Exagon 400 Flex CC/CV - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Exagon 400 Flex CC/CV - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Exagon 400 Flex CC/CV von der Marke GYS.
BEDIENUNGSANLEITUNG Exagon 400 Flex CC/CV GYS
SICHERHEITSANWEISUNGEN ALLGEMEIN Die Nichteinhaltung dieser Anweisungen und Hinweise kann mitunter zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungarbeiten oder Veränderungen am Gerät vor, wenn diese nicht explizit in der Anleitung gennant werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes enstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNG Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw) verwendet werden. Es wurde allein für die sachgemäße Anwendung in Übereinstimmung mit konventionellen Handelspraktiken und Sicherheitsvorschriften konzipiert. Der Hersteller ist nicht für Schäden bei fehlerhaften oder gefährlichen Verwendung nicht verantwortlich. Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel benden, die Elektrizität leiten können. Achten Sie sowohl beim Betrieb als auch bei der Lagerung des Gerätes auf eine Umgebung, die frei von Säuren, Gasen und anderen ätzenden Substanzen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur: zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit: Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1000m über NN (3280 Fuß) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen. Beim Lichtbogen ist der Anwender einer Vielzahl potentieller Risiken ausgesetzt: gefährlicher Hitze, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschnittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise: Die Lichtbogenstrahlung kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete trockene Schutzbekleidung (Schweißerhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie elektrisch- und wärmeisolierende Handschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten! Schirmen Sie den Schweißbereich bei entsprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzen, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit den nötigen Schutzmitteln ausgerüstet werden. Verwenden Sie einen Lärmschutzhelm, wenn der Schweißprozess einen Geräuschpegel über dem zulässigen Grenzwert erreicht (dasselbe gilt für alle Personen im Schweißbereich). Hände, Haare, Kleidung von den beweglichen Teilen (Ventilator) fernhalten. Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Lassen Sie den Brenner vor jeder Wachtung / Reinigung bzw. nach jedem Gebrauch unbedingt ausreichend abkühlen (min. 10 min). damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden. SCHWEISSRAUCH/-GAS Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauerstomangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schneidanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit ausreichend starker Absaugung, die den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fett und Farben ist grundsätzlich verboten!26
Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Beachten Sie die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken. Sie sind eine potentielle Entstehungsquelle für Feuer oder Explosionen. Schweißen Sie keine Behälter, die brennbare Materialen enthalten (auch keine Reste davon). Gefahr entammbarer Gase. ACHTUNG! Behälter bzw. Rohre im Über- bzw. Unterdruck dürfen nicht geschweißt werden (Explosions- bzw. Implosionsgefahr)! Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzer Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNG Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gute belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sich z. B. mithilfe eines entsprechenden GAsaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang und schützen Sie sich vor direkter Sonneneinstrahlung, oenem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen). Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jedweder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Achten Sie auf einen einwandfreien Zustand der Gasbehälter und verwenden Sie nur zugelassene Teile wie Schläuche, Kupplungen, Druckminderer usw. Bei Erstönung des Gasventils muss der Plastikverschluss / Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Schweißgerät darf ausschließlich an einer geerdeten Netzversorgung angeschlossen werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge oder schwere Verbrennungen verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geönete Gehäuse, wenn das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Trennen Sie IMMER das Gerät vom Stromnetz und warten 2 weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät önen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann. Schweißen Sie nicht auf dem Boden oder auf feuchten Oberächen. Arbeiten bei Regen sind grundsätzlich verboten! Die elektrischen Kabel dürfen unter keinen Umständen in Kontakt mit Flüssigkeiten jedweder Art kommen. Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme! Ausschließlich qualiziertem und geschultem Fachpersonal ist es vorbehalten beschädigte Kabel und Brenner auszutauschen. Achten Sie beim Austausch stets darauf das entsprechende Äquivalent zu verwenden. Tragen Sie zur Isolierung beim Schweißen immer trockene Kleidung in gutem Zustand, um selbst vom Schweißstromkreis getrennt zu sein. Achten Sie unabhängig der Umgebungsbedingungen stets auf isolierendes Schuhwerk.
CEM-KLASSE DES GERÄTES
ACHTUNG! Dieses Gerät wird als Klasse A Gerät eingestuft. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das öentliche Niederspannungsnetz geregelt wird. In diesem Umfeld ist es auf Grund von Hochfrequenz-Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten. ACHTUNG! Dieses Gerät ist nicht mit der Norm IEC 61000-3-12 konform. Es ist dafür bestimmt, an private Niederspannungsnetze angeschloßen zu werden, die an öentliche Stromnetze mit mittlerer und hoher Spannung angeschlossen. Bei Betrieb am öentlichen Niederspannungsnetz, muss der Betreiber des Geräts sich beim Versorgungsnetzbetreiber informieren, ob das Gerät für den Betrieb geeignet ist. Dieses Gerät ist mit der Norm EN 61000-3-11 konform.
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN
Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es in einigen Fällen zu elektromagnetischen Störungen kommen. Reduzieren Sie alle elektromagnetische Störungen so weit wie möglich, wenn diese Sie in Ihrer Arbeit beeinträchtigen. Es liegt in Ihrer Verantwortung, dass das Gerät ordnungsgemäß eingerichtet und verwendet wird bei: Beachten Sie zur Minimierung elektromagnetischer Störungen folgende Hinweise:
- Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
- Bleiben Sie mit Ihremn Oberkörper und Kopf möglichst weit entfernt vom Schweißbrenner;
- Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, der Brenner oder das Massekabel nicht um Ihren Körper wickeln;
- Stellen Sie sich nichts zwischen Masse- und Brennerkabel. Beide Kabel sollten steht auf einer Seite liegen.
- Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
- Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle, setzen Sie sich nicht auf die Schweißstromquelle und lehnen Sie nicht an die Schweißstromquelle.27
- Schweißen Sie bitte nicht, wenn Sie die Schweißstromquelle oder den Drahtvorschubkoer tragen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemein Der Anwender ist für den korrekten Gebrauch des Schweißgerätes und des Zubehörs gemäß der Herstellerangaben verantwortlich. Die Beseitigung bzw. Minimierung auftretender elektromagnetischer Störungen liegt in der Verantwortung des Anwenders, ggf. mit Hilfe des Herstellers. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagntische Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des Schweißplatzes Das Umfeld sollte vor der Einrichtung der Lichtbogenschweißeinrichtung auf potenzielle elektromagnetische Probleme geprüfen werden. Zur Bewertung potentieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung muss folgendes berücksichtigt werden: a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen; b) Radio- und Fernsehgeräte; c) Computer und andere Steuereinrichtungen; d) Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel, Industriematerialschutz; e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen; f) Kalibrier- und Messeinrichtungen; g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss prüfen, ob andere Werkstoe in der Umgebung benutzt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen können dadurch erforderlich sein; h) die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von der Struktur des Gebäudes und der anderen dort stattndenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich auch außerhalb der Grenzen der Schweißanlagen erstrecken. Prüfung des Schweißgerätes Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Minderungsmaßnahmen bestätigen. HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDER a. Öentliche Stromversorgung: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öentliche Versorgung anzuschließen. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öentliche Versorgung anzuschließen. Alle Zugänge, Betriebstüren und Deckel müssen geschlossen und korrekt verriegelt sein, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das Schweißgerät und das Zubehör sollten in keiner Weise geändert werden mit Ausnahme der in den Anweisungen des Geräteherstellers erwähnten Änderungen und Einstellungen. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und stabilisierungseinrichtungen müssen die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten. c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich und eng zusammen am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes sollten des Schweißplatzes sollten in den Potentialausgleich einbezogen werden. Es besteht trotzdem die Gefahr eines elektrischen Schlages, wenn Elektrode und Metallteile gleichzeitig berührt werden. Der Anwender muss sich von metallischen Bestückungen isolieren. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmte Fällen die Störung reduzieren. Die Erdung von Werkstücken, die Verletzungsrisiken für Anwender oder Beschädigung anderer elektrischen Materialen erhöhen können, sollte vermieden werden. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Der Kondensator muss gemäß der nationalen Normen gewählt werden. f. Schutz und Trennung: Eine Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung kann die Störungen reduzieren. Die Abschirmung der ganen Schweißzone kann für Spezialanwendungen in Betracht gezogen werden. TRANSPORT Das Schweißgerät lässt sich dank seiner 2 Grie auf der Geräteoberseite bequem heben. Unterschätzen Sie jedoch nicht dessen Eigengewicht! Da das Gerät über keine weitere Transporteinrichtung verfügt, liegt es Ihrer eigenen Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Transport und Bewegung des Gerätes sicher verlaufen (Achten Sie darauf das Gerät nicht zu kippen). Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. 30° Sind noch Gasaschen am Schweißgerät angeschlossen, darf es unter keinen Umständen bewegt werden. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gasaschen. Das Gerät darf nicht darüber Personen oder Objekte durchgeführt werden.28
AUFSTELLUNG Befolgen Sie die folgenden Richtlinien:
- Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und ebenen Untergrund mit einer Neigung von nicht mehr als 15°.
- Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein.
- Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetische Umgebung.
- Das Gerät ist konform IP23 , d. h.: - das Gerät ist vor dem Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser ≥ 12,5 mm geschützt. - das Gerät ist vor Eindringen von Sprühwasser (beliebige Richtungen bis 60° gegen die Senkrechte) geschützt. Dieses Gerät ist für Außenanwendung gemäß der Schutzart IP23 geeignet. Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. WARTUNG / HINWEISE Das Gerät muss vor Wartungsarbeiten zuverlässig vom Netzt getrennt werden. Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden und es muss ausgeschaltet und vom Netz getrennt sein.
- Nehmen Sie regelmäßig (mindestens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssicherheit von qualiziertem Techniker durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Lüftungsschlitze nicht bedecken.
- Prüfen Sie den Zustand des Brennerkopf (Schlitze oder ungeschützte Kabeln)
- Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieauadung und zum Starten von Motoren benutzt werden.
MONTAGE UND FUNKTION
Das Gerät muss von qualiziertem und geschultem Fachpersonal montiert werden und es muss dabei ausgeschaltet und zuverlässig vom Netz getrennt sein. Es wird empfohlen, die mit dem Gerät mitgelieferten Schweißkabel zu verwenden, um die optimalen Produkteinstellungen zu erhalten. GERÄTESBESCHREIBUNG (ABB-1) Das EXAGON 400 FLEX CC/CV ist eine Multispannungen Multiprozess-Inverter Schweißstromquelle für: - E-Hand-Schweißen (MMA) - synergisches Schweißen (MIG/MAG/Fülldraht) - WIG-Schweißen - Lichtbogen-Fugenhobeln mit Carbonelektroden Zum WIG-Schweißen wird ein Schutzgas (Argon) benötigt. E-Hand-Schweißen ist mit den folgenden Elektrodentypen möglich: Rutil, Basisch, Zellulose, Edelstahl und Gusseisen. Das EXAGON 400 FLEX CC/CV kann mit einem Hand- oder Fußfernregler ausgestattet werden.
1- Gerätesteuerung 5- Tragegri mit Kranösen
2- Anschlussbuchse Schweißstrom „+“ 6- Ein-/Ausschalter
3- Anschlussbuchse Schweißstrom „-“ 7- Netzanschlusskabel (5 m)
4- Anschlussbuchse Fernregler
GERÄTESTEUERUNG (IHM) (ABB-2)
1- Anzeige Schweißspannung 13- Drucktaste Aktivierung Fernregler
2- Signalleuchte Risikokontrollsystem (VRD) 14- Signalleuchte Fernregler
3- Anzeige Schweißstrom 15- Signalleuchte basische Elektrode
4- Signalleuchte - Überhitzung 16- Signalleuchte Rutilelektrode
5- Signalleuchte - Fehler beim normalen Betrieb 17- Signalleuchte Zelluloselektrode
6- Drehregler (für Schweißparameter) 18- Signalleuchte E-Hand-Modus
7- Signalleuchte Arc-Force 19- Signalleuchte Steignahtmodus
8- Signalleuchte Drossel 20- Signalleuchte Konstantspannungsmodus
9- Anzeige -9 bis +9 21 Signalleuchte WIG-Modus
10- Drehregler (für sekundären Einstellung) 22- Signalleuchte Fugenhobelmodus
11- Signalleuchte Bedienfeldsperre 23- Drucktaste Modus
VERSORGUNG - EIN- UND AUSSCHALTEN
- Dieses Gerät wird mit einem 32 A Typ EN 60309-1 Stecker geliefert. Es muss an einer 400V (50 - 60 Hz) dreiphasigen, geerdeten Steckdose mit vorschriftsmäßig angeschlossenem Schutzleiter betrieben werden. Der aufgenomme Strom (I1e) bei maximaler Leistung ist auf dem Gerät angegeben. Bitte prüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Absicherung mit dem Strom, den Sie benötigen, übereinstimmen. In Ländern mit abweichender Netzversorgungswerten kann ein Tausch des Netzsteckers erfor- derlich sein, um die maximale Leistung abrufen zu können.
- Das Gerät ist für den Betrieb an einer Netzspannung von 208 bis 525V +/-15% ausgelegt. Es geht in den Schutzmodus über, wenn die Netzspannung weniger als 185Ve oder mehr als 600Ve beträgt (ein Fehlercode erscheint auf dem Display der Tastatur).
- Die Inbetriebnahme des Gerätes erfolgt über den Ein/Aus-Schalter (6): auf I ist das Gerät an, auf O ist auf. Hinweis! Die Versorgung unter keinen Umständen trennen, solange das Gerät eingeschaltet ist.
par phase. Une plaque et un presse-étoupe sont livrés avec l’appareil pour faire cette modication. GENERATORBETRIEB Diese Maschine kann an Generatoren mit den angegebenen Leistungsdaten betrieben werden. Der Generator muss die folgenden Bedingungen erfüllen: - Die Spannung muss Wechselstrom sein, der Eektivwert muss zwischen 208 und 525 V +/- 15 % liegen und die Spitzenspannung muss weniger als 900 V betragen, - Die Frequenz muss zwischen 50 und 60 Hz liegen. Generatoren, die diesen Anforderungen nicht erfüllen, können die Maschine beschädigen und sind nicht erlaubt.
EINSATZ VON VERLÄNGERUNGSKABELN
Bei Einsatz von Verlängerungskabeln müssen der Querschnitt entsprechend der Spannung und unter Berücksichtigung des Spannungsfalls gewählt werden. Verlängerungkabel müssen den örtlichen Richtlinien und Normen entsprechen. Versorgungsspannung Querschnitt des Verlängerungskabels(Länge < 45m) 208-380 V 10 mm² 380-525 V 4 mm² ELEKTRODEN-SCHWEISSEN (E-HAND-SCHWEISSEN UND STEIGNAHT )
ANSCHLUSS UND HINWEISE
- Schließen Sie die Kabel für Elektrodenhalter und Masseklemme an die entsprechenden Anschlussbuchsen an.
- Beachten Sie die auf der Elektrodenpackung angebene Schweißpolarität und Stärke.
- Entfernen Sie die Elektrode aus dem Elektrodenhalter, wenn das Schweißgerät nicht in Gebrauch ist. Rutile
VRD press 3spress 3s E-HAND-SCHWEISSEN Die markierten Bedienelemente sind in diesem Modus deaktiviert. Rutile
VRD press 3spress 3s STEIGNAHT Die markierten Bedienelemente sind in diesem Modus deaktiviert. MODUS-AUSWAHL Drücken Sie mehrfach die -Drucktaste bis die LED oder leuchtet. Im Steignaht-Modus erleichtert ein gepulster Strom das Schweißen von Steignähten. EINSTELLUNGEN
1. Elektrodenauswahl:
Wählen Sie den Typ der Elektrode durch längeres (>3s) Drücken auf die -Drucktaste, bis die Signal-LED für den gewünschten Elektrodentyp leuchtet.30
Stellen Sie die Schweißstrom mit dem Drehreglers passend zu Elektrodendurchmesser und Werkstück ein.
3. Arcforce-Einstellung:
Stellen Sie die Arcforce mith dem rechten Drehregler ein. Die Anzeige oberhalb des Reglers zeigt einen relativen Wert von -9 bis +9 an. Je nie- driger der Wert, desto weicher ist der Lichtbogen weich ist und je höher, desto höher ist auch die Schweißspannung. Die Voreinstellung ist 0.
SCHWEISSEINSTELLUNGENEINSTELLUNG DES SCHWEISSSSTROMS
Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Schweißstromeinstellungen in Abhängigkeit von Elektrodentyp und Durchmesser. Die Angaben sind ohne Berücksichtigung spezieller Einsatzbedingungen und Schweißposition.Ø Elektrode (mm) E6013-Rutilelektrode (A) E7018 basische Elektrode (A) E6010-Zelluloselektrode (A) 1.6 30-60 30-55 -2.0 50-70 50-80 -2.5 60-100 80-110 60-753.15 80-150 90-140 85-904.0 100-200 125-210 120-1605 150-290 200-260 110-1706.3 200-385 220-340 -EINSTELLUNG DER ARCFORCE Die Arcforce sollte auf einen mittleren Wert (0) eingestellt werden und nach Schweißaufgabe und Resultaten angepasst werden. Hinweis: Die Arcforce ist abhängig vom Elektrodentyp. ERWEITERTE EINSTELLUNGENWeitere Informationen zum Zugri auf die erweiterten Einstellungen nden Sie unter «Menü-Zugang».Zu den beiden E-Hand-Modi und gibt es die folgenden weiteren Einstellungen: : HotStart, erhöhter Zündstrom in % des Schweißstroms. : Hotstart Time, Dauer in Sekunden. : Antisticking, aktiviert (On), der Schweißstrom wird automatisch abgeschaltet, falls ein Kurzschluss mehr als 2 Sekunden auftritt. Deaktiviert (O), der Schweißstrom wird nicht automatisch ausgeschaltet.Im Steignahtmodus , gibt es zwei weitere Einstellmöglichkeiten. : Frequenz, Anzahl von Schweißstromwechseln pro Sekunde (Hz). : Prozent, niedrigerer Zweitschweißstrom in Prozent des Hauptschweißstroms. WIG-SCHWEISSEN (WIG-MODUS ) ANSCHLUSS UND HINWEISEZum WIG-Schweißen benötigt man einen Brenner mit Drehventil sowie eine Schutzgasasche mit Druckminderer. Verbinden Sie das Massekabel mit der positiven Schweißstrombuchse (+) und den Brenner mit der negativen Schweißstrombuchse des Gerätes (-). Schließen Sie Brenner und Gasschlauch an. Kontrollieren Sie vor dem Schweißen den Brenner auf Vollständigkeit und Zustand der Verschleißteile (Keramikgasdüse, Spannhülsengehäuse, Spann- hülse, Brennerkappe und Wolfram-Elektrode).BETRIEBSART-AUSWAHL Drücken Sie mehrmal auf die Taste bis die LED unter dem Symbol leuchtet..SCHWEISSPARAMETER1. Einstellung des Schweißstroms:Der Schweißstrom wird mit dem Drehregler eingestellt. Der Wert wird in der rechten Digitalanzeige angezeigt.2. Einstellung des Stromabfalls (downslope) : Stellen Sie die Zeit mit den Drehregler ein. Der LED-Ring zeigt die Einstellposition an. Die rechte Digitalanzeige zeigt die Zeit in Sekunden ge- nau an.Rutile +9-9BasicARC FORCEINDUCTANCECellulosic601370186010 MMA press 3 s MIG TIG setupmemory Gouging
VRD press 3spress 3s Die markierten Bedienelemente sind in diesem Modus deaktiviert. ZÜNDUNG : Die Zündung erfolgt über Berühren «LIFT» : Mit der Elektrode das Werkstück berühren, dann den Brenner langsam anheben, der Lichtbogen bildet sich.31
UNTERBRECHUNG DES SCHWEIßVORGANGS / AUSLÖSEN DES «Downslopes» : Zum Beenden des Schweißvorgangs den Brenner langsam hoch ziehen. Die Stromstärke nimmt allmählich ab (Downslope).
EINSTELLHILFE UND VERSCHLEISSTEILE-AUSWAHL
SCHLEIFEN DER ELEKTRODE
L = 3 x d bei kleinem Schweißstrom L = d bei hohem Schweißstrom SYNERGISCHES MIG/MAG-SCHWEISSEN MIT DRAHTVORSCHUBKOFFER (MIT SPANNUNGSERKEN NUNG
ANSCHLUSS UND HINWEISE
- Verbinden Sie das Massekabel entsprechend dem Drahttyp entweder mit der positiven (+) oder der negativen (-) Schweißstrombuchse des Gerätes.
- Schließen Sie das Verbindungskabel (NOMAD CABLE) an die freie Schweißstrombuchse an am Gerät an und verbinden es anschließend mit dem Dinse-(Texas-)Stecker am Drahtvorschubkoer.
- Lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung des Drahtvorschubkoers für die Einstellungen.
MODUS-AUSWAHL UND EINSTELLUNGEN
Drücken Sie mehrfach die -Drucktaste bis die LED leuchtet.
1. Einstellung der Schweißspannung:
Stellen Sie die Schweißspannung mithilfe des Drehreglers entsprechend der Schweißausgabe ein. Die eingestellte Spannung wird auf der linken Anzeige angezeigt.
2. Einstellung der Drossel:
Die Drosselwirkung regulieren Sie mit dem Drehregler . Eine beleuchtete Anzeige zeigt einen Wert von -9 bis +9 an. Je kleiner die Drosselwirkung, desto härter ist der Lichtbogen und je höher die Drosselwirkung, desto weicher ist der Lichtbogen. Rutile +9-9BasicARC FORCEINDUCTANCECellulosic601370186010 MMA press 3 s MIG TIG setupmemory Gouging
VRD press 3spress 3s Die markierten Bedienelemente sind in diesem Modus deaktiviert. FUGENHOBELN
ANSCHLUSS UND HINWEISE
- Verbinden Sie das Massekabel mit der negativen Schweißstrombuchse (-),
- Verbinden Sie den Fugenhobeln-Brenner mit der positiven Schweißstrombuchse (+),
- Setezn Sie eine Karbonelektrode in den Brenner ein,
- Schließen Sie die Druckluft am Fugenhobeln-Brenner an, Zünden Sie den Lichtbogen durch Kontakt von Elektrode und Werkstück
MODUS-AUSWAHL UND EINSTELLUNG
Drücken Sie mehrfach die -Drucktaste bis die LED leuchtet. Stellen Sie den Schweißstrom mit dem Hauptrad entsprechend dem Elektroden- durchmesser ein, der Stromsollwert wird auf dem rechten Display an- gezeigt. Rutile0+9-9BasicARC FORCEINDUCTANCECellulosic601370186010 MMA press 3 s MIG TIG setupmemory Gouging
VRD press 3spress 3s Die markierten Bedienelemente sind in diesem Modus deaktiviert.32
STROM-/SPANNUNGANZEIGE BEIM SCHWEISSEN
Das Gerät zeigt die aktuellen Schweißstrom- und Schweißspannungwerte beim Schweißen an. Nach Ende des Schweißvorgangs werden die durchschnittlichen Werte 30 Sekunden lang angezeigt. Sobald Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden, werden die eingestellten Werte angezeigt.
SPEICHERN UND ABRUFEN DER SCHWEISSENEINSTELLUNGEN
Die eingestellten Werte bleiben beim Ausschalten erhalten und stehen bei Wiedereinschalten des Gerätes sofort zur Verfügung. Zusätzlich können weitere Einstellungen gespeichert und abgerufen werden. 50 Speicherplätze sind für jeden Modus verfügbar. Gespeichert werden: - Die Haupteinstellung - Die sekundäre Einstellung (E-Hand, CV) - Die weitere Einstellungen (E-Hand) Speichern der Einstellungen: - Drücken Sie drei Sekunden die - und -Drucktasten. Sobald leuchtet, können Sie die Drucktasten loslassen. - Drehen Sie einen der Drehregler bis aueuchtet. Drücken Sie auf zur Bestätigung. - Ein freier Speicherplatz (01 bis 50) wird angezeigt. - Drehen Sie den Drehregler zur Auswahl eines Speicherplatzes. Mit Druck auf bestätigen. - Die Einstellungen wurden gespeichert/Sie verlassen direkt das Menü. Eine gespeicherte Einstellung abrufen: - Drücken Sie drei Sekunden auf die - und -Drucktasten. Sobald leuchet, die Drucktasten loslassen. - Drehen Sie einen der Drehregler bis aueuchtet. Drücken Sie auf zur Bestätigung. - Es wird eine Speichernummer (01 bis 50) angezeigt. - Mit dem Drehregler wählen Sie den Speicherplatz aus und bestätigen mit der Drucktaste . Die gespeicherten Werte werden geladen/Sie verlassen direkt das Menü. FERNREGLER Eine Fernsteuerung (Analog und Fußpedal) ist nicht möglich, wenn das EXATIG (Art.-Nr. 013780) am EXAGON angeschlossen ist. Diese Funktionen werden automatisch deaktiviert, auch wenn sie am EXAGON angeschlossen sind. Der Schweißstrom des EXAGON kann durch den am EXATIG angeschlossenen Potentiometer-Brenner (Art.-Nr. 047877) eingestellt werden. (Der Brenner steuert den Strom des EXAGON).
ANSCHLUSS UND HINWEISE
Die Fernregelung funktioniert in allen Modi. Mit dem Fernregler können die Schweißstromstärke im E-Hand und WIG-Modus und die Spannung im MIG/MAG-Modus (CV) oder beim Fugenhobeln verändert werden. Anschluss:
1- Schließen Sie den Fernregler an der Rückseite des Gerätes an.
2- Das Gerät erkennt den Fernregler automatisch und auf dem Display önet sich folgendes Menü:
Fussfernreglerauswahl Auswahl des Handfernreglers Typ Poti. Wählen Sie den Fernregler mit einem der Drehregler aus und bestätigen Sie mit
Die LED leuchtet (ABB-2, Nr.14). Der Fernregler kann am Gerät aktiviert/deaktiviert werden. Drücken Sie drei Sekunden die -Drucktaste , die LED (ABB-2, Nr.14) zeigt den Fernreglerzustand an (LED an = Fernregler an). Fernsteuerungsbetrieb:
- Handfernregler (Zubehör Art.-Nr. 045675). Der Fernregler ermöglicht die Regelung des Schweißstroms von 50% bis 100% der am Gerät eingestellten Stromstärke. Für die maximale Schweißs- tromstärke muss diese am Gerät als Schweißstrom eingestellt sein. Der Fernregler ermöglicht die Regelung der Schweißspannung von min. bis max. (Der Drehregler am Gerät ist deaktiviert).
- Fußfernregler (Zubehör Art.-Nr. 045682) : Der Fernregler ermöglicht im WIG-Modus die Regelung des Schweißstroms von I Start (minimale Einstellung) bis 100% der am Gerät eingestellten Stromstärke. In der Anzeige erscheint der am Gerät eingestellte Wert.33
EXAGON 400 FLEX CC/CV
Anschluss Mit dem optional erhältlichen Anschluss (Art.-Nr. 045699) ist die Verwendung anderer Fernregler möglich. Anschluss siehe Schaltplan (Sie benötigen ein 10kΩ-Potentiometer):
Art.-Nr. 045699 Außenansicht Anschlussplan für Fernregler. LÜFTUNG Die Anlage besitzt eine geregelte Lüftung. Die Lüfterdrehzahl ist abhängig von Temperatur und Einsatzdauer. FERNREGLERSPERRE Das Bedienfeld lässt sich zur Vermeidung von unbeabsichtigten Veränderungen der eingestellten Schweißparameter sperren. Aktivieren: Drücken Sie für drei Sekunden die -Drucktaste, in der Anzeige erscheint und dann wird wieder der Strom angezeigt. Die LED (ABB-2, Nr.11) leuchtet. Alle Drucktasten und der rechte Drehregler sind deaktiviert. Der linke Drehregler ermöglicht eine +/- Änderung des eingestellten Wertes. Die maximal mögliche Veränderung der Einstellung legen Sie in der «Toleranz»-Einstellung fest (siehe den Abschnitt «Menü-Zugang»). Zum Entsperren des Bedienfelds drücken Sie wieder drei Sekungen auf die -Drucktaste. Im Display erscheint und dann wieder der Strom. Die LED (ABB-2, Nr.11) erlischt. MENÜ-ZUGANG + x 3s 1s 1s 1s.........Einstellungen laden und Menü verlassenEinstellungen speichern und Menü verlassenBestätigung der Toleranzeinstellun-gen und ins Hauptmenü zurückkehren Zurücksetzen aller EinstellungenNur im MMA- und Steignaht-modus verfügbar. Einstellen der aktuellen Schweißpa-rameterMenü verlassenMenü verlassenTaste loslassenaktueller Wert34
Züruck zu dem Setup MenüHot StartHot Start DauerAntiStickingFrequenz(Steignaht)Prozent(Steignaht) Bestätigen der aktuellen WerteZurücksetzen der aktuellen Werteaktueller Wert aktueller Wert aktueller Wert aktueller Wert aktueller Wert AKTIVIERUNG DER FUNKTION VRD (VOLTAGE REDUCTION DEVICE) Die Spannungsreduzierung Funktion (VRD) schützt den Schweißer. Der Schweißstrom wird nur dann abgegeben, wenn die Elektrode das Werkstück kontaktiert (niedriger Widerstand). Sobald die Elektrode entfernt wird, senkt die VRD-Funktion die Spannung auf einen niedrigen Wert. Standardmäßig ist die Vorrichtung zur Spannungsreduktion deaktiviert. Um sie zu aktivieren, muss der Benutzer das Gerät önen und die folgenden Schritte durchführen:1. TRENNEN SIE DAS GERÄT VOM STROMNETZ und warten Sie zur Sicherheit 5 Minuten.2. Entfernen Sie die Seitenwand der Stromquelle (siehe Seite am Ende der Anleitung).3. Lokalisieren Sie die Steuerkarte und den VRD-Schalter (siehe Seite am Ende der Anleitung).4. Stellen Sie den Schalter in die Position ON.5. Die VRD-Funktion ist eingeschaltet.6. Schrauben Sie die Seitenwand der Stromquelle wieder fest.7. Auf der Schnittstelle (HMI) leuchtet das VRD-Piktogramm.Um die VRD-Funktion zu deaktivieren, stellen Sie den Schalter einfach wieder in die Ursprungsposition.
FEHLERMELDUNGEN, FEHLER, URSACHE, LÖSUNG
Diese Anlage besitzt ein Fehlermeldesystem. Im Fehlerfall werden konkrete Fehlermeldungen angezeigt. Fehlermeldung Bedeutung Ursache Lösung Thermischer Schutz.Betriebsfaktor überschritten. Umgebungstemperatur über 40°C. Lufteinlässe blockiert.Warten Sie, bis das Licht erloschen ist, bevor Sie mit dem Schweißen fortfahren. Halten Sie die Einschaltdauer ein und sorgen Sie für gute Belüftung. Die Verwendung des optionalen Staublters reduziert die Einschaltdauer. Unterspannungsfehler Spannung unter 185VacLassen Sie Ihre Elektroinstallation von einem quali-zierten Elektriker überprüfen. Die Spannung zwischen den Phasen muss zwischen 185Ve und 600Ve liegen. Überspannungsfehler Spannung über 600Vac Fehler PrimärsteckerDer Primärstecker ist nicht angeschlossen oder defekt.Lassen Sie die Verdrahtung des Primärsteckers von qualiziertem Personal überprüfen. Fehler in der Steuerung des Leistungsrelais.Das Leistungsrelais konnte nicht geschlos-sen werden.Lassen Sie die Verdrahtung der Relaissteuerung von qualiziertem Personal überprüfen.35
HInweis: Alle Änderungen, die die Abnahme des Gerätgehäuse oder die Kontrolle der Elektroanlage benötigen, müssen von qualizierten Fachpersonal durchgeführt werden. GARANTIE Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg). Die Garantieleistung erfolgt nicht bei:
- Durch Transport verursachten Beschädigungen.
- Normalem Verschleiß der Teile (z.B. : Kabel, Klemmen, usw.) sowie Gebrauchsspuren.
- Von unsachgemäßem Gebrauch verursachten Defekten (Sturz, harte Stöße, Demontage).
- Durch Umwelteinüsse entstandene Defekte (Verschmutzung, Rost, Staub). Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlages durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler.36
GEBRUIK VAN VERLENGSNOER
Schalten Sie die Stromversorgung aus, indem Sie den Stecker ziehen, und warten Sie 2 Minuten.
ACHTUNG ! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch vor Inbetriebnahme des Geräts.
Invertergleichs- tromquelle.
Schweißen mit umhüllter Elektrode (E-Handschweißen)
Geeignet für Schweißarbeiten im Bereich mit erhöhten elektrischen Risiken.
Einschaltdauer: 10 min - 40°C, richtlinienkonform EN60974-1.
Entsprechender Schweißstrom
Entsprechende Arbeitsspannung
Einphasige Netzversorgung mit 50 oder 60Hz
Dreiphasige Netzversorgung mit 50 oder 60Hz
Maximaler Versorgungsstrom
Maximaler effektiver Versorgungsstrom
Gerät entspricht europäischen Richtlinien. Die Konformität- serklärung nden Sie auf unsere Webseite.
Das Gerät entspricht den britischen Richtlinien und Normen. Die Konformitätserklärung für Grossbritannien ist auf unserer Internetseite verfügbar (siehe Titelseite).
Das Gerät entspricht die marokkanischen Standards. Die Konformitätserklärung Cم (CMIM) ist auf unserer Webseite verfügbar (siehe Titelseite).
Das Gerät erfüllt die Norm EN 60974-1 und EN 60971-10 der Geräteklasse A
Für die Entsorgung Ihres Gerätes gelten besondere Bestim- mungen (sondermüll) gemäß europäische Bestimmung 2012/19/EU. Es darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden!
Recyclingprodukt, das gesondert entsorgt werden muss.
EAC-Konformitätszeichen (Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft)
EinfachAnleitung