MD 15694 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Nähmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch MD 15694 - MEDION und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. MD 15694 von der Marke MEDION.
BEDIENUNGSANLEITUNG MD 15694 MEDION
1 von 260 Hauptkomponenten
1) Aufspulfadenführung
3) Oberfadenspannungsregler
18) umklappbarer Tragegriff
22) Hauptschalter (Motor und Licht)
23) Steckergehäuse für Fußanlasser
24) Steckergehäuse für Netzkabel
25) Lüftungsschlitze
27) Befestigungsschacht für zweiten
28) Nadelhalteschraube
30) Nähfußauslösehebel
31) Nähfußhalteschraube
37) Nadelhalterungfadenführung
4. Bedienfeld und Display
38) Programmwahltasten
39) Stichlängenauswahltasten
40) Stichbreitenauswahltasten
41) Buchstaben-Modus-Wahltaste
45) Standard-Stichlängenindikator
46) Stichlängenanzeige
47) Stichbreitenanzeige
50) Buchstaben-Modus-Indikator
5 von 260 Zu dieser Bedienungsanleitung
5. Zu dieser Bedienungsanleitung
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen Dingen die Sicherheitshinweise! Alle Tätigkeiten an und mit diesem Gerät dürfen nur soweit ausgeführt werden, wie sie in der Bedienungsanleitung beschrieben sind. Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für den zukünftigen Gebrauch auf. Falls Sie das Gerät einmal weitergeben, muss auch diese Bedienungsanleitung unbedingt mitgegeben werden! 5.1. In dieser Bedienungsanleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter GEFAHR! Warnung vor unmittelbarer Lebensgefahr! WARNUNG! Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Ver- letzungen! VORSICHT! Warnung vor möglichen mittleren und oder leichten Verletzungen! HINWEIS! Hinweise beachten, um Sachschaden zu vermeiden! Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes! HINWEIS! Hinweise in der Bedienungsanleitung beachten! TIPP Nähtipps zur Erleichterung der Arbeit 5.2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung: Die Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden. Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder beste- hen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch be- stimmt. Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt:
- Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshin- weise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 515694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 5 27.04.2017 11:14:3627.04.2017 11:14:366 von 260 Zu dieser Bedienungsanleitung 5.3. Konformitätserklärung Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
- EMV-Richtlinie 2014/30/EU
- Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
7 von 260 Sicherheitshinweise
6. Sicherheitshinweise
6.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät können von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten phy- sischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Ge- brauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren ver- standen haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer- wartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten. GEFAHR! Erstickungsgefahr! Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr! Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kin- dern fern. 6.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (230 V ~ 50 Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
- Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
- Wenn Sie die Nähmaschine verlassen, ziehen Sie den Netzstecker und verhindern Sie so Unfälle durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzste- cker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung. 6.3. Grundsätzliche Hinweise
- Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ ES01FC in Betrieb genommen werden. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 715694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 7 27.04.2017 11:14:3727.04.2017 11:14:378 von 260 Sicherheitshinweise 6.4. Niemals selbst reparieren WARNUNG! Stromschlaggefahr! Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags! Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren! Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung dieses Gerä- tes beschädigt ist an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerk- statt.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzste- cker aus der Steckdose.
- Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder der Anschlussleitung nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Wenn die Anschlussleitung dieses Geräts beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Ge- fährdungen zu vermeiden. 6.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
- Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegen- stände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf den Fußanlasser.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesonders der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Strom- netz ist!
- Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhal- teschraube kommen.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln kön- nen brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. 6.6. Reinigung und Aufbewahrung
- Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Rei- nigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädi- gen können.
- Zur Aufbewahrung decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeck- haube ab, um die Maschine vor Staub zu schützen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 815694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 8 27.04.2017 11:14:3727.04.2017 11:14:37DE
9 von 260 Lernen Sie Ihr Gerät kennen
7. Lernen Sie Ihr Gerät kennen
7.1. Lieferumfang Vergewissern Sie sich beim Auspacken, dass folgende Teile mitgeliefert wurden:
53) Anschiebetisch mit Zubehörbox
55) Fußanlasser (Typ ES01FC)
folgende Teile ohne Abbildung:
- Standardfuß (Indikator J) (Geradstich/Zickzackstich) (bereits montiert)
- Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen GEFAHR! Erstickungsgefahr! Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr! Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kin- dern fern. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 915694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 9 27.04.2017 11:14:3727.04.2017 11:14:3710 von 260 Lernen Sie Ihr Gerät kennen 7.2. Inhalt der Zubehörbox
60) Spezialschraubendreher für Stichplatte
62) 4 Spulen (3 im Zubehörfach und 1 vormontiert)
64) Reinigungspinsel
65) Zusatzgarnrollenhalter
66) Reißverschluss-Nähfuß
67) Satinstichfuß (Indikator Z)
68) Knopfannähfuß (Indikator O)
69) Blindstichfuß (Indikator H)
70) Knopfloch-Nähfuß (Indikator B)
Lernen Sie Ihr Gerät kennen 7.3. Elektrische Anschlüsse HINWEIS! Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ ES01FC. Stromschalter Netzsteckdose Netzkabel Fußanlasser Anschluss Netzkabel Anschlusskabel Fußanlasser Anschluss Fußanlasser VORSICHT! Verletzungsgefahr! Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters be- steht Verlertzungsgefahr. Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbei- ten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netz- stecker aus der Steckdose. Verbinden Sie den Fußanlasser mit dem Anschluss für den Fußanlasser an der Nähmaschine. Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Netz- kabels in das Steckergehäuse an der Maschine und dann den Netzstecker in die Steckdose. Schalten Sie die Nähmaschine mit dem Stromschalter (22) ein. Der Stromschalter schaltet sowohl die Nähmaschine als auch das Nählicht ein. 7.4. Steuern der Nähgeschwindigkeit Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteu- ert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser aus- übt. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1115694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 11 27.04.2017 11:14:3827.04.2017 11:14:3812 von 260 Vorbereitende Arbeiten 7.5. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch gelie- fert. Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben. Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie den An- schiebetisch vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts bis er hörbar einrastet. 7.6. Zubehörbox Die Zubehörbox ist in den Anschiebetisch integriert. Zum Öffnen klappen Sie den Deckel des Anschiebetisches nach unten. Somit haben Sie Zugriff auf die im Inneren ent- haltenen Zubehörteile.
8. Vorbereitende Arbeiten
8.1. Einsetzen einer Garnrolle Für die meisten Garnrollen nutzen Sie den horizontalen Garn- rollenhalter (19) , sollte eine Garnrolle zu groß für diesen Garn- rollenhalter sein, dann können Sie den zusätzlichen Garnrol- lenhalter aus dem Zubehör als vertikalen Garnrollenhalter nutzen. Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter (19) und fixieren Sie die Garnrolle mit dem Fadenableiter. TIPP Bei den meisten Garnrollen gibt es eine Kerbe, die der Garnfi- xierung nach dem Gebrauch dient. Damit ein gleichmäßiger und störungsfreier Garnlauf gewährleistet ist, achten Sie dar- auf, dass diese Kerbe in Richtung Unterseite zeigt. Garnrollen- halter Garnrolle Kerbe zur Garnfixierung Fadenableiter 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1215694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 12 27.04.2017 11:14:3827.04.2017 11:14:3813 von 260
Vorbereitende Arbeiten 8.2. Aufspulen der Unterfadenspule Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen. Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Auf- spulfadenführung (1) hin zur Spule. Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten: Stecken Sie den zusätzlichen Garnrollenhalter in die ent- sprechende Öffnung. Führen Sie den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbil- dung ersichtlich, durch die Aufspulfadenführung (1). Fädeln Sie das Garnende, wie abgebildet, durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule. Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (5), wobei das Fadenende oben auf der Spule liegt. Schwenken Sie die Spulenspindel (5) nach rechts gegen den Spulenan- schlag (6) bis sie hörbar einrastet.
HINWEIS Nachdem die Spulenspindel auf der rechten Seite eingeras- tet ist, wechselt die LED-Anzeige von der Programmnummer zum Symbol „][„. Gleichzeitig wird auch der Nähmechanismus abgeschaltet, so dass sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt. Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fuß- anlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis sich die Spulen- spindel (5) nicht mehr weiter dreht. Schwenken Sie die Spulenspindel (5) nach links und entfer- nen Sie die Spule. Schneiden Sie die überstehenden Fäden ab. HINWEIS Die LED-Anzeige wechselt vom Symbol „][„ wieder zurück zur Programmnummernanzeige (51) und der Nähmechanismus wird wieder aktiviert. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1315694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 13 27.04.2017 11:14:3827.04.2017 11:14:3814 von 260 Vorbereitende Arbeiten 8.3. Entnehmen der Spule Stellen Sie die Nadel, durch Drehen des Handrades (26) so- wie den Nähfußhebel in die oberste Position. Öffnen Sie die Spulenkassette in dem Sie den Entriege- lungsschieber nach rechts drücken. Nehmen Sie die Spulenkassettenabdeckung (13) ab. Heben Sie nun vorsichtig die Spule aus der Spulenkassette 8.4. Einlegen der Spule Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger und lassen Sie ca. 15 cm des Fadens heraushängen. Legen Sie die Spule vorsichtig in die Spulenkassette, so dass der Faden unten von der Spule gewickelt wird und sich die Spule gegen den Uhrzeigersinn dreht, wenn Sie am Faden ziehen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1415694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 14 27.04.2017 11:14:3827.04.2017 11:14:3815 von 260
Vorbereitende Arbeiten Führen Sie nun den Faden von rechts nach links in die Spannfeder ein (Schlitz A) Ziehen Sie nun den Faden durch die Kerbe B über die Spule hinaus. Lassen Sie ca. 15 cm Faden überstehen. Halten Sie das Fadenende fest und schließen Sie die Spu- lenkassettenabdeckung (13) wieder, in dem Sie die Abde- ckung zuerst auf der linken Seite einsetzen und dann fest- drücken, bis sie hörbar einrastet. HINWEIS Zur besseren Übersicht sehen Sie unten noch einmal den Grei- ferbahnring mit den beiden Fadenführungskerben.
15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1515694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 15 27.04.2017 11:14:3827.04.2017 11:14:3816 von 260 Vorbereitende Arbeiten 8.5. Einfädeln des Oberfadens Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann. Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel durch Drehen des Handrades (26) in die oberste Stellung. Bringen Sie den Nähfußhebel (19) ebenfalls in die obere Position, dies löst die Fadenspannung und ermöglicht das problemlose Einfädeln des Oberfadens. Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter und fixieren Sie die Garnrolle mit dem Fadenableiter. Führen Sie nun den Faden unter der Klemmfeder der Ober- fadenführung (17) durch, wie gezeigt: Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungs- scheiben des Oberfadenspannungsreglers (3), wie gezeigt, durchlaufen. HINWEIS Anders als bei den meisten Nähmaschinen sind die Span- nungsscheiben der Oberfadenspannung nicht direkt sichtbar, achten Sie daher sehr genau darauf, dass der Faden zwischen den Spannungsscheiben liegt und nicht an einer anderen Stel- le durch die Maschine läuft. TIPP Eine Oberfadenspannung von 3 - 4 ist für die meisten Anwen- dungen ideal. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1615694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 16 27.04.2017 11:14:3927.04.2017 11:14:3917 von 260
Vorbereitende Arbeiten Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung (9) hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben. Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Ha- ken des Fadenhebers (2) ein. HINWEIS Drehen Sie ggf. am Handrad (26), um den Fadenheber (2) bis oben anzuheben. Führen Sie den Faden nun wieder nach unten in Richtung Nadel, dabei wird er durch die interne Fadenführung (9) und die Fadenführung der Nadelhalterung (37) gelegt. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1715694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 17 27.04.2017 11:14:3927.04.2017 11:14:3918 von 260 Vorbereitende Arbeiten 8.6. Darstellung der Oberfadenführung Zur besseren Übersicht finden Sie an dieser Stelle noch eine schematische Darstellung des Fadenlaufes des Oberfadens. Die Ziffern geben die Reihenfolge der Schritte beim Einfädel- vorgang an.
8.7. Einfädelautomatik für die Nadel Die Nähmaschine verfügt über eine Einfädelautomatik (35), die Ihnen das Einfädeln des Oberfadens erleichtert. HINWEIS Beschädigungsgefahr! Die Einfädelautomatik kann nicht zum Einfädeln einer Zwillingsnadel benutzt werden. Drehen Sie ggf. am Handrad, um die Nadel in die obere Po- sition zu bringen. Legen Sie den Faden um die Fadenfüh- rung B.
Vorbereitende Arbeiten Ziehen Sie den Hebel (36) des Einfädlers vorsichtig soweit wie möglich nach unten. Drehen Sie den Hebel (36) des Einfädlers im Uhrzeigersinn nach hinten. Der Fadenfanghaken A wird automatisch ins Nadelöhr ein- geführt. Legen Sie den Faden unter den Fadenfanghaken A.
Führen Sie den Hebel (36) des Einfädlers vorsichtig wie- der in die Ausgangsposition zurück. Der Fadenfanghaken A zieht den Oberfaden durch das Nadelöhr und bildet hinter der Nadel eine Schlaufe. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 1915694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 19 27.04.2017 11:14:3927.04.2017 11:14:3920 von 260 Vorbereitende Arbeiten Schieben Sie den Hebel (36) des Einfädlers wieder nach oben und ziehen Sie die Schlaufe vollständig mit der Hand durch das Nadelöhr, um den Oberfaden komplett einzufä- deln. 8.8. Heraufholen des Unterfadens Stellen Sie den Nähfuß (32) nach oben. Drehen Sie das Handrad (26) mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich in der obersten Position befindet. Halten Sie den Oberfaden locker mit der linken Hand und drehen Sie das Handrad (26) mit der rechten Hand zu Ihnen hin, bis sich die Nadel nach unten und wieder nach oben bewegt hat. Dann stoppen Sie das Handrad (26), sobald die Nadel auf ihrer höchsten Position ist. Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Un- terfaden eine Schlinge bildet. Ziehen Sie ca. 15 cm der beiden Fäden unter dem Näh- fuß (32) nach hinten heraus. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2015694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 20 27.04.2017 11:14:3927.04.2017 11:14:3921 von 260
9.1. Einstellung der Fadenspannung Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch. Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Faden- spannung zu niedrig. In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden. Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richti- gen Verhältnis zueinander stehen. 9.2. Regulierung der Oberfadenspannung Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden ge- führt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (3) reguliert. Je höher die Zahl, desto fester die Spannung. Fadenspannung verringern Fadenspannung erhöhen HINWEIS Eine Oberfadenspannung von 3 - 4 ist für die meisten Nähar- beiten geeignet. Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert. Es gibt mehrere Gründe, weshalb Sie die Spannung regulie- ren müssen. So muß z. B. die Spannung für verschiedene Stof- fe auch verschieden stark sein. Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wieviele Lagen Stoff genäht werden sollen und welche Stichart Sie wählen. Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Un- terfaden gleichmässig ist, da es sonst zu einem Zusammenzie- hen des Stoffes kommen kann. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Näharbeit auf einem Stoffrest eine Probenaht zu machen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2115694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 21 27.04.2017 11:14:3927.04.2017 11:14:3922 von 260 Einstellungen 9.3. Überprüfen der Fadenspannungen
9.3.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung ist gewählt, wenn sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden. Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten. Unterseite Oberseite
9.3.2. Unsaubere Nähte
Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage. Lösung: Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungs- reglers (3) auf eine niedrige Nummer herabsetzen. Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage. Lösung: Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungs- reglers (3) auf eine höhere Nummer verstärken. Fadenspannung verringern Fadenspannung erhöhen Unterseite Oberseite Faden- spannung zu fest Faden- spannung zu locker 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2215694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 22 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4023 von 260
Einstellungen 9.4. Einstellung der Nadelendposition Die Nähmaschine verfügt über eine Nadelpositionsautomatik, welche die Nadel immer in die oberste oder unterste Stellung bringt, wenn der Nähvorgang abgeschlossen ist. Sie können einstellen, ob die Nadel in die oberste oder die un- terste Position gebracht werden soll. Zu Beginn jeder Näharbeit ist die Nadelpositionsautomatik auf die oberste Position eingestellt, dies ist für die meisten Arbei- ten sinnvoll. Wenn Sie die Endposition der Nadel verändern möchten, ge- hen Sie wie folgt vor: Drücken Sie einmal die Nadelpositionierungstaste (7), um die Positionierung für die unterste Position einzustellen. Die Nadel wird in die unterste Position gebracht. Durch nochmaliges Drücken der Nadelpositionierungs- taste (7) wird die Nadel wieder in die oberste Position ge- bracht. Das Display zeigt Ihnen die jeweilige Position der Nadel (44). TIPP Bei Näharbeiten, die ein häufiges Wechseln der Nährichtung erfordern ist es sinnvoll die Nadelpositionierung auf die un- terste Position einzustellen, dann lässt sich der Stoff leichter drehen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2315694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 23 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4024 von 260 Nähen
- Schalten Sie den Hauptschalter (22) ein.
- Stellen Sie die Nadel (36) beim Wechsel der Sticharten im- mer in die höchste Position. Schieben Sie den Stoff weit ge- nug unter den Nähfuß (32). Lassen Sie Ober- und Unterfa- den etwa 10 cm nach hinten überstehen.
- Den Nähfußhebel (20) herablassen. Während Sie den Fa- den mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Hand- rad (26) zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
- Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand. Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärts- hebels (8), um die ersten Nahtstiche zu fixieren. TIPP Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspan- nung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus. Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß (32) durch: er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, son- dern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält. 10.2. Auswahl der richtigen Nadel HINWEIS! Beschädigungsgefahr! Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen. Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus. Die Nummer, welche die Stärke des Nadel anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht. Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel. Stärkere Nadel werden für dickere und kompaktere Stoffe ver- wendet (siehe auch „9. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle“ auf Sei- te 45) 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2415694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 24 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4025 von 260
Nähen 10.3. Heben und Absenken des Nähfußes Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels (20) geht der Nähfuß (32) entsprechend nach oben oder unten. Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß (32) für zusätzlichen Spielraum etwas angehoben werden. 10.4. Rückwärtsnähen/ Musterabschluss Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht.
10.4.1. Rückwärtsnähen bei Gerad- und
Zickzackstichen Drücken Sie die Taste Rückwärts (8) und halten Sie sie ge- drückt. Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine. Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, las- sen Sie die Rückwärtstaste (8) einfach los.
10.4.2. Musterabschluss bei Zierstichen
Drücken Sie die Taste Rückwärts (8). Die Maschine macht automatisch vier kleine Stiche, um das Muster abzuschließen. Die Position dieser Anheftstiche ist immer genau dort, wo die Naht endet. 10.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen Beenden Sie Ihre Näharbeiten immer so, dass die Nadel in der höchsten Position ist. Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß (26) und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2515694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 25 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4026 von 260 Nähen 10.6. Wechseln der Nährichtung Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor: Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad (24) soweit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt. Heben Sie den Nähfuß (26). Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung, wie gewünscht, zu ändern. Senken Sie den Nähfuß (26) wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort. TIPP Sie können auch die Nadelpositionierung für die unterste Posi- tion einstellen, gehen Sie dazu wie im Kapitel „5.4. Einstellung der Nadelendposition“ auf Seite 23 beschrieben vor. 10.7. Durchtrennen des Fadens Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenabschneider (15) hinten an der Nähmaschine oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. 15 cm des Fadens hinter dem Nadelöhr heraushängen. 10.8. Programmwahl Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit den Programmwahltasten (38) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen. Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel sich in der obersten Position befindet. Stellen Sie mit den Tasten „ “ und „“ den gewünschten Stich ein. Wenn Sie die Programmwahltasten (38) für ca. 5 Sekunden gedrückt halten, laufen die Programmnummern in Zeh- ner-Schritten durch. Beim Erreichen des gewünschten Pro- grammbereichs lassen Sie die Tasten einfach los. Eine Übersicht aller Sticharten finden Sie auf dem Bedienfeld der Nähmaschine oder im Kapitel „10. Die Programmwahl“ auf Seite 46 . eingebauterFadenschneider Programmnummer aufwärts Programmnummer abwärts 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2615694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 26 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4027 von 260
Nähen 10.9. Stichbreiteneinstellung Mit der Stichbreiteneinstellung (40) können Sie die Breite des von Ihnen eingestellten Stichmusters wählen. Drücken Sie die Taste „-“ , um die Stichbreite zu verringern oder die Taste „+“, um die Stichbreite zu vergrößern. Die Standard-Stichbreite wird im Display mit dem Symbol (48) gekennzeichnet. Wird die Standard-Stichbreite verändert, erlischt das Oval um das Stichbreitensymbol . Ertönt beim Einstellen der Stichbreite ein Warnton (mehrmali- ger Piepton), so haben Sie entweder die Mindest- oder die Ma- ximalstichbreite erreicht. 10.10. Stichlängeneinstellung Mit der Stichlängeneinstellung (39) können Sie die Länge des von Ihnen eingestellten Stichmusters wählen. Drücken Sie die Taste „-“ , um die Stichlänge zu verringern oder die Taste „+“, um die Stichlänge zu vergrößern. Die Standard-Stichlänge wird im Display mit dem Symbol (45) gekennzeichnet. Wird die Standard-Stichlänge verändert, erlischt das Oval um das Stichlängensymbol . Ertönt beim Einstellen der Stichlänge ein Warnton (mehrmali- ger Piepton), so haben Sie entweder die Mindest- oder die Ma- ximalstichlänge erreicht. 10.11. Sticharten einstellen Die Sticharten werden an den Programmwahltasten (38) ein- gestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen. Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes eine Nähprobe auf einem Stoffmuster. HINWEIS Eine Übersicht aller Stichmuster finden Sie in der Programmta- belle im Kapitel „10. Die Programmwahl“ auf Seite 46. Je nach Programmwahl ist ein entsprechender Nähfuß zu ver- wenden, zum Einsetzen und Entfernen des Nähfußes, lesen Sie bitte „7.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Sei- te 40. Einstelltasten für die Stichbreite Einstelltasten für die Stichlänge 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2715694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 27 27.04.2017 11:14:4027.04.2017 11:14:4028 von 260 Nähen
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeig- net. Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ............................................................................................................................ 0 Stichlänge: ........................................................................................................... 0,5 bis 4,5 Stichbreite: ........................................................................................................... 0,5 bis 6,5 HINWEIS Beschädigungsgefahr! Der falsche Drehpunkt kann bei der Benutzung einer Zwillingsnadel zur Beschädigung führen. Stellen Sie die Nadel in diesem Fall im Drehpunkt hoch ein.
10.11.2. Zickzackstich
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchtesten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnähen. Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstär- kung einige Geradstiche. Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ............................................................................................................................ 3 Stichlänge: ...............................................................................................................0,2 bis 3 Stichbreite: ............................................................................................................... 0,5 bis 7
TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfaden- spannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen. Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.
Der sogenannte Satinstich, ein sehr enger Zickzackstich, eig- net sich besonders für Applikationen, Monogramme und ver- schiedene Zierstiche. Da diverse Programme für den Satinstich genutzt werden können, entnehmen Sie alle möglichen Programme der Pro- grammtabelle im Kapitel „10. Die Programmwahl“ auf Seite
Nähfuß: ............................................................................................................Satinstichfuß Nähfußindikator: .................................................................................................................Z Stichlänge: ........................................................................................................... 0,5 bis 1,5 Stichbreite: ............................................................................................................... 0,7 bis 6 TIPP Immer wenn Sie diesen Stich benutzen, sollten Sie beachten, dass die Oberfadenspannung leicht gelockert wird. Je brei- ter der Stich sein soll, desto lockerer sollte die Oberfadenspan- nung sein. Beim Nähen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollten Sie ein dünnes Papier unter den Stoff legen und mitnä- hen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusam- menziehen des Stoffes. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 2815694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 28 27.04.2017 11:14:4127.04.2017 11:14:4129 von 260
Zum sogenannten Blindsäumen. Nähfuß: ............................................................................................................ Blindstichfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................H Programm: ...............................................................................................................4 oder 7 Stichlänge: ...............................................................................................................0,8 bis 3 Stichbreite: .................................................................................................................. 2 bis 7 Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt. Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie ei- nen transparenten Nylonfaden. Falten Sie den Stoff wie in der Abbildung gezeigt zusam- men. Stellen Sie den Nähfuß über die Stellschraube B so ein, das die geraden Stiche auf dem Saum genäht werden und die Spitzen der Zickzackstiche jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen. Nähen Sie auf der Falte, wie in der Abbildung gezeigt. Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt. Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich. TIPP Das Nähen von Bildsäumen erfordert einige Übung und sollte vor der Näharbeit an Stoffresten geübt werden.
10.11.5. Muschelsaum
Dieser Stich eignet sich besonders zum Nähen von Risen (Zu- sammennähen zweier Stoffteile). Der Elastikstich kann auch zum Verstärken elastischer Stoffe und zum Aufnähen von Stoffteilen verwendet werden. Auch zum Aufnähen von Elastiken (z. B. Gummibänder) geeignet. Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ............................................................................................................... 1 und 6 Stichlänge: ........................................................................................................... 0,2 bis 2,1 Stichbreite: .................................................................................................................. 3 bis 7 TIPP Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
10.11.7. Aufnähen von Gummibändern
Legen Sie das Gummiband an der gewünschten Stelle auf. Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnähen, wobei das Gummiband vor und hinter dem Nähfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung desto dichter wird die Kräuselung.
10.11.9. Rautenstich oder Smokstich
Der Rautenstich ist vielseitig verwendbar und dekorativ, z. B. zum Aufnähen von Spitzen oder Gummibändern oder zum Nähen auf Stretch und anderem Elastikmaterial. Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ......................................................................................................... 10 oder 32 Stichlänge: ...............................................................................................................1,5 bis 3 Stichbreite: .................................................................................................................. 3 bis 6 Für die Rautenarbeiten bitte beachten: Kräuseln Sie das Nähgut gleichmässig an. Unterlegen Sie die Kräusel mit einem schmalen Stoffstrei- fen und übernähen Sie sie mit dem Rautenstich. Nähen Sie die Rautenarbeit fertig, bevor Sie das so verzierte Teil in das ganze Kleidungsstück einsetzen. Bei sehr leichten Stoffen kann dieselbe Wirkung erreicht werden, in dem auf der Spule ein elastischer Faden aufge- spult wird.
10.11.10. Overlock-Überwendlingsstich
Dieser Stich ist besonders geeignet, Jersey und Jogging-An- züge zu nähen und zu flicken. Dieser Stich ist genauso deko- rativ wie auch nützlich. Er besteht aus glatten Seitenlinien mit Querverbindungen und ist absolut elastisch. Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: .................................................................................................. 11, 12 oder 14 Stichlänge: ...............................................................................................................1,5 bis 3 Stichbreite: .................................................................................................................. 3 bis 7 Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nähfuß, dass die Nadel mit dem rechten Ausschlag Geradstiche näht und gerade noch den Rand des Stoffes berührt und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.
10.11.11. Langettenstiche
Langettenstiche sind Stichmuster mit dekorativer aber auch nützlicher Anwendung. Nähfuß: ....................................................................... Standardfuß oder Satinstichfuß Nähfußindikator: ................................................................................................... J oder Z Programm: ............................................................................................................ 45 bis 59 Stichlänge: ........................................................................................................... 0,3 bis 1,5 Stichbreite: .................................................................................................................. 3 bis 7 Die Bogennaht (Programm 54 oder 55) zum Beispiel, ist ideal zum Nähen dekorativer Muster von Tischtüchern, Servietten, Kragen, Manschetten usw. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3115694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 31 27.04.2017 11:14:4127.04.2017 11:14:4132 von 260 Nähen 10.12. Zierstiche Zierstiche sind Stichmuster mit dekorativer Anwendung ähn- lich den Langettenstichen. Nähfuß: ....................................................................... Standardfuß oder Satinstichfuß Nähfußindikator: ................................................................................................... J oder Z Programm: ............................................................................................................. 35 bis 90 Stichlänge: ...............................................................................................................0,3 bis 4 Stichbreite: ............................................................................................................... 0,5 bis 7 10.13. Bildmusterstiche Bildmusterstiche eignen sich zum Gestalten von Kinderklei- dung oder als Ziernähte auf Sets, Schürzen usw. Nähfuß: ....................................................................... Standardfuß oder Satinstichfuß Nähfußindikator: ................................................................................................... J oder Z Programm: ............................................................................................................. 74 bis 89 Stichlänge: ........................................................................................................... 1,7 bis 2,5 Stichbreite: .........................................................................................................................6,5 HINWEIS Bei den Zier- und Bildmusterstichen sollten Sie auf einem Stück Stoff verschiedene Stichweiten ausprobieren, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. 10.14. Buchstabenmuster HINWEIS Eine Übersicht aller Buchstabenstiche finden Sie auf der mit- gelieferten Musterplatte oder in der Programmtabelle im Kapi- tel „10.2. Buchstabenprogramme“ auf Seite 48. Zum einfachen Auffinden der Buchstaben stecken Sie die Musterplatte auf den Tragegriff (18) der Nähmaschine, so haben Sie die Programmnummern immer im Blick.
10.14.1. Buchstaben auswählen
Durch Drücken der Taste (41) schalten Sie den Buchsta- benmodus ein, im Display erscheint das Symbol (50). Wählen Sie nun mit den Tasten „ “ oder „“, das gewünsch- te Programm bzw. den gewünschten Buchstaben aus. Drücken und halten Sie die Tasten „ “ oder „“, um einen schnellen Programmdurchlauf zu starten. Im Schnellsuchlauf wechseln die Programme in Zehner- schritten. Beginnen Sie langsam zu nähen, die Maschine stoppt auto- matisch nach jedem abgeschlossenen Buchstaben.
10.14.2. Einstellen des Abstandes zwischen
den Buchstaben Den Abstand zwischen den Buchstaben können Sie über die Stichlänge beeinflussen. Drücken Sie die Taste „-“ , um die Stichlänge zu verringern oder die Taste „+“, um die Stichlänge zu vergrößern. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3215694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 32 27.04.2017 11:14:4127.04.2017 11:14:4133 von 260
Nähen 10.15. Knopfl öcher Die Nähmaschine verfügt über fünf vollautomatische Knopf- lochprogramme, die ein Knopfloch in einem Zug nähen. TIPP Um die passende Stichlänge, -breite und -weite zu finden, ist es empfehlenswert ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen. Nähfuß: .................................................................................................Knopfl och-Nähfuß Nähfußindikator: .................................................................................................................B Programm: ............................................................................................................ 92 bis 99 Stichlänge: ........................................................................................................0,4 oder 1,2 Stichbreite: .............................................................................................................................4 Legen Sie zuerst den Knopf in den Knopfhalter des Knopf- lochfußes. Tauschen Sie den montierten Nähfuß gegen den Knopf- lochfuß aus. Achten Sie darauf, das der Oberfaden durch den Knopflochfuß geführt wird. Zeichnen Sie die Stelle an, an der das Knopfloch genäht werden soll und setzen Sie dort den Knopflochfuß an. Wenn Sie sehr feinen Stoff oder Synthetik nähen, vermindern Sie den Druck des Nähfußes und legen Sie ein Stück Papier auf den Stoff, um eine Fadenverwicklung zu verhindern.
10.15.1. Vorgehensweise
Stellen Sie den Knopflochfuß auf die gewünscht und mar- kierte Stelle Ihre Nähguts und lassen sie den Nähfußhebel herab. Ziehen Sie den Hebel C der Knopflochautomatik vorsichtig nach unten. Achten Sie darauf, dass der Hebel innerhalb der Begrenzungszapfen A und B des Knopflochfußes steht. Wählen Sie ein Knopflochmuster und stellen Sie die ge- wünschte Stichlänge und -breite ein. Beginnen Sie langsam zu nähen, die Nähmaschine erstellt nun das komplette Knopfloch in einem Nähschritt. Der Hebel (14) der Knopflochautomatik sorgt für das Ein- halten der gewünschten Länge des Knopflochs und für den Wechsel der Nährichtung. Halten Sie den Fußanlasser solange gedrückt, bis die Näh- maschine von selbst aufhört zu nähen. Stellen Sie den Nähfußhebel in die höchste Position und entnehmen Sie das Nähgut. Trennen Sie nun mit dem mitgelieferten Trennmesser das Knopfloch auf. TIPP Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, emp- fiehlt es sich, einen Stecknadel vor den Riegel zu stecken.
10.15.2. Knopflöcher mit Garnverstärkung
Bei Knopflöchern, die höheren Belastungen ausgesetzt sind, ist es sinnvoll, das Knopfloch mit einem Faden (Häkel-, Beilauf- oder Knopflochgarn) zu verstärken. TIPP Verwenden Sie für Knopflöcher mit Beilaufgarn nur die Knopf- lochprogramme mit geraden Enden. Schneiden Sie ein der Größe des Knopflochs angepasstes Stück Beilaufgarn ab und legen Sie dieses um den Knopf- lochfuß. Haken Sie das Garn in den Dorn am hinteren Ende des Näh- fußes ein und führen Sie das Garn dann nach vorn und ver- knoten es am vorderen Dorn. Nähen Sie das Knopfloch wie gewohnt. Achten Sie dabei nur darauf, dass die Stiche das Beilaufgarn komplett um- schließen. Wenn das Knopflochprogramm beendet ist, nehmen Sie die Arbeit aus der Nähmaschine und schneiden Sie die überste- henden Ende des Beilaufgarns dicht an der Näharbeit ab. TIPP Die Verwendung von Beilaufgarnen erfordert einige Übung, erstellen Sie auf einem Übungstuch einige Knopflöcher, um die Vorgehenweise zu erlernen. 10.16. Knöpfe und Ösen annähen Mit dem transparent-blauen Nähfuß lassen sich Knöpfe, Haken und Ösen mühelos annähen. Wählen Sie das Knopflochprogramm und stellen Sie die Stichbreite so ein, dass sie dem Abstand der Löcher ent- spricht. Senken Sie den Stofftransporteur (33) mit dem Hebel (21) auf der Rückseite der Maschine ab. Nähfuß: .....................................................................................................Knopf-Annähfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................O Programm: .......................................................................................................................... 91 Stichlänge: .............................................................................................................................0 Stichbreite: .................................................................................................................. 2 bis 7 Lassen Sie den Nähfuß herab und legen Sie dabei den Knopf so zwischen Stoff und Nähfuß, dass der Zickzackstich in die Löcher des Knopfes trifft, wie auf der Abbildung zu sehen. Kontrollieren Sie die richtige Lage des Knopfes durch Dre- hen des Handrades (26) von Hand. Die Nadel muss exakt in die Löcher des Knopfes stechen, um eine Beschädigung der Nadel zu vermeiden. Falls nötig, ändern Sie die Breite des Zickzackstiches. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3415694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 34 27.04.2017 11:14:4227.04.2017 11:14:4235 von 260
Nähen Nähen Sie mit niedriger Geschwindigkeit 6 bis 7 Stiche pro Loch. Bei Knöpfen mit vier Löchern wird der Stoff mit dem Knopf verschoben: dann werden auch in die anderen Löcher 6 bis 7 Stiche genäht. Nach dem Entfernen des Stoffes bringen Sie den großzügig abgeschnittenen Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und verknüpfen ihn dort mit dem Unterfaden.
10.16.1. Knöpfe mit Stiel annähen
Bei schweren Materialen wird oft ein Knopfstiel benötigt. Legen Sie eine Nadel oder bei einem stärkeren Stiel ein Zündholz auf den Knopf und verfahren Sie dann genau wie beim normalen Knopf annähen. Nehmen Sie das Nähgut nach ca. 10 Stichen aus der Ma- schine. Ziehen Sie die Nadel oder das Zündholz aus dem Nähgut. Lassen Sie den Oberfaden etwas länger und schneiden Sie den Oberfaden ab. Fädeln Sie den Oberfaden durch den Knopf und wickeln ihn einige Male um den entstandenen Stiel, danach führen Sie ihn auf die Stoffunterseite und verknüpfen ihn mit dem Un- terfaden. 10.17. Reißverschlüsse einnähen Je nachdem, welche Seite des Reißverschlussbandes Sie nä- hen, muss der Nähfuß immer auf dem Stoff aufliegen. Aus diesem Grund wird der Nähfuß entweder auf der linken oder rechten Seite befestigt, nicht in der Mitte wie alle ande- ren Nähfüsse. Nähfuß: ........................................................................................ Reißverschluss-Nähfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: .............................................................................................................................1 Stichlänge: ...............................................................................................................1,5 bis 3 Stichbreite: ........................................................................................................... 0,5 bis 6,5 Stellen Sie den Nähfuß und die Nadel in die höchste Positi- on , um den Nähfuß auszuwechseln. Heften Sie den Reißverschluss auf den Stoff und legen Sie das Werkstück unter den Fuß in Position. Um die rechte Seite des Reißverschlusses anzunähen, fixie- ren Sie den Reißverschluss-Nähfuß so, dass die Nadel auf der linken Seite näht. Nähen Sie auf der rechten Seite des Reißverschlusses, wo- bei die Naht so nahe wie möglich an die Zähne herange- führt werden soll. Nähen Sie den Reißverschluss etwas 0,5 Zentimeter unter- halb der Zähne mit einem Steg fest. Um die linke Seite des Reißverschlusses anzunähen, wech- seln Sie die Fußposition am Nähfußhalter. Nähen Sie in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite des Reißverschlusses. Zündholz/Nadel 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3515694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 35 27.04.2017 11:14:4227.04.2017 11:14:4236 von 260 Nähen HINWEIS Bevor der Fuß den Schieber auf dem Reißverschlussband er- reicht, heben Sie den Fuß nach oben und öffnen Sie den Reiß- verschluss, wobei die Nadel im Material bleibt.
10.17.1. Kordeln einnähen
Mit dem Reißverschluss-Nähfuß könne Sie auch leicht Kordeln einnähen, wie in der Abbildung zusehen. Schlagen Sie den Stoff einmal um, so dass ein Kordelzug- tunnel entsteht und nähen Sie dann an der Kordel entlang wobei der Reißverschluss-Nähfuß hinter der Kordel liegen muss. 10.18. Kräuseln Nähfuß: .............................................................................................................Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: .............................................................................................................................1 Stichlänge: ............................................................................................................................ 4 Stichbreite: .............................................................................................................................3 Lockern Sie die Oberfadenspannung (siehe Seite 21) so, dass der Unterfaden lose auf der Rückseite des Stoffes liegt und vom Oberfaden umschlungen wird. Nähen Sie eine oder mehrere Stichreihen. Schneiden Sie die Fäden nicht direkt an der Stoffkante ab, sondern lassen Sie die Fäden an den Enden ca. 10 Zentimeter überstehen. Verknoten Sie nun am Anfang jeder Reihe den Ober- und Unterfaden. Halten Sie den Stoff auf der Seite mit den Knoten fest und halten Sie auf der anderen Seite einen oder mehrere Un- terfäden gleichzeitig straff. Schieben Sie den Stoff nun auf dem Unterfaden zusammen. Ist der Stoff auf die gewünsch- te Breite gekräuselt, verknoten Sie nun die Ober- und Un- terfäden der zweiten Seite. Verteilen Sie die Kräuselung gleichmäßig. Nähen Sie die Kräuselung mit einer oder mehreren geraden Nähte fest. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3615694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 36 27.04.2017 11:14:4327.04.2017 11:14:4337 von 260
Nähen 10.19. Aufnähen von Applikationen Die Applikationen können auf Tischtüchern, Hemden, Vorhän- gen und Kinderkleidern verwendet werden. Nähfuß: ............................................................................................................ Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ............................................................................................................................ 3 Stichlänge: .............................................................................................................. 0,2 bis 3 Stichbreite: ............................................................................................................... 0,5 bis 7 Heften Sie die Applikation auf den Stoff. Nähen Sie mit dichtem Zickzackstich entlang der Kante des aufgehefteten Motivs. Bei feinen Stoffen empfehlen wir die Benutzung eines Stickrahmens. Bei Ecken und Rundungen der Applikation den Stoff erst drehen, wenn die Nadel an der Außenseite des Applikation steckt. Entfernen Sie abschließend den Heftfaden. 10.20. Nähen mit einer Zwillingsnadel Die Zwillingsnadel ist im gutsortierten Fachhandel erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln 4 mm nicht überschreiten soll. Mit der Zwillingsnadel lassen sich wunderschöne zweifarbi- ge Muster erzeugen, wenn Sie zum Nähen verschiedenfarbige Garne benutzen. Nähfuß: ............................................................................................................ Standardfuß Nähfußindikator: ................................................................................................................. J Programm: ............................................................................................................................ 1 Stichlänge: ................................................................................................................. 1 bis 4 Stichbreite: ............................................................................................................... 0,5 bis 3 HINWEIS! Beschädgigungsgefahr! Durch Benutzung eines falschen Nähprogrammes kann die Zwillingsnadel sich verbiegen oder brechen. Nutzen Sie die Zwillingsnadel nur in dem hier angege- benen Programm. Setzen Sie die Zwillingsnadel auf die gleiche Weise ein, wie eine Einfachnadel (siehe Seite 39). Stecken Sie den zweiten Garnrollenhalter in die Ausspa- rung (25) auf der Rückseite der Nähmaschine. Geben Sie zwei gleichvolle Garnrollen auf die Garnrollen- halter (19). 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3715694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 37 27.04.2017 11:14:4327.04.2017 11:14:4338 von 260 Nähen Fädeln Sie beide Fäden durch die Fadenhalterung, wie bei einem Einzelfaden, ein. Führen Sie beide Fäden in die interne Fadenführung (9). Bei den Nadelöhren fädeln Sie einen Faden rechts und ei- nen links ein. Wählen Sie mit der Taste (42) den Zwillingsnadelmodus aus, im Display erscheint das Symbol (49). HINWEIS Beschädigungsgefahr! Beim Nähen einer Ecke mit der Zwillingsnadel kann sich diese verbiegen oder brechen. Heben Sie die Nadel immer aus dem Stoff heraus. 10.21. Nähen mit dem Freiarm Der Freiarm (12) ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosen- beinen ist diese Funktion sehr hilfreich. Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine ge- macht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zube- hörbox (11) von der Nähmaschine entfernen. Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm (12) besonders hilf- reich:
- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Ärmel nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Man- schetten oder Hosenbeinen.
Wartung, Pfl ege und Reinigung
11. Wartung, Pfl ege und Reinigung
VORSICHT! Verletzungsgefahr! Durch unbeabsichtigtes Bedienen des Fußschalters be- steht Verletzungsgefahr. Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbei- ten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netz- stecker aus der Steckdose. 11.1. Auswechseln der Nadel Drehen Sie das Handrad (26) zu sich, bis die Nadel auf der höchsten Position steht. Lösen Sie die Nadelhalteschraube (28) durch Drehen zu Ih- nen hin. Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung. Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben. Ziehen Sie die Nadelhalteschraube (28) wieder fest. Anziehen Nadelhalteschraube flache Seite nach hinten Nadelstange Lösen HINWEIS Nadeln sind im Fachhandel erhältlich. Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte dem Kapitel „9. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle“ auf Seite 45. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 3915694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 39 27.04.2017 11:14:4327.04.2017 11:14:4340 von 260 Wartung, Pfl ege und Reinigung 11.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes
Drehen Sie das Handrad (26) zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat. Heben Sie den Nähfuß durch Hinaufdrücken des Nähfuß- Hebels (20). Durch Drücken des Nähfußauslösehebels (30), hinter dem Nähfußhalter (29), fällt der Nähfuß herab.
Legen Sie den Nähfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt. Senken Sie den Nähfußhebel (20). Drücken Sie nun noch den Nähfußauslösehebel nach oben. Der Nähfuß rastet nun automatisch ein. 11.3. Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters Der Nähfußhalter braucht nicht entfernt zu werden, es sei denn, Sie wollen entweder Stopfen, Sticken oder sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs (33) verschaffen.
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (26) zu sich hin und stellen Sie den Nähfuß- hebel (20) nach oben. Entfernen Sie den Fuß vom Nähfußhalter und lösen Sie die Nähfußhalterschraube (31)mit dem beigefügten Schrau- bendreher.
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (26) zu sich hin und stellen Sie den Nähfuß- hebel (20) nach oben. Wenn Sie nun den Nähfußhalter einsetzen, drücken Sie ihn so weit wie möglich nach oben und ziehen Sie die Nähfuß- halterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher fest. 11.4. Pfl ege der Nähmaschine Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktio- nieren. Für diese Pflege können Sie selbst sorgen. Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4015694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 40 27.04.2017 11:14:4327.04.2017 11:14:4341 von 260
Wartung, Pfl ege und Reinigung HINWEIS Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bes- ter Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind. Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstän- de einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoff- rest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.
11.4.1. Reinigen des Gehäuses und des
Fußanlassers Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwen- den Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemi- sche Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
11.4.2. Reinigen und Ölen des Transporteurs
und des Spulengehäuses Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten. Entfernen Sie die Nadel und den Nähfuß (siehe Seite 39 f.). Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte (10), um diese von der Maschine zu entfernen. Heben Sie die Spule aus der Spulenkassette. Entfernen Sie den Greiferbahnring. Entfernen Sie mit dem Pinsel Staub und Fadenreste von den Stofftransporteurzähnen, der Spulenkassette und dem Greiferbahnring. Ölen Sie die mit den Pfeilen markierten Stellen jeweils mit einem Tropfen Nähmaschinenöl. Setzen Sie den Greiferbahnring wieder in die Spulenkasset- te ein. Achten Sie beim Einsetzen darauf, dass Fixierlippe B an der Endposition des Greiferrings A anliegt. Setzen Sie die Stichplatte (10) wieder ein. TIPP Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anwei- sungen richtig beachtet haben. Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kun- dendienst. Störung Ursache Seite Die Maschine läuft nicht frei Die Maschine muss geölt werden Seite 41 Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn Seite 41 Reste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs Seite 41 Der Oberfaden reißt Der Oberfaden ist nicht richtig einge- fädelt Seite 16 Fadenspannung ist zu stark Seite 21 Nadel ist verbogen oder stumpf Seite 24 Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 45 Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 39 Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen Seite 25 Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist be- schädigt Der Unterfaden reißt Der Unterfaden verwickelt sich auf- grund unsachgemäß aufgespulter Spule Seite 13 Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungsfeder in der Spulenkapsel Seite 14 Die Nadel bricht Die Nadel ist falsch eingesetzt wor- den Seite 39 Die Nadel ist verbogen Seite 24 Die Nadel ist zu fein Seite 45 Während des Nähens wird am Stoff gezogen Seite 24 Ein Knoten im Faden Seite 16 Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden Seite 16 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4215694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 42 27.04.2017 11:14:4427.04.2017 11:14:44DE
43 von 260 Störungen Störung Ursache Seite Die Maschine lässt Stiche aus Die Nadel ist falsch eingesetzt wor- den Seite 39 Der Oberfaden ist falsch eingefädelt worden Seite 16 Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an Seite 45 Der Stoff ist zu schwer oder zu hart Seite 45 Während des Nähens wird am Stoff gezogen. Seite 24 Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht Die Oberfadenspannung ist zu stark Seite 21 Die Maschine ist falsch eingefädelt worden Seite 16 Die Nadel ist für den Stoff zu groß Seite 45 Der Faden macht Schlingen Die Fadenspannung ist nicht reguliert Seite 21 Der Oberfaden ist nicht richtig ein- gefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig aufgespult Seite 14 Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet Seite 45 Der Stoff läuft unregelmäßig durch Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 27 Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 41 Die Maschine läuft nicht Die Nähmaschine ist nicht richtig an- geschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom Seite 11 Fadenreste in der Greiferbahn Seite 41 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4315694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 43 27.04.2017 11:14:4427.04.2017 11:14:4444 von 260 Störungen 12.1. Hilfreiche Meldungen
12.1.1. Akustische Signale
akustisches Signal Hinweisgrund 1 x Piepen normaler Betrieb 2 x Piepen ungültige Operation 3 x Piepen ungültige Maschineneinstellung 4 x Piepen die Maschine ist verklemmt
12.1.2. Nützliche Displayanzeigen
Displayanzeige Grund Lösung Die Spulenspindel ist noch in der Po- sition für das Aufspulen. Drücken Sie die Spulenspindel nach links. Der Knopflochhebel ist nicht abge- senkt oder angehoben. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten Schieben Sie den Knopflochhebel nach oben. Die Maschine wurde gestoppt weil Faden- oder Stoffreste die Mechanik versperren. Schalten Sie die Maschine aus und be- seitigen Sie die Faden- oder Stoffreste. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4415694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 44 27.04.2017 11:14:4427.04.2017 11:14:44DE
45 von 260 Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
13. Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Gar- ne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spu- le. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetik Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blau- em Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen. Stoffart Garn Nadel sehr leichte Stoffe Chiffon, Georgette, feine Spit- ze, Organza, Netz, Tüll
leichte Stoffe Batist, Voile, Nylon, Satin, leichtes Leinen
Seide, Synthetik Jersey, Badebekleidung, Tri- kot
(Leder- oder Jeansnadel) schwere Stoffe Jeansstoff, Mantelstoff 50 Baumwolle
Jersey 50 Synthetik Wolle, Tweed 50 Seide sehr schwere Stof-
Leinwand, Segeltuch, Polster- stoffe
13.1. Nützliche Nähtipps
13.1.1. Nähen von dünnen und leichten Stoffen
Bei leichten und dünnen Stoffen kann es zu Auswellungen kommen, da diese Stoffe nicht immer gleichmäßig von Transporteur erfasst werden. Legen Sie beim Nähen dieser Stoffarten ein Stickvlies (in Fachhandel erhältlich) oder ein Stück Seidenpapier unter das Nähgut, damit verhindern Sie einen unregelmäßigen Transport.
13.1.2. Nähen von elastischen Stoffen
Elastische Stoffe lassen sich leichter verarbeiten, wenn Sie die Stoffteile zuvor mit Reih- oder Heft- garn zusammennähen und dann ohne das Material zu dehnen mit kleinen Stichen zusammennä- hen. Guter Ergebnisse lassen sich ebenfalls erzielen, wenn Sie mit speziellen Garnen für Strickwaren und elastischen Stichen nähen. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4515694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 45 27.04.2017 11:14:4427.04.2017 11:14:4446 von 260 Die Programmwahl
14. Die Programmwahl
14.1. Stichprogramme HINWEIS Alle Stichmuster, die mit einem Stern gekennzeichnet sind können nicht mit einer Zwil- lingsnadel genäht werden. In der untenstehenden Tabelle sehen Sie alle Stichmuster und die jeweilige Programmnummer. Programm- Nummer
Stichbild Programm- Nummer
Stichbild Programm- Nummer 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29* Stichbild Programm- Nummer 30 31 32* 33* 34 35* 36* 37* 38* 39* Stichbild Programm- Nummer 40* 41* 42 43 44 45 46 47 48* 49* Stichbild Programm- Nummer 50 51 52 53* 54 55 56 57 58 59 Stichbild Programm- Nummer 60 61* 62* 63* 64* 65 66 67 68 69 Stichbild Programm- Nummer
47 von 260 Die Programmwahl Programm- Nummer 80 81* 82 83 84 85 86* 87* 88* 89* Stichbild Programm- Nummer 90 91* 92* 93* 94* 95* 96* 97* 98* 99* Stichbild 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4715694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 47 27.04.2017 11:14:4627.04.2017 11:14:4648 von 260 Die Programmwahl 14.2. Buchstabenprogramme In der untenstehenden Tabelle sehen Sie alle Buchstaben und die jeweilige Programmnummer. Programm- Nummer
Stichbild ABCDEFGHI J Programm- Nummer
Stichbild KLMNOPQRST Programm- Nummer
Stichbild UVWXYZabcd Programm- Nummer
Stichbild efghi jklmn Programm- Nummer
Stichbild opqr s tuvwx Programm- Nummer
Stichbild yz@!?& ‘“, Programm- Nummer
49 von 260 Entsorgung
VERPACKUNG Ihre Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoff-Kreislauf zurückgeführt werden. GERÄT Werfen Sie Ihre Nähmaschine am Ende ihrer Lebenszeit keinesfalls in den normalen Haus- müll. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach einer umwelt- und sachgerechten Entsorgung.
16. Technische Daten
Nähmaschine: Nennspannung: 230 V ~ 50 Hz - 0,4 A Nennleistung: Motor: 30 W Lampe: 24 V, 1 W Fußanlasser: Typ: ES01FC Nennspannung: 15V max. 3mA Schutzklasse: II Technische Änderungen vorbehalten! 16.1. Symbole auf dem Typenschild und dem Gerät/Netzteil Schutzklasse II Elektrogeräte der Schutzklasse II sind Elektrogeräte die durchgehend doppelte und/ oder verstärkte Isolierung besitzen und keine Anschlussmöglichkeiten für einen Schutzleiter haben. Das Gehäuse eines isolierstoffumschlossenen Elektrogerätes der Schutzklasse II kann teilweise oder vollständig die zusätzliche oder verstärkte Isolie- rung bilden. Benutzung in Innenräumen Geräte mit diesem Symbol sind nur für die Verwendung in Innenräumen geeignet. 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 4915694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 49 27.04.2017 11:14:4727.04.2017 11:14:4750 von 260 Impressum
Copyright © 2017 Stand: 27. April 2017, 11:25 vorm. Alle Rechte vorbehalten. Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Ge- nehmigung des Herstellers ist verboten. Das Copyright liegt bei der Firma: Medion AG Am Zehnthof 77 45307 Essen Deutschland Technische und optische Änderungen sowie Druckfehler vorbehalten. Die Bedienungsanleitung kann über die Service Hotline nachbestellt werden und steht über das Serviceportal zum Download zur Verfügung. Sie können auch den unten stehenden QR Code scannen und die Anleitung über das Serviceportal auf Ihr mobiles Endgerät laden. URL QR Code DE www.medion.com/de/service/start/ AT www.medion.com/at/service/start/ BE www.medion.com/be/nl/service/start/ CH www.medion.com/ch/de/service/start/ LUX www.medion.com/lu/de/ 15694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 5015694 ML WE ML Content MSN 5005 6078 final.indb 50 27.04.2017 11:14:4727.04.2017 11:14:47DE
- Akustische Signale p. 44
- Anschiebetisch p. 9
- , 12, 38 Aufnähen von Applikationen p. 37
- Aufnähen von Gummibändern p. 30
- Aufspulen der Unterfadenspule p. 13
- Auswahl der richtigen Nadel p. 24
Heben und Absenken des Nähfußes .................. 25 Heraufholen des Unterfadens .............................. 20
Wechseln der Nährichtung .................................... 26
Notice-Facile