GYS Multiweld 400T - Schweißgerät

Multiweld 400T - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice GYS Multiweld 400T - page 22

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Multiweld 400T - GYS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Multiweld 400T von der Marke GYS.

BEDIENUNGSANLEITUNG Multiweld 400T GYS

WARNHINWEISE - SICHERHEITSVORSCHRIFTEN

ALLGEMEINEANWEISUNG Diese Anweisungen müssen vor dem Einsatz des Gerätes gelesen und richtig verstanden werden. Nehen Sie nur die in der Anleitung beschriebenen Veränderungen und Wartun- gen vor. Der Hersteller haftet nicht für Personen- oder Sachschäden jeglicher Art, die auf eine nicht konforme Benutzung entgegen den Anweisungen in diesem Handbuch zurückzuführen sind. Bei mangelnden Wissen zum Umgang muss eine Fachperson zum richtigen Umgang mit der Anlage konsultiert werden. UMFELD Diese Anlage darf nur für Schweißarbeiten innerhalb des auf dem Typenschild und/oder im Handbuch angegeben begrenzten Rahmen benutzt werden. Die Sicherheitsanweisungen sind zu beachten. Im Falle eines zweckwidrigen oder gefährlichen Gebrauchs über- nimmt der Hersteller keine Haftung. Das Gerät muss in einem Raum benutzt werden, der frei ist von Staub, Säure, entzündbarem Gas oder anderen korrosiven Substanzen. Das gleiche gilt für seine Lagerung. Eine ausreichende Luftzirkulation beim Gebrauch ist sicherzustellen.Temperaturbereich:Gebrauch zwischen -10 und +40 °C (+14 und +104 °F). Lagerung zwischen -20 und +55 °C (-4 und 131 °F). Luftfeuchtigkeit: Unter oder bis einschließlich 50 % bei 40 °C (104 °F). Unter oder bis einschließlich 90 % bei 20 °C (68 °F).Höhe: Bis zu 1000 m über Meeresspiegel (3280 Fuß). INDIVIDUELLER SCHUTZ UND SCHUTZ FÜR ANDERE Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und ernsthafte, sogar tötliche Verletzungen verursachen. Während des Schweißens ist die Person einer gefährlichen Hitzequelle, Lichtbogenstrahlung, Magnetfeldern (Achtung beim Tragen von Schrittmachern), Elektro- schockrisiken, Lärm und Gasausströmungen ausgesetzt. Um sich und andere richtig zu schützen, sind die folgenden Sicherheit- sanweisungen zu befolgen:Zum Schutz vor Verbrennungen und Strahlungen ist die richtige Kleidung zu tragen, die den gesamten Körper abdeckt: ohne Aufschlag, isolierend, trocken, unentzündbar und in gutem Zustand.Handschuhe tragen, die die elektrische und thermische Isolierung sicherstellen. Schweißschutz und/oder Schweißschutzhaube mit ausreichend hohem Schutzniveau tragen (je nach Anwendung ver- schieden). Bei Reinigungstätigkeiten die Augen schützen. Insbesondere Kontaktlinsen sind zu untersagen. Zur Absi- cherung des Schweißbereiches gegen Lichtbogen, Spritzern und glühenden Abfallstoen kann es manchmal notwen- dig sein, die Bereiche durch unentammbare Vorhänge abzugrenzen. Die Personen im Schweißbereich sind zu informieren, dass sie weder in die Lichtbogenstrahlung noch auf die glühenden Schweißstücke starren, und dass sie angemessene Schutzkleidung tragen. Schutzhelm gegen den Lärm tragen, falls das Schweißverfahren einen Lärmpegel erreichen sollte, der die zugelas- sene Grenze übersteigt. Mit Händen, Haaren und Kleidern Abstand zu beweglichen Teilen (Ventilator) halten. Niemals die Schutzvorrichtun- gen des Kühlaggregats entfernen, wenn die Schweißstromquelle unter Spannung steht. Der Hersteller übernimmt im Falle eines Unfalls keine Haftung.Die gerade geschweißten Werkstücke sind heiß und können bei der Handhabung Verbrennungen verursachen. Vor jeder Wartung des Brenners oder des Elektrodenhalters ist zu überprüfen, ob diese kalt genug sind, was nach min- destens 10 Minuten Wartezeit der Fall sein sollte. Das Kühlaggregat muss bei Einsatz eines wassergekühlten Bren- ners eingeschaltet sein, um sicherzustellen, dass die Flüssigkeit keine Verbrennungen verursachen kann. Für den Schutz von Personen und Sachen ist es wichtig, den Arbeitsbereich vor dem Verlassen abzusichern.

SCHWEISSRAUCH UND GAS

Beim Schweißen entstehender Rauch, Gas und Staub sind gesundheitsschädlich. Eine ausreichende Lüftung ist vorzusehen, in manchen Fällen ist eine Luftzufuhr erforderlich. Im Falle einer unzureichender Belüftung kann eine Frischluftmaske eine Lösung sein. Ezienz der Luftzufuhr gemäß Sicherheitsnormen überprüfen. Achtung, auch in kleineren Bereichen ist zur Überwachung des Schweißprozesses ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Außerdem kann das Schweißen von gewissen Stoen schädlich sein, insbesondere, wenn sie Blei, Cadmium, Zink, Merkur oder sogar Beryllium enthalten. Die Werkstücke sind vor dem Schweißen zu entfetten. Die Flaschen müssen in oenen oder gut gelüfteten Bereichen gelagert werden. Sie müssen in vertikaler Position stehen und mit Halterungen oder auf einem Laufwagen befestigt sein. Das Schweißen in der Nähe von Fett oder Farbe ist zu untersagen.23

Schweißbereich komplett absichern, entammbare Stoe in mindestens 11 Meter Entfernung aufbewahren. Eine Brandschutzausrüstung muss in der Nähe der Schweißarbeiten vorhanden sein. Vorsicht vor Spritzern von heißen Substanzen oder Funkensprühungen, sogar durch Risse hindurch. Sie können eine Brand- oder Explosionsursache sein. Ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten für Personen, brennbare Gegenstände und unter Druck stehende Behälter. Das Schweißen in Containern oder geschlossenen Röhren ist zu untersagen. Sollten diese oen sein, sind sie zu entleeren von allen brennbaren oder explosiven Substanzen (Öl, Treibsto, Gasrückstände, ...). Schleifvorgänge dürfen nicht zur Schweißstromquelle oder zu den entzündbaren Stoen hin ausgerichtet sein. GASFLASCHE Aus den Flaschen strömendes Gas kann bei hoher Konzentration eine Erstickungsquelle im Schweißbereich darstellen (gut lüften). Der Transport hat mit allen Sicherheitsvorkehrungen zu geschehen: geschlossene Flaschen und abgeschaltete Schweißstromquelle. Flaschen müssen vertikal gelagert und durch Ständer befestigt werden, um das Risiko des Umkippens zu begrenzen. Flasche zwischen zwei Arbeitsvorgängen wieder schließen. Vorsicht vor Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung. Die Flasche darf nicht in Berührung mit einer Flamme, Lichtbogen, Brenner, Masseklemme oder irgendeiner anderen Wärme- oder Glühquelle kommen. Darauf achten, dass Flaschen von elektrischen und Schweißstromkreisen ferngehalten werden und sie niemals unter Druck verschweißen. Vorsicht beimr Önen des Gasventils an der Flasche. Der Armaturenkopf ist auf Abstand zu halten. Das benutzte Gas muss für die Schweißung geeignet sein. ELEKTRISCHE SICHERHEIT Das Gerät darf nur an einem Anschluss mit vorschriftsmäßig angeschlossenem Schutzleiter betrieben werden. Die in der abgebildeten Tabelle empfohlenen Sicherungsgrößen sind zu verwenden. Eine elektrische Entladung kann die direkte oder indirekte Ursache für einen ernsten, sogar tödlichen Unfall sein. Niemals spannungsführende Teile berühren, sowohl innerhalb als auch außerhalb der unter Spannung stehenden Stromquelle (Brenner, Zangen, Kabel, Elektroden); denn diese sind an den Schweißstromkreis angeschlossen. Vor dem Önen der Schweißstromquelle muss diese für mindestens zwei Minuten vom Stromnetz getrennt werden, damit sich alle Kondensatoren entladen können. Nicht gleichzeitig Brenner oder Elektrodenhalter und Masseklemme berühren. Darauf achten, dass Kabel und Brenner, wenn sie beschädigt sind, durch qualiziertes und geschultes Personal ausgetauscht werden. Die Größe des Kabelquerschnitts richtet sich nach der jeweiligen Anwendung. Ausschließlich trockene und gut erhaltene Kleidung tragen, um sich vom Schweißstromkreis zu isolieren. Isolierendes Schuhwerk tragen, unabhängig vom Arbeitsumfeld. GERÄTEKLASSIFIZIERUNG Geräte der Klasse A sind nicht für den Gebrauch in Wohngebieten mit Versorgung durch das öentliche Niederspannungsnetz geeignet. Aufgrund von leitungsgebundenen Störaussendungen sowie Störstrahlungen im Radiofrequenzbereich kann es zu Schwierigkeiten hinsichtlich der elektromechanischen Verträglichkeit in diesen Gebieten kommen. Dieses Gerät ist mit der Norm EN 61000-3-11 konform. ACHTUNG! Dieses Gerät ist nicht mit der Norm IEC 61000-3-12 konform. Es ist dafür bestimmt, an private Niederspannungsnetze angeschloßen zu werden, die an öentliche Stromnetze mit mittlerer und hoher Spannung angeschlossen. Bei Betrieb am öentlichen Niederspannungsnetz, muss der Betreiber des Geräts sich beim Versorgungsnetzbetreiber informieren, ob das Gerät für den Betrieb geeignet ist. ELEKTROMAGNETISCHE FELDER Elektrischer Strom verursacht beim Durchuss durch einen Leiter elektrische und magnetische Felder (EMF). Der Schweißstrom produziert ein elektromagnetisches Feld um den Schweißstromkreis und um das Schweißgerät herum. Die elektromagnetischen Felder EMF können sich störend auf bestimmte medizinische Implantate auswirken, z.B. Herzschrittmacher. Schutzmaßnahmen für Personen mit medizinischen Implantaten müssen getroen werden. Zum Beispiel, Zugangsbeschränkungen für Passanten oder eine individuelle Risikobewertung für die Schweißer. Wie folgt vorgehen, um die Wirkung elektromagnetische Feldern, die vom Schweißstromkreis ausgehen, zu minimieren:

  • Kabel zusammen verlegen und mit Kabelbindern befestigen, wenn möglich;
  • sich so weit wie möglich mit Kopf und Brustkorb vom Schweißstrom entfernt halten;
  • Schweißkabel niemals um den Körper wickeln;24
  • den Körper nicht zwischen die Schweißkabel bringen;
  • Massekabel am Werkstück so nahe wie möglich zum Schweißbereich anschließen
  • nicht neben der Schweißstromquelle arbeiten, sich nicht darauf setzen oder anlehnen;
  • nicht schweißen beim Transport der Schweißstromquelle oder des Drahtvorschubmotor. Personen mit einem Herzschrittmacher müssen vor der Benutzung des Gerätes einen Arzt konsultieren. Elektromagnetischen Feldern beim Schweißen können weitere, noch nicht bekannte Auswirkungen auf die Ge- sundheit haben. EMPFEHLUNGEN ZUR AUSWERTUNG DES SCHWEISSBEREICHS UND DER SCHWEISSANLAGE Allgemeines Anweisungen des Herstellers haftet der Benutzer für die Anlage und den Gebrauch des Lichtbogenschweißgerätes. Falls elektromagnetische Störungen festgestellt werden, obliegt es dem Betreiber des Lichtbogenschweißgerätes die Situation mit technischer Unterstützung des Herstellers zu lösen. In manchen Fällen kann die Korrekturmaßnahme einfach sein wie z.B. die Erdung des Schweißstromkreises. In anderen Fällen kann es erforderlich sein, eine elektromagnetische Abschirmung, um die Schweißstromquelle und den gesamten Raum herum zu errichten, mit Montage von Eingangsltern. Auf jeden Fall müssen die elektromagnetischen Störungen soweit reduziert werden, bis sie nicht mehr beeinträchtigend wirken. Bewertung des Schweißbereichs Vor Installation eines Lichtbogenschweißgerätes muss der Benutzer die potentiellen elektromagnetischen Probleme im Umfeld bewerten. Folgendes ist zu beachten: a) gibt es über, unter und seitlich des Lichtbogenschweißgerätes weitere Netz-, Steuer-, Signal- und Telefonleitungen; b) Radio- und Fernsehempfänger bzw. Radio- und Fernsehsender; c) Computer und andere Steuergeräte; d) kritische Sicherheitsgeräte, wie z.B. Schutz von Industrieapparaten e) Gesundheit von Personenin der Nähe, zum Beispiel mit Herzschrittmachern oder Hörgeräten; f) benutztes Material für die Kalibrierung und Messung; g) Imunität gegenüber anderen Materialien in der Umgebung. Der Benutzer muss sich vergewissern, dass die anderen Materialien, die in der Umgebung benutzt werden, kompatibel sind. Das kann zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich machen; h) Tageszeit, wann das Schweißen oder die anderen Tätigkeiten auszuführen sind. Die Größe des zu berücksichtigenden Umfelds ist abhängig von der Gebäudestruktur und den anderen Tätigkeiten, die dort stattnden. Das Umfeld kann sich über den Bereich der Anlage hinaus weiter erstrecken. Bewertung der Schweißanlage Abgesehen von der Auswertung des Bereiches kann die Bewertung der Lichtbogenschweißanlagen dazu dienen, die Störfälle zu ermitteln und zu lösen. Es ist ratsam, dass die Auswertung der Emissionen die Maßnahmen vor Ort einschließt, wie vorgeschrieben in Artikel 10, CISPR 11. Die Maßnahmen vor Ort können auch ermöglichen, die Wirksamkeit der Abschwächungsmaßnahmen zu bestätigen.

EMPFEHLUNGEN ZUR VERMINDERUNG ELEKTROMECHANISCHER FELDER

a. Öentliches Stromversorgungsnetz: Das Lichtbogenschweißgerät an das öentliche Versorgungsnetz gemäß den Herstellerempfehlungen anschliessen. Falls Interferenzen entstehen, können zusätzliche Vorbeugemaßnahmen notwendig sein wie Filterung des öentlichen Versorgungsnetzes. Die Netzleitung des Lichtbogenschweißgerätes in einem metallischen Schutzrohr oder vergleichbarem dauerhaft abschirmen. Die Abschirmung über die gesamte Leitungslänge sicherstellen. Die Abschirmung sollte mit in den Potentialausgleich einbezogenen werden. b. Wartung des Lichtbogenschweißgerätes: Das Lichtbogenschweißgerät regelmäßig warten, unter Beachtung der Empfehlungen des Herstellers. Alle Anschlussstellen, Serviceklappen und Hauben müssen im Betrieb geschlossen und korrekt verriegelt sein. Das Lichbogenschweißgerät darf, bis auf in der Gebrauchsanweisungen beschriebenen Änderungen und Einstellungen, nicht verändert werden. c. Schweißkabel: Die Kabel sollten so kurz wie möglich sein, dicht nebeneinander, in Bodennähe oder auf dem Boden verlegt. d. Potentialausgleich: Alle metallischen Gegenstände des Umfelds sollten mit in den Potentialausgleich einbezogen werden. Metallische Gegenstände, die an Werkstück angeschlossen sind, erhöhen für den Benutzer das Risiko eines elektrischen Schlags, wenn er gleichzeitig die metallischen Stücke und die Elektrode berührt. Der Benutzer sollte sich von solchen metallischen Gegenständen isolieren. e. Erdung des Werkstücks: Wenn das Werkstück aus Gründen der elektrischen Sicherheit, oder aufgrund seiner Abmessungen und seines Standortes nicht geerdet werden kann, z.B. bei Schisrümpfen oder bei Metallgerüsten von Gebäuden, kann eine Erdung des Werkstücks - in gewissen Fällen und nicht systematisch - die Emissionen vermindern. Das Erden von Werkstücken sollte vermieden werden, wenn diese die Verletzungsgefahr für die Benutzer erhöhen oder weiteres elektrisches Material beschädigt werden kann. Falls notwendig, sollte die Erdung des Werkstücks direkt erfolgen. In einigen Ländern ist der direkte Erdanschluss nicht zugelassen, in diesem Fall sollte der Anschluss über einen für das jeweilige Land geeigneten und zugelassenen Kondensator erfolgen.25

f. Schutz und Abschirmung: Der selektive Schutz und die Abschirmung von anderen Kabeln und Geräten in der Umgebung können die Störprobleme begrenzen. Der Schutz der gesamten Schweißzone kann für spezielle Anwendungen in Betracht gezogen werden.

TRANSPORT UND TRANSIT DER SCHWEISSSTROMQUELLE

Die Kabel oder den Brenner nicht verwenden, um die Schweißstromquelle zu bewegen. Sie darf nur aufrecht stehend t r a n s p o r t i e r t w e r d e n . D i e S t r o m q u e l l e n i c h t ü b e r P e r s o n e n o d e r G e g e n s t ä n d e h i n w e g h e b e n . Niemals Gasasche und Stromquelle gleichzeitig anheben. Die Vorschriften für den Transport sind unterschiedlich. GERÄTEINSTALLATION

  • Schweißstromquelle auf einen Untergrund mit höchstens 10° Neigung stellen.• Für ausreichende Belüftung der Schweißstromquelle und den Zugri auf die Kontrollen sorgen.• Nicht in einer Umgebung mit metallischen, leitfähigen Staubpartikeln benutzen.• Die Schweißstromquelle muss vor Schlagregen geschützt und darf nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein.• Das Gerät MULTIWELD 250T/320T/400T erfüllt die Schutzklasse IP21:- Schutz vor Eindringen von gefährlichen Festkörperpartikeln mit Durchmesser von > 12,5 mm - Schutz vor vertikalem Wassertropfen.• Das Gerät MULTIWELD FV 220M ist IP23-Schutzart konform, d. h.: - das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm. - Schutzgitter gegen Sprühwasser (beliebige Richtungen bis 60° Abweichung von der Senkrechten).Dieses Gerät kann also im Freien verwendet werden gemäß der IP23-Schutzart.Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Beschädigungen, die durch falschen und gefährlichen Gebrauch des Gerätes von Personen und Gegenständen verursacht wurden.Schweißstreuströme können Schutzleiter, elektrische Geräte oder Installationen beschädigen und durch eine Überhitzung einen Brand verursachen.- Alle Schweißverbindungen müssen fest verbunden sein, und regelmäßig überprüft werden! - Das Gerät muss stabil befestigt und frei von elektrischen Problemen sein! - Alle elektrisch leitfähigen Teile der Schweißstromquelle, wie Gehäuse, Fahrwagen und Hebevorrichtungen festbinden oder aufhängen, damit sie isoliert sind! - Keine weiteren Gerätschaften wie Bohrer, Schleifvorrichtungen usw. auf die Schweißstromquelle, Fahrwagen oder Hebevorrichtungen legen ohne sie vorher zu isolieren!- Schweißbrenner oder Elektrodenhalter immer auf eine isolierte Fläche abstellen, wenn sie nicht benutzt werden. WARTUNG / HINWEISE
  • Die Wartung darf nur von einer qualizierten Person durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung wird empfohlen.• Stromversorgung durch Herausziehen des Steckers unterbrechen. Zwei Minuten warten, bevor mit der Arbeit begonnen wird. Im Innenbereich sind die Spannungen und Stromstärken hoch und gefährlich.• Regelmäßig das Gehäuseoberteil abnehmen und entstauben. Dabei den Halt der elektrischen Verbindungen mit einem isolierten Werkzeug durch eine qualizierte Person überprüfen• Zustand der Netzleitungs regelmäßig kontrollieren. Ist diese beschädigt, muss sie vom Hersteller, seinem Kundenservice oder einer anderen qualizierten Fachkraft ausgetauscht werden.• Belüftungsönungen der Schweißstromquelle für die Luftzufuhr und -abfuhr frei lassen.• Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieauadung und zum Starten von Motoren benutzt werden.

INSTALLATION - PRODUKTFUNKTION

Nur vom Hersteller geschultes und erfahrenes Fachpersonal ist zur Durchführung der Installation befugt. Vor Installation ist sicherzustellen, dass der Generator vom Netz abgeklemmt ist. Es wird empfohlen, die mit dem Gerät mitgelieferten Schweißkabel zu verwenden, um die optimalen Produkteinstellungen zu erhalten. BESCHREIBUNG Danke für Ihre Wahl! Für ein Höchstmaß an Zufriedenheit mit Ihrem Gerät lesen Sie bitte aufmerksam das Folgende: Die Geräte der Baureihe MULTIWELD sind halbautomatische Inverter MIG/MAG, Fülldraht- und E-Hand-Schweißgeräte. Sie haben eine manuelle Einstellung mit der zugehörigen Justiertabelle auf den Geräten. Sie sind geeigent zum Schweißen von Stahl, Edels- tahl und Aluminium.26

  • Das MULTIWELD 250T/320T wird mit einem 400V/16-A-Stecker, Typ EN 60309-1 (3P+N+PE) geliefert. Es muss an eine dreipha- sige 400V (50-60 Hz) Versorgung mit vorschriftsmäßig angeschlossenem Schutzleiter angeschlossen werden. • Das MULTIWELD 400T wird mit einem 400V/32-A-Stecker, Typ EN 60309-1 (3P+N+PE) geliefert. Es muss an eine dreiphasige 400V (50-60 Hz) Versorgung mit vorschriftsmäßig angeschlossenem Schutzleiter angeschlossen werden.
  • Die MULTIWELD FV 220M ist mit einen Schutzkontaktstecker (Schukostecker) (EEC7/7) ausgestattet und muss an einer einpha- sigen 230V/16A (50-60Hz) Schutzkontaktsteckdose mit vorschriftsmäßig angeschlossem Schutzleiter betrieben werden. Dieses Gerät verfügt über die Funktion «Flexible Voltage» und kann an einer geerdeten Netzleitung zwischen 110V und 230V (50 - 60Hz) angeschlossen werden. Der maximal aufgenommene Eektivstrom (I1e) Gerät angegeben. Überprüfen Sie, ob die Versorgung und deren Schutz (Siche- rung und/oder Sicherungsautomat) diesem Strom entsprechen. In einigen Ländern kann es notwendig sein den Stecker auszutau- schen, um mit der maximalen Leistung arbeiten zu können.
  • Das MULTIWELD FV 220M verfügt über die Funktion Protect 400 (P400) : das Gerät begibt sich in einen geschützten Zustand (Kontrollleuchte für die Schutzfunktion blinkt), wenn die angelegte Spannung über 265 V liegt. Die normale Funktionsweise wird wieder aufgenommen, sobald die angelegte Spannung in den Nennbereich zurückkehrt.

GEBRAUCH DER ELEKTRISCHEN VERLÄNGERUNG

Alle Verlängerungen müssen die für die Spannungsversorgung des Gerätes geeignete Größe und Querschnitt haben. Verlängerungsleitungen gemäß den nationalen Vorschriften verwendenEingangsspannung Querschnitt der Verlängerungsleitung (< 45 m).MULTIWELD 400T400 V - 3~4 mm²MULTIWELD 250T/320T2.5 mm²MULTIWELD FV 220M230 V - 1~110 V - 1~ GERÄTEBESCHREIBUNG (ABB. I) 1- Spulenhalterung 9- Gasverbinder2- Kabelhalterung hinten 10- Ein-/Ausschalter3- numerische Anzeige 11- Netzkabel4- Einstellung der Schweißparameter 12- Flaschenhalterung (1 Flasche max. 10 m³)5- Brenneranschluss EU Standard 13- Steckdose 36 VDC für Gasvorwärmgerät6- Polaritätswahlkabel Lagerbereich (FV 220M)7- Ausgang Masseklemme Zubehörbox (400T)8- Brennerhalterung 15- Schalter Drahtvorschub mit/ohne Gas16- Schalter Gasnachströmung BEDIENUNG (IHM) (FIG. VI)

Anzeige für Überhitzung / Überstromstärke (250T/320T/400T)Anzeige für Überhitzung / Überstromstärke / P400 (FV 220M)7- Anzeige MIG-Funktion2- Spannungsanzeige 8- 2T/4T-Funktionsschalter

3- Anzeige für Drahtgeschwindigkeit und Strom 9- MIG/E-Hand-Schalter

4- Stromanzeiger 10- dynamische Einstellung des Lichtbogens5- Drahtgeschwindigkeitsanzeiger 11-Einstellung der Drahtgeschwindigkeit (MIG) / Einstellung des Stroms (E-Hand-Schweißen)

6- Anzeige E-Hand-Schweißfunktion 12- Einstellung der Schweißspannung

INBETRIEBNAHME Der Ein-/Ausschalter bendet sich hinten am Gerät. Schalter auf «I» drehen, um den Generator anzustellen. Der Schalter darf während des Schweißens keinesfalls auf «O» gedreht werden. HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN VON STAHL/EDELSTAHL (MAG-MODUS) Ausgangsspannung auswählen und Drahtgeschwindigkeit einstellen anhand der Tabelle auf dem Gerät. Richten Sie sich nach der Werkstückstärke (Abb. VII). Das MULTIWELD 250T/320T kann Stahldraht Ø 0,6/1,2 mm und Fülldraht Ø 0,8/1,2 mm verschweißen.Das MULTIWELD 400T kann Stahl- und Edelstahldraht von Ø 0,6 bis 1,6 mm schweißen.Das MULTIWELD FV 220M kann Stahldraht Ø 0,6/1,0 mm und Fülldraht Ø 0,8/1,2 mm verschweißen. MULTIWELD 250T/320T/FV 220M : Im Auslieferungszustand ist das Gerät auf Ø 0,8 mm Stahldraht (Rolle Ø 0,8/1,0) ausgerüstet. MULTIWELD 400T : Im Auslieferungszustand ist das Gerät auf Ø 1,0 mm Stahldraht (Rolle Ø 1,0/1,2) ausgerüstet.27

Das Kontaktrohr, die Nut der Antriebsrolle und die Führungsseele des Brenners sind für auf diese Anwendung ausgewählt. Zum Schweißen mit einen Drahtdurchmesser von 0,6 mm, sollte der Brenner nicht länger als 3m sein. Das Kontaktrohr (Abb. II-A) und die Drahtförderrolle müssen ebenfalls gegen für 0,6mm Drahtdurchmesser geeignete Modelle getauscht werden. Die Rolle muss dann so eingebaut werden, dass die Aufschrift 0,6 mm sichtbar ist. Zum Stahlschweißen muss ein spezielles Schweißgas (Ar+CO2) benutzt. Das CO2-Verhältnis kann je nach Gastyp variieren. Zum Edelstahlschweißen muss eine Mischung mit bis 2% CO2 zu verwenden. Wenn Sie mit reinem CO2-Schutzgas schweißen, müssen Sie einen Gasvorwärmer an die Gasasche anschließen. Sie können ebenso ein Standard 36V-Vorwärmer benutzen, der an die im Gerät bendliche 36V-Steckdose in der Nähe der Drahtspule hinter der Seitentür (Abb. I-13) angeschlossen werden kann. An der 36V-Gleichspannungssteckdose können auch 36V Wechselspannungsvorwärmer betrieben werden. Für weiteren besonderen Bedarf kontaktieren Sie bitte den Gasfachhandel. Die Gasdurchussmenge beim Stahlschweißen liegt zwischen 8 und 12 Litern/Minute, je nach Umgebungsverhältnissen. HALBAUTOMATISCHES ALUMINIUM-SCHWEISSEN (MIG-MODUS) Ausgangsspannung auswählen und Drahtgeschwindigkeit einstellen anhand der Tabelle auf dem Gerät. Richten Sie sich nach der Werkstückstärke (Abb. VII). Das MULTIWELD 250T/320T/FV 220M kann Aluminiumdrähte in Ø 0,8 und 1,0 mm (Abb. II-B) verschweißen. Das MULTIWELD 400T kann Aluminiumdrähte in Ø 0,8 und 1,6 mm (Abb. II-B) verschweißen. Zum Schweißen von Aluminium ist reines Argon-(Ar)Gas nötig. Fragen Sie im Gasfachhandel um Rat. Die Gasdurchussmenge bei Aluminiumschweißen liegt zwischen 15 und 25 l/min, je nach den Umgebungsverhältnissen und der Erfahrung des Schweißers.Die Unterschiede bei der Verwendung von Stahl und Aluminium:- spezielle Drahtführungsrollen benutzen beim Alu-Schweißen.- Nur geringen Druck auf die Anpressrollen für den Drahtvorschub ausüben, um den Draht nicht zu verformen.- Das Kapillarrohr ausschließlich für Stahl-/Edelstahl-Schweißen verwenden. - Die Vorbereitung eines Alu-Brenners erfordert eine besondere Sorgfalt. Er hat eine Teon-Führungsseele zur Verminderung von Reibungen. Die Führungsseele nicht am Anschlussrand abschneiden. Sie muss über die Länge des Kapillarrohrs überstehen, das sie ersetzt, und dient ab den Rollen an zur Drahtführung.- Kontaktrohr: Ein dem Drahtdurchmesser entsprechendes SPEZIAL Aluminium Kontaktrohr benutzen.

FÜLLDRAHT-SCHWEISSEN «NO GAS»

Ausgangsspannung auswählen und Drahtgeschwindigkeit gemäß der Tabelle auf dem Gerät einstellen. Richten Sie sich nach der Werkstückstärke (Abb. VII). Der MULTIWELD 250T/320T/400T/FV 220M ist zum Fülldraht-Schweißen «No Gas» Ø 0,9 bis 1,2 mm bei Wechsel der Polaritätn (Abb. III - Anzugsdrehmoment max. 5 Nm). Für die Anwendung siehe Anweisungen auf Seite 84. Das Fülldrahtschweißen mit Stan- darddüse kann eine Überhitzung zur Folge haben und den Brenner beschädigen. Entfernen Sie die Originaldüse (Abb. III).

HALBAUTOMATISCHES MIG / MAG SCHWEISSEN

ANSCHLUSS UND HINWEISE• Masseklemme an Anschlussbuchse anschließen, positiv (+) oder negativ (-), je nach Drahttyp (im allgemeinen an Minus).MODUS-AUSWAHL UND EINSTELLUNG Auf die linke Taste drücken, um den Schweißmodus MIG/MAG auszuwählen. Auf die rechte Taste drücken, um das Verhalten des Brennertasters zu wählen: 2T oder 4T (das Einstellen der Brennertaste ist nur im MIG-Modus möglich).1. Einstellen der Schweißspannung:Schweißstrom mit Drehregler links je nach durchzuführender Arbeit jus-tieren. Anweisungen zur Spannung auf der Anzeige links.2. Einstellen der Drahtgeschwindigkeit:Drahtgeschwindigkeit mit zentraler Drehregler je nach durchzuführender Arbeit justieren. Anweisungen zur Geschwindigkeit auf der Anzeige rechts.3. Einstellen der Induktivität (Drossel):Induktivitätsniveau mit Drehregler rechts , justieren, relativer Wert von MIN bis MAX. Je niedriger das Induktivitätsniveau, desto härter und gerichte-ter wird der Lichtbogen wird. Je höher das Induktivitätsniveau desto weicher wird der Lichtbogen mit wenigen Spritzern.

MMA MINMAXinductance Die schwarzen Zonen sind in diesem Modus nicht nutzbar.4. Gasnachströmung (MULTIWELD 400)Dauer der Schutzgasnachströmung Es schützt das Werkstück vor Oxidation 0 s 1 s

Ausgangsspannung auswählen und Drahtgeschwindigkeit einstellen, gemäß den Empfehlungen, die in der Tabelle angezeigt wer- den, die auf dem Gerät erscheint. Sie richten sich nach den zu schweißenden Werkstückstärken (Abb. VII).28

EINBAU DER SPULE UND EINLEGEN DES DRAHTES (FIG.IV) MULTIWELD mit Aufnahmevorrichtung für Drahtspulen Ø 200/300 mm.

  • Kontaktrohr (Abb. D) und Düse (Abb.D) vom Brenner entfernen Abb. A:
  • Drahtspule auf Aufnahmedorn anbringen
  • Drahtrollenbremse justieren (4), um ein Nachdrehen der Rolle und das Verheddern des Drahtes beim Schweißstopp zu verhin- dern. Bremse generell nicht zu fest anziehen, um eine Überhitzung des Motors zu vermeiden. Abb B: MULTIWELD 250T/320T/FV 220 M : Bei den mitgelieferten Rollen handelt es sich um Doppelnut-Stahlrollen (0.8 und 1.0). MULTIWELD 400T : Bei den mitgelieferten Rollen handelt es sich um Doppelnut-Stahlrollen (1.0 und 1.2). - Zum Schweißen von Stahl und anderer Drähte benötigen Sie Drahtführungsrollen mit V-Form Nut. - Zum Aluminiumschweißen benötigen Sie Drahtführungsrollen mit U-Form Nut. Abb. C: Zum Einstellen des Anpressdrucks des Drahtvorschubs wie folgt vorgehen:
  • Lockern der Rändelschraube (3) bis zum Maximum und abnehmen, Draht einfügen und Drahtantrieb wieder schließen ohne festzuziehen.
  • Drahtantrieb starten durch Drücken des Brennertasters
  • Rändelschraube anziehen und dabei den Brennertaster gedrückt gehalten. Sobald der Draht transportiert wird, nicht mehr anziehen. Achtung: Bei Verwendung von Aluminiumdraht nur ein Minimum an Druck einstellen, um den Draht nicht zu verfor- men.
  • Draht ungefähr 5 cm aus dem Brenner überstehen lassen, Das für den Draht passende Kontaktrohr (Abb. D) sowie die passende Düse (Abb. E) am Brennerkopf anbringen. GASANSCHLUSS - Den für die jeweilige Gasasche passenden Druckminderer anbringen. Ihn am Schweißgerät mit den mitgeliefertem Schlauch anschließen und die beiden Schlauchschellen verwenden, um Undichtigkeiten zu vermeiden. - Die Gasasche mit der Kette sichern (Abb. V). - Gasdurchussmenge am Druckminderer einstellen. NB: Um die Einstellung der Gasdurchussmenge zu erleichtern, Antriebsrollen durch Drücken des Brennertasters aktivieren (Rän- delrad am Drahtvorschub lockern, um den Draht nicht zu transportieren). Maximaler Gasdruck: 0,5MPa (5bar). Diese Vorgehens- weise ist Schweissmodus «No Gas» nicht erforderlich. VERLETZUNGSGEFAHR DURCH BEWEGLICHE TEILE ! Die Drahtvorschübe haben bewegliche Teile, die Hände, Haare, Kleidung oder Werkzeuge erfassen und mitreißen, und somit Verletzungen verursachen können!
  • Nicht die Hand nach schwenkenden, beweglichen oder angetriebenen Teilen ausstrecken
  • Darauf achten, dass der Gehäusedeckel oder die Schutzabdeckungen während des Betriebs geschlossen bleiben!
  • Das Tragen von Handschuhen bei der Zuführung und Einfädelung des Schweißdrahtes sowie der Auswechslung der Drahtspule ist nicht erforderlich.29

ANSCHLUSS UND HINWEISE

  • Kabel, Elektrodenhalter und Masseklemme an Anschlussbuchse anschließen
  • Auf den Elektroden-Gehäusen angegebene Polaritäten und Schweißstromstärken beachten,
  • Elektrode aus Elektrodenhalter entfernen, wenn das Gerät nicht benutzt wird.

MODUS-AUSWAHL UND EINSTELLUNGEN

Linke Taste drücken zur Auswahl des E-Hand-Modus. Einstellung der Schweißstromstärke: Schweißstrom mit zentraler Drehregler je nach Elektrodendurchmesser und Schweißart einstellen. Hinweise sind auf der Anzeige rechts gegeben.

Die schwarzen Zonen sind in diesem Modus nicht nutzbar.

EINSTELLEN DES SCHWEISSSTROMS

Die folgenden Einstellungen entsprechen dem nutzbaren Strombereich gemäß dem Elektrodentyp und -durchmesser. Die Bereiche sind ziemlich weitgefasst, denn sie sind abhängig von der Anwendung und der Position des Schweißvorgangs. 250T / 320T / 400T Ø der Elektrode (mm) Rutilelektrode E6013 (A) Basiselektrode E7018 (A)

  • Das Polaritätswahlkabel darf beim E-Hand-Schweißen nicht angeschlossen sein, um Elektroden- und Massekabel an den entsprechenden Buchsen anschließen zu können.
  • Allgemeingültige Regeln beim Schweißen beachten.
  • Das Gerät ist mit einer speziellen Inverter-Funktion ausgestattet: Anti-Sticking ermöglicht ein leichtes Lösen der Elektrode, ohne sie im Falle des Festbrennens auszuglühen. Nach Aktivierung der Anti-Sticking-Funktion ungefähr drei Sekunden warten, bis der normale Schweißvorgang wieder aufgenommen werden kann.

SCHUTZFUNKTIONEN UND EMPFEHLUNGEN

Dieses Gerät verfügt über eine Lüftung, welche auf die Temperatur des Geräts reagiert. Wenn der Thermoschutz ausgelöst ist, liefert es kein Strom mehr. Die orangefarbene LED (Fig. VI-1) leuchtet, solange die Temperatur des Geräts nicht wieder auf den normalen Bereich abgesunken ist.

  • Die Lüftungsschlitze dürfen nicht abgedeckt werden, damit der Ein- und Austritt der Luft nicht beeinträchtigt wird.
  • Lassen Sie das Gerät nach dem Schweißvorgang und solange der Thermoschutz aktiviert ist eingeschaltet, so dass die Abkühlung erfolgen kann.

2 - Zu hoher Schweißstrom :

Dieses Gerät misst den Primärstrom. Ist der Schweißstrom zu hoch, so leuchtet die orangefarbene LED (Fig. VI-1). In diesem Fall muss das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden.

3 - P400 (nur am Modell FV 220M) :

Dieses Gerät verfügt über einen Schutz vor zu hoher Primärspannung. In diesem Fall blinkt die orangefarbene LED (Fig. VI-1) einmal pro Sekunde.30

  • Beachten Sie die herkömmlichen Richtlinien für das Schweissen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Belüftung ausreichend ist.
  • Arbeiten Sie nicht auf feuchten Oberächen. Verwenden Sie die in der Zubehörbox mitgelieferten Schellen, um Gasaustritt zu vermeiden. - Achten Sie darauf, dass die Gasasche vorschriftsmässig befestigt ist wie gezeigt auf Fig. V. - Regulieren Sie den Gasdurchsatz durch den Regler auf dem Druckminderer.

Die Kontrollleuchte für die Schutzfunktion wird aktiviert. Überschreitung der Einschaltdauer Umgebungstemperatur höher als 40°C verstopfte Lufteinlässe Warten bis Kontrollleuchte erlischt, erst dann weiter schweißen. Einschaltdauer beachten und für gute Belüftung sorgen. Die Kontrollleuchte für die Schutzfunktion blinkt. (nur MULTIWELD FV 220M) Netzspannung oberhalb des Maxima- lwertes. Elektrische Anlage von einer qualilzierten Person überprüfen lassen. Drahtvorschubgeschwindigkeit ist nicht konstant Fette verstopfen die Önung des Kontaktrohrs. Kontaktrohr reinigen oder austauschen, Anti- haftspray benutzen. Der Draht rutscht in den Antriebsrollen durch.

  • Druck des Rollenantriebs kontrollieren oder Rollen ersetzen
  • Drahtdurchmesser entspricht nicht der Rolle
  • Falsche Drahtseele im Brenner Drahtvorschubmotor funktioniert nicht. Bremse der Drahtrolle oder Rollenantrieb zu fest. Bremse und Rollenantrieb lockern Problem in der Stromversorgung Prüfen, ob der Schalter auf Position "EIN" steht Schlechte Drahtförderung Drahtführungsschlauch veschmutzt oder beschädigt Reinigen oder ersetzen Anpressdruck der Rollen unzureichend Anpressdruck der Rollen erhöhen Drahtrollenbremse zu fest Bremse lockern Kein Schweißstrom Fehlerhafter Anschluss an Netzversor- gung Anschluss überprüfen und ob Spannung auf allen Phasen ist. Fehlerhafte Masseverbindung Massekabel prüfen (Anschluss und Zustand der Klemme) Leistungsschütz funktioniert nicht Brennertaster kontrollieren Drahtstau in Antriebsrollen Führungsseele verformt Führungsseele und Körper des Brenners über- prüfen Draht blockiert im Brenner Ersetzen oder reinigen Fehlendes Kapillarrohr Vorhandensein des Kapillarrohrs überprüfen Drahtgeschwindigkeit zu hoch Drahtgeschwindigkeit reduzieren Schweißnaht ist porös Gasdurchussmenge unzureichend Gasdurchussmenge justieren (15 bis 20 ltr/min) Werkstück reinigen Gasasche leer Austauschen Gasqualität unzureichend Austauschen Luftzirkulation oder Windeinuss Luftzug vermeiden, Schweißzone schützen. Gasdüse verschmutzt Gasdüse reinigen oder austauschen Schlechte Drahtqualität Geeigneten Schweißdraht für MIG-MAG verwen- den Schweißäche von schlechter Qualität (Rost usw.) Werkstück vor dem Schweißen reinigen Zu hohe Spritzerbildung durch Funken Lichtbogenspannung zu niedrig oder zu hoch Schweißparameter überprüfen Massekontakt schlecht Masseklemme kontrollieren und so nah wie möglich an der Schweißstelle positionieren Schutzgas unzureichend Gasdurchussmenge justieren Kein Gas am Brennerausgang Fehlerhafte Gasverbindung Gasanschluss überprüfen. Magnetventil überprüfen31

GEBRUIK VAN VERLENGSNOER

  • Environment related failures (pollution, rust, dust). In case of failure, return the unit to your distributor together with: - The proof of purchase (receipt etc ...) - A description of the fault reported. GARANTIE Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg). Die Garantieleistung erfolgt nicht bei:
  • Durch Transport verursachten Beschädigungen.
  • Normalem Verschleiß der Teile (z.B. : Kabel, Klemmen, usw.) sowie Gebrauchsspuren.
  • Von unsachgemäßem Gebrauch verursachten Defekten (Sturz, harte Stöße, Demontage).
  • Durch Umwelteinüsse entstandene Defekte (Verschmutzung, Rost, Staub). Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlages durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler. GARANTÍA La garantía cubre todos los defectos o vicios de fabricación durante 2 años, a partir de la fecha de compra (piezas y mano de obra) La garantía no cubre:

250T / 320T : FV 220M : NO GAS GAS 400T :85

ACHTUNG ! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch vor Inbetriebnahme des Geräts.

Invertergleichs- tromquelle.

Invertergleichs- tromquelle.

Das Gerät erfüllt die Norm EN 60974-1 und EN 60971-10 der Geräteklasse A

Das Gerät entspricht der Norm EN 60974-5.

Schweißen mit umhüllter Elektrode (E-Handschweißen)

Geeignet für Schweißarbeiten im Bereich mit erhöhten elektrischen Risiken.

Schutz vor Eindringen von festen Fremdkörpern (Durchmesser >12,5mm = Finger einer Hand). Schutz gegen Berühren mit einem Finger und senkrecht fallendes Tropfwasser.

Schutz gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen von Feststoffen mit einem Durchmesser >12,5 mm und Schutz gegen Regen, der auf 60° aus der Vertikalen gerichtet ist

Einschaltdauer: 10 min - 40°C, richtlinienkonform EN60974-1.

Entsprechender Schweißstrom

Entsprechende Arbeitsspannung

Dreiphasige Netzversorgung mit 50 oder 60Hz

Einphasige Netzversorgung mit 50 oder 60Hz

Maximaler Versorgungsstrom

Maximaler effektiver Versorgungsstrom

Gerät entspricht europäischen Richtlinien. Die Konformität- serklärung nden Sie auf unsere Webseite.

EAC-Konformitätszeichen (Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft)

Das Gerät entspricht den britischen Richtlinien und Normen. Die Konformitätserklärung für Grossbritannien ist auf unserer Internetseite verfügbar (siehe Titelseite).

Für die Entsorgung Ihres Gerätes gelten besondere Bestim- mungen (sondermüll) gemäß europäische Bestimmung 2012/19/EU. Es darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden!

Recyclingprodukt, das gesondert entsorgt werden muss.

Das Gerät entspricht die marokka- nischen Standards. Die Konformitätserklärung Cم (CMIM) ist auf unserer Webseite verfügbar (siehe Titelseite).

Drahtgeschwindigkeit

Gasventil einschalten

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Produktinformationen

Marke : GYS

Modell : Multiweld 400T

Kategorie : Schweißgerät