LWZ 130 E-W - Zentrale Lüftung STIEBEL ELTRON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG LWZ 130 E-W STIEBEL ELTRON
- Allgemeine Hinweise 3
1.1 Sicherheitshinweise 3
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation ____ 3
1.3 Hinweise am Gerät 4
1.4 Leistungsdaten nach Norm ____ 4
1.5 Maßeinheiten 4 - Sicherheit 4
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 4
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 4
2.3 Prüfzeichen 4 - Gerätebeschreibung 5
3.1 Frostschutz 5
3.2 Bypass-Betrieb 5 - Einstellungen 5
4.1 Bedieneinheit 5
4.2 In der Startanzeige einstellbare Parameter ____ 6
4.3 Menüs 7
4.4 Ausschalten des Gerätes 10 - Wartung, Reinigung und Pflege 10
5.1 Ersatzfilter 10
5.2 Filter kontrollieren und wechseln ____ 10 - Störungsbehebung 11
INSTALLATION
- Sicherheit 12
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 12
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen ____ 12
7.3 Betrieb des Gerätes in Gebäuden mit Feuerstätten ____ 12 - Gerätebeschreibung 13
8.1 Lieferumfang 13
8.2 Zubehör 13 - Vorbereitungen 13
9.1 Lagerung 13
9.2 Montageort 13
9.3 Transport 14 - Montage 15
10.1 Gerät aufhängen 15
10.2 Kondensatablaufschlauch anschließen 16
10.3 LWZ 130 E-W: Rohrbogen mit Kondensatablauf 17
10.4 Luftkanäle 17
10.5 Bedieneinheit 18
10.6 Elektrischer Anschluss 19
10.7 Überströmöffnungen 21
10.8 LWZ 130 E-W: Abluftfilter 21 - Inbetriebnahme 21
11.1 Erstinbetriebnahme 21
11.2 Wiederinbetriebnahme 22
11.3 Übergabe des Gerätes 22 -
Einstellungen 22
12.1 Menüs 22
12.2 Direktwahlparameter 25 -
Außerbetriebnahme 26
- Wartung 26
- Störungsbehebung 27
- Entsorgung 28
- Technische Daten 29
17.1 Maße und Anschlüsse 29
17.2 Lüfterdiagramm 31
17.3 Elektroschaltplan 32
17.4 Datentabelle 33
KUNDENDIENST UND GARANTIE
UMWELT UND RECYCLING
PROTOKOLL FILTERKONTROLLE
BESONDERE HINWEISE
- Das Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
- Beachten Sie alle nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen.
- Das Gerät ist nicht für die Außenaufstellung zugelassen.
-
Sie dürfen das Gerät nicht in den Schutzbereichen 0, 1 und 2 installieren. Die Schutzbereiche sind in der Norm IEC 60364-7-701 definiert.
-
Halten Sie die Mindestabstände ein. Siehe Kapitel „Vorbereitungen / Montageort“.
- Befestigen Sie das Gerät wie in Kapitel „Installation / Vorbereitungen“ beschrieben.
- Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss erlaubt. Das Gerät muss über eine Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Stromnetz getrennt werden können.
- Beachten Sie die für das Gerät notwendige Absicherung (siehe Kapitel „Technische Daten / Datentabelle“).
- Beachten Sie bzgl. des Netzanschlusskabels und der Anschlüsse und Verbindungsleitungen zu externen Steuer- und Regeleinrichtungen das Kapitel „Elektrischer Anschluss“ und den Elektroschaltplan im Kapitel „Technische Daten“.
- Das Netzanschlusskabel darf bei Beschädigung oder Austausch nur durch einen vom Hersteller berechtigten Fachhandwerker mit dem originalen Ersatzteil ersetzt werden.
BEDIENUNG
1. Allgemeine Hinweise
Die Kapitel „Besondere Hinweise“ und „Bedienung“ richten sich an den Gerätebenutzer und den Fachhandwerker. Das Kapitel „Installation“ richtet sich an den Fachhandwerker.

Hinweis
Lesen Sie diese Anleitung vor dem Gebrauch sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf. Geben Sie die Anleitung ggf. an einen nachfolgenden Benutzer weiter.
1.1 Sicherheitshinweise
1.1.1 Aufbau von Sicherheitshinweisen

SIGNALWORT Art der Gefahr Hier stehen mögliche Folgen bei Nichtbeachtung des Sicherheitshinweises.
Hier stehen Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr.
1.1.2 Symbole, Art der Gefahr
| Symbol | Art der Gefahr |
![]() | Verletzung |
![]() | Stromschlag |
![]() | Verbrennung(Verbrennung, Verbrühung) |
1.1.3 Signalworte
| SIGNALWORT | Bedeutung |
| GEFAHR | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben. |
| WARNUNG | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben kann. |
| VORSICHT | Hinweise, deren Nichtbeachtung zu mittelschweren oder leichten Verletzungen führen kann. |
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation

Hinweis
Allgemeine Hinweise werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
▶ Lesen Sie die Hinweistexte sorgfältig durch.
| Symbol | Bedeutung |
| Sachschaden(Geräte-, Folge-, Umweltschaden) | |
| Geräteentsorgung |
▶ Dieses Symbol zeigt Ihnen, dass Sie etwas tun müssen. Die erforderlichen Handlungen werden Schritt für Schritt beschrieben.
☐☐■ Diese Symbole zeigen Ihnen die Ebene des Software-Menüs an (in diesem Beispiel 3. Ebene).
1.3 Hinweise am Gerät
Anschlüsse
| Symbol | Bedeutung |
| Außenluft | |
| Fortluft | |
| Abluft | |
| Zuluft | |
| Filter | |
| elektrische Vorheizung | |
| Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager | |
| Lüfter |
1.4 Leistungsdaten nach Norm
Erläuterung zur Ermittlung und Interpretation der angegebenen Leistungsdaten nach Norm
Norm: EN 13141-7
Die insbesondere in Text, Diagrammen und technischem Datenblatt angegebenen Leistungsdaten wurden nach den Messbedingungen der in der Überschrift dieses Kapitels angegebenen Norm ermittelt.
Diese normierten Messbedingungen entsprechen in der Regel nicht vollständig den bestehenden Bedingungen beim Anlagenbetreiber. Abweichungen können in Abhängigkeit von der gewählten Messmethode und dem Ausmaß der Abweichung der gewählten Methode von den Bedingungen der in der Überschrift dieses Kapitels angegebenen Norm erheblich sein. Weitere die Messwerte beeinflussende Faktoren sind die Messmittel, die Anlagenkonstellation, das Anlagenalter und die Volumenströme.
Eine Bestätigung der angegebenen Leistungsdaten ist nur möglich, wenn auch die hierfür vorgenommene Messung nach den Bedingungen der in der Überschrift dieses Kapitels angegebenen Norm durchgeführt wird.
1.5 Maßeinheiten

Hinweis
Wenn nicht anders angegeben, sind alle Maße in Millimeter.
2. Sicherheit
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät dient zur kontrollierten Wohnungslüftung mit zentraler Zu- und Abluftführung.
Das Gerät ist für den Einsatz im häuslichen Umfeld vorgesehen. Es kann von nicht eingewiesenen Personen sicher bedient werden.
In nicht häuslicher Umgebung, z. B. im Kleingewerbe, kann das Gerät ebenfalls verwendet werden, sofern die Benutzung in gleicher Weise erfolgt. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Beachten dieser Anleitung sowie der Anleitungen für eingesetztes Zubehör.
Nicht bestimmungsgemäß sind:
- die Nutzung fetthaltiger Abluft, explosiver Gase, staubbelasteter Luft, klebender Aerosole
- der Anschluss von Dunstabzugshauben und Abluftwäschetrocknern an das Lüftungssystem
Ändern Sie nicht die Einstellungen der Zu- und Abluftventile in den Räumen. Diese sind während der Inbetriebnahme vom Fachhandwerker eingestellt worden.
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

WARNUNG Verletzung
Das Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

WARNUNG Verletzung
Die austretende kalte Luft kann in der Umgebung des Luftaustrittes zu Kondensatbildung führen.
▶ Verhindern Sie bei niedrigen Temperaturen, dass auf angrenzenden Fuß- und Fahrwegen durch Nässe oder Eisbildung Rutschgefahr entsteht.
2.3 Prüfzeichen
Siehe Typenschild am Gerät.
3. Gerätebeschreibung
Das Gerät saugt mit einem Lüfter Außenluft an. Ein zweiter Lüfter saugt Abluft aus den geruchs- oder feuchtebelasteten Räumen, z. B. Küche, Bad, WC. Abluft und Außenluft werden in getrennten Luftkanälen geführt. Abluft und Außenluft werden jeweils mit einem eigenen Filter gefiltert.
Die Abluft und die Außenluft strömen durch einen Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager. Dabei nimmt die Außenluft die von der Abluft abgegebene Wärme auf. Dadurch wird ein Großteil der Wärmeenergie zurückgewonnen.
Der Luftvolumenstrom wird je Lüfterstufe vom Fachhandwerker bei der Inbetriebnahme voreingestellt. Die Konstantvolumenstrom-Regulierung sorgt dafür, dass die Luftvolumenströme des Zuluft- und Abluftlüfters unabhängig vom Kanaldruck realisiert werden.
| Betriebsart | Lüfterstufe | Beschreibung |
| Feuchteschutz | 0 | Notwendige Lüftung zur Sicherstellung des Bautenschutzes unter üblichen Nutzungsbedingungen bei teilweise reduzierten Feuchtelasten, z. B. zeitweilige Abwesenheit der Nutzer und kein Wäschetrocknen in der Nutzungseinheit. |
| Stufe 1 | 1 | Reduzierte Lüftung ist die notwendige Lüftung zur Gewährleistung der hygienischen Anforderungen sowie des Bautenschutzes (Feuchtigkeit) unter üblichen Nutzungsbedingungen bei teilweise reduzierten Feuchte- und Stofflasten, z. B. infolge zeitweiliger Abwesenheit der Nutzer. |
| Stufe 2 | 2 | Nennlüftung ist die notwendige Lüftung zur Gewährleistung der hygienischen Anforderungen sowie des Bautenschutzes bei Anwesenheit der Nutzer. |
| Intensivlüftung | 3 | Intensivlüftung ist die erhöhte Lüftung mit erhöhtem Volumenstrom zum Abbau von Lastspitzen, z. B. für die Schnelllüftung während oder nach einer Party. Sie können die Intensivlüftung mit der Bedieneinheit oder mit einem optional anschließbaren externen Taster einschalten. |
| Zeitprogrammmodus | 0 bis 2 | Zeitgesteuertes Lüfterprogramm mit unterschiedlich einstellbaren Lüfterstufen. |
LWZ 130 Enthalpie, LWZ 130 E-W: Enthalpie-Wärmeübertrager
Der Enthalpie-Wärmeübertrager ist ein hocheffizienter, feuchteübertragender Gegenstrom-Wärmeübertrager mit einer selektiven Membran. Mit dieser Membran kann die Feuchtigkeit aus der Abluft zurückgewonnen und an die Zuluft übertragen werden. Dadurch verringert sich in den Wintermonaten die Absenkung der relativen Luftfeuchtigkeit in Räumen.
3.1 Frostschutz
Damit das Gerät auch bei niedrigen Außentemperaturen optimal funktioniert, hat das Gerät eine Frostschutz-Steuerung. Wenn die Temperatur der Außenluft unter den eingestellten Frostschutzwert fällt, wird das elektrische Vorheizregister eingeschaltet. Damit soll das Einfrieren des Kreuzgegenstrom-Wärmeübertragers verhindert werden. Wenn das Vorheizregister aktiv ist, erscheint in der Anzeige das Symbol „Frostschutz“.
3.2 Bypass-Betrieb
Üblicherweise kommt der Bypass-Betrieb zur Passivkühlung im Sommer zum Einsatz, wenn die Außentemperatur niedriger als die Raum-Soll-Temperatur ist.
Im Bypass-Betrieb kann kühlere Außenluft durch Umgehung des Kreuzgegenstrom-Wärmeübertragers die warme Luft in der Wohnung verdrängen.
Wenn die Bedingungen für den Bypass-Betrieb erfüllt sind, erscheint das Symbol „Bypass-Betrieb“.
Im Gerät ist keine Bypass-Klappe eingebaut. Das Gerät prüft, ob an X18 ein Fensterkontakt angeschlossen und aktiviert ist. Wenn das Fenster mit dem Kontaktschalter geöffnet ist, wird nur der Abluftlüfter eingeschaltet und der Zuluftlüfter abgeschaltet.
4. Einstellungen
4.1 Bedieneinheit
Die Bedieneinheit ermöglicht die komfortable Bedienung und Anzeige von Anlagenparametern aus dem Wohnraum.

text_image
1 2 3 4 MENU OK 5 D00000647111 Textfeld
2 Symbole für Gerätezustand
3 Touch-Wheel
4 Taste „MENU“
5 Taste „OK“
4.1.1 Anzeige
Wenn Sie längere Zeit keine Einstellung ändern, schaltet sich die Beleuchtung der Anzeige aus und die Startanzeige erscheint.
Durch Drücken einer beliebigen Taste schalten Sie die Beleuchtung wieder ein.
4.1.2 Symbole
| Symbol | Beschreibung |
| Zeitprogrammmodus: Das eingestellte Lüfterprogramm ist aktiv. Je nach Einstellung wird das Gerät mit unterschiedlichen Lüfterstufen betrieben. Die Zahl zeigt die Lüfterstufe an. | |
| Intensivlüftung: Das Gerät läuft für die eingestellte Dauer auf der höchsten Lüfterstufe. | |
| Kondensatverhinderung (geräteabhängig): Die Kondensatverhinderung ist aktiv. | |
| Filterwechsel: Wenn dieses Symbol erscheint, wechseln Sie die Filter. | |
| Fehler: Das Symbol erscheint bei Fehlern dauerhaft. | |
| Bypass-Betrieb: Wenn die Bedingungen für den Bypass-Betrieb erfüllt sind, erscheint das Symbol „Bypass-Betrieb“. Wenn das Symbol erscheint und Sie den Bypass-Betrieb aktivieren wollen, öffnen Sie das Fenster, an dem der Kontaktschalter installiert ist. Wenn das Symbol „Bypass-Betrieb“ erlischt, schließen Sie das Fenster. | |
| Frostschutz: Das Vorheizregister für den Frostschutz ist eingeschaltet. | |
| Lüftersperre: Das Symbol erscheint, wenn der Parameter „Lüfter Freigabe“ auf „Aus“ steht. |
4.1.3 Bedienelemente
| Bedienelement | Beschreibung |
| Taste „MENU“ | Aus der Startanzeige rufen Sie das Menü auf, indem Sie diese Taste ca. eine Sekunde gedrückt halten. |
| Wenn Sie sich im Menü befinden, gelangen Sie mit dieser Taste jeweils eine Menü-Ebene zurück. | |
| Wenn Sie bei der Einstellung eines Parameterwertes sind, beenden Sie mit dieser Taste die Einstellung des Parameters. Vorgenommene Änderungen werden dann nicht gespeichert. | |
| Taste „OK“ | Innerhalb der Menüs bestätigen Sie mit der Taste „OK“ den markierten Parameter und gelangen in die nächsttiefere Menü-Ebene. |
| Um den Wert eines Parameters einstellen zu können, müssen Sie den Parameter mit der Taste „OK“ editierbar schalten. Danach können Sie mit dem Touch-Wheel den Wert ändern. | |
| Nachdem Sie einen Parameter eingestellt haben, müssen Sie mit der Taste „OK“ Ihre Eingabe bestätigen. | |
| Touch-Wheel | Von der Startanzeige aus können Sie mit Drehbewegungen über das Touch-Wheel folgende Parameter auswählen: „Feuchteschutz“, die Lüfterstufen „Stufe 1“ oder „Stufe 2“, „Zeitprogrammmodus“, „Intensivlüftung“, „Favoriten“, „Direktwahl“ und „Reinigungssperre“. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste „OK“. |
| Im Menü wählen Sie mit dem Touch-Wheel einen Parameter oder Wert aus. | |
| Bei schnellen Drehbewegungen mit dem Touch-Wheel ändert sich nach einiger Zeit die Schrittweite. |

Hinweis
Handschuhe, nasse Hände oder Feuchtigkeit auf den touchsensitiven Bedienelemente erschweren das Ausführen der Eingaben.
4.1.4 Bedienen
Um aus der Startanzeige zu den Menüs zu gelangen, drücken Sie die Taste „MENU“.
Um zum nächsten Parameter zu gelangen, streichen Sie mit Drehbewegungen über das Touch-Wheel.
Um den Wert des angezeigten Parameters ändern zu können, drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Stellen Sie den Wert mit dem Touch-Wheel ein.
Um den eingestellten Wert zu speichern, drücken Sie die Taste „OK“. Wenn Sie die Änderung nicht mit der Taste „OK“ abschließen, wird die Änderung nicht gespeichert.
Wenn Sie längere Zeit keine Einstellung ändern, springt die Anzeige automatisch aus der Menüstruktur zur Startanzeige zurück. Zuvor vorgenommene Parameteränderungen, die noch nicht mit „OK“ bestätigt wurden, gehen verloren.
Wenn das Touch-Wheel und die Tasten länger nicht benutzt werden, wird die Bedieneinheit gesperrt.
Um die Bedieneinheit zu entsperren, berühren Sie drei Sekunden lang die Taste „MENU“.
4.2 In der Startanzeige einstellbare Parameter
4.2.1 Feuchteschutz aktivieren
Drehen Sie in der Startanzeige auf dem Touch-Wheel, bis „Feuchteschutz“ erscheint. Drücken Sie die Taste „OK“.
Die Feuchteschutzregelung ist aktiv. Die Feuchte der Abluft wird gemessen und bei hoher Feuchte beginnt das Gerät zu lüften. Der Feuchteschutz beginnt 24 Stunden nachdem Sie die Betriebsart „Feuchteschutz“ eingeschaltet haben.
4.2.2 Lüfterstufe wählen
Wählen Sie mit dem Touch-Wheel die Lüfterstufe „Stufe 1“ oder „Stufe 2“ aus. Drücken Sie die Taste „OK“.
Die eingestellte Lüfterstufe ist aktiv.
4.2.3 Zeitprogrammmodus aktivieren
Das Symbol „Zeitprogrammmodus“ zeigt an, dass das Lüfterprogramm aktiviert ist.
▶ Wenn das Lüfterprogramm nicht aktiviert ist, wählen Sie „Zeitprogrammodus“ aus. Drücken Sie die Taste „OK“.
Im Display erscheint das Symbol „Zeitprogrammmodus“.
In Zeiten, für die kein Lüfterprogramm definiert ist, arbeitet das Gerät in der Lüfterstufe 2.

Hinweis
Wenn Sie das Gerät in den Zeitprogrammmodus schalten, muss im Menü „Programme“ ein Lüfterprogramm eingetragen sein. Andernfalls arbeitet das Gerät zeitlich unbegrenzt in der Lüfterstufe 2.
4.2.4 Intensivlüftung einschalten
▶ Schalten Sie die Intensivlüftung mit dem Touch-Wheel und der Taste „OK“ oder mit einem externen Taster ein.
Bei eingeschalteter Intensivlüftung erscheint das Symbol „Intensivlüftung“.
Nach Ablauf der bei „Intensivlüftung Dauer“ eingestellten Zeit schaltet das Gerät zurück zu der vorher eingestellten Lüfterstufe.
Bei ausgeschalteter Intensivlüftung erlischt das Symbol „Intensivlüftung“.
4.2.5 Favoriten einstellen
Wählen Sie mit dem Touch-Wheel „Favoriten“ aus. Drücken Sie die Taste „OK“.
Sie gelangen so aus der Standardansicht direkt zu den Favoriten im Menü „Einstellungen“.
▶ Stellen Sie die gewünschten Favoriten ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
Die eingestellten Favoriten F1, F2 und F3 werden in der Startanzeige angezeigt.
4.2.6 Reinigungssperre aktivieren
Wählen Sie mit dem Touch-Wheel „Reinigungssperre“ aus. Drücken Sie die Taste „OK“.
Ein 60-Sekunden-Countdown und „Wartung“ wird angezeigt.
Sie können danach über die Bedieneinheit wischen, ohne unabsichtliche Einstellungen vorzunehmen. Nach 60 Sekunden endet die Reinigungssperre.
4.2.7 Direktwahl
Mit der Direktwahl gelangen Sie aus der Standardansicht direkt zu den einstellbaren oder lesbaren Parametern.
Wählen Sie mit dem Touch-Wheel „Direktwahl“ aus. Drücken Sie die Taste „OK“.

Hinweis
In der Tabelle sind nur die vom Gerätebenutzer einstellbaren Direktwahlparameter dargestellt. Die anderen im Display angezeigten Direktwahlparameter darf nur ein Fachhandwerker oder der Kundendienst einstellen.
Direktwahlparameter
| Beschreibung | Code-ebene | Ein-heit | Min. | Max. | Optionen | Standard | |
| P1 | Raum-Soll-Temperatur | A0 | °C | 5 | 28 | 20 | |
| P2 | Intensivlüftung Dauer | A0 | min. | 1 | 240 | 30 | |
| P3 | Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung | A0 | Deaktiviert (0) | Bypass/Fensterkontakt (1) | Außenluft-Führung Automatik (2) | Abluft-Führung Automatik (3) | ||||
| P4 | Filter-Reset | A0 | Aus | Ein | Aus | |||
| P28 | Lüfter Freigabe | A0 | Aus | Ein | Aus | |||
| P35 | Kühlen/Heizen Umgehung Wärmerückgewinnung | A0 | Kühlen/Heizen (1) | Kühlen (2) | Heizen (3) | (1) | |||
| P80 | Wochentag | A0 | |||||
| P81 | Zeit | A0 | 00:00 | 23:59 |
4.3 Menüs

Hinweis
Einige Parameter sind durch einen Code geschützt und können nur vom Fachhandwerker oder dem Kundendienst eingestellt werden. Je nach eingestelltem Code werden in den einzelnen Menüs nicht alle Parameter angezeigt.
Um aus der Startanzeige zu den Menüs zu gelangen, drücken Sie die Taste „MENU“.
| Menü | Beschreibung |
| ■ Info | Informationen zu den Istwerten des Gerätes |
| ■ Diagnose | Fehlermeldungen, Betriebsdauer, Wartungsintervalle |
| ■ Programme | Lüfterprogramm |
| ■ Einstellungen | Einstellbare Werte und Funktionen |
4.3.1 Menü „Info“
| ■ Info | Wert |
| □ ■ Status Bypass | Aus | Ein |
| □ ■ Ablufttemperatur | °C |
| □ ■ Abluftfeuchte | % |
4.3.2 Menü „Diagnose“
| Diagnose | Wert |
| Meldungsliste | 0-10 |
| Filterlaufzeit | h |
| Filter-Reset | Aus | Ein |
Diagnose
□ ■ Meldungsliste
Die zuletzt vom Gerät registrierten Fehler sind in der Meldungsliste gespeichert. Der jüngste Fehler ist in #1 gespeichert, der älteste Fehler in #10.
Wenn keine Fehler eingetragen sind, werden Striche angezeigt. Die möglichen Fehler sind für den Fachhandwerker im Kapitel „Störungsbehebung“ aufgelistet.
Filterlaufzeit
Die Filterlaufzeit ist abhängig von den Einsatzbedingungen und wurde vom Fachhandwerker festgelegt.
Filter-Reset
▶ Stellen Sie nach dem Wechseln der Filter den Parameter „Filter-Reset“ auf „Ein“.
Das Gerät setzt die Filterlaufzeit auf 0 zurück und der Parameter „Filter-Reset“ bekommt automatisch wieder den Wert „Aus“. Das Symbol „Filterwechsel“ erlischt.
4.3.3 Menü „Programme“
| Programme | Wert |
| Lüfterprogramm | Montag |
| Dienstag | |
| Mittwoch | |
| Donnerstag | |
| Freitag | |
| Samstag | |
| Sonntag | |
| Montag - Freitag | |
| Samstag - Sonntag | |
| Montag - Sonntag |
Programme
Lüfterprogramm

Hinweis
In Zeiten, für die kein Lüfterprogramm definiert ist, arbeitet das Gerät in der Lüfterstufe 2.
Mit Lüfterprogrammen können Sie nicht die Lüfterstufe 3 einschalten.
Sie können Lüfterprogramme mit Lüfterstufe, Uhrzeit, Wochentag oder Zeitblock einstellen.
Einstellen von Schaltzeitpaaren
Sie können pro Wochentag oder Zeitblock drei Schaltzeitpaare einstellen. Die Schaltzeitpaare werden in der Anzeige rechts neben der Uhr aufgelistet.
Jedes Schaltzeitpaar besteht aus einer Startzeit und einer Endzeit. Nach Ablauf eines Schaltzeitpaares wechselt das Gerät in die Betriebsart „Stufe 2“.
Zeiträume über Mitternacht
Schaltzeitpaare können nur bis 24:00 programmiert werden. Wenn Sie Zeiträume über Mitternacht wählen möchten, benötigen Sie ein zusätzliches Schaltzeitpaar am darauffolgenden Wochentag.
Wählen Sie im Menü „Programme“ mit dem Touch-Wheel „Lüfterprogramm“. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Wählen Sie einen Wochentag oder Zeitblock. Drücken Sie die Taste „OK“.
Wählen Sie eines der drei Schaltzeitpaare. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Wählen Sie „Stufe“. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Stellen Sie die Lüfterstufe ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Wählen Sie „Start“. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Stellen Sie die Startzeit ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Wählen Sie „Ende“. Drücken Sie die Taste „OK“.
▶ Stellen Sie die Endzeit ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
Das Lüfterprogramm ist eingestellt.
Wählen Sie in der Standardansicht „Zeitprogrammmodus“ aus. Um das Lüfterprogramm zu aktivieren, drücken Sie die Taste „OK“.

Hinweis
Bei zeitgleichen Lüfterprogrammen haben oben stehende Schaltzeitpaare und einzelne Wochentage Vorrang.
Beispiel
| Schaltzeitpaare | Stufe | |
| Montag bis Freitag | 06:00 - 22:00 | 2 |
| 22:00 - 06:00 | 1 | |
| Samstag, Sonntag | 07:00 - 23:00 | 2 |
| 23:00 - 07:00 | 1 |
| LüfterprogrammWochentag oder Zeitblock | Stufe | Start | Ende |
| Montag - Freitag | 1 | 22:00 | 24:00 |
| Montag - Freitag | 1 | 00:00 | 06:00 |
| Samstag - Sonntag | 1 | 23:00 | 24:00 |
| Samstag - Sonntag | 1 | 00:00 | 07:00 |
In Zeiten, für die kein Lüfterprogramm definiert ist, arbeitet das Gerät in der Lüfterstufe 2.
Schaltzeitpaare löschen
Um ein Schaltzeitpaar zu löschen, wählen Sie „Start“ oder „Ende“ eines Schaltzeitpaares.
Drehen Sie am Touch-Wheel nach links bis vor 00:00, so dass Striche „---“ erscheinen. Drücken Sie die Taste „OK“.
Durch das Zurücksetzen einer Zeit auf „--:--“ wird die andere Zeit des Schaltzeitpaares automatisch zurückgesetzt.
Wochentag oder Zeitblock löschen
Um das Lüfterprogramm für den Wochentag oder den Zeitblock zu löschen, löschen Sie alle drei Schaltzeitpaare.
4.3.4 Menü „Einstellungen“
| Einstellungen | Wert |
| Ansicht | Code für Fachhandwerker |
| Allgemein | |
| Zeit/Datum | WochentagStunde:Minute |
| Sprache | DeutschEnglishFrancaisNederlandsItalianoPolskiCeskyMagyarSlovensko中文Slovensky日本語 |
| Kontrast | 1 - 10 |
| Helligkeit | % |
| Touch-Empfindlichkeit | 1 - 10 |
| Touch-Beschleunigung | 1 - 10 |
| Bedienteil-Software | |
| Luftvolumenstrom | Nur für Fachhandwerker |
| ☐☐■ Favoriten | |
| ☐☐■ F1 | Status Bypass |
| F2 | Ablufttemperatur |
| F3 | Abluftfeuchte |
| Filterlaufzeit | |
| Gerät Software-Version | |
| Gerät Software-Patch | |
| Endgerät Seriennummer | |
| ☐☐■ Feuchteschutz | Nur für Fachhandwerker |
| ☐☐■ Intensivlüftung | |
| ☐☐■ Intensivlüftung Dauer | min |
| ☐☐■ Umgehung Wärmerückgewinnung | |
| ☐☐■ Raum-Soll-Temperatur | °C |
| ☐☐■ Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung | Deaktiviert |
| Bypass/Fensterkontakt | |
| Außenluft-Führung Automatik | |
| Abluft-Führung Automatik | |
| ☐☐■ Kühlen/Heizen Umgehung Wärmerückgewinnung | Kühlen/Heizen |
| Kühlen | |
| Heizen | |
| ☐☐■ Frostschutz | Nur für Fachhandwerker |
| ☐☐■ Kondensatverhinderung | Nur für Fachhandwerker |
| ☐☐■ Lüfter Freigabe | Aus |
| Ein | |
| ☐☐■ Lüftungsgerät | |
| ☐☐☐ Gerät Software-Version | |
| ☐☐☐ Gerät Software-Patch | |
| ☐☐☐ Endgerät Seriennummer | |
Einstellungen
□■ Ansicht
In der Standardeinstellung werden nur Parameter angezeigt, die für den Gerätebenutzer freigegeben sind und daher ohne Code erreichbar sind.
Mit dem Parameter „Ansicht“ können Fachhandwerker die Istwerte und Parameter freischalten, die dem Fachhandwerker vorbehalten sind.
Allgemein
□□■ Zeit/Datum
Im Parameter „Zeit/Datum“ können Sie den Wochentag und die aktuelle Uhrzeit einstellen.
□□■ Sprache
Im Parameter „Sprache“ können Sie die Sprache der Anzeige einstellen.
□□■ Kontrast
Im Menüpunkt „Kontrast“ können Sie den Kontrast der Anzeige einstellen.
□□■ Helligkeit
Im Menüpunkt „Helligkeit“ können Sie die Helligkeit der Anzeige einstellen.
□□■ Touch-Empfindlichkeit
Im Parameter „Touch-Empfindlichkeit“ können Sie die Berührungsempfindlichkeit des Touch-Wheels und der Sensortasten einstellen.
□□■ Touch-Beschleunigung
Im Parameter „Touch-Beschleunigung“ können Sie die Reaktionsgeschwindigkeit des Touch-Wheels und der Sensortasten einstellen.
□□■ Favoriten
Im Parameter „Favoriten“ können Sie bis zu drei Parameter auswählen, die in der Startanzeige angezeigt werden.
Intensivlüftung
Intensivlüftung Dauer
Dieser Parameter definiert die Laufzeit der Intensivlüftung. Nach Ablauf dieser Zeit schaltet das Gerät zurück zu der vorher eingestellten Lüfterstufe. Falls die Intensivlüftung mit einem externen Taster eingeschaltet wird, definiert dieser Parameter, wie lange die Intensivlüftung nach dem Öffnen des Tasters weiterläuft.
□■ Umgehung Wärmerückgewinnung
□□■ Raum-Soll-Temperatur
Mit diesem Parameter stellen Sie ein, ab welcher Außentemperatur die Außenluft den Wärmeübertrager umgeht und durch geöffnete Fenster in das Gebäude strömt.
▶ Stellen Sie mit dem Touch-Wheel die gewünschte Raum-Soll-Temperatur ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
□□■ Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung
| Wirkung | |
| Deaktiviert | Der Bypass-Betrieb ist dauerhaft nicht freigeschaltet. Die Luft durchströmt den Wärmeübertrager. |
| Bypass/Fensterkontakt | Der Bypass-Betrieb ist freigeschaltet. In der Anzeige erscheint das Symbol „Bypass-Betrieb“. Wenn das Fenster mit dem Fensterkontakt geöffnet ist, umgeht der Luftstrom den Wärmeübertrager. |
| Außenluft-Führung Automatik | Der Bypass-Betrieb arbeitet mit einer Sommer-tagserkennung. Diese Option ist im Auslieferungs-zustand eingestellt. In der Anzeige erscheint das Symbol „Bypass-Betrieb“. |
| Abluft-Führung Automatik | Der Bypass-Betrieb arbeitet abhängig von der Ab-lufttemperatur. In der Anzeige erscheint das Symbol „Bypass-Betrieb“. |
Das Gerät prüft, ob an X18 ein Fensterkontakt angeschlossen und aktiviert ist. Wenn der Bypass-Betrieb freigeschaltet ist und das Fenster mit dem Fensterkontakt geöffnet ist, wird nur der Abluftlüfter eingeschaltet und der Zuluftlüfter abgeschaltet. Der Luftstrom umgeht den Wärmeübertrager.

Hinweis
Der Fachhandwerker kann die in der Beschreibung dieses Parameters erwähnten Parameter einstellen.
- Freigabetemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
- Sperrtemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
- Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung
- Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung

■ Außenluft-Führung Automatik: Bypass-Betrieb mit Sommertagserkennung
Damit der Bypass-Betrieb freigeschaltet wird, muss folgende Bedingung 60 Minuten lang erfüllt sein:
- Raum-Soll-Temperatur + Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung < Außenlufttemperatur
Wenn alle folgende Bedingungen erfüllt sind, schaltet das Gerät in den Bypass-Betrieb.
- Ablufttemperatur - Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung > Außenlufttemperatur
- Ablufttemperatur > Raum-Soll-Temperatur
Wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist, beendet das Gerät den Bypass-Betrieb.
- Außenlufttemperatur < Sperrtemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
- Ablufttemperatur - Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung < Außenlufttemperatur
- Ablufttemperatur < Raum-Soll-Temperatur

Abluft-Führung Automatik: Bypass-Betrieb abhängig von der Ablufttemperatur
Damit der Bypass-Betrieb freigeschaltet wird, muss folgende Bedingung 60 Minuten lang erfüllt sein:
- Raum-Soll-Temperatur + Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung < Ablufttemperatur
Diese verzögerte Freischaltung verhindert eine Auskühlung in der Übergangszeit.
Wenn alle folgende Bedingungen erfüllt sind, schaltet das Gerät in den Bypass-Betrieb.
- Ablufttemperatur - Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung > Außenlufttemperatur
- Ablufttemperatur > Raum-Soll-Temperatur
Wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist, beendet das Gerät den Bypass-Betrieb.
- Außenlufttemperatur < Sperrtemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
- Ablufttemperatur - Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung < Außenlufttemperatur
- Ablufttemperatur < Raum-Soll-Temperatur

Kühlen/Heizen Umgehung Wärmerückgewinnung
▶ Stellen Sie je nach Temperatur die Regelung des Bypass-Betriebes ein.
| Parameter | Wirkung |
| Kühlen/Heizen | Je nach Temperatur die Außenluft für das Kühlen oder das Heizen nutzen. |
| Kühlen | Sommerzeit: Kühle Außenluft nutzen. |
| Heizen | Übergangszeit: Warme Außenluft nutzen. |
Lüfter Freigabe
Sie können die Lüfter über das Menü der Bedieneinheit jederzeit abschalten, z. B. zur Deaktivierung der Lüftung im Brandfall.
| Wirkung | |
| Aus | Die Lüfter sind gesperrt. In der Anzeige erscheint das Symbol „Lüfter-sperre“. |
| Ein | Die Lüfter sind freigegeben. |
4.4 Ausschalten des Gerätes

Sachschaden
Falls Sie die Spannungsversorgung des Gerätes unterbrechen, prüfen Sie, ob der Feuchteschutz des Gebäudes gewährleistet ist.
Das Gerät hat keinen Netzschalter. Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung mit der Sicherung in der Hausinstallation.
5. Wartung, Reinigung und Pflege
Die Wartung durch den Benutzer beschränkt sich auf das in bestimmten Intervallen notwendige Kontrollieren bzw. Wechseln der Filter.
5.1 Ersatzfilter
LWZ 130, LWZ 130 Enthalpie
| Produktname | Beschreibung | Klassifizierung nach ISO 16890 | Anzahl |
| FMS G4-10 130/135 | Grobstaub-Filtermatte | ISO Coarse ≥ 65 % (G4) | 10 |
| FMK M5-2 130/135 | Feinfilter | ePM10 ≥ 50 % (M5) | 2 |
| FMK F7-2 130/135 | Feinfilter | ePM1≥ 50 % (F7) | 2 |
LWZ 130 E-W
| Produktname | Beschreibung | geeignet für | Klassifizierung nach ISO 16890 | Anzahl |
| FMS G4-10 130/135 | Grobstaub-Filtermatte | Montage unter der Decke | ISO Coarse ≥ 65 % (G4) | 10 |
| FMS G2-2 130/135 | Grobstaub-Filtermatte | Montage an der Wand | ISO Coarse > 30 % (G2) | 2 |
| FMK F7-2 130/135 | Feinfilter | Montage unter der Decke oder an der Wand | ePM1 ≥ 50 % (F7) | 2 |
5.2 Filter kontrollieren und wechseln

Sachschaden
Betreiben Sie das Gerät niemals ohne Filter.
- Kontrollieren Sie die Filter erstmalig drei Monate nach der Erstinbetriebnahme des Gerätes.
Wenn die aufsummierten Lüfterlaufzeiten den vom Fachhandwerker eingestellten Parameter „Filterwechsel-Intervall“ erreichen, zeigt die Bedieneinheit das Symbol „Filterwechsel“ an.
Je nach Verschmutzungsgrad kann der Fachhandwerker das Intervall zur Kontrolle der Filter verlängern oder verkürzen.
Wenn das Symbol „Filterwechsel“ erscheint, kontrollieren Sie die Filter. Wechseln Sie die Filter bei einer geschlossenen Schmutzschicht auf der Oberfläche oder durchgehender Verfärbung des Filters.
Wechseln Sie die Filter mindestens alle 12 Monate.
Filter kontrollieren
▶ Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung des Gerätes.

1 Flügelschraube
2 Filterkassette Abluftfilter
3 Filtermatte
4 Gitter
5 Filterkassette Außenluftfilter
6 Außenluftfilter
- Lösen Sie die Flügelschraube an der Filterkassette des Abluftfilters durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
▶ Ziehen Sie die Filterkassette aus dem Gerät.

text_image
1. 2. 3.Legen Sie bei Bedarf einen neuen Filter in die Filterkassette. Schieben Sie dazu das Gitter, hinter dem die Filtermatte liegt, ein wenig zur Seite und schwenken Sie das Gitter wie eine Tür nach vorn.

Sachschaden
Betreiben Sie das Gerät mindestens mit der empfohlenen Filterklasse. Damit die Filter ihre Funktion erfüllen können, achten Sie auf passgenauen Sitz der Filter.
▶ Achten Sie auf die korrekte Durchströmungsrichtung der Filter.
M5, F7: Die Durchströmungsrichtung ist seitlich auf den Filtern mit einem Pfeil dargestellt.
Grobstaub-Filtermatte (schwarz G2, weiß G4): Dieser Filter hat keine bevorzugte Durchströmungsrichtung.
- Klappen Sie nach dem Einlegen des Filters das Gitter wieder zu.
▶ Schieben Sie die Filterkassette in das Gerät. Beachten Sie die vorgesehene Einbaulage der Filterkassette. Der Pfeil auf der Filterkassette und der Pfeil auf dem Gerät müssen in dieselbe Richtung weisen.
Um die Filterkassette zu befestigen, drehen Sie die Flügelschraube im Uhrzeigersinn. - Lösen Sie die Flügelschraube an der Filterkassette des Außenluftfilters durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
▶ Ziehen Sie die Filterkassette aus dem Gerät.
▶ Legen Sie bei Bedarf einen neuen Filter in die Filterkassette.
▶ Schieben Sie die Filterkassette in das Gerät. Beachten Sie die vorgesehene Einbaulage der Filterkassette. Der Pfeil auf der Filterkassette und der Pfeil auf dem Gerät müssen in dieselbe Richtung weisen.
Um die Filterkassette zu befestigen, drehen Sie die Flügelschraube im Uhrzeigersinn.
▶ Schalten Sie die Spannungsversorgung des Gerätes ein.
▶ Stellen Sie nach dem Wechseln der Filter den Parameter „Filter-Reset“ auf „Ein“.
Das Gerät setzt die Filterlaufzeit auf 0 zurück und der Parameter „Filter-Reset“ bekommt automatisch wieder den Wert „Aus“. Das Symbol „Filterwechsel“ erlischt.
▶ Notieren Sie das Datum des Filterwechsels.

Hinweis
▶ Protokollieren Sie die Filterkontrolle im Anhang dieser Anleitung.
▶ Bestellen Sie rechtzeitig neue Filter oder schließen Sie ein Filterabo ab.

Hinweis
Falls weitere Filter im System eingebaut sind, z. B. Filter in den Abluftventilen oder eine Filterbox, führen Sie auch dort die Kontrolle und bei Bedarf einen Filterwechsel durch.
6. Störungsbehebung
Die vom Gerät erkannten Fehler sind in der Meldungsliste gespeichert.
Wenn Sie die Ursache nicht beheben können, rufen Sie den Fachhandwerker. Zur besseren und schnelleren Hilfe teilen Sie ihm die Nummer vom Typenschild mit (000000-0000-000000). Das Typenschild ist auf dem Schaltkasten an der Seite des Gerätes.
INSTALLATION
7. Sicherheit
Die Installation, Inbetriebnahme sowie Wartung und Reparatur des Gerätes darf nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden.
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Wir gewährleisten eine einwandfreie Funktion und Betriebssicherheit nur, wenn das für das Gerät bestimmte Original-Zubehör und die originalen Ersatzteile verwendet werden.
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen

WARNUNG Verletzung
Beachten Sie hinsichtlich der brandschutztechnischen Installationsvorschriften für die Errichtung der Lüftungsanlage die landesrechtlichen Regelungen und Vorschriften. In Deutschland sind dies insbesondere die bauaufsichtliche Richtlinie über die brandschutztechnischen Anforderungen an Lüftungsanlagen in der jeweils geltenden Fassung.

Hinweis
Beachten Sie alle nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen.
7.3 Betrieb des Gerätes in Gebäuden mit Feuerstätten
Der nachfolgend verwendete Begriff Feuerstätte schließt z. B. Kachelöfen, Kamine und Geräte mit Gasverbrennung ein.

WARNUNG Verletzung
Lüftungsgeräte können einen Unterdruck in der Wohn-einheit erzeugen. Wenn gleichzeitig eine Feuerstätte in Betrieb ist, können Verbrennungsabgase in den Aufstellraum der Feuerstätte gelangen. Daher müssen Sie für den gleichzeitigen Betrieb eines Lüftungsgerätes mit einer Feuerstätte einige Dinge beachten.
Die Planung, der Einbau und der Betrieb des Lüftungsgerätes und der Feuerstätten muss nach den nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen erfolgen.
7.3.1 Planung der Sicherheitsmaßnahmen
Der Planer plant mit den zuständigen Behörden, welche Sicherheitsmaßnahmen für den gleichzeitigen Betrieb von Lüftungsgerät und Feuerstätte notwendig sind.
Wechselseitiger Betrieb
Wechselseitiger Betrieb bedeutet, dass bei Inbetriebnahme der Feuerstätte die Wohnungslüftung abgeschaltet wird bzw. nicht in Betrieb gehen kann. Der wechselseitige Betrieb muss durch geeignete Maßnahmen gewährleistet werden, z. B. einer automatisch erzwungenen Abschaltung des Lüftungsgerätes.
Gemeinsamer Betrieb
Für den gemeinsamen Betrieb von Feuerstätte und Wohnungslüftungsanlage empfehlen wir die Auswahl einer raumluftunabhängigen Feuerstätte mit Zulassung, in Deutschland DIBt-Zulassung.
Falls eine raumluftabhängige Feuerstätte in der Wohneinheit gleichzeitig mit dem Lüftungsgerät betrieben wird, dürfen durch einen möglichen Unterdruck im Raum keine Verbrennungsabgase in die Wohneinheit gelangen.
Das Lüftungsgerät darf nur in Kombination mit Feuerstätten betrieben werden, die eigensicher sind. Diese Feuerstätten haben z. B. eine Strömungssicherung oder einen Abgaswächter und sind für den gemeinsamen Betrieb mit Lüftungsgeräten zugelassen. Alternativ kann eine externe, geprüfte Sicherheitseinrichtung angeschlossen werden, die den Betrieb der Feuerstätte überwacht. Z. B. können Sie eine Differenzdrucküberwachung installieren, die den Schornsteinzug überwacht und im Fehlerfall das Lüftungsgerät ausschaltet.
Die Einrichtung zur Differenzdrucküberwachung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Überwachung des Differenzdruckes zwischen dem Verbindungsstück zum Schornstein und dem Aufstellraum der Feuerstätte
- Möglichkeit zur Anpassung des Abschaltwertes für den Differenzdruck an den Mindestzugbedarf der Feuerstätte
- Potentialfreier Kontakt zum Ausschalten der Lüftungsfunktion
- Anschlussmöglichkeit einer Temperaturmessung, damit die Differenzdrucküberwachung nur bei Betrieb der Feuerstätte aktiviert wird und Fehlabschaltungen durch Umwelteinflüsse vermieden werden können

Hinweis
Differenzdruckschalter, die den Druckunterschied zwischen Außenluftdruck und Druck im Aufstellraum der Feuerstätte als Ansprechkriterium heranziehen, sind nicht geeignet.

Hinweis
Wir empfehlen, für den Betrieb jeder Feuerstätte einen Kohlenmonoxid-Melder gemäß EN 50291 zu installieren und regelmäßig zu warten.
7.3.2 Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme des Lüftungsgerätes muss geprüft und im Inbetriebnahmeprotokoll dokumentiert werden, dass Verbrennungsabgase nicht in einer gesundheitsgefährdenden Menge in die Wohneinheit gelangen.
Inbetriebnahme in Deutschland
Der zuständige Schornsteinfeger führt die Abnahme durch.
Inbetriebnahme außerhalb Deutschlands
Die Abnahme muss durch einen Fachkundigen erfolgen. Im Zweifel müssen Sie einen unabhängigen Gutachter für die Abnahme einbeziehen.
7.3.3 Wartung
Vorgeschrieben ist eine regelmäßige Wartung der Feuerstätten. Die Wartung umfasst die Prüfung des Abgaszugs, der freien Rohrquerschnitte und der Sicherheitseinrichtungen. Der zuständige Fachhandwerker muss nachweisen, dass eine ausreichende Menge Verbrennungsluft nachströmen kann.
8. Gerätebeschreibung
| LWZ 130 | LWZ 130 Enthalpie | LWZ 130 E-W | |
| Montage unter der Decke | x | x | x |
| Montage an der Wand | - | - | x |
8.1 Lieferumfang
Mit dem Gerät wird geliefert:
- Kabelgebundene, wandhängende Bedieneinheit mit Wandaufbaugehäuse. Adapterkabel
- Schwingungsdämpfer
- Stecker und Zugentlastungsgehäuse für die Bedieneinheit und die externen potenzialfreien Kontakte bzw. Schalter (Intensivlüftung, Fensterkontakt)
LWZ 130 E-W
- Filter der Klasse G4: Falls das Gerät horizontal montiert ist, muss dieser Filter als Abluftfilter eingebaut werden.
8.2 Zubehör
Lüftungsrohre, Abluft- und Zuluftventile und ähnliches Zubehör sind von uns lieferbar.
LWZ 130
| Produkt-name | Bestell-nummer | ||
| Kondensatpumpe mit Befestigungsgehäuse | PK 130 | 238140 |
LWZ 130 E-W
| Produkt-name | Bestell-nummer | ||
| Rohrbogen mit Kondensatablauf, Kondensatablaufschlauch, Schlauchschelle, Aufhängebogen | Cond C 125 | 206040 | Dieser Kondensatanschluss muss montiert werden, falls das Gerät vertikal an der Wand montiert ist. |
9. Vorbereitungen
9.1 Lagerung
Sachschaden Lagern Sie das Gerät nicht an staubigen Orten.
9.2 Montageort

WARNUNG Stromschlag
Sie dürfen das Gerät nicht in den Schutzbereichen 0, 1 und 2 installieren. Die Schutzbereiche sind in der Norm IEC 60364-7-701 definiert.
Sachschaden
Das Gerät darf nicht im Freien aufgestellt werden.
Sachschaden
▶ Prüfen Sie
Sachschaden
In Wohneinh
Sachschaden
▶ Prüfen Sie, ob die Decke oder die Wand das Gewicht des Gerätes tragen kann.
Sachschaden
In Wohneinh
- Der Aufstellraum muss frostfrei sein.
- Das Gerät darf nicht schräg installiert werden.
- LWZ 130 E-W: Falls Sie das Gerät vertikal an der Wand montieren: Im Aufstellraum muss ein ausreichender Kondensatablauf mit Siphon gewährleistet sein.
Die Ausführung und Lage der Außenluftansaugung muss sicherstellen, dass die im Bereich des Gebäudes und der Umgebung am wenigsten belastete Außenluft angesaugt wird.
Die Außenluftansaugung für die kontrollierte Wohnraumlüftung muss mindestens in folgender Höhe über Erdgleiche erfolgen: 700 mm. Berücksichtigen Sie zusätzlich die Mindest-Ansaughöhe aus der für Sie gültigen Norm.
Vermeiden Sie die Außenluftansaugung an Orten mit belasteter Luft:
- an Parkplätzen und Straßen
- unter Büschen und Bäumen
- in der Nähe von Abfallbehältern
- an Orten, die belastet sind mit Mikroorganismen, Staub oder Asche
LWZ 130 E-W: Zulässige Einbaulage bei Wandmontage

9.2.1 Mindestabstände
Montage unter der Decke

text_image
≥400 ≥200 ≥20 ≥500 D000068464
text_image
M8 ≥500 D000075157Das Gerät muss für den Filterwechsel und die Wartung zugänglich sein. Montieren Sie unterhalb des Gerätes eine Klappe (600 mal 1200 mm) oder gestalten Sie die Zwischendecke so, dass die Zwischendecke unterhalb des Gerätes herausnehmbar ist.
Montage an der Wand

text_image
≥400 ≥400 ≥400 ≤10 ≥500 D0000109501
text_image
≥500 M8 D0000075157Das Gerät muss für den Filterwechsel und die Wartung zugänglich sein. Montieren Sie eine Klappe (600 x 1370 mm) vor dem Gerät.
9.3 Transport
Sachschaden
Transportieren Sie das Gerät nach Möglichkeit original-verpackt bis zum Aufstellort.
Falls Sie das Gerät ohne Verpackung und ohne Palette transportieren, z. B. um das Gerät auf einer Treppe zu tragen, kann die Geräteverkleidung beschädigt werden. Falls Sie das Gerät unverpackt transportieren möchten, demontieren Sie zunächst die Vorderwand des Gerätes. Siehe Kapitel „Montage / Vorderwand demontieren“.

Sachschaden
Die Luftanschlüsse dürfen nicht als Griff zum Tragen des Gerätes genutzt werden.
10. Montage

WARNUNG Stromschlag
Installieren Sie das Gerät nicht, wenn das Gerät beschädigt ist und die Gefahr besteht, dass spannungsführende Teile berührt werden können.
▶ Prüfen Sie das Gerät auf äußere Beschädigungen.

Sachschaden
▶ Stellen Sie sicher, dass am Aufstellort keine spitzen Gegenstände sind, die die äußere Hülle des Gerätes durchbohren könnten.
10.1 Gerät aufhängen
| LWZ 130 | LWZ 130 Enthalpie | LWZ 130 E-W | |
| Montage unter der Decke | x | x | x |
| Montage an der Wand | - | - | x |

Sachschaden
▶ Prüfen Sie, ob die Decke oder die Wand das Gewicht des Gerätes tragen kann.

Sachschaden
▶ Das Gerät darf nicht schräg installiert werden.

Hinweis
Die Unterseite des Gerätes ist die Fläche, an der die Filterkassetten sind.

Hinweis
Montieren Sie das Gerät, bevor die Deckenplatten der Zwischendecke eingehängt werden.

Hinweis
Achten Sie bei der Platzierung des Gerätes auf genügend Freiraum für die Montage der Zu- und Abluftkanäle (siehe Kapitel „Vorbereitungen / Montageort / Mindestabstände“).
- Bohren Sie Löcher in die Zimmerdecke oder Wand für das Aufhängen des Gerätes mit Gewindestangen oder Stockschrauben.
▶ Montieren Sie auf jede Gewindestange folgende Teile in der beschriebenen Reihenfolge.
Montage unter der Decke

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 D00000B7298D000087298
1 Mutter
2 Scheibe
3 Schwingungsdämpfer
4 Geräteaufhängung
5 Schwingungsdämpfer
6 Scheibe
7 Mutter
8 Mutter (Kontermutter)
Montage an der Wand

text_image
1 2 3 4 5 6 Doc0001095101 Schwingungsdämpfer
2 Geräteaufhängung
3 Schwingungsdämpfer
4 Scheibe
5 Mutter
6 Mutter (Kontermutter)
Gerät ausrichten
▶ Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob das Gerät schräg hängt.
▶ Richten Sie das Gerät durch Drehen der Muttern waagerecht aus.
10.2 Kondensatablaufschlauch anschließen

Hinweis
Wenn Sie Geräte mit Enthalpie-Wärmeübertrager unter der Decke montieren, müssen Sie keinen Kondensatablaufschlauch an der Längsseite des Gerätes anschließen.

Sachschaden
Das Gewicht des Kondensatablaufschlauches und der Kondensatpumpe darf am Gerät keine Hebelwirkung auf den Anschluss „Kondensatablauf“ ausüben. Der Anschluss „Kondensatablauf“ könnte undicht werden oder abbrechen.
▶ Befestigen Sie den Kondensatablaufschlauch, z. B. an der Decke.

Sachschaden
Um einen einwandfreien Abfluss des Kondensats zu gewährleisten, darf der Kondensatablaufschlauch beim Verlegen nicht geknickt werden. Der Kondensatablauf- schlauch muss mit einem Gefälle von mindestens 10 % verlegt werden. Das Gerät muss waagerecht montiert sein.
Die Ablaufleitung darf nur einen Siphon beinhalten. Danach muss das Kondensat frei auslaufen können. Das Kondensat muss über die Hauskanalisation abfließen. Die Rohre dürfen in der Hauskanalisation hinter dem Siphon nicht ansteigen. Der Kondensatablauf muss frostfrei sein.

Hinweis
Das Ansaugen von Luft durch den Kondensatablauf muss verhindert werden.
Montieren Sie den Kondensatablaufschlauch so, dass ein Siphon mit einer Sperrwasserhöhe von mindestens 80 mm entsteht.
▶ Gießen Sie vor dem Anschluss des Kondensatablaufschlauchs an das Gerät Wasser in den Siphon.
▶ Schieben Sie einen Kondensatablaufschlauch auf den Anschluss „Kondensatablauf“.
▶ Verhindern Sie z. B. mit einem Kabelbinder, dass der Kondensatablaufschlauch vom Anschluss „Kondensatablauf“ rutschen kann.
10.2.1 Optional für LWZ 130: Kondensatpumpe
Lieferumfang
- Pumpenbaugruppe: Die Pumpenbaugruppe besteht aus einem Pumpenmodul und einem Schwimmermodul, die im Auslieferungszustand bereits elektrisch und mit einem Kondensatschlauch verbunden sind.
- Entlüftungsschlauch
- Schlauchbogen für die Verbindung zwischen Gerät und Schwimmermodul.
- 3 Kabelbinder
Montage
▶ Spülen Sie die Kondensatwanne mit Wasser aus, damit keine Verunreinigungen (z. B. Metallspäne oder EPS-Kügelchen) die Kondensatpumpe verstopfen.

▶ Hängen Sie die Kondensatpumpen-Baugruppe an die Haken an der Längsseite des Gerätes.

text_image
1 2 3 D00000755331 Entlüftungsschlauch
2 Schlauchbogen
3 Entlüftungsschlauch
▶ Schieben Sie den mitgelieferten Schlauchbogen auf den Anschluss „Kondensatablauf“ des Gerätes. Befestigen Sie den Schlauchbogen mit einem Kabelbinder.
▶ Schieben Sie das andere Ende des Schlauchbogens auf den Anschluss am Schwimmermodul. Befestigen Sie den Schlauchbogen mit einem Kabelbinder.
▶ Schließen Sie den mitgelieferten Entlüftungsschlauch an das Schwimmermodul an. Der Anschluss am Schwimmermodul ist oberhalb des Kondensatausgangs.
- Lösen Sie den Kabelbinder, der den aus dem Gerät kommenden Entlüftungsschlauch verschlossen hat.
▶ Schieben Sie die Entlüftungsschläuche ineinander.

▶ Schließen Sie an den Kondensatausgang der Kondensatpumpe einen Kondensatschlauch an, den Sie in einen Abfluss leiten. Damit die Kondensatpumpe nicht trocken läuft, darf der Kondensatschlauch hinter der Pumpe nicht direkt nach unten führen.
▶ Schließen Sie die Spannungsversorgung der Kondensatpumpe an.
| Farbe | |
| GN | Ground |
| WH | Neutral |
| BK | Phase |
10.3 LWZ 130 E-W: Rohrbogen mit Kondensatablauf
Falls das Gerät vertikal an der Wand montiert ist, müssen Sie den Anschluss „Abluft“ durch einen Rohrbogen mit Kondensatablauf ersetzen.

Um den Anschluss „Abluft“ zu demontieren, lösen Sie die Schrauben.
Entfernen Sie den Anschluss „Abluft“ und die dazugehörige Dichtung.

1 O-Ring
2 Rohrbogen mit Kondensatablauf
▶ Damit der vormontierte O-Ring den Rohrbogen zum Gerät abdichtet, prüfen Sie den korrekten Sitz des O-Rings.
▶ Schrauben Sie den Rohrbogen vor die Abluft-Geräteöffnung.
Kondensatablaufschlauch anschließen

Sachschaden
Die Ablaufleitung darf nur einen Siphon beinhalten. Danach muss das Kondensat frei auslaufen können. Das Kondensat muss über die Hauskanalisation abfließen. Die Rohre dürfen in der Hauskanalisation hinter dem Siphon nicht ansteigen. Der Kondensatablauf muss frostfrei sein.

Hinweis
Damit das Gerät luftdicht ist, darf im Kondensatablauf zwischen Gerät und Siphon keine Unterbrechung sein. Verwenden Sie den Kondensatablaufschlauch und den Aufhängebogen aus dem Lieferumfang.

text_image
D0000109511▶ Bevor Sie den Kondensatablaufschlauch an das Gerät anschließen, gießen Sie Wasser in den Siphon.
Montieren Sie den Kondensatablaufschlauch mit dem im Lieferumfang enthaltenen Aufhängebogen so, dass ein Siphon mit einer Sperrwasserhöhe von mindestens 80 mm entsteht.

▶ Befestigen Sie mit der mitgelieferten Schlauchschelle den Kondensatablaufschlauch am Kondensatablauf des Rohrbogens.
10.4 Luftkanäle

Sachschaden
Der Anschluss von Dunstabzugshauben an das Lüftungssystem ist nicht zulässig.

Sachschaden
Achten Sie bei der Montage darauf, dass keine Metallspäne in das Rohrsystem gelangen. Falls dies doch passieren sollte, müssen sie diese Verunreinigungen entfernen, da sonst Schäden an den Lüftern entstehen können.
Die Installation erfolgt mit dem Installationsmaterial, das Sie von uns beziehen können oder mit handelsüblichen Wickelfalzrohren.
10.4.1 Dämmung gegen Kondensatbildung

Sachschaden
Wenn warme Luft auf kalte Oberflächen trifft, kann Kondensat entstehen.
▶ Verwenden Sie für die Außenluft- und Fortluftkanäle dampfdicht wärmegedämmte Rohre.
▶ Falls die Zu- und Abluftkanäle durch unbeheizte Räume führen, dämmen Sie sie.
10.4.2 Luftkanäle am Gerät anschließen
An das Gerät können Sie Luftkanäle mit zwei verschiedenen Durchmessern anschließen.
Luftkanäle mit Durchmesser DN 125

▶ Schieben Sie den Luftkanal auf den Luftanschluss.

▶ Befestigen Sie den Luftkanal mit selbstklebendem Aluminium-Dichtband am Luftkanalanschluss des Gerätes.
Optional: Luftkanäle mit Durchmesser DN 150
▶ Demontieren Sie die im Auslieferungszustand montierten Luftkanal-Anschlussstutzen, indem Sie die Schrauben lösen.
▶ Schrauben Sie die neuen Luftkanal-Anschlussstutzen an das Gerät.
10.4.3 Außenwanddurchführungen
Installieren Sie den Außenlufteintritt in das Gebäude an einer Stelle, an der mit geringen Verunreinigungen (Staub, Ruß, Gerüche, Abgase, Mikroorganismen, Asche, Fortluft) zu rechnen ist.
Bei der Installation der Außenwanddurchführungen müssen Sie einen Kurzschluss zwischen Luftteintritt und Luftaustritt vermeiden.
10.4.4 Schalldämpfer
▶ Installieren Sie je einen Schalldämpfer im Zuluftkanal und im Abluftkanal. Installieren Sie diese Schalldämpfer möglichst nah am Gerät, damit der Schall frühzeitig gedämmt wird.
Wir empfehlen zur Vermeidung von Telefonieschall ggf. weitere Schalldämpfer zu installieren.
Wenn ein Raum mit hohem Schallpegel be- oder entlüftet wird, installieren Sie vor diesem Raum zusätzliche Schalldämpfer, um eine Schallübertragung in die Nachbarräume zu reduzieren.
Aspekte, wie z. B. Übersprache und Trittschallgeräusche, auch bei einbetonierten Kanälen, müssen berücksichtigt werden. Übersprache ist zu vermeiden, indem der Kanal mit separaten Abzweigungen zu den Ventilen hin ausgeführt wird. Im Bedarfsfall müssen Sie die Zuluftkanäle isolieren, z. B. wenn diese außerhalb der isolierten Wandschale montiert werden.
10.4.5 Überströmöffnungen
In Wohn- und Schlafräumen wird die Luft nur zugeführt. In den geruchs- und feuchtebelasteten Räumen wird die Luft nur abgesaugt. Ein ungehindertes Überströmen und damit ein Luftausgleich muss gewährleistet werden. In den Verbindungstüren oder Wänden müssen Sie Lüftungsgitter montieren oder den Luftspalt unter der Tür auf ≥ 8 mm vergrößern.
10.4.6 Reinigungsöffnungen
▶ Damit die Luftkanäle in regelmäßigen Abständen kontrolliert und gereinigt werden können, installieren Sie beim Einbau der Luftkanäle Reinigungsöffnungen.
10.4.7 Zu- und Abluftventile
Zu- und Abluftventile für den Wohnraum gibt es für Wand- und Deckenmontage.
Achten Sie bei der Küchenentlüftung darauf, dass Sie das Abluftventil soweit wie möglich vom Herd entfernt anordnen.
10.5 Bedieneinheit
10.5.1 Montageort der Bedieneinheit
Die Bedieneinheit wird mit einem I²C-Bus angeschlossen. Die Länge der BUS-Leitung zwischen Bedieneinheit und Lüftungsgerät darf 20 m nicht überschreiten.
Beachten Sie die folgenden Anforderungen an den Montageort, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
▶ Bringen Sie die Bedieneinheit an einer Innenwand an, jedoch nicht in einer Nische.
▶ Decken Sie die Bedieneinheit nicht durch Vorhänge und dergleichen ab.
▶ Setzen Sie die Bedieneinheit keiner direkten Fremdwärme aus (z. B. durch Sonne, Heizung oder Fernsehgerät).
▶ Vermeiden Sie direkte Zugluft, die durch Fenster und Türen verursacht wird.
10.5.2 Bedieneinheit montieren
▶ Verlegen Sie eine vieradrige BUS-Leitung vom Lüftungsgerät zum Anbringungsort der Bedieneinheit. Verwenden Sie eine abgeschirmte Elektronikleitung, z. B. LiYCY 2x2x0,8 mm². Verlegen Sie das Kabel nicht parallel zu einer Drehstromleitung.
Die BUS-Leitung muss für die Montage 20 bis 30 cm aus der Wand herausragen.
Bedieneinheit aus dem Wandaufbaugehäuse nehmen

▶ Entriegeln Sie den Rasthaken, der sich in der Öffnung an der Unterseite des Wandaufbaugehäuses befindet. Drücken Sie mit einem Schraubendreher auf den Rasthaken.
Montage mit Unterputzdose
Wir empfehlen zur Wandbefestigung eine Unterputzdose, die das aus der Wand ragende Stück der BUS-Leitung aufnehmen kann.
Achten Sie darauf, dass die Schraubenaufnahmen der Unterputzdose waagerecht oder senkrecht zueinander angeordnet sind.
▶ Führen Sie die BUS-Leitung von hinten durch die Öffnung im Wandaufbaugehäuse.
Montage ohne Unterputzdose
▶ Bohren Sie für die Befestigung des Wandaufbaugehäuses vier Löcher ( 5 mm).
Achten Sie bei der Verlegung der BUS-Leitung darauf, dass Sie beim Bohren der Befestigungslöcher das Kabel nicht beschädigen.
Im Bereich der Kabeleinführungsöffnung (hinter dem Wandaufbaugehäuse) muss ein Reservoir für die Aufnahme von 20 bis 30 cm Datenkabel vorhanden sein.

▶ Brechen Sie eine der Sollbruchstellen an dem Wandaufbaugehäuse heraus.
▶ Führen Sie die BUS-Leitung von hinten durch den Ausbruch.
Wandaufbaugehäuse montieren

▶ Befestigen Sie das Wandaufbaugehäuse mit den beigefügten Schrauben an der Unterputzdose oder an der Wand.
10.6 Elektrischer Anschluss

WARNUNG Stromschlag Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installationsarbeiten entsprechend den nationalen und regionalen Vorschriften aus.

WARNUNG Stromschlag Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester An- schluss erlaubt. Das Gerät muss über eine Trennstrecke von mindestens 3 mm allpolig vom Stromnetz getrennt werden können.

WARNUNG Stromschlag Schalten Sie vor Arbeiten am Gerät die Anschlussleitungen im Schaltkasten spannungsfrei.

WARNUNG Stromschlag Installieren Sie das Gerät nicht, wenn das Gerät beschädigt ist und die Gefahr besteht, dass spannungsführende Teile berührt werden können. ▶ Prüfen Sie das Gerät auf äußere Beschädigungen.

Sachschaden Beachten Sie die für das Gerät notwendige Absicherung (siehe Kapitel „Technische Daten / Datentabelle“).

Hinweis Beachten Sie bzgl. des Netzanschlusskabels und der Anschlüsse und Verbindungsleitungen zu externen Steuer- und Regeleinrichtungen das Kapitel „Elektrischer Anschluss“ und den Elektroschaltplan im Kapitel „Technische Daten“.
▶ Berücksichtigen Sie die Leistungsaufnahme des Vorheizregisters.

text_image
Elektr. Anschluss Electr. Connection X11 Fernbedienung Remote Controller 4 3 2 1 X18 Passivkühlung Passive Cooling X20 Intensivlüftung Intensive Ventilation X19 Keine Funktion No Function Netzanschluss Mains Connection X1 32675 440118 D0000075765X1 Netzanschluss
X11 Bedieneinheit (Sicherheitskleinspannung)
X18 Fensterkontakt (potenzialfrei)
X19 Ohne Funktion
X20 Intensivlüftung (potenzialfrei)
| 4-poliger Buchsenstecker | Sicherheitskleinspannung |
| X11-1 | SDA |
| X11-2 | +5 V DC |
| X11-3 | GND |
| X11-4 | SCL |
Netzanschluss
Das Gerät wird mit einem Netzanschlusskabel ohne Stecker geliefert.
Zugentlastungsgehäuse

Hinweis
Setzen Sie die Halbschalen des Zugentlastungsgehäuses nicht zusammen, bevor Sie das Kabel vorbereitet und an den Stecker angeschlossen haben.

text_image
2. 1. DD000068548| Leitungsquerschnitt | mm2 | 0,25 - 1,5 |
| Manteldurchmesser | mm | 4,5 - 8 |
| Abisolierlänge | mm | 9 |
▶ Bereiten Sie das Ende des Kabels durch Abmanteln und Abisolieren vor.
▶ Schieben Sie die Litzen in die mit der Klemmenbelegung beschriftete Seite des Buchsensteckers. Drücken Sie bei Bedarf mit einem Schraubendreher auf die Klemmfeder, um das Hineinschieben der Litzen zu erleichtern.
▶ Setzen Sie vorsichtig den Buchsenstecker in die flache Halbschale des Zugentlastungsgehäuses, sodass die Klemmenbeschriftung sichtbar bleibt. Die Rastnasen an den Seiten des Buchsensteckers müssen in den nach oben stehenden Laschen des Zugentlastungsgehäuses einrasten.
▶ Achten Sie darauf, dass der Zugentlastungssteg in der oberen Halbschale des Zugentlastungsgehäuses eingelegt ist.
Drücken Sie die obere Halbschale vorsichtig auf die untere Halbschale. Die Rastnasen an den Seiten der unteren Halbschale müssen in den Aussparungen der oberen Halbschale einrasten.
Bedieneinheit

1 Bedieneinheit
2 Wandaufbaugehäuse
3 6-poliger Buchsenstecker
▶ Schließen Sie die BUS-Leitung an das Lüftungsgerät an.
▶ Schließen Sie die BUS-Leitung an den Buchsenstecker an.
| Sicherheitskleinspannung | 6-poliger Buchsenstecker |
| nicht belegt | 1 |
| nicht belegt | 2 |
| GND | 3 |
| +5 V DC | 4 |
| SDA | 5 |
| SCL | 6 |
▶ Verbinden Sie den Buchsenstecker mit der Rückseite der Bedieneinheit.
▶ Rasten Sie die Bedieneinheit vorsichtig in das Wandaufbaugehäuse ein.
Sicherheitseinrichtung für den Ofen-/Kaminbetrieb
▶ Installieren Sie die Sicherheitseinrichtung so, dass sie bei Bedarf die Spannungsversorgung des Gerätes unterbricht.
Schaltkontakt Intensivlüftung
Sie können einen potenzialfreien Schaltkontakt anschließen, bei dessen Betätigung das Gerät auf Intensivlüftung schaltet. Die Laufzeit der Intensivlüftung können Sie im Parameter „Intensivlüftung Dauer“ einstellen. Nach Ablauf dieser Zeit schaltet das Gerät zurück zu der vorher gültigen Lüfterstufe.
▶ Schließen Sie den externen Taster an den Klemmen 13/14 an.
Fensterkontakt
Sie können an Klemme X18 einen Fensterkontakt anschließen. Der Fensterkontakt wird für den Bypass-Betrieb benötigt. Das Gerät prüft, ob an X18 ein Fensterkontakt angeschlossen und aktiviert ist.
Der Fensterkontakt muss ein Schließerkontakt sein (NO).
Bei Wandmontage: Internen Schwimmerschalter kurzschließen

- Lösen Sie die beiden Schrauben an der Oberseite der Schaltkasten-Abdeckung.
▶ Schieben Sie die Schaltkasten-Abdeckung etwas nach links.
Ziehen Sie vorsichtig die Schaltkasten-Abdeckung vom Gerät ab.

▶ Schließen Sie wie abgebildet den Schwimmerschalter kurz.
Falls Sie den Schwimmerschalter nicht kurzschließen, arbeitet das Gerät nicht und ein Fehlercode wird angezeigt.
10.7 Überströmöffnungen
Schaffen Sie geeignete Überströmöffnungen im Zuluftbereich oder Überströmbereich. Dies ist zwingend erforderlich, da sonst der Bypass-Betrieb nicht möglich ist.
10.8 LWZ 130 E-W: Abluftfilter
▶ Falls das Gerät unter der Decke montiert ist, ersetzen Sie den ab Werk im Gerät eingebauten Abluftfilter durch einen Filter der folgenden Filterklasse: ISO Coarse ≥ 65 % (G4)
Ein Filter dieses Typs ist im Lieferumfang enthalten. Der Filterwechsel ist in folgendem Kapitel beschrieben: „Wartung, Reinigung und Pflege / Filter kontrollieren und wechseln“
11. Inbetriebnahme

WARNUNG Verletzung
Falls das Gerät ohne angeschlossene Luftkanäle eingeschaltet wird und jemand durch die Luftanschlussstutzen in das Gerät greift, besteht Verletzungsgefahr.
Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem die Luftkanäle fest am Gerät angeschlossen sind.

Sachschaden
Betreiben Sie das Gerät niemals ohne Filter.

Sachschaden
Die Lüftung sollte nicht betrieben werden, solange im Haus oder draußen in der Nähe der Ansaugöffnung größere Mengen Staub anfallen, die den Filter zusetzen können. Staub entsteht zum Beispiel durch das Schneiden von Fliesen oder Bearbeiten von Gipskartonplatten.
11.1 Erstinbetriebnahme
Einstellungen
□ Ansicht
Nach Eingabe eines vierstelligen Zifferncodes werden zusätzliche Istwerte und Parameter sichtbar, die zuvor für den Gerätebenutzer gesperrt waren.
Um dem Fachhandwerker vorbehaltene Istwerte und Parameter freizuschalten, geben Sie bei „Ansicht“ den Code „1 0 0 0“ ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
Nach korrekter Eingabe wird im Display „Service“ angezeigt.

Hinweis
Wechseln Sie nach Eingabe des Codes mit der Taste „MENU“ in das Menü. Wenn Sie zuerst zur Startanzeige wechseln, wird die Parametersperre wieder aktiviert.
□ Allgemein
□□■ Zeit/Datum
□□□■ Wochentag
▶ Stellen Sie den aktuellen Wochentag ein (Montag bis Sonntag).
□□□■ Stunde:Minute
▶ Stellen Sie die aktuelle Uhrzeit ein (00:00 bis 23:59).
□□■ Sprache
▶ Stellen Sie die gewünschte Sprache ein.
□■ Luftvolumenstrom
▶ Stellen Sie unter „Luftvolumenstrom“ mit den Parametern „Volumenstrom Stufe 0“ bis „Volumenstrom Stufe 3“ die Luftvolumenströme der Lüfterstufen ein.
□ Lüfter Freigabe
Im Auslieferungszustand sind die Lüfter deaktiviert.
▶ Stellen Sie den Parameter „Lüfter Freigabe“ auf „Ein“.
11.2 Wiederinbetriebnahme
▶ Prüfen Sie, ob Filter im Gerät eingesetzt sind. Betreiben Sie das Gerät niemals ohne Filter.
▶ Prüfen Sie, ob der Kondensatablaufschlauch beschädigt ist oder Knicke aufweist.
11.3 Übergabe des Gerätes
▶ Erklären Sie dem Benutzer die Funktion des Gerätes und machen Sie ihn mit dem Gebrauch des Gerätes vertraut.

Hinweis
Übergeben Sie diese Bedienungs- und Installationsleitung zur sorgfältigen Aufbewahrung. Alle Informationen in dieser Anweisung müssen sorgfältig beachtet werden. Sie geben Hinweise für die Sicherheit, Bedienung, Installation und die Wartung des Gerätes.
12. Einstellungen

Hinweis
Beachten Sie die Bedienungsanleitung. Dort sind die Parameter erklärt, die auch der Gerätebenutzer einstellen kann.
12.1 Menüs

Hinweis
Einige Parameter sind durch einen Code geschützt. Der werkseitig programmierte Code für Fachhandwerker ist „1 0 0 0“.

Hinweis
Die grau dargestellten Parameter sind nur vom Kunden-dienst einstellbar.
Um aus der Startanzeige zu den Menüs zu gelangen, drücken Sie die Taste „MENU“.
| Menü | Beschreibung |
| ■ Info | Informationen zu den Istwerten des Gerätes |
| ■ Diagnose | Fehlermeldungen, Betriebsdauer, Wartungsintervalle |
| ■ Programme | Lüfterprogramm |
| ■ Einstellungen | Einstellbare Werte und Funktionen |
12.1.1 Menü „Info“
| ■ Info | Wert |
| □■ Status Bypass | Aus | Ein |
| □■ Ablufttemperatur | °C |
| □■ Abluftfeuchte | % |
| □■ Ablufttaupunkt | °C |
| □■ Außenlufttemperatur | °C |
| □■ Außenluftfeuchte | % |
| □■ Außenlufttaupunkt | °C |
| □■ Zulufttemperatur | °C |
| □■ Fortlufttemperatur | °C |
| □■ Zulüfter Ansteuerung | % |
| □■ Zulüfter Drehzahl | 1/min |
| □■ Zuluft Volumenstrom | m^3/h |
| □■ Fortlüfter Ansteuerung | % |
| □■ Fortlüfter Drehzahl | 1/min |
| □■ Fortluft Volumenstrom | m^3/h |
| □■ Heizregister Ansteuerung | % |
| □■ Abluft Differenzdruck | Pa |
12.1.2 Menü „Diagnose“
| Diagnose | Wert |
| Meldungsliste | 0-10 |
| Meldungsliste löschen | Aus | Ein |
| Filterlaufzeit | h |
| Filter-Reset | Aus | Ein |
| Filterwechsel-Intervall | d |
| Gerät Betriebsdauer | d |
| Lüfter Betriebsdauer | d |
Diagnose
□ ■ Meldungsliste löschen
Um die Meldungsliste zu löschen, stellen Sie diesen Parameter auf „Ein“. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste „OK“. Danach wird wieder „Aus“ angezeigt und die Fehlermeldungen sind gelöscht.
12.1.3 Menü „Programme“
| Programme | Wert |
| Lüfterprogramm | Montag |
| Dienstag | |
| Mittwoch | |
| Donnerstag | |
| Freitag | |
| Samstag | |
| Sonntag | |
| Montag - Freitag | |
| Samstag - Sonntag | |
| Montag - Sonntag |
12.1.4 Menü „Einstellungen“
| Einstellungen | Wert |
| □■ Ansicht | Code für Fachhandwerker |
| □■ Allgemein | |
| □□■ Zeit/Datum | WochentagStunde:Minute |
| 1 - 10 | |
| □□■ Helligkeit | % |
| □□■ Touch-Empfindlichkeit | 1 - 10 |
| □□■ Touch-Beschleunigung | |
| □□■ Bedienteil-Software | |
| □■ Luftvolumenstrom | |
| □□■ Volumenstrom Stufe 0 | m^3/h |
| □□■ Volumenstrom Stufe 1 | m^3/h |
| □□■ Volumenstrom Stufe 2 | m^3/h |
| □□■ Volumenstrom Stufe 3 | m^3/h |
| □□■ Offset Zuluftvolumenstrom | m^3/h |
| □■ Favoriten | F1, F2, F3 |
| □□■ F1F2F3 | Status BypassAblufttemperaturAbluftfeuchteFilterlaufzeitGerät Software-VersionGerät Software-PatchEndgerät Seriennummer |
| ☐ Kondensatverhinderung (A2) | |
| ☐☐ Kondensatverhinderung Freigabe | Aus |
| Ein | |
| ☐☐ Kondensatverhinderung Offset | K |
| ☐☐ Lüfter Freigabe | Aus |
| Ein | |
| ☐☐ Lüftungsgerät | |
| ☐☐ Gerät Software-Version | |
| ☐☐ Gerät Software-Patch | |
| ☐☐ Endgerät Seriennummer | |
| ☐☐ Gerätetyp | |
Einstellungen
□ Ansicht
| Wirkung | |
| Standard (A0) | Nur die Parameter werden anzeigt, die für den Gerätebenutzer freigegeben sind und daher ohne Code erreichbar sind. |
| Service (A1) | Parameter für den Fachhandwerker: Code „1 0 0 0“ |
| Experte (A2) | Parameter für den Kundendienst. |
Um dem Fachhandwerker vorbehaltene Istwerte und Parameter freizuschalten, geben Sie bei „Ansicht“ den Code „1 0 0 0“ ein. Drücken Sie die Taste „OK“.
Nach korrekter Eingabe wird im Display „Service“ angezeigt.
Wenn Sie zu den Istwerten oder Parametern wechseln, sehen Sie die freigeschalteten Parameter.

Hinweis
Wechseln Sie nach Eingabe des Codes mit der Taste „MENU“ in das Menü. Wenn Sie zuerst zur Startanzeige wechseln, wird die Parametersperre wieder aktiviert.
□■ Luftvolumenstrom
□□■ Offset Zuluftvolumenstrom
Mit diesem Parameter können Sie während der Inbetriebnahme den Zuluft-Volumenstrom anpassen. Der Offset bezieht sich auf die Nennlüftung und wird für die anderen Lüfterstufen intern prozentual umgerechnet.
Beispiel
| Nennvolumenstrom (Stufe 2) | m3/h | 180 |
| Offset | m3/h | 45 |
| Stufe | eingestellter Volumenstrom | Offset | eingestellter Soll-Volumenstrom + Offset | Offsetfaktor | interner Soll-Volumenstrom = eingestellter Soll-Volumenstrom * Offsetfaktor |
| 0 | 50 | 50 × 1,25 = 62 | |||
| 1 | 130 | 130 × 1,25 = 162 | |||
| 2 | 180 | 45 | 180+45 = 225 | 225/180 = 1,25 | 180 × 1,25 = 225 |
| 3 | 235 | 235 × 1,25 = 294 |
□ Feuchteschutz
□□■ Feuchteregelung Freigabe
Bei der feuchtigkeitsabhängigen Volumenstromregelung wird der Luftvolumenstrom abhängig von der Luftfeuchtigkeit erhöht oder verringert.
| Parameter | Wirkung |
| Aus | inaktiv |
| Ein | aktiv |
□□■ Feuchteschutzintervall
Wenn Sie die Lüfterstufe 0 einstellen, schaltet sich das Gerät in eine 24-stündige Ruhephase. Erst danach beginnt die Feuchteschutzregelung.
Das Gerät misst für die bei „Feuchtemessung Wartezeit“ eingestellte Zeit die Feuchtigkeit der Abluft. Das Gerät vergleicht den zuletzt gemessenen Wert mit dem bei „Feuchteschwellwert“ eingestellten Grenzwert. Falls der Feuchteschwellwert überschritten ist, beginnt das Gerät zu lüften. Wenn der Feuchteschwellwert wieder unterschritten wird, beendet das Gerät das Lüften. Zu diesem Zeitpunkt beginnt erneut das Feuchteschutzintervall, nach dessen Ende die Feuchtigkeit gemessen wird.
□□■ Feuchtemessung Wartezeit
Das Gerät misst für die bei „Feuchtemessung Wartezeit“ eingestellte Zeit die Feuchtigkeit der Abluft. Das Gerät vergleicht den zuletzt gemessenen Wert mit dem bei „Feuchteschwellwert“ eingestellten Grenzwert.
□■ Umgehung Wärmerückgewinnung
□□■ Betriebsart Fensterkontakt (geräteabhängig)
Einstellung, ob der Fensterkontakt im Bypass-Betrieb berücksichtigt wird.
| Parameter | Wirkung |
| ohne Fensterkontakt | Unabhängig vom Fensterkontakt wird der Zuluftlüfter abgeschaltet. |
| mit Fensterkontakt | Ob das Gerät den Zuluftlüfter abschaltet, hängt vom Fensterkontakt ab. |
□□■ Freigabetemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
Damit die weiteren Bedingungen für den Bypass-Betrieb geprüft werden, muss die Außenluft mindestens die in diesem Parameter eingestellte Temperatur haben.
□□■ Sperrtemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung
Wenn die Außenlufttemperatur unter diese Sperrtemperatur fällt, wird der Bypass-Betrieb deaktiviert.
□□■ Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung
Damit eine Kühlung möglich ist, muss die Außenlufttemperatur um den in diesem Parameter eingestellten Wert kühler als die Ablufttemperatur sein.
□□■ Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung
Mit diesem Parameter legen Sie die Temperaturdifferenz fest, die überschritten sein muss für die Freischaltung des Bypass-Betriebes. Damit der Bypass-Betrieb freigeschaltet wird, muss folgende Bedingung 60 Minuten lang erfüllt sein:
Wenn Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung: Außenluft-Führung Automatik
- Raum-Soll-Temperatur + Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung < Außenlufttemperatur
Wenn Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung: Abluft-Führung Automatik
- Raum-Soll-Temperatur + Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung < Ablufttemperatur
Frostschutz
□□■ Freigabetemperatur Frostschutz
Das Gerät aktiviert den Frostschutz nur, wenn die Außenlufttemperatur auf den in diesem Parameter einstellbaren Wert sinkt.
□□■ Vorheizung Freigabe
| Parameter | Wirkung |
| Aus | Die interne Vorheizung wird vollständig deaktiviert. |
| Ein | Die interne Vorheizung wird aktiviert. Um den Wärmeübertrager eisfrei zu halten, sorgt die Vorheizung für eine Mindesttemperatur der Zuluft mit Bezug auf die im Parameter „Frostschutztemperatur“ einstellbare Temperatur. |
Während dieser Parameter angezeigt oder eingestellt wird, wird in der Anzeige das Symbol „Frostschutz“ angezeigt.
□ Kondensatverhinderung
□□■ Kondensatverhinderung Freigabe
Die Funktion zur Kondensatverhinderung ist vorgesehen für Geräte ohne Enthalpie-Wärmeübertrager in Gebieten mit subtropischem Klima.
Wenn das Gerät im Lüftungsbetrieb ist und dieser Parameter den Wert „Ein“ hat, prüft das Gerät folgende Bedingungen:
- Außenlufttemperatur > Ablufttemperatur - Ablufttemperatur + Kondensatverhinderung Offset < Taupunkt Außenluft
Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, schaltet das Gerät die Lüfter ab. Nach einer Abschaltung schaltet das Gerät die Lüfter zyklisch ein und prüft, ob die Bedingungen noch gültig sind oder der Lüftungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
| Intervall zwischen den Messungen | min | 60 |
| Messdauer | min | 5 |
□□■ Kondensatverhinderung Offset
Dieser Parameter verändert den Abschaltpunkt der Kondensatverhinderung. Damit können z. B. 2 K vor Erreichen der Taupunkttemperatur die Lüfter abgeschaltet werden.
□■ Lüftungsgerät
□□■ Gerätetyp
Dieser Parameter ist ab Werk eingestellt. Der Parameter kann nur eingestellt werden, nachdem die Reglerbaugruppe ersetzt wurde.
12.2 Direktwahlparameter

Hinweis
Die grau dargestellten Parameter sind nur vom Kunden-dienst einstellbar.
| Beschreibung | Code-ebene | Ein-heit | LWZ 130 | Optionen | Stan-dard | LWZ 130 Enthalpie, LWZ 130 E-W | |||||
| Min. | Max. | Min. | Max. | Optionen | Stan-dard | ||||||
| P1 | Raum-Soll-Temperatur | A0 | °C | 5 | 28 | 20 | 5 | 28 | 20 | ||
| P2 | Intensivlüftung Dauer | A0 | min. | 1 | 240 | 30 | 1 | 240 | 30 | ||
| P3 | Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung | A0 | Deaktiviert (0) | Bypass/Fensterkontakt (1) | Außenluft-Führung Automatik (2) | Abluft-Führung Automatik (3) | (2) | Deaktiviert (0) | Bypass/Fensterkontakt (1) | Außenluft-Führung Automatik (2) | Abluft-Führung Automatik (3) | (2) | |||||
| P4 | Filter-Reset | A0 | Aus | Ein | Aus | Aus | Ein | Aus | |||||
| P6 | Volumenstrom Stufe 0 | A1 | m3/h | 50 | 100 | 50 | 50 | 100 | 50 | ||
| P7 | Volumenstrom Stufe 1 | A1 | m3/h | 50 | 180 | 90 | 50 | 180 | 90 | ||
| P8 | Volumenstrom Stufe 2 | A1 | m3/h | 50 | 180 | 125 | 50 | 180 | 125 | ||
| P9 | Volumenstrom Stufe 3 | A1 | m3/h | 110 | 180 | 180 | 110 | 180 | 180 | ||
| P14 | Offset Zuluftvolumenstrom | A1 | m3/h | -100 | 100 | 0 | -100 | 100 | 0 | ||
| P15 | Feuchteschutzintervall | A1 | h | 1 | 24 | 1 | 1 | 24 | 1 | ||
| P16 | Feuchtemessung Wartezeit | A1 | min | 5 | 15 | 5 | 5 | 15 | 5 | ||
| P17 | Feuchteschwellwert | A1 | % | 5 | 95 | 65 | 5 | 95 | 65 | ||
| P18 | Frostschutztemperatur | A1 | °C | -5 | 15,0 | 2 | -5 | 15,0 | 2 | ||
| P19 | Filterwechsel-Intervall | A1 | d | 1 | 365 | 90 | 1 | 365 | 90 | ||
| P22 | Vorheizung Freigabe | A1 | Aus | Ein | Ein | Aus | Ein | Ein | |||||
| P24 | Freigabetemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung | A1 | °C | 5,0 | 15,0 | 10,0 | 5,0 | 15,0 | 10,0 | ||
| P25 | Sperrtemperatur Umgehung Wärmerückgewinnung | A1 | °C | 5,0 | 15,0 | 8,0 | 5,0 | 15,0 | 8,0 | ||
| P26 | Hysterese Umgehung Wärmerückgewinnung | A1 | K | 0,0 | 5,0 | 2,0 | 0,0 | 5,0 | 2,0 | ||
| P27 | Temperaturdifferenz Umgehung Wärmerückgewinnung | A1 | K | 0,0 | 5,0 | 2,0 | 0,0 | 5,0 | 2,0 | ||
| P28 | Lüfter Freigabe | A0 | Aus | Ein | Aus | Aus | Ein | Aus | |||||
| P29 | Gerätetyp | A1 | 3 | 4 | |||||||
| P30 | Freigabetemperatur Frost-schutz | A2 | °C | -10,0 | 5,0 | -3,0 | -10,0 | 5,0 | -3,0 | ||
| P31 | Feuchteregelung Freigabe | A1 | Aus | Ein | Aus | Aus | Ein | Ein | |||||
| P32 | Kondensatverhinderung Freigabe | A2 | Aus | Ein | Aus | Aus | Ein | Aus | |||||
| P33 | Kondensatverhinderung Offset | A2 | K | -5,0 | 5,0 | 0,0 | -5,0 | 5,0 | 0,0 | ||
| P34 | Betriebsart Fensterkontakt (geräteabhängig) | A2 | ohne Fensterkontakt (0) | mit Fensterkontakt (1) | (1) | ohne Fensterkontakt (0) | mit Fensterkontakt (1) | (1) | |||||
| P35 | Kühlen/Heizen Umgehung Wärmerückgewinnung | A0 | Kühlen/Heizen (1) | Kühlen (2) | Heizen (3) | (1) | Kühlen/Heizen (1) | Kühlen (2) | Heizen (3) | (1) | |||||
| P70 | Meldungsliste löschen | A1 | Aus | Ein | Aus | Aus | Ein | Aus | |||||
| P80 | Wochentag | A0 | |||||||||
| P81 | Zeit | A0 | 00:00 | 23:59 | 00:00 | 23:59 | |||||
13. Außerbetriebnahme
Wir empfehlen, das Gerät auch bei längerer Abwesenheit in der Lüfterstufe 1 laufen zu lassen.

Sachschaden
Falls Sie die Spannungsversorgung des Gerätes unterbrechen, prüfen Sie, ob der Feuchteschutz des Gebäudes gewährleistet ist.
Falls das Gerät für längere Zeit außer Betrieb gesetzt werden soll, trennen Sie es von der Spannungsversorgung.
▶ Erneuern Sie die Filter.
14. Wartung

WARNUNG Stromschlag
Vor Arbeiten im Inneren des Gerätes müssen Sie das Gerät spannungsfrei machen.
▶ Trennen Sie das Gerät von der Spannungsversorgung.
| Tätigkeit | Wartungsintervall(in Jahren) |
| Kondensatwanne reinigen | 1 |
| Kondensatablauf reinigen | 1 |
| Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager reinigen | 3 |
| Lüfter reinigen | 3 |
| Vorheizung reinigen | 2 |
| Luftkanäle reinigen | 3 |
▶ Öffnen Sie die Klappe unter dem Gerät oder nehmen Sie unterhalb des Gerätes die Platten der Zwischendecke heraus.
Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung und sichern Sie das Gerät gegen unbefugtes Wiedereinschalten.
Kondensatwanne reinigen

text_image
2 1 1 1 1 D030006#4671 Befestigungsschrauben der Kondensatwanne
2 Kondensatwanne
▶ Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Kondensatwanne.
▶ Nehmen Sie die Kondensatwanne vorsichtig vom Gerät ab, da sich noch Wasser in der Kondensatwanne befinden kann.
▶ Reinigen Sie die Kondensatwanne.
Kondensatablauf reinigen
Sachschaden
Ein verstopfter Kondensatablauf kann Störungen des Gerätes verursachen.
Falls der Kondensatablauf verstopft ist, kann Kondensat unkontrolliert aus dem Gerät austreten und Wasserschäden verursachen.
▶ Reinigen Sie den Kondensatablauf in regelmäßigen Abständen.
Schwimmermodul der Kondensatpumpe reinigen
Dieser Abschnitt entfällt, falls keine Kondensatpumpe angeschlossen ist.
▶ Prüfen Sie alle zwei Jahre die Funktionstüchtigkeit des Schwimmermoduls. Reinigen Sie ggf. das Schwimmermodul.
Sie können den Deckel des Schwimmermoduls abziehen. Achten Sie beim Zusammenbau darauf, dass die angeschrägte Seite des Schwimmermagneten oben sein muss.
▶ Drücken Sie den Deckel wieder auf das Schwimmermodul.
Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager reinigen

Nach Herausziehen des Keils kann sich der Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager lösen und herunterfallen.
▶ Wenn Sie den Keil herausziehen, müssen Sie auch den Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager herausziehen.
Ziehen Sie den Keil heraus, der zwischen Gerätekorpus und Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager steckt.
Ziehen Sie den Wärmeübertrager vorsichtig aus dem Gerät heraus. Verhindern Sie das Herunterfallen. Vermeiden Sie Beschädigungen der EPS-Teile im Gerät.
▶ Saugen Sie Staub und andere lose Schmutzteilchen von den Ein- und Ausströmflächen mit einem handelsüblichen Staubsauger ab.
Sofern erforderlich, reinigen Sie den Wärmeübertrager mit warmem Wasser (max. 55 °C) und einem handelsüblichen Spülmittel. Verwenden Sie keine Lösungsmittel.
▶ Spülen Sie den Wärmeübertrager mit Wasser nach.
Lüfter reinigen
Sie können die Reinigung der Lüfter durchführen, ohne die Kabel zu lösen, die zum Lüfter führen. Wir empfehlen jedoch, den Schaltkastendeckel zu demontieren. Dann können Sie die Steuerleitung und Netzleitung von der Platine abziehen.
- Lösen Sie die Schrauben, mit denen die Lüfter befestigt sind.
▶ Reinigen Sie die Lüfter mit einer weichen Bürste.
Vorheizung reinigen
Grundsätzlich ist keine Reinigung der Vorheizung notwendig. Mangelhafter Filterwechsel kann eine Verstaubung im Gerät auslösen. In diesem Fall ist eine Reinigung der Vorheizung notwendig.
Komponenten wieder einbauen
▶ Schieben Sie die Lüftereinheiten wieder in das Gerät.
▶ Schließen Sie die Lüfterkabel wieder an.
▶ Montieren Sie den Schaltkastendeckel.
▶ Schieben Sie den Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager wieder in das Gerät.
▶ Stecken Sie den Keil wieder hinein.
▶ Montieren Sie die Kondensatwanne.
Luftkanäle reinigen
Die Luftkanäle müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. gereinigt werden. Lösen Sie die Luftkanäle vom Gerät oder führen Sie die Kontrolle und Reinigung durch die Abluft- und Zuluftventile durch.
15. Störungsbehebung

WARNUNG Stromschlag
Vor Arbeiten im Inneren des Gerätes müssen Sie das Gerät spannungsfrei machen.
Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung und sichern Sie das Gerät gegen unbefugtes Wiedereinschalten.

WARNUNG Stromschlag
Das Netzanschlusskabel darf bei Beschädigung oder Austausch nur durch einen vom Hersteller berechtigten Fachhandwerker mit dem originalen Ersatzteil ersetzt werden.
Fehler (Exxx)
| xxx | Fehler | Wirkung | Behebung |
| --- | kein Fehler vorhanden | ||
| 8 | kein Feuch-tewert der Abluft | Das Gerät kann keinen Feuchteschutz gewährleisten. | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie das Sensor-kabel. Ersetzen Sie den Sensor. |
| 10 | kein Tem-peraturwert der Abluft | Es ist kein Bypass-Be-trieb mit Abluft-Führung möglich. Die manuelle Freischaltung des By-pass-Betriebes mit der Option „Bypass/Fenster-kontakt“ des Parameters „Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung“ ist möglich. | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie das Sensor-kabel. |
| 11 | kein Tem-peraturwert der Außen-luft | Es ist kein Bypass-Betrieb mit Außenluft-Führung möglich. Die manuelle Freigabe des Bypass-Be-triebes mit der Option „Bypass/Fensterkontakt“ des Parameters „Be-triebsart Umgehung Wärmerückgewinnung“ ist möglich. | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie das Sensor-kabel. |
| 16 | Der Kondensat-Schwimmerschalter hat ausgelöst. | Das Gerät schaltet die Lüfter aus. | Prüfen Sie den Kondensatablauf. Prüfen Sie das Kabel auf Kabel-bruch. |
| 17 | Kurzschluss Außenluft-Temperatur-fühler | keine Regelung auf die für Passivhäuser geforderte Komforttemperatur von mindestens 16,5 °C in der Zuluft | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie das Fühler-kabel. |
| 18 | Kabelbruch Außenluft-Temperatur-fühler | keine Regelung auf die für Passivhäuser geforderte Komforttemperatur von mindestens 16,5 °C in der Zuluft | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie das Fühler-kabel. |
| 101 | Zuluftlüfter | Das Gerät erhält keine Drehzahlrückmeldung vom Lüfter. Es gibt keine Auswirkung auf den Volumenstrom-Regelbetrieb. | Schalten Sie das Gerät span-nungsfrei. Prüfen Sie die Verkabelung. Prüfen Sie das PWM-Steuersignal, das die elektronische Baugruppe an den Lüfter sendet. Prüfen Sie das Dreh-zahlsignal, das der Lüfter an die elektronische Baugruppe sendet. Ersetzen Sie den Lüfter. |
| 102 | Fortluft-lüfter | Das Gerät erhält keine Drehzahlrückmeldung vom Lüfter. Es gibt keine Auswirkung auf den Volumenstrom-Regelbetrieb. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Prüfen Sie die Verkabelung. Prüfen Sie das PWM-Steuersignal, das die elektronische Baugruppe an den Lüfter sendet. Prüfen Sie das Drehzahlsignal, das der Lüfter an die elektronische Baugruppe sendet. Ersetzen Sie den Lüfter. |
| 105 | Überschreitung der maximalen Außenlufttemperatur | Ggf. löst der Sicherheitstemperaturbegrenzer aus. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Prüfen Sie den Luftvolumenstrom. Prüfen Sie den Triac auf Durchgang. Prüfen Sie das Sensorkabel. |
| 201 | keine RTC-Kommunikation (RTC = Echtzeituhr) | Zeitabhängige Programmabläufe sind gestört. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Ersetzen Sie die elektronische Baugruppe. |
| 202 | kein RTC-Takt | Zeitabhängige Programmabläufe sind gestört. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Ersetzen Sie die elektronische Baugruppe. |
| 203 | Sensor-spannung zu klein | Das Gerät steuert die Lüfter mit dem Maximalwert der aktuell eingestellten Lüfterstufe an. Das Gerät kann keinen Feuchteschutz gewährleisten. Der automatische Bypass-Betrieb ist nicht möglich. Die manuelle Freischaltung des Bypass-Betriebes mit den Optionen "Deaktiviert" und "Bypass/Fensterkontakt" des Parameters „Betriebsart Umgehung Wärmerückgewinnung" ist möglich. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Prüfen Sie die Sensor-spannung jeweils nach Abziehen von einem der folgenden Sensorstecker: X15, X16, X23, X24. Ersetzen Sie den Sensor. Ersetzen Sie die elektronische Baugruppe. |
| 204 | Zuluftabschaltung | Wenn die Zulufttemperatur unter 5 °C sinkt, wird der Lüfter abgeschaltet. | Prüfen Sie das Vorheizregister. |
| 205 | Überschreitung der maximalen Außenlufttemperatur | Ggf. löst der Sicherheitstemperaturbegrenzer aus. | Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Prüfen Sie den Triac auf Durchgang. Prüfen Sie das Sensorkabel. |
| - | Bedien-teil startet nicht. | Parameter sind nicht einstellbar. | I^2C -Verbindung fehlerhaft: Kabel und Steckverbindungen prüfen. Beschädigtes Kabel ersetzen. |
| - | Eingestellte Zeitprogramme sind gelöscht. | Wenn die Bedieneinheit ersetzt wurde, sind die Zeitprogramme gelöscht. | Stellen Sie die Zeitprogramme neu ein. |
16. Entsorgung
Demontage

WARNUNG Stromschlag Unterbrechen Sie die Spannungsversorgung des Gerätes.
Für die Zerlegung und Materialtrennung vor der Entsorgung benötigen Sie folgendes Werkzeug:
- persönliche Schutzausrüstung
- Schraubendreher-Set
- Schraubenschlüssel-Set
- Kombizange
- Cutter-Messer
17. Technische Daten
17.1 Maße und Anschlüsse
LWZ 130

text_image
247 137 161 391 116
text_image
b07 d45 g06 462 g05 1036 1113 g04 g03 519
text_image
137 121 391 116D0000068463
LWZ 130
| b07 | Elektrischer Anschluss | |||
| d45 | Kondensatablauf | Durchmesser | mm | 16,5 |
| g03 | Außenluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g04 | Fortluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g05 | Abluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g06 | Zuluft | Durchmesser | mm | 125 |
LWZ 130 Enthalpie

text_image
247 137 161 391 116
text_image
b07 462 g06 g05 1036 1113 g04 g03 519
text_image
137 121 391 116D0000077394
| LWZ 130 Enthalpie | ||||
| b07 | Elektrischer Anschluss | |||
| g03 | Außenluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g04 | Fortluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g05 | Abluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g06 | Zuluft | Durchmesser | mm | 125 |
LWZ 130 E-W

text_image
426 121 147 126 519 462 g04 g03 b07 1113 1036 1264 g06 g05 d45 527 147 126 160 391 D00001D9500Fernbedienung

text_image
145 60 5 35 60 96 45 26 30 D000117559| LWZ 130 E-W | ||||
| b07 | Elektrischer Anschluss | |||
| d45 | Kondensatablauf | Durchmesser | mm | 22 |
| g03 | Außenluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g04 | Fortluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g05 | Abluft | Durchmesser | mm | 125 |
| g06 | Zuluft | Durchmesser | mm | 125 |
17.2 Lüfterdiagramm
Das Diagramm zeigt den Druckverlust für Beispiele von Luftverteilsystemen.

line
| x | y (Line 1) | y (Line 2) | y (Line 3) | | ---- | ---------- | ---------- | ---------- | | 40 | 0 | 0 | 0 | | 60 | 160 | 10 | 5 | | 80 | 160 | 20 | 10 | | 100 | 160 | 30 | 15 | | 120 | 160 | 40 | 20 | | 140 | 160 | 50 | 25 | | 160 | 160 | 60 | 30 | | 180 | 250 | 70 | 35 | | 200 | 250 | 80 | 40 |Einsatzbereich
X Luftvolumenstrom [m^3/h]
Y Mittelwert statischer Druck [Pa]
1 Maximalkennlinie des Lüfters
2 Anlagenkennlinien
17.3 Elektroschaltplan

text_image
~230V L PE N P1 L PE N X22 X21 X20 X19 X18 X17 X16 X15 X14 X13 X12 X11 X6 X7 X8 X9 X10 X11 X24 X23 L1PM8 N=0.5 L1PM9 N=0.5 L1PM10 N=0.5 L1PM11 X3 X4 X5 X6 X7 X8 X9 X10 X11 X12 X13 X14 X15 X16 X17 C248 C27X1 Netzanschluss
X2 Frostschutzheizung
X3 Netzleitung Zuluftlüfter
X4 Netzleitung Fortluftlüfter
X6 Interner Schwimmerschalter
X7 Sensor Temperatur Außenluft
X11 Fernbedienung
X16 Sensor Temperatur und Luftfeuchtigkeit Abluft
X18 Fensterkontakt
X19 Ohne Funktion
X20 Schaltkontakt Intensivlüftung
X21 Steuerleitung Fortluftlüfter
X22 Steuerleitung Zuluftlüfter
17.4 Datentabelle
| LWZ 130 | LWZ 130 Enthalpie | LWZ 130 E-W | ||
| 237805 | 237806 | 204826 | ||
| Schallangaben | ||||
| Schallleistungspegel bei Nennlüftung und 50 Pa extern | dB(A) | 33 | 33 | 33 |
| Schallleistungspegel (EN 12102) | dB(A) | 33 | 33 | 33 |
| Einsatzgrenzen | ||||
| Einsatzbereich Außenluft (Temperatur) | °C | -15-40 | -15-40 | -15-40 |
| Einsatzbereich Abluft (Temperatur) | °C | 15-35 | 15-35 | 15-35 |
| Energetische Daten | ||||
| Energieeffizienzklasse | A | A | A | |
| Elektrische Daten | ||||
| Nennspannung | V | 230 | 230 | 230 |
| Phasen | 1/N/PE | 1/N/PE | 1/N/PE | |
| Frequenz | Hz | 50 | 50 | 50 |
| Stromaufnahme mit Vorheizregister | A | 5,00 | 5,00 | 5,00 |
| Stromaufnahme ohne Vorheizregister | A | 0,46 | 0,46 | 0,46 |
| Leistungsaufnahme mit Vorheizregister | W | 1150 | 1150 | 1150 |
| Leistungsaufnahme ohne Vorheizregister | W | 105 | 105 | 105 |
| Absicherung (Leitungsschutzschalter) | A | 1*B16 | 1*B16 | 1*B16 |
| Max. Netzimpedanz Zmax | Ω | 0,32 | 0,32 | 0,32 |
| Ausführungen | ||||
| Filterklasse | ePM10 ≥ 50 % (M5) | ISO Coarse ≥ 65 % (G4) | ePM10 ≥ 50 % (M5) | ISO Coarse ≥ 65 % (G4) | ePM1 ≥ 50 % (F7) | ISO Coarse ≥ 65 % (G4) | |
| Schutzart (IP) | IP20 | IP20 | IP20 | |
| Dimensionen | ||||
| Höhe | mm | 248 | 248 | 240 |
| Breite | mm | 520 | 520 | 527 |
| Tiefe | mm | 1113 | 1113 | 1264 |
| Gewichte | ||||
| Gewicht | kg | 18 | 18 | 18 |
| Anschlüsse | ||||
| Luftanschlussdurchmesser | mm | 125 | 125 | 125 |
| Kondensatanschluss | mm | 16,50 | 22,00 | |
| Werte | ||||
| Wärmebereitstellungsgrad bis | % | 94 | 89 | 89 |
| Luftvolumenstrom | m^3/h | 50-180 | 50-180 | 50-180 |
| Umgebungsbedingungen min. Aufstellraum (Temperatur) | °C | 2 | 2 | 2 |
| Umgebungsbedingungen max. Aufstellraum (Temperatur) | °C | 35 | 35 | 35 |
| Lager- und Transporttemperatur | °C | -15-50 | -15-50 | -15-50 |
| Verfügbare externe Pressung bei Luftvolumenstrom max. | Pa | 160 | 160 | 160 |
| Wärmebereitstellungsgrad | % | 89 | 77 | 77 |
Weitere Daten
| LWZ 130 | LWZ 130 Enthalpie | LWZ 130 E-W | ||
| 237805 | 237806 | 204826 | ||
| Maximale Aufstellhöhe | m | 2000 | 2000 | 2000 |
Erreichbarkeit
Sollte einmal eine Störung an einem unserer Produkte auftreten, stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.
Rufen Sie uns an: 05531 702-111
oder schreiben Sie uns:
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG – Kundendienst –
Dr.-Stiebel-Str. 33, 37603 Holzminden
E-Mail: kundendienst@stiebel-eltron.de Fax: 05531 702-95890
Weitere Anschriften sind auf der letzten Seite aufgeführt.
Unseren Kundendienst erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr, auch an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen. Kundendiensteinsätze erfolgen während unserer Geschäftszeiten (von 7.15 bis 18.00 Uhr, freitags bis 17.00 Uhr). Als Sonderservice bieten wir Kundendiensteinsätze bis 21.30 Uhr. Für diesen Sonderservice sowie Kundendiensteinsätze an Wochenenden und Feiertagen werden höhere Preise berechnet.
Garantieerklärung und Garantiebedingungen
Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen von uns gegenüber dem Endkunden. Sie treten neben die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Endkunden. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegenüber den sonstigen Vertragspartnern des Endkunden sind durch unsere Garantie nicht berührt. Die Inanspruchnahme dieser gesetzlichen Gewährleistungsrechte ist unentgeltlich. Diese Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für solche Geräte, die vom Endkunden in der Bundesrepublik Deutschland als Neugerate erworben werden. Ein Garantievertrag kommt nicht zustande, soweit der Endkunde ein gebrauchtes Gerät oder ein neues Gerät seinerseits von einem anderen Endkunden erwirbt.
Auf Ersatzteile wird über die gesetzliche Gewährleistung hinaus keine Garantie gegeben.
Inhalt und Umfang der Garantie
Die Garantieleistung wird erbracht, wenn an unseren Geräten ein Herstellungs- und/oder Materialfehler innerhalb der Garantiedauer auftritt. Die Garantie umfasst jedoch keine Leistungen für solche Gerate, an denen Fehler, Schäden oder Mängel aufgrund von Verkalkung, chemischer oder elektrochemischer Einwirkung, fehlerhafter Aufstellung bzw. Installation sowie unsachgemaßer Einstellung, Einregulierung, Bedienung, Verwendung oder unsachgemäßem Betrieb auftreten. Ebenso ausgeschlossen sind Leistungen aufgrund mangelhafter oder unterlassener Wartung, Witterungseinflüssen oder sonstigen Naturerscheinungen.
Die Garantie erlischt, wenn am Gerät Reparaturen, Eingriffe oder Abänderungen durch nicht von uns autorisierte Personen vorgenommen wurden.
Der freie Zugang zu dem Gerät muss durch den Endkunden sichergestellt werden. Solange eine ausreichende Zugänglichkeit (Einhaltung der Mindestabstände gemäß Bedienungs- und Installationsanleitung) zu dem Gerät nicht gegeben ist, sind wir zur Erbringung der Garantieleistung nicht verpflichtet. Etwaige Mehrkosten, die durch den Gerätestandort oder eine schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingt sind bzw. verursacht werden, sind von der Garantie nicht umfasst.
Unfrei eingesendete Geräte werden von uns nicht angenommen, es sei denn, wir haben der unfreien Einsendung ausdrücklich zugestimmt.
Die Garantieleistung umfasst die Prüfung, ob ein Garantieanspruch besteht. Im Garantiefall entscheiden allein wir, auf welche Art der Fehler behoben wird. Es steht uns frei, eine Reparatur des Gerätes ausführen zu lassen oder selbst auszuführen. Etwaige ausgewechselte Teile werden unser Eigentum.
Für die Dauer und Reichweite der Garantie übernehmen wir sämtliche Material- und Montagekosten; bei steckerfertigen Geräten behalten wir
uns jedoch vor, stattdessen auf unsere Kosten ein Ersatzgerät zu versenden.
Soweit der Kunde wegen des Garantiefalles aufgrund gesetzlicher Gewährleistungsansprüche gegen andere Vertragspartner Leistungen erhalten hat, entfällt eine Leistungspflicht von uns.
Soweit eine Garantieleistung erbracht wird, übernehmen wir keine Haftung für die Beschädigung eines Gerates durch Diebstahl, Feuer, höhere Gewalt oder ähnliche Ursachen.
Über die vorstehend zugesagten Garantieleistungen hinausgehend kann der Endkunde nach dieser Garantie keine Ansprüche wegen mittelbarer Schäden oder Folgeschäden, die durch das Gerät verursacht werden, insbesondere auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, geltend machen. Gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben unberührt. Diese Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt. Die Inanspruchnahme solcher gesetzlichen Rechte ist unentgeltlich.
Garantiedauer
Für im privaten Haushalt eingesetzte Geräte betragt die Garantiedauer 24 Monate; im Übrigen (zum Beispiel bei einem Einsatz der Geräte in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben) betragt die Garantiedauer 12 Monate.
Die Garantiedauer beginnt für jedes Gerät mit der Übergabe des Gerätes an den Kunden, der das Gerät zum ersten Mal einsetzt.
Garantieleistungen führen nicht zu einer Verlängerung der Garantiedauer. Durch die erbrachte Garantieleistung wird keine neue Garantiedauer in Gang gesetzt. Dies gilt für alle erbrachten Garantieleistungen, insbesondere für etwaig eingebaute Ersatzteile oder für die Ersatzlieferung eines neuen Gerätes.
Inanspruchnahme der Garantie
Garantieansprüche sind vor Ablauf der Garantiedauer, innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Mangel erkannt wurde, bei uns anzumelden. Dabei müssen Angaben zum Fehler, zum Gerät und zum Zeitpunkt der Feststellung gemacht werden. Als Garantienachweis ist die Rechnung oder ein sonstiger datierter Kaufnachweis beizufügen. Fehlen die vorgenannten Angaben oder Unterlagen, besteht kein Garantieanspruch.
Garantie für in Deutschland erworbene, jedoch außerhalb Deutschlands eingesetzte Geräte
Wir sind nicht verpflichtet, Garantieleistungen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Bei Störungen eines im Ausland eingesetzten Gerates ist dieses gegebenenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden an den Kundendienst in Deutschland zu senden. Die Rücksendung erfolgt ebenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden. Etwaige gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben auch in diesem Fall unberührt. Solche gesetzlichen Rechte werden durch unsere Garantie nicht eingeschränkt. Die Inanspruchnahme dieser gesetzlichen Rechte ist unentgeltlich.
Außerhalb Deutschlands erworbene Geräte
Für außerhalb Deutschlands erworbene Geräte gilt diese Garantie nicht. Es gelten die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und gegebenenfalls die Lieferbedingungen der Ländergesellschaft bzw. des Importeurs.
Garantiegeber
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Dr.-Stiebel-Str. 33, 37603 Holzminden

▶ Wenn auf dem Gerät eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet ist, bringen Sie das Gerät zur Wiederverwendung und Verwertung zu den kommunalen Sammelstellen oder Rücknahmestellen des Handels.

Dieses Dokument besteht aus recyclebarem Papier.
Entsorgen Sie das Dokument nach dem Lebenszyklus des Gerätes gemäß den nationalen Vorschriften.
Entsorgung innerhalb Deutschlands
Überlassen Sie die Transportverpackung dem beim Fachhandwerk bzw. Fachhandel von uns eingerichteten Rücknahme- und Entsorgungssystem.
Entsorgen Sie Verkaufsverpackungen über eines der Dualen Systeme (z. B. die kommunale Sammlung „gelbe Säcke“ / „gelbe Tonne“) in Deutschland.
▶ Geräte aus privaten Haushalten, die unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) fallen, können Sie kostenlos bei kommunalen Sammelstellen oder Rücknahmestellen des Handels abgeben.
▶ Geben Sie Batterien an den Handel oder an von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern eingerichteten Rückgabestellen (z. B. Schadstoffmobile und Recyclinghöfe) zurück.
Entsorgung außerhalb Deutschlands
▶ Entsorgen Sie die Geräte und Materialien nach den örtlich geltenden Vorschriften und Gesetzen.
Filter im Gerät
| Datum | Filter verschmutzt | Filter gereinigt | Filter gewechselt | ||||
| ja | nein | ja | nein | ja | nein | ||
Filter in Abluft-/Zuluft-Durchlässen (sofern vorhanden)
| Datum | Filter verschmutzt | Filter gereinigt | Filter gewechselt | ||||
| ja | nein | ja | nein | ja | nein | ||
SPECIAL INFORMATION
OPERATION
3.1 Vorstbescherming
17. Technische gegevens
17.3 Elektrisch schakelschema

flowchart
graph TD
A["~230V L PE N"] --> B["P1"]
B --> C["X22"]
C --> D["X21"]
D --> E["X20"]
E --> F["X19"]
F --> G["X18"]
G --> H["X17"]
H --> I["X16"]
I --> J["X15"]
J --> K["X14"]
K --> L["X13"]
L --> M["X12"]
M --> N["X11"]
N --> O["X10"]
O --> P["X9"]
P --> Q["X8"]
Q --> R["X7"]
R --> S["X6"]
S --> T["X5"]
T --> U["X4"]
U --> V["X3"]
V --> W["L供电"]
W --> X["L供电"]
X --> Y["L供电"]
Y --> Z["L供电"]
Z --> AA["L供电"]
AA --> AB["L供电"]
AB --> AC["L供电"]
AC --> AD["L供电"]
AD --> AE["L供电"]
AE --> AF["L供电"]
AF --> AG["L供电"]
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AJ --> AK["L供电"]
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AL --> AM["L供电"]
AM --> AN["L供电"]
AN --> AO["L供电"]
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AP --> AQ["L供电"]
AQ --> AR["L供电"]
AR --> AS["L供电"]
AS --> AT["L供电"]
AT --> AU["L供电"]
AU --> AV["L供电"]
AV --> AW["L供电"]
AW --> AX["L供电"]
AX --> AY["L供电"]
4.3.2 Menu „Diagnoza“
15. Usuwanie usterek

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Dr.-Stiebel-Straße 33 | 37603 Holzminden | Germany
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