Puky Youke 12 - Fahrrad

Youke 12 - Fahrrad Puky - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Puky Youke 12 - page 3
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Produkttyp Kinderfahrrad
Marke Puky
Modell Youke 12
Kategorie Fahrrad
Radgröße 12 Zoll
Minimale Sattelhöhe 45 cm
Minimale Einschubtiefe der Sattelstütze 65 mm
Zulässiges Gesamtgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck) 60 kg
Bremsen Vorderbremse Cantilever oder V-Brake, Hinterbremse Rücktrittbremse oder V-Brake je nach Modell
Anzahl Gänge 1 oder 3 Gänge je nach Modell
Stützräder Abnehmbar, Montage an der Hinterachse
Klingel Inklusive
Pedale Rechtsgewinde (R) und Linksgewinde (L)
Kette Spannung mit vertikalem Spiel von ca. 1,5 cm
Reifen Luftdruck laut Angabe auf der Reifenflanke
Wartung Kette schmieren, Bremsen und Reifendruck prüfen, Reinigung ohne Hochdruckreiniger
Sicherheit Tragen eines Helms empfohlen, nicht auf öffentlichen Straßen verwenden, keine Sprünge oder Stunts
Verschleißteile Reifen, Schläuche, Felgen, Bremszug, Bremsbeläge, Kette, Kettenblätter, Griffe
Garantie Gesetzliche Gewährleistung für versteckte Mängel
Sprachen der Anleitung Französisch, Tschechisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch
Seiten 100 Seiten

Häufig gestellte Fragen - Youke 12 Puky

Wie hoch ist das maximale Gewicht, das das Fahrrad Youke 12 tragen kann?
Das zulässige Gesamtgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck) beträgt 60 kg.
Ab welchem Alter ist dieses Fahrrad geeignet?
Das Youke 12 ist für Kinder ab ca. 3-4 Jahren geeignet, abhängig von der minimalen Sattelhöhe von 45 cm.
Wie stelle ich die Sattelhöhe ein?
Lösen Sie die Sattelklemme mit einem 5-mm-Inbusschlüssel, stellen Sie die Höhe so ein, dass das Kind mindestens mit den Zehen den Boden berührt, und ziehen Sie sie mit einem Drehmoment von 5-8 Nm fest. Beachten Sie die Markierung für die minimale Einschubtiefe von 65 mm.
Kann ich dieses Fahrrad auf öffentlichen Straßen verwenden?
Nein, das Fahrrad ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Es sollte in einem geeigneten Bereich außerhalb öffentlicher Straßen verwendet werden.
Wie pflege ich die Kette?
Ölen Sie die Kette regelmäßig mit einem speziellen oder universellen Kettenöl. Die Spannung muss überprüft werden: Ein vertikales Spiel von ca. 1,5 cm ist korrekt.
Sind die Stützräder obligatorisch?
Sie werden mitgeliefert, sollten aber nur während der kurzen Lernphase verwendet werden. Sobald das Kind sich sicher fühlt, entfernen Sie sie, da sie unkontrollierte Kräfte auf den Rahmen ausüben können.
Wie stelle ich die Bremsen ein?
Bei Cantilever- oder V-Bremsen zentrieren Sie die Bremsarme durch Drehen der Einstellschraube. Der Abstand zwischen Bremsbelag und Felge sollte 1,5 mm betragen. Stellen Sie sicher, dass der Kontakt auf beiden Seiten gleichzeitig erfolgt.
Welche Art von Pedalen verwenden?
Die Pedale haben ein spezifisches Gewinde: Das rechte Pedal (R) hat Rechtsgewinde, das linke (L) Linksgewinde. Ziehen Sie sie mit einem 15-mm-Schlüssel an, indem Sie in Richtung Vorderrad drehen, Drehmoment 20 Nm.
Was tun, wenn die Kette springt?
Überprüfen Sie die Kettenspannung: Lösen Sie die Muttern des Hinterrads, verschieben Sie das Rad, um das Spiel auf 1,5 cm einzustellen, und ziehen Sie die Muttern mit 10 Nm fest.
Wo finde ich Ersatzteile?
Die Verschleißteile (Reifen, Bremsen, Kette, usw.) sind bei Ihrem PUKY-Händler erhältlich. Verwenden Sie Original- oder passende Teile.

Benutzerfragen zu Youke 12 Puky

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BEDIENUNGSANLEITUNG Youke 12 Puky

Bitte vor Inbetriebnahme des Kinderfahrrads sorgfältig lesen und unbedingt zur weiteren Nutzung aufbewahren.

DE Bedienungsanleitung....3

GB User Manual....11

Keine Beschränkung auf Erstkäufer/not limited to first-time buyers

* auf Rahmen, Lenker und Gabel/on frames, handlebars and forks

1. Einleitung

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses PUKY Kinderfahrrades. Sie haben hiermit ein Qualitätsprodukt erworben, das sicherlich große Freude bereiten wird. Diese Bedienungsanleitung enthält Informationen zur Montage, zum sicheren Betrieb und zur Pflege dieses neuen Fahrrades. Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, oder nutzen Sie unseren Internet-Kontakt: www.puky.de.

2. Verantwortung der Eltern

Bei bestimmungsgemäßem Einsatz sind Gefährdungen während des Spielbetriebes weitgehend ausgeschlossen. Bedenken Sie jedoch, dass durch das natürliche Bewegungsbedürfnis und das Temperament von Kindern und Jugendlichen unvorhersehbare Situationen und Gefahren auftreten können, die eine Verantwortung seitens des Herstellers ausschließen. Unterweisen Sie deshalb Kinder und Jugendliche im richtigen Umgang mit dem Fahrrad, beaufsichtigen Sie sie und machen Sie sie auf mögliche Gefahren aufmerksam.

3. Benutzerhinweise

Das Kinderfahrrad ist nicht für den sportlichen Einsatz (z.B. Sprünge) geeignet. Das Fahrrad darf nur auf befestigten Wegen und Straßen ohne Hindernisse gefahren werden. Das Fahrrad ist nicht geeignet für Sprünge, Tricks und Geländeeinsatz.

Bei der Benutzung durch Kinder darf das Rad nicht in der Nähe von Treppen, Abhängen, abschüssigem Gelände, Schwimmbecken und anderen Gewässern gefahren werden. Treppen im Umfeld sind so zu sichern, dass die Kinder sie auf keinen Fall mit dem Rad hinauf- oder hinunterfahren können.

Das Kinderfahrrad bitte nur im geeigneten Bereich und außerhalb öffentlicher Verkehrsflächen gebrauchen. Es entspricht nicht der

StVZO und darf nicht im Straßenverkehr eingesetzt werden. Die jeweils geltenden nationalen gesetzlichen Anforderungen sind zu beachten.

Das für dieses Fahrrad zulässige Gesamtgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck) beträgt 60 kg.

Die zulässige Belastung des Gepäckträgers ist abhängig von dessen Ausführung (s. Gepäckträger-Eindruck/Prägung). Wir empfehlen jedoch bei Kinderfahrzeugen aus Gründen der Fahrsicherheit, den Gepäckträger nicht als Lastenträger zu benutzen. Es darf nur der serienmäßig verbaute Gepäckträger verwendet werden.

Es ist erforderlich, geeignete Kleidung und geschlossene Schuhe zu tragen. PUKY empfiehlt das Tragen eines Fahrrad-Helmes (s. PUKY-Zubehör).

Das Fahrrad ist nicht geeignet für die Montage eines Kindersitzes. Achten Sie auf mögliche Fangstellen während des Gebrauchs und der Instandhaltung.

Stützräder nur bei Bedarf als erste Lernhilfe (zur Erhaltung des Gleichgewichts) am Hinterbau fest und formschlüssig montieren. Die Nutzung der Stützräder ist nur im Rahmen einer kurzen Lernperiode zulässig, da bei zunehmender Fahrpraxis die Stützräder unkontrollierbare Kräfte auf den Rahmen einleiten.

Beachten Sie die verminderte Bremswirkung der Vorderradbremse bei Nässe.

Plötzliches, starkes Bremsen mit der Felgenbremse sollte vermieden werden, da sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs dadurch plötzlich verändert und zum Sturz führen kann.

Bei langen Gefällstrecken sind Dauerbremsungen mit der Rücktrittbremse zu vermeiden (starke Erwärmung der Rücktrittbremsnabe).

Die Ventilkappen sind fest anzuziehen und von Kindern fernzuhalten (Verschluckungsgefahr).

Kinderfahrrad

Nachträgliche Anbauten und Veränderungen am Fahrrad (insbesondere an Bremseinrichtungen) verändern die Fahreigenschaften und können zu einer Gefährdung führen.

4. Auspacken und Lieferumfang

Benutzen Sie zum Öffnen der Verpackung und zum Entfernen von Schutzmaterial keine scharfen Gegenstände. Sie könnten versehentlich die Lackierung oder Teile des Fahr rades beschädigen.

Halten Sie jegliches Verpackungsmaterial von Kindern fern.

  • Entnehmen Sie alle Teile aus der Verpackung.
  • Entfernen Sie das Schutzmaterial.
  • Prüfen Sie die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Lieferung. Falls etwas fehlen sollte, wenden Sie sich bitte vor Beginn weiterer Arbeiten an Ihren Fachhändler.

Die Lieferung besteht aus (Bild A):

  1. Fahrrad vormontiert
  2. Lenker vormontiert
  3. Pedale und Bedienungsanleitung im Polybeutel, bei 3-Gang Modellen: Zusätzlich Schaltstift

5. Montage und Inbetriebnahme

Die Fahrbereitschaft unter Berücksichtigung der Körpergröße des Kindes herstellen. Der Sattel ist so einzustellen, dass mindestens die Fußspitze, besser noch der ganze Fußballen den Boden erreicht, um im Stand die Gleichgewichtslage zu erreichen. Hierbei ist die Markierung der Mindesteinstecktiefe auf der Sattelstütze im Sitzrohr dringend zu beachten. Mehr dazu unten.

Der Lenker sowie Handbremshebel und Glocke müssen bei eingestellter Sattelposition für das Kind leicht erreichbar sein.

Dabei muß die Markierung der Mindesteinstecktiefe des Lenkerschafts beachtet werden. Nach Einstellung des Lenkers die Klemmschrauben fest anziehen. Kontrollieren Sie das Rad vor Inbetriebnahme mit der nachfolgenden Sicherheits-Checkliste.

Bei der Montage der Pedale das Links- bzw. Rechtsgewinde berücksichtigen (Kennzeichnung durch R oder L in Gewindenähe auf der Pedalachse).

Die Bilder zu den Montagehinweisen befinden sich auf den letzten Seiten dieser Anleitung.

Führen Sie nach der Montage eine Überprüfung des Fahrzeugs gemäß der Sicherheits-Checkliste durch!

Beachten Sie bei der Montage, dass einige Teile wie Pedalgewinde und der Klemmkonus gefettet sind.

Für die Montage benötigen Sie folgendes Werkzeug (Bild B):

  1. Inbusschlüssel 6mm (ZL-Modelle) bzw. Schraubenschlüssel mit SW 13 mm (Z-Modelle)
  2. Inbusschlüssel 5 mm (nur bei ZL 18-3 Modellen)
  3. Schraubenschlüssel mit SW 15 mm
  4. Kreuzschlitzschraubendreher
    Das Werkzeug ist nicht Teil des Lieferumfangs.

Die Montage muss sehr sorgfältig von einer erwachsenen Person ausgeführt werden, damit es später nicht zu Unfällen oder Verletzungen kommen kann. Nehmen Sie sich dazu ausreichend Zeit. An einigen Stellen ist es erforderlich, dass Schrauben mit einem bestimmten Drehmoment angezogen werden. Dieses Drehmoment ist in Newtonmeter angegeben (zum Beispiel 2 Nm). Wenn eine Schraube mit zu geringem Drehmoment angezogen wird, ist die Verbindung möglicherweise noch zu locker und nicht sicher. Wenn das

Drehmoment zu groß ist, können Schrauben und andere Teile beschädigt und zerstört werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder eine Werkstatt.

Entfernen Sie zunächst die Kunststoff-Schutzkappen auf den Hutmuttern der Vorder- und Hinterachse sowie vorne an den Cantileverbremsen. Entfernen Sie auch die Kunststoff-Folie zum Schutz der Kurbeln.

Entfernen Sie das Lenkerpolster am Lenker und lösen Sie mit wenigen Umdrehungen die darunterliegende Schraube am Vorbau mit Hilfe eines 6 mm Inbusschlüssels (ZL-Modelle) bzw. eines Schraubenschlüssels mit SW 13 mm (Z-Modell). Nun können Sie die Kunststoff-Abdeckung zum Schutz des Klemmkonus am unteren Ende des Vorbauschaftes entfernen.

Bild 1: Stecken Sie den Lenker in den Gabelschaft (1). Falls dies nur schwer möglich ist, lösen Sie die Schraube am Lenker noch weiter. Stellen Sie den Lenker auf die gewünschte Höhe ein, richten Sie ihn rechtwinklig zum Vorderrad aus und arretieren Sie ihn durch das Anziehen der Schraube am Vorbau (2) mit Hilfe eines 6 mm Inbusschlüssels (ZL-Modelle) bzw. eines Schraubenschlüssels mit SW 13 mm (Z-Modell) (15 Nm).

Beachten Sie dabei die Markierung der Mindesteinstecktiefe am Vorbauschaft. Befestigen Sie nun wieder das Lenkerpolster am Lenker.

Bild 2: Nehmen Sie das lose Ende des Bremszuges und stecken Sie die Endtonne in die vorgesehene Vertiefung am Bremsgriff (1). Ziehen Sie anschließend vorsichtig an der Außenhülle des Bremszuges um den Endanschlag an der Einstellschraube des Bremsgriffs einzurasten (2).

Achten Sie bei der Montage des Bremszuges darauf, dass die Rändelschraube des Bremszuges gerade im Gegenhalter des Frontstrahlers sitzt. Ansonsten kann die Bremse nicht korrekt montiert werden.

Einstellung der Lenkerhöhe bei Modellen mit Ahead-Vorbau:

Der Lenker ist werksseitig auf der höchsten Position, d.h. alle Spacer befinden sich unter dem Vorbau. Bei Bedarf kann die Lenkerhöhe durch Demontage des Vorbaus und Umbau der Spacer gesenkt werden.

Bild 3: Lösen und entnehmen Sie zuerst die Ahead-Kappe (1). Danach lösen Sie die beiden Gabelschaftklemmschrauben (2). Nun kann der Vorbau vom Gabelschaft abgezogen werden (3). Stellen Sie die Lenkerhöhe nun nach Bedarf ein. Mögliche Positionen sind:

  • alle Spacer unter dem Vorbau (höchste Lenkerposition, werksseitig eingestellt)
  • Spacer über dem Vorbau und darunter (mittlere Lenkerposition)
  • alle Spacer über dem Vorbau (tiefste Lenkerposition)

Es dürfen keine Spacer entnommen werden!

Bild 4: Nach Umbau der Spacer montieren Sie die Aheadkappe wieder, richten den Lenker in Fahrtrichtung gerade aus und stellen das Spiel des Steuerlagers korrekt ein. Benutzen Sie dazu die Einstellschraube in der Ahead-Kappe (1). Korrekte Einstellung: der Lenker muß sich noch leicht drehen lassen, ohne daß das Steuerlager Spiel aufweist. Ziehen Sie jetzt die Gabelschaftklemmschrauben des Vorbaus wieder mit dem korrekten Drehmoment an (2).

Anzugsmoment für die Klemmung des Vorbaus am Gabelschaftrohr: 5-6 Nm. Versichern Sie sich, daß der Vorbau verdrehfest auf dem Gabelschaft sitzt.

Kinderfahrrad

Einstellung der Bremse (Cantilever):

Bild 5: Drücken Sie am Vorderrad, die in Fahrtrichtung rechte Cantilever-Bremse in Richtung der Felge (1). Nun können Sie die Endtonne des Bremszuges in die vorgesehene Vertiefung der Bremse einführen (2). Falls dies nicht möglich ist, verringern Sie bitte die Spannung des Bremszuges an der Zugklemmschraube des in Fahrtrichtung linken Bremsarmes (siehe Bild 6 / Position 2) und ziehen Sie die Zugklemmschraube danach wieder fest.

Bild 6: Vergewissern Sie sich, dass beide Bremsbeläge parallel zueinander stehen und korrekt an der Felge ausgerichtet sind. Das heißt, sie sollten in einem Abstand von ca. 1 mm unter der Felgenoberkante stehen.

Falls die Einstellung nicht korrekt sein sollte, lösen Sie die Befestigungsmutter des Bremsbelags (1) mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm und justieren diese wie oben beschrieben. Ziehen sie dazu am Bremshebel und schrauben die Befestigungsmutter wieder fest (5-8 Nm).

Bild 7: Durch Drehen der Einstellschraube justieren Sie nun die Bremsarme mittig aus, d.h. der Abstand Bremsbelag <-> Felge soll rechts + links identisch sein. Sie benötigen einen Kreuzschlitz-Schraubendreher. Durch Eindrehen der Schraube bewegen Sie den jeweiligen Bremsarm von der Felge weg, durch Ausdrehen der Schraube auf die Felge zu.

Wichtig ist, dass die Bremshebel dabei mehrmals betätigt werden, damit sich die Spannung der Bremsarme auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt und die Einstellung wirksam wird. Der Kontakt Bremskörper-/Felge muss auf beiden Seiten gleichzeitig auftreten.

Noch einmal Bild 6:

Die Spannung des Bremszuges ist an der Verankerungsmutter (2) so einzustellen, dass der Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt ist. Sollte eine Justierung erforderlich sein, muss das überstehende Drahtende danach wieder an der Bremse festgeklemmt werden.

Bild 8: Bei leichter Abnutzung der Bremsklötze können Sie die Rändelschraube oberhalb des vorderen Reflektors herausdrehen um die Bremsklötze an beiden Seiten gleichmäßig näher an die Felge zu positionieren. Stellen Sie die Bremse so ein, dass die Bremsbeläge jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt sind.

Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die ordnungsgemäße Funktionsweise der Bremse. Falls im Laufe der Produktnutzung eine erneute Justierung der Bremse notwendig wird, halten Sie sich bitte an die o.g. Schritte.

Einstellung der Bremse (V-Brake):

Das Fahrrad besitzt zwei Felgenbremsen. Der linke Bremsgriff bedient die Bremse am Vorderrad, der rechte Bremshebel bedient die Bremse am Hinterrad. Je nach Modell verfügt das Fahrrad zusätzlich noch über eine Rücktrittbremse für das Hinterrad.

Bild 9: Durch Drehen der Einstellschraube justieren Sie nun die Bremsarme mittig aus (1).

Der Abstand Bremsbelag <-> Felge soll rechts + links identisch sein und der Kontakt Bremsbelag/Felge soll beim Bremsen auf beiden Seiten gleichzeitig auftreten.

Sie benötigen einen Kreuzschlitz-Schraubendreher. Durch Eindrehen der Schraube bewegen Sie den jeweiligen Bremsarm von der Felge weg, durch Ausdrehen der Schraube auf die Felge zu.

Wichtig ist, dass die Bremshebel dabei mehrmals betätigt werden, damit sich die Spannung der Bremsarme auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt und die Einstellung wirksam wird.

Bild 10: Die Griffweite (Abstand Bremshebel-Lenker) kann mittels einer Kreuzschlitz-Schraube am Bremsgriff individuell eingestellt

werden. Bitte achten Sie darauf, daß die Bremswirkung einsetzen muß, bevor der Bremshebel den Lenker berührt!

Bild 11: Die Zugspannung kann mittels der Rändelschraube am Bremsgriffe eingestellt werden.

Die Bremse ist korrekt eingestellt, wenn der Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt ist.

Austausch der Bremsbeläge

Bild 12: Lösen Sie die Befestigungsmutter des Bremsbelags mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm (1) und tauschen Sie die Bremsbeläge aus.

Die Bremsbeläge sollten in einem Abstand von ca. 1 mm unter der Felgenoberkante stehen (2)

Falls die Einstellung nicht korrekt sein sollte, lösen Sie die Befestigungsmutter des Bremsbelags mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm (1) und justieren diese wie oben beschrieben. Ziehen sie dazu am Bremshebel und schrauben die Befestigungsmutter wieder fest (5-8 Nm).

Die Zugspannung so einzustellen, dass der Bremsbelag jeweils ca. 1,5 mm von der Felge entfernt ist. Sollte eine Nachjustierung erforderlich sein, können Sie dies durch Lösen der Zugklemmschraube (3) und Nachjustieren der Zugspannung (Zugklemmschraube danach wieder mit 6-8 Nm festziehen!) oder durch den auf Bild 11 beschriebenen Schritt tun.

Bild 13: Achten Sie darauf, dass ein Pedal mit einem Rechtsgewinde (für die in Fahrtrichtung rechte Seite) und die andere Pedale mit einem Linksgewinde (für die in Fahrtrichtung linke Seite) ausgestattet ist. Die Pedale sind an der Stirnfläche der Schraubachse entsprechend mit einem „R“ bzw. „L“ markiert.

Schrauben Sie die Pedale mit Hilfe eines Sechskant-Schlüssels mit SW 15 an den Kurbeln fest (20 Nm) – drehen Sie dazu den

Sechskantschlüssels auf beiden Seiten in Richtung des Vorderrades.

Einstellung der Sitzposition

Bild 14: Einstellung der Sitzhöhe: nach Lösen der Sattelklemme mit Hilfe eines Inbusschlüssels 5 mm kann der Sattel herausge zogen werden. Bitte stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass mindestens die Fußspitze, besser noch der ganze Fußballen den Boden erreicht, um im Stand die Gleichgewichtslage zu erreichen.

Bitte beachten Sie dabei folgende Grundsätze:

Mindesthöhe des Sattels wie folgt:

Z2 / ZL 12: 45cm

Z6 / ZL 16: 49cm

Z 8 / ZL18: 53cm

Maximale Höhe des Sattels:

Die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze beträgt 65 mm. Auf der Sattelstütze befindet sich eine entsprechende Markierung (siehe Bild 14).

Anschließend die Sattelklemmung wieder festdrehen (Drehmoment 5-8 Nm).

Einstellung der Lenkerhöhe: bitte stellen Sie die Sitzposition so ein, dass das Kind aufrecht sitzt und so eine gute Übersicht gewährleistet ist. Der Lenker sowie Handbremshebel und Glocke müssen für das Kind leicht erreichbar sein.

Anzugsmoment für die Klemmung des Vorbaus im Gabelschaftrohr: 15 Nm.

Anzugsmoment für die Klemmung des Lenkers im Vorbau: 12 Nm.

Einstellung der Kettenspannung

Die Kette sollte ein vertikales Spiel ca. 1,5 cm aufweisen. Die Einstellung der Kettenspannung wir wie folgt vorgenommen:

Kinderfahrrad

Bild 15: Lösen Sie die beiden Radmuttern des Hinterrades

Bild 16: Die Kettenspannung kann nun durch Verschieben des Hinterrades im Ausfallende justiert werden. Danach ziehen Sie die Radmuttern wieder fest (Drehmoment 10 Nm)

Einstellung der Nabenschaltung (nur 3-Gang Modelle)

Einbau Schaltstift

Bild 17: Entnehmen Sie den Schaltstift aus dem Polybeutel und stecken diesen bis zum Anschlag mit der schwarzen Feder zuerst in die rechte Seite (in Fahrtrichtung) der Hinterachse.

Bild 18: Anschließend können Sie die Schaltbox auf die Hinterachse aufsetzen und diese mit einem 5 mm Inbusschlüssel festziehen (3-5 Nm). Weitere Einstellungen an der Schaltbox sind im Neuzustand nicht notwendig.

Puky Youke 12 - Einbau Schaltstift - 1

(A) Zugeinstell- schraube
(B) Schubstange
(C) Ende der Nabenachse
(D) Rote Linie auf der Schubstange
(E) Gelbe Linien
(F) Gelber Teil des Links

Puky Youke 12 - Einbau Schaltstift - 2

text_image (A) (B)

Puky Youke 12 - Einbau Schaltstift - 3

Anzugsmoment: 1,5 - 2,5 Nm

Falls im Laufe der Produktnutzung eine erneute Justierung nötig wird, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Schalten Sie den REVOSHIFT Hebel auf 2.

Drehen Sie dann die Zugeinstellschraube (A), um die rote Linie (D) auf der Schubstange am Ende (C) der Nabenachse auszurichten.

Anmerkung

Prüfen Sie während der Einstellung die beiden gelben Linien von oben durch das Fenster. Drehen Sie die Kurbel und schalten Sie den REVOSHIFT Hebel dabei von 3 zu 1 und dann zurück zu 3. Wiederholen Sie diesen Vorgang zwei- bis dreimal und überprüfen Sie, ob die Gänge gewechselt werden. Schalten Sie den REVOSHIFT Hebel wieder von 1 zu 2 und vergewissern Sie sich, dass die rote Linie auf der Schubstange am Ende der Nabenachse ausgerichtet ist. Ist das nicht der Fall, müssen Sie die Einstellung erneut durchführen.

Nach Einstellung von
Puky Youke 12 - Anmerkung - 1

Schalteinheit IV sichern Sie die Zugeinstellschraube mit der Zugeinstellmutter (G).

Puky Youke 12 - Anmerkung - 2

Puky Youke 12 - Anmerkung - 3

text_image (G) (G) stell

(G) Zugein- stellmutter

Sicherheits-Checkliste

Sattel

verdrehfest (5-8 Nm)*

Markierung Mindesteinstecktiefe beachtet □

Fußballen erreichen den Boden

Lenker

Mindesteinstecktiefe beachtet □

Lenkerschaftrohr verdrehfest (15 Nm)*

Lenkerbügel verdrehfest

gut erreichbar, aufrechte Sitzposition ☐

Griffe verdrehfest □

Handbremse

Bremshebel fest (2 Nm), gut zugänglich

Funktion einwandfrei

Bremsbelag sauber, fettfrei, richtig anliegend ☐

Rücktrittbremse

Funktion geprüft

Kette

Kettenspannung in Ordnung

(Spiel ca. 1,5 cm)

ausreichende Schmierung

Kettenschutz vollständig

Bereifung

ausreichendes Profil

Puky Youke 12 - Bereifung - 1

ausreichender Luftdruck

Puky Youke 12 - Bereifung - 2

(einzuh. Luftdruck steht auf der Bereifung)

Laufräder

schlagfrei

Speichen gleichmäßig angezogen

Achsmuttern fest angezogen

fest und ohne übermäßiges Spiel

Klingel

helltönend, leicht erreichbar

Sichtprüfung

Bauteile ohne Mängel und alle Befestigungsteile, wie Schutzbleche u.

Gepäckträger, ausreichend fest montiert.

(*Anzugsmomente der Schrauben

in Newtonmeter)

Kinderfahrrad

6. Wartung und Pflege

Lässt sich der Handbremshebel um mehr als die Hälfte seines Weges an den Lenker heranziehen, ohne daß die Bremswirkung einsetzt, muss die Bremse nachgestellt werden.

Die Bremsflächen müssen sauber u. fettfrei sein und die Bremsbeläge müssen parallel zu einander stehen.

Abgefahrene Beläge sind sofort auszutauschen! Achten Sie beim Austausch darauf, dass Sie die Original-Beläge verwenden, oder dass sie zu Mindest zum Material der Felge passen (z.B. durch die Kennz.: „Alloy / Alu“ bei Alu-Felgen).

Vorsicht vor Felgenverschleiß

Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Felgen und achten Sie besonders auf die umlaufende Verschleiß-Nut. Wenden Sie sich rechtzeitig (wenn die Nut nur noch wenig zu sehen ist) an Ihre Fachwerkstatt. Bruch- und Unfallgefahr!

Achten Sie besonders auf die Verdrehfestigkeit des Lenkers und des Sattels!

Überprüfen Sie die Kettenspannung und stellen Sie sie (ggfs. durch Lösen des Hinterrads, Ausrichten und wieder fest anziehen) nach.

Achten Sie auf den richtigen Luftdruck (der einzuhaltende Luftdruck steht auf den Seitenflächen der Bereifung). Beschädigte oder verformte Bauteile nicht richten, sondern unbedingtaustauschen. Originalersatzteile beziehen Sie über Ihren PUKY-Fachhändler. Verschleißteile: Bereifung (inkl. Schläuche), Felgen, Bremszug, Bremsbeläge, Kette, Kettenblätter, Griffbezüge.

Alle Wartungsarbeiten setzen Fachkenntnisse voraus, so dass Sie Ihren Fachhändler hinzuziehen sollten. Kinderhände haben hier nichts zu suchen, wohl aber lernbegierige Kinder augen.

Sauberkeit und Korrosionsschutz

Alle Lack- und Metalloberflächen können mit handelsüblichen Autopflegemitteln gereinigt und geschützt werden. Verwenden Sie nur umweltfreundliche, keinesfalls aggressive Reinigungsmittel. Die Kette regelmäßig ölen (Ketten -o. Universalöle), ggf. reinigen.

Die Seitenflanken der Felgen (Brems flächen) müssen fettfrei sein!

Das Fahrzeug ist vor Streusalz zu schützen und eine längere Lagerung in feuchten Räumen (z.B. Garage) ist zu vermeiden. Sollten Sie das Fahrrad dennoch in einer feuchten Umgebung lagern, schützen Sie bitte die Oberflächen von unlackierten Metallteilen (Schrauben, Muttern etc.) mit einer geeigneten Oberflächenversiegelung (z.B. Sprühwachs).

Naben und Kugellager sollten von einem Fachmann von Zeit zu Zeit auf Einstellung und Schmierung geprüft werden. Das Fahrzeug ist vor Streusalz zu schützen und eine längere Lagerung in feuchten Räumen (z.B. Garage) ist zu vermeiden.

Zur Reinigung d. Fahrzeugs keinen Hochdruckreiniger / Dampfstrahler) nutzen.

7. Sachmängelhaftung

Es gilt die gesetzliche Sachmängelhaftung. Schäden die durch unsachgemäße Beanspruchung, Gewalteinwirkung, ungenügende Wartung, oder durch normale Abnutzung entstehen, sind von der Sachmängelhaftung ausgeschlossen.

Allzeit gute Fahrt!

1. Introduction

text_image Bedienungsanleitung

Puky Youke 12 - Introduction - 1

text_image 2 PUKY

B
Puky Youke 12 - Introduction - 2

Bitte Ihr Typenschild umseitig ausfüllen!

Das PUKY-Typenschild ist, wie auf den folgenden Zeichnungen beschrieben, an den Fahrzeugen angebracht und für Ersatzteilbestellungen bei Ihrem Fachhändler zu notieren.

Ihr Fachhändler/Your dealer/Uw dealer/

PUKY GmbH & Co. KG Fortunastraße 11 42489 Wülfrath info@puky.de www.puky.de

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Produktinformationen

Marke : Puky

Modell : Youke 12

Kategorie : Fahrrad