CSC SYS 50 EBI - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Akku-Kreissäge |
| Marke | Festool |
| Modell | CSC SYS 50 EBI |
| Transportmaße | 512 x 396 x 296 mm |
| Tischhöhe | 228 mm |
| Gewicht (ohne Akkus) | 20,2 kg |
| Motorspannung | 36 V |
| Leerlaufdrehzahl | 6.800 U/min |
| Kompatible Akkus | Festool BP 18 ≥ 4 Ah (zwei erforderlich) |
| Sägeblattbohrung | 20 mm |
| Neigungswinkel | -10° bis 47° |
| Maximale Schnitthöhe (bei 0°) | 48 mm |
| Maximale Schnittbreite (bei 90°) | 450 mm |
| Gehrungswinkel | 0° bis 70° |
| Integrierter Datenchip | Ja (automatische Aufzeichnung) |
| Bildschirm und Bedienung | Bedienmodul mit Bildschirm, Drehwähler, Tasten für Winkel/Höhe |
| Bluetooth | Ja (für Festool Work App) |
| Schalldruckpegel | 85 dB(A) |
| Schallleistungspegel | 98 dB(A) |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | Holz, Schichtstoffplatten, Kunststoff, Nichteisenmetalle (mit Spezialklingen) |
Häufig gestellte Fragen - CSC SYS 50 EBI FESTOOL
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BEDIENUNGSANLEITUNG CSC SYS 50 EBI FESTOOL
Unterzeichnet für und im Namen von/ Signed on behalf of and in name of/ Signé pour et au nom de
Festool GmbH
Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY Wendlingen, 2022-09-06

Markus Stark
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999
1 Symbole....9
2 Sicherheitshinweise....9
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 14
4 Technische Daten 14
5 Geräteelemente.... 15
6 Bedienmodul.... 15
7 Inbetriebnahme....15
8 Akkupack....16
9 Einstellungen.... 16
10 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......20
11 Transport....21
12 Wartung und Pflege.... 22
13 Zubehör.... 23
14 Umwelt.... 23
15 Allgemeine Hinweise.... 24
16 Fehlerbehebung....24
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Quetschgefahr für Finger und Hände!

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel tragen!

Schutzbrille tragen!

Nicht in den Hausmüll geben.

Gerät enthält einen Chip zur Daten- speicherung. Siehe Kapitel 15.2

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Tipp, Hinweis

Handlungsanweisung

Akkupack einsetzen.

Akkupack abnehmen.

Drehrichtung der Säge und des Sägeblatts

Einstellmarkierung Parkposition

Sägeblatt zum Spaltkeilwechsel über das Bedienmodul in Parkposition fahren.
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnis-
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
Beachten Sie die Betriebsanleitung des Ladegeräts und des Akkupacks.
2.2 Sicherheitshinweise für Tischkreissägen
1) Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise
- Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
- Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung
Deutsch
und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
- Befestigen Sie nach Fertigstellung von Arbeitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabdeckung und Spaltkeil erforderlich ist, unverzüglich wieder das Schutzsystem. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verringern das Risiko von Verletzungen.
- Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.
- Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
- Damit der Spaltkeil funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
2) Sicherheitshinweise für Sägeverfahren

GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fin- und Händen nicht in die Nähe des Sä-atts oder in den Sägebereich. Ein Mo- der Unachtsamkeit oder ein Ausrut- n könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin en und zu ernsthaften Verletzungen n.
- Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.
- Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.
- Üben Sie bei Längsschnitten die Zuführkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
- Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.
- Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesägten Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.
- Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.
- Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.
-
Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.
-
Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen oder verdrehen Sie das Werkstück nicht. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, trennen Sie es vom Akku-pack und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.
- Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.
- Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz- Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.
3) Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmen- den Sägeblatts oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werk- stück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.
In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei einem Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
- Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
- Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.
- Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
- Verwenden Sie bei verdeckten Säge-
schnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder
Auftrennen im Umschlagverfahren) einen
Druckkamm, um das Werkstück gegen
Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit
einem Druckkamm können Sie das Werk-
stück bei Rückschlag besser kontrollieren.
– Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintau-chende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können. - Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
- Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
- Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.
- Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen,
Deutsch
zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.
4) Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen - Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Akkupack, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen am Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.
- Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
- Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben. Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Unfällen führen.
- Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder von der Staubabsaugung. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
- Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
- Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder
rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Säge konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
- Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.
- Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
2.3 Sicherheitshinweise für das vormontierte Sägeblatt
Verwendung
– Die auf dem Sägeblatt angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden.
- Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließlich zur Verwendung in Kreissägen bestimmt.
- Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden!
- Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemindert.
- Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahndicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden.
- WARNUNG! Werkzeuge mit sichtbaren Ris-sen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
- Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen.
- Bei der Montage der Werkzeuge muss sichergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannfläche des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen.
- Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig.
- Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt werden.
- Spannschrauben müssen nach den Anleitungen des Herstellers angezogen werden.
- Zum Einstellen des Bohrungsdurchmessers von Kreissägeblättern an den Spindeldurchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Ringe, verwendet werden. Die Verwendung loser Ringe ist nicht zulässig.
- Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
– Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden. - Werkzeug regelmäßig entharzen und reinigen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwischen 4,5 bis 8).
- Stumpfe Schneiden können an der Spanfläche bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden.
- Transport des Werkzeugs nur in einer geeigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
Wartung und Pflege
2.4 Weitere Sicherheitshinweise

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten.
- Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube
kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften.
- Zum Schutz Ihrer Gesundheit einen geeigneten Atemschutz tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Beschädigungen wie Risse oder Weissbrüche aufweisen. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges reparieren.
- Keine Netzteile oder Fremd-Akkupacks zum Betreiben des Akku-Elektrowerkzeugs verwenden. Keine Fremd-Ladegeräte zum Laden der Akkupacks verwenden. Die Verwendung von nicht vom Hersteller vorgesehenem Zubehör kann zu einem elektrischen Schlag und/oder schweren Unfällen führen.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:

- Schutzbrille tragen!
- Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät mit Antistatik-Saugschlauch anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.
- Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
2.6 Restrisiken
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschriften können beim Betreiben des Elektrowerkzeugs noch Gefahren entstehen, z.B. durch:
- Berühren von sich drehenden Teilen: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube,
- Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse,
- Wegfliegen von Werkstückteilen,
- Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschädigten Werkzeugen,
- Geräuschemission,
- Staubemission.
2.7 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L _PA = 85 dB(A)
Schallleistungspegel L _WA = 98 dB(A)
Unsicherheit K = 3 dB


VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
- Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die CSC SYS 50 ist als transportable Formatkreissäge (Tischkreissäge mit integriertem Schiebetisch) vorgesehen zum Sägen von Holz, laminierten Holzplatten und Kunststoff.
Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern können die Maschinen auch zum Sägen von ungehärteten Eisenmetallen und Buntmetallen verwendet werden.
Sie wird nicht empfohlen zum Sägen von mineralischen Plattenwerkstoffen wie z. B. Gipskarton. Der abrasive Staub führt zu hohem Verschleiß an den elektrischen Antrieben.
Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bearbeitet werden.
Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
3.1 Sägeblätter
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
-
Sägeblattdurchmesser 168 mm
-
Schnittbreite 1,8 mm
- Aufnahmebohrung 20 mm
- Stammblattdicke 1,2 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 9500 min ^-1
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Stahl) dürfen nicht verwendet werden.
4 Technische Daten
| Akku-Format-kreissäge | CSC SYS 50 |
| Motorspannung 36 V | --- |
| Drehzahl (Leerlauf) 6800 min | -1 |
| Geeignete Akku-packs | Festool BaureiheBP 18 ≥ 4 Ah |
| Aufnahmebohrung ∅ 20 mm | |
| Neigungswinkel -10° - 47° | |
| Schnitthöhe bei 0° | 0 - 48 mm* |
| Schnitthöhe bei 45° | 0 - 34 mm* |
| Schnitthöhe bei 47° | 0 - 33 mm* |
| Schnitthöhe bei -2° | 0 - 48 mm* |
| Schnitthöhe bei -10° | 21 - 32 mm* |
| Kappschnittbreitebei 90° | 450 mm |
| Kappschnittbreitebei 45° | 340 mm |
| Kappschnittbreitebei 70° | 140 mm |
| Parallelschnittbreite 280 mm | |
| Gehrungswinkel 0 - 70° | |
| Transportmaß 512 x 396 x 296 mm | |
| Tischhöhe 228 mm | |
| Frequenz | 2402 Mhz - 2480 Mhz |
| Äquivalente isotropeStrahlungsleistung(EIRP) | <10 dBm |
| Gesamtgewicht ohne Akkupacks | 20,2 kg |
* Aufgrund von Fertigungstoleranzen bei Sägeblatt und Elektrowerkzeug können auch höhere Schnitte möglich sein.
5 Geräteelemente
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung.
[1-1] Grifffläche
[1-2] Kühlluftöffnung
[1-3] Hauptschalter
[1-4] Status LED
[1-5] Klemmhebel Winkelrastanschlag fixieren
[1-6] Schiebetisch
[1-7] Nut für Winkelrastanschlag
[1-8] Nut für Festool FS-Zwinge
[1-9] Tischeinsatz
[1-10] Innensechskantschlüssel
[1-11] Spaltkeil Verdecktschnitt
[1-12] Spaltkeil mit Schutzabdeckung
[1-13] Schiebestock in Schiebestockgarage
[1-14] Parallelanschlag
[1-15] Skala Schnittbreite Längsschnitte
[1-16] Tischverbreiterung
[1-17] Arretierung Tischverbreiterung
[1-18] Bedienmodul
[1-19] Staubfangbeutel
[1-20] Winkelrastanschlag
[1-21] Arretierhebel Schiebetisch
[1-22] Verschlussklammer
[1-23] Systainerhaube
[1-24] Tragegriff
6 Bedienmodul
6.1 Elemente des Bedienmoduls
| [2-1] | Winkeltaste |
| [2-2] | Höhentaste |
| [2-3] | Display |
| [2-4] | Drehrad |
| [2-5] | Start-Schalt |
| [2-6] | Stopp-Schalt |
6.2 Displayelemente
Abhängig vom Kontext, werden im Display [2-3] unterschiedliche Elemente angezeigt.
[2-7] Position Seite X von Y (bei Assisten- ten)
[2-8] Hinweisgrafik Dialog
[2-9] Infotext Dialog
[2-10] Fokuslinie Auswahlmöglichkeit
[2-12] Schnittwinkel (Hauptbildschirm)
[2-13] Schnitthöhe (Hauptbildschirm)
[2-14] Kapazitätsanzeige Akkupacks
[2-15] Status Bluetooth®-Verbindung (bei aktiver Bluetooth®-Funktion)
[2-16] Favoritenbelegung (Hauptbildschirm)
7 Inbetriebnahme
7.1 Elektrowerkzeug aufstellen

WARNUNG
Unfallgefahr
Elektrowerkzeug kippt auf unebenem Untergrund.
▶ Auf sicheren Stand des Elektrowerkzeuges achten. Die Auflagefläche muss eben, in gutem Zustand und frei von lose herumliegenden Gegenständen (z. B. Spänen und Schnittresten) sein.
▶ Elektrowerkzeug in einer waagerechten ebenen Position mit den Gummifüßen auf eine feste ebene Unterlage stellen.
▶ Verschlussklammer [1-22] auf beiden Seiten des Elektrowerkzeugs lösen.
▶ Systainerhaube [1-23] nach oben abheben.
7.2 Erst-Inbetriebnahme
Nach dem ersten Einschalten des Elektrowerkzeugs startet am Display folgender Ablauf
- Einstellung von Sprache und Einheit.
- Der Assistent "Erste Schritte" erklärt die Grundbedienung des Elektrowerkzeugs.
- Initiale Referenzfahrt wird durchlaufen.
- Schnitthöhe auf Null kalibrieren (siehe Kapitel 9.5).
- Hauptbildschirm (Schnittwinkel / Schnitthöhe) wird angezeigt.
Wird die Referenzfahrt unterbrochen, wird diese beim nächsten Einschalten des Elektrowerkzeugs erneut angefordert.
7.3 Ein-/Ausschalten
Elektrowerkzeug einschalten
▶ Akkupacks einsetzen (siehe Kapitel 8).
▶ Hauptschalter [1-3] drücken.
LED [1-4] leuchtet auf. Wenn eine Referenzfahrt erforderlich ist, wird dies im Display angezeigt.
▶ Referenzfahrt durchführen: Drehrad [2-4] drücken und gedrückt halten.
Um dauerhaft präzise Arbeitsergebnisse zu erzielen, empfehlen wir, nach einem Transport des Elektrowerkzeugs eine Referenzfahrt durchzuführen.
Sägeblatt einschalten
▶ Gewünschte Einstellungen am Bedienmodul vornehmen (siehe Kapitel 9.1).
▶ Werkstück auflegen und ggf. mittels Festool FS-Zwinge in der Nut [1-8] am Schiebetisch befestigen.
▶ Hände aus dem Sägebereich fernhalten.
▶ Start-Schalter [2-5] drücken
Sägeblatt startet.
Sägeblatt ausschalten
▶ Zum Ausschalten des Sägebetriebes den Stopp-Schalter [2-6] drücken.
Dreht das Sägeblatt dennoch weiter: Elektrowerkzeug am Hauptschalter [1-3] ausschalten oder Akkupack abziehen. Festool Service kontaktieren.
Elektrowerkzeug ausschalten
- Warten bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist.
▶ Elektrowerkzeug am Hauptschalter [1-3] ausschalten.
Nach 4 Stunden ohne Bedienung schaltet sich das Elektrowerkzeug vollständig aus. (Zeit kann über die Festool Work App geändert werden.)
8 Akkupack
Vor dem Einsetzen des Akkupacks die Akkuschnittstelle auf Sauberkeit prüfen. Eine Verschmutzung der Akkuschnittstelle kann den korrekten Kontakt behindern und zu Schäden an den Kontakten führen.
Ein gestörter Kontakt kann zu Überhitzung und Beschädigung des Geräts führen.
[3A]
Akkupack abnehmen.
[3B]

Akkupack einsetzen - bis zum Einrasten.
Der Betrieb des Elektrowerkzeugs ist nur möglich, wenn beide Akkupacks eingesetzt sind und über ausreichende Ladekapazität verfügen. Geeignete Akkupacks siehe Kapitel 4.
8.1 Kapazitätsanzeige
Der Ladezustand der Akkupacks wird am Display und in der Festool Work App angezeigt. Die Nummerierung der Akkupacks [3B-1] befindet sich neben den Akkuschnittstellen.
① Weitere Infos zu Ladegerät und Akkupack mit Kapazitätsanzeige finden Sie in den Betriebsanleitungen von Ladegerät und Akkupack.
9 Einstellungen

Ergänzende Informationen siehe www.festool.com/QuickGuide-CSCSYS
9.1 Einstellungen am Bedienmodul
Achten Sie darauf, dass der Bereich um das Sägeblatt frei ist, wenn Sie Einstellungen am Sägeblatt vornehmen.
Folgende Einstellungen können über das Bedienmodul vorgenommen werden:
- Sprache
- Einheit
- Drehzahl
– Schnitthöhe (Sägeblatthöhe) - Schnitthöhe kalibrieren
– Schnittwinkel (Sägeblattwinkel) - Schnittwinkel kalibrieren
- Favoriten auswählen und belegen
- Referenzfahrt
– Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
Für folgende Einstellungen steht ein Assistent im Menü zur Verfügung:
- Referenzfahrt
- Erste Schritte
- Schnitthöhe kalibrieren
- Schnittwinkel kalibrieren
- Sägeblatt wechseln
Navigieren
Navigieren durch ein Menü, einen Assistent oder durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten
▶ Drehrad [2-4] nach rechts oder links drehen.
Hauptmenü aufrufen
▶ Drehrad zweimal drücken.
Auswählen
Einen Assistent starten oder eine Auswahl be- stätigen
▶ Drehrad drücken.
9.2 Festool Work App\*
Mithilfe der Festool Work App kann das Elektrowerkzeug konfiguriert werden. Hierfür muss mindestens einer der beiden eingesetzten Akkupacks ein Bluetooth® Akkupack sein.
① Verbindung des Akkupacks via Bluetooth®, siehe Betriebsanleitung Akkupack.
In der Festool Work App finden Sie weitere Informationen zur Bedienung des Elektrowerkzeugs.
* Nicht für jedes Land verfügbar.
9.3 Drehzahl einstellen
Die Drehzahl kann am Bedienmodul in 6 Stufen an die Anforderungen des Werkstücks angepasst werden.
9.4 Schnitthöhe einstellen
Die Schnitthöhe am Bedienmodul einstellen.
▶ Höhentaste [2-2] betätigen.
▶ Innerhalb 10 Sekunden am Drehrad [2-4] die gewünschte Schnitthöhe einstellen.
i Um den Einstellmodus schon vor Ablauf der 10 Sekunden zu beenden: Höhentaste betätigen.
i Einstellung der Schnitthöhe in Zehntelstufen: Drehrad während des Drehens gedrückt halten.
9.5 Schnitthöhe kalibrieren
Bei der ersten Inbetriebnahme sowie nach einer Veränderung des Sägeblattdurchmessers muss die Schnitthöhe kalibriert werden. Ein veränderter Sägeblattdurchmesser kann durch Nachschärfen oder Austauschen des Sägeblatts entstehen.
Die Kalibrierung starten Sie über den Menüpunkt "Schnitthöhe kalibrieren" am Display. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Display.
▶ Drehrad drücken, um das Sägeblatt bis unter den Tisch abzusenken.
▶ Eine kurze Abfallleiste auf den Schiebetisch am Winkelrastanschlag legen (wie bei einem Kappschnitt).
▶ Drehrad drücken, um den Schritt zu bestätigen.
▶ Sägeblatt am Start-Schalter [2-5] einschalten.
▶ Einen Kappschnitt durchführen. Dabei das Drehrad langsam drehen um das Sägeblatt langsam und schrittweise nach oben zu bewegen.
Kratzt das Sägeblatt an der Abfallleiste, ist der Nullpunkt erreicht und das Sägeblatt kann ausgeschaltet werden.
▶ Drehrad drücken, um diese Einstellung als neue Nullposition zu speichern.
9.6 Schnittwinkel einstellen

VORSICHT
Quetschgefahr Beim Einstellen des Schnittwinkels bewegt sich der Absaugkanal mit.
▶ Hände oder Gegenstände nicht zwischen Absaugkanal und Schiebetisch bringen.
Den Schnittwinkel am Bedienmodul einstellen.
▶ Winkeltaste [2-1] betätigen.
▶ Innerhalb von 10 Sekunden am Drehrad [2-4] den gewünschten Winkel einstellen.
i Um den Einstellmodus schon vor Ablauf der 10 Sekunden zu beenden: Winkeltaste betätigen.
i Einstellung des Schnittwinkels in Zehntelstufen: Drehrad während des Drehens gedrückt halten.
9.7 Schnittwinkel kalibrieren
Wenn die Säge den eingegebenen Schnittwinkel nicht mehr korrekt sägt:
- Den Schnittwinkel über den Assistent am Bedienmodul kalibrieren.
9.8 Favoriten
Vier häufig verwendete Kombinationen aus Schnitthöhe und Schnittwinkel können als Favorit gespeichert werden. Als fünfter nicht änderbarer Favorit "P" ist die Parkposition gespeichert. Dieser wird nur angezeigt, wenn in der aktuellen Position die Systainerhaube nicht aufgesetzt werden könnte.
Favorit auswählen
- Im Hauptbildschirm mit dem Drehrad ein Favoritenpaar [2-11] auswählen.
▶ Drehrad drücken und Halten bis die Sägeblattposition vollständig angefahren wurde.
Favorit speichern
▶ Gewünschte Kombination aus Schnitthöhe und Schnittwinkel einstellen.
▶ Winkeltaste und Höhentaste gleichzeitig drücken.
- Mit dem Drehrad die gewünschte Favoritenposition [2-11] wählen.
- Auswahl durch Drücken des Drehrads bestätigen.
9.9 Spaltkeil

WARNUNG
Verletzungsgefahr
- Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug das Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten und den Akkupack vom Elektrowerkzeug abnehmen.

WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Niemals ohne Spaltkeil arbeiten.
Spaltkeil mit Schutzabdeckung [1-12]
Nach Möglichkeit immer den Spaltkeil mit Schutzabdeckung verwenden.
Spaltkeil Verdecktschnitt [1-11]
Für verdeckte Schnitte oder Nuten.
Spaltkeil demontieren Möglichkeit 1 [4A]
▶ ① Sägeblatt über das Bedienmodul in Park-position fahren (Favorit "P" auswählen).
▶ Infensechskantschlüssel [1-10] in die Öffnung am Leistungsschild drücken, gedrückt halten und ③ Spaltkeil nach oben abziehen.
▶ Inensechskantschlüssel wieder in die vorgesehene Halterung [1-10] setzen.
Spaltkeil demontieren Möglichkeit 2 [4B]
▶ Abdeckplatte demontieren (siehe Kapitel 9.16).
▶ ① Spaltkeilverriegelung drücken, gedrückt halten und Spaltkeil nach oben abziehen.
▶ Abdeckplatte wieder montieren.
Spaltkeil montieren [4C]
▶ Spaltkeil von oben eindrücken bis er einrastet. WARNUNG! Verletzungsgefahr! Wirksame Verrastung des Spaltkeils prüfen.
9.10 Absaugung

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
▶ Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschließen. Nicht den Staubfangbeutel verwenden.
Eigenabsaugung
Das Anschlussstück [5-1] des Staubfangbeutels [5-3] mit einer Rechtsdrehung am Absaugstutzen [5-2] befestigen.
- Zum Entleeren das Anschlussstück des Staubfangbeutels mit einer Linksdrehung vom Absaugstutzen abnehmen.
Durch Verstopfungen in der Schutzhaube können Sicherheitsfunktionen beeinträchtigt werden. Um Verstopfungen zu vermeiden ist es daher besser, mit einem Absaugmobil mit voller Saugleistung zu arbeiten.
Beim Sägen (z. B. von MDF) kann es zu statischer Aufladung kommen. Arbeiten Sie dann mit einem Absaugmobil und einem Antistatik-Saugschlauch.
Festool Absaugmobil
An den Absaugstutzen [5-2] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurchmesser von 27 mm angeschlossen werden. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs wird in das Anschlussstück [5-2] gesteckt.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
9.11 Tischverbreiterung [6]
Zur Vergrößerung der Arbeitsfläche bei Längsschnitten ab ca. 95 mm.
▶ ① ② Tischverbreiterung aufklappen.
▶ Tischverbreiterung zuklappen.
9.12 Parallelanschlag
Parallelanschlag montieren
▶ Bild [7]
▶ Bild [8]
▶ Bild [9A]
Schnittbreite Längsschnitte einstellen
Anschlagschiene [9-1] einstellen
i Für Winkelschnitte oder sehr niedrige Werkstücke die Anschlagschiene [9-1] drehen [9B]. Die niedrige Seite zeigt dann zum Sägeblatt.
9.13 Schiebetisch einstellen
Der Schiebetisch kann in zwei Positionen fixiert werden.
Arbeitsposition
▶ Hinterste Position A, Bild [10]
Sägeblattwechselposition
▶ Vorderste Position B, Bild [10]
VORSICHT! Verletzungsgefahr. Den Schiebetisch immer fixieren, wenn dieser nicht zum Schieben verwendet wird.
9.14 Winkelrastanschlag
Der Winkelrastanschlag kann als Quer- bzw. Winkelanschlag (Gehrungsanschlag) eingesetzt werden.

WARNUNG
Unfallgefahr durch Einsatzwerkzeug
▶ Anschlagschiene [13-1] darf nicht in die Schnittbereiche hineinreichen.
- Sämtliche Schrauben und Drehknöpfe des Winkelrastanschlags müssen während des Sägens fest angezogen sein.
Winkelrastanschlag montieren / positionieren
▶ Bild [11]
Winkel einstellen
▶ Bild [12]
Winkelrastanschlag rastet an 13 gebräuchlichen Winkeleinstellungen.
Anschlagschiene seitliche Position einstellen
▶ Bild [13]
9.15 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeignet ist. Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kapitel 3.1).
Farbe Werkstoff Symbol
Gelb Holz

Rot Laminat, Mineralwerkstoff

Blau Aluminium, Kunststoff

9.16 Sägeblatt wechseln

WARNUNG
Verletzungsgefahr
- Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug das Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten und den Akkupack vom Elektrowerkzeug abnehmen.

VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
Sägeblattwechselposition
▶ Sägeblatt über das Bedienmodul [14-9] in Sägeblattwechselposition fahren.
Abdeckplatte demontieren
▶ Schiebetisch [14-12] in die vorderste Position bringen. Dort mit dem Arretierhebel [14-7] verriegeln.
- Mit beiliegendem Innensechskantschlüssel [14-2] die Schraube [14-11] an der Abdeckplatte lösen.
▶ Abdeckplatte [14-8] abnehmen.
Sägeblatt demontieren
▶ Spaltkeil [14-10] demontieren (siehe Kapitel 9.9)
▶ Spindelstopptaste [14-1] nach unten drücken und die Schraube [14-3] mit dem Innensechskantschlüssel öffnen (Linksgewinde).
▶ Schraube und Flansch [14-4] abnehmen und Sägeblatt nach oben herausnehmen.
Sägeblatt montieren
▶ WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Verschmutzung prüfen und nur saubere und unbeschädigte Teile verwenden!
Deutsch
▶ Neues Sägeblatt und äußeren Flansch einsetzen.
WARNUNG! Die Drehrichtung von Sägeblatt [14-5] und Säge [14-6] müssen übereinstimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein. In eingesetztem Zustand ist die Beschriftung des Sägeblattes nicht zu sehen.
▶ Die Schraube fest anziehen (Linksgewinde).
▶ Abdeckplatte [14-8] einsetzen und fest-schrauben.
▶ Spaltkeil einsetzen.
▶ Innensechskantschlüssel in die vorgesehene Halterung [1-10] setzen.
10 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug
10.1 Sicheres Arbeiten

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise
sowie folgende Regeln:
Vor Beginn
- Sicherstellen, dass die Sägeblatt-Schutzabdeckung unbeschädigt ist und bei allen Schnittwinkeln und Schnitthöhen das Sägeblatt nicht berührt. Die Klappen an der Sägeblatt-Schutzabdeckung müssen frei beweglich sein.
- Tischplatte, Abdeckplatte und Tischeinsatz dürfen keine Beschädigungen (z. B. Einschnitte am Sägespalt) aufweisen. Tauschen Sie beschädigte Teile unverzüglich aus.
- Arbeiten Sie nie ohne eingesetzte Abdeckplatte, Serviceklappe oder Tischeinsatz.
- Festen Sitz des Sägeblatts überprüfen.
- VORSICHT! Überhitzungsgefahr! Vor dem Anwenden vergewissern, dass der Akku-pack sicher eingerastet ist.
- Das Werkstück spannungsfrei und eben auflegen.
Beim Arbeiten
- Kippgefahr! Elektrowerkzeug kann kippen wenn übergroße Werkstücke oder zu schwere Werkstücke bearbeitet werden.
- Tragen Sie keine Schutzhandschuhe beim Sägen. Schutzhandschuhe können vom Sägeblatt erfasst werden und die Hand in das Sägeblatt ziehen.
-
Korrekte Arbeitsposition: Auf der Schiebetischseite neben der Sägeblattflucht.
-
Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile. Umstehende Personen können verletzt werden. Abstand halten.
- Vermeiden Sie durch eine angepasste Vorschubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende Werkstoff, desto kleiner sollte die Vorschubgeschwindigkeit sein.
– Die Position des Elektrowerkzeugs nie bei laufendem Sägeblatt ändern. - Den Schiebestock [1-12] bei Nichtbenutzung in der Schiebstockgarage (Bild 1) aufbewahren.
10.2 Einsatzarten
Die Säge kann eingesetzt werden als
- Formatkreissäge
mit Schiebetische und Queranschlag.
- Tischkreissäge
mit arretiertem Schiebetisch und Längsanschlag.
10.3 Kappschnitte
Kapp- und Winkelschnitte an der linken Seite des Elektrowerkzeugs durchführen. Stets den Winkelrastanschlag verwenden (siehe Kapitel 9.14).
10.4 Winkelschnitte
▶ Für Winkelschnitte den Spaltkeil mit Schutzabdeckung verwenden (siehe Kapitel 9.9).
▶ Den Parallelanschlag demontieren.
▶ Winkelrastanschlag im Schiebetisch positionieren (siehe Kapitel 9.14).
▶ Schiebetischfixierung lösen (siehe Kapitel 9.13).
▶ Werkstück mit Winkelrastanschlag führen.
10.5 Längsschnitte
▶ Den Spaltkeil mit Schutzabdeckung montieren (siehe Kapitel 9.9).
▶ Den Winkelrastanschlag demontieren (siehe Kapitel 9.14).
▶ Den Parallelanschlag montieren (siehe Kapitel 9.12).
▶ Längsschnitt durchführen.
10.6 Gehrungslängsschnitte
▶ Spaltkeil mit Schutzabdeckung verwenden (siehe Kapitel 9.9).
▶ Den Winkelrastanschlag demontieren (siehe Kapitel 9.14).
▶ Den Parallelanschlag montieren (siehe Kapitel 9.12).
▶ Wenn das Sägeblatt in Richtung Parallelanschlag geneigt wird [9B]:
▶ Die Anschlagschiene [9-1] so drehen, dass die niedrige Seite zum Sägeblatt zeigt, damit mehr Platz für den Schiebestock entsteht und das Sägeblatt nicht in Kontakt mit der Anschlagschiene kommt.
- Wenn dennoch nicht ausreichend Platz für den Schiebestock zwischen Schutzabdeckung und Anschlagschiene vorhanden ist, dann einen Schiebeblock* verwenden.
Um ein Verklemmen und einen Rückschlag des Werkstücks zu verhindern, die Anschlagschiene so einstellen, dass deren hinteres Ende auf Höhe einer 45°-Linie zur Sägeblattmitte liegt.
▶ Neigungswinkel des Sägeblatts am Bedien-modul einstellen (siehe Kapitel 9.6).
▶ Werkstück am Parallelanschlag führen.
* Nicht im Lieferumfang enthalten.
10.7 Verdecktschnitte

WARNUNG
Unfallgefahr durch Rückschlag
- Direkt im Anschluss an Arbeiten, die das Entfernen des Spaltkeils mit Schutzabdeckung erfordern, unbedingt wieder den Spaltkeil mit Schutzabdeckung installieren.
Komplizierte Verdecktschnitt-Verfahren wie Eintauchsägen und Auskehlen sind nicht zulässig.
i Verwenden Sie für Verdecktschnitte einen Druckkamm*, damit das Werkstück während des Schnittes fest auf den Tisch gedrückt wird.
* Nicht im Lieferumfang enthalten.
Für Verdecktschnitte den Spaltkeil Verdecktschnitt verwenden (siehe Kapitel 9.9).
Nuten
▶ Nuttiefe (=Schnitthöhe) am Bedienmodul einstellen (siehe Kapitel 9.4).
▶ Parallelanschlag einstellen (siehe Kapitel 9.12).
▶ Spaltkeil Verdecktschnitt montieren (siehe Kapitel 9.9).
▶ Werkstück am Parallelanschlag führen.
▶ Vorgang wiederholen bis zur gewünschten Nutbreite.
Falzen
i Den ersten Schnitt in die schmale Seite des Werkstückes sägen.
▶ Schnitthöhe des ersten Schnittes am Bedienmodul einstellen (siehe Kapitel 9.4).
▶ Parallelanschlag einstellen (siehe Kapitel 9.12).
Der erste Schnitt in die schmale Seite des Werkstückes kann durchgeführt werden.
▶ Werkstück wenden.
▶ Schnitthöhe des zweiten Schnittes einstellen.
▶ Parallelanschlag einstellen.
① Abstand zum Parallelanschlag so wählen, dass die bereits gesägte Nut nicht an der Seite des Anschlags liegt.
Der zweite Schnitt an der schmalen Seite des Werkstückes kann durchgeführt werden.
10.8 Blockierungen entfernen [15]
![FESTOOL CSC SYS 50 EBI - Blockierungen entfernen [15] - 1](/content/2026/04/601818/images/fcd03c7d3525ee11d3c2ff653db1dd082a863009ce4f504df12addac1a00e164.jpg)
WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug das Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten und den Akkupack vom Elektrowerkzeug abnehmen.
▶ Abdeckplatte demontieren (siehe Kapitel 9.16).
▶ Sägeblattklappe [15-1] entriegeln und nach unten schwenken.
▶ VORSICHT! Schutzhandschuhe tragen.
Werkstückreste entfernen, Bereich um das Sägeblatt absaugen.
▶ Sägeblattklappe schließen, Abdeckplatte montieren.
▶ Innensechskantschlüssel in die vorgesehene Halterung [1-10] setzen.
11 Transport

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Elektrowerkzeug kann beim Tragen aus der Hand gleiten.
▶ Elektrowerkzeug stets mit beiden Händen an den vorgesehenen Grifflächen [1-1] beidseits des Elektrowerkzeugs halten.
▶ Beim Tragen am Tragegriff [1-24] sicherstellen, dass der Deckel mit beiden Verschlussklammern gesichert ist.

VORSICHT
Verletzungsgefahr
Schiebetisch kann ausfahren. Tischverbreiterung kann ausklappen.
▶ Der Transport des Elektrowerkzeugs muss stets in der dafür vorgesehenen Transportstellung erfolgen.
11.1 Elektrowerkzeug sichern (Transportstellung)
▶ Sägeblatt über das Bedienmodul in Parkposition fahren (Favorit "P" auswählen).
▶ Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten (siehe Kapitel 7.3).
▶ Schiebetisch fixieren (siehe Kapitel 9.13).
▶ Tischverbreiterung zuklappen (siehe Kapitel 9.11).
Anschlagschienen zusammenschieben bis die beiden Einstellmarkierungen Parkposition (siehe Kapitel 1) zueinander zeigen.
▶ Parallelanschlag am Elektrowerkzeug in Parkposition bringen [16B].
▶ Spaltkeil mit Schutzabdeckung und restliches Zubehör im Deckel verstauen [16A]. Der Winkelrastanschlag kann auch am Elektrowerkzeug in Parkposition angebracht werden [16B].
▶ Deckel schließen und mit den beiden Verschlussklammern sichern.
Elektrowerkzeug ist in Transportstellung.
12 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Akkupack von dem Elektrowerkzeug abnehmen.
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden-dienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
- Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
▶ Staubablagerungen, Splitter und Späne durch Absaugen entfernen (siehe Kapitel 10.8).
12.1 Höhe Tischverbreiterung nachstellen
▶ Bild [17]
12.2 Schiebetischhöhe nachstellen [18]
Stimmt die Höhe des Schiebetisches nicht mehr mit der Höhe der Tischplatte überein:
▶ Schiebetisch in die vorderste Position bringen.
▶ Abdeckkappe [18-1] entfernen und Schraube darunter lösen.
▶ Schiebetisch in die hinterste Position bringen.
▶ Abdeckkappe [18-2] entfernen und Schraube lösen.
▶ Die Höhe des Schiebetisches mit den Einstellschrauben [18-3] und [18-4] nachstellen.
Rechtsdrehen = Absenken
Linksdrehen = Anheben
▶ Schrauben [18-1] und [18-2] festziehen (3,5 Nm) und Abdeckkappen aufsetzen.
12.3 Schiebetisch Maximalhub nachstellen [19]
Lässt sich der Schiebetisch nicht mehr über den maximalen Verschiebebereich bewegen:
▶ Schiebetisch manuell (mit Kraft) jeweils in die Endlagen vorne und hinten bewegen bis die Kante des Schiebetisches auf den Hub-Markierungen [19-1] liegt.
12.4 Laufbahnen des Schiebetisches reinigen [20]
Lässt sich der Schiebetisch nur schwergängig bewegen, kann dies an Verschmutzungen in den Laufbahnen des Schiebetisches oder in den Kugellagern liegen.
- Vier Laufbahnen in der Führung des Schiebetisches [20-1] und vier Laufbahnen am Schiebetisch [20-2] mit einem Lappen reinigen.
Läuft der Schiebetisch weiterhin schwergängig, wenden Sie sich an den Hersteller oder an eine autorisierte Servicewerkstätte.
12.5 Winkelrastanschlag nachstellen
Nachstellen der Rechtwinkligkeit:
▶ Bild [21]
12.6 Endanschläge reinigen [22]
Wenn die Referenzfahrt fehlschlägt: Endanschläge von Höhen- und Winkeleineinstellung reinigen.
▶ Sägeblatt auf die höchste Position fahren.
▶ Schnittwinkel auf 0° einstellen.
▶ Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten und Akkupacks abnehmen.
▶ Tischverbreiterung aufklappen.
▶ Servizeklappe [22-1] abnehmen.
▶ Erdanschläge Höhe unten [22-3] und Winkel [22-4] mit einer Bürste reinigen.
▶ Serviceklappe einsetzen und mit der Schraube [22-2] festziehen.
- Akkupacks einsetzen und Elektrowerkzeug am Hauptschalter einschalten.
▶ Sägeblatt vollständig nach unten fahren.
▶ Elektrowerkzeug am Hauptschalter ausschalten und Akkupacks abnehmen.
▶ Serviceklappe [22-1] abnehmen.
5 Endanschläge Höhe oben [22-5] mit einer Bürste reinigen.
▶ Serviceklappe einsetzen und mit der Schraube [22-2] festziehen.
▶ Abdeckplatte demontieren (siehe Kapitel 9.16).
▶ 6 Endanschläge Winkel [22-6]+[22-7] mit einer Bürste reinigen.
▶ Abdeckplatte montieren.
Bei Problemen mit diesem Vorgehen kontaktieren Sie eine autorisierte Servicewerkstätte oder den Hersteller.
12.7 Parallelanschlag zum Sägeblatt ausrichten [23]
Bei Ausrissen auf der Werkstückoberseite links vom Sägeblatt (auf der Seite des Winkel-rastanschlages)
▶ Schraube [23-1] eindrehen. Parallelanschlag bewegt sich in Richtung A.
Bei Ausrissen rechts vom Sägeblatt (auf der Seite des Parallelanschlages)
▶ Schraube [23-1] ausdrehen. Parallelanschlag bewegt sich in Richtung B.
① Eine Umdrehung der Schraube [23-1] entspricht einer Bewegung in Richtung A oder B von ca. 3,1 mm
Ggf. muss die Klemmkraft des Parallelanschlags neu eingestellt werden (siehe Kapitel 12.8).
▶ Schraube [23-1] eindrehen: Klemmkraft muss reduziert werden.
▶ Schraube [23-1] ausdrehen: Klemmkraft muss erhöht werden.
12.8 Klemmkraft Parallelanschlag nachstellen [24]
▶ Eindrehen der Schraube [24-1] erhöht die Klemmkraft.
- Lösen der Schraube verringert die Klemmkraft.
12.9 Schiebetisch zum Sägeblatt ausrichten [25]
▶ Schiebetisch in die vorderste Position bringen und verriegeln.
▶ Abdeckkappe [25-1] entfernen.
1 Zum Lösen auf die beiden Punkte drücken.
▶ A3deckkappe abziehen.
▶ A3leckkappe [25-2] entfernen und Schraube darunter leicht lösen.
▶ Schiebetisch in die hinterste Position bringen.
▶ Adeckkappe [25-3] entfernen und Schraube darunter leicht lösen.
▶ D5n Freischnitt mit der Schraube [25-4] nachstellen. ACHTUNG : Schraube [25-5] NICHT verstellen. Schiebetisch läuft sonst schwergängig.
▶ + ⑤ schrauben festziehen.
▶ Alle Abdeckkappen wieder aufsetzen.
13 Zubehör
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de.
14 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Vor dem Entsorgen, sofern vorhanden, sind entladene Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vom Altgerät zu trennen. Somit können Altbatterien und Akkus einem geordneten Recycling zugeführt werden.
Deutsch
Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zur den Rücknahmestellen für eine ordnungsgemäße Entsorgung sind unter www.festool.de/recycling einsehbar.
Informationen zur REACH: www.festool.de/reach
15 Allgemeine Hinweise
15.1 Bluetooth®
Die Wortmarke Bluetooth® und die Logos sind eingetragene Marken von Bluetooth SIG, Inc. und werden von der TTS Tooltechnic Sys-
tems AG & Co. KG und somit von Festool unter Lizenz verwendet.
15.2 Informationen zum Datenschutz
Das Elektrowerkzeug enthält einen Chip zur automatischen Speicherung von Maschinen- und Betriebsdaten. Die gespeicherten Daten enthalten keinen direkten Personenbezug. Die Daten können mit speziellen Geräten kontaktlos ausgelesen werden, und werden von Festool ausschließlich zur Fehlerdiagnose, Reparatur- und Garantieabwicklung sowie zur Qualitätsverbesserung bzw. Weiterentwicklung des Elektrowerkzeugs verwendet. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Daten – ohne ausdrückliche Einwilligung des Kunden – erfolgt nicht.
16 Fehlerbehebung
| Problem Mögliche Ursachen Abhilfen | ||
| Display geht nicht an. Ein oder beide Akkupacks sind entladen. | Akkupacks laden. | |
| Falscher Akkupack verwendet. | ||
| Display zeigt nichts an. Display defekt. Autorisierte Servicewerkstätte oder Hersteller kontaktieren. | ||
| Display zeigt Warnmeldung an. | Warnung z. B. vor Überhitzung. | Infotext im Dialog beachten und Meldung über die Fokuslinie quittieren. |
| Display zeigt Fehler an. | Elektrowerkzeug versucht ein Problem zu lösen, z. B. Überhitzung. | Den Anweisungen im Display folgen. |
| Elektrowerkzeug defekt. Autorisierte Servicewerkstätte oder Hersteller kontaktieren. | ||
| Status-LED blinkt rot. Falsche Akkukombination eingesetzt. | Siehe Kapitel 4. | |
| Unterspannung bei Systemstart (Akkustand zu niedrig). | ||
| Systainerhaube lässt sich nicht schließen. | Zubehörteile befinden sich nicht in Parkposition. | Elektrowerkzeug in Transportstellung bringen (siehe Kapitel 11.1). |
| Innensechskantschlüssel lässt sich nicht in die Öffnung am Leistungsschild einführen. | Sägeblatt befindet sich nicht in Parkposition. | Sägeblatt über das Bedienmodul in Parkposition fahren (siehe Kapitel 9.8). |
| Schnittwinkel stimmt nicht überein mit der Angabe im Display. | Schnittwinkel verstellt. Schnittwinkel kalibrieren (siehe Kapitel 9.7). | |
| Schnitthöhe stimmt nicht überein mit der Angabe im Display. | Schnitthöhe verstellt. Schnitthöhe kalibrieren (siehe Kapitel 9.5 ). | |
| Referenzfahrt fehlgeschlagen | Bereich kann nicht erreicht werden. Endanschläge verschmutzt. | Endanschläge reinigen (siehe Kapitel 12.6). |
| Schiebetisch und Tischplatte befinden sich nicht auf gleicher Höhe. | Schiebetischhöhe verstellt. Schiebetischhöhe nachstellen (siehe Kapitel 12.2). | |
| Tischverbreiterung und Tischplatte befinden sich nicht auf gleicher Höhe. | Höhe Tischverbreiterung ver-stellt. | Höhe Tischverbreiterung nachstellen (siehe Kapitel 12.1). |
| Schiebetisch kann nicht mehr vollständig bis in beide Positionen bewegt werden. | Maximalhub verstellt. Schiebetisch Maximalhub nachstellen (siehe Kapitel 12.3). | |
| Schiebetisch lässt sich nur schwergängig bewegen. | Laufbahnen verschmutzt. Laufbahnen mit einem Lappen säubern (siehe Kapitel 12.4). | |
| Kugellager verschmutzt. Autorisierte Servicewerkstätte oder Hersteller kontaktieren. | ||
| Ausrisse beim Sägen Freischnitt Parallelanschlag verstellt. | Parallelanschlag zum Sägeblatt ausrichten (sie-he Kapitel 12.7). | |
| Motor läuft mit verringert Leistung | Motortemperatur zu hoch. Drehzahl wurde verringert, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. | Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wie-der selbstständig hoch.Erst weiterarbeiten nach abgeschlossener Ab-kühlung. |
Contents
4 Technische gegevens