AST100 - Messgeräte INFICON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Messgeräte kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AST100 - INFICON und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AST100 von der Marke INFICON.
BEDIENUNGSANLEITUNG AST100 INFICON
1 AST100 15
2 Erste Schritte 15
3 Einlegen der Alkalibatterien 16
4 Einsetzen oder Wechseln des Sensors.... 17
5 Verwenden des Geräts.... 18
5.1 Lecks suchen.... 18
5.2 Filter wechseln....19
5.3 Reinigung und Aufbewahrung 19
5.4 Von SAE empfohlenes Dichtheitsprüfverfahren 19
6 UV-Inspektionsleuchte 22
7 Fehlerbehebung.... 22
8 Rückgabe des Geräts 24
9 Spezifikationen 24
10 Ersatzteile und Zubehör 25
11 Garantie und Haftungsbeschränkung 25
1 AST100

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1. POWER- Kontrollleuchte 3. Sensorkappe 6. Entriege- lungslasche 4. HIGH/LOW- Kontrollleuchten 5. Betriebsschalter 7. Batteriedeckel 2. Sondenspitze/ Filter
⚠️ WARNING
Mit diesem Symbol wird der Benutzer auf wichtige Bedien- und Wartungsanweisungen in der Begleitliteratur des Geräts hingewiesen.
INFICON ^® ist eine Marke der INFICON Holding AG, die auch das Urheberrecht besitzt.
2 Erste Schritte
1 Legen Sie die Batterien ein. Siehe Einlegen der Alkalibatterien [▶ 16].
2 Setzen Sie den Sensor ein. Siehe Einsetzen oder Wechseln des Sensors [▶ 17].
→ Vor der Verwendung des Geräts müssen die Batterien eingelegt und der Sensor eingesetzt werden.
3 Drücken Sie lange auf den Betriebsschalter, um das AST100 ein- (On) oder auszuschalten (Off).
4 Warten Sie, bis das AST100 die Aufwärmphase abgeschlossen hat. Während der Aufwärmphase leuchten alle drei Kontrollleuchten und das AST100 gibt einen Alarm aus. Wenn die Kontrollleuchte HIGH blinkt und das AST100 ca. einmal pro Sekunde einen Piepton ausgibt, ist der Aufwärmvorgang abgeschlossen.
5 Zum Wechseln zwischen der niedrigen, mittleren und hohen Empfindlichkeit drücken Sie die Taste Power. Die Empfindlichkeit HIGH ist die Standardeinstellung.
3 Einlegen der Alkalibatterien
1 Entfernen Sie den Batteriedeckel, indem Sie die Verriegelung lösen und den Deckel nach unten vom Griff abziehen. Dazu benötigen Sie gegebenenfalls einen Schraubendreher oder ein ähnliches Werkzeug.
2 Setzen Sie zwei Alkalibatterien des Typs "D" ein.

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DURACEL + - + - BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V BRINER LED 12.0V - - - -3 Bringen Sie den Batteriedeckel wieder an, indem Sie ihn am Griff ausrichten und nach oben schieben, bis die Verriegelung einrastet.
- Wenn der Ladestand der Batterie niedrig ist, blinkt die grüne Kontrollleuchte POWER. Das AST100 kann im Anschluss noch bis zu einer Stunde weiter verwendet werden.
- Wenn die Batterie vollständig leer ist, blinken die Kontrollleuchten POWER und HIGH.

Entsorgen Sie leere Alkalibatterien gemäß den geltenden nationalen und regionalen Bestimmungen. Wenn keine entsprechenden Bestimmungen gelten, recyclen und/oder entsorgen Sie die Batterien im Rahmen eines freiwilligen Abfallwiederverwertungsprogramms.
4 Einsetzen oder Wechseln des Sensors
Im Lieferzustand eines neuen AST100 wird der Sensor in einer gesonderten Verpackung mitgeliefert. Der Sensor muss vor der Verwendung eingebaut werden. Dieser Spezialsensor muss nach ca. 100 Betriebsstunden ersetzt werden.
1 Entfernen Sie die Gummiabdeckung des Sensors, indem Sie sie am äußeren Rand anheben.

2 Wenn Sie einen ausgedienten Sensor ersetzen möchten, ziehen Sie den Sensor gerade nach oben aus dem Sockel heraus und entsorgen Sie ihn.

⚠️ WARNING
Der ausgediente Sensor kann heiß sein.
3 Nehmen Sie den neuen Sensor aus seiner Verpackung und richten Sie die drei Sensorkabel (die kleinen Drähte, die an der Unterseite der "Dose" austreten) sorgfältig an den drei Öffnungen im Sensorsockel aus. Führen Sie die Kabel in die Öffnungen ein, indem Sie leicht auf den Sensor drücken, bis die Sensorkabel den Boden des Sockels berühren. Achten Sie darauf, die Sensorkabel nicht zu knicken.

4 Bringen Sie die Gummiabdeckung des Sensors wieder an, indem Sie sie fest an den Rändern nach unten drücken. Stellen Sie sicher, dass die Ränder der Abdeckung bündig auf der Oberfläche des Geräts aufliegen.

5 Verwenden des Geräts

⚠️ WARNING
Verwenden Sie das AST100 nicht in Umgebungen, in denen Benzin, Erdgas oder Propan vorhanden ist, oder in anderen entzündlichen Atmosphären.
5.1 Lecks suchen

Wenn die Sonde des Lecksuchgeräts einer plötzlichen Erschütterung ausgesetzt ist oder in die Sondenspitze geblasen wird, ändert sich der Luftstrom über dem Sensor, wodurch das AST100 einen Alarm ausgibt.
1 Schalten Sie das AST100 ein und warten Sie, bis der Aufwärmvorgang abgeschlossen ist.
2 Bringen Sie die Spitze der Sonde so nah wie möglich an die Stelle, an der Sie ein Leck vermuten. Versuchen Sie, die Sonde in einem Bereich innerhalb von 5 mm von der vermuteten Quelle des Lecks zu positionieren.
3 Bewegen Sie die Sonde langsam (ca. 2,5 bis 5 cm pro Sekunde) an allen potenziellen Leckstellen vorbei.
Es ist wichtig, die Spitze der Sonde am Leck vorbei zu bewegen. Wenn sie direkt auf ein Leck gehalten wird, wird das Lecksignal durch die automatische Nullabgleichfunktion allmählich auf Null gestellt.
4 Wenn das Gerät ein Leck erkennt, werden die Abstände zwischen den Pieptönen kürzer und die Kontrollleuchte blinkt schneller.
5 Wenn das AST100 ein Leck signalisiert, ziehen Sie die Sonde kurz vom Leck weg und bringen Sie sie dann wieder zurück, um die Leckstelle zu genau lokalisieren. Stellen Sie bei einem großen Leck die Empfindlichkeit auf LOW um, damit die exakte Position des Lecks einfacher bestimmt werden kann.
6 Stellen Sie die Empfindlichkeit wieder auf HIGH, bevor Sie die Suche nach weiteren Lecks fortsetzen.
7 Wenn Sie die Lecksuche abgeschlossen haben, schalten Sie das AST100 aus.
5.2 Filter wechseln
Der Schaumstofffilter an der Sondenspitze muss gewechselt werden, wenn er mit Wasser oder Öl zugesetzt oder verschmutzt ist. Zum Wechseln des Filters ziehen Sie den alten Filter heraus (mit einer Büroklammer oder einem ähnlichen Gegenstand). Setzen Sie den neuen Filter ein.
5.3 Reinigung und Aufbewahrung
Das Kunststoffgehäuse des AST100 kann mit einem herkömmlichen Haushaltsreiniger oder mit Isopropanol gereinigt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass kein Reinigungsmittel in das Gerät gelangt. Da Benzin und andere Lösungsmittel den Kunststoff beschädigen können, vermeiden Sie den Kontakt zwischen dem AST100 und diesen Substanzen.

Achten Sie darauf, dass kein Reinigungsmittel und kein Isopropanol in den Sensor gelangt, da dieser dadurch verunreinigt werden kann. Ersetzen Sie den Sensor, wenn er verunreinigt ist.
5.4 Von SAE empfohlenes Dichtheitsprüfverfahren

Betreiben Sie die Klimaanlage nicht, wenn sie mit Prüfgas befüllt ist.
√ Führen Sie Dichtheitsprüfungen immer bei abgeschaltetem Motor und ausgeschalteter Klimaanlage durch.
1 Befüllen Sie die Klimaanlage mit einer ausreichenden Kältemittelmenge, so dass der Manometerdruck für die Umgebungstemperatur und das jeweilige Kältemittel geeignet ist. Bestimmen Sie anhand des für den Kältemitteltyp passenden Druck-Temperatur-Diagramms den erwarteten Anlagendruck. Befüllen Sie die Anlage nicht weiter, wenn dieser Druck erreicht ist (es sei denn, die Prüfung wird bei höherer Umgebungstemperatur durchgeführt, so wie in 5.1 von SAE J1628 beschrieben), da der Druck beim Hinzufügen von weiterem Kältemittel nicht mehr steigt, sobald der Sättigungsdruck erreicht ist. Bei Temperaturen unter 15 °C (59 °F) sind Leckstellen möglicherweise nicht messbar, da der Druck unter Umständen nicht erreicht wird. Achten Sie als
Vorabprüfung bei der Suche nach einem Grobleck auf Zischgeräusche beim Einfüllen des Kältemittels. Wenn ein Zischen zu hören ist, ermitteln Sie die Quelle und reparieren Sie das Leck, bevor Sie weiteres Kältemittel einfüllen.
2 Achten Sie darauf, die Spitze der Lecksuchsonde nicht zu verunreinigen, wenn das zu prüfende Teil verschmutzt ist. Wenn das Teil besonders stark verschmutzt ist, muss es mit einem trockenen Reinigungstuch abgewischt oder mit Druckluft abgeblasen werden. Es dürfen keine Reinigungs- oder Lösemittel verwendet werden, da viele elektronischen Lecksuchgeräte empfindlich auf deren Bestandteile reagieren.
3 Schalten Sie alle Gebläse in der Werkstatt ab und schließen Sie die Außentüren oder parken Sie das Fahrzeug in einem zugluftgeschützten Bereich der Werkstatt, um Luftbewegungen im Lecksuchbereich zu minimieren. Blasluft schwächt die Kältemittelakkumulation an der Verbindungsstelle ab, oftmals bis unterhalb des Nachweisbereichs.
4 Überprüfen Sie die gesamte Kältemittelanlage per Sichtprüfung und achten Sie auf Anzeichen von Schmiermittellecks, Schäden und Korrosion in allen Leitungen, Schläuchen und Komponenten der Klimaanlage.
5 Erwärmen Sie das Lecksuchgerät. Stellen Sie die Empfindlichkeit des Lecksuchgeräts basierend auf der geschätzten Leckrate der gesamten Anlage ein. Überprüfen Sie alle kritischen Bereiche mit der Detektorsonde sowie alle Anschlüsse, Schlauch-Leitungsverbindungen, Kühlmitteleinstellregler, Serviceports mit eingesetzten Kappen, hart und weich gelötete Bereiche und alle Bereiche in der Nähe von Befestigungspunkten sowie Bauteilbefestigungen und Niederhalter an Leitungen und Komponenten.
6 Unabhängig von der Kältemittelfüllmenge der Anlage besteht die Wahrscheinlichkeit von Leistungseinbußen, wenn die Leckrate 14 g/Jahr und größer ist. Es ist wichtig, Kältemittelverluste der Anlage zu minimieren, um die maximale Kühlleistung zu erreichen. Konstruktionsbedingte Lecks variieren in Abhängigkeit von der Komponententechnologie der zu wartenden Anlage. Dieser Umstand muss bei der Diagnose berücksichtigt werden. Für die Identifizierung von Komponenten, die ersetzt werden müssen, muss die feststellbare Leckrate (g/Jahr) aller Anschlüsse verglichen werden.
Neue Anlagen mit kleineren Füllmengen haben an den Verbindungsstellen sehr wahrscheinlich Leckraten von weniger als 4 g/Jahr. Eine Kältemittelleckrate von 4 g/Jahr oder höher an einer Verbindungsstelle ist daher vermutlich wartbar. Bei Anlagen mit großen Füllmengen und älteren Bauformen hatten die meisten überprüften Verbindungsstellen eine Leckrate von weniger als 14 g/Jahr. Bei einer Rate von mehr als 14 g/Jahr ist davon auszugehen, dass das betreffende Leck repariert werden muss. Untersuchen Sie mit der Sonde des Lecksuchgeräts die Kältemittelanlage entlang eines
kontinuierlichen Pfads, damit keine Bereiche mit potenziellen Lecks übersehen werden. Wenn ein Leck gefunden wird, müssen Sie daran denken, auch die restliche Anlage zu überprüfen.
Bewegen Sie die Sonde im überprüften Bereich mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 75 mm/s und in einem Abstand von maximal 9,5 mm von der Oberfläche und umkreisen Sie dabei vollständig alle Anschlüsse, Verbindungsstellen, Serviceventile, Schalter und Sensoren. Langsamere Bewegungen und eine näheres Heranführen der Sonde erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ein Leck zu finden wesentlich.
7 Eine Methode für die Verifizierung eines Lecks ist die Einblasung von Druckluft in den Bereich, in dem das Leck vermutet wird, um das Kältemittel an dieser Stelle zu beseitigen und, falls erforderlich, die Überprüfung des Bereichs zu wiederholen. Bei sehr großen Lecks kann durch das Ausblasen des Bereichs mit Druckluft die exakte Position des Lecks lokalisiert werden. Eine andere Methode ist die erneute Überprüfung mit einer höheren (oder gegebenenfalls niedrigeren) Empfindlichkeitseinstellung. Damit kann der Techniker auch die Größe des Lecks besser abschätzen.
8 Wenn Sie eine Lecküberprüfung am Kompressor durchführen, bewegen Sie die Sonde entlang der Verbindungsstellen des Kompressorgehäuses, um das Druckentlastungsventil und alle Schalter herum und dann über den Bereich an der Vorderseite des Kompressors (Kompressorwellendichtung). Viele Kompressorwellendichtungen sind nur während des Kompressorbetriebs zugänglich. Die Bestimmung der Leckrate oder die Verifizierung des Vorhandenseins eines Lecks an der Wellendichtung gestaltet sich daher problematisch, da die Prüfung mit einem elektronischen Dichtheitsprüfgerät bei abgeschalteter Anlage erfolgt. Die Wellendichtung befindet sich auf der Niederdruckseite der Anlage, wodurch der Vorgang noch schwieriger wird. Die Lecksuche am Verdampferkern ist ebenfalls mit besonderen Schwierigkeiten verbunden (siehe Abschnitt 9 von SAE J1628). Auch wenn gewisse Kältemittelverluste an Wellendichtungen normal sind, kann jede Auslösung eines elektronischen Dichtheitsprüfgeräts bei Einstellungen unterhalb von 14 g/ Jahr und bei abgeschalteter Anlage darauf hindeuten, dass ein großes Leck gefunden wurde, wenn keine anderen Lecks lokalisiert werden können. Siehe ebenfalls Abschnitte 6 und 7 von SAE J1628.
9 Nach Servicearbeiten am Kältemittelkreislauf der Klimaanlage des Fahrzeugs muss eine Dichtheitsprüfung der reparierten Komponenten, der Serviceports und des gesamten Kältemittelkreislaufs durchgeführt werden um sicherzustellen, dass keine weiteren Kältemittellecks vorhanden sind.
6 UV-Inspektionsleuchte
Die UV-Inspektionsleuchte gibt einen Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von ca. 400 nm ab und beleuchtet damit den fluoreszierenden Farbstoff, der werksseitig bei Autoklimaanlagen aufgebracht wird. Verwenden Sie die UV-Inspektionsleuchte, um schnell einen mit Farbstoff versehenen Bereich eines Systems auf Lecks zu untersuchen oder um ein Leck nach der Lokalisierung mit Ihrem Lecksuchgerät zu verifizieren. INFICON empfiehlt für die Verifizierung eines Lecks die Verwendung mehrerer verschiedener Dichtheits-Prüfmethoden.

⚠️ WARNING
Richten Sie das UV-Licht nicht auf Menschen oder Tiere.
UV-Licht kann zu Augenschäden oder Erblindung führen.
7 Fehlerbehebung
Mit Ausnahme der Batterien und des Sensors sind die internen Bauteile des AST100 keine vom Benutzer zu wartenden Teile. Verwenden Sie bei Problemen mit dem AST100 die unten bereitgestellte Fehlerbehebungstabelle, um das aufgetretene Problem zu lösen. Wenn das Problem nicht beseitigt werden kann, geben Sie das AST100 zu Überprüfungszwecken an Ihren Händler.
| PROBLEM URSACHE BEHEBUNG | ||
| 1. Das Gerät hat eine schlechte Empfindlichkeit. Das AST100 findet keine Lecks. | 1a. Die Lebensdauer des Sensors ist abgelaufen. | 1a. Ersetzen Sie den Sensor. Siehe Einsetzen oder Wechseln des Sensors [▶ 17]. |
| 1b. Die Empfindlichkeit ist auf LOW anstatt auf HIGH eingestellt. | 1b. Stellen Sie die Empfindlichkeit auf HIGH ein und führen Sie erneut eine Suche nach dem Leck durch. | |
| 2. Das AST100 reagiert langsam auf ein Leck. | 2a.Der Filter ist verschmutzt oder nass. | 2a. Ersetzen Sie den Filter. Siehe Filter wechseln [▶ 19]. |
| 2b. Es ist ein Problem im Pumpensystem aufgetreten. | 2b. Schalten Sie das AST100 ein und prüfen Sie, ob ein hochtöniges Motorengeräusch hörbar ist. Wenn Sie den Motor nicht hören können, geben Sie das AST100 zu Überprüfungszwecken an Ihren Händler. | |
| 2c. Die Sensorabdeckung ist nicht dicht. | 2c. Stellen Sie sicher, dass die Sensorabdeckung ordnungsgemäß aufgesetzt ist. Siehe Einsetzen oder Wechseln des Sensors [▶ 17]. | |
| 3. Das Gerät lässt sich nicht einschalten. | 3a. Die Batterien sind leer. 3a. | Legen Sie neue Batterien ein. Siehe Einlegen der Alkalibatterien [▶ 16]. |
| 3b. Die Batterien wurden falsch eingelegt. | 3b. Überprüfen Sie, ob die Batterien korrekt eingelegt wurden. Siehe Einlegen der Alkalibatterien [▶ 16]. | |
| 4. Es treten Fehlalarme auf. Das AST100 gibt einen Alarm aus, wenn die Sonde bewegt oder angestoßen wird. | 4a. Die Sensorkabel sind geknickt. | 4a. Entfernen Sie den Sensor und untersuchen Sie die Kabel. Biegen Sie die Kabel gegebenenfalls mit einer Nadelzange gerade und bauen Sie den Sensor wieder ein. |
| 4b. Nach einem längeren Zeitraum der Nichtverwendung hat sich Feuchtigkeit im Sensor angesammelt. | 4b. Lassen Sie das AST100 mindestens 20 Minuten lang laufen. Die angesammelte Feuchtigkeit wirkt sich nicht | |
| PROBLEM URSACHE BEHEBUNG | ||
| auf die Lebensdauer oder Empfindlichkeit des Sensors aus. | ||
8 Rückgabe des Geräts
Ein defektes AST100 muss zur Prüfung der Garantieansprüche an Ihren Händler zurückgegeben werden. Wenden Sie sich bei Fragen unter 800-344-3304 an INFICON.

Senden Sie ein defektes Gerät nicht direkt an den Hersteller, ohne sich zuvor an den Händler zu wenden.
9 Spezifikationen
| Einsatzbereich Innen-/Außenbereich | |
| Minimale Empfindlichkeit Hohe Empfindlichkeit 7 g/Jahr (0,25 Unzen/Jahr) | |
| Betriebstemperaturbereich1 | -20 bis 50 °C (-4 bis 122 °F) |
| Lagerungstemperaturbereich -20 bis 60 °C (-4 bis 140 °F) | |
| Luftfeuchtigkeit 95% rF nk maximal | |
| Höhe ü.d.M. 2000 m (6500 ft.) | |
| Stromversorgung Zwei Alkalibatterien des Typs “D” | |
| Batterielaufzeit ca. 16 Stunden | |
| Verschmutzungsgrad 2 | |
| Überspannungskategorie 2 | |
| Gewicht (mit Batterien) 0,58 kg (1,28 lb.) | |
Tabelle der technischen Daten gemäß EN 14624
^1 Das Gerät kann über einen begrenzten Zeitraum auch in Umgebungen mit niedrigeren Temperaturen betrieben werden.
Minimale Empfindlichkeit gegenüber 2 g/Jahr R134a, fest (statisch)
| Maximale Empfindlichkeit gegenüber R134a, fest (statisch) | >50 g/Jahr |
| Minimale Empfindlichkeit gegenüber R134a, beweglich (dynamisch) | 2 g/Jahr |
| Maximale Empfindlichkeit gegenüber R134a, beweglich (dynamisch) | >50 g/Jahr |
| Minimale Ansprech-/Nachweiszeit <1 Sek. | |
| Nullabgleichzeit 5–7 Sek. | |
| Erholzeit bei Exposition mit 50 g/Jahr* 12 Sek. | |
| Minimale Empfindlichkeit in kontaminierten Umgebungen | 2 g/Jahr |
| Kalibrierungsfrequenz Führen Sie jährlich eine Überprüfung mit einem kalibrierten Leckstandard durch. | |
*Die obere Leckerkennungsgrenze wird von INFICON nicht angegeben, da es keine obere Begrenzung für die Größe von Lecks gibt, die das Gerät erkennen kann. Da während der Tests kein Leckstandard mit 50 g/Jahr verfügbar war, wurde ersatzweise ein Leck mit 31 g/Jahr verwendet.
10 Ersatzteile und Zubehör
Ersatzteile und Zubehör für Ihr INFICON AST100 Kältemittel-Dichtheitsprüfgerät erhalten Sie bei Ihrem lokalen Händler.
| Ersatzsensor 703-020-G1 |
| Spitzenfilter, 20er Pack 705-600-G1 |
11 Garantie und Haftungsbeschränkung
INFICON garantiert, dass Ihr AST100 für eine Dauer von einem oder zwei Jahren (je nach geografischer Region) ab dem Kaufdatum frei von Material- oder Verarbeitungsfehlern ist. INFICON übernimmt keine Garantie für Teile, die bei normaler Verwendung einem Verschleiß unterliegen, wie z.B. Batterien, Sensoren und Filter. Darüber hinaus übernimmt INFICON keine Garantie für unsachgemäße Behandlung, Fahrlässigkeit oder Unfälle sowie für Geräte, die von einer anderen Partei als INFICON repariert oder modifiziert wurden. Die Haftung von INFICON ist
auf Geräte beschränkt, die spätestens dreißig (30) Tage nach Ablauf der Garantiefrist mit vorausbezahlten Transportgebühren an INFICON zurückgegeben werden und die nach Einschätzung von INFICON aufgrund von fehlerhaften Materialien oder Herstellungsfehlern nicht ordnungsgemäß funktionieren. Die Haftung von INFICON ist nach eigenem Ermessen auf die Reparatur oder den Ersatz des fehlerhaften Geräts oder Teils beschränkt. Diese Garantie gilt anstelle aller anderen ausdrücklichen oder stillschweigenden Garantien, einschließlich der MARKTGÄNGIGKEIT oder der EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK oder anderweitig. Alle derartigen Garantien werden ausdrücklich ausgeschlossen. INFICON übernimmt keine Haftung, die über den an INFICON für das Gerät bezahlten Kaufpreis plus vorausbezahlter Transportgebühren für die Rücksendung hinausgehen. INFICON übernimmt weiterhin keine Haftung für Folge- oder Nebenschäden. Alle derartigen Haftungen sind AUSGESCHLOSSEN.