PMX64FX - Mischpult Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PMX64FX Monacor
D Bevor Sie einschalten ...
A Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Gerät von „img Stage Line“. Bitte lesen Sie diese Bedienungs-
CH anleitung vor dem Betrieb gründlich durch. Nur so lernen Sie alle Funktionsmöglichkeiten kennen, vermeiden Fehlbedienungen und schützen sich und Ihr Gerät vor eventuellen Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch. Heben Sie die Anleitung für ein späteres Nachlesen auf. Der deutsche Text beginnt auf der Seite 4.
F Avant toute installation ...
D Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschriebenen Bedienelemente und An - schlüsse.
Inhalt
1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse .... 4
1.1 Eingangskanäle 4
1.2 Effektkanal 4
1.3 Ausgangsfeld 5
1.4 Rückseite 5
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch . 5
3 Einsatzmöglichkeiten ..... 5
4 Geräte anschließen 5
4.1 Tonquellen 5
4.1.1 Mikrofone 5
4.1.2 Line-Tonquellen 5
4.2 Effektgerät 6
4.3 Aufnahmegerät 6
4.4 Kopfhörer 6
4.5 Monitoranlage für die Musiker ..... 6
4.6 Zusätzlicher Verstärker ..... 6
4.7 Lautsprecher 6
4.8 Pultleuchte 6
4.9 Fußtaster für den Effektprozessor ..... 6
4.10 Stromversorgung 6
5 Bedienung 6
5.1 Ein- und Ausschalten 6
5.2 Eingangssignale mischen ..... 6
5.3 Signalkompressor verwenden ..... 7
5.4 Monitor-Ausspielweg einstellen .....7
5.5 Effekte zumischen 8
5.5.1 Verwendung des internen Effektprozessors ..... 8
5.5.2 Externes Effektgerät 8
5.6 Abhören über einen Kopfhörer ..... 8
6 Technische Daten 9
6.1 Steckerbelegung 9
Blockschaltbild 49
1 Übersicht der Bedienelemente und Anschlüsse
1.1 Eingangskanäle
Abb. 1 Mono-Eingangskanal CH 2 Alle Mono-Eingangskanäle (CH 1 ...CH 6) sind identisch.
Abb. 2 Stereo-Eingangskanal CH 9-10 Alle Stereo-Eingangskanäle (CH 7-8, CH 9-10, CH 11-12) sind identisch.
Abb. 3 Kanal CH 13-14 für ein Aufnahmegerät, einen Kopfhörer und für die Endstufe
1 Kanalfader für die Kanallautstärke und zum Ein- und Ausblenden des Kanalsignals
2 LED PEAK zeigt durch kurzes Aufleuchten an, dass der maximale unverzerrte Signalpegel erreicht ist. Leuchtet sie länger, wird der Kanal übersteuert. Dann die Taste PAD (10) hineindrücken oder den Eingangspegel verringern.
3 Taste PFL mit Kontroll-LED zum Vorhören des gewählten Kanals über einen an der Buchse PHONES (19) angeschlossenen Kopfhörer und zum Anzeigen des Kanalsignals durch die Pegelanzeige (43). Dazu muss auch die Taste (42) unter der Anzeige hineingedrückt sein.
4 Taste MUTE mit Kontroll-LED zum Stummschalten des Kanals
5 Panoramaregler PAN zum Platzieren des Mono-Signals im Stereo-Klangbild
6 Balanceregler BAL für die Stereokanäle
7 Regler AUX 2 FX zum Mischen des Kanalsignals auf den Ausspielweg AUX 2 (post-fader) Dieser Ausspielweg dient als Effektweg für den internen Effektprozessor und für ein externes Effektgerät.
8 Regler AUX 1 MON zum Mischen des Kanalsignals auf den Ausspielweg AUX 1 (prefader) Dieser Ausspielweg dient als Monitorweg zur Beschallung der Musiker.
9 Klangregler LOW für die Bässe: ±15 dB bei 80 Hz MID für die Mitten: ±12 dB bei 2,5 kHz HIGH für die Höhen: ±15 dB bei 12 kHz
10 Taste PAD zum Verringern des Eingangs- pegels um 20 dB
11 Stereo-Eingang LINE IN (6,3-mm-Klinkenbuchsen, sym.) für den Anschluss einer Signalquelle mit Line-Ausgangspegel (z. B. Musikinstrument, CD/MP3-Spieler) Hinweis: Beim Anschluss eines Mono-Geräts nur die Buchse L (MONO) verwenden. Das Signal wird dann intern auf den rechten und linken Kanal geleitet.
12 Mono-Eingang LINE IN (6,3-mm-Klinkenbuchse, sym.) für den Anschluss einer Signalquelle mit Line-Ausgangspegel
13 Eingang MIC für den Anschluss eines Mikrofons (XLR-Buchse, sym.) Für die Mikrofoneingänge lässt sich die Phantomspeisung zuschalten, Position 14.
14 Ein-/Ausschalter PHANTOM mit Kontroll- LED für die 48-V-Phantomspeisung von je- weils drei Mikrofoneingängen Beachten Sie bitte die Vorsichtshinweise zur Phantomspeisung in Kapitel 4.1.1.
15 Lautstärkeregler PHONES für einen an der Buchse PHONES (19) angeschlossenen Kopfhörer
16 Ein-/Ausschalter POWER AMP für die Endstufe
17 Zuordnungsschalter AMPLIFIER ASSIGN für die Endstufe
obere Position = Die Endstufe arbeitet im Stereo-Betrieb und verstärkt das linke und rechte Summensignal.
mittlere Position = Die Endstufe arbeitet im 2-Kanal-Betrieb und verstärkt im Kanal A das Mono-Summensignal und im Kanal B das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker.
untere Position = Die Endstufe arbeitet im Brückenbetrieb (doppelte Ausgangsleistung an einem 8-Ω-Lautsprecher) und verstärkt das Mono-Summensignal.
18 Ein- und Ausgangsbuchsen (Cinch) für ein Aufnahmegerät; als Eingang ist auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse vorhanden
An den Buchsen TAPE OUT liegt das Summensignal nach dem Fader MAIN MIX (36) an.
Das Signal der Buchsen TAPE IN lässt sich mit dem Fader CH 13-14 (1) auf das Summensignal mischen.
19 Ausgang PHONES (6,3-mm-Klinkenbuchse) für den Anschluss eines Stereo-Kopfhörers (Impedanz min. 8 Ω)
1.2 Effektkanal
20 Fader FX TO MAIN zum Mischen des internen Effektsignals auf das Summensignal
21 Taste MUTE zum Stummschalten des internen Effektprozessors
Bei stummgeschaltetem Effektprozessor leuchtet zur Kontrolle die LED neben der Taste kontinuierlich. Bei eingeschaltetem Effektprozessor zeigt die LED Übersteuerungen des Prozessors an.
22 Regler FX TO MON zum Mischen des internen Effektsignals auf das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker
23 Knopf PROGRAM zur Effektauswahl: Den Knopf drehen, bis im Display (24) die Effektnummer blinkend angezeigt wird, dann zur Bestätigung den Knopf kurz drücken.
24 Display zur Anzeige der gewählten Effektnummer
25 Eingang AUX RET (6,3-mm-Klinkenbuchsen, sym.), kann als Eingang für ein Effektgerät oder für eine zusätzliche Line-Tonquelle verwendet werden
Das Eingangssignal wird mit dem Fader AUX RET (28) auf das Summensignal gemischt.
Hinweis: Beim Anschluss eines Mono-Geräts nur die Buchse L (MONO) verwenden. Das Signal wird dann intern auf den rechten und linken Kanal geleitet.
26 Ausgang FX SEND (6,3-mm-Klinkenbuchse, asym.) für den Effekt-Ausspielweg AUX 2
27 Anschluss FOOT SWITCH (6,3-mm-Klinkenbuchse, 2-polig) für einen Fußtaster zum Ein-/Ausschalten des internen Effektprozessors
1.3 Ausgangsfeld
28 Fader AUX RET zum Mischen des Signals am Eingang AUX RET (25) auf das Summensignal
29 Taste AFL mit Kontroll-LED zum Abhören des Signals vom Eingang AUX RET (25) nach dem Fader AUX RET (28) über einen an der Buchse PHONES (19) angeschlossenen Kopfhörer. Zum Anzeigen des Signals durch die Pegelanzeige (43) muss auch die Taste (42) unter der Anzeige hineingedrückt sein.
30 Taste MON EQ mit Kontroll-LED zum Einschalten des Equalizers für das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker
31 7-Band-Equalizer für das Summensignal
32 7-Band-Equalizer für das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker
33 Line-Ausgang MONITOR OUT (6,3-mm-Klinkenbuchse, asym.) für das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker
34 XLR-Buchse LAMP zum Hineinstecken einer Schwanenhalslampe für die Pultbeleuchtung (12 V#500 mA max.)
35 Fader MONITOR für den Pegel des Monitor-signals am Ausgang MONITOR OUT (33) und für die Lautstärke des Monitorsignals, wenn es auf die Endstufe gegeben wird [Schalter AMPLIFIER ASSIGN (17) in der mittleren Position]
36 Fader MAIN MIX für den Pegel des Summensignals am Ausgang MAIN OUT (45) und für die Lautstärke des Summensignals, das auf die Endstufe gegeben wird
37 Taste AFL mit Kontroll-LED zum Abhören des Monitorsignals nach dem Fader MONITOR (35) über einen an der Buchse PHONES (19) angeschlossenen Kopfhörer. Zum Anzeigen des Signals durch die Pegelanzeige (43) muss auch die Taste (42) unter der Anzeige hineingedrückt sein.
38 Taste COMP/ LIM mit Kontroll-LED zum Einschalten des Kompressors für das Summensignal
39 Taste MAIN EQ mit Kontroll-LED zum Einschalten des Equalizers für das Summen - signal
40 Regler RATIO zum Einstellen des Kompressionsverhältnisses
41 Regler THRESHOLD zum Einstellen des Einsatzpunktes (Schwellwert), ab dem das Summensignal komprimiert werden soll
42 Taste PFL/AFL – MAIN mit Kontroll-LED zur Auswahl des Signals, das die Pegelanzeige (43) anzeigen und das auf den Kopfhörerausgang PHONES (19) gegeben werden soll Taste ausgerastet:
Das Summensignal nach dem Fader MAIN MIX (36) wird angezeigt und auf den Kopfhörerausgang gegeben.
Taste hineingedrückt:
Das Signal eines Kanals, dessen Taste PFL (3) oder AFL (29, 37) gedrückt ist, wird angezeigt und auf den Kopfhörerausgang gegeben.
43 Pegelanzeige; zeigt den Pegel des Signals an, das zum Abhören über den Kopfhörerausgang PHONES (19) gewählt ist, siehe Position 42
44 Betriebsanzeige POWER
45 Line-Ausgang MAIN OUT für das Summensignal (6,3-mm-Klinkenbuchsen, sym.)
1.4 Rückseite
46 Netzbuchse zum Anschluss an eine Steck-dose (230 V\~ / 50 Hz) über das beiliegende Netzkabel
47 Halterung für die Netzsicherung
Eine geschmolzene Sicherung nur durch
eine gleichen Typs ersetzen.
48 Ein-/AusschalterPOWER
49 Lautsprecherbuchsen (6,3-mm-Klinke) alternativ zu den Anschlüssen (50)
50 Lautsprecherbuchsen (SPEAKON®-kompatibel) alternativ zu den 6,3-mm-Klinken buchsen (49)
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU und ist deshalb mit € gekennzeichnet.
WARNUNG

Dieses Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb nie selbst Eingriffe am Gerät vor und stecken Sie nichts durch die Lüftungsöffnungen. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Beachten Sie auch unbedingt folgende Punkte:
- Verwenden Sie das Gerät nur im Innenbereich und schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0 – 40 °C).
- Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
- Die in dem Gerät entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie darum die Lüftungsöffnungen des Gehäuses nicht ab.
-
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose,
-
wenn sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,
- wenn nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
- wenn Funktionsstörungen auftreten.
Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Reparatur in eine Fachwerkstatt.
- Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
- Verwenden Sie für die Reinigung nur ein trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder Chemikalien.
- Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch be dient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für das Gerät übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten
Dieses Audio-Mischpult mit integrierter Stereo-Endstufe (Klasse D, 2 × 400 Wams an 4-Ω-Laut-sprechern) ist für vielfältige Beschallungs- und Aufnahmezwecke geeignet. Es ist als Tischgerät ausgelegt und verfügt über 6 Mono- und 3 Stereo-Eingangskanäle zum Anschluss von Mikro-
fonen (auch phantomgespeisten) und Tonquellen mit Line-Ausgangspegel (z. B. Instrumente, Abspielgeräte). Ein weiterer Stereo-Eingangska-nal kann z. B. für die Wiedergabe eines Aufnahmegerätes genutzt werden.
Die Eingangssignale lassen sich auf einen Stereo-Summenkanal und auf zwei Ausspielwege mischen. Zum Zumischen von Effekten ist ein digitaler Effektprozessor vorhanden. Die Tonmischung lässt sich über einen Kopfhörer abhören. Außerdem können einzelne Kanalsignale über den Kopfhörer vorgehört werden.
4 Geräte anschließen
Um Störgeräusche zu vermeiden, vor dem Herstellen/Trennen von Verbindungen das Mischpult ausschalten oder die Fader MONITOR (35) und MAIN MIX (36) ganz zuziehen sowie den Regler PHONES (15) ganz zudrehen.
4.1 Tonquellen
In den Eingangskanälen kann nicht zwischen dem Mikrofoneingang (13) und dem Line-Eingang (11, 12) umgeschaltet werden. Darum pro Kanal nur einen von beiden Eingängen anschließen.
4.1.1 Mikrofone
Mikrofone an die symmetrisch beschalteten XLR-Buchsen MIC (13) anschließen. Für phantomgespeiste Mikrofone lässt sich für jeweils drei Mikrofoneingänge mit den Schaltern PHANTOM (14) eine 48-V-Phantomspeisung einschalten. Bei aktivierter Phantomspeisung leuchtet die LED neben dem Schalter.
Vorsicht: Bei eingeschalteter Phantomspeisung darf kein Mikrofon mit asymmetrischem Ausgang angeschlossen sein, da dieses beschädigt werden kann.
Um Schaltgeräusche in den Lautsprechern und im Kopfhörer zu vermeiden, die Phantomspeisung nur ein- oder ausschalten, wenn das Mischpult ausgeschaltet ist oder die zugehörigen Tasten MUTE (4) hineingedrückt sind und der Regler PHONES (15) zugedreht ist.
4.1.2 Line-Tonquellen
Tonquellen mit Line-Signalpegel (z. B. Empfänger von drahtlosen Mikrofonsystemen, Effektgeräte, Instrumente, Abspielgeräte) an die 6,3-mm-Klinkenbuchsen LINE IN (11, 12) der Eingangskanäle anschließen. Die Buchsen sind symmetrisch be schaltet. Es lassen sich aber auch Geräte mit asymmetrisch beschaltetem Ausgang über zweipolige Klinkenstecker anschließen.
— Mono-Geräte an die Buchsen (12) der Mono-Kanäle CH 1 bis CH 6 anschließen.
— Stereo-Geräte an die Buchsen (11) der Stereo-Kanäle CH 7-8, CH 9-10 und CH 11-12 anschließen. Soll an einen Stereo-Kanal ein Mono-Gerät angeschlossen werden, nur die obere Buchse L (MONO) verwenden. Das Mono-Signal wird dann intern auf den rechten und linken Kanal geleitet.
Reichen die Eingangskanäle nicht aus, können zum Anschluss von zusätzlichen Line-Quellen auch folgende Stereo-Eingänge genutzt werden:
- der Eingang AUX RET (25)
Beim Anschluss eines Mono-Geräts nur die Buchse L (MONO) verwenden, das Mono-Signal wird dann intern auf den linken und rechten Kanal geleitet.
- der Eingang TAPE IN (18)
z. B. zum Anschluss eines CD-Spielers für Hintergrundmusik in den Spielpausen
D 4.2 Effektgerät
Über den Ausspielweg AUX 2, der gleichzeitig als Effektweg für den internen Effektprozessor dient, können Signalanteile aus den Eingangskanälen ausgekoppelt, über ein Effektgerät (z. B. Hallgerät) bearbeitet und über die Return-Eingänge wieder in das Mischpult zurückgeführt werden. Der Signalabgriff für diesen Ausspielweg ist post-fader, d. h. das Kanalsignal wird nach dem Fader (1) auf den Ausspielweg gemischt. Auf diese Weise ist der Effektanteil eines Kanals immer proportional zum eingestellten Kanalpegel.
1) Den Eingang des Effektgerätes über einen 6,3-mm-Klinkenstecker an den Mono-Ausgang FX SEND (26) anschließen.
2) Das vom Effektgerät kommende Signal auf den Eingang AUX RET (25) zurückführen.
Hinweis: Beim Anschluss eines Mono-Geräts nur die Buchse L (MONO) verwenden. Das Signal wird dann intern auf den rechten und linken Kanal ge- leitet.
3) Alternativ kann das Signal vom Effektgerät auch auf den Line-Eingang eines freien Eingangskanals gegeben werden.
Soll das Effektsignal auch auf den Monitorweg AUX 1 gemischt werden, muss unbedingt ein freier Eingangskanal benutzt werden, weil dieses nur mit den Regler AUX 1 MON (8) erfolgen kann.
4.3 Aufnahmegerät
Ein Aufnahmegerät kann an die Buchsen TAPE IN und TAPE OUT (18) angeschlossen werden (L = linker Kanal, R = rechter Kanal):
1) Für Aufnahmen den Eingang des Gerätes an die Cinch-Buchsen TAPE OUT anschließen. Hier liegt das mit dem Fader MAIN MIX (36) eingestellte Summensignal an.
2) Für die Wiedergabe den Ausgang des Gerätes an die Cinch-Buchsen oder an die 3,5-mm-Klinkenbuchse TAPE IN anschließen. Das Signal der Buchsen TAPE IN lässt sich mit dem Fader des Kanals CH 13-14 (1) auf das Summensignal mischen.
4.4 Kopfhörer
Über einen Kopfhörer lassen sich folgende Signale abhören:
– die Signale der einzelnen Eingangskanäle
– das Summensignal
– das Signal des Ausspielwegs AUX 1
– das Eingangssignal der Buchsen AUX RET (25)
Den Kopfhörer (Mindestimpedanz 8 Ω) an die Buchse PHONES (19) anschließen.
4.5 Monitoranlage für die Musiker
Beim Einsatz einer Monitoranlage für die Bühnenbeschallung lässt sich der Ausspielweg AUX 1 als Monitorweg nutzen. Der Signalabgriff für diesen Ausspielweg ist pre-fader, d. h. das Kanalsignal wird vor dem Fader (1) auf den Ausspielweg gemischt. So erhalten die Musiker über die Bühnenlautsprecher ein separat abgemischtes Musiksignal.
Den Verstärker der Monitoranlage oder eine aktive Monitorbox mit der Buchse MONITOR OUT (33) verbinden. Alternativ kann auch ein Kanal der internen Endstufe das Monitorsignal verstärken, wenn die Saalbeschallung nur monofon über den anderen Kanal erfolgen soll. Dazu den Schalter AMPLIFIER ASSIGN (17) in die mittlere Position schieben. Zum Anschluss der Lautsprecher siehe Kapitel 4.7.
4.6 Zusätzlicher Verstärker
Für die Beschallung des Publikums kann die interne Endstufe verwendet werden. Reicht diese nicht aus oder soll das Summensignal z. B. in einem weiteren Raum zu hören sein, einen zusätzlichen Verstärker an den Ausgang MAIN OUT (45) anschließen. Hier liegt das mit dem Fader MAIN MIX (36) eingestellte Summensignal an. Alternativ oder zusätzlich können hierfür auch die Cinch-Buchsen TAPE OUT (18) verwendet werden.
4.7 Lautsprecher
Für den Anschluss der Lautsprecher können die Klinkenbuchsen (49) oder die SPEAKON®-kompatiblen Buchsen (50) verwendet werden. Werden die SPEAKON®-kompatiblen Buchsen genutzt, den jeweiligen Lautsprecherstecker nach dem Einstecken in die Buchse nach rechts drehen, bis er einrastet. Zum späteren Herausziehen den Sicherungsriegel am Stecker zurückziehen und den Stecker nach links drehen.
Der korrekte Anschluss der Lautsprecher richtet sich nach der gewünschten Betriebsart für die Endstufe, die mit dem Schalter AMPFLI-FIER ASSIGN (17) eingestellt wird:
Stereobetrieb (obere Schalterposition)
Die Endstufe verstärkt das Stereo-Summensignal. Die Lautsprecher (Impedanz min. 4 Ω) an die Buchse A (linker Kanal) und an die Buchse B (rechter Kanal) anschließen.
2-Kanal-Betrieb (mittlere Schalterposition)
Die Endstufe verstärkt im Kanal A das Mono-Summensignal und im Kanal B das Signal des Ausspielwegs AUX 1 zur Beschallung der Musiker. Den Lautsprecher (Impedanz min. 4 Ω) für die Beschallung des Publikums an die Buchse A anschließen und den Lautsprecher (Impedanz min. 4 Ω) für die Beschallung der Musiker an die Buchse B.
Brückenbetrieb (untere Schalterposition)
Die Endstufe verstärkt das Mono-Summensignal mit der doppelten Leistung. Der Lautsprecher (Impedanz min. 8 Ω) oder eine Lautsprechergruppe mit einer Gesamtimpedanz von 8 Ω kann nur an die SPEAKON®-kompatible Buchse A wie folgt an geschlossen werden:
Kontakt 1+ für den Pluspol
Kontakt 2+ für den Minuspol
Abb. 8 SPEAKON®-kompatibler Stecker Anschluss für den Brückenbetrieb
4.8 Pultleuchte
Um das Mischpult zu beleuchten, lässt sich in die XLR-Buchse LAMP (34) eine Schwanenhalsleuchte (12 V-/500 mA max.) stecken, z. B. das Modell GNL-304, GNL-305 oder GNL-314 von „img Stage Line“. Die Leuchte wird zusammen mit dem Mischpult ein- und ausgeschaltet.
4.9 Fußtaster für den Effektprozessor
Um den internen Effektprozessor z. B. von der Bühne aus ein- und ausschalten zu können, lässt sich ein Fußtaster (z. B. FS-60 von MONACOR) an die zweipolige 6,3-mm-Klinken - buchse FOOT SWITCH (27) anschließen.
4.10 Stromversorgung
Das Mischpult über die Netzbuchse (46) mit dem beiliegenden Netzkabel an eine Steckdose (230V\~/50Hz) anschließen.
5 Bedienung
VORSICHT Stellen Sie die Lautstärke der Lautsprecher und des Kopfhörers nie sehr hoch ein. Hohe Lautstärken können auf Dauer das Gehör schädigen! Das Ohr gewöhnt sich an hohe Lautstärken und empfindet sie nach einiger Zeit als nicht mehr so hoch. Erhöhen Sie darum eine hohe Lautstärke nach der Gewöhnung nicht weiter.
5.1 Ein- und Ausschalten
1) Um Einschaltgeräusche und eine zu hohe Lautstärke zu vermeiden, vor der Inbetriebnahme die Fader MONITOR (35) und MAIN MIX (36) ganz zuziehen sowie den Regler PHONES (15) ganz zudrehen.
2) Je nachdem welcher Mikrofontyp angeschlossen ist, die 48-V-Phantomspeisung mit den Schaltern PHANTOM (14) entweder ein- oder ausschalten (Kapitel 4.1.1).
3) Wird die interne Endstufe verwendet, die korrekte Stellung des Schalters AMPFLIFIER ASSIGN (17) überprüfen (Kapitel 4.7) und die Endstufe mit dem Schalter POWER AMP (16) einschalten. Wird die Endstufe nicht verwendet, die Endstufe ausschalten.
4) Zum Ein- und Ausschalten des Mischpults den Netzschalter POWER (48) betätigen. Bei eingeschaltetem Gerät leuchten die Betriebsanzeige POWER (44) und das Display (24).
5.2 Eingangssignale mischen
Die folgenden Bedienschritte dienen nur als Hilfestellung, es sind auch andere Vorgehensweisen möglich.
1) Zuerst folgende Grundeinstellung vornehmen.
a) Alle Tasten PAD (10) ausrasten.
b) Alle Klangregler HIGH, MID, LOW (9) und alle Schieberegler der Equalizer (31, 32) in die Mittelposition stellen.
c) Alle Regler AUX 1 MON (8) und AUX 2 FX (7) für die Ausspielwege ganz zudrehen.
d) Alle Panoramaregler PAN (5) und alle Balanceregler BAL (6) in die Mitte drehen.
e) Den Regler FX TO MON (22) ganz zudrehen.
f) Alle Tasten MUTE (4), PFL (3), AFL (29, 37) sowie die Tasten COMP/LIM (38) und PFL/AFL – MAIN (42) ausrasten.
g) Alle Kanalfader (1) sowie die Fader FX TO MAIN (20) und AUX RET (28) zuziehen.
2) Auf den Kanal, der am lautesten zu hören sein soll, ein Signal geben (z. B. in ein Mikrofon singen, ein Instrument spielen) und den zugehörigen Fader (1) vorerst ca. auf die Position 0 dB aufziehen.
Der Kanal ist optimal ausgesteuert, wenn bei Signalspitzen die LED PEAK (2) kurz aufleuchtet. Leuchtet sie länger, wird der Kanal übersteuert. Dann das Eingangssignal mit der Taste PAD (10) abschwächen oder den Ausgangspegel der Signalquelle verringern.
3) Den Fader MAIN MIX (36) so weit aufziehen, dass die folgenden Einstellungen gut über die an geschlossenen Lautsprecher zu hören sind oder über einen an der Buchse PHONES (19) angeschlossenen Kopfhörer. Die Kopfhörerlautstärke zusätzlich mit dem Regler PHONES (15) einstellen.
4) Den Klang des Kanalsignals mit den Reglern HIGH, MID und LOW (9) einstellen.
5) Bei einem Mono-Kanal mit dem Panorama-regler PAN (5) das Mono-Signal im Stereo-Klangbild platzieren oder bei einem Stereo-Kanal mit dem Regler BAL (6) die Balance des Stereo-Signals einstellen.
6) Schrittweise alle weiteren Kanalsignale da - zumischen und jeweils den Klang einstellen sowie die Panorama- oder Balanceeinstellung vornehmen. Die Fader nicht benutzter Kanäle immer ganz zuziehen.
Tipps
- Kann ein Kanalfader beim Dazumischen eines Signals nur gering aufgezogen werden, weil der Eingangspegel sehr groß ist, die zugehörige Taste PAD drücken oder den Ausgangspegel der Signalquelle verringern. Dadurch kann ein längerer Faderweg für eine feinere Einstellung genutzt werden.
- Bei der Klangeinstellung kann es hilfreich sein, andere Kanäle zeitweise mit der MUTE-Taste (4) stummzuschalten. Zur Kontrolle leuchtet die LED neben der Taste. Ein einzelner Kanal lässt sich aber auch optimal über einen Kopfhörer abhören und einstellen (Kapitel 5.6).
7) Zum Zumischen von Effekten siehe Kap. 5.5.
8) Das Eingangssignal der Buchsen TAPE IN (18) lässt sich mit dem Fader (1) des Kanals CH 13-14 auf die Signalsumme mischen.
Hinweis: Wird während einer Aufnahme über die Buchsen TAPE OUT das Aufnahmesignal als Eingangssignal auf die Buchsen TAPE IN gegeben, die Taste MUTE des Kanals CH 13-14 hineindrücken, damit keine Rückkopplung auftritt.
9) Die endgültige Lautstärke des Summensignals mit dem Fader MAIN MIX einstellen. Das Signal kann mit der Pegelanzeige (43) kontrolliert werden, wenn die Taste PFL /AFL – MAIN unter der Anzeige nicht hineingedrückt ist. Bei Übersteuerung leuchten die roten LEDs CLIP auf; den Fader MAIN MIX dann entsprechend zurückziehen.
10) Der Klang des Summensignals lässt sich mit dem 7-Band-Equalizer MAIN EQ an die Raumakustik anpassen. Dazu den Equalizer mit der Taste MAIN EQ (39) einschalten und den Klang mit den Schiebereglern (31) einstellen.
Hinweis: Das Signal am Ausgang TAPE OUT (18) wird ebenfalls durch den Equalizer beeinflusst. Bei einer Aufnahme den Equalizer mit der Taste MAIN EQ ggf. ausschalten.
11) Zum Stummschalten eines Kanals, z. B. während einer Spielpause, die zugehörige Taste MUTE drücken.
5.3 Signalkompressor verwenden
Die Dynamik des Summensignals lässt sich durch den integrierten Kompressor reduzieren. Er schwächt den Pegel oberhalb einer einstellbaren Schwelle ab. Dies ist z. B. erforderlich, wenn die Dynamik des Audiosignals größer ist als das Aufnahme- oder Verstärkersystem erlaubt oder eine geringe Dynamik (z. B. für Hintergrundmusik) erwünscht ist. Auch lassen sich Signalspitzen ab schwächen, um eine höhere Aussteuerbarkeit und damit eine höhere Durchschnittslautstärke zu erreichen.
1) Den Kompressor mit der Taste COMP/ LIM (38) einschalten. Die LED neben der Taste leuchtet.
2) Den Einsatzpunkt (Schwellwert) der Kompression mit dem Regler THRESHOLD (41)
einstellen. Das Kompressionsverhältnis mit dem Regler RATIO (40) einstellen:
Position „4“:
Das Verhältnis beträgt 4 : 1; eine Eingangspegeländerung von 8 dB oberhalb des Threshold-Wertes bewirkt eine Ausgangspegeländerung von 2 dB.
Position „∞“:
Der Kompressor arbeitet als Signalbegrenzer (Limiter); das Ausgangssignal wird etwa auf den mit dem Regler THRESHOLD eingestellten Wert begrenzt.
Tipp: Je höher der Schwellwert und je niedriger das Kompressionsverhältnis eingestellt wird, desto mehr bleibt die natürliche Dynamik erhalten.
3) Die LED neben dem Regler THRESHOLD leuchtet auf, wenn das Eingangssignal des Kompressors den eingestellten Schwellwert überschreitet und das Ausgangssignal komprimiert wird. Die Pegelanzeige (43) kann ebenfalls als Einstellhilfe dienen. Um den Ausgangspegel ablesen zu können, die Taste PFL /AFL – MAIN (42) unter der An-zeige ausrasten.
Die Abbildung 9 zeigt als Beispiel den Ausgangspegel in Abhängigkeit vom Eingangspegel bei einem Schwellwert von -10 dB und verschiedenen Kompressionsverhältnissen.

line
| Input Level/dB | Output Level dB | | -------------- | --------------- | | -40 | -40 | | -20 | -10 | | 0 | 0 | | +20 | +20 |Abb. 9 Steuerkennlinien des Kompressors bei einem Schwellwert von -10 dB
Die Abbildung 10 zeigt ein Eingangssignal und das resultierende Ausgangssignal bei einem Schwellwert von -10 dB und einem Kompressionsverhältnis von 2:1. Unterhalb des Schwellwertes bleibt das Signal unverändert und oberhalb wird es um den Faktor 2 komprimiert.

line
| t | Input Signal | Output Signal | | ---- | ------------ | ------------- | | 0 | -10 | -10 | | 30 | 0 | 0 | | 60 | 15 | 10 | | 90 | -15 | -10 | | 120 | 20 | 15 | | 150 | -20 | -15 | | 180 | 0 | 0 | | 210 | -30 | -25 |Abb. 10 Ein- und Ausgangssignal des Kompressors bei einem Schwellwert von -10 dB und einem Kompressionsverhältnis von 2 : 1
5.4 Monitor-Ausspielweg einstellen
1) Den Fader MONITOR (35) für die Lautstärke der Monitormischung so weit aufziehen, dass das Monitorsignal für die folgenden Einstellungen gut über die Monitoranlage oder über die angeschlossenen Lautsprecher zu hören ist.
2) Mit den Reglern AUX 1 MON (8) die Kanalsignale auf den Monitorweg mischen: Die Regler je nach gewünschtem Lautstärkeverhältnis der Kanäle aufdrehen. In den zugehörigen Eingangskanälen muss die Taste MUTE (4) ausgerastet sein.
3) Mit dem Regler FX TO MON (22) lässt sich das Effektsignal des internen Effektprozessors (L Kap. 5.5.1) auf den Monitorweg mischen.
4) Die endgültige Lautstärke des Monitorsignals mit dem Fader MONITOR einstellen.
5) Der Klang des Monitorsignals lässt sich mit dem 7-Band-Equalizer MONITOR EQ optimieren. Dazu den Equalizer mit der Taste MON EQ (30) einschalten und den Klang mit den Schiebereglern einstellen (32).
6) Soll der Monitorweg über einen Kopfhörer ab - gehört werden und die Pegelanzeige (43) das Monitorsignal anzeigen, die Taste AFL (37) über dem Fader MONITOR und die Taste PFL /AFL – MAIN (42) unter der Anzeige hin - eindrücken (Kap. 5.6).
5.5 Effekte zumischen
5.5.1 Verwendung des internen Effektprozessors
Mit dem internen Effektprozessor lassen sich 100 verschiedene Effekte erzeugen, die auf das Summensignal und auf den Monitor-Ausspielweg AUX 1 gemischt werden können. Als Effektweg für den Effektprozessor dient der Ausspielweg AUX 2.
1) Damit die Effekteinstellungen zu hören sind, den Fader FX TO MAIN (20) vorerst ungefähr in die Mittelposition schieben.
2) Den Drehknopf PROGRAM (23) links- oder rechtsherum drehen, bis die Nummer des gewünschten Effekts (Abb. 11 Effektübersicht) blinkend im Display (24) angezeigt wird. Die Wahl durch Drücken des Knopfes bestätigen: Die Nummer hört auf zu blinken, der Effekt ist eingeschaltet.
3) Mit den Reglern AUX 2 FX (7) die Signale der Eingangskanäle auf den Effektweg mischen. Mit diesen Reglern lässt sich für jeden Kanal getrennt die gewünschte Effektintensität einstellen. Der Signalabgriff ist nach dem Fader (1), d. h. der Effektanteil eines Kanals ist immer proportional zum eingestellten Kanalpegel.
4) Die LED PEAK / MUTE über dem Fader FX TO MAIN neben der Taste MUTE (21) dient bei eingeschaltetem Effektprozessor als Übersteuerungsanzeige. Mit ihr lässt sich die Aussteuerung grob kontrollieren. Leuchtet sie auf, die Regler AUX 2 FX entsprechend zu - rückdrehen.
5) Das Effektsignal mit dem Fader FX TO MAIN auf die Summenkanäle mischen und wenn gewünscht, mit dem Regler FX TO MON (22) auch auf den Ausspielweg AUX 1.
6) Der Effektprozessor lässt sich mit einem an der Buchse FOOT SWITCH (27) angeschlossenen Fußtaster und mit der Taste MUTE (21) aus- und wieder einschalten (die Taste rastet nicht ein). Ist er ausgeschaltet, leuchtet zur Kontrolle die LED PEAK / MUTE neben der Taste MUTE.
5.5.2 Externes Effektgerät
Das Effektgerät muss über den Ausgang FX SEND (26) und den Eingang AUX RET (25) oder den Line-Eingang eines freien Eingangskanals angeschlossen sein, Kapitel 4.2.
1) Damit die Effekteinstellungen zu hören sind, den Fader AUX RET (28) vorerst ungefähr in die Mittelposition schieben. Oder, wenn ein freier Eingangskanal als Effekteingang be - nutzt wird, den zugehörigen Kanalfader (1) ungefähr in die Mittelposition schieben.
2) Am Effektgerät den gewünschten Effekt einschalten.
3) Mit den Reglern AUX 2 FX (7) die Signale der Eingangskanäle auf den Effektweg mischen. Mit diesen Reglern lässt sich für jeden Kanal getrennt die gewünschte Effektintensität einstellen. Der Signalabgriff ist nach dem Fader (1), d. h. der Effektanteil eines Kanals ist immer proportional zum eingestellten Kanalpegel.
Hinweise
- Ist das Effektgerät am Line-Eingang eines Eingangskanals angeschlossen, den Regler AUX 2 FX des betreffenden Kanals ganz zudrehen, sonst tritt eine Rückkopplung auf.
- Die Signale des Effektwegs werden auch auf den Eingang des internen Effektprozessors gegeben (133 Kap. 5.5.1). Deshalb je nach Bedarf die Intensität des internen Effekts separat mit dem Regler FX TO MAIN (20) einstellen oder den internen Effekt mit der Taste MUTE (21) stummschalten.
4) Das vom Effektgerät kommende Signal mit dem jeweiligen Eingangsregler zumischen; mit ihm lässt sich die Effektintensität für alle Kanäle gemeinsam einstellen:
- Ist das Effektgerät am Eingang AUX RET (25) angeschlossen, das Effektsignal mit dem Regler AUX RET (28) auf das Summensignal mischen.
— Ist das Effektgerät am Line-Eingang (11, 12) eines Eingangskanals angeschlossen, das Effektsignal mit dem entsprechenden Kanalfader (1) auf das Summensignal mischen. Wenn gewünscht, kann das Effektsignal mit dem zugehörigen Regler AUX 1 MON (8) auch auf den Monitorausspielweg AUX 1 gemischt werden.
5.6 Abhören über einen Kopfhörer
Zum Abhören über einen Kopfhörer an der Buchse PHONES (19) lassen sich folgende Signale anwählen:
- das Summensignal post-fader, d. h. nach dem Fader MAIN MIX (36)
- die Signale der einzelnen Eingangskanäle pre-fader, d. h. vor dem Kanalfader (1), der Taste MUTE (4) und dem Regler PAN (5) oder BAL (6)
- das Signal des Ausspielwegs AUX 1 post-fader, d. h. nach dem Fader MONITOR (35)
- das Eingangssignal der Buchsen AUX RET (25) post-fader, d. h. nach dem Fader AUX RET (28)
Die Pegelanzeige (43) zeigt immer das Signal an, welches zum Abhören ausgewählt ist.
1) Zum Abhören des Summensignals die Taste PFL/AFL – MAIN (42) unter der Pegelanzeige ausrasten. Die LED über der Taste darf nicht leuchten.
2) Zum Abhören eines Eingangskanals die Taste PFL (3) des Kanals drücken. Zur Kontrolle leuchtet die LED neben der Taste. Zusätzlich die Taste PFL /AFL – MAIN (42) unter der Pegelanzeige hineindrücken. Die LED über der Taste leuchtet.
3) Zum Abhören des Ausspielwegs AUX 1 für die Beschallung der Musiker die Taste AFL (37) über dem Fader MONITOR (35) drücken. Zusätzlich muss die Taste PFL /AFL – MAIN unter der Pegelanzeige hineingedrückt sein.
4) Zum Abhören des Eingangssignals der Buchsen AUX RET die Taste AFL (29) über dem Fader AUX RET (28) drücken. Zusätzlich muss die Taste PFL /AFL – MAIN unter der Pegelanzeige hineingedrückt sein.
| Nummer | Name | Effekt | Parameter |
| 00–09 | Vocal | Nachhalleffekt, besonders für Gesangsanwendungen geeignet | Abklingzeit 0,8–0,9 s, Pre-Delay-Zeit 10–45 ms |
| 10–19 | Small Room | Nachhalleffekt: Simulation eines kleinen bis mittelgroßen Raums | Abklingzeit 0,7–2,1 s, Pre-Delay-Zeit 20–45 ms |
| 20–29 | Large Hall | Nachhalleffekt: Simulation eines großen Saals | Abklingzeit 3,6–5,4 s, Pre-Delay-Zeit 23–55 ms |
| 30–39 | Echo | Echo-Effekt | Delay-Zeit 145–205 ms |
| 40–49 | Echo + Verb | Kombination von Echo-Effekt und Nachhalleffekt | Delay-Zeit 208–650 ms, Abklingzeit 1,7–2,7 s |
| 50–59 | Flange + Verb | Kombination von Flanger-Effekt und Nachhalleffekt | Geschwindigkeit 0,8–2,52 Hz, Abklingzeit 1,5–2,9 ms |
| 60–69 | Plate | Simulation einer klassischen, hell klingenden Hallplatte | Abklingzeit 0,9–3,6 s |
| 70–79 | Chorus + GTR | Gitarreneffekt: Chorus | Geschwindigkeit 0,92–1,72 Hz |
| 80–89 | Rotary + GTR | Gitarreneffekt: Rotary (Leslie-Effekt) | Modulationstiefe 20–80 % |
| 90–99 | Tremolo + GTR | Gitarreneffekt: Tremolo | Geschwindigkeit 0,6–5 Hz |
Abb. 11 Effektübersicht
6 Technische Daten
Blockschaltbild siehe Seite 49.
Ausgangsleistung
Sinusleistung
an 4-Ω-Lautsprecher:2 × 400 W
an 8-Ω-Lautsprecher:2 × 300 W
Brückenbetrieb: . . . . 1 × 700 W an 8 Ω
Maximale Leistung: .. 2 × 600 W an 4 Ω
Eingänge
(Empfindlichkeit/Impedanz; Anschluss)
Mic: 1 mV/3 kΩ;
XLR, symmetrisch
Tape In: 100 mV/20 kΩ; Cinch,
3,5-mm-Klinke, asym.
Aux Return: ..... 80 mV/ 26 kΩ;
6,3-mm-Klinke, sym.
Ausgänge
(Pegel/Impedanz;Anschluss)
Main Out, stereo: ..... 1,5 V (bei Anzeige
0dB)/120Ω;
6,3-mm-Klinke, sym.
6,3-mm-Klinke, asym.
Tape Out, stereo: . . . . 800 mV/1 kΩ; Cinch
6,3-mm-Klinke, asym.
Kopfhörerimpedanz: ... ≥ 8 Ω
Frequenzbereich: ..... 20 – 20 000 Hz
Klirrfaktor: ....<0,04%
Störabstand: 89 dB
Übersprechen: ..... -63 dB
Klangregler für CH 1 – 12
Bässe: ....±15 dB bei 80 Hz
Mitten: ....±12 dB bei 2,5 kHz
Höhen: ....±15 dB bei 12 kHz
Equalizer für
Main-Mix und Monitor: . ±15 dB bei
63/160/400Hz/
1/2,5/6,3/16kHz
Kompressor
Schwellwert (Threshold): -40 dB bis +22 dB
Ratio: 2:1 bis ∞:1
Ansprechzeit (Attack): . 1 m s
Rückstellzeit (Release): 2 s
Phantomspeisung
für Mic 1 – 9: ..... +48 V
Spannung für Pultleuchte: 12 V-500 mA
Netzspannung: ..... 230 V\~/ 50 Hz
Leistungsaufnahme
im Leerlauf: .....65 VA
bei maximaler
Ausgangsleistung: ... 1250 VA
Einsatztemperatur: .... 0 – 40 °C
Abmessungen
Lautsprecheranschlüsse
für den Stereo- oder 2-Kanalbetrieb
2-poliger 6,3-mm-Klinkenstecker

T = Pluspol
S = Minuspol
SPEAKON®-kompatibler Stecker

1+ = Pluspol
1 - = Minuspol
Lautsprecheranschluss an der Buchse „A“ für den Brückenbetrieb
SPEAKON®-kompatibler Stecker

1+ = Pluspol
2+ = Minuspol
Mikrofonanschlüsse
XLR-Stecker für symmetrischen Anschluss

3-poliger 6,3-mm-Klinkenstecker
für symmetrischen Anschluss

T = Signal +
R = Signal -
S = Masse
2-poliger 6,3-mm-Klinkenstecker für asymmetrischen Anschluss

T = Signal
S = Masse
3-poliger 3,5-mm-Klinkenstecker für Stereosignale (Tape In)

T = linker Kanal
R = rechter Kanal
S = Masse
Kopfhöreranschluss
6,3-mm-Stereo-Klinkenstecker

T = linker Kanal
R = rechter Kanal
S = Masse
Anschluss für eine Pultleuchte
XLR-Stecker

1 = Minuspol 12 V
2 = Pluspol 12 V
3 = frei
Änderungen vorbehalten.
Tape In: 100 mV/20 kΩ; RCA,
3.5 mm jack, unbal.
Aux Return: .....80 mV/26 kΩ;
6.3 mm jack, bal.
Outputs
(level/impedance;connection)
Tape In: 100 mV/20 kΩ; RCA,
jack 3,5 mm, sbil.
Aux Return: .....80 mV/ 26 kΩ;
jack 6,3 mm, bil.
Uscite
1.1 Ingangskanalen 28
6 Technische gegevens ..... 33
6.1 Stekkerconfiguratie .... 33 Blokdiagram .... 49
6 Technische gegevens
Blokschema zie pagina 49.
Uitgangsvermogen
Sinusvermogen
aan luidsprekers
van 4 Ω:....2 × 400 W
aan luidsprekers
van 8 Ω: . . . . . . . . . 2 × 300 W
Tape In: 100 mV/20 kΩ; Cinch,
3,5 mm-jack, ongeba-
lanceerd
Aux Return: .....80 mV/ 26 kΩ;
6,3 mm-jack,
gebalanceerd
Uitgangen
Tape In: 100 mV/20 kΩ; RCA,
jack 3,5 mm, asim.
Aux Return: ..... 80 mV/26 kΩ;
jack 6,3 mm, sim.
Salidas
Tape In: 100 mV/20 kΩ; RCA,
3,5 mm, niesym.
Aux Return: ..... 80 mV/26 kΩ;
6,3 mm, sym.
Wyjścia
EinfachAnleitung