PWS20-230 - Winkelschleifer BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Winkelschleifer |
| Marke | Bosch |
| Modell | PWS20-230 |
| Nennaufnahmeleistung | 2000 W |
| Abgegebene Leistung | 1250 W |
| Leerlaufdrehzahl | 6500 U/min |
| Max. Schleifscheibendurchmesser | 230 mm |
| Spindelgewinde | M14 |
| Gewicht (ohne Kabel) | 4,2 kg |
| Schutzklasse | II |
| Spannung | 230 V |
| Schutzhaube inklusive | Ja, mit Spannschraube oder Schnellverschluss |
| Zusatzhandgriff | Ja, vibrationsgedämpft |
| Spindelarretierung | Ja, mit Arretiertaste |
| Schalter | Ein/Aus mit Verriegelungsmöglichkeit |
| Hauptfunktionen | Trennen, Schleifen, Bürsten (Metall und Stein) |
| Empfohlene Verwendung | Trockenschnitt, Trockenschleifen |
| Wartung und Reinigung | Kühlungsöffnungen regelmäßig reinigen; bei Bedarf Innenraum entstauben |
| Sicherheit | Schutzbrille, Gehörschutz, Handschuhe tragen; Fehlerstromschutzschalter verwenden |
| Ersatzteile | Original Bosch Zubehör erhältlich (Hauben, Griffe, Scheiben usw.) |
| Reparierbarkeit | Bosch Kundendienst; Reparatur durch autorisierte Service-Stationen |
| Allgemeine Informationen | Anleitung in mehreren Sprachen erhältlich; Herstellungsdatum nicht angegeben |
Häufig gestellte Fragen - PWS20-230 BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG PWS20-230 BOSCH
| Winkelschleifer | PWS 20-230 | PWS 1900 | |
| Bestellnummer | 0 603 359 0.. | 0 603 359 02. | |
| 0 603 359 6.. | |||
| Mit Anlaufstrombegrenzung | PWS 20-230 J | ||
| Bestellnummer | 0 603 359 9.. | ||
| Nennaufnahmeleitung* | [W] | 2 000 | 1 900 |
| Abgabeleistung | [W] | 1 250 | 1 170 |
| Leerlaufdrehzahl | [miin-1] | 6 500 | 6 500 |
| Schleifscheiben-Ø max. | [mm] | 230 | 230 |
| Schleifspindelgewinde | M 14 | M 14 | |
| Gewicht ohne Netzkabel, ca. | [kg] | 4,2 | 4,2 |
| Schutzklasse | ☐ / II | ☐ / II |
- Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. Bitte die Bestellnummer Ihrer Maschine beachten. Die Handelsbezeichnungen der einzelnen Maschinen können variieren.
Einschaltvorgänge erzeugen kurzfristige Spannungsabsenkungen. Bei ungünstigen Netzbedingungen können Beeinträchtigungen anderer Geräte auftreten. Bei Netzimpedanzen kleiner als 0,25 Ohm sind keine Störungen zu erwarten.
Geräteelemente
Die Nummerierung der Geräteelemente bezieht sich auf die Darstellung des Gerätes auf der Grafikseite.
1 Gewinde Zusatzgriff (3x) 2 Spindel-Arretiertaste 3 Ein-/Ausschalter 4 Zusatzgriff 5 Schleifspindel 6 Schutzhaube 7 Klemmschraube 8 Codiemase 9 Aufnahmeflansch mit O-Ring 10 Schrupp-/Trennscheibe* 11 Spannmutter 12 Schnellspannmutter SDS-clic 13 Justierschraube
14 Spannhebel 15 Schutzhaube Schleiftopf 16 Schleiftopf 17 Zweilochschlüssel für Spannmutter 18 Handschutz 19 Distanzscheiben 20 Gummischleifteller 21 Schleifblatt 22 Rundmutter 23 Topbürste 24 Führungsschlitten mit Absaugschutzhaube 25 Diamant-Trennscheibe 26 Trennschleifständer
- Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Gerät ist bestimmt zum Trennen, Schruppen und Bürsten von Metall- und Steinwerkstoffen ohne Verwendung von Wasser. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten vorgeschrieben.
Geräusch-Vibrationsinformation
Messwerte ermittelt entsprechend EN 50 144.
Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 90 dB (A); Schalleistungspegel 103 dB (A).
Gehörschutz tragen!
Die bewertete maximale Beschleunigung beträgt typischerweise 5,5m / s2
Bei der Verwendung des vibrationsdämpfenden Zusatzgriffes ist die Hand-Arm-Vibration am Zusatzgriff typischerweise niedriger als 2,5m / s2



Zu Ihrer Sicherheit
Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen.
Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigefügten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen.
Schutzbrille und Gehörschutz tragen. Tragen Sie zur Sicherheit auch weitere Schutzausrüstung wie Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk, Helm und Schürze. ■ Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind erforderlich.
Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Geeignete Staub-/Späneabsaugung verwenden und Staubschutzmaske tragen.
Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen anders gefährlich sind. ■ Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren, sondern den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigtem Kabel benutzen. Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit maximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden. ■ Beim Arbeiten das Gerät immer fest mit beiden Händen halten und für einen sicheren Stand sorgen. Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand. ■ Kabel immer nach hinten vom Gerät wegführen. Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschalten und warten, bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist. ■ Bei Stromausfall oder wenn der Netzstecker gezogen wird, den Ein-/Ausschalter sofort entriegeln und in Aus-Position bringen. Dies verhindert einen unkontrollierten Wiederanlauf.
Das Gerät darf für Trockenschnitt/Trockenschliff verwendet werden. ■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff montiert sein. Das Elektrowerkzeug nur an isolierten Handgriffen anfassen, wenn das Einsatzwerkzeug eine verborgene Leitung oder das eigene Netzkabel treffen kann.
Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann Metallteile des Gerätes unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. Für Arbeiten mit Schleif- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein. Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 20 oder mit der Topfbürste 23/Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe ist der Handschutz 18 (Zubehör) zu montieren. ■ Beim Bearbeiten von Stein eine Staubabsaugung verwenden. Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten zu verwenden. ■ Asbesthaltiges Material darf nicht bearbeitet werden. Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes. Schleifwerkzeuge vor dem Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden. ■ Schleifwerkzeug vor Schlag, Stoß und Fett schützen. Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werkstück führen. Hände weg von rotierenden Schleifwerkzeugen. Die Drehrichtung beachten. Gerät immer so halten, dass Funken oder Schleifstaub vom Körper wegfliegen.

■ Beim Schleifen von Metallen entstehen Funkenflug. Darauf achten, dass keine Personen gefährdet werden. Wegen der Brandgefahr dürfen sich keine brennbaren Materialien in der Nähe (Funkenflugbereich) befinden. Vorsicht beim Schlitzen z. B. in tragenden Wänden: Siehe Hinweise zur Statik. ■ Blockieren der Trennscheibe führt zur ruckartigen Reaktionskraft des Gerätes. In diesem Fall Gerät sofort ausschalten. Die Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Der Lochdurchmesser muss ohne Spiel zum Aufnahmeflansch 9 passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden. ■ Niemals Trennscheiben zum Schruppschleifen verwenden. Trennscheiben keinem seitlichen Druck aussetzen. Anweisung des Herstellers zur Montage und Verwendung des Schleifwerkzeuges beachten. Vorsicht! Schleifkörper läuft nach dem Ausschalten des Gerätes noch nach. Gerät nicht im Schraubstock festspannen. ■ Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten. Bosch kann nur dann eine einwandfreie Funktion des Gerätes zusichern, wenn das für das Gerät vorgesehene Original-Zubehör verwendet wird.
Hinweise zur Statik
Schlitze in tragenden Wänden unterliegen der Norm DIN 1053 Teil 1 oder länderspezifischen Festlegungen.
Diese Vorschriften sind unbedingt einzuhalten. Vor Arbeitsbeginn den verantwortlichen Statiker, Architekten oder die zuständige Bauleitung zu Rate ziehen.

Schutzvorrichtungen montieren
Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Für Arbeiten mit Schrupp- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein.
Schutzhaube mit Klemmschraube
Die Codiernase 8 an der Schutzhaube 6 stellt sicher, dass nur eine zum Gerätetyp passende Schutzhaube montiert werden kann.
Die Klemmschraube 7 eventuell offen.
Die Schutzhaube 6 mit der Codiernase 8 in die Codiernut am Spindelhals des Gerätekopfes setzen und in die erforderliche Stellung (Arbeitsposition) drehen.
Die geschlossene Seite der Schutzhaube 6 muss stets zum Bediener zeigen.
Die Klemmschraube 7 festziehen.
Schutzhaube mit Schnellverschluss

Die Schutzhaube ist auf den Durchmesser des Spindelhalses vorjustiert. Falls erforderlich, kann die Spannkraft des Verschlusses durch Lösen oder Anziehen der Justierschraube 13 verändert werden. Dabei stets auf festen Sitz der Schutzhaube 6 auf dem Spindelhals achten.
Den Spannhebel 14 öffnen.
Die Schutzhaube 6 mit der Codiernase 8 in die Codiernut am Spindelhals des Gerätekopfes setzen und in die erforderliche Stellung (Arbeitsposition) drehen.
Zum Festklemmen der Schutzhaube 6 den Spannhebel 14 schließen.
Die geschlossene Seite der Schutzhaube 6 muss stets zum Bediener zeigen.
Zusatzgriff
■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff montiert sein.
Den Zusatzgriff 4 abhängig von der Arbeitsweise am Gerätekopf einschrauben.
Vibrationsdämpfender Zusatzgriff
VIBRATION CONTROL
Der vibrationsdämpfende Zusatzgriff ermöglicht ein vibrationsarmes und damit ein angenehmeres und sicheres Arbeiten.

Keinerlei Veränderungen am Zusatzgriff vornehmen.
Einen beschädigten Zusatzgriff nicht weiter verwenden.
Handschutz
Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 20 oder mit der Topfbürste 23/Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe ist der Handschutz 18 (Zubehör) zu montieren. Der Handschutz 18 wird mit dem Zusatzgriff 4 befestigt.

Schleifwerkzeuge montieren
Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.

Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes.
Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen bevor sie abgekühlt sind.
Die Schleifspindel und alle zu montierenden Teile reinigen. Zum Festspannen und Lösen der Schleifwerkzeuge die Schleifspindel 5 feststellen mit der Spindel-Arretiertaste 2.
Die Spindel-Arretiertaste 2 nur bei stillstehender Schleifspindel betätigen!
Schrupp-/Trennscheibe
Die Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Der Lochdurchmesser muss ohne Spiel zum Aufnahmeflansch 9 passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden.
Bei Verwendung einer Diamant-Trennscheibe darauf achten, dass der Drehrichtungspfeil auf der Diamant-Trennscheibe und die Drehrichtung des Gerätes (Drehrichtungspfeil auf dem Gerätekopf) übereinstimmen.
Montage siehe Bildseite.
Die Spannmutter 11 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen (siehe Abschnitt „Schnellspannmutter").

Im Aufnahmeflansch 9 ist um den Zentrierbund ein O-Ring (Kunststoffteil) eingesetzt.
Fehlt der O-Ring oder ist er beschädigt, muss er unbedingt ersetzt werden (Bestell-Nr. 1600 210 039), bevor der Aufnahmeflansch 9 montiert wird.

Nach der Montage des Schleifwerkzeuges vor dem Einsatz prüfen, ob das Schleifwerkzeug richtig montiert ist und sich frei drehen kann.
Fächerschleifscheibe (Schleifmopteller)
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 18 montieren. Speziellen Aufnahmeflansch 9 (Zubehör, Bestell-Nr. 2605703028) und die Fächerschleifscheibe auf die Schleifspindel 5 setzen. Die Spannmutter 11 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen.
Gummi-Schleifteller 20
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 18 montieren.
Bevor der Gummischleifteller 20 montiert wird, zuerst die 2 Distanzscheiben 19 auf die Schleifspindel setzen.
Montage siehe Bildseite.
Die Rundmutter 22 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen.
Topfbürste 23/Scheibenbürste
Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 18 montieren.
Das Schleifwerkzeug muss sich so weit auf die Schleifspindel 5 aufschrauben lassen, dass es am Schleifspindelflansch am Ende des Schleifspindelgewindes fest anliegt. Mit Gabelschlüssel festziehen.
Schleiftopf

Beim Arbeiten mit Schleiftöpfen spezielle Schutzhaube 15 verwenden.
Der Schleiftopf 16 sollte immer nur so weit aus der Schutzhaube 15 ragen, wie dies für den jeweiligen Bearbeitungsfall unbedingt erforderlich ist.
Die Schutzhaube 15 auf dieses Maß nachstellen.
Montage siehe Bildseite.
Die Spannmutter 11 aufschrauben und mit passendem gekröpftem Zweilochschlüssel 17 festziehen.





Schnellspannmutter SDS-clic
Anstelle der Spannmutter 11 kann die Schnellspannmutter 12 (Zubehör) verwendet werden. Schleifwerkzeuge lassen sich dann ohne Werkzeug montieren.
Die Schnellspannmutter 12 darf nur für Schrupp- und Trennscheiben verwendet werden.
Nur einwandfreie, unbeschädigte Schnellspannmutter 12 verwenden.
Beim Aufschrauben darauf achten, dass die beschriftete Seite nicht zur Schleifscheibe zeigt; der Pfeil muss auf die Indexmarke 27 zeigen.

Die Schleifspindel mit der Spindel-Arretiertaste 2 feststellen. Die Schnellspannmutter durch kräftiges Drehen der Schleifscheibe im Uhrzeigersinn festziehen.

Eine ordnungsgemäß befestigte unbeschädigte Schnellspannmutter lässt sich durch Drehen des Rändelringes entgegen dem Uhrzeigersinn von Hand lösen.
Eine festsitzende Schnellspannmutter nie mit einer Zange lösen, sondern Zweilochschlüssel verwenden. Den Zweilochschlüssel wie im Bild gezeigt ansetzen.
Zulässige Schleifwerkzeuge
Verwendet werden können alle in dieser Bedienungsanleitung genannten Schleifwerkzeuge.
Die zulässige Drehzahl [min⁻¹] bzw. Umfangsgeschwindigkeit [m/s] der verwendeten Schleifwerkzeuge muss den Angaben in der Tabelle mindestens entsprechen.
Deshalb stets die zulässige Drehzahl/Umfangsgeschwindigkeit auf dem Etikett der Schleifwerkzeuge beachten.
| max. [mm] | [mm] d | [min-1] | [m/s] | ||
| D | b | ||||
| b D | 230 | 8 | 22,2 | 6 500 | 80 |
| D | 230 | - | - | 6 500 | 80 |
| b D | 100 | 30 | M 14 | 6 500 | 35 |
Inbetriebnahme
Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden.
Ein-/Ausschalten
Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 nach vorn schieben und anschließend drücken.
Zum Feststellen den Ein-/Ausschalter 3 in gedrücktem Zustand weiter vorschieben.
Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 loslassen bzw. drücken und loslassen.
Schalterausführung ohne Arretierung (länderspezifisch):
Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 nach vorn schieben und anschließend drücken.
Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 3 loslassen.








Probelauf!
Schleifwerkzeuge vor Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden.

Anlaufstrombegrenzung (PWS 20-230 J)
Durch sanften Anlauf des Gerätes reicht eine 16-A-Sicherung aus.

Ein Gerät ohne Anlaufstrombegrenzung benötigt eine höhere Absicherung (mind. eine träge 16-A-Sicherung einsetzen).
Arbeitshinweise
Das Werkstück einspannen, sofern es nicht durch sein Eigengewicht sicher liegt. Das Gerät nicht so stark belasten, dass es zum Stillstand kommt. Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen, bevor sie abgekühlt sind.
Schruppschleifen

Mit Anstellwinkel von 30° bis 40° erreicht man beim Schruppen das beste Ergebnis. Gerät mit mäßigem Druck hin und her bewegen. Dadurch wird das Werkstück nicht zu heiß, verfärbt sich nicht, und es gibt keine Rillen.

Niemals Trennscheiben zum Schruppen verwenden.
Fächerschleifscheibe (Schleifmocteller)
Mit der Fächerschleifscheibe (Zubehör) lassen sich auch gewölbte Oberflächen und Profile (Konturenschliff) bearbeiten.
Fächerschleifscheiben haben wesentlich höhere Standzeiten als Schleifblätter, geringere Geräuschpegel und niedrigere Schleiftemperaturen.
Trennschleifen

Beim Trennschleifen nicht drücken, nicht verkanten, nicht oszillieren. Mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub arbeiten.
Auslaufende Trennschleifscheiben nicht durch seitliches Gegendrücken abbremsen.

Wichtig ist die Richtung, in die man trennt.
Das Gerät muss stets im Gegenlauf arbeiten; deshalb mit dem Gerät nicht in die andere Richtung fahren! Es besteht sonst die Gefahr, dass es unkontrolliert aus dem Schnitt gedrückt wird.
Trennschleifständer
Mit dem Trennschleifständer 26 (Zubehör) können Werkstücke längen gleich im Winkel von 0 bis 45° zugeschnitten werden.
Die Sicherheits- und Arbeitshinweise in der entsprechenden Bedienungsanleitung des Trennschleifständers sind strikt zu beachten. Nur Original Bosch Trennschleifständer verwenden.






Trennen von Gestein
Das Gerät darf nur für Trockenschnitt/Trockenschliff verwendet werden.


Am besten eine Diamant-Trennscheibe verwenden. Zur Sicherheit gegen Verkanten den Führungsschlitten 24 mit spezieller Absaugschutzhaube benutzen.
Das Gerät nur mit Staubabsaugung betreiben. Zusätzlich Staubschutzmaske tragen.

Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein.
Bosch bietet geeignete Staubsauger an.
Das Gerät einschalten und mit dem vorderen Teil des Führungsschlittens auf das Werkstück setzen.
Das Gerät mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub schieben (Bild).
Beim Trennen besonders harter Werkstoffe, z. B. Beton mit hohem Kieselgehalt, kann die Diamant-Trennscheibe überhitzen und dadurch beschädigt werden. Ein mit der Diamant-Trennscheibe umlaufender Funkenkranz weist deutlich darauf hin.
In diesem Fall den Trennvorgang unterbrechen und die Diamant-Trennscheibe kurze Zeit unbelastet bei Leerlaufdrehzahl abkühlen lassen.
Merklich nachlassender Arbeitsfortschritt und umlaufender Funkenkranz sind Anzeichen für eine stumpf gewordene Diamant-Trennscheibe. Durch kurze Schnitte in abrasivem Material (z. B. Kalksandstein) kann diese wieder geschärft werden.
Gerätekopf drehen
Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.

Der Gerätekopf lässt sich zum Gerätegehäuse in 90°-Schritten drehen. Dadurch kann der Ein-/Ausschalter für besondere Arbeitsfälle in eine günstigere Handhabungsposition gebracht werden; z. B. für Trennarbeiten
mit Führungsschlitten 24/Trennschleifständer 26 (Zubehör) oder für Linkshänder.
Die vier Schrauben ganz herausdrehen.
Den Gerätekopf vorsichtig und ohne vom Gehäuse abzunehmen in die neue Position drehen.
Die Schrauben wieder eindrehen und festziehen.
Wartung und Reinigung
Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten.
Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Gerätes absetzen. Die Schutzisolierung des Gerätes kann beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Verwendung einer stationären Absauganlage, häufiges Ausblasen der Lüftungsschlitze und das Vorschalten eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI).
Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Bestellnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.

Umweltschutz

Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung
Gerät, Zubehör und Verpackung sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem Recycling-Papier hergestellt.
Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet.
In Deutschland sind nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abzugeben oder (ausreichend frankiert) direkt einzuschicken an:
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Service und Kundenberater
Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie unter: www.bosch-pt.com
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Heimwerker und Gartenfreunde www.dha.de, das komplette Service-Angebot der Deutschen Heimwerker Akademie
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld
Service: 0180-3355499 Fax: +49 (0) 55 53 / 20 22 37 Kundenberater: 01 80 - 3 33 57 99
Österreich
ABE Service GmbH
Jochen-Rindt-Straße 1
1232 Wien
Service: +43 (0)1 / 61 03 80 Fax: +43 (0)1 / 61 03 84 91 Kundenberater: +43 (0)1 / 797 22 3066 E-Mail: abe@abe-service.co.at
Schweiz
Service: +41 (0)1/8 47 16 16 Fax: +41 (0)1 / 8 47 16 57 Kundenberater 0800551155
Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 50 144 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89/336/EWG, 98/37/EG.
Dr. Egbert Schneider
Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge
Änderungen vorbehalten

Werkzeug-Spezifikationen
| Angle Grinding | PWS 20-230 | PWS 1900 | |
| Order number | 0 603 359 0.. | 0 603 359 02. | |
| 0 603 359 6.. | |||
| With residual current-limit control | PWS 20-230 J | ||
| Order number | 0 603 359 9.. | ||
| Rated input power* | [W] | 2 000 | 1 900 |
| Output power | [W] | 1 250 | 1 170 |
| No-load speed | [rpm] | 6 500 | 6 500 |
| Grinding disc dia. max. | [mm] | 230 | 230 |
| Grinder spindle thread | M 14 | M 14 | |
| Weight without cable, approx. | [kg] | 4.2 | 4.2 |
| Protection class | ☐ / II | ☐ / II | |
+64 (0)9 / 47 86 158
Fax. +64 (0)9 / 47 82 914
Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge
Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge