren bei Fahrten während der Nacht mehr als 80% betragen muss und bei Fahrten tagsüber nicht weniger als 50% betragen darf. Dadurch müssen häufig oder gar immer Sonnenbrillen benutzt werden, durch die die Lichtdurchlässigkeit während Fahrten bei Tageslicht mit Wetter- und Umgebungsbedingungen mit speziellem Licht, beispielsweise bei starker Helligkeit durch eine hohe Intensität und/oder einen ungünstigen Einfallswinkel der Sonnenstrahlen, auf einen Wert weit unter 50% reduziert wird, um die Ermüdung der Augen bei langen Strecken oder die Gefahr der direkten Blendung gegenüber dem
LEXAN ist ein Warenzeichen von SABIC.alleinigen Einsatz der zugelassenen Visiere zu vermindern. Die Verwendung von Sonnenbrillen kann jedoch zu besonders problematischen Situationen führen, wenn die maximale Lichtdurchlässigkeit des Helmvisiers schnell wieder hergestellt werden muss, weil man z.B. in einen Tunnel einfährt, oder ganz allgemein, wenn sich die Helligkeit der Umgebung häufig ändert. Durch den Funktionsmechanismus des VPS sind diese Vorgänge jedoch einfach umzusetzen. ACHTUNG - Das VPS darf ausschließlich mit dem entsprechenden Schieber hoch- oder heruntergeklappt werden. Das VPS darf nicht durch direktes Anfassen herun- tergeklappt werden. - Das VPS darf nur bei Tageslicht und nur während der oben erwähnten Umgebungsbedingungen abgesenkt werden. - Das VPS muss während der Nacht oder bei schlechter Sicht hochgeklappt werden. - Immer sicherstellen, dass die Stellung des VPS den unterschiedlichen Witterungsbedingungen bzw. den oben empfohlenen Verwendungsbedingungen entspricht. - Es wird empfohlen, das VPS ausschließlich zusammen mit dem zugelassenen serienmäßigen Visier zu verwenden, dessen Lichtdurchlässigkeit mehr als 80% beträgt. - Das VPS ersetzt nicht den vom Visier gebotenen Schutz. - Überprüfen, ob das VPS sauber und funktionstüchtig ist, damit bei der Absenkung des VPS keine Kratzer und/oder übermäßiger Verschleiß dessel- ben verursacht werden. - Die Wartungs- und Reinigungsarbeiten des VPS und des Visiers sind im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs des Helms nachzulesen. - Durch die kratzfeste/beschlaghemmende (scratch-resistant/fog-resistant) Behandlung des VPS wird die Beschlagungsneigung beträchtlich reduziert. Liegen jedoch längerfristig schlechte Wetterbedingungen oder kritische Umgebungsbedingungen vor, kann das VPS dennoch beschlagen und/oder es bildet sich Kondenswasser, und die Sicht und/oder Sichtschärfe werden redu- ziert: In diesem Falle muss das VPS hoch geklappt werden. - Bei Regen führt der direkte Kontakt von Wassertropfen mit dem VPS mit kratz- fester/beschlaghemmender (scratch-resistant/fog-resistant) Behandlung zu einer schnellen Reduzierung der Sichtschärfe und damit zur Beeinträchtigung der Gesamtsichtbedingungen: In diesem Falle muss das VPS hochgeklappt werden. - Die besondere beschlaghemmende Behandlung (fog-resistant) des VPS ist im Allgemeinen empfindlich gegenüber hohen Temperaturen oder Wärmequellen. In diesem Falle kann es im Kontakt mit anderen Materialien zu Verunreinigungen, wie Streifen oder Flecken, kommen. Aus diesem Grunde wird empfohlen, in solchen Situationen (wie bspw. an sehr heißen Tagen im Gepäckkoffer) darauf zu achten, dass das Visier nicht mit anderen Materialien in Berührung kommt.
Um den Sonnenschutzschild vom Helm abzunehmen, das Visier des Helms vollstän- dig öffnen und den seitlichen Schieber nach oben bis zur Endlage drehen, um das VPS vollständig abzusenken (Abb. 8B). 28Den linken Seitenteil des Sonnenschutzschildes fassen und zur Außenseite des Helms ziehen (Abb. 9). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen.
Um den Sonnenschutzschild auf dem Helm anzubringen, das Visier des Helms vollständig öffnen und den seitlichen Schieber nach oben bis zur Endlage drehen (Abb. 8B). Das linke Ende des Sonnenschutzschildes in die linke seitliche Führung einschieben, bis sie in der Aufnahme der Schale einrastet (Abb. 9). Den gleichen Vorgang auf der rechten Seite des Helms wiederholen. ACHTUNG - Die korrekte Funktion des VPS überprüfen, indem der seitliche linke Schieber auf dem Helm bis zur Endlage nach unten (Abb. 8A) und nach oben gescho- ben wird (Abb. 8B), um das Einrasten in den verschiedenen Positionen zu hören. Gegebenenfalls die oben beschriebenen Schritte wiederholen. - Sollte die Öffnungs- und Schließmechanik des VPS Störungen oder Beschädigungen aufweisen, wenden Sie sich an einen X-Lite-Vertragshändler. - Den Helm nicht verwenden, wenn das VPS nicht richtig montiert ist. - Das VPS ersetzt nicht den Schutz, den das Visier bietet. Es darf deshalb nur mit abgesenktem Helmvisier verwendet werden. WIND PROTECTOR (Erhältlich serienmäßig oder als Zubehör/Ersatzteil). Dieses Zubehör verbessert unter bestimmten Bedingungen die Eigenschaften des Helms. Der Windabweiser (Wind Protector) reduziert ein unangenehmes Eindringen der Luft unter dem Kinn. Siehe Abb.10 zum Ein- und Ausbau. HERAUSNEHMBARE KOMFORTPOLSTERUNG Für die Abnahme der Komfortpolsterung wird das VPS nach oben geschoben und das Visier vollständig geöffnet (siehe vorhergehende Anweisungen).
8. Herausnehmen der Wangenpolsterungen
8.1. Den Wind Protector abnehmen (siehe vorhergehende Anweisungen) und den Kinnriemen öffnen (siehe entsprechende Anleitung). Den vorderen Teil der lin- ken Wangenpolsterung in das Helminnere ziehen, um die Befestigungsknöpfe auf deren Rückseite zu öffnen (Abb. 11). 8.2. Die linke Wangenpolsterung aus dem Helm herausziehen, indem die hinteren Laschen der Polsterung vom Hohlraum zwischen Polystyrol der Wangenpolsterung und der Außenschale herausgezogen werden (Abb. 12). 8.3. Den linken Kinnriemen durch die in der Polsterung des linken Wangenbereichs vorhandene Schlaufe ziehen. 8.4. Die gleiche Vorgehensweise wird für die rechte Wangenpolsterung wiederholt. Hinweis: Es ist nicht notwendig, die Polystyrolteile der Wangenpolsterung aus der Helmschale zu entfernen.
299. Herausnahme der Polsterung
9.1. Die linke hintere Lasche der Polsterung von der an der Polystyrol-Innenschale befestigten Halterung lösen, indem die Komfortpolsterung leicht nach innen gezogen wird (Abb. 13). Anschließend den Vorgang bei der mittleren und der rechten Lasche wiederholen. 9.2. Den linken Frontbereich der Polsterung nach oben ziehen, um die entspre- chende Lasche der Polsterung aus der an der Innenschale aus Polystyrol befe- stigten Halterung herauszuziehen (Abb. 14). Nachfolgend den Vorgang mit der vorderen mittleren und mit der rechten Lasche wiederholen. 9.3. Die gesamte Polsterung aus dem Helm herausnehmen.
10. Einsetzen der Polsterung
10.1. Die Polsterung richtig in den Helm einlegen und darauf achten, dass sie gut anliegt. 10.2. Die linke vordere Lasche der Polsterung in die entsprechende Aufnahme auf der an der Innenschale aus Polystyrol befestigten Halterung einziehen und nach unten drücken, bis sie vollständig befestigt ist. Den Vorgang mit der mit- tleren und mit rechten Lasche wiederholen (Abb. 14). Hinweis: Die korrekte Montage des Frontbereichs der Polsterung überprüfen, indem das VPS nach oben geschoben und abgesenkt wird: Diese Bewegung muss ohne Behinderung möglich sein. Im gegenteiligen Fall sind die Schritte
9.2 und 10.2 zu wiederholen.
10.3. Die hintere rechte, die mittlere und die linke Lasche der Polsterung in die entspre- chenden Aufnahmen der Halterung im Nackenbereich einstecken und die Laschen andrücken, bis diese vollständig in der Halterung einrasten (Abb. 13).
11. Einsetzen der Wangenpolsterung
11.1. Den Riemen und das linke Band des Kinnriemens durch die in der Polsterung des linken Wangenbereichs vorhandene Schlaufe ziehen. 11.2. Die hinteren Laschen der linken Wangenpolsterung in den Hohlraum zwischen den Wangenpolsterungen aus Polystyrol und der Außenschale einstecken (Abb. 12) und sie dann nach unten drücken, so dass sie unter die Dichtung des Schalenrandes gesteckt werden. 11.3. Die linke Wangenpolsterung andrücken, um die Befestigungsknöpfe auf der Rückseite an den vorgesehenen Stellen zu schließen (Fig. 11). 11.4. Die gleiche Vorgehensweise wird für die rechte Wangenpolsterung wiederholt. ACHTUNG: Die Knöpfe sind nur dann befestigt, wenn sie hörbar einrasten. Sicherstellen, dass der Riemen richtig aus der Wangenpolsterung austritt. ACHTUNG - Falls Ihr Helm mit einem Rückhaltesystem mit Doppel-D-Ringen ausgestattet ist, wird er laut beiliegender Anleitung auf dem Infoblatt geschlossen. - Die Komfortpolsterung sollte lediglich zum Reinigen oder Waschen entfernt werden. - Den Helm keinesfalls benutzen, wenn die Komfortpolsterung und die Wangenpolsterungen nicht vollständig und korrekt eingesetzt wurden. - Vorsichtig mit der Hand waschen, nur neutrale Seife benutzen, Wassertemperatur nicht höher als 30° C. - In kaltem Wasser ausspülen und bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen.
30- Die Komfortpolsterung keinesfalls in der Waschmaschine waschen.
- Beim für die Innenteile verwendeten Polystyrol handelt es sich um ein leicht deformierbares Material, das Stöße über seine Formveränderung oder die teil- weise Zerstörung absorbiert. - Die Innenteile aus Polystyrol nicht verändern oder beschädigen. - Die Reinigung der Innenteile aus Polystyrol erfolgt ausschließlich mit einem feuchten Tuch, anschließend bei Zimmertemperatur trocknen lassen, vor Sonneneinstrahlung schützen. - Für die oben genannten Arbeitsschritte keinesfalls Werkzeuge benutzen. BELÜFTUNGSSYSTEM Das Belüftungssystem des Helms X-661 GT besteht aus folgenden Teilen: Obere Einlassöffnungen: durch sie wird Luft in das Schaleninnere befördert und dort verteilt. Um die oberen Einlassöffnungen zu öffnen, drückt man auf die hintere Seite der Taste (Abb. 15); um die oberen Einlassöffnungen zu schließen, drückt man auf die vordere Seite der Taste. Einlassöffnung im Kinnteil: ermöglicht die Luftzufuhr im Bereich des Mundes und des Visiers um so der Bildung von Kondenswasser und dem Beschlagen des Visiers entgegenzuwirken. Siehe Abb.16 für die Öffnung und Schließung. Hinterer Luftabzug: Dieser ist in einem rückwärtigen Spoiler integriert und sorgt für den Austritt der warmen und verbrauchten Luft und damit für einen optimalen Komfort im Helminneren (Abb. 17). ANSCHLUSSMÖGLICHKEIT N-COM - NOLAN COMMUNICATION SYSTEM Ihr X-Lite-Helm ist für den Anschluss des Kommunikationssystems N-Com ausgelegt. Während der Installation des Kommunikationssystems (siehe spezifische Hinweise im Kit N-Com) müssen die Fülleinsätze aus Schaummaterial in den Polystyrol- Wangenpolsterungen im Bereich der Aufnahmen der Freisprecheinrichtung N-Com aus dem Helm herausgenommen werden. ACHTUNG - Die oben genannte Fülleinsätze müssen nur dann entfernt werden, wenn der Helm mit einem installierten kompatiblen System N-Com benutzt wird.
Dieser Helm wurde mit größtmöglicher Rücksicht auf die Umwelt hergestellt. Nach Gebrauch entsorgen Sie ihn bitte entsprechend den landes- oder ortsüblichen Bestimmungen.
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