MD 17187 - Nähmaschine MEDION - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Nähmaschine |
| Marke | Medion |
| Modell | MD 17187 |
| Nennspannung | 220-240 V ~ 50 Hz |
| Gesamtleistung | 65 W (Motor 50 W, Lampe 15 W) |
| Lampe | 15 W, Sockel E14 |
| Fußpedal | Typ KD 2902, Schutzklasse II |
| Gewicht (ca.) | ca. 7 kg |
| Maße (ca.) | ca. 40 x 30 x 20 cm |
| Stichanzahl | 32 Programme |
| Sticharten | Geradstich, Zickzackstich, Overlockstich, elastischer Stich, Zierstich, Knopflochstich |
| Automatisches Knopfloch | Ja |
| Variable Geschwindigkeit | Ja, fußpedalgesteuert |
| Freiarmsystem | Ja |
| Rückwärtsstich | Ja |
| Stopfplatte | Inklusive |
| Mitgeliefertes Zubehör | Nähfüße (Standard, Reißverschluss, Knopfloch), Spulen (3), Nadeln, Schraubendreher, Nahttrenner |
| Verwendung | Haushaltsgebrauch |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung der Transporteur und Schmierung |
| Sicherheit | Automatischer Stopp bei Arbeitsvorgängen, Fingerschutz |
Häufig gestellte Fragen - MD 17187 MEDION
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BEDIENUNGSANLEITUNG MD 17187 MEDION
Achteraanzicht / Vue arrière / Rückansicht

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151 22 21 17 20 18 19Hoofdonderdelen
1) Draadgeleiding
2) Draadheffer
3) Oberfadenspannungsregler
4) Spulenspindel
5) Spulenanschlag
6) Programmwahlknopf
7) Stichlängenregler
8) Rückwärtshebel
9) Oberfadenführung
10) Spulenkapselabdeckung (dahinter Spulenkapsel und Greiferbahn)
11) Freiarm
12) Stichplatte
13) Fadenschneider
14) Frontabdeckung
15) Garnrollenhalter
16) Handgriff
17) Nähfußhebel
18) Hauptschalter (Motor und Licht)
19) Steckergehäuse für Fußanlasser
20) Lüftungsöffnungen
21) Handrad
22) Wahlschalter Aufspulen/Nähen
Naaimechanisme
23) Oberfadenführung
24) Nadelhalteschraube
25) Nadelhalterungfadenführung
26) Nadel
27) Stofftransporteur
28) Nähfuß
29) Nähfußhalter
30) Nähfußhalteschraube
31) Nähfußauslösehebel
32) Nadelhalterung
6.11.1. Rechte steek
6.11.7. Blinde steek
6.11.8. Elastische steek: Drievoudige rechte stretchsteek en zigzagsteek
11. Technische gegevens
NAAIMACHINE:
Nominale spanning: 220-240 V \~ 50 Hz
6.11.11. Point losange
1. Zu dieser Anleitung 87
1.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter 87
1.2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch....87
1.3. Konformitätserklärung....88
2. Sicherheitshinweise 89
2.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände 89
2.2. Netzkabel und Netzanschluss 89
2.3. Grundsätzliche Hinweise....89
2.4. Niemals selbst reparieren 90
2.5. Sicher mit dem Gerät umgehen 90
2.6. Reinigung und Aufbewahrung....90
3. Lernen Sie Ihr Gerät kennen 91
3.1. Lieferumfang....91
3.2. Inhalt der Zubehörbox 91
3.3. Elektrische Anschlüsse....92
3.4. Standfestigkeit der Nähmaschine....92
3.5. Steuern der Nähgeschwindigkeit 92
3.6. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches....92
4. Vorbereitende Arbeiten 93
4.1. Aufspulen der Unterfadenspule....93
4.2. Entfernen der Spulenkapsel....95
4.3. Einfädeln der Spulenkapsel....95
4.4. Einsetzen der Spulenkapsel 96
4.5. Einfädeln des Oberfadens 97
4.6. Heraufholen des Unterfadens 99
5. Einstellungen....100
5.1. Einstellung der Fadenspannung 100
5.2. Überprüfen der Fadenspannungen 101
6. Nähen 102
6.1. Allgemeines....102
6.2. Auswahl der richtigen Nadel 102
6.3. Heben und Absenken des Nähfußes 103
6.4. Fingerschutz 103
6.5. Rückwärtsnähen 103
6.6. Stoff aus der Nähmaschine nehmen....103
6.7. Wechseln der Nährichtung.... 104
6.8. Durchtrennen des Fadens....104
6.9. Der Programmwahlknopf....105
6.10. Stichlängeneinstellung.... 105
6.11. Sticharten (Programme)....105
6.12. Knopflöcher 109
6.13. Reißverschlüsse einnähen 110
6.14. Stopfen 111
6.15. Sticken....112
6.16. Knöpfe und Ösen annähen 112
6.17. Nähen mit einer Zwillingsnadel (Doppelnadel) 113
6.18. Nähen mit dem Freiarm.... 114
7. Wartung, Pflege und Reinigung 115
7.1. Auswechseln der Nählampe 115
7.2. Auswechseln der Nadel 115
7.3. Entfernen und Einsetzen des Nähfußes.... 116
7.4. Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters 117
7.5. Pflege der Nähmaschine 117
7.6. Ölen der Maschine.... 119
8. Störungen 120
9. Stoff-, Garn- und Nadeltabelle 122
10. Entsorgung....123
Inhaltsverzeichnis
- Technische Daten....123
- Impressum....124
- Index....125
1. Zu dieser Anleitung

Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Bedienungsanleitung gründlich durch und befolgen Sie vor allen Dingen die Sicherheitshinweise!
Alle Tätigkeiten an und mit diesem Gerät dafür nur soweit ausgeführt werden, wie sie in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für den zukünftigen Gebrauch auf.
Falls Sie das Gerät einmal weitergeben, muss auch diese Bedienungsanleitung unbedingt mitgegeben werden!
1.1. In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole und Signalwörter
![]() | GEFAHR!Warnung vor unmittelbarer Lebensgefahr! |
![]() | WARNUNG!Warnung vor möglicher Lebensgefahr und/oder schweren irreversiblen Verletzungen! |
![]() | VORSICHT!Warnung vor möglichen mittleren und oder leichten Verletzungen! |
![]() | HINWEIS!Hinweise beachten, um Sachschaden zu vermeiden!Weiterführende Informationen für den Gebrauch des Gerätes! |
![]() | HINWEIS!Hinweise in der Bedienungsanleitung beachten! |
![]() | TIPPNähtipps zur Erleichterung der Arbeit |
1.2. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ihr Gerät bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung:
Die Nähmaschine kann zum Zusammennähen und Verzieren der Nähte von leichtem bis schwerem Nähgut verwendet werden.
Das Nähgut kann aus textilen Fasern, zusammengesetzten Materialien oder leichtem Leder bestehen.
- Das Gerät ist nur für den privaten und nicht für den industriellen/kommerziellen Gebrauch bestimmt.
Bitte beachten Sie, dass im Falle des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs die Haftung erlischt: - Bauen Sie das Gerät nicht ohne unsere Zustimmung um und verwenden Sie keine nicht von uns genehmigten oder gelieferten Zusatzgeräte.
- Verwenden Sie nur von uns gelieferte oder genehmigte Ersatz- und Zubehörteile.
- Beachten Sie alle Informationen in dieser Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise. Jede andere Bedienung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Personen- oder Sachschäden führen.
- Nutzen Sie das Gerät nicht unter extremen Umgebungsbedingungen.
1.3. Konformitätserklärung
Hiermit erklärt die Medion AG, dass das Produkt mit den folgenden europäischen Anforderungen übereinstimmt:
• EMV-Richtlinie 2014/30/EU
• Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU
- Öko-Design Richtlinie 2009/125/EG
• RoHS-Richtlinie 2011/65/EU.

2. Sicherheitshinweise
2.1. Elektrische Geräte nicht in Kinderhände
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit reduzierten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und/oder Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch Kinder durchgeführt werden, es sei denn, sie sind älter als 8 Jahre und beaufsichtigt.
- Kinder jünger als 8 Jahre sind vom Gerät und der Anschlussleitung fernzuhalten.

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
▶ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
2.2. Netzkabel und Netzanschluss
- Schließen Sie das Gerät nur an eine gut erreichbare Steckdose (220 - 240 V \~ 50 Hz) an, die sich in der Nähe des Aufstellortes befindet. Für den Fall, dass Sie das Gerät schnell vom Netz nehmen müssen, muss die Steckdose frei zugänglich sein.
- Wenn Sie den Stecker ziehen, fassen Sie immer den Stecker selbst an und ziehen Sie nicht am Kabel.
- Wickeln Sie das Kabel während des Betriebs ganz ab.
- Netzkabel und Verlängerungskabel müssen so verlegt werden, dass niemand darüber stolpern kann.
- Das Kabel darf keine heißen Flächen berühren.
- Ziehen Sie den Netzstecker, wenn Sie die Maschine verlassen. Damit verhindern Sie Unfallgefahr durch versehentliches Einschalten.
- Schalten Sie für folgende Tätigkeiten die Nähmaschine aus und ziehen Sie den Netzstecker ab: Einfädeln, Nadelwechsel, Nähfuß einstellen, Glühlampe ersetzen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie am Ende der Näharbeiten und bei Arbeitsunterbrechung.
2.3. Grundsätzliche Hinweise
- Die Nähmaschine darf nicht nass werden – es besteht Stromschlaggefahr!
- Lassen Sie die eingeschaltete Nähmaschine niemals unbeaufsichtigt.
- Benutzen Sie die Maschine nicht im Freien.
- Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder in feuchter Umgebung.
- Gerät darf nur mit dem mitgelieferten Fußanlasser Typ KD 2902 in Betrieb genommen werden.
2.4. Niemals selbst reparieren

WARNUNG!
Stromschlaggefahr!
Bei unsachgemäßer Reparatur besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags!
Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät zu öffnen oder selbst zu reparieren!
Wenden Sie sich im Störungsfall oder wenn die Anschlussleitung dieses Gerätes beschädigt ist an das Service Center oder eine andere geeignete Fachwerkstatt.
- Ziehen Sie bei Beschädigung des Geräts oder der Anschlussleitung sofort den Netzstecker aus der Steckdose.
- Das Gerät darf bei sichtbarer Beschädigung der Nähmaschine oder der Anschlussleitung nicht verwendet werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Wenn die Anschlussleitung dieses Geräts beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
2.5. Sicher mit dem Gerät umgehen
- Stellen Sie die Nähmaschine auf eine ebene, feste Arbeitsfläche.
- Während des Betriebs müssen die Luftöffnungen frei bleiben: Lassen Sie keine Gegenstände (z. B. Staub, Fadenreste usw.) in die öffnungen eindringen.
- Halten Sie den Fußanlasser frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Stellen Sie niemals etwas auf das Fußpedal.
- Verwenden Sie nur die mitgelieferten Zubehörteile.
- Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle. Benutzen Sie keine anderen Flüssigkeiten.
- Seien Sie vorsichtig bei der Bedienung der beweglichen Teile der Maschine, insbesonders der Nadel. Es besteht Verletzungsgefahr auch dann, wenn die Maschine nicht am Stromnetz ist!
- Achten Sie beim Nähen darauf, dass Sie nicht mit den Fingern unter die Nadelhalteschraube kommen.
- Benutzen Sie keine verbogenen oder stumpfen Nadeln.
- Halten Sie den Stoff beim Nähen nicht fest und ziehen Sie nicht am Stoff. Die Nadeln können brechen.
- Stellen Sie die Nadel am Schluss der Näharbeit immer in die höchste Position.
- Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten oder beim Auswechseln von Lampen immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
2.6. Reinigung und Aufbewahrung
- Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.
- Zur Aufbewahrung decken Sie die Nähmaschine immer mit der beiliegenden Abdeckhaube ab, um die Maschine vor Staub zu schützen.
3. Lernen Sie Ihr Gerät kennen
3.1. Lieferumfang
Vergewissern Sie sich beim Auspacken, dass folgende Teile mitgeliefert wurden:
- Nähmaschine
• Anschiebetisch mit Zubehörbox
Fußanlasser - Abdeckhaube
• Bedienungsanleitung und Garantieunterlagen

GEFAHR!
Erstickungsgefahr!
Verpackungsfolien können verschluckt oder unsachgemäß benutzt werden, daher besteht Erstickungsgefahr!
▶ Halten Sie das Verpackungsmaterial, wie z.B. Folien oder Plastikbeutel von Kindern fern.
3.2. Inhalt der Zubehörbox
①

②

③

④

⑤

⑧

| 1) Standardfuß (Geradstich/Zickzackstich)(bereits montiert)2) Reißverschluss-Nähfuß3) Knopfloch-Nähfuß4) Ersatzspule (3 Stück)5) Filz für Garnrollenhalter (2 Stück)6) Garnrollenhalter (2 Stück) | 7) Stopfplatte8) Nadelsortiment9) Schraubendreher für Stichplatte10) Schraubendreher (klein)11) Schraubendreher (groß)12) Tr ennmesser |

3.3. Elektrische Anschlüsse
Der Stromschalter schaltet sowohl die Maschine als auch das Nählicht ein. Stecken Sie den Kupplungsstecker des mitgelieferten Fußanlassers in das Steckergehäuse (19) an der Maschine und dann den Netzstecker in die Steckdose.
Verwenden Sie nur den mitgelieferten Fußanlasser Typ KD 2902.
Schalten Sie beim Verlassen der Maschine, vor Wartungsarbeiten oder beim Auswechseln von Lampen immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.

3.4. Standfestigkeit der Nähmaschine
Mit dem Regulierungsfuß können Sie die Standfestigkeit der Nähmaschine justieren.
Drehen Sie den Regulierungsfuß nach rechts, um ihn hinunter zu drehen, oder nach links, um ihn herauf zu drehen.
Justieren Sie den Fuß so, dass die Nähmaschine gerade auf der Arbeitsplatte steht und nicht wackelt.

3.5. Steuern der Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit wird über den Fußanlasser gesteuert. Die Nähgeschwindigkeit kann dadurch verändert werden, dass man mehr oder weniger Druck auf den Fußanlasser ausübt.

3.6. Ansetzen und Entfernen des Anschiebetisches
Die Maschine wird mit einem angesetzen Arbeitstisch geliefert. Das Innere des Anschiebetisches ist hohl und kann als Aufbewahrungsort für den Zubehörbeutel genutzt werden.
Der Anschiebetisch wird entfernt, indem Sie ihn vorsichtig nach links wegschieben.
Zum Ansetzen des Anschiebetisches setzen Sie ihn vorsichtig an die Maschine an und schieben ihn nach rechts, bis er hörbar einrastet.
4. Vorbereitende Arbeiten
4.1.AufspulenderUnterfadenspule
Die Unterfadenspulen lassen sich schnell und einfach mit der Nähmaschine aufspulen.
Dazu führen Sie den Faden von der Garnrolle durch die Fadenführung (1) hin zur Spule.
Die genaue Vorgehensweise für das Aufspulen entnehmen Sie bitte den folgenden Punkten:
Stellen Sie den Wahlschalter (22) im Handrad (21) auf das Spulensymbol, damit sich die Nadel (26) während des Aufspulens nicht mitbewegt.
Setzen Sie einen der Garnrollenhalter (15) in die dafür vorgesehenen Aussparungen ein und stecken Sie eine Garnrolle darauf.
Führen Sie nun den Faden von der Garnrolle, wie in der Abbildung ersichtlich, durch die Fadenführung (1). Führen Sie den Faden von vorne nach hinten durch die Fadenführung (1), so dass der Faden sich kreuzt.

Fädeln Sie das Garnende wie abgebildet durch das Loch der Spule und wickeln Sie den Faden mit der Hand einige Umdrehungen auf die Spule.

Stecken Sie die Spule auf die Spulenspindel (4), wobei das Fadenende oben auf der Spule ist. Schwenken Sie die Spulenspindel (4) nach rechts gegen den Spulenanschlag (5), bis er hörbar einrastet.
▶ Halten Sie das Fadenende fest und betätigen Sie den Fußanlasser. Sobald die Spule ein wenig aufgespult ist, lassen Sie das Fadenende los. Spulen Sie auf, bis die Spulenspindel (4) automatisch stoppt.
Schwenken Sie die Spulenspindel (4) nach links und entfernen Sie die Spule.

▶ Schneiden Sie den Faden ab.
Stellen Sie den Wahlschalter (22) im Handrad (21) wieder auf das Nadel-symbol. Die Nadel (26) bewegt sich nun wieder, wenn Sie den Fußanlasser betätigen.

Sollte beim Aufspulen die Garnverteilung unregelmäßig sein, haben Sie die Möglichkeit die Höhe der Fadenführung (1) zu regulieren:
▶ Schraube (B) lösen, um die Höhe der Fadenführung (A) zu regulieren.

4.2. Entfernen der Spulenkapsel
▶ Entfernen Sie den Anschiebetisch.
Stellen Sie die Nadel (26) durch Drehen des Handrades (21) sowie den Nähfuß in die oberste Position und öffnen Sie die Spulenkapselabdeckung (10) wie in der Abbildung gezeigt.
- Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel und ziehen Sie diese aus der Maschine.
Wenn Sie den Kipphebel loslassen, fällt die Spule von selbst aus der Spulenkapsel heraus.
4.3. Einfädeln der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spule zwischen Daumen und Zeigefinger Ihrer rechten Hand und lassen Sie ca. 15 cm des Fadens heraushängen.
▶ Halten Sie die Spulenkapsel in Ihrer linken Hand und setzen Sie die Spule in die Spulenkapsel ein.
▶ Führen Sie das Fadenende in den Schlitz am Rand der Spulenkapsel ein.
Nun geben Sie den Faden unter der Spannungsfeder hindurch und in das Fadenloch. Versichern Sie sich, dass ca. 15 cm des Fadens aus der Spule heraushängen.

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Finger Greiferbahnring mit Ausparung mittlerer Stift4.4. Einsetzen der Spulenkapsel
▶ Halten Sie die Spulenkapsel so, dass der Finger der Kapsel nach oben zeigt. Öffnen Sie den Kipphebel der Spulenkapsel.
Setzen Sie die Spulenkapsel auf den mittleren Stift und drücken Sie die Kapsel vorsichtig hinein, bis der Finger der Spulenkapsel in den Greiferbahnring eintritt.
▶ Lassen Sie die Klappe los und drücken Sie sie auf die Spulenkapsel.
▶ Schließen Sie die Spulenkapselabdeckung (10).
4.5.EinfädelndesOberfadens
Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen genau durch, da eine falsche Reihenfolge oder Fadenführung zu Fadenrissen, Stichauslassungen und Zusammenziehen des Stoffes führen kann.
Auf der Frontklappe ist noch einmal die schematische Darstellung der Fadenführung abgebildet, orientieren Sie sich auch an dieser Zeichnung.
Bringen Sie vor dem Einfädeln die Nadel (26) durch Drehen des Handrades (21) und den Nähfußhebel (17) in die oberste Stellung.
Setzen Sie eine Garnrolle auf einen der Garnrollenhalter (15), wobei der Faden über die Rückseite der Garnrolle nach vorne führen soll.
▶ Halten Sie die Garnrolle mit der rechten Hand.

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Fadenheber Oberfadenführung Garnrolle Oberfadenspannung vordere Fadenführung interne Fadenführung NadelHINWEIS!
Die Abbildung dient nur der Verdeutlichung, die Frontklappe muss nicht geöffnet werden.
▶ Führen Sie nun den Faden durch die Oberfadenführung (9).
▶ Lassen Sie danach den Faden zwischen den Spannungscheiben des Oberfadenspannungsreglers (3) durchlaufen.


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5 4 3 meisten AnwendTIPP
Eine Oberfadenspannung von 3 ist für die meisten Anwendungen ideal.

Führen Sie den Faden unter der vorderen Fadenführung hindurch nach oben, dabei wird die innere Führungsfeder automatisch hinaufgeschoben.

▶ Fädel Sie dann den Faden von rechts nach links in den Haken des Fadenhebers (2) ein.


HINWEIS
Drehen Sie ggf. am Handrad (21), um den Fadenheber (2) bis oben anzuheben.
▶ Führen Sie den Faden nun wieder nach unten in Richtung Nadel (26), dabei wird er durch die interne Fadenführung und die Fadenführung der Nadelhalterung (32) gelegt.
Fädeln Sie nun den Faden von vorne nach hinten durch das Nadelöhr und lassen Sie ein Fadenende von ca. 10 cm übrig.

4.6. Heraufholen des Unterfadens
▶ Stellen Sie den Nähfuß (28) nach oben.
Drehen Sie das Handrad (21) mit der rechten Hand zu sich, bis die Na-del (26) sich nach unten und wieder nach oben bewegt.
Dann stoppen Sie das Handrad (21), sobald die Nadel (26) auf ihrer höchsten Position ist.
Halten Sie das Ende des Oberfadens mit Ihrer linken Hand fest.
Ziehen Sie den Oberfaden leicht nach oben, so dass der Unterfaden eine Schlinge bildet.

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Oberfaden UnterfadenZiehen Sie ca. 10 cm der beiden Fäden unter dem Nähfuß (28) nach hinten heraus.

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Oberfaden Fadenrichtung Unterfaden
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Hoch Niedrig 5 4 3

5.1. Einstellung der Fadenspannung
Wenn der Faden beim Nähen reißt, ist die Fadenspannung zu hoch.
Wenn sich beim Nähen kleine Schlaufen bilden, ist die Fadenspannung zu niedrig.
In beiden Fällen muss die Fadenspannung eingestellt werden.
Dabei müssen Oberfaden- und Unterfadenspannung im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
5.1.1. Regulierung der Oberfadenspannung
Die Spannung wird von den Scheiben, durch die der Faden geführt wird, erzeugt. Der Druck auf diese Scheiben wird durch den Oberfadenspannungsregler (3) reguliert.
Je höher die Zahl, desto fester die Spannung.
HINWEIS
Eine Oberfadenspannung von 3 ist für die meisten Näharbeiten geeignet.
Die Oberfadenspannung wird erst durch das Herablassen des Nähfußes aktiviert.
Es gibt mehrere Gründe, die Spannung zu regulieren. So muss z. B. die Spannung für verschiedene Stoffe auch verschieden stark sein.
Die benötigte Spannung hängt von der Festigkeit und Dicke des Stoffes ab, wie viele Lagen Stoff genäht werden sollen, und welche Stichart Sie wählen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Spannung von Ober- und Unterfaden gleichmäßig ist, da es sonst zu einem Zusammenziehen des Stoffes kommen kann.
Wir empfehlen, vor jeder Nährarbeit auf einem Stoffrest eine Probenaht zu machen.
5.1.2. Regulierung der Unterfadenspannung
Die Unterfadenspannung muss selten reguliert werden, da diese bereits vom Hersteller für das Nähen allgemeiner Näharbeiten eingestellt ist.
Die Unterfadenspannung ist gerade richtig, wenn Sie den Faden leicht mit einem kleinen Widerstand aus der Spule herausziehen können.
Für besonders leichte oder schwere Stoffe muss der Unterfaden jedoch reguliert werden.
Die Unterfadenspannung verstellen Sie an der Einstellschraube der Spulen-kapsel. Benutzen Sie zum Einstellen den kleinen beiliegenden Schraubendreher.
Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.
Niedrige Spannung:
Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen
Höhere Spannung:
Schraube im Uhrzeigersinn drehen.
5.1.3. Unterfadenspannung überprüfen
Die einfachste Art die Unterfadenspannung zu überprüfen ist das Nähen eines mittleren Zickzackstichs auf dem Stoff, den Sie nähen wollen.
Benutzen Sie dazu die vorgesehene Nadel (26) und Fäden.
Besonders deutlich wird es, wenn Sie für Ober- und Unterfaden verschieden farbige Fäden benutzen.
Nähen Sie nun einige Zickzackstiche.
Die Fadenspannung ist richtig, wenn Sie den Unterfaden nicht auf der Oberseite des Stoffes zu sehen bekommen.
Achten Sie darauf, dass Sie immer gleichmäßige Stiche nähen (siehe nebenstehende Abbildung).

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ungleichmäßige Stiche gleichmäßige Stiche5.2. Überprüfen der Fadenspannungen
5.2.1. Richtige Naht
Die richtige Einstellung von Ober- und Unterfadenspannung sollte gerade so fest sein, dass sich die Verschlingungen der Fäden in der Mitte des Stoffes befinden.
Der Stoff bleibt glatt und bildet keine Falten.

5.2.2. Unsaubere Nähte
Der Oberfaden ist zu fest und zieht den Unterfaden nach oben. Der Unterfaden erscheint auf der oberen Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers (3) niedriger einstellen.

Der Oberfaden ist zu locker. Der Unterfaden zieht den Oberfaden nach unten. Der Oberfaden erscheint auf der Unterseite der Stofflage.
Lösung:
Oberfadenspannung durch Drehen des Oberfadenspannungsreglers (3) auf höher einstellen.
In beiden Fällen von unsauberen Nähten müssen Sie eventuell auch die Unterfadenspannung regulieren.

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7 6 5
▶ Schalten Sie den Hauptschalter (18) ein.
Stellen Sie die Nadel (26) beim Wechsel der Sticharten immer in die höchste Position. Schieben Sie den Stoff weit genug unter den Nähfuß (28). Lassen Sie Ober- und Unterfaden etwa 10 cm nach hinten überstehen.
Den Nähfußhebel (17) herablassen. Während Sie den Faden mit Ihrer linken Hand festhalten, drehen Sie das Handrad (21) zu sich und bringen die Na-del (26) auf jene Stelle des Stoffes, wo Sie zu nähen beginnen wollen.
Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, umso schneller läuft die Maschine. Führen Sie den Stoff beim Nähen sanft mit der Hand. Nähen Sie einige Rückwärtsstiche durch Bedienen des Rückwärtshebels (8), um die ersten Nahtstiche zu fixieren.
TIPP
Wenn Sie sich unsicher sind, ob zum Beispiel die Fadenspannung oder Stichart stimmen, probieren Sie die Einstellungen an einem Stoffmuster aus.
Der Stoff läuft automatisch unter dem Nähfuß (28) durch: Er darf nicht mit den Händen aufgehalten oder gezogen, sondern nur leicht geführt werden, damit die Naht die von Ihnen gewünschte Richtung erhäl t.
6.2. Auswahl der richtigen Nadel
Die Nummer, die die Stärke der Nadel (26) anzeigt, ist auf dem Schaft angebracht.
Je höher die Nummer, desto stärker die Nadel (26).
ACHTUNG!
Beschädigungsgefahr!
Die Benutzung einer defekten Nadel, kann zu Schäden am Nähgut führen.
Wechseln Sie defekte Nadeln umgehend aus.
6.3. Heben und Absenken des Nähfußes
Durch Heben oder Absenken des Nähfußhebels (17) geht der Nähfuß (28) hinauf oder hinunter.
Um dicke Stoffe nähen zu können, kann der Nähfuß (28) für zusätzlichen Spielraum etwas angehoben werden.
6.4. Fingerschutz
Dieses Zubehörteil schützt Sie davor, mit der Hand unter die Nadel (26) zu gelangen.
6.5. Rückwärtsnähen
Benutzen Sie das Rückwärtsnähen zum Verstärken am Anfang und Ende einer Naht drücken Sie den Rückwärtshebel (8) nach unten und halten Sie ihn gedrückt.
Betätigen Sie den Fußanlasser – je mehr der Fußanlasser durchgetreten wird, desto schneller läuft die Maschine.
Wenn Sie wieder auf Vorwärtsstich umschalten wollen, lassen Sie den Rückwärtshebel (8) einfach los.

6.6. Stoff aus der Nähmaschine nehmen
Beenden Sie Ihre Näharbeiten immer so, dass die Nadel (26) in der höchsten Position ist. Um den Stoff zu entfernen, heben Sie den Nähfuß (28) und ziehen Sie den Stoff von sich weg nach hinten.

6.7. Wechseln der Nährichtung
Wenn Sie an den Ecken des Nähguts die Nährichtung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:Stoppen Sie die Maschine und drehen Sie das Handrad (21) so weit zu sich, bis die Nadel (26) im Stoff steckt.
▶ Heben Sie den Nähfuß (28).
Drehen Sie den Stoff um die Nadel (26), um die Richtung wie gewünscht zu ändern.
Senken Sie den Nähfuß (28) wieder und fahren Sie mit dem Nähen fort.
6.8. Durchtrennen des Fadens

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FadenschneiderDurchtrennen Sie den Faden mit dem Fadenschneider (13) an der Seite der Fronklappe oder mit einer Schere. Geben Sie an Fadenlänge ca. 25 cm ab Nadelöhr zu.
6.9. Der Programmwahlknopf
Bei dieser Nähmaschine stehen Ihnen verschiedene Nutz- und Zierstiche zur Auswahl. Mit dem Programmwahlknopf (6) können Sie einfach das gewünschte Stichmuster einstellen.
Versichern Sie sich immer vor einem Stichwechsel, dass die Nadel (26) sich in der obersten Position befindet.
Drehen Sie den Programmwahlknopf (6) so, dass die gewünschte Stichart an dem Markierungszeichen steht.
HINWEIS!
Die Nähprogramm 17 bis 32 werden automatisch ausgeführt, wenn Sie den Stichlängenregler auf die Position 17 \~ 32 stellen. Wenn Sie z. B. den Programmwahlknopf auf die Position 8 stellen und den Stichlängenregler auf 17 \~ 32 wird automatisch das Programm 24 ausgeführt.
6.10. Stichlängeneinstellung
Mit dem Stichlängenregler (7) können Sie die Länge des Stichmusters wählen. Drehen Sie den Stichlängenregler (7) so, dass die Nummer der gewünschten Stichlänge an der Markierung steht.
▶ Die Nummern zeigen die ungefähre Stichlänge in Millimetern.

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| Hour | Time (s) | | :--- | :--- | | 0 | 0 | | 1 | 1 | | 2 | 2 | | 3 | 3 | | 4 | 4 | | 5 | 5 | | 6 | 6 | | 7 | 7 | | 8 | 8 | | 9 | 9 | | 10 | 10 | | 11 | 11 | | 12 | 12 | | 13 | 13 | | 14 | 14 | | 15 | 15 | | 16 | 16 | | 17 | 17 | | 18 | 18 | | 19 | 19 | | 20 | 20 | | 21 | 21 | | 22 | 22 | | 23 | 23 | | 24 | 24 | | 25 | 25 | | 26 | 26 | | 27 | 27 | | 28 | 28 | | 29 | 29 | | 30 | 30 |

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0 0,5 1 2 3 4 0 1 2 3 4 17~886.11. Sticharten (Programme)
Die Sticharten werden am Programmwahlknopf (6) eingestellt. Achten Sie immer darauf, dass sich die Nadel (26) in der höchsten Position befindet, bevor Sie einen Stichartwechsel vornehmen.
Machen Sie vor jeder Anwendung eines Stichprogrammes einen Nähprobe auf einem Stoffmuster.
HINWEIS
Zum Einsetzen und Entfernen des Nähfußes lesen Sie bitte Seite 116
6.11.1. Geradstich
Zum allgemeinen Nähgebrauch und zum Absteppen geeignet.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 1 bis 3
Stichlänge: 1 bis 4



6.11.2. Zickzackstich
Der Zickzackstich ist einer der meistgebrauchten Stiche. Er erlaubt viele Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. Einsäumen, Applikationen und Monogramme aufnähen.
Bevor Sie den Zickzackstich nutzen, nähen Sie zur Nahtverstärkung einige Geradstiche.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 4 bis 7
Stichlänge: 0,5 bis 4

TIPPS FÜR ZICKZACKSTICHE
Um bessere Zickzackstiche zu erhalten, muss die Oberfadenspannung lockerer sein als beim Nähen von Geradstichen.
Der Oberfaden sollte auf der Unterseite des Stoffes leicht sichtbar sein.

Der sogenannte Satinstich, ein sehr enger Zickzackstich, eignet sich besonders für Applikationen, Monogramme und verschiedene Zierstiche.
Programmwahl wie beim normalen Zickzackstich.

Nähfuß: Standardfuß
Programm: 4 und 5
Stichlänge: 1 bis 2

TIPP
Wenn Sie diesen Stich benutzen, sollten Sie die Oberfadenspannung etwas lockern. Je breiter der Stich sein soll, desto lockerer sollte die Oberfadenspannung sein. Beim Nähen von sehr dünnen oder weichen Stoffen sollten Sie ein dünnes Papier unter den Stoff legen und mit nähen. So verhindern Sie das Auslassen von Stichen und Zusammenziehen des Stoffes.
6.11.4. Umgekehrter Blindsaum
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 8 und 11
Stichlänge: 1 bis 3

6.11.5. Zickzack mit drei Stichen
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 10
Stichlänge: 1 bis 3
6.11.6. Overlockstich
Mit dieser Stichart werden Kanten versäubert.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 14
Stichlänge: 1 bis 3


6.11.7. Blindstich
Zum so genannten Blindsäumen.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 12 und 13
Stichlänge: 1 bis 3
Verwenden Sie eine Nähgarnfarbe, die genau zum Stoff passt.
Bei sehr leichten oder transparenten Stoffen verwenden Sie einen transparenten Nylonfaden.
▶ Falten Sie den Stoff wie in der Abbildung gezeigt zusammen.
Nähen Sie auf der Falte, wie gezeigt. Die geraden Stiche sollen auf dem Saum sein, und die Spitzen der Zickzackstiche sollen jeweils nur in die obere Falte des Stoffes stechen.
▶ Nehmen Sie nun den Stoff aus der Maschine und streichen Sie ihn glatt.
Der ausgefaltete Stoff zeigt nun einen Blindsaumstich.
6.11.8. Elastikstich: Dreifachgerad- und -zickzackstich
Verwenden Sie die Sticharten zum Nähen von elastischen Stoffen oder Strick, dem Aufnähen von Gummibändern etc.
Der Dreifach-Stretchgerad- oder -zickzackstich ergibt eine besonders feste Stichnaht, z. B. für Schritttnähte an Hosen, Ärmeleinsätzen, Inlets usw., die dreimal so stark ist wie eine normale Naht und die auch wesentlich dehnbarer ist. Man kann die Naht zusammen mit dem Stoff spannen, ohne dass der Faden reißt.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 17 bis 23
Stichlänge: 17 \~ 32
6.11.9. Nähen von allen Arten elastischer Stoffe
Verwenden Sie einen synthetischen Faden. Dadurch wird die Naht fast unsichtbar.
6.11.10. Zusammennähen zweier Stoffteile (Risen)
Mit dem Elastikstich können zwei Stoffteile stumpf zusammengenäht werden.
Legen Sie die zwei Stoffkanten unter den Nähfuß. Achten Sie darauf, dass beide Kanten beisammen bleiben und die Nadel (26) links und rechts gleichmäßig in den Stoff sticht.
6.11.11. Aufnähen von Gummibändern
Legen Sie das Gummiband an der gewünschten Stelle auf.
Das Gummiband mit dem Elastikstich aufnähen, wobei das Band vor und hinter dem Nähfuß mit den Händen gespannt wird. Je stärker die Spannung desto dichter wird die Kräuselung.

6.11.12. Rautenstich
Der Rautenstich ist vielseitig verwendbar und dekorativ, z. B. zum Aufnähen von Spitzen oder Gummibändern oder zum Nähen auf Stretch und anderem Elastikmaterial.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 26 und 27
Stichlänge: 17 \~ 32
Für die Rautenarbeiten bitte beachten:
Kräuseln Sie das Nähgut gleichmäßig an.
Unterlegen Sie die Kräusel mit einem schmalen Stoffstreifen und übernähen Sie sie mit dem Rautenstich.
Nähen Sie die Rautenarbeit fertig, bevor Sie das so verzierte Teil in das ganze Kleidungsstück einsetzen.
Bei sehr leichten Stoffen kann dieselbe Wirkung mit einem elastischen Faden erreicht werden.
6.11.13. Überwendlingsstich
Dieser Stich ist besonders geeignet, Jersey und Jogging-Anzüge zu nähen und zu flicken. Dieser Stich ist genauso dekorativ wie nützlich. Er besteht aus glatten Seitenlinien mit Querverbindungen und ist absolut elastisch.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 29 und 30
Stichlänge: 17 \~ 32
Legen Sie den Rand des Stoffes so unter den Nähfuß, dass die Nadel (26) mit dem rechten Ausschlag Geradstiche näht und gerade noch den Rand des Stoffes berührt, und so mit dem linken Ausschlag ein Zickzackstich genäht wird.
6.11.14.Zierstickstiche
Die Zierstich-Programme bieten eine Vielzahl von Stichen zum Einfassen und Versäubern bzw. für Ziernähte.
Nähfuß: Standardfuß
Stichlänge Programm 9:......1 bis 3
Stichlänge Programme 15 und 16:0,5 bis 1
Stichlänge Programme 24; 25; 31 und 32: 17 \~ 32
6.12. Knopfl öcher
TIPP
Um die passende Stichlänge zu finden, ist es empfehlenswert, ein Muster-Knopfloch auf einem Stoffrest zu nähen.
Nähfuß: Knopfloch-Nähfuß
Programm: Knopflochautomatik
Stichlänge: 0,25 bis 1


Stellen Sie den Fuß und die Nadel (26) auf ihre höchste Stellung. Ersetzen Sie den Fuß mit dem Knopfloch-Nähfuß.
Markieren Sie auf dem Stoff, wo das Knopfloch genäht werden soll, die gewünschte Knopflochlänge; benutzen Sie einen Bleistift oder Schneiderkreide.
6.12.1. Vorgehensweise
Wählen Sie mit dem Programmwahlknopf (6) das Programm S, um den linken Riegel zunähen.
Führen Sie den Oberfaden durch die öffnung des Knopfloch-Nähfußes und ziehen Sie beide, den Ober- und den Unterfaden, auf die linke Seite. Senken Sie den Fuß und nähen Sie langsam, bis die gewünschte Länge des Seitenriegels erreicht ist.
Heben Sie die Nadel (26) auf die höchste Position und wechseln Sie zum Programm T für den unteren Riegel.
Nähen Sie dann einige Stiche des unteren Riegels.
Heben Sie die Nadel (26) wieder in die höchste Position und wechseln Sie zum Programm U für den rechten Riegel.
Nähen Sie nun den rechten Seitenriegel in genau der gleichen Länge wie auf der linken Seite.
Bringen Sie die Nadel (26) in die höchste Position und wählen Sie erneut das Programm T für den oberen Riegel.
Nähen Sie dann, wie bereits beim unteren Riegel, auch den oberen Riegel mit einigen Stichen.

Zum Abschluss empfiehlt es sich die Stichlänge auf „0“ zu setzen und noch einige Stiche zu nähen, damit die Fäden besser verknüpft werden und das Knopfloch nicht so schnell ausfranst.
Zum Abschluss trennen Sie mit dem beigefügten Trennmesser noch den Stoff zwischen den Nähten auf. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig zu Werke, damit Sie keinen der Riegel beschädigen.
TIPP
Um ein Durchtrennen des oberen Riegels zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Stecknadel vor den Riegel zu stecken.


6.13. Reißverschlüsse einnähen
Nähfuß: Reißverschluss-Nähfuß
Programm: 1
Stichlänge: 1 bis 4
Je nachdem, welche Seite des Reißverschlussbandes Sie nähen, muss der Nähfuß immer auf dem Stoff aufliegen.
Aus diesem Grund wird der Nähfuß entweder auf der linken oder rechten Seite befestigt, nicht in der Mitte wie alle anderen Nähfüße.

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Reißverschlussband Zähne Schieber Schieber ZähneStellen Sie den Nähfuß und die Nadel (26) in die höchste Position, um den Nähfuß auszuwechseln.
Heften Sie den Reißverschluss auf den Stoff und legen Sie das Werkstück unter den Fuß in Position.
Um die rechte Seite des Reißverschlusses anzunähen, fixieren Sie den Reißverschluss-Nähfuß so, dass die Nadel (26) auf der linken Seite näht (1).
Nähen Sie auf der rechten Seite des Reißverschlusses, wobei die Naht so nahe wie möglich an die Zähne herangeführt werden soll. (1)
Nähen Sie den Reißverschluss etwas 0,5 Zentimeter unterhalb der Zähne mit einem Steg fest.
Um die linke Seite des Reißverschlusses anzunähen, wechseln Sie die Fuß-position am Nähfußhalter (29).
Nähen Sie in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite des Reißverschlusses (2).
▶ Bevor der Fuß den Schieber auf dem Reißverschlussband erreicht, heben Sie den Fuß nach oben und öffnen Sie den Reißverschluss, wobei die Nadel (26) im Material bleibt (3).
6.13.1. Kordeln einnähen
Mit dem Reißverschluss-Nähfuß könne Sie auch leicht Kordeln einnähen, wie in der Abbildung zusehen.
Schlagen Sie den Stoff einmal um, so dass ein Kordelzugtunnel entsteht und nähen Sie dann an der Kordel entlang wobei der Reißverschluss-Nähfuß hinter der Kordel liegen muss.

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Kordelzug- tunnel Naht Kordel6.14. Stopfen
6.14.1. Stopfplattemontieren
Bei verschiedenen Nährarbeiten, z. B. Annähen von Knöpfen, Haken, Ösen sowie zum Stopfen und Sticken, ist es erforderlich, dass kein automatischer Transport des Nähguts erfolgt, sondern Sie den Transport des Nähguts selbst kontrollieren können.
In diesen Fällen müssen Sie die im Zubehör enthaltene Stopfplatte montieren. Stellen Sie den Nähfußhebel (17) nach oben und bringen Sie die Nadel (26) durch das Drehen des Handrades (21) in die höchste Position.
Drücken Sie nun die beiden Stifte der Stopfplatte in die entsprechenden Öffnungen der Stichplatte (12), bis sie einrasten, wie in Abb. 1 und 2 gezeigt.
Um die Stopfplatte wieder zu entfernen, brauchen Sie nur die Ecken anheben.

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Stopplatte Stichplatte
Entfernen Sie den Nähfußhalter (29) und wählen Sie die normale Unterfadenspannung.
Die Oberfadenspannung sollte etwas lockerer sein als normal.
Nähfuß:____keinen Nähfuß
Programm: 1 - 7
Stichlänge: 1 bis 4
Wenn nötig, können Sie die schadhafte Stelle noch mit einem Stück Stoff unterlegen.

Legen Sie die Arbeit unter die Nadel (26) und lassen Sie den Nähfußhebel (17) herab, damit die Fadenspannung wirksam wird.
▶ Durch langsames Vor- und Rückschieben des Stoffes mit der Hand beginnen Sie langsam zu nähen.
Wiederholen Sie diesen Vorgang solange, bis die schadhafte Stelle dicht mit parallel liegenden Stichen ausgefüllt ist.
▶ Falls notwendig, kann noch einmal, wie beim Stopfen mit der Hand, in Querrichtung überstopft werden.

Während des Stopfen muss der Stoff gut gespannt sein. Wenn die beschädigte Stelle groß ist, empfiehlt es sich, das Nähgut in einen Stickrahmen (im Fachhandel erhältlich) einzuspannen.


Entfernen Sie den Nähfuß und montieren Sie die Stopfplatte. Wählen Sie die normale Unterfadenspannung.
Nähfuß:....ohne Nähfuß
Programm: 1
Stichlänge: 1 bis 4
Die Oberfadenspannung muss so locker eingestellt werden, dass der Unterfaden nicht auf die rechte Seite des Stoffen gezogen wird.
Spannen Sie den Stoff in den Stickrahmen (im Fachhandel erhältlich).
Senken Sie den Nähfußhalter (29), damit die Fadenspannung wirksam wird.
▶ Halten Sie den Stickrahmen mit Ihrer Hand fest, während Sie das gewünschte Muster nähen. Bewegen Sie nicht den Stoff, sondern immer den Stickrahmen.

VORSICHT!
Verletzungsgefahr!
Ohne Nähfuß und Fingerschutz, besteht die Gefahr einer Verletzung durch den direkten Zugriff auf den Nähmechanismus.
▶ Halten Sie die Finger immer außerhalb des Stickrahmes, um Verletzungen zu vermeiden.

Wir empfehlen Ihnen, das gewünschte Stickmuster auf der rechten Stoffseite mit Bleistift oder Schneiderkreide (im Fachhandel erhältlich) aufzuzeichen.
6.16. Knöpfe und Ösen annähen
▶ Setzen Sie die Stopfplatte auf den Transporteur, damit kein Strofftransport erfolgt.
Nähfuß: Standardfuß
Programm: 91
Stichbreite: 2 bis 7

Lassen Sie den Nähfuß (28) herab und legen Sie dabei den Knopf so zwischen Stoff und Nähfuß (28), dass der Zickzackstich in die Löcher des Knopfes trifft, wie auf der Abbildung zu sehen.
Kontrollieren Sie die richtige Lage des Knopfes durch Drehen des Handrades (21) von Hand. Die Nadel (26) muss exakt in die Löcher des Knopfes stechen, um eine Beschädigung der Nadel (26) zu vermeiden. Falls nötig, ändern Sie die Breite des Zickzackstiches.
Nähen Sie mit niedriger Geschwindigkeit 6 bis 7 Stiche pro Loch.
Bei Knöpfen mit vier Löchern wird der Stoff mit dem Knopf verschoben: dann werden auch in die anderen Löcher 6 bis 7 Stiche genäht. Nach dem Entfernen des Stoffes bringen Sie den großzügig abgeschnittenen Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und verknüpfen ihn dort mit dem Unterfaden.
6.16.1. Knöpfe mit Stiel annähen
Bei schweren Materialen wird oft ein Knopfstiel benötigt.
Legen Sie eine Nadel (26) oder bei einem stärkeren Stiel ein Zündholz auf den Knopf und verfahren Sie dann genau wie beim normalen Knopf annähen.
▶ Nehmen Sie das Nähgut nach ca. 10 Stichen aus der Maschine.
Ziehen Sie die Nadel (26) oder das Zündholz aus dem Nähgut.
Lassen Sie den Oberfaden etwas länger und schneiden Sie den Oberfaden ab.
Fädeln Sie den Oberfaden durch den Knopf und wickeln ihn einige Male um den entstandenen Stiel, danach führen Sie ihn auf die Stoffunterseite und verknüpfen ihn mit dem Unterfaden.
6.17. Nähen mit einer Zwillingsnadel (Doppelnadel)
Die Zwillingsnadel ist im gutsortierten Fachhandel erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Abstand zwischen den beiden Nadeln nicht 2,5 mm überschreiten soll.
Mit der Zwillingsnadel lassen sich wunderschöne zweifarbige Muster erzeugen, wenn Sie zum Nähen verschiedenfarbige Garne benutzen.
HINWEIS
Ihre Nähmaschine verfügt über eine automatische Stichbreiteneinstellung, daher können Sie alle Stiche auch mit einer Zwillingsnadel nähen.
Bei anderen Programmen oder einer höheren Stichbreite können sich die Nadeln verbiegen oder brechen. Setzen Sie die Zwillingsnadel auf die gleiche Weise ein wie eine Einfachnadel (siehe Seite 115).
▶ Geben Sie zwei gleichvolle Garnrollen auf die ausziehbaren Garnrollenhalter (15).
Versichern Sie sich, dass Sie die beiden Filzscheiben, die im Zubehör mitgeliefert werden, auf die beiden Garnrollenhalter (15) platziert haben.
Fädeln Sie beide Fäden durch die Fadenhalterung ein, wie bei einem Einzelfaden.
Bei den Oberfadenspannungsscheiben führen Sie die beiden Fäden durch die Scheiben, achten Sie darauf, dass ein Faden rechts von der mittleren Scheibe verläuft und der zweite Faden links von der Scheibe.
▶ Führen Sie beide Fäden in die Fadenführung (1).
Bei den Nadelöhren fädeln Sie einen Faden rechts und einen links ein.

Um eine Ecke mit der Zwillingsnadel zu nähen, heben Sie die Nadel aus dem Stoff heraus, da sonst die Zwillingsnadel brechen oder verbogen werden kann.


6.18. Nähen mit dem Freiarm
Der Freiarm (11) ermöglicht es Ihnen, röhrenförmige Stücke leichter zu nähen, z. B. für das Nähen von Ärmeln und Hosenbeinen ist diese Funktion sehr hilfreich.
Ihre Nähmaschine kann leicht zu einer Freiarm-Maschine gemacht werden, indem Sie den Anschiebetisch mit der Zubehörbox von der Nähmaschine entfernen.
Bei folgenden Näharbeiten ist der Freiarm (11) besonders hilfreich:
- Ausbessern von Ellbogen und Knien in Kleidungsstücken.
- Ärmeln nähen, besonders bei kleineren Kleidungsstücken.
- Applikationen, Stickereien oder Säumen von Kanten, Manschetten oder Hosenbeinen.
- Nähen von elastischen Taillenbündchen an Röcken oder Hosen.
7. Wartung, Pfl ege und Reinigung
ACHTUNG!
Verletzungsgefahr!
Durch ein unbeabsichtigtes Betätigen des Fußschalters, kann die Maschine in Betrieb gesetzt werden und es besteht Verletzungegfahr.
▶ Schalten Sie bitte vor allen Wartungs-, Reinigungs- und Austauscharbeiten immer die Maschine aus und ziehen Sie den Netzstecker.
7.1. Auswechse In der Nählampe
Die Nählampe wird mittels des Hauptschalters (18) ein- bzw. ausgeschaltet.
Zum Öffnen der Frontklappe lösen Sie mit dem mitgelieferten Schraubendreher die Schraube in der Mitte der Frontabdeckung (14).
Ziehen Sie nun die Frontklappe nach vorne ab.
Wechsel Sie nun die Lampe, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.
Schieben Sie die Frontklappe wieder auf, bis sie hörbar einrastet und befestigen Sie sie mit der Schraube.
HINWEIS
Die maximal zulässige Leistung der Lampe ist 15W. Glühlampen sind im Fachhandel erhältlich.
7.2.AuswechselnderNadel
Drehen Sie das Handrad (21) zu sich, bis die Nadel (26) auf der höchsten Position steht.
Lösen Sie die Nadelhalteschraube (24) durch Drehen mit einem Schraubendreher zu Ihnen hin.
▶ Entfernen Sie die Nadel (26) von der Nadelhalterung (32).
Setzen Sie die neue Nadel (26) mit der flachen Seite nach hinten ein. Schieben Sie die Nadel (26) bis zum Anschlag nach oben.
Ziehen Sie die Nadelhalteschraube (24) wieder fest.

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Nadelstange Nadelhalteschraube Anziehen Lösen Flache Seite nach hintenHINWEIS
Nadeln sind im Fachhandel erhältlich.
Informationen zu Typenbezeichnung und Stärke entnehmen Sie bitte der Stoff-, Garn- und Nadeltabelle auf Seite 122.


7.3. Entfernen un d Einsetzen des Nähfußes
7.3.1. Entfernen
Drehen Sie das Handrad (21) zu sich, bis die Nadel (26) ihre höchste Position erreicht hat.
Heben Sie den Nähfuß (28) durch Hinaufdrücken des Nähfußhebels (17).
▶ Durch Hinaufdrücken des Nähfußauslösehebels (31), hinter dem Nähfußhalter (29), fällt der Nähfuß (28) herunter.

Legen Sie den Nähfuß (28) so auf, dass der Stift am Fuß direkt unter der Nut des Fußhalters zum Liegen kommt. Senken Sie den Nähfußhebel (17).
Drücken Sie nun noch den Nähfußauslösehebel (31) nach oben. Der Nähfuß (28) rastet nun automatisch ein.

7.4. Entfernen und Einsetzen des Nähfußhalters
Der Nähfußhalter (29) braucht nicht entfernt zu werden, es sei denn, Sie wollen entweder Stopfen, Sticken oder sich Raum zur Reinigung des Stofftransporteurs verschaffen.
7.4.1. Entfernen
Bringen Sie die Nadel (26) in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (21) zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel (17) nach oben.
Entfernen Sie den Fuß vom Nähfußhalter (29) und lösen Sie die Nähfußhalterschraube (30) mit dem beigefügten Schraubendreher.

Bringen Sie die Nadel (26) in ihre höchste Position durch Drehen des Handrades (21) zu sich hin und stellen Sie den Nähfußhebel (17) nach oben.
Wenn Sie nun den Nähfußhalter (29) einsetzen, drücken Sie ihn so weit wie möglich nach oben und ziehen Sie die Nähfußhalterschraube (30) mit dem beigefügten Schraubendreher fest.

7.5. Pfl ege der Nä hmaschine
Die Nähmaschine ist ein feinmechanisches Erzeugnis und braucht regelmäßig Pflege, um stets einwandfrei zu funktionieren.
Für diese Pflege können Sie selbst sorgen.
Pflege heißt vor allem: Reinigen und Ölen.
HINWEIS
Verwenden Sie zum Ölen nur spezielle Nähmaschinenöle bester Qualität, da andere öle nicht geeignet sind.
Beachten Sie, dass sich nach dem ölen Rückstände im Gerät befinden können. Nähen Sie zur Beseitigung dieser Rückstände einige Stiche auf einem Musterstoffstück oder einem Stoffrest. So vermeiden Sie eine Verschmutzung Ihres Nähguts.

7.5.1. Reinigen des Gehäuses und des Fußanlassers
Vor der Reinigung ziehen Sie bitte den Netzstecker aus der Steckdose. Für die Reinigung des Gehäuses und des Fußanlassers verwenden Sie ein trockenes, weiches Tuch. Vermeiden Sie chemische Lösungs- und Reinigungsmittel, weil diese die Oberfläche und/oder Beschriftungen des Gerätes beschädigen können.

Es ist notwendig, die Stofftransporteurzähne immer sauber zu halten, um ein einwandfreies Nähen zu gewährleisten. Entfernen Sie die Nadel (26) und den Nähfuß (28) (siehe Seite 115 ff.).
Öffnen Sie die Schrauben der Stichplatte (12), um diese von der Maschine zu entfernen.
Entfernen Sie mit einer Bürste Staub und Fadenreste von den Transporteurzähnen.
▶ Setzen Sie die Stichplatte (12) wieder ein.

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Greiferbahnring Greifer7.5.3. Reinigen und Ölen des Spulengehäuses
Bringen Sie die Nadel (26) in die höchste Stellung, ansonsten kann der Greifer nicht herausgenommen werden.
▶ Nehmen Sie die Spulenkapsel heraus.

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GreiferbahnringDrehen Sie die Schnapphebel nach außen, wie gezeigt, und entfernen Sie den Greiferbahnring.

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GreiferEntfernen Sie den Greifer, indem Sie den Zapfen in der Mitte des Greifers festhalten.
Entfernen Sie alle Schmutzteile aus dem Greiferbahnring der Greiferbahn und ölen Sie die Teile mit einem Lappen.
▶ Geben Sie ein bis zwei Tropfen öl auf die Spulengreiferbahn, wie gezeigt.

Bauen Sie nun alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen.

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["Component 2"]
B --> C["Component 3"]
C --> D["Component 4"]
7.6.ÖlenderMaschine
HINWEIS
Ihre Nähmaschine ist ab Werk bereits geölt und zum Gebrauch fertig.

7.6.1. Ölen des Maschine hinter der Frontklappe
Die zu ölenden Stellen sind auf der Abbildung mit Pfeilen markiert. Vor dem Ölen sollten diese Stellen gereinigt werden. Geben Sie ein oder zwei Tropfen eines guten Nähmaschinenöls auf diese Stellen.

Läuft die Maschine nicht einwandfrei, nachdem sie längere Zeit nicht mehr in Betrieb war, lassen Sie die geölte Maschine bei geschlossener Frontklappe ungefähr eine Minute schnell laufen.
Vergessen Sie nicht, zuerst auf einem Stoffrest zu nähen, um eventuell austretendes Öl aufzusaugen.
TIPP
Je nach Gebrauchshäufigkeit soll dieser Teil der Maschine öfter geölt werden.

8. Störungen
Wenn Störungen auftreten, lesen Sie bitte in dieser Bedienungsanleitung nach, ob Sie alle Anweisungen richtig beachtet haben.
Erst wenn keine der genannten Lösungen zum Erfolg führt wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
| Störung Ursache Seite | ||
| Die Maschine läuft nicht frei | Die Maschine muss geölt werden Seite 119 | |
| Staub und Fäden befinden sich in der Greiferbahn Seite 118 | ||
| Reste befinden sich an den Zähnen des Stofftransporteurs | Seite 118 | |
| Ein falsches öl wurde verwendet und hat die Maschine verstopft | Seite 115 | |
| Der Oberfaden reißt | Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt Seite 97 | |
| Fadenspannung ist zu stark Seite 100 | ||
| Nadel ist verbogen oder stumpf Seite 115 | ||
| Die Garnstärke ist für die Nadel nicht passend Seite 122 | ||
| Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt Seite 115 | ||
| Der Stoff wurde am Nahtende nach hinten nicht durchgezogen | Seite 102 | |
| Stichplatte, Spule oder Nähfuß ist beschädigt | wenden Sie sich an unser Service Center | |
| Der Unterfaden reißt | Der Unterfaden verwickelt sich aufgrund unsachgemäß aufgespulter Spule | Seite 93 |
| Der Unterfaden ist nicht unter der Spannungsfeder in der Spulenkapsel | Seite 93 | |
| Die Nadel bricht | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 115 | |
| Die Nadel ist verbogen Seite 102 | ||
| Die Nadel ist zu fein Seite 122 | ||
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen Seite 102 | ||
| Ein Knoten im Faden: Schneiden Sie den Faden ab und fädeln den Faden erneut ein | Seite 97 | |
| Bei Zwillingsnadeln: Die Stichbreite ist größer als 3 oder es wurde ein Sonderprogramm verwendet. | Seite 113 | |
| Die Maschine lässt Stiche aus | Die Nadel ist falsch eingesetzt worden Seite 115 | |
| Die Nadel ist falsch eingefädelt worden | Seite 97 | |
| Die Nadel und/oder der Faden passt sich dem Stoff nicht an | Seite 122 | |
| Der Stoff ist zu schwer oder zu hart | Seite 122 | |
| Während des Nähens wird am Stoff gezogen. | Seite 102 | |
| Zusammenziehen oder Kräuseln der Naht | Die Oberfadenspannung ist zu stark | Seite 100 |
| Die Maschine ist falsch eingefädelt worden | Seite 97 | |
| Die Nadel ist für den Stoff zu groß | Seite 122 | |
| Der Faden macht Schlingen | Die Fadenspannung ist nicht reguliert Seite 100 | |
| Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt und/oder der Unterfaden ist nicht richtig aufgespult | Seite 97 oder Seite 93 | |
| Die Garnstärke ist für den Stoff nicht geeignet Seite 122 | ||
| Der Stoff läuft unregelmäßig durch | Die Stichlänge steht auf „0“ Seite 105 | |
| Fadenreste sind in der Greiferbahn Seite 118 | ||
| Die Maschine läuft nicht | Die Nähmaschine ist nicht richtig angeschlossen oder die Steckdose ist ohne Strom | Seite 92 |
| Fadenreste in der Greiferbahn Seite 118 | ||
| Der Schalter im Handrad steht auf dem Spulensymbol Seite 93 |
9. Stoff -, Garn- und Nadeltabelle
Generell werden feine Garne und Nadel für das Nähen von dünnen Stoffen verwendet, stärkere Garne und Nadeln werden für schwere Stoffe verwendet. Testen Sie immer Garn- und Nadelstärke auf einem Stoffrest jenes Stoffes, den Sie nähen wollen. Benutzen Sie dasselbe Garn für Nadel und Spule. Wenn Sie auf feinem Stoff oder Synthetiks Stretch-Nähte nähen, verwenden Sie Nadeln mit blauem Schaft (im Fachhandel erhältlich). Diese verhindern das Auslassen von Stichen.
| Stoffdicke Stoffart Garn Nadel Oberfadenspannung | ||||
![]() | ![]() | ![]() | ||
feine Stoffe![]() | NylonBastistVoile | 80Baumwolle | 70 | ![]() |
| Jersey | 60Synthetik | |||
| Seide | 50Seide | |||
| WolleSeide | 50Synthetik Seide | 80 | ||
mittlere Stoffe![]() | PerkalPikéeLeinen | 60 - 80Baumwolle | 80-90 | ![]() |
| Jersey | 60Synthetik | 80 | ||
| Gabardine | 50Seide | |||
schwere Stoffe![]() | JeansstoffMantelstoff | 50Baumwolle | 90-100 | ![]() |
| Jersey | 50Synthetik | 80-90 | ||
| WolleTweed | 50Seide | 80-90 | ||
10. Entsorgung

VERPACKUNG
Ihre Nähmaschine befindet sich zum Schutz vor Transportschäden in einer Verpackung. Verpackungen sind Rohmaterialien und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.

GERÄT
Werfen Sie Ihre Nähmaschine am Ende ihrer Lebenszeit keinesfalls in den normalen Hausmüll. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Gemeinde-verwaltung nach einer umwelt- und sachgerechten Entsorgung.
11. Technische Daten
NÄHMASCHINE:
Nennspannung: 220 - 240 V \~ 50 Hz
| Nennaufnahme: | gesamt: | 65 | W |
| Motor: | 50 | W | |
| Lampe: | 15 | W | |
| Gewindegröße: | E14 |
FUSSANLASSER:
Hersteller: Zhejiang Founder FDM
Modell: KD-2902
Nennspannung: 220 - 240 V \~ 50/60 Hz
Schutzklasse:

Technische Änderungen vorbehalten!


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Alle Rechte vorbehalten.
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13. Index
A
Anschiebetisch 91, 92, 95, 114
Aufspulen der Unterfadenspule 93
B
Blindstich....107
E
Einfädeln der Spulenkapsel 95
Einfädeln des Oberfadens 97
Einsetzen der Spulenkapsel 96
Elastikstich 107
Entfernen der Spulenkapsel 95
Entsorgung 123
F
Faden abschneiden 104
Fadenheber 98
Fadenspannung ....100, 101, 102, 111
Fingerschutz....103
Freiarm 114
Fußanlasser ....89, 91, 92, 94, 102, 103, 118, 123
G
Garnrollenhalter 93, 97, 113
Garntabelle 122
Geradstich....105
Greifer 118
Greiferbahn....118
Greiferbahnring 96,118
Gummibänder aufnähen 107
H
Handrad 93, 94, 95, 97, 98
Heraufholen des Unterfadens 99
K
Knöpfe mit Stiel annähen 113
Knöpfe und Ösen annähen 112
Knopfloch....109
Knopfloch-Nähfuß 109
Kordeln einnähen 110
L
Lieferumfang....91
N
Nadel 93, 94, 97, 98, 102, 115
Nadeltabelle....122
Nähen elastischer Stoffe 107
Nähfuß 89, 95, 99, 102, 103
Nähfuß einsetzen 116
Nähfuß entfernen 116
Nähfußhalter 110, 111, 116, 117
Nähfußhalter einsetzen 117
Nähfußhalter entfernen 117
Nählampe....115
Nährichtungswechsel 104
0
Oberfadenspannung 97, 100, 101
Oberfadenspannungsregler....97,100
Ölen 117, 118, 119
P
Programmwahlknopf....105
R
Rautenstich....108
Reinigen....117, 118
Reißverschlüsse einnähen 110
Reißverschluss-Nähfuß......110
Rückwärtsnähen....103
S
Satinstich....106
Spulengehäuse 118
Spulenkapsel....118
Standardfuß....105, 106
Steuern der Nähgeschwindigkeit 92
Stichlängeneinstellung 105
Sticken....111,112
Stofftabelle 122
Stoffteile zusammennähen 107
Stopfen....111
Stopfplatte 111
Störungen 120
T
transporteur 117
Transporteur....118
U
Unterfadenspannung....100, 111
Unterfadenspule....93
W
Wartung 115
Z
Zickzackstich....106
Zierstickstiche....108
Zubehörbox....114
Zwillingsnadel 113
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