KFH 178 R - Fräsmaschine Fein - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KFH 178 R Fein
Originalbetriebsanleitung.Translation of the Original Instructions. Verwendete Symbole, Abkürzungen und Begriffe. Symbol, Zeichen Erklärung Die beiliegenden Dokumente wie Betriebsanleitung und Allgemeine Sicherheitshinweise unbedingt lesen. Den Anweisungen im nebenstehenden Text oder Grafik folgen! Den Anweisungen im nebenstehenden Text oder Grafik folgen! Allgemeines Verbotszeichen. Diese Handlung ist verboten! Vor diesem Arbeitsschritt den Netzstecker aus der Netzsteckdose ziehen. Sonst besteht Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigtes Anlaufen des Elektrowerkzeugs. Rotierende Teile des Elektrowerkzeugs nicht berühren. Beim Arbeiten Augenschutz benutzen. Beim Arbeiten Gehörschutz benutzen. Beim Arbeiten Handschutz benutzen. Warnung vor scharfen Kanten der Einsatzwerkzeuge, wie z. B. Schneiden der Schneidmes- ser. Eine berührbare Oberfläche ist sehr heiß und dadurch gefährlich. Griffbereich Zusatzinformation. Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft. Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien von Großbritannien (England, Wales, Schottland). Dieser Hinweis zeigt eine möglicherweise gefährliche Situation an, die zu ernsten Verlet- zungen oder zum Tod führen kann. Ausgemusterte Elektrowerkzeuge und andere elektrotechnische und elektrische Erzeug- nisse getrennt sammeln und einer umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Einschalten Ausschalten arretiert nicht arretiert Erzeugnis mit doppelter oder verstärkter Isolierung ~ (a. c.) Wechselstrom Kleine Drehzahl Große Drehzahl Typ Wendeschneidplatte WARNUNG18
Zu Ihrer Sicherheit. Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anwei- sungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anwei- sungen für die Zukunft auf. Verwenden Sie dieses Elektrowerkzeug nicht, bevor Sie diese Betriebsanleitung sowie die bei- liegenden „Allgemeinen Sicherheitshinweise“ (Schriftennummer 3 41 30 465 06 0) gründlich gelesen und vollständig verstanden haben. Bewahren Sie die genannten Unterlagen zum späteren Gebrauch auf und überreichen Sie diese bei einer Weitergabe oder Ver- äußerung des Elektrowerkzeugs. Beachten Sie ebenso die einschlägigen nationalen Arbeitsschutzbestimmungen. Bestimmung des Elektrowerkzeugs: Handgeführte Kantenfräsmaschine für den Einsatz im professionellen Bereich durch eingewiesenes Bedien- personal mit den von FEIN zugelassenen Einsatzwerk- zeugen und Zubehör in wettergeschützter Umgebung: – zur Bearbeitung von Werkstücken aus Stahl, Stahl- guss, Feinkornstahl, Edelstahl, Aluminium, Alumini- umlegierungen, Messing und Kunststoff – für den gewerblichen Einsatz in Industrie und Hand- werk – zur Vorbereitung von K-, V-, X- und Y-förmigen Schweißfugen – zum Anbringen von Sichtkanten im Anlagen-, Geräte- und Maschinenbau – zur Verrundung von Kanten zur optimalen Lackier- vorbereitung oder als Anstoßschutz Kupferpaste (Cu) Siehe Abschnitt „Bedienungshinweise.“ Einölen (**) Kann Ziffern oder Buchstaben enthalten (Ax – Zx) Kennzeichnung für interne Zwecke Symbol, Zeichen Erklärung Zeichen Einheit international Einheit national Erklärung
, rpm, r/min /min Bemessungs-Leerlaufdrehzahl
W W Leistungsaufnahme
WWLeistungsabgabe U V V Bemessungsspannung f Hz Hz Frequenz M... mm mm Maß, metrisches Gewinde Ø mm mm Durchmesser eines runden Teils ° ° α =Fasenwinkel (Winkel Fräskopf) mm mm c (max., 45°)=max. Fasenlänge a (max., 45°)=max. Fasenhöhe (Einstellmaß) mm mm R=Radius kg kg Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01
dB dB Schalldruckpegel
dB dB Schallleistungspegel
pCpeak dB dB Spitzenschalldruckpegel K... Unsicherheit m/s
Schwingungsemissionswert nach EN 62841 (Vektorsumme dreier Richtungen) m, s, kg, A, mm, V, W, Hz, N, °C, dB, min, m/s
Basis- und abgeleitete Einheiten aus dem Inter- nationalen Einheitensystem SI. max max
Dieses Elektrowerkzeug ist auch für den Gebrauch an Wechselstromgeneratoren mit ausreichender Leistung gedacht, die der Norm ISO 8528, Ausführungsklasse G2 entsprechen. Dieser Norm wird insbesondere nicht entsprochen, wenn der sogenannte Klirrfaktor 10 % überschreitet. Im Zweifel informieren Sie sich über den von Ihnen benutzten Generator. Spezielle Sicherheitshinweise. Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungs- führenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen. Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwin- gen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für dieses Elektrowerkzeug vorgesehen und empfohlen wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung. Verwenden Sie keine beschädigten Einsatzwerkzeuge. Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung die Wende- schneidplatten auf Absplitterungen und Risse, Ver- schleiß oder starke Abnutzung. Wenn das Elektrowerkzeug oder das Einsatzwerkzeug herunter- fällt, überprüfen Sie, ob es beschädigt ist, oder verwen- den Sie ein unbeschädigtes Einsatzwerkzeug. Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung. Verwenden Sie je nach Anwendung Vollgesichtsschutz, Augen- schutz oder Schutzbrille. Soweit angemessen, tragen Sie Staubmaske, Gehörschutz, Schutzhandschuhe oder Spezialschürze, die kleine Schleif- und Materialpartikel von Ihnen fernhält. Die Augen sollen vor herumflie- genden Fremdkörpern geschützt werden, die bei ver- schiedenen Anwendungen entstehen. Staub- oder Atemschutzmaske müssen den bei der Anwendung entstehenden Staub filtern. Wenn Sie lange lautem Lärm ausgesetzt sind, können Sie einen Hörverlust erleiden. Achten Sie bei anderen Personen auf sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich. Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss persönliche Schutzausrüstung tragen. Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener Ein- satzwerkzeuge können wegfliegen und Verletzungen auch außerhalb des direkten Arbeitsbereichs verursa- chen. Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Starten stets gut fest. Beim Hochlaufen auf die volle Drehzahl kann das Reaktionsmoment des Motors dazu führen, dass sich das Elektrowerkzeug verdreht. Wenn möglich, verwenden Sie Zwingen um das Werk- stück zu fixieren. Halten Sie niemals ein kleines Werk- stück in der einen Hand und das Elektrowerkzeug in der anderen, während Sie es benützen. Durch das Festspan- nen kleiner Werkstücke haben Sie beide Hände zur besseren Kontrolle des Elektrowerkzeugs frei. Legen Sie das Elektrowerkzeug niemals ab, bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum Stillstand gekommen ist. Das sich drehende Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kon- trolle über das Elektrowerkzeug verlieren können. Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht laufen, während Sie es tragen. Ihre Kleidung kann durch zufälligen Kon- takt mit dem sich drehenden Einsatzwerkzeug erfasst werden, und das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren. Reinigen Sie regelmäßig die Lüftungsschlitze Ihres Elek- trowerkzeugs. Das Motorgebläse zieht Staub in das Gehäuse, und eine starke Ansammlung von Metallstaub kann elektrische Gefahren verursachen. Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht in der Nähe brennbarer Materialien. Funken können diese Materi- alien entzünden. Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge, die flüssige Kühlmittel erfordern. Die Verwendung von Wasser oder anderen flüssigen Kühlmitteln kann zu einem elektrischen Schlag führen. Sichern Sie das Werkstück. Ein mit einer Spannvorrich- tung gehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als in Ihrer Hand. Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme die Netzanschluss- leitung und den Netzstecker auf Beschädigungen. Empfehlung: Betreiben Sie das Elektrowerkzeug immer über einen Fehlerstromschutzschalter (RCD) mit Bemessungsfehlerstrom von 30 mA oder weniger. Rückschlag und entsprechende Sicherheitshin- weise Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden oder blockierten drehenden Einsatzwerk- zeugs. Verhaken oder Blockieren führt zu einem abrup- ten Stopp des rotierenden Einsatzwerkzeugs. Dadurch wird ein unkontrolliertes Elektrowerkzeug gegen die Drehrichtung des Einsatzwerkzeugs an der Blockier- stelle beschleunigt. Wenn die Wendeschneidplatte im Werkstück hakt oder blockiert, kann sich die Kante der Wendeschneid- platte, die in das Werkstück eintaucht, verfangen und dadurch die Wendeschneidplatte ausbrechen oder einen Rückschlag verursachen. Der Wendeschneidplat- ten-Halter bewegt sich dann auf die Bedienperson zu oder von ihr weg, je nach Drehrichtung des Wende- schneidplatten-Halters an der Blockierstelle. Hierbei können Wendeschneidplatten auch brechen. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehler- haften Gebrauchs des Elektrowerkzeugs. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. Halten Sie das Elektrowerkzeug gut fest und bringen Sie Ihren Körper und Ihre Arme in eine Position, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Die Bedienper- son kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlag- und Reaktionskräfte beherrschen.20
Arbeiten Sie besonders vorsichtig im Bereich von Ecken, scharfen Kanten usw. Verhindern Sie, dass Einsatz- werkzeuge vom Werkstück zurückprallen und verklem- men. Das rotierende Einsatzwerkzeug neigt bei Ecken, scharfen Kanten oder wenn es abprallt, dazu, sich zu verklemmen. Dies verursacht einen Kontrollverlust oder Rückschlag. Führen Sie das Einsatzwerkzeug stets in der gleichen Richtung in das Material, in der die Schneidkante das Material verlässt (entspricht der gleichen Richtung, in der die Späne ausgeworfen werden). Führen des Elek- trowerkzeugs in die falsche Richtung bewirkt ein Aus- brechen der Schneidkante des Einsatzwerkzeuges aus dem Werkstück, wodurch das Elektrowerkzeug in diese Vorschubrichtung gezogen wird. Vermeiden Sie ein Blockieren der Wendeschneidplatte oder zu hohen Anpressdruck. Führen Sie keine größere als die maximal zulässige Fasenhöhe ein. Eine Überlas- tung der Wendeschneidplatten erhöht deren Bean- spruchung und die Anfälligkeit zum Verkanten oder Blockieren und damit die Möglichkeit eines Rückschlags oder Wendeschneidplattenbruchs. Meiden Sie den Bereich vor und hinter der rotierenden Wendeschneidplatte. Wenn Sie die Wendeschneid- platte im Werkstück von sich wegbewegen, kann im Falle eines Rückschlags das Elektrowerkzeug mit der sich drehenden Wendeschneidplatte direkt auf Sie zugeschleudert werden. Drehen bzw. ersetzen Sie stumpf gewordene Wende- schneidplatten oder solche bei denen die Beschichtung abgenützt ist, rechtzeitig. Stumpfe Wendeschneidplat- ten erhöhen die Gefahr, dass die Maschine hängenbleibt und ausbricht. Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht ohne Führungsteller. Weitere Sicherheitshinweise Beim Arbeiten Gehörschutz benutzen. Wendeschneidplatten, Wendeschneidplatten-Halter, Werkstück und Späne können nach dem Arbeiten heiß sein. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Verwenden Sie nur scharfe, unbeschädigte Wende- schneidplatten. Halten Sie Ihre Hände vom Fräsbereich und von den Ein- satzwerkzeugen fern. Richten Sie das Elektrowerkzeug nicht gegen sich selbst, andere Personen oder Tiere. Es besteht Verlet- zungsgefahr durch scharfe oder heiße Einsatzwerk- zeuge. Verwenden Sie eine stationäre Absauganlage, blasen Sie häufig die Lüftungsschlitze aus und schalten Sie einen Fehlerstromschutzschalter (RCD) vor. Bei extre- men Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Elek- trowerkzeuges absetzen. Die Schutzisolierung des Elektrowerkzeuges kann beeinträchtigt werden. Es ist verboten Schilder und Zeichen auf das Elek- trowerkzeug zu schrauben oder zu nieten. Eine beschä- digte Isolierung bietet keinen Schutz gegen elektrischen Schlag. Bearbeiten Sie kein magnesiumhaltiges Material. Es besteht Brandgefahr. Bearbeiten Sie kein CFK (Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) und kein asbesthaltiges Material. Diese gel- ten als krebserregend. Ersetzen Sie einen beschädigten oder rissigen Zusatz- handgriff. Betreiben Sie das Elektrowerkzeug nicht mit defektem Zusatzhandgriff. Hand-Arm-Vibrationen Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungs- pegel ist entsprechend einem in EN 62841 genormten Messverfahren gemessen worden und kann für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander ver- wendet werden. Er eignet sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungsbelastung. Der angegebene Schwingungspegel repräsentiert die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Schwingungspegel abweichen. Dies kann die Schwin- gungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelas- tung sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeit- raum deutlich reduzieren. Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwin- gungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elek- trowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsabläufe. Emissionswerte für Vibration Ermittelt bei einer 45°Fase. Verwendetes Material: S235JR, Materialstärke: 30 mm KFH17-8 (**) Arbeitsverfahren Bewertete Beschleunigung*
1. Arbeitsschritt (c = 5 mm) 5,4 m/s
- Dieser Messwert ist material- und anwendungsabhängig und kann dadurch auch überschritten werden.21
Umgang mit gefährdenden Stäuben Bei Werkstoff abtragenden Arbeitsvorgängen mit die- sem Werkzeug entstehen Stäube, die gefährlich sein können. Berühren oder Einatmen von einigen Stäuben z. B. von Asbest und asbesthaltigen Materialien, bleihaltigem Anstrich, Metall, einigen Holzarten, Mineralien, Silikat- partikeln von gesteinshaltigen Werkstoffen, Farblöse- mitteln, Holzschutzmitteln, Antifouling für Wasserfahrzeuge kann bei Personen allergische Reakti- onen und/oder Atemwegserkrankungen, Krebs, Fort- pflanzungsschäden auslösen. Das Risiko durch das Einatmen von Stäuben hängt von der Exposition ab. Verwenden Sie eine auf den entstehenden Staub abge- stimmte Absaugung sowie persönliche Schutzausrüs- tungen und sorgen Sie für eine gute Belüftung des Arbeitsplatzes. Überlassen Sie das Bearbeiten von asbesthaltigen Material nur den Fachleuten. Holzstaub und Leichtmetallstaub, heiße Mischungen aus Schleifstaub und chemischen Stoffen können sich unter ungünstigen Bedingungen selbst entzünden oder eine Explosion verursachen. Vermeiden Sie Funkenflug in Richtung Staubbehälter sowie Überhitzung des Elek- trowerkzeugs und des Schleifguts, leeren Sie rechtzeitig den Staubbehälter, beachten Sie die Bearbeitungshin- weise des Werkstoffherstellers sowie die in Ihrem Land gültigen Vorschriften für die zu bearbeitenden Materi- alien. Bedienungshinweise. Führen Sie das Elektrowerkzeug nur eingeschaltet gegen das Werkstück. Andernfalls können Werk- stück und Einsatzwerkzeuge beschädigt werden. Bei der Bearbeitung muss die Führungsrolle stets am Werkstück anliegen. Entfernen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug zuerst vom Werkstück und schalten es anschlie- ßend aus. Andernfalls können Werkstück und Einsatz- werkzeuge beschädigt werden. Wenn sich die Vibrationen des Elektrowerkzeugs deutlich erhöhen, überprüfen Sie die Einstellungs- parameter für das jeweilige Einsatzmaterial und den Zustand des Einsatzwerkzeuges. Verletzungsgefahr durch Späne. Halten Sie immer Ihre Hände, Klei- dung usw. von Spänen fern. Versuchen Sie nicht, das Einsatzwerkzeug zu entfernen, wenn es sich noch dreht. Dies kann schwere Verletzungen verursachen. Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten des Fräskopfes. Berühren Sie nicht die scharfen Kanten des Fräskopfes. Verbrennungsgefahr. Das Einsatz- werkzeug kann bei der Anwendung heiß werden. Lassen Sie das Einsatzwerkzeug abkühlen: – nach dem Ablegen des Elektrowerkzeugs – vor dem Werkzeugwechsel. Drehen oder wenden Sie bei Bedarf die achtfach ein- setzbaren Wendeschneidplatten. Achten Sie darauf, dass Fräskopf, Führungsrolle und Wendeschneidplatten je Anwendung variieren können. Verwenden Sie hier- für nur für die Anwendung zugelassene Zubehöre. Achten Sie bei Fasen- und Radiusbearbeitung darauf, dass abhängig vom Material die richtige Drehzahlstufe eingestellt ist. Durch Brennen, Plasma- oder Laserschneiden können verschiedene Materialien an den Kanten aufhärten. Dadurch können die angegebenen Richtwerte sehr stark abweichen. Fasenhöhe einstellen (siehe Seite 9/10) Verwenden Sie Fasen-Wendeschneidplatten, diese sind als Zubehör erhältlich. Stellen Sie die Fasenhöhe „a“ über das Einstellmaß am Führungsteller ein. Fertigen Sie ein Probestück an. Da die Skala eine Toleranz von ca. ± 1 mm (ca. 1/32'') aufweist, kann eine Nachjustierung erforderlich sein. Die Nachjustierung erfolgt über die zweite Skala (Ziffern 1 bis 15) am Führungsteller. Je Zif- fer wird der Führungsteller um 0,1 mm (1/254'') ver- stellt. Das maximale, materialabhängige Einstellmaß sowie die empfohlene Drehzahlstufe entnehmen Sie den beiden folgenden Tabellen. Radiusmaß einstellen (siehe Seite 10) Verwenden Sie Radius-Wendeschneidplatten, diese sind als Zubehör erhältlich. Das Einstellmaß des Füh- rungstellers muss auf den jeweiligen Radius angepasst werden. Die Werte für das Einstellmaß entnehmen Sie dem jeweiligen Zubehör. Die materialabhängige Dreh- zahlstufe entnehmen Sie den beiden folgenden Tabel- len. KFH17-15 (**) Arbeitsverfahren Bewertete Beschleunigung*
1. Arbeitsschritt (c = 5 mm) 3,7 m/s
3. Arbeitsschritt (c = 15 mm) 4,3 m/s
- Dieser Messwert ist material- und anwendungsabhängig und kann dadurch auch überschritten werden. WARNUNG WARNUNG WARNUNG
Die angegebenen Werte sind Erfahrungswerte und können nicht garantiert werden. Instandhaltung und Kundendienst. Bei extremen Einsatzbedingungen kann sich bei der Bearbeitung von Metallen leitfähiger Staub im Innern des Elektrowerkzeugs absetzen. Die Schutzisolierung des Elektrowerkzeugs kann beeinträchtigt werden. Blasen Sie häufig den Innenraum des Elektrowerkzeugs durch die Lüftungs- schlitze mit trockener und ölfreier Druckluft aus und schalten Sie einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) vor. Reinigen und schmieren Sie bei Bedarf das Gewinde der Höhenverstellung am Führungsteller. Schrauben Sie den Führungsteller ab und drehen Sie den Führungstel- lerhalter heraus. Reinigen Sie beidseitig das Gewinde, und ölen Sie es ein. Produkte, die mit Asbest in Berührung gekommen sind, dürfen nicht zur Reparatur gegeben werden. Entsorgen Sie mit Asbest kontaminierte Produkte entsprechend den im Land gültigen Vorschriften zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle. Wenn die Anschlussleitung des Elektrowerkzeugs beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder sei- nen Vertreter ersetzt werden. Die aktuelle Ersatzteilliste dieses Elektrowerkzeuges finden Sie im Internet unter www.fein.com. Folgende Teile können Sie bei Bedarf selbst austau- schen: Einsatzwerkzeuge, Fräskopf, Führungsrolle Gewährleistung und Garantie. Die Gewährleistung auf das Erzeugnis gilt gemäß den gesetzlichen Regelungen im Lande des Inverkehrbrin- gens. Darüber hinaus leistet FEIN Garantie entspre- chend der FEIN-Hersteller-Garantieerklärung. Im Lieferumfang Ihres Elektrowerkzeugs kann auch nur ein Teil des in dieser Betriebsanleitung beschriebenen oder abgebildeten Zubehörs enthalten sein. Konformitätserklärung. Die CE-Erklärung gilt nur für Länder der Europäischen Union und der EFTA (European Free Trade Associa- tion) und nur für Produkte, die für den EU- oder EFTA- Markt bestimmt sind. Nach dem Inverkehrbringen des Produkts auf dem EU-Markt, verliert das UKCA-Zei- chen seine Gültigkeit. Die UKCA-Erklärung gilt nur für den britischen Markt (England, Wales und Schottland) und nur für Produkte, die für den britischen Markt bestimmt sind. Nach dem Inverkehrbringen des Produkts auf dem britischen Markt verliert das CE-Zeichen seine Gültigkeit. Die Firma FEIN erklärt in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den auf der letzten Seite dieser Betriebsanleitung angegebenen einschlägigen Bestim- mungen entspricht. Technische Unterlagen bei: C. & E. Fein GmbH Hans-Fein-Straße 81 73529 Schwäbisch Gmünd-Bargau, Germany Umweltschutz, Entsorgung. Verpackungen, ausgemusterte Elektrowerkzeuge und Zubehör einer umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Zubehörauswahl (siehe Seite 16). Verwenden Sie nur original FEIN-Zubehör. Das Zube- hör muss für den Elektrowerkzeug-Typ bestimmt sein. A Fräskopf B Fasen-Wendeschneidplatten C Radius-Wendeschneidplatten D Führungsrolle KFH17-8 (**): Max. Einstellmaß (gilt für 45° Fase und Radius) empfohlene Drehzahlstufe [mm] [inch] Aluminium 5,7 4/16 6 Stahl 400 N/mm
Max. Einstellmaß (gilt für 45° Fase und Radius) empfohlene Drehzahlstufe [mm] [inch] Aluminium 10,6 7/16 6 Stahl 400 N/mm
EinfachAnleitung