LIFE SO09 (MD 19169) - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LIFE SO09 (MD 19169) MEDION
1. Zu dieser Bedienungsanleitung
Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem Gerät. Lesen Sie vor Inbetriebnahme die Sicherheits- hinweise aufmerksam durch. Beachten Sie die Warnungen auf dem Gerät und in der Bedienungsanleitung. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung immer in Reich- weite auf. Wenn Sie das Gerät verkaufen oder weiter- geben, händigen Sie unbedingt auch diese Bedienungs- anleitung aus, da sie ein wesentlicher Bestandteil des Produktes ist. 1.1. Zeichenerklärung Ist ein Textabschnitt mit einem der nachfolgenden Warn- symbole gekennzeichnet, muss die im Text beschriebene Gefahr vermieden werden, um den dort beschriebenen, möglichen Konsequenzen vorzubeugen. GEFAHR! Warnung vor unmittelbarer Lebensge- fahr! WARNUNG! Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren, irreversiblen Verlet- zungen! VORSICHT! Warnung vor möglichen mittelschweren und/oder leichten Verletzungen! HINWEIS! Hinweise beachten, um Sachschäden zu vermeiden! Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes Hinweise in der Bedienungsanleitung be- achten! Symbol der Schutzklasse II Benutzung in Innenräumen
2. Bestimmungsgemäßer
Gebrauch Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nut- zung: Die Overlock-Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Versäubern der Nähte von leichtem bis mittelschwe- rem Nähgut verwendet werden. Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den in- dustriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt. Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungs- gemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt:
- Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmig- ten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmig- te Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungs- anleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umge- bungsbedingungen.
3. Sicherheitshinweise
3.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände Diese Geräte können von Kindern ab Jahren sowie von Personen mit reduzier- ten physischen, sensorischen oder menta- len Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes un- terwiesen wurden und die daraus resultie- renden Gefahren verstanden haben. Kin- der dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als Jahre und beaufsichtigt. Kinder jünger als Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.6 GEFAHR! Erstickungsgefahr! Verpackungsfolien können ver- schluckt oder unsachgemäß benutzt wer- den, daher besteht Erstickungsgefahr! Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern. 3.2. Netzkabel und Netzanschluss Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (-V ~ Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein. Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel. Wickeln Sie das Kabel während des Be- triebs ganz ab. Das Kabel darf keine heißen Flächen be- rühren. Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadel wech- seln, Nähfuß einstellen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbre- chung. 3.3. Niemals selbst reparieren Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose. Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädi- gung der Nähmaschine oder des Netzka- bles nicht verwendet werden, um Gefähr- dungen zu vermeiden. WARNUNG!! Stromschlaggefahr! Bei unsachgemäßer Reparatur be- steht die Gefahr eines elektrischen Schlags! Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren! Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung beschädigt wurde an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt, um Ge- fährdungen zu vermeiden. 3.4. Grundsätzliche Hinweise Die Nähmaschine darf nicht nass werden - es besteht Stromschlaggefahr! Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschi- ne niemals unbeaufsichtigt. Benutzen Sie die Maschine nicht im Frei- en. Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ HKTC in Betrieb ge- nommen werden. 3.5. Sicher mit dem Gerät umgehen Die Nähmaschine verfügt über Saugfüße für einen sicheren Stand. Achten Sie trotz- dem darauf, dass die Maschine auf einer ebenen, festen Arbeitsfläche steht und dass alle vier Füße mit der Arbeitsfläche verbunden sind. Während des Betriebs müssen die Luft- öffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw. in die Öffnungen eindringen). Stellen Sie niemals etwas auf das Fußpe- dal. Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zu- behörteile. Nadeln sind im Fachhandel erhältlich. Verwenden Sie zum Schmieren nur spezi- elle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten. Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhal- terung kommen. Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, ins- besondere der Nadeln und Messer. Es be- steht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz ist! Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.7
Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen. Stellen Sie die Nadeln am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position. Schalten Sie beim Verlassen der Maschine und vor Wartungsarbeiten immer die Ma- schine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. 3.6. Reinigung und Aufbewahrung Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können. Zur Aufbewahrung decken Sie die Näh- maschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um die Maschine vor Staub zu schützen.
GEFAHR! Erstickungsgefahr! Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachge- mäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr! Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern. Bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung und benachrichtigen Sie uns bitte innerhalb von Tagen nach dem Kauf, falls die Lieferung nicht komplett ist.
- Overlock-Nähmaschine
- Fußanlasser Typ HKTC
- diverses Zubehör in der Zubehörbox (Inhaltsübersicht auf der folgenden Seite)8
Abb. – Vorderansicht . Fadenführung linke Nadel (blau) . Fadenführung rechte Nadel (grün) . Teleskopfadenbaum . Fadenführung oberer Greifer (hellgrün) . Fadenführung unterer Greifer (rosa) . Handgriff . Fadenspannungswähler für den oberen Greifer (hellgrün) . Fadenspannungswähler für den unteren Greifer (rosa) . vordere Fadenführung für beide Nadelfäden . vordere Fadenführung für den rechten Nadelfaden . Fadenführung für die Greiferfäden . Sicherheitsschalter (Greiferabdeckung) . Greiferabdeckung . oberes Messer mit Halterung . abnehmbarer Arbeitstisch (Freiarm) . Stichplatte Die Markierungen für die Schnittbreiten (,; R, ,) befinden sich auf der Stichplatte. . Nähfuß . Zubehörbox . Nadeln . vordere Fadenführung für den linken Nadelfaden . Fadentrenner . Fadenspannungswähler für die linke Nadel (blau) . Fadenspannungswähler für die rechte Nadel (grün)DE
Abb. – Rückansicht . hintere Fadenführung oberer Greiferfaden . hintere Fadenführung unterer Greiferfaden . hintere Fadenführung linke Nadel . hintere Fadenführung rechte Nadel . Einstellschraube für Nähfußdruck . Spulennadel für linken Nadelfaden . Spulennadel für rechten Nadelfaden . Spulentisch . Spulennadel für oberen Greiferfaden . Spulenhalter . Spulennadel für unteren Greiferfaden . Saugnapffüße . Steckergehäuse für Fußanlasser . Netzschalter . Handrad . Differentialtransportregler . Stichlängenregler . Hebel zum Anheben des Nähfußes10
Abb. – Nähmechanik . oberer Greifer . Fadenführung für den oberen Greiferfaden . Fadenführung für den unteren Greiferfaden . Einstellregler für die Schnittbreite . Stichfingerregler . unteres Messer . unterer Greifer . NadelhalterDE
Abb. – Inhalt der Zubehörbox . Nadelsatz . Garnrollenteller ( x) . unteres Ersatzmesser . Kantenlineal . Flusenpinsel . Pinzette . Schraubendreher (klein) . Schraubendreher (mittel) . Schraubendreher (groß) . Zweifadenkonverter . Abfallbehälter . Abdeckhaube . Fußanlasser . Ölflasche (ohne Inhalt) nicht abgebildet Garnrolle ( x vormontiert)12
6.1. Einstellung des Spulentisches ` Ziehen Sie den Spulentisch () vorsichtig nach hinten heraus. 6.2. Einstellen des Teleskopfadenbaums ` Ziehen Sie den Teleskopfadenbaum () vor dem Einfädeln ganz heraus. ` Drehen Sie den Teleskopfadenbaum so, dass die Fadenführungen ge- nau über den Spulennadeln (, , , ) stehen. 6.3. Die Zubehörbox In der Zubehörbox finden Sie alle Zubehörteile, die im Kapitel „. Lieferum- fang“ auf Seite aufgeführt sind ` Ziehen Sie die Zubehörbox () vorsichtig nach links raus.13
6.4. Garnrollenhalter Bei dieser Maschine können sowohl Industriespulen als auch Haushalts- spulen verwendet werden. ` Bei Industriespulen mit großem Durchmesser setzen Sie den Garnrol- lenhalter () mit dem breiten Ende nach oben ein, für Spulen mit klei- nem Durchmesser setzen Sie den Garnrollenhalter mit dem schmalen Ende nach oben ein. Spulenhalter Spulennadel Garnrollen- teller Nutzen Sie in jedem Fall die Garnrollenteller (), um einen sicheren Stand der Garnrolle zu gewährleisten. 6.5. Fußanlasser anschließen ` Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Fußanlassers in das Steckergehäuse () an der Maschine und dann den Netzstecker in die Steckdose. Netzschalter Netzstecker Fußanlasser Stecker- gehäuse Kupplungs- stecker Der Netzschalter () schaltet sowohl die Maschine als auch das Nählicht ein. Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser. Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschi- ne aus und ziehen Sie den Netzstecker heraus. AUSEIN14 6.6. Anbringen des Abfallbehälters Der Abfallbehälter fängt beim Nähen Schnittgut auf, so dass Ihr Arbeits- platz sauber bleibt. ` Haken Sie die Nasen (A) in die beiden oberen Öffnungen (B) ein. ` Drücken Sie im Anschluss vorsichtig die Nasen (D) (nicht abgebildet) in die Schlitze (C). Nach Abschluss der Näharbeiten entfernen Sie den Abfallbehälter, indem Sie erst den unteren Teil des Abfallbehälters vorsichtig von der Maschine abziehen und dann die Nasen (A) aus den Öffnungen (B) heben.
7.1. Handrad Drehen Sie das Handrad () immer nur zu sich hin. 7.2. Steuern der Nähgeschwindigkeit Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser () gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt. 7.3. Greiferabdeckung und Sicherheitsschalter Diese Maschine ist mit einem Mikro-Sicherheitsschalter ausgestattet. Der Antrieb wird abgeschaltet, wenn die Greiferabdeckung () geöffnet wird. ` Zum Öffnen der Greiferabdeckung ziehen Sie die Abdeckung nach rechts und klappen Sie die Abdeckung nach vorne. ` Schließen Sie die Greiferabdeckung ehe Sie zu nähen beginnen. Fußanlasser15
7.4. Kantenlineal Bei Verwendung des Kantenlineals ()wird der Stoff im gleichen Abstand zur Stoffkante zugeschnitten und genäht. ` Schieben Sie das Kantenlineal in die Öffnung (A) hinter dem Nähfuß. ` Stellen Sie die Breite durch Herausziehen oder Hineinschieben des Kan- tenlineals ein.
7.5. Fadentrenner Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadentrenner () hinten an der Näh- maschine oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. cm des Fadens hinter dem Nadelöhr heraushängen. 7.6. Heben und Absenken des Nähfußes ` Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels () geht der Näh- fuß () entsprechend nach oben oder unten. Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß für zusätzlichen Spiel- raum etwas angehoben werden.16
8. Die Fäden einfädeln
8.1. Allgemeines zum Einfädeln Das Einfädeln geschieht in dieser Reihenfolge: . ERSTER SCHRITT unterer Greifer rosa . ZWEITER SCHRITT oberer Greifer hellgrün . DRITTER SCHRITT rechte Nadel grün . VIERTER SCHRITT linke Nadel blau Richtiges Einfädeln ist wichtig, damit die Stiche nicht unregelmäßig wer- den und der Faden nicht abreißt. Hinter der Greiferabdeckung () befindet sich auf dem Gerät eine prakti- sche Anleitung zum Einfädeln. Zusätzlich sind die Fadenführungen verschiedenfarbig gekennzeichnet. In der Zubehörbox befindet sich eine Pinzette, mit der das Einfädeln ein- facher geht. Sollte es erforderlich sein einen der Greiferfäden nachträglich noch einmal einzufädeln (z. B. nach Fadenabriss), entfernen Sie zuerst die Fäden aus den Nadeln, um ein Verwickeln der Fäden zu vermeiden. 8.2. Unteren Greiferfaden einfädeln . Öffnen Sie die Greiferabdeckung. . Drehen Sie das Handrad () zu sich hin, bis sich der untere Greifer () in der günstigsten Stellung zum Einfädeln befindet. . Führen Sie den Faden durch die Öse am Teleskopfadenbaum (). (Abb. A) . Heben Sie den Handgriff () an und führen Sie den Faden unter dem Handgriff durch und spannen Sie den Faden in die hintere Fadenfüh- rung für den unteren Greifer (). . Legen Sie den Faden zwischen die beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung () legen. Der Faden muss korrekt zwischen den bei den Scheiben der Fadenspann- vorrichtung liegen.17
Pinzette Abb. A Abb. B Abb. C . Den Faden in die mittlere Führungsnase der Fadenführung für die Greiferfäden () einlegen. (Abb. B) . Folgen Sie von diesem Punkt an dem Fadenführungsschema in der Maschine und fädeln Sie den Faden in die vier farblich markierten Fadenführungen () ein. (Abb. C) . Legen Sie den Faden nun über den unteren Greifer und schieben Sie den Faden mit Hilfe der Pinzette nach hinten auf den Greifer bis der Fadenin der hinteren Öse des Greifers liegt. (Abb. D) . Fädeln Sie den Faden von vorne in die Öse des unteren Greifers. (Abb. E)18 Abb. D Abb. E . Ziehen Sie das Fadenende etwa cm aus den Greifer-ösen heraus und legen Sie den Faden nach hinten unter den Nähfuß.19
8.3. Oberen Greiferfaden einfädeln . Führen Sie den Faden durch die Ösen am Teleskopfadenbaum. (Abb.
. Heben Sie den Handgriff an und führen Sie den Faden unter dem Handgriff durch und spannen Sie den Faden in die hintere Fadenfüh- rung für den oberen Greifer (). . Legen Sie den Faden zwischen die beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung () legen.
Abb. F Abb. G . Den Faden in die linke Führungsnase der Fadenführung für die Grei- ferfäden einlegen. (Abb. G) . Folgen Sie von diesem Punkt an dem Fadenführungsschema in der Maschine und fädeln Sie den Faden in die drei farblich markierten Fadenführungen () ein. . Um den Faden in den oberen Greifers () einzufädeln, drehen Sie das Handrad solange bis sich der Greifer in einer günstigen Position befindet.20 . Ziehen Sie das Fadenende etwa cm aus den Greifer-ösen heraus und legen Sie den Faden nach hinten unter den Nähfuß. . Schließen Sie nach dem Einfädeln und die Greiferabdeckung. 8.4. Faden in die rechte Nadel einfädeln . Drehen Sie das Handrad zu sich hin, bis die Nadeln () ganz oben stehen. . Führen Sie den Faden durch die Ösen () am Teleskopfadenbaum. (Abb. H) . Heben Sie den Handgriff an und führen Sie den Faden unter dem Handgriff durch und spannen Sie den Faden in die hintere Fadenfüh- rung für die rechte Nadel (). . Legen Sie den Faden zwischen die beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung (). Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung liegen.
Abb. H Abb. I Abb. J . Führen Sie den Faden unter der Fadenführung für den rechten Na- delfaden () und die beiden Fadenführungen der Nadelfäden () & () durch. (Abb. I)21
. Führen Sie dann wie abgebildet den Faden hinter der Fadenführung der Nadelhalterung durch und anschließend von vorn nach hinten durch das entsprechende Nadelöhr. (Abb. J) . Ziehen Sie die Fadenenden etwa cm aus den Nadelöhren heraus. . Heben Sie den Nähfuß () an und schieben Sie die Fäden darunter; senken Sie dann den Nähfuß wieder ab. 8.5. Faden in die linken Nadel einfädeln . Drehen Sie das Handrad zu sich hin, bis die Nadeln ganz oben ste- hen. . Führen Sie den Faden durch die Ösen am Teleskopfadenbaum (). (Abb. K) . Heben Sie den Handgriff an und führen Sie den Faden unter dem Handgriff durch und spannen Sie den Faden in die hintere Fadenfüh- rung für die linke Nadel (). . Legen Sie den Faden zwischen die beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung (). Der Faden muss korrekt zwischen den beiden Scheiben der Fadenspann- vorrichtung liegen.
Abb. K Abb. L Abb. M . Führen Sie den Faden unter den beiden Fadenführungen der Nadel- fäden () & () durch. (Abb. L)22 . Führen Sie dann wie abgebildet den Faden hinter der Fadenführung der Nadelhalterung durch und anschließend von vorn nach hinten durch das entsprechende Nadelöhr. (Abb. M) . Ziehen Sie die Fadenenden etwa cm aus den Nadelöhren heraus. . Heben Sie den Nähfuß an und schieben Sie die Fäden darunter; sen- ken Sie dann den Nähfuß wieder ab.
Wenn zum ersten Mal Garn eingefädelt wird oder wenn nach Fadenriss während des Nähens Garn neu eingefädelt wird, gehen Sie auf die folgen- de Weise vor: ` Halten Sie die Fadenenden zwischen den Fingerspitzen der linken Hand, drehen Sie das Handrad () langsam zwei- oder dreimal zu sich hin und prüfen Sie, ob sich der Faden ziehen lässt. ` Nähen Sie nun vorsichtig einige Stiche ohne Stoffzufuhr, um die Ver- schlingung der Fäden zu überprüfen. ` Legen Sie den Stoff für einen Probelauf unter den Nähfuß (), senken Sie den Nähfuß ab und beginnen Sie langsam zu nähen. Der Stoff wird automatisch zugeführt, führen Sie den Stoff nur vorsich- tig weiter. ` Nach beendeter Arbeit nähen Sie weiter, bis sich eine etwa - cm lan- ge Fadenkette am Ende des Stoffes ge bildet hat. Durchschneiden Sie die Fäden mit dem Fadentrenner () oder einer Schere.
10. Einstellen der Fadenspannung
Die benötigte Fadenspannung ändert sich je nach Art und Dicke von Fa- den und Stoff. ` Prüfen Sie die Nähte und stellen Sie an der Maschine die Fadenspan- nung entsprechend ein. Fadenspannung: ` Drehen Sie die Fadenspannungswähler (, , , ) auf eine niedrigere Zahl: Die Spannung wird geringer ` Drehen Sie die Fadenspannungswähler auf eine höhere Zahl: Die Span- nung wird höher. Fadenspannung erhöhen Fadenspanung verringern23
10.1. Richtige Fadenspannung Rückseite Unterer Greiferfaden Oberer Greiferfaden Linker Nadelfaden 6 mm Rechter Nadelfaden Vorderseite 10.2. Einstellen der Fadenspannung für die Nadelfäden Die Fadenspannung auf der linken Nadel ist zu locker. Die Fadenspannung auf der rechten Nadel ist zu locker. Spannen Sie den linken Faden nach. Spannen Sie den rechten Faden nach. Rückseite Vorderseite Rückseite Vorderseite24 10.3. Einstellung der Fadenspannung für die Greiferfäden Rückseite Vorderseite Rückseite Vorderseite Der untere Greiferfaden ist zu fest und/oder der obere Grei- ferfaden ist zu locker. Lockern Sie die Spannung des unteren Greiferfadens und/ oder straen Sie den oberen Greiferfaden. Der obere Greiferfaden ist zu fest und/oder der untere Greiferfaden ist zu locker. Lockern Sie die Spannung des oberen Greiferfadens und/oder straen Sie den unteren Grei- ferfaden.DE
11. Übersicht der Maschineneinstellungen1
Die günstigste Einstellung der Fadenspannung für den einen Stoff muss nicht unbedingt für einen anderen Stoff richtig sein. Die erforderliche Fadenspannung richtet sich nach Steifigkeit und Dicke des Stoffes sowie nach Art und Dicke des Fadens. Die folgende Tabelle kann Ihnen helfen, die richtige Fadenspannung zu finden, es handelt sich hierbei um ideale Beispieleinstellungen, die nicht für alle Materialen und Garne gleich sind. Probieren Sie immer erst die Einstellungen auf einem Musterstück aus. Programm Nadelposition* Fadenspannung Stich- länge Schnittbrei-
Stich- finger- position 2-Faden- Konverter blau grün hell grün rosa -Faden Overlocknaht NNNN,~ , S Nein -Faden Overlocknaht (breit) N N N ,~ , S Nein -Faden Overlocknaht (eng) N N N ,~ , S Nein -Faden Überwendlingnaht (breit) ,-, -N - F~ , S Nein In dieser Spalte finden Sie eine schematische Darstellung der Nadeln. Die jeweils schwarz gefärbte Nadel ist die benutzte Nadel.26 Programm Nadelposition* Fadenspannung Stich- länge Schnittbrei-
Programm Nadelposition* Fadenspannung Stich- länge Schnittbrei-
12. Garn- und Nadelübersicht
Stoffe Garn Nadeln Stichlänge leichte Baumwolle & Leinen: Organdy; Batist; Gingham Baumwolle Nr. für allgemeine Näharbeiten: Typ: Nr. / oder / für leichte Stoffe: Typ: Nr. / , - , mm Standard: , mm schwere Baumwolle & Leinen: Oxford, Jeans, Baumwollgabardine Baumwolle Nr. Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm leichte Wolle: Kammgarnstoffe, Wolle, Popeline Baumwolle Nr. Polyester Nr. , - , mm Standard: , mm Serge, Flanell, Gabardine Baumwolle Nr. Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm schwere Wolle: Velours, Kamelhaar, Astrakhan Baumwolle Nr. Polyester Nr. - für allgemeine Näharbeiten: Typ: Nr. / oder / für leichte Stoffe: Typ: Nr. / oder / , - , mm Standard: , mm leichte Synthetik: Crêpe de Chine, Voile, Georgette, Satin Baumwolle Nr. - Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm schwere Synthetik: Taft, Twill, Jeans Baumwolle Nr. Polyester Nr. für allgemeine Näharbeiten: Typ: Nr. / oder / für leichte Stoffe: Typ: Nr. / oder / , - , mm Standard: , mm Trikotstoff Baumwolle Nr. - Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm Jersey Baumwolle Nr. Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm Wollstoff Bauschgarn; Polyester Nr. - , - , mm Standard: , mm29
Nach der folgenden Vorgehensweise ist der Fadenwechsel ganz einfach, man erspart sich dadurch das komplette Neueinfädeln: ` Schneiden Sie das Garn über der Spindel ab und knoten Sie die Enden von altem und neuem Faden wie in der Abbildung gezeigt mit einem Seemannsknoten zusammen. ` Heben Sie den Nähfuß () an. ` Bringen Sie die Nadelstange in ihre tiefste Position, indem Sie das Handrad () zu sich hin drehen. Ziehen Sie vorsichtig am vorhandenen Fadenende des Garns, bis die Verbindungsknoten das Nadelöhr und die Greiferösen passiert haben.
Mit dem Handgriff () an der Geräteoberseite können Sie Ihre Maschine be- quem transportieren.
15. Einstellen der Stichlänge
Drehen Sie den Stichlängenregler (), bis die gewünschte Länge ange- zeigt wird. Je höher die Zahl, desto länger der Stich. Die Stichlänge ist im Bereich von bis mm einstellbar. Fast alle Overlock-Arbeiten werden mit einer Stichlänge von , bis , mm ausgeführt. 15.1. Einstellung der Stichlänge Stiche Stichlänge Normale Nähte , - , mm (Standardeinstellung: , mm) Schmale Einfassungen , - , mm Hohlsäume , - , mm Spitzennäherei , - , mm30
16. Einstellen der Schni breite
Je nach Material kann es notwendig sein die Schnittbreite zu variieren. Prüfen Sie jeweils anhand einer Musternaht welche Nahtbreite geeignet ist. Sie können die Schnittbreite im Bereich von bis , mm frei einstellen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: . Klappen Sie die Greiferabdeckung () nach unten. . Bringen Sie die Nadeln durch drehen des Handrades () in die höchste Position. . Stellen Sie das obere Messer (), wie im Kapitel „. Ausklinken des oberen Messers“ auf Seite beschrieben, nach oben, dies erleich- tert die Schnittbreiteneinstellung. . Drehen Sie den Einstellregler für die Schnittbreite () auf die ge- wünschte Einstellung. . Die eingestellte Schnittbreite wird am vorderen Rand der Stichplatte angezeigt. Der Rand der Messerhalterung und die jeweilige Markierung der Schnittbreite auf der Stichplatte bilden eine Linie, wenn die ge- wünschte Stichbreite eingestellt ist. . Stellen Sie das obere Messer wieder in die Ausgangsposition und schließen Sie die Greiferabdeckung. 16.1. Die ideale Schni breite Vorderseite Schnitt- breite Bei ideal eingestellter Schnittbreite liegen die Schlaufen der Greiferfäden leicht an der Stoffkante an.31
16.2. Die Schni breite ist zu schmal Die Schlaufen der Greiferfäden stehen zu weit über die Stoffkante hinaus. ` Durch Drehen des Einstellreglers für die Schnittbreite im Uhrzeigersinn bewegt sich das untere Messer nach rechts und die Schnittbreite wird erhöht. Vorderseite Garn wird über die Stokante hinaus genäht. 16.3. Die Schni breite ist zu groß Die Schlaufen der Greiferfäden liegen zu eng an der Stoffkante an und der Stoff kräuselt sich. ` Durch Drehen des Einstellreglers für die Schnittbreite gegen den Uhr- zeigersinn bewegt sich das untere Messer nach links und die Schnitt- breite wird verringert. Vorderseite Garn kräuselt die Stokante. NÄHTIPP Die Tatsache, dass sich die Stoffkante bei einer zu großen Schnittbreite kräuseln, kann man sich bei einigen Näharbeiten zu nutze machen und so schöne Nahteffekte erzielen.32
17. Eng- und weitmaschig mit drei Fäden
ke eln Diese Maschine kann beim Ketteln von vier auf drei Fä den umgestellt wer- den. ` Entfernen Sie entweder die rechte oder linke Nadel (je nach gewünsch- ter Naht) und den entsprechenden Faden (siehe auch „. Nadeln aus- tauschen“ auf Seite ). Nun ist die Maschine bereit zum Ketteln mit drei Fäden. Bei ausschließlichem Einsatz der rechten Nadel kann die Schnittbreite zwi- schen - , mm eingestellt werden. 3.0mm 4.5mm Bei ausschließlichem Einsatz der linken Nadel beträgt die Schnittbreite zwi- schen , - , mm. 5.2mm 6.7mm33
18. Ausklinken des oberen Messers
Wenn Sie nähen möchten, ohne dabei gleichzeitig die Kanten zu beschnei- den, können Sie das obere Messer ausklinken. . Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker her- aus. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung (). . Stellen Sie sicher, dass sich der Stichfingerregler () in der Position „R“ befindet. . Halten Sie den Freiarm mit einer Hand fest und ziehen Sie den Dreh- knopf der Messerhalterung () nach rechts. . Drehen Sie nun die Messerhalterung im Uhrzeigersinn soweit nach vorne, bis das Messer eine um ° gedrehte Position erreicht hat. . Achten Sie darauf, dass der Stift an der Messerhalterung in die Nut des Drehknopfes fasst, sodass der sichere Halt gewährleistet ist. . Schließen Sie die Greiferabdeckung wieder und setzen Sie Ihre Näh- arbeit fort. . Um das Messer wieder zu aktivieren gehen Sie in umgekehrter Rei- henfolge vor. VORSICHT! Quetschgefahr! Die Feder des Drehknopfs der Messerhalterung steht unter starker Span- nung, daher kann der Drehknopf beim Zurückrasten in die Ausgangsposi- tion zurückschnellen und es besteht die Gefahr von Quetschungen an den Fingern. Halten Sie den Drehknopf immer gut fest und lassen Sie in sanft in die Ausgangsposition einrasten.34
19. Umstellung auf Zweifaden-Gebrauch
Sie können Ihre Maschine auch als reine Zweifaden-Maschine nutzen, ver- wenden Sie in diesem Fall den Zweifadenkonverter (). Die verschiedenen Anwendungsbereiche des Zweifadenkonverters ent- nehmen Sie bitte der Tabelle im Kapitel „. Übersicht der Maschineneinstel- lungen“ auf Seite . . Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker her- aus. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung (). . Stellen Sie den oberen Greifer () mit dem Handrad in die höchste Position. . Entfernen Sie je nach gewünschter Naht die nicht benötigte Nadel und die Fäden für diese Nadel sowie für den oberen Greifer (siehe auch „. Nadeln austauschen“ auf Seite ). . Setzen Sie den Zweifadenkonverter in die Aussparung des oberen Greifers ein. . Drehen Sie den Zweifadenkonverter nun vorsichtig nach links und achten Sie darauf, dass die Spitze des Zweifadenkonverters von hin- ten in das Öhr des Greifers einrastet. Nehmen Sie ggf. die Pinzette zur Hilfe. . Um den Zweifadenkonverter wieder zu entfernen gehen Sie die vor- genannten Schritte in umgekehrter Reihenfolge durch.35
Für Rollsäume müssen Sie den Stichfinger zurückziehen, indem Sie den Stichfingerregler auf die Position „R“ stellen. . Schalten Sie die Maschine aus. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung (). . Klinken Sie das obere Messer () aus, wie im Kapitel „. Ausklinken des oberen Messers“ auf Seite beschrieben. . Schieben Sie den Stichfingerregler () in die Position „R“. . Stellen Sie die Schnittbreite auf die Position „R“. . Stellen Sie das obere Messer wieder in die Ausgangsposition. . Schließen Sie die Greiferabdeckung. Für alle Standard-Overlocknähte muss der Stichfingerregler auf die Posi- tion „S“ eingestellt sein. . Schalten Sie die Maschine aus. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung. . Klinken Sie das obere Messer aus, wie im Kapitel „. Ausklinken des oberen Messers“ auf Seite beschrieben. . Schieben Sie den Stichfingerregler in die Position „S“. . Stellen Sie das obere Messer wieder in die Ausgangsposition. . Schließen Sie die Greiferabdeckung.36
21. Di erenzialtransport
Durch den Differenzialtransport werden wellige Nähte in gestrickten Stof- fen vermieden, ebenso das Verrutschen der Stofflagen. Auch werfen Nähte in sehr leichten Stoffen keine Falten. 21.1. Funktionsweise Die Maschine hat zwei Sätze von Vorschubzahnstangen, eine vorne (A) und eine hinten (B). Diese beiden Sätze bewegen sich unabhängig voneinan- der. Durch den Stoffvorschub können die beiden Zahnstangensätze sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Einstellbereich für den Stoffvorschub: , (negativer Transport) bis , (posi- tiver Transport).
21.2. Positiver Di erenzialtransport Bei positivem Differenzialtransport führt die vordere Zahnstange (A) eine größere Transportbewegung aus als die hintere Zahnstange (B). Dadurch wird ein „Anhäufen“ des Stoffes unter dem Nähfuß erreicht, was einem Wel- len des Stoffes entgegenwirkt.37
21.3. Negativer Di erenzialtransport Bei negativem Differenzialtransport führt die vordere Zahnstange (A) eine kleinere Transportbewegung aus als die hintere Zahnstange (B). Dadurch wird der Stoff unter dem Nähfuß gedehnt, was einem unerwünschten Kräuseln des Stoffes entgegenwirkt. 21.4. Einstellen des Di erenzialtransports Der Differenzialtransport wird durch Drehen des Differenzialtransport- reglers () eingestellt. Der Stoffvorschub kann auch während des Nähens eingestellt werden.
21.5. Einstellen des Di erenzialtransports Wählen Sie eine Einstellung mit Hilfe der nachstehenden Tabelle: Anwendung Transportart Einstellung Nicht wellende Säu- me, gewünschtes Kräuseln positiver Differenzialtransport
22. Nähfußdruck einstellen
Der Nähfußdruck ist ab Werk für alle üblichen Näharbeiten korrekt einge- stellt und muss nicht justiert werden. Sollte es dennoch einmal nötig sein den Nähfußdruck anzupassen, so können Sie dies mit der Einstellschraube für den Nähfußdruck () auf der Oberseite der Nähmaschine regulieren. . Halten Sie den Handgriff hoch und führen Sie den kleinen Schrau- bendreher in die Öffnung der Einstellschraube. . Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhö- hen oder gegen den Uhrzeigersinn, um den Druck zu verringern. Um die Standardeinstellung wiederherzustellen, drehen Sie die Schraube so lange im Uhrzeigersinn bis diese an die obere Abdeckung stößt. Drehen Sie dann die Schraube sechs Drehungen gegen den Uhrzeigersinn, die Standardeinstellung ist wiederhergestellt.
Für Näharbeiten an schlauchartigem Nähgut, wie zum Beispiel Ärmeln oder Hosenbeinen kann der angesetzten Arbeitstisch entfernt werden, um den Freiarm zu nutzen. ` Der Arbeitstisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links weg- schieben. ` Zum Ansetzen des Arbeitstisches, setzen Sie den Anschiebetisch vor- sichtig an die Maschine an und schieben in nach rechts bis er hörbar einrastet.39
24. Nadeln austauschen
Diese Maschine ist mit Nadeln des Typs ausgestattet (für Haushalts- und Overlockmaschinen) HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Verbogene oder stumpfe Nadeln können Schäden an der Maschine und am Nähgut verursachen. Schalten Sie die Maschine aus. Tauschen Sie die defekte Nadel aus. ` Drehen Sie das Handrad () zu sich hin, bis sich die Nadeln () in der obersten Stellung befinden. ` Lösen Sie die Klemmschrauben von den Nadeln mit dem mitgelieferten kleinen Schraubendreher aus der Zubehörfach und nehmen Sie die Nadeln heraus: obere Schraube für die linke Nadel und untere Schraube für die rechte Nadel. ` Schieben Sie die neuen Nadeln mit der flachen Seite nach hinten in die Nadelhalterung. Achten Sie hierbei darauf, dass diese so weit wie mög- lich eingeschoben sind. ` Drehen Sie die Klemmschraube der Nadeln wieder fest. Wenn die Nadeln richtig eingesetzt worden sind, steht die linke Nadel et- was höher als die rechte. Wenn die Nadeln nicht richtig eingesetzt wurden, werden beim Nähen gelegentlich Stiche ausgelassen.
25. Messer auswechseln
Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker heraus, ehe Sie die Messer wechseln. So wechseln Sie das untere Messer () aus, wenn es stumpf ist: . Schalten Sie die Nähmaschine aus. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung (). . Klinken Sie das obere Messer () aus, wie im Kapitel „. Ausklinken des oberen Messers“ auf Seite beschrieben. . Lösen Sie mit dem Schraubendreher aus der Zubehörbox die Schrau- be (A) am unteren Messer. . Setzen Sie ein neues unteres Messer ein und ziehen Sie die Schraube der Halterung an. . Stellen Sie das obere Messer zurück in die Ausgangsposition. . Schließen Sie die Greiferabdeckung. A40
Bitte lesen Sie hier nach, ehe Sie den Service anrufen. Problem Ursache Behebung Seite Nadeln brechen Nadeln sind verbogen, stumpf oder an der Spitze beschädigt Setzen Sie eine neue Nadel ein Nadeln sind nicht richtig ein- gesetzt Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung ein
Sie haben zu heftig am Stoff gezogen Führen Sie den Stoff behutsam mit beiden Händen Faden reißt ab Garn ist nicht richtig eingefä- delt Fädeln Sie das Garn richtig ein Fadenspannung zu hoch Stellen Sie die Fadenspannung nach
Nadeln sind nicht richtig ein- gesetzt Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung
Stiche werden ausgelassen Nadeln sind verbogen, stumpf oder an der Spitze beschädigt Setzen Sie eine neue Nadel ein Nadeln sind nicht richtig ein- gesetzt Setzen Sie die Nadeln richtig in die Halterung ein
Stiche werden ausgelassen Garn ist nicht richtig eingefä- delt Fädeln Sie das Garn neu ein Falsche Nadeln eingelegt Verwenden Sie die richtigen Nadeln (Typ /H)
Stiche sind unregelmäßig Fadenspannung ist nicht kor- rekt Stellen Sie die Fadenspannung nach
Faden sitzt fest Prüfen Sie den Verlauf der ein- zelnen Fäden
Nähte werfen Falten Fadenspannung ist zu hoch Stellen Sie die Fadenspannung nach
Garn ist nicht richtig eingefä- delt Fädeln Sie das Garn richtig ein Garn hängt fest Prüfen Sie den Verlauf der ein- zelnen Fäden
Stofftransport nicht eingestellt Setzen Sie den Stofftransport auf ,
Stoff wird nicht sauber abge- schnitten Oberes Messer ist stumpf oder falsch eingesetzt Wechseln Sie das Messer aus oder setzen Sie es richtig ein
Stoffkante kräuselt sich Zuviel Stoff auf einen Stich Ändern Sie die Schnittbreite Beleuchtung funktioniert nicht LED defekt Kontaktieren Sie unseren Ser- vice.41
Bewahren Sie die Nähmaschine an einem trockenen Ort auf, damit sich kein Rost an den metallischen Mechanikteilen ansetzt. Nutzen Sie immer die mitgelieferte Abdeckhaube, damit kein Staub in die Nähmaschine eindringen kann.
28. Reinigen und Schmieren
Damit Ihre Maschine einwandfrei arbeitet, müssen Sie die Mechanik gele- gentlich mit dem Pinsel aus der Zubehörbox reinigen und an den entspre- chenden Stellen ölen. Verwenden Sie zum Ölen dieser Nähmaschine ausschließlich hochwertiges Nähmaschinen-Öl, dieses können Sie im Fachhandel erwerben. Verwenden Sie für die Reinigung des Außengehäuses nur ein trockenes, weiches Tuch. Benutzen Sie keine chemischen Lösungs- oder Reinigungs- mittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftung des Gerätes be- schädigen können. Diese Maschine benötigt nur sehr wenig Öl, da die Hauptkomponenten aus einem speziellen Material bestehen. . Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz bevor Sie die Maschine öffnen. . Öffnen Sie die Greiferabdeckung (). Entfernen Sie angesammelten Staub und Flusen mit dem Flusenpinsel aus dem Zubehör. . Geben Sie ein paar Tropfen Öl auf die gekennzeichneten Stellen. Verwenden Sie ausschließlich qualitativ hochwertiges Nähmaschi- nenöl. . Schließen Sie den Freiarm und die Greiferabdeckung. . Nähen Sie nun zu Testzwecken mit einem Probestoff um zu testen ob die Maschine korrekt funktioniert. Das überschüssige Öl wird di- rekt beseitigt, ohne dass Ihr eigentliches Nähgut Schaden nimmt.42 . Reinigen Sie die Saugnapffüße () der Nähmaschine in regelmäßi- gen Abständen mit Alkohol, um die Saugkraft zu erhalten und so ei- nen sicheren Stand der Maschine zu gewährleisten.
Verpackung Ihre Overlock-Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschä- den in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und können wiederverwertet oder dem Recycling-Kreislauf zugeführt werden. Gerät (nur für Deutschland) Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Elektro- bzw. Elektronikgeräte dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern sind vom Endnutzer am Ende ihrer Lebenserwartung einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer haben Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungs- stelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen und einer separaten Samm- lung zuzuführen. Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens Quadratmetern sowie Vertreiber von Lebensmitteln mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens Quadratmetern, die mehrmals im Kalenderjahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte anbieten und auf dem Markt bereitstellen, sind verpflichtet, bei der Ab- gabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzer ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen und auf Ver- langen des Endnutzers unabhängig vom Kauf eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes bis zu drei Altgeräte pro Geräteart, die in keiner äußeren Abmessung größer als Zentimeter sind, im Einzelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen. Bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln gelten alle Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte des Vertreibers als Verkaufsfläche sowie alle Lager- und Verkaufsflächen des Vertreibers als Gesamtverkaufsfläche. Zudem ist bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln bei Abgabe des neu- en Elektro- bzw. Elektronikgerätes durch Auslieferung bei einem privaten Haushalt die unentgeltliche Abholung des Altgerätes bei diesem Ort der Abgabe auf Geräte der Kategorien , und der Anlage zu § Abs. Elek- troG beschränkt (Wärmeüberträger, Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als Quadratzentimetern enthalten, Großgeräte). Zur Abgabe von Altgeräten stehen in Ihrer Nähe kostenfreie Erfassungs- stellen sowie ggf. weitere Annahmestellen für die Wiederverwendung der Altgeräte zur Verfügung. Die Adressen können Sie von Ihrer Kommunalver- waltung erhalten.43
Verfügt das Altgerät über Datenspeicher, sollten vor der Rückgabe alle Daten extern gesichert und von dem Altgerät dauerhaft und unwiderruf- lich gelöscht werden. Endnutzer sind ausschließlich selbst dafür verant- wortlich, dass alle personenbezogenen Daten auf den zu entsorgenden Altgeräten gelöscht sind. GERÄT für alle anderen deutschsprachigen Länder Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Altgeräte dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden. Entsprechend Richtlinie //EU ist das Gerät am Ende seiner Lebens- dauer einer geordneten Entsorgung zuzuführen. Dabei werden im Gerät enthaltene Wertstoffe der Wiederverwertung zu- geführt und die Belastung der Umwelt und negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit vermieden. Geben Sie das Altgerät an einer Sammelstelle für Elektroschrott oder einem Wertstoffhof ab. Wenden Sie sich für nähere Auskünfte an Ihr örtliches Entsorgungsunter- nehmen oder Ihre kommunale Verwaltung.
30. Technische Daten
Spannung: AC - V ~ Hz Leistungsaufnahme: Gesamtleistung: W Motor: W Lampe: W (LED) Fußanlasser: Typ: HKTC Nennspannung: -V ~ Hz/,A Schutzklasse II Anzahl der Fäden: oder Anzahl der Nadeln: oder Nähgeschwindigkeit: (+/-) UpM Schnittbreite: , mm bei Fäden , mm oder , mm bei Fäden Stichlänge: - mm Nähfußhöhe: mm Nadel: Typ Nr. /; /; / Abmessungen: cm x cm x cm (BxHxT) Gewicht: , kg www.tuv.com ID 000000000
30.1. Konformitätserklärung Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den fol- genden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
- Niederspannungsrichtlinie //EU
- Öko-Design Richtlinie //EG
Sollte Ihr Gerät einmal nicht wie gewünscht und erwartet funktionieren, wenden Sie sich zunächst an unseren Kundenservice. Es stehen Ihnen ver- schiedene Wege zur Verfügung, um mit uns in Kontakt zu treten:
- In unserer Service-Community treffen Sie auf andere Benutzer sowie unsere Mitarbeiter und können dort Ihre Erfahrungen austauschen und Ihr Wissen weitergeben. Sie finden unsere Service-Community unter community.medion.com.
- Gerne können Sie auch unser Kontaktformular unter www.medion.com/contact nutzen.
- Selbstverständlich steht Ihnen unser Serviceteam auch über unsere Hotline oder postalisch zur Verfügung. Deutschland Öffnungs- zeiten Multimedia-Produkte (PC, Notebook, etc.) Mo. - Fr.:
Haushalt & Heimelektronik
Serviceadresse MEDION AG 45092 Essen Deutschland Österreich Öffnungs- zeiten Rufnummer Mo. - Fr.:
Serviceadresse MEDION Service Center Franz-Fritsch-Str. 11 4600 Wels Österreich Schweiz Öffnungs- zeiten Rufnummer Mo. - Fr.:
Belgien & Luxemburg Öffnungs- zeiten Rufnummer (Belgien) Mo. - Fr.:
Serviceadresse MEDION B.V. John F.Kennedylaan a XC Panningen Die Niederlande Diese und viele weitere Bedienungsanleitungen stehen Ihnen über das Serviceportal www.medionservice.com zum Download zur Verfügung. Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichten wir auf ge- druckte Garantiebedingungen, Sie finden unsere Garan- tiebedingungen ebenfalls in unserem Serviceportal. Sie können auch den nebenstehenden QR-Code scan- nen und die Bedienungsanleitung über das Servicepor- tal auf Ihr mobiles Endgerät laden.
Copyright Stand: . April Alle Rechte vorbehalten. Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Genehmigung des Herstellers ist verboten. Das Copyright liegt bei der Firma: MEDION AG Am Zehnthof 77 45307 Essen Deutschland Bitte beachten Sie, dass die oben stehende Anschrift keine Retourenan- schrift ist. Kontaktieren Sie zuerst immer unseren Kundenservice.4647
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