PARKSIDE PRP 1100 A1 - Rüttelplatte

PRP 1100 A1 - Rüttelplatte PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice PARKSIDE PRP 1100 A1 - page 25

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Rüttelplatte kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PRP 1100 A1 - PARKSIDE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PRP 1100 A1 von der Marke PARKSIDE.

BEDIENUNGSANLEITUNG PRP 1100 A1 PARKSIDE

IAN 402469_2110 CHAT RÜTTELPLATTE Bedienungs- und Sicherheitshinweise Originalbetriebsanleitung

19aExzenter Exzenter- Welle

1. Erklärung der Symbole auf dem Gerät

Vor Inbetriebnahme Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten!

Schutzbrille tragen!

Arbeitshandschuhe verwenden.

Unfallsichere Schuhe benutzen.

Es ist verboten, Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen zu entfernen oder zu verändern.

Nicht in rotierende Teile fassen. Ein Verfangen im sich drehenden Riemen verursacht eine Handverletzung. Riemenschutz immer aufsetzen. DE AT CH Offene Flammen oder das Rauchen in der Nähe des Geräts sind streng verboten! DE AT CH Heiße Oberfläche! Berührung kann zu Verbrennungen führen. Instandhaltungs-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten nur bei abgekühltem Motor durchführen. DE AT CH Dritte im Arbeitsbereich fernhalten.19DE/AT/CH

Vergiftungsgefahr! Benutzen Sie das Gerät nur im Außenbereich und nie- mals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen.

Wichtig: Schalten Sie den Motor vor dem Nachfüllen von Kraftstoff aus. Füllen Sie nicht im laufenden Betrieb nach.

Stellen Sie vor allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten den Motor ab und ziehen Sie den Zündkerzenstecker von der Zündkerze. DE AT CH Garantierter Schallleistungspegel des Gerätes DE AT CH - Choke geschlossen - Benzinhahn offen DE AT CH Drehzahlhebel DE AT CH Kontrolle des Ölstandes DE AT CH Das Produkt entspricht den geltenden europäischen Richtlinien. DE AT CH In dieser Bedienungsanleitung haben wir Stellen, die Ihre Sicherheit betref- fen, mit diesem Zeichen versehen. GEFAHR!

Signalwort zur Kennzeichnung einer unmittelbar bevorstehenden Gefähr- dungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.20 DE/AT/CH WARNUNG!

Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verlet- zung zur Folge haben könnte. VORSICHT!

Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben könnte. HINWEIS

Signalwort zur Kennzeichnung einer möglichen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, Sachschäden am Produkt oder Eigen- tum/Besitz zur Folge haben könnte.21DE/AT/CH

HERSTELLER: Scheppach GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen VEREHRTER KUNDE, wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbeiten mit Ihrem neuen Gerät. HINWEIS: Der Hersteller dieses Gerätes haftet nach dem geltenden Pro- dukthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Gerät oder durch dieses Gerät entstehen bei:

  • unsachgemäßer Behandlung,
  • Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung,
  • Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fachkräfte,
  • Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatzteilen,
  • nicht bestimmungsgemäßer Verwendung. Beachten Sie: Lesen Sie vor der Montage und vor Inbetriebnahme den ge- samten Text der Bedienungsanleitung durch. Diese Bedienungsanleitung soll es Ihnen erleichtern, Ihr Gerät kennenzulernen und dessen bestimmungsgemäße Einsatzmög- lichkeiten zu nutzen. Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Gerät sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, und wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfall- zeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Gerätes erhöhen. Zusätzlich zu den Sicherheitsbestimmungen dieser Bedienungs- anleitung müssen Sie unbedingt die für den Betrieb des Gerä- tes geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung, in einer Plastikhülle geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, bei dem Gerät auf. Sie muss von jeder Bedienungsperson vor Aufnahme der Arbeit gelesen und sorgfältig beachtet werden. An dem Gerät dürfen nur Personen arbeiten, die im Gebrauch des Gerätes unterwiesen und über die damit verbundenen Ge- fahren unterrichtet sind. Das geforderte Mindestalter ist einzu- halten. Neben den in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicher- heitshinweisen und den besonderen Vorschriften Ihres Landes sind die für den Betrieb von baugleichen Maschinen allgemein anerkannten technischen Regeln zu beachten. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung und den Sicherheitshin- weisen entstehen.

3. Gerätebeschreibung

1. Klappbarer Führungsbügel mit Handgriff

1a. Schraube Führungsbügel

4a. Flügelmutter 4b. Flügelmutter (innen) 4c. Luftfiltereinsatz

5a. Kraftstofffiltereinsatz

12a. Schrauben Fahrgestell

13. Schrauben Grundplatte

14. Ölmessstab für Motorenöl

17. Halterung für Fahrgestell

19a. Schrauben Riemenabdeckung 19b. Keilriemen 19c. Einstellschrauben 19d. Kontermuttern 19e. Motorbefestigungsschrauben

21. Befestigungsleiste

21a. Schrauben Befestigungsleiste

22. Ölablassschraube für Exzenteröl

23. Ein-/Ausschalter

  • Rüttelplatte mit Motor
  • Gummimatte mit Befestigungsleiste

5. Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Rüttelplatte leitet Kräfte auf lose Erde oder andere Materia- lien. Sie kann für allgemeine Straßenbauarbeiten, Landschafts- gestaltung und Gebäudeerrichtung angewendet werden. Die Rüttelplatte erhöht die Tragfähigkeit, verringert Wasserdurch- lässigkeit, verhindert Erdablagerungen, verringert Aufquellen oder ein Zusammenziehen der Erde. Sie eignet sich besonders zur Verdichtung von Verbundpflastersteinen und Gräben sowie bei der Landschaftsgestaltung und bei Erhaltungsarbeiten.22 DE/AT/CH m Achtung! Die Rüttelplatte wurde nicht für die Verwendung auf haftenden Untergründen wie Ton oder harten Oberflächen, wie Beton, konstruiert. Die Maschine darf nur nach ihrer Bestimmung verwendet wer- den. Jede weitere darüber hinausgehende Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise sowie die Montagean- leitung und Betriebshinweise in der Bedienungsanleitung. Personen, welche die Maschine bedienen und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefahren unterrichtet sein. Darüber hinaus sind die geltenden Unfallverhütungsvorschrif- ten genauestens einzuhalten. Sonstige allgemeine Regeln in arbeitsmedizinischen und sicher- heitstechnischen Bereichen sind zu beachten. Veränderungen an der Maschine schließen eine Haftung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus. Die Maschine darf nur mit Originalteilen und Originalzubehör des Herstellers betrieben werden. Die Sicherheits-, Arbeits- und Wartungsvorschriften des Herstellers sowie die in den Techni- schen Daten angegebenen Abmessungen müssen eingehalten werden. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleis- tung, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industrie- betrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird.

6. Sicherheitshinweise

  • Lernen Sie Ihre Maschine kennen.
  • Lesen Sie die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und versichern Sie sich, dass Sie deren Inhalt sowie alle an der Maschine angebrachten Etiketten verstehen.
  • Machen Sie sich mit dem Anwendungsbereich sowie Ein- schränkungen der Maschine sowie mit besonderen Gefah- renquellen vertraut.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie alle Bedienelemente und deren Funktion genau kennen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie die Maschine an- gehalten wird und die Bedienelemente schnell deaktiviert werden.
  • Versuchen Sie nicht die Maschine anzuwenden, ohne die genaue Funktionsweise und Wartungsanforderungen des Motors zu kennen und zu wissen, wie Unfälle mit Personen- und/oder Sachschäden zu vermeiden sind.
  • Halten Sie andere Personen, insbesondere Kinder, von Ihrem Arbeitsbereich fern. Arbeitsbereich
  • Starten oder bedienen Sie die Maschine nie in einem ge- schlossenen Bereich. Die Abgase sind gefährlich, da sie das geruchslose und tödliche Gas Kohlenmonoxid enthalten. Verwenden Sie die Maschine nur in gut gelüfteten Außen- bereichen.
  • Verwenden sie die Maschine nie bei mangelnder Sicht oder Lichtverhältnissen. Personensicherheit
  • Verwenden Sie die Maschine nicht, wenn Sie Drogen, Alko- hol oder Medikamente zu sich genommen haben, die Ihre Fähigkeit die Maschine korrekt zu bedienen beeinflussen.
  • Tragen Sie angemessene Kleidung. Tragen Sie lange Hosen, Stiefel und Handschuhe.
  • Tragen Sie keine lose Kleidung, kurze Hosen oder Schmuck jeglicher Art. Tragen Sie langes Haar zurückgebunden, sodass es nicht länger als schulterlang ist. Halten Sie Ihre Haare, Kleidung und Handschuhe von beweglichen Teilen fern. Lose Kleidung, Schmuck oder langes Haar kann sich in beweglichen Teilen verfangen. Überprüfen Sie Ihre Maschi- ne vor dem Start.
  • Belassen Sie Schutzblenden an ihrem Ort und funktionstüch- tig.
  • Stellen Sie sicher, dass alle Muttern, Schrauben etc. sicher angezogen sind.
  • Verwenden Sie die Maschine niemals, wenn Sie reparatur- bedürftig oder in schlechter mechanischer Verfassung ist. Tauschen Sie beschädigte, fehlende oder kaputte Teile vor der Bedienung aus.
  • Überprüfen Sie die Maschine auf Benzinleckagen.
  • Halten Sie sie funktionstüchtig. Verwenden Sie die Maschine nicht, wenn der Motor nicht am entsprechenden Schalter ein- und ausgeschaltet werden kann.
  • Eine mit Benzin angetriebene Maschine, die nicht über den Motorenschalter gesteuert werden kann, ist gefährlich und muss ausgetauscht werden.
  • Gewöhnen Sie sich vor dem Start der Maschine an zu über- prüfen, dass Schraubendreher und Schlüssel vom Bereich um die Maschine entfernt sind. Ein Schraubendreher oder Schlüssel, der sich noch an einem rotierenden Maschinenteil befindet, kann zu Personenschaden führen.
  • Seien Sie aufmerksam, achten Sie auf Ihre Handlungen, und verwenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand, wenn Sie mit der Maschine arbeiten. Übernehmen Sie sich nicht.
  • Verwenden Sie die Maschine nicht, wenn Sie barfuß sind oder Sandalen oder ähnliche leichte Schuhe tragen. Tragen Sie Arbeitsschutzschuhe, die Ihre Füße schützen und Ihre Standfestigkeit auf rutschigen Oberflächen verbessern.
  • Sorgen Sie jederzeit für gute Standfestigkeit und Gleichge- wicht. So können Sie die Maschine in unerwarteten Situatio- nen besser kontrollieren.
  • Vermeiden Sie ein ungewolltes Starten. Stellen Sie sicher, dass der Motorenschalter ausgeschaltet ist, bevor Sie die Maschine transportieren oder Wartungsarbeiten an der Ma- schine durchführen. Transport oder Wartungsarbeiten an der Maschine können zu Unfällen führen, wenn der Schalter an ist.23DE/AT/CH Sicherheit im Umgang mit Benzin
  • Benzin ist sehr leicht entflammbar, und seine Gase können explodieren, wenn sie sich entzünden.
  • Ergreifen Sie Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Ben- zin, um das Risiko einer schweren Verletzung zu verringern.
  • Verwenden Sie einen geeigneten Benzinkanister, wenn Sie den Tank befüllen oder ablassen.
  • Führen Sie diese Arbeiten in sauberen, gut gelüfteten Außen- bereichen durch.
  • Rauchen Sie nicht. Lassen Sie keine Funken, offene Flammen oder andere Feuerquellen in die Nähe gelangen, wenn Sie Benzin auffüllen oder mit der Maschine arbeiten.
  • Füllen Sie den Tank niemals in Innenbereichen auf. Halten Sie geerdete, elektrisch leitfähige Gegenstände, wie Werk- zeuge, fern von freistehenden Elektrikteilen und Leitungen, um Funken- oder Lichtbogenbildung zu vermeiden. Dadurch könnten Benzingase entzündet werden.
  • Halten Sie den Motor immer an und lassen ihn abkühlen, bevor Sie den Benzintank befüllen. Entfernen Sie den Tank- deckel und befüllen Sie den Tank niemals, wenn der Motor läuft, oder wenn der Motor heiß ist.
  • Verwenden Sie die Maschine nicht, wenn Sie von Leckagen im Benzinsystem wissen. Lösen Sie den Tankdeckel langsam, um möglichen Druck im Tank abzulassen. Überfüllen Sie den Tank niemals (Benzin sollte sich nie über der gekennzeich- neten Höchstfüllgrenze befinden). Schließen Sie den Ben- zintank wieder sicher mit dem Tankdeckel und wischen Sie verschüttetes Benzin auf.
  • Verwenden Sie die Maschine nie, wenn der Tankdeckel nicht sicher zugeschraubt ist. Vermeiden Sie Zündquellen in der Nähe von verschüttetem Benzin. Wenn Benzin ver- schüttet wurde, versuchen Sie nicht die Maschine zu starten. Entfernen Sie die Maschine vom Bereich der Verschüttung und verhindern Sie die Bildung von Zündquellen, bis sich die Benzingase verflüchtigt haben.
  • Bewahren Sie Benzin in speziell für diesen Zweck hergestell- ten Kanistern auf.
  • Lagern Sie Benzin an einem kühlen, gut durchlüfteten Be- reich fern von Funken und offenen Flammen oder anderen Zündquellen auf. Bewahren Sie Benzin oder die Maschine mit befülltem Tank niemals in einem Gebäude auf, in dem Benzingase an Funken, offene Flammen oder andere Zünd- quellen wie Wassererhitzer, Öfen, Kleidungstrockner o. Ä. gelangen können.
  • Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie die Maschine in einem geschlossenen Bereich aufbewahren. Verwendung und Pflege der Maschine
  • Heben Sie die Maschine niemals an oder tragen Sie sie, wenn der Motor läuft.
  • Gehen Sie nicht gewaltsam mit der Maschine um.
  • Verwenden Sie die richtige Maschine für Ihren Anwendungs- bereich. Die richtige Maschine wird die Arbeiten, für die sie konstruiert wurde, besser und sicherer ausführen.
  • Verändern Sie die Drehzahlreglereinstellung des Motors nicht, oder überdrehen Sie ihn nicht. Der Drehzahlregler kontrolliert die Höchstgeschwindigkeit des Motors bei ma- ximaler Sicherheit.
  • Lassen Sie den Motor nicht bei hohen Drehzahlen laufen, wenn Sie nicht verdichten.
  • Halten Sie Hände oder Füße nicht in die Nähe von rotieren- den Teilen.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit heißem Benzin, Öl, Abgasen und heißen Oberflächen. Berühren Sie den Motor oder Auspuff- dämpfer nicht. Diese Teile werden während der Benutzung besonders heiß. Sie sind auch eine kurze Zeit nach dem Aus- schalten der Maschine noch heiß.
  • Lassen Sie den Motor vor der Durchführung von Wartungs- arbeiten oder Einstellung abkühlen.
  • Sollte die Maschine beginnen, ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen abzugeben, schalten Sie den Motor sofort ab, trennen Sie das Zündkerzenkabel, und suchen Sie nach der Ursache. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen sind gewöhnlich ein Zeichen von Fehlern.
  • Verwenden Sie nur vom Hersteller zugelassene Anbau- und Zubehörteile. Bei Nichtbefolgen können Verletzungen die Folge sein.
  • Warten Sie die Maschine. Überprüfen Sie sie auf Fehlaus- richtungen oder Blockierung von beweglichen Teilen, Schä- den an Teilen und andere Zustände, die die Funktion der Maschine beeinträchtigen können. Lassen Sie die Maschine vor jeglicher Weiterverwendung reparieren, wenn Sie Schä- den feststellen. Viele Unfälle sind Ergebnis einer schlecht ge- warteten Ausrüstung.
  • Halten Sie Motor und Auspuffdämpfer frei von Gras, Blät- tern, übermäßigem Schmiermittel oder Kohlenstoffablage- rungen, um das Risiko eines Brandes zu verringern.
  • Begießen oder bespritzen Sie die Maschine niemals mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit.
  • Halten Sie die Handgriffe trocken, sauber und frei von Klein- teilen.
  • Reinigen Sie die Maschine nach jedem Gebrauch.
  • Befolgen Sie die gültigen Abfallentsorgungsrichtlinien für Benzin, Öl etc., um die Umwelt zu schützen.
  • Bewahren Sie die abgeschaltete Maschine außerhalb der Reichweite von Kindern auf, und lassen Sie Personen, die mit der Maschine oder dieser Anleitung nicht vertraut sind, die Maschine nicht verwenden. Die Maschine ist in den Händen von ungeschulten Benutzern gefährlich. Service
  • Schalten Sie vor Reinigungen, Reparaturen, Inspektionen oder Einstellarbeiten den Motor ab und stellen Sie sicher, dass alle beweglichen Teile stillstehen.
  • Stellen Sie immer sicher, dass sich der Motorschalter in der Stellung „OFF“ befindet. Trennen Sie das Zündkerzenkabel, und halten Sie es von der Zündkerze fern, um einen unge- wollten Start zu vermeiden.
  • Lassen Sie Ihre Maschine von qualifizierten Mitarbeitern warten. Verwenden Sie nur original Ersatzteile. Dadurch wird sichergestellt, dass die Maschine sicher bleibt. Zusätzliche Sicherheitshinweise
  • Halten Sie Hände, Finger und Füße von der Grundplatte fern, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Halten Sie den Handgriff der Rüttelplatte mit beiden Hän- den gut fest. Wenn beide Hände den Handgriff halten und Ihre Füße von der Verdichterplatte entfernt stehen, können Ihre Hände, Finger und Füße nicht von der Verdichterplatte verletzt werden.24 DE/AT/CH
  • Bleiben Sie immer hinter der Maschine, wenn Sie sie verwen- den; gehen oder stehen Sie niemals vor der Maschine, wenn der Motor läuft.
  • Legen Sie niemals Werkzeuge oder andere Gegenstände unter die Rüttelplatte. Wenn die Maschine gegen ein Fremd- objekt fährt, halten Sie den Motor an, trennen Sie die Zünd- kerze, und überprüfen Sie die Maschine auf Beschädigun- gen; reparieren Sie den Schaden, bevor Sie die Maschine neu starten und verwenden.
  • Überlasten Sie die Maschine nicht, indem Sie zu tief oder zu schnell verdichten.
  • Verwenden Sie die Maschine nicht mit hohen Geschwindig- keiten auf harten oder rutschigen Oberflächen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie die Maschine auf Kiesbetten, -wegen oder -straßen verwenden oder diese überqueren.
  • Achten Sie auf versteckte Gefahren oder Verkehr. Befördern Sie keine Personen.
  • Verlassen Sie den Arbeitsplatz niemals, und lassen Sie die Rüttelplatte niemals unbeaufsichtigt, wenn der Motor läuft.
  • Halten Sie die Maschine immer an, wenn die Arbeit unter- brochen wird oder wenn Sie von einem Ort zum nächsten laufen.
  • Bleiben Sie von Grabenkanten fern, und vermeiden Sie Handlungen, die die Rüttelplatte umkippen lassen können. Gehen Sie Anstiege vorsichtig in einer direkten Linie und rückwärts hinauf, um ein Umkippen der Rüttelplatte auf den Bediener zu vermeiden.
  • Stellen Sie die Maschine immer auf eine feste und ebene Oberfläche, und schalten Sie das Gerät ab.
  • Beschränken Sie die Arbeitszeiten an der Maschine und hal- ten Sie regelmäßige Pausen ein, um Vibrationsbelastungen zu vermindern und Ihre Hand ausruhen zu lassen. Verringern Sie die Geschwindigkeit und Kraftausübung, mit der Sie sich wiederholende Bewegungen ausführen. Restrisiken Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den aner- kannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch kön- nen beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftreten.
  • Des Weiteren können trotz aller getroffener Vorkehrungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
  • Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Sicherheits- hinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“ so- wie die Bedienungsanleitung insgesamt beachtet werden.
  • Vermeiden Sie zufällige Inbetriebsetzungen der Maschine.
  • Verwenden Sie das Werkzeug, das in dieser Bedienungsan- leitung empfohlen wird. So erreichen Sie, dass Ihre Maschi- ne optimale Leistungen erbringt.
  • Halten Sie Ihre Hände vom Arbeitsbereich fern, wenn die Maschine in Betrieb ist.

Motor / Antrieb ...............1-Zylinder 4-Takt für bleifreies Benzin Hubraum .........................................................................196 cm³ Motorleistung ...................................................................4,1 kW Kraftstoffinhalt ........................................................................3,6 l Motorölkapazität ......................................................... max. 0,6 l Exzenterölkapazität ............................................................ 0,08 l Plattengröße (L x B) .......................................ca. 530 x 350 mm Zentrifugalkraft ..................................................................11 kN Vorschub ........................................................................25m/min Vibrationsfrequenz ........................................................5500 Hz Verdichtungstiefe ................................................................25 cm Max. zulässige Schräglage des Motors .............................. 20° Gewicht ....................................................................... ca. 57 kg Technische Änderungen vorbehalten! Geräusch und Vibration Die Geräuschwerte wurden entsprechend EN ISO 3744 ermit- telt. Die Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Rich- tungen) ermittelt entsprechend EN 500-1. Lärm kann gravierende Auswirkungen auf Ihre Gesundheit ha- ben. Übersteigt der Maschinenlärm 85 dB(A), tragen Sie bitte einen geeigneten Gehörschutz. Geräuschkennwerte: Schalldruckpegel L

..................................................................10,8 m/s² Unsicherheit K ................................................................1,5 m/s² Die angegebenen Schallwerte sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können verwendet wer- den, um verschiedene Werkzeuge miteinander zu vergleichen. Zudem eignen sich diese Werte, um Belastungen für den Be- nutzer, die durch Schall entstehen, im Vorhinein einschätzen zu können. Warnung! Abhängig davon, wie Sie das Werkzeug einset- zen, können die tatsächlichen Werte von den angegebenen abweichen. Ergreifen Sie Maßnahmen, um sich gegen Lärmbe- lastungen zu schützen. Berücksichtigen Sie dabei den gesamten Arbeitsablauf, also auch Zeitpunkte, zu denen das Werkzeug ohne Last arbeitet oder ausgeschaltet ist. Geeignete Maßnahmen umfassen unter anderem eine regel- mäßige Wartung und Pflege des Werkzeuges und der Einsatz- werkzeuge, regelmäßige Pausen sowie eine gute Planung der Arbeitsabläufe.25DE/AT/CH

  • Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Gerät vor- sichtig heraus.
  • Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Verpackungs-/ und Transportsicherungen (falls vorhanden).
  • Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
  • Kontrollieren Sie das Gerät und die Zubehörteile auf Trans- portschäden. Bei Beanstandungen muss sofort der Zubringer verständigt werden. Spätere Reklamationen werden nicht an- erkannt.
  • Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ab- lauf der Garantiezeit auf.
  • Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Bedienungsan- leitung mit dem Gerät vertraut.
  • Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiß- und Ersatz- teilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
  • Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern sowie Typ und Baujahr des Gerätes an. m GEFAHR Gerät und Verpackungsmaterialien sind kein Kin- derspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoff- beuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschluckungs- und Erstickungsgefahr!

Für den Aufbau der Rüttelplatte benötigen Sie folgendes:

  • Gabelschlüssel SW16 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Schlitzschraubendreher (nicht im Lieferumfang enthalten)

1. Klappen Sie den Führungsbügel mit Handgriff (1) ausei-

2. Schieben Sie den Führungsbügel mit Handgriff (1) zwi-

schen die Befestigungslaschen und sichern Sie diesen mit 2 Sechskantschrauben M10 x 70 (1a), 2 Scheiben 10mm und 2 Stoppmuttern.

3. Befestigen Sie den Gashebel (2) mit einer Schlitzschraube

M5 x 25 (2a) und einer Scheibe am oberen Handgriff (1). Mittels der Bowdenzugschraube am Gashebel (2) können Sie das Seil spannen.

9.2 Fahrgestell montieren (Abb. 5)

1. Befestigen Sie das vormontierte Fahrgestell (12) mit 2

Sechskantschrauben M10 x 30, 2 Scheiben 10mm und 2 Stoppmuttern (12a) an den Haltelaschen. Ziehen Sie alle Schrauben handfest an.

2. Klappen Sie nun in Arbeitsstellung das komplette Fahrge-

stell (12) hoch und hängen Sie es mit den Aussparungen in die Halterung für das Fahrgestell (17) ein. Achtung: Klappen Sie das Fahrgestell (12) vor dem Verdich- ten immer hoch und hängen Sie es ein! Achten Sie darauf, dass das Gelenk des Fahrgestells frei beweglich ist, damit es hoch- geklappt werden kann.

9.3 Gummimatte montieren (Abb. 6)

Wenn Sie die Rüttelplatte auf Pflastersteinen verwenden, brin- gen Sie die Gummimatte (20) an, um ein Abplatzen und Ver- kratzen der Steinoberfläche zu vermeiden. Achtung! Verwenden Sie die Gummimatte nur zum Einrütteln von Betonsteinen, Betonplatten und Ähnlichem. Entfernen Sie die Gummimatte bei Rüttelarbeiten mit Kies, Split und Ähnlichem.

1. Stellen Sie zur Montage der Gummimatte (20) die Ma-

schine mit der Rüttelplatte auf die Gummimatte. Richten Sie die Gummimatte so aus, dass die Bohrungen mit den Schraubpunkten am Gerät übereinstimmen.

2. Befestigen Sie die Gummimatte (20) mit der Befestigungs-

leiste (21) stirnseitig mit je 3 Sechskantschrauben M10 x 20 mm, 3 Federringe A10mm (21a).

3. Ziehen Sie alle Schrauben gut an.

10. Vor Inbetriebnahme

m ACHTUNG! Vor der Inbetriebnahme das Gerät unbedingt komplett montieren! m WARNUNG! Gesundheitsgefahr! Das Einatmen von Benzin-/Schmieröldämpfen und Abgasen kann zu schweren gesundheitlichen Schäden, Bewusstlosigkeit und im Extremfall zum Tod führen. - Atmen Sie Benzin-/Schmieröldämpfe und Abgase nicht ein. - Betreiben Sie das Produkt nur im Freien. HINWEIS! Produktbeschädigung Wird das Produkt ohne oder mit zu wenig Motor- und Getrie- beöl betrieben, kann dies zu einem Motorschaden führen. - Füllen Sie vor der Inbetriebnahme Benzin und Öl ein. Das Produkt wird ohne Motor- und Getriebeöl geliefert. HINWEIS! Umweltschäden! Ausgelaufenes Öl kann die Umwelt nachhaltig verschmutzen. Die Flüssigkeit ist hochgiftig und kann schnell zu Wasserver- schmutzung führen. - Befüllen / Entleeren Sie Öl nur auf ebenen, befestigten Flä- chen. - Nutzen Sie einen Einfüllstutzen oder Trichter. - Fangen Sie abgelassenes Öl in einem geeigneten Gefäß auf. - Wischen Sie verschüttetes Öl sofort sorgfältig auf und ent- sorgen Sie den Lappen nach den örtlichen Vorschriften. - Entsorgen Sie Öl nach den örtlichen Vorschriften. HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Werden falsch gelagerte oder nicht abgelassene Treibstoffe verwendet, kann der Vergaser verstopfen oder der Motorbe- trieb beeinträchtigt werden. - Geben Sie nicht benötigten Treibstoff in einen luftdichten Behälter und bewahren Sie diesen in einem dunklen, küh- len Raum auf.26 DE/AT/CH Kontrolle vor Bedienung

  • Überprüfen Sie alle Seiten des Motors auf Öl- oder Benzin- leckagen.
  • Überprüfen Sie den Motorölstand.
  • Überprüfen Sie den Kraftstoffstand – der Tank sollte mindes- tens halb voll sein.
  • Überprüfen Sie den Luftfilterzustand.
  • Überprüfen Sie den Zustand der Kraftstoffleitungen.
  • Achten Sie auf Anzeichen von Beschädigungen.
  • Überprüfen Sie, dass alle Schutzabdeckungen angebracht und alle Schrauben, Muttern und Bolzen angezogen sind.

10.1 Motoröl auffüllen (Abb. 13)

m Achtung! Die Rüttelplatte wird ohne Motoröl ausgeliefert. Vor Inbetriebnahme daher unbedingt Öl einfüllen. Verwenden Sie hierzu Mehrbereichsöl (SAE 10W- 30 oder SAE 10W-40 (je nach Einsatztemperatur). Überprüfen Sie den Ölstand regelmäßig vor jeder Inbetrieb- nahme. Zu niedriger Ölstand kann den Motor beschädigen.

1. Stellen Sie die Rüttelplatte auf eine ebene, gerade Fläche.

2. Schrauben Sie den Ölmessstab (14) heraus.

3. Befüllen Sie den Tank mit Hilfe eines Trichters (nicht im

Lieferumfang enthalten) mit Motoröl. Achten Sie auf die max. Füllmenge von 600 ml. Füllen Sie das Öl vorsichtig bis zur Unterkante des Einfüllstutzens ein.

4. Wischen Sie den Ölmessstab (14) mit einem sauberen,

fusselfreien Tuch ab.

5. Setzen Sie den Ölmessstab (14) wieder ein und überprü-

fen Sie den Ölfüllstand, ohne den Messstab wieder fest zu schrauben.

6. Der Ölstand muss innerhalb der mittleren Markierung am

7. Wenn der Ölfüllstand zu gering ist, geben Sie die empfoh-

lene Menge an Öl zu (max. 600 ml).

8. Schrauben Sie den Ölmessstab (14) anschließend wieder

m Achtung! Die Rüttelplatte wird ohne Benzin ausgeliefert. Vor Inbetriebnahme daher unbedingt Benzin einfüllen. Verwenden Sie hierzu Super E5/E10 Benzin.

1. Säubern Sie die Umgebung des Einfüllbereiches. Verun-

reinigungen im Tank verursachen Betriebsstörungen.

2. Öffnen Sie den Tankdeckel (5) vorsichtig, damit evtl. vor-

handener Überdruck abgebaut werden kann.

3. Befüllen Sie den Tank mit Hilfe eines Trichters (nicht im Lie-

ferumfang enthalten) mit Benzin (Super E5/E10). Achten Sie auf die max. Füllmenge von 3,6 Liter. Füllen Sie das Benzin vorsichtig bis zur Unterkante des Einfüllstutzens ein.

4. Verschließen Sie den Tankdeckel (5) wieder. Stellen Sie

sicher, dass der Tankverschluss dicht schließt.

5. Säubern Sie den Tankverschluss und die Umgebung.

6. Überprüfen Sie den Tank und die Kraftstoffleitungen auf

7. Entfernen Sie sich vor dem Starten des Motors mindestens

drei Meter vom Tankplatz.

  • Verwenden Sie kein bereits verwendetes und verschmutztes Benzin. Lassen Sie keinen Schmutz und Wasser in den Ben- zintank gelangen.

11. In Betrieb nehmen

11.1 Starten des Motors (Abb. 10 + 11)

Ein-/Ausschalter (23) Mit dem Ein-/Ausschalter (23) wird das Zündungssystem akti- viert und deaktiviert. Der Ein-/Ausschalter (23) muss sich in der Stellung ON befinden, damit der Motor läuft. Der Motor hält an, wenn der Ein-/Ausschalter (23) in die Stel- lung OFF bewegt wird. Gashebel (2) Mit dem Gashebel (2) wird die Geschwindigkeit der Maschine gesteuert. Wird der Hebel in die gezeigten Richtungen bewegt, läuft der Motor schneller oder langsamer. Schnell / Arbeitsstellung = Langsam / Leerlauf = Chokehebel (16) (Abb. 10)

  • Warmer Motor / Choke geschlossen:
  • Kalter Motor / Choke offen: Hinweis: Die Geschlossen-Position des Choke-Hebels reichert das Kraftstoffgemisch zum Starten eines kalten Motors an. Die Geöffnet-Position liefert das richtige Kraftstoffgemisch für den Normalbetrieb nach dem Start sowie für den Neustart ei- nes warmen Motors. Benzinhahn (15) (Abb. 10)
  • Benzinhahn geschlossen:

1. Kontrollieren Sie den Motoröl- und Benzinstand. Siehe

2. Klappen Sie das Fahrgestell (12) vor dem Verdichten

immer hoch und hängen Sie es in die Halterung für das Fahrgestell (17) ein! Achten Sie darauf, dass das Ge- lenk des Fahrgestells frei beweglich ist, damit es hochge- klappt werden kann.

3. Stellen Sie den Chokehebel (16) auf geschlossen (bei

warmen Motor auf offen). Hinweis: Sobald der Choke- hebel (16) geöffnet wird, beginnt die Rüttelplatte im Halbgas zu rütteln.

4. Öffnen Sie den Benzinhahn (15).

5. Stellen Sie den Gashebel (2) auf „Halbgas“ (= Mittelstel-

lung zwischen „schnell“ und „langsam“).

6. Stellen Sie den Ein-/Ausschalter (23) auf ON.

7. Ziehen Sie kräftig am Starterseilzug (8) und lassen Sie

ihn langsam wieder einrollen.

8. Schließen Sie, sobald der Motor läuft, langsam den

Chokehebel (16). Und stellen Ihn somit in Betriebsstel- lung.27DE/AT/CH

9. Bringen Sie den Gashebel (2) in Arbeitsstellung.

10. Rüttelplatte fängt an zu arbeiten.

Nutzen Sie bei der Verwendung der Maschine den Führungs- bügel mit Handgriff (1), um sie zu steuern. Lassen Sie den Motor unter Vollgas laufen, benutzen Sie dazu den Gashebel (2). Dabei bewegt sich die Platte bei normaler Geschwindigkeit von selbst vorwärts. Beim Arbeiten an Stei- gungen drücken Sie die Rüttelplatte leicht vorwärts. Beim Arbei- ten an geneigten Flächen reduzieren Sie die Geschwindigkeit durch Zurückhalten der Rüttelplatte. m ACHTUNG! Verwenden Sie die Rüttelplatte nicht auf Beton oder extrem harten, trockenen, verdichteten Oberflächen. Die Rüttelplatte springt dann eher und vibriert nicht. Dadurch kann sowohl die Rüttelplatte als auch der Motor beschädigt werden. Die Anzahl an Wiederholungen, die für ein gewünschtes Ver- dichtungsergebnis notwendig sind, hängen von der Art und der Feuchtigkeit des Untergrundes ab. Die maximale Verdichtung wurde erreicht, wenn Sie einen sehr starken Rückstoß bemer- ken. Eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit im Boden ist notwendig. Übermäßige Feuchtigkeit kann jedoch dazu führen, dass kleine Teile zusammenkleben und eine gute Verdichtung verhindern. Lassen Sie den Grund etwas trocknen, wenn er extrem nass ist. Ein sehr trockener Boden wirbelt beim Arbeiten mit der Rüttel- platte viel Staub auf. Durch Hinzufügen von Feuchtigkeit kann die Verdichtung verbessert und die Wartung des Luftfilters re- duziert werden. Verdichten mit Gummimatte Wenn Sie die Rüttelplatte auf Pflastersteinen verwenden, brin- gen Sie die Gummimatte (20) an, um ein Abplatzen und Ab- schleifen der Steinoberfläche zu vermeiden (siehe 9.3). Mit einer Gummimatte unter der Rüttelplatte verhindern Sie beim Rütteln Beschädigungen an Platten und Natursteinen. Beim Verdichten von losen, körnigen Böden und Schwarzdecken- Reparaturarbeiten ist die Gummimatte abzunehmen. Beim Einrütteln mit schwarzer Gummimatte kann es zu Verfär- bungen der Materialoberfläche kommen. Verdichten ohne Gummimatte Wird die Rüttelplatte ohne Gummimatte betrieben, schrauben Sie die Schrauben (21a) in die Befestigungsleiste (21) und der Bodenplatte (20) ein, um Beschädigungen an den Bohrungen vorzubeugen. Hinweise beim Verdichten Die folgenden Anmerkungen müssen befolgt werden, wenn Bo- den auf Anstiegen verdichtet wird (Hügel, Böschungen):

  • Nähern Sie sich Anstiegen nur von ganz unten (ein Anstieg, der leicht nach oben überwunden werden kann, kann auch ohne Risiko nach unten verdichtet werden).
  • Der Bediener darf niemals in Richtung der abfälligen Rich- tung stehen.
  • ACHTUNG: Ein Höchstanstieg von 20° darf nicht über- schritten werden. Wird dieser Anstieg überschritten, kann das Motorschmiersystem ausfallen (Spritzschmierung und daher Ausfall von wichtigen Motorenkomponenten).

11.3 Anhalten des Motors

Nothalt Um den Motor in einer Notfallsituation anzuhalten, bringen Sie den Motorschalter (23) in die Stellung OFF. Ausschalten unter normalen Bedingungen:

1. Bringen Sie den Gashebel (2) zurück in die Leerlaufstel-

lung, um die Fortbewegung der Rüttelplatte anzuhalten.

2. Lassen Sie den Motor für ein oder zwei Minuten abkühlen,

bevor Sie ihn anhalten.

3. Bewegen sie den Ein-/Ausschalter (23) in die Stellung

„OFF“. m ACHTUNG! Bringen Sie den Chokehebel (16) nicht in die Stellung „ge- schlossen“, um den Motor anzuhalten. Dies kann zu einer Fehl- zündung oder einem Motorschaden führen.

11.4 Leerlaufgeschwindigkeit

Eine Verringerung der Motorgeschwindigkeit im Leerlauf ver- längert die Betriebszeit des Motors, spart Benzin und reduziert den Lärmpegel der Rüttelplatte.

1. Bringen Sie den Gashebel (2) in die Stellung „Leerlauf“,

um die Belastung des Motors zu verringern, wenn Sie nicht verdichten.

12. Transport (Abb. 20)

m WARNUNG! Verletzungsgefahr! Ein unbeabsichtigtes und unerwartetes Anlaufen des Produkts kann zu Verletzungen führen. - Schalten Sie nach dem Verladen den Motor aus und ziehen Sie, nachdem der Motor abgekühlt ist, den Zündkerzenste- cker von der Zündkerze. - Das Produkt kann durch sein Eigengewicht schwere Quetschverletzungen verursachen. Lassen Sie den Motor vor dem Transport oder dem Verladen abkühlen, um Verbrennungen zu vermeiden und Brandgefahr auszuschließen. m Die Maschine kann fallen und Schaden oder Verletzungen verursachen, wenn Sie nicht sachgemäß angehoben wird. Entleeren Sie bei einem Transport über längere Distanzen den Kraftstofftank restlos. Sichern Sie die Maschine auf dem Transportfahrzeug gegen Abrollen, Verrutschen oder Umkippen und verzurren Sie die Rüttelplatte zusätzlich. Das Fahrgestell erleichtert die Handhabung. Ziehen Sie hierfür das Fahrgestell aus der Halterung (17). Drücken Sie den Führungsbügel mit beiden Händen nach vorn. Die Maschine wird dadurch etwas angehoben. Klappen Sie das Fahrgestell nun unter die Rüttelplatte.28 DE/AT/CH Gehen Sie beim Absetzen der Maschine in umgekehrter Rei- henfolge vor. ACHTUNG: Verwenden Sie das Fahrgestell nur auf ebenen und festen Untergrund und für kurze Wege.

13. Reinigung und Wartung

m WARNUNG! Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! Das Produkt kann unerwartet starten und dadurch zu Verlet- zungen führen. Außerdem können Temperaturen von 80° C und mehr erreicht werden. - Schalten Sie vor allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten den Motor aus. - Lassen Sie den Motor auskühlen. - Ziehen Sie das Zündkerzenkabel von der Zündkerze. m WARNUNG! Gesundheitsgefahr! Das Einatmen von Benzin-/Schmieröldämpfen kann zu schwe- ren gesundheitlichen Schäden, Bewusstlosigkeit und im Extrem- fall zum Tod führen. - Atmen Sie Benzin-/Schmieröldämpfe nicht ein. - Betreiben Sie das Produkt nur im Freien. HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Dringt Wasser in das Gehäuse ein, können Motorschäden die Folge sein. Außerdem kann der Strahl eines Hochdruckreini- gers Teile des Produkts beschädigen. - Reinigen Sie das Produkt mit einem Tuch, einer Handbürste etc. - Tauchen Sie das Produkt nicht in Wasser oder andere Flüs- sigkeiten und spritzen Sie es nicht mit einem Hochdruckrei- niger ab. Wartungsplan nach 10 Betriebs- stunden nach 25 Betriebs- stunden alle 50 Betriebs- stunden alle

Betriebs- stunden alle

Betriebs- stunden Luftfilter reinigen reinigen reinigen reinigen ersetzen Zünd- kerze prüfen reinigen reinigen reinigen ersetzen Keil- riemen prüfen ersetzen Erreger-öl ersetzen Motoröl- stand prüfen ersetzen ersetzen

13.1 Reinigungsarbeiten:

m WARNUNG! Verletzungsgefahr! Ein unbeabsichtigtes und unerwartetes Anlaufen des Produkts kann zu Verletzungen führen. - Schalten Sie vor allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten den Motor aus und ziehen Sie, nachdem der Motor abge- kühlt ist, den Zündkerzenstecker von der Zündkerze. Die Wartung Ihrer Rüttelplatte stellt eine lange Betriebsdauer der Maschine und ihrer Komponenten sicher.

  • Überprüfen Sie den allgemeinen Zustand der Rüttelplatte auf lose Schrauben, Fehlausrichtungen oder Blockierung von beweglichen Teilen, gebrochene oder gerissene Teile und andere Zustände, die die Funktion der Maschine beein- trächtigen können.
  • Verwenden Sie zum Schmieren der beweglichen Teile ein hochwertiges Maschinenleichtöl.
  • Reinigen Sie die Unterseite der Rüttelplatte, sobald Partikel des verdichteten Bodens hängen bleiben. Die Maschine ar- beitet nicht gut, wenn die Unterseite nicht glatt und sauber ist.
  • Bringen Sie das Zündkerzenkabel nach Reinigungs- und Wartungsarbeiten wieder an.

13.2 Überprüfen und Austauschen der Keilriemen

Entfernen Sie die Riemenabdeckung (19), um Zugriff zum Keilriemen (19b) zu erhalten. Verwenden Sie die Rüttelplatte niemals ohne die Riemenabdeckung (19). Wenn die Riemen- abdeckung (19) nicht angebracht ist, ist es möglich, dass Ihre Hand zwischen Keilriemen und Kupplung eingeklemmt wird und Ihnen so schwere Verletzungen zufügt.

13.2.1 Spannung der Keilriemen (Abb. 7, 8, 9)

Der Keilriemen (19b) muss in gutem Zustand sein, um eine op- timale Kraftübertragung vom Motor zur exzentrischen Welle zu gewährleisten. Überprüfen Sie den Zustand der Keilriemen (19b).

1. Schalten Sie den Motor ab und lassen Sie ihn abkühlen.

2. Entfernen Sie die Riemenabdeckung (19), um Zugriff zum

Keilriemen (19b) zu erhalten. Lösen Sie hierzu mit einem Gabelschlüssel SW13 die 2 Schrauben an der Riemen- abdeckung (19a).

3. Überprüfen Sie nun die Riemenspannung (Daumendruck).

Wenn der Keilriemen (19b) mehr als 10-15 mm nachgibt (Daumendruck), müssen Sie ihn nachspannen.

4. Lösen Sie hierzu die vier Motorbefestigungsschrauben

(19e) am Motor leicht und schieben Sie den Motor in Richtung Exzentergehäuse (9) vor.

5. Lösen Sie nun die beiden Kontermuttern (19d).

6. Spannen Sie mithilfe der beiden Riemenspannschrauben

(19c) den Keilriemen (19b) nach, wenn der Keilriemen (19b) mehr als 10-15 mm nachgibt (Daumendruck). Drehen Sie hierfür die Riemenspannschrauben (19c) im Uhrzeigersinn. Achten Sie darauf, dass der Motor / die Riemenscheibe im rechten Winkel bleibt.

7. Ziehen Sie nach dem Spannen die vier Motorbefesti-

gungsschrauben (19e) und die Kontermuttern (19d) wie- der fest.

8. Setzen Sie die Riemenabdeckung (19) wieder auf und

schrauben Sie mit einem Gabelschlüssel SW13 die 2 Schrauben an der Riemenabdeckung (19a) fest.

13.2.2 Austausch der Keilriemen (Abb. 7, 8, 9)

Ist der Keilriemen (19b) eingerissen, abgenutzt oder glatt, muss er ausgetauscht werden.

1. Schalten Sie den Motor ab und lassen Sie ihn abkühlen.

2. Entfernen Sie die Riemenabdeckung (19), um Zugriff zum

Keilriemen (19b) zu erhalten. Lösen Sie hierzu mit einem Gabelschlüssel SW13 die 2 Schrauben an der Riemen- abdeckung (19a).29DE/AT/CH

3. Lösen Sie anschließend die vier Motorbefestigungsschrau-

ben (19e) am Motor leicht.

4. Um die Vorspannung des Riemens zu lösen, öffnen Sie

die Kontermuttern (19d) und drehen die beiden Riemen- spannschrauben (19c) gegen den Uhrzeigersinn.

5. Schieben Sie den Motor in Richtung Exzentergehäuse (9).

6. Ziehen Sie den verschlissenen Keilriemen (19b) von den

Riemenscheiben ab und ziehen Sie zwei neue Keilriemen korrekt auf.

7. Spannen Sie mithilfe der beiden Riemenspannschrauben

(19c) den Keilriemen (19b) nach, wenn der Keilriemen (19b) mehr als 10-15 mm nachgibt (Daumendruck). Drehen Sie hierfür die Riemenspannschrauben (19c) im Uhrzeigersinn. Achten Sie darauf, dass der Motor / die Riemenscheibe im rechten Winkel bleibt.

8. Ziehen Sie nach dem Spannen die vier Motorbefesti-

gungsschrauben (19e) und die Kontermuttern (19d) wie- der fest.

9. Setzen Sie den Riemenabdeckung (19) wieder auf und

schrauben Sie mit einem Gabelschlüssel SW13 die 2 Schrauben an der Riemenabdeckung (19a) fest. m ACHTUNG! Wenn Sie den Keilriemen (19b) entfernen oder aufziehen, ach- ten Sie darauf, dass Sie Ihre Finger nicht zwischen Riemen und Rolle einklemmen. HINWEIS! Produktbeschädigung Wird das Produkt ohne oder mit zu wenig Motor- und Getrie- beöl betrieben, kann dies zu einem Motorschaden führen. - Füllen Sie vor der Inbetriebnahme Benzin und Öl ein. Das Produkt wird ohne Motor- und Getriebeöl geliefert. HINWEIS! Umweltschäden! Ausgelaufenes Öl kann die Umwelt nachhaltig verschmutzen. Die Flüssigkeit ist hochgiftig und kann schnell zu Wasserver- schmutzung führen. - Befüllen / Entleeren Sie Öl nur auf ebenen, befestigten Flä- chen. - Nutzen Sie einen Einfüllstutzen oder Trichter. - Fangen Sie abgelassenes Öl in einem geeigneten Gefäß auf. - Wischen Sie verschüttetes Öl sofort sorgfältig auf und ent- sorgen Sie den Lappen nach den örtlichen Vorschriften. - Entsorgen Sie Öl nach den örtlichen Vorschriften.

13.3 Motorölwechsel (Abb. 12, 13)

Nach 25 Arbeitsstunden muss der 1. Ölwechsel durchgeführt werden. Danach nach 100 Betriebsstunden. Empfohlenes Motorenöl SAE 10W-30 oder SAE 10W-40 (je nach Einsatztemperatur). Zum Ablassen des Motoröls gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Entfernen Sie den Flexschlauch (18) mit einem Gabel-

schlüssel SW17 (nicht im Lieferumfang enthalten) und lassen Sie das Motorenöl in eine geeignete Wanne ab. Achten Sie darauf, dass der im Flexschlauch (18) verbau- te Dichtring nicht verloren geht.

2. Ist das Motorenöl komplett entleert, sichern Sie den Flex-

schlauch (18) wieder am Gerät.

3. Schrauben Sie den Ölmessstab für Motoröl (14) ab.

Füllen Sie das Öl mit Hilfe eines Trichters (nicht im Liefe- rumfang enthalten) ein.

4. Prüfen Sie den Ölstand mit dem Ölmessstab für Motoröl

(14). Setzen Sie den Ölmessstab (14) wieder ein und überprüfen Sie den Ölfüllstand, ohne den Messstab wie- der fest zu schrauben.

5. Schrauben Sie den Ölmessstab für Motoröl (14) wieder

6. Ziehen Sie 5x mal langsam am Starterseilzug (8), damit

das Öl sich verteilt (ohne Zündung).

13.4 Benzin mit einer Benzinabsaugpumpe ablas-

sen (Abb. 14, 15) Bei einer Lagerung über einen längeren Zeitraum oder beim Austausch des Exzenteröls, muss das Benzin abgelassen wer- den.

1. Schließen Sie den Benzinhahn (15).

2. Halten Sie einen Auffangbehälter unter den Schlauch der

Benzinabsaugpumpe (nicht im Lieferumfang enthalten).

3. Schrauben Sie den Tankdeckel (5) auf und entfernen Sie

4. Entfernen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (5a).

5. Schieben Sie den Schlauch der Benzinabsaugpumpe in

den Benzintank und lassen Sie das Benzin mit Hilfe der Benzinabsaugpumpe vollständig ab.

6. Setzen Sie den Kraftstofffiltereinsatz (5a) wieder ein.

7. Schrauben Sie den Tankdeckel (5) wieder fest.

8. Um sicherzustellen, dass kein Benzin im Vergaser bleibt,

muss das restliche Benzin vom Vergaser abgelassen wer- den. Stellen Sie hierfür einen geeigneten Behälter (nicht im Lieferumfang enthalten) unter den Vergaser und öffnen Sie die Vergaserschraube (15a).

13.5 Exzenterölaustausch (Abb. 16, 17)

Auf Grund des Gewichts, raten wir Ihnen diese Arbeit mit zwei Personen durchzuführen! Wir empfehlen einen Exzenteröl- wechsel nach 300 Betriebsstunden. Nehmen Sie den Exzenterölwechsel nur bei ausgekühltem Ex- zenter vor. Empfohlenes Leichtlaufgetriebeöl SAE 10W-40.

1. Lassen Sie das Benzin, wie unter 13.4 beschrieben, ab.

2. Lassen Sie das Motoröl, wie unter 13.3 beschrieben, ab.

3. Entfernen Sie die Ölablassschraube (22) oben am Exzen-

tergehäuse und kippen Sie die Rüttelplatte nach vorne.

4. Lassen Sie das Öl in eine Wanne ab.

5. Stellen Sie die Rüttelplatte wieder in Ausgangslage.

6. Befüllen Sie das Exzentergehäuse (9) mit Leichtlaufgetrie-

beöl (10W40) mit Hilfe eines Trichters (nicht im Lieferum- fang enthalten). Achten Sie auf die max. Füllmenge von 80-100 ml.

7. Schrauben Sie die Ölablassschraube (22) wieder ein.

m ACHTUNG! Überfüllen Sie den Tank nicht! Zu viel Öl im Exzenter kann die Leistung mindern und den Exzenter überhitzen. Exzenter Ein exzentrisches Gewicht an der Exzenterwelle innerhalb des Exzentergehäuses wird, bei hohen Geschwindigkeiten, von ei- ner Kupplung und einem Riemenantriebssystem angetrieben.30 DE/AT/CH Diese hohen Rotationsgeschwindigkeiten der Welle verursa- chen die schnellen Auf- und Ab Bewegungen der Maschine sowie die Vorwärtsbewegung.

13.6 Wartung des Luftfilters (Abb. 18)

m GEFAHR! Brand- und Explosionsgefahr! Kraftstoff kann sich bei falscher Reinigung entzünden und ge- gebenenfalls explodieren. Dies führt zu schweren Verbrennun- gen oder zum Tod. - Reinigen Sie den Luftfilter nur durch Ausklopfen. - Reinigen Sie den Luftfilter niemals mit Benzin oder brennba- ren Lösungsmitteln. HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Der Betrieb des Motors ohne eingesetztes Filterelement kann zu Motorschäden führen. - Lassen Sie den Motor nie ohne eingesetztes Luftfilterelement laufen. Ein verschmutzter Luftfiltereinsatz (4c) verringert die Motorleis- tung durch zu geringe Luftzufuhr zum Vergaser. Eine regelmä- ßige Kontrolle ist daher unerlässlich. Der Luftfilter sollte alle 50 Betriebsstunden kontrolliert werden und bei Bedarf gereinigt werden.

1. Schrauben Sie die Flügelmutter (4a) ab und nehmen Sie

den Luftfilterdeckel (4) ab.

2. Überprüfen Sie den Luftfilterdeckel (4) auf Löcher oder

Risse. Ersetzen Sie ein evtl. beschädigtes Element.

3. Schrauben Sie die innere Flügelmutter (4b) ab und neh-

men Sie den Filtereinsatz (4c) heraus.

4. Wischen Sie Schmutz von der Innenseite des Filtergehäu-

ses mit einem sauberen, feuchten Lappen ab. Achten Sie darauf, dass kein Schmutz in die Öffnung gelangt. Setzen Sie den Luftfilterdeckel (4) für die Dauer der Filterreini- gung wieder auf das Filtergehäuse.

5. Nehmen Sie den Filtereinsatz (4c) ab. Prüfen Sie ihn auf

Beschädigungen und ersetzen Sie ihn gegebenenfalls.

6. Klopfen Sie den Filtereinsatz (4c) auf einer harten Ober-

fläche aus, um den Schmutz zu beseitigen. Bürsten Sie den Schmutz niemals ab, da er dadurch in die Fasern gedrückt wird.

7. Reinigen Sie den Filtereinsatz (4c) ggf. zusätzlich in war-

mem Wasser und milder Seifenlösung. Spülen Sie ihn gründlich mit klarem Wasser aus und lassen Sie ihn gut trocknen.

8. Setzen Sie den sauberen Filtereinsatz (4c) wieder ein und

schrauben Sie die innere Flügelmutter (4b) fest.

9. Setzen Sie den Luftfilterdeckel (4) auf und befestigen Sie

ihn mit der Flügelmutter (4a). m ACHTUNG: Lassen Sie niemals den Motor ohne oder mit beschädigtem Luftfiltereinsatz (4c) laufen. So kann Schmutz in den Motor gelangen, wodurch Motorschäden entstehen kön- nen. Die Herstellergarantie erlischt.

13.7 Zündkerze reinigen/ersetzen (Abb. 19)

m ACHTUNG: Zündkerze nur bei kaltem Motor wechseln! Überprüfen Sie die Zündkerze erstmals nach 10 Betriebsstun- den auf Verschmutzung und reinigen Sie diese gegebenenfalls mit einer Kupferdrahtbürste. Ersetzen Sie danach die Zündker- ze alle 50 Betriebsstunden bei Bedarf.

1. Ziehen Sie das Zündkerzenkabel ab und beseitigen Sie

etwaigen Schmutz im Zündkerzenbereich.

2. Drehen Sie die Zündkerze (24) mit dem mitgelieferten

Zündkerzenschlüssel heraus.

3. Prüfen Sie den Isolator. Ersetzen Sie die Zündkerze bei

Beschädigungen, wie z. B. Risse oder Splitter.

4. Reinigen Sie die Zündkerzen-Elektroden mit einer Draht-

5. Prüfen Sie den Elektrodenabstand und stellen Ihn mit Hil-

fe einer Fühlerlehre ein. Damit der Motor leistungsfähig bleibt, muss die Zündkerze den richtigen Elektrodenab- stand (0,7-0,8 mm) haben.

6. Schrauben Sie die Zündkerze (24) von Hand wieder ein

und ziehen Sie diese mit dem mitgelieferten Zündkerzen- schlüssel etwa 1/4 Umdrehung fest.

7. Setzen Sie das Zündkerzenkabel auf die Zündkerze (24).

m ACHTUNG! Eine lockere Zündkerze kann sich überhitzen und den Motor beschädigen. Und ein zu starkes Anziehen der Zündkerze kann das Gewinde im Zylinderkopf beschädigen. Bei Rückfragen bitte folgende Daten angeben:

  • Daten des Maschinen-Typenschildes
  • Daten des Motor-Typenschildes Wichtiger Hinweis im Fall einer Reparatur: Bei Rücklieferung des Gerätes zur Reparatur beachten Sie bit- te, dass das Gerät aus Sicherheitsgründen öl- und kraftstofffrei an die Servicestation gesendet werden müssen.

13.8 Ersatzteilbestellung

Bei der Ersatzteilbestellung sollten folgende Angaben gemacht werden:

  • Artikelnummer des Gerätes Ersatzteile / Zubehör Gummimatte - Artikel-Nr.: 3904601413 Benzin-Absaugpumpe - Artikel-Nr.: 7907600001 Service-Informationen Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Verschleiß unter- liegen bzw. folgende Teile als Verbrauchsmaterialien benötigt werden. Verschleißteile*: Zündkerze, Öl, Riemen, Gummimatte, Luftfilter
  • nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!31DE/AT/CH

m GEFAHR! Brand- und Explosionsgefahr! Beim Lagern des Produkts in der Nähe von möglichen Entzün- dungsquellen, kann es zu einem Brand oder einer Explosion kommen. Dies führt zu schweren Verbrennungen oder zum Tod. - Beseitigen Sie mögliche Entzündungsquellen, wie z. B. Öfen, Heißwasserboiler mit Gas, Gastrockner usw. HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Wird das Produkt nicht ordnungsgemäß gelagert, kann dies zu Motorschäden führen. - Lagern Sie das Produkt geschützt vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit.

14.1 Lagerung bei längeren Betriebspausen:

Wird die Rüttelplatte für einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen nicht benutzt, befolgen Sie die unten stehenden Schritte, um sie für die Einlagerung vorzubereiten.

1. Leeren Sie den Benzintank vollständig (siehe Abschnitt

13.4). Eingelagertes Benzin, das Ethanol oder MTBE ent- hält, wird innerhalb von 30 Tagen schal. Schales Benzin hat einen hohen Gummianteil und kann so den Vergaser verstopfen und die Benzinzufuhr einschränken.

2. Lassen Sie das Motoröl aus dem Motor ab, während er

noch warm ist. Füllen Sie neues Öl ein. (siehe Abschnitt

3. Verwenden Sie saubere Tücher zur Reinigung der Rüttel-

platte. m Verwenden Sie keine aggressiven Reini- gungsmittel oder Reinigungsmittel auf Ölbasis, wenn Sie die Kunststoffteile reinigen. Chemi- kalien können Kunststoffe beschädigen.

4. Lagern Sie die Rüttelplatte in einer aufrechten Position in

einem sauberen, trockenen Gebäude mit guter Ventilation. Lagern Sie das Gerät und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreien sowie für Kinder unzugänglichen Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5 und 30˚C. Bewahren Sie das Gerät in der Originalverpackung auf. Decken Sie das Gerät ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung bei dem Gerät auf.

15. Entsorgung und Wiederverwertung

Das Gerät befindet sich in einer Verpackung, um Transport- schäden zu verhindern. Diese Verpackung ist Rohstoff und ist somit wieder verwendbar oder kann dem Rohstoffkreislauf zu- rückgeführt werden. Das Gerät und dessen Zubehör bestehen aus verschiedenen Materialien, wie z. B. Metall und Kunststoffe. Führen Sie defek- te Bauteile der Sondermüllentsorgung zu. Fragen Sie im Fach- geschäft oder in der Gemeindeverwaltung nach! Die Verpackung besteht aus umweltfreundlichen Materialien, die Sie über die örtlichen Recycling- stellen entsorgen können. Möglichkeiten zur Entsorgung des ausgedienten Gerätes erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung.32 DE/AT/CH

Die folgende Tabelle zeigt Fehlersymptome auf und beschreibt, wie sie Abhilfe schaffen können, wenn Ihre Maschine einmal nicht richtig arbei- tet. Wenn Sie das Problem damit nicht lokalisieren und beseitigen können, wenden Sie sich an Ihre Service-Werkstatt. Störung mögliche Ursache Abhilfe Motor startet nicht Zündkerzenkabel nicht verbunden Verbinden Sie das Zündkerzenkabel sicher mit der Zündkerze. Kein Benzin oder schales Benzin Füllen Sie sauberes, neues Benzin ein. Gashebel nicht in korrekter Startposition Bringen Sie den Gashebel in die Startposition. Blockierte Benzinleitung Reinigen Sie die Benzinleitung. Verölte Zündkerze Zündkerze reinigen, Abstand einstellen oder austauschen. Zu wenig Öl Prüfen Sie den Motorölstand und füllen Sie es ggf. nach. Überfüllung des Motors Warten Sie einige Minuten bis zum Neustart. Motor läuft unregelmäßig Zündkerzenkabel lose Verbinden Sie das Zündkerzenkabel und befestigen Sie es. Gerät läuft in CHOKE Bringen Sie den Chokehebel in Stellung OFF. Blockierte Benzinleitung oder schales Benzin Reinigen Sie die Benzinleitung. Füllen Sie sauberes, neues Benzin in den Tank. Wasser oder Schmutz im Benzinsystem Lassen Sie das Benzin aus dem Tank. Füllen Sie neues Benzin ein. Verunreinigter Luftfilter Reinigen Sie den Luftfilter, oder tauschen Sie ihn aus. Motor überhitzt Verunreinigter Luftfilter Reinigen Sie den Luftfilter. Eingeschränkter Luftstrom Reinigen Sie den Motor der Rüttelplatte. Motor hält nicht an, wenn Gas- hebel in Stoppposition ist, oder Motorgeschwindigkeit erhöht sich nicht richtig, wenn der Gashebel bewegt wird. Ablagerungen in Gashebelverbindungen. Entfernen Sie Schmutz und Ablagerungen. Seilzug beschädigt Fachhändler kontaktieren. Die Rüttelplatte lässt sich bei Be- trieb nur schwer steuern (Maschine hüpft oder bewegt sich abrupt nach vorn). Motorgeschwindigkeit zu hoch auf hartem Untergrund. Stellen Sie eine geringere Geschwindigkeit mit dem Gashebel ein. Stoßdämpfer zu locker oder beschädigt Fachhändler kontaktieren. Keine Rüttelfunktion bzw. Rüttelplat- te erreicht die Höchstgeschwindig- keit nicht Beschädigung am Exzenter oder der Rüttelplatte Fachhändler kontaktieren. Antriebsriemen zu locker und rutscht durch Antriebsriemen einstellen oder ersetzen. Ölverlust am Motor oder am Exzenter Verschlissene Dichtungen Fachhändler kontaktieren. Undichtigkeiten am Gehäuse33DE/AT/CH

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte dieses Gerät dennoch einmal nicht einwandfrei funktionieren, bedau- ern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der auf dieser Garantiekarte angegebenen Adresse zu wenden. Gern stehen wir Ihnen auch telefonisch über die unten angegebene Servicerufnummer zur Verfügung. Für die Geltendmachung von Garantiean- sprüchen gilt Folgendes:

  • Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Unsere Garantieleistung ist für Sie kostenlos.
  • Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehler zurückzuführen sind und ist auf die Behebung dieser Mängel bzw. den Austausch des Gerätes beschränkt. Bitte beachten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantievertrag kommt daher nicht zu- stande, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird. Von unserer Garantie sind ferner Ersatzleistungen für Transportschäden, Schäden durch Nichtbeachtung der Montageanleitung oder aufgrund nicht fachgerechter Installation, Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung (wie durch z.B. Anschluss an eine falsche Netz- spannung oder Stromart), missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z.B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Einsatzwerkzeugen oder Zubehör), Nichtbeachtung der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen, Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z.B. Sand, Steine oder Staub), Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunterfallen) sowie durch verwendungsgemäßen, üblichen Verschleiß ausgeschlossen. Der Garantieanspruch erlischt, wenn an dem Gerät bereits Eingriffe vorgenommen wurden.
  • Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Garantieansprüche sind vor Ablauf der Garantiezeit innerhalb von zwei Wochen, nachdem Sie den Defekt erkannt haben, geltend zu machen. Die Geltendmachung von Garantieansprü- chen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlänge- rung der Garantiezeit noch wird eine neue Garantiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services.

7. Technische gegevens

18. Explosionszeichnung

  • Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung erfüllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten.

17. Konformitätserklärung

19. Konformitätserklärung

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Produktinformationen

Marke : PARKSIDE

Modell : PRP 1100 A1

Kategorie : Rüttelplatte