PA6480 - Mischpult Monacor - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PA6480 Monacor
Bei allen Geräten, deren Seriennummer mit „-03“ endet, kann die Priorität der Eingangskanäe CH1–CH3 und der Sirene abgeschalmt werden. Dazu das Gerät von der Stromversorgung trennen und den Gehäusedeckel entfernen. Den Schalter SW1 im hinteren Teil des Geräts in die Position OFF schieben (Zeichnung). Die Signale der Kanäe CH1 – CH3 und der Sirene blenden dann beispiselsweise nicht mehr die Signale der Kanäe CH4 – CH5 aus, sondern mischen sich mit diesen.
Die Mochlichkeit, den Kanalen CH1-CH3 mit dem jeweiligen Schalter MIC PRIORITY individuell eine hohe Prioritat (3. Prioritätsstufe) zuzuweisen, bleibt davon unberührt.
English
ELA-Mischveränder für 6 Zonen
Bestell-Nr. Order No. 17.2180
PA-6480
Bestell-Nr. Order No. 17.2190
PA-6600
Bestell-Nr. Order No. 17.2390

PA-6000RC
Bestell-Nr. Order No. 23.5370

BEDIENUNGSCANLEITUNG
INSTRUCTION MANUAL
MODE D'EMPLOI
ISTRUZIONI PER L'USO
GEBRUIKSAANWIZING
ELA-Mischverträger für 6 Zonen
These Anleitungrichtet sich an Installaure für Beschallungsanlagen (Kapitel 4 und 5) und an Bediener ohne besondere Fachkenntnisse (Kapitel 6).itte lessen Sie die Anleitung vor dem Betrieb gründlich durch und haben Sie sie für ein späteres Nachlesen auf.
Auf der ausklappbaren Seite 3 finden Sie alle beschreibenben Bedienelemente und Anschlüsse.
Inhalt
1 Übersicht der Anschlüsse und Bedienelemente 4
1.1 Frontseite 4
1.2Rückseite 4
1.3 Kommandomikrofon PA-6000RC 5
1.4 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD 5
1.5 Fehlermeldemodul PA-6FM 5
1.6 Antirückkopplungsmodul PA-6FR 5
2 Hinweise fur den sicheren Gebrauch. 5
3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehor 5
4 Einbau von Zusatzmodulen. 6
4.1 Anschlussmodul fur PA-6000RC 6
4.1.1 Einbau und Anschluss 6
4.1.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung 6
4.2 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD 6
4.2.1 Einbau und Anschluss 6
4.2.2 Kalibrierung 6
4.3 Fehlermeldemodul PA-6FM 6
4.4 Antirückkopplungsmodul PA-6FR 6
4.4.1 Einbau und Anschluss 6
4.4.2 Bedienung 7
5 Inbetriebnahme 7
5.1 Aufstellen des Verstärkers 7
5.1.1Rackeinbau 7
5.2 Gongklang und Priorität des Einschubmodulseinstellen 7
5.3 Anschlusive herstellen 7
5.3.1 Lautsprecher 7
5.3.2 Mikrofone .7
5.3.3 Tischmikrofon PA-4000PTT/PA-4300PTT 7
5.3.4 Geräte mit Line-Ausgang / Aufnahmegerät. 7
5.3.5 Equalizer oder anderes Gerat einschleifen 7
5.3.6 Zusätzlicher Veränderer 7
5.3.7 Telefon- oder Nachtklingel. 8
5.3.8 Telefonzentrale 8
5.3.9 Schalter for Durchsagen in allen Zonen 8
5.3.10 Pflichtempfangsrelais. 8
5.3.11 Schalter zum ferngesteuerten Ein-/Ausschalten 8
5.3.12 Strom- und Notstromversorgung 8
5.4 Priorität der Eingangssignale festlegen 8
6 Bedienung. 8
6.1 Lautstärke einstellen 8
6.2 Beschalungszonen aktivieren 9
6.3 Gong 9
6.4 Alarmsirene 9
6.5 Kommandomikrofon PA-6000RC 9
6.6 Tischmikrofon PA-4000PTT / PA-4300PTT 9
7 Schutzschaltung 9
8 Technische Daten 9
Lage- und Anschlussplan 48
Blockschaltbild 49
1 Übersicht der Anschlüsse und Bedienelemente
1.1 Frontsuite
1 Blende für den Einsatzchutschacht; hier kann ein Einsatzb von MONACOR eingesetzt werden, z. B. Radio /CD-Spieler, Digital-Message-Speicher, Schaltuhr
2 Drehschalter zur Lautstärkeeinstellung einer Beschallungszone, jeweils für die Zonen 1-6
3 Taste mit Kontroll-LED zum Einsatz einer Beschallungszone, jeweils für die Zonen 1-6
4 Taste ALL CALL with Kontroll-LED zum Einschalten aller Zonen gleichzeitig und Erhöhung der Lautstärke jeweils auf Maximum [unabhängig von den Zonentasten (3) und den Zonenlautstärkeschaltern (2)]; die maximale Lautstärke wird durch den Regler MASTER (17) bestimmt
5 Pegelanzeige fur die Endstufe [unabhängig von den Zonenlautstärkeschaltern (2)];
bei Übersteuerung leuchtet die rote LED CLIP
Klangregler, jeweils für die Eingänge 1-5
7 Eingangspegelregler, jeweils fur die Eingänge 1-5 Mit dem Regler fur den Eingang 1 wird auch der Pegel fur ein uber die Buchse (45) oder (46) angeschlossenes Mikrofon eingestellt und mit dem Regler fur den Eingang 2 der Pegel fur Kommandomikrofone des Typs PA-6000RC (angeschlosen uber ein separates Modul). Die Prioritat der Eingänge 1-3 lasst sich mit den DIP-Schaltern (34) einstellen.
8 Klangregler für ein im Schacht (1) eingesetztes Gerät
9 Gongtaste; der Gong hat 2. Prioritat Durch Umstecken der Brücke MS 1 kann zwischen 2- und 4-Ton-Gong gewählt werden (siehe Kapitel 5.2).
10 Lautstärkeregler für den Gong
11 Lautstärkeregler für eine Telefon- oder Nachtklingel (siehe auch Position 13 und 26)
12 Lautstärkeregler für ein über die Klemmen PAGING IN (27) eingespeistes Telefonsignal; desses Signal hat 3. Priorität
13 Taste TEL; bei gedruckter Taste kann z. B. eine Telefon- oder Nachklingel über die ELA-Anlage gehört werden [Anschluss an Klemmen NIGHT RINGER (26)]; die Klingel hat niedrigste Prioritat
14 Lautstärkeregler für die Sirene
15 Tasten für die Sirene; die Sirene hat 4. Priorit " für einen an- und abschwellenden Ton " für einen gleichmäßigen Dauerton
16 Anzeige PROTECT; leuchtet, wenn der Veränderker überlastet oder überhitzt ist
17 Regler MASTER für die Gesamtlautstärke
18 Anzeige FAULT; leuchtet, wenn das Fehlermeldemodul PA-6FD (Abb. 4) eingebaut ist und einen Fehler im Verständer erkannt hat
19 Ein-/Ausschalter
Hinweis: Liegt eine 24-V-Spannung von einer Notstromeinheit am Anschluss 24V = (37) an, laut sich der Versteller nicht ausschalten.
20 LED STAND-BY: Ist der Versteller an das 230-V-Netz angeschlossen, leuchtet die LED bei ausgeschalteten Versteller.
21 Betriebsanzeige POWER
1.2 Rückseite
22 Schutzabdeckung für die Schraubanschlüsse
WARNING Den Verstärker nie ohne die Abdeckung betreiben. Anderenfalls besteht bei Berührung der Anschlüsse die Gefahr eines elektrischen Schlages.
23 Anschlüsse für 100-V-Lautsprecher
Achtung! Jeder der sechs Zonenausgänge kann durch die Laufsprecher mit maximal 100 W Sinus belastet werden. Jedocharf darauf bei die zulassige Gesamtbelastung auf keinen Fall übersritten werden:
PA-6240 240W Sinus
PA-6480 480W Sinus
PA-6600 600W Sinus
24 Direktausgang für einen 4-Ω-Lautsprecher oder eine 4-Ω-Lautsprechergruppe
Die Zonenlautstärkeschalter (2) beeinflussen\
diesen Ausgang nicht.
Achtung! Diesen Ausgang nur verwenden, wenn die 100-V-Ausgänge (23 und 25) nicht benutzt werden, sonst wird der Veränder überlastet.
25 Direktausgang fur 100-V-Lautsprecher Die Zonenlautstärkeschalter (2) beeinflussen diesen Ausgang nicht.
Achtung! Die Gesamtbelastung aller ange
schlossen Lautsprecher darf
240 W Sinus (PA-6240)
480 W Sinus (PA-6480)
600 W Sinus (PA-6600)
nicht überschreiben.
26 Eingang fur das Signal einer Telefon- oder Nachtklingel; das Eingangssignal lost ein Rufzeichen aus, das über die ELA-Anlage zu horen ist (siehe auch Position 11 und 13)
27 Eingang (sym., 250 mV) für ein Telefonsignal mit Line-Pegel, das über die ELA-Anlage zu horen sein soll (siehe auch Position 12)
28 Anschluss für einen separaten Schalter Über diesen Schalter lassst sich bei eingesetztem Digital-Message-Einschub PA-1120DMT eine ge speicherte Alarmdurchsage abrufen. Gleichzeitig werden alle Beschallungszonen eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt [wie mit der Taste ALL CALL (4)].
29 Abdeckblech: Beim Einsetzen des Fehlermeldemodulus PA-6FM entfernen
30 Abdeckblech: Beim Einsetzen des Fehlerüberwachungsmodulus PA-6FD entfern
31 Abdeckblech: Wirb beim Einbau eines Einschubmoduls durch eine Anschlussplatte ersetzt
32 Abdeckblende: Wird beim Einbau des Antirück-kopplungsmoduls PA-6FR abgeschraubt
33 Abdeckblende: Wird beim Einbau des Anschlussmodulus für das Kommandomikrofon PA-6000RC abgeschraubt
34 DIP-Schalter MIC PRIORITY; in der Position ON wird der zugehörige Eingang (1 bis 3) von 4. auf 3. Priorität gesetzt
35 Netzbuchse zum Anschluss an eine Steckdose (230 V/ 50 Hz) über das beiliegende Netzkabel
36 Anschlüsse POWER REM für einen externen Schalter zum ferngesteuerten Ein- und Ausschalten
Hinweis: Zur Fernsteuerung darf der Verändernicht über den Schalter POWER (19) eingeschaltet sein.
37 Anschlüsse für eine Notstromversorgung (24V)
38 Sicherung fur die Notstromversorgung Eine durchgebrannte Sicherung nur durch eine gleichen Typs ersetzen.
39 6,3-mm-Klinkenbuchsen AMP IN und PRE OUT zum Einschleifen eines Gerätes, z. B. Equalizer;
an die Buchse PRE OUT kann auch ein zweiter ELA-Versteller angeschlossen werden, wenn die Ausgangsleistung zum Betrieb weiterer Lautspeicher nicht ausreicht
40 Ausgang REC zum Anschluss eines Aufnahme
gerätes Die Ausgangslautstärke ist unabhängig vom
Regler MASTER (17).
41 Eingänge 4 und 5 für Geräte mit Line-Pegel (z. B. CD-Spieler, Tuner, Mischpult usw.)
42 symmetrischer Eingang über XLR / 6,3-mm Klinken-Kombibuchse, jeweils für die Eingänge 1-3 Die Eingangsempfindlichkeit lasst sich mit dem Regler GAIN (43) zwischen Mikrofon- und Line-Pegel einstellen (2,5 - 250mV)
43 Regler zum Einstellen der Eingangsempfindlichkeit, jeweils für die Eingänge 1-3
44 Taste PHANTOM POWER zum Einschalten der 12-V-Versorgung fur ein phantomgespeistes Mikrofon, jeweils fur die Eingänge 1-3 Vorsicht! Den Schalter nur bei ausgeschalteten Verträger betätigen (Schaltgeräusche). Bei gedruckter Taste darf am zugehörigen Eingang kein asymmetrisches Mikrofon angeschlos sen sein, da diese Mikrofon beschadigt werden kann.
45 Buchse PA-4300PTT zum Anschluss eines ELA-Tischmikrofons des Typs PA-4300PTT
46 Buchse PA-4000PTT zum Anschluss eines ELA-Tischmikrofons des Typs PA-4000PTT
47 Schraubklemmen zum Anschluss von Pflichtempfangsrelais
1.3 Kommandomikrofon PA-6000RC
Das Kommandomikrofon ist als Zubehor erhält und gehört nicht zum Lieferumfang des Ver stärkers.
48 Schalter DIGITALMESSAGE; in der Position ON
lassen sich gespeicherte Durchsagen abrufen*
49 Schalter TALK zum Festlegen der Prioritat beim Einsatz mehrerer Mikrofone PA-6000RC SLAVE andere auf PRIORITY geschaltete Mikrofone haben Vorrang
PRIORITY auf PRIORITY geschaltete Mikrofone haben vor auf SLAVE geschalteten Mikrofonen Vorrang
50 Buchse LINK zum Anschluss eines weiteren Kommandikrofons PA-6000RC
51 Buchse OUTPUT zur Verbindung mit der Buchse INPUT des dem Mikrofon beiliegenden Anschlussmodulus
52 Eingangsbuchsen AUX IN fur ein zusätzliches Audiosignal mit Line-Pegel
53 Ausgangspiegelregler fur das Mikrofonsignal und das Signal von den Buchsen AUX IN (52)
54 Kontrollanzeigen
POWER Betriebsanzeige (Verträger eingeschaltet)
SEND leuchtet, wenn eine eigene Durchsage Herausgeht oder eine gespeicherte Durchsage abgerufen wird
BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere ange-schlossene Mikrofone PA-6000RC
55 Sprechtaste TALK
56 DrehschalterMESSAGE BANK zur Auswahl einer gespeicherten Durchsage
57 Tasten Z 1 - Z 6 mit Kontroll-LEDs zum Einschalten der Zonen, in denen die Durchsage zu horen sein soll
58 Taste ALL CALL mit Kontroll-LED zum Einschalten aller Zonen gleichzeitig [wie die Taste (4)]
- Funktion nur bei eingebautem Digital-Message-Einschub PA-1120DMT möglich
59 Taste REPEAT/ STOP zur mehrfachen Wiedergabe einer gespeicherten Durchsage*; ein zweiter Tastendruck beendet die Durchsage
60 Taste START/ STOP zur Wiedergabe einer gespeicherten Durchsage*; ein zweiter Tastendruck beendet die Durchsage
1.4 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD
Das Fehlerüberwachungsmodul ist als Zubehor erhältlich und gehört nicht zum Lieferumfang des Verstärkers. Es wird anstelle des Abdeckbleches (30) eingesetzt.
61 Relaisausgang zum Anschluss eines Signalgebers
62 Anschlüsse COM und HOT; mit den Anschlüssen HIGH IMP (25) verbinden: COM an -, HOT an +
63 Kontroll-LED "Sense" für die Einstellung der Ansprechempfindlichkeit
64 Regler fur den 20-kHz-Testtonpegel
65 Regler für die Ansprechempfindlichkeit
1.5 Fehlermeldemodul PA-6FM
Das Fehlermeldemodul ist als Zubehor erhältlich und gehört nicht zum Lieferumfang des Verstärkers. Es wird anstelle des Abdeckbleches (29) eingesetzt.
66 Relaisausgabe zum Anschluss von Signalgebern
Das Relais AC spricht an, wenn keine Netzspannung anliegt, die interne Netzsericherung durchgeschmolzen ist oder der Netzschalter (19) nicht auf ON steht.
Das Relais DC spricht an, wenn die Sicherung (38) für die Notstromversorgung durchgeschmolzen ist oder keine Spannung von einer Notstromeinheit an den Anschlüssen DC POWER (37) anliegt.
Das Relais FAN spricht an, wenn der interne Lüfter defekt oder nicht angeschlossen ist.
1.6 Antirückkopplungsmodul PA-6FR
Das Antirückkopplungsmodul ist als Zubehor erhältlich und gehört nicht zum Lieferumfang des Verstärkers. Es wird anstelle der Abdeckblende (32) eingesetzt.
67 Umschalter ACTIVE
IN = Frequenzverschiebung aktiviert
OUT = keine Frequenzverschiebung
68 DIP-Schalter zur Auswahl der Frequenzverschiebung
69 Betriebsanzeige: blinkt, wenn der Veränderung eingeschaltet ist
2 Hinweise für den sicheren Gebrauch
Das Gerät entspricht allen relevanten Richtlinien der EU undträgt deshalb das CZeichen.
WARNING
Das Gerät wird mit lebensgeführlicher Netzspannung versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor und
stecken Sie nichts durch die Luftrungsöffnungen! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Im Betrieb liegt an den Lautspricheranschlüssen (23, 25) berühungsgefährliche Spannung bis 100V an. Den Versteller nie ohne die Schutzabdeckung (22) betreiben.
Alle Anschlüsse nur bei ausgeschalteter ELAnlage vornehmen bzw. verändern.
Das Gerat ist nur zur Verwendung in Innernräumen geeignet. Schützen Sie es vor Tropf- und
Spritz wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich 0-40°C).
-
Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäbe, z. B. Trinkgläser, auf das Gerät.
Die im Gerat entstehende Wärme muss durch Luftzirkulation abgegeben werden. Decken Sie die Luftungsöffnungen nicht ab.
Ziehen Siesofar den Netzstecker aus der Steckdose: -
wenn sichtbare Schaden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,
-
wenn nach einem Sturz oder Ahnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,
-
wenn Funktionstörungen auftreten.
Lassen Sie das Gerät in jeder Fall in einer Fachwerkstatt reparieren.
Ziehen Sie den Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.
- Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder Chemikalien.
- Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht re pa riert, kann keine Garantie für das Gerät und keine Haftung für darauf resultierende Sachoder Personenschäden übernommen werden.

Soll das Gerat endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.
3 Einsatzmöglichkeiten und Zubehör
Der Versteller ist speziell für den Einsatz in 100-V-ELA-Anlagen konzipiert. Es stehen 100-V-Ausgänge für sechs Beschallungszonen zur Verfügung, deren Lautstärke sich individuell einstellen lasst. Über drei Eingänge mit entsprechlich einstellbarer Priorität können Mikrofone oder Geräte mit Line-Ausgang angeschlossen werden. Zwei weitere Line-Eingänge ergänzen die Anschlussmöglichkeiten.
| Zubehör | |
| Einschubmodule für den Erweiterungsschacht (1) | |
| PA-1120DMT | Digital-Message-Speicher mit Schaltuhr |
| PA-1140RCD | Radio/CD-Spieler |
| PA-1200C | Schaltuhr |
| PA-1200RDSU | AM/FM-Radio mit Audiospieler |
| ELA-Tischmikrofone speziell für diesen Verstärke | |
| PA-4000PTT | Ein Tischmikrofonlässt sich an die Buchse PA-4000PTT (46) anschließen. |
| PA-4300PTT | Ein Tischmikrofonlässt sich an die Buchse PA-4300PTT (45) an-schieben. Insgesamt können drei PA-4300PTT mit dem Verstärke betriben werden. |
| PA-6000RC (Abb. 3) | Kommandomikrofon mit Tasten zum Anwahlen der einzelnen Beschal-lungszonen; dem Mikrofon liegt ein Anschluss-modul bei, das in den Verstärke eingesetzt wird. |
| Zusatzmodule | |
| PA-6FD | Fehlerüberwachungsmodul |
| PA-6FM | Fehlermeldemodul |
| PA-6FR | Antirückkopplungsmodul für den Eingang 1 |
4 Einbau von Zusatzmodulen
WARNING

Der Einbau von Zusatzmodulen darf nur durch Fachpersonal erfolgen. Vor dem Offnen des Verstärkers den Netzstecker aus der Steckdoseziehen, anderenfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages!
Falls eine Notstromeinheit angeschlossen ist, diese von den Anschlüssen 24V = (37) trennen, damit der Veränder zußer Betrieb ist.
4.1 Anschlussmodul für PA-6000RC
Zum Anschluss des als Zubehör lieferbaren Kommandomikrofons PA-6000RC (Abb. 3) muss das dem Mikrofon beiliegende Anschlussmodul in den Versteller eingebaut werden.
4.1.1 Einbau und Anschluss
1) Den Gehausedeckel des Verstärkers und die Blende (33) auf der Verstärkerrückseite abschrauben.
2) Die 3-polige Leitung AS 903 des Anschlussmoduls in die Buchse CN 903 des Veränderkster stecken - siehe Lageplan Seite 48.
3) Das Modul in die durch die Blende (33) frei gegebenen Aussparungen einsetzen und fest-schrauben.
4) Die schwarz-rote 2-polige Leitung A des Verträkers in die Buchse CN 801 des Modulus stecken.
Wird jedoch auch das Antirückkopplungsmodul PA-6FR eingebaut, die 2-polige Leitung A in die Buchse CN 801 des PA-6FR stecken und die 2-polige Leitung AN 801 des PA-6FR in die Buchse CN 801 des Anschlussmodulus.
5) Die abgeschirmte Leitung AS 802 des Modulus in die Buchse AN 802 des Veränderksters stecken.
6) Die 7-polige Leitung AS 204 des Modulus in die Buchse CN 901 des Veränderkangers stecken.
7) Ist kein Digital-Message-Einschub PA-1120DMT eingebaut, die lose 10-polige Leitung AS 4-1 des Modulus mit Kabelbindern im Veränder befestigen.
Die Punkte 8) bis 10) nur bei eingebautem Digital-Message-Einschub PA-1120DMT durchfuhren:
8) Die 10-polige Leitung AS 4-1 des Moduls in die Buchse TO RR-100/600 des Einschubs stecken.
9) Mit der Brücke MS 802 des Anschluss moduls festlegen, ob die Durchsage im Speicher M 6 des PA-1120DMT über das Kommandomikrofon abgerufen werden kann (Position ON) oder nicht (Position OFF, Werkseinstellung). Der Speicher M 6 kann z. B. für eine automatische Alarmdurchsage reserviert sein, die nur über die KlemmenMESSAGE FIRST PRIORITY (28) aktiviert werden soll.
10)Im Veränder die Brücke MS 2 auf der Frontleiterplatte über dem Pegelregler (7) für den Eingang 3 in die Position „PRI TO PACK" setzen. Damit hat das Signal vom Einschub 1. Priorität und wird nicht durch ein Signal des Kommandoikrofons in der Lautstärke ab gesenkt.
4.1.2 Mikrofonanschluss und Grundeinstellung
1) Die Buchse OUTPUT (51) des Mikrofons mit der Buchse INPUT des Anschlussmodus verbinden. Ein kurzes Anschlusskabel liegt dem Mikrofon bei. Die Kabellänge zwischen Veränder und Mikrofon darf max. 1000 m betragen.
Ein 2. Mikrofon kann an die Buchse LINK des Moduls oder an die Buchse LINK (50) des 1. Mikrofons angeschlossen werden. Zum An Schluss eines 3. Mikrofons dessen Buchse OUTPUT mit der Buchse LINK des 2. Mikrofons verbinden.
Maximal konnen drei Mikrofone angeschlossen werden. Die Kabellange zwischen zwei Mikrofondenarf 100m nichtüberschreiben.
Hinweis:DieXLR/6,3-mm-Klinken-Kombibuchse (42) des Eingangs 2arf nach dem Anschluss eines PA-6000RC nicht benutzt werden,weil diee mit dem Eingang fur das Kommandomikrofon parallegeschaitet ist.
2) Beim Einsatz mehrerer Mikrofone PA-6000RC an dem Mikrofon bzw. an den Mikrofonen, die Vorrang vor den übrigen erhalten sollen, den Schalter TALK (49) in die Position PRIORITY schiben. Bei den übrigen Mikrofonen den Schalter in die Position SLAVE schiben. Da durch kann während einer Durschage von einem Mikrofon mit Vorrang keine Durschage von einem Mikrofon ohne Vorrang erfolgen. (Bei gleichwertigen Mikrofonen hat das zuerst aktivierte Mikrofon Vorrang.)
3) Um für das Kommandomikrofon bzw. für die Kommandomikrofone 2. Priorität zu erhalten, die Taste am Anschlussmodul drücken (Position PRIORITY). Bei nicht gedrückter Taste (Position SLAVE) ist 4. Priorität eingestellt. Eine Übersichter aller möglichen Prioritäten wird im Kapitel 5.4. "Priorität der Eingangssignale festlegen" gegeben.
4) Wird der Digital-Message-Einschub PA-1120DMT verwendet, mit dem Schalter DIGITALMESSAGE (48) wahren, ob über das Kommando mikrofon gespeicherte Durchsagen abgerufen werden konnen (Schalterposition ON) oder ge spert sind (Position OFF).
5) Wenn die Eingänge am Veränder nicht ausreichen, kann in die Buchsen AUX IN (52) ein Line-Signal eingespeit werden (z. B. Hintergrundmusic von einem CD-Spieler). Den Ausgangspegel für das Mikrofonsignal und das Signal von den Buchsen AUX IN mit dem Regler AUDIO OUT (53) einstehen.
4.2 Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD
Das als Zubehor lieferbare Fehlerüberwachungsmodul PA-6FD (Abb. 4) ist speziell für diesen Versteller konzipiert. Es erzeugt einen 20-kHz -Sinusteston, der auf den Versteller gegeben wird. Am Ausgang HIGH IMP (25) wird überprüft, ob der Testton vorhanden ist. Bei einem Defekt im Versteller, bei dem der Testton nicht am Ausgang HIGH IMP anliegt, leuchtet die Anzeige FAULT (18). Über ein Relais lasst sich zusätzlich ein Signalgeber aktivieren.
4.2.1 Einbau und Anschluss
1) Den Veränder vom Netz und von der Notstrom-versorgung trennen.
2) Den Gehäusedeckel des Verstärkers abschrauben und das Abdeckblech (30) entfern.
3) Das Modul PA-6FD an der Stelle des Abdeck blechs von auBen einsetzen und festschrauben.
4) Die 5-polige Leitung B des Verstärkers in die Buchse CN 601 des Moduls stecken, siehe Lageplan Seite 48.
5) Den Minuskontakt des Anschlusses HIGH IMP (25) am Versteller mit dem Kontakt COM der Schraubklemme Line In (62) am Modul verbinden und den Pluskontakt von HIGH IMP mit dem Kontakt HOT von Line In.
6) Die Steckbrücke SW 1 auf dem Überwachungsmodul in die Position ON stecken.
7) Wird von dem Modul ein Fehler erkannt, leuchtet die Anzeige FAULT (18) und die Relaiskontakte (61) schlieBen. An die Kontakte lassst sich zur Alarmierung ein Signalgeber anschlieben. Die Belastbarkeit der Relaiskontakte betragt 1 A bei max. 120 V oder max. = 24V .
Hinweis: Die Relaiskontakte schlieben auch, wenn der Versteller ausgeschaltet wird.
4.2.2 Kalibrierung
Es wird ein Oszilloskop oder ein Voltmeter besteht, das Wechselspannungen bis mindestens 20kHz messen kann.
1) Den Veränder einschalten und den Lautstärkeregler MASTER (17) auf Null drehen, damit nur der 20-kHz-Testton an den Laufsprecherausgaben anliegt.
2) Am Anschluss HIGH IMP (25) die Spannung des 20-kHz-Testtons messen und mit dem Trimmregler OSC Level (64) auf 2V (5,6 V5) einstellen.
3) Den Trimmregler Sensitivity (65) soweit aufdrehen, dass die LED "Sense" (63) aufleuchtet. Den Regler dann noch zwei Skalenstriche weiterdrehen. Die LED kann im Betrieb flackern; diese ist kein Fehler.
4) Nach der Kalibrierung den Regler MASTER wieder auf die gewünschte Lautstärke drehen.
4.3 Fehlermeldemodul PA-6FM
Das als Zubehor lieferbare Fehlermeldemodul PA-6FM (Abb. 5) ist speziell für diesen Versteller konzipiert. Über die drei Relaisausgänge (66) können Signalgeber bei folgenden Fehlern aktiviert werden:
Die Relaiskontakte AC schalten um, wenn keine Netzspannung anliegt, die interne Netzsicherung durchgeschmolzen ist oder der Netzschalter (19) nicht auf ON stehen.
Die Relaiskontakte DC schalten um, wenn die Sicherung (38) für die Notstromversorgung durchgeschmolzen ist oder keine Spannung von einer Notstromeinheit an den Anschlüssen DC POWER (37) anliegt.
Die Relaiskontakte FAN schalten um, wenn der interne Lufter defekt oder nicht angeschlossen ist. Hinweis: Alle Relaiskontakte schalten auch um, wenn der Verträger ausgeschalte wird.
1) Den Veränder vom Netz und von der Notstrom-versorgung trennen.
2) Den Gehausedeckel des Verstärkers abschrauben und das Abdeckblech (29) entfern.
3) Das Modul PA-6FM an der Stelle des Abdeckblechs von auBen einsetzen und festschrauben.
4) Die 6-polige Leitung c des Veränderkers in die Buchse CN 5 des Moduls stecken, siehe Lageplan Seite 43.
5) Die Signalgeber zur Alarmierung an die Relaisumschaltkontakte (66) anschließen. Der Aufdruck am Modul zeigt die Kontaktstellung im Fehlerfall und bei ausgeschalteten Versteller. Die Belastbarkeit der Relaiskontakte betragt 1 A bei max. 120V oder max. = 24V .
4.4 Antirückkopplungsmodul PA-6FR
Das als Zubehor lieferbare Antirückkopplungsmodul PA-6FR (Abb. 6) ist speziell für diesen Ver stärker konzipiert. Das Signal des Eingangs 1 wird über das Modul geleitet und in der Freqenz erhöht (2, 4, 5 oder 6Hz , einstellbar). Durch die Frequenzverschiebung wird ein optimaler Schutz gegen akustische Rückkopplungen erreicht.
4.4.1 Einbau und Anschluss
1) Den Veränder vom Netz und von der Notstrom-versorgung trennen.
2) Den Gehausedeckel des Verstärkers und die Blende (32) auf der Verstärkerrückseite abschrauben.
3) Das Modul in die durch die Blende freiigegebene Aussparungen einsetzen und festschrauben.
4) Die 2-polige Leitung AN 702 (schwarz-braun) des Verstärkers in die Buchse CN 702 des Modulus stecken, siehe Lageplan Seite 48.
5) Die schwarz-rote 2-polige Leitung A des Verstärkers in die Buchse CN 801 stecken.
6) Wenn das Anschlussmodul für das Kommandomikrofon PA-6000RC zuvor eingesetzt
wurde, steckt die 2-polige Leitung bereits in der Buchse CN 801 des Anschlussmodus (ge-strichelte Linie im Lageplan Seite 48). Die Leitung vom Anschlussmodul abziehen und in die Buchse CN 801 des PA-6FR stecken. Dafür die 2- polige Leitung AN 801 des PA-6FR in die Buchse CN 801 des Anschlussmodus stcken.
7) Die Brücke MS 401 des Verständerkers in die Position „FR" setzen.
4.4.2 Bedienung
Nach der Inbetriebnahme des Verständerkers den Schalter ACTIVE (67) in die Position IN stellen. Über den Eingang 1 eine Ansage in erforderlicher Laut stärke durchgeben. In der Grundeinstellung, wenn alle DIP-Schalter (68) in der oberen Position stehen, beträgt die Frequenzverschiebung 2Hz . Sollte es trotz dieser Frequenzverschiebung zu einer Rückkopplung kommt, mit den DIP-Schaltern eine höhere Frequenzverschiebung einstehen.
5 Inbetriebnahme
5.1 Aufstellen des Verständers
Der Verstärker ist für den Einsatz in ein Rack für Geräte mit einer Breite von 482 mm (19") vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Luftungsöffnungen stromen können, damit eine ausreichende Kühlung der Endstufe gewährleistet ist.
5.1.1 Rackeinbau
Für die Rackmontage werden 3 HE (3 Hoheneinheiten = 133 mm) besteht. Damit das Rack nicht kopflastig wird, muss der Versteller im unteren Bereich des Racks eingeschoben werden. Für eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte allein nicht aus. Zusatzlich müssen Seitenschemien oder eine Boden platte das Gerät halten.
Die vom Veränderter seitlich ausgeblasene, erhützte Luft muss aus dem Rack austreten konnen. Anderenfalls kommt im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Veränderter, sondern auch andere Geräte im Rack beschädigt werden konnen. Bei unzureichendem Wärmeabfluss in das Rack eine Lüftereinheiteninsetzen.
5.2 Gongklang und Priorität des Einsatzbmoduls einstellen
Vor dem Einbau eines Einsatzubs in den Schacht (1) die beiden Steckbrücken MS 1 (Gongklang) und MS 2 (Priorität des Einsatzubs) einstehen, siehe Lageplan Seite 48. Diese sind bei einem eingebauten Einsatzub nicht mehr zu gänglich.
1) Den Veränder vom Netz und von der Notstrom-versorgung trennen.
2) Die Blende (1) für den Einsatz abschrauben.
3) Den Gongklang mit der Brücke MS 1 einstellen: Position 4T^ : 4-Ton-Gong Position 2T^ : 2-Ton-Gong
4) Die Prioritat für ein Einschubmodul mit der Brücke MS 2 einstehen: Position,SLAVE"(Werkseinstellung): Das Signal vom Einschub hat niedrigste Priorität.
PositionPRI TO PACKDas Signal vom Einschub hat 2. Prioritat. These Einstellung musz.B.gewahlt werden, wenn uber das Kommandomikrofon PA-6000RC ge speicherte Durchsagen vom Digital-Message-Speicher PA-1120DMT abgerufen werden sollen.
Eine Übersicht aller möglichen Prioritäten wird im Kapitel 5.4 „Priorität der Eingangssignale festlegen" gegeben.
5) Falls kein Einschub eingebaut wird, die Blende (1) wieder festschrauben.
5.3 Anschlüsse herstellen
Alle Anschlüsse sollenn nur durch eine qualifizierte Fachkraft und unbedingt bei ausgeschalteten Verstrekar vorgenommen werden!
Zahlreiche Anschlüsse, z. B. die für die Lautsprecher, befinden sich unter der Schutzabdeckung (22). Zum Anschlieben die Abdeckung abschrauben.
WARNING
Der Veränder darf nicht ohne die Schutzabdeckung (22) betrieben werden. Im Betrieb liegen an den Lautspeicheranschlüssen (23, 25)
gefährliche Spannungen bis 100 V an. Nach dem Anschlieben die Abdeckung wieder festschrauben, damit die Kontakte vor Berührung geschlossen sind.
5.3.1 Lautsprecher
1) Entweder 100-V-Lautsprecher für die sechs Beschallungszonen an die Schraubklemmen SPEAKER ZONES ATT. OUTPUTS (23) anschließen
Achtung! Jeder der sechs Zonenausgänge kann durch die Laufsprecher mit maximal 100W Sinus belastet werden. Jedocharf damit die zulässige Gesamtbelastung auf keinen Fall übersritten werden:
PA-6240 240W Sinus
PA-6480 480W Sinus
PA-6600 600W Sinus
oder eine Laufsprechergruppe mit einer Gesamttempedanz von mindestens 4 Ω an die Schraubklemmen LOW IMP 4Ω (24) anschließen [wenn die 100-V-Ausgänge (23 und 25) nicht benutzten, sondern wird der Veränder überlastet]. Die Zonenlaufstärkeschalter (2) be einflussen diesen Ausgang nicht.
2) Zusätzliche 100-V-Lautsprecher, die unabhängig von den Zonentasten (3) immer eingeschaltet sein sollen und deren Lautstärke nicht durch die Zonenlautstärkeschalter (2) verringgert werden soll, konnen an die Schraubklemmen HIGH IMP 100 V (25) angeschlossen werden. Die Gesamtbelastung aller angeschlossenen Lautsprecherarfend jederoch nicht die Veränderleistung uber-schreiben (siehe Hinweis „Achtung!").
3) Beim Anschluss der Lautsprecher immer auf die richtige Polarität achten, d. h. den Plusanschluss der Lautsprecher jeweils mit der oberen Klemme verbinden. Der Plus anschluss der Lautsprecher-kabel ist immeralanders gekennzeichnet.
5.3.2 Mikrofone
Drei Mikrofone mit einem XLR-oder 6,3-mm-Klinkenstecker halten sich an die XLR/6,3-mm-KlinkenKombibuchsen (42) der Eingänge 1-3 anschließen.
1) Beim Anschluss eines Mikrofons den dazugehörgen Regler GAIN (43) ganz nach rechts in die Position -50 drehen.
2) Bei Verwendung eines phantomgespeiten Mikrofons (z. B. PA-4000PTT) die 12-V-Versorgung mit der entsprechenden Taste PHANTOM POWER (44) einschalten.
Vorsicht! Den Schalter nur bei ausgeschalteten Verstärker betätigten (Schaltgeräusche). Bei gedrückter Taste dart am zuge hörigen Eingang kein asymmetrisches Mikrofon angeschlossen sein, da diese beschädigt werden kann.
3) Soll ein Mikrofon Vorrang erhalten, den zugehörgen DIP-Schalter MIC PRIORITY (34) in die Position ON stellen (siehe auch Kap. 5.4).
Hinweise:
- Wird das Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT verwendet, darf der Eingang 1 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang (46) fur das PA-4000PTT und mit dem Eingang (45) fur das PA-4300PTT parallelgeschaltet ist.
- Ist ein Kommandomikrofon PA-6000RC angeschlossen, davon der Eingang 2 nicht benutzt werden, weil dieser mit dem Eingang für das PA-6000RC (über das zugehörige Anschlussmodul) parallel liegt.
5.3.3 Tischmikrofon PA-4000PTT/PA-4300PTT
Die als separates Zubehor lieferbaren Tischmikrofone PA-4000PTT und PA-4300PTT sind speziell für diesen Versteller konzipiert.
1) Das Mikrofon PA-4000PTT über seine RJ-45-Buchse PTT REMOTE mit der Buchse PA-4000PTT (46) am Veränder verbinden oder das Mikrofon PA-4300PTT über seine Buchse OUTPUT mit der Buchse PA-4300PTT (45) des Veränderkers.
2) Von dem Modell PA-4300PTT lassen sich noch zwei weitere Mikrofone anschlieBen: Die Buchse LINK des ersten Mikrofons mit der Buchse OUTPUT des zweiten Mikrofons verbinden. Das dritte Mikrofon genauso an das zweite Mikrofon anschlieBen.
3) Die Taste PHANTOM POWER (44) des Eingangs 1 drücken und den dazugehörigen Regler GAIN (43) ganz nach rechts in die Position -50^ drehen.
Hinweise:
- Der Eingang 1arf jetzt nicht fur andere Eingangssignale benutzt werden, weil dieser mit den Buchsen fur die Tischmikrofone parallelgeschaltet ist.
- Die Gesamtlänge des Mikrofonkabels darf maximal 1000m betragen.
5.3.4 Geräte mit Line-Ausgang / Aufnahmegerät
Fünf Geräte mit Line-Pegel (z. B. CD-Spieler, Radio, Mischpult) lessen sich an die Eingänge 1-5 anschließen. Ausnahmen: Eingang 1 nicht beim Anschluss eines Tischmikrofons an die Buchse PA-4300PTT (45) oder PA-4000PTT (46) benutzten und Eingang 2 nicht beim Betrieb des Kommandomikrofons PA-6000RC!
Für Hintergrundmusik sollen den die Eingänge 4 und 5 [Cinch-Buchsen LINE IN (41)] verwendet werden, weil diese niedrigste Priorität haben.
1) Beim Anschluss der Eingänge 1 - 3 über die XLR/6,3-mm-Klinken-Kombibuchsen (42) den dazugehörgen Regler Gain (43) ganz nach links in die Position -10^ rehen. Die entsprchende Taste PHANTOM POWER (44) nicht drucken.
Beim Anschluss eines Stereo-Gerätes an einen der Eingänge 1-3 einen Stereo-MonoAdapter (z. B. SMC-1 von MONACOR) und ein Adapterkabel (z. B. MCA-300 von MONACOR) verwenden, sonst loschen sich die Signale der Stereomette gegenüber aus.
2) Soll von den Eingängen 1-3 einer Vorrang vor den anderen beiden erhalten, den zugehörigen DIP-Schalter MIC PRIORITY (34) in die Position ON stellen. Die Eingänge 1-3 haben immer Vorrang vor den Eingängen 4 und 5 (siehe Kap. 5.4).
3) Ein Tonaufnahmegerät kann an die Buchsen REC (40) angeschlossen werden. Die Aufnahmelautstärke ist vom Regler MASTER (17) und von den Zonenlautstärkeschalten (2) unabhängig.
5.3.5 Equalizer oder andere Gerät einschleifen
Zur externen Klangbeeinflussung lasst sich z.B. ein Equalizer über die Buchsen AMP IN - PRE OUT (39) einschleifen: Den Eingang des Gerätes an die Buchse PRE OUT anschließen und den Ausgang an die Buchse AMP IN.
Hinweis: Im Veränder entstehen eine Signalunterbrechung, wenn nur die Buchse AMP IN angeschlossen ist oder das eingeschliefte Gerat nicht eingeschalten, defekt oder nicht richtig angeschlossen ist. Die Laufsprecher bleiben dann stumm.
5.3.6 Zusätzlicher Veränderker
Werden mehr Lautspeicher bestehtigt, als fur den Veränder zuflüssig sind, ist ein weiterer Veränder erforderlich. Den Eingang des zusätzlichen Veränderkers mit der Buchse PRE OUT (39) oder REC (40) verbinden. Das Signal für den Zusammenbeiter wird nicht durch den Regler MASTER (17) und durch die Zonenlautstärkeschalter (2) beeinflusst.
5.3.7 Telefon- oder Nachtklingel
Eine Telefon- oder Nachtklingel kann bei Bedarf über die ELA-Anlage ertönen (z. B. während eines nachtlichen Kontrollrundgangs).
1) Die Steuerspannung für die Klingel (z. B. 8 V/50 Hz) auf die Anschlüsse NIGHT RINGER (26) geben.
2) Die Taste TEL (13) drucken.
3) Die Klingel betätigungen und mit dem Regler RINGER (11) die Lautstärke des vom Veränderer erzeugten Rufzeichens einstehen.
4) Die Klingelfunktion mit der Taste TEL je nach Bedarf ein- oder ausschalten.
Hinweis: Die Klingel hat niedrigste Prioritat.
5.3.8 Telefonzentrale
Von einer Telefonzentraleleen sich Durchsagen uber die ELA-Anlage wiedergeben.
1) Das Telefonsignal (Line-Pegel) auf die Klemmen PAGING IN (27) geben.
2) Wahrend einer Durchsage mit dem Regler PAGING (12) die Lautstärke einstehen.
Hinweis: Telefondurchsagen haben 3. Priorität.
5.3.9 Schalter fur Durchsagen in allen Zonen
Zur Fernsteuerung der folgenden Funktionen einen Schalter an die KlemmenMESSAGE FIRST PRIORITY (28) anschlieBen:
- Alle Beschallungszonen werden eingeschaltet und auf maximale Lautstärke gestellt [wie mit der Taste ALL CALL (4)].
- Bei Verwendung des Digital-Message-Einschubs PA-1120DMT wird automatisch die Durchsage des Speichers M 6 abgerufen. Dazu die Brücke MS 2 vor dem Einbau des Einschubs in die Position "PRI TO PACK" stecken (siehe Lageplan Seite 48). Dadurch erhalten die Durchsage des Speichers M 6 erstige Priorität.
Anstelle des Schalters kann auch ein Alarmmeldekontakt angeschlossen werden, z. B. für eine automatische Feueralarmdurchsage.
- Soll durch den Schalter bzw. durch den Alarmmeldekontakt der Veränderkaur auch gleichzeitig eingeschaltet werden, eine Diode vom Typ 1N4007 nach Abb. 7 zwischen die obere KlemmeMESSAGE FIRST PRIORITY und die linke Klemme POWER REM anschließen.

⑦ Automatisches Einschalten des Verstärkers und Aktivieren der Durchsage M 6
5.3.10 Pflichtempfangsrelais
Sind zwischen dem Veränder und den Laufsprechen ELA-Lautstärkeinsteller mit Pflichtempfangs-relais (z. B. Serie ATT-3..PEU oder ATT-5..PEU von MONACOR) geschalte, können wichtige Durchsagen auch bei eingestellter Laustärke „Null" gehört werden.
1) Dazu ein Tischmikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT anschließen (Kap. 5.3.3).
2) Die Pflichtempfangsrelais nach der Abb. 8 an die Klemmen PRIORITY RELAY OUTPUT (47) anschlieBen. Der Ausgang ist mit 200 mA belastbar.
3) Am Mikrofon den Schalter PRIORITY in die Position ON (nach unten) stellen.
4) Beim Betätigten der Sprechtaste TALK werden
jetzt durch die Relais die Lautsprecher auf maximale Lautstärke geschalte.

Pflichtempfangsrelais
5.3.11 Schalter zum ferngesteuerten Ein-/ Ausschalten
Der Verträker lassst sich mit einem an den Kontakten POWER REM (36) angeschlossenen Schalter fergesteuert ein- und ausschalten. Dazu dar der Verträker nicht mit dem Schalter POWER (19) eingeschaltet oder an einer Notstromversorgung angeschlossen sein.
5.3.12 Strom- und Notstromversorgung
1) Zum Schluss das beiliegende Netzkabel zuerst in die Netzbuchse (35) und dann in eine Steckdose (230V / 50Hz) stecken.
2) Soll der Veränder bei einem eventuellen Netz-ausfall weiterarbeiten, an die Klemmen 24 Vm (37) eine 24-V-Notstromeinheit (z. B. PA-24ESP von MONACOR) anschließen. Bei einer Kabel-lange bis zu 6 m ist ein Kabelquerschnitt von mindestens 4mm^2 erforderlich.
Hinweise:
- Liegt die 24-V-Spannung von der Notstromeinheit an den Anschlüssen 24V = an ], latent sich der Versteller mit dem Schalter POWER (19) nicht ausschalten. Er schal-tet bei einem Netzausfall oder im ausgeschalteten Zustand automatisch auf die Notstromversorgung um.
- Auch wenn der Veränder ausgeschelt ist, verbraucht er einen geringen Strom. Darum den Netzstecker aus der Steckdoseziehen und ggf. die Nottstromeinheit abklemmen, wenn der Veränder längerere Zeit nicht betrieben wird.
5.4 Priorität der Eingangssignale festlegen
Allen Eingangssignalen ist eine Priorität zugewiesen. Ein Signal mit einer hohenen Priorität überdeckt immer ein Signal mit niedriger Priorität, wenn beiden Signale gleichzeitig am Veränderer anliegen. Signale mit gleicher Priorität werden gemischt. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht und zeigt Änderungsmöglichkeiten.
| Prioritäts | Signal | Bedingung | Änderung |
| 1 | Durchsage M6 vom Digital-Message-Ein-schub PA-1120DM | Brücke MS 2 auf PRI TO PACK | |
| Schalter an (28) geschlossen | |||
| 2 | Tischmikrofon PA-4000PTT PA-4300PTT | DIP-Schalter PRIORITY am Mikro auf ON | Schalter auf OFF = 4. Priorität2 |
| Kommandomikrofon PA-6000RC | Schalter am Anschlussmodul auf PRIORITY | Schalter auf SLAVE = 4. Priorität2 | |
| Gong | — | — | |
| 3 | Telefonzentrale an Klemme (27) | — | — |
| 4 | Eingänge 1, 2 und 3 | DIP-Schalter (34) auf OFF1 | DIP-Schalter auf ON = 3. Priorität |
| Sirene | — | — | |
| 5 | Erfanzungs-einschübe | Brücke MS 2 auf SLAVE1 | Brücke MS 2 auf PRI TO PACK = 2. Priorität |
| Eingänge 4 und 5 | — | — | |
| Telefon- oder Nachtklingel | — | — |
1 Werkseinstellung
Das Tischnikrofon PA-4000PTT / PA-4300PTT verwendet den Eingang 1 und das Kommandomikrofon PA-6000RC den Eingang 2. Über den zugehörigen DIP-Schalter MIC PRIORITY (34) können die Mikrofone auch auf 3. Priorität gestellt werden.
6 Bedienung
Ist der Veränder ausgeschelt und liegt keine 24-V-Spannung von einer Notstrominheit an den Anschlüssen 24V = (37) an, leuchtet die Anzeige STAND-BY (20).
1) Vor dem ersten Einschalten zunachst die fünf Pegelregler (7) für die Eingänge 1-5 und den Regler MASTER (17) in die Position Null stellen.
2) Den Verständner mit dem Schalter POWER (19) oder mit einem an der Klemmen POWER REM (36) angeschlossenen Schalter einschalten. Die grüne Anzeige STAND-BY erlischt und die gelbe Anzeige POWER (21) leuchtet.
6.1 Lautstärke einstellen
1) Zuerst die maximal gewünschte Lautstärke für Durchsagen oberster Priorität einstellen. Dazu vorerst die Taste ALL CALL (4) drücken. Je nach Ausstattung eine Ansage durchgeben:
a) Bei vorhandenem Digital-Message-Einschub über einen Schalter an den Klemmen MESSAGE FIRST PRIORITY (28) die Durchsage aus dem Speicher M 6 abrufen. Den Pegelregler LEVEL am Einschub ungefahr in die Position 7 stellen.
b) Bei einem an die Buchse PA-4300PTT (45) oder PA-4000PTT (46) angeschlossen Tischmikrofon den Pegelregler (7) des Eingangs 1 ungebärn in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben.
c) Bei vorhandenem Kommandomikrofon PA-6000RC den Pegelregler (7) des Eingangs 2 ungebung in die Position 7 stellen, die Taste ALL CALL (58) drucken und eine Ansage durchgeben.
d) Bei Verwendung eines anderen Mikrofons den Pegelregler (7) des zugehörigen Eingangs umgebung in die Position 7 stellen und eine Ansage durchgeben.
2) Wahlend der Durchsage mit dem Regler MASTER (17) die Lautstärke einstellen. Bei Übersteuerung leuchtet in der Pegelanzeige (5) die rote LED CLIP. Dann die Lautstärke mit dem Regler MASTER reduzieren.
3) Um die Lautstärke für normale Durchsagen einzustellen, die Taste ALL CALL wieder ausrasten. Dafür alle Tasten (3) der einzelnen Beschallungszonen drucken.
4) Eine Ansage wie unter Punkt 1) b oder d beschreiben durchgeben.
Hinweise:
- Am PA-4000PTT / PA-4300PTT den Schalter PrioRITy in die obere Position stellen.
- Die Ansage nicht über ein PA-6000RC durchgeben, weil dessen Lautstärke unabhängig von den Zonenlautstärkeschaltern (2) ist.
5) Den Regler MASTER (17) nicht verändern, sondern während der Durchsage mit den entsprechenden Zonenlautstärkeschaltern (2) für jeder Zone getrennt die gewünschte Lautstärke einstehen.
6) AnschlieBend die Lautstärke fur die Signale der übrigen Eingänge (z. B. Hintergrundmusik) mit dem Pegelregler LEVEL (7) des zugehorigen Ein-gangs einstellen.
7) Für jeder verwendeten Eingang den Klang mit den entsprechenden Reglern „Bass" und "Treble" (6) einstehen. Den Klang für einen Einsatz im Schacht (1) mit den Reglern PACK (8) einstellen.
8) Eventuell kann es erforderlich sein, die Lautstärke der Eingangssignale mit den entsprechenden Pegelreglern (7) noch einmal nachzuregeln.
9) Die Pegelregler (7) der nicht verwendeten Ein-gänge auf Null drehen.
Hinweis: Bei den Eingängen 1-3 lasst sich die Eingangsempfindlichkeit mit den Reglern GAIN (43) ein
stellen. Muss ein Pegelregler (7) sehr welt auf- oder fast zugedreht werden, um das gewünschte Lautstärkeverhältnis zu den anderen Eingängen zu erhalten, die Eingangsempfindlichkeit mit dem zugehörigen Regler GAIN verändern.
6.2 Beschallungszonen aktivieren
1) Mit den Tasten Z 1 - Z 6 (3) die Zonen einschalten, die beschalt werden sollen. Zur Kontrolle leucht den grünen LEDs der aktivierten Zonen.
2) Für Durchsagen an alle Zonen die Taste ALL CALL (4) drücken. Gleichzeitig wird die Lautstärke der Zonen auf Maximum angehoben [entspricht dem Einstellen aller Zonenlaufstarkeschalter (2) in die Position 6].
6.3 Gong
Durch Betätigung der Sprechtaste TALK am Tischmikrofon PA-4000PTT / PA-4300PTT oder am Kommandomikrofon PA-6000RC ertont vor einer Durchsage der Gong. Bei Verwendung anderer Mikrofone lassst die Gong mit der Taste CHIME (9) auslösen. Die Gonglaustärke mit dem Regler LEVEL (10) einstehen.
Mit der Steckbrücke MS 1 kann zwischen einem 2-Ton- und 4-Ton-Gong umgeschaltet werden, siehe Kapitel 5.2.
6.4 Alarmsirene
Bei einem Alarm lasst sich mit einer der beiden Tassen (15) im Bedienfeld SIREN die Sirene einschalten:
Taste für einen an- und abschwellenden Ton Taste für einen gleichmäßigen Dauerton
Die Lautstärke der Alarmsirene mit dem Regler LEVEL (14) einstellen.
6.5 Kommandomikrofon PA-6000RC
1) Zuerst die Beschallungszonen, in denen die Durchsage zu horen sein soll, mit den Tasten SPEAKER ZONES SELECTOR (57) einschalten, sonst ist keine Durchsage möglich. Zum Aktivien- ren aller Zonen die Taste ALL CALL (58) drucken.
2) Zur Durchsage die Sprechtaste TALK (55) gestrückt halten. Der Veränderer aktiviert die Beschallungszonen entsprechend der Vorwahl unter Punkt 1) unabhängig von den Einstellungen am Veränderer und erhoht die Lautstärke in den Zonen auf Maximum [entspricht dem Einstellen aller Zonenlaufstärkeschalter (2) in die Position 6]. Nach dem Gong die Ansage durchgeben.
3) Bei Einsatz des Digital-Message-Einschubs PA-1120DMT latent sich eine gespeicherte Durchsage auch über das Kommandomikrofon abruifen, wenn der Schalter DIGITALMESSAGE (48) in der Position ON staat:
a) Mit dem WahlschalterMESSAGE BANK (56) die gespeicherte Durchsage auswahlen.
b) Mit der Taste START/ STOP (60) die Durchsage starten. Zum Abbrechen der Durchsage die Taste START/ STOP erneut drucken.
c) Mit der Taste REPEAT/ STOP (59) kann eine Durchsage auch mehrere Male durchgegeben werden. Die Anzahl der Wiederholungen sind am Einschub einstellbar (siehe dessen Bedienungsanleitung). Zum Abbrechen der Durchsage die Taste REPEAT/ STOP erneut betätigten.
Hinweise:
- Die Durchsage des Speichers M 6 kann gesperrt sein (siehe Kap. 4.1., Punkt 9). Steht in thisem Fall der SchalterMESSAGE BANK in der Position
6, wird die zuletzt angewählte Durchsage wiedergegeben.
2. Ist am Veränderer mindestens eine Zonentaste (3) gestrückt, ist nach dem Lösen der Sprechtaste TALK entsprechie die mit dem Schalter MESSAGE BANK gewährte Durchsage zu horen. Um diesen zu verhindern, einen Speicherplatz des Digital-Message-Einschubs freilassen oder loschen und diesen Speicherplatz mit dem Schalter MESSAGE BANK anwahlen.
4) Die drei Anzeigen POWER, SEND und BUSY (54) geben folgende Informationen:
POWER leuchtet, wenn der Veränderer eingeschaltet ist
SEND leuchtet, wenn eine Ansage über das Mikrofon durchgegeben oder eine gespeicherte Durchsage abgerufen wird
BUSY leuchtet bei eigenen Durchsagen und bei Durchsagen über andere ange-schlossene Mikrofone PA-6000RC
6.6 Tischmikrofon PA-4000PTT/ PA-4300PTT
1) Ist das Mikrofon PA-4000PTT oder PA-4300PTT angeschlossen, ist damit der Eingang 1 belegt. Weil das Mikrofon zum Betrieb eine Phantomspannung besteht, die Taste PHANTOM POWER (44) des Eingangs 1 drücken.
2) Soll beim Betätigen der Sprechtaste TALK vor einer Durchsage der Gong ertönen, den Schalter CHIME auf der Rückseite des Mikrofons in die Position ON (nach unten) stellen.
3) Den Schalter PRIORITY in die Position ON stellen, wenn:
1. das Mikrofon 2. Priorität erhalten soll
2. beim Drücken der Sprechtaste TALK alle Beschallungszonen eingeschelt und auf maximale Lautstärke gestellt werden sollen [wie mit Taste ALL CALL (4)]
3. die angeschlossenen Pflichtempfangsrelais schalten sollen (siehe Kap. p.3.10)
4) Für eine Durchsage die Sprechtaste TALK gedruckt halten und ggf. den Gong abwarten.
7 Schutzschaltung
Der Verträker ist mit einer Schutzschaltung gegen Überlastung, Überhitzung und Kurzschluss an den Lautspracherausgaben ausgestattet. Die Endstufe wird mit einem Lüfter gekühlt, dessen Drehzahl von der Endstufentemperatur abhängt. Sollte trotzdem die Temperatur zu hoch ansteigen, wird der Verträker stummsgeschaltet und die rote LED PROTECT (16) leuchtet. In thisem Fall den Regler MASTER (17) ganz auf Null drehen, warten bis die LED PROTECT erlischt und dann den Verträker aussalten. Die Fehlerursache beheben, zum Beispiel:
- Bei einer Überlastung weniger Lautsprecher anschlieben oder wenn möglich, an den Lautsprechemeine geringere Leistungsaufnahme einstellen. Eventuell einen zweiten ELA-Veränderketonsetzen (siehe Kapitel 5.3.6).
- Bei einer Überhitzung für eine bessere Luftzirkkulation sorgen.
- Bei einem Kurzschluss an einem Laufsprecherausgang die Kurzschluss stelle lokalisieren und beseitigen.
8 Technische Daten
Nenneleistung
| 100-V-Ausgangene*: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . | 6 × 100W, |
| jedoch zusammen | |
| nicht mehr als | |
| 240W (PA-6240) | |
| 480W (PA-6480) | |
| 600W (PA-6600) |
4-Ω-Ausgang*
PA-6240: 1×240W
PA-6480: 1×480W
PA-6600: 1×600W
max. Ausgangsleistung
PA-6240: 340W
PA-6480: 680W
PA-6600: 850W
Klirrfactor: < 1% bei 1 kHz
Eingänge
Eingangsempfindlichkeit/Impedanz; Anschluss
MIC/LINE 1-3: .2,5-300mV ein
stellbar/5kΩ;
XLR/6,3-mm-Klinke
symmetrisch
LINE 4 und 5: 300mV/15kΩ;
Cinch, asym.
AMP IN: 775mV/10kΩ;
6,3-mm-Klinke, asym.
PAGING IN: 250mV/5kΩ; sym.
Erweiterungsginschub: . 250mV/10kΩ; asym.
Ausgange
Lautsprecher*
Zonen: 6 × 100V
Direktausgabe: 1x100V,1x4Ω
PRE OUT: 775mV/100Ω; asym.
REC: 775mV/3kΩ; asym.
Frequenzbereich: 55-16000Hz (-3dB)
Storabstand
Line: .80 dB (A-bewertet)
Mic: >70 dB (A-bewertet)
Klangregelung
Tiefen: ±10dB/100Hz
Hohen: ±10dB/10kHz
Einsatztemperatur: 0-40°C
Stromversorgung
Netzspannung: 230V/50Hz
Leistungsaufnahme
PA-6240: 750VA
PA-6480: 1500VA
PA-6600: 1700VA
Notstromversorgung
PA-6240: 24V/20A
PA-6480: -24V/40A
PA-6600: = 24V / 50A
Abmessungen (B× H× T) .. 482× 133× 352mm,
3 HE (Höheneinheiten)
Gewicht
PA-6240: 17.0kg
PA-6480: 19,5kg
PA-6600: 20,0kg
- Entweder die 100-V-Ausgänge oder den 4-Ω-Aus gang verwenden!
Änderungen vorbehalten.
8 Technische gegevens 33
Es wird ein Oszilloskop oder ein Voltmeter bestehtig, das Wechselspannungen bis mindestens 20kHz messen kann.
1) Schakel de versterker in en zet de volumeregelaar MASTER (17) in de nulstand, zDat alleen de testtoon van 20kHz op de luidsprekeruitgangen beschikbaar is.
2) Meet op de aansluiting HIGH IMP (25) de spanning van de testtoon van 20 kHz en stel ze met de trimregelaar OSC Level (64) in op 2V(5,6V_SS) .
3) Den Trimmregler Sensitivity (65) soweit aufdrehen, dass die LED "Sense" (63) aufleuchtet. Den Regler dann noch zwei Skalenstriche weiterdrehen. Die LED kann im Betrieb flackern; diese ist kein Fehler.
4) Stel de regelaar MASTER na het kalibreren opnieuw in op het gewenste geluidsvolume.
4.3 Foutmeldingsmodule PA-6FM
8 Technische gegevens
Nominal vermogen
| 100V-uitgangen*: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aller nicht mehr dan 240W (PA-6240) 480W (PA-6480) 600W (PA-6600) |
Lage tonen: ± 10dB / 100Hz
Hoge tonen: ±10dB/10kHz
Omgevings-

Lage- und Anschlussplan Layout and connection plan

EinfachAnleitung