TS 75 EBQPlusFS - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch TS 75 EBQPlusFS - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. TS 75 EBQPlusFS von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG TS 75 EBQPlusFS FESTOOL
EG-Konformitätserklärung. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt allen ein-schlägigen Bestimmungen der folgenden Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent- spricht und mit den folgenden Normen überein- stimmt:
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999 720646_AInhaltsverzeichnis 1 Symbole p. 7
- 2 Sicherheitshinweise p. 7
- 3 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 11
- 4 Technische Daten p. 11
- 5 Inbetriebnahme p. 11
- 6 Einstellungen p. 12
- 7 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 14
- 8 Wartung und Pflege p. 15
- 9 Zubehör p. 15
- 10 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Atemschutz tragen! Schutzhandschuhe beim Werkzeug wechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen tragen! Gehörschutz tragen! Schutzbrille tragen! Nicht in den Hausmüll geben. Netzanschlussleitung trennen Netzanschlussleitung anschließen Drehrichtung der Säge und des Säge blatts Sägeblattabmessung a Durchmesser STOP Elektrodynamische Auslaufbremse Elektronik mit regelbarer, konstanter Drehzahl und Temperaturüberwa chung Schutzklasse II CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Tipp, Hinweis Handlungsanweisung Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung. 2 Sicherheitshinweise p. 16
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektro werkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise für Handkreissägen Sägeverfahren – GEFAHR! Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zwei ten Hand den Zusatzgriff oder das Motor gehäuse. Wenn beide Hände die Kreissäge halten, kann das Sägeblatt diese nicht ver letzen. – Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unterhalb des Werk stückes nicht vor dem Sägeblatt schützen. – Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. – Halten Sie das zu sägende Werkstück nie mals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabi len Aufnahme. Es ist wichtig, das Werk stück gut zu befestigen, um die Gefahr von Deutsch 7Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. – Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerk zeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elek trowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. – Verwenden Sie beim Längsschneiden im mer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Mög lichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. – Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Auf nahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Monta geteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. – Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Spannflansche oder - Schrauben. Die Sägeblatt-Spannflansche und -Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit. Rückschlag - Ursachen und entsprechende Si cherheitshinweise – Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Rich tung der Bedienperson bewegt; – wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder ver klemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt das Gerät in Richtung der Bedien person zurück; – wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne des hinteren Sägeblattbereiches in der Oberfläche des Werkstücks verhaken, wodurch das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus und die Säge in Richtung der Be dienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. – Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Be dienperson die Rückschlagkräfte beherr schen, wenn geeignete Maßnahmen getrof fen wurden. – Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, lassen Sie den Ein-/Ausschalter los und halten Sie die Säge im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rück wärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Säge blattes. – Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und über prüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sä geblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestar tet wird. – Stützen Sie große Platten ab, um das Risi ko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Plat ten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten, sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der Kante, abgestützt werden. – Verwenden Sie keine stumpfen oder be schädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zäh nen verursachen durch einen zu engen Sä gespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. – Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttie fen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstel lungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. – Seien Sie besonders vorsichtig bei „Tauchschnitten“ in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sä gen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen. Deutsch 8Funktionen der Schutzhaube – Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die Schutzhaube niemals fest; dadurch wäre das Sägeblatt ungeschützt. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die Schutzhaube verbogen werden. Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. – Überprüfen Sie Zustand und Funktion der Feder für die Schutzhaube. Lassen Sie das Gerät vor dem Gebrauch warten, wenn Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Abla gerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die Schutzhaube verzögert arbeiten. – Sichern Sie beim „Tauchschnitt“, der nicht rechtwinklig ausgeführt wird, die Grund platte der Säge gegen Verschieben. Ein seitliches Verschieben kann zum Klemmen des Sägeblattes und damit zum Rückschlag führen. – Legen Sie die Säge nicht auf der Werk bank oder dem Boden ab, ohne dass die Schutzhaube das Sägeblatt abdeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrich tung und sägt, was ihm im Weg ist. Beach ten Sie dabei die Nachlaufzeit der Säge. Funktion des Spaltkeils – Verwenden Sie das für den Spaltkeil pas sende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblattes dünner als der Spaltkeil sein und die Zahn breite mehr als die Spaltkeildicke betra gen. – Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser Betriebsanleitung beschrieben. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil ei nen Rückschlag nicht wirksam verhindert. – Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam beim Verhindern eines Rückschlags. – Betreiben Sie die Säge nicht mit verboge nem Spaltkeil. Bereits eine geringe Stö rung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
2.3 Sicherheitshinweise für das
vormontierte Sägeblatt Verwendung – Die auf dem Sägeblatt abgegebene Höchst drehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehal ten werden. – Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließ lich zur Verwendung in Kreissägen be stimmt. – Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden! – Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemin dert. – Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig. – Kreissägeblätter in Verbundausführung (eingelötete Sägezähne), deren Sägezahn dicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht mehr benutzt werden. – Werkzeuge mit sichtbaren Rissen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden. Montage und Befestigung – Werkzeuge müssen so aufgespannt sein, dass sie sich beim Betreiben nicht lösen. – Bei der Montage der Werkzeuge muss si chergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannflä che des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen. – Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig. – Die Spannflächen müssen von Verschmut zungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt wer den. – Spannschrauben müssen nach den Anlei tungen des Herstellers angezogen werden. – Zum Einstellen des Bohrungsdurchmes sers von Kreissägeblättern an den Spindel durchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Rin Deutsch 9ge, verwendet werden. Die Verwendung lo ser Ringe ist nicht zulässig. Wartung und Pflege – Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden. – Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden. – Werkzeug regelmäßig entharzen und reini gen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwi schen 4,5 bis 8). – Stumpfe Schneiden können an der Spanflä che bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden. – Transport des Werkzeugs nur in einer ge eigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei ten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauer Materialien und beim Werkzeug wechsel. – Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger An strich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nä he befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften. – Zum Schutz Ihrer Gesundheit eine P2- Atemschutzmaske tragen. In geschlosse nen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen. – Kontrollieren Sie, ob Gehäuse-Bauteile Be schädigungen wie Risse oder Weissbrüche aufweisen. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Elektrowerkzeuges re parieren. – Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu spüren, oder ziehen Sie die örtliche Ver sorgungsgesellschaft hinzu. Der Kontakt des Einsatzwerkzeuges mit einer span nungsführenden Leitung kann zu Feuer und einem elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Was serleitung verursacht Sachbeschädigung.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät anschließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. Schutzbrille tragen! – Beim Sägen von Platten muss mit Petrole um geschmiert werden, dünnwandige Pro file (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
= 88 dB(A) Schallleistungspegel L
= 99 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Schwingungsemissionswert a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841: Sägen von Holz
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) – dienen dem Maschinenvergleich, – eignen sich auch für eine vorläufige Ein schätzung der Vibrations- und Geräuschbe lastung beim Einsatz, – repräsentieren die hauptsächlichen An wendungen des Elektrowerkzeugs. Deutsch 10VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe nen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks. ► Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden. ► Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt wer den. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Tauchsägen sind bestimmungsgemäß zum Sägen von Holz, holzähnlichen Werkstoffen, gips- und zementgebundenen Faserstoffen so wie Kunststoffen vorgesehen. Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern für Aluminium können die Maschinen auch zum Sägen von Aluminium verwendet werden. Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bear beitet werden. Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen. Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver wendet werden. Festool Elektrowerkzeuge dürfen nur in Ar beitstische eingebaut werden, die von Festool hierfür vorgesehen sind. Durch den Einbau in einen anderen oder selbstgefertigten Arbeits tisch kann das Elektrowerkzeug unsicher wer den und zu schweren Unfällen führen. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer.
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden: – Sägeblätter gemäß EN 847-1 – Sägeblattdurchmesser 210 mm – Schnittbreite 2,4 mm bis 2,6 mm – Aufnahmebohrung 30 mm – Stammblattdicke max. 1,8 mm – geeignet für Drehzahlen bis 5000min
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. 4 Technische Daten Handkreissäge TS 75 EBQ,TS 75 EQ Leistung 1600 W (110 V- Variante: 13 A) Drehzahl (Leerlauf) 1350 - 4400 min
Schrägstellung 0 - 47° Schnitttiefe bei 0° 0 - 75 mm Schnitttiefe bei 45° 0 - 56 mm Sägeblattabmessung 210x2,4x30 mm Gewicht (ohne Netzka bel) 6,2 kg 5 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden. VORSICHT Erhitzung des Plug it Anschlusses bei un vollständig verriegeltem Bajonettverschluss Verbrennungsgefahr ► Vor dem Einschalten des Elektro werkzeugs vergewissern, dass der Bajo nettverschluss an der Netzanschlusslei tung komplett geschlossen und verriegelt ist. Maschine vor dem Anschließen und Lö sen der Netzanschlussleitung stets aus schalten! Anschließen und Lösen der Netzanschlusslei tung - siehe Bild [2]. Schieben Sie die Einschaltsperre [1-8] nach oben und drücken Sie den Ein-/ Ausschalter [1-7] (drücken = Ein / loslassen = AUS). Die Betätigung der Einschaltsperre entriegelt die Eintauchvorrichtung. Das Sägeaggregat kann nach unten bewegt werden. Dabei taucht das Sägeblatt aus der Schutzhaube aus. Deutsch 11Beim Anheben der Maschine federt das Sägeaggregat wieder in die Ausgangsstel lung zurück. 6 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Die Maschine (TS 75 EBQ, TS 75 EQ) besitzt eine Vollwellen-Elektronik mit folgenden Eigen schaften: Sanftanlauf Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs. Konstante Drehzahl Die Motordrehzahl wird elektronisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei Belastung eine gleichbleibende Schnittgeschwindigkeit er reicht. Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-5] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Techni sche Daten) einstellen. Dadurch können Sie die Schnittgeschwindigkeit der jeweiligen Oberflä che optimal anpassen. Drehzahlstufe je Material Vollholz (hart, weich) 6 Span- und Hartfaserplatten 3 ‑ 6 Schichtholz, Tischlerplatten, furnierte und beschichtete Platten
Laminat, Mineralwerkstoffe 4 ‑ 6 Gips- und zementgebundene Span- und Faserplatten 1 ‑ 3 Aluminiumplatten und -profile bis 15 mm 4 ‑ 6 Kunststoffe, faserverstärkte Kunststof fe (GfK), Papier und Gewebe 3 ‑ 5 Acrylglas 4 ‑ 5 Temperatursicherung Bei zu hoher Motortemperatur werden Strom zufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektro werkzeug läuft nur noch mit verringerter Leis tung, um eine rasche Abkühlung durch die Mo torlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch. Strombegrenzung Die Strombegrenzung verhindert bei extremer Überlastung eine zu hohe Stromaufnahme. Dies kann zu einer Verringerung der Motordrehzahl führen. Nach Entlastung läuft der Motor sofort wieder an. Bremse Die TS 75 EBQ besitzt eine elektronische Brem se. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abge bremst.
6.2 Schnitttiefe einstellen
Die Schnitttiefe lässt sich von 0 - 75 mm am Schnitttiefenanschlag einstellen. ► Schnitttiefenanschlag [3-3] drücken und bis zur gewünschten Schnitttiefe verschieben (die auf der Skala [3-1] angegebenen Werte gelten für 0°-Schnitte ohne Führungs sschiene), ► Schnitttiefenanschlag loslassen (der Schnitttiefenanschlag rastet in 1mm- Schritten ein). Das Sägeaggregat kann nun bis zur eingestell ten Schnitttiefe nach unten gedrückt werden. In die Bohrung [3-2] des Schnitttiefenan schlags kann ein Gewindestift (M4x8 bis M4x12) eingedreht werden. Durch Verdre hen des Gewindestiftes lässt sich die Schnitttiefe noch exakter (+/- 0,1 mm) ein stellen.
6.3 Schnittwinkel einstellen
Das Sägeaggregat lässt sich zwischen 0° und 47° schwenken: ► Drehknöpfe [3-4, 3-6] öffnen. ► Sägeaggregat bis zum gewünschten Schnittwinkel [3-5] schwenken,l. ► Drehknöpfe wieder festziehen. Die beiden Endstellungen sind von Werk aus auf 0° und 45° eingestellt. Durch Dre hen der beiden Gewindestifte [3-7] entge gen dem Uhrzeigersinn lässt sich die End stellung 45° bis auf maximal 47° vergrö ßern.
6.4 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Deutsch 12Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten (siehe Kapitel 3.1). Farbe Werkstoff Symbol Gelb Holz Rot Laminat, Mineralwerk stoff HPL/TRESPA
Grün Gips- und zementge bundene Span- und Fa serplatten Blau Aluminium, Kunststoff "$3:-
6.5 Sägeblatt wechseln
WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar fes Einsatzwerkzeug ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden. ► Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. Sägeblatt entnehmen ► Schwenken Sie die Maschine vor dem Säge blattwechsel auf 0°-Stellung und stellen Sie die maximale Schnitttiefe ein. ► Legen Sie den Hebel [4-2] bis zum An schlag um. ► Schieben Sie die Einschaltsperre [4-1] nach oben und drücken Sie das Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten. ► Öffnen Sie die Schraube [4-4] mit dem In nensechskantschlüssel [4-3]. ► Entnehmen Sie das Sägeblatt . Sägeblatt einsetzen WARNUNG! Schrauben und Flansch auf Ver schmutzung prüfen und nur saubere und unbe schädigte Teile verwenden! ► Neues Sägeblatt einsetzen. WARNUNG! Die Drehrichtung von Säge blatt [4-9] und Säge [4-7] müssen überein stimmen! Bei Nichtbeachtung können schwerwiegende Verletzungen die Folge sein. ► Äußeren Flansch [4-10] so einsetzen, dass die Mitnahmezapfen in die Aussparung des inneren Flansches eingreift. ► Schraube [4-4] fest anziehen. ► Hebel [4-2] zurücklegen.
6.6 Spaltkeil einstellen
► Hebel [4-2] bis zum Anschlag umlegen, ► Einschaltsperre [4-1] nach oben schieben und Sägeaggregat bis zum Einrasten nach unten drücken, ► Schraube [4-6] mit Innensechskantschlüs sel [4-3] öffnen, ► Spaltkeil entsprechend Abbildung [4] ein stellen, ► Schraube [4-6] fest anziehen, ► Hebel [4-2] zurücklegen.
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. Festool Absaugmobil An den Absaugstutzen [6-1] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurch messer von 27/32 mm oder 36 mm (36 mm we gen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) angeschlossen werden. Das Anschlussstück eines Saugschlauchs Ø 27 wird in das Winkelstück gesteckt. Das An schlussstück eines Saugschlauchs Ø 36 wird auf das Winkelstück gesteckt. VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektri schen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
6.8 Splitterschutz montieren
Der Splitterschutz (Zubehör) verbessert deut lich bei 0°-Schnitten die Qualität der Schnitt kante des abgesägten Werkstückteils auf der oben liegenden Seite. ► Splitterschutz [5-1] auf die Schutzhaube aufstecken, ► Maschine auf das Werkstück bzw. Füh rungsschiene aufsetzen, ► Splitterschutz nach unten drücken, bis er auf dem Werkstück aufliegt, und mit dem Drehknopf [5-2] festschrauben, ► Splitterschutz einsägen (Maschine auf ma ximale Schnitttiefe und Drehzahlstufe 6). Deutsch 137 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug Beachten Sie beim Arbeiten alle ein gangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln: Vor Beginn – Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die Antriebseinheit mit dem Sägeblatt ein wandfrei und vollständig in die Ausgangs stellung nach oben in das Schutzgehäuse zurück schwenkt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die obere Endposition nicht si cher gestellt ist. Klemmen oder fixieren Sie die schwenkbare Antriebseinheit niemals auf eine bestimmte Schnitttiefe fest. Da durch wäre das Sägeblatt ungeschützt. – Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz die Funktion der Eintauchvorrichtung und ver wenden Sie die Maschine nur, wenn diese ordnungsgemäß funktioniert. – Festen Sitz des Sägeblatts überprüfen. – Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, dass der Drehknopf [3-4, 3-6] fest angezo gen ist. – Stellen Sie sicher, dass sich der Absaug schlauch und die Netzanschlussleitung über den gesamten Sägeschnitt nicht ver haken, weder am Werkstück noch durch die Werkstückauflage oder Gefahrenstellen auf dem Boden. – Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewe gen kann. – Das Werkstück spannungsfrei und eben auflegen. Beim Arbeiten – Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Ar beiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-1, 1-6]. Dies ist die Voraus setzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich. Bitte tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein. – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Schieben Sie die Säge stets nach vor ne [1-2], niemals rückwärts zu sich heran ziehen. – Vermeiden Sie durch eine angepasste Vor schubgeschwindigkeit eine Überhitzung der Schneiden des Sägeblattes, und beim Schneiden von Kunststoffen ein Schmelzen des Kunststoffes. Je härter der zu sägende Werkstoff, desto kleiner sollte die Vor schubgeschwindigkeit sein. – Arbeiten Sie nicht mit der Maschine, wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu über höhten Drehzahlen führen kann. Eine feh lerhafte Elektronik erkennen Sie am feh lenden Sanftanlauf, wenn keine Drehzahl regelung möglich ist und bei Rauchent wicklung oder Verbrennungsgeruch aus der Maschine.
7.1 Sägen nach Anriss
Der Schnittanzeiger [6-3] zeigt bei 0°- und 45°- Schnitten (ohne Führungsschiene) den Schnitt verlauf an.
7.2 Abschnitte sägen
Die Maschine mit dem vorderen Teil des Sägeti sches auf das Werkstück aufsetzen, Maschine einschalten, auf die eingestellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschie ben.
7.3 Ausschnitte sägen (Tauchschnitte)
Um Rückschläge zu vermeiden sind bei Tauchschnitten folgende Hinweise unbe dingt zu beachten: – Die Maschine ist stets mit der hinteren Kante des Sägetisches gegen einen festen Anschlag zu legen. Beim Arbeiten mit der Führungsschiene ist die Maschine an den Rückschlagstopp [7-1] anzulegen, der auf der Führungsschiene festgeklemmt wird (siehe Bild [7]; bei Nichtgebrauch kann der Rückschlagstopp an der Führungsplat te [7-2] der Maschine aufbewahrt werden). – Die Maschine ist stets mit beiden Händen sicher zu halten und nur langsam einzutau chen. Vorgehensweise Die Maschine auf das Werkstück aufsetzen und an einen Anschlag (Rückschlagstopp) anlegen, Maschine einschalten, langsam auf die einge stellte Schnitttiefe niederdrücken und in Schnittrichtung vorschieben. Die Markierungen [6-2] zeigen bei maximaler Schnitttiefe und Verwendung der Führungs schiene den vordersten und hintersten Schnitt punkt des Sägeblattes (Ø 210 mm) an. Deutsch 148 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienst werkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
Folgende Hinweise beachten: ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile, z.B. ein defekter Hebel zum Werkzeug wechsel [1-8], müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angege ben ist. ► Überprüfen Sie Zustand und einwandfreie Funktion der Rückholfeder, welche die ge samte Antriebseinheit in die obere ge schützte Endlagenposition drückt. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. ► Um Splitter und Späne aus dem Elektro werkzeug zu entfernen, saugen Sie alle Öff nungen ab. Öffnen Sie niemals den Schutz deckel [4-7]. ► Bei Arbeit mit Gips- und zementgebunde nen Faserplatten das Gerät besonders gründlich reinigen. Reinigen Sie die Lüf tungsöffnungen des Elektrowerkzeugs und des Ein-/Ausschalters mit trockener und ölfreier Druckluft. Andernfalls kann sich gipshaltiger Staub im Gehäuse des Elektro werkzeugs und am Ein-/Ausschalter abset zen und in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit aushärten. Das kann zu Beeinträchtigungen am Schaltmechanismus führen 9 Zubehör Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
9.1 Parallelanschlag, Tischverbreiterung
Für Abschnittbreiten bis 180 mm kann ein Pa rallelanschlag eingesetzt werden. Der Parallel anschlag lässt sich auch als Tischverbreiterung einsetzen.
Die Führungsschiene ermöglicht präzise, sau bere Schnitte und schützt gleichzeitig die Werk stückoberfläche vor Beschädigungen. In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lassen sich mit dem Führungssystem exakte Winkelschnitte, Gehrungsschnitte und Einpass arbeiten erledigen. Die Befestigungsmöglich keit mittels Zwingen [6-4] sorgt für einen fes ten Halt und sicheres Arbeiten. ► Führungsspiel des Sägetisches auf der Füh rungsschiene mit den beiden Stellba cken [1-3] einstellen. Sägen Sie vor dem ersten Einsatz der Füh rungsschiene den Splitterschutz [1-4] ein: ► Stellen Sie die Drehzahl der Maschine auf Stufe 6. ► Setzen Sie die Maschine mit der gesamten Führungsplatte am hinteren Ende der Füh rungsschiene auf. ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Drücken Sie die Maschine langsam bis zur max. eingestellten Schnitttiefe nach unten und sägen Sie den Splitterschutz ohne ab zusetzen auf der ganzen Länge zu. Die Kante des Splitterschutzes entspricht nun exakt der Schnittkante. Legen Sie die Führungsschiene zum Ein sägen des Splitterschutzes auf ein Opfer holz auf.
9.3 Multifunktionstisch
Der Multifunktionstisch MFT/3 ermöglicht ein einfaches Aufspannen der Werkstücke, und in Verbindung mit dem Führungssystem ein si cheres und genaues Bearbeiten großer und kleiner Werkstücke. Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist ein wirtschaftliches und ergonomisch günstiges Arbeiten möglich.
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