IR 180 COM1 - Bewegungsmelder STEINEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG IR 180 COM1 STEINEL
1. Zu diesem Dokument
Bitte sorgfältig lesen und aufbewahren! – Urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Genehmigung. – Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, vorbehalten. Symbolerklärung Warnung vor Gefahren! Verweis auf Textstellen im Dokument 2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Vor allen Arbeiten am Gerät die Spannungszufuhr unterbrechen!
- Bei der Montage muss die anzuschließende elektrische Leitung spannun- gsfrei sein. Daher als Erstes Strom abschalten und Spannungsfreiheit mit einem Spannungsprüfer überprüfen.
- Bei der Installation des Sensors handelt es sich um eine Arbeit an der Netzspannung. Sie muss daher fachgerecht nach den landesüblichen Installationsvorschriften und Anschlussbedingungen durchgeführt werden.
- Nur Original-Ersatzteile verwenden.
- Reparaturen dürfen nur durch Fachwerkstätten durchgeführt werden.
- Hinweis I II III : Die Leitung des externen Tasters ist nicht dazu bestimmt, Verbrauchern als Neutralleiteranschluss zu dienen. (Abb 44/45/46/48)
- Der Anschluss B1/B2 ist ein Schaltkontakt für Niedrigenergie-Schaltkreise, nicht größer als 1 A. Dieser muss entsprechend abgesichert sein.
3 IR/HF 180 COM1/COM2
Bestimmungsgemäßer Gebrauch – Sensorschalter zur Wandmontage im Innenbereich – Intelligente Sensortechnik schaltet jedes Leuchtmittel bei Betreten des Raumes automatisch ein und nach der eingestellten Zeit wieder aus.
Der IR 180 COM1 / COM2 ist mit einem Pyro-Sensor ausgestattet, der die un- sichtbare Wärmestrahlung von sich bewegenden Körpern (Menschen, Tieren, etc.) erfasst. Diese registrierte Wärmestrahlung wird elektronisch umgesetzt und ein angeschlossener Verbraucher (z. B. eine Leuchte) wird eingeschaltet.
!- 13 - Durch Hindernisse, wie z. B. Mauern oder Glasscheiben, wird keine Wärmes- trahlung erkannt, es erfolgt also auch keine Schaltung.
Der HF 180 COM1 / COM2 ist ein aktiver Bewegungsmelder. Er reagiert temperaturunabhängig auf kleinste Bewegungen. Der integrierte HF-Sensor sendet hochfrequente elektromagnetische Wellen (5,8 GHz) aus und empfängt deren Echo. Bei der kleinsten Bewegung im Erfassungsbereich wird die Echo- veränderung vom Sensor wahrgenommen. Ein Microprozessor löst dann den Schaltbefehl "Licht einschalten" aus. Eine Erfassung durch Türen, Glasscheiben oder dünne Wände ist möglich. Alle Funktionseinstellungen können optional über die Fernbedienungen RC 5, RC 8 sowie die Smart Remote vorgenommen werden. (➜ "7 Zubehör") Lieferumfang IR 180 (Abb 31) Lieferumfang HF 180 (Abb32) Produktmaße IR 180 / HF 180 (Abb 33) Geräteübersicht (Abb 34) A Tasterwippe B Abdeckung C IR 180 Linse / HF 180 Abdeckung D Demontageschlitz E Sensormodul F Status-LED G Rahmen H Blechrahmen I Lastmodul 4 Elektrischer Anschluss
- Stromversorgung abschalten (Abb 41) Für die Verdrahtung der Sensorschalter gilt: Nach VDE 0100520 Abschnitt 6 darf für die Verdrahtung zwischen Sensor und EVG eine Mehrfachleitung verwendet werden, die sowohl die Netzspannungsleitungen wie auch die Steuerleitungen enthält (z.B. NYM 5×1,5 mm
Der Klemmbereich der Netzanschlussklemme ist für maximal 2×2,5 mm² ausgelegt. Die Netzzuleitung besteht aus einem min. 4-adrigen Kabel: L = Phase (meistens schwarz, braun oder grau) N = Neutralleiter (meistens blau) PE = Schutzleiter (meistens grün/gelb) P = Zur Verbindung mehrerer Bewegungsmelder L' = Geschaltete Phase (meistens schwarz, braun oder grau)- 14 - Hinweis I II III P-Leitung: Zwischen zwei Sensoren darf die Kabellänge max. 50 m betragen. Zu jedem weiteren Sensor max. 25 m. Bei Einbau von 10 Sensoren insgesamt max. 300 m. Hinweis I II III
S-Leitung: Kabellänge max. 50 m. Wichtig: Ein Vertauschen der Anschlüsse führt im Ge rät oder im Sicherungs ka sten später zum Kurz schluss. In diesem Fall müssen die einzelnen Kabel identifi- ziert und neu montiert werden. In die Netzzuleitung kann ein geeigneter Netz- schalter zum EIN- und AUS-Schalten montiert sein. Hinweis für IR 180: Der Montageort sollte mindestens 1 m von einer Leuchte entfernt sein, da Wärm- estrahlung zur Auslösung des Systems führen kann. Anschluss Netzzuleitung IR 180 COM1 (Abb 42) Anschluss Netzzuleitung IR 180 COM2 (Abb 43) Hinweis zur Parallelschaltung per P-Leitung: Ein Parallelschalten von IR 180 und HF 180 ist möglich. Allerdings muss an jeder Unterputzdose ein Nullleiter vorhanden sein. Bei Verwendung mehrerer Sensorschalter sind diese an dieselbe Phase anzuschließen. Es können bis zu 10 Sensorschalter maximal parallelgeschaltet werden. Master/Master COM1 (Abb 44) Master/Master COM1/COM2 (Abb 45) In einer Parallelschaltung können auch mehrere Master verwendet werden. Jeder Master schaltet dabei seine Lichtgruppe gemäß eigener Helligkeitsmes- sung. Alle Einstellungen werden bei jedem Master individuell eingestellt. Die Schaltlast wird auf die einzelnen Master aufgeteilt. Die Präsenz wird weiterhin von allen Meldern gemeinsam erfasst. Der Präsenzausgang (HLK, COM2) kann an jedem beliebigen Master abgegrien werden. Achtung: Bei einer Master/Master-Vernetzung kann es bei Tasterbetätigung (A) zu inver- sem/gegenläufigem Schaltverhalten kommen, wenn die IR/HF 180 unterschie- dliche Nachlaufzeiten haben und diese bereits bei einem Sensor abgelaufen sind. Sollte diese Situation auftreten, muss entweder die Nachlauf- zeit abgewartet oder ein User-Reset (RC 5) oder Reset (RC 8) durchgeführt werden. Werden Einstellregler und DIP-Schalter bei der Vernetzung der IR/HF 180 gleich eingestellt, verringert sich dieses Risiko.- 15 - Master/Slave (Abb 46) Der Master-/Slave-Betrieb erlaubt es, größere Räume zu erfassen (Last ange- schlossen = Master, keine Last = Slave). Die Auswertung der Helligkeit im Raum erfolgt ausschließlich am Master. Die Slaves melden die Bewegungs- erfassung dem Master. Zwei Melder an externem Treppenhausautomat Altbau/Umbau (Abb 47) Vernetzung mit Control PRO-Sensoren (Abb 48) Wird der IR 180/HF 180 mit einem Control PRO-Sensor über die P-Leitung vernetzt, müssen alle am Wandschalter angeschlossenen sowie internen Taster deaktiviert werden (Abb 54). Soll das Gesamtsystem über einen Taster zur manuellen Übersteuerung verfügen, ist dieser an den S-Eingang des Control PRO-Sensors anzuschließen. Dabei muss der Control PRO-Sensor der Master sein und der IR 180/HF 180 der Slave sein. 5 Montage
- Alle Bauteile auf Beschädigungen prüfen.
- Bei Schäden das Produkt nicht in Betrieb nehmen
- Geeigneten Montageort auswählen unter Berücksichtigung der Reichweite und Bewegungserfassung (Abb 51) Montageschritte
- Sensor- und Lastmodul trennen (Abb 52)
- Stromversorgung abschalten (Abb 41)
- Netzanschluss vornehmen (Abb 42/43)
- Lastmodul (H) in die Unterputzdose einschieben (Abb 53)
- Mit Dosenbefestigungsschrauben am Tragring anschrauben (Abb 53)
- Einstellungen Einstellregler und DIP-Schalter am Sensormodul (E) vornehmen (Abb 54) (➜ "6 Funktion")
- Sensormodul (E) und Rahmen (G) zusammenlegen und durch Druck mit dem Lastmodul (H) zusammenstecken. (Abb 55)
- Stromversorgung einschalten (Abb 56) 6 Funktion Werkseinstellungen Einstellregler Reichweiteneinstellung (J): IR 12 m / HF 8 m Zeiteinstellung (K): 30 Sekunden Dämmerungseinstellung (L): Tageslichtbetrieb Nachlaufzeit COM2 15 Minuten Einschaltverzögerung COM2 0 Minuten- 16 - Reichweiteneinstellung IR (Abb 54 / J) / In Stufen einstellbar – Einstellregler maximal = max. Reichweite (ca. 12 m) – Einstellregler minimal = min. Reichweite (ca. 5 m) Reichweiteneinstellung HF (Abb 54 / J) / In Stufen einstellbar – Einstellregler maximal = max. Reichweite (ca. 8 m) – Einstellregler minimal = min. Reichweite (ca. 1 m) Zeiteinstellung (Abb 54 / K) / In Stufen einstellbar Die gewünschte Nachlaufzeit kann zwischen 30 Sekunden und 30 Minuten am Einstellregler eingestellt werden. Bei Überschreiten der Helligkeitschwelle (Präsenzlogik) schaltet der Sensor nach Ablauf der Nachlaufzeit aus. Impulsmodus Ist der Einstellregler auf gestellt, befindet sich das Gerät im Impulsmodus, d.h. der Ausgang wird für ca. 2 Sekunden eingeschaltet (z.B. für Treppenhau- sautomat). Danach reagiert der Sensor für ca. 8 Sekunden nicht auf Bewe- gung. Aufgrund der Eigenblendung durch Fremdlicht ist hier nur Tagbetrieb möglich. IQ Modus (
Ist der Einstellregler auf ( ) gestellt, passt sich die Nachlaufzeit dynamisch, selbstlernend dem Benutzerverhalten an. Über einen Lernalgorithmus wird der Zeitzyklus ermittelt. Die kürzeste Zeit beträgt 5 Minuten die längste Zeit 20Minuten. Dämmerungseinstellung (Abb 54 / L) Die gewünschte Ansprechschwelle kann in Stufen von 2 bis 1000 Lux einge- stellt werden – Einstellregler auf gestellt = Dämmerungsbetrieb (ca. 2 Lux) – Einstellregler auf gestellt = Tagesichtbetrieb (ca. 1000 Lux) ➜ Tabelle "Anwendungsbeispiele" Werkseinstellungen DIP-Schalter DIP 1 – DIP 5 = OFF DIP 1 – (NORM/TEST) Normal-/Testbetrieb (Abb 54) Der Testbetrieb hat Vorrang vor allen anderen Einstellungen am Sensorschalter und dient zur Prüfung der Funktionalität sowie des Erfassungsbereiches. Der Sensorschalter schaltet, unabhängig von der Helligkeit, bei Bewegung im Raum die Beleuchtung für eine Nachlaufzeit von ca. 5 Sekunden ein (blaue LED blinkt bei Erfassung). Im Normalbetrieb gelten alle individuell eingestellten Werte (Einstellregler). Auch ohne angeschlossene Last kann der Sensorschalter mit Hilfe der blauen LED eingestellt werden. Der DIP-Schalter-Testbetrieb wird nicht automatisch wieder verlassen.- 17 - DIP 2 – (AUTO/MAN) Vollautomatik/Halbautomatik (Abb 54) Vollautomatik: (AUTO) Die Beleuchtung schaltet je nach Helligkeit automatisch bei Bewegung ein und bei steigender Helligkeit sowie Ablauf der Nachlaufzeit aus. Die Beleuchtung kann jederzeit manuell geschaltet werden. Dabei wird die Schaltautomatik vorübergehend unterbrochen. Halbautomatik: (MAN) Die Beleuchtung schaltet nur automatisch aus. Das Einschalten erfolgt manuell, Licht mit dem Taster anfordern. Es bleibt für die eingestellte Nachlaufzeit ein- geschaltet. DIP 3 – (used / not used ) (Abb 54) Auf Position "used" ist der integrierte Taster (A) sowie ein optional an den S-Eingang angeschlossener Taster aktiviert. Auf Position "not used" ist der inte- grierte Taster (A) sowie ein optional an den S-Eingang angeschlossener Taster deaktiviert und hat somit keine Funktion. Des Weiteren hat der Schalter Einfluss auf die Vernetzung mit der P-Leitung. (➜ "4 Elektrischer Anschluss") DIP 4 – (ON / ON/OFF ) (Abb 54) Auf Stellung ON-OFF lässt sich die Beleuchtung jederzeit manuell ein- und ausschalten (Ausnahme Impulsmodus: kein manuelles AUS). Auf der Stellung ON ist manuelles Ausschalten nicht mehr möglich. Bei jedem Tastendruck wird die Nachlaufzeit neu gestartet. Taster für Lichtfunktion Die Funktion des integrierten Tasters (A) ist abhängig von der Konfiguration des Sensors sowie der aktuellen Betriebssituation. ➜ Tabelle "Lichtfunktion" Dämmerungseinstellung Anwendungsbeispiele Helligkeitssollwerte Dämmerungsbetrieb min Flure, Eingangshallen 1 Treppen, Rolltreppen, Fahrbänder 2 Waschräume, Toiletten, Schalträume, Kantinen 3 Verkaufsbereich, Kindergärten, Vorschulräume, Sporthallen 4 Arbeitsbereiche: Büro-, Konferenz-, und Besprechungs- räume, feine Montagearbeiten, Küchen
Sehintensive Arbeitsbereiche: Labor, technisches Zeichnen, präzises Arbeiten >=6 Tageslichtbetrieb max Hinweis: Je nach Montageort kann eine Korrektur der Einstellung erforderlich sein. Die Helligkeitsmessung erfolgt am Sensor.- 18 - 7 Zubehör (optional) Nutzer Fernbedienung RC 5 EAN 4007841 592806 Zusatzfunktion RC 5 – Licht AN/AUS 4 h – User-Reset – 100 h burn in – Präsentationsmodus Service Fernbedienung RC 8 EAN 4007841 559410 Zuatzfunktionen RC 8 – Reichweiteneinstellung – Zeiteinstellung CH 1/CH 2 – Einschaltverzögerung / Raumüberwachung CH 2 – Test- / Normbetrieb – Dämmerungseinstellung – Nachtbetrieb Lichtfunktion Modus DIP- Schalter 2 Tasterkonfiguration DIP-Schalter 4 Status Tasterfunktion Vollautomatik ON/ON-OFF Beleuchtung ist ausgeschaltet Beleuchtung wird für die eingestellte Nachlaufzeit eingeschaltet Vollautomatik ON-OFF Beleuchtung ist eingeschaltet Die Beleuchtung wird für die eingestellte Nachlau- fzeit ausgeschaltet und bei erkannte Bewegung wird dies nachgetriggert (Inversbetrieb/Presenta- tion mode) Vollautomatik ON Beleuchtung ist eingeschaltet Die eingestellte Nachlau- fzeit wird nachgetriggert. Halbautomatik ON/ON-OFF Beleuchtung ist ausgeschaltet Die Beleuchtung wird für die eingestellte Nachlau- fzeit eingeschaltet. Halbautomatik ON-OFF Beleuchtung ist eingeschaltet Beleuchtung wird bis zur nächsten Aktivierung ausgeschaltet. Halbautomatik ON Beleuchtung ist eingeschaltet Die eingestellte Nachlau- fzeit wird nachgetriggert.- 19 - – Tageslichtbetrieb – Teach-IN – Automatischer / manueller Betrieb – Reset – IQ-Modus Smart Remote EAN 4007841 009151 – Steuerung per Smartphone oder Tablet – Ersetzt alle Fernbedienungen – Passende App laden und per Bluetooth verbinden 8 Entsorgung Elektrogeräte, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Werfen Sie Elektrogeräte nicht in den Hausmüll! Nur für EU-Länder: Gemäß der geltenden Europäischen Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. 9 Konformitätserklärung Hiermit erklärt die STEINEL Vertrieb GmbH, dass der Funkanlagentyp HF 180 der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformi- tätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: www.steinel.de 10 Herstellergarantie Herstellergarantie für Unternehmer, wobei Unternehmer eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft ist, die bei Abschluss des Kaufes in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Herstellergarantie der STEINEL Vertrieb GmbH, Dieselstraße 80-84, 33442 Herzebrock-Clarholz Alle STEINEL-Produkte erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Aus diesem Grund leisten wir als Hersteller Ihnen als Kunde gerne eine unentgeltliche Garantie gemäß den nachstehenden Bedingungen:- 20 - Wir leisten Garantie durch kostenlose Behebung der Mängel (nach unserer Wahl: Reparatur oder Austausch mangelhafter Teile ggf. Austausch durch ein Nachfolgemodell oder Erstellung einer Gutschrift), die nachweislich innerhalb der Garantiezeit auf einem Material- oder Herstellungsfehler beruhen. Die Garantiezeit für
- Sensorik / Außenleuchten / Innenleuchten beträgt: 5 Jahre und beginnt mit dem Kaufdatum des Produktes. Ausdrücklich ausgenommen von dieser Garantie sind alle auswechselbaren Leuchtmittel. Darüber hinaus ist die Garantie ausgeschlossen:
- bei einem gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß von Produktteilen oder Mängeln am STEINEL-Produkt, die auf gebrauchsbeding- tem oder sonstigem natürlichem Verschleiß zurückzuführen sind,
- bei nicht bestimmungs- oder unsachgemäßem Gebrauch des Produkts oder Missachtung der Bedienungshinweise,
- wenn An- und Umbauten bzw. sonstige Modifikationen an dem Produkt eigenmächtig vorgenommen wurden oder Mängel auf die Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen zurückzuführen sind, die keine STEINEL-Originalteile sind,
- wenn Wartung und Pflege der Produkte nicht entsprechend der Bedienungs- anleitung erfolgt sind,
- wenn Anbau- und Installation nicht gemäß den Installationsvorschriften von STEINEL ausgeführt wurden,
- bei Transportschäden oder -verlusten. Diese Herstellergarantie lässt Ihre gesetzlichen Rechte unberührt. Die hier beschriebenen Leistungen gelten zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten und beschränken oder ersetzen diese nicht. Die Garantie gilt für sämtliche STEINEL-Produkte, die in Deutschland gekauft und verwendet werden. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den inter- natio- nalen Warenkauf (CISG). Geltendmachung Wenn Sie Ihr Produkt reklamieren wollen, senden Sie es bitte vollständig und frachtfrei mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, an Ihren Händler oder direkt an uns, die STEINELVertriebGmbH - Reklamationsabteilung -, Dieselstraße80-84, 33442Herzebrock-Clarholz. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihren Kaufbeleg bis zum Ablauf der Garantiezeit sorgfältig aufzubewahren. Für Transportkosten und -risiken im Rahmen der Rücksendung übernehmen wir keine Haftung. HERSTELLER
HERSTELLER GARANTIE HERSTELLER GARANTIE- 21 - 11 Technische Daten Abmessungen B×H×T 80×80×50 mm Netzspannung 220-240 ~V / 50/60 HZ Sensorik Passiv Infrarot (IR) /Hochfrequenz (HF) Reichweite IR max. 12 m (tangential) / max. 3 m (radial) / HF max. 8 m
Erfassungswinkel 180° Leistung Glüh-/ Halogenlampenlast 2000 W Leuchtstoampen EVG 1000 W Leuchtstoampen unkompensiert 1000 VA Leuchtstoampen reihenkompensiert 400 VA Leuchtstoampen parallelkompensiert 500 VA Niedervolt-Halogenlampen 2000 VA
Kapazitive Belastung 176 μF Leistung, Schaltausgang 2 Präsenz (nur COM2) max. 230 W/230 V max. 1A, (cos φ = 1) für HLK (Heizung/Lüftung/Klima) Lichtwerteinstellung 10-1000 Lux, ∞ / Tageslicht Schaltausgang 1 30 s - 30 min., Impulsmodus (ca. 2 s), Zeiteinstellung IQ-Modus (automatische Anpassung an das Nutzungsprofil) Schaltausgang 2 nur COM2 für HLK Zeiteinstellung 0 s - 10 min Einschaltverzögerung. 5-15 min Nachlaufzeit über (RC) 1 min - 2 h Nachlaufzeit über Smart Remote automatische Raumüberwachung Montagehöhe 1,1 m Zeiteinstellung 30 s - 30 min IP/Schutzart IP20 Temperaturbereich 0 °C bis + 40 °C
- Die Reichweite beim HF 180 ist in extremen Winkeln stark von den örtlichen Gegebenheiten anhängig.- 22 - 12 Betriebsstörungen Störung Ursache Abhilfe Licht schaltet nicht ein n keine Anschluss- spannung n Lux-Wert zu niedrig eingestellt n keine Bewegungs- erfassung n Anschlussspannung überprüfen n Lux-Wert langsam erhöhen, bis Licht einschaltet n Freie Sicht auf den Sensor herstellen n Erfassungsbereich überprüfen Licht schaltet nicht aus n Lux-Wert zu hoch n Nachlaufzeit läuft ab n Störende Wärme- quellen z.B.: Heizlüfter, oene Türen und Fenster, Haustiere, Glühbirne/Halogens- trahler, sich bewe- gende Objekte n WLAN Gerät sehr nah am Sensor positioniert n Lux-Wert niedriger stellen n Nachlaufzeit abwarten ggf. Nachlaufzeit kleiner stellen n Stationäre Störquellen durch Aufkleber ausblenden
n Abstand zwischen WLAN Gerät und Sensor vergrößern >3m Sensor schaltet trotz Anwesenheit ab n Nachlaufzeit zu klein n Lichtschwelle zu niedrig n Nachlaufzeit erhöhen n Dämmerungseinstellung ändern Sensor schaltet zu spät ab n Nachlaufzeit zu groß n Nachlaufzeit verkleinern Sensor schaltet bei frontaler Gehrichtung zu spät ein n Reichweite bei frontaler Gehrichtung ist reduziert n weitere Sensoren montieren n Abstand zwischen zwei Sensoren reduzieren Sensor schaltet trotz Dunkelheit bei Anwesenheit nicht ein n Lux-Wert zu niedrig gewählt n Sensor mit Schalter/ Taster deaktiviert ? n Halbautomatik ? n Helligkeitsschwelle erhöhen Taster hat keine Funktion n Taster deaktiviert? n Einstellung DIP-Schalter 3 prüfen- 23 -
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