YT-81980 - Bohrmaschine Yato - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG YT-81980 Yato
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Gehäuse
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Haupthandgriff
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Zusatzhandgriff
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Wasseranschluss / -ventil
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Stromkabel mit Stecker
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Halteschelle für Zusatzhandgriff
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Steuerschalter
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Steuerschaltersperre
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Stützkonsole hinten
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Bohrspindel
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Wasserauslauf
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Untergestell
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Untergestellkupplung
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Drehknopf Untergestell
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Grundplatte Untergestell
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Untergestellsäule
RU
Spannung und Nennfrequenz
Nennumdrehungsgeschwindigkeit
Номинальные обороты
Номінальні оберти
Maximaler Durchmesser zum Bohren
Zweite Klasse der elektrischen Sicherheit
Bedienungsanleitung durchgelesen
Dieses Symbol weist darauf hin, dass Elektro- und Elektronik-Altgeräte (einschließlich Batterien und Akkumulatoren) nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden dürfen. Altgeräte sollten getrennt gesammelt und bei einer Sammelstelle abgegeben werden, um deren Recycling und Verwertung zu gewährleisten und so die Abfallmenge und die Nutzung natürlicher Ressourcen zu reduzieren. Die unkontrollierte Freisetzung gefährlicher Stoffe, die in Elektro- und Elektronikgeräten enthalten sind, kann eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Der Haushalt spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederverwendung und Verwertung, einschließlich des Recyclings von Altgeräten. Weitere Informationen zu den geeigneten Recyclingverfahren erhalten Sie bei den örtlichen Behörden oder Ihrem Händler.
Mit der Diamant-Bohranlage wird bewehrter Beton mithilfe der Spezialdiamantbohrer gebohrt. Die Diamant-Bohranlage kann auch für Nassbohrungen in Keramikstoffen, wie Beton, Asphalt, Ziegelsteine oder Naturstein, eingesetzt werden. Mit der Wasserkühlung ist die Arbeit leistungsstark und sicher. Die Diamant-Bohranlage kann als ein manuelles oder stationäres Werkzeug betrieben werden, im Gerätezubehör ist ein Spezialuntergestell vorhanden. Der korrekte, zuverlässige und sichere Werkzeugbetrieb setzt eine fachmännische Bedienung voraus, deshalb:
diese Anleitung vor Arbeitsbeginn gründlich lesen und sicher aufbewahren.
Der Hersteller haftet nicht für jegliche Schäden und Verletzungen infolge des bestimmungsfremden Produktgebrauches, die Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften und der Bestimmungen dieser Bedienungsanleitung. Infolge des bestimmungsfremden Produkteinsatzes gehen die Garantie- und Gewährleistungsansprüche des Betreibers verloren.
ZUBEHÖR
Das Gerät wird komplett ausgeliefert, es sind jedoch einige Vorbereitungen erforderlich, die nachfolgend detailliert beschrieben werden. Das Gerät wird mit dem Untergestell, dem Zusatzhandgriff mit Halteschelle sowie der rückseitigen Stützkonsole geliefert. Im Lieferumfang sind Bohrer und der Wasserschlauch nicht enthalten.
TECHNISCHE DATEN
| Parameter ME Wert | ||
| Katalog-Nr. YT-81980 | ||
| Nennspannung [V~] 230 | ||
| Nennfrequenz [Hz] 50 | ||
| Nennleistung [W] 2200 | ||
| Isolationsklasse II | ||
| Nenndrehzahl [min | ^-1 ] 1200 | |
| Bohreraufnahme 1 1/4" UNC | ||
| Mindestdurchmesser Bohrer [mm] 12 | ||
| Maximaldurchmesser Bohrer | [mm] | 180 |
| Länge Bohrer [mm] | 150 - 450 | |
| Durchmesser Wasseranschluss | [" / mm] | 1/4" / 6,35 |
| Wassereinlaufdruck, max. | [MPa] | 0,5 |
| Lärmpegel | ||
| Schalldruck L_wA ± K | [dB(A)] | 90 ± 3 |
| Schallleistung L_wA ± K | [dB(A)] | 103 ± 3 |
| Vibrationspegel a_h ± K | [m/s2] | 2,90 ± 1,5 |
| Schutzgrad | IP20 | |
| Gewicht | [kg] | 12 |
Die angegebenen Lärmemissionswerte wurden entsprechend einem Standardmessverfahren gemessen und können für den Gerätevergleich verwendet werden. Die angegebenen Lärmemissionswerte eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Lärmbelastung.
WARNUNG! Die Lärmemissionen während des tatsächlichen Einsatzes eines Elektrowerkzeugs können je nach Einsatz des Werkzeugs und insbesondere je nach Art des Werkstücks von den angegebenen Werten abweichen. Es ist notwendig, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners auf der Grundlage einer Schätzung der Lärmbelastung unter realen Einsatzbedingungen festzulegen (unter Berücksichtigung aller Teile des Arbeitszyklus, wie z. B. der Zeiten, in denen das Werkzeug ausgeschaltet ist und in denen es außer der Auslösezeit im Leerlauf arbeitet).
ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE FÜR ELEKTROWERKZEUGE
Warnung! Alle mit diesem Elektrowerkzeug / dieser Maschine mitgelieferten Sicherheitshinweise, Abbildungen und Spezifikationen gründlich lesen. Bei Nichtbeachten ist elektrischer Schlag, Brand oder ernsthafte Verletzungen nicht auszuschließen.
Alle Warnungen sowie Anleitungen für mögliche Bezugnahme aufbewahren.
Der in den Warnungen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug / Maschine“ betrifft alle Werkzeuge / Maschinen mit dem Netz- oder kabellosen Elektroantrieb.
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Sicherheit am Arbeitsplatz
Arbeitsplatz gut beleuchtet und sauber halten. Bei Unordnung oder schwacher Beleuchtung kann es zu Unfällen kommen.
Elektrowerkzeuge / Maschinen nicht in einer Umgebung mit erhöhter Explosionsgefahr, mit brennbaren Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen gebrauchen. Bei Einsatz von Elektrowerkzeugen / Maschinen kann der Funkenflug zur Staub- oder Dampfentzündung führen.
Kinder und Unbefugte fern vom Arbeitsplatz halten. Bei reduzierter Konzentration kann die Kontrolle über das Werkzeug verloren gehen.
Elektrische Sicherheit
Der Stecker des Stromkabels muss für die Steckdose geeignet sein. Stecker niemals modifizieren. Keine Steckeradapter mit geerdeten Elektrowerkzeugen / Maschinen verwenden. Originalstecker, die zur Steckdose passen, minimieren die Gefahr eines möglichen elektrischen Schlages.
Berührung geerdeter Flächen, wie Rohre, Heizkörper, Kühlgeräte, vermeiden. Die Erdung auf den Körper erhöht die Gefahr eines möglichen elektrischen Schlages.
Elektrowerkzeuge / Maschinen gegen direkte Regen- oder Schneeeinwirkung schützen. Dringt Wasser oder Feuchte ins Elektrowerkzeug / die Maschine, erhöht sich die Gefahr eines möglichen elektrischen Schlages.
Stromkabel nicht überlasten. Gerät am Stromkabel werde tragen, noch ziehen, Gerät durch Ziehen des Steckers und nicht des Stromkabels elektrisch abschalten. Kontakt des Stromkabels mit Wärme, Ölen, scharfen Kanten und beweglichen Teilen vermeiden. Ein beschädigtes oder verwirrtes Stromkabel erhöht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Bei der Arbeit im Freien nur Verlängerungskabel für den Einsatz im Freien verwenden. Mit derartigen Verlängerungskabeln wird die Gefahr eines elektrischen Schlages minimiert.
Ist der Einsatz der Elektrowerkzeugen / Maschinen in einer feuchten Umgebung unvermeidbar, sind Stromschutzvorrichtungen zum Schutz gegen die Versorgungsspannung einzusetzen. Dadurch wird die Gefahr eines elektrischen Schlages minimiert.
Persönliche Sicherheit
Immer achtsam bleiben, alle Tätigkeiten vorsichtig durchführen und Zurechnungsfähigkeit bei der Arbeit mit Elektrowerkzeugen / Maschinen behalten. Elektrowerkzeuge / Maschinen bei Müdigkeit oder unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder Arzneimitteln nicht bedienen. Nur eine kurze Unachtsamkeit kann bei der Arbeit ernsthafte Körperverletzungen herbeiführen.
Persönliche Schutzausrüstungen verwenden. Schutzbrille immer tragen. Persönliche Schutzausrüstungen, wie Staubschutzmasken, rutschfreies Schutzschuhwerk, Schutzhelme und Gehörschutz, reduzieren die Gefahr ernsthafter Körperverletzungen.
Unerwartete Inbetriebnahme des Gerätes vermeiden. Vor dem Netz- / Akkuanschluss oder Vertragen des Elektrowerkzeuges / der Maschine sicherstellen, dass der Steuerschalter auf „Aus“ steht. Wird das Elektrowerkzeug / die Maschine mit dem Finger auf dem Steuerschalter vertragen oder mit dem Steuerschalter auf „Ein“ angeschlossen, kann es zu ernsthaften Körperverletzungen führen.
Alle Schlüssel und andere Werkzeuge, die zur Einstellung des Elektrowerkzeuges / der Maschine verwendet wurden, vor Einschalten des Gerätes entfernen. Ein an den rotierenden Komponenten des Elektrowerkzeuges / der Maschine zurückgelassener Schlüssel kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
Nicht zu weit greifen oder sich beugen. Für eine korrekte Körperstellung während der Arbeit sorgen. Dadurch kann das Elektrowerkzeug / die Maschine bei unerwarteten Situationen bei der Arbeit einfacher beherrscht werden.
Entsprechende Schutzkleidung tragen. Lose Kleidung oder Schmuck nicht tragen. Lose Haare und die Kleidung fern von beweglichen Komponenten des Elektrowerkzeuges / der Maschine halten. Lose Kleidungsstücke, Schmuck oder lange Haare können durch diese Komponenten erfasst werden.
Sind die Geräte für den Anschluss einer Staubabsaugung ausgelegt, sicherstellen, dass sie korrekt angeschlossen und betrieben wird. Mithilfe einer Staubabsaugung wird die Gefahr ernsthafter Körperverletzungen minimiert.
Nicht zulassen, dass die bei der häufigen Bedienung von Elektrowerkzeugen / Maschinen gewonnenen Erfahrungen zur Unachtsamkeit und Ignorierung der Sicherheitsgrundsätze führen. Das unvorsitichige Vorgehen kann blitzschnell zu Körperverletzungen führen.
Elektrowerkzeuge / Maschinen gebrauchen und pfl egen
Elektrowerkzeug / Maschine nicht überlasten und nur für den geplanten Einsatz gebrauchen. Ein entsprechendes Elektrowerkzeug / eine Maschine kann eine leistungsstärkere und sicherere Arbeit gewährleisten, wird das Gerät für die beabsichtigte Beanspruchung eingesetzt.
Elektrowerkzeug / Maschine nicht überlasten, wenn die Ein- und Ausschaltung mit dem Steuerschalter nicht möglich ist. Kann keine Kontrolle über das Elektrowerkzeug / die Maschine mit dem Steuerschalter gewährleistet werden, stellt es eine Gefahr dar und das Gerät ist dann reparieren lassen.
Stecker des Stromkabels ziehen und/oder (abbaubaren) Akku demontieren, bevor eine Einstellung, der Zubehörwechsel oder die Lagerung des Elektrowerkzeuges / der Maschine durchgeführt wird. Durch diese Sicherheitsmaßnahmen kann eine unerwartete Inbetriebnahme des Elektrowerkzeuges / der Maschine verhindert werden.
Elektrowerkzeug / Maschine fern von Kindern lagern, Elektrowerkzeug / Maschine durch Personen, die in der Gerätebedienung oder diesen Anleitungen nicht unterwiesen sind, nicht bedienen lassen. Von nicht unterwiesenen Personen bediente Elektrowerkzeuge / Maschinen stellen eine Gefahr dar.
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Elektrowerkzeuge / Maschinen und Zubehör ordnungsgemäß warten. Elektrowerkzeuge / Maschinen auf nicht zusammenpassende oder verklemmte Werkzeuge, beschädigte Komponenten oder sonstige Fälle kontrollieren, die Funktion des Elektrowerkzeuges / der Maschine beeinträchtigen können. Alle Schäden vor Einsatz des Elektrowerkzeuges / der Maschine beheben lassen. Viele Unfälle werden durch eine mangelhafte Wartung des Elektrowerkzeuges / der Maschine herbeigeführt.
Schneidwerkzeuge immer sauber und geschärft halten. Ordnungsgemäß gewartete scharfkantige Schneidwerkzeuge verklemmen sich selten und können bei der Arbeit besser kontrolliert werden.
Nur Elektrowerkzeuge / Maschinen, Zubehör oder sonstige Anbauwerkzeuge usw. nach dieser Bedienungsanleitung einsetzen, dabei die Art und die Bedingungen der jeweiligen Arbeit berücksichtigen. Werden Werkzeuge nicht bestimmungsgemäß eingesetzt, kann es zu gefährlichen Situationen führen.
Handgriffe und Haleflächen immer trocken, sauber, öl- und schmierstofffrei halten. Durch verschmutzte Handgriffe und Halteflächen wird eine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeuges / der Maschine bei gefährlichen Situationen unmöglich.
Reparaturen
Elektrowerkzeug / Maschine nur in entsprechenden Vertragswerkstätten unter Einsatz von Originalersatzteilen reparieren lassen. Dadurch wird eine entsprechende Arbeitssicherheit des Gerätes gewährleistet.
SICHERHEITSHINWEISE FÜR DIAMANTBOHRER
Bei Bohrungen mit Wasser ist es aus dem Arbeitsbereich des Bedieners abzuführen oder eine Flüssigkeitssammelvorrichtung verwenden. Diese Vorsichtsmaßnahmen halten den Arbeitsplatz des Bedieners trocken und reduzieren das Risiko eines Stromschlags.
Verwenden Sie das Elektrowerkzeug mit isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten durchführen, bei denen das Schneidwerkzeug mit einem verdeckten Kabel oder seinem eigenen Kabel in Berührung kommen kann. Schneidzubehör, das mit einem stromführenden Kabel in Berührung kommt, kann freiliegende Metallteile eines Elektrowerkzeugs unter Spannung setzen und einen Elektroschlag verursachen.
Es ist ein Gehörschutz beim Diamantbohren zu tragen. Die Lärmbelastung kann zu Hörverlust führen.
Wenn der Bohrer klemmt, hören Sie auf, Druck nach unten auszuüben und schalten Sie das Werkzeug aus. Prüfen Sie die Ursache des Bohrstaus und ergreifen Sie Korrekturmaßnahmen, um sie zu beheben.
Bevor Sie den Diamantbohrer im Werkstück neu starten, überprüfen Sie vor dem Neustart, ob sich der Bohrer frei dreht. Wenn der Bohrer geklemmt ist, startet er möglicherweise nicht, überlastet das Werkzeug oder löst den Diamantbohrer vom Werkstück.
Bei der Befestigung des Bohrständers am Werkstück mit Ankern und Verbindungselementen ist sicherzustellen, dass der eingesetzte Anker die Maschine während des Betriebs halten und fixieren kann. Wenn das Werkstück schwach oder porös ist, kann sich der Anker leicht lösen und der Bohrständer vom Werkstück lösen.
Beim Bohren in Wände oder Decken sind Personen und Arbeitsplätze auf der anderen Seite zu schützen. Der Bohrer kann durch das Loch hindurchgehen oder der Kern kann auf der anderen Seite herausfallen.
Verwenden Sie dieses Werkzeug nicht für Bohrungen mit Wasserkühlung über dem Kopf. Wasser, das in das Elektrogerät eindringt, erhöht das Risiko eines Elektroschlages.
WERKZEUGBDIENUNG
Vor Ersteinsatz
Transportverpackung komplett entfernen und für eine mögliche künftige Lagerung und Beförderung des Werkzeuges aufbewahren. Werkzeug auf mögliche Transportschäden prüfen.
Achtung! Vor jeder Vorbereitung sicherstellen, dass der Steuerschalter auf „Aus“ steht sowie der Stecker des Stromkabels nicht in der Steckdose angeschlossen ist.
Die Diamant-Bohranlage kann manuell oder am Untergestell befestigt betrieben werden.
Überall wo es möglich ist, ist das Untergestell zu verwenden, um die Arbeit zu erleichtern und sicherer zu gestalten.
Werkzeug für manuellen Einsatz vorbereiten
Halteschelle des Zusatzhandgriffes am Bohranlagenkörper vorn montieren und so ausrichten, dass die Bohrung in der Halteschelle mit einer Bohrung im Körper flüchtet. Die Einstellung mit der Schraube sichern (II) und sicherstellen, dass die Halteschelle fest sitzt. Zusatzhaltegriff in den Halteschellensitz schrauben (III). Diese Position des Haupt- und des Zusatzhaltegriffes wird zum waagerechten und räumlich eingeschränkten Bohren empfohlen. Es ist ein größerer Krafteinsatz gegen unerwartetes Verdrehen der Bohranlage erforderlich.
Der Zusatzhandgriff kann auch gegenüber dem Haupthandgriff direkt in den Körper geschraubt werden (IV). Dadurch erhöht sich die Werkzeugkontrolle bei der Arbeit.
Anschließend hintere Stützkonsole mit den Schrauben am hinteren Gehäuseteil montieren (V).
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Werkzeug für den Untergestelleinsatz vorbereiten
Grundplatte des Untergestells mithilfe aller vier Bohrungen in den Grundplattenecken am Untergrund befestigen (VI). Zuvor den Untergrund auf die Tragfähigkeit bewerten – er muss robust und homogen sein. Schüttfähige oder lose Untergründe, bspw. mit Sand oder Steinen, sind für die Befestigung nicht geeignet. Die Verbindungselemente sind entsprechend dem Untergrund zu wählen – es können Spreizdübel, Ankern, Schrauben oder sonstige Schraubelemente sein. Keine Schlagverbindungselemente verwenden. Die beim Bohren entstehenden Kräfte können derartige Verbindungselemente aus dem Untergrund reißen. Die Grundplatte besteht zudem Leichtmetall und ist nicht zum Übertragen von für die Befestigung dieser Verbindungselemente entstehenden Schlagkräften entwickelt. Nach der Untergrundbefestigung kann die Grundplatte in beliebiger Lage gebraucht werden. Drehknopf der beweglichen Untergestellkupplung an einer der beiden Seiten des Kupplungsbolzens montieren. Drehknopf auf den Bolzen setzen und die Schraube so festziehen, dass sie in die Bohrung im Bolzen eingreift und den Drehknopf gegen Wegrutschen vom Bolzen sichert (VII).
Drehwiderstand der Untergestellkupplung mit zwei Schrauben und einem Drehknopf einstellen. Mit den Schrauben wird der feste Widerstand eingestellt, mit dem Drehknopf kann der Widerstand zusätzlich erhöht werden. Kontermuttern etwas lösen, Schrauben (VIII) festziehen und mit Kontermuttern gegen das Lösen sichern. Drehknopf (IX) nachziehen, um den Widerstand weiter zu erhöhen, oder lösen, um den Widerstand zu reduzieren.
Achtung! Mit dem Drehknopf und den Schrauben kann die Bewegung der Untergestellkupplung nicht vollständig gesperrt werden. Der Bewegungswiderstand ist so einzustellen, dass die Untergestellkupplung ihre Lage unter dem Gewicht der daran angebrachten Bohranlage nicht verändert und sie mit dem Drehknopf stufenlos eingestellt werden kann.
Blindverschluss in der Bohrung oben im Untergestell einbauen (X).
Die Halteschelle des Zusatzhandgriffes (soweit zuvor montiert) sowie den Zusatzhandgriff (soweit im Werkzeugkörper direkt geschraubt) demontieren. Die hintere Stützkonsole wird beim Werkzeugbetrieb mit dem Untergestell nicht benötigt, muss aber nicht demontiert werden, falls er für frühere Arbeiten eingebaut wurde und bei der Bedienung der Bohranlage mit dem Untergestell nicht stört.
Diamant-Bohranlage in der Untergestellkupplung einbauen, dazu den Werkzeugkörper in die Halterung der Untergestellkupplung einführen. Werkzeug so verstellen, dass eine der Bohrungen im Werkzeugkörper mit einer Bohrung in der Halterung flüchtet, und Bohranlage mit der Schraube (XI) befestigen. Halterung mit der Schraube (XII) festziehen.
Achtung! Die Lage der Bohranlage in der Untergestellkupplung so wählen, dass der Zugang zum Haupthandgriff und dem Steuerschalter am günstigsten ist. Der Haupthandgriff und das Stromkabel dürfen die Bewegung der Untergestellkupplung nicht stören.
Bohrer einbauen
Der Bohrer wird auf der Bohranlagenspindel geschraubt. Beide Gewinde müssen zueinander passen. Jegliche Gewindemodifizierungen sind verboten. Es dürfen keine Adapter verwendet werden, um den Bohrer an die Bohranlagenspindel anzupassen. Beide Gewinde vor der Bohrermontage auf Beschaffenheit prüfen. Die Gewinde müssen sauber und intakt sein. Gewinde bei Bedarf mit einer Kunststoff bürste oder einem weichen Lappen reinigen.
In der Spindelachse ist die Kühlwasserauslaufbohrung vorhanden. Sie muss auf Verschmutzung, am besten vor der Bohrermontage, kontrolliert werden. Kühlwasserauslaufbohrung bei Bedarf mit einem dünnen Holz- oder Kunststoffstück reinigen. Keine scharfen Metallgegenstände für die Reinigung verwenden, die sonst das Wasserzuführungssystem beschädigen können. Bei hartnäckigen Verschmutzungen ist Kontakt mit einer Vertragswerkstatt des Herstellers erforderlich.
Bohrer auf der Bohranlagenspindel so montieren, dass das Spindelgewinde vollständig erfasst wird. Verbindung nachziehen, dazu Bohranlagenspindel mit einem Mauschlüssel festhalten und Bohrer mit einem Anderen Maulschlüssel festziehen (XIII). Der Bohrer wird sinngemäß in der entgegen gesetzten Reihenfolge demontiert.
Der Bohrer wird mit normalen Maulschlüsseln montiert und demontiert. Er wird bei der Arbeit nachgezogen, sodass er mit einem höheren Krafteinsatz im Vergleich zur Montage demontiert werden muss.
Kühlwasser anschließen
Achtung! Für die Kühlung ausschließlich Wasser und keinesfalls andere Flüssigkeiten verwenden. Das Kühlwasser muss klar und frei von jeglichen Verunreinigungen sein, die den Wasserdurchlauf stören oder sperren könnten.
Immer wenn es möglich ist, ist wassergekühlt zu bohren. Dadurch wird die Lebensdauer der Bohranlage und der Bohrer verlängert, die Staubentwicklung am Arbeitsplatz wird auch reduziert. Sicherstellen, dass das Wasserventil des Werkzeuges geschlossen und der Ventilhebel parallel zum Haupthandgriff eingestellt ist (XIV). Wasserschlauch mit dem Innendurchmesser gemäß der Tabelle mit den technischen Daten auf dem Ventilstutzen montieren (XV). Sicherstellen, dass sich der Schlauch bei der Arbeit nicht selbsttätig löst. Anschluss bei Bedarf mit einer Schelle befestigen. Dabei Schelle nicht zu stark anziehen, um den Schlauch nicht zu beschädigen.
Wasserzuführung zum Werkzeugventil öffnen, dabei darf der Wasserdruck die Werte laut der Tabelle mit den technischen Daten nicht überschreiten. Wasserschlauchanschluss am Ventilstutzen auf Dichtheit prüfen. Wasserventil des Werkzeuges öffnen, dabei Ventilhebel senkrecht zum Haupthandgriff der Bohranlage einstellen (XVI).
Austrittdüse auf austretendes Wasser prüfen.
Achtung! Befindet sich das Bohrerendstück bspw. bei der Bohrungsherstellung in der Decke über dem Spindelendstück, ist dafür zu sorgen, dass das Wasser nicht auf die Bohranlage fließt. Die Bohranlage ist nicht wasserdicht – dringt
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das Wasser auf elektrische Werkzeugkomponenten, kann es zum elektrischen Schlag und folglich zu ernsthaften Verletzungen oder dem Tod führen.
In diesem Fall sind Bohrungen ohne Wasserkühlung herzustellen oder eine externe, separat erhältliche Wasseraufnahmeanlage einzusetzen, die an einem separat erhältlichen Industriestaubsauger für Trocken- und Nassstaubsaugen angeschlossen wird. Die Wasserinstallation ist so zu verlegen, dass sie weder den Werkzeugeinsatz, noch den Zutritt zu den Handgriffe, Halterungen und dem Steuerschalter stört.
Fehlerstromschutzschalter testen
Das Werkzeug ist mit einem Fehlerstromschutzschalterautomaten ausgerüstet, das im Stromkabel am Stecker installiert ist. Vor jedem Werkzeugeinsatz ist es auf korrekte Funktion zu prüfen. Sicherstellen, dass der Steuerschalter auf „Aus“ steht, der Bohrer demontiert wurde und die Werkzeugspindel keine Gegenstände berührt. Stecker in der Steckdose anschließen. Drucktaste „TEST“ im Gehäuse des Fehlerstromschutzschalters betätigen – die Kontrolllampe auf dem Schutzschalter erlischt. Drucktaste „RESET“ betätigen und Werkzeug mit dem Steuerschalter einschalten – die Kontrolllampe soll aufleuchten.
Erlischt die Kontrolllampe nicht nach der Betätigung der „TEST“ Drucktaste bzw. erlischt sie beim Einschalten des Werkzeuges, ist das Werkzeug sofort still zu setzen, Stecker zu ziehen und das Werkzeug bei einer Vertragswerkstatt abzuliefern.
Achtung! Es ist verboten, das Werkzeug mit beschädigtem Fehlerstromschutzschalter zu gebrauchen.
Werkzeug in Betrieb nehmen
Vor jedem Arbeitsbeginn ist ein Teststart des Werkzeuges durchzuführen, um es auf korrekte Funktion zu prüfen.
Sicherstellen, dass der Steuerschalter des Werkzeuges auf „Aus“ steht und der Stecker gezogen ist.
Bohrer einbauen und Wasserzuführung nach vorgenannten Hinweisen einschalten. Wasserventil schließen.
Sicherstellen, dass der Bohrer keine Gegenstände berührt, dann Stecker in der Steckdose anschließen.
Drucktaste „RESET“ im Fehlerstromschutzschalter betätigen, Wasserventil öffnen.
Steuerschalter gedrückt halten, um das Werkzeug in Betrieb zu nehmen. Mit dem wachsenden Steuerschalterdruck steigt die Bohrerdrehzahl. Bei maximal gedrücktem Steuerschalter wird die Nenndrehzahl eingestellt. Werkzeug ca. 30 s bei der Nenndrehzahl laufen lassen.
Dabei Bohrer auf axialen Schlag, Werkzeug auf mögliche Vibrationen und übermäßigen Lärm, mögliche Rauchentwicklung oder unnormalen Geruch prüfen. Kühlsystem auf ungestörten Wasserdurchfluss prüfen.
Werkzeug bei irgendeiner Fehlfunktion sofort abschalten, Stecker ziehen und erst danach versuchen, die Fehlfunktion zu beseitigen. Ist es nicht möglich, Werkzeug bei einer Vertragswerkstatt des Herstellers abliefern.
Es ist verboten, mit dem Fehlfunktionen aufweisenden oder beschädigten Werkzeug zu arbeiten.
Steuerschaltersperre
Der Steuerschalter weist eine Einschalt sperre auf, um ihn in maximal gedrückter Position zu sperren und die Bohranlage laufen zu lassen, ohne den Steuerschalter gedrückt halten zu müssen. Steuerschaltersperre aktivieren, dazu Steuerschalter gedrückt halten, Steuerschaltersperre betätigen und Steuerschalter loslassen. Die Steuerschaltersperre wird gelöst, indem der Steuerschalter gedrückt wird. Dann wird das Werkzeug abgeschaltet.
Gerät abstellen
Nach folgender Reihenfolge vorgehen:
Steuerschalter loslassen, zuvor eventuell betätigte Steuerschaltersperre abstellen.
Auf den Stillstand des Bohrers warten, Wasserventil schließen, Stecker ziehen, Wasserinstallation vom Gerät trennen, Wasserventil des Werkzeuges öffnen und Restwasser abfließen lassen.
Bohrer demontieren und Werkzeug reinigen.
Werkzeugbetrieb
Vorgesehene Bohrungsstelle vor dem Werkzeugeinsatz vorbereiten.
Rückseite des bearbeiteten Gegenstandes bei einer Durchgangsbohrung schützen, damit der freigesetzte Bohrkern keine Gefahr herbeiführt.
Vorgesehene Bohrungsstelle auf eventuelle Wasser-, Gas-, Elektro- und sonstige Installationen prüfen, deren Beschädigung beim Bohren zu Verletzungen oder dem Tod des Bedieners bzw. zu Sachschäden führen könnte.
Muss eine Bewehrung beim Kernbohren angegriffen werden, ist eine Genehmigung der Bauaufsicht oder einer anderen, für die Bauwerkssicherheit zuständigen Stelle zuvor einzuholen.
Bohranlage beim Kernbohren nicht kippen, damit der Bohrer in der Bohrung nicht schief rotiert, was zum Bohrer- oder Bohranlagenschaden bzw. zu Verletzungen führen kann.
Beim Bohren nur für eine effektive Bohrungsherstellung erforderlichen Druck ausüben. Sonst wird die Lebensdauer des Bohrers und der Bohranlage wesentlich verkürzt. Es kann auch die Überlastkupplung aktiviert werden.
Die Überlastkupplung der Bohranlage wird bei einem zu hohen Bohrdruck aktiviert. Die erste Anzeige hiervon sind Werkzeugvibrationen. Anschließend wird der Bohrer bei weiter laufenden Werkzeugmotor gestoppt. Die Überlastkupplung wird bei einem zu hohen Werkzeugdruck, dem Schieflauf des Bohrers bzw. dann aktiviert, wenn der Bohrer einen Werkstoff berührt, dessen Bearbeitung einen zu hohen Drehmoment bedarf.
Bohrerdruck bei der aktivierten Überlastkupplung reduzieren, bis die Bohranlage wieder normal arbeitet.
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Bei nicht durchgängigen Kernbohrungen bleibt der Kern im bearbeiteten Untergrund. Wasserzuführung nach beendetem Bohren noch kurz eingeschaltet lassen, um den zwischen dem Bohrer und dem Werkstoff entstandenen Staub wegzuspülen.
Bohrkern mit einem Meißel nach der Abbildung (XVII) entfernen.
Bei durchgängigen Kernbohrungen kann der Bohrkern aus dem Bohrer selbsttätig herausfallen. Die Bohrungsrückseite muss vor dem Kernbohren bspw. mit einer Schalung geschützt werden, sodass der Bohrkern keine Gefahr herbeiführen kann. Fällt der Bohrkern aus dem Bohrer nicht selbständig heraus, ist der Bohrer mit einem Holz- oder Kunststoffstück vorsichtig zu schlagen. Metallgegenstände dürfen dafür nicht gebraucht werden. Ein hartnäckiger Bohrkern kann mit einem Austreiber durch die Montagebohrung des Bohrers herausgeschlagen werden. Bohrkern mit sanften Schlägen entfernen, dabei vorsichtig vorgehen, um das Gewinde der Montagebohrung nicht zu beschädigen.
Bohrungsstelle sowie den entsprechenden Bohrkreis auf der bearbeiteten Oberfläche anreißen, um die präzise Bohrung herzu- stellen.
Nach beendeter Arbeit Wasserventil schließen, Stecker ziehen und Werkzeug nach vorhergehender Beschreibung reinigen.
KONSERVIERUNG UND ÜBERSICHTUNGEN
ACHTUNG! Vor dem Beitritt zur Regulierung, technischen Bedienung und Konservierung soll man die Einrichtung von der Elektronetz durch die Herausziehung des Steckers aus der Netzdose abschalten. Nach der Beendung der Arbeit soll man technischen Stand durch äußere Besichtigungen und die Beurteilung von: Gestell und Handgriff, Elektroleitung mit Stecker und Abbiegungsstück, Tätigkeit des Elektroschalters, Durchgängigkeit von Lüftungsschlitzen, Funken von Bürsten, Arbeitslautstärke von Lager und Getriebe, Anfahren und Arbeitsgleichmäßigkeit überprüfen. In der Garantiezeit kann der Benutzer keine Elektrowerkzeuge demontieren oder keine Bauteile sowie Bestandteile austauschen, weil dies eine Verlierung der Garantierechte verursacht. Alle beobachtete bei der Übersicht oder in der Arbeitszeit Unrichtigkeiten bestimmen das Signal zur Durchführung der Reparatur im Service. Nach der Beendung der Arbeit soll man Gehäuse, Lüftungsschlitze, Schalter, Zusatzhandgriff und Bedeckungen z.B. mit dem Druckluftstrahl (vom Druck nicht größer als von 0,3 MPa), Pinsel oder trockenen Lappen ohne Benutzung von Chemiemittel und Reinigungsflüssigkeiten reinigen. Die Werkzeuge und Handgriffe soll man mit dem sauberen, trockenen Lappen reinigen.