Tec Star MD 15629 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Nähmaschine |
| Marke | MEDION |
| Modell | Tec Star MD 15629 |
| Stromversorgung | 220–240 V ~ 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 71 W (Motor 70 W, Lampe 1 W) |
| Nählicht | LED 1 W |
| Stichprogramme | 8 verschiedene Nutz- und Zierstiche (Geradstich, Zickzack, Blindstich, Knopflöcher, Zierstiche u. a.) |
| Stichlänge | 1–3,6 mm (einstellbar) |
| Nadelsystem | 130/705H, Nadelsortiment (Stärken 70–100) im Lieferumfang |
| Nähfüße | Standard-Nähfuß (im Lieferumfang); Knopfloch-Nähfuß und Reißverschluss-Nähfuß als Zubehör |
| Freiarm | Ja (durch Abnehmen des Anschiebetisches) |
| Rückwärtsnähen | Ja (über Rückwärtshebel) |
| Nähgeschwindigkeit | Stufenlos über Fußanlasser regelbar |
| Fadenspannung | Oberfaden einstellbar (Stufe 1–9); Unterfaden justierbar an Spulenkapselschraube |
| Spulen | 3 Ersatzspulen im Lieferumfang |
| Anschiebetisch | Herausnehmbar, dient als Zubehörfach |
| Lieferumfang | Nähmaschine, Fußanlasser (Modell HKT72C), Anschiebetisch mit Zubehörbox, Abdeckhaube, Bedienungsanleitung, Garantieunterlagen, Zubehör (Nadeln, Spulen, Öl, Schraubendreher, Trennmesser) |
| Wartung | Ölen nach ca. 20 Betriebsstunden; Reinigung von Transporteurzähnen und Spulengehäuse empfohlen |
| Sicherheit | Schutzklasse II; Fußanlasser Modell HKT72C; Kindersicherung (nicht für Kinder unter 8 Jahren) |
| Garantie | 36 Monate (eingeschränkte Garantie) |
Häufig gestellte Fragen - Tec Star MD 15629 MEDION
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BEDIENUNGSANLEITUNG Tec Star MD 15629 MEDION
Geräteübersicht Vorderansicht

Hauptkomponenten
1) Fadenheber
2) Aufspulfadenführung
3) Fadenführung
4) Stichbreitenregler
5) Tragegriff
6) Garnrollenhalter
7) Spulenspindel
8) Spulenanschlag
9) Handrad
10) Steckergehäuse für Fußanlasser
11) Hauptschalter (Motor und Licht)
12) Lüftungsöffnungen
13) Rückwärtshebel
14) Programmwahlknopf
15) Nähfußhebel
16) Stichplatte
17) Stofftransporteur
18) Greiferbahn
19) Spulenkapselabdeckung
20) Spulenkapsel
21) Nähmechanik
22) Freiarm
23) Fadenabschneider
24) Oberfadenführung
25) Oberfadenspannungsregler
Nähmechanik
26) Nadelhalteschraube
27) Nähfußauslösehebel
28) Nähfußhalter
29) Nähfuß
30) Nähfußhalteschraube
31) Nadel
32) Nadelhalterungfadenführung
33) Nadelhalterung
Nähmechanik

Inhaltsverzeichnis
1. Zu dieser Anleitung .... 3
1.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter 3
1.2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch ....3
1.3. Konformitätserklärung ....4
2. Sicherheitshinweise....5
2.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände....5
2.2. Netzkabel und Netzanschluss 5
2.3. Grundsätzliche Hinweise 5
2.4. Niemals selbst reparieren....5
2.5. Sicher mit dem Gerät umgehen 6
2.6. Reinigung und Aufbewahrung....6
3. Lernen Sie Ihr Gerät kennen 7
3.1. Lieferumfang....7
3.2. Inhalt der Zubehörbox 7
3.3. Elektrische Anschlüsse....8
3.4. Maschine ein- und ausschalten 8
3.5. Steuern der Nähgeschwindigkeit 8
3.6. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches 8
4. Vorbereitende Arbeiten 9
4.1. Aufspulen der Unterfadenspule 9
4.2. Entfernen der Spulenkapsel....11
4.3. Einfädeln der Spulenkapsel 12
4.4. Einsetzen der Spulenkapsel 12
4.5. Einfädeln des Oberfadens 13
4.6. Heraufholen des Unterfadens....15
5. Einstellungen 16
5.1. Einstellung der Fadenspannung 16
5.2. Überprüfen der Fadenspannungen 17
6. Nähen....18
6.1. Allgemeines....18
6.2. Auswahl der richtigen Nadel 18
6.3. Heben und Absenken des Nähfußes 19
6.4. Rückwärtsnähen 19
6.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen 19
6.6. Wechseln der Nährichtung....19
6.7. Durchtrennen des Fadens 19
6.8. Der Programmwahlknopf 20
6.9. Stichlängeneinstellung....20
6.10. Sticharten (Programme) 20
6.11. Knopflöcher 22
6.12. Nähen mit dem Freiarm 23
7. Wartung, Pflege und Reinigung 24
7.1. Auswechseln der Nadel 24
7.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes....25
7.3. Pflege der Nähmaschine 26
7.4. Ölen der Maschine 28
8. Störungen....31
9. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 32
10. Entsorgung....33
11. Technische Daten....33
12. Impressum....33
13. Index 34
14. Eingeschränkte Garantie 35
15. Service Adresse (Deutschland) 36
INHALTSVERZEICHNIS
- Service-Adresse (Österreich) 37
1. Zu dieser Anleitung

Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen Dingen die Sicherheitshinweise!
Alle Tätigkeiten an und mit diesem Gerät dafür nur soweit ausgeführt werden, wie sie in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für den zukünftigen Gebrauch auf.
Falls Sie das Gerät einmal weitergeben, muss auch diese Bedienungsanleitung unbedingt mitgegeben werden!
1.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter
![]() | GEFAHR!Warnung vor unmittelbarer Lebensgefahr! |
![]() | WARNUNG!Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Verletzungen! |
![]() | VORSICHT!Warnung vor möglichen mittleren und oder leichten Verletzungen! |
![]() | HINWEIS!Hinweise beachten, um Sachschaden zu vermeiden!Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes! |
![]() | HINWEIS!Hinweise in der Bedienungsanleitung beachten! |
![]() | TIPPNähtipps zur Erleichterung der Arbeit |
1.2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung:
Die Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden.
Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt.
Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt: - Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen.
1.3. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
• EMV-Richtlinie 2004/108/EG
• Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU.

2. Sicherheitshinweise
2.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät können von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.
2.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (220 - 240V \~ 50Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
- Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
- Ziehen Sie den Netzstecker, wenn Sie die Maschine verlassen. Damit verhindern Sie Unfallgefahr durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Glühlampe ersetzen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
2.3. Grundsätzliche Hinweise
- Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Maschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Model HKT72C in Betrieb genommen werden.
2.4. Niemals selbst reparieren

WARNUNG!
Stromschlaggefahr!
Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags!
Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren!
Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung dieses Gerätes beschädigt ist an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
- Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder des Netzkables nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
2.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
- Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf das Fußpedal.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesonders der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz ist!
- Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommen.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten oder beim Auswechseln von Lampen immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
2.6. Reinigung und Aufbewahrung
- Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
- Zur Aufbewahrung decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um die Maschine vor Staub zu schützen.
3. Lernen Sie Ihr Gerät kennen
3.1. Lieferumfang
Bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit der Lieferung und benachrichtigen Sie uns bitte innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, falls die Lieferung nicht komplett ist.
- Nähmaschine
• Anschiebetisch mit Zubehörbox - Fußanlasser
- Abdeckhaube
• Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
▶ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
3.2. Inhalt der Zubehörbox

| 34 | Ersatzspule (3 Stück) | 39 | Nadelsortiment |
| 35 | Trennmesser | 40 | Fußanlasser |
| 36 | Filz für Garnrollenhalter | 41 | Anschiebetisch |
| 37 | Reißverschluss-Nähfuß | 42 | Abdeckhaube |
| 38 | Ölfläschchen | 43 | 2 Schraubendreher (klein & groß) |

3.3. Elektrische Anschlüsse
Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Fußanlassers in das Steckergehäuse an der Maschine und dann den Netzstecker in die Steckdose.
▶ Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Model HKT72C.

3.4. Maschine ein- und ausschalten
Der Stromschalter schaltet sowohl die Maschine als auch das Nählicht ein.
▶ Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten oder beim Auswechseln von Lampen immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
3.5. Steuern der Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.

3.6. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches
Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch geliefert. Das Innere des Anschiebetisches ist hohl und kann als Aufbewahrungsort für den Zubehörbeutel genutzt werden.
Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben.
Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie ihn vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts, bis er hörbar einrastet.

4. Vorbereitende Arbeiten
4.1.AufspulenderUnterfadenspule
Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Fadenführung hin zur Spule.

Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten:
Ziehen Sie das Handrad (9) aus der Nähmaschine, damit sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt.

- Klappen Sie den Garnrollenhalter auf und stecken Sie eine Garnrolle darauf.

Stecken Sie den mitgelieferten Filz auf den Garnrollenhalter, um ein gleichmäßiges Abspulen des Faden zu gewährleisten.

Führen Sie nun den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, durch die Fadenführung.

Fädeln Sie das Garnende wie abgebildet durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

▶ Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (6), wobei das Fadenende oben auf der Spule ist.
Schwenken Sie die Spulenspindel (6) nach rechts gegen den Spulenanschlag (7), bis er hörbar einrastet.

▶ Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis die Spulenspindel (6) automatisch stoppt.
Schwenken Sie die Spulenspindel (6) nach links und entfernen Sie die Spule.
▶ Schneiden Sie den Faden ab.
Drücken Sie das Handrad wieder in die Maschine. Die Nadel bewegt sich nun wieder, wenn Sie den Fußanlasser betätigen.

4.2. Entfernen der Spulenkapsel
▶ Stellen Sie sicher, dass die Maschine ausgeschaltet ist.
▶ Entfernen Sie den Anschiebetisch.
Stellen Sie die Nadel sowie den Nähfuß, durch Drehen des Handrades (9) bzw. anheben des Nähfußhebels, in die oberste Position.
- Öffnen Sie die Spulenkapselabdeckung (17) wie in der Abbildung gezeigt.

Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie diese aus der Maschine. Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel heraus.




4.3. Einfädeln der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer rechten Hand und lassen Sie ca. 15 cm des Fadens heraushängen.
▶ Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
▶ Führen Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulenkapsel ein.
Ziehen Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass ca. 15 cm des Fadens aus der Spule heraushängen.
4.4. Einsetzen der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger der Kapsel nach oben zeigt. Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel.


Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in den Greiferbahnring eintritt.
- Lassen Sie den Kipphebel los und drücken Sie ihn auf die Spulenkapsel. - Schließen Sie die Spulenkapselabdeckung (17).
4.5.EinfädelndesOberfadens
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
Auf der Frontklappe ist noch einmal die schematische Darstellung der Fadenführung abgebildet, orientieren Sie sich auch an dieser Zeichnung.
HINWEIS!
Die Abbildung dient nur der Verdeutlichung, die Frontklappe muss nicht geöffnet werden.
▶ Stellen Sie die Nadel sowie den Nähfuß, durch Drehen des Handrades (9) bzw. anheben des Nähfußhebels, in die oberste Position.

Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter, wobei der Faden über die Rückseite der Garnrolle nach vorne führen soll.
▶ Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (2).
Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungsscheiben des Oberfadenspannungsreglers (3) durchlaufen.
Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben.

HINWEIS
Drehen Sie ggf. am Handrad (9), um den Fadenheber bis oben anzuheben.

Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (1) ein.
▶ Führen Sie den Faden nun wieder nach unten in Richtung Nadel, dabei wird er durch die interne Fadenführung und die Fadenführung der Nadelhalterung gelegt.
Fädeln Sie nun den Faden von vorne nach hinten durch das Nadelöhr und lassen Sie ein Fadenende von ca. 15 cm übrig.
Senken Sie nun den Nähfuß wieder ab, falls Sie direkt mit dem Nähen weitermachen wollen.
4.6. Heraufholen des Unterfadens
Stellen Sie den Nähfuß durch anheben des Nähfußhebels in die oberste Position.
Drehen Sie das Handrad (9) mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich nach unten und wieder nach oben bewegt.
Stoppen Sie das Handrad (9), sobald die Nadel auf ihrer höchsten Position ist.
Halten Sie das Ende des Oberfadens mit Ihrer linken Hand fest und ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.

Ziehen Sie ca. 10 cm der beiden Fäden unter dem Nähfuß (26) nach hinten heraus.

5.1. Einstellung der Fadenspannung
Es gibt mehrere Gründe, die Spannung zu regulieren. So muss z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschieden stark sein.
Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wie viele Lagen Stoff genäht werden sollen, und welche Stichart Sie wählen.
Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch.
Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

TIPP
Eine Oberfadenspannung von 3 ist für die meisten Näharbeiten geeignet.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmäßig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommen kann.

5.1.1. Regulierung der Oberfadenspannung
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (3) reguliert.
Je höher die Zahl, desto fester die Spannung.

TIPP
Wir empfehlen, vor jeder Nährarbeit auf einem Stoffrest eine Probenaht zu machen.
5.1.2. Regulierung der Unterfadenspannung
Die Unterfadenspannung muss selten reguliert werden, da diese bereits vom Hersteller für das Nähen allgemeiner Näharbeiten eingestellt ist.
Die Unterfadenspannung ist gerade richtig, wenn Sie den Faden leicht mit einem kleinen Widerstand aus der Spule herausziehen können.
Für besonders leichte oder schwere Stoffe muss der Unterfaden jedoch reguliert werden.
Die Unterfadenspannung verstellen Sie an der Einstellschraube der Spulenkapsel. Benutzen Sie zum Einstellen einen kleinen Schraubendreher.
▶ Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
Niedrige Spannung:
▶ Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen verringert die Spannung.
Höhere Spannung:
▶ Schraube im Uhrzeigersinn drehen erhöht die Spannung.

5.1.3. Unterfadenspannung überprüfen
Die einfachste Art die Unterfadenspannung zu überprüfen ist das Nähen eines mittleren Zickzackstichs auf dem Stoff, den Sie nähen wollen.
Benutzen Sie dazu die vorgesehene Nadel und Fäden.
Besonders deutlich wird es, wenn Sie für Ober- und Unterfaden verschieden farbige Fäden benutzen.
▶ Nähen Sie nun einige Zickzackstiche.
Die Fadenspannung ist richtig, wenn Sie den Unterfaden nicht auf der Oberseite des Stoffes zu sehen bekommen.
Achten Sie darauf, dass Sie immer gleichmäßige Stiche nähen (siehe nebenstehende Abbildung).
5.2. Überprüfen der Fadenspannungen
5.2.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung sollte gerade so fest sein, dass sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.
5.2.2. Unsaubere Nähte
Der Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
LÖSUNG:
▶ Oberfadenspannung, durch Drehen nach oben des Oberfadenspannungsreglers (3), niedriger einstellen.
Der Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.
LÖSUNG:
▶ Oberfadenspannung, durch Drehen nach unten des Oberfadenspannungsreglers (3), höher einstellen.
In beiden Fällen von unsauberen Nähten müssen Sie eventuell auch die Unterfadenspannung regulieren.
ungleichmäßige Stiche

gleichmäßige Stiche




6. Nähen
6.1. Allgemeines
▶ Schalten Sie den Hauptschalter (12) ein.
Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position. Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß (26). Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
Den Nähfußhebel herablassen. Während Sie den Faden mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad (9) zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand. Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärtshebels (11), um die ersten Nahtstiche zu fixieren.

TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß (26) durch:
Er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält.
6.2. Auswahl der richtigen Nadel
Die Nummer, die die Stärke des Nadel anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht:
Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel.

HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen.
▶ Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus.
Um zu prüfen, ob eine Nadel gerade ist, legen Sie die Nadel mit der abgefalchten Seite auf eine ebene Fläche (z. B. Stichplatte der Nähmaschine).
Der Spalt zwischen der Nadel und der Oberfläche muss einheitlich sein.

6.3. Heben und Absenken des Nähfußes
Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels geht der Nähfuß (26) hinauf oder hinunter.
Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß (26) für zusätzlichen Spielraum etwas angehoben werden.

Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer NahDrücken Sie den Rückwärtshebel (11) nach unten und halten Sie ihn gedrückt.
Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine.
Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, lassen Sie den Rückwärtshebel (11) einfach los.

6.5. Stoff aus der Nähmaschine nehmen
Beenden Sie Ihre Nährarbeiten immer so, dass die Nadel in der höchsten Position ist.
Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß (26) und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten aus der Maschine.
6.6. Wechseln der Nährichtung
Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
▶ Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad (9) so weit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt.
▶ Heben Sie den Nähfuß (26) an.
Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung wie gewünscht zu ändern.
Senken Sie den Nähfuß (26) wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort.

6.7. Durchtrennen des Fadens
Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenschneider (21) an der Seite der Fronklappe oder mit einer Schere. Geben Sie an Fadenlänge ca. 25 cm ab Nadelöhr zu.

6.8. Der Programmwahlknopf
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
Der Programmwahlschalter kann nicht um 360° gedreht werden, ein Überdrehen kann die Mechanik beschädigen.
Drehen Sie den Programmwahlschalter nicht über die Positionen 1 und „L“ hinaus.
Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit dem Programmwahlknopf (8) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen.
Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel sich in der obersten Position befindet.
Drehen Sie den Programmwahlknopf so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen steht.

TIPP
Sollte die Maschine nicht gemäß des ausgewählten Nähprogramms nähen, drehen Sie den Programmwahlknopf (6) einmal komplett durch; kehren Sie dann wieder zu der gewünschten Stichart zurück.

6.9.Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichlängenregler (10) können Sie die Länge des Stichmusters wählen. Drehen Sie das Stichlängenregler so, dass die Nummer der gewünschten Stichlänge an der Markierung steht.
Die Nummern zeigen die ungefähre Stichlänge in Millimetern.
6.10. Sticharten (Programme)
Die Sticharten werden am Programmwahlknopf (8) eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes einen Nähprobe auf einem Stoffmuster.
6.10.1. Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.
Die beiden Programme haben unterschiedliche Nadelpositionen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: ...... A (Nadel links) oder B (Nadel mitte)
Stichlänge: 1 bis 3,6

6.10.2. Zickzackstich
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnähen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstärkung einige Geradstiche.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: C bis E
Stichlänge: 1 bis 3,6

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.

6.10.3. Zickzack mit drei Stichen
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: J
Stichlänge: 1 bis 3,6

6.10.4. Blindstich
Zum so genannten Blindsäumen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: K
Stichlänge: 1 bis 3,6

Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt.
Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
▶ Falten Sie den Stoff wie in der Abbildung gezeigt zusammen.
Nähen Sie auf der Falte, wie gezeigt. Die geraden Stiche sollen auf dem Saum sein, und die Spitzen der Zickzackstiche sollen jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen.
▶ Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt.
Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich.

6.10.5. Umgekehrter Blindsaum
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: L
Stichlänge: 1 bis 3,6

6.10.6. Zierstickstiche
Die Programme H bis R bieten eine Vielzahl von Zierstichen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: F bis I
Stichlänge: 1 bis 3,6
Die Bogennaht (Programm N) ist zum Beispiel ideal zum Nähen dekorativer
Muster von Tischtüchern, Servietten, Krägen, Manschetten usw.

Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen.




Nähfuß: Knopfloch-Nähfuß Programm: Knopflochautomatik Stichlänge:
6.11.1. Vorgehensweise
▶ Stellen Sie den Fuß und die Nadel auf ihre höchste Stellung.
▶ Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nähfuß.
Lesen Sie hierzu das Kapitel „7.3. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes“ auf Seite 25.

Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genäht werden soll und die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.
Setzen Sie den Knopflochfuß so, dass der Schlitten am hinteren Ende des Knopflochs ausgerichtet ist.
Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung des Knopfloch-Nähfußes und ziehen Sie beide, den Ober- und den Unterfaden, auf die linke Seite.
Wählen Sie mit dem Programmwahlknopf (8) das Programm 1, um den linken Riegel zunähen.
Senken Sie den Fuß und nähen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.
Heben Sie die Nadel auf die höchste Position und wechseln Sie zum Programm für den unteren Riegel.
Nähen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.
Heben Sie die Nadel wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm U für den rechten Riegel.
Nähen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
Bringen Sie die Nadel in die höchste Position und wählen Sie erneut das Programm T für den oberen Riegel.
Nähen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.
Zum Abschluss empfiehlt es sich die Stichlänge auf „0“ zu setzen und noch einige Stiche zu nähen, damit die Fäden besser verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefügten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.
TIPP
Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.
6.12. Nähen mit dem Freiarm
Der Freiarm (20) ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox von der Nähmaschine entfernen.
Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm (20) besonders hilfreich:
- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Ärmeln nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken.
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
- Nähen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.

7. Wartung, Pfl ege und Reinigung

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Die Nähmaschine kann unbeabsichtigt in Betrieb genommen werden, solange sie am Stromnetz angeschlossen ist.
▶ Schalten Sie vor allen Wartungs-, Reinigungs- und Austauscharbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.
7.1.AuswechselnderNadel
Drehen Sie das Handrad (9) zu sich, bis die Nadel auf der höchsten Position steht.
Lösen Sie die Nadelhalteschraube durch Drehen mit einem Schraubendreher zu Ihnen hin.
▶ Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung.
▶ Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben.
Ziehen Sie die Nadelhalteschraube wieder fest.


HINWEIS
Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte der Stoff-, Garn- und Nadeltabelle auf Seite 32.
7.2. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes
Drehen Sie das Handrad (9) zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat.
Heben Sie den Nähfuß durch Hinaufdrücken des Nähfußhebels.

▶ Durch Hinaufdrücken des Nähfußauslösehebels (30), hinter dem Nähfußhalter, fällt der Nähfuß herunter.

- Legen Sie den Nähfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt. Senken Sie den Nähfußhebel. - Drücken Sie nun noch den Nähfußauslösehebel nach oben. Der Nähfuß rastet nun automatisch ein.

7.3. Pfl ege der Nä hmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktionieren.
Für diese Pflege können Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.

HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bester Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.
7.3.1. Reinigen des Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie Chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
7.3.2.ReinigendesTransporteurs
Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten Entfernen Sie die Nadel und den Nähfuß (siehe Seite 24 ff.).
- Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte (16), um diese von der Maschine zu entfernen.

Entfernen Sie mit einer Bürste oder einem Flusenpinsel Staub und Fadenreste von den Transporteurzähnen.
▶ Setzen Sie die Stichplatte (16) wieder ein und schrauben Sie diese wieder fest.
7.3.3.ReinigenundÖlendesSpulengehäuses
Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greifer nicht herausgenommen werden.
▶ Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
Drehen Sie die Schnapphebel nach außen.
▶ Entfernen Sie den Greiferbahnring.
Entfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn mit einem Pinsel und ölen Sie die Teile mit einem Lappen.
▶ Geben Sie ein bis zwei Tropfen Öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.

WARTUNG, PFLEGE UND REINIGUNG

Setzen Sie den Greifer wieder ein, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten und diesen vorsichtig in seine Ursprungsposition stecken.
Setzen Sie den Greiferbahnring wieder in die Maschine ein, achten Sie dabei drauf, dass der Stift in der Maschine in die Nut des Greiferbahnringes greift.
Drehen Sie die Schnapphebel wieder nach innen.
▶ Setzen Sie zum Abschluss nun noch die Spulenkapsel wieder ein.
7.4.ÖlenderMaschine

HINWEIS
Ihre Nähmaschine ist ab Werk bereits geölt und zum Gebrauch fertig.

TIPP
Wir empfehlen die Nähmaschine nach jeweils 20 Gebrauchsstunden oder wenn die Nähmaschine längere Zeit nicht genutzt wurde, vor der Benutzung, zu ölen.
7.4.1. Ölen des Maschine hinter der Frontklappe
Die zu ölenden Stellen sind auf der Abbildung mit Pfeilen markiert.
▶ Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netzsetcker ab.
Entfernen Sie die Frontklappe, indem Sie die Schraube auf der Rückseite lösen.
Ziehen Sie dann die Frontklappe nach vorne ab.

▶ Vor dem Ölen sollten diese Stellen gereinigt werden.
▶ Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.

▶ Schieben Sie die Frontklappe wieder auf, bis sie hörbar einrastet
▶ Befestigen Sie sie mit der Schraube.
7.4.2. Ölen der Maschine am Handrad
▶ Schalten Sie die Maschine aus und ziehen Sie den Netzsetcker ab.
Legen Sie die Maschine vorsichtig auf eine ebene Fläsche, z. B. einen Tisch.
HINWEIS!
Beschädigungsgefahr!
In dieser Position besteht die Gefahr die Nähmschine durch Verschieben zu beschädigen.
Legen Sie eine weiche Unterlage unter die Nähmaschine.
Lösen Sie die markierte Schrauben an der Unterseite.
Lösen Sie nun die markierte Schraube an der rechten Geräteseite..

Ziehen Sie vorsichtig die Geräteabdeckung an der Seite nach rechts ab..

Drehen Sie das Handrad manuell weiter, bis die Markierung parallel zur Gerätefront zeigt.

▶ Geben Sie 2 - 3 Tropfen Nähmaschinenöl auf die markierte Fläche.
Drehen Sie das Handrad einigemale hin und her, um das Öl zu verteilen..
▶ Setzen Sie die Seitenabdeckung wieder auf die Maschine.
▶ Setzen Sie die beiden Schrauben wieder ein und ziehen Sie diese fest.
▶ Stellen Sie die Maschinen wieder aufrecht hin.
Nähen Sie zuerst auf einem Stoffrest, um eventuell austretendes Öl aufzusaugen.

TIPP
Läuft die Maschine nicht einwandfrei, nachdem sie längere Zeit nicht mehr in Betrieb war, lassen Sie die geölte Maschine bei geschlossener Frontklappe ungefähr eine Minute schnell laufen.
8. Störungen
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beachtet haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | ||
| Die Maschine läuft nicht frei | Die Maschine muss geölt werden Seite 28 | |
| Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn Seite 27 | ||
| Reste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs | Seite 26 | |
| Ein falsches öl wurde verwendet und hat die Maschine verstopft | Seite 24 | |
| Der Oberfaden reißt | Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt Seite 13 | |
| Fadenspannung ist zu stark Seite 16 | ||
| Nadel ist verbogen oder stumpf Seite 24 | ||
| Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 32 | ||
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 24 | ||
| Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen | Seite 18 | |
| Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist beschädigt | wenden Sie sich an unser Service Center | |
| Der Unterfaden reißt | Der Unterfaden verwickelt sich aufgrund unsachgemäß aufgespulter Spule | Seite 9 |
| Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungsfeder in der Spulenkapsel | Seite 9 | |
| Die Nadel bricht | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 24 | |
| Die Nadel ist verbogen Seite 18 | ||
| Die Nadel ist zu fein Seite 32 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen Seite 18 | ||
| Ein Knoten im Faden: Schneiden Sie den Faden ab und fädeln den Faden erneut ein | Seite 13 | |
| Die Maschine lässt Stiche aus | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 24 | |
| Die Nadel ist falsch eingefädelt worden | Seite 13 | |
| Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an | Seite 32 | |
| Der Stoff ist zu schwer oder zu hart | Seite 32 | |
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen. | Seite 18 | |
| Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht | Die Oberfadenspannung ist zu stark | Seite 16 |
| Die Maschine ist falsch eingefädelt worden | Seite 13 | |
| Die Nadel ist für den Stoff zu groß | Seite 32 | |
| Der Faden macht Schlingen | Die Fadenspannung ist nicht reguliert Seite 16 | |
| Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig aufgespult | Seite 13 oder Seite 9 | |
| Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet Seite 32 | ||
| Der Stoff läuft unregelmäßig durch | Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 20 | |
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 27 | ||
| Die Maschine läuft nicht | Die Nähmaschine ist nicht richtig angeschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 8 |
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 27 | ||
| Der Schalter im Handrad steht auf dem Spulensymbol | Seite 9 | |
9. Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetiks Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffdicke Stoffart | Garn | Nadel | Stichlänge | Oberfaden-spannung | ||
| Geradstich | Zickzack | |||||
| feine Stoffe | NylonBastistVoile | 80Baumwolle | 70 | 1 - 3 | 1 - 4 | 0 - 2 |
| Jersey | 60Synthetik | |||||
| Seide | 50Seide | |||||
| WolleSeide | 50Synthetik Seide | 80 | ||||
| mittlere Stoffe | PerkalPikéeLeinen | 60 - 80Baumwolle | 80-90 | 1 - 3 | 1 - 4 | 3 - 5 |
| Jersey | 60Synthetik | 80 | ||||
| Gabardine | 50Seide | |||||
| schwere Stoffe | JeansstoffMantelstoff | 50Baumwolle | 90-100 | 1 - 3 | 1 - 4 | 6 - 9 |
| Jersey | 50Synthetik | 80-90 | ||||
| WolleTweed | 50Seide | 80-90 | ||||
10. Entsorgung

VERPACKUNG
Ihre Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.

GERÄT
Werfen Sie Ihre Nähmaschine am Ende ihrer Lebenszeit keinesfalls in den normalen Hausmüll. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeinde-verwaltung nach einer umwelt- und sachgerechten Entsorgung.
11. Technische Daten
NÄHMASCHINE:
Nennspannung: 220 - 240 V \~ 50 Hz
| Nennaufnahme: | gesamt: | 71 | W | |
| Motor: | 70 | W | ||
| Lampe: | 1 | W | LED |
FUSSANLASSER:
| Hersteller: | JEGON | |
| Modell: | Model | HKT72C |
| Nennspannung: 200 - 240 V ~ 50 Hz | ||
| Schutzklasse: | II | |


www.tuv.com ID 1000000000
Technische Änderungen vorbehalten!
12. Impressum
Copyright © 2015
Alle Rechte vorbehalten.
Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt.
Vervielfältigung in mechanischer, elektronischer und jeder anderen Form ohne die schriftliche Genehmigung des Herstellers ist verboten
Das Copyright liegt bei der Firma:
Medion AG
Am Zehnthof 77
45307 Essen
Deutschland
Die Anleitung kann über die Service Hotline nachbestellt werden und steht über das Serviceportal www.medionservice.de zum Download zur Verfügung.
Sie können auch den oben stehenden QR Code scannen und die Anleitung über das Serviceportal auf Ihr mobiles Endgerät laden.

Aufspulen der Unterfadenspule 9
B
Blindstich....21
E
Einfädeln der Spulenkapsel 12
Einfädeln des Oberfadens 13
Einsetzen der Spulenkapsel 12
Entfernen der Spulenkapsel ....11
Entsorgung 33
F
Faden abschneiden 19
Fadenheber 14
Fadenspannung 16, 17, 18
Freiarm 23
Fußanlasser 5,7,8,10,18,19,26,33
G
Garnrollenhalter 9,13
Garntabelle 32
Geradstich....20
Greifer 27
Greiferbahn....28
Greiferbahnring 12,27
H
Handrad 9,11,13,14
Heraufholen des Unterfadens 15
K
Knopfloch....22
Knopfloch-Nähfuß 22
L
Lieferumfang....7
N
Nadel 9,11,14,18,25
Nadeltabelle....32
Nähfuß 5, 11, 13, 15, 18, 19
Nähfuß einsetzen 26
Nähfuß entfernen 25
Nähfußhalter 25
Nählampe....24
Nährichtungswechsel....19
0
Oberfadenspannung 16,17
Oberfadenspannungsregler....13,16
Ölen 26, 27, 29
P
Programmwahlknopf....20
R
Reinigen....26
Rückwärtsnähen....19
S
Spulengehäuse 27
Spulenkapsel....27
Standardfuß....20
Steuern der Nähgeschwindigkeit 8
Stichlängeneinstellung 20
Stofftabelle 32
Störungen 30
T
Transporteur....27
U
Unterfadenspannung 16
Unterfadenspule....9
W
Wartung 24
Z
Zickzackstich....21
Zierstickstiche....21
Zubehörbox....23
14. Eingeschränkte Garantie
14.1. Allgemeine Garantiebedingungen
14.1.1. Allgemeines
Die Laufzeit der Garantie beträgt 36 Monate und beginnt am Tag des Kaufs des Produktes. Die Garantie bezieht sich auf Material- und Produktionsschäden aller Art, die bei normaler Verwendung auftreten können.
Bitte bewahren Sie den originalen Kaufnachweis gut auf. Der Garantiegeber behält sich vor, eine Garantiereparatur oder eine Garantiebestätigung zu verweigern, wenn dieser Nachweis nicht erbracht werden kann.
Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät im Falle einer notwendigen Einsendung transportsicher verpackt ist. Sofern nichts anderes vermerkt ist, tragen sie die Kosten der Einsendung sowie das Transportrisiko. Für zusätzlich eingesendete Materialien, die nicht zum ursprünglichen Lieferumfang des Produktes gehören, übernimmt der Garantiegeber keine Haftung.
Bitte überlassen Sie dem Garantiegeber mit dem Gerät eine möglichst detaillierte Fehlerbeschreibung. Zur Geltendmachung ihrer Ansprüche bzw. vor Einsendung, kontaktieren sie bitte die Hotline des Garantiegebers oder das Service Portal. Sie erhalten dort Informationen über die weiteren Schritte.
Diese Garantie hat keine Auswirkungen auf Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche und unterliegt dem geltenden Recht des Landes, in dem der Ersterwerb des Produktes durch den Endkunden erfolgte.
14.1.2. Umfang
Im Falle eines durch diese Garantie abgedeckten Defekts an ihrem Produkt gewährleistet der Garantiegeber mit dieser Garantie die Reparatur oder den Ersatz des Produktes. Die Entscheidung zwischen Reparatur oder Ersatz der Geräte obliegt dem Garantiegeber. Insoweit kann dieser nach eigenem Ermessen entscheiden, das zur Garantiereparatur eingesendete Gerät durch ein generalüberholtes Gerät gleicher Qualität zu ersetzen.
Für Batterien oder Akkus wird keine Garantie übernommen, gleiches gilt für Verbrauchsmaterialien, d.h. Teile, die bei der Nutzung des Gerätes in regelmäßigen Abständen ersetzt werden müssen, wie z.B. Projektionslampe in Beamer.
Ein Pixelfehler (dauerhaft farbiger, heller oder dunkler Bildpunkt) ist nicht grundsätzlich als Mangel zu betrachten. Die genaue Anzahl zulässiger defekter Bildpunkte entnehmen Sie bitte der Beschreibung im Handbuch für dieses Produkt.
Für eingebrannte Bilder bei Plasma- oder LCD-Geräten, die durch unsachgemäße Verwendung des Gerätes entstanden sind, übernimmt der Garantiegeber keine Garantie. Die genaue Vorgehensweise zum Betrieb Ihres Plasma- bzw. LCD-Gerätes entnehmen Sie bitte der Beschreibung im Handbuch für dieses Produkt.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf Wiedergabefehler von Datenträgern, die in einem nicht kompatiblen Format oder mit ungeeigneter Software erstellt wurden.
Sollte sich bei der Reparatur herausstellen, dass es sich um einen Fehler handelt, der von der Garantie nicht gedeckt ist, behält sich der Garantiegeber das Recht vor, die anfallenden Kosten in Form einer Handling Pauschale sowie die kostenpflichtige Reparatur für Material und Arbeit nach einem Kostenvoranschlag dem Kunden in Rechnung zu stellen.
Hierüber werden Sie als Kunde vorab informiert; es obliegt Ihnen diesem Vorgehen zuzustimmen oder abzulehnen.
14.1.3. Ausschluss
Für Versagen und Schäden, die durch äußere Einflüsse, versehentliche Beschädigungen, unsachgemäße Verwendung, am Produkt vorgenommene Veränderungen, Umbauten, Erweiterungen, Verwendung von Fremdteilen, Vernachlässigung, Viren oder Softwarefehler, unsachgemäßen Transport, unsachgemäße Verpackung oder Verlust bei Rücksendung des Produktes entstanden sind, übernimmt der Garantiegeber keine Garantie.
Die Garantie erlischt, wenn der Fehler am Gerät durch Wartung oder Reparatur entstanden ist, die durch jemand anderen als durch einen vom Garantiegeber autorisierten Servicepartner durchgeführt wurde. Die Garantie erlischt auch, wenn Aufkleber oder Seriennummern des Gerätes oder eines Bestandteils des Gerätes verändert oder unleserlich gemacht wurden.
14.1.4. Service Hotline
Vor Einsendung des Gerätes an den Garantiegeber müssen Sie sich über die Service Hotline oder das Service Portal an uns wenden. Sie erhalten insoweit weitergehende Informationen, wie Sie Ihren Garantieanspruch geltend machen können.
Die Inanspruchnahme der Hotline ist ggf. kostenpflichtig.
Die Service Hotline ersetzt auf keinen Fall eine Anwenderschulung für Soft- bzw. Hardware, das Nachschlagen im Handbuch oder die Betreuung von Fremdprodukten.
14.2. Besondere Garantiebedingungen für MEDION PC, Notebook, Pocket PC (PDA), Geräte mit Navigationsfunktion (PNA), Telefongeräte, Mobiltelefone und Geräte mit Speicherfunktion
Hat eine der mitgelieferten Optionen (z.B. Speicherkarten, etc.) einen Defekt, so haben Sie auch einen Anspruch auf Reparatur oder Ersatz. Die Garantie deckt Material- und Arbeitskosten für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit für das betroffene Produkt.
Hardware zu Ihrem Produkt, die nicht vom Garantiegeber produziert oder vertrieben wurde, kann die Garantie zum Erlöschen bringen, wenn dadurch ein Schaden am Produkt selbst oder den mitgelieferten Optionen entstanden ist.
Für mitgelieferte Software wird eine eingeschränkte Garantie übernommen. Dies gilt für ein vorinstalliertes Betriebssystem, aber auch für mitgelieferte Programme. Bei der vom Garantiegeber mitgelieferten Software wird für die Datenträger, z.B. und CD-ROMs, auf denen diese Software geliefert wird, die Freiheit von Material- und Verarbeitungsfehlern für eine Frist von 90 Tagen nach Kauf garantiert. Bei Lieferung defekter Datenträger ersetzt der Garantiegeber die defekten Datenträger kostenfrei; darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Mit Ausnahme der Garantie für die Datenträger wird jede Software ohne Mängelgewähr geliefert. Ferner wird nicht zugesichert, dass diese Software ohne Unterbrechungen oder fehlerfrei funktioniert oder Ihren Anforderungen genügt. Für mitgeliefertes Kartenmaterial bei Geräten mit Navigationsfunktion wird keine Garantie für die Vollständigkeit übernommen.
Bei der Reparatur des Produktes kann es notwendig sein, alle Daten vom Gerät zu löschen. Stellen Sie vor dem Versand des Gerätes sicher, dass Sie von allen auf dem Gerät befindlichen Daten eine Sicherungskopie besitzen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Falle einer Reparatur der Auslieferzustand wiederhergestellt wird. Für die Kosten einer Softwarekonfiguration, für entgangene Einnahmen, den Verlust von Daten bzw. Software oder sonstige Folgeschäden übernimmt der Garantiegeber keine Haftung.
14.3. Besondere Garantiebedingungen für die Vorort Reparatur bzw. den Vorort Austausch
Soweit sich ein Anspruch auf Vorort Reparatur bzw. Vorort Austausch ergibt, gelten die besonderen Garantiebedingungen für die Vorort Reparatur bzw. Vorort Austausch für Ihr Produkt.
Zur Durchführung der Vorort Reparatur bzw. des Vorort Austauschs muss von Ihrer Seite Folgendes sichergestellt werden:
- Mitarbeitern des Garantiegebers, die zu vorgenanntem Zweck bei Ihnen eintreffen, soll uneingeschränkter, sicherer und unverzüglicher Zugang zu den Geräten gewährt werden.
- Telekommunikationseinrichtungen, die von diesen Mitarbeitern zur ordnungsgemäßen Ausführung Ihres Auftrages, für Test- und Diagnosezwecke sowie zur Fehlerbehebung benötigt werden, müssen von Ihnen auf eigene Kosten zur Verfügung gestellt werden.
- Sie sind für die Wiederherstellung der eigenen Anwendungssoftware nach der Inanspruchnahme der Dienstleistungen durch den Garantiegeber selbst verantwortlich.
- Sie sind für die Konfiguration und Verbindung ggf. vorhandener, externer Geräte nach der Inanspruchnahme der Dienstleistung durch den Garantiegeber selbst verantwortlich.
- Der kostenfreie Storno-Zeitraum für die Vorort Reparatur bzw. den Vorort Austausch beträgt mind. 48 Stunden, danach müssen die uns durch den verspäteten oder nicht erfolgten Storno entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden.
15. Service Adresse (Deutschland)
CE-Produkte
① 01805 - 699 200
(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)
© Mo. - Fr.: 07:00 - 23:00
Sa. - So.: 10:00 - 18:00

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16. Service-Adresse (Österreich)
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Mo.-Fr.:08:00-21:00
Sa. - So.: 10:00 - 18:00
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