LIFE SM70 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LIFE SM70 MEDION
1. Zu dieser Bedienungsanleitung .... 5
1.1. Zeichenerklärung ....5
2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch....5
3. Konformitätserklärung 5
4. Sicherheitshinweise....6
4.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände....6
4.2. Netzkabel und Netzanschluss 6
4.3. Grundsätzliche Hinweise....6
4.4. Niemals selbst reparieren....6
4.5. Sicher mit dem Gerät umgehen 7
4.6. Reinigung und Aufbewahrung....7
5. Lieferumfang....7
6. Geräteübersicht 8
7. Elektrische Anschlüsse 11
7.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit....11
7.2. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches....11
7.3. Zubehörbox 12
8. Vorbereitende Arbeiten....12
8.1. Einsetzen einer Garnrolle....12
8.2. Aufspulen der Unterfadenspule ....12
8.3. Entfernen der Spulenkapsel....13
8.4. Einfädeln der Spulenkapsel....13
8.5. Einsetzen der Spulenkapsel.... 14
8.6. Einfädeln des Oberfadens 14
8.7. Darstellung der Oberfadenführung .....15
8.8. Einfädelautomatik für die Nadel 16
8.9. Heraufholen des Unterfadens....17
9. Einstellungen 18
9.1. Einstellung der Fadenspannung ....18
9.2. Regulierung der Oberfadenspannung ....18
9.3. Regulierung der Unterfadenspannung ....18
9.4. Überprüfen der Fadenspannungen 19
10. Nähen....20
10.1. Allgemeines 20
10.2. Auswahl der richtigen Nadel 20
10.3. Heben und Absenken des Nähfußes 20
10.4. Rückwärtsnähen....21
10.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen....21
10.6. Wechseln der Nährichtung....21
10.7. Durchtrennen des Fadens 21
10.8. Der Programmwahlregler 21
10.9. Stichlängeneinstellung....22
10.10. Sticharten einstellen....22
10.11. Umgekehrter Blindsaum 25
10.12. Knopflöcher 26
10.13. Knöpfe und Ösen annähen 28
10.14. Reißverschlüsse einnähen 28
10.15. Kräuseln....29
10.16. Nähen mit einer Zwillingsnadel 29
10.17. Nähen mit dem Freiarm.... 30
10.18. Transporteur heben und senken 31
11. Wartung, Pflege und Reinigung...... 32
11.1. Auswechseln der Nadel....32
11.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes......32
11.3. Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters 33
11.4. Pflege der Nähmaschine 33
11.5. Ölen der Maschine 36
- Störungen 38
12.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 39
12.2. Nützliche Nähtipps 40
- Die Programmwahl 40
13.1. Stichprogramme 40
- Entsorgung 40
- Technische Daten....41
- Serviceinformationen....42
- Impressum 43
1. Zu dieser Bedienungsanleitung

Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem Gerät.
Lesen Sie vor Inbetriebnahme die Sicherheits-hinweise aufmerksam durch. Beachten Sie die Warnungen auf dem Gerät und in der Bedienungsanleitung.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung immer in Reichweite auf. Wenn Sie das Gerät verkaufen oder weitergeben, händigen Sie unbedingt auch diese Bedienungsanleitung aus, da sie ein wesentlicher Bestandteil des Produktes ist.
1.1. Zeichenerklärung
Ist ein Textabschnitt mit einem der nachfolgenden Warnsymbole gekennzeichnet, muss die im Text beschriebene Gefahr vermieden werden, um den dort beschriebenen, möglichen Konsequenzen vorzubeugen.

GEFAHR!
Warnung vor unmittelbarer Lebensgefahr!

WARNUNG!
Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Verletzungen!

VORSICHT!
Warnung vor möglichen mittelschweren und oder leichten Verletzungen!

HINWEIS!
Hinweise beachten, um Sachschäden zu vermeiden!

Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes!

Hinweise in der Bedienungsanleitung beachten!

TIPP
Nähtipps zur Erleichterung der Arbeit

Symbol der Schutzklasse II

Benutzung in Innenräumen
2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung:
Die Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden.
Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt.
- Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt:
- Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen.
3. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
• EMV-Richtlinie 2014/30/EU
• Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU.

4. Sicherheitshinweise
4.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
■ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
4.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (220 - 240 V \~ 50 Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
- Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
- Wenn Sie die Nähmaschine verlassen, zie-
hen Sie den Netzstecker und verhindern Sie so Unfälle durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
4.3. Grundsätzliche Hinweise
- Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Das Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C in Betrieb genommen werden.
4.4. Niemals selbst reparieren

WARNUNG!
Stromschlaggefahr!
Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags!
■ Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren!
■ Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung beschädigt wurde an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
- Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder der Anschlussleitung nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
4.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
- Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf den Fußanlasser.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesondere der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz angeschlossen ist!
- Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommen.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine und vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
4.6. Reinigung und Aufbewahrung
- Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose.
- Für die Reinigung verwenden Sie ein nebelfeuchtes, weiches Tuch.
- Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
- Bewahren Sie die Maschine an einem trockenen Ort, vor Kindern geschützt auf. Decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um sie vor Staub zu schützen.
5. Lieferumfang
GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
■ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
Bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung und benachrichtigen Sie uns bitte innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, falls die Lieferung nicht komplett ist.
- Nähmaschine
• Fußanlasser Typ HKT72C - Zubehör in der Zubehörbox (Inhaltsübersicht auf der folgenden Seite)
- Kurzanleitung
6. Geräteübersicht

text_image
1 23 5 20 19 18 17 16 15 6 7 8 9 10 11 14 13 12Abb. 1 – Geräteübersicht
- Fadenheber
- Aufspulfadenführung
- Oberfadenführung
- Stichlängenregler
- umklappbarer Tragegriff
- Öffnung für optionalen Garnrollenhalter
- Garnrollenhalter
- Spulenspindel
- Handrad
-
Steckergehäuse für Netzstecker
-
Hauptschalter (Motor und Licht)
- Spulenanschlag
- Rückwärtshebel
- Programmwahlregler
- Anschiebetisch
- Spulenkasten (hinter dem Anschiebetisch)
- vordere Fadenführung
- Fadenabschneider (auf der Rückseite)
- Oberfadenspannungsregler
- Frontabdeckung

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21 22 30 29 23 24 25 262Abb. 2 - Nähmechanik
- Nadelstange
- Nadelhalteschraube
- Nähfußhebel
- Nähfußauslösehebel (an der Hinterseite)
-
Nadel
-
Stichplatte
- Stofftransporteur
- Nähfuß
- Nähfußhalteschraube
- Fadenführung

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31 323 353Abb. 3 - Zubehör (Beutel im Anschiebetisch)
- 3 Spulen (2 im Zubehörfach und 1 vormontiert)
- Flusenpinsel mit Trenner
- Knopfloch-Nähfuß
- Nadelbox mit Inhalt:
3 Nadeln 90/14
1 Zwillingsnadel
- Filzgleiter für Garnrollenhalter
- Multifunktions-Schraubendreher
- optionaler Garnrollenhalter
ohne Abbildung
- Standardfuß (Geradstich/Zickzackstich) (bereits montiert)
- Abdeckhaube
7. Elektrische Anschlüsse

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters besteht Verletzungsgefahr.
■ Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
- Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Netzkabels in das Steckergehäuse (10) an der Maschine - Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose. - Schalten Sie die Nähmaschine mit dem Hauptschalter (11) ein. Der Hauptschalter schaltet sowohl die Nähmaschine als auch das Nählicht ein.

Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C.
7.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteuert.
Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.
7.2. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches
Die Maschine wird mit einem angesetzten Anschiebetisch (15) geliefert.
Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben.
Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie den Anschiebetisch vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts bis er hörbar einrastet.

8. Vorbereitende Arbeiten
8.1. Einsetzen einer Garnrolle
TIPP
Bei den meisten Garnrollen gibt es eine Kerbe, die der Garnfixierung nach dem Gebrauch dient. Damit ein gleichmäßiger und störungsfreier Garnlauf gewährleistet ist, achten Sie darauf, dass diese Kerbe in Richtung Unterseite zeigt.

Ziehen Sie die Garnrollenhalter (7) nach oben aus der Maschine, bis diese hörbar einrasten.
▶ Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter.
8.2.AufspulenderUnterfadenspule
Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Aufspulfadenführung (2) hin zur Spule.
Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten:
▶ Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter.
▶ Führen Sie den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, um die Aufspulfadenführung.
Fädeln Sie das Garnende durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (8), wobei das Fadenende oben auf der Spule liegt. Schwenken Sie die Spulenspindel nach rechts gegen den Spulenanschlag (12) bis er hörbar einrastet.
▶ Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis sich die Spulenspindel nicht mehr weiter dreht.
i
Nachdem die Spulenspindel auf der rechten Seite eingerastet ist, wird der Nähmechanismus abgeschaltet, so dass sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt.
Schwenken Sie die Spulenspindel nach links und entfernen Sie die Spule.
▶ Schneiden Sie die überstehenden Fäden ab.

8.3. Entfernen der Spulenkapsel
▶ Entfernen Sie den Anschiebetisch.
Stellen Sie die Nadel (25) durch Drehen des Handrades (9) sowie den Nähfuß in die oberste Position und öffnen Sie den Spulenkasten (16) hinter dem Anschiebetisch (15) wie in der Abbildung gezeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie diese aus der Maschine.
▶ Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel heraus.
8.4.EinfädelnderSpulenkapsel
▶ Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer rechten Hand und ziehen Sie den Faden ca. 15 cm aus der Spule heraus.
▶ Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
▶ Führen Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulenkapsel ein.

Nun führen Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass das Fadenende ca. 15 cm lang ist.
i
Prüfen Sie ob die Spule richtig eingesetzt ist und sich im Uhrzeigersinn in der Kapsel drehen lässt.

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A B8.5. Einsetzen der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger (A) der Kapsel nach oben zeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel.
▶ Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in die Aussparung (B) im Greiferbahnring eintritt.
▶ Lassen Sie den Kipphebel los und drücken Sie ihn auf die Spulenkapsel.
▶ Schließen Sie den Spulenkasten (16).
8.6.EinfädelndesOberfadens
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
▶ Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel durch Drehen des Handrades in die oberste Stellung.
▶ Bringen Sie den Nähfußhebel (23) ebenfalls in die obere Position (2). Dies löst die Fadenspannung und ermöglicht das problemlose Einfädeln des Oberfadens.

▶ Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter.
▶ Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (3).
▶ Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungsscheiben des Oberfadenspannungsreglers (19) durchlaufen.
Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.
i
Anders als bei den meisten Nähmaschinen sind die Spannungsscheiben der Oberfadenspannung nicht direkt sichtbar, achten Sie daher sehr genau darauf, dass der Faden zwischen den Spannungsscheiben liegt und nicht an einer anderen Stelle durch die Maschine läuft.
▶ Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (1) ein.
i
Drehen Sie ggf. am Handrad, um den Fadenheber bis oben anzuheben.
▶ Führen Sie den Faden wieder nach unten in Richtung Nadel.
▶ Führen Sie den Faden durch die Fadenführung der Nadelhalterung (28).
Zum Abschluss fädeln Sie den Faden noch durch das Nadelöhr.

8.7. Darstellung der Oberfadenführung
Zur besseren Übersicht finden Sie an dieser Stelle noch eine schematische Darstellung des Fadenlaufes des Oberfadens.
Die Ziffern geben die Reihenfolge der Schritte beim Einfädelvorgang an.
Die ersten drei Ziffern finden Sie ebenfalls auf der Nähmaschine.

8.8. Einfädeln der Oberfäden bei Zwillingsnadeln
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen, Zusammenziehen des Stoffes und Brechen der Nadeln führen kann.

▶ Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel durch Drehen des Handrades in die oberste Stellung.
▶ Bringen Sie den Nähfußhebel ebenfalls in die obere Position (2). Dies löst die Fadenspannung und ermöglicht das problemlose Einfädeln des Oberfadens.

▶ Stecken Sie den optionalen Garnrollenhalter (37) in die dafür vorgesehene Öffnung (6) auf der Oberseite der Nähmaschine.
▶ Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter.
i
Wiederholen die folgenden Schritte für jeden Oberfaden separat.
▶ Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung.

Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungsscheiben des Oberfadenspannungsreglers durchlaufen. Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.
i
Anders als bei den meisten Nähmaschinen sind die Spannungsscheiben der Oberfadenspannung nicht direkt sichtbar, achten Sie daher sehr genau darauf, dass der Faden zwischen den Spannungsscheiben liegt und nicht an einer anderen Stelle durch die Maschine läuft.
Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers ein.
i
Drehen Sie ggf. am Handrad, um den Fadenheber bis oben anzuheben.
▶ Führen Sie den Faden wieder nach unten in Richtung Nadel.
▶ Führen Sie den Faden der ersten Garnrolle durch die Fadenführung der Nadelhalterung.
Zum Abschluss fädeln Sie den ersten Faden noch durch das Nadelöhr der linken Nadel.
Der Faden für die rechte Nadel muss nicht durch die Fadenführung der Nadelhalterung geführt werden, der Faden kann direkt in das Nadelöhr der rechten Nadel gefädelt werden.

8.9. Darstellung der Oberfadenführung
Zur besseren Übersicht finden Sie an dieser Stelle noch eine schematische Darstellung des Fadenlaufes des Oberfadens.
Die Ziffern geben die Reihenfolge der Schritte beim Einfädelvorgang an.
Die ersten drei Ziffern finden Sie ebenfalls auf der Nähmaschine.

8.10. Heraufholen des Unterfadens

▶ Stellen Sie den Nähfuß (28) nach oben.

Drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich in der obersten Position befindet.
▶ Halten Sie den Oberfaden locker mit der linken Hand und drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu Ihnen hin, bis sich die Nadel nach unten und wieder nach oben bewegt hat.
Stoppen Sie das Handrad, sobald die Nadel auf ihrer höchsten Position ist.
Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.
Ziehen Sie ca. 15 cm der beiden Fäden unter dem Nähfuß nach hinten heraus.

9.1. Einstellung der Fadenspannung
Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch.
Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
9.2. Regulierung der Oberfadenspannung
i
Eine Oberfadenspannung von 3 - 4 ist für die meisten Näharbeiten geeignet.
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (19) reguliert.
Je höher die Zahl, desto fester die Spannung.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert.
Es gibt mehrere Gründe, weshalb Sie die Spannung regulieren müssen. So muss z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschieden stark sein.
Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wie viele Lagen Stoff genäht werden sollen und welche Stichart Sie wählen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmäßig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommen kann.
Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Nährarbeit auf einem Stoffrest eine Probe-naht zu machen.
9.3. Regulierung der Unterfadenspannung
Die Spannung des Unterfaden wird durch die Feder an der Spulenkapsel reguliert.
Drehen Sie die Schraube der Feder im Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu erhöhen.
Drehen Sie die Schraube der Feder gegen den Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu verringern.

9.4. Überprüfen der Fadenspannungen
9.4.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung ist gegeben, wenn sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.

9.4.2. Unsaubere Nähte
Der Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers auf eine niedrige Nummer herabsetzen.

Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers auf eine höhere Nummer verstärken.
10. Nähen
10.1. Allgemeines
• Schalten Sie den Hauptschalter (11) ein.
- Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position.
- Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß (28).
Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
- Den Nähfußhebel (23) herablassen. Während Sie den Faden mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad (9) zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
- Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand.
- Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärtshebels (13), um die ersten Nahtstiche zu fixieren.

TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß durch: er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält.
10.2. Auswahl der richtigen Nadel

HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen.
■ Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus.
Die Nummer, welche die Stärke des Nadel anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht.
Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel.
10.3. Heben und Absenken des Nähfußes
Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels geht der Nähfuß dementsprechend nach oben oder unten.
Position 1: Der Nähfuß drückt den Stoff auf die Transporteure, die Fadenspannung ist aktiviert.
Sie können mit dem Nähen beginnen.
Position 2: Der Nähfuß befindet sich in der obersten Position, die Fadenspannung ist aufgehoben.
Sie können den Stoff aus der Maschine nehmen, in die Maschine einführen oder den Nähfuß wechseln.

10.4. Rückwärtsnähen
Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht.
Drücken Sie den Rückwärtshebel und halten Sie ihn gedrückt.
Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine.
Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, lassen Sie den Rückwärtshebel einfach los.
10.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen
Beenden Sie Ihre Nährarbeiten immer so, dass die Nadel in der höchsten Position ist.
Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten.
10.6. Wechseln der Nährichtung
Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
- Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad soweit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt.
▶ Heben Sie den Nähfuß.
Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung, wie gewünscht, zu ändern.
Senken Sie den Nähfuß wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort.
10.7. Durchtrennen des Fadens
Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenabschneider (18) hinten an der Nähmaschine oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. 15 cm des Fadens hinter dem Nadelöhr heraushängen.

10.8. Der Programmwahlregler

HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Der Programmwahlregler kann nicht um 360° gedreht werden, ein Überdrehen kann die Mechanik beschädigen.
■ Drehen Sie den Programmwahlregler nicht über die jeweiligen Endpunktmarkierungen „„ und „„ hinaus.
Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit dem Programmwahlregler (14) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen.
Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel sich in der obersten Position befindet.
Drehen Sie den Programmwahlregler so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen steht.
10.9. Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichlängenregler (4) können Sie die Länge des von Ihnen eingestellten Stichmusters wählen.
Drehen Sie das Stichlängenregler so, dass die Nummer der gewünschten Stichlänge an der Markierung steht.
Die Nummern zeigen die ungefähre Stichlänge in Millimetern.

10.10. Sticharten einstellen
Die Sticharten werden am Programmwahlregler eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes eine Nähprobe auf einem Stoffmuster.

Zum Einsetzen und Entfernen des Nähfußes, lesen Sie bitte „11.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Seite 29.
10.10.1.Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.

Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge: 0 bis 3,6
10.10.2.
Zickzackstich

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchtesten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnähen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstärkung einige Geradstiche.

Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge: 1 bis 3,6
10.10.3.
Satinstich

Der sogenannte Satinstich, ein sehr enger Zickzackstich, eignet sich besonders für Applikationen, Monogramme und verschiedene Zierstiche.
Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge: 0 bis 1

TIPP
Immer wenn Sie diesen Stich benutzen, sollten Sie beachten, dass die Oberfadenspannung leicht gelockert wird. Je breiter der Stich sein soll, desto lockerer sollte die Oberfadenspannung sein. Beim Nähen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollten Sie ein dünnes Papier unter den Stoff legen und mitnähen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusammenziehen des Stoffes.
10.10.4.
Blindstich

TIPP
Das Nähen von Blindsäumen erfordert einige Übung und sollte vor der Näharbeit an Stoffresten geübt werden.
Zum sogenannten Blindsäumen.

Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge: 0 bis 3,6
Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt.
Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
▶ Legen Sie den Stoff mit der Oberseite nach unten vor sich hin.
- Falten Sie die Nahtzugabe auf die Unterseite (A) des Stoffes wie in der Abbildung gezeigt.
Falten Sie nun die Saumzugabe ebenfalls auf die Unterseite und fixieren Sie die Naht- und die Saumzugabe mit Stecknadeln (siehe nebenstehende Abbildung).
Klappen Sie nun den kompletten Blindsaum wie in der Abbildung gezeigt an der Stoffkante um. Die Stoffkante sollte die Nahtzugabe leicht überlappen.

Nähen Sie vorsichtig an der Falte entlang.
Achten Sie dabei darauf, dass die geraden Stiche auf dem Saum genäht werden und die Spitzen der Zickzackstiche jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen.
Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt. Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich.
10.10.5.
Elastikstich

Diese Stiche eignet sich besonders zum Zusammennähen zweier Stoffteile mittels einer Flachnaht.
Der Elastikstich kann auch zum Verstärken elastischer Stoffe und zum Aufnähen von Stoffteilen verwendet werden. Auch zum Aufnähen von Elastiken (z. B. Gummibänder) geeignet.
Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge: 0 - 3,6

TIPP
Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
10.10.6. Aufnähen von Gummibändern
Legen Sie das Gummiband an der gewünschten Stelle auf.
Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnähen, wobei das Gummiband vor und hinter dem Nähfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung desto dichter wird die Kräuselung.
10.10.7.
Overlockstich

Dieser Stich ist besonders geeignet, Jersey und Jogging-Anzüge zu nähen und zu flicken. Dieser Stich ist genauso dekorativ wie auch nützlich. Nähfuß: Standardfuß Stichlänge: 0 - 3,6
Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nähfuß, dass die Nadel mit dem rechten Ausschlag gerade noch den Rand des Stoffes berührt und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.

Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen.
Nähfuß: Knopfloch-Nähfuß
Programm: Knopflochprogramme
Stichlänge: 0,5 bis 1

▶ Stellen Sie den Fuß und die Nadel auf ihre höchste Stellung.
Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nähfuß.
Lesen Sie hierzu das Kapitel „11.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Seite 29.
Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genäht werden soll, die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.
▶ Setzen Sie den Knopfloch-Nähfuß so, dass der Schlitten am hinteren Ende des Knopflochs ausgerichtet ist.
Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung des Knopfloch-Nähfußes und ziehen Sie beide, den Ober- und den Unterfaden, auf die linke Seite.
10.11.1. Vorgehensweise

Wählen Sie mit dem Programmwahlregler das Programm für den linken Riegel.
Senken Sie den Fuß und nähen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.

Heben Sie die Nadel auf die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den unteren Riegel.
Nähen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.

Heben Sie die Nadel wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den rechten Riegel.
Nähen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
▶ Bringen Sie die Nadel in die höchste Position und wählen Sie erneut das Programm für den oberen Riegel.
Nähen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.
Zum Abschluss empfiehlt es sich die Stichlänge auf „0“ zu setzen und noch einige Stiche zu nähen, damit die Fäden besser verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefügten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.

TIPP
Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.
10.11.2. Knopfl öcher mit Garnverstärkung
Bei Knopflöchern, die höheren Belastungen ausgesetzt sind, ist es sinnvoll, das Knopfloch mit einem Faden (Häkel-, Beilauf- oder Knopflochgarn) zu verstärken.
Schneiden Sie ein der Größe des Knopflochs angepasstes Stück Beilaufgarn ab und legen Sie dieses um den Knopflochfuß.
Haken Sie das Garn in den Dorn am hinteren Ende des Nähfußes ein und führen Sie das Garn dann nach vorn und verknoten es am vorderen Dorn.
Nähen Sie das Knopfloch wie gewohnt. Achten Sie dabei nur darauf, dass die Stiche das Beilaufgarn komplett umschließen.
Wenn das Knopflochprogramm beendet ist, nehmen Sie die Arbeit aus der Nähmaschine und schneiden Sie die überstehenden Ende des Beilaufgarns dicht an der Näharbeit ab.

TIPP
Die Verwendung von Beilaufgarnen erfordert einige Übung, erstellen Sie auf einem Übungstuch einige Knopflöcher, um die Vorgehenweise zu erlernen.

Lockern Sie die Oberfadenspannung (siehe Seite 19) so, dass der Unterfaden lose auf der Rückseite des Stoffes liegt und vom Oberfaden umschlungen wird.
Nähen Sie eine oder mehrere Stichreihen. Schneiden Sie die Fäden nicht direkt an der Stoffkante ab, sondern lassen Sie die Fäden an den Enden ca. 10 Zentimeter überstehen.
▶ Verknoten Sie nun am Anfang jeder Reihe den Ober- und Unterfaden.
▶ Halten Sie den Stoff auf der Seite mit den Knoten fest und halten Sie auf der anderen Seite einen oder mehrere Unterfäden gleichzeitig straff. Schieben Sie den Stoff nun auf dem Unterfaden zusammen. Ist der Stoff auf die gewünschte Breite gekräuselt, verknoten Sie nun die Ober- und Unterfäden der zweiten Seite.
▶ Verteilen Sie die Kräuselung gleichmäßig.
Nähen Sie die Kräuselung mit einer oder mehreren geraden Nähte fest.
10.13. Nähen mit dem Freiarm
Der Freiarm ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox (14) von der Nähmaschine entfernen.
Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm besonders hilfreich:
- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Ärmel nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
- Nähen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.
10.14. Nähen mit einer Zwillingsnadel
Achten Sie beim Kauf von neuen Zwillingsnadeln darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln 4 mm nicht überschreiten soll.
Mit der Zwillingsnadel lassen sich wunderschöne zweifarbige Muster erzeugen, wenn Sie zum Nähen verschiedenfarbige Garne benutzen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: A bis L
Stichlänge: 1 bis 4
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Durch Benutzung eines falschen Nähprogrammes kann die Zwillingsnadel sich verbiegen oder brechen.
■ Nutzen Sie die Zwillingsnadel nur in dem hier angegebenen Programm.
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Beim Nähen einer Ecke mit der Zwillingsnadel kann sich diese verbiegen oder brechen.
■ Heben Sie die Nadel immer aus dem Stoff heraus.
11. Wartung, Pfl ege und Reinigung

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters besteht Verletzungsgefahr.
■ Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
11.1. Auswechseln der Nadel
Drehen Sie das Handrad (8) zu sich, bis die Nadel auf der höchsten Position steht.
- Lösen Sie die Nadelhalteschraube (22) durch Drehen (gegen den Uhrzeigersinn) zu Ihnen hin.
▶ Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung.
▶ Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben.
Ziehen Sie die Nadelhalteschraube (im Uhrzeigersinn) wieder fest.

Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte dem Kapitel „12.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle“ auf Seite 36.
11.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes
11.2.1. Entfernen
Drehen Sie das Handrad zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat.
Heben Sie den Nähfuß (28) an, indem Sie den Nähfußhebel (23) in die höchste Position stellen.
▶ Durch Drücken des Nähfußauslösehebels (24), hinter dem Nähfußhalter, fällt der Nähfuß herab.

Legen Sie den Nähfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt.
- Senken Sie den Nähfußhebel. Der Nähfuß rastet nun automatisch ein.
Heben Sie den Nähfußhebel wieder an.
11.3. Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters
Der Nähfußhalter braucht nicht entfernt zu werden, es sei denn, Sie wollen sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs (27) verschaffen.
11.3.1. Entfernen
▶ Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel nach oben.
Entfernen Sie den Fuß vom Nähfußhalter und lösen Sie die Nähfußhalterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher.
11.3.2. Einsetzen
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel nach oben.
Wenn Sie nun den Nähfußhalter einsetzen, drücken Sie ihn so weit wie möglich nach oben und ziehen Sie die Nähfußhalterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher fest.
11.4. Pfl ege der Nähmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktionieren.
Für diese Pflege können Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.

Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bester Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.
11.4.1. Reinigen des Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
11.4.2.ReinigendesTransporteurs
Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten.
Entfernen Sie die Nadel und den Nähfuß (siehe Seite 29 ff.).
- Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte, um diese von der Maschine zu entfernen.
Entfernen Sie mit dem Pinsel Staub und Fadenreste von den Stofftransporteurzähnen.

▶ Setzen Sie die Stichplatte wieder ein.
11.4.3. Reinigen und Ölen des Spulengehäuses
▶ Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greifer nicht herausgenommen werden.
▶ Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
Drehen Sie die Schnapphebel nach außen, wie gezeigt

▶ Entfernen Sie den Greiferbahnring.

Entfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.

Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn und ölen Sie die Teile mit einem Lappen.

▶ Geben Sie ein bis zwei Tropfen Öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.

▶ Setzen Sie den Greifer wieder ein, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.

▶ Setzen Sie den Greiferbahnring wieder ein.
Drehen Sie die Schnapphebel nach innen, wie gezeigt
▶ Setzen Sie zum Schluss noch die Spulenkapsel wieder ein.

TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.
11.5.ÖlenderMaschine

Ihre Nähmaschine ist ab Werk bereits geölt und zum Gebrauch fertig.
11.5.1. Ölen der Nadelmechanik hinter der Frontklappe
Lösen Sie die Schrauben der Frontklappe.

Ziehen Sie die Frontabdeckung (20) ab.

▶ Vor dem Ölen sollten die auf der untenstehenden Abbildung mit Pfeilen markierten Stellen gereinigt werden.

Ölen Sie nach der Reinigung die markierten Stellen neu.
▶ Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.

Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu nähen, um eventuell aus- tretendes Öl aufzusaugen.
12. Störungen
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beachtet haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | ||
| Die Maschine läuft nicht frei Die Maschine muss geölt werden Seite 31 | ||
| Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn Seite 31 ff. | ||
| Stoffreste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs | ||
| Ein falsches Öl wurde verwendet und hat die Maschine verstopft | ||
| Der Oberfaden reißt Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt Seite 14 | ||
| Fadenspannung ist zu stark Seite 19 | ||
| Nadel ist verbogen oder stumpf Seite 21 | ||
| Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 36 | ||
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 29 | ||
| Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen | ||
| Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist beschädigt Kundendienst | ||
| Der Unterfaden reißt Der Unterfaden verwickelt sich aufgrund unsachgemäß aufgespulter Spule | Seite 12 | |
| Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungsfeder in der Spulenkapsel | ||
| Die Nadel bricht Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 29 | ||
| Die Nadel ist verbogen | ||
| Die Nadel ist zu fein | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen | ||
| Ein Knoten im Faden | ||
| Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden | ||
| Die Maschine lässt Stiche aus | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden | Seite 29 |
| Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden | Seite 14 | |
| Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an | Seite 36 | |
| Der Stoff ist zu schwer oder zu fest | Seite 36 | |
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen. | Seite 21 | |
| Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht | Die Oberfadenspannung ist zu stark | Seite 19 |
| Die Maschine ist falsch eingefädelt worden | Seite 14 ff. | |
| Die Nadel ist für den Stoff zu groß | Seite 36 | |
| Der Faden macht Schlingen | Die Fadenspannung ist nicht reguliert | Seite 19 |
| Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig aufgespult | Seite 12, 12 | |
| Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet | Seite 36 | |
| Der Stoff läuft unregelmäßig durch | Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 23 | |
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 31 | ||
| Die Maschine läuft nicht Die Nähm | aschine ist nicht richtig angeschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 11 |
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 31 | ||
12.1. Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetik Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffart Garn Nadel | |||
| sehr leichte Stoffe | Chiffon, Georgette, feine Spitze, Organza, Netz, Tüll 50 | Synthetik, Seide | 65 |
| leichte Stoffe Batist | Voile, Nylon, Satin, leichtes Leinen 80 | Baumwolle | 65 |
| Seide, Crêpe de Chine; Crêpe Sheer | 50Seide, Synthetik | ||
| Jersey, Badebekleidung, Trikot | 60Synthetik | ||
| Wildleder | 80Baumwolle | 75(Leder- oderJeansnadel) | |
| mittlere Stoffe | Flanell, Velour, Samt, Musselin, Popeline, Leinen, Wolle,Filz, Frottee, Gabardine | 60 - 80Baumwolle, Seide | 75 - 90 |
| Strickware, Stretch, Trikot | 60Synthetik | 90 | |
| Leder, Vinyl, Wildleder | 80Baumwolle | 90(Leder- oderJeansnadel) | |
| schwere Stoffe | Jeansstoff, Mantelstoff | 50Baumwolle | 100 |
| Jersey | 50Synthetik | ||
| Wolle, Tweed | 50Seide | ||
| sehr schwere Stoffe | Leinwand, Segeltuch, Polsterstoffe | 80 - 100Baumwolle | 100 |
12.2. Nützliche Nähtipps
12.2.1. Nähen von dünnen und leichten Stoff en
Bei leichten und dünnen Stoffen kann es zu Auswellungen kommen, da diese Stoffe nicht immer gleichmäßig vom Transporteur erfasst werden.
Legen Sie beim Nähen dieser Stoffarten ein Stickvlies (im Fachhandel erhältlich) oder ein Stück Seidenpapier unter das Nähgut. Damit verhindern Sie einen unregelmäßigen Transport.
12.2.2. Nähen von elastischen Stoff en
Elastische Stoffe lassen sich leichter verarbeiten, wenn Sie die Stoffteile zuvor mit Reih- oder Heftgarn zusammennähen und dann, ohne das Material zu dehnen, mit kleinen Stichen zusammennähen.
Gute Ergebnisse lassen sich ebenfalls erzielen, wenn Sie mit speziellen Garnen für Strickwaren und elastischen Stichen nähen.
13. Technische Daten
| Nähmaschine | |
| Nennspannung: 220 - 240 V ~ 50 Hz | |
| Nennleistung: 71 W | |
| Motor: 70 W | |
| Lampe: 1 W (LED, nicht austauschbar) | |
| Abmessungen (B × T × H): | 345 × 145 × 270 mm |
| Gewicht: | ca. 5 kg |
| Fußanlasser | |
| Typ: | HKT72C |
| Nennspannung: 200 - 240 V ~ 50 Hz - 0,5 A | |
| Schutzklasse: | II |
KWA.LUX.COMID 1111284139 | |
14. Entsorgung

VERPACKUNG
Ihr Gerät befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind aus Materialien hergestellt, die umweltschonend entsorgt und einem fachgerechten Recycling zugeführt werden können.

GERÄT (nur für Deutschland)
Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Elektro- bzw. Elektronikgeräte dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern sind vom Endnutzer am Ende ihrer Lebenserwartung einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen.
Die Endnutzer haben Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen und einer separaten Sammlung zuzuführen.
Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern sowie Vertreiber von Lebensmitteln mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens 800 Quadratmetern, die mehrmals im Kalenderjahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte anbieten und auf dem Markt bereitstellen, sind verpflichtet, bei der Abgabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzer ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen und auf Verlangen des Endnutzers unabhängig vom Kauf eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes bis zu drei Altgeräte pro Geräteart, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 Zentimeter sind, im Ein-
zelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen.
Bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln gelten alle Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte des Vertreibers als Verkaufsfläche sowie alle Lager- und Verkaufsflächen des Vertreibers als Gesamtverkaufsfläche. Zudem ist bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln bei Abgabe des neuen Elektro- bzw. Elektronikgerätes durch Auslieferung bei einem privaten Haushalt die unentgeltliche Abholung des Altgerätes bei diesem Ort der Abgabe auf Geräte der Kategorien 1, 2 und 4 der Anlage 1 zu § 2 Abs. 1 ElektroG beschränkt (Wärmeüberträger, Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100 Quadratzentimetern enthalten, Großgeräte).
Zur Abgabe von Altgeräten stehen in Ihrer Nähe kostenfreie Erfassungsstellen sowie ggf. weitere Annahme- stellen für die Wiederverwendung der Altgeräte zur Verfügung. Die Adressen können Sie von Ihrer Kommunalverwaltung erhalten.
Verfügt das Altgerät über Datenspeicher, sollten vor der Rückgabe alle Daten extern gesichert und von dem Altgerät dauerhaft und unwiderruflich gelöscht werden. Endnutzer sind ausschließlich selbst dafür verantwortlich, dass alle personenbezogenen Daten auf den zu entsorgenden Altgeräten gelöscht sind.

GERÄT (für alle anderen deutschsprachigen Länder)
Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Altgeräte dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden.
Entsprechend Richtlinie 2012/19/EU ist das Gerät am Ende seiner Lebensdauer einer geordneten Entsorgung zuzuführen.
Dabei werden im Gerät enthaltene Wertstoffe der Wiederverwertung zugeführt und die Belastung der Umwelt und negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit vermieden.
Geben Sie das Altgerät an einer Sammelstelle für Elektroschrott oder einem Wertstoffhof ab.
Wenden Sie sich für nähere Auskünfte an Ihr örtliches Entsorgungsunternehmen oder Ihre kommunale Verwaltung.
15. Serviceinformationen
Sollte Ihr Gerät einmal nicht wie gewünscht und erwartet funktionieren, wenden Sie sich zunächst an unseren Kundenservice. Es stehen Ihnen verschiedene Wege zur Verfügung, um mit uns in Kontakt zu treten:
- In unserer Service-Community treffen Sie auf andere Benutzer sowie unsere Mitarbeiter und können dort Ihre Erfahrungen austauschen und Ihr Wissen weitergeben.
Sie finden unsere Service-Community unter community.medion.com.
- Gerne können Sie auch unser Kontaktformular unter www.medion.com/contact nutzen.
- Selbstverständlich steht Ihnen unser Serviceteam auch über unsere Hotline oder postalisch zur Verfügung.
| Deutschland | |
| Öffnungszeiten Multimedia-Produkte (PC, Notebook, etc.) | |
| Mo. - Fr.: 07:00 - 20:00Sa.: 10:00 - 18:00 | 1 0201 22099-111 |
| Haushalt & Heimelektronik | |
| 1 0201 22099-222 | |
| Mobiltelefon; Tablet & Smartphone | |
| 1 0201 22099-333 | |
| Serviceadresse | |
| MEDION AG45092 EssenDeutschland | |
| Österreich | |
| Öffnungszeiten Rufnummer | |
| Mo. - Fr.: 08:00 - 20:00Sa.: 10:00 - 18:00 | 1 01 9287661 |
| Serviceadresse | |
| MEDION Service CenterFranz-Fritsch-Str. 114600 WelsÖsterreich | |
| Schweiz | |
| Öffnungszeiten Rufnummer | |
| Mo. - Fr.: 09:00 - 19:00 1 | 0848 - 33 33 32 |
| Serviceadresse | |
| MEDION/LENOVO Service CenterIfangstrasse 68952 SchlierenSchweiz | |
| Belgien & Luxemburg | |
| Öffnungszeiten Rufnummer (Belgien) | |
| Mo. - Fr.: 09:00 - 19:00 1 | 02 - 200 61 98 |
| Rufnummer (Luxemburg) | |
| 1 34-20 808 664 | |
| Serviceadresse | |
| MEDION B.V.John F.Kennedylaan 16a5981 XC PanningenDie Niederlande | |

Diese und viele weitere Bedienungsanleitungen stehen Ihnen über das Serviceportal www.medionservice.com zum Download zur Verfügung.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichten wir auf gedruckte Garantiebedingungen, Sie finden unsere Garantiebedingungen ebenfalls in unserem Serviceportal.
Sie können auch den nebenstehenden QR-Code scannen und die Bedienungsanleitung über das Serviceportal auf Ihr mobiles Endgerät laden.
16.Impressum
Copyright 2024
Stand: 28. Mai 2024
Alle Rechte vorbehalten.
Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt.
Vervielfältigung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Genehmigung des Herstellers ist verboten.
Das Copyright liegt bei der Firma:
MEDION AG
Am Zehnthof 77
45307 Essen
Deutschland
Bitte beachten Sie, dass die oben stehende Anschrift keine Retourenanschrift ist. Kontaktieren Sie zuerst immer unseren Kundenservice.
Sommaire
10.10.1. Rechte steek
10.10.4. Blinde steek

TIP
10.10.5. Elastische steek

10.10.7. Overlocksteek

13. Technischegegevens
| Naaimachine | |
| Nominale spanning: 220 - 240 V ~ 50 Hz | |
| Nominaal vermogen: 71 W | |
| Motor: | 70 W |
| Lamp: | 1 W (led, niet verwisselbaar) |
| Afmetingen (b x d x h): | 345 x 145 x 270 mm |
| Gewicht: | ca. 5 kg |
| Voetpedaal | |
| Type: | HKT72C |
| Nominale spanning: 200-240 V ~ 50 Hz - 0,5 A | |
| Veiligheidsklasse: | II |
KOWA.LUX.COMID 1111284139 | |
14.Afvalverwerking

KWA.LUX.COMID 1111284139
KOWA.LUX.COMID 1111284139