Video Assist 4K digital video recorder - Diktiergerät Blackmagic Design - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Diktiergerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Video Assist 4K digital video recorder - Blackmagic Design und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Video Assist 4K digital video recorder von der Marke Blackmagic Design.
BEDIENUNGSANLEITUNG Video Assist 4K digital video recorder Blackmagic Design
Anschließen an das Stromnetz
Anschließen von Videogeräten
Anschließen von Audiogeräten
PUSHPUSH 179Erste Schritte Anschließen von Videogeräten Schließen Sie als nächstes Ihre SDI- oder HDMI-Videoquelle an den Mini-BNC, BNC- oder HDMI-Eingang an. Das Gerät erkennt den SDI- bzw. HDMI-Eingang automatisch und benutzt die Signale vom jeweils zuerst angeschlossenen Eingang. Adapterkabel von Mini-BNC nach Standard-BNC können Sie im Video- Fachhandel in Ihrer Nähe erwerben. Mini-BNC-Verbinder sind auch unter der Bezeichnung DIN-1.0/2.3- Verbinder bekannt. Koppeln Sie Ihre Videoquelle an den linksseitigen SDI- oder HDMI-Eingang. Ein HDMI-Fernseher oder SDI-Monitor wird über den HDMI- bzw. SDI-Ausgang angeschlossen. Koppeln Sie ein Headset an die Kopfhörerbuchse, damit Sie bei der Aufnahme und Wiedergabe den Ton Ihrer Clips anhören können. Beim Blackmagic Video Assist 4K Modell können Sie Ihr Audio alternativ über den eingebauten unter dem LCD Lautsprecher anhören. Anschließen von Audiogeräten Wenn Sie Ihre Videoquelle anschließen wird Audio gleich mit angeschlossen, da die Tonsignale in das SDI- bzw. HDMI-Video eingebettet sind. In den Blackmagic Video Assist 4K sind Mini-XLR-Buchsen eingebaut, an die Sie auch externe symmetrische Analogaudioquellen koppeln können. Der praktische Standfuß am Gerät ermöglicht es, den Monitor auf Ihrem Tisch aufzustellen. Heben Sie den Fuß am Rand an und klappen Sie ihn vorsichtig in Position Blackmagic Video Assist 4KHDMI IN HDMI OUTSDI INSDI OUTANALOG AUDIO IN PUSH PUSH Ihr Video Assist wird mit gewöhnlichen LP-E6-Akkus betrieben Blackmagic Video Assist 4K HDMI IN HDMI OUT SDI IN SDI OUT
PUSHPUSH 180Erste Schritte Einlegen von SD-Karten Legen Sie eine kompatible SD-Karte ein, um mit Ihrem Video Assist aufzunehmen. Für hochqualitative HD-Aufzeichnungen empfehlen wir Hochgeschwindigkeits-SD-Karten mit UHS-1. Wenn Sie nur in Standard Definition oder bei geringeren Bit-Raten mit weniger hochwertiger Kompression aufnehmen, geht dies ggf. auch mit langsameren Karten. Allgemein gilt: Je schneller die Karte, desto besser. Für Aufzeichnungen von Ultra HD mit dem Blackmagic Video Assist 4K empfehlen wir Hochgeschwindigkeits-SD-Karten des Typs UHS-II. Um in Ultra-HD-Formaten bis 2160p/30 aufzunehmen, müssen die Karten Schreibgeschwindigkeiten über 110MB/s meistern. Das Blackmagic Video Assist 4K Modell ist mit zwei SD-Kartenschächten ausgerüstet. Für die Aufzeichnung mit einer Karte können Sie einen beliebigen Schacht benutzen. Oder schieben Sie für kontinuierliche Aufzeichnungen oder flinke Speicherträgerwechsel zwei SD-Karten ein. Vor Gebrauch müssen Sie Ihre SD-Karten entweder in HFS+ oder exFAT formatieren. Über die Einstellungen unter SPEICHER geht die Formatierung Ihrer Medien ganz einfach. Näheres finden Sie im Abschnitt „Einstellungen“ in diesem Handbuch. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Karten mit einem Mac-OS- oder Windows-Computer zu formatieren. Wer seine Medien auf einem Mac OS benutzt, verwendet das Mac-Datenträgerformat HFS+. Wer unter Windows arbeitet, sollte das Windows-Datenträgerformat exFAT verwenden. Dieses Format können auch Mac-OS-Computer lesen. So stecken Sie eine SD-Karte ein: 1 Fluchten Sie die Karte mit dem LC-Display und richten Sie sie mit den goldbeschichteten Anschlüssen auf den SD-Kartenschacht aus. 2 Schieben Sie die Karte vorsichtig in den Schacht, bis sie in der richtigen Position einrastet. Geben Sie der Karte zur Entnahme einen leichten Schubs bis es klickt und sie entsperrt ist. Die Karte rastet nun aus und kann am Rand ergriffen und aus dem Schacht entnommen werden. Legen Sie eine in HFS+ oder exFAT formatierte SD-Karte mit UHS-I oder UHS-II ein, um aufzunehmen. Ihre SD-Karte lässt sich mithilfe der SPEICHER-Einstellungen im Touchscreen-Menü mühelos formatieren Das war für den Einstieg schon alles. Strom und Video sind angeschlossen, die SD-Karte ist formatiert – nun kann aufgezeichnet werden! HINWEIS Auf dem Blackmagic Video Assist 4K lassen sich die AUDIO-Einstellungen so einrichten, dass Sie analoge Audioinhalte auf beiden Kanälen 1 und 2 aufzeichnen, oder alternativ einen Kanal für analoges Audio und den anderen, je nachdem in welchem Format Ihre Videoquelle vorliegt, für SDI oder HDMI-Audio verwenden. Weitere Informationen über Analogaudio, und wie Sie Pegeleinstellungen vornehmen, sind in der Rubrik „Audioeinstellungen“ im Abschnitt „Einstellungen“ zu finden. 181Aufzeichnung Aufzeichnung Um sofort aufzuzeichnen, rufen Sie das Bildschirmmenü einfach mit einer Wischbewegung nach oben oder unten auf. Tippen Sie dann am unteren Rand des LCD auf das kreisförmige Aufnahmesymbol. Bei laufender Aufzeichnung wird das Aufnahmesymbol zu einem quadratischen Stoppsymbol. Tippen Sie auf das Stoppsymbol, um die Aufnahme zu beenden. Bei der Aufzeichnung läuft der Timecode-Zähler in der Statusleiste ständig mit und zeigt die Dauer Ihres Clips an. Wenn das Bildschirmdisplay verborgen ist, erscheint unten am LCD Ihres Video Assists eine kleine Aufnahmeanzeige. Sie bestätigt Ihnen auf einen Blick, dass die Aufzeichnung läuft. Sie können Ihre Clips mithilfe von Codecs wie Apple ProRes und Avid DNx in QuickTime-Dateien aufzeichnen. Alternativ geben Sie Ihrem Video Assist vor, die Aufnahme per Timecode oder per TRIGGER REC über SDI-Start/-Stopp auszulösen. In diesen Modi wird der Start und Stopp der Aufnahme durch die im eingehenden HD-SDI-oder HDMI-Signal enthaltenen Informationen ausgelöst. Näheres über die Vorgabe eines Codecs Ihrer Wahl oder wie Sie die Aufzeichnungsauslösung (TRIGGER REC) aktivieren, siehe Kapitel „Einstellungen“ in diesem Handbuch. Starten Sie die Aufzeichnung, indem Sie auf dem Touchscreen nach oben oder unten wischen, um das Bildschirmdisplay aufzurufen. Tippen Sie dann auf das Aufnahmesymbol. Ein erneutes Antippen stoppt die Aufnahme Fernbedienung über den LANC-Verbinder Beim Blackmagic Video Assist 4K Modell können Sie den Aufnahmestart und -stopp mit einer externen LANC-Steuerung aus der Ferne vorgeben. Stecken Sie die LANC-Steuerung einfach in die 2,5mm-LANC- Buchse rechts am Gerät. Kontinuierlich aufzeichnen Das Blackmagic Video Assist 4K Modell verfügt über zwei SD-Kartenschächte und ermöglicht so fortlaufende Aufzeichnungen. Für die Aufzeichnung wichtiger Veranstaltungen, die unterbrechungsfrei vonstatten gehen soll, schieben Sie einfach eine zweite formatierte SD-Karte in den unbesetzten Schacht. Sobald die erste Karte voll ist, wechselt Ihr Video Assist automatisch zur zweiten Karte über. Bei diesem Vorgang werden keine Frames ausgelassen. Beispiel: Endet das erste Aufzeichnungssegment auf Karte 1 bei 00:40:01:00, so geht die Aufzeichnung auf der zweiten Karte bei 00:40:01:01 weiter. HINWEIS Vergewissern Sie sich bei der Aufzeichnung von einer HDMI- oder SDI-Kamera, dass die Ausgabe sauber und frei von Overlays ist. Andernfalls werden diese in der Videoausgabe Ihrer Kamera enthaltenen Einblendungen zusammen mit dem Bild aufgezeichnet. Näheres entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Sauberes HDMI von DSLR-Kameras aufzeichnen“. 182Aufzeichnung Platzieren Sie beim Schnitt Ihrer Clips in der Timeline den zweiten Clip einfach ans Ende des ersten. Die Aufzeichnung beider Clips wird dann abgespielt, als bestünde sie aus einem kompletten Clip. Bestücken Sie beide SD-Schächte mit Karten, um im Nu Speicherträger zu wechseln. Soll die Aufnahme in einem bestimmten Moment angehalten werden, stoppen Sie den Vorgang einfach, geben Sie in den Speichereinstellungen KARTE 2 vor und tippen Sie erneut auf das Aufnahmesymbol. Sauberes HDMI von DSLR-Kameras aufzeichnen Manche DSLRs nehmen kameraintern 8-Bit-Video auf, andere stellen saubere Videobilder über ihren HDMI-Ausgang bereit. Sie können die kamerainterne Kompression umgehen, indem Sie die DSLR-Kamera über den HDMI-Ausgang an Ihren Video Assist anschließen und so mit hochwertigen ProRes- oder Avid-DNx-Codecs in 10 Bit aufnehmen. Manche DSLR-Kameras können Inhalte in 10 Bit 4:2:2 ausgeben. Diese sind qualitativ besser als kameraintern aufgezeichnete, auf 8 Bit komprimierte Inhalte bei 4:2:0. Viele DSLR-Kameras sind zudem auf eine kurze Aufzeichnungsdauer beschränkt. Das externe Aufzeichnen ist somit ein zusätzlicher Vorteil, mit dem Sie diese Einschränkungen umgehen. Besonders praktisch ist dies bei der Aufnahme von Live-Events oder Interviews für Dokumentationen. Um dieses Funktionsmerkmal optimal auszunutzen und saubere Bildsignale auszugeben, schalten Sie die Overlay-Funktion Ihrer Kamera aus. Normalerweise erfolgt dies über die Einstellungen der HDMI-Ausgabe Ihrer DSLR-Kamera. Geben Sie dort vor, dass keine Statusinformationen im Videosignal anzuzeigen sind. Das ist wichtig, da in der HDMI-Ausgabe enthaltene und somit im Bild sichtbare Overlays (Bildinformationen) auch in Ihrem Video aufgenommen werden. Meistens wird das wohl unerwünscht sein. So vergewissern Sie sich, dass keine Overlays der DSLR-Kamera sichtbar sind: 1 Verbergen Sie das Bildschirmdisplay, indem Sie auf dem Touchscreen auf- oder abwärts wischen. So kontrollieren Sie ausschließlich das DSLR-Kamerabild. Beim Blackmagic VideoAssist 4K Modell funktioniert die Statusansicht oben am LCD unabhängig und separat vom Bild. Dies gestattet Ihnen, das gesamte einblendungsfreie Bild zu kontrollieren, gleichzeitig jedoch die Statusanzeige im Blick zu behalten. 2 Prüfen Sie bei verborgenem Bildschirmdisplay sorgfältig, dass in der Videoausgabe Ihrer DSLR- Kamera außer dem sauberen Videobild keinerlei weitere Informationen sichtbar sind. Sind auf dem LCD Ihres Video Assist Kamera-Overlays zu sehen, so schalten Sie in den Einstellungen für die HDMI-Ausgabe oder für das Anzeigemenü Ihrer Kamera die HDMI-Overlays aus. Jetzt lässt Sie die saubere HDMI-Signalausgabe von Ihrer Kamera hochwertigeres Video aufzeichnen! Wiedergabe Rufen Sie das Bildschirm-Display durch Auf- oder Abwärtswischen auf dem Touchscreen auf und tippen Siedann unten am LCD das Wiedergabesymbol an. Tippen Sie das Wiedergabesymbol an, um Ihre Clips abzuspielen. Tippen Sie das Pausensymbol an, um die Wiedergabe an einem bestimmten Videoframe einzufrieren. Tippen Sie das Symbol erneut an, um die Wiedergabe fortzusetzen. Tippen Sie die Vor- oder Rücklaufsymbole mehrmals an, um wiederholt vor- oder rückwärts durch Ihre Clips zu springen. Tippen Sie das Rücklaufsymbol einmal an, um den aktuellen Clip erneut zu starten. Während der Wiedergabe lässt sich Ihr Clip per Scrubbing vor- und zurückspulen, indem Sie den Scrubbing-Schieberegler nach links oder rechts ziehen. Tippen Sie das LCD an, um den Schieberegler anzuzeigen oder zu verbergen. TIPP Um auf Ihrem Blackmagic Video Assist 4K unterbrechungslos aufzuzeichnen oder Speicherkarten schnell auszuwechseln, sind Karten unbedingt zu formatieren, bevor Sie mit Ihrer Aufnahme beginnen. 183Wiedergabe Loop-Wiedergabe Tippen Sie das Loop-Symbol auf Ihrem Video Assist an, um den aktuellen Clip in einer Endlosschleife wiederzugeben. Tippen Sie das Symbol erneut an, um all Ihre aufgezeichneten Clips in einer Endlosschleife wiederzugeben. Durch ein drittes Antippen schaltet sich die Loop-Wiedergabe aus. Ziehen Sie den Scrubbing-Schieberegler vor oder zurück, um Ihren Clip durchzusehen. Im Wiedergabebetrieb erscheint oben links am Bildschirmrand ein kleines Infofeld. Dort werden die Anzahl der auf Ihrer SD-Karte aufgezeichneten Clips, der aktuell abgespielte Clip und die Dauer des Clips angezeigt. Einstellungen Einstellungen über den Touchscreen ändern In Ihren Video Assist ist ein Touchscreen eingebaut. Über diesen Touchscreen kann man Video und Audiokontrollieren und Einstellungen ändern. Die meisten Einstellungen können Sie durch Antippen der Symbole in der Statusleiste oben am LCD ändern. Um Audioeinstellungen wie die Pegelaussteuerung oder Lautstärke der Lautsprecher zu ändern, rufen Sie durch eine Auf- oder Abwärtswischgeste die Bildschirm-Messanzeigen auf. Tippen Sie dann auf die Audiopegelmeter. Tippen Sie auf eine Stelle außerhalb des Einstellungsfelds, um das Einstellungsfenster zu verbergen. Wischen Sie nach links oder rechts oder tippen Sie auf das Zurücksymbol, um die Speichereinstellungen zuverbergen. So ändern Sie Einstellungen: 1 Tippen Sie auf die zu ändernde Einstellung in der Statusleiste oder auf den Bildschirm-Messanzeigen. Um bspw. den Codec für Ihre Aufzeichnung einzustellen, öffnen Sie die Codec-Einstellungen, indem Sie die Codec-Anzeige am oberen Bildschirmrand antippen. Tippen Sie zum Anpassen der Audiopegel einfach die Audiopegelmeter an. 2 Im gewählten Einstellungs-Display tippen Sie Menütasten, Pfeil- oder Schiebereglersymbole an, um verfügbare Einstellungen zu selektieren. Tippen Sie auf eine Stelle außerhalb des Einstellungsfelds, um das Display zu schließen. 184Einstellungen Overlays Tippen Sie das Overlays-Symbol an, um folgende Funktionen bzw. Modi zu öffnen: Zebra, Focus Peaking, Hilfslinien und Rastereinstellungen. Über diese Einstellungen werden auf dem LCD Overlays angezeigt, die Ihnen bei angeschlossener Kamera die Belichtung, Fokussierung, Komposition und Bildausschnittswahl erleichtern. Die Overlays-Funktionen sind in den SDI- bzw. HDMI-Ausgaben nicht sichtbar. Zebra Die Zebra-Funktion hilft die Belichtung zu optimieren. Entsprechend werden jene Abschnitte in Ihrem Video, die das vorgegebene Zebra-Level überschreiten, mit diagonalen Linien versehen. Wenn Sie im Zebra-Modus etwa 100% vorgeben, wissen Sie, dass alle schraffierten Abschnitte Ihres Bildes abgeschnitten werden. Wenn Sie im Zebra-Modus 90% vorgeben, können Sie sich darauf verlassen, dass Sie für die Belichtung genügend Reserve haben, um die Highlights in Ihrer Aufnahme zu schützen. Schalten Sie den Zebra-Modus ein und geben Sie die gewünschte Stufe vor, indem Sie die Links- und Rechtspfeile in den Zebra-Einstellungen antippen. Peaking und Focus Assist Die Einstellungen für die Fokussierhilfen Peaking und Focus Assist sind höchst effektive Hilfsmittel zum schnellen Fokussieren Ihrer Bilder. Focus Peaking versieht die schärfsten Bereiche des Bildes mit Kantenlinien. Über die Empfindlichkeitseinstellungen bestimmen Sie, wie ausgeprägt diese Linien dargestellt werden. Tippen Sie auf die Pfeile oder ziehen Sie den Schieberegler nach links oder rechts, um die Kantenlinien zu aktivieren und die Empfindlichkeitseinstellungen zu ändern. Zur Wahl stehen die Empfindlichkeitsstufen „Niedrig“, „Mittel“ und „Hoch“. Falls die Linien in detailreichen, hochkontrastigen Bildern zu stark ablenken, geben Sie in diesen Situationen „Niedrig“ oder „Mittel“ vor. Alternativ können Sie für Aufnahmen mit geringerem Kontrast und weniger Details die Linien verstärken, um sie besser zu sehen. Verändern Sie die Kantenlinienfarbe, um die Speichereinstellungen im Bild hervorzuheben, wenn diese wegen farblicher Übereinstimmung mit dem Bild schlecht sichtbar sind. Um die Farbe zu ändern, tippen Sie einfach auf die Links- und Rechtspfeile in den Einstellungen unter FOKUSSIERLINIENFARBE. Kantenlinien sind sehr praktisch. Manchmal sind diese Linien derart ausgeprägt, dass Sie die Tiefe Ihrer Brennebene prüfen können. Beobachten Sie zudem, wie diese Ebene sich beim Drehen des Fokusrings tiefer in Ihre Aufnahme hinein oder aus ihr heraus verlagert! Näheres finden Sie im Abschnitt „MONITOR-Einstellungen“ in diesem Handbuch. HILFSLINIEN Die HILFSLINIEN-Feature stellt BIldrandmarkierungen, sogenannte Overlays, gemäß der Seitenverhältnisse für diverse Film-, TV- und Online-Normen bereit. Tippen Sie auf den Menü-Button HILFSLINIEN und wählen oder deaktivieren Sie die gewünschte Hilfslinie durch Antippen der Links- und Rechtspfeile oder indem Sie den Schieberegler nach links oder rechts ziehen. TIPP Mit dem Zebra-Modus lassen sich jene Bereiche Ihrer Aufnahme hervorheben, die bestimmte Videopegel in der Wellenformdarstellung repräsentieren. Wenn Sie bspw. die Zebra-Funktion auf 50% einstellen, können Sie in Ihrer Aufnahme optisch jene Bereiche erkennen, die in Ihrem Wellenform-Scope ebenfalls etwa 50% betragen. 185Einstellungen Unter HILFSLINIEN stehen Ihnen folgende Bildrandmarkierungen zur Wahl: HDTV Zeigt action- und titelsichere Bereiche Ihres Bildes innerhalb eines 1.78:1-Seitenverhältnisses an, das mit dem 16:9-Format der Bildschirme von HD-Fernsehern und Computern kompatibel ist. 4:3 Zeigt das mit SD-Fernsehbildschirmen kompatible 4:3-Seitenverhältnis an und hilft zudem bei der Kadrierung mit 2x anamorphotischen Adaptern. 2.40:1, 2.39:1 und 2.35:1 Zeigt das Breitbild-Seitenverhältnis an, das kompatibel mit anamorphotischer oder kontrastarmer filmischer Breitbilddarstellung ist. Die drei Breitbild-Einstellungen weichen leicht voneinander ab, was auf wechselnde Filmstandards im Laufe der Zeit zurückzuführen ist. 2.39:1 ist einer der heutzutage am häufigsten verwendeten Standards. 1.85:1 Zeigt ein weiteres gängiges kontrastarmes Seitenverhältnis für Breitbildfilm an. Dieses Verhältnis ist etwas breiter als HDTV, aber schmaler als 2.39:1. RASTER Die RASTER-Funktion zeigt ein Gitter mit zwei vertikalen und horizontalen Linien, die das Bild in beiden Richtungen in Drittel unterteilen. Tippen Sie auf „Ein“, um das Drittel-Overlay anzuzeigen oder auf „Aus“, um es zu verbergen. Mit dem Drittel-Prinzip lassen sich Shots sehr effektiv komponieren. Zum Beispiel erwartet das menschliche Auge in der Regel, dass sich die Action im Schnittpunktbereich dieser Linien abspielt. Deshalb platziert man dort gerne Dinge, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Bildrandmarkierungen mit einem Verhältnis von 2.39:1 eignen sich für die Auswahl eines Bildausschnitts, der gängigen Flat-Widescreen-Formaten entspricht FALSCHFARBEN Die Falschfarbenfunktion blendet die Farb-Overlays auf Ihrem Bild ein, die die Belichtungswerte repräsentieren. Die Farbwerte entsprechen den optimalen Belichtungseinstellungen, bspw. Pink ist für helle Hauttöne und Grün für 38,4 % Mittelgrau. Falschfarben sind außerdem hilfreich, um zu erkennen, ob Schatten oder Lichter abgeschnitten oder beinahe abgeschnitten werden. TIPP Die Augenpartie eines Schauspielers wird oftmals im oberen Drittel des Bildschirms positioniert. Bei der Kadrierung hilft Ihnen hier die Markierung des horizontalen oberen Drittels des Bildes. Überdies dienen Drittel zum Erhalt einer konsistenten Kadrierung von einer Einstellung zur nächsten. 186Einstellungen Dank einer Reihe unterschiedlicher Tonwerte, die zeitgleich auf dem LCD angezeigt werden, bekommen Sie einen besseren Überblick über Ihre Belichtungseinstellungen, damit Sie die Beleuchtung am Set anpassen oder etwaige Änderungen vornehmen können. Die nachfolgende Grafik zeigt, welchen tonalen Werten die Farben entsprechen. FALSCHFARBEN-Tabelle Videoformat und Framerate Auflösung und Framerate des eingehenden Videos werden in der Statusleiste unter FORMAT angezeigt. Z.B. 2160p/29,97; 2160p/25; 1080p/59,94 etc. Folgende Videoeingabe- und -ausgabeformate werden unterstützt: Unterstützte Eingabe- und Ausgabeformate 6G-SDI-Eingang und -Ausgang 525i/59,94 NTSC; 625i/50 PAL 720p/50; 720p/59,94; 720p/60 1080PsF/23,98; 1080PsF/24 1080i/50; 1080i/59,94; 1080i/60 1080p/23,98; 1080p/24; 1080p/25; 1080p/29,97; 1080p/30; 1080p/50; 1080p/59,94; 1080p/60 2160p/23,98; 2160p/24; 2160p/25; 2160p/29,97; 2160p/30 HDMI-Eingang und -Ausgang 525i/59,94 NTSC; 625i/50 PAL 720p/50; 720p/59,94; 720p/60 1080i/50; 1080i/59,94; 1080i/60 1080p/23,98; 1080p/24; 1080p/25; 1080p/29,97; 1080p/30; 1080p/50; 1080p/59,94; 1080p/60 2160p/23,98; 2160p/24; 2160p/25; 2160p/29,97; 2160p/30 (Blackmagic Video Assist 4K) CODEC Tippen Sie die CODEC-Anzeige an, um entsprechende Einstellungsoptionen zu öffnen. Tippen Sie dann auf die Pfeilsymbole oder den Schieberegler, um Ihre Auswahl zu treffen. Welche Codecs verfügbar sind, hängt vom verwendeten Modell ab. Zum Beispiel können beide Modelle HD-Video in den Codecs Apple ProRes und Avid DNxHD mit unterschiedlichen Bitraten aufzeichnen. Der Blackmagic Video Assist 4K ermöglicht auch den Einsatz von DNxHR-Codecs, um in Ultra HD aufzuzeichnen. ProRes-Codecs werden als QuickTime-Dateien gespeichert. DNx-Dateien können als QuickTime oder natives MXF gespeichert werden. In der nachstehenden Tabelle finden Sie nähere Informationen zu den Codec-Optionen. 187Einstellungen Unterstützte Codecs Clips werden generell in QuickTime-Dateien aufgezeichnet. Ausnahmen bilden DNx-MXF-Dateien, deren Codec-Name das Kürzel MXF enthält. Blackmagic Video Assist Blackmagic Video Assist 4K Codecs Bittiefe Codecs Bittiefe ProRes 422 HQ 10 ProRes 422 HQ 10 ProRes 422 10 ProRes 422 10 ProRes 422 LT 10 ProRes 422 LT 10 ProRes Proxy 10 ProRes Proxy 10 DNxHD 220x 10 DNxHD 220x 10 DNxHD 145 8 DNxHD 145 8 DNxHD 45 8 DNxHD 45 8 DNxHD 220x MXF 10 DNxHR HQX 10 DNxHD 145 MXF 8 DNxHR SQ 8 DNxHD 45 MXF 8 DNxHR LB 8 – – DNxHD 220x MXF 10 – – DNxHD 145 MXF 8 – – DNxHD 45 MXF 8 – – DNxHR HQX MXF 10 – – DNxHR SQ MXF 8 – – DNxHR LB MXF 8 Timecode Der Timecode-Zähler blendet die Dauer Ihres Clips in Stunden:Minuten:Sekunden:Frames ein. TRIGGER REC Tippen Sie auf den Button TRIGGER REC, um die Auslösung der Aufzeichnung per aktiviertem Timecode („T/C Run“) oder eingehendem Signal („SDI/HDMI“) vorzugeben. So starten oder stoppen Sie eine Aufzeichnung, die durch über den SDI- oder HDMI-Eingang empfangene Signale ausgelöst wurde. Um die Trigger-Aufzeichnung zu deaktivieren, wählen Sie „Nie“. T/C Run Wenn „T/C Run“ (Timecode-aktiviert) ausgewählt ist, beginnt Ihr Video Assist mit der Aufnahme, sobald er laufenden Timecode in Ihrer SDI- oder HDMI-Quelle erkennt. Wenn der Timecode stoppt, wird auch die Aufnahme abgebrochen. Eine nützliche Funktion für angeschlossene Kameras, die keine Aufnahmeauslösung über SDI-Start/Stopp unterstützen. Ggf. müssen Sie in den Timecode-Einstellungen Ihrer Kamera die Option „Record Run“ (aufnahmeaktiviert) vorgeben, damit der Timecode nur dann läuft, wenn Ihre Kamera tatsächlich aufzeichnet. Sind an Ihrer Kamera andere Timecode-Einstellungen vorgegeben, bspw. Tageszeiten-Timecode, so läuft der Timecode fortwährend und löst die Aufzeichnung auf Ihrem Video Assist kontinuierlich aus. 188Einstellungen SDI/HDMI Diese Einstellung gibt Ihrem Video Assist vor, die Aufnahme zu starten bzw. zu stoppen, wenn Sie den Knopf für Aufnahmestart und -stopp an Ihrer Kamera betätigen. Für den Start/Stopp der Trigger-Aufzeichnung durch SDI/HDMI muss Ihre Kamera die Aufzeichnung per Auslösung über HD-SDI bzw. HDMI unterstützen. Kameras mit Trigger-Aufzeichnungsfunktion bieten ggf. Menüoptionen wie „Trigger REC“, „HD-SDI Remote I/F“ oder „SDI Remote Start/Stop Trigger“. QUELLE Zeigt die angeschlossene SDI- oder HDMI-Eingabequelle an. Das Gerät benutzt die zuerst angeschlossene Quelle. Falls eine weitere Quelle angeschlossen ist, greift Ihr Video Assist bei kurzzeitigem Signalausfall der ursprünglichen Quelle auf die andere zu. Das ist nützlich, wenn für Redundanzzwecke ein Backup-Signal laufen soll. KARTE Zeigt den Status der in den Speichereinstellungen aktuell ausgewählten SD-Karte an. Das Blackmagic Video Assist 4K Modell verfügt über zwei SD-Kartenschächte. So geben Sie die zu bespielende Karte vor: 1 Öffnen Sie die SPEICHER-Einstellungen, indem Sie auf den KARTE-Button tippen oder auf dem Touchscreen nach links oder rechts wischen. 2 Tippen Sie im SPEICHER-Menü einfach auf den Button KARTE 1 oben links auf dem Touchscreen. Alternativ formatieren Sie Ihre Karten über die Speichereinstellungen, indem Sie auf den „Karte Formatieren“-Button für die jeweilige Karte tippen. 189Einstellungen Die nachstehend aufgelisteten Meldungen werden ggf. unter dem Kartenstatus angezeigt. Es gibt folgende Statusmeldungen: Lädt Beim Einlegen einer SD-Karte wird die Meldung „Lädt“ angezeigt. Dies bedeutet, dass Ihre Karte überprüft wird. Bereit Sobald eine formatierte SD-Karte überprüft ist, wird der Status „Bereit“ angezeigt. Die Karte ist nun bereit für die Aufzeichnung. Format Muss Ihre SD-Karte initialisiert werden, fordert die nun erscheinende Meldung „Format“ Sie auf, die Karte zu formatieren. Tippen Sie auf „Karte“ oder wischen Sie auf dem Touchscreen nach links oder rechts, um die SPEICHER-Einstellungen zu öffnen. Dort können Sie die Karte formatieren. Näheres zur Formatierung von SD-Karten finden Sie unter „Infos zu SD-Karten“. Keine Karte Diese Meldung besagt, dass sich keine SD-Karte im ausgewählten Kartenschacht Ihres Blackmagic Video Assist befindet. Voll Ungefähr drei Minuten ehe die Speicherkapazität einer Karte voll ausgeschöpft ist und die Aufzeichnung stoppt, beginnt die Meldung „Voll“ zu blinken. Wenn Ihre Karte voll ist, wird die Meldung durchgehend rot und die Aufzeichnung stoppt. Ihr Video Assist speichert dann die letzte aufgezeichnete Datei ab. Wenn im Kartenschacht 2 des Blackmagic Video Assist 4K eine formatierte Karte liegt, schaltet das Gerät automatisch auf Schacht 2 über und zeichnet auf der zweiten Karte weiter auf. Verbleidende Zeit Im Wiedergabemodus zeigt diese Statusmeldung die auf Ihrer SD-Karte verbleibende Aufzeichnungsdauer an. Akkustandsanzeige Gibt Aufschluss über den aktuellen Akkustand. Tippen Sie auf das Batteriesymbol, dann erscheint eine vergrößerte Ansicht mit präziseren Informationen über den Ladezustand Ihrer Akkus. Ihr Video Assist speist sich bei Betrieb zunächst aus dem Akku mit dem geringeren Ladezustand und wechselt unterbrechungsfrei zum anderen Akku über, sobald der erste leer ist. Während des Ladevorgangs werden beide Akkus gleichzeitig geladen. Bei ausgeschaltetem Gerät dauert ein kompletter Ladevorgang je nach Akkutyp und -zustand rund drei Stunden. Mit zwei voll geladenen Akkus des Typs Canon LP-E6 kann der Blackmagic Video Assist ca. 180 Minuten lang aufzeichnen. Das Blackmagic Video Assist 4K Modell bietet mit zwei voll geladenen Canon LP-E6- Akkus eine Aufzeichnungsdauer von ca. 80 Minuten. 190Einstellungen Zoom Die Zoom-Funktion lässt Sie in Ihr Bild hineinzoomen, um bei angeschlossener Kamera sorgfältig die Scharfstellung zu prüfen oder feine Details in Ihrem Videobild zu betrachten. Die Zoom-Funktion kann bei der Bildausschnittswahl einer Aufnahme vor der Aufzeichnung oder bei der Wiedergabe verwendet werden. Während der Clip-Aufzeichnung wird sie jedoch deaktiviert. Tippen Sie zum Einschalten der Zoom-Funktion einfach auf das Zoom-Symbol unter der Anzeige des verbleibenden Akkustands. Um die Zoom-Funktion auszuschalten, tippen Sie das Symbol erneut an. Die Zoom-Funktion dient zum Monitoring von Ultra-HD- oder HD-Video. Lautstärke und Analog-Audiopegel Lautsprecherlautstärke Rufen Sie zum Justieren der Lautstärke des in den Blackmagic Video Assist 4K eingebauten Lautsprechers zunächst mit einer Auf- oder Abwärtswischgeste auf dem LCD die Bildschirm-Messanzeigen auf. Tippen Sie dann auf die Audiopegelmeter, um die Einstellungen für die Lautstärke und die Analog-Audiopegel zu öffnen. Verschieben Sie den Lautstärkeregler, um die Lautstärke zu erhöhen bzw. zu reduzieren. Kopörerlautstärke Um die Kopfhörerlautstärke zu verstellen, tippen Sie einfach auf die Audiopegelmeter unten rechts im Status-Display. Sobald ein Kopfhörer an das Blackmagic Video Assist 4K Modell angeschlossen wird, wechselt die Einstellung für die Lautsprecherlautstärke sofort auf KOPFHÖRERLAUTSTÄRKE. Verfahren Sie zum Einstellen der Kopfhörerlautstärke genauso wie bei der Lautsprecherlautstärke. Analog-Audiopegel Beim Blackmagic Video Assist 4K lassen sich die Analog-Audiopegel an den XLR-Buchsen durch Bewegen der Schieberegler für den jeweiligen Eingang justieren. Der anpassbare Bereich beider Eingänge liegt zwischen +10dB – +65dB. TIPP Um bei Anschluss eines Mikrofons eine akustische Rückkopplung zu vermeiden, aktiviert sich der Lautsprecher nur während der Wiedergabe. Wenn Ihr Blackmagic Video Assist 4K aufzeichnet oder Videoeingaben kontrolliert, schaltet er sich aus. 191Einstellungen Setzen Sie die Schieberegler beider Eingänge für optimale Tonaufzeichnungen ohne Übersteuerung so, dass die Audiopegelmeter der XLR-Buchsen nicht außerhalb des Bereichs von -20 bis -12 dBFS ausschlagen. Näheres finden Sie im Abschnitt „Monitoring mit Bildschirm-Messwertanzeigen“. Die Einstellungen SPEICHER,MONITOR, BILDSCHIRM, AUDIO und SETUP Wischen Sie auf dem Touchscreen nach links oder rechts, um zusätzliche Einstellungen und Informationen zu öffnen. Hier können Sie die Speicherinformationen Ihrer SD-Karte überprüfen, Ihre Karte formatieren, Monitor- und Bildschirmeinstellungen anpassen sowie Datum und Uhrzeit vorgeben. Beim Modell Blackmagic Video Assist 4K werden hier überdies die Audioeinstellungen justiert. Wischen Sie nach rechts oder links, um die Einstellungen zu verbergen und zum Videobild zurückzukehren. Alternativ können Sie auch auf das Zurücksymbol in der linken unteren Ecke des Blackmagic Video Assist 4K tippen. SPEICHER-Einstellungen Prüfen Sie über die Einstellungen unter SPEICHER die Kapazität Ihrer eingeschobenen SD-Karte, den Formattyp wie HFS+ oder exFAT sowie den verbleibenden Speicherplatz. Sie können mit dem Video Assist Ihre Karten auch direkt formatieren. Näheres zur Formatierung von SD-Karten siehe „Infos zu SD-Karten“. 192Einstellungen MONITOR-Einstellungen In den MONITOR-Einstellungen können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Fokussierhilfe-Tools (FOCUS ASSIST) wählen und die Optionen ANAMORPHOTISCHE ENTSTAUCHUNG und NUR BLAU aktivieren. Ändern Sie dort außerdem die Rotation Ihres Displays entsprechend der Ausrichtung des Geräts. FOCUS ASSIST Wählen Sie „Linien“, um farbige Linien um scharfgestellte Bereiche Ihres Bildes herum anzuzeigen. Bei „Peaking“ werden überzogene Schärfedetails um die fokussierten Bereiche in Ihrem Bild herum eingeblendet. FOKUSSIERLINIENFARBE Hier können Sie die Farbe der Linien einstellen. Zur Wahl stehen Grün, Rot, Blau oder Weiß. Verändern Sie die Farbe der Linien für FOCUS ASSIST, um die Linien vor einem farblich ähnlichen Hintergrund Ihrer Bilder besser sichtbar zu machen. ANAMORPHOTISCHE ENTSTAUCHUNG Unter dieser Einstellung bietet Ihr Blackmagic Video Assist 4K eine Funktion für anomorphotisches Entstauchen. Damit können Sie sich die von einer Kamera mit anamorphotischem Objektiv horizontal gestauchten Bilder korrekt horizontal anzeigen lassen. Wie stark Ihr Bild für die Korrektur entstaucht werden muss, richtet sich nach dem Stauchungsfaktor des jeweiligen anamorphotischen Objektivs. Entsprechend des Stauchungsgrads verschiedener anamorphotischer Objektive, können Sie die Entstauchungswerte „1,33x“, „1,66x“ oder „2x“ wählen. Um die Entstauchung zu deaktivieren, wählen Sie „Aus“. AUTOMATISCHE BILDSCHIRMROTATION Wenn Sie die automatische Bildschirmrotation deaktivieren möchten, wählen Sie „Keine“. Das Display verbleibt nun in der derzeitigen Position, auch wenn Sie es herumdrehen. Eine weitere Einstellung dreht das Display um 180 °. Die Anzeige verbleibt hierbei in der Kopfüber- Position. Das ist praktisch, wenn das Gerät verkehrt herum an einem Kamerarig befestigt ist. Um die automatische Bildschirmrotation zu aktivieren, wählen Sie „Automatisch“. NUR BLAU Der Blackmagic Video Assist 4K bietet einen NUR-BLAU-Modus, der lediglich den blauen Kanal in Form eines Schwarzweißbildes anzeigt. Da Bildrauschen in einem digitalen Videosignal am stärksten im blauen Kanal sichtbar ist, können Sie es anhand dieser Funktion auf Rauschen prüfen. Das Schwarzweißbild können Sie auch als Hilfe beim Kontrollieren der Kamerafokussierung verwenden. Aktivieren Sie den NUR-BLAU-Modus, indem Sie „Ein“ wählen. Stellen Sie 3D-LUT ANZEIGEN auf „Ein“ und tippen Sie auf den Links- oder Rechtspfeil neben 3D LUT, um die 3D-LUT auszuwählen, die beim Monitoring Ihrer Eingabequellen oder bei der Wiedergabe angezeigt werden soll 193Einstellungen 3D-LUT ANZEIGEN Ihr Video Assist kann Ihre Videoeingabe zusammen mit den geladenen 3D-LUTs anzeigen. Eine 3D-LUT wird lediglich im Display angezeigt, ohne selbst im Video mit aufgezeichnet zu werden. Es besteht also keine Gefahr, dass ein Look dauerhaft auf Ihr Bild angewendet wird. Wenn Sie die gleiche LUT für ein Bild in DaVinci Resolve nutzen möchten, können Sie genau dieselbe LUT-.cube-Datei, die Sie mit dem Video Assist verwendet haben, in DaVinci Resolve importieren und dort für die Farbkorrektur verwenden. Sie bekommen auf diese Weise leistungsfähige Optionen: Sie können einen am Set kontrollierten Look in der Postproduktion anpassen oder per Conforming ein bestimmtes Farbprofil wählen. Weitere Informationen zum Einsatz von 3D-LUTs bei der Farbkorrektur finden Sie in der englischsprachigen Bedienungsanleitung für DaVinci Resolve. Dort erfahren Sie auch, wie man LUTs in Form von .cube-Dateien exportiert, um sie in Ihren Video Assist zu importieren. Sie können bis zu sechs 3D-LUTs mithilfe der Blackmagic Video Assist Setup Software importieren So importieren Sie eine 3D-LUT: 1 Schließen Sie Ihren Video Assist an einen Computer an, auf dem die Blackmagic Video Assist Setup Software installiert ist. 2 Starten Sie die Setup-Software und öffnen Sie die Einstellungen für Ihren Video Assist, indem Sie auf das runde Einstellungssymbol klicken. 3 Im VIDEO-Tab sind nun sechs leere Speicherplätze sichtbar, in die Sie Ihre 3D-LUTs importieren können. Klicken Sie auf die Schaltfläche „LUT importieren“, um einen leeren Speicherplatz vorzugeben und wählen Sie anschließend die entsprechende .cube-Datei für Ihre LUT auf Ihrem Computer aus. Klicken Sie auf „Öffnen“, um Ihre Auswahl zu bestätigen. 4 Speichern Sie Ihre neuen Einstellungen unbedingt per Klick auf die Schaltfläche „Speichern“ rechts unten. So nehmen Sie das Video-Monitoring mit LUTs vor: 1 Öffnen Sie die MONITOR-Einstellungen auf Ihrem Video Assist, indem Sie auf dem Touchscreen nach links oder rechts wischen. Tippen Sie dann in der Menüleiste auf MONITOR. 2 Aktivieren Sie die Einstellungen für 3D-LUT ANZEIGEN, indem Sie die Links- und Rechtspfeile antippen. Durch ein erneutes Antippen deaktivieren Sie die LUTs. 3 Tippen Sie in den 3D-LUT-Einstellungen auf die Links- oder Rechtspfeile, um zum Speicherplatz Ihrer geladenen LUT zu gelangen. Oder rufen Sie durch weiteres Antippen eine andere LUT an einem anderen Speicherplatz auf. 194Einstellungen Wischen Sie nach links oder rechts oder tippen Sie unten links auf dem Touchscreen auf den Zurückpfeil, um zu Ihrer Quellenanzeige zurückzukehren. Jetzt können Sie Ihre Videoeingabe mit der aktivierten 3D-LUT kontrollieren. Sie können sogar das Monitoring Ihrer Wiedergabe mit 3D-LUTs vornehmen. BILDSCHIRM-Einstellungen Tippen Sie auf den BILDSCHIRM-Button, um zu den Displayeinstellungen zu gelangen. Hier stellen Sie mühelos Helligkeit, Kontrast und Auflösung Ihres LCD ein. Tippen Sie auf die anzupassende Einstellung und schieben Sie den Regler nach rechts oder links. HELLIGKEIT Passt die Helligkeit Ihres LCDs an. Beispiel: Erhöhen Sie bei grellem Licht im Freien die Helligkeit des Displays, um es besser sichtbar zu machen. KONTRAST Vergrößert oder verringert den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Ein hoher Kontrast kann einem Bild Tiefe verleihen und Details hervorheben. Ein geringer Kontrast hingegen kann ein Bild weicher und flacher erscheinen lassen. SÄTTIGUNG Intensiviert oder reduziert die Sättigung der in Ihrem Bild dargestellten Farben. Die Einstellungen bleiben auch nach Ausschalten des Geräts erhalten. An dieser Stelle sei zudem erwähnt, dass an diesen Einstellungen vorgenommene Änderungen sich wohl auf das auf dem LCD angezeigte Bild, jedoch nicht auf das aufgenommene Video auswirken. Audioeinstellungen Das Blackmagic Video Assist 4K Modell ist zugleich ein leistungsfähiger Audiorekorder. Jede XLR-Buchse bietet separate Einstellungen wie: 1 XLR Line, XLR Mic oder Video Vergewissern Sie sich, wenn Sie andere professionelle Audiogeräte als Mikrofone an die analogen XLR-Buchsen anschließen, dass der Aufzeichnungspegel „XLR Line“ eingestellt ist. Die meisten professionellen Audiogeräte geben Leitungspegel-Audio („Line“) mit einem im Vergleich zum Mikrofonpegel („Mic“) stärkeren Signal aus. Für an die XLR-Eingänge angeschlossene Mikrofone geben Sie hingegen den „XLR Mic“ Pegel für den jeweiligen Eingang vor. Dies begründet sich in der geringeren Stärke der von Mikrofonen ausgegebenen Signale im Vergleich zu Geräten mit Leitungspegelausgaben. Mit dieser Einstellung verstärkt Ihr Blackmagic Video Assist 4K das Signal und optimiert so den Aufzeichnungspegel. Geben Sie „Video“ vor, wenn die XLR-Analogeingänge umgangen und die in die SDI- oder HDMI-Kanäle 1 und 2 eingebetteten Signale von Ihrem Quellvideo erhalten bleiben sollen. 195Einstellungen
Setzen Sie beim Filmen in Umgebungen mit starken Nebengeräuschen oder unvorhersehbaren lauten Geräuschen die XLR-Padding-Funktion auf „Ein“. Dies bewirkt ein geringfügiges Senken Ihrer Audiopegel und gibt Ihnen einen etwas erweiterten Pegelbereich, was Übersteuerungen vermeiden hilft. Stellen Sie diese Funktion beim Filmen bei normaler Geräuschkulisse auf „Aus“. 3 PHANTOMSPEISUNG Angeschlossene Mikrofone ohne eigene Stromversorgung lassen sich über die jeweilige XLR- Buchse phantomspeisen. Setzen Sie die Einstellung einfach auf „Ein“. SETUP-Einstellungen Unter SETUP können Sie Uhrzeit und Datum der internen Uhr Ihres Blackmagic Video Assist einstellen. Hier werden Ihnen auch die Gerätebezeichnung, Sprache und Version der aktuell im Gerät installierten Produktsoftware angezeigt. Unter SETUP ist beim Video Assist eine zusätzliche Einstellung für das HDMI-Spektrum verfügbar SPRACHE Tippen Sie auf den Links- oder Rechtspfeil, um zwischen Englisch und einer von Ihnen geladenen anderen Sprache zu wechseln. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Blackmagic Video Assist Setup“. HDMI-SPEKTRUM Das Video Assist HD-Modell hat einen HDMI-Selektor, mit dem Sie den Signaltyp, mit dem das Gerät gespeist wird, vorgeben können. Für eine akkurate Bildanzeige muss das für Ihren Video Assist HD vorgegebene Eingabesignalspektrum mit dem Ausgabesignalspektrum Ihrer Quelle übereinstimmen. Beispiel: Wählen Sie „Voll“, wenn Ihr Quellvideo im vollen Datenspektrum ausgegeben wird oder „Video“, wenn es im Videospektrum ausgegeben wird. Wenn Sie unsicher sind, welche Einstellung vorzugeben ist, wählen Sie „Auto“. Dann nimmt das Gerät die Auswahl automatisch vor. Beim Blackmagic Video Assist 4K ist diese Einstellung nicht vorhanden, da das HDMI-Spektrum automatisch vorgegeben wird. HINWEIS Der Blackmagic Video Assist 4K merkt sich Ihre Einstellungen und übernimmt diese nach kurzen Unterbrechungen der Stromzufuhr wieder. Ihre AUDIO-Einstellungen müssen zurückgesetzt werden, wenn Ihre Anschlüsse verändert wurden. HINWEIS Die Phantomspeisung muss ausgeschaltet werden, wenn Sie akkubetriebene Mikrofone verwenden, da diese beschädigt werden können, wenn sie parallel zur Phantomspeisung betrieben werden. 196Einstellungen Einstellen von Datum und Uhrzeit Halten Sie die Datums- und Uhrzeiteinstellungen auf dem aktuellsten Stand, um nachzuvollziehen, an welchem Datum und zu welcher Zeit ein Clip aufgenommen wurde. So stellen Sie Datum und Uhrzeit ein: 1 Tippen Sie auf das Stiftsymbol, um die Einstellungen aufzurufen. 2 Tippen Sie auf die Pfeil-Buttons für Tag, Monat, Jahr oder Zeit, um eine Einstellung zu modifizieren. 3 Tippen Sie auf „Speichern“, um die Änderung zu bestätigen. Monitoring mit Bildschirm-Messwertanzeigen Ihr Video Assist bietet Ihnen nützliche Bildschirm-Messanzeigen. Bspw. ein Histogramm zur Überprüfung des Belichtungs- und Luminanzspektrums von Kameras sowie Aussteuerungsmeter, mit denen Sie die Pegel der Audioquelle kontrollieren können. Histogramm Links in den Bildschirm-Messanzeigen ist ein Histogramm, das die Helligkeitsverteilung in Ihrem Video anzeigt. Auf dem Display wird reines Schwarz nahe des linken Rands und reines Weiß nahe des rechten Rands angezeigt. Solange sich das Videosignal nicht an den Kanten staucht, wissen Sie, dass Schatten und Lichter nicht abgeschnitten werden. Das bedeutet, dass die Details in der Tonwertspanne Ihres Videos erhalten bleiben. Audiopegelmeter Die Audiopegelmeter rechts in den Bildschirm-Messanzeigen zeigen die Tonpegel für Kanäle 1 und 2 der Eingabequelle an. Das Tonpegel-Display ist in dBFS kalibriert und verfügt über Peak-Indikatoren mit Haltefunktion („Peak Hold“), die nach der Übersteuerung kurzfristig sichtbar bleiben. Dies zeigt Ihnen erreichte Höchstpegel deutlich an. Eine optimale Tonqualität wird mit Audiopegeln gewährleistet, die unter dem Wert von 0 dBFS liegen. Hierbei handelt es sich um den Höchstpegel. Diesen Wert überschreitendes Audio wird abgeschnitten, was zu Verzerrungen führt. Die Pegelspitzen Ihres Audios sollten idealerweise am oberen Ende des grünen Bereichs zwischen -20 und -12 dBFS liegen. Schlagen die Spitzen jedoch in den gelben oder roten Bereich aus, d. h. zwischen -12 und -6 dBFS, so besteht die Gefahr, dass Ihr Audio abgeschnitten wird. Die Pegelspitzen des Tons im oberen Kanal 1 liegen am oberen Ende des grünen Bereichs, während sie im unteren Kanal 2 Gefahr laufen, abgeschnitten zu werden Tippen Sie auf dem Blackmagic Video Assist 4K das Audiopegelmeter- Display an, um die Schieberegler für analoge Audiopegel einzublenden. Ziehen Sie die Schieberegler nach links oder rechts, um die Audiopegel für einzelne Kanäle anzuheben oder zu senken 197Einstellungen Passen Sie die analogen Audiopegel auf Ihrem Blackmagic Video Assist 4K an, indem Sie die Audiopegelmeter antippen und anschließend die Schieberegler für einzelne Kanäle nach links oder rechts ziehen. Videoscopes Der Blackmagic Video Assist 4K verfügt über vier Echtzeit-Videoscopes, die Sie zur Kontrolle interner Datenpegel Ihrer Videosignale nutzen können. Zur Auswahl stehen die Scopes Wellenform, Parade, Vektorskop und Histogramm. Überprüfen Sie anhand dieser Scopes die tonale Balance und die Pegel Ihres Videos, um ein Stauchen der Schwarz- und ein Clipping der Weißwerte zu verhindern. Zusätzlich können Sie Ihre Clips auf etwaige Farbstiche untersuchen. Jedes Scope sorgt für eine akkurate grafische Analyse unterschiedlicher Charakteristiken Ihres Videosignals. Sie zeigen Ihnen die relative Stärke und Verteilung individueller Videokomponenten wie Luma, Chroma, Sättigung, Farbton sowie der roten, grünen und blauen Farbkanäle an, aus denen sich die Farbe und der Kontrast Ihres Videosignals ergeben. Die Videoscopes-Menüleiste mit Anzeigeoptionen für Scopes Aktivieren von Scopes Greifen Sie auf die Videoscopes zu, indem Sie an Ihrem Video Assist 4K auf dem Display in der linken unteren Ecke auf das Histogramm tippen. Am unteren Rand des Bildschirms öffnet sich daraufhin die Menüleiste DISPLAYAUSWAHL. Hier können Sie das gewünschte Scope auswählen. Zur Wahl stehen Wellenform, Parade, Vektorskop und Histogramm. Um ein Videobild ohne Scope anzuzeigen, wählen Sie „Video“. Schließen Sie die DISPLAYAUSWAHL-Menüleiste, indem Sie in einen Bereich außerhalb des Menüs tippen. Anpassen von Scopes Ist ein Scope ausgewählt, tippen Sie auf einen Bereich innerhalb des Bilds, um das Schieberegler- und Video-Icon aufzurufen. Das Schieberegler- und das Video-Icon HINWEIS Um Ton von Geräten aufzuzeichnen, die an die XLR-Anschlüsse Ihres Blackmagic Video Assist 4K gekoppelt sind, geben Sie in den AUDIO-Einstellungen „XLR Line“ oder „XLR Mic“ vor. 198Einstellungen Indem Sie auf das Schieberegler-Icon tippen, rufen Sie die Schieberegler für Helligkeit und Opazität im linken Bildschirmbereich auf. Mithilfe dieser beiden Schieberegler können Sie die Helligkeit und die Deckkraft des Scopes im Vergleich zum darunterliegenden Videobild anpassen. HELLIGKEIT – Passen Sie die Helligkeit an, um Details im Scope-Graph mehr bzw. weniger definiert anzuzeigen. OPAZITÄT – Passen Sie die Opazität an, um den Grad der Transparenz für das Scope vorzugeben. Die Kombination aus diesen beiden Schiebereglern erlaubt es Ihnen, die perfekte Einstellung zu finden, sodass Sie Video und Scopes gleichzeitig kontrollieren können. Durch Verringern der Opazität können Sie Videobild und Scope gleichzeitig sehen Tippen Sie auf das Video-Icon, um das Scope im Vollbildmodus anzusehen. Das Videobild wird indes in der rechten oberen Bildschirmecke angezeigt. Auch hierbei behält man Scope und Videobild gleichzeitig im Auge, kann sich auf diese Weise jedoch die Scopes detailreicher anzeigen lassen. Durch Tippen auf das Video-Icon werden Scopes im Vollbildmodus angezeigt. Das Videobild erscheint indes in der rechten oberen Bildschirmecke 199Einstellungen Wellenform Die Wellenform-Anzeige liefert eine digital kodierte Wellenform, die denen herkömmlicher Luminanz- Waveform-Monitoren ähnelt. Sie wird genutzt, um die Luma- bzw. Helligkeitspegel Ihres Videosignals zu kontrollieren. Der untere Teil des Graphen repräsentiert den Schwarztonwert bzw. die Schatten des Bilds, während der obere Bereich den Weißwert bzw. die Highlights widerspiegelt. Der Bereich zwischen dem oberen und unteren Rand des Graphen repräsentiert den allgemeinen Bildkontrast. Die Wellenform ändert sich je nach Bildinhalt. Wenn Sie kontrastreiche Videobilder kontrollieren, kann es sein, dass in den mittleren Graubereichen keine Werte vorhanden sind. Um perfekte Videopegel ohne Übersteuerung zu erhalten, sollten Sie sich vergewissern, dass die Schwarztöne in Ihrer Waveform nicht unter 0 % und die Weißtöne nicht über 100 % liegen. Pegel außerhalb dieser Grenzen gelten als übersteuert und führen dazu, dass Details in den Schatten und Lichtern Ihres Bilds verloren gehen. Der Waveform-Monitor zeigt eine grafische Repräsentation eines Videobilds an, die die Lumawerte entsprechend der horizontalen Position innerhalb eines Bilds darstellt. Wenn Sie bspw. eine Szene im Freien drehen, bei der die linke Seite des Himmels überbelichtet ist, sehen Sie, dass die linke Seite des Graphen die 100%-Grenze überschreitet. Die Luminanzwerte darstellende Wellenform RGB-Parade Die RGB-Parade setzt sich aus einzelnen Wellenformen für die Luminanz des roten, grünen und blauen Farbkanals zusammen. Mithilfe der RGB-Parade lassen sich die Pegel der einzelnen Farbkanäle miteinander vergleichen. Gleichzeitig werden durch den Vergleich von Lichtern, Mitteltönen und Schatten der einzelnen Kanäle Farbstiche sichtbar gemacht. Hier ein Beispiel: Sind die Schatten im blauen Kanal stärker ausgeprägt, haben die Schwarztöne im Bild einen Blaustich. Die Möglichkeit, die Tonwertspannen der einzelnen Farbkanäle miteinander zu vergleichen, bieten Ihnen einen extrem detaillierten Überblick über die Farbverteilung in Ihrem Bild. Auf diese Weise lassen sich Probleme mit dem Weißabgleich und Farbstiche im Handumdrehen erkennen. Und da die Parade-Anzeige Wellenformen für jeden Farbkanal darstellt, können Sie darüber hinaus sehen, ob eine bestimmte Farbe ausschlägt. Das wird aus der kombinierten Wellenform ggf. nicht ersichtlich. Die Darstellung der drei separaten RGB-Wellenformen erfolgt nach denselben Grundsätzen wie die Wellenform-Anzeige. Auch hier repräsentieren die oberen, mittleren und unteren Bereiche entlang der horizontalen Achse des Videobilds jeweils die Lichter, Mitteltöne und Schatten. 200Einstellungen Die RGB-Parade stellt die Luminanz des roten, grünen und blauen Kanals in Wellenformen dar Vektorskop Das Vektorskop spiegelt den allgemeinen Farbtonbereich sowie die Sättigung in einem Bild wider. Der Blackmagic Video Assist 4K verfügt über ein traditionelles Vektorskop. Hierbei handelt es sich um einen Graphen, dessen Zielwerte für eine hundertprozentige Farbbalkensättigung an den Rastermarkierungen um den Graphen herum angeordnet sind. Bei stark gesättigten Farben innerhalb eines Bilds weiten sich diese Bereiche weiter Richtung Rand aus. Weniger gesättigte Farben sind hingegen näher am Mittelpunkt des Vektorskops angeordnet. Der Mittelpunkt steht für eine Sättigung von 0 %. Die Verästelung des Vektorskops in unterschiedlichen Winkeln lässt Rückschlüsse darauf ziehen, wie viele Farbtöne in Ihrem Bild vorhanden sind. Die jeweiligen Winkel zeigen Ihnen an, um welche Farbtöne es sich handelt. Zusätzlich können Sie anhand der Zentrierung des des Graphen in Relation zum Mittelpunkt des Vektorskops sehen, ob es ein Farbungleichgewicht im Bild gibt. Hier ein Beispiel: Ist der Vektorskopgraph unzentriert und neigt sich in eine bestimmte Richtung, können Sie daraus schließen, dass Ihr Bild einen Farbstich enthält. Der Weißabgleich lässt sich zwar ebenso mit der RGB-Parade wie mit dem Vektorskop prüfen, Probleme mit dem Weißabgleich sind in der Vektorskop-Anzeige jedoch oftmals leichter erkennbar. Das Vektorskop spiegelt den allgemeinen Farbton sowie die Sättigung in einem Bild wider 201Einstellungen In den Vektorskopgraphen hereinzoomen Die „Zoom“-Feature der Vektorskop-Anzeige lässt Sie den Graphen vergrößern, um die Farbinformationen Ihres Bilds näher zu betrachten. Praktisch ist dies beim Monitoring von entsättigten Bildern, deren Farbinformationen typischerweise im mittleren Bereich der Darstellung angehäuft erscheinen. So zoomen Sie in die Vektorskop-Anzeige hinein: 1 Um das Lupen-Icon aufzurufen, tippen Sie auf den Touchscreen. 2 Für eine zweifache Vergrößerung, tippen Sie einmal auf das Lupen-Icon. Ein weiteres Antippen bewirkt eine vierfache Vergrößerung. 3 Ein drittes Antippen bringt die normale Ansichtsgröße zurück. Um das Lupen-Icon zu verbergen, tippen Sie einfach anderswo auf den Touchscreen. Histogramm Das Histogramm zeigt die Luminanzverteilung bzw. die Grauwerte entlang einer horizontalen Skala an. Anhand des Histogramms können Sie überprüfen, wie wahrscheinlich es ist, dass Details in den Lichtern oder Schatten des Videos abgeschnitten werden. Das Histogramm stellt auch dar, wie sich in den mittelhellen Bildpartien Ihres Videos, dem sogenannten Gamma-Bereich, vorgenommene Änderungen auswirken. Am linken Rand des Histogramms werden die Schatten bzw. Schwarzwerte und ganz rechts die Lichter bzw. Weißwerte angezeigt. Wenn Sie beim Kontrollieren eines Bildes auf einer Kamera die Blende des Objektivs öffnen oder schließen, werden Sie sehen, dass sich die Informationen im Histogramm entsprechend nach links oder rechts verlagern. Sie können somit die Schatten und Lichter Ihrer Bilder auf Clipping überprüfen. Gleichzeitig bekommen Sie einen Überblick über sichtbare Details in den Tonwertspannen. Hier ein Beispiel: Eine breitgefächerte Bandbreite an Informationen im mittleren Bereich des Histogramms deuten auf eine gute Belichtung für Details in den Mitteltönen Ihres Bilds hin. Das Histogramm zeigt die Luminanzverteilung bzw. die Grauwerte entlang einer horizontalen Skala an TIPP Für die Bildkontrolle von Videosignalen mit Hauttönen empfiehlt es sich, die Sättigung der warmen Farben auf dem Vektorskop entlang des feinen, diagonalen Striches bei ca. 10 Uhr zu konzentrieren. Da die sogenannte „Hauttonlinie“ sich nach der typischen Farbe von Blut an der Hautoberfläche richtet, gilt sie für alle Hautpigmentierungen. Deshalb gibt es keine bessere Methode, um jegliche Hautfarbe natürlich erscheinen zu lassen. 202Infos zu SD-Karten Ihr Video wird wahrscheinlich übersteuert, wenn sich die Informationen überwiegend entlang der horizontalen 0%- und oberhalb der 100%-Skala bündeln. Clipping von Videoüberpegeln ist bei Drehs nicht wünschenswert, denn die Details in den Lichtern und Schatten müssen erhalten werden, wenn Sie später in kontrollierter Umgebung eine Farbkorrektur vornehmen möchten. Versuchen Sie daher, Ihre Belichtung während eines Drehs konstant zu halten, sodass die Informationen an den Rändern des Histogramms stufenweise abfallen, während sich das Gros der Informationen um die Mitte herum bündelt. Auf diese Weise haben Sie später bei der Farbkorrektur mehr Freiheiten und die Schatten und Lichter erscheinen nicht flach und detaillos. Infos zu SD-Karten Auswahl einer schnellen SD-Karte Es ist wichtig, für die Aufzeichnung in Ultra HD und HD schnelle UHS-II-SD-Karten zu verwenden. Wenn Sie ausschließlich in HD aufzeichnen, eignen sich auch UHS-1-Karten. Diese für hohe Datenraten konzipierten Karten unterstützen größere Speicherkapazitäten. Verwenden Sie für Ultra-HD-Aufzeichnungen mit dem Blackmagic Video Assist 4K Modell die schnellsten auf dem Markt erhältlichen UHS-II-Karten. Die Tabelle unten führt die aktuellsten kompatiblen SD-Karten für die Videoaufzeichnung in Ultra HD, HD und SD auf. Sehen Sie in der aktuellsten Ausgabe dieses Handbuchs regelmäßig nach den neuesten Infos. Sie steht jederzeit zum Download auf unserer Firmenwebsite www.blackmagicdesign.com/de/support bereit. Die nachstehende Tabelle listet von uns getestete SD-Karten auf. Damit kann der Blackmagic Video Assist 4K Videoinhalte in den speicherintensivsten Formaten, die er unterstützt, aufzeichnen. Kompatible SD-Karten Speicherintensivstes unterstütztes Format Hersteller/Modell Größe Ultra HD 2160p/30 inkl. MXF Transcend SDXC UHS II 180MB/s 64GB Ultra HD 2160p/30 inkl. MXF Lexar SDXC UHSII 2000x 300MB/s 64GB Ultra HD 2160p/30 inkl. MXF Lexar SDHC UHS II 2000x 300MB/s 32GB Ultra HD 2160p/30 inkl. MXF Toshiba Exceria Pro SDXC UHS II 64GB Ultra HD 2160p/30 Delkin Devices SD SDHC UHS II 250MB/s 32GB Ultra HD 2160p/30 SanDisk Extreme Pro SDXC UHS II 280MB/s 64GB HD 1080p/60 inkl. MXF SanDisk Extreme Pro UHS I 95MB/s 64GB HD 1080p/60 Lexar SDHC UHS II 1000x 150MB/s 32GB HD 1080p/60 Lexar SDXC UHS II 1000x 150MB/s 64GB HD 1080p/60 Lexar SDXC UHS II 1000x 150MB/s 128GB HD 1080p/60 Lexar SDXC UHS II 1000x 150MB/s 256GB HD 1080p/30 inkl. MXF Lexar SDHC UHS I 633x 95MB/s 32GB HD 1080p/30 inkl. MXF Lexar SDXC UHS I 633x 95MB/s 64GB Die meisten SD-Speicherkarten mit UHS-I- und UHS-II-Technologie sind in der Regel schnell genug, um komprimiertes HD-Video bei bis zu 60 Frames pro Sekunde aufzuzeichnen. Am besten gehen Sie sicher und testen die jeweilige Aufzeichnungsgeschwindigkeit Ihrer Karte selbst. Dies kann mit der Software Blackmagic Disk Speed Test erfolgen, die Sie im Blackmagic Support-Center herunterladen können. Näheres zum Einsatz des Disk Speed Tests siehe Abschnitt „Ermittlung der Datenträgergeschwindigkeit“ in diesem Handbuch. 203Infos zu SD-Karten SD-Karten mit Ihrem Video Assist formatieren Über die STORAGE-Einstellungen lässt sich Ihre SD-Karte bequem formatieren. Sie können Ihre Karte in HFS+ oder exFAT formatieren. HFS+ wird auch als Mac OS Extended bezeichnet. Da dieses Format die Journalfunktion unterstützt, wird es empfohlen. Daten auf protokollierten (journaled) Datenträgern lassen sich bei Verlust leichter wiederherstellen und sind weniger anfällig für Softwarefehler. HFS+ wird nativ unter Mac OS unterstützt. ExFAT wird von Mac OS und Windows nativ unterstützt und macht den Kauf zusätzlicher Software überflüssig. Da exFAT die Journalfunktion nicht unterstützt, sind Daten im seltenen Fall eines Speicherkartenversagens allerdings fehleranfälliger. Über die SPEICHER-Einstellungen ist es möglich, Ihre SD-Karten mit dem Video Assist in HFS+ oder exFAT zu formatieren. Öffnen Sie die SPEICHER-Einstellungen, indem Sie auf dem Touchscreen nach links oder rechts wischen So formatieren Sie Ihre SD-Karte: 1 Wischen Sie auf dem Touchscreen nach links oder rechts, oder tippen Sie oben rechts auf das Kartenstatus-Menü, um die SPEICHER-Einstellungen zu öffnen. 2 Tippen Sie auf den Button „Karte formatieren“. Tippen Sie beim Blackmagic Video Assist 4K Modell auf den entsprechenden Button für Ihre ausgewählte Karte. Bspw. auf „Karte 1 formatieren“ oder „Karte 2 formatieren“. 3 Wählen Sie den Formattyp HFS+ oder exFAT durch Antippen der Pfeile aus und tippen Sie dann erneut auf den Button „Karte formatieren“. 4 Nun öffnet sich ein Warnfenster und fordert Sie auf, das Format zu bestätigen. Sichern Sie bereits auf Ihrer SD-Karte gespeicherte Daten vor dem Formatieren, da sich dieser Vorgang nicht rückgängig machen lässt. Tippen Sie auf den Button „Karte formatieren“, um fortzufahren, oder auf „Abbrechen“, um die Formatierung zu stoppen. 5 Über einen Fortschrittsbalken können Sie die Formatierung verfolgen. Die Meldung „Formatierung abgeschlossen.“ besagt, dass der Vorgang fertig ist. 6 Tippen Sie auf den OK-Button, um zu den SPEICHER-Einstellungen zurückzukehren. 204Infos zu SD-Karten SD-Karten mit einem Computer formatieren SD-Karten können auch auf einem Computer unter Mac OS oder Windows formatiert werden. Vorbereiten von SD-Karten auf einem Mac-OS-Computer Formatieren oder initialisieren Sie Ihre SD-Karte mit dem Festplattendienstprogramm unter Mac OS in HFS+ oder exFAT. Wenn Ihre SD-Karte bereits mit Dateien bespielt ist, sichern Sie diese unbedingt vorher, da der Formatierungsvorgang alle vorhandenen Daten überschreibt. 1 Führen Sie eine SD-Karte in den SD-Kartenschacht Ihres Computers ein oder verbinden Sie sie über einen SD-Kartenleser. 2 Gehen Sie zu „Programme“ > „Dienstprogramme“ und starten Sie das „Festplattendienstprogramm“. 3 Klicken Sie auf das Speicherträgersymbol Ihrer SD-Karte und dann auf die Registerkarte „Löschen“. 4 Geben Sie als Format „Mac OS Extended (Journaled)“ oder „exFAT“ vor. 5 Geben Sie einen Namen für das neue Volumen ein und klicken Sie auf „Löschen“. Ihre SD-Karte wird schnell formatiert und ist danach einsatzbereit. Verwenden Sie das Festplattendienstprogramm unter Mac OS, um Ihre SD- Karte im Format Mac OS Extended (Journaled) oder exFAT zu löschen Vorbereiten von SD-Karten auf einem Windows-Computer Über das Dialogfeld „Formatieren“ lässt sich eine SD-Karte auf einem Windows-PC in exFAT formatieren. Denken Sie daran, eine Sicherungskopie aller wichtigen Inhalte auf Ihren Datenträgern zu erstellen, da beim Formatieren alle vorhandenen Daten gelöscht werden. 1 Führen Sie eine SD-Karte in den SD-Kartenschacht Ihres Computers ein oder verbinden Sie sie über einen SD-Kartenleser. 2 Öffnen Sie das Startmenü oder den Startbildschirm und wählen Sie „Computer“ aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die SD-Karte. 3 Wählen Sie im Kontextmenü „Formatieren“ aus. 4 Stellen Sie das Dateisystem auf „exFAT“ und die Größe der Zuordnungseinheit auf 128 Kilobytes ein. 5 Geben Sie eine Volumenkennung ein, wählen Sie „Schnellformatierung“ aus und klicken Sie auf „Start“. 6 Ihre SD-Karte wird schnell formatiert und ist danach einsatzbereit. 205Infos zu SD-Karten Verwenden Sie das Dialogfeld „Formatieren“ unter Windows, um Ihre SD-Karte auf exFAT zu formatieren Arbeiten mit Dateien von SD-Karten Sie können direkt von Ihrer SD-Karte auf Ihre ProRes- oder DNx-Dateien zugreifen. Möglich ist das über jeden beliebigen Mac-OS- oder Windows-Computer mit SD-Kartensteckplatz oder angeschlossenem SD-Kartenlesegerät. 1 Entnehmen Sie die SD-Karte aus Ihrem Video Assist und führen Sie diese in den SD- Kartensteckplatz Ihres Computers oder ein SD-Kartenlesegerät ein. Der Zugriff auf die SD- Karte erfolgt genauso, wie auf eine externe Festplatte, ein USB-Laufwerk oder ein anderes Speichermedium, das an Ihren Computer angeschlossen ist. 2 Öffnen Sie die SD-Karte per Doppelklick. Nun müsste Ihnen eine Liste mit QuickTime- oder MXF- Videodateien angezeigt werden. 3 Ziehen Sie jetzt per Drag & Drop die gewünschten Dateien von der SD-Karte auf Ihren Desktop oder ein anderes Laufwerk. Oder greifen Sie über Ihre NLE-Software direkt auf die Dateien auf der SD-Karte zu. 4 Bevor Sie die SD-Karte aus dem SD-Kartensteckplatz eines Mac-OS- oder Windows-Computers herausnehmen, empfiehlt es sich, die SD-Karte sicher auszuwerfen. Schieben Sie die SD-Karte in einen Computer mit SD-Kartensteckplatz und greifen Sie unmittelbar auf Ihre Clips zu HDMI 206Blackmagic Video Assist Setup Ermittlung der Datenträgergeschwindigkeit Blackmagic Disk Speed Test ist eine spannende Anwendung, die die Lese- und Schreibleistung von Speichermedien misst und die Ergebnisse anschließend in Form von Videoformaten anzeigt. Die Frage, ob sich ein Datenträger für die Aufnahme (Write) oder Wiedergabe (Read) eines bestimmten Videoformats eignet, beantwortet Ihnen der Disk Speed Test. Prüfen Sie die Leistung Ihrer Speicherlaufwerke mit einem einzigen Klick auf die „Start“-Schaltfläche! Der Disk Speed Test zeigt sogar an, wie viele Videostreams Ihr Speichermedium gleichzeitig verarbeiten kann. Die Blackmagic Disk Speed Test Software steht im Blackmagic Design Support Center unter www. blackmagicdesign.com/de/support zum Download bereit. Blackmagic Video Assist Setup Blackmagic Video Assist Setup enthält zwei Registerkarten zur Konfigurierung: „Video“ und „About“. Über diese Registerkarten können Sie 3D-LUTs auf Ihren Video Assist laden, den Namen des Geräts ändern sowie die Sprache der Benutzeroberfläche Ihres Video Assist festlegen. Über die Video-Einstellungen lassen sich 3D-LUTs auf Ihren Video Assist importieren Ermitteln Sie die Leistung Ihrer SD-Karte mit dem Blackmagic Disk Speed Test Bedienschnittstelle des Blackmagic Disk Speed Tests 207Blackmagic Video Assist Setup Video-Einstellungen Auf Ihren Video Assist lassen sich 3D-LUTs laden, damit Sie sich Videoinhalte mit farbkorrigierten Looks anzeigen lassen können. 3D-LUTs lassen sich in DaVinci Resolve als .cube-Dateien generieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch. Näheres zu 3D-LUTs und wie Sie diese mithilfe von Blackmagic Video Assist Setup importieren, erfahren Sie im Abschnitt „Die Einstellungen SPEICHER, MONITOR, BILDSCHRIM, AUDIO und SETUP“. About-Einstellungen Sehen Sie auf der Registerkarte „About“ Informationen Ihres Video Assist ein, darunter die derzeit installierte Version der Produktsoftware und den Namen des Geräts. Um den Namen zu ändern, klicken Sie einfach auf das Eingabefeld „Name“ und tippen mithilfe Ihrer Tastatur einen neuen Namen ein. Ändern der Sprache Ändern Sie die Sprache der Bedienoberfläche Ihres Video Assist, indem Sie auf das Sprach-Drop-down- Menü klicken und die gewünschte Sprache auswählen. Um Ihre Auswahl zu bestätigen, klicken Sie auf „Load“ und laden Sie so die Sprache. Ihre ausgewählte Sprache wird nun auf Ihrem Video Assist angezeigt. Wählen Sie eine neue Sprache aus dem Sprach-Drop-down-Menü Die Bedienoberfläche Ihres Video Assist unterstützt verschiedene Sprachen 208Blackmagic Video Assist Setup Aktualisierung der Produktsoftware Von Zeit zu Zeit werden Updates für die Produktsoftware Ihres Video Assist auf der Blackmagic Design Website bereitgestellt. Wir empfehlen Ihnen, Software-Updates herunterzuladen und Ihren Video Assist zu aktualisieren, um von neuen Features und Verbesserungen zu profitieren. So aktualisieren Sie die Produktsoftware unter Mac OS: 1 Downloaden und entpacken Sie Blackmagic Video Assist Setup. 2 Öffnen Sie das angezeigte Disksymbol und starten Sie das Installationsprogramm Blackmagic Video Assist Setup. Folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Bildschirm. 3 Koppeln Sie Ihren Video Assist nach abgeschlossener Installation von Blackmagic Video Assist Setup per USB-Kabel an Ihren Rechner. 4 Starten Sie Blackmagic Video Assist Setup und folgen Sie der Bildschirmaufforderung zur Aktualisierung der Produktsoftware. Erscheint keine Aufforderung, so ist Ihre Produktsoftware auf dem neuesten Stand. Keine weiteren Aktionen Ihrerseits sind notwendig. So aktualisieren Sie die Produktsoftware unter Windows: 1 Downloaden und entpacken Sie Blackmagic Video Assist Setup. 2 Jetzt sollte ein Ordner namens „Blackmagic Video Assist Setup“ zu sehen sein, der diese Bedienungsanleitung und das Installationsprogramm für das Dienstprogramm Blackmagic Video Assist Setup enthält. Doppelklicken Sie auf das Installationsprogramm und folgen Sieden Bildschirmanweisungen zur Fertigstellung der Installation. 3 Koppeln Sie Ihren Video Assist nach abgeschlossener Installation von Blackmagic Video Assist Setup per USB-Kabel an Ihren Rechner. 4 Starten Sie Blackmagic Video Assist Setup und folgen Sie der Bildschirmaufforderung zur Aktualisierung der Produktsoftware. Erscheint keine Aufforderung, so ist Ihre Produktsoftware auf dem neuesten Stand. Keine weiteren Aktionen Ihrerseits sind notwendig. Um die Produktsoftware Ihres Video Assist zu aktualisieren, koppeln Sie das Gerät an den USB-Port Ihres Rechners. Laden Sie dann die aktuellste Version des Dienstprogramms Blackmagic Video Assist Setup herunter und starten Sie es. Folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Wenn keine Bildschirmanweisung erscheint, ist Ihre Produktsoftware bereits auf dem aktuellsten Stand 209Anwendung von DaVinci Resolve Anwendung von DaVinci Resolve Clips mit Ihrem Video Assist aufzuzeichnen, ist nur ein Teil der Schaffung von Film und TV-Inhalten. Ebenso wichtig sind die Sicherung und Verwaltung von Medien sowie Schnitt, Farbkorrektur und die Kodierung finaler Masterdateien. DaVinci Resolve für Mac OS und Windows wird Ihnen zusammen mit dem Video Assist geliefert und ist Ihre Komplettlösung für die Aufzeichnung und Postproduktion! Stecken Sie eine SD-Karte in Ihren Rechner. So können Sie über den „Media“-Arbeitsraum von DaVinci Resolve mithilfe des „Clone“-Tools beim Dreh fortlaufend Backups erstellen. Dies empfiehlt sich, da bei jeder Art von Speichermedien das Risiko einer Beschädigung oder Störung besteht. Mit Sicherungskopien schützen Sie sich vor dem Verlust Ihrer Aufnahmen. Nach erfolgtem Backup Ihrer Medien mit DaVinci Resolve können Sie Ihre Clips in den DaVinci Media Pool laden und sie dann schneiden, farblich nachbearbeiten und Ihre Produktion fertigstellen, ohne je DaVinci Resolve zu verlassen. DaVinci Resolve wird für das Gros der großen Kinohits benutzt. Es bietet viel mehr als ein simples NLE- Softwaretool, weil in dieser für Highend-Digitalfilm konzipierten Anwendung äußerst hochentwickelte Technologie steckt. Profitieren auch Sie beim Gebrauch von DaVinci Resolve für Schnitt und Farbkorrektur von dieser Technologie. Hier werden Ihnen die ersten Schritte zum Gebrauch Ihrer aufgezeichneten Clips mit DaVinci Resolve erklärt. Da DaVinci Resolve eine hochkomplexe Software ist, sind darin natürlich viel mehr Features enthalten, als ein erster Blick auf die Bedienoberfläche ahnen lässt. Näheres über die Anwendung von DaVinci Resolve verrät Ihnen das englischsprachige Handbuch, das Sie als PDF in der DaVinci Resolve Installer-Paketdatei finden. Oder informieren Sie sich online anhand der zahlreichen dort erhältlichen Trainings- und Videotutorials. HINWEIS Für eine akkurate Farbbehandlung der mit Ihrem Blackmagic Video Assist aufgezeichneten Clips empfehlen wir, die aktuellste Version von DaVinci Resolve einzusetzen. Bspw. sorgt Version 14 oder höher für akkurate Farben. 210Anwendung von DaVinci Resolve Importieren von Clips Um mit dem Schnitt von Clips zu beginnen, importieren Sie diese zunächst in den Media Pool: 1 Starten Sie DaVinci Resolve. Wenn Sie DaVinci Resolve zum ersten Mal öffnen, warten Sie, bis das Fenster „Project Manager“ erscheint und doppelklicken Sie dann auf die Option „Untitled Project“ (Unbenanntes Projekt). Wenn Sie in vorherigen Versionen von DaVinci Resolve die Multiuser-Umgebung aktiviert haben, erscheint das Anmeldefenster. Um sich als einer der aufgeführten Benutzer anzumelden, doppelklicken Sie auf das Benutzer-Icon. Um einen neuen Benutzer zu erstellen, klicken Sie unten links im Login-Fenster auf „Add New“. Geben Sie dort einen Benutzernamen ein und richten Sie ihn ein, indem Sie auf „Setup New User“ klicken. Doppelklicken Sie dann auf das Benutzersymbol und gehen Sie weiter zum „Project Manager“. Klicken Sie nun auf „New Project“ (Neues Projekt), benennen Sie es und klicken Sie auf „Create“ (Erstellen). Jetzt erscheint Ihr neues Projekt im „Project Manager“. Führen Sie auf Ihrem Projekt einen Doppelklick aus, um es zu öffnen. 2 Jetzt wird der Arbeitsraum „Media“ angezeigt. Per Klick auf „Media Storage“ oben links gelangen Sie in einen Bereich zum Durchsuchen Ihren Medien. Im „Media Storage“-Browser werden Ihnen alle Ihre verknüpften Medienordner angezeigt. Von dort ziehen Sie Ihre Clips per Drag & Drop in den Media Pool. 3 Wenn Ihr Clipordner nicht in der Bibliothek erscheint, fügen Sie ihn hinzu. Das ist leicht getan, indem Sie im Browserbereich „Media Storage“ einen Rechtsklick ausführen, ein Laufwerk oder einen Ordnerpfad auswählen und es bzw. ihn per Klick auf „Open“ öffnen. 4 Klicken Sie im „Media Storage“-Browser auf Ihren neu hinzugefügten Clipordner. Ziehen Sie jetzt einfach Clips aus Ihrem Speicherordner und legen Sie diese im Media Pool ab. Unterscheiden sich die Einstellungen Ihres Projekts von den Einstellungen Ihres Clips, werden Sie aufgefordert, die Projekteinstellungen entweder entsprechend Ihres Clips vorzugeben oder sie unverändert zu lassen. Klicken Sie für einen schnellen Start auf „Change“ (Ändern). Jetzt entsprechen Ihre Projekteinstellungen denen Ihres Clips. Um Ihre Clips zu importieren, ziehen Sie sie einfach aus dem Bereich „Media Storage“ in den Media Pool. Sie können zudem Dateien von Ihrem Desktop per Drag & Drop importieren Schneiden Ihrer Clips Klicken Sie jetzt, wo sich Ihre Clips im Media Pool befinden, auf die Registerkarte „Edit“, um den Arbeitsraum für den Schnitt zu öffnen. 211Anwendung von DaVinci Resolve Jetzt können Sie den Schnitt aufnehmen! 1 Erstellen Sie zunächst eine neue Timeline. Führen Sie im Media Pool einen Rechtsklick aus und wählen Sie „Timelines“ > „New Timeline“. Klicken Sie im nun angezeigten Dialogfeld auf die Schaltfläche „Create“. Legen Sie eine neue Timeline an, um mit dem Schnitt Ihrer Clips zu beginnen. Die Timeline ist die Plattform, auf der all Ihre Schnittvorgänge vorgenommen werden 2 Doppelklicken Sie jetzt auf einen Clip im Media Pool, um ihn in der Quellenanzeige zu öffnen. Ziehen Sie den Abspielkopf mit dem Mauszeiger nach links oder rechts, bis Sie das für Ihren Clip gewünschte Startbild gefunden haben. Markieren Sie den In-Punkt über das Tastaturkürzel „I“. Wiederholen Sie dies für das Endbild über das Tastaturkürzel „O“. 3 Gehen Sie in der Timeline mit dem Abspielkopf an jene Stelle, wo Ihr Clip einfügt werden soll. 4 Fügen Sie einen Clip in die Timeline ein, indem Sie einen Klick in der Quellanzeige ausführen und den Mauszeiger in die Timeline-Anzeige ziehen. Es erscheint eine Liste mit Schnittoptionen. Wählen Sie die gewünschte Schnittart aus. Ihr Clip wird nun unter Einsatz Ihrer ausgewählten Schnittart in die Timeline gesetzt. Erklärungen der einzelnen Schnittarten und wie man sie gebraucht finden Sie im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch. Schneller lassen sich Clips in Ihren Schnitt importieren, indem Sie sie per Drag und Drop aus dem Media Pool ziehen und direkt in die Timeline platzieren. Dort können Sie Ihre In- und Out-Punkte justieren, Clips positionieren, verschiedene Effekt-Plug-ins, Titel und mehr ausprobieren. In diesem Workflow fungiert die Timeline wie eine Malerpalette. Der „Edit“-Arbeitsraum. Sie können Clips trimmen, ihre Reihenfolge ändern, sie hin und her bewegen und mithilfe des Timeline-Editors Übergänge einfügen 212Anwendung von DaVinci Resolve Das Trimmen von Clips Zum Schnitt Ihrer Clips gehört das Trimmen bzw. Beschneiden, um nur die gewünschte Action in einzelne Bildsequenzen aufzunehmen. Zum Trimmen gibt es verschiedene Methoden. Die einfachste ist das Anpassen der In- und Out-Punkte des Clips auf der Timeline: 1 Laden Sie Clips in Ihre Timeline und fahren Sie mit Ihrem Mauszeiger über den Anfang eines Clips, bis sich der Zeiger in ein Trimm-Symbol verwandelt. 2 Klicken Sie, sobald das Trimm-Symbol erscheint, auf den Anfang Ihres Clips und ziehen Sie diesen vor oder zurück, um den In-Punkt zu trimmen. Beobachten Sie beim Beschneiden den Timeline- Bildschirm, um den Schnittpunkt zu finden. 3 Klicken Sie jetzt auf den Endpunkt Ihres Clips und verschieben Sie ihn, um den Out-Punkt zu justieren. Der Zoom-Schieberegler befindet sich über der Timeline rechts neben den Tools in der Mitte der Werkzeugleiste. Ziehen Sie den Schieberegler nach links oder rechts, um in Ihre Timeline hinein- oder herauszuzoomen und Feinjustierungen vorzunehmen. Es ist einfacher, die Feinjustierung von Schnitten bei deaktivierter Einrastfunktion (Snapping) vorzunehmen. Praktisch ist die „Snapping“-Funktion jedoch, um Ihre Clips wie magnetisch eng aneinander zu ziehen. Aktivieren Sie sie deshalb hinterher wieder. Drücken Sie die N-Taste, um die Einrastfunktion ein- oder auszuschalten Trimmen Sie Clips, indem Sie die Start- und Endpunkte nach links oder rechts ziehen. DieEinrastfunktion schaltet man mit dem „Snapping“-Button in der Werkzeugleiste ein oder aus Snapping ist eine nützliche Funktion, um Ihre Clips dicht aneinander einzurasten. Zur weiteren Schnittverfeinerung kann man diese Funktion aber ausschalten. Drücken Sie die N-Taste, um die Einrastfunktion schnell ein- oder auszuschalten. Einrichten von Tastenkürzeln Wer mit Tastenkürzeln aus anderen Schnittprogrammen vertraut ist, kann sich in DaVinci Resolve die gleichen Kürzel einrichten. Um Ihren Workflow weiter zu beschleunigen und zu optimieren, können Sie sich überdies eigene individuelle Tastenkürzel einrichten. So richten Sie eigene Tastenkürzel ein: 1 Öffnen Sie DaVinci Resolve und wählen Sie über „Preferences“ oben im „User“-Panel aus der Einstellungsliste die Option „Keyboard Mapping“ aus. 2 Wählen Sie das zu ändernde Tastenkürzel aus den bereitgestellten Kategorien aus. Beispielsweise finden Sie Cut&Paste-Kürzel in der Schnittkategorie „Edit“. 3 Klicken Sie einmal auf das Kürzel, um die Einstellung zu markieren. Doppelklicken Sie auf das Tastenkürzel, um die Änderung zu aktivieren. 4 Probieren Sie Ihre Tastenkürzel auf der Tastatur aus. Wenn ein Fehler auftritt, lässt sich dieser einfach beheben, indem Sie auf das Rückgängigsymbol neben der Einstellung klicken. 5 Klicken Sie auf „Save“ (Speichern), um Ihre neue Tastenkürzeleinstellung zu bestätigen. 213Anwendung von DaVinci Resolve Über das Drop-down-Menü „Set to“ können Sie Tastenkürzel auswählen, die Ihnen aus anderenSchnittsoftwares vertraut sind Hinzufügen von Übergängen Ein Übergang ist ein visueller Effekt, der einen Clip optisch angenehm in den nächsten überleitet. Beispiele sind Überblendungen, Wischblenden, Dip-to-Color-Blenden und mehr. Schnitte lassen sich mithilfe von Übergängen spannender gestalten. Übergänge fügen nicht zwangsläufig zwei Clips aneinander. Beispielsweise können Sie am Ende eines Clips mithilfe einer Überblendung schnell und bequem eine Schwarzblende anwenden. Das Menü „Transitions“ enthält viele verschiedene Arten von Übergangseffekten 214Anwendung von DaVinci Resolve So fügen Sie eine Überblendung zwischen zwei Clips ein: 1 Vergewissern Sie sich, dass in der Timeline zwei Clips direkt nebeneinander geschnitten sind. Klicken Sie auf „Effects Library“ (Effektebibliothek) in der Toolbar oberhalb des Arbeitsraums „Edit“ und vergewissern Sie sich, dass die Schaltfläche „Toolbox“ geöffnet ist. 2 Klicken Sie auf den „Cross Dissolve“-Übergang, ziehen Sie diesen in Ihre Timeline und fahren Sie damit über den Schnittpunkt zwischen den beiden Clips. Nun markiert Ihr Mauszeiger jeweils den letzten Abschnitt des ersten Clips und den Start des zweiten Clips. Legen Sie den Übergang auf den Clip ab. Wichtig: Bei beiden Clips muss vor und nach den Schnittpunkten genug Bildmaterial zur Ausführung einer solchen Überblendung vorhanden sein. Jetzt haben Sie einen geschmeidigen Übergang, der einen Clip in den nächsten mischt. Wenn Sie die Dauer eines Übergangs justieren möchten, können Sie ihn am Endpunkt verlängern bzw. kürzen. Fahren Sie mit Ihrem Mauszeiger über den Anfang oder das Ende des Übergangs, bis das Symbol zum Trimmen von Übergängen erscheint. Ziehen Sie es dann nach rechts oder links. Fügen Sie Übergänge einfach per Drag & Drop zwischen zwei aufeinanderfolgende Clips ein Hinzufügen von Titeln Es ist einfach, Titel für Ihren Schnitt zu erstellen. Sie können einen Titel auf jede beliebige Videospur legen, so wie Sie es mit einem Clip tun würden. Wenn keine Spuren übrig sind, können Sie mühelos neue hinzufügen, indem Sie neben einem vorhandenen Spurnamen einen Rechtsklick ausführen und „Add Track“ (Spur hinzufügen) auswählen. So erstellen Sie einen Titel: 1 Scrollen Sie zur Mitte Ihrer Toolbox in der unter dem Media Pool befindlichen „Effects Library“ (Effektebibliothek), wo Sie die „Titles“-Palette (Titel) sehen. Benutzen Sie die Scroll-Leiste, um weitere Titeloptionen anzuzeigen. 2 Ziehen Sie per Drag & Drop einen Titel mit Text auf die unbesetzte Videospur über dem Clip, in dem der Titel erscheinen soll. Sie können den Titel sogar neben einem Clip auf Video 1 ablegen, wenn er lediglich auf schwarzem Hintergrund erscheinen soll. Damit der Titel sichtbar ist, prüfen Sie, dass sich der Timeline-Abspielkopf auf dem Titel befindet. 3 Doppelklicken Sie auf den Titelclip. Das „Inspector“-Fenster öffnet sich und zeigt Ihnen die Einstellungen für Ihren Titel an. Geben Sie den Titel in das „Text“-Feld ein. Sie können zwischen unterschiedlichen Schriftarten wählen und das Aussehen Ihres Titels anpassen, indem Sie Einstellungen zu Farbe, Größe, Ausrichtung, Position usw. vornehmen. Genau wie Clips können auch Titel mit Übergängen versehen werden. 215Anwendung von DaVinci Resolve
Ziehen Sie eine Titelart aus dem „Titles“-Menü und legen Sie sie auf eine leere Spur Die Farbkorrektur Ihrer Clips Sobald Sie Ihre Clipsequenz zusammengeschnitten haben, können Sie mit der Farbkorrektur beginnen. Für einen einheitlichen Look empfiehlt es sich, die farbliche Nachbearbeitung erst nach fertigem Schnitt vorzunehmen. Das Tolle an DaVinci Resolve ist aber, dass Sie zwischen dem „Edit“- und „Color“- Arbeitsraum hin und her wechseln können, um Feinabstimmungen vorzunehmen und neue kreative Möglichkeiten zu entdecken. Über den „Color“-Arbeitsraum (Farbe) haben Sie die absolute Kontrolle über den Look Ihrer Clips Klicken Sie zunächst auf den Tab „Color“ (Farbe), um den „Color“-Arbeitsraum zu öffnen. Dort finden Sie die Farbräder, Kurven und generelle Farbkorrektur-Tools sowie die Fenster „Preview“ (Vorschau) und „Nodes“. Lassen Sie sich von der riesigen Auswahl an Features vor Ihnen nicht abschrecken. Sie alle werden Ihnen dabei helfen, die großartigsten Bilder zu schaffen. Das DaVinci Resolve Handbuch zeigt Ihnen in einfachen Schritten, wofür die Tools da sind und wie man sie benutzen kann. So erlernen Sie dieselben Techniken, die Profis in High-End-Farbkorrekturstudios anwenden. Wahrscheinlich werden Sie zunächst die Schatten, Mitteltöne und Highlights Ihrer Clips optimieren wollen. Justieren Sie also die Einstellungen von „Lift“, „Gamma“ und „Gain“ (Schatten-, Mittel- und Weißtonwerte). So holen Sie das Beste aus Ihren Bildern heraus. Sie sind klar, mit einem sauberen, einheitlichen Ausgangspunkt, von wo Sie den „Look“ Ihres Films farblich nachbearbeiten können. 216Anwendung von DaVinci Resolve Verwenden von Scopes Die meisten Coloristen treffen kreative Farbentscheidungen, indem Sie sich auf die Emotionen und den Look konzentrieren, den sie ihrem Programm verleihen möchten. Der Monitor ermöglicht die Umsetzung. Sehen Sie sich alltägliche Gegenstände an und wie unterschiedliche Lichtquellen auf sie einwirken. Sie werden erfahrener und geübter darin, was sich aus ihren Bildern machen lässt. Optimieren Sie anhand des Parade-Scopes die Highlights, Mitteltöne und Schatten Die Farbräder „Lift“, „Gamma“, „Gain“ und „Offset“ geben Ihnen die volle Kontrolle über die farbliche und tonale Balance Ihrer Clips. Ziehen Sie das Einstellrad unter den Farbrädern hin und her, um für jede Farbe eines jeden tonalen Bereichs einheitliche Anpassungen vorzunehmen Ein weiterer Weg der Farbkorrektur ist der Einsatz von eingebauten Scopes, um Ihre Aufnahmen abzugleichen. Sie können ein einziges Videoskop öffnen, indem Sie auf die „Scope“-Schaltfläche klicken, die sich an zweiter Stelle von rechts im „Palette“-Menü befindet. Sie können die Scopeoptionen Wellenform, Parade, Vektorskop und Histogramm beliebig anzeigen. Mithilfe dieser vier Scopes können Sie die Balance und die Pegel Ihres Videos überprüfen, um ein Stauchen der Schwarz- und ein Clipping der Weißwerte zu verhindern. Zusätzlich können Sie Ihre Clips auf Farbstiche untersuchen. Im Farbrad-Menü befinden sich die Steuerelemente für „Lift“ (Lichter), „Gamma“ (Mitteltöne) und „Gain“ (Schatten), die Sie üblicherweise als Erstes anpassen. Diese dürften anderen Steuerelementen ähneln, die Sie aus anderen Applikationen zur Farb- und Kontrastanpassung kennen. Um mit der Maus eine noch akkuratere Kontrolle über die Farben zu bekommen, können Sie die Farbräder in „Primary Bars“ (Primärfarbbalken) ändern. Damit lässt sich jede Farbe und jeder Luminanzkanal für Schatten, Mitten und Lichter separat einstellen. Wählen Sie hierfür im Drop-down-Menü oben rechts neben den Farbrädern einfach „Primaries Bars“ aus. 217Anwendung von DaVinci Resolve 1 Anpassen von „Lift“ (Schwarztöne) Wählen Sie Ihren ersten Clip auf der Farb-Timeline aus und klicken Sie auf die „Lift“-Skala unterhalb des ersten Farbrads. Schieben Sie das Einstellrad vor und zurück und beobachten Sie die Auswirkungen auf Ihr Bild. Sie werden sehen, wie die Helligkeit der dunklen Bereiche Ihres Bildes zu- und abnimmt. Stellen Sie diese so ein, dass dunkle Bereiche optimal aussehen. Wenn Sie die Schatten zu sehr verringern, gehen womöglich Details im Schwarzbereich verloren. Dies lässt sich mithilfe des Parade-Scopes verhindern. Die optimale Position von Schwarztönen befindet sich im Kurvenverlauf direkt über der unteren Linie des Parade-Scopes. 2 Anpassen von „Gain“ (Weißtöne) Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gain“ und schieben Sie es hin und her. Dies justiert die Lichter, womit die hellsten Bereiche in Ihrem Clip gemeint sind. Die Lichter werden im oberen Abschnitt des Kurvenverlaufs im Parade-Scope angezeigt. Für eine gut beleuchtete Aufnahme bringt man diese am besten direkt unter die obere Linie des Wellenform-Scopes. Wenn die Lichter über die obere Linie des Wellenform-Scopes ausschlagen, werden sie abgeschnitten und es gehen Details in den hellsten Bereichen Ihres Bildes verloren. 3 Anpassen von „Gamma“ (Mitteltöne) Klicken Sie auf das Einstellrad für „Gamma“ unter dem Farbrad und schieben Sie es hin und her. Wenn Sie die Mitteltonwerte erhöhen, werden Sie sehen, wie auch die Helligkeit Ihres Bildes zunimmt. Sie werden merken, dass sich beim Anpassen der Gammawarte auch der mittlere Abschnitt der Wellenform bewegt. Dieser repräsentiert die Mitteltöne Ihres Clips. Die optimale Position für Mitteltöne fällt in der Regel zwischen 50–70% im Wellenform-Scope. Dies ist jedoch Geschmackssache und hängt vom Look, der kreiert werden soll, und den Lichtverhältnissen im Clip ab. Sie können anhand der Kurven-Feature auch primäre Farbkorrekturen vornehmen. Erstellen Sie per Klick einfach Steuerpunkte auf der diagonalen Linie im Kurvendiagramm und ziehen Sie diese nach oben oder unten, um die Haupteinstellungen des RGB-Kontrasts für verschiedene Tonwertbereiche im Bild anzupassen. Am besten lassen sich Punkte im unteren Drittel, in der Mitte sowie im oberen Drittel der Kurve anpassen. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der primären Farbkorrektur in DaVinci Resolve. Erfahren Sie mehr über diese Anwendungen im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch. Das „Curves“-Menü (Kurven) ist ein weiteres Tool, um primäre Farbkorrekturen vorzunehmen oder bestimmte Bereiche in Ihrem Clip zu verbessern, wenn Sie ein Power Window verwenden 218Anwendung von DaVinci Resolve Sekundäre Farbkorrektur Wenn Sie einen bestimmten Bereich Ihres Bildes anpassen möchten, machen Sie Gebrauch von der sekundären Farbkorrektur. Ihre bisher mithilfe der Farbräder sowie mit „Lift“, „Gamma“ und „Gain“ vorgenommenen Anpassungen haben sich auf das gesamte Bild ausgewirkt. Deshalb bezeichnet man diese als primäre Farbkorrekturen. Wenn Sie aber bestimmte Bereiche Ihres Bildes anpassen wollen, können Sie die sekundäre Farbkorrektur nutzen. Das ist dann ratsam, wenn Sie bspw. die Farbe von Gras in einer Szene verbessern oder das Blau des Himmels vertiefen möchten. Bei der sekundären Farbkorrektur wird ein spezifischer Bereich ausgewählt, der dann isoliert bearbeitet wird. Mithilfe von Nodes lassen sich mehrere sekundäre Korrekturen aufeinanderlegen. Damit können Sie so lange an einem Bereich Ihres Bildes arbeiten, bis er perfekt ist! Sie können sogar von Windows und Tracking Gebrauch machen. So kann Ihr ausgewählter Bereich Bewegungen in Ihren Bildern folgen. Qualifizieren einer Farbe Sie werden häufig feststellen, dass eine bestimmte Farbe in Ihrem Clip optimiert werden kann, z.B. Gras am Straßenrand oder das Blau des Himmels. Vielleicht empfiehlt sich auch die Justierung der Farbe eines bestimmten Objekts, um die Aufmerksamkeit des Publikums darauf zu lenken. Mit dem HSL-Qualifizierer- Tool ist das problemlos möglich. Mit der HSL-Qualifizierer-Feature können Sie bestimmte Farben in Ihrem Bild auswählen. Das ist praktisch, um bestimmte Bereiche hervorzuheben, den Kontrast zu erhöhen oder um die Aufmerksamkeit des Publikums auf bestimmte Bildbereiche zu lenken So qualifizieren Sie eine Farbe: 1 Fügen Sie einen neuen „Serial Node“ (Serieller Node) hinzu. 2 Öffnen Sie das Fenster „Qualifier“ (Qualifizierer) und vergewissern Sie sich, dass das Pipetten- Tool „Color Range“ ausgewählt ist. 3 Klicken Sie in Ihrem Clip auf die Farbe, die Sie bearbeiten möchten. In der Regel werden Sie einige Anpassungen vornehmen müssen, um die Kanten Ihrer Auswahl weichzuzeichnen und den Bereich ausschließlich auf die gewünschte Farbe zu begrenzen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Highlight“ (Hervorheben), um Ihre Auswahl anzuzeigen. 4 Passen Sie im Fenster „Hue“ (Farbton) die Bandbreite über „Width“ an und erweitern oder verengen Sie Ihre Auswahl. Experimentieren Sie mit den Bedienelementen „High“, „Low“ und „Softness“ (Hoch, Niedrig und Weichzeichung), um Ihre Auswahl zu verfeinern. Nun können Sie Ihre ausgewählte Farbe mithilfe der Farbräder oder benutzerdefinierten Kurven korrigieren. Es kann vorkommen, dass Ihre Auswahl in Bereiche des Bildes vordringt, die nicht betroffen sein sollten. Sie können die unerwünschten Bereiche mühelos mit einem Power Window ausmaskieren. Erstellen Sie dazu einfach ein neues Fenster und formen Sie es entsprechend, um lediglich den gewünschten Farbbereich auszuwählen. Wenn sich die ausgewählte Farbe in der Aufnahme bewegt, können Sie Ihr Power Window mithilfe der Tracking-Feature verfolgen. 219Anwendung von DaVinci Resolve Hinzufügen eines Power Windows Power Windows sind ein extrem effektives Tool in der sekundären Farbkorrektur, das dafür verwendet werden kann, bestimmte Bereiche Ihres Clips zu isolieren. Diese Bereiche müssen nicht statisch sein und lassen sich auch bei einem Kameraschwenk oder einer Drehung sowie der Bewegung des Bereichs selbst verfolgen. Power Windows dienen zum Ausmaskieren von Bereichen, die nicht von den sekundären HSL-Qualifizierer-Anpassungen berührt werden sollen Zum Beispiel können Sie mithilfe eines solchen Windows die Bewegungen einer Person verfolgen, um Farb- und Kontraständerungen ausschließlich an dieser Person vorzunehmen, ohne ihre Umgebung zu beeinflussen. Durch solche Korrekturen lässt sich die Aufmerksamkeit des Publikums auf bestimmte Bereiche lenken. So fügen Sie Ihrem Clip ein Power Window hinzu: 1 Fügen Sie einen neuen „Serial Node“ (Serieller Node) hinzu. 2 Öffnen Sie die „Window“-Palette und wählen Sie eine Fensterform aus, indem Sie auf das jeweilige Icon klicken. Das Window in der gewünschten Form erscheint nun im Node. 3 Passen Sie die Form an, indem Sie auf die blauen Punkte klicken und diese rund um die Form ziehen. Mit den pinkfarbenen Punkten werden die Kanten weichgezeichnet. Sie können die Form positionieren, indem Sie auf den Mittelpunkt klicken und sie auf den zu isolierenden Bereich bewegen. Mit dem Punkt, der mit dem Mittelpunkt verbunden ist, lässt sich das Fenster rotieren. Nun können Sie Farbkorrekturen an Ihrem Bild in genau dem Bereich vornehmen, den Sie bearbeiten möchten. Power Windows lassen Sie in bestimmten Bereichen Ihres Bildes sekundäre Korrekturen vornehmen 220Anwendung von DaVinci Resolve So verfolgen Sie ein Fenster Die Kamera, das Objekt oder der Bereich in Ihrer Aufnahme bewegt sich gegebenenfalls. Um sicherzustellen, dass das Window auf dem ausgewählten Objekt oder Bereich haften bleibt, müssen Sie das leistungsstarke Tracking-Tool von DaVinci Resolve zu Hilfe nehmen. Der Tracker analysiert die Schwenk-, Neige-, Zoom- und Rotationsbewegung der Kamera oder des Objekts in Ihrem Clip, womit Sie Ihr Window der Bewegung anpassen. Geschieht dies nicht, erfolgt Ihre Korrektur ggf. außerhalb des vorgegebenen Zielbereichs und fällt unnötig auf, was Sie vermutlich nicht beabsichtigen. Mithilfe der Tracker-Feature können Sie Objekte oder Bereiche in Ihrem Clip verfolgen. Power Windows folgen dann der Bewegung So verfolgen Sie ein sich bewegendes Objekt mit einem Power Window: 1 Erstellen Sie einen neuen „Serial Node“ (Serieller Node) und fügen Sie diesem ein Power Window hinzu. 2 Gehen Sie zum Anfang Ihres Clips, positionieren Sie ein Fenster auf einem gewünschten Objekt oder Bereich und passen Sie seine Größe an. 3 Öffnen Sie die „Tracker“-Palette. Wählen Sie die Schwenk-, Neige-, Zoom-, Rotations- und 3D-Einstellungenaus, die für die Bewegung in Ihrem Clip geeignet ist, indem Sie in die jeweiligen„Analyse“-Kontrollkästchen ein Häkchen setzen oder es entfernen. 4 Klicken Sie auf den Vorwärtspfeil links von den Kontrollkästchen. DaVinci Resolve wird nun eine Ansammlung diverser Tracking-Punkte auf Ihren Clip applizieren und sich anschließend durch die Frames arbeiten, um Bewegungen zu analysieren. Wenn das Tracking beendet ist, folgt Ihr Power Window dem Pfad der Bewegung in Ihrem Clip. Meist ist das automatische Tracking erfolgreich. In komplexen Szenen kommt es jedoch gelegentlich vor, dass sich ein Objekt an Ihrem ausgewählten Bereich vorbei bewegt und damit das Tracking unterbricht oder stört. Dies kann manuell mithilfe des Keyframe-Editors gelöst werden. Näheres dazu finden Sie im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch. Mit Plug-ins arbeiten Während Sie sekundäre Farbkorrekturen vornehmen, können Sie außerdem OpenFX-Plug-ins hinzufügen, um über den „Color“-Arbeitsraum (Farbe) schnelle, interessante Looks und Effekte oder über den „Edit“- Arbeitsraum (Schnitt) einfallsreiche Übergänge für Ihre Clips zu kreieren. OFX-Plug-ins sind bei Fremdanbietern erhältlich und herunterladbar. 221Anwendung von DaVinci Resolve OFX-Plug-ins bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, einfallsreiche und interessante Looks zu kreieren Mixen Sie Ihren Ton Tonmixen im „Edit“-Arbeitsraum Sobald Sie Ihr Projekt geschnitten und farblich bearbeitet haben, können Sie mit dem Mischen des Tons beginnen. DaVinci Resolve bietet direkt im „Edit“-Arbeitsraum eine praktische Auswahl an Features zum Schneiden, Mixen und Mastern von Audio. Sollten Sie für Ihr Projekt noch ausgeklügeltere Audiotools benötigen, haben Sie im „Fairlight“-Arbeitsraum Zugriff auf eine komplette Postproduktionsumgebung für Ton. Wenn Sie sich mit dem „Edit“-Arbeitsraum bereits auskennen und direkt zu Fairlight wechseln wollen, überspringen Sie diesen Abschnitt und lesen Sie ab dem nächsten Abschnitt weiter. Hinzufügen von Audiospuren Wenn Sie im „Edit“-Arbeitsraum arbeiten und einen einfachen Tonschnitt mit vielen Toneffekten und Musik mischen wollen, können Sie bei Bedarf mühelos weitere Audiospuren hinzufügen. Das kann hilfreich sein, wenn Sie Ihre Audioelemente wie Dialoge, Toneffekte und Musik für einen Soundmix auf unterschiedliche Spuren verteilen möchten. So fügen Sie im „Edit“-Arbeitsraum eine Audiospur hinzu: 1 Führen Sie neben dem Namen einer Audiospur in Ihrer Timeline einen Rechtsklick aus und wählen Sie „Add Track“. Dadurch wird eine Audiospur unten zur Liste hinzugefügt. Wählen Sie alternativ „Add Track“ und anschließend die Position, an der die neue Spur eingefügt werden soll. 2 Wählen Sie die gewünschte Art der Audiospur aus, z. B. stereo, mono, 5.1 oder adaptiv. Ihre neue Audiospur erscheint nun auf der Timeline. Anpassen der Audiopegel in der Timeline Jeder Audioclip hat in der Timeline sein eigenes Lautstärke-Overlay, über das Sie die Lautstärke des Clips einstellen können. Ziehen Sie den Zeiger dafür lediglich hoch oder runter. Das Overlay korreliert mit dem Lautstärkeparameter im Inspector. Bewegen Sie den Zeiger im Lautstärke-Overlay, um den Lautstärkepegel des Clips anzupassen. Sollten Sie für Ihr Projekt noch ausgeklügeltere Audiotools benötigen, haben Sie im „Fairlight“-Arbeitsraum Zugriff auf eine komplette Postproduktionsumgebung für Ton. 222Anwendung von DaVinci Resolve Fairlight-Arbeitsraum Im „Fairlight“-Arbeitsraum in DaVinci Resolve bearbeiten Sie den Ton Ihres Projekts. Im Einzelmonitor- Modus bietet Ihnen dieser Arbeitsraum eine optimierte Übersicht über die Audiospuren Ihres Projekts. Einerweiterter Mixer und spezielle Monitoring-Elemente vereinfachen die Evaluierung und Anpassung von Pegeln, um einen gleichmäßigen und harmonischen Mix zu kreieren. Lassen Sie sich von der riesigen Auswahl an Features nicht abschrecken. Sie werden damit die bestmögliche Tonqualität für Ihr Projekt erreichen. Diese Anleitung gibt Ihnen einen grundlegenden Überblick über die Funktionen im „Fairlight“-Arbeitsraum. Wenn Sie mehr zu den einzelnen Details einer jeden Funktion erfahren möchten, ziehen Sie das englischsprachige DaVinci Resolve Handbuch zu Rate. Das DaVinci Resolve Handbuch erklärt den Nutzen eines jeden Tools und beschreibt in leicht verständlichen Schritten, wie Sie sie einsetzen. Die Audio-Timeline Spur-Kopfzeile Links neben jeder Spur befindet sich ein Kopfzeilenfeld, das die Spurnummer, den Spurnamen, die Spurfarbe, Audiokanäle, Fader-Werte und Audiopegelmeter anzeigt. Die Kopfzeile enthält darüber hinaus einen Button zum Sperren und Entsperren von Spuren sowie Solo- und Stummschalt-Buttons. Diese Elemente helfen Ihnen dabei, Spuren zu organisieren und ermöglichen die Vorschau einzelner Spuren. Spuren Jede Spur im „Fairlight“-Arbeitsraum ist in Unterspuren aufgeteilt. Jede dieser Unterspuren reflektiert einen individuellen Kanal des Cliptons zum Schneiden und Mixen. Der „Edit“-Arbeitsraum verbirgt die individuellen Audiokanäle und zeigt stattdessen nur einen einzelnen Clip in der Timeline an. Das macht es einfacher, Mehrkanalquellen zu schneiden, ohne eine große Anzahl an Spuren verwalten zu müssen. Die Kopfzeile von Spur A1 weist auf eine Monospur mit einer einzelnen Unterspur für Monoton hin.. Bei Spur 2 hingegen handelt es sich um eine Stereospur für Stereoton 223Anwendung von DaVinci Resolve Was ist ein Bus? Ein Bus ist im Grunde genommen ein Zielkanal, zu dem man mehrere Audiospuren aus der Timeline routen kann. Auf diese Weise werden sie zu einem einzelnen Signal zusammengemischt, das dann auch über einen einzelnen Kanalzug gesteuert werden kann. Main-Bus „Main Busses“ sind in der Regel die primäre Ausgabe des Programms. Jedes neue Projekt, das Sie erstellen, verfügt anfangs über einen einzelnen Main-Bus, an den standardmäßig alle Spuren geroutet werden. Der Main-Bus kombiniert alle Spuren in der Timeline zu einem einzigen Signal. So können Sie den allgemeinen Pegel des Audiomixes anpassen, sobald Sie die Pegel der individuellen Spuren eingestellt haben. Sub-Bus „Sub Busses“ erlauben ein Zusammenfügen mehrerer Audiospuren der gleichen Kategorie wie Dialoge, Musik oder Effekte. Auf diese Weise können alle Elemente derselben Kategorie als einzelnes Audiosignal gemixt werden. Beispiel: Wenn Sie fünf Dialogspuren haben, können Sie die Ausgabe aller fünf Dialogspuren zu einem Submix-Bus zusammenfügen. Die Pegel aller Dialogspuren lassen sich so mit einem einzelnen Satz von Steuerelementen anpassen. Dieser Submix kann dann separat gerendert oder zum Rendern an den Main-Bus gesendet werden. Der Mixer Jede Audiospur in der Timeline entspricht einem individuellen Kanalzug im Mixer. Standardmäßig befindet sich rechts neben dem Main-Bus ein einzelner Kanalzug mit der Beschriftung „M 1“. Zusätzliche Kanalzüge erscheinen ebenfalls auf der rechten Seite und verfügen über Steuerelemente für jeden weiteren Main-oder Submix-Bus, den Sie erstellen. Mit einem Satz grafischer Steuerelemente können SieSpurkanäle Ausgabekanälen zuweisen, EQ und Dynamik anpassen, Pegel und Aufnahmeautomationen einstellen, Stereo- und Surround-Ton positionieren sowie Solo-Tracks stummschalten. Audiomixer mit den zu den Spuren in der Timeline gehörigen Kanalzügen 224Anwendung von DaVinci Resolve Audio mit dem Equalizer verfeinern Nachdem Sie die Tonpegel Ihrer Audioclips angepasst haben, stellen Sie vielleicht fest, dass der Ton weiteren Verfeinerungen bedarf. Es kann vorkommen, dass Dialoge, Musik und Soundeffekte um dieselben Frequenzen im Klangspektrum konkurrieren. Das kann dazu führen, dass der Sound aufdringlich oder unklar herüberkommt. Hier kann der Equalizer (EQ) Abhilfe schaffen, da Sie darüber jene Bereiche des Klangspektrums bestimmen können, den jede Spur für sich beansprucht. Mit einem Equalizer können Sie darüber hinaus unerwünschte Elemente aus Ihrem Audio entfernen. Das geschieht, indem Pegel in bestimmten Frequenzen, die ein Dröhnen, Surren, Zischen oder auch Windgeräusche enthalten, isoliert oder reduziert werden. Auch die allgemeine Klangqualität lässt sich damit verbessern. DaVinci Resolve stellt EQ-Filter bereit, die auf Clipebene für individuelle Clips oder auf Spurebene für individuelle Spuren angewandt werden können. Jeder Audioclip in der Timeline verfügt über einen 4-Band-Equalizer im „Inspector“-Fenster. Im „Mixer“-Fenster steht für jede Spur ein parametrischer 6-Band-Equalizer bereit. Mit den grafischen und numerischen Steuerelementen zum Verstärken oder Dämpfen von Frequenzbereichen sowie unterschiedlichen Filterarten lässt sich die Form der EQ-Kurve definieren. Der 4-Band-Equalizer kann auf jeden Clip in der Timeline angewandt werden Über die äußeren Bänder lassen sich Bandfilter mithilfe von Hi-Shelf-, Lo-Shelf-, Hi-Pass- und Lo-Pass- Filtern anpassen. Ein Pass-Filter wirkt sich auf alle Frequenzen über oder unter einem bestimmten Frequenzwert aus, da diese Frequenzen komplett aus dem Signal entfernt werden. Beispiel: Ein Hochpassfilter lässt die hohen Frequenzen passieren und dämpft die niedrigen Frequenzen. Sämtliche außerhalb der Grenzfrequenz liegende Frequenzen werden in einer graduell abfallenden Kurve herausgeschnitten. Ein Shelf-Filter ist weniger aggressiv und dann hilfreich, wenn Sie die oberen und unteren Frequenzbereiche eines Signals allgemein formen wollen, ohne diese Frequenzen komplett außen vor zu lassen. Der Shelf-Filter verstärkt oder dämpft die Zielfrequenz sowie alle darüber bzw. darunter liegenden Frequenzen, je nachdem, ob Sie einen High- oder einen Low-Shelf-Filter verwenden. 225Anwendung von DaVinci Resolve Der Shelf-Filter verstärkt oder dämpft die Zielfrequenz sowie alle darüber bzw. darunter liegenden Frequenzen, je nachdem, ob Sie einen High- oder einen Low-Shelf-Filter verwenden. Bell Bell-Filter verstärken oder dämpfen Frequenzen um den vorgegebenen Mittelpunkt einer Glockenkurve. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine glockenförmige Kurve. Notch Mit Notch-Filtern lassen sich sehr schmale Frequenzbandbreiten bearbeiten. Beispielsweise lässt sich so Netzbrummen bei 50 oder 60 Hz entfernen. Lo-Shelf Low-Shelf-Filter verstärken oder kappen die Zielfrequenz am unteren Ende sowie alle Frequenzen, die darunter liegen. Hi-Shelf High-Shelf-Filter verstärken oder kappen die Zielfrequenz am oberen Ende sowie alle Frequenzen, die darüber liegen. So versehen Sie einen einzelnen Clip mit einem EQ: 1 Wählen Sie den Clip, auf den Sie einen EQ-Filter anwenden wollen, in der Timeline aus. 2 Klicken Sie dann in den Inspector und anschließend auf den Aktivierungs-Button „Clip Equalizer“. So versehen Sie eine Spur mit einem EQ: 1 Doppelklicken Sie in den EQ-Bereich einer Ihrer Spuren im Mixer, um den Equalizer für die jeweilige Spur zu öffnen. 2 Wählen Sie im Drop-down-Menü des Bands den Bandfilter aus, den Sie anpassen möchten. Der EQ-Bereich im Mixer-Fenster zeigt an, dass eine EQ-Kurve zu Spur 1 hinzugefügt wurde Parametrischer 6-Band-Equalizer, der auf jeden Clip angewendet werden kann Sobald Sie Ihren Clip oder Ihre Spur mit einem EQ versehen haben, können Sie den EQ für jedes Band anpassen. Bitte beachten Sie, dass sich die Steuerelemente je nach ausgewählter Filterart unterscheiden. 226Anwendung von DaVinci Resolve So passen Sie den EQ für einen Bandfilter an: 1 Wählen Sie im Drop-down-Menü des Bands den Bandfilter aus, den Sie anpassen möchten. 2 Passen Sie den Frequenzwert „Frequency“ an, um die Mittenfrequenz für den EQ festzulegen. 3 Passen Sie den „Gain“-Wert an, um die von den Bändern gesteuerten Frequenzen zu verstärken oder zu dämpfen. 4 Geben Sie über den „Q Factor“-Wert die Bandbreite der betroffenen Frequenzen vor. Setzen Sie mit dem Zurücksetzen-Button alle Steuerelemente im EQ-Fenster auf ihre Standardwerte zurück. Fairlight bietet eine Vielfalt an Steuerelementen, mit denen Sie einzelne Audiospuren qualitativ optimieren können. Fügen Sie Spuren hinzu, verwalten und organisieren Sie Busse und fügen Sie Effekte wie Laufzeitverzögerungen oder Hall hinzu. Oder polieren Sie Ihren Audiomix ganz allgemein auf. Mastern Ihres bearbeiteten Videos Da Sie Ihre Clips nun geschnitten, farbkorrigiert und vertont haben, sind Sie bereit, die Resultate auszurendern und über den „Deliver“-Arbeitsraum zu exportieren. In diesem Arbeitsraum wählen Sie die zu exportierenden Clips aus. Zusätzlich können Format, Codec und die gewünschte Auflösung eingestellt werden. Sie können in diversen Formaten wie QuickTime, AVI, MXF und DPX exportieren und zwar unter Verwendung der folgenden Codecs: 8 Bit oder 10 Bit unkomprimiertes RGB/YUV, ProRes, DNxHD, H.264 und mehr. Über den „Deliver“-Arbeitsraum exportieren Sie Ihren Schnitt. Sie haben die Wahl zwischen vielen verschiedenen Videoformaten und Codecs So exportieren Sie einen einzelnen Clip Ihres Schnitts: 1 Klicken Sie auf die Registerkarte „Deliver“ (Ausliefern), um den „Deliver“-Arbeitsraum zu öffnen. 2 Gehen Sie links oben im Arbeitsraum zum Fenster „Render Settings“ (Render-Einstellungen). Wählen Sie in den „Video“-Einstellungen „Single Clip“ (Einzelner Clip) aus. Sie haben nun die Wahl zwischen verschiedenen Export-Presets, wie bspw. YouTube, Vimeo und Audio-Presets. Alternativ können Sie Ihre eigenen Exporteinstellungen manuell vorgeben. In der Standardeinstellung „Custom“ haben Sie die Möglichkeit, Ihre eigenen Parameter vorzugeben. Hier ein Beispiel: Wählen Sie YouTube, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Preset und anschließend auf das Videoformat 1080p. Die Framerate wird durch die in den Projekteinstellungen angegebene Framerate bestimmt. 3 Unterhalb der Presets sehen Sie den Dateinamen der Timeline und den Speicherort für Ihr zu exportierendes Video. Klicken Sie auf den Button „Browse“ (Durchsuchen) und bestimmen Sie den Ort, an dem die exportierte Datei gespeichert werden soll. 227Postproduktions-Workflow 4 Direkt über der Timeline befindet sich ein Optionskästchen, in dem „Entire Timeline“ (Gesamte Timeline) ausgewählt ist. Dies bedeutet, dass die gesamte Timeline exportiert wird. Falls gewünscht, können Sie jedoch auch nur einen Bereich der Timeline festlegen. Wählen Sie „In/Out Range“ und bestimmen Sie mithilfe der Shortcuts „i“ und „o“ die In- und Out-Points in Ihrer Timeline. 5 Klicken Sie unten in den „Render Settings“ (Render-Einstellungen) auf die Schaltfläche „Add to render queue“ (Job zur Render-Warteschleife hinzufügen). Ihre Render-Einstellungen werden dann der Render-Warteschleife rechts im Arbeitsraum hinzugefügt. Klicken Sie jetzt lediglich auf „Start Render“ (Rendern beginnen) und verfolgen Sie den Fortschritt in der Warteschleife. Nach abgeschlossenem Rendern können Sie den ausgewählten Ordner öffnen, auf Ihren Clip klicken und Ihren fertiggestellten Schnitt ansehen. Postproduktions-Workflow Mit Fremdhersteller-Software arbeiten Zur Bearbeitung von Clips mit Ihrer bevorzugten Schnittsoftware können Sie die Clips auf ein internes/ externes Laufwerk oder einen RAID kopieren und die Clips anschließend in die Software importieren. Bei Bedarf ist es sogar möglich, Ihre Clips direkt von der SD-Karte zu schneiden. Anwendung von Final Cut Pro X Um Clips im Apple ProRes-Format mit Final Cut Pro X zu bearbeiten, müssen Sie ein neues Projekt erstellen, das dem Videoformat und der Framerate Ihrer Clips entspricht. In diesem Beispiel sind die Clips auf ProRes 422 HQ 1080p/25 eingestellt. 1 Starten Sie Final Cut Pro X, gehen Sie auf die Menüleiste und wählen „File“ > „New Project“ (Datei > Neues Projekt) aus. Es öffnet sich ein Fenster mit den Projekteinstellungen. 2 Benennen Sie Ihr Projekt, und wählen Sie die Dialogbox „Custom“ (Benutzerdefiniert) aus. 3 Stellen Sie die Videoeigenschaften auf 1080p HD, 1920x1080 und 25p ein. 4 Stellen Sie Ihre „Audio and render properties“ (Audio- und Render-Eigenschaften) auf Stereo, 48kHz, und Apple ProRes 422 ein. 5 Klicken Sie auf OK. Gehen Sie zum Importieren von Clips in Ihr Projekt auf die Menüleiste und wählen Sie „File“ > „Import“ > „Media“ (Datei > Importieren > Medien) aus. Wählen Sie die Clips von Ihrer SD-Karte aus. Ihre Clips lassen sich jetzt zur Bearbeitung auf die Timeline ziehen. Projekteinstellungen in Final Cut Pro X 228Postproduktions-Workflow Anwendung des Avid Media Composer Um Ihre Clips mit Avid Media Composer 7 zu bearbeiten, erstellen Sie ein neues Projekt, das dem Videoformat und der Framerate des Clips entspricht. In diesem Beispiel sind die Clips auf 1080i/59,94 eingestellt. 1 Starten Sie Media Composer und das „Select Project“-Fenster (Projekt auswählen) wird angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche „New Project“ (Neues Projekt). 2 Benennen Sie Ihr Projekt im „New Project“-Fenster. 3 Gehen Sie auf „Format“ und wählen Sie im Dropdown-Menü „1080i/59.94“ aus. 4 Gehen Sie auf „Color Space“ und wählen Sie im Dropdown-Menü den Farbraum „YCbCr 709“ aus. 5 Gehen Sie auf das Dropdown-Menü unter „Raster Dimension“ und wählen Sie „1920x1080“ aus. Klicken Sie auf OK. 6 Wählen Sie „Tools“ > „Background Services“ (Tools > Hintergrunddienste) aus. Klicken Sie, wenn „Background Services“ noch nicht aktiviert ist, auf „Start“ und dann auf OK. 7 Wählen Sie die Media-Bin aus, in die Sie Ihre Dateien importieren möchten. 8 Gehen Sie auf „File“ > „AMA Link…“, wählen Sie die zu importierenden Dateien aus und klicken dann auf OK. Sobald die Clips in der Medien-Bin erscheinen, können Sie Ihre Clips auf die Timeline ziehen und mit der Bearbeitung beginnen. Eingabe des Projektnamens und der Projektoptionen in Avid Media Composer 7 Anwendung von Adobe Premiere Pro CC Um Clips in Adobe Premiere Pro CC zu bearbeiten, müssen Sie ein neues Projekt erstellen, das dem Videoformat und der Framerate Ihrer Clips entspricht. In diesem Beispiel sind die Clips auf ProRes 422 HQ 1080p/25 eingestellt. 1 Starten Sie Adobe Premiere Pro CC. Wählen Sie im Willkommensfenster „Create New“ > „New Project“ (Neu erstellen/Neues Projekt) aus. Es öffnet sich ein Fenster mit den Projekteinstellungen. 229Postproduktions-Workflow 2 Benennen Sie Ihr Projekt. Wählen Sie den Speicherort für Ihr Projekt per Klick auf die Schaltfläche „Browse“ (Durchsuchen) und geben Sie den gewünschten Ordner vor. Klicken Sie nach Auswahl Ihres Speicherort-Ordners im Willkommensfenster auf OK. 3 Wählen Sie auf der Adobe Premiere Pro CC Menüleiste per „File“ > „Import“ (Datei > Importieren) die zu bearbeitenden Clips aus. Ihre Clips erscheinen im Projektfenster. 4 Ziehen Sie den ersten zu bearbeitenden Clip auf das Symbol „New item“ (Neues Objekt) unten rechts im Projektfenster. Daraufhin wird eine neue Sequenz erstellt, die mit Ihren Clip- Einstellungen übereinstimmt. Sie können Ihre Clips jetzt zur Bearbeitung auf die Sequenz-Timeline ziehen. Eingabe des Projektnamens und der Projektoptionen in Adobe Premiere Pro CC Anwendung von Autodesk Smoke 2013 Erstellen Sie zum Bearbeiten Ihrer Clips in Autodesk Smoke 2013 ein neues Projekt, das dem Videoformat, der Bittiefe, dem Frametyp und der Framerate Ihrer Clips entspricht. In diesem Beispiel wurden die Clips in ProRes 422 HQ 1080p/25 aufgezeichnet. 1 Beim Starten von Smoke erscheinen die Fenster „Project“ (Projekt) und „User Settings“ (Benutzereinstellungen). Klicken Sie unter der Überschrift „Project“ auf die Schaltfläche „New“ (Neu). 2 Es öffnet sich das Fenster „Create New Project“. Benennen Sie Ihr Projekt. 3 Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü „Resolution“ die Auflösung 1920x1080 HD 1080 aus. 4 Stellen Sie sicher, dass „Bit Depth“ auf 10 Bit und für „Frame Type“ der Bildtyp progressiv eingestellt sind. 5 Wählen Sie im Drop-down-Menü „Config Template“ die Option 1920x1080@25000p.cfg aus. 6 Belassen Sie das „Preferred Format“ (Bevorzugtes Format) auf ProRes 422 HQ und klicken Sie auf „Create“ (Erstellen). 7 Klicken Sie unter der Überschrift „User“ auf die Schaltfläche „New“ (Neu). 230Postproduktions-Workflow 8 Geben Sie Ihren Benutzernamen in das sich öffnende Fenster „Create New User Profile“ (Neues Benutzerprofil erstellen) ein und klicken Sie auf „Create“ (Erstellen). 9 Öffnet sich das Fenster mit den Projekt- und Benutzereinstellungen erneut, klicken Sie auf die „Start“-Schaltfläche. 10 Wählen Sie aus der Menüleiste „File“ > „Import“ > „File“ (Datei > Importieren > Datei) aus und selektieren Sie Ihre Clips für den Import. 11 Sobald die Clips in der Media Library erscheinen, können Sie diese auf die Timeline ziehen und mit der Bearbeitung beginnen. Eingabe des Projektnamens und der Projektoptionen in Autodesk Smoke 2013 231Hilfe Hilfe Hilfestellung Am schnellsten erhalten Sie Hilfe online über die Support-Seiten der Website von Blackmagic Design. Sehen Sie dort nach dem aktuellsten Support-Material für Ihren Video Assist. Blackmagic Design Online Support Seiten Die aktuellsten Versionen der Bedienungsanleitung, Produktsoftware und der Support-Hinweise finden Sie im Blackmagic Support Center unter https://www.blackmagicdesign.com/de/support. Blackmagic Design Forum Das Blackmagic Design Forum auf unserer Website ist eine praktische Ressource, die Sie für mehr Information und kreative Ideen aufsuchen können. Manchmal finden Sie dort schnellere Lösungen, da möglicherweise bereits Antworten auf ähnliche Fragen von anderen erfahrenen Anwendern und Blackmagic Design Mitarbeitern vorliegen, die Ihnen weiterhelfen. Das Forum finden Sie unter http://forum.blackmagicdesign.com. Kontaktaufnahme mit Blackmagic Design Support Wenn unser Support-Material oder das Forum Ihnen nicht wie gewünscht hilft, gehen Sie bitte auf unsere Support-Seite und schicken Sie uns Ihre Anfrage über „Senden Sie uns eine E-Mail“. Oder klicken Sie auf „Finden Sie Ihr lokales Support-Team“ und rufen Sie Ihre nächstgelegene Blackmagic Design Support Stelle an. Überprüfen der aktuell installierten Softwareversion Um zu überprüfen, welche Version der Blackmagic Video Assist Software auf Ihrem Computer installiert ist, öffnen Sie das Fenster „About Blackmagic Video Assist Setup“. Öffnen Sie unter Mac OS die Blackmagic Video Assist Setup Software über den Ordner Programme. Wählen Sie im Anwendungsmenü „About Blackmagic Video Assist Setup“, um die Versionsnummer nachzusehen. Öffnen Sie unter Windows 8 die Blackmagic Video Assist Setup Software über die Blackmagic Video Assist Setup Kachel auf Ihrem Startbildschirm. Klicken Sie auf das Menü „Hilfe“ und wählen Sie „About Blackmagic Video Assist Setup“ aus, um die Versionsnummer nachzusehen. Klicken Sie unter Windows 8.1 auf dem Startbildschirm auf das Pfeilsymbol nach unten und scrollen Sie zum Blackmagic Design Ordner. Starten Sie von dort Blackmagic Video Assist Setup. Klicken Sie unter Windows 10 auf den „Start“-Button und wählen Sie „Alle Programme“ aus. Scrollen Sie zum Blackmagic Design Ordner. Starten Sie von dort Blackmagic Video Assist Setup. So erhalten Sie die aktuellsten Software-Updates Prüfen Sie zunächst die Versionsnummer des auf Ihrem Computer installierten Blackmagic Video Assist Setup Dienstprogramms. Sehen Sie dann im Blackmagic Design Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support nach den neuesten Aktualisierungen. In der Regel empfiehlt es sich, die neuesten Updates zu laden. Vermeiden Sie jedoch Software-Updates mitten in einem wichtigen Projekt. 232Garantie Garantie 12 Monate eingeschränkte Garantie Für dieses Produkt gewährt die Firma Blackmagic Design eine Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler von 12 Monaten ab Kaufdatum. Sollte sich ein Produkt innerhalb dieser Garantiezeit als fehlerhaft erweisen, wird die Firma Blackmagic Design nach ihrem Ermessen das defekte Produkt entweder ohne Kostenerhebung für Teile und Arbeitszeit reparieren oder Ihnen das defekte Produkt ersetzen. Zur Inanspruchnahme der Garantieleistungen müssen Sie als Kunde Blackmagic Design über den Defekt innerhalb der Garantiezeit in Kenntnis setzen und die entsprechenden Vorkehrungen für die Leistungserbringung treffen. Es obliegt dem Kunden, für die Verpackung und den bezahlten Versand des defekten Produkts an ein spezielles von Blackmagic Design benanntes Service Center zu sorgen und hierfür aufzukommen. Sämtliche Versandkosten, Versicherungen, Zölle, Steuern und sonstige Abgaben im Zusammenhang mit der Rücksendung von Waren an uns, ungeachtet des Grundes, sind vom Kunden zu tragen. Diese Garantie gilt nicht für Mängel, Fehler oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder unsachgemäße oder unzureichende Wartung und Pflege verursacht wurden. Blackmagic Design ist im Rahmen dieser Garantie nicht verpflichtet, die folgenden Serviceleistungen zu erbringen: a) Behebung von Schäden infolge von Versuchen Dritter, die Installation, Reparatur oder Wartung des Produkts vorzunehmen, b) Behebung von Schäden aufgrund von unsachgemäßer Handhabung oder Anschluss an nicht kompatible Geräte, c) Behebung von Schäden oder Störungen, die durch die Verwendung von nicht Blackmagic-Design-Ersatzteilen oder -Verbrauchsmaterialien entstanden sind, d) Service für ein Produkt, das verändert oder in andere Produkte integriert wurde, sofern eine solche Änderung oder Integration zu einer Erhöhung des Zeitaufwands oder zu Schwierigkeiten bei der Wartung des Produkts führt. ÜBER DIE IN DIESER GARANTIEERKLÄRUNG AUSDRÜCKLICH AUFGEFÜHRTEN ANSPRÜCHE HINAUS ÜBERNIMMT BLACKMAGIC DESIGN KEINE WEITEREN GARANTIEN, WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH STILLSCHWEIGEND. DIE FIRMA BLACKMAGIC DESIGN UND IHRE HÄNDLER LEHNEN JEGLICHE STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN IN BEZUG AUF AUSSAGEN ZUR MARKTGÄNGIGKEIT UND GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK AB. DIE VERANTWORTUNG VON BLACKMAGIC DESIGN, FEHLERHAFTE PRODUKTE ZU REPARIEREN ODER ZU ERSETZEN, IST DIE EINZIGE UND AUSSCHLIESSLICHE ABHILFE, DIE GEGENÜBER DEM KUNDEN FÜR ALLE INDIREKTEN, SPEZIELLEN, NEBEN- ODER FOLGESCHÄDEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLT WIRD, UNABHÄNGIG DAVON, OB BLACKMAGIC DESIGN ODER DER HÄNDLER VON DER MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN ZUVOR IN KENNTNIS GESETZT WURDE. BLACKMAGIC DESIGN IST NICHT HAFTBAR FÜR JEGLICHE WIDERRECHTLICHE VERWENDUNG DER GERÄTE DURCH DEN KUNDEN. BLACKMAGIC HAFTET NICHT FÜR SCHÄDEN, DIE SICH AUS DER VERWENDUNG DES PRODUKTS ERGEBEN. NUTZUNG DES PRODUKTS AUF EIGENE GEFAHR. © Copyright 2017 Blackmagic Design. Alle Rechte vorbehalten. „Blackmagic Design“, „DeckLink“, „HDLink“, „Workgroup Videohub“, „Multibridge Pro“, „Multibridge Extreme“, „Intensity“ und „Leading the creative video revolution“ sind eingetragene Warenzeichen in den USA und in anderen Ländern. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind möglicherweise Warenzeichen der jeweiligen Firmen, mit denen sie verbunden sind. 233Manual de instalación y funcionamiento Blackmagic VideoAssist Español Noviembre 2017Bienvenido Gracias por haber adquirido este producto. Estamos muy complacidos de haber diseñado la línea de productos Blackmagic Video Assist. Creemos que estos dispositivos brindan una solución óptima para capturar imágenes extraordinarias con todo tipo de cámaras, ya que reúnen las prestaciones más avanzadas en materia de grabación y monitorización en equipos compactos y fáciles de usar. Esta unidad puede acoplarse a una cámara o colocarse sobre superficies planas gracias al pie de apoyo incluido. Por otra parte, es ideal para emplearla como dispositivo de grabación principal al conectarla a un mezclador para producciones en directo. La entrada SDI 6G del dispositivo permite supervisar contenidos en definición UHD. Asimismo, el modelo Video Assist 4K brinda la posibilidad de usar dos tarjetas de memoria para grabar material audiovisual sin interrupciones e integrar canales de audio analógicos en la señal registrada. En definitiva, se trata de un monitor y grabador excepcionalmente versátil que puede emplearse en toda clase de proyectos. Este manual de instrucciones contiene toda la información necesaria para comenzar a utilizar el dispositivo. En la página de soporte técnico de nuestro sitio web encontrarás su versión más reciente, así como actualizaciones para el sistema operativo interno de este producto. Al mantener el dispositivo actualizado, siempre podrás contar con las prestaciones más recientes. Por último, no olvides registrarte al descargar las actualizaciones para que podamos mantenerte informado sobre nuevos lanzamientos. Trabajamos constantemente para desarrollar herramientas innovadoras y superarnos, de modo que nos encantaría conocer tu opinión. Grant Petty Director ejecutivo de Blackmagic DesignÍndice Blackmagic Video Assist Primeros pasos 237 Conexión del cable de alimentación 237 Conexiones de video 238 Conexiones de audio 238 Tarjetas de memoria 239 Grabación 240 Control mediante la conexión LANC 240 Grabación continua 240 Grabación de una señal HDMI limpia transmitida por una cámara DSLR 241 Reproducción 241 Ajustes 242 Configuración mediante la pantalla táctil 242 Volumen e intensidad del audio analógico 249 Almacenamiento, monitor, pantalla, audio y otros ajustesgenerales 250 Monitorización mediante los indicadores en pantalla 255 Representaciones gráficas 256 Información sobre las tarjetas de memoria 261 Elección de una unidad adecuada 261 Formateo mediante el dispositivo 262 Formateo mediante equiposinformáticos 263 Acceso a archivos almacenados 264 Velocidad de lectura y escritura 264 Blackmagic Video Assist Setup 265 Ajustes de video 265 Pestaña About 266 Cambiar el idioma 266 Actualización del software interno 267 DaVinci Resolve 268 Importar clips 269 Editar clips 269 Recortar clips 271 Asignar teclas de acceso rápido 271 Agregar transiciones 272 Agregar títulos 273 Etalonaje 274 Representaciones gráficas 275 Correcciones secundarias 277 Ajuste de colores específicos 277 Creación de Power Windows 278 Seguimiento de Power Windows 279 Complementos 279 Mezcla de audio 280 El módulo Fairlight 281 Línea de tiempo del audio 281 ¿Qué es un bus? 282 El mezclador 282 Uso del ecualizador para mejorar el audio 283 Masterización 285 Proceso de posproducción 286 Otros programas 286 Final Cut Pro X 286 Media Composer 287 Premiere Pro CC 287 Smoke 2013 288 Ayuda 290 Garantía 291Primeros pasos Primeros pasos Conexión del cable de alimentación Para comenzar a utilizar el dispositivo, solo es necesario insertar una tarjeta SD y conectar el cable de alimentación, junto con las fuentes de audio y video. Para suministrarle corriente eléctrica, conecte el transformador incluido a la entrada situada en el lateral derecho. Cuando hay una fuente de alimentación externa conectada, es posible cargar las dos baterías LP-E6 que se instalan en los compartimientos 1 y 2 situados en el panel trasero. Para colocar la batería, presiónela suavemente contra la parte superior interna del compartimiento y deslícela hacia abajo hasta que calce en su lugar. Para retirarla, presione el botón de expulsión que se encuentra en el panel superior. Consulte el apartado Ajustes para obtener más información al respecto. Para prender el dispositivo, oprima el botón de encendido situado en el panel lateral derecho. Para apagarlo, manténgalo presionado. Conecte la fuente de alimentación externa a la entrada de +12 V. Presione el botón de encendido para prender la unidad. Esta sección brinda una introducción al uso del dispositivo y aborda los siguientes temas:
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