KGV300 - Kessel GORENJE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Warmwasserspeicher |
| Marke | Gorenje |
| Modell | KGV300 |
| Kapazität | 285 Liter (KGV 300-1) |
| Leergewicht / Betriebsgewicht | 112 kg / 397 kg |
| Abmessungen (Höhe × Breite × Tiefe) | ca. 1550 × 740 × 560 mm (je nach Modell KGV 300-1) |
| Isolierung | 57 mm, Schutzklasse IP21 |
| Korrosionsschutz | Emaille + Magnesiumanode |
| Wärmetauscherfläche | 1,6 m² (unterer Wärmetauscher) |
| Wärmetauschervolumen | 10 Liter |
| Maximaler Betriebsdruck | 0,5 MPa (5 bar) |
| Anschlüsse | Kaltwasser (G1), Warmwasser (G1), Zirkulation (G3/4), Wärmetauscher Ein-/Ausgang (G1) |
| Kompatible Wärmequellen | Heizkessel, Solarenergie, Wärmepumpe |
| Möglichkeit zusätzlicher elektrischer Heizung | Ja, Typ R (Flansch Ø180 mm) oder Typ SH (Muffe G6/4) |
| Empfohlene Wartung | Überprüfung der Anode alle 2 Jahre, Entkalkung je nach Wasserqualität |
Häufig gestellte Fragen - KGV300 GORENJE
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BEDIENUNGSANLEITUNG KGV300 GORENJE
Gebrauchsanweisung 9
Werter Kunde, wir danken Ihnen, dass Sie sich für den Einkauf eines unserer Geräte entschlossen haben.
VOR EINBAU UND DER ERSTBENUTZUNG DES GERÄTS LESEN SIE BITTE SORGFÄLTIG DIESE ANLEITUNG DURCH.
Der Boiler wurde im Einklang mit den gültigen Normen hergestellt. Alle wesentlichen technischen Eigenschaften befinden sich auf einem Produktschild, das am Gehäuse befestigt ist.
Das Gerät darf nur von einem Fachmann angeschlossen werden. Eingriffe in das Gerät wegen Reparaturen, Wassersteinbeseitigung, Überprüfung oder Austausch der Korrosionsschutzanode sollen Sie von dem dafür beauftragten Kundendienst vornehmen lassen.
Der Warmwasserspeicher ist so konzipiert, dass über einen Wärmetauscher folgende Wärmequellen verwendet werden können:
EINBAU
Das Gerät sollte in einem trockenen Raum, in dem keine Frostgefahr besteht, nach Möglichkeit unweit von anderen Wärmequellen aufgestellt werden (z.B. in Heizkellern).
TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN DES BOILERS
| KGV 200-1 KGV 300-1 KGV 300-2 | |||
| A 11 | 50 1550 1550 | ||
| B 56 | 0 740 | 740 | |
| C 38 | 0 560 560 | ||
| D | - | - | 930 |
| E | - | - | 360 |
| F 10 | 10 14 | 10 14 | 10 |
| HV | G 1 | G 1 | G 1 |
| IM | G 1 | G 1 | G 1 |
| CV | G 3/4 | G 3/4 | G 3/4 |
| VM | G 1 | G 1 | G 1 |
| TV G | 1 G | 1 G | 1 |
| KGV 200-1 | KGV 300-1 | KGV 300-2 | |
| H1 | 300 | 480 | 480 |
| H2 | - | - | 300 |
| h1 | 100 | 155 | 155 |
| h2 | - | - | 210 |
H1, H2 - Fühlerkanal
h1, h2 - Fühlerposition
HV - Kaltwasserzufuhr (blaue Rosette)
IM - Medienausgang WT (blaue Rosette)
CV - Umlaufleitung (blaue Rosette)

| Typ KGV 200-1 KGV 300-1 KGV 300-2 | |||
| Volumen [I] 20 | 285 280 | ||
| Nenndruck [MPa] 0,6 | |||
| Gewicht / geflIt mit Wasser [kg] 82 | 282 112 / 397 1 | 34 / 414 | |
| Korrosionsschutz des Behmlters emailiert & Magnesiumschutzanode | |||
| Beheizte Flmche WT-unten [m²] | 1,05 | 1,6 | 1,6 |
| Beheizte Flmche WT-oben [m²] | - | - | 1,09 |
| Volumen WT-unten [I] | 6,6 | 10 | 10 |
| Volumen WT-oben [I] | - | - | 6,8 |
| Dmmenschichtstmrke [mm] 57 | |||
| Schutzstufe IP 21 | |||
WT - Wärmetauscher
Auf der Rückseite des Warmwasserspeichers wurden Kanäle angelegt (H1, H2), in die Temperaturfühler zur Regelung der Systemverbindung des Speichers mit anderen Wärmequellen eingesetzt werden können. Der Zugang zu den Kanälen befindet sich unterhalb der Abdeckverbindung der Schutzhülle ungefähr auf halber Höhe des Warmwasserspeichers.
Der Temperaturfühler wird in den Kanal eingesetzt und mit dem beigelegten Gummistift fixiert. Die empfohlene Fühlerposition (h1, h2) in den Kanälen ist aus der Zeichnung ersichtlich:
- Wenn Sie den Temperaturfühler höher anbringen als empfohlen, reagiert der Wärmeregler schneller. Die Betriebszeiten der Umlaufpumpe werden kürzer und der Unterschied zwischen der Wassertemperatur im Speicher und dem Wärmekörper nach Abschalten des Wärmereglers größer. Die Folge davon ist, dass Wassermenge und -temperatur im Speicher sinken,
- Wenn Sie den Temperaturfühler niedriger einsetzen als empfohlen, werden die Betriebszeiten der Umlaufpumpe länger, der Unterschied zwischen Heizkörpertemperatur und der im Speicher vorherrschenden Temperatur niedriger, was dazu führt, dass Temperatur und Wassermenge im Speicher um einiges steigen.
ANSCHLUSS AN DAS WARMWASSERSYSTEM
Vor Anschluss des Warmwasserspeichers ist der Schutzüberzug anzubringen. Zuerst ist der obere Deckel abzunehmen und der Schutzüberzug so anzupassen, dass Speicheranschlüsse und Einschnitte am Überzug ineinander liegen. Nachdem der Verschluss von oben nach unten gezogen ist, wird die Schnur am oberen Rand des Überzugs fest angezogen und straff zugebunden. Der obere Deckel wird wieder an seinen Platz gelegt. Das Thermometer ist in eine an der Tür angebrachte Hülse an der Vorderseite des Warmwasserspeichers einzuführen, wobei vorher am Überzug ein entsprechender Einschnitt vorzunehmen ist. Der Anschluss an das Leitungsnetz bzw. das Anbringen der Farbrosetten erfolgt wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben nach Bezeichnung der Anschlüsse.
Aus Sicherheitsgründen ist am Zulaufrohr unbedingt ein Sicherheitsventil anzubringen, das den Druckanstieg im Kessel um mehr als 0,1 MPa über dem Nenndruck vermeidet. Beim Erwärmen des Wassers steigt der Wasserdruck im Kessel bis zu der am Sicherheitsventil eingestellten Grenze. Da das Wasser nicht zurück ins Leitungssystem kann, können Wassertröpfchen aus der Ablauföffnung des Sicherheitsventils austreten. Das Tropfwasser wird über einen Auffang, der unter dem Sicherheitsventil anzubringen ist, in das Abflusssystem geleitet. Das Abflussrohr, das sich unterhalb des Ventilablaufs befindet, ist geradlinig nach unten und in frostfreier Umgebung anzubringen.
Gibt es wegen einer unsachgemäß ausgeführten Installation keine Möglichkeit, das tropfende Wasser aus dem Sicherheitsventil in den Ablauf zu leiten, kann man das Tropfeln vermeiden, indem ein Expansionsgefäß am Zulaufrohr des Warmwasserbereiters eingebaut wird. Das Volumen des Expansionsgefäßes beträgt ca. 3% des Speichervolumens.
Zeichenerklärung:
- Sicherheitsventil
- Probeventil
- Rückschlagventil
- Druckreduktionsventil
- Absperrventil
- Probeaufsatz
- Trichter mit Abflussanschluss
- Ablassventil
H - Kaltwasser
T - Warmwasser

Der Boiler kann ohne Reduktionsventil an das Hauswasserleitungssystem angeschlossen werden, wenn der Druck im System niedriger als 0,5 MPa ist. Sollte dies nicht der Fall sein, muss ein Druckreduktionsventil eingebaut werden, damit der Druck beim Wasserzulauf in den Boiler den Nennwert nicht übersteigt.

ANSCHLUSS AN ANDERE WÄRMEQUELLEN
Der Boiler erhöht die Aufbereitung von Badewasser über ein oder zwei Wärmeauscher mit entsprechenden Energiequellen (z.B. Zentralheizung, Sonnenenergie usw.). An der Seitenflansche des Heizkessels kann zusätzlich eine Wärmepumpe angebracht werden. Verbindungsmöglichkeiten mit entsprechenden Wärmequellen sind in den Skizzen aufgezeigt.
Verbindung mit Sonnenenergiezellen

Verbindung mit Zentralheizungskesseln

- Warmwasserspeicher
- Zentralheizungskessel
- Sonnenenergiezellen
- Differentialthermostat mit Fühlern (T1, T2, T3, T4)
- Umwälzpumpe
- Expansionsgefäß
- Rückschlagventil
- Sicherheitsventil
- Entlüftungsventil
- Ventil zum Auffüllen und Entleeren des Systems
- Reduktionsventil
- Ablassventil
- Absperrventil
- Probeaufsatz
- Trichter mit Abflussanschluss
Verbindung mit Sonnenenergiezellen und mit Zentralheizungskesseln

- wenn Sie eine höhere Wassertemperatur wünschen, als mit den vorhandenen Wärmequellen erzielt werden kann,
- wenn saisonbedingt oder aufgrund anderer Ursachen die Hauptwärmequellen nicht zur Verfügung stehen.
Bei Frostgefahr im Boiler ist das Wasser aus dem Gerät zu entleeren. Danach öffnen Sie den Warmwasserhahn an der Mischbatterie, die an das Gerät angeschlossen ist. Das Wasser ist über das dafür vorgesehene Ablassventil am Zulaufrohr zu entleeren.
Die Geräteoberfläche kann mit einer leichten Waschmittellösung gereinigt werden. Lösungs- und grobe Reinigungsmittel sind zu vermeiden.
Durch regelmäßige Kontrollen, die vom Kundendienst ausgeführt werden, garantieren Sie Ihrem Gerät eine einwandfreie Betriebsweise und lange Lebensdauer. Die erste Kontrolle sollte etwa zwei Jahre nach Anschluss des Geräts vom Kundendienst erfolgen. Dabei wird die Abnutzung der Korrosionsschutzanode überprüft und wenn notwendig, Wasserstein entfernt, der sich je nach Qualität, Menge und Temperatur des verbrauchten Wassers im Inneren des Boilers bilden kann. Das Datum der nächsten Kontrolle wird Ihnen dann im Hinblick auf den Zustand des Geräts vom Kundendienst empfohlen.
Der Verschleiß der Korrosionsschutzanode wird optisch überprüft. Die Anode muss ausgetauscht werden, wenn bei der Kontrolle festgestellt wird, dass sich ihr Durchmesser stark verringert hat oder die Abnutzung bereits bis auf den Stahlkern erfolgt ist.
Garantieleistungen können nur in Anspruch genommen werden, wenn die Schutzanode regelmäßig überprüft worden ist.
Wir bitten Sie, eventuelle Schäden am Boiler nicht selbst zu beheben, sondern umgehend den nächsten Kundendienst zu benachrichtigen.
