AMTRON 4You 560 11 - Elektrisches Ladegerät Mennekes - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AMTRON 4You 560 11 Mennekes
Betriebs- und Installationsanleitung
1 Zu diesem Dokument...... 2
1.1 Homepage.... 2
1.2 Kontakt.... 2
1.3 Warnhinweise 2
1.4 Verwendete Symbolik 2
2 Zu Ihrer Sicherheit...... 4
2.1 Zielgruppen.... 4
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 4
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung...... 5
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise...... 5
2.5 Sicherheitszeichen 5
3 Produktbeschreibung 7
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale ..... 7
3.2 Typenschild 8
3.3 Lieferumfang 9
3.4 Produktaufbau 9
3.5 Lademodi 10
3.6 LED-Statusanzeige 11
4 Technische Daten.... 14
5 Installation.... 16
5.1 Standort auswählen 16
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen ..... 16
5.2 Vorarbeiten am Standort 16
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation 16
5.2.2 Schutzeinrichtungen 17
5.3 Produkt transportieren 18
5.4 Front Cover lösen 18
5.5 Produkt öffnen.... 18
5.6 Produkt an der Wand montieren 19
5.6.1 Bohrlöcher erstellen.... 19
5.6.2 Kabeleinführung vorbereiten.... 20
5.6.3 Produkt montieren.... 20
5.7 Elektrischer Anschluss.... 21
5.7.1 Netzformen.... 21
5.7.2 Spannungsversorgung.... 22
5.7.3 Arbeitsstromauslöser 22
5.8 Überspannungsschutzeinrichtung 23
6 Inbetriebnahme 24
6.1 Produkt einschalten 24
6.2 Spannungsversorgung prüfen 24
6.3 Netzwerkverbindung zur Erstinbetriebnahme herstellen 24
6.4 Verbindung mit AMTRON® 4Installers App zur Konfiguration herstellen.... 25
6.4.1 Benutzerrollen.... 26
6.4.2 Einrichtungsassistent 26
6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren 26
6.6 Verbindung mit AMTRON® 4Drivers App herstellen.... 27
6.7 RFID-Karten verwalten.... 28
6.8 Use cases.... 29
6.8.1 Downgrade 29
6.8.2 Externen Energiezähler anbinden.... 31
6.8.3 Blackoutschutz.... 34
6.8.4 Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ 34
6.8.5 Energiemanagementsystem 36
6.8.6 Anbindung an ein Backend-System...... 38
6.8.7 Lastmanagement im Ladepunktverbund.... 38
6.9 Produkt prüfen.... 39
6.10 Produkt schließen 40
6.12 Ladepunktkennzeichnung anbringen...... 41
7 Bedienung 42
7.1 AMTRON® 4Drivers App 42
7.2 Autorisieren 42
7.3 Fahrzeug laden.... 42
8 Instandhaltung...... 45
8.1 Wartung 45
8.1.1 Wartungsarbeiten 45
8.2 Reinigung 45
8.3 Firmware-Update 46
9 Störungsbehebung 47
9.1 Ersatzteile 47
9.2 Ladestecker manuell entriegeln 47
10 Außerbetriebnahme.... 49
10.1 Lagerung 49
10.2 Entsorgung.... 49
11 EU-Konformitätserklärung 50
1 Zu diesem Dokument
Die Ladestation wird im Folgenden „Produkt“ genannt. Dieses Dokument ist für folgende Produktvariante(n) gültig:
■ AMTRON® 4You 510 11
■ AMTRON® 4You 510 22
■ AMTRON® 4You 560 11
■ AMTRON® 4You 560 22
Firmware-Version des Produkts: 1.3
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Dieses Dokument enthält u.a. wichtige Hinweise zur Installation und zum ordnungsgemäßen Gebrauch des Produkts.
Copyright ©2025 MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG
1.1 Homepage
Deutschland: www.mennekes.de/emobility


Österreich: www.mennekes.at/emobility


Schweiz: www.mennekes.ch/emobility


1.2 Kontakt
Nutzen Sie für einen direkten Kontakt zu MENNEKES das Formular unter „Kontakt“ auf unserer Homepage.
„1.1 Homepage“ [▶ 2]
1.3 Warnhinweise
Warnung vor Personenschäden
GEFAHR
Der Warnhinweis kennzeichnet eine unmittelbare Gefahr, die zum Tod oder schweren Verletzungen führt.
! WARNING
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zum Tod oder schweren Verletzungen führen kann.
VORSICHT
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
Warnung vor Sachschäden
! ACHTUNG
Der Warnhinweis kennzeichnet eine Situation, die zu Sachschäden führen kann.
1.4 Verwendete Symbolik

Das Symbol kennzeichnet Tätigkeiten, die nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden dürfen.

Das Symbol kennzeichnet einen wichtigen Hinweis.

Das Symbol kennzeichnet eine zusätzliche, nützliche Information.
√ Das Symbol kennzeichnet eine Voraussetzung.
Das Symbol kennzeichnet eine Handlungs-aufforderung.
Das Symbol kennzeichnet ein Ergebnis.
■ Das Symbol kennzeichnet eine Aufzählung.
Das Symbol verweist auf ein anderes Dokument oder auf eine andere Textstelle in diesem Dokument.

2 Zu Ihrer Sicherheit
2.1 Zielgruppen
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol Elektrofachkraft gekennzeichnet.
„1.4 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Betreiber
Der Betreiber ist für die bestimmungsgemäße Verwendung und den sicheren Gebrauch des Produkts verantwortlich. Dazu gehört auch die Unterweisung von Personen, die das Produkt verwenden. Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass Tätigkeiten, die Fachkenntnisse erfordern, von einer entsprechenden Fachkraft ausgeführt werden.
Elektrofachkraft
Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Tätigkeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt ist für den Einsatz im privaten Bereich vorgesehen.
Das Produkt ist ausschließlich zum Aufladen von Elektro- und Hybridfahrzeugen, folgend „Fahrzeug“ genannt, vorgesehen.
Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851 für Fahrzeuge mit nicht-gasenden Batterien.
■ Steckvorrichtungen gemäß IEC 62196.
Fahrzeuge mit gasenden Batterien können nicht geladen werden.
Das Produkt ist ausschließlich für die ortsfeste Wandmontage oder Montage an einem Standsystem von MENNEKES im Innen- und Außenbereich vorgesehen.
In einigen Ländern gibt es die Vorschrift, dass ein mechanisches Schaltelement den Ladepunkt vom Netz trennt, falls ein Lastkontakt des Produkts verschweißt ist (welding detection). Die Vorschrift kann z. B. durch einen Arbeitsstromauslöser umgesetzt werden.
In einigen Ländern gibt es gesetzliche Vorschriften, die einen zusätzlichen Schutz gegen elektrischen Schlag fordern. Eine mögliche zusätzliche Schutzmaßnahme ist die Verwendung eines Shutters.
Das Produkt darf nur unter Berücksichtigung aller internationalen und nationalen Vorschriften betrieben werden. Zu beachten sind unter anderem folgende internationale Vorschriften bzw. die jeweilige nationale Umsetzung:
IEC 61851-1
IEC 62196-1
IEC 60364-7-722
IEC 61439-7
Das Produkt erfüllt die europäischen normativen Mindestanforderungen zur Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186, wenn der Aufkleber zur Ladepunktkennzeichnung an dem Produkt angebracht wurde. In Abhängigkeit vom Aufstellungsort (z. B. halböffentlicher Bereich) sowie von den nationalen Anforderungen des Verwenderlands müssen ggf. noch weitere Informationen ergänzt werden.
Dieses Dokument und alle zusätzlichen Dokumente zu diesem Produkt lesen, beachten, aufbewahren und ggf. an den nachfolgenden Betreiber weitergeben.
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung
Der Gebrauch des Produkts ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher. Jede andere Verwendung sowie Veränderungen an dem Produkt sind bestimmungswidrig und nicht zulässig.
Für alle Personen- und Sachschäden, die aufgrund bestimmungswidriger Verwendung entstehen, sind der Betreiber, die Elektrofachkraft oder der Anwender verantwortlich. MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für Folgen aus bestimmungswidriger Verwendung.
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise
Kenntnisse der Elektrotechnik
Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol „Elektrofachkraft“ gekennzeichnet
„1.4 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Werden Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, von elektrotechnischen Laien durchgeführt, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen.
▶ Symbol „Elektrofachkraft“ in diesem Dokument beachten.
Beschädigtes Produkt nicht verwenden
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
Schäden unverzüglich durch eine Elektrofachkraft beseitigen lassen.
▶ Produkt ggf. außer Betrieb nehmen lassen.
Wartung sachgemäß durchführen
Eine unsachgemäße Wartung kann die Betriebs- sicherheit des Produkts beeinträchtigen. Dadurch können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Wartung sachgemäß durchführen.
„8.1 Wartung“ [▶ 45]
Aufsichtspflicht beachten
Personen, die mögliche Gefahren nicht oder nur bedingt einschätzen können, und Tiere stellen eine Gefahr für sich und für andere dar.
▶ Gefährdete Personen, z. B. Kinder, vom Produkt fernhalten.
▶ Tiere vom Produkt fernhalten.
Ladekabel ordnungsgemäß verwenden
Durch einen unsachgemäßen Umgang mit dem Ladekabel können Gefahren wie elektrischer Schlag, Kurzschluss oder Brand entstehen.
Lasten und Stöße vermeiden.
Ladekabel nicht über scharfe Kanten ziehen.
▶ Ladekabel nicht verknoten und Knicke vermeiden.
Keine Adapter-Stecker oder Verlängerungskabel verwenden.
Ladekabel nicht unter Zugspannung setzen.
Ladekabel am Ladestecker greifen und aus der Ladesteckdose ziehen.
Nach Gebrauch des Ladekabels die Schutzkappe auf den Ladestecker stecken.
2.5 Sicherheitszeichen
An einigen Komponenten des Produkts sind Sicherheitzeichen angebracht, die vor Gefahren-situationen warnen. Werden die Sicherheitszeichen nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen und zum Tod kommen.
Sicherheits- zeichen
Bedeutung

Gefahr vor elektrischer Spannung.
▶ Vor Arbeiten am Produkt die Spannungsfreiheit sicherstellen.

Gefahr bei Nichtbeachtung der zugehörigen Dokumente.
▶ Vor Arbeiten am Produkt die zugehörigen Dokumente lesen.

▶ Sicherheitszeichen beachten.
▶ Sicherheitszeichen lesbar halten.
▶ Beschädigte oder unkenntlich gewordene Sicherheitszeichen austauschen.
Ist ein Austausch eines Bauteils, auf dem ein Sicherheitszeichen angebracht ist, notwendig, muss sichergestellt werden, dass das Sicherheitszeichen auch auf dem neuen Bauteil angebracht ist. Ggf. muss das Sicherheitszeichen nachträglich angebracht werden.
3 Produktbeschreibung
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale
Allgemein
■ Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851
■ Steckvorrichtung gemäß IEC 62196
■ Vorbereitet für ISO 15118
Max. Ladeleistung (AMTRON® 4You 500 11): 11 kW
Max. Ladeleistung (AMTRON® 4You 500 22): 22 kW
■ Anschluss: einphasig / dreiphasig
Max. Ladeleistung konfigurierbar durch Elektro-fachkraft
■ Von außen ablesbarer geeichter Energiezähler (MID konform nur für den dreiphasigen Netzanschluss) *
■ LED-Statusanzeige
■ Umschaltung der Lademodi über Taster an der Ladestation
Näherungssensor
■ Bodenbeleuchtung
■ Energiesparmodus für einen reduzierten Stand-by-Verbrauch
■ Austauschbares Front Cover
App
■ AMTRON® 4Drivers App für den Endkunden (kostenlos erhältlich)
■ Zur Autorisierung, Steuerung und Visualisierung von Ladevorgängen
■ Anzeige der geladenen Energiemenge und der Energiekosten
■ Datenexport aller Ladevorgänge im PDF- und CSV-Format
■ Verwaltung von Benutzern und RFID-Karten
■ AMTRON® 4Installers App für den Installateur (kostenlos erhältlich)
■ Zur einfachen Inbetriebnahme der Ladestation
Möglichkeiten zur Autorisierung
■ Autostart (ohne Autorisierung)
■ RFID (ISO / IEC 14443 A / B)
Kompatibel zu MIFARE classic und MIFARE DESFire
■ Über ein Backend-System
■ AMTRON® 4Drivers App
Möglichkeiten zur Vernetzung
■ Anbindung an ein Netzwerk über LAN / Ethernet (RJ45)
■ Anbindung an ein Netzwerk über WLAN
Möglichkeiten zur Anbindung an ein Backend-System
■ Über LAN / Ethernet (RJ45) und einen externen Router
■ Unterstützung des Kommunikationsprotokolls OCPP 1.6j
Möglichkeiten zum lokalen Lastmanagement
■ Reduzierung des Ladestroms über einen externen Schaltkontakt (Downgrade-Eingang)
■ Statisches Lastmanagement
■ Dynamisches Lastmanagement für bis zu 100 Ladepunkte
■ Reduzierung des Ladestroms bei ungleichmäßiger Phasenbelastung (Schieflastbegrenzung)
■ Ladung auf Basis von Solar-Energie durch einen vorgelagerten, externen Energiezähler
■ AMTRON® 4You 500 11: Einphasiges und dreiphasiges Laden für Ladeleistungen von 1,4 - 11 kW inkl. dynamischer Phasenumschaltung
■ AMTRON® 4You 500 22: Ladung mit Ladeleistungen von 4,2 - 22 kW
■ Lokaler Blackoutschutz durch die Anbindung eines externen Modbus TCP Energiezählers
Möglichkeiten zur Anbindung an ein externes Energiemanagementsystem (EMS)
Über Modbus TCP
Über EEBus
Über SEMP
■ Dynamische Steuerung des Ladestroms über ein OCPP-System (Smart Charging)
Integrierte Schutzeinrichtungen
■ Fehlerstromschutzschalter muss vorgelagert installiert werden
■ Leitungsschutzschalter muss vorgelagert installiert werden
■ DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955
■ Optional nachrüstbarer Überspannungsschutz Typ 2
■ Schaltausgang für die Ansteuerung eines externen Arbeitsstromauslösers, um im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt, welding detection) den Ladepunkt vom Netz zu trennen
* optional
| 4You 510 | 4You 560 | |
| Energiezähler - x |
3.2 Typenschild
Auf dem Typenschild befinden sich alle wichtigen Produktdaten.
Typenschild an Ihrem Produkt beachten. Das Typenschild befindet sich auf der linken Seite am Gehäuseunterteil.

text_image
MENNEKES Typ.SN: xxxxxxxx.xxxxxxx xxxxxx In_A: xx A U_n: xx V ~ f_n: xx Hz IEC xx IPxx xP + N + + xxxxx D-57399 Kirchhundem Aloys-Mennekes-Str. 1Abb. 1: Produkt-Typenschild (Muster)
1 Hersteller
2 Typnummer.Seriennummer
3 Typbezeichnung
4 Nennstrom
5 Nennspannung
6 Nennfrequenz
7 Standard
8 Barcode
9 Schutzart
10 Polzahl
11 Verwendung
3.3 Lieferumfang
Produkt
■ Kurzanleitung für den Bediener
■ Kurzanleitung für die Elektrofachkraft
■ Front Cover * und Werkzeug zum Lösen des Front Covers
5 x RFID-Karten (4 x Benutzer und 1 x Master; im Auslieferungszustand sind die RFID-Karten bereits in der lokalen Whitelist angelernt)
■ Beutel mit Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel, Verschlussstopfen), Membraneinführungen, Steckverbinder, Kabelbinder und Abstandshalter (nur bei Produkten mit Ladesteckdose)
■ Aufkleber mit Ladepunktkennzeichnung EN 17186
■ Zusätzliche Dokumente:
■ Bohrschablone (auf Kartoneinsatz gedruckt und perforiert)
■ Stromlaufplan
■ Prüfzertifikat
* Einige kundenspezifische Produkte werden ohne Front Cover ausgeliefert. In diesem Fall muss das Front Cover eigenständig bei MENNEKES erworben werden. Das Front Cover ist in verschiedenen Farben bei MENNEKES erhältlich.
3.4 Produktaufbau
Außenansicht

Abb. 2: Außenansicht (Beispiel)
1 Gehäuseoberteil mit Front Cover
2 LED-Statusanzeige
3 Taster
„Solarladen“
„Schnellladen“
■ „Benutzerdefiniertes Laden“
4 RFID-Kartenleser
5 Gehäuseunterteil
6 Energiezähler *
* Nur gültig für die Produktvarianten AMTRON® 4You 560.
Innenansicht

Abb. 3: Innenansicht (Beispiel)
1 RJ45-Anschlusseinheit
2 Kabeleinführungen *
3 Klemmen (3, 4) zum Anschluss eines externen Schaltkontakts (Downgrade-Eingang)
4 MCU (MENNEKES Control Unit, Steuergerät)
5 Klemmen zum Anschluss eines externen Arbeitsstromauslösers
6 Anschlussklemmen für Spannungsversorgung
7 Energiezähler **
* Weitere Kabeleinführungen sind auf der Oberseite und der Unterseite angebracht.
** Nur gültig für die Produktvarianten AMTRON® 4You 560.
3.5 Lademodi
| Lademodus Taster | |
| „Solarladen“ |
| Lademodus Taster | |
| „Schnellladen“ | ![]() |
| „Benutzerdefiniertes Laden“ | ![]() |
Lademodus „Solarladen“
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Es wird ausschließlich mit Solar-Energie geladen. Die Ladung startet, wenn ausreichend überschüssige Energie zur Verfügung steht, um das Fahrzeug mit 6 A pro Phase zu laden.
Lademodus „Schnellladen“
Die Ladung erfolgt mit maximaler Leistung.
Lademodus „Benutzerdefiniertes Laden“
Dieser Lademodus kann individuell gestaltet werden. In der AMTRON® 4Drivers App können Ladeszenen definiert werden. Die ausgewählte Ladeszene wird beim Betätigen des Tasters „Benutzerdefiniertes Laden“ durchgeführt (z. B. „Solarunterstütztes Laden“, Ladevorgang startet in einem definierten Zeitintervall oder mit einer definierten Energiemenge).
Beispiel „Solarunterstütztes Laden“: Unabhängig davon, wie viel Energie die Photovoltaik-Anlage aktuell einspeist, wird dem Fahrzeug immer die minimale Ladeleistung zur Verfügung gestellt (ggf. durch Netzleistung). Wenn mehr überschüssige Energie von der Photovoltaik-Anlage eingespeist wird, wird diese dem Fahrzeug ebenfalls zur Verfügung gestellt. Die minimale Ladeleistung ist in der AMTRON® 4 installers App oder in der Web-Oberfläche einstellbar (Elektrofachkraft erforderlich).

Detaillierte Informationen für die Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ finden Sie im Kapitel:
„6.8.4 Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden““ [ 34]
3.6 LED-Statusanzeige
Die LED-Statusanzeige zeigt den Betriebszustand (Standby, Ladung, Störung) des Produkts an.
Standby
| Verhalten der LED (Standard-Farbeinstellung) | Bedeutung |
| LED leuchtet blau. | Das Produkt ist betriebsbereit. Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. |
| LED blinkt blau. | Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Die Autorisierung ist erfolgt (Gültigkeitsdauer ist konfigurierbar). |
| LED blinkt blau. | Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Die Autorisierung ist nicht erfolgt. |
| Verhalten der LED (Standard-Farbeinstellung) | Bedeutung |
LED pulsiert blau. | Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Die Autorisierung ist erfolgt.Der Ladevorgang pausiert. Mögliche Gründe sind z. B.:■ Es ist nicht ausreichend Energie für das Laden in den Lademodi „Solarladen“ oder „Benutzerdefiniertes Laden“ vorhanden.■ Der Blackoutschutz hat vorübergehend ausgelöst.■ Der Grenzwert für Schieflast wurde vorübergehend überschritten.■ Der Ladestrom des Downgrade-Eingangs ist auf 0 A konfiguriert und aktiv.■ Ein Befehl vom Energie-managementsystem (Stromvorgabe 0 A) wurde empfangen. |
LED pulsiert blau. | Das Produkt ist betriebsbereit. Die Ladestation ist durch ein angebundenes Backend-System für definierte RFID-Karten reserviert. |
Im Betriebszustand „Standby“ ist die Farbe Blau voreingestellt (Standard-Farbeinstellung). Die Farbe kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche in die Farbe Grün geändert werden.
Energiesparmodus für einen reduzierten Standby-Verbrauch:
Im Betriebszustand „Standby“ kann das Produkt in den Energiesparmodus wechseln. Im Energiespar-
modus leuchtet die LED-Statusanzeige nicht. Der Energiesparmodus wird durch die Erkennung einer Anwesenheit oder durch eine Interaktion mit dem Produkt beendet (z. B. Einstecken des Ladekabels, Autorisierung). Der Energiesparmodus kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche konfiguriert werden und ist im Auslieferungszustand aktiviert.
Ladung
| Verhalten der LED (Standard-Farbeinstellung) | Bedeutung |
![]() | Das Fahrzeug wird geladen. |
| LED leuchtet grün. | |
![]() | Es sind alle Voraussetzungen für das Laden eines Fahrzeugs erfüllt. Der Ladevorgang pausiert aufgrund einer Fahrzeugrückmeldung oder wurde vom Fahrzeug beendet. |
| LED pulsiert grün. |
| Verhalten der LED (Standard-Farbeinstellung) | Bedeutung |
![]() | ■ Die Betriebstemperatur des Produkts ist zu hoch:■ Das Fahrzeug wird mit reduzierter Ladeleistung geladen.■ Der Ladevorgang pausiert vorübergehend. |
| LED blinkt grün. | ■ Die Kommunikation zum angebundenen Energie-managementsystem oder Energiezähler wurde unterbrochen. Das Fahrzeug wird mit dem konfigurierten Fallback-Strom (≥ 6 A) geladen. |
Im Betriebszustand „Ladung“ ist die Farbe Grün voreingestellt (Standard-Farbeinstellung). Die Farbe kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche in die Farbe Blau geändert werden.
Störung
| Verhalten der LED | Bedeutung |
![]() | Es liegt eine Störung vor, die einen Ladevorgang des Fahrzeugs verhindert. Die Störung kann ausschließlich von einer Elektrofachkraft behoben werden.Die Ladestation wurde durch ein Backend-System deaktiviert. |
| LED leuchtet rot. | |
| LED blinkt rot. | Es liegt eine Störung vor, die einen Ladevorgang des Fahrzeugs verhindert (z. B. Fehler beim Ladevorgang). |
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Störungsbehebung.
3.7 Ladeanschlüsse
Die Produktvarianten gibt es mit folgenden Ladeanschlüssen:
Fest angeschlossenes Ladekabel mit Ladekupplung Typ 2

Hiermit können alle Fahrzeuge mit einem Ladestecker Typ 2 geladen werden. Es ist kein separates Ladekabel notwendig.
Ladesteckdose Typ 2 mit Shutter zur Verwendung separater Ladekabel

Der Shutter bietet zusätzlichen Schutz gegen elektrischen Schlag und ist in einigen Ländern gesetzlich vorgeschrieben.
„2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung“ [▶ 4]
Hiermit können alle Fahrzeuge mit einem Ladestecker Typ 2 oder Typ 1 geladen werden (abhängig vom verwendeten Ladekabel).
Alle Ladekabel von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Portfolio“ > „Ladekabel“.
„1.1 Homepage“ [▶ 2]
4 Technische Daten
| AMTRON® 4You 500 11 AMTRON® | 4You 500 22 | ||
| Max. Ladeleistung [kW] 11 22 | |||
| Nennstrom I_nA [A] 16 32 | |||
| Bemessungsstrom eines Lade-punkts Mode 3 I_nc [A] | 16 32 | ||
| Max. Vorsicherung [A] 16 32 | |||
| Bedingter Bemessungskurz-schlussstrom I_cc [kA] | 1,1 1,8 | ||
| AMTRON® 4You 500 11, AMTRON® 4You 500 22 | |||
| Anschluss einphasig / dreiphasig | |||
| Nennspannung U_N [V] AC ±10 % 230 / 400 | |||
| Nennfrequenz f_N [Hz] 50 | |||
| Bemessungsisolationsspannung U_i [V] 500 | |||
| Bemessungsstoßspannungsfestigkeit U_imp [kV] 4 | |||
| Bemessungsbelastungsfaktor RDF 1 | |||
| System nach Art der Erdverbindung TN / TT (IT unter bestimmten Voraussetzun-gen) | |||
| EMV-Einteilung A+B | |||
| Schutzklasse I | |||
| Schutzart IP 54 | |||
| Überspannungskategorie | III | ||
| Schlagfestigkeit | IK10 | ||
| Verschmutzungsgrad | 3 | ||
| Aufstellung | Freiluft oder Innenraum | ||
| Ortsfest / Ortsveränderlich | Ortsfest | ||
| Verwendung (gemäß IEC 61439-7) | AEVCS | ||
| Äußere Bauform | Wandmontage | ||
| Maße H x B x T [mm] | Produkt mit Ladekabel: 402 x 226 x 168;Produkt mit Ladesteckdose: 402 x 226 x 198 | ||
| Gewicht [kg] | Produkt mit Ladekabel: 4,9 - 6,9; Produkt mitLadesteckdose: 3,4 - 3,9 | ||
| Standard | IEC 61851, IEC 61439-7 | ||
Die konkreten Normenstände, nach denen das Produkt geprüft wurde, finden Sie in der Konformitätserklärung des Produkts. Die Konformitätserklärung finden Sie auf unserer Homepage im Download-Bereich des ausgewählten Produkts.
Dieses Produkt enthält eine Lichtquelle der Energieeffizienzklasse D.
| Klemmleiste Versorgungsleitung | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 5 | |||
| Leiterwerkstoff Kupfer | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 1,5 10 | |||
| flexibel - - | |||
| mit Aderendhülse 1,5 6 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] - - | |||
| Anschlussklemmen Downgrade-Eingang | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Ausführung des externen Schaltkontakts Potentialfrei (NC oder NO) | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,2 4 | |||
| flexibel 0,2 2,5 | |||
| mit Aderendhülsen 0,25 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,5 0,5 | |||
| Anschlussklemmen Schaltausgang für Arbeitsstromauslöser | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Max. Schaltspannung [V] AC 230 | |||
| Max. Schaltspannung [V] DC 24 | |||
| Max. Schaltstrom [A] 1 | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,2 4 | |||
| flexibel 0,2 2,5 | |||
| mit Aderendhülsen 0,25 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,5 0,5 | |||
| Funknetz | Frequenzband [MHz] | Max. magnetische Feldstärke (Quasi-Peak) [dBμA/m] | |
| RFID (ISO / IEC 14443 A / B) | 13,56 | -16 | |
| Funknetz | Max. Sendeleistung [dBm] | ||
| WLAN 2,4 GHz | 19,75 | ||
5 Installation
5.1 Standort auswählen
Voraussetzung(en):
√ Technische Daten und Netzdaten stimmen überein.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
√ Zulässige Umgebungsbedingungen werden eingehalten.
√ Produkt und Ladestellplatz befinden sich, in Abhängigkeit von der Länge des verwendeten Ladekabels, in ausreichender Nähe zueinander.
√ Folgende Mindestabstände zu anderen Objekten (z. B. Wände) werden eingehalten:
■ Abstand nach links und rechts: 300 mm
■ Abstand nach oben: 300 mm
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen
GEFAHR
Explosions- und Brandgefahr
Wird das Produkt in explosionsgefährdeten Bereichen (EX-Bereich) betrieben, können sich explosive Stoffe durch Funkenbildung von Bauteilen des Produkts entzünden. Es besteht Explosions- und Brandgefahr.
Produkt nicht in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Gastankstellen) verwenden.
! ACHTUNG
Sachschaden durch ungeeignete Umgebungsbedingungen
Ungeeignete Umgebungsbedingungen können das Produkt beschädigen.
▶ Produkt vor direktem Wasserstrahl schützen.
▶ Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
▶ Auf ausreichende Belüftung des Produkts achten. Mindestabstände einhalten.
▶ Produkt von Hitzequellen fernhalten.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden.
| Zulässige Umgebungsbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Umgebungstemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
5.2 Vorarbeiten am Standort
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
GEFAHR
Brandgefahr durch Überlastung
Bei ungeeigneter Auslegung der vorgelagerten Elektroinstallation (z. B. Versorgungsleitung) besteht Brandgefahr.
Vorgelagerte Elektroinstallation entsprechend der geltenden normativen Anforderungen, der technischen Daten des Produkts und der Konfiguration des Produkts auslegen.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
i
Bei der Auslegung der Versorgungsleitung (Querschnitt und Leitungstyp) u. A. die folgenden örtlichen Gegebenheiten beachten:
Verlegeart
■ Leitungslänge
■ Häufung von Leitungen
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung an den gewünschten Standort verlegen.
Möglichkeiten der Montage
An einer Wand
■ An dem Standfuß von MENNEKES
Wandmontage:
Die Position der Versorgungsleitung muss anhand der mitgelieferten Bohrschablone oder anhand der Abbildung „Bohrmaße [mm]“ vorgesehen werden.
„5.6 Produkt an der Wand montieren“ [▶ 19]
Montage an einem Standfuß:
Dieser ist bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.
Siehe Installationsanleitung vom Standfuß
5.2.2 Schutzeinrichtungen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die folgenden Bedingungen müssen bei der Installation der Schutzeinrichtungen in der vorgelagerten Elektroinstallation erfüllt werden:
Fehlerstromschutzschalter

■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Im Produkt ist ein Differenzstromsensor zur DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955 integriert.
Das Produkt muss mit einem Fehlerstromschutzschalter geschützt werden. Der Fehlerstromschutzschalter muss mindestens vom Typ A sein.
Es dürfen keine weiteren Stromkreise an dem Fehlerstromschutzschalter angeschlossen werden.
Sicherung der Versorgungsleitung (z. B. Leitungsschutzschalter, NH-Sicherung)
i
■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Die Sicherung für die Versorgungsleitung muss u. a. unter Beachtung des Typenschilds, der gewünschten Ladeleistung und der Versorgungsleitung (Leitungs-länge, Querschnitt, Anzahl der Außenleiter, Selektivität) zum Produkt ausgelegt werden.
Für AMTRON® 4You 500 11 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 16 A betragen (mit C-Charakteristik).
Für AMTRON® 4You 500 22 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 32 A betragen (mit C-Charakteristik).
Arbeitsstromauslöser
Prüfen, ob ein Arbeitsstromauslöser in dem Verwenderland gesetzlich vorgeschrieben ist.
„2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung“ [▶ 4]
i
■ Der Arbeitsstromauslöser muss neben dem Leitungsschutzschalter positioniert sein.
Der Arbeitsstromauslöser und der Leitungsschutzschalter müssen kompatibel zueinander sein.
5.3 Produkt transportieren

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäßen Transport
Kollisionen und Stöße können das Produkt beschädigen.
▶ Kollisionen und Stöße vermeiden.
Produkt bis zum Aufstellort eingepackt transportieren.
▶ Eine weiche Unterlage zum Abstellen des Produkts verwenden.
5.4 Front Cover lösen
Im Auslieferungszustand ist das Front Cover nicht aufgesteckt.

ACHTUNG
Sachschaden durch falsche Handhabung
Das Front Cover kann brechen, wenn es nicht wie folgend beschrieben gelöst wird. Das Front Cover ist dann unbrauchbar und muss ersetzt werden.
▶ Ausschließlich das im Lieferumfang enthaltene Werkzeug zum Lösen verwenden.
Beim Lösen die Handlungsschritte der folgenden Abbildungen genau einhalten.

Front Cover mithilfe des Werkzeugs (im Lieferumfang enthalten) lösen.
5.5 Produkt öffnen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Abb. 6: Produkt öffnen (Beispiel)
Im Auslieferungszustand ist das Gehäuseoberteil nicht verschraubt. Die Schrauben sind im Lieferumfang enthalten.
▶ Ggf. Front Cover lösen.
„5.4 Front Cover lösen“ [▶ 18]
▶ Schrauben ggf. lösen.
▶ Gehäuseoberteil nach unten klappen.
5.6 Produkt an der Wand montieren
5.6.1 Bohrlöcher erstellen

ACHTUNG
Sachschaden durch unebene Oberfläche
Durch die Montage an einer unebenen Oberfläche kann sich das Gehäuse verziehen, sodass die Schutzart nicht mehr gewährleistet ist. Es kann zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
Produkt nur an einer ebenen Oberfläche montieren.
▶ Unebene Oberflächen ggf. mit geeigneten Maßnahmen ausgleichen.

MENNEKES empfiehlt die Montage in einer ergonomisch sinnvollen Höhe in Abhängigkeit von der Körpergröße.

ACHTUNG
Sachschaden durch Bohrstaub
Wenn Bohrstaub in das Produkt gelangt, kann es zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
▶ Darauf achten, dass kein Bohrstaub in das Produkt gelangt.
Das Produkt nicht als Bohrschablone verwenden und nicht durch das Produkt bohren.
Produktvarianten mit Ladekabel

text_image
110 136,8 278 110Abb. 7: Bohrmaße [mm]
Produktvarianten mit Ladesteckdose

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110 136,8 278 110Abb. 8: Bohrmaße [mm]
▶ Perforierte Bohrschablone aus dem Karton lösen.
Bohrlöcher anhand der Bohrschablone waage-recht ausrichten, anzeichnen und erstellen (Ø 6 mm).
Gewünschte Kabeleinführung vorbereiten.
„5.6.2 Kabeleinführung vorbereiten“ [▶ 20]
▶ Produkt montieren.
„5.6.3 Produkt montieren“ [▶ 20]
5.6.2 Kabeleinführung vorbereiten
Es gibt folgende Möglichkeiten zur Kabel-einführung:
■ Produktvarianten mit Ladekabel
■ Oberseite (2 x M20, 1 x M32)
■ Unterseite (2 x M16, 2 x M20, 1 x M32)
■ Rückseite (2 x M16, 2 x M20, 1 x M32)
■ Produktvarianten mit Ladesteckdose
■ Oberseite (2 x M20, 1 x M32)
■ Unterseite (2 x M16, 2 x M20, 1 x M32)
■ Rückseite (1 x M16, 1 x M20, 1 x M32)
Benötigte Kabeleinführung an der Sollbruchstelle mit geeignetem Werkzeug herausbrechen.
▶ Passende Membraneinführung (im Lieferumfang enthalten) in die jeweilige Kabeleinführung stecken.
| Kabel-einführung | Durch-messer | Passende Membran-einführung |
| Oberseite und Unter-seite | M16 oder M20 | Membraneinführung mit Zu-gentlastung.Dichtbereiche:■ M16: 4,5 - 10 mm■ M20: 6 - 13 mm |
| Oberseite und Unter-seite | M32 Kabelverschraubung und Gegenmutter■ Anzugsdrehmoment Ka-belverschraubung: 7 Nm■ Anzugsdrehmoment Ge-genmutter: 7,5 Nm■ Dichtbereich: 13 - 21 mm | |
| Kabel-einführung | Durch-messer | Passende Membran-einführung |
| Rückseite | M16,M20oderM32 | Membraneinführung ohne Zugentlastung.Dichtbereiche:■ M16: 1 - 9 mm■ M20: 1 - 15 mm■ M32: 1 - 25 mm |
5.6.3 Produkt montieren

Das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel) ist ausschließlich für eine Montage auf Beton-, Ziegel- und Holzwänden geeignet.
Produktvarianten mit Ladekabel
▶ Geeignetes Befestigungsmaterial wählen.
▶ Die beiden oberen Schrauben bis auf 10 mm in der Wand befestigen.
▶ Produkt in die Schrauben einhängen.
Produkt mit den beiden unteren Schrauben an der Wand befestigen. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.
Die beiden oberen Schrauben festdrehen. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.
Produkt auf waagerechte und sichere Befestigung prüfen.
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung durch jeweils eine Kabeleinführung in das Produkt einführen.
Produktvarianten mit Ladesteckdose
▶ Geeignetes Befestigungsmaterial wählen.
▶ Die beiden oberen Schrauben bis auf 20 mm in der Wand befestigen.
Bei Bedarf die Abstandshalter (im Lieferumfang enthalten) auf die Befestigungslöcher an der Rückseite des Produkts aufstecken. Die Ab-
standshalter erhöhen den Abstand zur Wand und vereinfachen das Einstecken des Lade-kabels.
▶ Produkt in die Schrauben einhängen.
Produkt mit den beiden unteren Schrauben an der Wand befestigen. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.
▶ Die beiden oberen Schrauben festdrehen. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.
Produkt auf waagerechte und sichere Befestigung prüfen.
Versorgungsleitung und ggf. Steuer- / Datenleitung durch jeweils eine Kabeleinführung in das Produkt einführen.

Innerhalb des Produkts werden ca. 30 cm Versorgungsleitung benötigt.
Verschlussstopfen

Abb. 9: Verschlussstopfen (Beispiel)
Befestigungsschrauben mit den 4 Verschlussstopfen (1) (im Lieferumfang enthalten) abdecken.

ACHTUNG
Sachschaden durch fehlende Verschlussstopfen
Werden die Befestigungsschrauben nicht oder nur unzureichend mit den Verschlussstopfen abgedeckt, sind die angegebene Schutzklasse und
Schutzart nicht mehr gewährleistet. Es kann zu Folgeschäden an den Elektronikkomponenten kommen.
Befestigungsschrauben mit den Verschlusstopfen abdecken.
5.7 Elektrischer Anschluss

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
5.7.1 Netzformen
Das Produkt darf in einem TN / TT Netz angeschlossen werden.
Das Produkt darf nur unter folgenden Voraussetzungen in einem IT Netz angeschlossen werden:
√ Der Anschluss in einem 230 / 400 V IT Netz ist nicht erlaubt.
√ Der Anschluss in einem IT Netz mit 230 V Außenleiterspannung über einen Fehlerstromschutzschalter ist unter der Voraussetzung zulässig, dass im Fall des ersten Fehlers die maximale Berührungsspannung 50 V AC nicht übersteigt.
5.7.2 Spannungsversorgung

Abb. 10: Anschluss Spannungsversorgung (Beispiel)
▶ Versorgungsleitung abmanteln.
Adern 12 mm abisolieren.

Beim Verlegen der Versorgungsleitung den zulässigen Biegeradius einhalten.
Einphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Farbgebung an den Klemmen L1 (braun), N (blau) und PE (gelb-grün) anschließen.
▶ Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
▶ Adern auf feste Kontaktierung prüfen.
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
Dreiphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Farbgebung an den Klemmen L1 (braun), L2 (schwarz), L3 (grau), N (blau) und PE (gelb-grün) anschließen. Es ist ein Rechtsdrehfeld erforderlich.
▶ Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
Adern auf feste Kontaktierung prüfen.
Anschluss der Spannungsversorgung in den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“

MENNEKES empfiehlt die Phase L1 der Ladestation auf die gleiche Phase eines einphasig einspeisenden Wechselrichters zu legen. Dadurch kann eine Schieflast vermieden werden.
5.7.3 Arbeitsstromauslöser
Voraussetzung(en):
√ Der Arbeitsstromauslöser ist in der vorgelager- ten Elektroinstallation installiert.
„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 17]

Abb. 11: Anschluss Arbeitsstromauslöser

flowchart
graph LR
A["XG3"] --> B["3"]
A --> C["1"]
D["Arbeitsstromauslöser"] --> E["AC/DC"]
Abb. 12: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Arbeitsstromauslösers
▶ Leitung abmanteln.
Adern 7 mm abisolieren.
Adern an den Steckverbinder (im Lieferumfang enthalten) anschließen.
▶ Steckverbinder in XG3 einstecken.
| Klemme(XG3) | Anschluss |
3 Arbeitsstromauslöser
1 Spannungsversorgung
■ Max. 230 V AC oder max.
24 V DC
Max. 1 A
Anschlussdaten des Schaltausgangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
▶ Leitung entsprechend der obigen Abbildung verlegen und mit Kabelbindern (im Lieferumfang enthalten) an den markierten Bauteilen sichern.

Im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt) wird der Arbeitsstromauslöser angesteuert und das Produkt ist vom Netz getrennt.
5.8 Überspannungsschutzeinrichtung

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Das Produkt darf nur unter Berücksichtigung aller internationalen und nationalen Vorschriften zum Schutz von elektrischen Anlagen vor Überspannungen betrieben werden. Zu beachten sind unter anderem folgende internationale Vorschriften bzw. die jeweilige nationale Umsetzung:
IEC 62305-1 bis -4
in Deutschland: DIN VDE 0100-443
in Deutschland: DIN VDE 0100-534
Das Produkt kann mit einem Überspannungsschutz Typ 2 (als Zubehör erhältlich) ausgestattet werden.
Siehe Anleitung vom Überspannungsschutz.
6 Inbetriebnahme
6.1 Produkt einschalten

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Voraussetzung(en):
√ Produkt ist korrekt installiert.
√ Produkt ist nicht beschädigt.
√ Die notwendigen Schutzeinrichtungen sind unter Beachtung der jeweiligen nationalen Vorschriften in der vorgelagerten Elektroinstallation installiert.
„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 17]
√ Produkt wurde nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) bei der ersten Inbetriebnahme geprüft.
„6.9 Produkt prüfen“ [▶ 39]
▶ Spannungsversorgung einschalten und prüfen.
6.2 Spannungsversorgung prüfen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Möglichkeiten:
■ Spannungsversorgung mithilfe geeigneter Messgeräte prüfen.
Das Produkt misst die Spannungswerte der 3 Phasen (L1, L2, L3). Diese können in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche im Menü „Status“ abgelesen werden. Bei aktivierter Unter- / bzw. Überspannungsüberwachung, wird eine Störungsmeldung ausgegeben, wenn die eingestellten Schwellenwerte unter- / bzw. überschritten wurden.
Beispiel für einen fehlerhaften Anschluss an der Spannungsversorgung:
Das Produkt ist im Linksdrehfeld angeschlossen. Es ist ein Rechtsdrehfeld erforderlich.
6.3 Netzwerkverbindung zur Erstinbetriebnahme herstellen
Zur Inbetriebnahme ist ein Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop) sowie eine Netzwerkverbindung zum Produkt erforderlich.
Das Produkt stellt einen Access Point bereit, mit dem sich ein Endgerät via WLAN mit dem Produkt verbinden kann. Auf dem Beileger mit den Zugangsinformationen stehen die erforderlichen Daten zum Verbinden mit dem Access Point.
Den Access Point am Produkt aktivieren, indem die Taster „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ gleichzeitig für mindestens 2 Sekunden gedrückt werden.
→ Bei erfolgreicher Aktivierung blinkt die LED-Statusanzeige einmal grün und ein Piepton wird ausgegeben.

Abb. 13: Access Point aktivieren (Beispiel)
▶ WLAN am Endgerät aktivieren.
▶ Durch Scannen des QR-Codes auf dem Beileger mit den Zugangsinformationen das Endgerät mit dem Access Point verbinden.
▶ Alternativ können Endgerät und Produkt auch über die WLAN-Suche des Endgeräts verbunden werden. Der Name des Access Points setzt sich folgendermaßen zusammen: „AMTRON<Ar-
tikelnummer.Seriennummer>“. Die Zugangsdaten müssen manuell eingegeben werden (siehe Beileger mit den Zugangsinformationen).
Alternative Möglichkeiten
Falls die Netzwerkanbindung über den Access Point nicht möglich sein sollte, gibt es folgende alternative Möglichkeiten:
■ Über das lokale Netzwerk
„6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren“ [▶ 26]
■ Über eine Ethernet-Direktverbindung

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Der erforderliche Ethernet-Anschluss (1) auf dem Steuergerät ist im Auslieferungszustand bereits belegt. Das interne Ethernet-Kabel muss zuvor ausgesteckt werden.

Abb. 14: Ethernet-Anschluss
▶ Internes Ethernet-Kabel ausstecken.
▶ Endgerät und Produkt über ein Ethernet-Kabel miteinander verbinden.
▶ Folgende Netzwerkeinstellungen am Endgerät anpassen:
■ IPv4-Adresse: 192.168.150.21
■ IPv4-Subnetzmaske: 255.255.255.0
■ Standard-Gateway: 192.168.150.1
Nach der Erstinbetriebnahme das interne Ethernet-Kabel wieder einstecken.
6.4 Verbindung mit AMTRON® 4Installers App zur Konfiguration herstellen
Für die Konfiguration des Produkts kann die AMTRON® 4Installers App genutzt werden. Die App kann im Apple App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.
Apple App Store:

https://mennek.es/s/amtron-4installers-app-ios
Google Play Store:

https://mennek.es/s/amtron-4installers-app-android
Voraussetzung:
√ Endgerät und Produkt befinden sich im selben Netzwerk.
„6.3 Netzwerkverbindung zur Erstinbetriebnahme herstellen“ [▶ 24]
▶ App herunterladen und öffnen.
Netzwerk-Scan in der App durchführen, um das Produkt im Netzwerk zu finden.
▶ Produkt auswählen.
Alternative Möglichkeit
Falls die Nutzung der App nicht gewünscht ist, kann das Produkt alternativ über die Web-Oberfläche konfiguriert werden.
Voraussetzung:
√ Endgerät und Produkt befinden sich im selben Netzwerk.
„6.3 Netzwerkverbindung zur Erstinbetriebnahme herstellen“ [▶ 24]
Aktuellen Internet-Browser öffnen.
Unter http://IP-Adresse ist die Web-Oberfläche erreichbar.
i
Ist das Endgerät über den Access Point mit dem Produkt verbunden, lautet die IP-Adresse des Produkts: 192.168.170.10
Ist das Endgerät über die Ethernet-Direktverbindung mit dem Produkt verbunden, lautet die IP-Adresse des Produkts: 192.168.150.10
Ist das Endgerät im lokalen Netzwerk integriert, wird die IP-Adresse dynamisch vergeben. Die IP-Adresse kann z. B. über den Router oder durch einen Netzwerk-Scan ausgelesen werden.
Beispiel:
■ IP-Adresse des Produkts: 192.168.150.52
■ Die Web-Oberfläche ist erreichbar unter: http://192.168.150.52
6.4.1 Benutzerrollen
Es gibt 3 Benutzerrollen für die Konfiguration, die mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet sind:
„Installer“
■ Die Konfiguration in dieser Benutzerrolle darf ausschließlich von einer Elektro-fachkraft durchgeführt werden. Es können Einstellungen vorgenommen werden, die Fachkenntnisse erfordern und die bei ungeeigneter Konfiguration zu Gefahren mit Strom führen können.
■ Diese Benutzerrolle hat die Berechtigung alle konfigurierbaren Parameter zu editieren.
„Owner“
■ Diese Benutzerrolle ist für den Betreiber der Ladestation vorgesehen.
■ Die Einstellungsmöglichkeiten sind eingeschränkt (z. B. Lastmanagement, Netzwerkanbindung, Backend-System, LED-Farbschema, Anwesenheitserkennung).
„User“
■ Diese Benutzerrolle ist für den Endnutzer der Ladestation vorgesehen.
Es können keine Einstellungen vorgenommen werden.
Die Passwörter für die Benutzerrollen werden bei der Erstinbetriebnahme vergeben und können bei Bedarf auf den Aufklebern notiert werden. Die Aufkleber befinden sich im Beileger mit den Zugangsinformationen und können im Anschluss in die beigelegte Kurzanleitung geklebt werden.
6.4.2 Einrichtungsassistent
Der Einrichtungsassistent unterstützt bei der Basiskonfiguration des Produkts (z. B. max. Ladestrom einstellen).
Der Einrichtungsassistent kann nur gestartet werden, wenn der Anwender mit der Benutzerrolle „Installer" angemeldet ist. Die im Einrichtungsassistenten getroffenen Einstellungen können jederzeit angepasst werden.
6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die Integration in ein lokales Netzwerk bietet z. B. folgende Möglichkeiten:
■ Anbindung an einen Energiezähler, der sich im gleichen Netzwerk befindet (Modbus TCP).
■ Anbindung an ein Energiemanagementsystem, das sich im gleichen Netzwerk befindet (Modbus TCP, EEBus oder SEMP).
■ Eine Konfiguration über die AMTRON® 4Installers App oder die Web-Oberfläche kann jederzeit durchgeführt werden.
Bedienung des Produkts über die AMTRON® 4Drivers App.
Die Integration kann per Ethernet oder per WLAN erfolgen. Im Auslieferungszustand ist das Produkt als DHCP-Client konfiguriert und bekommt die IP-Adresse dynamisch vom Router zugewiesen.
Ethernet
Soll das Produkt via Ethernet in ein Netzwerk integriert werden, ist es erforderlich das Produkt und den Router mit einer Datenleitung (max. 100 m lang) zu verbinden (Stern-Topologie). Eine serielle Schaltung der Datenleitung (Durchschleifen) ist nicht möglich. Für den Anschluss im Produkt ist eine RJ45-Anschlusseinheit vormontiert. Die RJ45-Anschlusseinheit besteht aus einer RJ45-Buchse und einem Hutschienenadapter.
Die RJ45-Anschlusseinheit ist für folgende Datenleitungen geeignet:
Cat. 6A
Starre oder flexible Adern mit einem Klemmbereich von 22 - 26 AWG
■ Durchmesser des Mantels: 6 - 8,5 mm

Abb. 15: Datenleitung anschließen (Beispiel)
▶ Datenleitung (1) in das Produkt einführen.
▶ Internes Ethernet-Kabel (3) ausstecken.
RJ45-Anschlusseinheit (2) von der Hutschiene demontieren und öffnen.
▶ Datenleitung an eine RJ45-Buchse anschließen.
Siehe Anleitung der RJ45-Buchse.
RJ45-Buchse in den Hutschienenadapter einsetzen und verrasten.
Hutschienenadapter auf die Hutschiene setzen.
▶ Internes Ethernet-Kabel (3) wieder einstecken.
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
WLAN
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.6 Verbindung mit AMTRON® 4Drivers App herstellen
Mit der AMTRON® 4Drivers App kann der Endkunde das Produkt komfortabel verwalten und z. B. La-devorgänge autorisieren.
Die App kann im Apple App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden. Auf dem Beileger mit den Zugangsinformationen stehen die Zugangsdaten für die App.
Apple App Store:

https://mennek.es/s/amtron-4drivers-app-ios
Google Play Store:

https://mennek.es/s/amtron-4drivers-app-android
Voraussetzung:
√ Zur Nutzung der AMTRON® 4Drivers App muss das Produkt über das lokale Netzwerk permanent mit dem Internet verbunden sein.
√ Zur erstmaligen Kopplung der App und des Produkts müssen sich beide Geräte im gleichen Netzwerk befinden.
▶ App herunterladen und öffnen.
In der App mit einer Email-Adresse registrieren.
Netzwerkverbindung zwischen Endgerät und Produkt herstellen.
Netzwerk-Scan in der App durchführen, um das Produkt zu finden.
Kopplungscode manuell oder durch Scannen des QR-Codes (siehe Beileger mit den Zugangsinformationen) in der App eingeben, um das Produkt mit dem Endgerät zu koppeln.

Wenn Ladevorgänge in der AMTRON® 4Drivers App autorisiert werden sollen, muss die Autorisierung über RFID / App eingerichtet sein. Die Konfiguration kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche durchgeführt werden.
6.7 RFID-Karten verwalten
Zur Autorisierung über RFID müssen die RFID-Karten in der lokalen Whitelist angelernt sein. Um RFID-Karten zu verwalten, gibt es folgende Möglichkeiten:
In der AMTRON® 4Drivers App
In der AMTRON® 4Installers App bzw. in der Web-Oberfläche
Über die Master-RFID-Karte (im Folgenden beschrieben)

MENNEKES empfiehlt die User-RFID-Karten in der AMTRON® 4Drivers App anzulernen. Wenn das Anlernen in der AMTRON® 4Installers App bzw. in der Web-Oberfläche oder über die Master-RFID-Karte erfolgt, dann sind die User-RFID-Karten nicht in der AMTRON® 4Drivers App sichtbar.
User-RFID-Karte(n) zur Whitelist hinzufügen oder entfernen
Durch die Master-RFID-Karte können neue User-RFID-Karten zu der internen Whitelist hinzugefügt oder entfernt werden.
▶ Master-RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser halten, um den Anlern-Modus für 1 Minute zu aktivieren.
→ Die untere LED der LED-Statusanzeige blinkt schnell blau.
▶ Die RFID-Karte, die hinzugefügt oder entfernt werden soll, vor den RFID-Kartenleser halten.
Wenn die RFID-Karte noch nicht in der Whitelist hinterlegt ist, wird sie als User-RFID-Karte zur Whitelist hinzugefügt. Die untere LED der LED-Statusanzeige leuchtet für 1 Sekunde grün. Zusätzlich wird eine aufsteigende Tonfolge ausgegeben.
Wenn die RFID-Karte bereits in der Whitelist hinterlegt ist, wird sie aus der Whitelist entfernt. Die obere LED der LED-Statusanzeige leuchtet für 1 Sekunde rot. Zusätzlich wird eine absteigende Tonfolge ausgegeben.
Master-RFID-Karte anlernen
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.8 Use cases
6.8.1 Downgrade

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Sollte unter bestimmten Umständen oder Zeiten der maximale Netzanschluss-Strom nicht zur Verfügung stehen, kann der Ladestrom über den Downgrade-Eingang reduziert werden. Der Downgrade-Eingang kann beispielsweise durch folgende Kriterien oder Steuerungssysteme angesteuert werden:
■ Stromtarif
Uhrzeit
■ Lastabwurfsteuerung
■ Manuelle Steuerung
■ Externes Lastmanagement
Im Auslieferungszustand wird der Downgrade-Eingang folgendermaßen angesteuert:
| Zustand Schalt-kontakt | Zustand Downgrade |
| geöffnet Downgrade nicht aktiv | |
| geschlossen Downgrade aktiv | |
Die Logik des Downgrade-Eingangs kann in der AMTRON® 4 Installers App oder in der Web-Oberfläche geändert werden.
Elektrischer Anschluss des Schaltkontakts

ACHTUNG
DE
Sachschaden durch unsachgemäße Installation
Eine unsachgemäße Installation des Schaltkontakts kann zu Beschädigungen oder Funktionsstörungen des Produkts führen. Bei der Installation folgende Anforderungen beachten:
Geeignete Leitungsführung wählen, sodass Störbeeinflussungen vermieden werden.

Abb. 16: Anschluss Downgrade-Eingang

text_image
Downgrade-Eingang 3 4 XG1 NC NO 12 V DC, 8 mAAbb. 17: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Schaltkontakts (Standard-Einstellung: NO)
▶ Schaltkontakt extern installieren.
▶ Leitung abmanteln.
Adern 7 mm abisolieren.
Adern an den Steckverbinder (im Lieferumfang enthalten) anschließen.
▶ Steckverbinder in XG1 einstecken.
Anschlussdaten des Downgrade-Eingangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 14]
▶ Leitung entsprechend der obigen Abbildung verlegen und mit Kabelbindern (im Lieferumfang enthalten) an den markierten Bauteilen sichern.
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.8.1.1 Downgrade bei Verwendung des Energiezählers Siemens PAC2200 7KM
Voraussetzung(en):
Es ist die Firmware-Version 1.1 oder höher installiert.
■ Der externe Energiezähler Siemens PAC2200 7KM wurde im Netzwerk eingebunden und konfiguriert.
„6.8.2 Externen Energiezähler anbinden“ [▶ 31]

Der Downgrade-Eingang des Energiezählers und der Downgrade-Eingang der Ladestation können nicht beide gleichzeitig verwendet werden.
Der digitale Eingang des Energiezählers kann als Downgrade-Eingang zur Stromreduzierung für einen Ladepunkt oder einen Ladepunktverbund verwendet werden. Zur Ansteuerung des digitalen Eingangs gibt es zwei Möglichkeiten:
■ über ein externes 12 V DC oder 24 V DC Steuersignal
■ über ein Koppelrelais und einer zusätzlichen Spannungsversorgung
Im Auslieferungszustand wird der Downgrade-Eingang folgendermaßen angesteuert:
| Zustand Schalt-kontakt | Zustand Downgrade |
| geöffnet Downgrade nicht aktiv | |
| geschlossen Downgrade aktiv | |
Die Logik des Downgrade-Eingangs kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche geändert werden.
Ansteuerung über ein externes 12 V DC oder 24 V DC Steuersignal (im Auslieferungszustand)
Das Steuersignal kann beispielsweise von einem externen Lastabwurfrelais oder einer externen Zeitschaltuhr erzeugt werden. Sobald das Steuersignal
in Höhe von 12 V DC oder 24 V DC an dem digitalen Eingang anliegt, reduziert sich der Ladestrom gemäß der vorgenommenen Konfiguration.
▶ Externes Steuersystem an Klemme 12 des digitalen Eingangs anschließen.
Ansteuerung über ein Koppelrelais und einer zusätzlichen Spannungsversorgung (im Auslieferungszustand)
Der digitale Eingang kann mit einem Koppelrelais (S0) und einer zusätzlichen Spannungsversorgung (1) angesteuert werden.

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S0 DI+ Klemme 12 (DI+) (externer Energiezähler) + - DI- Klemme 12 (DI-) (externer Energiezähler) 1Abb. 18: Ansteuerung über ein Koppelrelais und einer zusätzlichen Spannungsversorgung (im Auslieferungszustand)
1 Externe Spannungsversorgung, max. 30 V DC
Externes Steuersystem an Klemme 12 des digitalen Eingangs anschließen.
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.8.2 Externen Energiezähler anbinden

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die Anbindung an einen externen Energiezähler bietet z. B. folgende Möglichkeiten:
Blackoutschutz
Solar-Laden

Informationen zu den kompatiblen Energiezählern finden Sie auf unserer Homepage: https://www.mennekes.de/emobility/wissen/kompatible-zaehler/

Externen Energiezähler in der vorgelagerten Elektroinstallation installieren.
„6.8.2.1 Aufbau“ [▶ 33]
▶ Energiezähler und Produkt im gleichen Netzwerk einbinden.
„6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren“ [▶ 26]
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
Konfiguration der Energiezählers
Um Energiezähler und Produkt miteinander zu verbinden, sind ggf. Einstellungen im Energiezähler erforderlich. Auf der o. g. Homepage ist für ausgewählte Energiezähler eine Anleitung zur Anbindung hinterlegt.
6.8.2.1 Aufbau
Der externe Energiezähler kann so platziert sein, dass nur die externen Verbraucher gemessen werden oder dass der Gesamtverbrauch (externe Verbraucher und die Ladestation) gemessen wird. In den folgenden Abbildungen wird der Aufbau bei Verwendung des MENNEKES Zubehörsets 18662 (Siemens PAC2200 7KM inkl. Stromwandler) gezeigt.
Energiezähler misst Gesamtverbrauch (Standard-Einstellung)

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["Wallbox"]
C --> D["Router"]
D --> E["Smartphone"]
F["RCD Typ A 30 mA"] --> C
G["Consumers"] --> H["Current transformer"]
I["L1 L2 L3 N PE"] --> J["Power Supply"]
K["Max 16 A / max. 32 A"] --> C
L["LAN / WLAN"] --> C
M["LAN"] --> D
N["Current transformer"] --> C
O["Consumers"] --> P["Power Supply"]
Energiezähler misst nur externe Verbraucher

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["RCD Typ A 30 mA"]
C --> D["Consumers"]
D --> E["Current transformer"]
E --> F["L1 L2 L3 N PE"]
F --> G["Wallbox"]
G --> H["MCB max 16 A / max. 32 A"]
H --> I["Router"]
I --> J["LAN / WLAN"]
J --> K["LAN"]
K --> L["LAN / WLAN"]
L --> M["RS/DC System"]
M --> N["PE Grid"]
6.8.3 Blackoutschutz

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Um eine Überlast am Hausanschluss mit einem Ladepunkt zu verhindern (Blackoutschutz), ist es notwendig, die aktuellen Stromwerte aus dem Gebäudeanschluss mit einem zusätzlichen externen Energiezähler zu erfassen. Mit dem Energiezähler werden ebenfalls andere Verbraucher im Gebäude berücksichtigt.
▶ Externen Energiezähler anbinden.
„6.8.2 Externen Energiezähler anbinden“ [▶ 31]
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.8.4 Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
▶ Externen Energiezähler anbinden.
„6.8.2 Externen Energiezähler anbinden“ [▶ 31]
| Lademodus Taster | |
| „Solarladen“ | ![]() |
| „Benutzerdefiniertes Laden“ | ![]() |
Lademodus „Solarladen“
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Es wird ausschließlich mit Solar-Energie geladen. Die Ladung startet, wenn ausreichend überschüssige Energie zur Verfügung steht, um das Fahrzeug mit 6 A pro Phase zu laden.
Lademodus „Benutzerdefiniertes Laden“
Dieser Lademodus kann individuell gestaltet werden. In der AMTRON® 4Drivers App können Ladeszenen definiert werden. Die ausgewählte Ladeszeine wird beim Betätigen des Tasters „Benutzerdefiniertes Laden“ durchgeführt (z. B. „Solarunterstütztes Laden“, Ladevorgang startet in einem definierten Zeitintervall oder mit einer definierten Energiemenge).
Beispiel „Solarunterstütztes Laden“: Unabhängig davon, wie viel Energie die Photovoltaik-Anlage aktuell einspeist, wird dem Fahrzeug immer die minimale Ladeleistung zur Verfügung gestellt (ggf. durch Netzleistung). Wenn mehr überschüssige Energie von der Photovoltaik-Anlage eingespeist wird, wird diese dem Fahrzeug ebenfalls zur Verfügung gestellt. Die minimale Ladeleistung ist in der AMTRON® 4 installers App oder in der Web-Oberfläche einstellbar (Elektrofachkraft erforderlich).
Besonderheiten bei der 11 kW-Variante
Die 11 kW-Variante unterstützt das einphasige und das dreiphasige Laden. Dadurch können sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen optimal genutzt werden. Außerdem kann die Ladestation dynamisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden umschalten. Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche. Folgende Einstellungen sind bei der 11 kW-Variante möglich:
■ Dynamisches Umschalten zwischen ein- und dreiphasigem Laden (Standard-Einstellung): In den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ wird dynamisch während einer Ladung zwischen ein- und dreiphasigem Laden umgeschaltet. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 1,4 kW und kann auf max. 11 kW angehoben werden. Die Dauer der
Ladepause zwischen einer Phasenumschaltung kann in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche eingestellt werden.
■ Einphasiges Laden:
In den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ wird ausschließlich einphasig geladen. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 1,4 kW und kann auf max. 3,7 kW angehoben werden.
■ Dreiphasiges Laden:
In den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ wird ausschließlich dreiphasig geladen. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 4,2 kW und kann auf max. 11 kW angehoben werden.
i
Der automatische Phasenwechsel wurde nach dem Verfahren von CharlN umgesetzt. Eine Kompatibilität aller am Markt befindlichen Fahrzeuge kann seitens MENNEKES nicht sichergestellt werden. In Einzelfällen kann es zu einem Abbruch der Ladung oder zu Schäden im Fahrzeug oder an der Wallbox kommen.
Die Inkompatibilität kann z. B. den Kia eNiro, Hyundai Kona, Fiat 500e und Renault Zoe betreffen. Eine vollständige Liste kann nicht geführt werden, da je nach Baujahr und Softwarestand der Fahrzeuge die Kompatibilität auch innerhalb einer Baureihe variieren kann. Bitte klären Sie über Ihren Hersteller, ob diese Funktion so von Ihrem Fahrzeug unterstützt wird.
Eine Haftung für etwaige aus der Falschverwendung oder Inkompatibilität entstandene Schäden wird MENNEKES nicht übernehmen.
Besonderheiten bei der 22 kW-Variante
Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 4,2 kW. Die Ladeleistung kann auf max. 22 kW angehoben werden. Wenn das Produkt einphasig angeschlossen und konfiguriert ist, liegt die Ladeleistung zwischen 1,4 kW und 7,4 kW.
Konfiguration
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
Lademodus auswählen
Über die Taster kann der entsprechende Lademodus ausgewählt werden.
| Lademodus Taster | |
| „Solarladen“ | ![]() |
| „Schnellladen“ | ![]() |
| „Benutzerdefiniertes Laden“ | ![]() |
Der aktive Lademodus wird hinterleuchtet. Wenn beim „Benutzerdefinierten Laden“ in der AMTRON® 4Drivers App eine Ladeszene aktiviert wurde, die nicht auf dem Taster hinterlegt ist, pulsiert die Hintergrundbeleuchtung des Tasters „Benutzerdefiniertes Laden“.

Ist das Produkt nicht für die Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ konfiguriert, haben die Taster keine Funktion.
Für die 22 kW-Varianten gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnellladen“, „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Für die 11 kW-Varianten mit aktivierter dynamischer Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnellladen“, „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Für die 11 kW-Varianten mit deaktivierter dynamischer Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnellladen“ und „Solarladen“ bzw. „Benutzerdefiniertes Laden“ ist während einer aktiven Ladung nicht möglich. Das Fahrzeug muss vor dem Wechsel von der Ladestation getrennt werden.
6.8.5 Energiemanagementsystem

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Bei Bedarf kann das Produkt über Modbus TCP, über EEBus oder über SEMP an ein Energiemanagementsystem angebunden werden, um komplexe Anwendungsfälle umzusetzen. Das Produkt wird vom Energiemanagementsystem gesteuert (Master).

Informationen zu den kompatiblen Energiemanagementsystemen finden Sie auf unserer Homepage:
www.mennekes.de/emobility/wissen/kom- patible-systeme

▶ Energiemanagementsystem in der vorgelagerten Elektroinstallation installieren.
„6.8.5.1 Aufbau“ [▶ 37]
▶ Energiemanagementsystem und Produkt im gleichen Netzwerk integrieren.
„6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren“ [▶ 26]
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.
6.8.5.1 Aufbau

flowchart
graph TD
A["Consumers"] --> B["RCD Typ A 30 mA"]
B --> C["Inverter"]
C --> D["Photovoltaic"]
D --> E["Wallbox"]
E --> F["Router"]
F --> G["LAN / WLAN"]
G --> H["LAN / WLAN"]
H --> I["EMS"]
I --> J["L1"]
I --> K["L2"]
I --> L["L3"]
I --> M["N"]
I --> N["PE"]
E --> O["MCB max 16 A / max. 32 A"]
DE
6.8.5.2 Anbindung über SEMP
Ab der Firmware-Version 1.3 kann die Ladestation über SEMP an ein Energiemanagementsystem (z. B. den „Sunny Home Manager“ von SMA) angebunden werden.
Die SEMP-Lademodi können folgendermaßen über die Taster an der Ladestation angesteuert werden:
| SEMP-Lademodus (Beispiel „Sunny Home Manager“ von SMA) | Taster |
| „Überschussladen“ | ![]() |
| „Sofortladen“ | ![]() |
| „Manuelle Konfiguration“ | ![]() |
Erklärung der Lademodi siehe Dokumentation von SMA.
Konfiguration:
In der Web-Oberfläche der Ladestation kann die SEMP-Schnittstelle aktiviert werden und die Einstellungen für den Lademodus „Manuelle Konfiguration“ (z. B. Mindest- und Höchstbedarf an Energie in kWh, geplante Abfahrtszeit) vorgenommen werden.

Die Firmware-Version 1.3 und die AMTRON® 4Drivers App Version 1.0 sind zur Anbindung über SEMP noch nicht vollumfänglich miteinander verknüpft:
■ Die SEMP-Lademodi können nicht in der AMTRON® 4Drivers App ausgewählt werden.
■ Die Einstellungen für den Lademodus „Manuelle Konfiguration“ können nicht in der AMTRON® 4Drivers App vorgenommen werden.
6.8.6 Anbindung an ein Backend-System
Das Produkt kann über das lokale Netzwerk an ein Backend-System angebunden werden. Der Betrieb des Produkts erfolgt über das Backend-System.
Für die Anbindung über das lokale Netzwerk muss das Netzwerk über eine permanente Internetverbindung verfügen.
„6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren“ [▶ 26]
Die Konfiguration erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche.

Für die Kommunikation zum Backend-System empfehlen wir die Verwendung einer sicheren Internetverbindung. Dies kann z. B. über eine vom Backend-System-Betreiber bereitgestellte SIM-Karte oder einer TLS-gesicherten Verbindung erfolgen. Bei Zugang über das öffentliche Internet sollte mindestens die HTTP-Basisauthentifizierung aktiviert werden, da die Daten ansonsten für unbefugte Dritte lesbar übertragen werden.

Informationen zum OCPP und das Passwort für die HTTP-Basisauthentifizierung werden von Ihrem Backend-System-Betreiber bereitgestellt.
6.8.7 Lastmanagement im Ladepunktverbund

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Ab der Firmware-Version 1.1 kann Lastmanagement im Ladepunktverbund (bis zu 100 Ladepunkte) betrieben werden. Funktionsweise:
Der Wert der maximalen Stromobergrenze des gesamten Ladepunktverbunds kann statisch oder dynamisch (externer Energiezähler erforderlich) konfiguriert werden.
Das Lastmanagement verteilt den max. konfigurierten Netzanschlussstrom gleichmäßig auf alle angeschlossenen Fahrzeuge. Wenn weniger als 6 A für das nächste Fahrzeug vorhanden ist, müssen die zuletzt angeschlossenen Fahrzeuge warten, bis ein Ladeende eines anderen Fahrzeugs detektiert ist.
Das Lastmanagement stellt jedem Fahrzeug maximal so viel Ladestrom zu Verfügung, wie die jeweilige Ladestation konfiguriert ist.
Eine beliebige Ladestation wird als Lastmanagement-Master konfiguriert und übernimmt die Koordinierungsfunktion des Lastmanagements von allen Ladestationen im Ladepunktverbund. In der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche des Lastmanagement-Masters können die Ladestationen hinzugefügt werden und das Lastmanagement konfiguriert werden.
■ Wenn der Downgrade-Eingang am Last-management-Master aktiviert ist, reduziert sich die maximale Stromobergrenze des gesamten Ladepunktverbunds auf den eingestellten Wert.
Voraussetzung(en):
√ Alle Ladestationen, mit denen Lastmanagement betrieben werden soll, befinden sich im gleichen Netzwerk.
„6.5 Produkt in ein lokales Netzwerk integrieren“ [▶ 26]
i
■ MENNEKES empfiehlt die Produkte im Netzwerk über Ethernet anzubinden.
■ MENNEKES empfiehlt die Verwendung eines Routers mit aktivierter DHCP-Funktion.
Die Konfiguration des Lastmanagements im gesamten Ladepunktverbund erfolgt in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche einer beliebigen Ladestation (Lastmanagement-Master) im Menü „Ladepunktverbund“. Dort können alle Produkte ausgewählt oder manuell hinzugefügt werden, die vom Lastmanagement berücksichtigt werden sollen. Im Anschluss kann das Lastmanagement konfiguriert werden.
Konfiguration bei einem Router / Switch mit deaktiviertem DHCP-Server
Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server auf einem Router / Switch aktiv ist oder wenn eine statische IP-Adressvergabe erfolgen soll, müssen alle Ladestationen eine eigene statische IP-Adresse im gleichen Adressbereich manuell zugewiesen bekommen. Diese muss in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche von jeder Ladestation einzeln eingestellt werden.
6.9 Produkt prüfen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Bei der Erstinbetriebnahme eine Prüfung des Produkts nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) durchführen.
Die Prüfung kann in Verbindung mit der MENNEKES Prüfbox und einem Prüfgerät zum normgerechten Prüfen erfolgen. Die MENNEKES Prüfbox simuliert dabei die Fahrzeugkommunikation. Prüfboxen sind bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.
6.10 Produkt schließen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
ACHTUNG
Sachschaden durch gequetschte Bauteile oder Kabel
Durch gequetschte Bauteile oder Kabel kann es zu Beschädigungen und Fehlfunktionen kommen.
Beim Schließen des Produkts darauf achten, dass keine Bauteile oder Kabel gequetscht werden.
▶ Bauteile oder Kabel ggf. fixieren.

Abb. 19: Produkt schließen (Beispiel)
▶ Gehäuseoberteil nach oben klappen.
▶ Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil verschrauben. Anzugsdrehmoment: 1,2 Nm.
Schutzfolie entfernen
Im Auslieferungszustand ist eine Schutzfolie im Bereich der LED-Statusanzeige angebracht.
MENNEKES kann nicht garantieren, dass die Schutzfolie rückstandslos entfernt werden kann, wenn das Produkt bereits einige Zeit in Gebrauch und Umwelteinflüssen ausgesetzt war.
▶ Schutzfolie bei der Inbetriebnahme entfernen.

Abb. 20: Schutzfolie entfernen (Beispiel)
Einige kundenspezifische Produkte werden ohne Front Cover ausgeliefert. In diesem Fall muss das Front Cover eigenständig bei MENNEKES erworben werden.
! ACHTUNG
Sachschaden durch falsche Handhabung
Das Front Cover kann brechen, wenn es nicht wie folgend beschrieben angebracht wird. Das Front Cover ist dann unbrauchbar und muss ersetzt werden.
Beim Anbringen die Handlungsschritte der folgenden Abbildungen genau einhalten.

▶ Front Cover anbringen und einrasten.
6.12 Ladepunktkennzeichnung anbringen
Die Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186 legt ein einheitliches System für die Kennzeichnung von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge fest.
Das Produkt erfüllt die europäischen normativen Mindestanforderungen zur Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186, wenn der Aufkleber zur Ladepunktkennzeichnung an dem Produkt angebracht wurde. In Abhängigkeit vom Aufstellungsort (z. B. halböffentlicher Bereich) sowie von den nationalen Anforderungen des Verwenderlands müssen ggf. noch weitere Informationen ergänzt werden.
Der Betreiber ist für die Anbringung der Ladepunkt-kennzeichnung verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.mennekes.de/emobility/wissen/ladepunkt-kennzeichnung/

▶ Aufkleber bei Bedarf am Produkt anbringen.
Produktvarianten mit Ladekabel

text_image
MONECOAbb. 23: Vorschlag zur Platzierung des Aufklebers
Produktvarianten mit Ladesteckdose

Abb. 24: Vorschlag zur Platzierung des Aufklebers
DE
7 Bedienung
7.1 AMTRON® 4Drivers App
Für den privaten Gebrauch (z. B. Eigenheim, Mehrparteienhaus) ist die Bedienung über die AMTRON® 4Drivers App am komfortabelsten.
Die App kann im Apple App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden. Auf dem Beileger mit den Zugangsinformationen stehen die Zugangsdaten für die App.
Apple App Store:

https://mennek.es/s/amtron-4drivers-app-ios
Google Play Store:

https://mennek.es/s/amtron-4drivers-app-android
Das Produkt kann ebenfalls ohne die AMTRON® 4Drivers App genutzt werden.
7.2 Autorisieren
▶ Autorisieren (in Abhängigkeit von der Konfiguration).
Es gibt folgende Möglichkeiten zur Autorisierung:
Keine Autorisierung (Autostart)
Alle Benutzer können laden.
Autorisierung durch RFID
Benutzer, deren RFID-Karte in der Whitelist eingetragen sind, können laden.
▶ Die RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser halten.
→ Bei einer gültigen RFID-Karte leuchtet die untere LED der LED-Statusanzeige für 1 Sekunde grün (im Auslieferungszustand) und es wird eine aufsteigende Tonfolge ausgegeben.
→ Bei einer ungültigen RFID-Karte leuchtet die obere LED der LED-Statusanzeige für 1 Sekunde rot und es wird eine absteigende Tonfolge ausgegeben.
Autorisierung durch die AMTRON® 4Drivers App
Die Autorisierung erfolgt durch die AMTRON® 4Drivers App.
Autorisierung durch Backend-System
Die Autorisierung erfolgt in Abhängigkeit von dem Backend-System, z. B. mit einer RFID-Karte, einer Smartphone-App oder Ad hoc (z. B. direct payment).
▶ Die Anweisungen vom jeweiligen Backend-System befolgen.

Wird das Fahrzeug nicht innerhalb von der konfigurierten Zeit mit dem Produkt verbunden, wird die Autorisierung zurückgesetzt und das Produkt wechselt in den Standby-Zustand. Die Autorisierung muss erneut erfolgen. Im Auslieferungszustand wird die Autorisierung nach 1 Minute zurückgesetzt.
7.3 Fahrzeug laden
WARNING
Verletzungsgefahr durch unzulässige Hilfsmittel
Werden beim Ladevorgang unzulässige Hilfsmittel (z. B. Adapter-Stecker, Verlängerungskabel) verwendet, besteht die Gefahr von Stromschlag oder Kabelbrand.
▶ Ausschließlich das für Fahrzeug und Produkt vorgesehene Ladekabel verwenden.
Voraussetzung(en):
√ Die Autorisierung ist erfolgt (falls erforderlich).
√ Fahrzeug und Ladekabel sind für eine Ladung nach Mode 3 geeignet.
▶ Ggf. Schutzkappe vom Ladestecker abziehen.
▶ Ladekabel mit dem Fahrzeug verbinden.
Nur gültig für die Produktvarianten mit Ladesteckdose:
▶ Klappdeckel öffnen.
▶ Ladestecker vollständig in die Ladesteckdose am Produkt stecken.
Lademodus auswählen
„3.5 Lademodi“ [▶ 10]
Über die Taster kann der entsprechende Lademodus ausgewählt werden.
| Lademodus Taster | |
| „Solarladen“ | ![]() |
| „Schnellladen“ | ![]() |
| „Benutzerdefiniertes Laden“ | ![]() |
Der aktive Lademodus wird hinterleuchtet. Wenn beim „Benutzerdefinierten Laden“ in der AMTRON® 4Drivers App eine Ladeszene aktiviert wurde, die nicht auf dem Taster hinterlegt ist, pulsiert die Hintergrundbeleuchtung des Tasters „Benutzerdefiniertes Laden“.
Ist das Produkt nicht für die Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ konfiguriert, haben die Taster keine Funktion.
Für die 22 kW-Varianten gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnelladen“, „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Für die 11 kW-Varianten mit aktivierter dynamischer Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnellladen“, „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Für die 11 kW-Varianten mit deaktivierter dynamischer Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Solarladen“ und „Benutzerdefiniertes Laden“ ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Der Wechsel zwischen den Lademodi „Schnellladen“ und „Solarladen“ bzw. „Benutzerdefiniertes Laden“ ist während einer aktiven Ladung nicht möglich. Das Fahrzeug muss vor dem Wechsel von der Ladestation getrennt werden.
Ladevorgang startet nicht
Wenn der Ladevorgang nicht startet, kann z. B. die Kommunikation zwischen dem Ladepunkt und dem Fahrzeug gestört sein.
▶ Ladestecker und Ladesteckdose auf Fremdkörper prüfen und ggf. entfernen.
Ladekabel ggf. von Elektrofachkraft aus-
tauschen lassen.
Ladevorgang beenden
! ACHTUNG
Sachschaden durch Zugspannung
Zugspannung am Kabel kann zu Kabelbrüchen und anderen Beschädigungen führen.
Ladekabel am Ladestecker greifen und aus der Ladesteckdose ziehen.
Ladevorgang am Fahrzeug, in der AMTRON® 4Drivers App oder durch Vorhalten der RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser beenden.
Ladekabel am Ladestecker greifen und aus der Ladesteckdose ziehen. Für Produktvarianten mit Ladesteckdose: Zuerst den Ladestecker am Fahrzeug herausziehen. Dann den Ladestecker am Produkt herausziehen.
▶ Schutzkappe auf den Ladestecker stecken.
Für Produktvarianten mit Ladekabel: Ladekabel knickfrei am Gehäuse aufhängen.
Ladestecker kann nicht aus der Ladesteckdose des Produkts gezogen werden
▶ Ladevorgang erneut starten und beenden.
In Ausnahmefällen kann es passieren, dass der Ladestecker mechanisch nicht entriegelt wird. Der Ladestecker kann dann nicht abgezogen werden und muss manuell entriegelt werden.
▶ Ladestecker durch Elektrofachkraft manuell entriegeln lassen.
„9.2 Ladestecker manuell entriegeln“ [▶ 47]
8 Instandhaltung
8.1 Wartung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch beschädigtes Produkt
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
▶ Schäden unverzüglich von einer Elektrofachkraft beseitigen lassen.
Produkt ggf. von einer Elektrofachkraft außen Betrieb nehmen lassen.
Produkt täglich bzw. bei jeder Ladung auf Betriebsbereitschaft und äußere Schäden prüfen.
Beispiele für Schäden:
■ Defektes Gehäuse
■ Defekte oder fehlende Bauteile
■ Unlesbare oder fehlende Sicherheitsaufkleber

Mit dem Verkauf des Produkts geht der Besitz und die Verantwortung für das Produkt an den Betreiber über. Der Betreiber ist somit auch dafür verantwortlich, dass die Wartungsarbeiten korrekt und unter Beachtung der gültigen nationalen Vorschriften durchgeführt werden.
Produkt regelmäßig durch eine Elektrofachkraft warten lassen. Ggf einen Wartungsvertrag mit einem zuständigen Servicepartner abschließen.
8.1.1 Wartungsarbeiten

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die nationalen Vorschriften des Verwenderlands zur Wartung beachten (in Deutschland z. B. DGUV Vorschrift 3).
DE
Die Wartungsintervalle unter Berücksichtigung von folgenden Aspekten wählen:
■ Alter und Zustand des Produkts
■ Umgebungseinflüsse
Beanspruchung
■ Letzte Prüfprotokolle
Empfohlene Wartungsarbeiten
MENNEKES empfiehlt Wartungsarbeiten in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Eine Auflistung mit den empfohlenen Wartungsarbeiten finden Sie im Wartungsprotokoll von MENNEKES auf unserer Homepage unter „Services“ > „Dokumente für Installateure“.

„1.1 Homepage“ [▶ 2]
8.2 Reinigung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch unsachgemäße Reinigung
Das Produkt enthält elektrische Bauteile, die unter hoher Spannung stehen. Bei unsachgemäßer Reinigung können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
Das Gehäuse ausschließlich von außen reinigen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Reinigung
Durch eine unsachgemäße Reinigung kann ein Sachschaden am Gehäuse entstehen.
Das Gehäuse mit einem trockenen Tuch oder mit einem Tuch, das leicht mit Wasser oder mit Spiritus (94 % Vol.) befeuchtet ist, abwischen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.
Keine Hochdruckreinigungsgeräte verwenden.
8.3 Firmware-Update

Die aktuelle Firmware ist auf unserer Homepage unter „Services“ > „Software-Updates“ verfügbar.
„1.1 Homepage“ [▶ 2]
Die Firmware-Version (z. B. 1.0) kann in der
AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche im Menü „System“ ausgelesen und aktualisiert werden.
Während des Firmware-Updates blinkt die obere LED der LED-Statusanzeige schnell rot.
9 Störungsbehebung
Tritt eine Störung auf, leuchtet bzw. blinkt die obere LED der LED-Statusanzeige rot. Für einen weiteren Betrieb muss die Störung behoben werden.
Die obere LED der LED-Statusanzeige blinkt rot
Wenn die obere LED rot blinkt, kann die Störung vom Benutzer / Betreiber behoben werden. Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Fehler beim Ladevorgang.
Es liegt eine Unterspannung oder Überspannung vor (bei aktiverter Unter- / bzw. Überspannungsüberwachung).
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
▶ Ladevorgang beenden und Ladekabel ausstecken.
▶ Ladekabel erneut einstecken und Ladevorgang starten.

Einige Störungen beheben sich nach einiger Wartezeit automatisch. Falls die Störung dauerhaft / wiederholt auftritt, ist eine Elektrofachkraft erforderlich.
Die obere LED der LED-Statusanzeige leuchtet rot
Wenn die LED rot leuchtet, kann die Störung nur von einer Elektrofachkraft behoben werden.

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Selbsttest der Elektronik fehlgeschlagen.
■ Selbsttest der DC-Fehlerstromüberwachung fehlgeschlagen.
■ Verschweißter Lastkontakt (welding detection).
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
Produkt für 3 Minuten spannungsfrei schalten und erneut starten.
Prüfen, ob ein Firmware-Update auf unserer Homepage unter „Services“ > „Software-Updates“ verfügbar ist und dieses ggf. aufspielen.
„1.1 Homepage“ [▶ 2]
Diagnose der Störung in der AMTRON® 4Installers App oder in der Web-Oberfläche auslesen und die Störung beseitigen.

Auf unserer Homepage unter „Services“ > „Dokumente für Installateure“ finden Sie ein Dokument zur Störungsbehebung. Dort sind die Störungsmeldungen, mögliche Ursachen und Lösungsansätze beschrieben. ☐ „1.1 Homepage“ [ 2]
Störung dokumentieren. Das Störungsprotokoll von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Services“ > „Dokumente für Installateure“.
„1.1 Homepage“ [▶ 2]
9.1 Ersatzteile
Sind für die Störungsbehebung Ersatzteile notwendig, müssen diese vorab auf Baugleichheit überprüft werden.
Ausschließlich originale Ersatzteile verwenden, die von MENNEKES bereitgestellt und / oder freigegeben sind.
Siehe Installationsanleitung des Ersatzteils
9.2 Ladestecker manuell entriegeln

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
In Ausnahmefällen kann es passieren, dass der Ladestecker mechanisch nicht entriegelt wird. Der Ladestecker kann dann nicht abgezogen werden und muss manuell entriegelt werden.

Abb. 25: Ladestecker manuell entriegeln
▶ Produkt öffnen.
„5.5 Produkt öffnen“ [▶ 18]
▶ Roten Hebel (1) lösen. Der rote Hebel ist in der Nähe des Aktuators mit einem Kabelbinder befestigt.
▶ Roten Hebel auf den Aktuator (2) stecken.
▶ Roten Hebel um 90° im Uhrzeigersinn drehen.
▶ Ladestecker ausstecken.
▶ Roten Hebel vom Aktuator abnehmen und in der Nähe des Aktuators mit einem Kabelbinder befestigen.
▶ Produkt schließen.
„6.10 Produkt schließen“ [▶ 40]
10 Außerbetriebnahme

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
▶ Versorgungsleitung spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
Produkt öffnen.
„5.5 Produkt öffnen“ [▶ 18]
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung abklemmen.
Produkt von der Wand bzw. von dem Stand-system von MENNEKES lösen.
Versorgungleitung und ggf. Steuer- / Datenleitung aus dem Gehäuse führen.
▶ Produkt schließen.
„6.10 Produkt schließen“ [▶ 40]
10.1 Lagerung
Die ordnungsgemäße Lagerung kann die Betriebsfähigkeit des Produkts positiv beeinflussen und erhalten.
▶ Produkt vor dem Lagern reinigen.
Produkt in Originalverpackung oder mit geeigneten Packstoffen sauber und trocken lagern.
Zulässige Lagerbedingungen beachten.
| Zulässige Lagerbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Lagertemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
10.2 Entsorgung
▶ Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen des Verwenderlands zur Entsorgung und zum Umweltschutz beachten.
▶ Verpackung sortenrein entsorgen.

Das Produkt darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
DE
Rückgabemöglichkeiten für private Haushalte
Das Produkt kann bei den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den Rücknahmestellen, die gemäß der Richtlinie 2012/19/EU eingerichtet wurden, unentgeltlich abgegeben werden.
Rückgabemöglichkeiten für Gewerbe
Details zur gewerblichen Entsorgung bekommen Sie auf Anfrage von MENNEKES.
„1.2 Kontakt“ [▶ 2]
Personenbezogene Daten / Datenschutz
Auf dem Produkt sind ggf. personenbezogene Daten gespeichert. Der Endnutzer ist für das Löschen der Daten selbst verantwortlich.
11 EU-Konformitätserklärung
Hiermit erklärt MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG, dass das Produkt der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Die vollständige EU-Konformitäts-erklärung finden Sie auf unserer Homepage im Download-Bereich des ausgewählten Produkts:
www.mennekes.org/emobility/products/portfolio/amtronr-wallboxes

Table of contents
1 About this document 2
1.1 Website.... 2
1.2 Contact 2
1.3 Warning notices 2
1.4 Symbols used.... 2
IEC 62305-1 bis -4
in Germania: DIN VDE 0100-443
in Germania: DIN VDE 0100-534
4 Technische gegevens 13
5 Installatie 15
4 Technische gegevens
"4 Technische gegevens" [▶ 13]

"4 Technische gegevens" [▶ 13]
Aders op vast contact controlleren.
"4 Technische gegevens" [▶ 13]
Aders op vast contact controlleren.
"4 Technische gegevens" [▶ 13]
3.4 Produktkonstruktion....8
3.5 Laddningsläge 8
3.6 LED-statusdisplay 9
3.4 Produktkonstruktion
Utsidan

text_image
① ② ③ ④ ⑤ ⑥ Z-NEEEDFig. 2: Utsidan (exempel)
Fig. 13: Aktivera accesspunkt (exempel)
"6.8.2.1 Konstruktion" [▶ 29]
6.8.2.1 Konstruktion
"6.8.5.1 Konstruktion" [▶ 33]
6.8.5.1 Konstruktion

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["RCD Typ A 30 mA"]
C --> D["Consumers"]
D --> E["Wallbox"]
E --> F["RCD Typ A 30 mA"]
F --> G["EMS"]
G --> H["Router"]
H --> I["L1 L2 L3 N PE"]
H --> J["L1 L2 L3 N PE"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
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style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
SV
6.8.5.2 Anslutning via SEMP
MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG
Elektrotechnik GmbH & Co. KG
Aloys-Mennekes-Str. 1
57399 KIRCHHUNDEM
GERMANY
Phone: +49 2723 41-1
info@MENNEKES.de
www.mennekes.org/emobility



LED pulsiert blau.
LED pulsiert blau.













