SONY PWA-TD1 - Server

PWA-TD1 - Server SONY - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG PWA-TD1 SONY

Beispiele für Systemkonfigurationen 55

Auswahl der RAID-Konfiguration.... 61

Name und Funktion der Teile.... 65

Einrichtung 66

Ersteinstellungen 66

Anzeigen der Web-Anwendung 66

Systemeinstellungen.... 66

Installieren von Zertifikaten 66

Bibliothekslizenzen 67

Vorsichtsmaßnahmen.... 68

Spezifikationen.... 68

Bitte lesen Sie die Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung des PWS-300.

Überblick

Die PWS-300TD2 (PWS-300+PWA-TD1) ist ein System zur Digitalisierung von MAZ-Material zur Erstellung von Clips und Aufbewahrung der Clips auf Kassetten in einem Archivsystem für optische Datenspeicher. Das System verfügt über die nachfolgenden Funktionen.

Einspeisung

Das Gerät erstellt hochauflösende und Proxy-Videodateien aus SDI-Eingangssignalen von einem oder mehreren MAZ und speichert die eingespeisten Clips auf internen Festplatten. Es kann die MAZ-Geräte über eine RS422-Schnittstelle auch fernsteuern.

Video-Qualitätsüberprüfung

Die Videoqualität der eingelesenen Clips kann automatisch überprüft werden. Das Video kann auch von einem Bediener in der Web-Anwendung oder auf einem externen Monitor visuell überprüft werden.

Aufbewahren von Clips

Hochauflösende Clips können zur Aufbewahrung auf Kassetten oder einen Netzwerkserver übertragen werden.

Arbeitsabläufe

Eine Reihe von Aufgaben, von der Einspeisung bis hin zur Übertragung von Clips, kann mit Arbeitsabläufen als einzelner Prozess ausgeführt werden. Ein Manager definiert die im Arbeitsablauf auszuführenden Aufgaben und weist einen Bediener zu, der die Aufgaben aus einem Arbeitsauftrag ausführt. Der Bediener führt die Aufgaben dann entsprechend dem Arbeitsauftrag aus.

Web-Anwendung

Das Gerät wird über eine grafische Benutzeroberfläche gesteuert und konfiguriert, die in einem Webbrowser auf einem Client-PC angezeigt wird.

Integration mit Management-Software

Die Eigenschaften von auf Kassetten gespeicherten Clips und Proxy-Videodateien können exportiert und mit externer Software verwaltet werden.

Codec-Option

Durch die neue PWSL-TD11/01 SStP Double Speed Option wird die SStP-Schnelleinspeisung unterstützt. Mit der neuen PWSL-TD12/01 Extended Codec Option können Dateien in den Formaten XAVC-I, MPEG-HD, IMX sowie Uncompressed SD-Dateien erzeugt werden. Ausführliche Informationen zum Hinzufügen der Codec-Option erhalten Sie bei Ihrem Sony-Händler oder Kundendienstvertreter.

Beispiele für Systemkonfigurationen

Schließen Sie MAZ und externe Monitore an die SDI-Anschlüsse des Geräts an sowie Laufwerkseinheiten an die USB 3.0-Anschlüsse auf der Rückseite an. Sie können eine 2 Eingang/2 Ausgang-, eine 3 Eingang/1 Ausgang oder eine 4 Eingang-Systemkonfiguration auswählen, indem Sie die SDI-Einstellungen in der Webanwendung konfigurieren. Beim SStP-Codec kann nur die 2 Eingang/2 Ausgang-Konfiguration eingestellt werden. Bei den Codecs für XAVC-I MPEG-HD, IMX und Uncompressed SD-Video können alle Systemkonfigurationen ausgewählt werden. Bis zu zwei Laufwerkseinheiten können angeschlossen werden.

2 Eingänge/2 Ausgänge

Schließen Sie zwei Videorecorder und zwei externe Monitore an die SDI-Anschlüsse an. Sie können diese Konfiguration zum parallelen Digitalisieren der Videosignale zweier Videorecorder verwenden. Der SStP-Codec (Single/DBL-Codec) verwendet die SDI-Anschlüsse der beiden SSTP-CODEC-Karten. Die Codecs für XAVC-I, MPEG-HD, IMX und Uncompressed SD-Video verwenden die SDI-Anschlüsse der XAVC 4K/HD-CODEC-Karte.

Hinweise

  • Wenn mehrere MAZ angeschlossen sind, müssen diese synchronisiert sein (±1H).
  • Stellen Sie die EE/PB-Einstellung des MAZ auf PB.

SONY PWA-TD1 - Hinweise - 1

flowchart
graph TD
    A["Bediener Bediener Manager"] --> B["Gigabit-Ethernet"]
    B --> C["MAZ"]
    B --> D["Externer Monitor"]
    C --> E["HD/SD-SDI"]
    C --> F["RS422"]
    D --> G["HD/SD-SDI"]
    D --> H["HD/SD-SDI"]
    E --> I["Synchronisationssignal"]
    F --> J["REF IN"]
    G --> K["Haupteinheit"]
    H --> L["REF IN"]
    M["Laufwerkseinheit"] --> N["USB 3.0"]
    N --> O["USB 3.0"]
    O --> P["HD/SD-SDI"]
    P --> Q["HD/SD-SDI"]
    Q --> R["Externer Monitor"]

Verbindungen (SStP Single)

SONY PWA-TD1 - Verbindungen (SStP Single) - 1

flowchart
graph LR
    subgraph_MAZ_1["MAZ 1"]
        A["Monitor"] -->|RS422 RS422| B["Server"]
        B --> C["MAZ 2"]
    end
    subgraph_MAZ_2["MAZ 2"]
        D["Monitor"] --> E["Exterer Monitor 1"]
        E --> F["Exterer Monitor 2"]
    end
    B -->|HD/SD-SDI HD/SD-SDI| G["Server"]
    G --> H["Exterer Monitor 1"]
    G --> I["Exterer Monitor 2"]
    style MAZ_1 fill:#f9f,stroke:#333
    style MAZ_2 fill:#bbf,stroke:#333

Schließen Sie die Videorecorder an den Anschluss SDI 1 und die externen Monitore an die Anschlüsse SDI 2 der zwei SSTP-CODEC-Karten an. In dieser Konfiguration wird der REMOTE 1/2-Anschluss benutzt.

Verbindungen (SStP DBL)

SONY PWA-TD1 - Verbindungen (SStP DBL) - 1

flowchart
graph LR
    subgraph_MAZ_1["MAZ 1"]
        A["Monitor"] -->|RS422 RS422| B["Switch"]
        B --> C["External Monitor 1"]
        B --> D["External Monitor 2"]
    end
    subgraph_MAZ_2["MAZ 2"]
        E["Monitor"] --> F["Switch"]
        F --> G["External Monitor 2"]
    end
    A -->|HD/SD-SDI HD/SD-SDI| B
    B -->|HD/SD-SDI HD/SD-SDI| C
    D -->|HD/SD-SDI HD/SD-SDI| E

Schließen Sie die Videorecorder mit zwei SDI-Kabeln an die Anschlüsse SDI 1 und SDI 3 der zwei SSTP-CODEC-Karten an. Schließen Sie die externen Monitore an die Anschlüsse SDI 2 an. In dieser Konfiguration wird der REMOTE 1/2-Anschluss benutzt.

Verbindungen (XAVC-I, MPEG-HD, IMX, Uncompressed SD-Video)

SONY PWA-TD1 - Verbindungen (SStP DBL) - 2

flowchart
graph TD
    A["MAZ 1"] -->|RS422| B["Externer Monitor 1"]
    C["MAZ 2"] -->|RS422| D["Externer Monitor 2"]
    B --> E["HD/SD-SDI"]
    D --> F["HD/SD-SDI"]
    E --> G["Server 1"]
    F --> H["Server 2"]

Schließen Sie die Videorecorder an die Anschlüsse SDI 1 und SDI 2 und die externen Monitore an die Anschlüsse SDI 3 und SDI 4 der XAVC 4K/HD-CODEC-Karte an. In dieser Konfiguration wird der REMOTE 3/4-Anschluss benutzt.

3 Eingänge/1 Ausgang

Diese Konfiguration kann für XAVC-I, MPEG-HD, IMX und Uncompressed SD-Video eingestellt werden. Schließen Sie die Videorecorder an die Anschlüsse SDI 1 bis 3 und einen externen Monitor an den Anschluss SDI 4 der XAVC 4K/HD-CODEC-Karte an. Der mit dem Anschluss SDI 4 verbundene externe Monitor dient zur Überwachung der hochauflösenden Bilder von Clips.

SONY PWA-TD1 - Eingänge/1 Ausgang - 1

In dieser Konfiguration wird der REMOTE 3/4- und der REMOTE 5/6-Anschluss benutzt.

4 Eingänge

Diese Konfiguration kann für XAVC-I, MPEG-HD, IMX und Uncompressed SD-Video eingestellt werden. Schließen Sie die Videorecorder an die Anschlüsse SDI 1 bis 4 der XAVC 4K/HD-CODEC-Karte an. Wenn SDI 4 nicht zur Einspeisung verwendet wird, können Sie die hochauflösenden Bilder von Clips auf der Benutzeroberfläche überwachen.

SONY PWA-TD1 - Eingänge - 1

flowchart
graph TD
    A["Bediener Bediener Manager"] --> B["MAZ"]
    A --> C["HD/SD-SDI"]
    A --> D["RS422"]
    A --> E["HD/SD-SDI"]
    A --> F["RS422"]
    A --> G["HD/SD-SDI"]
    A --> H["RS422"]
    I["Gigabit Ethernet"] --> J["Haupteinheit"]
    J --> K["USB 3.0"]
    J --> L["Laufwerkseinheit"]
    M["Synchronisationssignal"] --> N["REF IN"]
    N --> O["HD/SD-SDI"]
    N --> P["RS422"]

Verbindungen

SONY PWA-TD1 - Verbindungen - 1

text_image MAZ 1 RS422 HD/SD-SDI MAZ 2 RS422 HD/SD-SDI MAZ 3 HD/SD-SDI RS422 MAZ 4 HD/SD-SDI RS422

In dieser Konfiguration wird der REMOTE 3/4- und der REMOTE 5/6-Anschluss benutzt.

Auswahl der RAID-Konfiguration

Legen Sie nach dem Einstellen der Systemkonfiguration die RAID-Konfiguration fest, sodass diese über die gleiche Anzahl SDI-Eingänge und logische Laufwerke verfügt wie die ausgewählte Systemkonfiguration.

  • Für 2 Eingänge/2 Ausgänge: (5D + 1P) × 2
  • Für 3 Eingänge/1 Ausgang: (3D + 1P) × 3
    • Für 4 Eingänge: (2D + 1P) × 4

Hinweise

  • Wenn die RAID-Konfiguration geändert wird, werden alle Dateien mit voller Auflösung, Proxy-Dateien, Berichtsdateien und in den internen Speicher geschriebenen Arbeitsaufträge gelöscht. Um Datenverlust zu vermeiden, übertragen Sie alle Daten bzw. laden Sie sie herunter, bevor Sie die RAID-Konfiguration ändern.
  • Wenn durch die rot leuchtende SYSTEM-LED angezeigt wird, dass die Festplatte ausgetauscht werden muss, oder wenn nach dem Austausch einer Festplatte der Wiederaufbau läuft, lässt die Speicher-Performance nach, und Aufzeichnung bzw. Wiedergabe funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß. Ob ein Wiederaufbau stattfindet, können Sie bei abgenommener Frontplatte des Geräts an den LEDs der einzelnen HDD-Steckplätze überprüfen. Wenn eine LED bernsteinfarben blinkt, wird der Wiederaufbau gerade ausgeführt.

Informationen zur RAID-Konfiguration

Der PWS-300TD2 (PWS-300+PWA-TD1) unterstützt die folgenden RAID-Konfigurationen, wenn insgesamt 12 Festplatten installiert sind.

  • 2D + 1P: Umfasst insgesamt vier logische Laufwerke, wobei jedes logische Laufwerk zwei Datenfestplatten und eine Paritätsfestplatte umfasst.
  • 3D + 1P: Umfasst insgesamt drei logische Laufwerke, wobei jedes logische Laufwerk drei Datenfestplatten und eine Paritätsfestplatte umfasst.
  • 5D + 1P: Umfasst insgesamt zwei logische Laufwerke, wobei jedes logische Laufwerk fünf Datenfestplatten und eine Paritätsfestplatte umfasst.

Für 2 Eingänge/2 Ausgänge
SONY PWA-TD1 - Informationen zur RAID-Konfiguration - 1

flowchart
graph LR
    A["Logische Laufwerke (5D+1P)"] -->|SDI-Eingang| B["Data Container"]
    C["Haupteinheit"] -->|SDI-Eingang| D["Data Container"]
    B -->|SDI-Ausgang| E["External MonitorMAZ"]
    D -->|SDI-Ausgang| F["External MonitorMAZ"]

Für 3 Eingänge/1 Ausgang

SONY PWA-TD1 - Informationen zur RAID-Konfiguration - 2

flowchart
graph LR
    A["MAZ"] -->|SDI-Eingang| B["Logische Laufwerke (3D+1P)"]
    C["MAZ"] -->|SDI-Eingang SDI-Ausgang| D["Logische Laufwerke (3D+1P)"]
    E["MAZ"] -->|SDI-Eingang| F["Haupteinheit"]
    B --> G["External Monitor"]
    D --> G
    F --> G

Für 4 Eingänge
SONY PWA-TD1 - Informationen zur RAID-Konfiguration - 3

flowchart
graph LR
    A["MAZ"] --> B["SDI-Eingang"]
    C["MAZ"] --> D["SDI-Eingang"]
    E["MAZ"] --> F["SDI-Eingang"]
    G["MAZ"] --> H["SDI-Eingang"]
    I["MAZ"] --> J["Haupteinheit"]
    K["Logische Laufwerke (2D+1P)"] --> L["Cloud"]
    M["Haupteinheit"] --> N["Cloud"]

Festlegen der RAID-Konfiguration

Legen Sie die RAID-Konfiguration mit der RAID-Karten-Verwaltungssoftware „maxView Storage Manager“ fest.

1 Wählen Sie in [Control Panel] die Optionen [System and Security] > [Administrative Tools] > [Computer Management].
2 Wählen Sie in der Baumstruktur auf der linken Seite [Storage] > [Disk Management].
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den RAID-Datenträger und dann auf [Delete Volume...], um das Volume zu löschen. Wenn ein Bestätigungsdialogfeld angezeigt wird, wählen Sie die Option [Yes].
4 Löschen Sie alle Volumes im RAID wie in Schritt 3 beschrieben.
5 Klicken Sie auf das Symbol maxViewStorageManager auf dem Desktop.
Ein Browserfenster wird angezeigt.

6 Geben Sie den Benutzernamen (pws) und das Kennwort (pws) ein.
7 Wählen Sie das zu löschende logische Gerät aus und klicken Sie auf das Symbol [Delete Logical Device].
8 Wählen Sie den Controller aus und klicken Sie auf das Symbol [Restore Configuration].
Ein Dialogfeld zur Auswahl einer Konfiguration wird angezeigt.
9 Klicken Sie auf die Schaltfläche [Choose File] und wählen Sie im Ordner „C:\Users\Public\Documents“ eine Konfigurationsdatei aus.
10 Wählen Sie in [Choose The Force Option] die Option [Force Logical Device Size].
11 Klicken Sie auf die Schaltfläche [Restore].
Die Konfiguration wird gestartet. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, wird das angegebene logische Laufwerk angezeigt.

12 Wählen Sie in [Control Panel] die Optionen [System and Security] > [Administrative Tools] > [Computer Management].
13 Wählen Sie in der Baumstruktur auf der linken Seite [Storage] > [Disk Management].
14 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen logischen Datenträger, für den [Online] angezeigt wird, und wählen Sie die Option [Convert to GPT Disk].
15 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Partition auf dem RAID-Datenträger, für die [Unallocated] angezeigt wird, und klicken Sie auf [Next].
16 Lassen Sie die Standardeinstellungen unverändert und klicken Sie auf [Next].
17 Stellen Sie für [Allocation unit size] den Wert [64k] ein und klicken Sie auf [Next].
18 Klicken Sie auf [Finish].
Die Formatierung des Datenträgers wird gestartet.
19 Formatieren Sie alle Volumes in der RAID-Konfiguration auf die gleiche Weise.
20 Starten Sie das Gerät neu.

Name und Funktion der Teile

Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen der in den PCIe-Steckplätze installierten Karten.

SONY PWA-TD1 - Name und Funktion der Teile - 1

Mithilfe von USB-Kabeln mit den Laufwerkseinheiten verbinden.

Hinweise

• Die USB 3.0-Anschlüsse unterstützen die Stromversorgung über USB.
• Verwenden Sie SuperSpeed-USB-Kabel.

②HD-SDI-Anschlüsse (XAVC 4K/HD-CODEC-Karte) (wenn diese Option ausgewählt ist)

Umfasst von oben nach unten die Anschlüsse SDI 1 bis SDI 4 und den Anschluss REF IN. Verbinden Sie die Anschlüsse SDI 1 bis SDI 4 für die Ein- und Ausgabe der SDI-Signale mit XAVC-kompatiblen Videorecordern und externen Monitoren. Schließen Sie an den Anschluss REF IN ein Synchronisierungs-Referenzsignal an.

③ Remote-Anschluss (RS422 REMOTE CTRL-Karte)

Die Anschlüsse tragen von oben nach unten die Bezeichnungen Remote 1/2, Remote 3/4 und Remote 5/6. Schließen Sie diese mit einem Adapterkabel RJ-45 auf D-Sub (im Lieferumfang enthalten) und einem handelsüblichen 9-poligen Fernbedienungskabel zur Fernsteuerung eines Videorecorders an den Videorecorder an. Mit einem einzigen Adapterkabel RJ-45 auf Sub-D und zwei 9-poligen Fernbedienungskabeln können Sie zwei Videorecorder anschließen.

④HD-SDI-Anschlüsse (SSTP-CODEC-Karte × 2)

Umfasst von oben nach unten die Anschlüsse SDI 1 bis SDI 4 und den Anschluss REF IN. Verbinden Sie die Anschlüsse SDI 1 bis SDI 4 für die Ein- und Ausgabe der SDI-Signale mit SStP-kompatiblen Videorecordern und externen Monitoren.

Schließen Sie an den Anschluss REF IN ein Synchronisierungs-Referenzsignal an.

⑤10-Gigabit-Ethernetanschluss (10GbE NIC) (wenn diese Option ausgewählt ist)

Mit einem 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerk verbinden.

Einrichtung

Ersteinstellungen

Konfigurieren Sie die Windows-Einstellungen des Geräts, bevor Sie es verwenden. Konfigurieren Sie die Einstellungen entsprechend der Bedienungsanleitung der PWS-300. Konfigurieren Sie dann die folgenden Optionen.

Einstellen des Servicepasswortes

Stellen Sie beim Einstellen/Ändern des „pws“-Benutzerpasswortes das Servicepasswort wie folgt ein.

1 Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung [System and Security] unter [Administrative Tools] auf [Services].
2 Rechtsklicken Sie in der Service-Liste auf „Apache Tomcat 7.0 Tomcat7“ und wählen Sie [Properties].
3 Öffnen Sie die Registerkarte [Log On].
4 Klicken Sie auf [This account], geben Sie „\pws“ ein und geben Sie dann für Benutzer „pws“ unter [Password] ein Passwort ein.
5 Klicken Sie auf die Taste [Apply], klicken Sie dann auf [OK], um den Dialog zu schließen.
6 Wählen Sie in der Service-Liste „Sony Ingest Service“ und wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5.

Anzeigen der Web-Anwendung

Die Verbindung mit dem Gerät wird von einem Client-PC aus über das Netzwerk hergestellt. Anschließend kann die Web-Anwendung in einem Webbrowser auf dem Client-PC verwendet werden, um das Gerät zu steuern und zu konfigurieren.

Empfohlene Spezifikationen für den Client-PC

CPU: Core i5 3 GHz oder besser

Speicher: 4 GB oder mehr

BS: Windows 7 Pro 32-/64-Bit Windows 8/8.1 Pro 32-/64-Bit Mac OS X 10.8/10.9

Webbrowser: Google Chrome 40 oder höher (auf die neueste Version aktualisieren)

Bildschirmauflösung: 1366 × 768 Pixel oder höher

Schließen Sie einen Computer, der die obigen Anforderungen erfüllt, an den LAN-1- oder LAN-2-Anschluss auf der Rückseite des Geräts an. Geben Sie „https://(IP_Adresse):8443/tds oder https://pws-300-/:8443/tds“ In die Adressleiste eines Webbrowsers auf dem Computer ein, um die Web-Anwendung anzuzeigen.

Geben Sie am Anmeldebildschirm den Benutzernamen und das Passwort ein.

Standardmäßig sind folgender Benutzername und folgendes Kennwort konfiguriert.

Benutzername: admin

Passwort: tds

Systemeinstellungen

Konfigurieren Sie das System über den Einstellungen-Bildschirm der Web-Anwendung.

Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorrechten bei der Web-Anwendung an.

Details zur Bedienung der Web-Anwendung finden Sie in der Hilfe der Anwendung.

Ändern der Sprache der Benutzeroberfläche

Sie können die Sprache der Benutzeroberfläche der Web-Anwendung ändern.

Wählen Sie dazu im Einstellungen-Bildschirm auf der Seite [Meine Einstellungen] die Option [Sprache].

Auswählen der Betriebsfrequenz

Wählen Sie die Betriebsfrequenz des Systems. Wählen Sie die Frequenz im Einstellungen-Bildschirm auf der Seite [Einspeisung] unter [Einstellung einspeisen].

Hinzufügen von Benutzern

Neue Benutzer (zusätzlich zum standardmäßigen Admin-Konto) werden im Einstellungen-Bildschirm auf der Seite [Benutzer] hinzugefügt.

Registrieren eines Übertragungszielorts

Wenn Sie eingespeiste Clips auf eine Kassette oder einen Netzwerkserver übertragen möchten, registrieren Sie den Übertragungszielort im Einstellungen-Bildschirm auf der Seite [Übertragen].

Installieren von Zertifikaten

Wenn Sie die Webanwendung über eine https-Verbindung in einem Webbrowser aufrufen, wird möglicherweise eine Fehlermeldung wie „Das Sicherheitszertifikat der Website ist nicht vertrauenswürdig!“ angezeigt. Um über eine

https-Verbindung fehlerfrei zu kommunizieren, muss im Webbrowser ein Root CA-Zertifikat (Client-Zertifikat) installiert werden, das sich auf den Server (PWS-300-) bezieht. Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie unter Google Chrome ein Zertifikat installieren.

Vorgehensweise zum Installieren eines Root CA-Zertifikats

1 Rufen Sie in einem Webbrowser über https die Webanwendung auf.

Es wird eine Fehlermeldung wie „Das Sicherheitszertifikat der Website ist nicht vertrauenswürdig!“ angezeigt.

2 Klicken Sie auf das Schlosssymbol links neben der Adresszeile.

3 Klicken Sie im Popup-Fenster auf [Zertifikatinformationen].

Das Dialogfeld [Zertifikate] wird angezeigt. Notieren Sie den im Dialogfeld angezeigten Zertifikatsherausgeber „PWS-300-“.

4 Klicken Sie auf die Registerkarte [Details] und dann auf die Schaltfläche [In Datei kopieren...].

Der Zertifikatsexport-Assistent wird angezeigt.

5 Klicken Sie auf [Weiter].

6 Wählen Sie „DER-codiert-binär X.509 (.CER)“ aus und klicken Sie auf [Weiter].

7 Klicken Sie auf die Schaltfläche [Durchsuchen...] und geben Sie einen Ordner an, in dem das Zertifikat gespeichert werden soll. Klicken Sie dann auf [Weiter].

Der Export des Zertifikats beginnt.

8 Sobald das Fenster zum Fertigstellen des Zertifikatsexport-Assistenten angezeigt wird, klicken Sie auf [Fertigstellen].

9 Sobald das Meldungsfenster angezeigt wird, klicken Sie auf [OK].

10 Klicken Sie auf die Chrome-Menüschaltfläche und wählen Sie dann [Einstellungen] im Menü aus.

11 Klicken Sie auf dem Bildschirm Einstellungen auf [Erweiterte Einstellungen anzeigen] und dann unter

[HTTP/SSL] auf die Schaltfläche [Zertifikate verwalten...].

Das Dialogfeld [Zertifikate] wird angezeigt.

12 Klicken Sie im Dialogfeld auf die Registerkarte [Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen] und dann auf die Schaltfläche [Importieren...].

Der Zertifikatsimport-Assistent wird angezeigt.

13 Klicken Sie auf [Weiter].

14 Klicken Sie auf die Schaltfläche [Durchsuchen...] und wählen Sie die heruntergeladene Datei aus. Klicken Sie dann auf [Weiter].

15 Stellen Sie sicher, dass [Alle Zertifikate in folgendem Speicher speichern] ausgewählt ist und dass „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ unter [Zertifikatspeicher:] angezeigt wird. Klicken Sie dann auf [Weiter].

Der Import des Zertifikats beginnt.

16 Sobald das Fenster zum Fertigstellen des Zertifikatsimport-Assistenten angezeigt wird, klicken Sie auf [Fertigstellen].

Der Assistent wird beendet.

17 Sobald das Meldungsfenster angezeigt wird, klicken Sie auf [OK].

18 Klicken Sie auf die Chrome-Menüschaltfläche und wählen Sie dann [Beenden] im Menü aus. Starten Sie Chrome dann neu.

19 Konfigurieren Sie die Einstellungen zur Namensauflösung so, dass der zuvor notierte Aussteller „PWS-300-“ auf die IP-Adresse auflöst, und rufen Sie dann https://pws-300-:8443/tds auf.

Bibliothekslizenzen

Weitere Informationen zu den Lizenzen für jeden von der PWA-TD1 verwendeten Bibliothekstyp finden Sie im Menü [Hilfe] der Web-Anwendung.

Vorsichtsmaßnahmen

Vorsichtsmaßnahmen beim Arbeiten mit Netzwerken

In Abhängigkeit von der Betriebsumgebung können unter Umständen nicht autorisierte Dritte im Netzwerk Zugriff auf das System erlangen.

Aus Sicherheitsgrunden empfehlen wir dringend, alle Passwörter zu konfigurieren.

Konfigurieren Sie alle Passwörter entsprechend der Anleitung in Seite 66.

Vom Sicherheitsstandpunkt sollten Sie unbedingt über einen Webbrowser auf das Steuerfenster zugreifen und die werkseitig eingestellten Werte für die

Zugriffseinschränkung ändern, wenn das Gerät mit dem Netzwerk verbunden ist (Seite 66).

Es wird auch empfohlen, das Passwort regelmäßig zu ändern.

Rufen Sie keine andere Website im Webbrowser auf, während Sie Einstellungen vornehmen oder nachdem Sie Einstellungen vorgenommen haben. Da der

Anmeldestatus beim Webbrowser gespeichert bleibt, schließen Sie den Webbrowser, wenn Sie die

Einstellungen abgeschlossen haben, um zu verhindern, dass unautorisierte Dritte das Gerät nutzen oder schädliche Programm ausführen.

Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Stromversorgung

Falls das Gerät während des Betriebs plötzlich ausgeschaltet wird, könnte ein Datenverlust auftreten. Um die Datenintegrität aufrecht zu erhalten wird die Verwendung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (UPS) empfohlen.

Um das Netzkabel zu trennen oder den Ausschalter auszuschalten, drücken Sie stets die Taste Ein/Bereitschaft an dem Gerät, um das Gerät auszuschalten, bevor Sie fortfahren.

Spezifikationen

XAVC-4K/HD-CODEC-Karte (PWSK-332)

SDI 1 bis 4 BNC (4)

HD: Gemäß SMPTE ST 292-1

SD: Gemäß SMPTE ST 259

REF IN BNC (1)

SMPTE ST 318-gemäße HD Drei-Pegel-

negative Synchronisation) oder SD-

Schwarzburst/Composite-Sync

(NTSC: 0,286 Vp-p, 75 Ω, negative

Synchronisation, PAL: 0,3 Vp-p,

75 Ω, negative Synchronisation)

RS422 REMOTE CTRL-Karte (PWSK-334)

Remote

RJ-45 (3)

Kompatibel mit Sony VTR-Protokoll (9-polig), Adapterkabel RJ-45 auf Sub-D (im Lieferumfang enthalten) wird benötigt.

SSTP-CODEC-KARTE (PWSK-335) (2)

SDI 1 bis 4 BNC (4)

HD: Gemäß SMPTE ST 292-1

SD: Gemäß SMPTE ST 259

10GbE NIC

Abhängig von der ausgewählten Option ist eine der folgenden Netzwerkkarten installiert.

Weitere Informationen zu Netzwerkkarten finden Sie unter folgender URL.

http://www.intel.com/support/go/network/adapter/userguide.html

10GBASE-SR, 10GBASE-LR (Anschluss an SDP+-Modul erforderlich)

Mitgeliefertes Zubehör

Adapterkabel RJ-45 auf Sub-D

Teilenr. 1-848-424-12 (SONY) (3)

Design und Spezifikationen können ohne Vorankündigung geändert werden.

SONY KANN KEINE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN JEDER ART DURCH UNTERLASSENE GEEIGNETE SICHERHEITSMASSNAHMEN AN ÜBERTRAGUNGSGERÄTEN, DURCH UNVERMEIDBARE DATENPREISGABE AUFGRUND DER ÜBERTRAGUNGSSPEZIFIKATIONEN ODER DURCH SICHERHEITSPROBLEME JEGLICHER ART ÜBERNEHMEN.

  • Windows ist in den USA sowie weiteren Ländern ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation.
  • Google Chrome ist ein Warenzeichen oder eingetragenes Warenzeichen von Google Inc. Lesen Sie vor der Verwendung dieses Geräts die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung im Installationshandbuch (separates Dokument). In den Textabschnitten werden die Symbole ® und ™ nicht verwendet.

Indice

Descrizione 71

Das in dieser Anleitung enthaltene Material besteht aus Informationen, die Eigentum der Sony Corporation sind, und ausschließlich zum Gebrauch durch den Kaufer der in dieser Anleitung beschriebenen Ausrustung bestimmt sind.

Die Sony Corporation untersagt ausdrucklich die Vervielfaltigung jeglicher Teile dieser Anleitung oder den Gebrauch derselben fur irgendeinen anderen Zweck als die Bedienung oder Wartung der in dieser Anleitung beschriebenen Ausrustung ohne ausdruckliche schriftliche Erlaubnis der Sony Corporation.

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Produktinformationen

Marke : SONY

Modell : PWA-TD1

Kategorie : Server