Skyride 243 Alu - Fahrrad Puky - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Skyride 243 Alu Puky
Kinder-Straßenfahrrad

User Manual

Gebruiksaanwijzing

Mode d'emploi

Bitte vor Inbetriebnahme des Fahrrades sorgfältig lesen und unbedingt zur weiteren Nutzung aufbewahren!
Keine Beschränkung auf Erstkäufer/ not limited to first-time buyers
*auf Rahmen, Lenker und Gabel/on frames, handlebars and forks
Die Fahrradkomponenten:

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Sattel Gepäckträger Rücklicht Rückstrahler Bremsgriff rechts (Hinterrad) Lenker Glocke Bromsgriff links (Vorderrad) Bowdenzüge Scheinwerfer mit Reflektor Schutzblech Felgenbremse Nabendynamo Tretkurbel Kettenschutz Ständer Pedale mit Reflektoren Felge Ventil Reflektorstreifen, opt. Speichenstrahler Hinterradnabe, opt. mit Rücktrittbremse(Modellbedingte Ausstattungsabweichungen vorbehalten!)
Einleitung
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses PUKY-Straßenfahrrades. Sie haben hiermit ein Qualitätsprodukt erworben. Diese Bedienungsanleitung enthält Informationen zum sicheren Betrieb und zur Pflege des neuen Fahrrades.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, oder nutzen Sie unseren Internet-Kontakt: www.puky.de.
Die erste Fahrt
Der erste Kontakt Ihres Kindes mit dem öffentlichen Verkehrsraum stellt hohe Anforderungen an Ihr Kind und an Ihre Aufsichtspflicht. Wir empfehlen, Kinder nicht zu überfordern. Sollte der Gleichgewichtssinn nicht durch das frühzeitige Training mit dem Roller, Laufrad oder Spielrad in Fleisch und Blut übergegangen sein, so raten wir Ihnen unbedingt, die nachfolgenden Sicherheitshinweise zu beachten. Üben Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zuerst das Fahrradfahren im geeigneten Schonraum, bevor Sie es selbstständig im öffentlichen Verkehrsraum fahren lassen.
Vermeidung von Gefahren
Erst wenn Ihr Kind das Radfahren sicher beherrscht, sollte es am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Um sich auf öffentlichen Straßen richtig zu verhalten, ist es für Ihr Kind notwendig, die wichtigsten Grundregeln des Straßenverkehrs zu kennen. Überfordern Sie Ihr Kind nicht. Andere Verkehrsteilnehmer, besonders Autos, verunsichern den noch unerfahrenen neuen Verkehrsteilnehmer.
Fahrtechnik
Erklären Sie Ihrem Kind vor dem ersten Fahrtantritt die Bedienung des Fahrrades. Es sollte sich erst mit den unterschiedlichen Komponenten des Fahrrades in Ruhe vertraut machen. Dies gilt in besonderer Weise für die Wirkung der Bremsen. Üben Sie mit dem Kind das Bremsen im Schonraum (z.B. auf einer Spielstraße). Zu starkes Bremsen mit der Vorderradbremse kann zum Blockieren des Vorderrades – und damit zum Sturz führen. Vorsicht bei Nässe oder Schotter! Wenn Fahrradwege vorhanden sind, sollten sie auch genutzt werden, hier sollten Erwachsene Vorbild sein.
Rechtliche Hinweise:
Ihr neues Kinderstraßenfahrrad erfüllt alle Voraussetzungen der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und darf daher im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden. Voraussetzung ist hier allerdings, dass Ihr Kind das 8. Lebensjahr vollendet hat, sonst muss es den Bürgersteig nutzen, welches grundsätzlich bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres gestattet ist.
Verwendung des Fahrrades
Die für dieses Fahrrad zulässige Gesamtbelastung (Fahrer inkl. Fahrrad und ggf. Gepäck) beträgt 20" max. 60 kg; 24" max. 100 kg. Die zulässige Belastung des Gepäckträgers ist abhängig von dessen Ausführung (s. Gepäckträger-Eindruck). Bei Modellen, die ohne Gepäckträger ausgeliefert werden, kann ein geeigneter Gepäckträger nachgerüstet werden. Wir empfehlen aus Gründen der Fahrsicherheit, den Gepäckträger nicht als Lastenträger zu benutzen.
Das Fahrrad darf nur auf befestigten Wegen und Straßen ohne Hindernisse gefahren werden. Das Fahrrad ist nicht geeignet für Sprünge, Tricks und Geländeeinsatz.
Das Fahrrad ist nicht geeignet für die Montage von Kindersitzen, Trailern oder Nachläufern. Achten Sie auf mögliche Fangstellen während des Gebrauchs und der Instandhaltung.
Fahrradhelm und Bekleidung
Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Kind frühzeitig gesehen wird. Dazu sollte das Kind helle, auffällige Kleidung tragen (möglichst mit reflektierenden Materialien). PUKY empfiehlt das Tragen eines gut sitzenden Fahrradhelms nach DIN EN 1078, mit CE-Kennzeichnung (siehe PUKY Zubehör).
Auspacken und Lieferumfang
Benutzen Sie zum Öffnen der Verpackung und zum Entfernen von Schutzmaterial keine scharfen Gegenstände. Sie könnten versehentlich die Lackierung oder Teile des Fahrrades beschädigen.
Halten Sie jegliches Verpackungsmaterial von Kindern fern.
■ Entnehmen Sie alle Teile aus der Verpackung.
■ Entfernen Sie das Schutzmaterial.
Prüfen Sie die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Lieferung. Falls etwas fehlen sollte, wenden Sie sich bitte vor Beginn weiterer Arbeiten an Ihren Fachhändler.
Montage und Inbetriebnahme
Die Fahrbereitschaft des Fahrrades ist unter Berücksichtigung der Körpergröße des Kindes herzustellen. Der Sattel ist so einzustellen, dass mindestens die Fußspitze, besser noch der ganze Fußballen den Boden erreicht, um im Stand die Gleichgewichtslage zu erreichen. Hierbei ist die Markierung der Mindesteinstecktiefe auf der Sattelstütze im Sitzrohr dringend zu beachten. Mehr dazu unten.
Bei der Montage der Pedale das Links- bzw. Rechtsgewinde berücksichtigen (Kennzeichnung durch R oder L in Gewindenähe auf der Pedalachse).
Führen Sie nach der Montage eine Überprüfung des Fahrzeugs gemäß der Sicherheits-Checkliste durch!
Für die Montage benötigen Sie folgendes Werkzeug:
Inbusschlüssel 4 mm, 5 mm und 6 mm
■ Maulschlüssel 15 mm
■ Kreuzschlitzschraubendreher
Einstellung der Sitzposition
Einstellung der Sitzhöhe:
Bild 1: Nach Lösen der Sattelklemme mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm kann der Sattel herausgezogen werden. Bitte stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass mindestens die Fußspitze, besser noch der ganze Fußballen den Boden erreicht, um im Stand die Gleichgewichtslage zu erreichen.
Die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze ist durch eine Markierung gekennzeichnet. Die Sattelstütze darf nicht über diese Markierung hinaus aus dem Sitzrohr gezogen werden.
Anschließend die Sattelklemmung wieder festdrehen (Drehmoment 5-8 Nm).
Bitte beachten Sie folgende Grundsätze:
Mindesthöhe des Sattels wie folgt:
20" Crusader / Skyride: 59 cm
24" Crusader: 67 cm
24" Skyride: 65 cm
Maximale Höhe des Sattels:
20" Crusader: 68 cm Skyride: 71 cm
24" Crusader: 82 cm
24" Skyride: 81 cm
Einstellung der Lenkerhöhe bei Modellen mit Schaftvorbau:
Bild 2: Bitte stellen Sie die Sitzposition so ein, dass das Kind aufrecht sitzt und so eine gute Übersicht gewährleistet ist. Der Lenker sowie Handbremshebel und Glocke müssen für das Kind leicht erreichbar sein.
Die Mindesteinstecktiefe des Vorbaus ist durch eine Markierung auf dem Vorbauschaft gekennzeichnet. Der Vorbau darf nicht über diese Markierung hinaus aus dem Gabelschaft gezogen werden!
Anzugsmoment für die Klemmung des Vorbaus im Gabelschaftrohr: 15 Nm.
Anzugsmoment für die Klemmung des Lenkers im Vorbau: 10 Nm.
Einstellung der Lenkerhöhe bei Modellen mit Ahead-Vorbau:
Der Lenker ist werksseitig auf der höchsten Position, d.h. alle Spacer befinden sich unter dem Vorbau. Bei Bedarf kann die Lenkerhöhe durch Demontage des Vorbaus und Umbau der Spacer gesenkt werden.
Bild 3: Lösen und entnehmen Sie zuerst die Ahead-Kappe (1). Danach lösen Sie die beiden Gabelschaftklemmschrauben (2). Nun kann der Vorbau vom Gabelschaft abgezogen werden (3). Stellen Sie die Lenkerhöhe nun nach Bedarf ein. Mögliche Positionen sind:
■ alle Spacer unter dem Vorbau (höchste Lenkerposition, werksseitig eingestellt)
■ Spacer über dem Vorbau und darunter (mittlere Lenkerposition)
■ alle Spacer über dem Vorbau (tiefste Lenkerposition)
Es dürfen keine Spacer entnommen werden!
Bild 4: Nach Umbau der Spacer montieren Sie die Aheadkappe wieder, richten den Lenker in Fahrtrichtung gerade aus und stellen das Spiel des Steuerlagers korrekt ein. Benutzen Sie dazu die Einstellschraube in der Ahead-Kappe (1). Korrekte Einstellung: der Lenker muß sich noch leicht drehen lassen, ohne daß das Steuerlager Spiel aufweist.
Ziehen Sie jetzt die Gabelschaftklemmschrauben des Vorbaus wieder mit dem korrekten Drehmoment an (2).
Anzugsmoment für die Klemmung des Vor- baus am Gabelschaftrohr: 5-6 Nm. Versichern Sie sich, daß der Vorbau verdrehfest auf dem Gabelschaft sitzt.
Einstellung der Bremse:
Das Fahrrad besitzt zwei Felgenbremsen. Der linke Bremsgriff bedient die Bremse am Vorderrad, der rechte Bremshebel bedient die Bremse am Hinterrad. Je nach Modell verfügt das Fahrrad zusätzlich noch über eine Rücktrittbremse für das Hinterrad.
Bild 5: Durch Drehen der Einstellschraube justieren Sie nun die Bremsarme mittig aus (1).
Der Abstand Bremsbelag <-> Felge soll rechts + links identisch sein und der Kontakt Bremsbelag/Felge soll beim Bremsen auf beiden Seiten gleichzeitig auftreten.
Sie benötigen einen Kreuzschlitz-Schraubendreher. Durch Eindrehen der Schraube bewegen Sie den jeweiligen Bremsarm von der Felge weg, durch Ausdrehen der Schraube auf die Felge zu.
Wichtig ist, dass die Bremshebel dabei mehrmals betätigt werden, damit sich die Spannung der Bremsarme auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt und die Einstellung wirksam wird.
Bild 6: Die Griffweite (Abstand Bremshebel - Lenker) kann mittels einer Inbusschraube am Bremsgriff individuell eingestellt werden. Bitte achten Sie darauf, daß die Bremswirkung einsetzen muß, bevor der Bremshebel den Lenker berührt!
Bild 7: Die Zugspannung kann mittels der Rändelschraube am Bremsgriffe eingestellt werden
Die Bremse ist korrekt eingestellt, wenn der Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt ist
Austausch der Bremsbeläge
Bild 8: Lösen Sie die Befestigungsmutter des Bremsbelags mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm (1) und tauschen Sie die Bremsbeläge aus.
Die Bremsbeläge sollten in einem Abstand von ca. 1 mm unter der Felgenoberkante stehen (2)
Falls die Einstellung nicht korrekt sein sollte, lösen Sie die Befestigungsmutter des Bremsbelags mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm (1) und justieren diese wie oben beschrieben. Ziehen sie dazu am Bremshebel und schrauben die Befestigungsmutter wieder fest (5-8 Nm).
Die Zugspannung so einzustellen, dass der Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt ist. Sollte eine Nachjustierung erforderlich sein, können Sie dies durch Lösen der Zugklemmschraube (3) und Nachjustieren der Zugspannung (Zugklemmschraube danach wieder mit 6-8 Nm festziehen!) oder durch den auf Bild 7 beschriebenen Schritt tun.
Einstellung der Kettenspannung (Modelle mit Nabenschaltung)
Die Kette sollte ein vertikales Spiel ca. 1,5 cm aufweisen. Die Einstellung der Kettenspannung wird wie folgt vorgenommen:
Bild 9: Lösen Sie die beiden Radmuttern des Hinterrades. Die Kettenspannung kann nun durch Verschieben des Hinterrades im Ausfallende justiert werden. Danach ziehen Sie die Radmuttern wieder fest (Drehmoment 20 Nm)
Bei Modellen mit Kettenschaltung wird die Kettenspannung über das Schaltwerk reguliert. Hier ist darauf zu achten, daß bei einem Austausch der Kette die Kettenlänge korrekt gewählt wird.
Einstellung der Schaltung (Modelle mit 3-Gang Nabenschaltung)
Einbau Schaltstift
Bild 10: Entnehmen Sie den Schaltstift aus dem Polybeutel und stecken diesen bis zum Anschlag mit der schwarzen Feder zuerst in die rechte Seite (in Fahrtrichtung) der Hinterachse
Bild 11: Anschließend können Sie die Schaltbox auf die Hinterachse aufsetzen und diese mit einem 5 mm Inbusschlüssel festziehen (3-5 Nm).
Weitere Einstellungen an der Schaltbox sind nicht notwendig.
Einstellung der Kettenschaltung (Modelle mit Kettenschaltung)
- Einstellung der Begrenzung für den schwersten Gang
Drehen Sie die obere Einstellschraube soweit, dass die Leitrolle sich von hinten gesehen parallel zur Konturlinie des kleinsten Ritzels befindet.

(A) Konturlinie des kleinsten Ritzels
(B) Leitrolle
(C) obere Einstellschraube
- Einstellung der Begrenzung für den leichtesten Gang
Drehen Sie die untere Einstellschraube so weit, dass die Leitrolle sich in eine Position entlang des größten Ritzels bewegt.

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(A) (B) (A) (C) ★1 B A A B(A) Größtes Ritzel
(B) Leitrolle
(C) untere Einstellschraube
- Einstellung der Zugspannung
Nehmen Sie eine Feineinstellung der Gangpositionen durch Drehen der Zugeinstellschraube

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(A) (A) Ei für die(A) Einstellschraube für die Zugspannung
vor. Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird das Schalten auf das nächstgrößere Ritzel erleichtert, durch Drehen im Uhrzeigersinn das Schalten auf das nächstkleinere.
Die Einstellung der Kettenschaltung sollten Sie nur selbst vornehmen, wenn Sie den Vorgang sicher beherrschen.
Im Zweifel sollten Sie dies von einem Fachhändler durchführen lassen.
Wartung und Pflege
Die erste Überprüfung des Fahrrades sollte aus Sicherheitsgründen schon nach einer Einfahrzeit von einigen Stunden erfolgen.
Alle Wartungsarbeiten setzen Fachkenntnisse voraus. Bitte ziehen Sie Ihren Fachhändler hinzu, falls Sie nicht sicher sind ob Sie sie selbst durchführen können.
Sauberkeit und Korrosionsschutz
Alle Lack- und Metalloberflächen können mit handelsüblichen Autopflegemitteln gereinigt und geschützt werden. Verwenden Sie nur umweltfreundliche, keinesfalls aggressive Reinigungsmittel. Die Kette regelmäßig ölen (Ketten- o. Universalöle), ggf. reinigen.
Die Seitenflanken der Felgen (Bremsflächen) müssen fettfrei sein!
Das Fahrzeug ist vor Streusalz zu schützen und eine längere Lagerung in feuchten Räumen (z.B. Garage) ist zu vermeiden. Sollten Sie das Fahrrad dennoch in einer feuchten Umgebung lagern, schützen Sie bitte die Oberflächen von unlackierten Metallteilen (Schrauben, Muttern etc.) mit einer geeigneten Oberflächenversiegelung (z.B. Sprühwachs). Naben und Kugellager sollten von einem Fachmann von Zeit zu Zeit auf Einstellung und Schmierung geprüft werden. Zur Reinigung keinen Hochdruckreiniger / Dampfstrahler) nutzen.
Beleuchtung
Die Beleuchtung basiert auf LED-Technologie, welche sich durch geringe Leistungsaufnahme und lange Lebensdauer auszeichnet.
Zur Kontrolle der Beleuchtungsanlage mit angehobenen Rad am Vorderrad drehen.
Bremsen
Beachten Sie die verminderte Bremswirkung der Vorderradbremse bei Nässe.
Plötzliches, starkes Bremsen mit der Felgenbremse sollte vermieden werden (besonders V-Brakes besitzen eine sehr hohe Bremsleistung), da sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs dadurch plötzlich verändert und zum Sturz führen kann.
Bei langen Gefällstrecken sind Dauerbremsungen mit der Rücktrittbremse zu vermeiden (es kommt dabei zu einer starken Erwärmung der Rücktrittbremsnabe).
Lässt sich der Handbremshebel um mehr als die Hälfte seines Weges an den Lenker heranziehen, muss die Bremse nachgestellt werden.
Die Bremsflächen müssen sauber u. fettfrei sein und die Bremsbeläge müssen parallel zu einander stehen.
Die Bremsbeläge sollten in einem Abstand von 1 mm unter der Felgenoberkante anliegen und leicht schräg zur Felge montiert werden.
Abgefahrene Beläge sind sofort auszutauschen! Achten Sie beim Austausch darauf, dass Sie die Original-Beläge verwenden, oder dass sie zumindest zum Material der Felge passen (z.B. durch die Kennz.: „Alloy / Alu“ bei Alu-Felgen).
Vorsicht vor Felgenverschleiß
Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Felgen und achten Sie besonders auf die umlaufende Verschleiß-Nut. Wenden Sie sich rechtzeitig (wenn die Nut nur noch wenig zu sehen ist) an Ihre Fachwerkstatt. Bruch- und Unfallgefahr!
Überprüfen Sie die Kettenspannung und stellen Sie sie (ggfs. durch Lösen des Hinterrads, Ausrichten und wieder fest anziehen) nach.
Achten Sie auf den richtigen Luftdruck (der einzuhaltende Luftdruck steht auf den Seitenflächen der Bereifung).
Beschädigte oder verformte Bauteile nicht richten, sondern unbedingt austauschen.
Originalersatzteile beziehen Sie über Ihren PUKY-Fachhändler.
Verschleißteile: Bereifung (inkl. Schläuche), Felgen, Bremszug, Bremsbeläge, Kette, Kettenblätter, Griffbezüge.
Das Fahrrad ist, wie alle mechanischen Bauteile, Verschleiß und hoher Beanspruchung ausgesetzt. Unterschiedliche Werkstoffe und Bauteile können auf Verschleiß oder Abnutzung aufgrund von Beanspruchung unterschiedlich reagieren. Falls die geplante Verwendungsdauer eines Bauteils überschritten ist, kann dieses plötzlich versagen und dabei dem Fahrer womöglich Schaden zufügen. Jegliche Art von Rissen, Riefen oder Farbänderungen in hochbeanspruchten Bereichen zeigt den Ablauf der Verwendungsdauer des Bauteils an; das Bauteil sollte dann ausgetauscht werden.
Praxistipp:
Bauteile, die einem relativ hohen Verschleiß unterliegen, sind insbesondere: Bereifung (inkl. Schläuche), Felgen in Verbindung mit Felgenbremsen, Bremsbeläge, Bremszüge, Schaltzüge, Kette, Kettenblätter, Lager, Griffbezüge, Leuchtmittel der Lichtanlage.
Nachträgliche Anbauten und Veränderungen an dem Fahrrad (insbesondere an Bremseinrichtungen) verändern die Fahreigenschaften und können zu einer Gefährdung führen. Bitte achten Sie beim Austausch von Bauteilen, die die StVZO betreffen, darauf, daß die StVZO-Konformität durch den Austausch nicht beeinträchtigt wird.
Sachmängelhaftung
Es gilt die gesetzliche Sachmängelhaftung. Schäden, die durch unsachgemäße Beanspruchung, Gewalteinwirkung, ungenügende Wartung oder durch normale Abnutzung entstehen, sind von der Sachmängelhaftung ausgeschlossen.
Nach StVZO sind diese wichtigen Funktionen vor jeder Fahrt zu überprüfen!
Sattel
Sattel verdrehfest (12 Nm)*
Sattelstütze verdrehfest (5-8 Nm)*
Markierung Mindesteinstecktiefe beachtet □
Fußballen erreichen den Boden
Lenker/Vorbau (Modelle mit Schaftvorbau)
Lenkerschaftrohr verdrehfest (15 Nm)*
Markierung Mindesteinstecktiefe beachtet
Lenker im Vorbau verdrehfest (10 Nm)*
Griffe verdrehfest, aufrechte Sitzposition ☐
Lenker/Vorbau (Modelle mit Ahead-Vorbau)
Vorbau auf dem Gabelschaft verdrehfest (5-6 Nm)*
Lenker im Vorbau verdrehfest (5-6 Nm)*
Griffe verdrehfest, aufrechte Sitzposition ☐
Handbremse
Bremshebel verdrehfest (5 Nm) ^* , gut zugänglich
Funktion einwandfrei
Bremsbelag sauber, fettfrei, richtig anliegend ☐
Rücktr.-Bremse
Funktion geprüft
Kette
Kettenspannung in Ordnung (ca. Spiel 1,5 cm)
ausreichende Schmierung □
Kettenschutz vollständig
Bereifung
ausreichendes Profil / Luftdruck (einzuh. Luftdruck steht auf der Bereifung)
Laufräder
Achsmuttern fest angezogen (VR 15 Nm, HR 20 Nm)*
schlagfrei
Speichen gleichmäßig angezogen ☐
Pedale
fest und richtig montiert (L/R- beachten)
leicht drehbar
Klingel
helltönend, gut erreichbar
Scheinwerfer
fest und richtig eingestellt / Funktion in Ordnung
Lichtmaschine
Montage: Laufrichtung, Leichtgängig, Spielfrei / leicht beweglich
guter Massekontakt, Anschluss blank und fest
Rücklicht
fest und richtig eingestellt / Funktion in Ordnung
(*Anzugsmomente der Schrauben in Newtonmeter)
Introduction
Bitte Ihr Typenschild umseitig ausfüllen! Das PUKY-Typenschild ist, wie auf den folgenden Zeichnungen beschrieben, an den Fahrzeugen angebracht und für Ersatzteilbestellungen bei Ihrem Fachhändler zu notieren.
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Puky GmbH & Co. KG Fortunastr. 11 D-42489 Wilfrath R 03L rot S.Nr.: E 5357.07 P.Nr. 01.0115.1234Muster/Specimen/Model/Modèle/Model/Esempio/Wzór/Model/Muestra/Образец

Ihr Fachhändler/Your dealer/Uw dealer/
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