MD 18205 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | MEDION |
| Modell | MD 18205 |
| Produkttyp | Mechanische Nähmaschine |
| Nennspannung | 220-240 V ~ 50 Hz |
| Nennleistung | 62 W |
| Motor | 60 W |
| Lampe | 2 W |
| Pedal | Typ HKT72C, 200-240 V ~ 50 Hz, 0,5 A |
| Anzahl Stichprogramme | 11 (Geradstich, Zickzack, Satin, Unsichtbar, Elastisch, Overlock, Smok, usw.) |
| Knopfloch | Ja, in 4 Schritten |
| Automatischer Einfädler | Ja |
| Rückwärtsgang | Ja |
| Stichlängeneinstellung | 0 bis 4 mm (SS für Stretchstiche) |
| Stichbreiteneinstellung (Zickzack) | 1 bis 4 |
| Freiarm | Ja |
| Variable Geschwindigkeit | Durch Pedal |
| Einstellbare Fadenspannung | Ja, für Ober- und Unterfaden |
| Doppelnadel kompatibel | Ja (max. Abstand 4 mm) |
| Inklusive Zubehör | 4 Spulen, 3 Nadeln, Doppelnadel, Stopfplatte, Schraubendreher, Bürste, Nahttrenner, Füße (Knopfloch, Reißverschluss, Knopf), Saumlineal, Führungszubehör, Schutzhülle |
| Schutzklasse | II |
| Verwendung | Nur für Innenräume |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung der Transporteurzähne und Schmierung |
| Sicherheit | Sicherheitshinweise enthalten; vor Wartung Netzstecker ziehen |
| Verpackungsinhalt | Nähmaschine, Pedal, Bedienungsanleitung, Zubehör |
Häufig gestellte Fragen - MD 18205 MEDION
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BEDIENUNGSANLEITUNG MD 18205 MEDION
1) Fadenheber
2) Oberfadenführung
3) Aufspulfadenführung
4) umklappbarer Tragegriff
5) Garnrollenhalter
6) Spulenspindel
7) Spulenanschlag
8) Handrad
9) Steckergehäuse für Netzstecker
10) Hauptschalter (Motor und Licht)
11) Lüftungsschlitze
12) Rückwärtshebel
13) Stichlängenregler
14) Zubehörbox
15) Spulenkasten (hinter der Zubehörbox)
16) Fadenführung
17) Fadenabschneider
18) Programmwahlregler
19) Oberfadenspannungsregler
2. Nähmechanik
20) Nähfußhebel
21) Nadelhalteschraube
22) Nähfußauslösehebel
23) Nadel
24) Stichplatte
25) Stofftransporteur
26) Nähfuß
27) Nähfußhalteschraube
28) Nadelhalterungsfadenführung
29) Einfädelmechanik
30) Einfädelautomatik-Hebel
Inhaltsverzeichnis
- Hauptkomponenten.... 1
- Nähmechanik....1
- Zu dieser Bedienungsanleitung 5
3.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter ....5
- Bestimmungsgemäßer Gebrauch
- Konformitätserklärung 6
- Sicherheitshinweise 7
6.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände....7
6.2. Netzkabel und Netzanschluss 7
6.3. Grundsätzliche Hinweise....7
6.4. Niemals selbst reparieren ....8
6.5. Sicher mit dem Gerät umgehen 8
6.6. Reinigung und Aufbewahrung....8
- Lieferumfang 9
7.1. Inhalt der Zubehörbox....9
- Elektrische Anschlüsse 10
8.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit 10
8.2. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches 10
8.3. Zubehörbox 11
- Vorbereitende Arbeiten 11
9.1. Einsetzen einer Garnrolle....11
9.2. Aufspulen der Unterfadenspule 12
9.3. Entfernen der Spulenkapsel....13
9.4. Einfädeln der Spulenkapsel....13
9.5. Einsetzen der Spulenkapsel 14
9.6. Einfädeln des Oberfadens 14
9.7. Darstellung der Oberfadenführung....16
9.8. Einfädelautomatik für die Nadel....16
9.9. Heraufholen des Unterfadens....18
- Einstellungen.... 19
10.1. Einstellung der Fadenspannung 19
10.2. Regulierung der Oberfadenspannung 19
10.3. Regulierung der Unterfadenspannung 19
10.4. Überprüfen der Fadenspannungen 20
- Nähen 21
11.1. Allgemeines 21
11.2. Auswahl der richtigen Nadel 21
11.3. Heben und Absenken des Nähfußes 22
11.4. Rückwärtsnähen....22
11.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen....22
11.6. Durchtrennen des Fadens....22
11.7. Der Programmwahlregler 23
11.8. Stichlängeneinstellung....23
11.9. Sticharten einstellen....24
11.10. Umgekehrter Blindsaum 28
11.11. Knopflöcher 28
11.12. Knöpfe und Ösen annähen 30
11.13. Reißverschlüsse einnähen 31
11.14. Stopfen 32
11.15. Kräuseln....33
11.16. Nähen mit einer Zwillingsnadel ....34
11.17. Nähen mit dem Freiarm....35
12. Wartung, Pflege und Reinigung 36
12.1. Auswechseln der Nadel 36
12.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes......37
12.3. Pflege der Nähmaschine 38
12.4. Ölen der Maschine....40
13. Hinweise für Servicetechniker 42
13.1. Keilriemen spannen....42
14. Störungen 43
14.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 44
14.2. Nützliche Nähtipps....45
15. Die Programmwahl.... 45
15.1. Stichprogramme....45
16. Entsorgung......46
17. Technische Daten 46
17.1. Symbole auf dem Typenschild und dem Gerät/Netzteil 46
18. Impressum......47
19. Index 48
3. Zu dieser Bedienungsanleitung

Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen Dingen die Sicherheitshinweise!
Alle Tätigkeiten an und mit diesem Gerät dürfen nur soweit ausgeführt werden, wie sie in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für den zukünftigen Gebrauch auf.
Falls Sie das Gerät einmal weitergeben, muss auch diese Bedienungsanleitung unbedingt mitgegeben werden!
3.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter
![]() | GEFAHR!Warnung vor unmittelbarer Lebensgefahr! |
![]() | WARNUNG!Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Verletzungen! |
![]() | VORSICHT!Warnung vor möglichen mittleren und oder leichten Verletzungen! |
![]() | ACHTUNG!Hinweise beachten, um Sachschäden zu vermeiden! |
![]() | HINWEIS!Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes! |
![]() | HINWEIS!Hinweise in der Bedienungsanleitung beachten! |
![]() | WARNUNG!Warnung vor Gefahr durch elektrischen Schlag! |

TIPP
Nähtipps zur Erleichterung der Arbeit
4. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung:
Die Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden.
Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt.
- Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt:
- Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheits-hinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen.
5. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
• EMV-Richtlinie 2014/30/EU
• Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU.

6. Sicherheitshinweise
6.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
▶ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
6.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (220 - 240 V \~ 50 Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
- Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
- Wenn Sie die Nähmaschine verlassen, ziehen Sie den Netzstecker und verhindern Sie so Unfälle durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
6.3. Grundsätzliche Hinweise
- Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C in Betrieb genommen werden.
6.4. Niemals selbst reparieren

WARNUNG!
Stromschlaggefahr!
Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags!
Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren!
Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung beschädigt wurde an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
- Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder der Anschlussleitung nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
6.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
- Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf den Fußanlasser.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesondere der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz angeschlossen ist!
- Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommen.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
6.6. Reinigung und Aufbewahrung
- Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose.
- Für die Reinigung verwenden Sie ein nebelfeuchtes, weiches Tuch.
- Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
7. Lieferumfang
Bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung und benachrichtigen Sie uns bitte innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, falls die Lieferung nicht komplett ist.
- Nähmaschine
• Fußanlasser Typ HKT72C
• Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen - Zubehör in der Zubehörbox (Inhaltsübersicht auf der folgenden Seite)

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
▶ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
7.1. Inhalt der Zubehörbox

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31 32 333
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36:
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39 41 4231 4 Spulen (3 im Zubehörfach und 1 vormontiert)
32 3 Nadeln (in Nadelbox)
33 Zwillingsnadel (in Nadelbox)
34 Stopfplatte
35 Multifunktions-Schraubendreher
36 Ölkännchen (ohne Inhalt)
37 Flusenpinsel mit Trenner
38 Knopflochfuß
39 Führungshilfe
40 Reißverschluß-Nähfuß
41 Knopfannähfuß
42 Saumlineal
7.1.1. Nicht abgebildetes Zubehör
- Standardfuß (Geradstich/Zickzackstich) (bereits montiert)
- Abdeckhaube
8. Elektrische Anschlüsse
VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters besteht Verletzungsgefahr.

▶ Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
▶ Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Netzkabels in das Steckergehäuse (9) an der Maschine
▶ Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
▶ Schalten Sie die Nähmaschine mit dem Stromschalter (10) ein. Der Stromschalter schaltet sowohl die Nähmaschine als auch das Nählicht ein.

Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C.
8.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.
8.2. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches
Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch geliefert.
Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben.
Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie den Anschiebetisch vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts bis er hörbar einrastet.

Die Zubehörbox 14 ist in den Anschiebetisch integriert.
Zum Öffnen klappen Sie den Deckel des Anschiebetisches nach vorn. Somit haben Sie Zugriff auf die im Inneren enthaltenen Zubehörteile.
9. Vorbereitende Arbeiten
9.1. Einsetzen einer Garnrolle
TIPP
Bei den meisten Garnrollen gibt es eine Kerbe, die der Garnfixierung nach dem Gebrauch dient. Damit ein gleichmäßiger und störungsfreier Garnlauf gewährleistet ist, achten Sie darauf, dass diese Kerbe in Richtung Unterseite zeigt.
Ziehen Sie die Garnrollenhalter (5) nach oben aus der Maschine, bis diese hörbar einrasten.
▶ Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter.
TIPP
Bei besonders feinen Garnen, die zum Verschlingen neigen, empfiehlt es sich die Garnrolle auf dem hinteren Garnrollenhalter aufzustecken und den Faden durch den vorderen Garnrollenhalter zu fädeln (Bild I).
Fädeln Sie in diesem Fall das Garn (A) durch das Führungs-öhr (B) des vorderen Garnrollenhalters, so stabilisieren Sie die Garnabwicklung (Bild II).

9.2.AufspulenderUnterfadenspule
Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Aufspulfadenführung (3) hin zur Spule.
Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten:
▶ Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter. Nutzen Sie bei dünnen Garnen den zweiten Garnrollenhalter, wie in vorangegangene Kapitel beschrieben.
▶ Führen Sie den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, um die Aufspulfadenführung.
Fädeln Sie das Garnende, wie abgebildet, durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (6), wobei das Fadenende oben auf der Spule liegt. Schwenken Sie die Spulenspindel nach rechts gegen den Spulenanschlag (7) bis er hörbar einrastet.
▶ Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis die Spulenspindel (6) automatisch stoppt.
HINWEIS!
Nachdem die Spulenspindel auf der rechten Seite eingerastet ist, wird der Nähmechanismus abgeschaltet, so dass sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt.
▶ Schwenken Sie die Spulenspindel nach links und entfernen Sie die Spule.
▶ Schneiden Sie die überstehenden Fäden ab.
9.3. Entfernen der Spulenkapsel
▶ Entfernen Sie den Anschiebetisch.
▶ Stellen Sie die Nadel (23) durch Drehen des Handrades (8) sowie den Nähfuß in die oberste Position und öffnen Sie den Spulenkasten hinter der Zubehörbox (15) wie in der Abbildung gezeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie diese aus der Maschine.
▶ Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel heraus.
9.4.EinfädelnderSpulenkapsel
▶ Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer rechten Hand und lassen Sie ca. 15 cm des Fadens heraushängen.
▶ Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
▶ Führen Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulen-kapsel ein.

Nun führen Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass ca. 15 cm des Fadens aus der Spule heraushängen.
HINWEIS!
Prüfen Sie ob die Spule richtig eingesetzt ist und sich im Uhrzeigersinn in der Kapsel drehen lässt.

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A B9.5. Einsetzen der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger (A) der Kapsel nach oben zeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel.
▶ Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in die Aussparung (B) im Greiferbahnring eintritt.
▶ Lassen Sie den Kipphebel los und drücken Sie ihn auf die Spulenkapsel.
▶ Schließen Sie die Spulenkapselabdeckung.
9.6.EinfädelndesOberfadens
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
▶ Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel durch Drehen des Handrades (8) in die oberste Stellung.
Bringen Sie den Nähfußhebel (20) ebenfalls in die obere Position (3), dies löst die Fadenspannung und ermöglicht das problemlose Einfädeln des Oberfaden.

▶ Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter.
▶ Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (2).
▶ Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungsscheiben des Oberfadenspannungsreglers 19 durchlaufen.
Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.

Anders als bei den meisten Nähmaschinen sind die Spannungsscheiben der Oberfadenspannung nicht direkt sichtbar, achten Sie daher sehr genau darauf, dass der Faden zwischen den Spannungsscheiben liegt und nicht an einer anderen Stelle durch die Maschine läuft.
Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (1) ein.


Drehen Sie ggf. am Handrad (8), um den Fadenheber (1) bis oben anzuheben.
▶ Führen Sie den Faden wieder nach unten in Richtung Nadel, dabei durch die interne Fadenführung (16).
▶ Führen Sie den Faden durch die Fadenführung der Nadelhalterung (28).
Zum Abschluss fädeln Sie den Faden noch durch das Nadelöhr.
▶


9.7. Darstellung der Oberfadenführung
Zur besseren Übersicht finden Sie an dieser Stelle noch eine schematische Darstellung des Fadenlaufes des Oberfadens.
Die Ziffern geben die Reihenfolge der Schritte beim Einfädelvorgang an.

9.8. Einfädelautomatik für die Nadel
Die Nähmaschine verfügt über eine Einfädelautomatik, die Ihnen das Einfädeln des Oberfadens erleichtert.

ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Durch Verwendung einer Zwillingsnadel kann es zu Beschädigungen an der Einfädelautomatik kommen.
- Nutzen Sie die Einfädelautomatik nur in Verbindung mit einer normalen Nadel.
Drehen Sie ggf. am Handrad, um die Nadel in die obere Position zu bringen. Legen Sie den Faden um die Fadenführung der Einfädelmechanik (29).

Ziehen Sie den Hebel (30) des Einfädlers vorsichtig soweit wie möglich nach unten.

Drehen Sie den Hebel des Einfädlers im Uhrzeigersinn nach hinten.

Der Fadenfanghaken A wird automatisch ins Nadelöhr eingeführt.
Legen Sie den Faden unter den Fadenfanghaken.

▶ Führen Sie den Hebel des Einfädlers vorsichtig wieder in die Ausgangsposition zurück. Der Fadenfanghaken A zieht den Oberfaden durch das Nadelöhr und bildet hinter der Nadel eine Schlaufe.

▶ Schieben Sie den Hebel des Einfädlers wieder nach oben und ziehen Sie die Schlaufe vollständig mit der Hand durch das Nadelöhr, um den Oberfaden komplett einzufädeln.

9.9. Heraufholen des Unterfadens
▶ Stellen Sie den Nähfuß (26) nach oben.

Drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich in der obersten Position befindet.

▶ Halten Sie den Oberfaden locker mit der linken Hand und drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu Ihnen hin, bis sich die Nadel nach unten und wieder nach oben bewegt hat. Stoppen Sie das Handrad, sobald die Nadel auf ihrer höchsten Position ist.

Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.
Ziehen Sie ca. 15 cm der beiden Fäden unter dem Nähfuß (28) nach hinten heraus.
10. Einstellungen
10.1. Einstellung der Fadenspannung
Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch.
Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
10.2. Regulierung der Oberfadenspannung
HINWEIS!
Eine Oberfadenspannung von 3 - 4 ist für die meisten Näharbeiten geeignet.
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (19) reguliert.
Je höher die Zahl, desto fester die Spannung.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert.
Es gibt mehrere Gründe, weshalb Sie die Spannung regulieren müssen. So muß z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschieden stark sein.
Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wieviele Lagen Stoff genäht werden sollen und welche Stichart Sie wählen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmäßig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommen kann.
Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Näharbeit auf einem Stoffrest eine Probenaht zu machen.
10.3. Regulierung der Unterfadenspannung
Die Spannung des Unterfaden wird durch die Feder an der Spulenkapsel reguliert.
Drehen Sie die Schraube der Feder im Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu erhöhen.
Drehen Sie die Schraube der Feder gegen den Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu verringern.


10.4. Überprüfen der Fadenspannungen
10.4.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung sollte gerade so fest sein, dass sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.

10.4.2. Unsaubere Nähte
Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers auf eine niedrige Nummer herabsetzen.




Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers auf eine höhere Nummer verstärken.
11. Nähen
11.1. Allgemeines
• Schalten Sie den Hauptschalter 10 ein.
- Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position.
- Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß 26. Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
- Den Nähfußhebe20 herablassen. Während Sie den Faden mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad 8 zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
- Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand.
- Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärtshebels 12, um die ersten Nahtstiche zu fixieren.
TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß durch: er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält.

11.2. Auswahl der richtigen Nadel
ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen.
▶ Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus.
Die Nummer, welche die Stärke des Nadel anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht.
Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel.


11.3. Heben und Absenken des Nähfußes
Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels geht der Nähfuß dementsprechend hinauf oder hinunter.
Position 1: Der Nähfuß drückt den Stoff auf die Transporteure, die Fadenspannung ist aktiviert.
Sie können mit dem Nähen beginnen.
Position 2: Der Nähfuß befindet sich in der obersten Position, die Fadenspannung ist aufgehoben.
Sie können den Stoff aus der Maschine nehmen, in die Maschine einführen oder den Nähfuß wechseln.
Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß für zusätzlichen Spielraum durch Heraufdrücken in die Position 3 gebracht werden.
11.4. Rückwärtsnähen
Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht.
Drücken Sie den Rückwärtshebel und halten Sie ihn gedrückt.
Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine.
Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, lassen Sie den Rückwärtshebel einfach los.
11.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen
Beenden Sie Ihre Näharbeiten immer so, dass die Nadel in der höchsten Position ist.
Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten.
▶ Wechseln der Nährichtung
Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
▶ Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad soweit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt.
▶ Heben Sie den Nähfuß.
Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung, wie gewünscht, zu ändern.
Senken Sie den Nähfuß wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort.
11.6. Durchtrennen des Fadens
Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenabschneider (17) hinten an der Nähmaschine oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. 15 cm des Fadens hinter dem Nadelöhr heraushängen.
11.7. Der Programmwahlregler
ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Der Programmwahlregler kann nicht um 360° gedreht werden, ein Überdrehen kann die Mechanik beschädigen.
Drehen Sie den Programmwahlregler nicht über die jeweiligen Endpunktmarkierungen „„ und „N“ hinaus.
Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit dem Programmwahlregler (18) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen.
Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel sich in der obersten Position befindet.
Drehen Sie den Programmwahlregler so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen steht.


11.8. Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichlängenregler (13) können Sie die Länge des von Ihnen eingestellten Stichmusters wählen.
Drehen Sie das Stichlängenregler so, dass die Nummer der gewünschten Stichlänge an der Markierung steht.
Die Nummern zeigen die ungefähre Stichlänge in Millimetern.


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1 2 3 4 55+11.9. Sticharten einstellen
Die Sticharten werden am Programmwahlregler eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes eine Nähprobe auf einem Stoffmuster.

HINWEIS!
Eine Übersicht aller Stichmuster finden Sie in der Programm-tabelle im Kapitel „15. Die Programmwahl“ auf Seite 45.
Zum Einsetzen und Entfernen des Nähfußes, lesen Sie bitte „12.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Seite 37.
11.9.1. Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: A und B
Stichlänge: 0 bis 4

ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Der falsche Drehpunkt kann bei der Benutzung einer Zwillingsnadel zur Beschädigung führen.
▶ Stellen Sie die Nadel in diesem Fall im Drehpunkt hoch ein.
11.9.2. Zickzackstich
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchtesten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnähen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstärkung einige Geradstiche.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: C
Stichbreite: 1 bis 4
Stichlänge: 1 bis 4
Zwischen den Programmen B und C befinden sich fünf verschiedenen Stichbreiten die nur beim Zickzackstich zur Verfügung stehen.
Drehen Sie den Programmwahlregler nach dem Programm B langsam weiter, um eine andere Stichbreite einzustellen.

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.
11.9.3. Satinstich
Der sogenannte Satinstich, ein sehr enger Zickzackstich, eignet sich besonders für Applikationen, Monogramme und verschiedene Zierstiche.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: K und L
Stichlänge: 0 bis 1
TIPP
Immer wenn Sie diesen Stich benutzen, sollten Sie beachten, dass die Oberfadenspannung leicht gelockert wird. Je breiter der Stich sein soll, desto lockerer sollte die Oberfadenspannung sein. Beim Nähen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollten Sie ein dünnes Papier unter den Stoff legen und mitnähen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusammenziehen des Stoffes.
11.9.4. Blindstich
TIPP
Das Nähen von Bildsäumen erfordert einige Übung und sollte vor der Näharbeit an Stoffresten geübt werden.
Zum sogenannten Blindsäumen.
Nähfuß: ....Standardfuß mit Führungshilfe
Programm:....E oder F
Stichlänge: 0 bis 1
Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt. Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
Um die Führungshilfe anzubringen, lösen Sie die Schraube (27) am Nähfußhalter und schieben Sie die Führungshilfe wie in der Abbildung gezeigt unter die Schraube.
Ziehen Sie die Schraube wieder an.
▶ Legen Sie den Stoff mit der Oberseite nach unten vor sich hin.
Falten Sie die Nahtzugabe auf die Unterseite (A) des Stoffes wie in der Abbildung gezeigt.
▶ Falten Sie nun die Saumzugabe ebenfalls auf die Unterseite und fixieren Sie die Naht- und die Saumzugabe mit Steckna-deln (siehe nebenstehende Abbildung).
- Klappen Sie nun den kompletten Blindsaum wie in der Abbildung gezeigt an der Stoffkante um. Die Stoffkante sollte die Nahtzugabe leicht überlappen.
Nähen Sie vorsichtig an der Falte entlang.
Achten Sie dabei darauf, dass die geraden Stiche auf dem Saum genäht werden und die Spitzen der Zickzackstiche jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen.
Wenn Sie die Führungshilfe benutzen, dann muss die Nahtfalte genau an der Führungshilfe anliegen.



▶ Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt. Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich.
11.9.5. Muschelsaum
Der Muschelsaum ist ein gespiegelter Blindstich zum dekorativen Säumen. Besonders geeignet für schräggeschnittene Stoffe.
Nähfuß: Standardfuß Programm: H Stichlänge: 2 bis 3
Die Nadel sollte in die Stoffkante rechts so stechen, dass die Stiche am äußeren Rand des Saumes verschlingen.
11.9.6. Elastikstich
Diese Stiche eignet sich besonders zum Nähen von Risen (Zusammennähen zweier Stoffteile).
Der Elastikstich kann auch zum Verstärken elastischer Stoffe und zum Aufnähen von Stoffteilen verwendet werden. Auch zum Aufnähen von Elastiken (z. B. Gummibänder) geeignet.
Nähfuß: Standardfuß Programm: 1 bis K Stichlänge: SS

TIPP
Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
11.9.7. Aufnähen von Gummibändern
Legen Sie das Gummiband an der gewünschten Stelle auf.
Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnähen, wobei das Gummiband vor und hinter dem Nähfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung desto dichter wird die Kräuselung.
11.9.8. Stichmusterausgleich
Je nachdem welche Stoffe Sie verwenden, kann es zu einem ungleichmäßigen Stichmusterbild kommen. Sollte dies der Fall sein können Sie das Stichmuster manuell ausgleichen.
Drehen Sie den Stichlängenregler in Richtung des +-Symbols, wenn das Muster zu komprimiert wirkt.
Drehen Sie den Stichlängenregler in Richtung des --Symbols, wenn das Muster zu weit auseinanderläuft.

11.9.9. Rautenstich oder Smokstich
Der Rautenstich ist vielseitig verwendbar und dekorativ, z. B. zum Aufnähen von Spitzen oder Gummibändern oder zum Nähen auf Stretch und anderem Elastikmaterial.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: D
Stichlänge: SS
Für die Rautenarbeiten bitte beachten:
Kräuseln Sie das Nähgut gleichmäßig an.
Unterlegen Sie die Kräusel mit einem schmalen Stoffstreifen und übernähen Sie sie mit dem Rautenstich.
Nähen Sie die Rautenarbeit fertig, bevor Sie das so verzierte Teil in das ganze Kleidungsstück einsetzen.
Bei sehr leichten Stoffen kann dieselbe Wirkung erreicht werden, in dem auf der Spule ein elastischer Faden aufgespult wird.

11.9.10. Overlock-Überwendlingsstich
Dieser Stich ist besonders geeignet, Jersey und Jogging-Anzüge zu nähen und zu flicken. Dieser Stich ist genauso dekorativ wie auch nützlich. Er besteht aus glatten Seitenlinien mit Querverbindungen und ist absolut elastisch.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: E
Stichlänge: SS
Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nähfuß, dass die Nadel mit dem rechten Ausschlag gerade noch den Rand des Stoffes berührt und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.

11.9.11. Zickzack mit drei Stichen
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: D
Stichlänge: 0 bis 1

11.9.12. Dreifach Geradstich
Es werden immer zwei Stiche vorwärts und ein Stich rückwärts genäht. Somit entsteht eine extrem stabile Naht.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: A oder B
Stichlänge: SS
11.10. Umgekehrter Blindsaum
Mit dieser Stichart können schwere Futterstoffe vernäht und Kan- ten versäubert werden.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: I
Stichlänge: 1 bis 2
Bei schweren Futterstoffen legen Sie die Stoffbahnen übereinander und nähen Sie entlang der Nahtlinie.
Beim Versäubern von Kanten muss der rechte Ausschlag des Stiches eng an der Stoffkante liegen.
11.11. Knopfl öcher
TIPP
Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen.
Nähfuß: Knopfloch-Nähfuß
Programm: Knopflochprogramme
Stichlänge: 0,5 bis 1
▶ Stellen Sie den Fuß und die Nadel auf ihre höchste Stellung.
Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nähfuß.
Lesen Sie hierzu das Kapitel „12.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Seite 37.
Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genäht werden soll und die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.


▶ Setzen Sie den Knopflochfuß so, dass der Schlitten am hinteren Ende des Knopflochs ausgerichtet ist.
Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung des Knopfloch-Nähfußes und ziehen Sie beide, den Ober- und den Unterfa-den, auf die linke Seite.
11.11.1. Vorgehensweise
Wählen Sie mit dem Programmwahlregler das Programm für den linken Riegel.
Senken Sie den Fuß und nähen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.
Heben Sie die Nadel auf die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den unteren Riegel.
Nähen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.
Heben Sie die Nadel wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den rechten Riegel.

Nähen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
▶ Bringen Sie die Nadel in die höchste Position und wählen Sie erneut das Programm für den oberen Riegel.

Nähen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.
Zum Abschluss empfiehlt es sich die Stichlänge auf „0“ zu setzen und noch einige Stiche zu nähen, damit die Fäden besser verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefügten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.

Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.

11.11.2. Knopflöcher mit Garnverstärkung
Bei Knopflöchern, die höheren Belastungen ausgesetzt sind, ist es sinnvoll, das Knopfloch mit einem Faden (Häkel-, Beilauf- oder Knopflochgarn) zu verstärken.
TIPP
Verwenden Sie für Knopflöcher mit Beilaufgarn nur die Knopf-lochprogramme mit geraden Enden.
▶ Schneiden Sie ein der Größe des Knopflochs angepasstes Stück Beilaufgarn ab und legen Sie dieses um den Knopflochfuß.
Haken Sie das Garn in den Dorn am hinteren Ende des Nähfußes ein und führen Sie das Garn dann nach vorn und verknoten es am vorderen Dorn.
Nähen Sie das Knopfloch wie gewohnt. Achten Sie dabei nur darauf, dass die Stiche das Beilaufgarn komplett umschließen.





▶ Wenn das Knopflochprogramm beendet ist, nehmen Sie die Arbeit aus der Nähmaschine und schneiden Sie die überstehenden Ende des Beilaufgarns dicht an der Näharbeit ab.
TIPP
Die Verwendung von Beilaufgarnen erfordert einige Übung, erstellen Sie auf einem Übungstuch einige Knopflöcher, um die Vorgehenweise zu erlernen.
11.12. Knöpfe und Ösen annähen
Mit dem Knopnähfuß lassen sich Knöpfe, Haken und Ösen mühelos annähen.
Verwenden Sie die Stopfplatte, um den Stofftransport zu verhindern.
Nähfuß: Knopf-Annähfuß
Programm: CllllB
Stichlänge: 0


Lassen Sie den Nähfuß herab und legen Sie dabei den Knopf so zwischen Stoff und Nähfuß, dass der Stich in die Löcher des Knopfes trifft, wie auf der Abbildung zu sehen.
Kontrollieren Sie die richtige Lage des Knopfes durch Drehen des Handrades. Die Nadel muss exakt in die Löcher des Knopfes stechen, um eine Beschädigung der Nadel zu vermeiden.
Zwischen den Programmen B und C befinden sich fünf verschiedenen Stichbreiten für die verschiedenen Knopflochabstände.
Nähen Sie mit niedriger Geschwindigkeit 6 bis 7 Stiche pro Loch.
Bei Knöpfen mit vier Löchern wird der Stoff mit dem Knopf verschoben: dann werden auch in die anderen Löcher 6 bis 7 Stiche genäht. Nach dem Entfernen des Stoffes bringen Sie den großzügig abgeschnittenen Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und verknüpfen ihn dort mit dem Unterfaden.

11.12.1. Knöpfe mit Stiel annähen
Bei schweren Materialen wird oft ein Knopfstiel benötigt.
Legen Sie eine Nadel oder bei einem stärkeren Stiel ein Zündholz (A) auf den Knopf und verfahren Sie dann genau wie beim normalen Knopf annähen.
▶ Nehmen Sie das Nähgut nach ca. 10 Stichen aus der Maschine.
Ziehen Sie die Nadel oder das Zündholz aus dem Nähgut.
▶ Lassen Sie den Oberfaden etwas länger und schneiden Sie den Oberfaden ab.
Fädeln Sie den Oberfaden durch den Knopf und wickeln ihn einige Male um den entstandenen Stiel, danach führen Sie ihn auf die Stoffunterseite und verknüpfen ihn mit dem Unterfa- den.
11.13.Reißverschlüsseinnähen
Nähfuß:......Reißverschluss-Nähfuß
Programm: A
Stichlänge: 1 bis 4
Stichbreite: 0
Je nachdem, welche Seite des Reißverschlussbandes Sie nähen, muss der Nähfuß immer auf dem Stoff aufliegen.
Aus diesem Grund wird der Nähfuß entweder auf der linken oder rechten Seite befestigt, nicht in der Mitte wie alle anderen Nähfüße.
▶ Stellen Sie den Nähfuß und die Nadel in die höchste Position, um den Nähfuß auszuwechseln.
Heften Sie den Reißverschluss auf den Stoff und legen Sie das Werkstück unter den Fuß in Position.
Um die rechte Seite des Reißverschlusses anzunähen, fixieren Sie den Reißverschluss-Nähfuß so, dass die Nadel auf der linken Seite näht.
Nähen Sie auf der rechten Seite des Reißverschlusses, wobei die Naht so nahe wie möglich an die Zähne herangeführt werden soll.
Nähen Sie den Reißverschluss etwas 0,5 Zentimeter unterhalb der Zähne mit einem Steg fest.
Um die linke Seite des Reißverschlusses anzunähen, wechseln Sie die Fußposition am Nähfußhalter.
Nähen Sie in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite des Reißverschlusses.
▶ Bevor der Fuß den Schieber auf dem Reißverschlussband erreicht, heben Sie den Fuß nach oben und öffnen Sie den Reißverschluss, wobei die Nadel im Material bleibt.
11.13.1. Kordeln einnähen
Mit dem Reißverschluss-Nähfuß könne Sie auch leicht Kordeln einnähen, wie in der Abbildung zusehen.
▶ Schlagen Sie den Stoff einmal um, so dass ein Kordelzugtunnel entsteht und nähen Sie dann an der Kordel entlang wobei der Reißverschluss-Nähfuß hinter der Kordel liegen muss.



11.14.1.Stopfplattemontieren
Bei verschiedenen Näharbeiten, z. B. Annähen von Knöpfen, Haken, Ösen sowie zum Stopfen und Sticken, ist es erforderlich, dass kein automatischer Transport des Nähguts erfolgt, sondern Sie den Transport des Nähguts selbst kontrollieren können.
In diesen Fällen müssen Sie die im Zubehör enthaltene Stopfplatte montieren.
Stellen Sie den Nähfußhebel nach oben und bringen Sie die Nadel durch das Drehen des Handrades in die höchste Position.
Drücken Sie nun die beiden Stifte der Stopfplatte in die entsprechenden Öffnungen der Stichplatte (24), bis sie einrasten, wie in nebenstehender Abb. gezeigt.
Um die Stopfplatte wieder zu entfernen, brauchen Sie nur die Ecken anheben.
11.14.2. Stopfen
Entfernen Sie den Nähfußhalter und wählen Sie die normale Unterfadenspannung.
Die Oberfadenspannung sollte etwas lockerer sein als normal.
Nähfuß:……keinen Nähfuß
Programm: A
Stichlänge: 1 bis 4
Wenn nötig, können Sie die schadhafte Stelle noch mit einem Stück Stoff unterlegen.
Legen Sie die Arbeit unter die Nadel und lassen Sie den Nähfußhebel herab, damit die Fadenspannung wirksam wird.
▶ Durch langsames Vor- und Rückschieben des Stoffes mit der Hand beginnen Sie langsam zu nähen.
Wiederholen Sie diesen Vorgang solange, bis die schadhafte Stelle dicht mit parallel liegenden Stichen ausgefüllt ist.
▶ Falls notwendig, kann noch einmal, wie beim Stopfen mit der Hand, in Querrichtung überstopft werden.
TIPP
Während des Stopfen muss der Stoff gut gespannt sein. Wenn die beschädigte Stelle groß ist, empfiehlt es sich, das Nähgut in einen Stickrahmen (im Fachhandel erhältlich) einzuspannen.


Lockern Sie die Oberfadenspannung (siehe Seite 19) so, dass der Unterfaden lose auf der Rückseite des Stoffes liegt und vom Oberfaden umschlungen wird.
Nähen Sie eine oder mehrere Stichreihen. Schneiden Sie die Fäden nicht direkt an der Stoffkante ab, sondern lassen Sie die Fäden an den Enden ca. 10 Zentimeter überstehen.

▶ Verknoten Sie nun am Anfang jeder Reihe den Ober- und Unterfaden.
Halten Sie den Stoff auf der Seite mit den Knoten fest und halten Sie auf der anderen Seite einen oder mehrere Unterfäden gleichzeitig straff. Schieben Sie den Stoff nun auf dem Unterfaden zusammen. Ist der Stoff auf die gewünschte Breite gekräuselt, verknoten Sie nun die Ober- und Unterfäden der zweiten Seite.
▶ Verteilen Sie die Kräuselung gleichmäßig.
Nähen Sie die Kräuselung mit einer oder mehreren geraden Nähte fest. Hierzu kann auch der Rauten- oder Smokestich verwenden werden.
11.16. Nähen mit einer Zwillingsnadel
Die Zwillingsnadel ist im gutsortierten Fachhandel erhältlich.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln 4 mm nicht überschreiten soll.
Mit der Zwillingsnadel lassen sich wunderschöne zweifarbige Muster erzeugen, wenn Sie zum Nähen verschiedenfarbige Garne benutzen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: A bis L
Stichlänge: 1 bis 4

ACHTUNG!
Beschädgigungsgefahr!
Durch Benutzung eines falschen Nähprogrammes kann die Zwillingsnadel sich verbiegen oder brechen.
- Nutzen Sie die Zwillingsnadel nur in dem hier angegebenen Programm.
▶ Setzen Sie die Zwillingsnadel auf die gleiche Weise ein, wie eine Einfachnadel (siehe Seite 36).

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1 2 3 4 5 6 7 8 B AZiehen Sie beide Garnrollenhalter (5) nach oben aus der Maschine, bis diese hörbar einrasten.
▶ Geben Sie zwei gleichvolle Garnrollen auf die Garnrollenhalter.
Fädeln Sie nun den Faden der vorderen Garnrolle wie im Kapitel „9.6. Einfädeln des Oberfadens“ auf Seite 14 beschrieben bis zur Fadenführung (16) ein.
▶ Wie in der nebenstehenden Abbildung zusehen, befindet sich an der Fadenführung eine Öse (B) für den Faden bei Zwillingsnadeln, führen Sie den Faden hier hindurch.
▶ Gehen Sie nun wieder vor, wie beim Einzelfaden beschrieben und fädeln Sie den Faden in die rechte Nadel ein (8).
Fädeln Sie den Faden des hinteren Garnrollenhalters wie im Kapitel „9.6. Einfädeln des Oberfadens“ auf Seite 14 beschrieben ein und enden Sie in der rechten Nadel.
ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Beim Nähen einer Ecke mit der Zwillingsnadel kann sich diese verbiegen oder brechen.
Heben Sie die Nadel immer aus dem Stoff heraus.
11.17. Nähen mit dem Freiarm
Der Freiarm ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox (14) von der Nähmaschine entfernen.
Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm besonders hilfreich:
- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Ärmeln nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
- Nähen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.

12. Wartung, Pfl ege und Reinigung
VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters besteht Verlertzungsgefahr.
▶ Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
12.1. Auswechseln der Nadel

Drehen Sie das Handrad (8) zu sich, bis die Nadel auf der höchsten Position steht.
Lösen Sie die Nadelhalteschraube (21) durch Drehen (gegen-den Uhrzeigersinn) zu Ihnen hin.
▶ Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung.
▶ Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben.
Ziehen Sie die Nadelhalteschraube (im Uhrzeigersinn) wieder fest.

HINWEIS!
Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte dem Kapitel „14.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle“ auf Seite 44.
12.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes
12.2.1. Entfernen
Drehen Sie das Handrad zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat.
Heben Sie den Nähfuß (26) an, indem Sie den Nähfußhebel (20) in die höchste Position stellen.
▶ Durch Drücken des Nähfußauslösehebels (22), hinter dem Nähfußhalter, fällt der Nähfuß herab.

Legen Sie den Nähfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt.
- Senken Sie den Nähfußhebel. Der Nähfuß rastet nun automatisch ein.
Drücken Sie nun noch den Nähfußauslösehebel nach oben.
▶ Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters

Der Nähfußhalter braucht nicht entfernt zu werden, es sei denn, Sie wollen entweder Stopfen, Sticken oder sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs (25) verschaffen.
12.2.3. Entfernen
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel nach oben.
Entfernen Sie den Fuß vom Nähfußhalter und lösen Sie die Nähfußhalterschraube (27) mit dem beigefügten Schraubendreher.
12.2.4. Einsetzen
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel nach oben.
▶ Wenn Sie nun den Nähfußhalter einsetzen, drücken Sie ihn so weit wie möglich nach oben und ziehen Sie die Nähfußhalterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher fest.
12.3. Pfl ege der Nähmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktionieren.
Für diese Pflege können Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.

HINWEIS!
Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bester Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.
12.3.1. Reinigen des Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steck-dose.
Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
12.3.2.ReinigendesTransporteurs
Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten.
Entfernen Sie die Nadel und den Nähfuß (siehe Seite 36 f.).
- Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte, um diese von der Maschine zu entfernen.

Entfernen Sie mit dem Pinsel Staub und Fadenreste von den Stofftransporteurzähnen.
▶ Setzen Sie die Stichplatte wieder ein.
12.3.3. Reinigen und Ölen des Spulengehäuses
▶ Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greifer nicht herausgenommen werden.
▶ Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
Drehen Sie die Schnapphebel nach außen, wie gezeigt
Entfernen Sie den Greiferbahnring.
Entfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn und ölen Sie die Teile mit einem Lappen.
▶ Geben Sie ein bis zwei Tropfen Öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.
▶ Setzen Sie den Greifer wieder ein, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.

▶ Setzen Sie den Greiferbahnring wieder ein.
Drehen Sie die Schnapphebel nach innen, wie gezeigt
▶ Setzen Sie zum Schluss noch die Spulenkapsel wieder ein.

TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.
12.4.ÖlenderMaschine

HINWEIS!
Ihre Nähmaschine ist ab Werk bereits geölt und zum Gebrauch fertig.
12.4.1. Ölen des Maschine hinter der Frontklappe
Entfernen Sie die Schraubenabdeckung (A)

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A B CLösen Sie die Schraube (B) der Frontklappe.
Ziehen Sie die Frontklappe (C) nach links ab.

▶ Vor dem Ölen sollten diese Stellen gereinigt werden.
Die zu ölenden Stellen sind auf der nebenstehenden Abbildung mit Pfeilen markiert.
▶ Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.
HINWEIS!
Läuft die Maschine nicht einwandfrei, nachdem sie längere Zeit nicht mehr in Betrieb war, lassen Sie die geölte Maschine bei geschlossener Frontklappe ungefähr eine Minute schnell laufen.
Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu nähen, um eventuell austretendes Öl aufzusaugen.
TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.


13. Hinweise für Servicetechniker
13.1. Keilriemen spannen

ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Eine zu feste oder zu lockere Spannung des Keilriemens kann zu einer Beschädigung am Motor oder der Maschine führen.
▶ Lassen Sie die Spannung des Keilriemens nur durch eine geeignete Fachwerkstatt durchführen.
Lösen Sie die Schraube der Unterseite der Maschine.

- Öffnen Sie die seitliche Abdeckung.
- Lösen Sie die beiden, in der nebenstehenden Abbildung markierten, Schrauben, mit jeweils einer Umdrehung.
Der Motorblock kann nun nach oben oder unten verstellt werden, um die Spannung zu lockern oder zu straffen.
Achten Sie dabei darauf, dass der Keilriemen ein Spiel von 10 mm (oder 3/8") haben muss.
Ziehen Sie nun die beiden Schrauben wieder an.
▶ Schließen Sie die seitliche Geräteabdeckung und schrauben Sie sie wieder fest.
14. Störungen
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beachtet haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | ||
| Die Maschine läuft nicht frei | Die Maschine muss geölt werden Seite 38 | |
| Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn | Seite 38 ff. | |
| Stoffreste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs | Seite 38 | |
| Ein falsches Öl wurde verwendet und hat die Maschine verstopft | Seite 36 ff. | |
| Der Oberfaden reißt | Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt Seite | 14 |
| Fadenspannung ist zu stark Seite 19 | ||
| Nadel ist verbogen oder stumpf | Seite 21 / 41 | |
| Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 44 | ||
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 36 | ||
| Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen | Seite 22 | |
| Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist beschädigt | ||
| Der Unterfaden reißt | Der Unterfaden verwickelt sich aufgrund unsachgemäß aufgespulter Spule | Seite 12 |
| Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungs-feder in der Spulenkapsel | Seite 13 | |
| Die Nadel bricht | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 36 | |
| Die Nadel ist verbogen | Seite 21 & 36 | |
| Die Nadel ist zu fein Seite 44 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen Seite 21 | ||
| Ein Knoten im Faden Seite 14 | ||
| Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden Seite 14 | ||
| Die Maschine lässt Stiche aus | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 36 | |
| Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden Seite 14 | ||
| Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an | Seite 44 | |
| Der Stoff ist zu schwer oder zu hart Seite 44 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen. Seite 21 | ||
| Störung Ursache Seite | ||
| Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht | Die Oberfadenspannung ist zu stark Seite 19 | |
| Die Maschine ist falsch eingefädelt worden Seite | 14 | |
| Die Nadel ist für den Stoff zu groß Seite 44 | ||
| Der Faden macht Schlingen | Die Fadenspannung ist nicht reguliert Seite 19 | |
| Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig auf-gespult | Seite 12 | |
| Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet Seite 44 | ||
| Der Stoff läuft unregelmäßig durch | Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 23 | |
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 38 | ||
| Die Maschine läuft nicht | Die Nähmaschine ist nicht richtig angeschlos-sen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 10 |
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 38 | ||
14.1. Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetik Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffart | Garn | Nadel | |
| sehr leichte Stoffe | Chiffon, Georgette, feine Spitze, Organ-za, Netz, Tüll | 50Synthetik, Seide | 65 |
| leichte Stoffe | Batist, Voile, Nylon, Satin, leichtes Lei-nen | 80Baumwolle | 65 |
| Seide, Crêpe de Chine; Crêpe Sheer | 50Seide, Synthetik | ||
| Jersey, Badebekleidung, Trikot | 60Synthetik | ||
| Wildleder | 80Baumwolle | 75(Leder- oderJeansnadel) | |
| mittlere Stoffe | Flanell, Velour, Samt, Musselin, Popeli-ne, Leinen, Wolle, Filz, Frottee, Gabadi-ne | 60 - 80Baumwolle, Sei-de | 75 - 90 |
| Strickware, Stretch, Trikot | 60Synthetik | 90 | |
| Leder, Vinyl, Wildleder | 80Baumwolle | 90(Leder- oderJeansnadel) | |
| Stoffart Garn Nadel | |||
| schwere Stoffe | Jeansstoff, Mantelstoff | 50 Baumwolle | 100Jersey |
| 50 Synthetik | |||
| Wolle, Tweed | 50 Seide | ||
| sehr schwere Stoffe | Leinwand, Segeltuch, Polsterstoffe | 80 - 100 Baumwolle | 100 |
14.2. Nützliche Nähtipps
14.2.1. Nähen von dünnen und leichten Stoffen
Bei leichten und dünnen Stoffen kann es zu Auswellungen kommen, da diese Stoffe nicht immer gleichmäßig von Transporteur erfasst werden.
Legen Sie beim Nähen dieser Stoffarten ein Stickvlies (in Fachhandel erhältlich) oder ein Stück Seidenpapier unter das Nähgut, damit verhindern Sie einen unregelmäßigen Transport.
14.2.2. Nähen von elastischen Stoffen
Elastische Stoffe lassen sich leichter verarbeiten, wenn Sie die Stoffteile zuvor mit Reih- oder Heftgarn zusammennähen und dann ohne das Material zu dehnen mit kleinen Stichen zusammennähen.
Guter Ergebnisse lassen sich ebenfalls erzielen, wenn die mit speziellen Garnen für Strickwaren und elastischen Stichen nähen.
15. Die Programmwahl
15.1. Stichprogramme
In der untenstehenden Tabelle sehen Sie alle Stichmuster und die jeweilige Programmnummer.
| Programm-Nummer | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | |
| Stichbild | ||||||||||||
| Programm-Nummer* | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | |
| Stichbild |
*Bei diesem Stichbild ist zusätzlich die Einstellung „SS“ für Stretch-Stiche erforderlich.

16. Entsorgung
VERPACKUNG
Ihre Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.

GERÄT
Werfen Sie Ihre Nähmaschine am Ende ihrer Lebenszeit keinesfalls in den normalen Hausmüll. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach einer umwelt- und sachgerechten Entsorgung.
17. Technische Daten
Nähmaschine:
Nennspannung: 220 - 240 V \~ 50 Hz
| Nennleistung: | 62 | W |
| Motor: | 60 | W |
| Lampe: | 2 | W |
Fußanlasser:
Typ: HKT72C
Nennspannung: 200 - 240 V \~ 50 Hz - 0,5 A
Schutzklasse: II
Technische Änderungen vorbehalten!
17.1. Symbole auf dem Typenschild und dem Gerät/Netzteil
![]() | Schutzklasse IIElektrogeräte der Schutzklasse II sind Elektrogeräte die durchgehend doppelte und/oder verstärkte Isolierung besitzen und keine Anschlussmöglichkeiten für einen Schutzleiter haben. Das Gehäuse eines isolierstoffumschlossenen Elektrogerätes der Schutzklasse II kann teilweise oder vollständig die zusätzliche oder verstärkte Isolierung bilden. |
![]() | Benutzung in InnenräumenGeräte mit diesem Symbol sind nur für die Verwendung in Innenräumen geeignet. |
18. Impressum
Copyright © 2017
Stand: 27.04.2017
Alle Rechte vorbehalten.
Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt.
Vervielfältigung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Genehmigung des Herstellers ist verboten.
Das Copyright liegt bei der Firma:
Medion AG
Am Zehnthof 77
45307 Essen
Deutschland
Technische und optische Änderungen sowie Druckfehler vorbehalten.
Die Bedienungsanleitung kann über die Service Hotline nachbestellt werden und steht über das Serviceportal zum Download zur Verfügung.
Sie können auch den unten stehenden QR Code scannen und die Anleitung über das Serviceportal auf Ihr mobiles Endgerät laden.
| URL QR Code | ||
| DE www.medion.com/de/service/start/ | ![]() | |
| AT www.medion.com/at/service/start/ | ![]() | |
| BE www.medion.com/be/nl/service/start/ | ![]() | |
| CH www.medion.com/ch/de/service/start/ | ![]() | |
| LUX www.medion.com/lu/de/ | ![]() | |
19. Index
A
Anschiebetisch 10, 13, 35
Aufnähen von Gummibändern 26
Aufspulen der Unterfadenspule 12
Auswahl der richtigen Nadel 21
B
Blindstich....25
D
Durchtrennen des Fadens 22
E
Einfädelautomatik für die Nadel 16
Einfädeln der Spulenkapsel 13
Einfädeln des Oberfadens 14
Einsetzen einer Garnrolle 11
Elastikstich 26
Entfernen der Spulenkapsel 13
F
Fadenspannung....19,32
Fußanlasser....10
G
Geradstich....24
Greifer 39
Greiferbahn.... 39
Greiferbahnring 14, 39, 40
H
Handrad....13
Heben und Absenken des Nähfußes 22
Heraufholen des Unterfadens 18
K
Keilriemen spannen 42
Knöpfe mit Stiel annähen 30
Knöpfe und Ösen annähen 30
Knopfloch....28
Knopflöcher mit Garnverstärkung 29
Knopfloch-Nähfuß 28
Kordeln einnähen 31
Kräuseln 31
N
Nähen mit einer Zwillingsnadel 34
Nähfuß......13,37
Nähfußhalter 31, 32, 37
Nähtipps 45
Nähen von dünnen und leichten Stoffen ... 45
Nähen von elastischen Stoffen 45
0
Oberfadenführung 16
Oberfadenspannung 19
Ölen....39,40
Overlock-Überwendlingsstich....27
P
Programmwahlregler....23
R
Reißverschlüsse einnähen 31
Reißverschluss-Nähfuß......31
Richtige Naht 20
Rückwärtsnähen 22
s
Satinstich....25
Sicherheitshinweise....7
Smokstich....27
Spulengehäuse 39
Spulenkapsel....39
Steuern der Nähgeschwindigkeit 10
Sticharten einstellen 24
Stichprogramme....45
Sticken 32
Stopfen....32
Stopfplatte 32
T
Transporteur....38
U
Unsaubere Nähte.... 20
Unterfadenspannung 32
W
Wechseln der Nährichtung 22
z
Zickzackstich....24
Zubehörbox....11
17. Technische gegevens.... 144
11.9.1. Rechte steek
11.9.6. Elastische steek
17. Technische gegevens
Naaimachine:
Nominale spanning: 220-240 V\~ 50 Hz
Beschermingsklasse: II

Elastische steek 124













