YT-09742 - Zerkleinerer Yato - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG YT-09742 Yato
2. Verbindungsstück für den Lufteintritt
4. Blockade der Umdrehung
7. Blockade der Spannrolle
12. Verbindungsstück für den Schlauch
2. connettore dell’ingresso dell’aria
Die pneumatische Bandschleifmaschine ist ein Werkzeug, das unter einem entsprechenden Druck mit einem Druckluftstrom betrieben wird. Auf Grund des endlosen Schleifbandes ist das Schleifen und Polieren verschiedenartiger Oberfl ächen möglich. Diese Werkzeuge sind für Arbeiten innerhalb von Räumen geeignet und dürfen nicht der Feuchtigkeit und atmosphärischen Nie- derschlägen ausgesetzt werden. Der richtige, zuverlässige und sichere Funktionsbetrieb des Werkzeuges ist von der korrekten Nutzung abhängig, deshalb: Vor Beginn der Arbeiten mit diesem Werkzeug muss man die gesamte Anleitung durchlesen und sie einhalten. Für sämtliche Schäden und Verletzungen, die im Ergebnis einer nicht dem Bestimmungszweck des Produktes entsprechenden Anwendung, der Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen der vorliegenden Anleitung entstanden, über- nimmt der Lieferant keine Verantwortung. Ein nicht dem Verwendungszweck entsprechender Einsatz des Produktes und somit die Nichtübereinstimmung mit dem Vertrag bewirken auch den Verlust des Rechtsanspruchs des Nutzers auf Garantie. AUSRÜSTUNG Die Schleifmaschine ist mit einem Verbindungsstück ausgerüstet, das den Anschluft an ein Druckluftsystem ermöglicht. Zu ihrer Ausrüstung gehören ebenso drei endlose Schleifbänder mit verschiedener Körnung. TECHNISCHE DATEN Parameter Masseinheit Wert Katalognummer YT-09741 YT-09742 Gewicht [kg] 0,78 1,10 Durchmesser des Luftanschlusses (PT) [mm / ”] 6,3 / 1/4 6,3 / 1/4 Leitungsdurchmesser der Luftzuführung (innen) [mm / ”] 10/ 3/8 10/ 3/8 Nenndrehzahl [min
] 20 000 20 000 Abmessung des Schleifbandes [mm] 10 x 330 20 x 520 Maximaler Betriebsdruck [MPa] 0,63 0,63 Empfohlener Betriebsdruck [MPa] 0,6 0,6 Erforderlicher Luftdurchfl uss (bei 6,2 bar) [l/min] 170 200 Schalldruck (ISO 15744) [dB(A)] 93 ± 3 93 ± 3 Akustische Leistung (ISO 15744) [dB(A)] 104 ± 3 104 ± 3 Schwingungen (ISO 28927-3) [m/s
] 4,8 ± 1,5 4,8 ± 1,5 ALLGEMEINE SICHERHEITSBESTIMMUNGEN Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Vor Beginn der Installation, des Funktionsbetriebes, einer Reparatur, der Wartung und Änderung des Zubehörs oder beim Arbeiten in der Nähe eines pneumatischen Werkzeuges muss man auf Grund vieler Gefährdungen die Sicherheitshinweise durchlesen und verstehen. Die Nichtausführung der obigen Tätigkeiten kann zu ernsthaften körperlichen Verletzungen führen. Die Installation, Regelung und Montage pneumatischer Werkzeuge darf nur durch qualifi ziertes und geschultes Personal ausgeführt werden. Ein pneumatisches Werkzeug darf man auch nicht modifi zieren. Die Modifi kationen können die Eff ektivität und das Sicherheitsniveau verringern sowie das Sicherheitsrisiko für den Bediener des Werkzeuges erhöhen. Die Sicherheitsanleitung darf nicht weggewor- fen werden, sondern ist dem jeweiligen Bediener des Werkzeuges zu übergeben. Ebenso sind keine beschädigten Werkzeuge zu verwenden. Das Werkzeug muss regelmäßigen Inspektionen unterzogen werden, und zwar unter dem Aspekt der erforderlichen Datensicht entsprechend der Norm ISO 11148. Jedesmal, wenn das notwendig ist, muss sich der Arbeitgeber/Nutzer mit dem Hersteller zwecks Austausch des Typenschilds in Verbindung setzen. Gefährdungen im Zusammenhang mit ausgeworfenen Teilen Die Beschädigung des zu bearbeitenden Gegenstands, Zubehörs oder sogar des eingesetzten Werkzeuges kann das Auswerfen von Teilen mit hoher Geschwindigkeit hervorrufen. Deshalb muss man immer einen stossfesten Augenschutz tragen. Der Schutz- grad ist in Abhängigkeit von der auszuführenden Arbeit zu wählen. Man muss sich davon überzeugen, ob der zu bearbeitende Gegenstand sicher befestigt ist. Wird mit dem Werkzeug über Kopf gearbeitet, muss ein Schutzhelm getragen werden. Ebenso ist das Risiko für unbeteiligte Personen zu beachten. Gefährdungen im Zusammenhang mit Verwicklungen Eine Gefährdung im Zusammenhang mit Verwicklungen kann zum Erdrosseln, Skalpieren und/oder Verletzungen in dem Fall führen, wenn lose Kleidung, Schmuck, Haare oder Handschuhe nicht weit genug vom Werkzeug oder den Zubehörteilen entfernt gehalten werden.17 ORIGINALANLEITUNG
Gefährdungen durch den Funktionsbetrieb Durch die Nutzung des Werkzeuges werden die Hände des Bedieners folgenden Gefahren ausgesetzt: Quetschungen, Schlä- ge, Abschneiden, Abscheren sowie heiße Berührungsfl ächen. Man muss deshalb die richtigen Schutzhandschuhe anziehen. Der Bediener sowie das Wartungspersonal müssen physisch in der Lage sein, mit der Anzahl, dem Gewicht und der Leistung des Werkzeuges fertig zu werden. Das Werkzeug ist richtig festzuhalten. Dabei muss man ständig bereit sein, sich gegen normale oder unerwartete Bewegungen zu stellen und immer über beide Hände verfügen zu können. Gleichgewicht halten und ein sicheres Aufstellen der Füße gewährleisten. Bei einer Unterbrechung der Stromversorgung ist der Druck auf die Start- und Stop-Einrichtung freizugeben. Es sind nur solche Schmiermittel zu verwenden, die vom Hersteller empfohlen werden. Ebenso sind Schutzbrillen zu tragen und auch die Verwendung angepasster Handschuhe und Schutzkleidung wird empfohlen. Vor jedem Gebrauch ist die Polierscheibe zu überprüfen. Es sind keine gerissenen oder gebrochenen bzw. solche Scheiben zu verwenden, die fallen gelassen wurden. Auch der direkte Kontakt mit der rotierenden Polierscheibe ist zu vermeiden, um dadurch dem Einklemmen oder Durchschneiden der Hände oder anderer Körperteile vorzubeugen. Weiterhin sind an die Hände angepasste Schutzhandschuhe anzulegen. Niemals das Werkzeug in Betrieb nehmen, wenn nicht das Poliermittel für das zu bearbeitende Material appliziert wurde. Während des Funktionsbetriebes besteht auf den Plastik- und nichtleitenden Elementen das Risiko einer elektrostatischen Entladung. Beim Polieren oder Schleifen können Staub und Dämpfe entstehen, die zu einer explosions- gefährdeten Atmosphäre führen. Deshalb muss auch immer ein Absaug- und Ableitungssystem für den Staub eingesetzt werden, das für das jeweils zu bearbeitende Material geeignet ist. Gefährdungen im Zusammenhang mit wiederholbaren Bewegungen Während der Verwendung eines pneumatischen Werkzeuges für den Funktionsbetrieb, der auf der Wiederholung von Bewe- gungen beruht, ist der Bediener einer gewissen Unbehaglichkeit der Hände, Schultern, des Halses oder anderer Körperteile ausgesetzt. Bei der Benutzung eines pneumatischen Werkzeuges muss der Bediener eine bequeme Haltung einnehmen, die einen richtigen Stand der Füße gewährleistet sowie komische oder das Gleichgewicht nicht sichernde Haltungen vermeidet. Der Bediener sollte während einer längeren Betriebszeit seine Haltung ändern; dies hilft Unbehagen und Ermüdungen zu vermeiden. Wenn der Bediener solche Symptome verspürt, wie: dauerhaftes oder sich wiederholendes Unbehagen, Schmerzen, pulsierender Schmerz, Kribbeln, Taubheit, ein Brennen oder eine gewisse Steifheit, dann sollte er sie nicht ignorieren, sondern seinem Arbeit- geber davon berichten und einen Arzt konsultieren. Gefährdungen durch das Zubehör Vor einer Änderung des eingesetzten Werkzeuges oder Zubehörs ist das Werkzeug von der Stromversorgungsquelle zu trennen. Während und nach dem Funktionsbetrieb ist der Direktkontakt mit dem eingesetzten Werkzeug zu vermeiden, denn es kann heiss oder scharf sein. Das Zubehör und die Betriebsstoff e sind nur in solchen Abmessungen und Typen zu verwenden, , die vom Hersteller empfohlen werden. Zubehör eines anderen Typs oder von einer anderen Abmessung darf nicht verwendet werden. Es sind keine Schleifscheiben zum Schleifen oder Trennen einzusetzen und zu prüfen, ob die maximale Betriebsgeschwindigkeit des eingesetzten Werkzeuges (Leistenschleifscheiben, Schleifstreifen, Scheiben mit Fasern, Polierscheiben) größer ist als die Nenngeschwindigkeit einer Schleif- oder Poliermaschine. Die sich selbst befestigenden Polierscheiben müssen auf der Polier- scheibe konzentrisch befestigt werden. Gefährdungen am Arbeitsort Ausrutschen, Stolpern und Stürze, das sind die Hauptursachen für Verletzungen. Außerdem muss man sich vor rutschigen Flä- chen und aber auch vor der Stolpergefahr, hervorgerufen durch die Nutzung des Werkzeuges und aber auch die installierte Pneu- matikanlage, in Acht nehmen. In unbekannter Umgebung sollte man vorsichtig vorgehen, denn es können verdeckte Gefahren bestehen, wie Elektrizität oder andere Nutzleitungen. Das Pneumatikwerkzeug ist nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Zonen bestimmt und ist auch nicht gegen den Kontakt mit Elektroenergie isoliert. Ebenso muss man sich davon überzeugen, dass es keine elektrischen Leitungen, Gasrohre usw. gibt, die im Falle einer Beschädigung während der Anwendung des Werkzeuges eine Gefährdung hervorrufen können. Gefährdungen im Zusammenhang mit Dämpfen und Staub Die beim Gebrauch des Pneumatikwerkzeuges entstandenen Dämpfe und Staub können den Gesundheitszustand verschlech- tern (zum Beispiel Krebs, angeborene Fehler, Astma und/oder Hautentzündungen hervorrufen). Im Ergebnis dessen ist es not- wendig, dass eine Risikobewertung und die Überleitung von Kontrollmaßnahmen in Bezug auf diese Gefährdungen durchgeführt werden. Die Bewertung des Risikos muss den Einfl uss des beim Gebrauch des Werkzeuges entstehenden Staubes und die Möglichkeit des Aufwirbelns von vorhandenem Staub enthalten. Die Bedienung und Wartung des Pneumatikwerkzeuges ist entsprechend den Empfehlungen der Bedienanleitung durchzuführen, wodurch eine Minimierung der Emission von Dämpfen und Staub ermöglicht wird. Der Austritt des Luftstroms ist so zu lenken, damit das Aufwirbeln des Staubes in einer verstaubten Umwelt minimiert wird. Dort wo Staub und Dämpfe entstehen, muss ihre Kontrolle in der Emissionsquelle vorrangig sein. Alle integrierten Funktionen und die Ausrüstung zum Sammeln, der Extraktion oder der Verringerung des Staubes oder des Rauches müssen zweckentsprechend genutzt und gemäß den Empfehlungen des Herstellers erhalten werden. Die einzusetzenden Werkzeuge sind entsprechend den Empfehlungen der Anleitung auszuwählen, zu warten und auszutauschen, um einer Zunahme der Dämpfe und des Staubes vorzubeugen. Entsprechend den Anleitungen des Arbeitgebers sowie den Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sind die Atemwege zu schützen.18 ORIGINALANLEITUNG
Gefährdung durch Lärm Wenn man ohne Schutz einem hohen Lärmpegel ausgesetzt ist, so kann dies zu einem dauerhaften und irreversiblen Gehörver- lust sowie anderen Problemen führen, wie z.B. ständigen Geräuschen in den Ohren (Klingeln, Summen, Pfeifen oder Brummen in den Ohren). Im Ergebnis dessen ist es notwendig, dass eine Risikobewertung und die Überleitung von Kontrollmaßnahmen in Bezug auf diese Gefährdungen durchgeführt werden. Die entsprechenden Kontrollen zur Risikoverringerung können solche Maßnahmen umfassen, wie den Einsatz von Dämpfungsmaterialien, um dem „Klingeln” des zu bearbeitenden Gegenstands vorzubeugen. Entsprechend den Anleitungen des Arbeitgebers und den Anforderungen an die Hygiene und Sicherheit ist Ge- hörschutz zu tragen. Die Bedienung und Wartung des Pneumatikwerkzeuges ist gemäß den Empfehlungen der Bedienanleitung durchzuführen, wodurch ein unnötiges Ansteigen des Lärmpegels vermieden wird. Wenn das Pneumatikwerkzeug einen Dämpfer besitzt, muss man sich immer davon überzeugen, ob er während der Nutzung des Werkzeuges richtig montiert ist. Die Auswahl, die Wartung und der Austausch des verschlissenen, eingesetzten Werkzeuges erfolgt nach den Empfehlungen der Bedienanlei- tung. Dadurch wird ein unnötiger Anstieg des Lärmpegels vermieden. Gefährdung durch Schwingungen Die Einwirkung von Schwingungen kann dauerhafte Schäden der Nerven und Durchblutung der Hände sowie der Schultern her- vorrufen. Die Hände sind deshalb weit weg von den Buchsen der Schraubendreher zu halten. Während der Arbeit bei niedrigen Temperaturen muss man sich warm anziehen sowie die Hände warm und trocken halten. Wenn die Hände und Finger gefühllos sind und zu kribbeln oder zu schmerzen beginnen bzw. die Haut blass wird, dann muss man sofort mit der Anwendung des Pneu- matikwerkzeuges aufhören und anschließend den Arbeitgeber informieren sowie einen Arzt konsultieren. Durch die Bedienung und Wartung des Pneumatikwerkzeuges entsprechend den Empfehlungen der Bedienanleitung wird ein unnötiges Ansteigen des Schwingungspegels vermieden. Das Werkzeug ist mit einem leichten, aber sicheren Griff und unter der Berücksichtigung der erforderlichen Reaktionskräfte festzuhalten, denn die Gefährdung durch die Schwingungen gewöhnlich ist größer, wenn die Kraft des Griff es höher ist. Zusätzliche Sicherheitshinweise bzgl. pneumatischer Werkzeuge Die Druckluft kann ernsthafte Verletzungen hervorrufen und deshalb muss man: - wenn das Werkzeug nicht genutzt wird, vor dem Austauschen von Zubehör oder beim Ausführen von Reparaturen immer die Luftzufuhr sperren, den Schlauch mit dem Luftdruck entleeren und das Werkzeug von der Luftzufuhr trennen; - den Luftstrom niemals auf sich oder irgendjemand anders richten. Ein Schlag mit dem Schlauch kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen in Bezug auf lose Schläuche und Verbinder durchzuführen. Die kalte Luft muss von den Händen fern gehalten werden. Jedesmal wenn Universalsteckverbinder zum Zudrehen (sog. Klauenkupplungen) verwendet werden, muss man Sicherungs- bolzen und Verbinder einsetzen, die gegen eine mögliche Beschädigung der Verbindungen zwischen den Schläuchen sowie zwischen dem Schlauch und dem Werkzeug schützen. Der für das Werkzeug vorgegebene maximale Luftdruck darf nicht über- schritten werden. Beim Herumtragen des Werkzeuges darf es nie am Schlauch gehalten werden. NUTZUNGSBEDINGUNGEN Man muss sich davon überzeugen, ob die Druckluftquelle den erforderlichen Betriebsdruck und Luftdurchfl uss erzeugen bzw. absichern kann. Bei einer zu hohen Luftdruckversorgung muss man ein Reduzierstück, zusammen mit einem Sicherheitsventil, verwenden. Das Werkzeug ist über ein Filtersystem und Schmierbuchse mit Druckluft zu versorgen. Dies gewährleistet gleichzei- tig die Reinheit und das Befeuchten der Luft mit Öl. Der Zustand des Filters und der Schmierbuchse muss vor jedem Gebrauch überprüft werden. Dabei ist eventuelle der Filter zu reinigen oder das fehlende Öl in der Schmierbuchse aufzufüllen. Somit gewährleistet man die richtige Nutzung des Werkzeuges und verlängert seine Haltbarkeit. Man darf keine Schleifbänder mit anderen Abmessungen, als in der technischen Spezifi kation ausgewiesen, verwenden. Ebenso muss vor jedem Gebrauch eine Sichtprüfung des endlosen Schleifbandes vorgenommen werden. Das Entdecken von irgend- welchen Beschädigungen oder Verschleißanzeichen bedeutet, dass man ein neues, unbeschädigtes Schleifband verwenden muss. Man muss sich auch davon überzeugen, ob die Pfeilrichtung auf dem Band mit der Pfeilrichtung auf der Schleifmaschine über- einstimmt. Das Band ist parallel zu den Schleifrollen anzuordnen, und zwar so, dass es sich während des Funktionsbetriebes nicht selbs- ständig von ihnen herunterschiebt. Während der Arbeit sind Schutzbrillen und Staubschutzmasken zu tragen; die Verwendung von Handschuhen und Schutzklei- dung wird auch empfohlen. Während der Bearbeitung einiger Materialien können giftige Dämpfe und brennbarer Staub entstehen. Man muss deshalb in gut belüfteten Räumen arbeiten und persönliche Schutzmittel verwenden.
BENUTZUNG DES WERKZEUGES
Vor jedem Gebrauch des Werkzeuges muss man sich davon überzeugen, dass kein Element des Druckluftsystems beschädigt ist. Wenn Beschädigungen beobachtet werden, dann müssen die beschädigten Systemelemente unverzüglich gegen neue aus- getauscht werden.19 ORIGINALANLEITUNG
Vor jedem Einsatz des Druckluftsystems muss man die kondensierte Feuchtigkeit innerhalb des Werkzeuges, des Kompressors und der Leitungen austrocknen. Anschließen des Werkzeuges an das Druckluftsystem Die Abbildung zeigt die empfohlene Methode für den Anschluss des Werkzeuges an das Druckluftsystem. Die gezeigte Methode gewährleistet die eff ektivste Methode der Anwendung und verlängert auch die Haltbarkeit des Werkzeuges. Einige Tropfen Öl mit einer Viskosität von SAE 10 sind in den Lufteintritt zu geben. An das Gewinde des Lufteintritts muss man fest und sicher ein entsprechendes Endstück anschrauben, das den Anschluss des Schlauches für die Luftzuführung ermöglicht. (II) Die Schleifmaschine ist in solch eine Position zu bringen, die den sichersten und ergonomischen Funktionsbetrieb entsprechend der unten beschriebenen Verfahrensweise absichert. Auch das Band ist entsprechend der nachfolgend beschriebenen Verfahrensweise auf die Rollen zu legen. Beim Anschließen des Werkzeuges an das Druckluftsystem ist ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von 10 mm / 3/8” zu verwenden. Man muss sich auch davon überzeugen, dass die Festigkeit des Schlauches mindestens 1,38MPa beträgt. (III) Durch die Inbetriebnahme des Werkzeuges für einige Seklunden, kann man sich vergewissern, ob keine verdächtigen Geräusche oder Vibrationen an ihm festzustellen sind. Aufstellen der Schleifmaschine in die Betriebsposition (IV) Schraube der Blockade für die Umdrehungen lösen und anschließend den Antriebsteil der Schleifmaschine so drehen, dass ein sicherer und eff ektiver Funktionsbetrieb gewährleistet ist. Dabei ist die Blockadeschraube fest und sicher anzudrehen, damit sie sich während des Funktionsbetriebes nicht abdreht. Selbst während des Funktionsbetriebes ist in bestimmten Zeitabständen das richtige Festdrehen der Schraube zu überprüfen. Achtung! Man muss sich davon zu überzeugen, dass die eingestellte Position keinen Kontakt der rotierenden Teile mit dem Körper oder der Kleidung des Bedieners hervorruft. Montage des Schleifbandes Ebenso muss man sich vergewissern, ob der Pfeil der Arbeitsrichtung auf dem Band auf die gleiche Seite gerichtet ist wie der Pfeil der Arbeitsrichtung auf der Schleifmaschine. Andrücken der Spannrolle bis zum Moment des Ansprechens der Blockade. (V) Band anlegen, beginnend mit der Antriebsrolle und anschließend die Spannrolle. (VI) Durch die Freigabe der Blockade der Spannrolle wird die Spannung des Bandes ermöglicht. (VII) Durch Drehen des Bandes um einige Umdrehungen überzeugt man sich, ob es sich frei bewegen kann und keine Tendenzen zum selbstständigen Herunterrutschen von den Rollen während des Funktionsbetriebes aufweist. Im Bedarfsfall sind diese Tätigkeiten zu wiederholen, bis das Band richtig befestigt ist. Funktionsbetrieb der Schleifmaschine Schleifmaschine in Betrieb nehmen und warten, bis das Band die volle Drehgeschwindigkeit erreicht. Das zu bearbeitende Mate- rial ist dann nur an das rotierende Band zu legen. Dabei ist auf das Werkzeug nur solch ein Druck auszuüben, der für die Bearbeitung des Materials notwendig ist. Nicht zu stark auf die Spannrolle drücken und sie gleichzeitig senkrecht zur Drehrichtung verschieben. Dadurch kann ein Abrutschen des Bandes von den Rollen der Schleifmaschine hervorgerufen werden, und zwar mit dem Risiko ernsthafter Verletzungen. WARTUNG Es dürfen kein Benzin, Lösungsmittel oder andere brennbare Flüssigkeiten zum Reinigen des Werkzeuges verwendet werden. Die Dämpfe können sich entzünden und eine Explosion des Werkzeuges sowie ernsthafte Verletzungen hervorrufen. Die zum Reinigen des Werkzeuggriff es und des Gehäuses verwendeten Lösungsmittel können ein Aufweichen der Dichtungen hervorrufen. Deshalb ist das Werkzeug vor Inbetriebnahme genau auszutrocknen. Wenn irgendwelche Unregelmäßigkeiten bei der Funktion des Werkzeuges festgestellt werden, muss man das Werkzeug sofort vom Druckluftsystem trennen. Alle Elemente des Druckluftsystems müssen vor Verunreinigungen geschützt werden. Verunreinigungen, die in das Druckluftsys- tem gelangen, können das Werkzeug und andere Elemente des Druckluftsystems zerstören. Wartung des Werkzeuges vor jedem Gebrauch Werkzeug vom Druckluftsystem trennen. Vor jedem Gebrauch ist durch den Lufteintritt eine geringe Menge der Konservierungsfl üssigkeit (z.B. WD-40) zu geben. Werkzeug an das Druckluftsystem anschließen und für 30 Sekunden in Betrieb nehmen. Dadurch wird das Konservierungsmittel innerhalb des Werkzeuges verteilt und es wird gereinigt. Jetzt trennt man das Werkzeug erneut vom Druckluftsystem. Durch die Eintrittsöff nung der Luft und für diesen Zweck bestimmte Öff nungen wird eine geringe Menge des Öles SAE 10 gege-20 ORIGINALANLEITUNG
ben. Es wird empfohlen, das Öl SAE 10 zu verwenden, das für die Konservierung von Druckluftwerkzeugen bestimmt ist. Dann schließt man das Werkzeug an und es wird für kurze Zeit in Betrieb genommen. Hinweis! WD-40 eignet sich nicht als Schmieröl. Den Überschuss vom Öl, der durch die Austrittsöff nungen gelangte, gut abwischen. Ölrückstände können die Dichtungen des Werkzeuges beschädigen. Sonstige Wartungsarbeiten Vor jedem Gebrauch des Werkzeuges muss man überprüfen, ob auf dem Werkzeug keine Spuren von irgendwelchen Beschädi- gungen zu sehen sind. Mitnehmer, Werkzeuggriff e und Spindeln müssen in einem sauberen Zustand gehalten werden. Nach jeweils 6 Monaten bzw. nach 100 Betriebsstunden muss das Werkzeug an eine Reparaturwerkstatt mit dafür qualifi ziertem Personal zur Durchsicht übergeben werden. Wenn das Werkzeug ohne die Anwendung des empfohlenen Systems für die Druck- luftzuführung genutzt wurde, muss man die Häufi gkeit der Werkzeugdurchsichten erhöhen. Fehlerbeseitigung Nach dem Entdecken irgendeines Fehlers muss die Nutzung des Werkzeuges sofort unterbrochen werden. Der Funktionsbetrieb mit nicht funktionsfähigem Werkzeug kann zu Verletzungen führen. Sämtliche Reparaturen und der Austausch von Elementen des Werkzeuges müssen in einem dazu berechtigten Reparaturbetrieb mit entsprechend qualifi ziertem Personal durchgeführt werden. Fehler Mögliche Lösung Das Werkzeug hat zu langsa- me Umdrehungen bzw. kann nicht in Betrieb genommen werden. Eine geringe Menge von WD-40 durch die Eintrittsöff nung der Luft geben. Das Werkzeug für einige Sekunden in Betrieb nehmen. Die Schaufeln könnten am Rotor angeklebt sein. Das Werkzeug für ungefähr 30 Sekunden in Betrieb nehmen und das Werkzeug mit einer geringen Ölmenge schmieren. Hinweis! Der Überschuss an Öl kann zu einem Leistungsabfall des Werkzeuges führen. In solch einem Fall muss man den Antrieb reinigen. Das Werkzeug startet und wird danach langsamer Kompressor sichert nicht die richtige Luftzufuhr. Das Werkzeug startet mit der im Behälter des Kompressors gesammelten Luft. In dem Maße, wie der Behälter sich leert, kommt der Kompressor mit dem Nachfüllen der fehlenden Luft nicht hinterher. Das Gerät muss an einen leistungsstärkeren Kompressor angeschlossen werden. Unzureichende Leistung Man muss sich davon überzeugen, dass die vorhandenen Schläuche einen Innendurchmesser haben, der mindestens dem Schlauch- durchmesser aus der technischen Spezifi kation entspricht. Die Druckeinstellung prüfen, ob sie auf den Maximalwert eingestellt ist. Man muss sich auch davon überzeugen, ob das Werkzeug entsprechend gereinigt und abgeschmiert ist. Bei fehlenden Ergebnissen ist das Werkzeug zur Reparatur zu geben. Ersatzteile Um eine Information über Ersatzteile für Druckluftwerkzeuge zu erhalten, muss man sich mit dem Hersteller oder seinem Han- delsvertreter in Verbindung setzen. Nach beendeter Arbeit muss man das Gehäuse, die Lüftungsschlitze, die Schalter, zusätzlicher Haltegriff und die Abdeckungen reinigen, und zwar z.B. mit einem Luftstrom (mit einem Druck von nicht größer als 0,3 MPa), mit einem Pinsel oder trockenem Lappen ohne Verwendung chemischer Mittel und Reinigungsfl üssigkeiten. Die Werkzeuge und Haltegriff e sind mit einem sau- beren trockenem Lappen zu reinigen. Verschlissene Werkzeuge sind Sekundärrohstoff e – man darf sie nicht in die Behälter für den Hausmüll werfen, da sie gesund- heitsgefährdende Stoff e für Mensch und Umwelt enthalten! Wir bitten um aktive Mithilfe bei der sparsamen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und dem Umweltschutz durch die Übergabe des verschlissenen Gerätes an die Sammelstelle für ver- brauchte Geräte. Um die Menge der zu beseitigenden Abfallstoff e zu begrenzen, ist ihr erneuter Gebrauch, Recycling oder eine Wiederverwertung in anderer Form notwendig.21 ОРИГИНАЛЬНАЯ ИНСТРУКЦИЯ
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