PTBM 400 D1 - Bohrmaschine PARKSIDE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Bohrmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PTBM 400 D1 - PARKSIDE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PTBM 400 D1 von der Marke PARKSIDE.
BEDIENUNGSANLEITUNG PTBM 400 D1 PARKSIDE
- CYPRUS Name: TeleMarCom European Services GmbH Am Ziegelweiher 24 DE - 61130 Nidderau Tel: 00800 4003 4003 Tel: 00800 4003 4003 Tel: 00800 4003 4003 E-Mail: service.NI@scheppach.com E-Mail: service.CY@scheppach.com E-Mail: service.IT@scheppach.com Location: Great Britain Location: Cyprus Location: Germany 16 | GB / IE / NI / CY / MTInhaltsverzeichnis 1 Erklärung der Symbole auf dem Produkt p. 18
- 2 Einleitung p. 19
- 3 Produktbeschreibung (Abb. 1-16) p. 19
- 4 Lieferumfang (Abb. 2) p. 19
- 5 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 20
- 6 Sicherheitshinweise p. 20
- 7 Technische Daten p. 23
- 8 Auspacken p. 23
- 9 Montage p. 24
- 10 Vorinbetriebnahme p. 25
- 11 Bedienung p. 27
- 12 Arbeitshinweise p. 28
- 13 Elektrischer Anschluss p. 28
- 14 Transport (Abb. 1) p. 29
- 15 Wartung und Reinigung p. 29
- 16 Lagerung p. 30
- 17 Reparatur & Ersatzteilbestellung p. 30
- 18 Entsorgung und Wiederverwertung p. 31
- 19 Störungsabhilfe p. 31
- 20 EU-Konformitätserklärung p. 32
- 21 Garantieurkunde p. 33
- 22 Explosionszeichnung DE / AT / CH | 171 Erklärung der Symbole auf dem Produkt Die Verwendung von Symbolen in diesem Handbuch soll Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Risiken lenken. Die Si- cherheitssymbole und Erklärungen, die diese begleiten, müssen genau verstanden werden. Die Warnungen selbst beseitigen keine Risiken und können korrekte Maßnahmen zum Verhüten von Unfällen nicht ersetzen. Vor Inbetriebnahme Bedienungsan- leitung und Sicherheitshinweise le- sen und beachten! Der Motor wird während des Be- triebs sehr heiß, nicht berühren! Achtung! Das Nichtbeachten der an dem Produkt angebrachten Sicher- heitszeichen und Warnhinweise so- wie das Nichtbeachten der Sicher- heits- und Bedienungshinweise kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. Wartungs-, Umrüst-, Einstell- und Reinigungsarbeiten nur bei ausge- schaltetem Produkt und gezoge- nem Netzstecker durchführen! Tragen Sie eine Schutzbrille. Bohrer-Durchmesser Tragen Sie einen Gehörschutz. Bohrfutteraufnahme Tragen Sie ein Haarnetz! Holz Tragen Sie während des Betriebs keine Handschuhe! Stahl Achtung! Halten Sie ihre Hände von den rotierenden Einsatzwerkzeug fern. Das Produkt entspricht den gelten- den europäischen Richtlinien. 18 | DE / AT / CH2 Einleitung Hersteller: Scheppach GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Verehrter Kunde Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Arbei- ten mit Ihrem neuen Produkt. Hinweis: Der Hersteller dieses Produkts haftet nach dem gelten- den Produkthaftungsgesetz nicht für Schäden, die an diesem Produkt oder durch dieses Produkt entstehen bei: p. 194
- Unsachgemäßer Behandlung
- Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung
- Reparaturen durch Dritte, nicht autorisierte Fach- kräfte
- Einbau und Austausch von nicht originalen Ersatz- teilen
- Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
- Ausfällen der elektrischen Anlage bei Nichtbeach- tung der elektrischen Vorschriften und VDE-Be- stimmungen 0100, DIN 57113 / VDE0113. Beachten Sie: Die Bedienungsanleitung ist Bestandteil dieses Pro- dukts. Sie enthält wichtige Hinweise, wie Sie mit dem Produkt sicher, fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten, wie Sie Gefahren vermeiden, Reparaturkosten sparen, Ausfall- zeiten verringern und die Zuverlässigkeit und Lebens- dauer des Produkts erhöhen. Zusätzlich zu den Sicher- heitsbestimmungen dieser Bedienungsanleitung müs- sen Sie unbedingt die für den Betrieb des Produkts geltenden Vorschriften Ihres Landes beachten. Machen Sie sich vor der Benutzung des Produkts mit al- len Bedien- und Sicherheitshinweisen vertraut. Betreiben Sie das Produkt nur wie beschrieben und für die ange- gebenen Einsatzbereiche. Bewahren Sie die Bedie- nungsanleitung gut auf und händigen Sie alle Unterlagen bei Weitergabe des Produkts an Dritte mit aus. 3 Produktbeschreibung (Abb. 1-16)
1. Getriebeabdeckung
2. Verschlussschraube (Getriebeabdeckung)
3. Feststellschraube (Motoreinheit)
4a. Klemmschrauben (Motoreinheit)
5a. Handspindelführung 5b. Innensechskantschraube M6 (Handspindelführung) 5c. Mutter M6 (Handspindelführung)
7. Feststellschraube (Bohrtisch)
9a. Sechskantschraube M8x20mm (Bodenplatte)
10a. Spannbacken 10b. Kurbelhandgriff 10c. Sechskantschraube M10x35mm (Schraubstock) 10d. Mutter M10 (Schraubstock) 10e. Beilagscheibe (Schraubstock)
11. Schutzvorrichtung
11a. Klemmschraube (Schutzvorrichtung) 11b. Flügelschrauben (Schutzvorrichtung)
14. Feststellschraube (Bohrtisch Neigung)
15. Bohrfutterschlüsselhalterung
16. Bohrfutterschlüssel
17. Tiefenanschlag (mit Skala)
17a. Bohrung (Tiefenanschlag) 17b. Gewindestange M10/M6 (Tiefenanschlag) 17c. Mutter/Kontermutter M10 (Tiefenanschlag) 17d. Skalenzeiger (Tiefenanschlag) 17e. Beilagscheibe (Tiefenanschlag) 17f. Mutter M6 (Tiefenanschlag)
21. Spindelseitige Antriebsscheibe
22. Motorseitige Antriebsscheibe
23. Sicherheitsschalter
4 Lieferumfang (Abb. 2) Pos. Anzahl Bezeichnung
5b. 1 x Innensechskantschraube M6x35mm (Handspindelführung) 5c. 1 x Mutter M6 (Handspindelführung)
7. 1 x Feststellschraube (Bohrtisch)
9a. 3 x Sechskantschraube M8x20mm (Bodenplatte)
10. 1 x Schraubstock
10c. 2 x Sechskantschraube M10x35mm (Schraubstock) 10d. 2 x Mutter M10 (Schraubstock) 10e. 4 x Beilagscheibe (Schraubstock)
17b. 1 x Gewindestange M10/M6 (Tiefenanschlag) 17d. 1 x Skalenzeiger (Tiefenanschlag) DE / AT / CH | 1917c. 2 x Mutter/Kontermutter M10 (Tiefenanschlag) 17e. 1 x Beilagscheibe (Tiefenanschlag) 17f. 1 x Mutter M6 (Tiefenanschlag)
A. 1 x Innensechskantschlüssel 4 mm B. 1 x Innensechskantschlüssel 5 mm 1 x Tischbohrmaschine 1 x Bedienungsanleitung 5 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Tischbohrmaschine ist zum Bohren in Metall, Holz, Kunststoff und Fliesen bestimmt. Zur Verwendung können Schaftbohrer von 1,5 mm bis 13 mm Bohr- durchmesser kommen. Das Produkt darf nur nach seiner Bestimmung verwen- det werden. Jede weitere darüberhinausgehende Ver- wendung ist nicht bestimmungsgemäß. Für daraus hervorgerufene Schäden oder Verletzungen aller Art haftet der Benutzer/Bediener und nicht der Hersteller. Bestandteil der bestimmungsgemäßen Verwendung ist auch die Beachtung der Sicherheitshinweise, sowie die Montageanleitung und Betriebshinweise in der Bedie- nungsanleitung. Personen, die das Produkt verwenden und warten, müssen mit dieser vertraut und über mögliche Gefah- ren unterrichtet sein. Veränderungen an dem Produkt schließen eine Haf- tung des Herstellers und daraus entstehende Schäden gänzlich aus. Das Produkt darf nur mit Originalteilen und Originalzu- behör des Herstellers betrieben werden. Die Sicherheits-, Arbeits- und Wartungsvorschriften des Herstellers sowie die in den Technischen Daten angege- benen Abmessungen müssen eingehalten werden. Bitte beachten Sie, dass unsere Produkte bestim- mungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerkli- chen oder industriellen Einsatz konstruiert wurden. Wir übernehmen keine Gewährleistung, wenn das Produkt in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben so- wie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird. Erklärung der Signalwörter in der Bedienungsanleitung GEFAHR Signalwort zur Kennzeichnung einer unmit- telbar bevorstehenden Gefährdungssituati- on, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Fol- ge hat. WARNUNG Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben könnte. VORSICHT Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben könnte. ACHTUNG Signalwort zur Kennzeichnung einer mögli- chen Gefährdungssituation, die, wenn sie nicht vermieden wird, Sachschäden am Produkt oder Eigentum/Besitz zur Folge haben könnte. 6 Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkube- triebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung). WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anwei- sungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
1) Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Ar- beitsbereiche können zu Unfällen führen. b) Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube be- finden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. 20 | DE / AT / CHc) Halten Sie Kinder und andere Personen wäh- rend der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
2) Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeugs muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unverän- derte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages. b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Her- den und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. c) Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektri- schen Schlages. d) Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, auf- zuhängen oder um den Stecker aus der Steck- dose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elekt- rischen Schlages. e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungslei- tungen, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Ri- siko eines elektrischen Schlages. f) Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, ver- wenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters ver- mindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3) Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder un- ter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Me- dikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsam- keit beim Gebrauch des Elektrowerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzungen führen. b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeugs, ver- ringert das Risiko von Verletzungen. c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetrieb- nahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elekt- rowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku an- schließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeugs den Finger am Schalter haben oder das Elektrowerkzeug einge- schaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen. d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schrau- benschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Teil des Elektrowerkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen. e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situatio- nen besser kontrollieren.
Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare kön- nen von sich bewegenden Teilen erfasst werden. g) Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschlie- ßen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern. h) Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektro- werkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verlet- zungen führen.
4) Verwendung und Behandlung des
Elektrowerkzeugs a) Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Ver- wenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektro- werkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im an- gegebenen Leistungsbereich. b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefähr- lich und muss repariert werden. c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/ oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Ein- satzwerkzeugteile wechseln oder das Elektro- werkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektro- werkzeugs. DE / AT / CH | 21d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge au- ßerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benut- zen, die mit diesem nicht vertraut sind oder die- se Anweisungen nicht gelesen haben. Elektro- werkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfah- renen Personen benutzt werden. e) Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerk- zeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegli- che Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschä- digt sind, dass die Funktion des Elektrowerk- zeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeugs re- parieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen. f) Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sau- ber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen. g) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Einsatzwerk- zeug, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend die- sen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen. h) Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sau- ber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehe- nen Situationen.
a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifi- ziertem Fachpersonal und nur mit Original-Er- satzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs erhalten bleibt. Sicherheitshinweise für transportable Bohrmaschinen a) Die Bohrmaschine muss gesichert werden. Eine nicht richtig befestigte Bohrmaschine kann sich be- wegen oder kippen und dies kann zu Verletzungen führen. b) Das Werkstück muss an der Werkstückauflage eingespannt oder befestigt werden. Bohren Sie nicht in Werkstücke, die zu klein sind zum si- cheren Einspannen. Festhalten des Werkstücks von Hand kann zu Verletzungen führen. c) Tragen Sie keine Handschuhe. Handschuhe kön- nen von sich drehenden Teilen oder Bohrspänen erfasst werden und so zu Verletzungen führen. d) Halten Sie Ihre Hände vom Bohrbereich fern, während das Elektrowerkzeug läuft. Der Kontakt mit sich drehenden Teilen oder Bohrspänen kann zu Verletzungen führen. e) Das Bohrwerkzeug muss sich drehen, bevor Sie es an das Werkstück führen. Sonst kann sich das Bohrwerkzeug im Werkstück verhaken und so eine unerwartete Bewegung des Werkstücks und Verlet- zungen verursachen. f) Sollte das Bohrwerkzeug blockieren, drücken Sie nicht weiter nach unten und schalten Sie das Elektrowerkzeug aus. Untersuchen und be- seitigen Sie die Ursache für das Blockieren. Blo- ckieren kann zu einer unerwarteten Bewegung des Werkstücks und zu Verletzungen führen. g) Vermeiden Sie lange Bohrspäne, indem Sie den Druck nach unten regelmäßig unterbrechen. Scharfe Metallspäne können sich verfangen und zu Verletzungen führen. h) Entfernen Sie niemals Bohrspäne aus dem Bohrbereich, während das Elektrowerkzeug läuft. Zum Entfernen von Spänen bewegen Sie das Bohrwerkzeug vom Werkstück weg, schal- ten Sie das Elektrowerkzeug aus und warten Sie den Stillstand des Bohrwerkzeugs ab. Verwen- den Sie Hilfsmittel wie eine Bürste oder einen Haken, um die Späne zu entfernen. Der Kontakt mit sich drehenden Teilen oder Bohrspänen kann zu Verletzungen führen.
i) Die zulässige Drehzahl von Einsatzwerkzeugen
mit Bemessungsdrehzahl muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug an- gegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen. Restrisiken Das Elektrowerkzeug ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können beim Arbeiten einzelne Restrisiken auftreten.
- Gefährdung der Gesundheit durch Strom bei Ver- wendung nicht ordnungsgemäßer Elektro-An- schlussleitungen.
- Des Weiteren können trotz aller getroffener Vorkeh- rungen nicht offensichtliche Restrisiken bestehen.
- Restrisiken können minimiert werden, wenn die „Si- cherheitshinweise“ und die „Bestimmungsgemäße Verwendung“, sowie die Bedienungsanleitung ins- gesamt beachtet werden.
- Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebset- zung des Produkts.
- Halten Sie Ihre Hände vom Arbeitsbereich fern, wenn das Produkt in Betrieb ist.
- Unbeabsichtigte Inbetriebsetzung des Produktes.
- Halten Sie die vorgegebenen Wartungs- und Si- cherheitshinweise der Bedienungsanleitung ein.
22 | DE / AT / CHWARNUNG
Dieses Elektrowerkzeug erzeugt während des Betrie- bes ein elektromagnetisches Feld. Dieses Feld kann unter bestimmten Umständen aktive oder passive medizinische Implantate beeinträchtigen. Um die Ge- fahr von ernsthaften oder tödlichen Verletzungen zu verringern, empfehlen wir Personen mit medizini- schen Implantaten ihren Arzt und den Hersteller vom medizinischen Implantat zu konsultieren, bevor das Elektrowerkzeug bedient wird. 7 Technische Daten Nennspannung 230 V~ 50 Hz Aufnahmeleistung 300 W (S1*) 400 W (S6* 40%) Leerlaufdrehzahlen n
Schutzklasse I Schutzart IPX0 Gewicht 13 kg Bohrfutter B16 (1,5 mm – 13 mm) Bohrhub 50 mm Werkstückgröße max. 60 mm Technische Änderungen vorbehalten! *Betriebsart S1 (Dauerbetrieb) Das Produkt kann dauerhaft mit der angegebenen Leistung betrieben werden. *Betriebsart S6 Ununterbrochener periodischer Betrieb. Der Betrieb setzt sich aus einer Anlaufzeit, einer Zeit mit konstanter Belastung und einer Leerlaufzeit zusammen. Die Spieldauer beträgt 10 min, die relative Einschaltdauer beträgt 40% der Spieldauer. Geräusch und Vibration WARNUNG Lärm kann gravierende Auswirkungen auf Ihre Ge- sundheit haben. Übersteigt der Maschinenlärm 85dB, tragen Sie und Personen, die sich in der Nähe befinden bitte einen geeigneten Gehörschutz. Die Geräusch- und Vibrationswerte wurden entspre- chend nach EN 62841-1 ermittelt. Geräuschkennwerte Schalldruck L
72,3 dB Messunsicherheit K
3 dB Schallleistung L
85,3 dB Messunsicherheit K
3 dB Die angegebenen Geräuschemissionswerte sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit ei- nem anderen verwendet werden. Die angegebenen Geräuschemissionswerte können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden. WARNUNG Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektro- werkzeugs von den Angabewerten abwei- chen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Versuchen Sie, die Belastung so gering wie möglich zu halten. Beispielhafte Maßnahmen: die Begrenzung der Arbeitszeit. Dabei sind alle Anteile des Betriebs- zyklus zu berücksichtigen (beispielsweise Zeiten, in denen das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft). 8 Auspacken WARNUNG Produkt und Verpackungsmaterialien sind kein Kinderspielzeug! Kinder dürfen nicht mit Kunststoffbeuteln, Folien und Kleinteilen spielen! Es besteht Verschlu- ckungs- und Erstickungsgefahr!
- Öffnen Sie die Verpackung und nehmen Sie das Produkt vorsichtig heraus.
- Entfernen Sie das Verpackungsmaterial sowie Ver- packungs-/ und Transportsicherungen (falls vor- handen).
- Überprüfen Sie, ob der Lieferumfang vollständig ist.
- Kontrollieren Sie das Produkt und die Zubehörteile auf Transportschäden. Etwaige Schäden sofort dem Transportunternehmen melden, mit dem das Produkt angeliefert wurde. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.
- Bewahren Sie die Verpackung nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Garantiezeit auf.
- Machen Sie sich vor dem Einsatz anhand der Be- dienungsanleitung mit dem Produkt vertraut. DE / AT / CH | 23• Verwenden Sie bei Zubehör sowie Verschleiß- und Ersatzteilen nur Originalteile. Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
- Geben Sie bei Bestellungen unsere Artikelnummern sowie Typ und Baujahr des Produkts an. 9 Montage WARNUNG Verletzungsgefahr! Stecken Sie den Netzstecker erst in die Steckdose, wenn das Produkt für den Einsatz vorbereitet ist. WARNUNG Einsatzwerkzeuge können scharf sein und während des Gebrauchs heiß werden. Tragen Sie stets Schutzhandschuhe, wenn Sie mit Einsatzwerkzeugen hantieren. Bei der Lieferung sind einige Teile demontiert. Der Zu- sammenbau ist einfach, wenn die folgenden Hinweise beachtet werden. Benötigtes Werkzeug:
- Innensechskantschlüssel 4 mm (A)
- Innensechskantschlüssel 5 mm (B)
- Kreuzschlitzschraubendreher*
- = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten! Reinigen Sie folgende Teile mit einem sauberen und trockenen Tuch:
9.1 Säulenrohr (6) montieren (Abb. 3)
1. Setzen Sie das Säulenrohr (6) auf die Bodenplatte
2. Montieren Sie das Säulenrohr (6) mit den drei
Sechskantschrauben M8x20mm (9a) an der Boden- platte (9). Ziehen Sie die Sechskantschrauben nicht zu fest da sonst die Gewinde in der Bodenplatte reißen können.
9.2 Bohrtisch (8) montieren
1. Setzen Sie den Bohrtisch (8) auf das Säulenrohr (6).
Schieben Sie den Bohrtisch (8) in eine untere Positi- on und fixieren Sie ihn mit der Feststellschraube (7).
9.3 Motoreinheit (4) montieren
1. Bringen Sie die Motoreinheit (4) auf dem Säulenrohr
2. Sichern Sie die Motoreinheit (4) mit den beiden
Klemmschrauben (4a) an der Seite. Verwenden Sie einen Innensechskantschlüssel 4 mm (A).
9.4 Tiefenanschlag (17) und
Schutzvorrichtung (11) montieren (Abb. 7)
1. Lösen Sie die Klemmschraube (11a) der Schutzvor-
richtung (11). Verwenden Sie einen Kreuzschlitzschraubendreher.
2. Klappen Sie die Schutzvorrichtung (11) auf, sodass
sie Zugang zum Inneren der Schutzvorrichtung (11) haben.
Setzen Sie die Mutter M6 (17f) in die dafür vorherge- sehene Aussparung in der Schutzvorrichtung (11).
4. Klappen Sie die Schutzvorrichtung (11) zu.
Achten Sie darauf, dass die Mutter M6 (17f) in der vorhergesehenen Aussparung verbleibt.
5. Schrauben Sie die Gewindestange M10/M6 (17b)
mit einer Beilagscheibe (17e) von oben in die vor- hergesehene Aussparung ein, in der die Mutter M6 (17f) sitzt.
6. Führen Sie die Gewindestange M10/M6 (17b) durch
die Bohrung (17a) oberhalb der Bohrspindel (18).
7. Setzen Sie die Mutter M10 (17c) und Kontermutter
M10 (17c) und den Skalenzeiger (17d) auf die Ge- windestange M10/M6 (17b).
Führen Sie die Schutzvorrichtung (11) durch die Bohrspindel (18) und drücken Sie die Schutzvorrich- tung (11) ganz nach oben an die Bohrspindel (18).
9. Fixieren Sie die Schutzvorrichtung (11) mit der
Klemmschraube (11a). Verwenden Sie einen Kreuzschlitzschraubendreher.
Prüfen Sie den Skalenzeiger (17d) auf korrekten Sitz. Hinweis: Sie können die Schutzvorrichtung verlängern.
1. Öffnen Sie die beiden Flügelschrauben (11b) an der
Schutzvorrichtung (11).
2. Schieben Sie die äußere Schutzvorrichtung auf die
gewünschte Position nach unten.
3. Fixieren Sie die beiden Flügelschrauben (11b).
24 | DE / AT / CH9.5 Handgriff (5) montieren (Abb. 8)
1. Setzen Sie den Handgriff (5) auf die Handspindel-
führung (5a). Achten Sie darauf das die Bohrung des Handgriffs (5) mit der Bohrung der Handspindelführung (5a) übereinstimmen.
Führen Sie die Innensechskantschraube M6 (5b) durch die übereinstimmenden Bohrungen und si- chern Sie sie mit einer Mutter M6 (5c). Verwenden Sie einen Innensechskantschlüssel 5 mm (B).
9.6 Bohrfutter (19) anbringen (Abb. 9)
1. Bringen Sie das Bohrfutter (19) in dem Konus der
Bohrspindel (18) an.
2. Sichern Sie das Bohrfutter (19) mit einigen leichten
Schlägen auf die Bohrfutterspitze. Benutzen Sie hierzu einen Kunststoffhammer.
1. Setzen Sie den Schraubstock (10) auf den Bohr-
2. Montieren Sie den Schraubstock (10) mit zwei
Sechskantschrauben M10x35mm (10c), vier Beilag- scheiben (10e) und zwei Muttern M10 (10d) auf dem Bohrtisch (8). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel SW16. Hinweis: Die Sechskantschrauben sollten diagonal gegenüber positioniert werden. 10 Vorinbetriebnahme WARNUNG Ziehen Sie immer den Netzstecker, bevor Sie Ein- stellungen am Produkt vornehmen. Benötigtes Werkzeug:
- 2x Gabelschlüssel/Steckschlüssel SW 17 mm*
- = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
10.1 Einsatz als stationäre Maschine
(Abb.11) Für den andauernden Einsatz muss das Produkt auf ei- ner Werkbank montiert werden.
- Das Produkt muss standsicher aufgestellt werden, d.h. auf einer Werkbank, oder festem Untergestell festgeschraubt werden.
- Zu diesem Zweck befinden sich in der Bodenplatte (9) Befestigungslöcher.
1. Markieren Sie die Bohrlöcher.
– Platzieren Sie das Produkt so, wie es später in- stalliert sein soll. – Zeichnen Sie die Positionen der zu bohrenden Löcher auf der Werkbank an. Diese werden durch die Befestigungsbohrun- gen in der Bodenplatte (9) vorgegeben.
2. Bohren Sie die Löcher (mindestens 11 mm Durch-
messer) durch die Werkbank.
3. Platzieren Sie das Produkt über den gebohrten Lö-
chern deckungsgleich mit den Befestigungsboh- rungen der Bodenplatte (9) und führen Sie die Schrauben* (M10) mit geeigneter Länge von oben durch die Löcher.
4. Schrauben Sie die Muttern* von unten auf die
5. Ziehen Sie die Muttern* mit Hilfe zweier Gabel-
schlüssel SW17* fest.
- = nicht im Lieferumfang enthalten!
10.2 Bohrtisch (8) verstellen (Abb. 12)
10.2.1 Bohrtischhöhe einstellen und
Bohrtisch (8) schwenken
1. Lösen Sie die Feststellschraube (7).
2. Schieben Sie den Bohrtisch (8) auf die gewünschte
3. Schwenken Sie den Bohrtisch (8) auf die ge-
4. Fixieren Sie die Feststellschraube (7) wieder.
10.2.2 Bohrtisch (8) neigen
Sie können den Bohrtisch (8) auch in der Neigung ver- stellen.
1. Lösen Sie hierzu die Feststellschraube (14) unter
dem Bohrtisch (8). Verwenden Sie einen Gabelschlüssel SW 17 mm.
2. Neigen Sie den Bohrtisch (8) nach Wunsch bis
max. 45° nach rechts oder links.
3. Fixieren Sie die Feststellschraube (14) wieder.
10.3 Werkstück einspannen (Abb. 13)
- Es ist sicherzustellen, dass das Werkstück sicher befestigt ist.
- Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die zu klein zum Festspannen sind.
Bearbeiten Sie nur Werkstücke, die sich sicher zwi- schen den Spannbacken einspannen lassen. Das Werkstück darf nicht zu groß, klein oder nachgiebig sein. Sonst ist keine sichere Spannung aufzubringen.
- Verwenden Sie zusätzliche Werkstück-Auflagen, wenn dies für die Stabilität des Werkstück notwen- dig ist.
- Überprüfen Sie den Schraubstock und die Spann- backen. Sie müssen sauber und frei von Spänen und anderen Rückständen sein. DE / AT / CH | 251. Stellen Sie sicher das der Schraubstock (10) richtig auf dem Bohrtisch (8) montiert ist. (Siehe 9.7)
2. Drehen Sie den Kurbelhandgriff (10b) gegen den
Uhrzeigersinn um den Schraubstock (10) zu öffnen.
3. Positionieren Sie das zu bearbeitende Werkstück
zwischen den Spannbacken (10a). Achten Sie darauf, dass es so ausgerichtet ist, dass es während der Bearbeitung stabil bleibt.
4. Drehen Sie den Kurbelhandgriff (10b) im Uhrzeiger-
sinn um den Schraubstock (10) zu schließen und das Werkstück zu fixieren.
5. Überprüfen Sie, dass das Werkstück sicher und
fest eingespannt ist. Es darf sich nicht bewegen.
10.4 Einsatzwerkzeug einsetzen/
entnehmen (Abb. 14) WARNUNG Lassen Sie den Bohrfutterschlüssel niemals im Bohr- futter stecken! Hinweis: Prüfen Sie das Einsatzwerkzeug auf festen Sitz. Falsch oder nicht sicher befestigte Einsatzwerkzeuge können sich während des Betriebs lösen und Sie ver- letzen.
- Sie können den Bohrfutterschlüssel (16) in dem Bohrfutterschlüsselhalter (15) aufbewahren.
1. Nehmen Sie den Bohrfutterschlüssel (16) aus dem
Bohrfutterschlüsselhalter (15).
2. Klappen Sie die Schutzvorrichtung (11) nach oben
und halten Sie sie in dieser Position.
3. Lösen Sie die Haltebacken des Bohrfutters (19) mit
dem Bohrfutterschlüssel (16).
4. Entnehmen Sie das Einsatzwerkzeug*.
5. Setzen Sie ein neues Einsatzwerkzeug* ein.
6. Spannen Sie die Haltebacken des Bohrfutters (19)
mit dem Bohrfutterschlüssel (16).
7. Setzen Sie den Bohrfutterschlüssel (16) wieder in
den Bohrfutterschlüsselhalter (15).
8. Kontrollieren Sie die zentrierte Position des Ein-
9. Klappen Sie die Schutzvorrichtung (11) in ihre Aus-
10. Führen Sie einen kurzen Probelauf durch, um das
Einsatzwerkzeug* auf Rundlauf zu prüfen.
- = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
10.5 Drehzahl einstellen (Abb. 15)
WARNUNG Quetschgefahr! Achten Sie auf Ihre Finger! WARNUNG Es müssen immer die Antriebsscheiben verwendet werden, die gegenüber liegen. Sollten die Antriebs- scheiben auf unterschiedlicher Höhe verwendet wer- den, wird der Antriebsriemen zerstört! Hinweis: Das Produkt ist mit einem Sicherheitsschalter ausge- stattet. Dies bedeutet, dass das Produkt nicht einge- schaltet werden kann, wenn die Getriebeabdeckung offen bzw. nicht ordnungsgemäß geschlossen ist.
1. Lösen Sie die Verschlussschraube (2) der Getriebe-
2. Öffnen Sie die Getriebeabdeckung (1).
3. Lösen Sie die Feststellschraube (3) der Motorein-
4. Drücken Sie die Motoreinheit (4) Richtung Säulen-
rohr (6), um den Antriebsriemen (20) zu entlasten.
5. Legen Sie den Antriebsriemen (20) auf die ge-
wünschte Kombination zwischen spindelseitiger Antriebsscheibe (21) und motorseitiger Antriebs- scheibe (22), um die angegebene Drehzahl zu errei- chen:
6. Drücken Sie die Motoreinheit (4) weg vom Säulen-
rohr (6), um den Antriebsriemen (20) zu spannen. Der Antriebsriemen (20) ist richtig gespannt, wenn er sich ca. 1 cm eindrücken lasst.
7. Schließen Sie die Getriebeabdeckung (1) und fixie-
ren Sie die mit der Verschlussschraube (2). Achten Sie darauf das der Sicherheitsschalter (23) eingerastet und die Getriebeabdeckung (1) ord- nungsgemäß geschlossen ist. 26 | DE / AT / CH10.6 Bohrtiefe einstellen (Abb. 1, 7, 16)
1. Lösen Sie die Kontermutter M10 (17c) des Tiefen-
anschlags (17) und bringen Sie sie gemeinsam mit der darunterliegenden Mutter (17c) in eine höhere Position.
2. Setzen Sie ein Einsatzwerkzeug wie unter 10.4 be-
schrieben, in das Bohrfutter (19) ein.
3. Senken Sie die Bohrspindel (18), über den Hand-
griff (5) auf das Werkstück und halten Sie den Handgriff (5) in dieser Position.
4. Setzen Sie die Mutter M10 (17c) auf die Bohrung
5. Bringen Sie die Bohrspindel (18), über den Hand-
griff (5) wieder in die Ausgangsposition. Achten Sie darauf das sich die Mutter M10 (17c) nicht verstellt.
6. Kontern Sie die eingestellte Mutter M10 (17c) mit
der Kontermutter M10 (17c). Verwenden Sie zwei Gabelschlüssel SW 17.
7. Prüfen Sie, ob die eingestellte Tiefe korrekt ist.
11 Bedienung ACHTUNG Vor der Inbetriebnahme das Produkt unbedingt komplett montieren! WARNUNG Verletzungsgefahr! Der Ein-/Ausschalter und der Sicherheitsschalter dürfen nicht arretiert werden! – Nicht mit dem Produkt arbeiten, wenn der Schal- ter beschädigt ist. – Vergewissern Sie sich vor jeder Benutzung, dass das Produkt funktionstüchtig ist. WARNUNG Verletzungsgefahr! Stecken Sie den Netzstecker erst in die Steckdose, wenn das Produkt für den Einsatz vorbereitet ist. WARNUNG Einsatzwerkzeuge können scharf sein und während des Gebrauchs heiß werden. Tragen Sie stets Schutzhandschuhe, wenn Sie mit Einsatzwerkzeugen hantieren. Hinweise:
- Vor Inbetriebnahme müssen alle Abdeckungen und Sicherheitsvorrichtungen ordnungsgemäß montiert sein. Beschädigte oder unleserliche Aufkleber sind zu ersetzen.
- Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen des Pro- dukts, dass die Daten auf dem Typenschild mit den Netzdaten übereinstimmen.
- Denken Sie daran, dass bei Inbetriebnahme des Startmechanismus bei motorbetriebenen Maschi- nen sich auch das Schneidwerkzeug in Betrieb setzt.
- Betreiben Sie das Produkt niemals mit defekten Schutzeinrichtungen oder ohne Sicherheitsein- richtungen.
- Achten Sie vor dem Einschalten darauf, dass das Produkt keine Gegenstände berührt.
- Prüfen Sie das zu bearbeitende Material auf Fremd- körper wie Nägel, Schrauben etc. und entfernen Sie diese.
- Achten Sie darauf, dass die zu bearbeitende Fläche staubfrei und trocken ist.
- Warten Sie, nach dem Einschalten ab, bis das Pro- dukt seine max. Drehzahl erreicht hat. Beginnen Sie erst dann mit dem Arbeiten.
11.1 Not-Ausschalter (12) (Abb. 1)
1. Falls es notwendig ist, das Produkt auf Grund einer
Notfallsituation zu stoppen, betätigen Sie den Not- Ausschalter (12).
2. Bevor Sie das Produkt wieder in Betrieb nehmen,
führen Sie eine Sichtprüfung durch, um die Sicher- heit zu gewährleisten und das Produkt ordnungs- gemäß zurückzusetzen. – Sichtprüfung: Überprüfen Sie das Produkt visu- ell auf Schäden oder Hindernisse, die den Be- trieb beeinträchtigen könnten.
3. Drehen Sie den Not-Ausschalter (12) nach rechts,
um ihn in seine ursprüngliche Position zurückzuset- zen.
4. Schalten Sie das Produkt wie unter 11.2 beschrie-
11.2 Produkt ein-/ausschalten (Abb. 1)
1. Stecken Sie den Netzstecker in eine ordnungsge-
mäß abgesicherte Netzsteckdose.
2. Drücken Sie den Schalter „I“, am Ein-/Ausschalter
(13) um das Produkt einzuschalten. Ausschalten
1. Drücken Sie den Schalter „0", am Ein-/Ausschalter
(13) um das Produkt auszuschalten.
2. Warten Sie den Stillstand des Produkts ab.
DE / AT / CH | 2712 Arbeitshinweise ACHTUNG Der Vorschub und die Spindeldrehzahl sind für die Standzeit des Einsatzwerkzeugs maßgebend!
- Die Schnittgeschwindigkeit bestimmt sich durch die Drehzahl der Bohrspindel und durch den Durchmesser des Einsatzwerkzeugs.
- Grundsätzlich gilt, je größer der Einsatzwerkzeug- durchmesser ist, desto niedriger sollte die Drehzahl gewählt werden.
- Bei höherer Festigkeit des Werkstücks muss der Schneidedruck höher sein.
- Durch wiederholtes Zurückziehen des Einsatzwerk- zeugs sorgen Sie für eine leichtere Spanabfuhr.
- Die Spanabfuhr ist besonders bei tiefen Bohrungen erschwert. Setzen Sie hier Vorschub und Drehzahl herab.
- Um eine übermäßige Abnutzung der Einsatzwerk- zeugschneide zu vermeiden, sollten Sie bei Boh- rungen über 8,0 mm Durchmesser zunächst mit ei- nem Einsatzwerkzeug mit geringerem Durchmesser vorbohren.
12.1 Bohren (Abb. 1)
1. Kennzeichnen Sie die zu bohrende Stelle am Werk-
stück mit Hilfe eines Körners* oder eines spitzen Nagels*.
2. Spannen Sie das zu bearbeitende Werkstück in
den Schraubstock (10) (Siehe 10.3).
3. Setzen Sie ein Einsatzwerkzeug in das Bohrfutter
(19) ein (Siehe 10.4).
4. Senken Sie die Bohrspindel (18) über den Handgriff
(5) ab und zentrieren Sie das Einsatzwerkzeug über der zu bohrenden Stelle im Werkstück.
5. Schalten Sie das Produkt ein (Siehe 11.2).
6. Senken Sie die Bohrspindel (18) über den Handgriff
7. Bohren Sie mit angemessenem Vorschub und ge-
wünschter Tiefe in das Werkstück.
8. Wählen Sie das richtige Schmiermittel basierend
auf dem Material des Werkstücks und des Bohrers, sowie der Art der Bohrung.
9. Beachten Sie ein eventuell nötiges Spanbrechen
auf dem Weg zu gewünschten Bohrtiefe.
10. Führen Sie die Bohrspindel (18) über den Handgriff
(5) langsam zurück in die Ausgangsposition.
- = nicht zwingend im Lieferumfang enthalten!
12.2 Senken und Zentrierbohren
Mit diesem Produkt können Sie auch Senken oder Zentrierbohren. Beachten Sie hierbei, dass das Senken mit der nied- rigsten Geschwindigkeit durchgeführt werden sollte, während zum Zentrierbohren eine hohe Geschwindig- keit erforderlich ist.
12.3 Holzbearbeitung
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass beim Bearbeiten von Holz ei- ne geeignete Staubabsaugung verwendet werden muss, da Holzstaub gesundheitsgefährdend sein kann. Tragen Sie bei stauberzeugenden Arbeiten unbedingt eine geeignete Staubschutzmaske. 13 Elektrischer Anschluss Der installierte Elektromotor ist betriebsfertig ange- schlossen. Der Anschluss entspricht den einschlägi- gen VDE- und DIN-Bestimmungen. Der kundenseitige Netzanschluss sowie die verwendete Verlängerungs- leitung müssen diesen Vorschriften entsprechen.
13.1 Schadhafte Elektro-
Anschlussleitungen An elektrischen Anschlussleitungen entstehen oft Isola- tionsschäden. Ursachen hierfür können sein:
- Druckstellen, wenn Anschlussleitungen durch Fenster oder Türspalten geführt werden,
- Knickstellen durch unsachgemäße Befestigung oder Führung der Anschlussleitung,
- Schnittstellen durch Überfahren der Anschlusslei- tung,
- Isolationsschäden durch Herausreißen aus der Wandsteckdose,
- Risse durch Alterung der Isolation. Solch schadhafte elektrische Anschlussleitungen dür- fen nicht verwendet werden und sind aufgrund der Iso- lationsschäden lebensgefährlich. Elektrische Anschlussleitungen regelmäßig auf Schä- den überprüfen. Achten Sie darauf, dass beim Über- prüfen die Anschlussleitung nicht am Stromnetz hängt. Elektrische Anschlussleitungen müssen den einschlägi- gen VDE- und DIN-Bestimmungen entsprechen. Ver- wenden Sie nur Anschlussleitungen mit gleicher Kenn- zeichnung „H05VV-F 3x0,75 mm²“. Ein Aufdruck der Typenbezeichnung auf dem An- schlusskabel ist Vorschrift. Sicherheitshinweise für den Austausch beschädigter oder defekter Netzanschlussleitungen Anschlussart Y Wenn ein Ersatz der Netzanschlussleitung erforderlich ist, ist dies vom Hersteller oder seinem Vertreter aus- zuführen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. 28 | DE / AT / CH13.2 Wechselstrommotor
- Die Netzspannung muss 230 V~ betragen.
- Verlängerungsleitungen bis 25 m Länge müssen ei- nen Querschnitt von 1,5 Quadratmillimeter aufwei- sen. 14 Transport (Abb. 1)
1. Zum Transportieren des Produkts trennen Sie es
vom Stromnetz und stellen es an einem anderen dafür vorgesehenen Bereich auf.
2. Um Beschädigungen und Verletzungen zu verhin-
dern, ist das Produkt beim Transport in Fahrzeugen gegen Umkippen und Verrutschen zu sichern.
3. Schützen Sie das Produkt vor Schlägen, Stößen
und starken Vibrationen, z.B. beim Transport in Fahrzeugen.
4. Transportieren Sie das Produkt nicht an der Motor-
einheit. Hinweis: Tragen Sie das Produkt möglichst mit einer zweiten Person.
1. Greifen Sie mit einer Hand an die Bodenplatte (9),
mit der anderen stabilisieren Sie das Produkt an der Getriebeabdeckung (1). 15 Wartung und Reinigung WARNUNG Lassen Sie Instandsetzungsarbeiten und Wartungsarbeiten, die nicht in dieser Be- dienungsanleitung beschrieben sind, von einer Fachwerkstatt durchführen. Benutzen Sie nur originale Ersatzteile. Es besteht Unfallgefahr! Führen Sie War- tungs- und Reinigungsarbeiten grundsätz- lich bei ausgeschaltetem Motor durch und ziehen Sie den Netzstecker. Es besteht Verletzungsgefahr! Lassen Sie das Produkt vor allen Wartungs- und Reinigungsarbei- ten abkühlen. Elemente des Motors sind heiß. Es besteht Verletzungs- und Verbren- nungsgefahr! Das Produkt kann unerwartet starten und dadurch zu Verletzungen führen. – Schalten Sie vor allen Reinigungs- und War- tungsarbeiten den Motor aus. – Lassen Sie den Motor auskühlen. – Ziehen Sie den Netzstecker! WARNUNG Vor jeglicher Einstellung, Instandhaltung oder Instandsetzung Netzstecker ziehen!
- Halten Sie Schutzvorrichtungen, Luftschlitze und Motorengehäuse so staub- und schmutzfrei wie möglich. Reiben Sie das Produkt mit einem saube- ren Tuch* ab oder blasen Sie es mit Druckluft* bei niedrigem Druck aus. Wir empfehlen, dass Sie das Produkt direkt nach jeder Benutzung reinigen.
- Tauchen Sie das Produkt zur Reinigung keinesfalls in Wasser oder andere Flüssigkeiten.
- Halten Sie das Produkt stets sauber, trocken und frei von Öl oder Schmierfetten. Entfernen Sie Staub nach jedem Gebrauch und vor der Lagerung.
Verwenden Sie keine chemischen, alkalischen, schmirgelnde oder andere aggressive Reinigungs- oder Desinfektionsmittel, um das Produkt zu reini- gen, da diese die Oberflächen beschädigen können.
- Reinigen Sie das Einsatzwerkzeug nicht, während es noch in Betrieb ist.
- Überprüfen Sie den Schraubstock und die Spann- backen. Sie müssen sauber und frei von Spänen und anderen Rückständen sein.
15.2 Wartung (Abb. 15)
WARNUNG Quetschgefahr! Achten Sie auf Ihre Finger! WARNUNG Es müssen immer die Antriebsscheiben verwendet werden, die gegenüber liegen. Sollten die Antriebs- scheiben auf unterschiedlicher Höhe verwendet wer- den, wird der Antriebsriemen zerstört! Hinweis: Das Produkt ist mit einem Sicherheitsschalter ausge- stattet. Dies bedeutet, dass das Produkt nicht einge- schaltet werden kann, wenn die Getriebeabdeckung offen bzw. nicht ordnungsgemäß geschlossen ist.
15.2.1 Antriebsriemen (20) prüfen
1. Lösen Sie die Verschlussschraube (2) der Getriebe-
2. Öffnen Sie die Getriebeabdeckung (1).
3. Prüfen Sie die Spannung des Antriebsriemen (20).
4. Der Antriebsriemen (20) ist richtig gespannt, wenn
er sich ca. 1 cm eindrücken lasst. DE / AT / CH | 295. Kontrollieren Sie den Antriebsriemen (20) auf Risse, Einschnitte oder sonstige Beschädigungen.
6. Schließen Sie die Getriebeabdeckung (1) und fixie-
ren Sie die mit der Verschlussschraube (2). Achten Sie darauf das der Sicherheitsschalter (23) eingerastet und die Getriebeabdeckung (1) ord- nungsgemäß geschlossen ist.
15.2.2 Antriebsriemen (20) spannen
1. Lösen Sie die Verschlussschraube (2) der Getriebe-
2. Öffnen Sie die Getriebeabdeckung (1).
3. Lösen Sie die Feststellschraube (3) der Motorein-
4. Drücken Sie die Motoreinheit (4) weg vom Säulen-
rohr (6), um den Antriebsriemen (20) zu spannen.
5. Der Antriebsriemen (20) ist richtig gespannt, wenn
er sich ca. 1 cm eindrücken lasst.
6. Schließen Sie die Getriebeabdeckung (1) und fixie-
ren Sie die mit der Verschlussschraube (2). Achten Sie darauf das der Sicherheitsschalter (23) eingerastet und die Getriebeabdeckung (1) ord- nungsgemäß geschlossen ist.
15.2.3 Antriebsriemen (20) wechseln
1. Lösen Sie die Verschlussschraube (2) der Getriebe-
2. Öffnen Sie die Getriebeabdeckung (1).
3. Lösen Sie die Feststellschraube (3) der Motorein-
4. Entfernen Sie den alten Antriebsriemen (20).
Drehen Sie die Antriebsscheiben (21) und ziehen Sie den Antriebsriemen (20) leicht nach oben.
5. Legen Sie einen neuen Antriebsriemen (20) auf.
6. Drehen Sie die spindel-/ und motorseitige Antriebs-
scheibe (21+22) und drücken Sie den Antriebsrie- men (20) leicht auf die spindel-/ und motorseitige Antriebsscheibe (21+22). Achten Sie drauf das der Antriebsriemen (20) richtig in der spindel-/ und motorseitigen Antriebsscheibe (21+22) sitzt.
7. Drücken Sie die Motoreinheit (4) weg vom Säulen-
rohr (6), um den Antriebsriemen (20) zu spannen.
8. Der Antriebsriemen (20) ist richtig gespannt, wenn
er sich ca. 1 cm eindrücken lasst.
9. Schließen Sie die Getriebeabdeckung (1) und fixie-
ren Sie die mit der Verschlussschraube (2). Achten Sie darauf das der Sicherheitsschalter (23) eingerastet und die Getriebeabdeckung (1) ord- nungsgemäß geschlossen ist. 16 Lagerung Lagern Sie das Produkt und dessen Zubehör an einem dunklen, trockenen und frostfreien sowie für Kinder un- zugänglichen Ort. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 5°C und 30˚C. Bewahren Sie das Produkt in der Originalverpackung auf. Decken Sie das Produkt ab, um es vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie die Bedie- nungsanleitung bei dem Produkt auf. 17 Reparatur & Ersatzteilbestellung Nach Reparatur oder Wartung vergewissern Sie sich, ob alle sicherheitstechnischen Teile angebracht und in einwandfreiem Zustand sind. Verletzungsgefährdende Teile vor anderen Personen und Kindern unzugänglich aufbewahren. ACHTUNG Laut Produkthaftungsgesetz wird nicht für Schäden gehaftet, die durch unsachgemäße Reparaturen oder durch Nichtverwendung von Originalersatzteilen ver- ursacht werden. Beauftragen Sie einen Kundendienst oder eine auto- risierte Fachkraft. Entsprechendes gilt auch für Zube- hörteile. Anschlüsse und Reparaturen Anschlüsse und Reparaturen der elektrischen Ausrüs- tung dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchge- führt werden.
17.1 Ersatzteilbestellung
Bei der Ersatzteilbestellung sollten folgende Angaben gemacht werden:
- Daten des Typenschildes Ersatzteile / Zubehör Antriebsriemen-Artikel-Nr.: 3906803040 Bohrfutter-Artikel-Nr.: 3305024079 Bohrfutterschlüssel-Artikel-Nr.: 3906814014 Schraubstock-Artikel-Nr.: 7906800701
17.2 Service-Informationen
Es ist zu beachten, dass bei diesem Produkt folgende Teile einem gebrauchsgemäßen oder natürlichen Ver- schleiß unterliegen bzw. folgende Teile als Verbrauchs- materialien benötigt werden. Verschleißteile: Antriebsriemen 30 | DE / AT / CH18 Entsorgung und Wiederverwertung Hinweise zur Verpackung Die Verpackungsmaterialien sind recycelbar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen. Hinweise zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) Elektro- und Elektronik-Altgeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern sind einer getrennten Erfassung bzw. Entsorgung zu- zuführen!
- Altbatterien oder -akkus, welche nicht fest im Alt- gerät verbaut sind, müssen vor Abgabe zerstö- rungsfrei entnommen werden! Deren Entsorgung wird über das Batteriegesetz geregelt.
- Besitzer bzw. Nutzer von Elektro- und Elektronikge- räten sind nach deren Gebrauch gesetzlich zur Rückgabe verpflichtet.
- Der Endnutzer trägt die Eigenverantwortung für das Löschen seiner personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät!
- Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne be- deutet, dass Elektro- und Elektronikaltgeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
- Elektro- und Elektronikaltgeräte können bei folgen- den Stellen unentgeltlich abgegeben werden: – Öffentlich-rechtliche Entsorgungs- bzw. Sam- melstellen (z. B. kommunale Bauhöfe) – LIDL bietet Ihnen Rückgabemöglichkeiten direkt in den Filialen und Märkten an. Rückgabe und Entsorgung sind für Sie kostenfrei. – Bis zu drei Elektroaltgeräte pro Geräteart, mit einer Kantenlänge von maximal 25 Zentimetern, können Sie ohne vorherigen Erwerb eines Neu- gerätes vom Hersteller kostenfrei bei diesem abgeben oder einer anderen autorisierten Sam- melstelle in Ihrer Nähe zuführen. – Weitere ergänzende Rücknahmebedingungen der Hersteller und Vertreiber erfahren Sie beim jeweiligen Kundenservice.
- Im Falle der Anlieferung eines neuen Elektrogerätes durch den Hersteller an einen privaten Haushalt, kann dieser die unentgeltliche Abholung des Elekt- roaltgerätes, auf Nachfrage vom Endnutzer, veran- lassen. Setzen Sie sich hierzu mit dem Kundenser- vice des Herstellers in Verbindung.
- Diese Aussagen gelten nur für Geräte, die in den Ländern der Europäischen Union installiert und ver- kauft werden und die der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU unterliegen. In Ländern außerhalb der Europäischen Union können davon abweichende Bestimmungen für die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten gelten. 19 Störungsabhilfe Störung Mögliche Ursache Abhilfe Motor läuft nicht an. Beschädigter Ein-/Ausschal- ter. Ersetzen Sie alle beschädigten Teile, bevor Sie die Tischbohrmaschine benutzen. Kontaktieren Sie Ihr lokales Servicezentrum oder eine autorisierte Ser- vicestation. Jeder Reparaturversuch kann zu Gefah- ren führen, wenn er nicht von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt wird. Beschädigte Netzleitung. Starke Vibrationen Motoreinheit nicht fixiert Antriebsriemenspannung überprüfen und Feststell- muttern anziehen. Einsatzwerkzeug nicht zent- riert eingespannt Einsatzwerkzeug im Bohrfutter überprüfen Lautes Quietschgeräusch Antriebsriemenspannung zu hoch Antriebsriemenspannung überprüfen Antriebsriemen beschädigt Antriebsriemen überprüfen Antriebsscheibe beschädigt Antriebsscheiben überprüfen Der Motor läuft langsam an und erreicht die Betriebsge- schwindigkeit nicht. Spannung zu niedrig, Wick- lungen beschädigt, Konden- sator durchgebrannt. Spannung durch Elektrofachkraft kontrollieren las- sen. Motor durch einen Fachmann kontrollieren las- sen. Kondensator durch einen Fachmann auswech- seln lassen. Motor macht zu viel Lärm. Wicklungen beschädigt, Motor defekt. Motor durch einen Fachmann kontrollieren lassen. DE / AT / CH | 31Störung Mögliche Ursache Abhilfe Motor überhitzt sich leicht. Überlastung des Motors, ungenügende Kühlung des Motors Überlastung des Motors verhindern, Lüftungschlitze freihalten, damit eine optimale Kühlung des Motors gewährleistet ist Das Produkt wird während der Arbeit langsamer Es wird zu großer Druck auf das Werkstück ausgeübt. Üben Sie weniger Druck auf das Werkstück aus. Motor erreicht volle Leistung nicht. Stromkreise in Netzanlage überlastet (Lampen, andere Motoren, etc.). Verwenden Sie keine anderen Produkte oder Moto- ren auf demselben Stromkreis. 20 EU-Konformitätserklärung Originalkonformitätserklärung Hersteller: Scheppach GmbH Günzburger Straße 69 D-89335 Ichenhausen Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das hier beschriebene Produkt mit den geltenden Richtlinien und Normen übereinstimmt. Marke: Parkside Art.-Bezeichnung: TISCHBOHRMASCHINE – PTBM 400 D1 Art.-Nr. 3906801976-3906801981, 39068019915, 39068019959 IAN-Nr. 465594_2404 Serien-Nr. 01001 – 20562 EU-Richtlinien: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU*, (EU) 2015/863
- Der oben beschriebene Gegenstand der Erklärung er- füllt die Vorschriften der Richtlinie 2011/65/EU des Eu- ropäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Angewandte Normen: EN 62841-1:2015/A11:2022; EN 62841-3-13:2017; EN IEC 55014-1:2021; EN IEC 55014-2:2021; EN IEC 61000-3-2:2019+A1:2021; EN 61000-3-3:2013+A1:2019+A2:2021; EN IEC 63000:2018 Dokumentationsbevollmächtigter: Tobias Ihle Günzburger Str. 69 D-89335 Ichenhausen Ichenhausen, 27.08.2024 Simon Schunk Division Manager Product Center Andreas Pecher Head of Project Management 32 | DE / AT / CHGarantieurkunde Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unsere Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Sollte dieses Gerät dennoch einmal nicht einwandfrei funktionieren, bedauern wir dies sehr und bitten Sie, sich an unseren Servicedienst unter der auf dieser Garantieur- kunde angegebenen Adresse zu wenden. Gern stehen wir Ihnen auch telefonisch über die unten angegebene Ser- vicerufnummer zur Verfügung. Für die Geltendmachung von Garantieansprüchen gilt Folgendes:
- Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche werden von dieser Garantie nicht berührt. Unsere Garantieleistung ist für Sie kostenlos.
- Die Garantieleistung erstreckt sich ausschließlich auf Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehler zurück- zuführen sind und ist auf die Behebung dieser Mängel bzw. den Austausch des Gerätes beschränkt. Bitte be- achten Sie, dass unsere Geräte bestimmungsgemäß nicht für den gewerblichen, handwerklichen oder industriel- len Einsatz konstruiert wurden. Ein Garantievertrag kommt daher nicht zustande, wenn das Gerät in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben sowie bei gleichzusetzenden Tätigkeiten eingesetzt wird. Von unserer Ga- rantie sind ferner Ersatzleistungen für Transportschäden, Schäden durch Nichtbeachtung der Montageanleitung oder aufgrund nicht fachgerechter Installation, Nichtbeachtung der Gebrauchsanleitung (wie durch z. B. An- schluss an eine falsche Netzspannung oder Stromart), missbräuchliche oder unsachgemäße Anwendungen (wie z. B. Überlastung des Gerätes oder Verwendung von nicht zugelassenen Einsatzwerkzeugen oder Zubehör), Nichtbeachtung der Wartungs- und Sicherheitsbestimmungen, Eindringen von Fremdkörpern in das Gerät (wie z. B. Sand, Steine oder Staub), Gewaltanwendung oder Fremdeinwirkungen (wie z. B. Schäden durch Herunter- fallen) sowie durch verwendungsgemäßen, üblichen Verschleiß ausgeschlossen. Der Garantieanspruch erlischt, wenn an dem Gerät bereits Eingriffe vorgenommen wurden.
- Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre und beginnt mit dem Kaufdatum des Gerätes. Garantieansprüche sind vor Ab- lauf der Garantiezeit innerhalb von zwei Wochen, nachdem Sie den Defekt erkannt haben, geltend zu machen. Die Geltendmachung von Garantieansprüchen nach Ablauf der Garantiezeit ist ausgeschlossen. Die Reparatur oder der Austausch des Gerätes führt weder zu einer Verlängerung der Garantiezeit noch wird eine neue Garan- tiezeit durch diese Leistung für das Gerät oder für etwaige eingebaute Ersatzteile in Gang gesetzt. Dies gilt auch bei Einsatz eines Vor-Ort-Services.
- Für die Geltendmachung Ihres Garantieanspruches wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Service-Ad- resse. Sofern die Reklamation innerhalb der Garantiezeit liegt, werden wir Ihnen einen Retourenschein zur Verfü- gung stellen, mit dem Sie Ihr defektes Gerät kostenfrei an uns zurücksenden können. Beschreiben Sie uns bitte den Reklamationsgrund möglichst genau. Ist der Defekt des Gerätes von unserer Garantieleistung erfasst, erhal- ten Sie umgehend ein repariertes oder neues Gerät zurück. Selbstverständlich beheben wir gegen Erstattung der Kosten auch gerne Defekte am Gerät, die vom Garantieum- fang nicht oder nicht mehr erfasst sind. Dazu senden Sie das Gerät bitte an unsere Serviceadresse. Abwicklung im Garantiefall Um eine schnelle Bearbeitung Ihres Anliegens zu gewährleisten, folgen Sie bitte den folgenden Hinweisen:
- Bitte halten Sie für alle Anfragen den Kassenbon und die Artikelnummer (z. B. IAN 465594_2404) als Nachweis für den Kauf bereit.
- Die Artikelnummer entnehmen Sie bitte dem Typenschild am Produkt, einer Gravur am Produkt, dem Titelblatt Ihrer Anleitung (unten links) oder dem Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite des Produktes.
- Sollten Funktionsfehler oder sonstige Mängel auftreten, kontaktieren Sie zunächst die nachfolgend benannte Serviceabteilung telefonisch oder per E-Mail.
- Ein als defekt erfasstes Produkt können Sie dann unter Beifügung des Kaufbelegs (Kassenbon) und der Angabe, worin der Mangel besteht und wann er aufgetreten ist, für Sie portofrei an die Ihnen mitgeteilte Service Anschrift übersenden.
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