LIFE SM60 (MD 10689) - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LIFE SM60 (MD 10689) MEDION
- Zu dieser Bedienungsanleitung 5
1.1. Zeichenerklarung 5
-
Bestimmungsgemäß Gebrauch 5
-
Konformitätserklarung 5
-
Sicherheitshinweise 6
4.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände 6
4.2. Netzkabel und Netzanschluss 6
4.3. Grundsatzliche Hinweise 6
4.4. Niemals selbst reparieren 6
4.5. Sicher mit dem Gerät umgeben 7
4.6. Reinigung und Aufbewährung 7
- Lieferumfang 7
- Geräteübersicht 8
- Elektrische Anschlusses 11
7.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit 11
7.2. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches 11
7.3.Zubehorbox 12
- Vorbereitende Arbeitsen 12
8.1. Einsetzen einer Garnrolle 12
8.2. Aufspulen der Unterfadenspule 12
8.3. Entfernen der Spulenkapsel 13
8.4. Einfadeln der Spulenkapsel 13
8.5. Einsetzen der Spulenkapsel 14
8.6. Einfadeln des Oberfaders 14
8.7. Darstellung der Oberfadenfuhrung 15
8.8. Einfadelautomatik fur die Nadel 16
8.9.Heraufholen des Unterfadens 17
- Einstellungen 18
9.1. Einstellung der Fadenspannung 18
9.2. Regulierung der Oberfadenspannung 18
9.3. Regulierung der Unterfadenspannung 18
9.4. Überprüfen der Fadenspannungen 19
- Nahlen 20
10.1.Allgemeines 20
10.2. Auswahl der richtigen Nadel 20
10.3. Heben und Absenken des NohfuBes 20
10.4. Ruckwartsnahen 21
10.5. Stoff aus der Nähmaschine halten 21
10.6. Wechseln der Nährrichtung 21
10.7.Durchtrennen des Fadens 21
10.8. Der Programmwahlregler 21
10.9.Stichlangeneinstellung 22
10.10.Sticharten einstellen 22
10.11. Umgehrter Blindsbaum 25
10.12.Knopflcher 26
10.13. Knöpfle und Ösen annahen 28
10.14. ReiBverschlüsse einnahen 28
10.15. Krauseln 29
10.16. Nahlen mit einer Zwillingsnadel 29
10.17. Nahlen mit dem Freiarm 30
10.18. Transporteur haben und senken 31
- Wartung, Pflege und Reinigung 32
11.1. Auswechseln der Nadel 32
11.2. Entfernen und Einsetzen des NähfuBes 32
11.3. Entfernen und Einsetzen des NahfuBhalters 33
11.4. Pflege der Nahmaschine 33
11.5. Olen der Maschine 36
- Störungen 38
12.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 39
12.2.Nutzliche Nahrtipps 40
-
Die Programmwahl 40
13.1.Stichprogramme 40 -
Entsorgung 40
-
Technische Daten 41
- Serviceinformationen 42
- Impressum 43
1. Zu dieser Bedienungsanleitung

Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem Gerät.
Lesen Sie vor Inbetriebnahme die Sicherheits-
hinweise aufmerksam durch. Beachten Sie die Warnungen auf dem Gerät und in der Bedienungsanleitung.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung immer in Reichweite auf. Wenn Sie das Gerät verkaufen oder weitergeben, handigem Sie unbedingt auch diese Bedienungsanleitung aus, da sie ein wesentlicher Bestandteil des Produktes ist.
1.1. Zeichenerklarung
Ist ein Textabschnitt mit einem der nachfolgenden Warnsymbole gekennzeichnet, muss die im Text beschriebene Gefahr vermieden werden, um den Dort beschriebenen, möglichen Konsequenzen vorzubeugen.

GEFAHR!
Warning vor unmittelbarer Lebensgefahr!

WARNING!
Warning vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Verletzungen!

VORSICHT!
Warning vor möglichen mittelschweren und oder leichten Verletzungen!

HINWEIS!
Hinweise beachten, um Sachschaden zu vermeiden!

Weiterfuhrende Informationen fur den Gebrauch des Gerätes!

Hinweise in der Bedienungsanleitung be-achten!

TIPP
Nähtipps zur Erleichterung der Arbeit

Symbol der Schutzklasse II

Benutzung in Innenräumen
2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Mänglichkeiten der Nutzung:
Die Nähmaschine kann zum Zusammennahmen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden.
Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzt Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt.
-itte beachten Sie,dassim Falle des nicht bestimmungsgemaien Gebrauchs die Haftung erlischt: - Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Erssatz- und Zubehörnteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen.
3. Konformitätserklarung
Hiermit erklart die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
EMV-Richtlinie 2014/30/EU
Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
RoHS-Richtlinie 2011/65/EU.

4. Sicherheitshinweise
4.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät speilen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch Kinder durchgehrt werden, es sei dess, sie sind äther als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien konnen verschluckt oder unsachgemäß benutzter werden, thereof Erstickungsgefahr!
- Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
4.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schlieben Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (220 - 240 V ~ 50 Hz) an, die sich in der Höhe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netznehmen,müssen,muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Steckerziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an undziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel mösen so verlegt werden, dass niemand darüber über stolpern kann.
-
Das Kabelarfkeineheiten Flachen berühren.
-
Wenn Sie die Nähmaschine verlassen,ziehen Sie den Netzstecker und verhindern Sie so Unfälle durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus undziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nährfuß einstellen, Reinigungsa- und Wartungsarbeiten sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
4.3. Grundsatzliche Hinweise
Die Nähmaschinearf nicht nass werden -esbestehtStromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschineniemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Nähmaschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Das Gerätarf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C in Betrieb genommen werden.
4.4. Niemals selbst reparieren

WARNING!
Stromschlaggefahr!
Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags!
Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren!
Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung beschädigt wurde an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt, um Gefährungen zu vermeiden.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
- Das Gerätarf bei sightbarer Beschädigung der Nahmaschine oder der Anschlussleitung nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
4.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nährmaschine auf eine ebe- ne, feste Arbeitsflache.
- Wahlend des Betriebs mussen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabflällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf den Fußanlasser.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum Ölern nur spezielle Nahmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesondere der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz angeschlossen ist!
- Achten Sie beim Nahlen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommt.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nahlen nicht fest undziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Naharbeit immer in die hochste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine und vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus undziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
4.6. Reinigung und Aufbewährung
Vor der Reinigungziehen Sieitte den Netzstecker aus der Steckdose.
- Für die Reinigung verwenden Sie ein ne-belfeuchtes, weiches Tuch.
- Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriften des Gerätes beschädigten können.
- Bewahren Sie die Maschine an einem trockenen Ort, vor Kindern geschützt auf. Decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um sie vor Staub zu schützen.
5. Lieferumfang
GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschlucht oder unsachgemäß benutzt werden, davon besteht Erstickungsgefahr!
- Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
Bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung und benachrichtigen Sie unsitte innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, falls die Lieferung nicht komplett ist.
- Nähmaschine
- Fußanlasser Typ HKT72C
- Kurzanleitung
- Zubehör in der Zubehörbox (Inhaltsübersicht auf der folgenden Seite)
6. Geräteübersicht

Abb. 1 - Geräteübersicht
- Fadenheber
- Oberfadenfuhrung
- Aufspulfadenführung
- umklappbarer Tragegriff
- Garnrollhalter
- Spulenspindel
- Spulenanschlag
- Handrad
-
Steckergebnisse für Netzstecker
-
Hauptschalter (Motor und Licht)
- Luftungsschlitze
- Rückwärtshebel
- Stichtlangenregler
- Zubehorbox
- Spulenkasten (hinter der Zubehörbox)
- Fadenabschneider (auf der Rückseite)
- Programmwahlregler
- Oberfadenspannungsregler

Abb. 2 - Nahmechanik
- Fadenführung
- Nähfußhebel
- Nadelhalteschraube
- Nähfußauslösehebel
- Nadel
-
Stichplatte
-
Stofftransporteur
- Nanhfuβ
- Nahfußhalteschraube
- Nadelhalterungsfadenführung
- Einfadelmechanik
- Einfadelautomatik-Hebel

Abb. 3 - Inhalt der Zubehörbox
- 4 Spulen (3 im Zubehrfach und 1 vormontiert)
32.3 Nadeln 90/14 (in Nadelbox) - Zwillingsnadel (in Nadelbox)
- Multifunktons-Schraubendreher
- Knopfloch-Nahfuß
-
Olkannchen (ohne Inhalt)
-
Flusenpinsel mit Trenner
- Saumlineal
- Führungshilfe
- Reißverschluß-Nahfuß
- Knopfannahfuß
ohne Abbildung
- Standardfuß (Geradstich/Zickzackstich) (bereits montiert)
Abdeckhaube
7. Elektrische Anschlüsse

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedieren des Fußschalters besteht Verletzungsgefahr.
Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus undziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
- Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Netzkabels in das Steckergehause (9) an der Maschine
- Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
Schalten Sie die Nährmaschine mit dem Hauptschalter (10) ein. Der Hauptschalter schaltet sowohl die Nährmaschine als auch das Nährlicht ein.


Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ HKT72C.
7.1. Steuern der Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußlasser gesteuert.
Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.
7.2. Ansetzen und Entfernendes Anschiebetisches
Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch gefleiert.
Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sieihn vorsichtig nach links wegschieben.
Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie den Anschiebetisch vorsichtig an die Maschine an und schibenihn nach rechts bis er hörbar einrastet.



7.3. Zubehörbox
Die Zubehröbox (14) ist in den Anschiebetisch integriert.
Zum Öffnen klappen Sie den Deckel des Anschiebetisches nach vom. Somit haben Sie Zugriff auf die im Inneren enthaltenen Zubehörteile.
8. Vorbereitende Arbeitsen
8.1. Einsetzeneiner Garnrolle
TIPP
Bei den meisten Garnrollen gibt es eine Kerbe, die der Garnfixierung nach dem Gebrauch dient. Damit ein gleichmäßiger und störungsfreier Garnlauf gewährleistet ist, achten Sie darauf, dass diese Kerbe in Richtung Unterseite zeigt.

Ziehen Sie die Garnrollhalter (5) nach oben aus der Maschine, bis die se hörbar einrasten.
- Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollhalter.
8.2.AufspulenderUnterfadenspule
Die Unterfadenspulen setzen sich Schnell und einfach mit der Nahmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Aufspulfaffenführung (3) hin zur Spule.
Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmer Sieitte den folgenden Punkten:
- Stecken Sie die Garnrolle auf den Garnrollhalter.
Führer Sie den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, um die Aufspulfadenführung.
Fadeln Sie das Garnende, wie abgebildet, durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

- Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (6), wobei das Fadenende oben auf der Spule liegt. Schwenken Sie die Spulenspindel nach rechts gegen den Spulenanschlag (7) bis er hörbar einrastet.
Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein weniger aufgespult ist, setzen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis sich die Spulenspindel nicht mehr weiter dreht.

Nachdem die Spulenspindel auf der rechten Seite eingerastet ist, wird der Nahmechanismus abgeschaltet, so dass sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt.
Schwenken Sie die Spulenspindel nach links und entfern den Sie die Spule.
Schneiden Sie die überstehenden Faden ab.
8.3. Entfernender Spulenkapsel
Entfernen Sie den Anschiebetisch.
Stellen Sie die Nadel (23) durch Drehen des Handrades (8) sowie den Nähfuß in die oberste Position und öffnen Sie den Spulenkasten (15) hinter der Zubehorbox (14) wie in der Abbildung gezeigt.
Offnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel undziehen Sie diese aus der Maschine.
- Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel herself.
8.4.EinfadelnderSpulenkapsel
Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger ihrer rechten Hand undziehen Sie den Faden ca. 15 cm aus der Spule hersus.
- Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
Führn Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulenkapsel ein.







Nun führen Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass das Fadenende ca. 15 cm lang ist.

Prufen Sie ob die Spule richtig eingesetzt ist und sich im Uhrzeigersinn in der Kapsel drehen lasst.

8.5. Einsetzender Spulenkapsel
- Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger (A) der Kapsel nach oben zeigt.
Offnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel. - Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in die Aussparung (B) im Greiferbahnring eintritt.
Lassen Sie den Kipphebel los und drücken Sie ihn auf die Spulenkapsel.
Schlieben Sie den Spulenkasten (15).

8.6.EinfädelndesOberfadens
Bitte lessen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
- Bringen Sie vor dem Einfadeln die Nadel durch Drehen des Handrades (8) in die oberste Stellung.
- Bringen Sie den Nährfußhebel (20) ebenfls in die obere Position (2). Dies lost die Fadenspannung und ermöglich das problemlose Einfädeln des Oberfaden.

-
Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollhalter (5).
Führn Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (2). -
Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungsscheiben des Oberfadenspannungsreglers (18) durchlaufen.
Führer Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, damit wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.

Anders als bei den meisten Nahmaschinen sind die Spannungsscheiben der Oberfadenspannung nicht direkt sightbar, achten Sie dazu sehr bereits darauf, dass der Faden zwischen den Spannungsscheiben liegt und nicht an einer anderen Stelle durch die Maschine lauft.
Fadel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (1) ein.


Drehen Sie ggf. am Handrad, um den Fadenheber (1) bis oben anzuheiten.
Führer Sie den Faden wieder nach unter in Richtung Nadel, bzw. durch die interne Fadenführung (19).
Führn Sie den Faden durch die Fadenführung der Nadelhalterung (28).
Zum Abschluss fadeln Sie den Faden noch durch das Nadelohr.


8.7. Darstellung der Oberfadenführung
Zur besseren Übersicht finden Sie an dieser Stelle noch eine schematische Darstellung des Fadenlaufes des Oberfaders.
Die Ziffern geben die Reihenfolge der Schritte beim Einfädelvorgang an.

8.8. Einfadelautomatik für die Nadel
Die Nähmaschine verfügbar über eine Einfadelautomatik, die Ihnen das Einfadeln des Oberfadsen erleichtert.
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Durch Verwendung einer Zwillingsnadel kann es zu Beschädigungen an der Einfdelautomatik kommt.
Nutzen Sie die Einfadelfautomatik nur in Verbindung mit einer normalen Nadel.
Drehen Sie ggf. am Handrad, um die Nadel in die obere Position zu bringen. Legen Sie den Faden um die Fadenführung der Einfädelmechanik (29).

Ziehen Sie den Hebel (30) des Einfadlers vorsichtig soweit wie möglich nach unter.

Drehen Sie den Hebel des Einfadlers im Uhrzeigersinn nach hinter.

Der Fadenfanghaken A wird automatisch ins Nadelohr eingeführt. Legen Sie den Faden unter den Fadenfanghaken.

Führn Sie den Hebel des Einfadlers vorsichtig wieder in die Ausgangsposition zurück. Der Fadenfanghaken Azieht den Oberfaden durch das Nadelohr und bildet hinter der Nadel eine Schlaufe.

Schieben Sie den Hebel des Einfadlers wieder nach oben undziehen Sie die Schlaufe vollständig mit der Hand durch das Nadelohr, um den Oberfaden komplett einzufadeln.

8.9. Heraufholendes Unterfadens
Stellen Sie den Nahfuß (26) nach oben.
Drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich in der obersten Position befindet.
Halten Sie den Oberfaden locker mit der linken Hand und drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand zu他们在,bis sich die Nadel nach unten und wieder nach oben bewegt hat.
Stoppen Sie das Handrad, sobald die Nadel auf ihrer hochsten Position ist.
Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.
Ziehen Sie ca. 15 cm der beiden Faden unter dem Nährfuß nach halten heraus.



9. Einstellungen
9.1. Einstellung der Fadenspannung
Wenn der Faden beim Nähen reiβt, ist die Fadenspannung zu hoch.
Wenn sich beim Nahlen keine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fälle muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei,müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
9.2. Regulierung der Oberfadenspannung

Eine Oberfadenspannung von 3 - 4 ist für die meisten Nährarbeiten geeignet.
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (18) reguliert.
Je hóher die Zahl,desto fester die Spannung.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nährfußes aktiviert.
Es gibt mehrere Grunde, weshalb Sie die Spannung regulieren,müssen.
So muß z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschiedene stark sein.
Die benöttigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wieiele Lagen Stoff genaht werden sollen und welche Stichart Sie wahlen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmässig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommt kann.
Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Nährarbeit auf einem Stoffrest eine Probenaht zu machen.
9.3. Regulierung der Unterfadenspannung
Die Spannung des Unterfaden wird durch die Feder an der Spulenkapsel reguliert.
Drehen Sie die Schraube der Feder im Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu erhöhen.
Drehen Sie die Schraube der Feder gegen den Uhrzeigersinn, um die Fadenspannung zu verringn.

9.4. Überprüfer der Fadenspannungen
9.4.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung ist gegeben, wenn sich die Verschlingungen der Faden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.

9.4.2. Unsaubere Nähte
Der Oberfaden ist zu fest undzieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspanningsreglers auf eine niedrige Nummer herabsetzen.
Oberfaden ist zu locker. Der Unterfadenzieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspanningsreglers auf eine höhere Nummer verstärken.




10. Nahlen
10.1. Allgemeines
Schalten Sie den Hauptschalter (10) ein.
- Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position.
- Schieben Sie den Stoff welt genug unter den Nährfuß (26).
Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
- Den Nährfußhebel (20) herablassen. Wahrend Sie den Faden mit ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad (8) zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu halten wollen.
- Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller lauft die Maschine. Führren Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand.
- Nahlen Sie eine einzige Rückwartsstiche durch Bedieren des Rückwartshebels (12), um die ersten Nahtstiche zu fixieren.
TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff lauft automatisch unter dem Nährfuß durch: er darft nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur weniger geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält.
10.2. Aufwahl der richtigen Nadel
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen.
Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus.
Die Nummer, welche die Stärke des Nadel anziegt, ist auf dem Schaft angebracht.
Je hóher die Nummer,arto stärker die Nadel.
10.3. Hebien und Absenkendes Nähfußes
Durch Heb den oder Absenken des Nährfußhebels besteht der Nährfuß dement-sprechend nach oben oder unten.
Position 1: Der Nähfuß drückt den Stoff auf die Transporteure, die Faden-spannung ist aktiviert.
Sie konnen mit dem Nahlen beginn.
Position 2: Der Nährfuß befindet sich in der obersten Position, die Faden-spannung ist aufgehoben.
Sie können den Stoff aus der Maschinenehmen, in die Maschine einführen oder den Nährfuß wechseln.
Um dicke Stoffe nahlen zu konnen, kann der Nährfuß für zusätzlichen Spielraum durch Heraufdrücken in die Position 3 gebracht werden.

10.4. Rückwärtsnähen
Benutzen Sie das Rückwärtnahen zum Verständen am Anfang und Ende einer Naht.
Drucken Sie den Rückwartshebel und halten Sie ihn gedrückt.
Betätigen Sie den Fußanlasser - je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird,estochneller lauft die Maschine.
- Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, halten Sie den Rückwärtshebel einfach los.

10.5. Stoff aus der Nähmaschinenehmen
Beenden Sie ihre Nährarbeiten immer so, dass die Nadel in der hochsten Position ist.
Um den Stoff zu entfernen, haben Sie den Nahfuß undziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten.
10.6. Wechseln der Nährrichtung
Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährrichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
- Stopen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad sowieit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt.
Heben Sie den Nahfuß.
Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung, wie gewünscht, zuändern.
Senken Sie den Nahfuß wieder und fahren Sie mit dem Nahlen fort.
10.7. Durchtrennendes Fadens
Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenabschneider (16)innen an der Nähmaschine oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. 15 cm des Fadens hinter dem Nadelöhr Heraushängen.


10.8. Der Programmwahlregler

HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Der Programmwahrregler kann nicht um 360^ gedreht werden, ein Überdrehen kann die Mechanik beschädigen.
Drehen Sie den Programmwahlregler nicht über die jeweiligen Endpunktmarkierungen, und hinaus.
Bei dieser Nähmaschine stehen Ohnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahr. Mit dem Programmwahlregler (17) konnen Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstehen.
Versichert Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel sich in der obersten Position befindet.
Drehen Sie den Programmwahlregler so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen stehen.


10.9. Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichtlangenregler (13) konnen Sie die Länge des von Ihnen eingestillten Stichmusters wahlen.
Drehen Sie das Stichtlangenregler so, dass die Nummer der gewünschten Stichtänge an der Markierung stehen.
Die Nummern zeigen die ungebährte Stichlänge in Millimetern.
10.10. Sticharten einstellen
Die Sticharten werden am Programmwahlregler eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes eine Nähprobe auf einem Stoffmuster.
Eine Übersicht aller Stichmuster finden Sie in der Programmtable im Kapitel „13. Die Programmwahl" auf Seite 40.

Zum Einsetzen und Entfernen des Nährfußes, lesen Sieitte „11.2. Entfernen und Einsetzen des Nährfußes" auf Seite 32.
10.10.1.Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.
NahfuB: StandardfuB
Programm: A und B
Stichlange: 0 bis 4
10.10.2.
Zickzackstich
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchtesten Stiche. Er erlaubt die Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnahen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nahren Sie zur Nahtverständigung einige Geradstiche.
NahfuB: StandardfuB
Programm: C
Stichbreite: CllmB
Stichlange: 1 bis 4
Zwischen den Programmen B und C befinden sich f芮f verschiedeneen
Stichbreiten die nur beim Zickzackstich zur Verfügung stehen.
Drehen Sie den Programmwahlregler nach dem Programm B langsam weiter, um eine andere Stichbrente einzustellen.

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannunglockerer sein als beim Nahlen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollen auf der Unterseite des Stoffes keinlich sightbar sein.
10.10.3.
Satinstich
Der sogenannte Satinstich, ein sehr erner Gerickzackstich, eignet sich besonders fur Applikationen, Monogramme und verschiedene Zierstiche.
NahfuB: StandardfuB
Programm: K und L
Stichlange: 0 bis 1

TIPP
Immer wenn Sie diesen Stich benutzen, sollen den Sie beachten, dass die Oberfadenspannung liegt gelockert wird. Je breiter der Stich sein soll, doit lockerer sollen die Oberfadenspannung sein. Beim Nahlen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollen den Sie ein dünnes Papier unter den Stoff gegen und mitnahen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusammenziehen des Stoffes.
10.10.4.
Blindstich

TIPP
Das Nahlen von Blindsäumen erfordert eine Übung und sollen vor der Nährarbeit an Stoffresten geübt werden.
Zum sogennten Blindsäumen.
NahfuB: StandardfuB mit Führungshilfe
Programm: E oder F
Stichänge: 0 bis 1
Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt.
Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
Um die Führungshilfe anzubringen, losen Sie die Schraube (27) am Nahußalter und schieren Sie die Führungshilfe wie in der Abbildung gezeigt unter die Schraube.
Ziehen Sie die Schraube wieder an.
Legen Sie den Stoff mit der Oberseite nach unter vor sich hin.
- Falten Sie die Nahtzugabe auf die Unterseite (A) des Stoffes wie in der Abbildung gezeigt.
- Falten Sie nun die Saumzugabe ebenfals auf die Unterseite und fixieren Sie die Naht- und die Saumzugabe mit Stecknadeln (siehe nebenstehende Abbildung).
Klappen Sie nun den kompletten Blindsbaum wie in der Abbildung gezeigt an der Stoffkante um. Die Stoffkante solte die Nahtzugabe leicht überlappen.
Nahlen Sie vorsichtig an der Falte entlang.
Achten Sie damit darauf, dass die geraden Stiche auf dem Saum genaht werden und die Spitzen der Zickzackstiche jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stehen.
Wenn Sie die Führungshilfe benutzen, dann muss die Nahtfalte genau an der Führungshilfe anliegen.
Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt. Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsbaumstich.






10.10.5. Muschelsbaum
Der Muschelsbaum ist ein gespiegelter Blindstich zum decorativen Säumen. Besonderss geeignet für schraggeschnittene Stoffe.
NahfuB: StandardfuB
Programm: H
Stichlange: 2 bis 3
Die Nadel sollte in die Stoffkante rechts so stehen, dass die Stiche am außer Rand des Saumes verschlagen.
10.10.6. Elastiktstich
These Stiche eignet sich besonderss zum Zusammennahmen zweier Stoffteile mittels einer Flachnaht.
Der Elastikstich kann auch zum Veränderen elastischer Stoffe und zum Aufnahmen von Stoffteilen verwendet werden. Auch zum Aufnahmen von Elastiken (z. B. Gummibänder) geeignet.
NahfuB: StandardfuB
Programm: C bis K
Stichlange: SS
TIPP
Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
10.10.7. Aufnahen von Gummibändern
Legen Sie das Gummiband an der gewündsten Stelle auf.
Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnahen, wobei das Gummiband vor und hinter dem Nährfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung delto dichter wird die Krauselung.
10.10.8. Stickmusterausgleich
Je nach dem welche Stoffe Sie verwenden, kann es zu einem ungleichmäßigen Stichmusterbild kommt. Soltte dies der Fall sein konnen Sie das Stichmuster manuell ausgleichen.
Drehen Sie den Stichtlangenregler in Richtung des ^+ Symbols, wenn das Muster zu komprimiert wirkt.
Drehen Sie den Stichtlangenregler in Richtung des --Symbols, wenn das Muster zu welt auseinanderlauf.
10.10.9. Rautenstich oder Smokstich
Der Rautenstich ist vielseitig verwendbar und decorativ, z. B. zum Aufnahmen von Spitzen oder Gummibändern oder zum Nahlen auf Stretch und anderen Elastikmaterial.
NahfuB: StandardfuB
Programm: D
Stichlange: SS
Für die Rautenarbeitenitte beachten:
Krauseln Sie das Nähgut gleichmäßig an.
Unterlegen Sie die Krausel mit einem schmalen Stoffstreifen und übernahlen Sie sie mit dem Rautenstich.
Nahlen Sie die Rautenarbeit fertig, bevor Sie das so verzierte Teil in das ganze Kleidungsstück einsetzen.
Bei sehr leichten Stoffen kann thiselbe Wirkung erreicht werden, in dem auf der Spule ein elastischer Faden aufgespult wird.
10.10.10. Overlock-Überwendlingsstich
Dieser Stich ist entsprechenden geeignet, Jersey und Jogging-Anzüge zu nahren und zu flicken. Dieser Stich ist genauso decorativ wie auch nutzlich. Er besteht aus glatten Seitenlinien mit Querverbindungen und ist absolut elastisch.
NahfuB: StandardfuB
Programm: E
Stichlange: SS
Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nährfuß, dass die Nadel mit dem rechten Ausschlag gerade noch den Rand des Stoffes berührt und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.
10.10.11. Zickzack mit drei Stichen
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nahfuß: Standardfuß
Programm: D
Stichlange: 0 bis 1

10.10.12. Dreifach Geradstich
Es werden immer zwei Stiche vorwärts und ein Stick ruckwärts genährt. Somit entsteht eine extrem stabile Naht.
NahfuB: StandardfuB
Programm:Aoder B
Stichlange: SS
10.11. Umgekehrter Blindsbaum
Mit dieser Stichart können wattierte Steppstoffe oder Loden vernaht und Kanten versaubert werden.
NahfuB: StandardfuB
Programm:
Stichlange: 1 bis 2
Bei schweren Futterstoffen legen Sie die Stoffbahnen übereinander und nahren Sie entlang der Nahtlinie.
Beim Versäubern von Kanten muss der rechte Ausschlag des Stiches eng an der Stoffkante liegen.
10.12. Knopfl öcher
TIPP
Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu halten.
Nahfuß: Knopfloch-Nahfuß
Programm: Knopflochprogramme
Stichlange: 0,5 bis 1
Stellen Sie den Fuß und die Nadel auf ihre höchste Stellung.
Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nahfuß.
Lesen Sie hierzu das Kapitel „11.2. Entfernen und Einsetzen des Nährfußes" auf Seite 32.
Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genaht werden soll die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.


- Setzen Sie den Knopfloch-Nahfuß so, dass der Schlitten am hinteren Ende des Knopflochs ausgerichtet ist.
Führn Sie den Oberfaden durch die Öffnung des Knopfloch-Nahfußes undziehen Sie beide,den Ober-und den Unterfaden, auf die linke Seite.
10.12.1.Vorgehensweise
Wahlen Sie mit dem Programmwahlgler das Programm für den linken Riegel.
Senken Sie den Fuß und nahen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.

Heben Sie die Nadel auf die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den unteren Riegel.
Nahlen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.

Heben Sie die Nadel wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den rechten Riegel.
Nahlen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
- Bringen Sie die Nadel in die höchste Position und wahlen Sie erneut das Programm für den oberen Riegel.
Nahlen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.
Zum Abschluss empfeht es sich die Stichlänge auf 0'' zu setzen und noch eine Stiche zu halten, damit die Faden better verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefugten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie darauf sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.


TIPP
Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfeht es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.
10.12.2.
Knopfl ochermit Garnverstarkung
Bei Knopflochern, die hohenen Belastungen ausgesetzt sind, ist es sinnvoll, das Knopfloch mit einem Faden (Häkel-, Beilauf- oder Knopflochgarn) zu verstärken.
Schneiden Sie ein der Gröbe des Knopflochs angepasstes Stück Beilauf-garn ab und legen Sie diese um den Knopflochfuß.
Haken Sie das Garn in den Dorn am hinteren Ende des Nährfußes ein und führen Sie das Garn dann nach vorn und verknoten es am vorderen Dorn.
Nahlen Sie das Knopfloch wie gewohnt. Achten Sie damit nur daraufuf, dass die Stiche das Beilaufgarn komplett umschlieben.




- Wenn das Knopflochprogramm beendet ist,nehmen Sie die Arbeit aus der Nahmaschine und schneiden Sie die überstehenden Ende des Beilaufgarns dicht an der Naharbeit ab.


TIPP
Die Verwendung von Beilaufgarnen erfordert einige Übung, erstehen Sie auf einem Übungstuch eine Knopflöcher, um die Vorgehenweise zu erlernen.






10.13. Knöpfle und Ösen annahen
Mit dem Knop-Annahfußlassen sich Knöpf, Haken und Ösen muhelos an-nahen.
Versenken Sie den Stofftransporteur, wie im Kapitel „10.18. Transporteur haben und senken" auf Seite 31 erklär.
Nahfuß: Knopf-Annahfuß
Programm: CllnB
Stichlange: 0
- Lassen Sie den Nährfuß herab und legen Sie damit den Knopf so zwischen Stoff und Nährfuß, dass der Stich in die Löscher des Knopfes trifft, wie auf der Abbildung zu sehen.
Kontrollieren Sie die richtige Lage des Knopfes durch Drehen des Handrades. Die Nadel muss exakt in die Locher des Knopfes stehen, um eine Beschädigung der Nadel zu vermeiden.
Zwischen den Programmen B und C befinden sich fünf verschiedenen Stichbreiten für die verschiedenen Knopflochabstände.
▶ Nahlen Sie mit niedriger Geschwindigkeit 6 bis 7 Stiche pro Loch.
Bei Knopfen mit vier Lochtern wird der Stoff mit dem Knopf verschoben: dann werden auch in die anderen Lochtcr 6 bis 7 Stiche genaht. Nach dem Entfernen des Stoffes bringen Sie den groztig abgeschnittenen Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und verknüpfenihn dont mit dem Untifaden.
10.13.1. Knöpfemit Stielannahen
Bei schweren Materialien wird oft ein Knopfstiel benötigt.
Legen Sie eine Nadel oder bei einem stärkeren Stiel ein Zündholz (A) auf den Knopf und verfahrens Sie dann bereits wie beim normalen Knopf Annahen.
Nehmen Sie das Nähgut nach ca. 10 Stichen aus der Maschine.
Ziehen Sie die Nadel oder das Zündholz aus dem Nähgut.
Lassen Sie den Oberfaden etwas länger und schneiden Sie den Oberfaden ab.
Fadeln Sie den Oberfaden durch den Knopf und wickeln ihn einige Male um den entstandenen Stiel, danach führen Sie ihn auf die Stoffunterseite und verknüpfen ihn mit dem Unterfaden.
10.14. ReiBverschluss einnahen
NahfuB: ReiBverschluss-NahfuB
Programm: A
Stichlange: 1 bis 4
Stichbreite: 0
Je nachdem, welche Seite des ReiBverschlussbandes Sie nahlen, muss der Nahfuß immer auf dem Stoff aufliegen.
Aus thisem Grund wird der Nährfuß entweder auf der linken oder rechten Seite befestigt, nicht in der Mitte wie alle anderen Nährfuß.
Stellen Sie den Nährfuß und die Nadel in die höchste Position, um den Nährfuß auszuwechseln.
Heften Sie den ReiBverschluss auf den Stoff und legen Sie das Werkstuck unter den FuB in Position.
Um die rechte Seite des ReiBverschlusses anzunahen, fixieren Sie den ReiBverschluss-Nahfuß so, dass die Nadel auf der linken Seite nacht.
- Nahlen Sie auf der rechten Seite des ReiBverschlusses, wobei die Naht so nahe wie möglich an die Zähne herangeführrt werden soll.
Nahlen Sie den ReiBverschluss etwa 0,5 Zentimeter unterhalb der Zähne mit einem Steg fest.
Um die linke Seite des ReiBverschlusses anzunahen, wechseln Sie die Fußposition am Nahfußhalter.
Nahlen Sie in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite des ReiBverschlusses.
Bevor der Fuß den Schieber auf dem Reißverschlussband erreicht, haben Sie den Fuß nach oben und öffnen Sie den Reißverschluss, wobei die Nadel im Material bleibt.
10.14.1. Kordeln einnahen
Mit dem ReiBverschluss-NahfuB��ne Sie auch leicht Kordeln einnahen, wie in der Abbildung zusehen.
Schlagen Sie den Stoff einmal um, so dass ein Kordelzugtunnel entstehen und nagen Sie dann an der Kordel entlang wobei der ReiBverschluss-NahfuB hinter der Kordel liegen muss.

10.15. Krauseln
NahfuB: StandardfuB
Programm: A
Stichlange: 4
Lockern Sie die Oberfadenspannung (siehe Seite 18) so, dass der Unterfaden lose auf der Rückseite des Stoffes liegt und vom Oberfaden umschlungen wird.
Nahlen Sie eine oder mehrere Stichreihen. Schneiden Sie die Faden nicht direkt an der Stoffkante ab, sondern halten Sie die Faden an den Enden ca. 10 Zentimeter überstehen.
Verknoten Sie nun am Anfang jeder Reihe den Ober- und Unterfaden.
- Halten Sie den Stoff auf der Seite mit den Knoten fest und halten Sie auf der anderen Seite einen oder mehrere Unterfaden gleichzeitig straff. Schieben Sie den Stoff nun auf dem Unterfaden zusammen. Ist der Stoff auf die gewünschte Breite gekräuselt, verknoten Sie nun die Ober- und Unterfaden der zweiten Seite.
Verteilen Sie die Krauselung gleichmäßig.
Nahlen Sie die Krauselung mit einer oder mehreren geraden Nähte fest. Hierzu kann auch der Rauten- oder Smokestich verwenden werden.

10.16. Nahlen mit einer Zwillingsnadel
Die Zwillingsnadel ist im gutsortierten Fachhandel erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln 4 mm nicht überschreiben soll.
Mit der Zwillingsnadel{laffen sich wunderschöne zweifarbige Muster er-zeugen, wenn Sie zum Nahlen verschiedenfarbige Garne benutzen.
Nahfuß: Standardfuß
Programm:A bis L
Stichlange: 1 bis 4

HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Durch Benutzung eines falschen Nähprogrammes kann die Zwillingsnadel sich verbiegen oder brechen.
Nutzen Sie die Zwillingsnadel nur in dem hier angegebenen Programm.
- Setzen Sie die Zwillingsnadel auf die gleiche Weise ein, wie eine Einfachnadel (siehe Seite 32).

Ziehen Sie beide Garnrollhalter (5) nach oben aus der Maschine, bis diese hörbar einrasten.
Geben Sie zwei gleichvolle Garnrollen auf die Garnrollhalter.
Fadeln Sie nun den Faden der vorderen Garnrolle wie im Kapitel,8.6. Einfadeln des Oberfadens" auf Seite 14 beschrieben bis zur Fadenführung (19) ein.
Wie in der nebenstehenden Abbildung zu sehen, befindet sich an der Fadenführung eine Ose (B) für den Faden bei Zwillingsnadeln, führen Sie den Faden hier hindurch.
Gehen Sie nun wieder vor, wie beim Einzelfaden beschreiben und fadeln Sie den Faden in die rechte Nadel ein (8).
Fadeln Sie den Faden des hinteren Garnrollhalters wie im Kapitel,8.6. Einfadeln des Oberfadens" auf Seite 14 beschrieben ein und enden Sie in der linken Nadel.
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Beim Nähen einer Ecke mit der Zwillingsnadel kann sich diese verbieten oder brechen.
Heben Sie die Nadel immer aus dem Stoff heraus.
10.17. Nahlen mit dem Freiarm
Der Freiarm erhögt es Ihnen, rohrenförmige Stücke leichter zu halten, z. B. für das Nahlen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ohnahmaschine cann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox (14) von der Nähmaschine entfern.
Bei folgenden Nährbeiten ist der Freiarm entsprechers hilfreich:
Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Armel nahlen, besonderss bei kleineren Kleidungsstücke
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
- Nahlen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.
10.18. Transporteurhebenundsenken
Für das Freihandnahen ist es hilfreich den Transporteur abzuseken, damit der Stofftransport nicht durch die Maschine beeinflusst wird.
Ohne die Unterstützung des Transporteurs können Sie den Stoff frei unter der Nadel bewegen.
Drucken Sie den Hebel (A) nach unter und schieben Sieihn nach rechts auf die Position (1)_n^- - der Transporteur sentk sich ab.
- Drücken Sie den Hebel (A) wieder nach unten und schieben Sieihn nach links auf die Position (2), der Transporteur ist wieder hochgestellt und Die Nahmaschine ist bereit zum normalen Nahlen.

i
Sollte der Transporteur nicht sofort hochgestellt werden, drehen Sie das Handrad einmal ganz um. Hierdurch wird der Transporteur angehoben.
11. Wartung, Pfl ege und Reinigung

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Durch unbeabsichtigtes Bedieren des Fußschalters besteht Verletzungsgefahr.
Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus undziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.

11.1. Auswechseln der Nadel
Drehen Sie das Handrad (8) zu sich, bis die Nadel auf der hochsten Position stehen.
Losen Sie die Nadelhalteschraube (21) durch Drehen (gegen den Uhrzeigersinn) zu Ihnen hin.
Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung.
- Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinter ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben.
Ziehen Sie die Nadelhalteschraube (im Uhrzeigersinn) wieder fest.

Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnahmen Sieitte dem Kapitel „12.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle" auf Seite 39.
11.2. Entfernen und Einsetzenden des Nähfußes
11.2.1. Entfernen
Drehen Sie das Handrad zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat.
Heben Sie den Nährfuß (26) an, indem Sie den Nährfußhebel (20) in die höchste Position stellen.

Durch Drücken des Nährfußauslösehebels (22), hinter dem Nährfußhalter, fällt der Nährfuß herab.

11.2.2. Einsetzen
Legen Sie den Nährfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt.
Senken Sie den Nahfußhebel. Der Nahrfuß rastet nun automatisch ein.
Heben Sie den Nähfußhebel wieder an.

11.3. Entfernen und Einsetzenden Nähfußhalters
Der Nähfußalter braucht nicht entfernt zu werden, es sei dann, Sie wollen sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs (25) verschaffen.
11.3.1. Entfernen
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nahfußhebel nach oben.
Entfernen Sie den Fuß vom Nährfußhalter und losen Sie die Nährfußhalterschraube (27) mit dem beigeführten Schraubendreher.
11.3.2. Einsetzen
- Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades zu sich hin und stellen Sie den Nährfußhebel nach oben.
- Wenn Sie nun den Nährfußhalter einsetzen, drücken Sieihn so welt wie möglich nach oben undziehen Sie die Nährfußhalterschraube mit dem beigeführten Schraubendreher fest.
11.4. Pfl ege der Nähmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu Funktionieren.
Für diese Pflege konnen Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.

Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nahmaschinenole bester Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden konnen. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände eine Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihr's Nahguts.
11.4.1. Reinigendes Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigungziehen Sieitte den Netzstecker aus der Steckdose.
Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriften des Gerätes beschädigten können.





11.4.2.ReinigendesTransporteurs
Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreiies Nahlen zu gewährleisten.
Entfernen Sie die Nadel und den Nährfuß (siehe Seite 32 ff.).
Offnen Sie die Schrauben der Stichplatte, um diese von der Maschine zu entfernen.
Entfernen Sie mit dem Pinsel Staub und Fadenreste von den Stofftransporteurzahlen.
Setzen Sie die Stichplatte wieder ein.
11.4.3. Reinigen und Ölen des Spulengehäuses
- Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greif-fer nicht herausgenommen werden.
Nehmen Sie die Spulenkapsel Heraus.
Drehen Sie die Schnapphebel nach außen, wie gezeigt
Entfernen Sie den Greiferbahnring.
Entfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn und olen Sie die Teile mit einem Lappen.
Geben Sie ein bis zwei Tropfen Öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.
- Setzen Sie den Greifer wieder ein, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
Setzen Sie den Greiferbahnring wieder ein.
Drehen Sie die Schnapphebel nachinnen, wie gezeigt
Setzen Sie zum Schluss noch die Spulenkapsel wieder ein.








TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine offen geöhlt werden.
11.5ÖlenderMaschine

Ohne Nahmaschine ist ab Werk bereits geol't und zum Gebrauch fertig.
11.5.1. Ölen der Nadelmechanik hinter der Frontklappe
Losen Sie die Schrauben (A) der Frontklappe.

Ziehen Sie die Frontklappe (B) ab.

Vor dem Ölen sollen den die auf der oberstehenden Abbildung mit Pfeilen markierten Stellen gereinigt werden.
Olen Sie nach der Reinigung die markierten Stellen neu.
Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines gute Nahmaschinenöls auf die se Stellen.

Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu nahren, um eventuell aus-trendendes Öl aufzusaugen.
11.5.2. Ölender Mechanik unter der oberen Abdeckung
Losen Sie die Schrauben (A) auf der Oberseite der Nahmaschine.
Heben Sie die obere Abdeckung (B) ab.

Vor dem Ölen sollen die auf der unterstehenden Abbildung mit einem Pfeil markierte Stelle gereinigt werden.

Olen Sie nach der Reinigung die markierte Stelle neu.
Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guteh Nahmaschinenöls auf die se Stelle.

TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine offen geött werden. Wir empfehlen bei regelmäßiger Nutzung die Maschine zwei- bis drei mal im Jahr zu Ölen.

Läuft die Maschine nicht einwandfrei, nachdem sie längerere Zeit nicht mehr in Betrieb war, halten Sie die geölte Maschine bei geschlossener Frontklappe ungebär eine Minute schnell laufen.
Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu halten, um eventuell aus-trendendes Öl aufzusagen.
12.Störungen
Wenn Störungen auftreten, lessen Sieitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beacht haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sichitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | ||
| Die Maschine lauft nicht frei Die Maschine muss geölt werden Seite 34 | ||
| Der Oberfaden reiβt Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt Seite 14 | ||
| Störung Ursache Seite | ||
| Der Stoff lauft unregelmäßig durch | Die Stichlänge stehen auf „0" Seite 22 | |
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 34 | ||
| Die Maschine lauft nicht Die Nähmaschine ist nicht richtig angeschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 11 | |
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 34 | ||
12.1. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstarke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nahlen wollen. Benutzten Sie desselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetik Stretch-Nähte nahlen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffart Garn Nadel | |||
| sehr leichte Stoffe | Chiffon, Georgette, feine Spitze, Organza, Netz, Tull 50 | Synthetik, Seide | 65 |
| leichte Stoffe Batist, Voile, Nylon, Satin, leichtes Leinen 80 | Baumwolle | 65 | |
| Seide, Crège de Chine; Crêpe Sheer | 50 Seide, Synthetik | ||
| Jersey, Badebekleidung, Trikot | 60 Synthetik | ||
| Wildleder | 80 Baumwolle | ||
| mittlere Stoffe | Flanel, Velour, Samt, Musselin, Pipeline, Leinen, Wolle, Filz, Frottee, Gabardine | 60 - 80 Baumwolle, Seide | 75 - 90 |
| Strickware, Stretch, Trikot | 60 Synthetik | 90 | |
| Leder, Vinyl, Wildleder | 80 Baumwolle | 90 (Leder- oder Jeansnadel) | |
| schwere Stoffe | Jeansstoff, Mantelstoff | 50 Baumwolle | 100 |
| Jersey | 50 Synthetik | ||
| Wolle, Tweed | 50 Seide | ||
| sehr schwere Stoffe | Leinwand, Segeltuch, Polsterstoffe | 80 - 100 Baumwolle | 100 |
12.2. Nützliche Nähtipps
12.2.1. Nahlen von dünnen und leichten Stoff en
Bei leichten und dnen Stoffen kann es zu Auswellungen kommt, da diese Stoffe nicht immer gleichmäßig vom Transporteur erfasst werden.
Legen Sie beim Nähen dieser Stoffarten ein Stickvlies (im Fachhandel erhältlich) oder ein Stück Seidenpapier unter das Nähgut. Damit verhindern Sie einen unregelmäßigen Transport.
12.2.2. Nahlen von elastischen Stoff en
Elastische Stoffe lessen sich leichter verarbeiten, wenn Sie die Stoffteile zuvor mit Reih- oder Heftgarn zusammen gehalten und dann, ohne das Material zu dehnen, mit keinen Stichen zusammen gehalten.
Gute Ergebnisse halten sich bereits erzielen, wenn Sie mit speziellen Garnen für Strickwaren und elastischen Stichen nahlen.
13. DieProgrammwahl
13.1. Stichprogramme
In der unterstehenden Tabelle sehen Sie alle Stichmuster und die jeweilige Programmnummer.
| Programm- Nummer | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | ||
| Stichbild | ||||||||||||
| Programm- Nummer | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | ||
| Stichbild* |
*Bei dieser Stichbild ist zusätzlich die Einstellung „SS" für Stretch-Stiche erforderlich.
14. Entsorgung

VERPACKUNG
Ihr Gerät befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind aus Materialien hergestellt, die umweltschonend entsorgt und einem fachgerechten Recycling zugeführrt werden können.

GERÄT (nur für Deutschland)
Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Elektro- bzw. Elektronikgeräte)dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern sind vom Endnutzer am Ende ihrer Lebenserwartung einer vom unsortingen Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen.
Die Endnutzer haben Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden konnen, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen und einer separaten Sammlung zuzuführen.
Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern sowie Vertreiber von Lebensmitteln mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens 800 Quadratmetern, die mehrmals im Kalenderjahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte anbieten und auf dem Markt bereitstellen, sind verpflichtet, bei der Abgabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzter ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Höhe hierzu unentgeltlich zusammen. das neu als Ausfalltag zu Three Altgeräte pro Geräteart, die in keiner außeren Abmessung länger als 25 Zentimeter sind, im Einzelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Höhe hierzu unentgeltlich zusammen.
Bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln gelten alle Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte des Vertreibers als Verkaufsfläche sowie alle Lager- und Verkaufsflächen des Vertreibers als Gesamtverkaufsfläche. Zudem ist bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln bei Abgabe des neuen Elektro- bzw. Elektronikgerätes durch Auslieferung bei
einem privaten Haushalt die unentgeltliche Abholung des Altgerätes bei diesen Ort der Abgabe auf Geräte der Kategorien 1, 2 und 4 der Anlage 1 zu § 2 Abs.1 ElektroG beschrankt (Wärmeüberträger, Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100 Quadratzentimetern enthalten, Großgeräte).
Zur Abgabe von Altgeräten stehen in Ihrer Höhe kostenfreie Erfassungsstellen sowie ggf. weitere Annahme-stellen für die Wiederverwendung der Altgeräte zur Verfügung. Die Adressen können Sie von ihrer Kommunalverwaltung erhalten.
Verfügt das Altgerät über Daten Speicher, sollenn vor der Rückgabe alle Daten extern gesichert und von dem Altgerät dauerhaft und unwiderruflich gelöscht werden. Endnutzer sind ausschließlich selbst davon verantwortlich, dass alle personenbezogenen Daten auf den zu entsorgenden Altgeräten gelöscht sind.

GERÄT (für alle anderen Deutschsprachigen Länder)
Alle mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichneten Altgeräte führen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden.
Entspruchend Richtlinie 2012/19/EU ist das Gerät am Ende seiner Lebensdauer einer geordneten Entsorgung zuzuführren.
Dabei werden im Gerät enthaltene Wertstoffe der Wiederverwertung zugeführrt und die Belastung der Umwelt und negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit vermieden.
Geben Sie das Altgerät an einer Sammelstelle für Elektroschrott oder einem Wertstoffhof ab.
Wenden Sie sich für{nahere Auskünfte an Ihr örtliches Entsorgungsunternehmen oder ihreCOMMUNALE Verwaltung.
15. Technische Daten
| Nähmaschine | |
| Nennspannung: 220 - 240 V ~ 50 Hz | |
| Nennleistung: 62 W | |
| Motor: 60 W | |
| Lampe: 2 W (LED, nicht austauschbar) | |
| Abmessungen (B×T×H): 42 × 17 × 30 cm | |
| Gewicht: ca. 5,8 kg | |
| Fußanlasser | |
| Typ: HKT72C | |
| Nennspannung: 200 - 240 V ~ 50 Hz - 0,5 A | |
| Schutzklasse: | II ☑ |
| TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT www.tuv.com ID 141306665 | |
16. Serviceinformationen
Sollte Ihr Gerät einmal nicht wie gewünscht und erwartet Funktionieren, wenden Sie sich zunachst an unseren Kundenervice. Es stehen Ohnen verschiedene Wege zur Verfügung, um mit uns in Kontakt zu tren:
- In unserer Service-Community treffen Sie auf andere Benutzer sowie unsere Mitarbeiter und können dort ihre Erfahrungen austauschen und Ihr Wissen weitergeben.
Sie finden unsere Service-Community unter community.medion.com.
- Gerne können Sie auch unser Kontaktformular unter www.medion.com/contact nutzen.
- Selfstverständlich steht Ihnen unser Serviceteam auch über unsere Hotline oder postalisch zur Verfugung.
| Deutschland | |
| Öffnungszeiten Multimedia-Produkte (PC, Notebook, etc.) | |
| Mo. - Fr.: 07:00 - 20:00Sa.: 10:00 - 18:00 | 0201 22099-111 |
| Haushalt & Heimelektronik | |
| 0201 22099-222 | |
| Mobiltelefon; Tablet & Smartphone | |
| 0201 22099-333 | |
| Serviceadresse | |
| MEDION AG45092 EssenDeutschland | |
| Österreich | |
| Öffnungszeiten Rufnummer | |
| Mo. - Fr.: 08:00 - 20:00Sa.: 10:00 - 18:00 | 01 9287661 |
| Serviceadresse | |
| MEDION Service CenterFranz-Fritsch-Str. 114600 WelsÖsterreich | |
| Schweiz | |
| Öffnungszeiten Rufnummer | |
| Mo. - Fr.: 09:00 - 19:00 0848 - 33 33 32 | |
| Serviceadresse | |
| MEDION/LENOVO Service CenterIfangstrasse 68952 SchlierenSchweiz | |
| Belgien & Luxemburg | |
| Öffnungszeiten Rufnummer (Belgien) | |
| Mo. - Fr.: 09:00 - 19:00 ① | 02 - 200 61 98 |
| Rufnummer (Luxemburg) | |
| 34-20 808 664 | |
| Serviceadresse | |
| MEDION B.V. John F.Kennedylaan 16a 5981 XC Panningen Die Niederlande | |

These und vielse weiterede Bedienungsanleitungen stehen Ihnen uber das Serviceportal www.medionservice.com zum Download zur Verfugung.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichten wir auf gedruckte Garantiebedingungen, Sie finden.
unsere Garantiebedingungen ebenfalls in unserem Serviceportal.
Sie können auch den nebenstehenden QR-Code scannen und die Bedienungsanleitung über das Serviceportal auf Ihr mobiles Endgerät laden.
17. Impressum
Copyright 2024
Stand:17.Mai 2024
Alle Rechte vorbehalten.
These Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt.
Vervielfaltung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Genehmigung des Herstellers ist verboten.
Das Copyright liegt bei der Firma:
MEDION AG
Am Zehnhof 77
45307 Essen
Deutschland
Bitte beachten Sie, dass die oben stehende Anschrift keine Retourenanschrift ist. Kontaktieren Sie zuerst immer unseren Kundenservice.
Sommaire
10.10.10. Point overlock elastique
10.10.5. Geschulpte zoom
10.10.6. Elastische steek
10.10.12. Drievoudige rechte steck
15. Technischegegevens
| Naaimachine | |
| Nominale spanning: 220 - 240 V ~ 50 Hz | |
| Nominal vermogen: 62 W | |
| Motor: 60 W | |
| Lamp: 2 W (led, nicht verwisselbaar) | |
| Afmetingen (B×D×H): 42 × 17 × 30 cm | |
| Gewicht: ong. 5,8 kg | |
| Voetpedaal | |
| Type: HKT72C | |
| Nominale spanning: 200-240 V ~ 50 Hz - 0,5 A | |
| Veiligheidsklasse: | II ☑ |
| TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT sepetite Sichereat www.tu.ac.at ID 14180000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 | |