PWS8-125CE - Winkelschleifer BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts PWS8-125CE BOSCH als PDF.

📄 110 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice BOSCH PWS8-125CE - page 5
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : PWS8-125CE

Kategorie : Winkelschleifer

Laden Sie die Anleitung für Ihr Winkelschleifer kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PWS8-125CE - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PWS8-125CE von der Marke BOSCH.

BEDIENUNGSANLEITUNG PWS8-125CE BOSCH

Gerätekennwerte Winkelschleifer Bestellnummer Nennaufnahme * Abgabeleistung * Leerlaufdrehzahl Schleifscheiben-Ø, max. Schleifspindelgewinde Konstantelektronik Drehzahlvorwahl Gewicht (ohne Zubehör), ca. Schutzklasse Winkelschleifer Bestellnummer Nennaufnahme * Abgabeleistung * Leerlaufdrehzahl Schleifscheiben-Ø, max. Schleifspindelgewinde Konstantelektronik Drehzahlvorwahl Gewicht (ohne Zubehör), ca. Schutzklasse [W] [W] [min-1] [mm] [kg] [W] [W] [min-1] [mm] [kg] PWS 700

1,50 / II 1,50 / II 1,50 / II 1,50 / II Bitte die Bestellnummer Ihrer Maschine beachten. Die Handelsbezeichnungen einzelner Maschinen können variieren.

  • Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. Drehzahlvorwahl (Typ CE) Material Kunststoff Metall Holz, Metall Metall, Stein Metall Stein* Anwendung Polieren Feinschliff Feinschliff Farbe entfernen Bürsten, Entrosten Schleifen Schruppen Trennen* Werkzeug Lammfellhaube Filzpolierscheibe Schwabbelscheibe Schleifblatt Topfbürste, Schleifblatt Schleifscheibe Schruppscheibe Trennscheibe und Führungsschlitten *Trennen von Gestein ist nur mit Führungsschlitten zulässig (Zubehör). 6 • 1 609 929 F32 • 03.06 Deutsch - 1 Stellrad

Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät ist bestimmt zum Trennen, Schruppen und Bürsten von Metall- und Steinwerkstoffen ohne Verwendung von Wasser. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten vorgeschrieben. Für Geräte mit elektronischer Steuerung: Mit zulässigen Schleifwerkzeugen kann das Gerät zum Schleifen und Polieren verwendet werden. Geräusch-/Vibrationsinformation Messwerte ermittelt entsprechend EN 50 144. Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 88 dB (A); Schallleistungspegel 101 dB (A). Gehörschutz tragen! Die bewertete Beschleunigung beträgt typischerweise 5,0 m/s2. Bei der Verwendung des vibrationsdämpfenden Zusatzgriffes ist die Hand-Arm-Vibration am Zusatzgriff typischerweise niedriger als 2,5 m/s2. Geräteelemente 1 Ein-/Ausschalter 2 Stellrad Drehzahlvorwahl (PWS 8-125 CE / PWS 850 CE/PWS 9-125 CE) 3 Zusatzgriff 4 Spindel-Arretiertaste 5 Schleifspindel 6 Schutzhaube 7 Spannhebel 8 Aufnahmeflansch (bei M 14-Schleifspindel mit O-Ring) 9 Schrupp-/Trennscheibe* 10 Spannmutter 11 Schnellspannmutter (für M 14-Schleifspindel)* 12 Handschutz* 13 Gummischleifteller* 14 Schleifblatt* 15 Rundmutter* 16 Topfbürste* 17 Führungsschlitten mit Absaugschutzhaube * 18 Diamant-Trennscheibe* 19 Aufnahmeflansch M 10 Zu Ihrer Sicherheit Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise vollständig lesen und die darin enthaltenen Anweisungen strikt befolgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigefügten Heft befolgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen. ■ Schutzbrille und Gehörschutz tragen. ■ Tragen Sie zur Sicherheit auch weitere Schutzausrüstung wie Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk, Helm und Schürze. ■ Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Geeignete Staub-/ Späneabsaugung verwenden und Staubschutzmaske tragen. ■ Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen besonders gefährlich sind. ■ Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren, sondern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät niemals mit beschädigtem Kabel benutzen. ■ Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit maximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden. ■ Beim Arbeiten das Gerät immer fest mit beiden Händen halten und für einen sicheren Stand sorgen. ■ Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand. ■ Kabel immer nach hinten vom Gerät wegführen. ■ Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschalten und warten bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist. ■ Bei Stromausfall oder wenn der Netzstecker gezogen wird, den Ein-/Ausschalter sofort entriegeln und in Aus-Position bringen. Dies verhindert einen unkontrollierten Wiederanlauf.

  • Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang. 7 • 1 609 929 F32 • 03.06 Deutsch - 2 ■ Das Gerät darf nur für Trockenschnitt /Trockenschliff verwendet werden. ■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff 3 montiert sein. ■ Das Elektrowerkzeug nur an isolierten Handgriffen anfassen, wenn das Einsatzwerkzeug eine verborgene Leitung oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann Metallteile des Gerätes unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen. ■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. ■ Für Arbeiten mit Schrupp- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein. Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 13 oder mit der Topfbürste 16 /Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe wird empfohlen, den Handschutz 12 (Zubehör) zu montieren. ■ Beim Bearbeiten von Stein eine Staubabsaugung verwenden. Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein. Zum Trennen von Stein ist ein Führungsschlitten zu verwenden. ■ Asbesthaltiges Material darf nicht bearbeitet werden. ■ Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes. ■ Schleifwerkzeuge vor dem Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden. ■ Schleifwerkzeug vor Schlag, Stoß und Fett schützen. ■ Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werkstück führen. ■ Hände weg von rotierenden Schleifwerkzeugen. ■ Die Drehrichtung beachten. Gerät immer so halten, dass Funken oder Schleifstaub vom Körper weg fliegen. 8 • 1 609 929 F32 • 03.06 ■ Beim Schleifen von Metallen entsteht Funkenflug. Darauf achten, dass keine Personen gefährdet werden. Wegen der Brandgefahr dürfen sich keine brennbaren Materialien in der Nähe (Funkenflugbereich) befinden. ■ Vorsicht beim Schlitzen z. B. in tragenden Wänden: Siehe Hinweise zur Statik. ■ Blockieren der Trennscheibe führt zur ruckartigen Reaktionskraft des Gerätes. In diesem Fall Gerät sofort ausschalten. ■ Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Lochdurchmesser muss zum Aufnahmeflansch 8 (M 14), 19 (M 10) passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden. ■ Niemals Trennscheiben zum Schruppschleifen verwenden. Trennscheiben keinem seitlichen Druck aussetzen. ■ Anweisung des Herstellers zur Montage und Verwendung des Schleifwerkzeuges beachten. ■ Vorsicht! Schleifkörper läuft nach dem Ausschalten des Gerätes noch nach. ■ Gerät nicht im Schraubstock festspannen. ■ Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten. ■ Bosch kann nur dann eine einwandfreie Funktion des Gerätes zusichern, wenn das für dieses Gerät vorgesehene Original-Zubehör verwendet wird. Hinweise zur Statik Schlitze in tragenden Wänden unterliegen der Norm DIN 1053 Teil 1 oder länderspezifischen Festlegungen. Diese Vorschriften sind unbedingt einzuhalten. Vor Arbeitsbeginn den verantwortlichen Statiker, Architekten oder die zuständige Bauleitung zu Rate ziehen. Deutsch - 3 Schutzvorrichtungen montieren ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Schutzhaube ■ Für Arbeiten mit Schrupp- oder Trennscheiben muss die Schutzhaube 6 montiert sein. Den Spannhebel 7 öffnen. Die Schutzhaube 6 der Abbildung entsprechend auf den Spindelhals des Gerätekopfes setzen. Die Codiernocken der Schutzhaube müssen mit den entsprechenden Aussparungen am Spindelhals übereinstimmen. Die Schutzhaube 6 entgegen dem Uhrzeigersinn in die erforderliche Stellung (Arbeitsposition) drehen. Die Schutzhaube 6 so einstellen, dass ein Funkenflug in Richtung des Bedieners verhindert wird. Hinweis: Die Codiernocken an der Schutzhaube 6 stellen sicher, dass nur eine zum Gerätetyp passende Schutzhaube montiert werden kann. Demontage in umgekehrter Reihenfolge. Zusatzgriff ■ Bei allen Arbeiten mit dem Gerät muss der Zusatzgriff 3 montiert sein. Den Zusatzgriff 3 abhängig von der Arbeitsweise rechts oder links am Gerätekopf einschrauben. Vibrationsdämpfender Zusatzgriff

Der vibrationsdämpfende Zusatzgriff ermöglicht ein vibrationsarmes und damit ein angenehmeres und sicheres Arbeiten. Keinerlei Veränderungen am Zusatzgriff vornehmen. Einen beschädigten Zusatzgriff nicht weiter verwenden. Die Schutzhaube auf den Spindelhals aufdrücken bis der Bund der Schutzhaube am Flansch des Gerätes aufsitzt und die Codiernocken in die umlaufende Nut am Spindelhals greifen. Handschutz Für Arbeiten mit dem Gummischleifteller 13 oder mit der Topfbürste 16/Scheibenbürste/Fächerschleifscheibe wird empfohlen, den Handschutz 12 (Zubehör) zu montieren. Der Handschutz 12 wird mit dem Zusatzgriff 3 befestigt.

9 • 1 609 929 F32 • 03.06 Deutsch - 4 Schleifwerkzeuge montieren ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Nur Schleifwerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die Leerlaufdrehzahl des Gerätes. Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen bevor sie abgekühlt sind. ■ Die Schleifspindel und alle zu montierenden Teile reinigen. Zum Festspannen und Lösen der Schleifwerkzeuge die Schleifspindel 5 feststellen mit der Spindel-Arretiertaste 4. Die Spindel-Arretiertaste 4 nur bei stillstehender Schleifspindel betätigen! Schrupp-/Trennscheibe Abmessungen der Schleifscheiben beachten. Lochdurchmesser muss zum Aufnahmeflansch 8 (M 14), 19 (M 10) passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden. Bei Verwendung einer Diamant-Trennscheibe darauf achten, dass der Drehrichtungspfeil auf der Diamant-Trennscheibe und die Drehrichtung des Gerätes (Drehrichtungspfeil auf dem Gerätekopf) übereinstimmen. Montage siehe Bildseite. Die Spannmutter 10 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen (siehe Abschnitt „Schnellspannmutter“). Aufnahmeflansch für Schleifspindel M 14 Aufnahme8 flansch 8 ist um den Zentrierbund ein O-Ring (Kunststoffteil) eingesetzt. Fehlt der O-Ring oder ist er beschädigt, muss er unbedingt ersetzt werden (Bestell-Nr. 1 600 210 039), bevor der Aufnahmeflansch 8 montiert wird. 10 • 1 609 929 F32 • 03.06 Aufnahmeflansch für Schleifspindel M 10 Der Aufnahmeflansch 19 ist beidseitig verwendbar. Für Diamant-Trennscheiben muss er um 180° gedreht auf die Schleifspindel 5 gesetzt werden. Die Bohrung der Diamant-Trennscheibe (Ø 20 mm) muss ohne Spiel zum Zentrierbund des Aufnahmeflansches 19 passen. Keine Reduzierstücke oder Adapter verwenden. Nach der Montage des Schleifwerkzeuges vor dem Einschalten prüfen, ob das Schleifwerkzeug richtig montiert ist und sich frei drehen kann.

Fächerschleifscheibe (Schleifmopteller) (für M 14-Schleifspindel) Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 12 montieren. Speziellen Aufnahmeflansch 8 (Zubehör, BestellNr. 2 605 703 028) und die Fächerschleifscheibe auf die Schleifspindel 5 setzen. Die Spannmutter 10 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen. Gummi-Schleifteller 13 Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 12 montieren. Montage siehe Bildseite. Die Rundmutter 15 aufschrauben und mit dem Zweilochschlüssel festziehen. Topfbürste 16/Scheibenbürste (für M 14-Schleifspindel) Je nach Anwendung ggf. die Schutzhaube 6 abnehmen und den Handschutz 12 montieren. Das Schleifwerkzeug muss sich so weit auf die Schleifspindel 5 aufschrauben lassen, dass es am Schleifspindelflansch am Ende des Schleifspindelgewindes fest anliegt. Mit Gabelschlüssel festziehen. Deutsch - 5 Schnellspannmutter Zulässige Schleifwerkzeuge (für M 14-Schleifspindel) Anstelle der Spannmutter 10 kann die Schnellspannmutter 11 (Zubehör) verwendet werden. Schleifwerkzeuge lassen sich dann ohne Werkzeug montieren. Die Schnellspannmutter 11 darf nur für Schrupp- und Trennscheiben verwendet werden. Nur einwandfreie, unbeschädigte Schnellspannmutter 11 verwenden. Beim Aufschrauben darauf achten, dass die beschriftete Seite nicht zur Schleifscheibe zeigt; der Pfeil muss auf die Indexmarke 20 zeigen. Die Schleifspindel feststellen mit der Spindel-Arretiertaste 4. Die Schnellspannmutter durch kräftiges Drehen der Schleifscheibe Uhrzeigersinn festziehen. Verwendet werden können alle in dieser Bedienungsanleitung genannten Schleifwerkzeuge. Die zulässige Drehzahl [min-1] bzw. Umfangsgeschwindigkeit [m/s] der verwendeten Schleifwerkzeuge muss den Angaben in der Tabelle mindestens entsprechen. Deshalb stets die zulässige Drehzahl /Umfangsgeschwindigkeit auf dem Etikett der Schleifwerkzeuge beachten. max. [mm]

Eine ordnungsgemäß befestigte unbeschädigte Schnellspannmutter lässt sich durch Drehen des Rändelringes entgegen dem Uhrzeigersinn von Hand lösen. Eine festsitzende Schnellspannmutter nie mit einer Zange lösen, sondern Zweilochschlüssel verwenden. Den Zweilochschlüssel wie im Bild gezeigt ansetzen. Inbetriebnahme Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden. Ein-/Ausschalten Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 1 nach vorn schieben. Zum Feststellen den Ein-/Ausschalter 1 vorn niederdrücken bis er einrastet. Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 1 loslassen bzw. hinten niederdrücken. Probelauf! Schleifwerkzeuge vor Gebrauch überprüfen. Das Schleifwerkzeug muss einwandfrei montiert sein und sich frei drehen können. Probelauf mindestens 30 Sekunden ohne Belastung durchführen. Beschädigte, unrunde oder vibrierende Schleifwerkzeuge nicht verwenden.

Deutsch - 6 Konstantelektronik (PWS 8-125 CE/ PWS 850 CE/PWS 9-125 CE) Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung. Überlastschutz (PWS 8-125 CE/ PWS 850 CE/PWS 9-125 CE) Bei Überlastung bleibt der Motor stehen. Gerät sofort entlasten und unbelastet bei höchster Leerlaufdrehzahl ca. 30 Sekunden abkühlen lassen. Drehzahlvorwahl (PWS 8-125 CE/ PWS 850 CE/PWS 9-125 CE) Die erforderliche Drehzahl mit dem Stellrad 2 gemäß der Tabelle nach dem Abschnitt „Gerätekennwerte“ vorwählen (Anhaltswerte). Arbeitshinweise ■ Das Werkstück einspannen, sofern es nicht durch sein Eigengewicht sicher liegt. ■ Das Gerät nicht so stark belasten, dass es zum Stillstand kommt. ■ Schrupp- und Trennscheiben werden beim Arbeiten sehr heiß; nicht anfassen bevor sie abgekühlt sind. Schruppschleifen Mit Anstellwinkeln von 30° bis 40° erreicht man beim Schruppen das beste Ergebnis. Gerät mit mäßigem Druck hin und her bewegen. Dadurch wird das Werkstück nicht zu heiß, verfärbt sich nicht, und es gibt keine Rillen. Niemals Trennscheiben zum Schruppen verwenden. Fächerschleifscheibe (Schleifmopteller) Mit der Fächerschleifscheibe (Zubehör) lassen sich auch gewölbte Oberflächen und Profile (Konturenschliff) bearbeiten. Fächerschleifscheiben haben wesentlich höhere Standzeiten als Schleifblätter, geringere Geräuschpegel und niedrigere Schleiftemperaturen. 12 • 1 609 929 F32 • 03.06 Trennschleifen Beim Trennschleifen nicht drücken, nicht verkanten, nicht oszillieren. Mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub arbeiten. Auslaufende Trennschleifscheiben nicht durch seitliches Gegendrücken abbremsen. Wichtig ist die Richtung, in die man trennt. Das Gerät muss stets im Gegenlauf arbeiten; deshalb mit dem Gerät nicht in die andere Richtung fahren! Es besteht sonst die Gefahr, dass es unkontrolliert aus dem Schnitt gedrückt wird. Beim Trennen von Profilen und Vierkantrohren am besten am kleinsten Querschnitt ansetzen. Trennen von Gestein ■ Das Gerät darf nur für Trockenschnitt /Trockenschliff verwendet werden. Am besten eine Diamant-Trennscheibe verwenden. Zur Sicherheit gegen Verkanten den Führungsschlitten 17 mit spezieller Absaugschutzhaube benutzen. Das Gerät nur mit Staubabsaugung betreiben. Zusätzlich Staubschutzmaske tragen. Der Staubsauger muss zum Absaugen von Gesteinsstaub zugelassen sein. Bosch bietet geeignete Staubsauger an. Das Gerät einschalten und mit dem vorderen Teil des Führungsschlittens auf das Werkstück setzen. Das Gerät mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material angepassten Vorschub schieben (Bild). Deutsch - 7 Beim Trennen besonders harter Werkstoffe, z. B. Beton mit hohem Kieselgehalt, kann die DiamantTrennscheibe überhitzen und dadurch beschädigt werden. Ein mit der Diamant-Trennscheibe umlaufender Funkenkranz weist deutlich darauf hin. In diesem Fall den Trennvorgang unterbrechen und die Diamant-Trennscheibe kurze Zeit unbelastet bei Leerlaufdrehzahl abkühlen lassen. Merklich nachlassender Arbeitsfortschritt und umlaufender Funkenkranz sind Anzeichen für eine stumpf gewordene Diamant-Trennscheibe. Durch kurze Schnitte in abrasivem Material (z. B. Kalksandstein) kann diese wieder geschärft werden. Wartung und Reinigung ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten. Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Gerätes absetzen. Die Schutzisolierung des Gerätes kann beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Verwendung einer stationären Absauganlage, häufiges Ausblasen der Lüftungsschlitze und das Vorschalten eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI). Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungsund Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen. Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Bestellnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.

Umweltschutz Konformitätserklärung Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem Recycling-Papier hergestellt. Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet. In Deutschland sind nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abzugeben oder (ausreichend frankiert) direkt einzuschicken an: Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge Osteroder Landstraße 3 37589 Kalefeld 13 • 1 609 929 F32 • 03.06 Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 50 144 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89/336/EWG, 98/37/EG. Dr. Egbert Schneider Senior Vice President Engineering Dr. Eckerhard Strötgen Head of Product Certification Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge Änderungen vorbehalten Deutsch - 8 Tool Specifications Angle Grinder Order number Rated power * Output power * No-load speed Grinding disc dia., max. Grinder spindle thread Constant Electronic Control Speed Preselection Weight (without accessories), approx. Protection class PWS 700 [W] [W] [rpm] 11 000 [mm] 115/125 M 14