TS 55 REBQPlusFS - Scie FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : FESTOOL

Modell : TS 55 REBQPlusFS

Kategorie : Scie

Laden Sie die Anleitung für Ihr Scie kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TS 55 REBQPlusFS - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TS 55 REBQPlusFS von der Marke FESTOOL.

BEDIENUNGSANLEITUNG TS 55 REBQPlusFS FESTOOL

de Originalbetriebsanleitung - Tauchsäge 7

TS 55 REBQ TS 55 REQ TS 55 RQ Festool GmbH Wertstraße 20

EG-Konformitätserklärung. Wir erklären

in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt

allen ein-schlägigen Bestimmungen der folgenden

Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent-

spricht und mit den folgenden Normen überein-

GERMANY Wendlingen, 2019-05-03

* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -

720646_BInhaltsverzeichnis

2 Sicherheitshinweise7

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 10

4 Technische Daten10

8 Arbeiten mit der Maschine12

9 Wartung und Pflege 13

12 Allgemeine Hinweise 15

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise

Schutzhandschuhe tragen!

Schutzbrille tragen!

Netzanschlussleitung trennen

Netzanschlussleitung anschließen

Nicht in den Hausmüll geben.

Drehrichtung der Säge und des Säge

2 Sicherheitshinweise

2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits

hinweise und Anweisungen. Versäumnis

se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise

und Anweisungen können elektrischen Schlag,

Brand und/oder schwere Verletzungen verursa

Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und

Anweisungen für die Zukunft auf.

Der in den Sicherheitshinweisen verwendete

Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf

netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei

tung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeu

ge (ohne Netzleitung).

2.2 Maschinenspezifische

Tragen Sie geeignete persönliche Schutz

ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille,

Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei

ten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten

rauer Materialien und beim Werkzeug

– Beim Arbeiten können schädliche/giftige

Stäube entstehen (z.B. Holzstaub oder Mi

neralwollstaub). Das Berühren oder Einat

men dieser Stäube kann für die Bedienper

son oder in der Nähe befindliche Personen

eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie

die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvor

Tragen Sie zum Schutz Ihrer Ge

sundheit eine P2-Atemschutzmas

– GEFAHR! Kommen Sie mit Ihren

Händen nicht in den Sägebereich und an

das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zwei

ten Hand den Zusatzgriff oder das Motor

gehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge

halten, kann das Sägeblatt diese nicht ver

– Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die

Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werk

stückes nicht vor dem Sägeblatt schützen.

– Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke

des Werkstücks an. Es sollte weniger als

7eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück

– Halten Sie das zu sägende Werkstück nie

mals in der Hand oder über dem Bein fest.

Sichern Sie das Werkstück an einer stabi

len Aufnahme. Es ist wichtig, das Werk

stück gut zu befestigen, um die Gefahr von

Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes

oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.

– Halten Sie das Elektrowerkzeug an den

isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten

ausführen, bei denen das Einsatzwerk

zeug verborgene Stromleitungen oder die

eigene Anschlussleitung treffen kann.

Kontakt mit einer spannungsführenden

Leitung setzt auch die Metallteile des

Elektrowerkzeugs unter Spannung und

führt zu einem elektrischen Schlag.

– Verwenden Sie beim Längsschneiden im

mer einen Anschlag oder eine gerade

Kantenführung. Dies verbessert die

Schnittgenauigkeit und verringert die Mög

lichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.

– Verwenden Sie immer Sägeblätter in der

richtigen Größe und mit passender Auf

nahmebohrung (z.B. rautenförmig oder

rund). Sägeblätter, die nicht zu den Monta

geteilen der Säge passen, laufen unrund

und führen zum Verlust der Kontrolle.

– Verwenden Sie niemals beschädigte oder

falsche Sägeblatt-Spannflansche oder -

Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche

und -Schrauben wurden speziell für Ihre

Säge konstruiert, für optimale Leistung

und Betriebssicherheit.

Rückschlag - Ursachen und entsprechende Si

– Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion

eines hakenden, klemmenden oder falsch

ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt,

dass eine unkontrollierte Säge abhebt und

sich aus dem Werkstück heraus in Rich

tung der Bedienperson bewegt;

– wenn sich das Sägeblatt in dem sich

schließenden Sägespalt verhakt oder ver

klemmt, blockiert es, und die Motorkraft

schlägt das Gerät in Richtung der Bedien

– wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht

oder falsch ausgerichtet, können sich die

Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in

der Oberfläche des Werkstücks verhaken,

wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt

heraus und die Säge in Richtung der Be

dienperson zurückspringt.

Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen

oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann

durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie

nachfolgend beschrieben, verhindert werden.

– Halten Sie die Säge mit beiden Händen

fest und bringen Sie Ihre Arme in eine

Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte

abfangen können. Halten Sie sich immer

seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt

in eine Linie mit Ihrem Körper bringen.

Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge

rückwärts springen, jedoch kann die Be

dienperson die Rückschlagkräfte beherr

schen, wenn geeignete Maßnahmen getrof

– Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie

die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den

Ein-/Ausschalter los und halten Sie die

Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt

vollständig zum Stillstand gekommen ist.

Versuchen Sie nie, die Säge aus dem

Werkstück zu entfernen oder sie rück

wärts zu ziehen, solange das Sägeblatt

sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag

erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die

Ursache für das Verklemmen des Säge

– Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück

steckt, wieder starten wollen, zentrieren

Sie das Sägeblatt im Sägespalt und über

prüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im

Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sä

geblatt, kann es sich aus dem Werkstück

heraus bewegen oder einen Rückschlag

verursachen, wenn die Säge erneut gestar

– Stützen Sie große Platten ab, um das Risi

ko eines Rückschlags durch ein klemmen

des Sägeblatt zu vermindern. Große Plat

ten können sich unter ihrem Eigengewicht

durchbiegen. Platten müssen auf beiden

Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als

auch an der Kante, abgestützt werden.

– Verwenden Sie keine stumpfen oder be

schädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit

stumpfen oder falsch ausgerichteten Zäh

nen verursachen durch einen zu engen Sä

gespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen

des Sägeblattes und Rückschlag.

– Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttie

fen- und Schnittwinkeleinstellungen fest.

Wenn sich während des Sägens die Einstel

lungen verändern, kann sich das Sägeblatt

verklemmen und ein Rückschlag auftreten.

8– Seien Sie besonders vorsichtig bei

„Tauchschnitten“ in bestehende Wände

oder andere nicht einsehbare Bereiche.

Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sä

gen in verborgene Objekte blockieren und

einen Rückschlag verursachen.

Funktionen der Schutzhaube

– Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob

die Schutzhaube einwandfrei schließt.

Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die

Schutzhaube nicht frei beweglich ist und

sich nicht sofort schließt. Klemmen oder

binden Sie die Schutzhaube niemals fest;

dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt.

Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden

fallen, kann die Schutzhaube verbogen

werden. Stellen Sie sicher, dass die

Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen

Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt

noch andere Teile berührt.

– Überprüfen Sie Zustand und Funktion der

Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie das

Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn

Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei

arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Abla

gerungen oder Anhäufungen von Spänen

lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten.

– Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht

rechtwinklig ausgeführt wird, die Grund

platte der Säge gegen Verschieben. Ein

seitliches Verschieben kann zum Klemmen

des Sägeblattes und damit zum Rückschlag

– Legen Sie die Säge nicht auf der Werk

bank oder dem Boden ab, ohne dass die

Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein

ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt

bewegt die Säge entgegen der Schnittrich

tung und sägt, was ihm im Weg ist. Beach

ten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge.

Funktion des Führungskeils [5-4]

a. Verwenden Sie das für den Führungskeil

passende Sägeblatt. Damit der Führungs

keil wirkt, muss das Stammblatt des Säge

blattes dünner als der Führungskeil sein

und die Zahnbreite mehr als die Führungs

b. Betreiben Sie die Säge nicht mit verboge

nem Führungskeil. Bereits eine geringe

Störung kann das Schließen der Schutz

Aluminiumbearbeitung

Bei der Bearbeitung von Aluminium sind

aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen

– Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-,

PRCD-) Schutzschalters.

– Maschine an ein geeignetes Absauggerät

– Maschine regelmäßig von Staubablagerun

gen im Motorgehäuse reinigen.

– Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.

– Schließen Sie das Sichtfenster/ den Spanf

Schutzbrille tragen!

– Beim Sägen von Platten muss mit Petrole

um geschmiert werden, dünnwandige Pro

file (bis 3 mm) können ohne Schmierung

Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen

Schalldruckpegel L PA

Schallleistungspegel L WA

Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall

Schädigung des Gehörs

► Gehörschutz benutzen.

Schwingungsemissionswert a

dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt

entsprechend EN 62841:

Die angegebenen Emissionswerte (Vibration,

– dienen dem Maschinenvergleich,

– eignen sich auch für eine vorläufige Ein

schätzung der Vibrations- und Geräuschbe

lastung beim Einsatz,

– repräsentieren die hauptsächlichen An

wendungen des Elektrowerkzeugs.

9VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe

nen Werten abweichen. Dies hängt ab von

der Verwendung des Werkzeugs und der Art

des bearbeiteten Werkstücks.

► Die tatsächliche Belastung während des

gesamten Betriebszyklus muss beurteilt

► Abhängig von der tatsächlichen Belastung

müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen

zum Schutz des Bedieners festgelegt wer

Die Tauchsägen sind bestimmungsgemäß zum

Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen,

gips- und zementgebundenen Faserstoffen so

wie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von

Festool angebotenen Spezialsägeblättern für

Aluminium können die Maschinen auch zum

Sägen von Aluminium verwendet werden.

Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten

– Sägeblätter gemäß EN 847-1

– Sägeblattdurchmesser 160 mm

– Schnittbreite 2,2 mm

– Aufnahmebohrung 20 mm

– Stammblattdicke max. 1,8 mm

– geeignet für Drehzahlen bis 9500 min

Keine Schleifscheiben einsetzen.

Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von

Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver

Festool Elektrowerkzeuge dürfen nur in Ar

beitstische eingebaut werden, die von Festool

hierfür vorgesehen sind. Durch den Einbau in

einen anderen oder selbstgefertigten Arbeits

tisch kann das Elektrowerkzeug unsicher wer

den und zu schweren Unfällen führen.

Für Schäden und Unfälle bei nicht be

stimmungsgemäßem Gebrauch haftet

Handkreissäge TS 55 REBQ, TS 55 REQ TS 55 RQ Leistung 1200 W 1050 W Drehzahl (Leerlauf)

Schrägstellung -1° bis 47° -1° bis 47°

Schnitttiefe bei 0° 0 - 55 mm 0 - 55 mm

Schnitttiefe bei 45° 0 - 43 mm 0 - 43 mm

Sägeblattabmessung 160x2,2x20 mm 160x2,2x20 mm

Gewicht (ohne Netzkabel) 4,5 kg 4,4 kg

Drehknöpfe zur Winkeleinstellung

Hebel für Werkzeugwechsel

Entriegelungen für Hinterschnitte -1°

Drehzahlregelung (nicht TS 55 RQ)

Netzanschlussleitung

zweigeteilte Skala für Schnitttiefen

anschlag (mit/ohne Führungsschiene)

Einstellschraube der Schnitttiefe für

nachgeschliffene Sägeblätter

Schnitttiefenanschlag

Sichtfenster/ Spanflugschutz

Die angegebenen Abbildungen befinden sich

am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung.

10Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör ge

hört teilweise nicht in den Lieferumfang.

WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz!

► Die Netzspannung und die Frequenz der

Stromquelle müssen mit den Angaben auf

dem Typenschild übereinstimmen.

► In Nordamerika dürfen nur Festool-Ma

schinen mit der Spannungsangabe 120

V/60 Hz eingesetzt werden.

VORSICHT Erhitzung des Plug it Anschlusses bei un

vollständig verriegeltem Bajonettverschluss

► Vor dem Einschalten des Elektrowerk

zeugs vergewissern, dass der Bajonettver

schluss an der Netzanschlussleitung kom

plett geschlossen und verriegelt ist.

Maschine vor dem Anschließen und Lö

sen der Netzanschlussleitung stets aus

Anschließen und Lösen der Netzanschlusslei

tung [1-11] siehe Bild [2].

Schieben Sie die Einschaltsperre [1-6]

nach oben und drücken Sie den Ein-/

Ausschalter [1-7] (drücken = Ein / loslassen =

Die Betätigung der Einschaltsperre entriegelt

die Eintauchvorrichtung. Das Sägeaggregat

kann nach unten bewegt werden. Dabei taucht

das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus.

WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag

► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets

den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!

Die Maschine (TS 55 REBQ, TS 55 REQ) besitzt

eine Vollwellen-Elektronik mit folgenden Ei

Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt

für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.

Die Motordrehzahl wird elektronisch konstant

gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine

gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit er

Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-10]

stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Techni

sche Daten) einstellen. Dadurch können Sie die

Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberflä

che optimal anpassen (siehe Kapitel 8.5 ).

Bei zu hoher Motortemperatur werden Strom

zufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektro

werkzeug läuft nur noch mit verringerter Leis

tung, um eine rasche Abkühlung durch die Mo

torlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung

läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig

Die Strombegrenzung verhindert bei extremer

Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies

kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl

führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort

Die TS 55 REBQ besitzt eine elektronische

Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Säge

blatt in ca. 2 sek elektronisch zum Stillstand

7.2 Schnitttiefe einstellen

Die Schnitttiefe lässt sich von 0 - 55 mm am

Schnitttiefenanschlag [3-1] einstellen.

Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestell

ten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden.

Schnitttiefe ohne Führungsschiene

+FS Schnitttiefe mit Führungsschiene FS

7.3 Schnittwinkel einstellen

zwischen 0° und 45°:

► Öffnen Sie die Drehknöpfe [4-1].

► Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum

gewünschten Schnittwinkel [4-2].

► Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].

Die beiden Stellungen (0° und 45°)

sind von Werk aus eingestellt und

können vom Kundendienst nachjus

11Schieben Sie bei Winkelschnitten das

Sichtfenster/Splitterschutz in die oberste

auf Hinterschnitt -1° und 47°:

► Schwenken Sie das Sägeaggregat wie oben

beschrieben in die Endlage (0°/45°).

► Ziehen Sie die Entriegelung [4-3] leicht he

► Ziehen Sie für den -1°-Hinterschnitt zusätz

lich die Entriegelung [4-4] heraus.

Das Sägeaggregat fällt in die -1°/47°-Stellung.

► Schließen Sie die Drehknöpfe [4-1].

7.4 Sägeblatt wechseln

VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar

► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk

► Schutzhandschuhe tragen.

► Schwenken Sie die Maschine vor dem Säge

blattwechsel auf 0°-Stellung und stellen Sie

die maximale Schnitttiefe ein.

► Legen Sie den Hebel [5-2] bis zum An

► Schieben Sie die Einschaltsperre [5-1] nach

oben und drücken Sie das Sägeaggregat bis

zum Einrasten nach unten.

► Öffnen Sie die Schraube [5-5] mit dem In

nensechskantschlüssel [5-3].

► Entnehmen Sie das Sägeblatt [5-7].

► Setzen Sie ein neues Sägeblatt ein.

Die Drehrichtung vom Sägeblatt [5-8]

und Maschine [5-6] müssen übereinstim

► Setzen Sie den äußeren Flansch [5-9] so

ein, dass die Mitnahmezapfen in die Aus

sparung des inneren Flansches eingreift.

► Ziehen Sie die Schraube [5-5] fest an.

► Legen Sie den Hebel [5-2] zurück.

7.5 Sichtfenster/ Splitterschutz

Das Sichtfenster (transparent) [6-1] ermöglicht

die Sicht auf das Sägeblatt und optimiert die

Der Splitterschutz (grün) [6-2] verbessert zu

sätzlich bei 0° Schnitten die Qualität der

Schnittkante des abgesägten Werkstückteils

auf der oben liegenden Seite.

► Setzen Sie den Splitterschutz [6-2] ein.

► Schrauben Sie den Drehknopf [6-3] durch

das Langloch in den Splitterschutz.

Achten Sie darauf, dass die Mut

ter [6-4] fest im Splitterschutz sitzt.

Nur Drehknopf verwenden, der Ihrer

Tauchsäge beiliegt. Der Drehknopf einer

anderen Säge kann zu lang sein und das Säge

Vor der ersten Verwendung, muss der Splitter

schutz eingesägt werden:

► Stellen Sie die Maschine auf maximale

► Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf

WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube

► Nie ohne Absaugung arbeiten.

► Nationale Bestimmungen beachten.

An den Absaugstutzen [1-8] kann ein Festool

Absaugmobil mit einem Absaugschlauchdurch

messer von 27 mm oder 36 mm (36 mm wegen

geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) an

8 Arbeiten mit der Maschine

Beachten Sie beim Arbeiten alle ein

gangs gemachten Sicherheitshinweise

sowie folgende Regeln:

– Führen Sie das Elektrowerkzeug nur im

eingeschalteten Zustand gegen das Werk

– Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz die

Funktion der Einbauvorrichtung und ver

wenden Sie die Maschine nur, wenn diese

ordnungsgemäß funktioniert.

– Befestigen Sie das Werkstück stets so,

dass es sich beim Bearbeiten nicht bewe

– Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Ar

beiten immer mit beiden Händen an den

Handgriffen [1-4]. Dies vermindert die Ver

letzungsgefahr und ist die Voraussetzung

für exaktes Arbeiten.

– Schieben Sie die Säge stets nach vor

ne [9-2], keinesfalls rückwärts zu sich he

– Vermeiden Sie durch eine angepasste Vor

schubgeschwindigkeit eine Überhitzung

der Schneiden des Sägeblattes, und beim

12Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen

– Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten,

dass alle Drehknöpfe [4-1] fest angezogen

– Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn

die Elektronik defekt ist, da dies zu über

höhten Drehzahlen führen kann. Eine feh

lerhafte Elektronik erkennen Sie am feh

lenden Sanftanlauf oder wenn keine Dreh

zahlregelung möglich ist.

Verwenden Sie bei stauberzeugenden

Arbeiten eine Atemmaske.

8.1 Sägen nach Anriss

Der Schnittanzeiger [7-2] zeigt bei 0°- und 45°-

Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnitt

8.2 Abschnitte sägen

Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägeti

sches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine

einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe

niederdrücken und in Schnittrichtung vorschie

8.3 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)

Um Rückschläge zu vermeiden sind bei

Tauchschnitten folgende Hinweise unbe

– Legen Sie die Maschine stets mit der hint

eren Kante des Sägetisches gegen einen

– Legen Sie beim Arbeiten mit der Führungs

schiene die Maschine an den Rückschlag

stopp FS-RSP (Zubehör) [9-4] an, der auf

der Führungsschiene festgeklemmt wird.

► Setzen Sie die Maschine auf das Werkstück

auf und legen Sie diese an einen Anschlag

(Rückschlagstopp) an.

► Schalten Sie die Maschine ein.

► Drücken Sie die Maschine langsam auf die

eingestellte Schnitttiefe nieder und schie

ben Sie diese in Schnittrichtung vor.

Die Markierungen [7-1] zeigen bei maximaler

Schnitttiefe und Verwendung der Führungs

schiene den vordersten und hintersten Schnitt

punkt des Sägeblattes (Ø 160 mm) an.

8.4 Gips- und zementgebundene

Wegen der hohen Staubentwicklung wird die

Verwendung der seitlich an der Schutzhaube

montierbaren Abdeckung ABSA-TS55 (Zubehör)

und eines Festool Absaugmobils empfohlen.

8.5 Drehzahleinstellung je Material

Material Drehzahlstufe

Vollholz (hart, weich)

Span- und Hartfaserplatten

Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten

Kunstsoffe, faserverstärkte Kunststoffe (GfK), Papier und Gewebe

Gips- und zementgebundene Faserplatten 1-3

Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm 4-6

9 Wartung und Pflege

WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag

► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten

stets den Netzstecker aus der Steckdose

► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die

ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern,

dürfen nur von einer autorisierten Kunden

dienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur

nur durch Hersteller oder durch

Servicewerkstätten. Nächstge

legene Adresse unter:

www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile

verwenden! Bestell-Nr. unter:

www.festool.de/service

Deutsch 13Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial

kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er

folgt eine automatische Stromunterbrechung

und das Gerät kommt zum Stillstand.

Folgende Hinweise beachten

► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl

luftöffnungen im Gehäuse stets frei und

► Um Holzsplitter und -späne aus dem Elekt

rowerkzeug zu entfernen, saugen Sie alle

► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile

müssen sachgemäß durch eine anerkannte

Fachwerkstatt repariert oder ausgewech

selt werden, soweit nichts anderes in der

Betriebsanleitung angegeben ist.

► Die Schutzhaube muss leichtgängig schlie

► Bei Arbeit mit Gips- und zementgebunde

nen Faserplatten das Gerät besonders

gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüf

tungsöffnungen des Elektrowerkzeugs und

des Ein-/Ausschalters mit trockener und

ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich

gipshaltiger Staub im Gehäuse des Elektro

werkzeugs und am Ein-/Ausschalter abset

zen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit

aushärten. Das kann zu Beeinträchtigungen

am Schaltmechanismus führen

9.1 Nachgeschliffene Sägeblätter

Mit Hilfe der Einstellschraube [8-1] kann die

Schnitttiefe von nachgeschliffenen Sägeblättern

genau einstellen werden.

► Stellen Sie den Schnitttiefenanschlag [8-2]

auf 0 mm (mit Führungsschiene) ein.

► Entriegeln Sie das Sägeaggregat und drü

cken Sie es bis zum Anschlag nach unten.

► Schrauben Sie die Einstellschraube [8-1]

soweit hinein, bis das Sägeblatt das Werk

9.2 Sägetisch wackelt

Bei der Einstellung des Schnittwin

kels muss der Sägetisch auf einer

ebenen Fläche stehen.

Wackelt der Sägetisch, muss die Einstellung

erneut vorgenommen werden (Kapitel

Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu

ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im

Internet unter „www.festool.com“.

Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie

tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu

behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef

fektiven Einsatz Ihrer Maschine gestattet, z.B.:

• Parallelanschlag, Tischverbreiterung PA-

• Seitliche Abdeckung, Schattenfugen ABSA-

• Rückschlagstopp FS-RSP

• Parallelanschlag FS-PA und Verlängerung

• Multifunktionstisch MFT/3

• Compact Modul System CMS-GE mit CMS-

10.1 Sägeblätter, sonstiges Zubehör

Um unterschiedliche Werkstoffe rasch und sau

ber schneiden zu können, bietet Ihnen Festool

für alle Einsatzfälle speziell auf Ihre Festool

Handkreissäge abgestimmte Sägeblätter an.

Die Führungsschiene ermöglicht präzise, sau

bere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werk

stückoberfläche vor Beschädigungen.

In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör

lassen sich mit dem Führungssystem exakte

Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpass

arbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglich

keit mittels Zwingen [9-5] sorgt für einen fes

ten Halt und sicheres Arbeiten.

► Führungsspiel des Sägetisches auf der Füh

rungsschiene mit den beiden Stellba

cken [9-1] einstellen.

Sägen Sie vor dem ersten Einsatz der Füh

rungsschiene den Splitterschutz [9-3] ein:

► Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf

► Setzen Sie die Maschine mit der gesamten

Führungsplatte am hinteren Ende der Füh

► Schalten Sie die Maschine ein.

► Drücken Sie die Maschine langsam bis zur

max. eingestellten Schnitttiefe nach unten

und sägen Sie den Splitterschutz ohne ab

zusetzen auf der ganzen Länge zu.

Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun

exakt der Schnittkante.

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!

Geräte, Zubehör und Verpackungen ei

ner umweltgerechten Wiederverwertung

zuführen. Geltende nationale Vorschriften be

14Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über

Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umset

zung in nationales Recht, müssen verbrauchte

Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und ei

ner umweltgerechten Wiederverwertung zuge

Informationen zur REACh: www.festool.com/

12 Allgemeine Hinweise

12.1 Informationen zum Datenschutz

Das Elektrowerkzeug enthält einen Chip zur

automatischen Speicherung von Maschinen-

und Betriebsdaten. Die gespeicherten Daten

enthalten keinen direkten Personenbezug.

Die Daten können mit speziellen Geräten kon

taktlos ausgelesen werden, und werden von

Festool ausschließlich zur Fehlerdiagnose, Re

paratur- und Garantieabwicklung sowie zur

Qualitätsverbesserung bzw. Weiterentwicklung

des Elektrowerkzeugs verwendet. Eine darüber

hinausgehende Nutzung der Daten – ohne aus

drückliche Einwilligung des Kunden – erfolgt

4 Technische gegevens54

4 Technische gegevens

• Multifunktionsbord MFT/3

Inspektionsrude/spånfanger

• Multifunktionsbord MFT/3