MD11836 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Nähmaschine |
| Marke | Medion |
| Modell | MD11836 |
| Abmessungen (ca.) | 40 x 20 x 30 cm |
| Gewicht | 7 kg |
| Stromversorgung | 230 V, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 100 W |
| Stichanzahl | 20 integrierte Stiche |
| Stichlänge | Verstellbar, bis zu 5 mm |
| Stichbreite | Verstellbar, bis zu 6 mm |
| Automatischer Nadeleinfädler | Ja |
| Rückwärtsnähen | Ja, mit Hebel |
| Spulenwicklung | Automatisch, mit Stopp |
| Geschwindigkeitsregelung | Fußpedal |
| Zusätzliches Zubehör | Enthält Nadeln, Spulen, Nahttrenner, Schraubendreher |
| Reinigung | Entfernen Sie nach jedem Projekt Fusseln aus dem Spulenbereich |
| Schmierung | Ölen Sie bewegliche Teile alle 4 Stunden Betrieb |
| Sicherheitsmerkmale | Automatische Abschaltung nach 30 min Leerlauf; von Kindern fernhalten |
| Verfügbarkeit von Ersatzteilen | Standardnadeln, Spulen, Fußpedal austauschbar |
| Reparierbarkeit | Modulares Design; vom Benutzer austauschbarer Antriebsriemen und Glühbirne |
| Anwendung | Nähen zu Hause, leichte bis mittelschwere Stoffe |
Häufig gestellte Fragen - MD11836 MEDION
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BEDIENUNGSANLEITUNG MD11836 MEDION
1 Fadenheber
2 Oberfadenspannungsregler
3 Oberfadenführung
4 Stichbreitenregler
5 Umklappbarer Tragegriff
6 Programmwahlknopf
7 Ausziehbare Garnrollenhalter (2)
8 Spulenspindel
9 Spulenanschlag
10 Handrad
11 Stichlängenregler
12 Rückwärtshebel
13 Hauptschalter (Motor und Licht)
14 Steckergehäuse für Fußanlasser
15 Nähfußhebel (auf der Rückseite)
16 Freiarm
17 Regulierungsfuß
18 Spulenkapselabdeckung
19 Stichplatte
20 Fadenführung
21 Frontklappe
Nächmechanismus
22 Nadelhalterung
23 Nadelhalteschraube
24 Nadelhalterungfadenführung
25 Nadel
26 Nähfuß
27 Stofftransporteur
28 Nähfußhalteschraube
29 Nähfußhalter
30 Nähfußauslösehebel
INHALTSVERZEICHNIS
Sicherheitshinweise 4
Elektrische Geräte nicht in Kinderhände 4
Netzkabel und Netzanschluss 4
Niemals selbst reparieren .... 4
Grundsätzliche Hinweise 5
Sicher mit dem Gerät umgehen 5
Reinigung und Aufbewahrung 5
Lernen Sie Ihr Gerät kennen 6
Lieferumfang 6
Inhalt der Zubehörbox 7
Elektrische Anschlüsse 8
Standfestigkeit der Nähmaschine 8
Steuern der Nähgeschwindigkeit 8
Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches 8
Zubehörbox 8
Vorbereitende Arbeiten 9
Aufspulen der Unterfadenspule 9
Entfernen der Spulenkapsel 11
Einfädeln der Spulenkapsel 11
Einsetzen der Spulenkapsel 12
Einfädeln des Oberfadens 12
Heraufholen des Unterfadens 14
Einstellungen 15
Einstellung der Fadenspannung 15
Überprüfen der Fadenspannungen 16
Nähen 17
Allgemeines 17
Auswahl der richtigen Nadel 17
Heben und Absenken des Nähfußes 17
Fingerschutz 18
Rückwärtsnähen 18
Stoff aus der Nähmaschine nehmen 18
Wechseln der Nährichtung 18
Durchtrennen des Fadens 18
Der Programmwahlknopf 19
Stichlängeneinstellung 19
Stichbreiteneinstellung 19
Sticharten (Programme) 19
Knopflöcher 23
Knöpfe und Ösen annähen 24
Reißverschlüsse einnähen 25
Säumen 25
Stopfen 26
Sticken 27
Nähen mit einer Zwillingsnadel (Doppelnadel) 28
Nähen mit dem Freiarm 29
Das Kantenlineal 29
Das Wattierlineal 29
Wartung, Pflege und Reinigung 30
Auswechseln der Nählampe 30
Auswechseln der Nadel 30
Entfernen und Einsetzen des Nähfußes 31
Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters 32
Pflege der Nähmaschine 32
Ölen der Maschine 34
Störungen 38
Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 40
Entsorgung 41
Technische Daten 41
Stichwortverzeichnis 42
SICHERHEITSHINWEISE

Zu dieser Anleitung
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen Dingen die Sicherheitshinweise!
Alle Tätigkeiten an und mit diesem Gerät dürfen nur soweit ausgeführt werden, wie sie in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für den zukünftigen Gebrauch auf.
Falls Sie das Gerät einmal weitergeben, muss auch diese Bedienungsanleitung unbedingt mitgegeben werden!
Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
Kinder erkennen nicht die Gefahren, die von elektrischen Geräten ausgehen.
Lassen Sie Kinder die Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt benutzen. Bedenken Sie, dass man sich an den Nadeln auch verletzen kann, wenn die Maschine nicht am Netz angeschlossen ist.
Halten Sie auch die Verpackungsfolie von Kindern fern. Es besteht Erstickungsgefahr.
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sein denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Netzkabel und Netzanschluss
Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (230 V \~ 50 Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Glühlampe ersetzen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
Niemals selbst reparieren

Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder des Netzkables nicht verwendet werden, um Gefärdungen zu vermeiden.
Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät selbst zu öffnen und/oder zu reparieren. Es besteht die Gefahr des elektrischen Schlags! Wenden Sie sich im Störfall an unser Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt.
Wenn die Anchlussleitung dieses Geräts beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
Grundsätzliche Hinweise
Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
Benutzen Sie die Maschine nicht im Freien.
Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ KD 2902 in Betrieb genommen werden.
Sicher mit dem Gerät umgehen
Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die Öffnungen eindringen.
Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesonders der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz ist!
Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommen.
Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
Reinigung und Aufbewahrung
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie Chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
Zur Aufbewahrung decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um die Maschine vor Staub zu schützen.
LERNEN SIE IHR GERÄT KENNEN
Lieferumfang
Vergewissern Sie sich beim Auspacken, dass folgende Teile mitgeliefert wurden:

1) Nähmaschine
2) Anschiebetisch mit Zubehörbox
3) Fußanlasser
4) Spulenhalter für Overlockgarne
Folgende Teile ohne Abbildung:
• A b d e c k h a u b e
• Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen
Inhalt der Zubehörbox

1) Standardfuß (Geradstich/Zickzackstich) (bereits montiert)
2) Säumerfuß
3) Knopfloch-Nähfuß
4) Reißverschluss-Nähfuß
5) Knopf-Annähfuß
6) Kantenlineal
7) Wattierlineal
8) Stopfplatte
9) Ersatzspule (3 Stück)
10) Fingerschutz (bereits montiert)
11) Filz für Garnrollenhalter (2 Stück)
12) Nadelsortiment
13) Ölkännchen
14) Schraubendreher (groß)
15) Schraubendreher (klein)
16) Trennmesser
Elektrische Anschlüsse

Der Stromschalter schaltet sowohl die Maschine als auch das Nählicht ein.
- Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Fußanlassers in das Steckergehäuse an der Maschine und dann den Netzstecker in die Steckdose.
Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ KD 2902.
Schalten Sie nach der Arbeit oder vor Wartungsarbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
Standfestigkeit der Nähmaschine

Mit dem Regulierungsfuß (17) können Sie die Standfestigkeit der Nähmaschine justieren.
- Drehen Sie den Regulierungsfuß nach rechts, um ihn hinunter zu drehen, oder nach links, um ihn herauf zu drehen.
- Justieren Sie den Fuß so, dass die Nähmaschine gerade auf der Arbeitsplatte steht und nicht wackelt.
Steuern der Nähgeschwindigkeit

Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.
Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches

Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch geliefert.
- Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben.
- Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie ihn vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts, bis er hörbar einrastet.
Zubehörbox

Die Zubehörbox ist in den Anschiebetisch integriert.
- Zum Öffnen klappen Sie den Deckel des Anschiebetisches einfach zu sich hin und haben somit Zugriff auf die Zubehörteile.
VORBEREITENDE ARBEITEN
Aufspulen der Unterfadenspule
Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Fadenführung hin zur Spule.
Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten:
- Stellen Sie den Schalter im Handrad (10) auf das Spulensymbol, damit sich die Nadel während des Aufspulens nicht mitbewegt.
- Ziehen Sie einen der Garnrollenhalter (7) vollständig heraus und stecken Sie eine Garnrolle darauf.

- Führen Sie nun den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, durch die Fadenführung.

- Fädeln Sie das Garnende wie abgebildet durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

- Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (8), wobei das Fadenende oben auf der Spule ist. Schwenken Sie die Spulenspindel (8) nach rechts gegen den Spulenanschlag (9), bis er hörbar einrastet.

- Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis die Spulenspindel (8) automatisch stoppt.
- Schwenken Sie die Spulenspindel (8) nach links und entfernen Sie die Spule.
• Schneiden Sie den Faden ab.

- Stellen Sie den Schalter im Handrad wieder auf das Nadelsymbol. Die Nadel bewegt sich nun wieder, wenn Sie den Fußanlasser betätigen.
Sollte beim Aufspulen die Garnverteilung unregelmäßig sein, haben Sie die Möglichkeit die Höhe der Fadenführung zu regulieren:
- Frontklappe (21) öffnen
- Schraube (B) lösen, um die Höhe der Fadenführung (A) zu regulieren.


Entfernen der Spulenkapsel
- Entfernen Sie den Anschiebetisch.
- Stellen Sie die Nadel durch Drehen des Handrades (10) sowie den Nähfuß in die oberste Position und öffnen Sie die Spulenkapselabdeckung (18) wie in der Abbildung gezeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie diese aus der Maschine.
- Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel heraus.
Einfädeln der Spulenkapsel
- Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer rechten Hand und lassen Sie ca. 15 cm des Fadens heraushängen.
- Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
- Führen Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulen-kapsel ein.
- Nun geben Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass ca. 15 cm des Fadens aus der Spule heraushängen.

Einsetzen der Spulenkapsel


- Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger der Kapsel nach oben zeigt. Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel.
- Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in den Greiferbahnring eintritt.
- Lassen Sie die Klappe los und drücken Sie sie auf die Spulenkapsel.
- Schließen Sie die Spulenkapselabdeckung (18).
Einfädeln des Oberfadens
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da ein falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
Auf der Frontklappe (21) ist noch einmal die schematische Darstellung der Fadenführung abgebildet, orientieren Sie sich auch an dieser Zeichnung.
- Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel durch Drehen des Handrades (10) und den Nähfußhebel (15) in die oberste Stellung.
- Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter (7), wobei der Faden von hinter der Garnrolle kommen soll.
- Halten Sie die Garnrolle mit der rechten Hand fest.

- Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (3).

- Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungs scheiben des Oberfadenspannungsreglers (2) durchlaufen.
TIPP
Eine Oberfadenspannung von 3 ist für die meisten Anwendungen ideal.
- Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.

- Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (1) ein.
HINWEIS
Drehen Sie ggf. am Handrad (10), um den Fadenheber bis oben anzuheben.
- Führen Sie den Faden nun wieder nach unten in Richtung Nadel, dabei wird er durch die interne Fadenführung und die Fadenführung der Nadelhalterung gelegt.
- Fädeln Sie nun den Faden von vorne nach hinten durch das Nadelöhr und lassen Sie ein Fadenende von ca. 10 cm übrig.

Heraufholen des Unterfadens
- Stellen Sie den Nähfuß (26) nach oben.
Drehen Sie das Handrad (10) mit der rechten Hand zu sich, bis die Nadel sich nach unten und wieder nach oben bewegt.
Dann stoppen Sie das Handrad (10), sobald die Nadel auf ihrer höchsten Position ist.
Halten Sie das Ende des Oberfadens mit Ihrer linken Hand fest.
Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.

- Ziehen Sie ca. 10 cm der beiden Fäden unter dem Nähfuß (26) nach hinten heraus.

EINSTELLUNGEN
Einstellung der Fadenspannung
Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch. Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
Regulierung der Oberfadenspannung
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (2) reguliert.
Je höher die Zahl, desto fester die Spannung.
HINWEIS
Eine Oberfadenspannung von 3 ist für die meisten Näharbeiten geeignet.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert.
Es gibt mehrere Gründe, die Spannung zu regulieren. So muss z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschieden stark sein.
Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wie viele Lagen Stoff genäht werden sollen und welche Stichart Sie wählen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmäßig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommen kann.
Wir empfehlen, vor jeder Näharbeit auf einem Stoffrest eine Probe-naht zu machen.
Regulierung der Unterfadenspannung
Die Unterfadenspannung muss selten reguliert werden, da diese bereits vom Hersteller für das Nähen allgemeiner Nährarbeiten eingestellt ist.
Die Unterfadenspannung ist gerade richtig, wenn Sie den Faden leicht mit einem kleinen Widerstand aus der Spule herausziehen können.
Für besonders leichte oder schwere Stoffe muss der Unterfaden jedoch reguliert werden.
Die Unterfadenspannung verstellen Sie an der Einstellschraube der Spulenkapsel. Benutzen Sie zum Einstellen den kleinen beiliegenden Schraubendreher.
Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus:
Niedrige Spannung:
Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen
Höhere Spannung:
Schraube im Uhrzeigersinn drehen.


Unterfadenspannung überprüfen
Die einfachste Art die Unterfadenspannung zu überprüfen ist das Nähen eines mittleren Zickzackstichs auf dem Stoff, den Sie nähen wollen.
Benutzen Sie dazu die vorgesehene Nadel und Fäden.
Besonders deutlich wird es, wenn Sie für Ober- und Unterfaden verschieden farbige Fäden benutzen.
Nähen Sie nun einige Zickzackstiche.
Die Fadenspannung ist richtig, wenn Sie den Unterfaden nicht auf der Oberseite des Stoffes zu sehen bekommen.
Achten Sie darauf, dass Sie immer gleichmäßige Stiche nähen (siehe nebenstehende Abbildung).
Überprüfen der Fadenspannungen

Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung sollte gerade so fest sein, dass sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.
Unsaubere Nähte
Der Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers (2) niedriger einstellen.

Der Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.

Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers (2) auf höher einstellen.
In beiden Fällen von unsauberen Nähten müssen Sie eventuell auch die Unterfadenspannung regulieren.
NÄHEN
Allgemeines
Schalten Sie den Hauptschalter (13) ein.
Stellen Sie die Nadel beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position. Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß (26). Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
Den Nähfußhebel (15) herablassen. Während Sie den Faden mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad (10) zu sich und bringen die Nadel auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand. Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärts- hebels (12), um die ersten Nahtstiche zu fixieren.
TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß (26) durch: Er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhält.
Auswahl der richtigen Nadel
Die Nummer, die die Stärke des Nadel anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht.
Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel.
HINWEIS
Benutzen Sie auf keinen Fall eine Nadel, die gebogen oder stumpf ist.
Heben und Absenken des Nähfußes
Durch Heben oder Ansenken des Nähfußhebels (15) geht der Nähfuß (26) hinauf oder hinunter.
Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß (26) für zusätzlichen Spielraum etwas angehoben werden.

Dieses Zubehörteil schützt Sie davor, mit der Hand unter die Nadel zu gelangen.
Rückwärtsnähen

Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht.
- Drücken Sie den Rückwärtshebel (12) nach unten und halten Sie ihn gedrückt.
- Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine.
- Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, lassen Sie den Rückwärtshebel (12) einfach los.

Stoff aus der Nähmaschine nehmen
Beenden Sie Ihre Nährarbeiten immer so, dass die Nadel in der höchsten Position ist. Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß (26) und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten.
Wechseln der Nährichtung

Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
- Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad (10) so weit zu sich, bis die Nadel im Stoff steckt.
• Heben Sie den Nähfuß (26). - Drehen Sie den Stoff um die Nadel, um die Richtung wie gewünscht zu ändern.
- Senken Sie den Nähfuß (26) wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort.
Durchtrennen des Fadens

Durchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenschneider hinten am Nähfuß (26) oder mit einer Schere. Lassen Sie ca. 15 cm des Fadens von Nadelöhr heraushängen.
Der Programmwahlknopf
Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit dem Programmwahlknopf (6) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen.
- Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Na-del sich in der obersten Position befindet.
Die Buchstaben des Programmwahlknopfes entsprechen den Buchstaben, die sich über den Stichmusterabbildungen befinden. - Drehen Sie den Programmwahlknopf so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen steht.
TIPP
Sollte die Maschine nicht gemäß des ausgewählten Nähprogramms nähen, drehen Sie den Programmwahlknopf (6) einmal komplett durch; kehren Sie dann wieder zu der gewünschten Stichart zurück.
Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichlängenregler (11) können Sie die Länge des Stichmusters wählen.
- Drehen Sie das Stichlängenregler so, dass die Nummer der gewünschten Stichlänge an der Markierung steht.
• Die Nummern zeigen die ungefähre Stichlänge in Millimetern.
Stichbreiteneinstellung
Mit dem Stichbreitenregler (4) können Sie die Breite eines Zickzackstichs oder eines Stichmusters wählen.
- Einstellung 0: Geradstich.
- Einstellung 1-5: Verschiedene Breiten der Musterstiche.
HINWEIS
Wenn Sie die Zwillingsnadel verwenden, stellen Sie die Stichbreite maximal auf 3. Bei einer höhere Einstellung können die Nadeln brechen.
Sticharten (Programme)
Die Sticharten werden am Programmwahlknopf (6) eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes einen Nähprobe auf einem Stoffmuster.
HINWEIS
Zum Einsetzen und Entfernen des Nähfußes lesen Sie bitte Seite 31.
Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: A
Stichlänge: 1 bis 4
Stichbreite: 0

Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applika-tionen und Monogramme aufnähen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstärkung einige Geradstiche.

Nähfuß: .... Standardfuß
Programm:....A
Stichlänge: 0,5 bis 4
Stichbreite: 1 bis 5

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.
Satinstich
Der sogenannte Satinstich, ein sehr enger Zickzackstich, eignet sich besonders für Applikationen, Monogramme und verschiedene Zierstiche.
Programmwahl wie beim normalen Zickzackstich.

Nähfuß: .... Standardfuß
Programm:....A
Stichlänge: 0,5 bis 2
Stichbreite: 1 bis 2
TIPP
Wenn Sie diesen Stich benutzen, sollten Sie die Oberfadenspannung etwas lockern. Je breiter der Stich sein soll, desto lockerer sollte die Oberfadenspannung sein. Beim Nähen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollten Sie ein dünnes Papier unter den Stoff legen und mit nähen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusammenziehen des Stoffes.
Zickzack mit drei Stichen

Mit dieser Stichart werden raue Kanten übernäht.
Nähfuß: . Standardfuß
Programm: B
Stichlänge: 1 bis 3
Stichbreite: 3 bis 5

Umgekehrter Blindsaum
Nähfuß: . Standardfuß
Programm: C
Stichlänge: 1 bis 3
Stichbreite: 3 bis 5
Blindstich
Zum so genannten Blindsäumen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: D
Stichlänge: 1 bis 3
Stichbreite: 5
Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt.
Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
- Falten Sie den Stoff wie in der Abbildung gezeigt zusammen.
- Nähen Sie auf der Falte, wie gezeigt. Die geraden Stiche sollen auf dem Saum sein, und die Spitzen der Zickzackstiche sollen jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen.
- Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt.
Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich.


Elastikstich: Dreifachgerad- und -zickzackstich
Verwenden Sie die Sticharten zum Nähen von elastischen Stoffen oder Strick, dem Aufnähen von Gummibändern etc.
Der Dreifach-Stretchgerad- oder -zickzackstich ergibt eine besonders feste Stichnaht, z. B. für Schrittnähte an Hosen, Ärmeleinsätzen, Inlets usw., die dreimal so stark ist wie eine normale Naht und die auch wesentlich dehnbarer ist. Man kann die Naht zusammen mit dem Stoff spannen, ohne dass der Faden reißt.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: E
Stichlänge: 4
Stichbreite: 0 bis 5


Nähen von allen Arten elastischer Stoffe
Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
Zusammennähen zweier Stoffteile (Risen)
Mit dem Elastikstich können zwei Stoffteile stumpf zusammenge- näht werden.
- Legen Sie die zwei Stoffkanten unter den Nähfuß. Achten Sie darauf, dass beide Kanten beisammen bleiben und die Nadel links und rechts gleichmäßig in den Stoff sticht.
Aufnähen von Gummibändern
- Legen Sie das Gummiband an der gewünschten Stelle auf.
- Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnähen, wobei das Band vor und hinter dem Nähfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung desto dichter wird die Kräuselung.

Der Rautenstich ist vielseitig verwendbar und dekorativ, z. B. zum Aufnähen von Spitzen oder Gummibändern oder zum Nähen auf Stretch und anderem Elastikmaterial.
Nähfuß: .... Standardfuß
Programm: F
Stichlänge: 4
Stichbreite: 5
Für die Rautenarbeiten bitte beachten:
Kräuseln Sie das Nähgut gleichmäßig an.
Unterlegen Sie die Kräusel mit einem schmalen Stoffstreifen und übernähen Sie sie mit dem Rautenstich.
Nähen Sie die Rautenarbeit fertig, bevor Sie das so verzierte Teil in das ganze Kleidungsstück einsetzen.
Bei sehr leichten Stoffen kann dieselbe Wirkung mit einem elastischen Faden erreicht werden.
Einfacher Überwendlingsstich
Dieser Stich ist besonders geeignet, Jersey und Jogging-Anzüge zu nähen und zu flicken. Dieser Stich ist genauso dekorativ wie nützlich. Er besteht aus glatten Seitenlinien mit Querverbindungen und ist absolut elastisch.
Nähfuß: .... Standardfuß
Programm: G
Stichlänge: 4
Stichbreite: 5

Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nähfuß, dass die Nadel mit dem rechten Ausschlag Geradstiche näht und gerade noch den Rand des Stoffes berührt, und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.
Zierstickstiche
Die Programme H bis R bieten eine Vielzahl von Zierstichen.
Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge Programme H bis K: 4
Stichlänge Programme L bis R: 0,25 bis 1
Stichbreite: 5

Die Bogennaht (Programm N) ist zum Beispiel ideal zum Nähen de- korativer Muster von Tischtüchern, Servietten, Krägen, Manschet- ten usw.

Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen.
Nähfuß: Knopfloch-Nähfuß
Programm: S bis U
Stichlänge: 0,25 bis 1
Stichbreite: 5
- Stellen Sie den Fuß und die Nadel auf ihre höchste Stellung. Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nähfuß.
- Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genäht werden soll, die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.
Vorgehensweise
- Wählen Sie mit dem Programmwahlknopf (6) das Programm S, um den linken Riegel zunähen.
- Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung des Knopfloch-Nähfußes und ziehen Sie beide, den Ober- und den Unterfaden, auf die linke Seite. Senken Sie den Fuß und nähen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.
- Heben Sie die Nadel auf die höchste Position und setzen Sie wechseln Sie zum Programm T für den unteren Riegel.
- Nähen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.
- Heben Sie die Nadel wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm U für den rechten Riegel.
- Nähen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
- Bringen Sie die Nadel in die höchste Position und wählen Sie erneut das Programm T für den oberen Riegel.
- Nähen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.
- Zum Abschluss empfiehlt es sich die Stichlänge auf „0“ zu setzen und noch einige Stiche zu nähen, damit die Fäden besser verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
- Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefügten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.
TIPP
Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.


Knöpfe und Ösen annähen

Mit dem transparent-blauen Knopf-Nähfuß lassen sich Knöpfe, Haken und Ösen mühelos annähen.
Wählen Sie mit dem Programmwahlknopf (6) eine Zickzackstichbreite, die dem Abstand der Löcher entspricht.
- Montieren Sie für diese Arbeitsschritte die Stopfplatte, um ein verrutschen des Stoffstückes zu vermeiden. Stopfplattenmontage siehe Seite 26.
- Lassen Sie den Nähfuß herab und legen Sie dabei den Knopf so zwischen Stoff und Nähfuß, dass der Zickzackstich in die Löcher des Knopfes trifft.
- Kontrollieren Sie die richtige Lage des Knopfes durch Drehen des Handrades (10) von Hand. Die Nadel muss exakt in die Löcher des Knopfes stechen, um eine Beschädigung der Nadel zu vermeiden. Falls nötig, ändern Sie die Breite des Zickzackstiches.
- Nähen Sie 6 bis 7 Stiche pro Loch, indem Sie das Handrad mit der Hand drehen.
Bei Knöpfen mit vier Löchern wird der Stoff mit dem Knopf verschoben: dann werden auch in die anderen Löcher 6 bis 7 Stiche genäht. Nach dem Entfernen des Stoffes bringen Sie den großzügig abgeschnittenen Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und verknüpfen ihn dort mit dem Unterfaden.
Knöpfe mit Stiel annähen
Bei schweren Materialen wird oft ein Knopfstiel benötigt.
- Legen Sie eine Nadel oder bei einem stärkeren Stiel ein Zündholz auf den Knopf und verfahren Sie dann genau wie beim normalen Knopf annähen.
- Nehmen Sie das Nähgut nach ca. 10 Stichen aus der Maschine.
- Ziehen Sie die Nadel oder das Zündholz aus dem Nähgut.
- Lassen Sie den Oberfaden etwas länger, fädeln Sie ihn dann durch den Knopf und wickeln ihn einige Male um den entstandenen Stiel, danach führen Sie ihn auf die Stoffunterseite und verknüpfen ihn mit dem Unterfaden.
Reißverschlüsse einnähen
Verwenden Sie den Reißverschlussnähfuß.
Je nachdem, welche Seite des Reißverschlussbandes Sie nähen, muss der Nähfuß immer auf dem Stoff aufliegen.
Aus diesem Grund wird der Nähfuß entweder auf der linken oder rechten Seite befestigt, nicht in der Mitte wie alle anderen Nähfüße.
- Stellen Sie den Nähfuß und die Nadel in die höchste Position, um den Nähfuß auszuwechseln.
- Heften Sie den Reißverschluss auf den Stoff und legen Sie das Werkstück unter den Fuß in Position.
- Um die rechte Seite des Reißverschlusses anzunähen, fixieren Sie den Reißverschluss-Nähfuß so, dass die Nadel auf der linken Seite näht (1).
- Nähen Sie auf der rechten Seite des Reißverschlusses, wobei die Naht so nahe wie möglich an die Zähne herangeführt werden soll. (1)
- Nähen Sie den Reißverschluss etwas 0,5 Zentimeter unterhalb der Zähne mit einem Steg fest.
- Um die linke Seite des Reißverschlusses anzunähen, wechseln Sie die Fußposition am Nähfußhalter.
- Nähen Sie in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite des Reißverschlusses (2).
- Bevor der Fuß den Schieber auf dem Reißverschlussband erreicht, heben Sie den Fuß nach oben und öffnen Sie den Reißverschluss, wobei die Nadel im Material bleibt (3).
Kordeln einnähen
Mit dem Reißverschluss-Nähfuß könne Sie auch leicht Kordeln ein- nähen, wie in der Abbildung zusehen.
- Schlagen Sie den Stoff einmal um, so dass ein Kordelzugtunnel entsteht und nähen Sie dann an der Kordel entlang wobei der Reißverschluss-Nähfuß hinter der Kordel liegen muss.
Säumen
Mit dem Rollsaum/Säumer-Nähfuß können Sie feine bis mittlere Materialien, z. B. Blusen, Seidentücher und Volants, problemlos säumen. Durch das Säumen mit dem Rollsäumer werden die Kan- ten gegen Ausfransen gesichert und es entsteht eine saubere, halt- bare Kante.
- Stellen Sie den Nähfuß und die Nadel auf die höchste Position und ersetzen Sie dann den vorhandenen Fuß durch den Säumerfuß.
- Legen Sie den Saumanfang in einer Doppelfalte um ca. 2 mm nach innen um.
- Führen Sie den so umgelegten Saum in die Schnecke des Rollsaumfußes ein.
- Nähen Sie vorsichtig und langsam ein paar Stiche, am besten durch Drehen des Handrades (10).
- Wenn der Saumanfang in den Fuß gezogen wurden, beginnen Sie vorsichtig den Saum zu nähen.





- Halten Sie die Stoffkante immer etwas über die linke Seite des Nähfußes hinaus, um ein Herausgleiten des Stoffes aus der Schnecke zu vermeiden.
- Achten Sie darauf, das der Stoff nicht unter der rechten Seite des Nähfußes gerät.
TIPP
Durch ein leichtes Abschrägen des Stoffendes kann der Saum leichter in den Säumerfuß eingeführt werden.
Fixieren Sie den Saum vor dem Nähen mit Stecknadeln oder bügeln Sie den Anfang des Saumes kurz um.
Diese Arbeit setzt geeignete Materialien und auch einige Erfahrung voraus, um optimale Resultate zu erzielen.
Stopfen


Stopfplatte montieren
Bei verschiedenen Näharbeiten, z. B. Annähen von Knöpfen, Haken, Ösen sowie zum Stopfen und Sticken, ist es erforderlich, dass kein automatischer Transport des Nähguts erfolgt, sondern Sie den Transport des Nähguts selbst kontrollieren können.
In diesen Fällen müssen Sie die im Zubehör enthaltene Stopfplatte montieren.
- Stellen Sie den Nähfußhebel (15) nach oben und bringen Sie die Nadel durch das Drehen des Handrades (10) in die höchste Position.
- Drücken Sie nun die beiden Stifte der Stopfplatte in die entsprechenden Öffnungen der Stichplatte (19), bis sie einrasten, wie in Abb. 1 und 2 gezeigt.
- Um die Stopfplatte wieder zu entfernen, brauchen Sie nur die Ekk- ken anheben.
Stopfen
- Entfernen Sie den Nähfußhalter und wählen Sie die normale Unterfadenspannung.
Die Oberfadenspannung sollte etwas lockerer sein als normal.
Wenn nötig, können Sie die schadhafte Stelle noch mit einem Stück Stoff unterlegen.
- Legen Sie die Arbeit unter die Nadel und lassen Sie den Nähfußhebel (15) herab, damit die Fadenspannung wirksam wird.
- Durch langsames Vor- und Rückschieben des Stoffes mit der Hand beginnen Sie langsam zu nähen.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang solange, bis die schadhafte Stelle dicht mit parallel liegenden Stichen ausgefüllt ist.
- Falls notwendig, kann noch einmal, wie beim Stopfen mit der Hand, in Querrichtung überstopft werden.
TIPP
Während des Stopfen muss der Stoff gut gespannt sein. Wenn die beschädigte Stelle groß ist, empfiehlt es sich, das Nähgut in einen Stickrahmen (im Fachhandel erhältlich) einzuspannen.
Sticken
Allgemeines
Entfernen Sie den Nähfuß und montieren Sie die Stopfplatte. Wählen Sie die normale Unterfadenspannung.
Die Oberfadenspannung muss so locker eingestellt werden, dass der Unterfaden nicht auf die rechte Seite des Stoffen gezogen wird.
- Spannen Sie den Stoff in den Stickrahmen (im Fachhandel erhältlich).
- Senken Sie den Nähfußhalter, damit die Fadenspannung wirksam wird.
- Halten Sie den Stickrahmen mit Ihrer Hand fest, während Sie das gewünschte Muster nähen. Bewegen Sie nicht den Stoff, sondern immer den Stickrahmen.
HINWEIS
Kommen Sie mit Ihren Fingern nicht zu nahe an die Nadel.
TIPP
Wir empfehlen Ihnen, das gewünschte Stickmuster auf der rechten Stoffseite mit Bleistift oder Schneiderkreide (im Fachhandel erhältlich) aufzuzeichen.

Nähen mit einer Zwillingsnadel (Doppelnadel)
Die Zwillingsnadel ist im gutsortierten Fachhandel erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln nicht 2,5 mm überschreiten soll.
Mit der Zwillingsnadel lassen sich wunderschöne zweifarbige Muster erzeugen, wenn Sie zum Nähen verschiedenfarbige Garne benutzen.
HINWEIS
Verwenden Sie nur den Geradstich oder Zickzackstich bei der Zwillingsnadel.
Stellen Sie die Stichbreite auf maximal 3.
Bei anderen Programmen oder einer höheren Stichbreite können sich die Nadeln verbiegen oder brechen.

- Setzen Sie die Zwillingsnadel auf die gleiche Weise ein wie eine Einfachnadel (siehe Seite 30).
- Geben Sie zwei gleichvolle Garnrollen auf die ausziehbaren Garnrollenhalter (7).
- Versichern Sie sich, dass Sie die beiden Filzscheiben, die im Zubehör mitgeliefert werden, auf die beiden Garnrollenhalter (7) platziert haben.
- Fädeln Sie beide Fäden durch die Fadenhalterung ein, wie bei einem Einzelfaden.
- Bei den Oberfadenspannungsscheiben führen Sie die beiden Fäden durch die Scheiben, achten Sie darauf, dass ein Faden rechts von der mittleren Scheibe verläuft und der zweite Faden links von der Scheibe.
- Führen Sie beide Fäden in die Fadenführung.
- Bei den Nadelöhren fädeln Sie einen Faden rechts und einen links ein.
HINWEIS
Um eine Ecke mit der Zwillingsnadel zu nähen, heben Sie die Nadel aus dem Stoff heraus, da sonst die Zwillingsnadel brechen oder verbogen werden kann.
Nähen mit dem Freiarm
Der Freiarm (16) ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox von der Nähmaschine entfernen.
Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm (16) besonders hilfreich:
-- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
-- Ärmeln nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken
-- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
-- Nähen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.
Das Kantenlineal
Das Kantenlineal hilft Ihnen, gerade und parallele Nähte entlang der Stoffkante zu machen.
- Drehen Sie die Rändelschraube des Lineals in das Gewindeloch rechts neben der Stichplatte (19) leicht ein.
- Justieren Sie die Führung auf die gewünschte Entfernung und ziehen Sie dann die Schraube fest.
Zur Hilfe sind auf der Stichplatte (19) einige Führungslinien angebracht.
Das Wattierlineal
- Schieben Sie das Wattierlineal unter die Klemmfeder in die vorgesehene Vertiefung.
• Die erste Naht mit Schneiderkreide vorzeichnen und nähen. - Mit Hilfe des Wattierlineals nähen Sie dann die zweite Naht entsprechend der ersten parallel.
- Der Abstand der Nähte kann durch Vorstellen der Schiene in Pfeilrichtung reguliert werden.

WARTUNG, PFLEGE UND REINIGUNG

Schalten Sie bitte vor allen Wartungs-, Reinigungs- und Austauscharbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.
Auswechseln der Nählampe

Die Nählampe wird mittels des Hauptschalters (13) ein- bzw. ausgeschaltet.
• Zum Öffnen der Frontklappe (21) siehe Seite 10.
- Nun können Sie die Frontklappe (21) nach links schwenken.
• Wechsel Sie nun die Lampe.
- Schließen Sie die Frontklappe (21) und schrauben Sie sie fest zu.
HINWEIS
Die maximal zulässige Leistung der Lampe ist 15W.
Glühlampen sind im Fachhandel erhältlich.
Auswechseln der Nadel
- Drehen Sie das Handrad (10) zu sich, bis die Nadel auf der höchsten Position steht.
- Lösen Sie die Nadelhalteschraube durch Drehen zu Ihnen hin.
- Entfernen Sie die Nadel von der Nadelhalterung.
- Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel bis zum Anschlag nach oben.
- Ziehen Sie die Nadelhalteschraube wieder fest.

HINWEIS
Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte der Stoff-, Garn- und Nadeltabelle auf Seite 40.
Entfernen und Einsetzen des Nähfußes
Entfernen
- Drehen Sie das Handrad (10) zu sich, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat.
- Heben Sie den Nähfuß durch Hinaufdrücken des Nähfußhebels (15).
- Durch Hinaufdrücken des Nähfußauslösehebels, hinter dem Nähfußhalter, fällt der Nähfuß herunter.

- Legen Sie den Nähfuß so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt. Senken Sie den Nähfuß-hebel (15).
- Drücken Sie nun noch den Nähfußauslösehebel nach oben. Der Nähfuß rastet nun automatisch ein.

Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters
Der Nähfußhalter braucht nicht entfernt zu werden, es sei denn, Sie wollen entweder Stopfen, Sticken oder sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs (27) verschaffen.
Entfernen
- Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (10) zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel (15) nach oben.
- Entfernen Sie den Fuß vom Nähfußhalter und lösen Sie die Nähfußhalterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher.

- Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (10) zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel (15) nach oben.
- Wenn Sie nun den Nähfußhalter einsetzen, drücken Sie ihn so weit wie möglich nach oben und ziehen Sie die Nähfußhalterschraube mit dem beigefügten Schraubendreher fest.

Pflege der Nähmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktionieren.
Für diese Pflege können Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.
HINWEIS
Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bester Qualität, da andere Öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem Ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.
Reinigen des Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose.
Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie Chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten.
- Entfernen Sie die Nadel und den Nähfuß (siehe Seite 30 f.).
- Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte (19), um diese von der Maschine zu entfernen.
- Entfernen Sie mit einer Bürste Staub und Fadenreste von den Transporteurzähnen.
- Setzen Sie die Stichplatte (19) wieder ein.

Reinigen und Ölen des Spulengehäuses
- Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greifer nicht herausgenommen werden.
- Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
- Drehen Sie die Schnapphebel nach außen, wie gezeigt, und entfernen Sie den Greiferbahnring.
- Entfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
- Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn und ölen Sie die Teile mit einem Lappen.
- Geben Sie ein bis zwei Tropfen Öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.
- Bauen Sie nun alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.




Ihre Nähmaschine ist ab Werk bereits geölt und zum Gebrauch fertig.
Ölen des Maschine hinter der Frontklappe
Die zu ölenden Stellen sind auf der Abbildung mit Pfeilen markiert. Vor dem Ölen sollten diese Stellen gereinigt werden. Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.

Läuft die Maschine nicht einwandfrei, nachdem sie längere Zeit nicht mehr in Betrieb war, lassen Sie die geölte Maschine bei geschlossener Frontklappe (21) ungefähr eine Minute schnell laufen. Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu nähen, um eventuell austretendes Öl aufzusaugen.
TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.
Demontage des hinteren Gehäusedeckels
- Bringen Sie den Nähfußhebel (15) nach oben, öffnen Sie die Frontklappe (21) und lösen Sie die Schraube (A).

Da sich die Schrauben A, B und C unterscheiden, bewahren Sie diese immer getrennt auf.
- Entfernen Sie den Anschiebetisch und öffnen Sie die Spulen-kapselabdeckung (18).
- Legen Sie die Maschine mit der hinteren Seite nach oben und schrauben Sie die vier Schrauben (B) und die zwei Schrauben (C) am Boden ab, wie gezeigt.

- Stellen Sie die Maschine wieder hin.
- Nur kleine interne Kunststoffhaken halten jetzt den hinteren Deckel, wie abgebildet.

- Drücken Sie nun vorsichtig die obere Kante des hinteren Deckels (dort wo die Haken sind) mit einer Hand herunter.
- Ziehen Sie nun den hinteren Deckel nach außen ab.

Ölen der Ober- und Unterseite der Maschine
Die zu ölenden Stellen sind auf der Abbildung mit Pfeilen markiert. Vor dem Ölen sollten diese Stellen gereinigt werden. Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.
Oberseite

Die mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen brauchen nur selten geölt werden, ca. alle zwei bis drei Monate je nach Gebrauchshäufigkeit.
Montage des hinteren Gehäusedeckels
- Setzen Sie die hintere Abdeckung wieder ein und achten Sie darauf das sie einrastet.
- Legen Sie nun die Maschine wieder auf die vordere Seite und schrauben Sie die Schrauben A, B und C wieder fest.
- Schließen Sie die Spulenkapselabdeckung (18) und die Frontklappe (21).
- Zum Schluss setzen Sie die Gehäuseabdeckung für den Fußanlasser wieder ein und drücken diese fest, bist sie einrastet.
HINWEIS
Um die Montage zu erleichtern, achten Sie immer darauf, dass der Nähfußhebel (15) oben ist sowie die Spulenkapselabdeckung (18) geöffnet bleibt.
Der Gehäusedeckel des Fußanlassersteckers ist nur eingesteckt.

Steckergehäusedeckel
STÖRUNGEN
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beachtet haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | |||
| Die Maschine läuft nicht frei Die Maschine | ne muss geölt werden Seite 34 | ||
| Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn | Seite 34 | ||
| Reste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs | Seite 34 | ||
| Ein falsches Öl wurde verwendet und hat die Maschine verstopft | Seite 34 | ||
| Der Oberfaden reißt Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt Seite 12 | |||
| Fadenspannung ist zu stark Seite 15 | |||
| Nadel ist verbogen oder stumpf Seite 17 | |||
| Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 17 | |||
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 30 | |||
| Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen | Seite 18 | ||
| Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist beschädigt | |||
| Der Unterfaden reißt Der Unterfaden verwickelt sich aufgrund unsachgemäß aufgespulter Spule | Seite 9 | ||
| Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungsfeder in der Spulenkapsel | Seite 9 | ||
| Die Nadel bricht | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden | Seite 30 | |
| Die Nadel ist verbogen | Seite 17 | ||
| Die Nadel ist zu fein | Seite 17 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen | Seite 18 | ||
| Ein Knoten im Faden | Seite 12 | ||
| Bei Zwillingsnadeln: Die Stichbreite ist größer als 3 oder es wurde ein Sonderprogramm verwendet. | Seite 28 | ||
| Die Maschine lässt Stiche aus | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden | Seite 30 | |
| Die Nadel ist falsch eingefädelt worden | Seite 15 | ||
| Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an | Seite 40 | ||
| Der Stoff ist zu schwer oder zu hart | Seite 40 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen. | Seite 18 | ||
| Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht | Die Oberfadenspannung ist zu stark Seite 15 | ||
| Die Maschine ist falsch eingefädelt worden Seite 12 | |||
| Die Nadel ist für den Stoff zu groß Seite 40 | |||
| Der Faden macht Schlingen Die Fadenspannung ist nicht reguliert Seite 15 | |||
| Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig aufgespult | |||
| Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet Seite 40 | |||
| Der Stoff läuft unregelmäßig durch Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 19 | |||
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 33 | |||
| Die Maschine läuft nicht Die Nähmaschine ist nicht richtig angeschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 8 | ||
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 33 | |||
| Der Schalter im Handrad steht auf dem Spulensymbol | |||
STOFF-, GARN- UND NADELTABELLE
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetiks Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffdicke Stoffart Garn Nadel Stichlänge | Oberfaden-spannung | |||||
![]() | ![]() | Geradstich Zick | zack | ![]() | ||
![]() | ||||||
feine Stoffe Nylon![]() | BastistVoile | 80Baumwolle | 70 1 - 3 1 | -4 | ![]() | |
| Jersey 60 | Synthetik | |||||
| Seide 50 | Seide | |||||
| WolleSeide | 50SynthetikSeide | 80 | ||||
mittlereStoffe![]() | PerkalPikéeLeinen | 60 - 80Baumwolle | 80-90 0,5 | -3 0,5 - 4 | ![]() | |
| Jersey 60 | Synthetik | 80 | ||||
| Gabardine 50 | Seide | |||||
schwereStoffe![]() | JeansstoffMantelstoff | 50Baumwolle | 90-100 0,5 | -3 0,5 - 4 | ![]() | |
| Jersey 50 | Synthetik | 80-90 | ||||
| WolleTweed | 50Seide | 80-90 | ||||
ENTSORGUNG

Verpackung
Ihre Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.

Gerät
Werfen Sie Ihre Nähmaschine am Ende ihrer Lebenszeit keinesfalls in den normalen Hausmüll. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach einer umwelt- und sachgerechten Entsorgung.
TECHNISCHE DATEN
Nähmaschine
Nennspannung: 230 V \~ 50 Hz
Nennaufnahme: gesamt: 75 W
Motor: 60 W
Lampe: 15 W
Gewindegröße: E14
Fußanlasser:
Typ: KD 2902
Nennspannung: 220 V-240 V \~ 50 Hz
Schutzklasse: II


Technische Änderungen vorbehalten!
INDEX
A
Anschiebetisch 8, 11, 29, 35
Aufspulen der Unterfadenspule 9
B
Blindstich 21
E
Einfädeln der Spulenkapsel 11
Einfädeln des Oberfadens 12
Einsetzen der Spulenkapsel 12
Elastikstich 21
Entfernen der Spulenkapsel 11
Entsorgung 41
F
Faden abschneiden 18
Fadenheber 13
Fadenspannung 15, 16
Fingerschutz 7, 18
Freiarm 29
Gummibänder aufnähen 21
H
Handrad 9
Heraufholen des Unterfadens 14
K
Kantenlineal 7, 29
Knopf-Annähfuß 7
Knöpfe mit Stiel annähen 24
Knöpfe und Ösen annähen 24
Knopflöcher 23
L
Lieferumfang 6
N
Nadel 17, 30
Nadeltabelle 40
Näfuß einsetzen 31
Näfuß entfernen 31
Nähen von elastischer Stoffe 21
Nähfuß 17, 31
Nähfußhalter 32
Nähfußhalter einsetzen 32
Nähfußhalter entfernen 32
Nählampe 30
Nährichtungswechsel 18
0
Oberfadenspannung 15
Oberfadenspannungsregler 13
Ölen 33, 34, 35
P
Programmwahlknopf 19
R
Rautenstich 22
Reinigen 33
Reißverschlüsse 25
Reißverschluss-Nähfuß 7, 25
Rückwärtsnähen 18
S
Satinstich 20
Säumen 25
Säumerfuß 7, 25, 26
Spulengehäuse 33
Spulenkapsel 33
Steuern der Nähgeschwindigkeit 8
Stichbreiteneinstellung 19
Stichlängeneinstellung 19
Sticken 27
Stoffteile zusammennähen 21
Stopfen 26
Stopfplatte 7, 24, 26, 27
Störungen 38
T
Transporteur 33
U
Unterfadenspannung 15, 16
Unterfadenspule 9
W
Wartung 30
Wattierlineal 7, 29
Z
Zickzackstich 20
Zierstickstiche 22
Zubehörbox 7, 8
Zwillingsnadel 28









