GRL 300 HV Professional - Entfernungsmesser BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Bosch |
| Modell | GRL 300 HV Professional |
| Produkttyp | Professioneller Rotationslaser |
| Maximale Reichweite | 300 m (mit Empfänger) |
| Genauigkeit | ± 0,1 mm/m |
| Selbstnivellierbereich | ± 5° |
| Rotationsgeschwindigkeiten | 0, 150, 300, 600 U/min |
| Laserklasse | Klasse 2 (≤ 1 mW, 635 nm) |
| Stromversorgung | 4 AA-Batterien (Alkali oder NiMH) |
| Betriebsdauer | Ca. 40 Stunden (mit Alkali-Batterien) |
| Abmessungen (L × B × H) | 160 × 160 × 180 mm |
| Gewicht (ohne Batterien) | 1,2 kg |
| Schutzart | IP54 (geschützt gegen Staub und Spritzwasser) |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis +50 °C |
| Montage | Gewinde 5/8" für Stativ |
| Hauptfunktionen | Rotation, Linie, Punkt, Neigungsmodus |
| Pflege und Reinigung | Mit einem feuchten, weichen Tuch reinigen; keine Lösungsmittel oder aggressive Flüssigkeiten verwenden |
| Sicherheitshinweise | Nicht direkt in den Laserstrahl blicken; bei Bedarf Laserschutzbrille tragen |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Zubehör und Ersatzteile über den Bosch-Kundendienst erhältlich |
| Allgemeine Informationen | Selbstnivellierender Rotationslaser für Bau und Tiefbau |
Häufig gestellte Fragen - GRL 300 HV Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GRL 300 HV Professional BOSCH
de Original betriebsanleitung
en Original Instructions for Nature origins
If Notice original or Manual original
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten, um mit dem Messwerkzeug gefahrlos und sicher zu arbeiten. Machen Sie Warnschilder am Messwerkzeug niemals unkenntlich. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
Vorsicht – wenn andere als die hier angegebenen Bedienungs- oder Justiereinrichtungen benutzt oder andere Verfahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu gefährlicher Strahlungsexposition führen.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
▶ Lassen Sie das Messwerkzeug von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden.
- Öffnen Sie den Akku-Pack nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.

Schützen Sie den Akku-Pack vor Hitze, z.B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung, Feuer, Wasser und Feuchtigkeit. Es besteht Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie den nicht benutzten Akku-Pack fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrü-
ckung der Kontakte verursachen könnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
Laden Sie den Akku-Pack nur mit dem in dieser Betriebsanleitung angegebenen Ladegerät auf. Für ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.
▶ Verwenden Sie nur original Bosch-Akku-Packs mit der auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs angegebenen Spannung. Bei Gebrauch anderer Akku-Packs, z.B. Nachahmungen, aufgearbeiteter Akku-Packs oder Fremdfabrikaten, besteht die Gefahr von Verletzungen sowie Sachschäden durch explodierende Akku-Packs.
GRL 250 HV
Das Messwerkzeug wird mit einem Warnschild in englischer Sprache ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite mit Nummer 20 gekennzeichnet).

Überkleben Sie den englischen Text des Warnschildes vor der ersten Inbetriebnahme mit dem mitgelieferten Aufkleber in Ihrer Landessprache.












8 | Deutsch
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl. Dieses Messwerkzeug erzeugt Laserstrahlung der Laserklasse 2 gemäß IEC 60825-1. Dadurch können Sie Personen blenden.
▶ Lassen Sie Kinder das Laser-Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt benutzen. Sie könnten unbeabsichtigt Personen blenden.
GRL 300 HV/GRL 300 HVG
Das Messwerkzeug wird mit zwei Warnschildern in englischer Sprache ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite mit Nummer 20 und 21 gekennzeichnet):
GRL 300 HV:

GRL 300 HVG:

GRL 300 HV/GRL 300 HVG:

Überkleben Sie den englischen Text der Warnschilder vor der ersten Inbetriebnahme mit den entsprechenden Aufklebern in Ihrer Landessprache. Die Aufkleber erhalten Sie zusammen mit dem Messwerkzeug.
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl. Dieses Messwerkzeug erzeugt Laserstrahlung der Laserklasse 3R gemäß IEC 60825-1. Ein direkter Blick in den Laserstrahl – auch aus größerer Entfernung – kann das Auge schädigen.
▶ Vermeiden Sie Reflexionen des Laserstrahls auf glatten Oberflächen wie Fenster oder Spiegel. Auch durch den reflektierten Laserstrahl ist eine Schädigung der Augen möglich.
Das Messwerkzeug sollte nur von Personen bedient werden, die im Umgang mit Lasergeräten vertraut sind. Laut EN 60825-1 gehört dazu u.a. die Kenntnis über die biologische Wirkung des Lasers auf das Auge und die Haut sowie die richtige Anwendung des Laserschutzes zur Abwendung von Gefahren.
▶ Stellen Sie das Messwerkzeug immer so auf, dass die Laserstrahlen weit über oder unter Augenhöhe verlaufen. So ist sichergestellt, dass keine Schädigungen der Augen auftreten.
Kennzeichnen Sie den Bereich, in dem das Messwerkzeug verwendet wird, mit geeigneten Laser-Warnschildern. So vermeiden Sie, dass sich unbeteiligte Personen in den Gefahrenbereich begeben.
Lagern Sie das Messwerkzeug nicht an Orten, zu denen unbefugte Personen Zugang haben. Personen, die mit der Bedienung des Messwerkzeugs nicht vertraut sind, können sich selbst und andere schädigen.
Beachten Sie bei der Benutzung eines Messwerkzeugs mit Laserklasse 3R mögliche nationale Vorschriften. Eine Nichteinhaltung dieser Vorschriften kann zu Verletzungen führen.
Sorgen Sie dafür, dass der Bereich der Laserstrahlung bewacht oder abgeschirmt ist. Die Begrenzung der Laserstrahlung auf kontrollierte Bereiche vermeidet Augenschäden unbeteiligter Personen.



Akku-Ladegerät

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.

Halten Sie das Ladegerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Ladegerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
Laden Sie mit dem Ladegerät keine Fremd-Akkus. Das Ladegerät ist nur zum Laden des Bosch Akku-Packs geeignet, der in den Rotationslaser eingesetzt ist. Beim Laden von Fremd-Akkus besteht Brand- und Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie das Ladegerät sauber. Durch Verschmutzung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Überprüfen Sie vor jeder Benutzung Ladegerät, Kabel und Stecker. Benutzen Sie das Ladegerät nicht, sofern Sie Schäden feststellen. Öffnen Sie das Ladegerät nicht selbst und lassen Sie es nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Beschädigte Ladegeräte, Kabel und Stecker erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Betreiben Sie das Ladegerät nicht auf leicht brennbarem Untergrund (z.B. Papier, Textilien etc.) bzw. in brennbarer Umgebung.
Wegen der beim Laden auftretenden Erwärmung des Ladegerätes besteht Brandgefahr.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
▶ Beaufsichtigen Sie Kinder und stellen Sie sicher, dass Kinder nicht mit dem Ladegerät spielen.
Kinder und Personen mit mentalen oder physischen Einschränkungen dürfen das Ladegerät nur unter Aufsicht benutzen oder wenn sie in die Benutzung eingewiesen wurden. Eine sorgfältige Einweisung verringert Fehlbedienung und Verletzungen.
Funktionsbeschreibung
Bitte klappen Sie die Ausklappseite mit der Darstellung von Rotationslaser und Ladegerät auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Betriebsanleitung lesen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Rotationslaser
Das Messwerkzeug ist bestimmt zum Ermitteln und Überprüfen von exakt waagerechten Höhenverläufen, senkrechten Linien, Fluchtlinien und Lotpunkten.
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Innen- und Außenbereich geeignet.
10 | Deutsch
Technische Daten
| Rotationslaser GRL 250 HV | Professional | GRL 300 HV Professional | GRL 300 HVG Professional |
| Sachnummer 3 601 K61 60. 3 601 K61 50. 3 601 K61 70. | |||
| Arbeitsbereich (Radius)1) | |||
| - ohne Laserempfänger ca. | 30 m | 30 m | 50 m |
| - mit Laserempfänger ca. | 125 m | 150 m | 150 m |
| Nivelliergenauigkeit1) 2) | ±0,1 mm/m | ±0,1 mm/m | ±0,1 mm/m |
| Selbstnivellierbereich typisch | ±8 % (±5°) | ±8 % (±5°) | ±8 % (±5°) |
| Nivellierzeit typisch | 15 s 15 s 15 s | ||
| Rotationsgeschwindigkeit | 150/300/600 min-1 | 150/300/600 min-1 | 150/300/600 min-1 |
| Öffnungswinkel bei Linien-betrieb | 10/25/50° | 10/25/50° 10/25/50° | |
| Betriebstemperatur | -10 ... +50 °C | -10 ... +50 °C | 0 ... +40 °C |
| Lagertemperatur | -20 ... +70 °C | -20 ... +70 °C | -20 ... +70 °C |
| Relative Luftfeuchte max. | 90 % | 90 % | 90 % |
| Laserklasse | 2 | 3R | 3 |
| Lasertyp | 635 nm, <1 mW | 635 nm, <5 mW | 532 nm, <5 mW |
| ∅ Laserstrahl an der Austritts-öffnung ca. 1) | 5 m m | 5 m m | 5 m m |
| Stativaufnahme (horizontal) | 5/8"-11 | 5/8"-11 | 5/8"-11 |
| Akkus (NiMH) | 2 x 1 , 2 V HR 2 0 (D 2 x 1,2 V HR20 (D) (9 Ah) | (9 Ah) | 2 x 1,2 V HR20 (D) (9 Ah) |
| Batterien (Alkali-Mangan) | 2 x 1 , 5 V LR 2 0 (D 2 x 1,5 V LR20 (D) | (9 Ah) | 2 x 1,5 V LR20 (D) |
| Betriebsdauer ca. | |||
| - Akkus (NiMH) | 40 h | 30 h | 20 h |
| - Batterien (Alkali-Mangan) | 60 h | 50 h | 30 h |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | 1,8 kg | 1,8 kg | 1,8 kg |
| Maße | 190 x 180 x 170 mm | 190 x 180 x 170 mm | 190 x 180 x 170 mm |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwasserge-schützt) | IP 54 (staub- und spritzwasserge-schützt) | IP 54 (staub- und spritzwasserge-schützt) |
1) bei 20 °C
2) entlang der Achsen
Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs, die Handelsbezeichnungen einzelner Messwerkzeuge können variieren.
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer 19 auf dem Typenschild.
Deutsch | 11
Ladegerät
| Sachnummer 2 610 A13 782 | ||
| Nennspannung | V~ 100–240 | |
| Frequenz | Hz 50/60 | |
| Akku-Ladespannung | V= 7,5 | |
| Ladestrom | A | 1,0 |
| Zulässiger Ladetemperaturbereich | °C 0–45 | |
| Ladezeit | h | 14 |
| Anzahl der Akkuzellen | 2 | |
| Nennspannung (Akkus) | V= 2 x 1,2 | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | kg 0,2 | |
| Schutzklasse | ☐/II | |
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung von Rotationslaser und Ladegerät auf den Grafikseiten.
1 Anzeige Schockwarnung
2 Taste Schockwarnung
3 Anzeige Nivellierautomatik
4 Ein-Aus-Taste Rotationslaser
5 Taste für Rotationsbetrieb und Wahl der Rotationsgeschwindigkeit
6 variabler Laserstrahl
7 Empfangslinse für Fernbedienung
8 Austrittsöffnung Laserstrahlung
9 Lotstrahl
10 Rotationskopf
11 Taste für Linienbetrieb und Wahl der Linienlänge
12 Anzeige Ladezustand
13 Akku-Pack*
14 Batteriefach
15 Arretierung des Batteriefachs
16 Arretierung Akku-Pack*
17 Buchse für Ladestecker*
18 Stativaufnahme 5/8"
19 Seriennummer
20 Laser-Warnschild
21 Warnschild Austrittsöffnung Laserstrahlung (GRL 300 HV/GRL 300 HVG)
22 Ladegerät*
23 Netzstecker des Ladegerätes*
24 Ladestecker*
25 Fernbedienung*
26 Stativ*
27 Baulaser-Messlatte*
28 Laserempfänger*
29 Laser-Sichtbrille*
30 Wandhalter/Ausrichteinheit*
31 Befestigungsschraube des Wandhalters*
32 Schraube an der Ausrichteinheit*
33 5/8"-Schraube am Wandhalter*
34 Messplatte mit Fuß*
35 Deckenmessplatte*
36 Koffer
* Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.











Energieversorgung Rotationslaser
Betrieb mit Batterien/Akkus
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien oder Akkus empfohlen.
Zum Öffnen des Batteriefachs 14 drehen Sie die Arretierung 15 in Stellung und ziehen das Batteriefach heraus.
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien auf die richtige Polung entsprechend der Abbildung im Batteriefach.
Ersetzen Sie immer alle Batterien gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
Schließen Sie das Batteriefach 14 und drehen Sie die Arretierung 15 in Stellung
Falls Sie die Batterien falsch eingelegt haben, kann das Messwerkzeug nicht eingeschaltet werden. Setzen Sie die Batterien mit richtiger Polung ein.
▶ Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung korrodieren und sich selbst entladen.
Betrieb mit Akku-Pack
Laden Sie den Akku-Pack 13 vor dem ersten Betrieb auf. Der Akku-Pack kann ausschließlich mit dem dafür vorgesehenen Ladegerät 22 aufgeladen werden.
Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Ladegerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Ladegeräte können auch an 220 V betrieben werden.
Stecken Sie den zu Ihrem Stromnetz passenden Netzstecker 23 in das Ladegerät 22 und lassen Sie ihn einrasten.
Stecken Sie den Ladestecker 24 des Ladegerätes in die Buchse 17 am Akku-Pack. Schließen Sie das Ladegerät an das Stromnetz an. Das Aufladen des leeren Akku-Packs benötigt ca. 14 h. Ladegerät und Akku-Pack sind überladesicher.
Ein neuer oder längere Zeit nicht verwendeter Akku-Pack bringt erst nach ca. 5 Lade- und Ent-ladezyklen seine volle Leistung.
Laden Sie den Akku-Pack 13 nicht nach jedem Gebrauch auf, da sonst seine Kapazität verringert wird. Laden Sie den Akku-Pack nur dann auf, wenn die Ladezustandsanzeige 12 blinkt oder dauerhaft leuchtet.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku-Pack verbraucht ist und ersetzt werden muss.
Bei leerem Akku-Pack können Sie das Messwerkzeug auch mithilfe des Ladegerätes 22 betreiben, wenn dieses an das Stromnetz angeschlossen ist. Schalten Sie das Messwerkzeug aus, laden Sie den Akku-Pack ca. 10 min und schalten Sie dann das Messwerkzeug mit angeschlossenem Ladegerät wieder ein.
Zum Wechseln des Akku-Packs 13 drehen Sie die Arretierung 16 in Stellung und ziehen den Akku-Pack 13 heraus.
Setzen Sie einen neuen Akku-Pack ein und drehen Sie die Arretierung 16 in Stellung 🔒
▶ Nehmen Sie den Akku-Pack aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Akkus können bei längerer Lagerung korrodieren oder sich selbst entladen.
Anzeige Ladezustand
Blinkt die Ladezustandsanzeige 12 erstmals rot, kann das Messwerkzeug noch 2 h betrieben werden.
Leuchtet die Ladezustandsanzeige 12 dauerhaft rot, sind keine Messungen mehr möglich. Das Messwerkzeug schaltet sich nach 1 min automatisch ab.





Betrieb
Inbetriebnahme Rotationslaser
▶ Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung.
▶ Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z.B. nicht längere Zeit im Auto liegen. Lassen Sie das Messwerkzeug bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es in Betrieb nehmen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden.
▶ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeugs. Nach starken äußeren Einwirkungen auf das Messwerkzeug sollten Sie vor dem Weiterarbeiten immer eine Genauigkeitsüberprüfung durchführen (siehe „Nivelliergenauigkeit Rotationslaser“, Seite 15).
Messwerkzeug aufstellen

Horizontallage
Vertikallage

Stellen Sie das Messwerkzeug auf einer stabilen Unterlage in Horizontal- oder Vertikallage auf, montieren Sie es auf einem Stativ 26 oder am Wandhalter 30 mit Ausrichteinheit.
Aufgrund der hohen Nivelliergenauigkeit reagiert das Messwerkzeug sehr empfindlich auf Erschütterungen und Lageveränderungen. Achten Sie deshalb auf eine stabile Position des Messwerkzeugs, um Unterbrechungen des Betriebs durch Nachnivellierungen zu vermeiden.
Ein-/Ausschalten
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere (insbesondere nicht in deren Augenhöhe), und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl (auch nicht aus größerer Entfernung). Das Messwerkzeug sendet sofort nach dem Einschalten den senkrechten Lotstrahl 9 und den variablen Laserstrahl 6 aus.
Drücken Sie zum Einschalten des Messwerkzeugs die Ein-Aus-Taste 4. Die Anzeigen 1, 3 und 12 leuchten kurz auf. Das Messwerkzeug beginnt sofort mit der automatischen Nivellierung. Während der Nivellierung blinkt die Nivellierungsanzeige 3 grün und der Laser blinkt im Punktbetrieb.
Das Messwerkzeug ist einnivelliert, sobald die Nivellierungsanzeige 3 dauerhaft grün leuchtet und der Laser dauerhaft leuchtet. Nach Abschluss der Nivellierung startet das Messwerkzeug automatisch im Rotationsbetrieb.
Mit den Betriebsarten-Tasten 5 und 11 können Sie bereits während der Einnivellierung die Betriebsart festlegen (siehe „Betriebsarten Rotationslaser“, Seite 14). In diesem Fall startet das Messwerkzeug nach Abschluss der Nivellierung in der gewählten Betriebsart.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie erneut die Ein-Aus-Taste 4.
Lassen Sie das eingeschaltete Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt und schalten Sie das Messwerkzeug nach Gebrauch ab. Andere Personen könnten vom Laserstrahl ge- blendet werden.
Das Messwerkzeug wird zum Schutz der Batterien automatisch abgeschaltet, wenn es sich länger als 2 h außerhalb des Selbstnivellierbereichs befindet oder die Schockwarnung länger als 2 h ausgelöst ist (siehe „Nivellierautomatik Rotationslaser“, Seite 14). Positionieren Sie das Messwerkzeug neu und schalten Sie es wieder ein.


Betriebsarten Rotationslaser
Übersicht
Alle drei Betriebsarten sind in Horizontal- und Vertikallage des Messwerkzeugs möglich.

Rotationsbetrieb
Der Rotationsbetrieb ist besonders empfehlenswert bei Einsatz des Laserempfängers. Sie können zwischen verschiedenen Rotationsgeschwindigkeiten wählen.

Linienbetrieb
In dieser Betriebsart bewegt sich der variable Laserstrahl in einem begrenzten Öffnungswinkel. Dadurch ist die Sichtbarkeit des Laserstrahls gegenüber dem Rotationsbetrieb erhöht. Sie können zwischen verschiedenen Öffnungswinkeln wählen.

Punktbetrieb
In dieser Betriebsart wird die beste Sichtbarkeit des variablen Laserstrahls erreicht. Sie dient z.B. zum einfachen Übertragen von Höhen oder zum Überprüfen von Fluchten.

Rotationsbetrieb (150/300/600 min ^-1 )
Nach jedem Einschalten befindet sich das Messwerkzeug im Rotationsbetrieb mit mittlerer Rotationsgeschwindigkeit.
Zum Wechsel von Linien- zu Rotationsbetrieb drücken Sie die Taste für Rotationsbetrieb 5. Der Rotationsbetrieb startet mit mittlerer Rotationsgeschwindigkeit.
Für die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit drücken Sie erneut die Taste für Rotationsbetrieb 5, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist.
Beim Arbeiten mit dem Laserempfänger sollten Sie die höchste Rotationsgeschwindigkeit wählen. Beim Arbeiten ohne Laserempfänger verringern Sie zur besseren Sichtbarkeit des Laserstrahls die Rotationsgeschwindigkeit und verwenden die Laser-Sichtbrille 29.

Linienbetrieb, Punktbetrieb (10°/25°/50°, 0°)
Drücken Sie zum Wechsel in den Linienbetrieb bzw. Punktbetrieb die Taste für Linienbetrieb 11. Das Messwerkzeug wechselt in den Linienbetrieb mit dem kleinsten Öffnungswinkel.
Für die Änderung des Öffnungswinkels drücken Sie die Taste für Linienbetrieb 11. Der Öffnungswinkel wird in zwei Stufen vergrößert, gleichzeitig wird die Rotationsgeschwindigkeit bei jeder Stufe erhöht. Beim dritten Drücken der Taste für Linienbetrieb 11 wechselt das Messwerkzeug nach kurzem Nachschwingen in den Punktbetrieb. Erneutes Drücken der Taste 11 führt zurück zum Linienbetrieb mit dem kleinsten Öffnungswinkel.
Hinweis: Aufgrund der Trägheit kann der Laser geringfügig über die Endpunkte der Laserlinie hinausschwingen.
Zum Positionieren der Laserlinie bzw. des Laserpunktes innerhalb der Rotationsebene drehen Sie den Rotationskopf 10 von Hand in die gewünschte Position oder benutzen die Fernbedienung 25.
Rotationsebene bei Vertikallage drehen
Bei Vertikallage des Messwerkzeugs können Sie Laserpunkt, Laserlinie oder Rotationsebene mithilfe der Fernbedienung 25 um die senkrechte Achse drehen. Beachten Sie dazu die Betriebsanleitung der Fernbedienung.
Nivellierautomatik Rotationslaser
Übersicht
Das Messwerkzeug erkennt nach dem Einschalten selbstständig Horizontal- bzw. Vertikallage. Zum Wechsel zwischen der horizontalen und vertikalen Lage schalten Sie das Messwerkzeug aus, positionieren Sie es neu und schalten Sie es wieder ein.
Nach dem Einschalten überprüft das Messwerkzeug die waagerechte bzw. senkrechte Lage und gleicht Unebenheiten innerhalb des Selbstnivellierbereiches von ca. 8 % (5°) automatisch aus.




Steht das Messwerkzeug nach dem Einschalten oder nach einer Lageveränderung mehr als 8 % schief, ist das Einnivellieren nicht mehr möglich. In diesem Fall wird der Rotor gestoppt, der Laser blinkt und die Nivellierungsanzeige 3 leuchtet dauerhaft rot. Positionieren Sie das Messwerkzeug neu und warten Sie die Nivellierung ab. Ohne Neupositionierung wird nach 2 min der Laser und nach 2 h das Messwerkzeug automatisch abgeschaltet.
Ist das Messwerkzeug einnivelliert, überprüft es ständig die waagerechte bzw. senkrechte Lage. Bei Lageveränderungen wird automatisch nachnivelliert. Zur Vermeidung von Fehlmessungen stoppt während des Nivelliervorganges der Rotor, der Laser blinkt und die Nivellierungsanzeige 3 blinkt grün.

Schockwarnungsfunktion
Das Messwerkzeug besitzt eine Schockwarnungsfunktion, die bei Lageveränderungen bzw. Erschütterungen des Messwerkzeugs oder bei Vibrationen des Untergrundes das Einnivellieren auf veränderter Höhe und damit Höhenfehler verhindert.
Zum Einschalten der Schockwarnung drücken Sie die Taste Schockwarnung 2. Die Schockwarnungsanzeige 1 leuchtet dauerhaft grün, und nach 30 s wird die Schockwarnung aktiviert.
Wird bei einer Lageveränderung des Messwerkzeugs der Bereich der Nivelliergenauigkeit überschritten oder wird eine starke Erschütterung registriert, dann wird die Schockwarnung ausgelöst: Die Rotation wird gestoppt, der Laser blinkt, die Nivellierungsanzeige 3 erlischt und die Schockwarnungsanzeige 1 blinkt rot. Die aktuelle Betriebsart wird gespeichert.
Drücken Sie bei ausgelöster Schockwarnung die Taste Schockwarnung 2. Die Schockwarnungsfunktion wird neu gestartet und das Messwerkzeug beginnt mit der Nivellierung. Sobald das Messwerkzeug einnivelliert ist (die Nivellierungsanzeige 3 leuchtet dauerhaft grün), startet es in der gespeicherten Betriebsart. Überprüfen Sie nun die Höhe des Laserstrahls an einem Referenzpunkt und korrigieren Sie die Höhe gegebenenfalls.
Wird bei ausgelöster Schockwarnung die Funktion durch Drücken der Taste 2 nicht neu gestartet, schalten sich nach 2 min der Laser und nach 2 h das Messwerkzeug automatisch ab.
Zum Ausschalten der Funktion Schockwarnung drücken Sie die Taste Schockwarnung 2 einmal bzw. bei ausgelöster Schockwarnung (Schockwarnungsanzeige 1 blinkt rot) zweimal. Bei ausgeschalteter Schockwarnung erlischt die Schockwarnungsanzeige 1.
Nivelliergenauigkeit Rotationslaser
Genauigkeitseinflüsse
Den größten Einfluss übt die Umgebungstemperatur aus. Besonders vom Boden nach oben verlaufende Temperaturunterschiede können den Laserstrahl ablenken.
Die Abweichungen fallen ab ca. 20 m Messstrecke ins Gewicht und können bei 100 m durchaus das Zwei- bis Vierfache der Abweichung bei 20 m betragen.
Da die Temperaturschichtung in Bodennähe am größten ist, sollten Sie das Messwerkzeug ab einer Messstrecke von 20 m immer auf einem Stativ montieren. Stellen Sie das Messwerkzeug außerdem nach Möglichkeit in der Mitte der Arbeitsfläche auf.
Genauigkeitsüberprüfung des Messwerkzeugs
Neben äußeren Einflüssen können auch gerätespezifische Einflüsse (wie z.B. Stürze oder heftige Stöße) zu Abweichungen führen. Überprüfen Sie deshalb vor jedem Arbeitsbeginn die Genauigkeit des Messwerkzeugs.
Für die Überprüfung benötigen Sie eine freie Messstrecke von 20 m auf festem Grund zwischen zwei Wänden A und B. Sie müssen – bei Horizontallage des Messwerkzeugs – eine Umschlagsmessung über beide Achsen X und Y (jeweils positiv und negativ) durchführen (4 komplette Messvorgänge).
- Montieren Sie das Messwerkzeug in Horizontallage nahe der Wand A auf einem Stativ 26 (Zubehör) oder stellen Sie es auf einen festen, ebenen Untergrund. Schalten Sie das Messwerkzeug ein.



16 | Deutsch

- Richten Sie nach dem Abschluss der Nivellierung den Laserstrahl im Punktbetrieb auf die nahe Wand A. Markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls an der Wand (Punkt 1).

- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, lassen Sie es einnivellieren und markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls an der gegenüberliegenden Wand B (Punkt II).
- Platzieren Sie das Messwerkzeug – ohne es zu drehen – nahe der Wand B, schalten Sie es ein und lassen Sie es einnivellieren.

- Richten Sie das Messwerkzeug in der Höhe so aus (mithilfe des Stativs oder gegebenenfalls durch Unterlegen), dass die Punktmitte des Laserstrahls genau den zuvor markierten Punkt II auf der Wand B trifft.

- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, ohne die Höhe zu verändern. Lassen Sie es einnivellieren und markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls auf der Wand A (Punkt III). Achten Sie darauf, dass Punkt III möglichst senkrecht über bzw. unter Punkt I liegt.
- Die Differenz d der beiden markierten Punkte 1 und III auf der Wand A ergibt die tatsächliche Abweichung des Messwerkzeugs für die gemessene Achse.
Wiederholen Sie den Messvorgang für die anderen drei Achsen. Drehen Sie dazu das Messwerkzeug vor dem Beginn jedes Messvorganges um jeweils 90°.
Auf der Messstrecke von 2 x 20 m = 40 m beträgt die maximal zulässige Abweichung: 40 m x ±0,1 mm/m = ±4 mm.
Die Differenz d zwischen den Punkten 1 und III darf folglich bei jedem einzelnen der vier Messvorgänge höchstens 4 mm betragen.
Sollte das Messwerkzeug die maximale Abweichung bei einem der vier Messvorgänge überschreiten, dann lassen Sie es bei einem Bosch-Kundendienst überprüfen.





Arbeitshinweise
▶ Verwenden Sie immer nur die Mitte des Laserpunktes zum Markieren. Die Größe des Laserpunktes ändert sich mit der Entfernung.
Laser-Sichtbrille (Zubehör)
Die Laser-Sichtbrille filtert das Umgebungslicht aus. Dadurch erscheint das rote Licht des Lasers für das Auge heller.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
Arbeiten mit Laserempfänger (Zubehör)
Bei ungünstigen Lichtverhältnissen (helle Umgebung, direkte Sonneneinstrahlung) und auf größere Entfernungen verwenden Sie zum besseren Auffinden des Laserstrahls den Laserempfänger 28.
Wählen Sie bei Arbeiten mit dem Laserempfänger Rotationsbetrieb mit der höchsten Rotationsgeschwindigkeit.
Zum Arbeiten mit dem Laserempfänger lesen und beachten Sie dessen Betriebsanleitung.
Arbeiten mit der Fernbedienung (Zubehör)
Beim Drücken der Bedientasten kann das Messwerkzeug aus der Nivellierung gebracht werden, sodass die Rotation kurzzeitig stoppt. Durch den Einsatz der Fernbedienung 25 wird dieser Effekt vermieden.
Empfangslinsen 7 für die Fernbedienung befinden sich an drei Seiten des Messwerkzeugs, u.a. über dem Bedienfeld an der Vorderseite.
Arbeiten mit dem Stativ (Zubehör)
Das Messwerkzeug verfügt über eine 5/8"-Stativaufnahme für Horizontalbetrieb auf einem Stativ. Setzen Sie das Messwerkzeug mit der Stativaufnahme 18 auf das 5/8"-Gewinde des Stativs auf und schrauben Sie es mit der Feststellschraube des Stativs fest.
Bei einem Stativ 26 mit Maßskala am Auszug können Sie den Höhenversatz direkt einstellen.
Arbeiten mit Wandhalter und Ausrichteinheit (Zubehör) (siehe Bild A)
Sie können das Messwerkzeug auch am Wandhalter mit Ausrichteinheit 30 montieren. Schrauben Sie dazu die 5/8"-Schraube 33 des Wandhalters in die Stativaufnahme 18 am Messwerkzeug.
Montage an einer Wand: Die Montage an einer Wand empfiehlt sich z.B. bei Arbeiten, die über der Auszughöhe von Stativen liegen, oder bei Arbeiten auf instabilem Untergrund und ohne Stativ. Befestigen Sie dazu den Wandhalter 30 mit montiertem Messwerkzeug möglichst senkrecht an einer Wand.
Zur Montage an der Wand können Sie den Wandhalter 30 entweder mit der Befestigungsschraube 31 auf einer Leiste von maximal 8 mm Breite festschrauben oder ihn an zwei Haken aufhängen.
Montage auf einem Stativ: Sie können den Wandhalter 30 ebenso mit der Stativaufnahme auf der Rückseite auf ein Stativ aufschrauben. Diese Befestigung empfiehlt sich besonders bei Arbeiten, bei denen die Rotationsebene auf eine Bezugslinie ausgerichtet werden soll.
Mithilfe der Ausrichteinheit können Sie das montierte Messwerkzeug senkrecht (bei Montage an der Wand) bzw. waagerecht (bei Montage auf einem Stativ) in einem Bereich von ca. 16 cm verschieben. Lösen Sie dazu die Schraube 32 an der Ausrichteinheit, verschieben Sie das Messwerkzeug in die gewünschte Position, und drehen Sie die Schraube 32 wieder fest.












Arbeiten mit der Deckenmessplatte (siehe Bild A)
Die Deckenmessplatte 35 kann z.B. zur einfachen Höhenausrichtung von abgehängten Decken verwendet werden. Befestigen Sie die Deckenmessplatte mit der Magnethalterung z.B. an einem Träger.
Die reflektierende Hälfte der Deckenmessplatte verbessert die Sichtbarkeit des Laserstrahls bei ungünstigen Bedingungen, durch die transparente Hälfte ist der Laserstrahl auch von der Rückseite erkennbar.
Arbeiten mit der Messplatte (Zubehör)
Mithilfe der Messplatte 34 können Sie die Lasermarkierung auf den Boden bzw. die Laserhöhe auf eine Wand übertragen.

Mit dem Nullfeld und der Skala können Sie den Versatz zur gewünschten Höhe messen und an anderer Stelle wieder antragen. Damit entfällt das exakte Einstellen des Messwerkzeugs auf die zu übertragende Höhe.
Die Messplatte 34 hat eine Reflexbeschichtung, die die Sichtbarkeit des Laserstrahls in größerer Entfernung bzw. bei starker Sonnenstrahlung verbessert. Die Helligkeitsverstärkung ist nur zu erkennen, wenn Sie parallel zum Laserstrahl auf die Messplatte blicken.
Arbeiten mit der Messlatte (Zubehör) (siehe Bild H)
Zum Prüfen von Ebenheiten oder dem Antragen von Gefällen empfiehlt sich die Verwendung der Messlatte 27 zusammen mit dem Laserempfänger.

Auf der Messlatte 27 ist oben eine relative Maßskala (±50 cm) aufgetragen. Deren Nullhöhe können Sie unten am Auszug vorwählen. Damit lassen sich Abweichungen von der Sollhöhe direkt ablesen.
Arbeitsbeispiele
Höhen übertragen/überprüfen (siehe Bild B)
Stellen Sie das Messwerkzeug in Horizontallage auf eine feste Unterlage oder montieren Sie es auf einem Stativ 26 (Zubehör).
Arbeiten mit Stativ: Richten Sie den Laserstrahl auf die gewünschte Höhe aus. Übertragen bzw. überprüfen Sie die Höhe am Zielort.
Arbeiten ohne Stativ: Ermitteln Sie die Höhendifferenz zwischen Laserstrahl und Höhe am Referenzpunkt mithilfe der Messplatte 34. Übertragen bzw. überprüfen Sie die gemessene Höhendifferenz am Zielort.





Lotstrahl parallel ausrichten/rechte Winkel antragen (siehe Bild C)
Sollen rechte Winkel angetragen oder Zwischenwände ausgerichtet werden, müssen Sie den Lotstrahl 9 parallel, d.h. im gleichen Abstand zu einer Bezugslinie (z.B. Wand), ausrichten.
Stellen Sie dazu das Messwerkzeug in Vertikallage auf und positionieren Sie es so, dass der Lotstrahl in etwa parallel zur Bezugslinie verläuft.
Messen Sie für die genaue Positionierung den Abstand zwischen Lotstrahl und Bezugslinie direkt am Messwerkzeug mithilfe der Messplatte 34. Messen Sie den Abstand zwischen Lotstrahl und Bezugslinie erneut in möglichst großem Abstand vom Messwerkzeug. Richten Sie den Lotstrahl so aus, dass er den gleichen Abstand zur Bezugslinie hat, wie bei der Messung direkt am Messwerkzeug.
Der rechte Winkel zum Lotstrahl 9 wird durch den variablen Laserstrahl 6 angezeigt.
Senkrechte/vertikale Ebene anzeigen (siehe Bild D)
Zum Anzeigen einer Senkrechten bzw. einer vertikalen Ebene stellen Sie das Messwerkzeug in Vertikallage auf. Soll die vertikale Ebene im rechten Winkel zu einer Bezugslinie (z.B. Wand) verlaufen, dann richten Sie den Lotstrahl 9 an dieser Bezugslinie aus.
Die Senkrechte wird durch den variablen Laserstrahl 6 angezeigt.
Arbeiten ohne Laserempfänger (siehe Bild E)
Bei günstigen Lichtverhältnissen (dunkle Umgebung) und auf kurze Entfernungen können Sie ohne Laserempfänger arbeiten. Für eine bessere Sichtbarkeit des Laserstrahls wählen Sie entweder Linienbetrieb, oder Sie wählen Punktbetrieb und drehen den Rotationskopf 10 von Hand zum Zielort.
Arbeiten mit Laserempfänger (siehe Bild F)
Bei ungünstigen Lichtverhältnissen (helle Umgebung, direkte Sonneneinstrahlung) und auf größere Entfernungen verwenden Sie zum besseren Auffinden des Laserstrahls den Laserempfänger. Wählen Sie bei Arbeiten mit dem Laserempfänger Rotationsbetrieb mit der höchsten Rotationsgeschwindigkeit.
Messen auf große Entfernungen (siehe Bild G)
Beim Messen auf große Entfernungen muss der Laserempfänger zum Auffinden des Laserstrahls verwendet werden. Um Störeinflüsse zu verringern, sollten Sie das Messwerkzeug immer in der Mitte der Arbeitsfläche und auf einem Stativ aufstellen.
Arbeiten im Außenbereich (siehe Bild H)
Im Außenbereich sollte immer der Laserempfänger verwendet werden.
Montieren Sie bei Arbeiten auf unsicherem Boden das Messwerkzeug auf dem Stativ 26. Aktivieren Sie die Schockwarnungsfunktion, um Fehlmessungen bei Bodenbewegungen oder Erschütterungen des Messwerkzeugs zu vermeiden.













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Übersicht der Anzeigen

Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Halten Sie den Rotationslaser und das Ladegerät stets sauber.
Tauchen Sie den Rotationslaser und das Ladegerät nicht ins Wasser oder andere Flüssigkeiten.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Reinigen Sie am Rotationslaser insbesondere die Flächen an der Austrittsöffnung des Lasers regelmäßig und achten Sie dabei auf Fusseln.
Sollten Rotationslaser oder Ladegerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen. Öffnen Sie den Rotationslaser und das Ladegerät nicht selbst.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Rotationslasers bzw. des Ladegeräts an.





Kundendienst und Kundenberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter:
www.bosch-pt.com
Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zubehören.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Ausbildung.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld – Willershausen
Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10*
Fax: +49 (1805) 70 74 11*
(*Festnetzpreis 14 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunknetzen)
E-Mail:
Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99
(Festnetzpreis 9 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunknetzen)
Fax: +49 (711) 7 58 19 30
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Österreich
Tel.: +43 (01) 7 97 22 20 10
Fax: +43 (01) 7 97 22 20 11
E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com
Schweiz
Tel.: +41 (044) 8 47 15 11
Fax: +41 (044) 8 47 15 51
Luxemburg
Tel.: +32 (070) 22 55 65
Fax: +32 (070) 22 55 75
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
Entsorgung
Rotationslaser, Ladegerät, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Rotationslaser, Ladegerät und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG müssen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge sowie Ladegeräte und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder
verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien können direkt abgegeben werden bei:
Deutschland
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Schweiz
Batrec AG
3752 Wimmis BE
Akkus/Batterien:

Ni-MH: Nickel-Metallhydrid
Änderungen vorbehalten.
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Safety Notes
Driftsformer rotationslaser
Oversigt
Chockadvarselsfunktion
Rotationslaserns driftstart
Rotationsfunktion (150/300/600 min ^-1 )
Linjefunktion, punktfunktion (10°/25°/50°, 0°)
Sekundär-/primärbatterier:

NiMH: Nickel-metallhydrid
Ni-MH: Nikel-Metal hidrit
Ni-MH: Nickel-Metallhydrid
Zmeny vyhradené.





236 | Magyar
E-Mail: asboschz@EUnet.yu
Uklanjanje djubreta
Rotacioni laser, uredjaj za punjenje, pribor i pakovanja treba odvoziti na reciklažu koja odgovara zaštiti čovekove sredine.
Ne bacajte rotacioni laser, uredjaj za punjenje i akku/baterije u kućno djubre.
Samo za EU-zemlje:

Prema evropskoj smernici 2002/96/EG ne moraju više neupotrebljivi merni alati kao i uredjaji za punjenje aprema evropskoj smenrici 2006/66/EG ne moraju akku/baterije koje su u
kvaru ili istrošenje da se odvojeno sakupljaju i odvoze nekoj recikklaži koja odgovara zaštiti čovekove sredine.
Akku/baterije:

Ni-MH: Nickel-Metallhydrid