AMTRON Compact 2.0 11 - Auto-Ladegerät Mennekes - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AMTRON Compact 2.0 11 Mennekes
Betriebs- und Installationsanleitung
1 Zu diesem Dokument...... 2
1.1 Kontakt 2
1.2 Warnhinweise.... 2
1.3 Verwendete Symbolik.... 2
2 Zu Ihrer Sicherheit...... 4
2.1 Zielgruppen.... 4
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 4
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung ..... 4
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise ..... 5
2.5 Sicherheitsaufkleber.... 5
3 Produktbeschreibung 7
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale...... 7
3.2 Typenschild....7
3.3 Lieferumfang....8
3.4 Produktaufbau....8
3.5 LED-Infofeld 9
4 Technische Daten.... 11
5 Installation.... 13
5.1 Standort auswählen.... 13
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen...... 13
5.2 Vorarbeiten am Standort.... 13
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation.... 13
5.2.2 Schutzeinrichtungen.... 14
5.3 Produkt transportieren 15
5.4 Produkt öffnen.... 15
5.5 Produkt an der Wand montieren.... 15
5.6 Elektrischer Anschluss 16
5.6.1 Netzformen 16
5.6.2 Spannungsversorgung....17
5.6.3 Arbeitsstromauslöser 17
6 Inbetriebnahme 18
6.1 Basiseinstellungen über DIP-Schalter...... 18
6.1.1 Produkt konfigurieren 18
6.1.2 Maximalen Ladestrom einstellen .... 18
6.1.3 Schieflastbegrenzung einstellen.... 19
6.2 Use cases 19
6.2.1 Downgrade.... 19
6.2.2 Autorisierung durch den Freigabe-Eingang 20
6.3 Produkt einschalten 21
6.4 Produkt prüfen 21
6.5 Beschreibung des Konfigurationstools ..... 22
6.6 Produkt schließen 22
7 Bedienung 24
7.1 Autorisieren 24
7.2 Fahrzeug laden....24
8 Instandhaltung.... 25
8.1 Wartung 25
8.2 Reinigung 26
9.1 Ersatzteile....27
10 Außerbetriebnahme.... 28
10.1 Lagerung 28
10.2 Entsorgung....28
1 Zu diesem Dokument
Die Ladestation wird im Folgenden „Produkt“ genannt. Dieses Dokument ist für folgende Produktvariante(n) gültig:
■ AMTRON® Compact 2.0 11
■ AMTRON® Compact 2.0 22
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Dieses Dokument enthält u.a. wichtige Hinweise zur Installation und zum ordnungsgemäßen Gebrauch des Produkts.
Copyright ©2022 MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG
1.1 Kontakt
Bei Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Servicepartner. Auf unserer Homepage unter „Partnersuche“ finden Sie geschulte Ansprechpartner in Ihrer Region.
MENNEKES
Nutzen Sie für einen direkten Kontakt zu MENNEKES das Formular unter „Kontakt“ auf unserer Homepage.
FAQ
Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität finden Sie auf unserer Homepage unter „FAQ“.
1.2 Warnhinweise
Warnung vor Personenschäden
GEFAHR
Der Warnhinweis kennzeichnet eine unmittelbare Gefahr, die zum Tod oder schweren Verletzungen führt.
! WARNING
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zum Tod oder schweren Verletzungen führen kann.
! VORSICHT
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
Warnung vor Sachschäden
! ACHTUNG
Der Warnhinweis kennzeichnet eine Situation, die zu Sachschäden führen kann.
1.3 Verwendete Symbolik

Das Symbol kennzeichnet Tätigkeiten, die nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden dürfen.

Das Symbol kennzeichnet einen wichtigen Hinweis.

Das Symbol kennzeichnet eine zusätzliche, nützliche Information.
√ Das Symbol kennzeichnet eine Voraussetzung.
Das Symbol kennzeichnet eine Handlungsaufforderung.
→ Das Symbol kennzeichnet ein Ergebnis.
■ Das Symbol kennzeichnet eine Aufzählung.
Das Symbol verweist auf ein anderes Dokument oder auf eine andere Textstelle in diesem Dokument.

2 Zu Ihrer Sicherheit
2.1 Zielgruppen
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol Elektrofachkraft gekennzeichnet.
„1.3 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Betreiber
Der Betreiber ist für die bestimmungsgemäße Verwendung und den sicheren Gebrauch des Produkts verantwortlich. Dazu gehört auch die Unterweisung von Personen, die das Produkt verwenden. Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass Tätigkeiten, die Fachkenntnisse erfordern, von einer entsprechenden Fachkraft ausgeführt werden.
Elektrofachkraft
Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Tätigkeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt ist für den Einsatz im privaten Bereich vorgesehen.
Das Produkt ist ausschließlich zum Aufladen von Elektro- und Hybridfahrzeugen, folgend „Fahrzeug“ genannt, vorgesehen.
Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851 für Fahrzeuge mit nicht-gasenden Batterien.
■ Steckvorrichtungen gemäß IEC 62196.
Fahrzeuge mit gasenden Batterien können nicht geladen werden.
Das Produkt ist ausschließlich für die ortsfeste Wandmontage oder Montage an einem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) im Innen- und Außenbereich vorgesehen.
In einigen Ländern gibt es die Vorschrift, dass ein mechanisches Schaltelement den Ladepunkt vom Netz trennt, falls ein Lastkontakt des Produkts verschweißt ist (welding detection). Die Vorschrift kann z. B. durch einen Arbeitsstromauslöser umgesetzt werden.
Das Produkt darf nur unter Berücksichtigung aller internationalen und nationalen Vorschriften betrieben werden. Zu beachten sind unter anderem folgende internationale Vorschriften bzw. die jeweilige nationale Umsetzung:
IEC 61851-1
IEC 62196-1
IEC 60364-7-722
IEC 61439-7
Das Produkt erfüllt im Auslieferungszustand die europäischen normativen Mindestanforderungen zur Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186. In einigen Ländern gibt es zusätzliche, nationale Anforderungen, die ebenfalls beachtet werden müssen.
Dieses Dokument und alle zusätzlichen Dokumente zu diesem Produkt lesen, beachten, aufbewahren und ggf. an den nachfolgenden Betreiber weitergeben.
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung
Der Gebrauch des Produkts ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher. Jede andere Verwendung sowie Veränderungen an dem Produkt sind bestimmungswidrig und nicht zulässig.
Für alle Personen- und Sachschäden, die aufgrund bestimmungswidriger Verwendung entstehen, sind der Betreiber, die Elektrofachkraft oder der Anwen-
der verantwortlich. MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für Folgen aus bestimmungswidriger Verwendung.
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise
Kenntnisse der Elektrotechnik
Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol „Elektrofachkraft“ gekennzeichnet
„1.3 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Werden Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, von elektrotechnischen Laien durchgeführt, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen.
▶ Symbol „Elektrofachkraft“ in diesem Dokument beachten.
Beschädigtes Produkt nicht verwenden
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
▶ Schäden unverzüglich durch eine Elektrofachkraft beseitigen lassen.
Produkt ggf. außer Betrieb nehmen lassen.
Wartung sachgemäß durchführen
Eine unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit des Produkts beeinträchtigen. Dadurch können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Wartung sachgemäß durchführen.
„8.1 Wartung“ [▶ 25]
Aufsichtspflicht beachten
Personen, die mögliche Gefahren nicht oder nur bedingt einschätzen können, und Tiere stellen eine Gefahr für sich und für andere dar.
▶ Gefährdete Personen, z. B. Kinder, vom Produkt fernhalten.
▶ Tiere vom Produkt fernhalten.
Ladekabel ordnungsgemäß verwenden
Durch einen unsachgemäßen Umgang mit dem La-dekabel können Gefahren wie elektrischer Schlag, Kurzschluss oder Brand entstehen.
Lasten und Stöße vermeiden.
▶ Ladekabel nicht über scharfe Kanten ziehen.
Ladekabel nicht verknoten und Knicke vermeiden.
Keine Adapterstecker oder Verlängerungskabel verwenden.
Ladekabel beim Laden vollständig abwickeln.
▶ Ladekabel nicht unter Zugspannung setzen.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ziehen.
Nach Gebrauch des Ladekabels die Schutz-kappe auf den Ladestecker stecken.
2.5 Sicherheitsaufkleber
An einigen Komponenten des Produkts sind Sicherheitsaufkleber angebracht, die vor Gefahrensituationen warnen. Werden die Sicherheitsaufkleber nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen und zum Tod kommen.
| Sicherheits-aufkleber | Bedeutung |
![]() | Gefahr vor elektrischer Spannung.► Vor Arbeiten am Produkt die Spannungsfreiheit sicherstellen. |
![]() | Gefahr bei Nichtbeachtung der zugehörigen Dokumente.► Vor Arbeiten am Produkt die zugehörigen Dokumente lesen. |
▶ Sicherheitsaufkleber beachten.
▶ Sicherheitsaufkleber lesbar halten.
▶ Beschädigte oder unkenntlich gewordene Sicherheitsaufkleber austauschen.
Ist ein Austausch eines Bauteils, auf dem ein Sicherheitsaufkleber angebracht ist, notwendig, muss sichergestellt werden, dass der Sicherheitsaufkleber auch auf dem neuen Bauteil angebracht ist. Ggf. muss der Sicherheitsaufkleber nachträglich angebracht werden.
3 Produktbeschreibung
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale
Allgemein
■ Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851
■ Steckvorrichtung gemäß IEC 62196
■ Max. Ladeleistung (AMTRON® Compact 2.0 11): 11 kW
Max. Ladeleistung (AMTRON® Compact 2.0 22): 22 kW
■ Anschluss: einphasig / dreiphasig
Max. Ladeleistung konfigurierbar durch Elektro-fachkraft
■ Statusinformationen per LED-Infofeld
■ Sleep-Modus für einen reduzierten Standby-Verbrauch (ca. 1 W)
■ Fest angeschlossenes Ladekabel Typ 2 (7,5 m)
■ Integrierte Kabelaufhängung
Gehäuse aus AMELAN®
Möglichkeiten zur Autorisierung
■ Autostart (ohne Autorisierung)
Über einen externen Schaltkontakt (Freigabe-Eingang)
Möglichkeiten zum lokalen Lastmanagement
■ Reduzierung des Ladestroms über einen externen Schaltkontakt (Downgrade-Eingang)
■ Reduzierung des Ladestroms bei ungleichmäßiger Phasenbelastung (Schieflastbegrenzung)
Integrierte Schutzeinrichtungen
■ Kein integrierter Fehlerstromschutzschalter
■ Kein integrierter Leitungsschutzschalter
■ DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955
■ Schaltausgang für die Ansteuerung eines externen Arbeitsstromauslösers, um im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt, welding detection) den Ladepunkt vom Netz zu trennen
3.2 Typenschild
Auf dem Typenschild befinden sich alle wichtigen Produktdaten.

text_image
MENNEKES Typ.SN: xxxxxxx.xxxxxxx xxxxxx In_A: xx A U_n: xxx V ~ f_n: xx Hz EN xxx 9 — xP+N+ 10 — IPxx 11 — XXXXX D-57399 KirchundemAbb. 1: Typenschild (Muster)
1 Hersteller
2 Typnummer.Seriennummer
3 Typbezeichnung
4 Nennstrom
5 Nennspannung
6 Nennfrequenz
7 Standard
8 Barcode
9 Polzahl
10 Schutzart
11 Verwendung
3.3 Lieferumfang

Abb. 2: Lieferumfang
1 Produkt
2 Beutel mit Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel, Verschlussstopfen)
3 6 x Membraneinführungen
4 Betriebs- und Installationsanleitung
5 Zusätzliche Dokumente:
■ Beiblatt „DIP-Schalter“
Bohrschablone
■ Stromlaufplan
Prüfzertifikat
Bei der Produktvariante AMTRON® Compact 2.0 22 wird für den Anschluss der Versorgungsleitung mit einem Außendurchmesser ≥ 17 mm zusätzlich ein M25 / M32 Adapter, eine Gegenmutter und eine M32-Verschraubung beigelegt.
3.4 Produktaufbau
Außenansicht

Abb. 3: Außenansicht
1 Gehäuseoberteil
2 Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186
3 LED-Infofeld
4 Gehäuseunterteil
5 Ladekabel
Innenansicht

Abb. 4: Innenansicht
1 Kabeleinführungen *
2 Klemmen
■ 1 und 2: Freigabe-Eingang
■ 3 und 4: Downgrade-Eingang
■ 5 und 6: Schaltausgang externer Arbeitsstromauslöser
3 MCU (MENNEKES Control Unit, Steuergerät)
4 DIP-Schalter
5 Anschluss für das MENNEKES Konfigurationskabel
6 Anschlussklemmen für Spannungsversorgung
* Weitere Kabeleinführungen sind auf der Oberseite und der Unterseite angebracht.
3.5 LED-Infofeld
Das LED-Infofeld zeigt den Betriebszustand (z. B. Standby, Störung) des Produkts an.
Standby
| Symbol Bedeutung | |
| leuchtet Das Produkt ist betriebsbereit. Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. | |
| blinkt langsam | Es sind nicht alle Voraussetzungen für eine Ladung erfüllt, z. B.■ Die Autorisierung ist erfolgt. Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden.■ Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Der Downgrade-Eingang ist aktiv und auf 0 A konfiguriert. |
| blinkt schnell | Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Die Autorisierung ist nicht erfolgt. |
Farbe des Symbols: blau oder grün (in Abhängigkeit von der Konfiguration)
Im Betriebszustand „Standby“ kann das Produkt nach 10 Minuten in den Sleep-Modus wechseln, um den Eigenverbrauch zu reduzieren. Der Sleep-Modus ist konfigurierbar und im Auslieferungszustand aktiviert. Durch Einstecken des Ladekabels oder durch eine Autorisierung wird der Sleep-Modus beendet. Im Sleep-Modus leuchtet kein Symbol auf dem LED-Infofeld.
Ladung
| Symbol Bedeutung | |
| leuchtet Der Ladevorgang läuft. | |
| blinkt langsam | Die Betriebstemperatur ist sehr hoch.Der Ladevorgang läuft. Der Ladestrom wird reduziert, um ein Überhitzen und Abschalten des Produkts zu vermeiden. |
Symbol Bedeutung

| blinkt schnell | Die Betriebstemperatur ist überschritten. Der Ladevorgang pausiert. |
| pulsiert | Der Ladevorgang pausiert. Es sind alle Voraussetzungen für das Laden eines Fahrzeugs erfüllt. Der Ladevorgang pausiert aufgrund einer Fahrzeugrückmeldung oder wurde vom Fahrzeug beendet. |
Farbe des Symbols: blau oder grün (in Abhängigkeit von der Konfiguration)
Wartezeit
Die LED „Wartezeit“ hat für dieses Produkt keine Funktion.
Störung
Symbol Bedeutung

| leuchtet Es liegt eine Störung vor, die einen La-devorgang des Fahrzeugs verhindert. Die Störung kann ausschließlich von ei-ner Elektrofachkraft behoben werden. |
| blinkt Es liegt eine Störung vor, die einen La-devorgang des Fahrzeugs verhindert. Die Störung kann durch erneutes Ein-stecken des Ladesteckers oder durch Abkühlen des Produkts behoben werden. |
„9 Störungsbehebung“ [▶ 27]
Farbe des Symbols: rot
4 Technische Daten
| AMTRON® Compact 2.0 11 AMTRON® Compact 2.0 22 | ||
| Max. Ladeleistung [kW] 11 22 | ||
| Nennstrom I_nA [A] 16 32 | ||
| Bemessungsstrom eines Lade-punkts Mode 3 I_nC [A] | 16 32 | |
| Max. Vorsicherung [A] 20 | 32 | |
| Bedingter Bemessungskurz-schlussstrom I_cc [kA] | 1,1 1,8 | |
| AMTRON® Compact 2.0 11, AMTRON® Compact 2.0 22 | |
| Anschluss einphasig / dreiphasig | |
| Nennspannung UN[V] AC ±10 % 230 / 400 | |
| Nennfrequenz fN[Hz] 50 | |
| Bemessungsisolationsspannung Ui[V] 500 | |
| Bemessungsstoßspannungsfestigkeit Uimp[kV] 4 | |
| Bemessungsbelastungsfaktor RDF 1 | |
| System nach Art der Erdverbindung TN / TT (IT unter bestimmten Voraussetzungen) | |
| EMV-Einteilung A+B | |
| Schutzklasse I | |
| Schutzart IP 44 | |
| Überspannungskategorie | III |
| Schlagfestigkeit | IK10 |
| Verschmutzungsgrad | 3 |
| Aufstellung | Freiluft oder Innenraum |
| Ortsfest / Ortsveränderlich | Ortsfest |
| Verwendung (gemäß IEC 61439-7) | ACSEV |
| Äußere Bauform | Wandmontage |
| Maße H x B x T [mm] | 360,5 x 206,9 x 145,6 |
| Gewicht [kg] | 4,7 (bei Produkten mit 11 kW); 6,4 (bei Produkten mit 22 kW) |
| Standard | IEC 61851, IEC 61439-7 |
Die konkreten Normenstände, nach denen das Produkt geprüft wurde, finden Sie in der Konformitätserklärung des Produkts.
DE
| Klemmleiste Versorgungsleitung | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 5 | |||
| Leiterwerkstoff Kupfer | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,2 10 | |||
| flexibel 0,2 10 | |||
| mit Aderendhülse 0,2 6 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,8 1,6 | |||
| Anschlussklemmen Freigabe-Eingang | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Ausführung des externen Schaltkontakts Potentialfrei (NO) | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,8 1,6 | |||
| Anschlussklemmen Downgrade-Eingang | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Ausführung des externen Schaltkontakts Potentialfrei (NC) | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,8 1,6 | |||
| Anchlassklemmen Schaltausgang für Arbeitsstromauslöser | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Max. Schaltspannung [V] AC 230 | |||
| Max. Schaltspannung [V] DC 24 | |||
| Max. Schaltstrom [A] 1 | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,8 1,6 | |||
5 Installation
5.1 Standort auswählen
Voraussetzung(en):
√ Technische Daten und Netzdaten stimmen überein.
„4 Technische Daten“ [▶ 11]
√ Zulässige Umgebungsbedingungen werden eingehalten.
√ Produkt und Ladestellplatz befinden sich, in Abhängigkeit von der Länge des verwendeten La-dekabels, in ausreichender Nähe zueinander.
√ Folgende Mindestabstände zu anderen Objekten (z. B. Wände) werden eingehalten:
■ Abstand nach links und rechts: 300 mm
■ Abstand nach oben: 300 mm
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen
GEFAHR
Explosions- und Brandgefahr
Wird das Produkt in explosionsgefährdeten Bereichen (EX-Bereich) betrieben, können sich explosive Stoffe durch Funkenbildung von Bauteilen des Produkts entzünden. Es besteht Explosions- und Brandgefahr.
Produkt nicht in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Gastankstellen) verwenden.
! ACHTUNG
DE
Sachschaden durch ungeeignete Umgebungsbedingungen
Ungeeignete Umgebungsbedingungen können das Produkt beschädigen.
Produkt vor direktem Wasserstrahl schützen.
▶ Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
▶ Auf ausreichende Belüftung des Produkts achten. Mindestabstände einhalten.
▶ Produkt von Hitzequellen fernhalten.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden.
| Zulässige Umgebungsbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Umgebungstemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
5.2 Vorarbeiten am Standort
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
GEFAHR
Brandgefahr durch Überlastung
Bei ungeeigneter Auslegung der vorgelagerten Elektroinstallation (z. B. Versorgungsleitung) besteht Brandgefahr.
Vorgelagerte Elektroinstallation entsprechend der geltenden normativen Anforderungen, der technischen Daten des Produkts und der Konfiguration des Produkts auslegen.
„4 Technische Daten“ [▶ 11]

Bei der Auslegung der Versorgungsleitung (Querschnitt und Leitungstyp) unbedingt die folgenden örtlichen Gegebenheiten beachten:
Verlegeart
■ Leitungslänge
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/ Datenleitung an den gewünschten Standort verlegen.
Möglichkeiten der Montage
■ An einer Wand
■ An dem Standfuß von MENNEKES
Wandmontage:
Die Position der Versorgungsleitung muss anhand der mitgelieferten Bohrschablone oder anhand der Abbildung „Bohrmaße [mm]“ vorgesehen werden.
„5.5 Produkt an der Wand montieren“ [▶ 15]
Montage an einem Standfuß:
Dieser ist bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.
Siehe Installationsanleitung vom Standfuß
5.2.2 Schutzeinrichtungen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die folgenden Bedingungen müssen bei der Installation der Schutzeinrichtungen in der vorgelagerten Elektroinstallation erfüllt werden:
Fehlerstromschutzschalter

■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Im Produkt ist ein Differenzstromsensor zur DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955 integriert.
Das Produkt muss mit einem Fehlerstromschutzschalter geschützt werden. Der Fehlerstromschutzschalter muss mindestens vom Typ A sein.
Es dürfen keine weiteren Stromkreise an dem Fehlerstromschutzschalter angeschlossen werden.
Sicherung der Versorgungsleitung (z. B. Leitungsschutzschalter, NH-Sicherung)

■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Die Sicherung für die Versorgungsleitung muss u. a. unter Beachtung des Typenschilds, der gewünschten Ladeleistung und der Versorgungsleitung (Leitungs-länge, Querschnitt, Anzahl der Außenleiter, Selektivität) zum Produkt ausgelegt werden.
Für AMTRON® Compact 2.0 11 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 20 A betragen (mit C-Charakteristik).
Für AMTRON® Compact 2.0 22 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 32 A betragen (mit C-Charakteristik).
Arbeitsstromauslöser
Prüfen, ob ein Arbeitsstromauslöser in dem Verwenderland gesetzlich vorgeschrieben ist.
„2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung“ [▶ 4]

■ Der Arbeitsstromauslöser muss neben dem Leitungsschutzschalter positioniert sein.
Der Arbeitsstromauslöser und der Leitungsschutzschalter müssen kompatibel zueinander sein.
5.3 Produkt transportieren

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäßen Transport
Kollisionen und Stöße können das Produkt beschädigen.
▶ Kollisionen und Stöße vermeiden.
Produkt bis zum Aufstellort eingepackt transportieren.
▶ Eine weiche Unterlage zum Abstellen des Produkts verwenden.
5.4 Produkt öffnen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

text_image
2 M64903 C 0 1 2 M64903Abb. 5: Produkt öffnen
Im Auslieferungszustand ist das Gehäuseoberteil nicht verschraubt. Die Schrauben sind im Lieferumfang enthalten.
▶ Schrauben ggf. lösen.
▶ Gehäuseoberteil nach unten klappen.
5.5 Produkt an der Wand montieren

ACHTUNG
Sachschaden durch unebene Oberfläche
Durch die Montage an einer unebenen Oberfläche kann sich das Gehäuse verziehen, sodass die Schutzart nicht mehr gewährleistet ist. Es kann zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
Produkt nur an einer ebenen Oberfläche montieren.
▶ Unebene Oberflächen ggf. mit geeigneten Maßnahmen ausgleichen.

MENNEKES empfiehlt die Montage in einer ergonomisch sinnvollen Höhe in Abhängigkeit von der Körpergröße.

Das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel) ist ausschließlich für eine Montage auf Beton-, Ziegel- und Holzwänden geeignet.

ACHTUNG
Sachschaden durch Bohrstaub
Wenn Bohrstaub in das Produkt gelangt, kann es zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
Darauf achten, dass kein Bohrstaub in das Produkt gelangt.
Das Produkt nicht als Bohrschablone verwenden und nicht durch das Produkt bohren.
Die Bohrlöcher mithilfe der Bohrschablone (im Lieferumfang enthalten) erstellen oder die Bohrlöcher zuerst mithilfe der Abbildung „Bohrmaße [mm]“ anzeichnen und dann erstellen. Der Durchmesser der Bohrlöcher ist abhängig von dem gewählten Befestigungsmaterial.

text_image
110 5.5 60 10.5 250 290 300 55 5.5 140Abb. 6: Bohrmaße [mm]
Benötigte Kabeleinführung an der Sollbruchstelle mit geeignetem Werkzeug herausbrechen.
▶ Passende Membraneinführung (im Lieferumfang enthalten) in die jeweilige Kabeleinführung stecken.
| Kabeleinführung Passende Membraneinführung | |
| Oberseite und Unterseite | Membraneinführung mit Zugentlastung |
| Rückseite Membraneinführungohne Zugentlastung | |
| Nur bei AMTRON®Compact 2.0 22 und Versorgungsleitung mit einem Außendurchmesser ≥ 17 mm: Oberseite und Unterseite | ■ M25 / M32-Adapter■ Gegenmutter■ M32-VerschraubungAnzugsdrehmoment: 3 Nm |
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung durch jeweils eine Kabeleinführung in das Produkt einführen.

Innerhalb des Produkts werden ca. 30 cm Versorgungsleitung benötigt.
Produkt unter der Verwendung von Dübeln, Schrauben und Verschlussstopfen an der Wand montieren. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.

ACHTUNG
Sachschaden durch fehlende Verschlussstopfen
Werden die Schrauben im Gehäuse nicht oder nur unzureichend mit den mitgelieferten Verschlussstopfen abgedeckt, ist die angegebene Schutzklasse nicht mehr gewährleistet. Es kann zu Folgeschäden an den Elektronikkomponenten kommen.
▶ Schrauben im Gehäuse mit den mitgelieferten Verschlussstopfen abdecken.
Produkt auf feste und sichere Befestigung prüfen.
5.6 Elektrischer Anschluss

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
5.6.1 Netzformen
Das Produkt darf in einem TN / TT Netz angeschlossen werden.
Das Produkt darf nur unter folgenden Voraussetzungen in einem IT Netz angeschlossen werden:
√ Der Anschluss in einem 230 / 400 V IT Netz ist nicht erlaubt.
√ Der Anschluss in einem IT Netz mit 230 V Außenleiterspannung über einen Fehlerstromschutzschalter ist unter der Voraussetzung zulässig, dass im Fall des ersten Fehlers die maximale Berührungsspannung 50 V AC nicht übersteigt.
5.6.2 Spannungsversorgung

Abb. 7: Anschluss Spannungsversorgung
▶ Versorgungsleitung abmanteln.
Adern 10 mm abisolieren.

Beim Verlegen der Versorgungsleitung den zulässigen Biegeradius einhalten.
Einphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Klemmenbeschriftung an den Klemmen L1, N und PE anschließen.
▶ Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.

„4 Technische Daten“ [▶ 11]
Dreiphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Klemmenbeschriftung an den Klemmen L1, L2, L3, N und PE anschließen.
Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.

„4 Technische Daten“ [▶ 11]
5.6.3 Arbeitsstromauslöser
Voraussetzung(en):
√ Der Arbeitsstromauslöser ist in der vorgelagerten Elektroinstallation installiert.

„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 14]

flowchart
graph LR
A["XG3"] --> B["5"]
A --> C["6"]
D["Arbeitsstromauslöser"] --> E["AC/DC"]
Abb. 8: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Arbeitsstromauslösers
▶ Leitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.
Adern an die Klemmen 5 und 6 (XG3) anschließen.
Klemme (XG3)
Anschluss
5 Arbeitsstromauslöser
6 Spannungsversorgung
■ Max. 230 V AC oder max. 24 V DC ■ Max. 1 A
Anschlussdaten des Schaltausgangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 11]


Im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt) wird der Arbeitsstromauslöser angesteuert und das Produkt ist vom Netz getrennt.
6 Inbetriebnahme
6.1 Basiseinstellungen über DIP-Schalter

Änderungen über die DIP-Schalter werden erst nach einem Neustart des Produkts wirksam.
▶ Produkt ggf. spannungsfrei schalten.
6.1.1 Produkt konfigurieren

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Im Gehäuseoberteil befinden sich zwei 8-polige DIP-Schalter, mit denen sich das Produkt konfigurieren lässt. Im Auslieferungszustand sind alle DIP-Schalter ausgeschaltet („OFF“). Das Produkt ist im Auslieferungszustand bereits einsatzbereit.

text_image
ON 1 2 3 4 5 6 7 8 ON 1 2 3 4 5 6 7 8Abb. 9: DIP-Schalter (Auslieferungszustand)
1 Bank S1
2 Bank S2
Es lassen sich folgende Funktionen über die DIP-Schalter einstellen:
Bank S1
| DIP-Schalter | Funktion |
| 1 Farbschema LED-Anzeige■ „OFF“: ■ Symbol „Standby“ = blau ■ Symbol „Ladung“ = grün■ „ON“: ■ Symbol „Standby“ = grün ■ Symbol „Ladung“ = blau | |
| 2 Schieflastbegrenzung■ „OFF“: Schieflastbegrenzung aus ■ „ON“: Schieflastbegrenzung an | |
| 3 Autorisierung■ „OFF“: Keine Autorisierung (Auto-start)■ „ON“: Autorisierung über den Freiga-be-Eingang | |
| 4, 5, 6,7, 8 | Ohne Funktion |
Bank S2
| DIP-Schalter | Funktion |
| 1, 2, 3 Max. Ladestrom | |
| 4, 5 Reduzierter Ladestrom bei angesteuertem Downgrade-Eingang | |
| 6,7,8 Ohne Funktion | |
6.1.2 Maximalen Ladestrom einstellen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Über die DIP-Schalter 1, 2 und 3 auf der Bank S2 lässt sich der maximale Ladestrom des Ladepunkts einstellen.
AMTRON® Compact 2.0 22
Der max. Ladestrom kann auf 6 A, 10 A, 13 A, 16 A, 20 A, 25 A oder 32 A eingestellt werden.
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2) Max. Lade-strom [A] | ||
| 1 2 3 | ||
| OFF OFF OFF 32 | ||
| ON OFF OFF 25 | ||
| OFF ON OFF 20 | ||
| ON ON OFF 16 | ||
| OFF OFF ON 13 | ||
| ON OFF ON 10 | ||
| OFF ON ON 6 | ||
Die Einstellung ON – ON – ON ist ungültig (Betriebszustand „Störung“).
AMTRON® Compact 2.0 11
Der max. Ladestrom kann auf 6 A, 10 A, 13 A oder 16 A eingestellt werden.
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2) Max. Lade-strom [A] | ||
| 1 2 3 | ||
| OFF OFF OFF 16 | ||
| ON OFF OFF 16 | ||
| OFF ON OFF 16 | ||
| ON ON OFF 16 | ||
| OFF OFF ON 13 | ||
| ON OFF ON 10 | ||
| OFF ON ON 6 | ||
Die Einstellung ON – ON – ON ist ungültig (Betriebszustand „Störung“).
6.1.3 Schieflastbegrenzung einstellen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Unter Schieflast versteht man die ungleichmäßige Belastung der Phasen eines Dreiphasenwechselstromnetzes. Wird das Fahrzeug mit einer bzw. zwei Phasen geladen, muss die Schieflast vermieden werden. Beispielsweise liegt in Deutschland eine
Schieflast vor, wenn die Differenz am Netzanschlusspunkt zwischen zwei Phasen größer als 20 A ist (gemäß VDE-N-AR-4100).
Gültige nationale Vorschriften beachten.
▶ DIP-Schalter 2 auf der Bank S1 auf „ON“ stellen.
→ Die Schieflast wird auf 20 A begrenzt (Standard-Einstellung).
Um die Schieflast auf einen anderen Stromwert zu begrenzen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 22]
6.2 Use cases
6.2.1 Downgrade

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Sollte unter gewissen Umständen oder zu gewissen Zeiten der maximale Netzanschluss-Strom nicht zur Verfügung stehen, kann der Ladestrom über den Downgrade-Eingang reduziert werden. Der Downgrade-Eingang kann beispielsweise durch folgende Kriterien oder Steuerungssysteme angesteuert werden:
■ Stromtarif
Uhrzeit
■ Lastabwurfsteuerung
■ Manuelle Steuerung
■ Externes Lastmanagement
Zustand Schaltkontakt Zustand Downgrade
geöffnet Downgrade aktiv
geschlossen Downgrade nicht aktiv
Elektrischer Anschluss des Schaltkontakts

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Installation
Eine unsachgemäße Installation des Schaltkontakts kann zu Beschädigungen oder Funktionsstörungen des Produkts führen. Bei der Installation folgende Anforderungen beachten:
Geeignete Leitungsführung wählen, sodass Störbeeinflussungen vermieden werden.
Im Auslieferungszustand ist eine Brücke am Downgrade-Eingang eingesetzt. Diese muss zuvor herausgenommen werden.

Abb. 10: Brücke herausnehmen
Brücke herausnehmen.

text_image
XG1 12 V DC, 8 mA 3 4 Downgrade-Eingang NCAbb. 11: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Schaltkontakts
▶ Schaltkontakt extern installieren.
▶ Leitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.
Adern an die Klemmen 3 und 4 (XG1) anschließen.
Anschlussdaten des Downgrade-Eingangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 11]
Konfiguration
Über die DIP-Schalter 4 und 5 auf der Bank S2 lässt sich der reduzierte Ladestrom einstellen, der anliegt, wenn der Schaltkontakt am Downgrade-Eingang angesteuert wird. Der Ladestrom wird prozentual in Abhängigkeit vom eingestellten maximalen Ladestrom reduziert.
| EinstellungDIP-Schalter(Bank S2) | Prozent-satz desmax. Lade-stroms | Reduzierter Lade-strom (Beispiel: Max.Ladestrom = 10 A) | |
| 4 | 5 | ||
| OFF OFF 0 % 0 A | |||
| OFF ON 25 % 6 A * | |||
| ON OFF 50 % 6 A * | |||
| ON ON 75 % 7,5 A * | |||
* Für den Ladevorgang stehen immer mindestens 6 A zur Verfügung. Wenn der berechnete reduzierte Ladestrom kleiner als 6 A ist, wird aufgerundet.
6.2.2 Autorisierung durch den Freigabe-Eingang

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Das Produkt enthält einen Freigabe-Eingang zur Autorisierung des Ladevorgangs. Dazu muss ein Schaltkontakt extern installiert und am Freigabe-Eingang angeschlossen werden. Sobald der Freigabe-Eingang vom Schaltkontakt angesteuert wird, ist die Autorisierung erfolgt. Der Schaltkontakt kann beispielsweise ein Schlüsselschalter (Dauersignal) oder ein Taster (Impulssignal) sein.
Zur Ansteuerung von einem Schaltkontakt mit Impulssignal wird das Konfigurationstool benötigt.
„6.5 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 22]
Zustand Schaltkontakt Zustand Autorisierung geöffnet Autorisierung nicht erfolgt
Zustand Schaltkontakt Zustand Autorisierung
geschlossen Autorisierung erfolgt
Elektrischer Anschluss des Schaltkontakts

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Installation
Eine unsachgemäße Installation des Schaltkontakts kann zu Beschädigungen oder Funktionsstörungen des Produkts führen. Bei der Installation folgende Anforderungen beachten:
Geeignete Leitungsführung wählen, sodass Störbeeinflussungen vermieden werden.

text_image
XG1 Freigabe-Eingang —— 1 12 V DC, 8 mA —— 2 NOAbb. 12: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Schaltkontakts
▶ Schaltkontakt extern installieren.
▶ Leitung abmanteln.
Adern 10 mm abisolieren.
Adern an die Klemmen 1 und 2 (XG1) anschließen.
Anschlussdaten des Freigabe-Eingangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 11]
Konfiguration
▶ DIP-Schalter 3 auf der Bank S1 auf „ON“ stellen.
Sollte ein Schaltkontakt mit Impulssignal installiert worden sein, ist zusätzlich eine Einstellung im Konfigurationstool erforderlich.
„6.5 Beschreibung des Konfigurationstools“
[▶ 22]
6.3 Produkt einschalten

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
DE
Voraussetzung(en):
√ Produkt ist korrekt installiert.
√ Produkt ist nicht beschädigt.
√ Die notwendigen Schutzeinrichtungen sind unter Beachtung der jeweiligen nationalen Vorschriften in der vorgelagerten Elektroinstallation installiert.
„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 14]
√ Produkt wurde nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) bei der ersten Inbetriebnahme geprüft.
„6.4 Produkt prüfen“ [▶ 21]
▶ Spannungsversorgung einschalten und prüfen.
6.4 Produkt prüfen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Bei der Erstinbetriebnahme eine Prüfung des Produkts nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) durchführen.
Die Prüfung kann in Verbindung mit der MENNEKES Prüfbox und einem Prüfgerät zum normgerechten Prüfen erfolgen. Die MENNEKES Prüfbox simuliert dabei die Fahrzeugkommunikation. Prüfboxen sind bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.
6.5 Beschreibung des Konfigurationstools
Die Basiseinstellungen können über DIP-Schalter an der Ladestation vorgenommen werden. Für erweiterte Einstellungen ist das Konfigurationstool erforderlich.
Es lassen sich folgende erweiterte Konfigurationen einstellen:
■ Firmware Update durchführen
■ Standard-Einstellung (16 A) für die Schieflastbegrenzung verändern (mögliche Werte: 10 A ... 30 A)
■ Akustisches Feedback deaktivieren
Sleep-Modus deaktivieren (für einen reduzierten Standby-Verbrauch von ca. 1 W)
■ Unter- / Überspannungserkennung für die angeschlossenen Phasen aktivieren sowie die jeweiligen Grenzwerte einstellen
■ Einstellungen importieren und exportieren
■ Freigabe-Eingang auf Impulssignal umstellen
Des Weiteren werden im Konfigurationstool die aktuellen Betriebswerte angezeigt und die eingestellten DIP-Schalter erläutert. Sollte eine Störung ein- treten, bietet das Konfigurationstool Hilfestellungen zur Behebung (Störungsmeldung, Log-Datei).

Um das Konfigurationstool nutzen zu können, ist das MENNEKES Konfigurationskabel erforderlich. Auf unserer Homepage unter „Produkte“ > „Zubehör“ finden Sie das MENNEKES Konfigurationskabel (Bestellnummer 18625). Des Weiteren können Sie dort das Konfigurationstool inkl. Anleitung herunterladen.
Informationen zur Installation und Verwendung sind in der Anleitung des Konfigurationstools beschrieben.

Anleitung des Konfigurationstools beachten.
Aufbau

text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 345 Einstellungen setzen Angeschlosser Plänen LT Grenwert Sirkstoff 10 A Feedback Butter Ein Steginodus Einproduktus Freigabetragung Hydrosignal Grenwert Unterspannungskennung Ein Grenwert Unterspannungskennung 185 V Grenwert Überspannungskennung 250 V to gibt 0 angewichtete Anforderungen. Erkmal Geschäfte, Erkmalungsverwerte, Aktienstiges UnternehmenAbb. 13: Aufbau des Konfigurationstools (Beispiel)
1 Schaltfläche zum Auswählen der Sprache
2 Verbindungsstatus
3 Menü
4 Tooltip mit weiteren Informationen
5 Parameter
6 Einstellung / Status
7 Schaltflächen zum Speichern und Verwerfen der geänderten Einstellungen sowie zum Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
6.6 Produkt schließen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

ACHTUNG
Sachschaden durch gequetschte Bauteile oder Kabel
Durch gequetschte Bauteile oder Kabel kann es zu Beschädigungen und Fehlfunktionen kommen.
Beim Schließen des Produkts darauf achten, dass keine Bauteile oder Kabel gequetscht werden.
▶ Bauteile oder Kabel ggf. fixieren.

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M2 M20540003 C M2 M2054002 + - + -Abb. 14: Produkt schließen
▶ Gehäuseoberteil nach oben klappen.
▶ Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil verschrauben. Anzugsdrehmoment: 1,2 Nm.
DE
7 Bedienung
7.1 Autorisieren
▶ Autorisieren (in Abhängigkeit von der Konfiguration).
Es gibt folgende Möglichkeiten zur Autorisierung:
Keine Autorisierung (Autostart)
Alle Benutzer können laden.
Autorisierung durch den Freigabe-Eingang
Sobald der Freigabe-Eingang von einem Schaltkontakt angesteuert wird, ist die Autorisierung erfolgt.
Bei Ansteuerung von einem Schaltkontakt mit Impulssignal:

Wird die Ladung innerhalb von 5 Minuten nicht gestartet, wird die Autorisierung zurückgesetzt und das Produkt wechselt in den Standby-Zustand. Die Autorisierung muss erneut erfolgen.
7.2 Fahrzeug laden

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unzulässige Hilfsmittel
Werden beim Ladevorgang unzulässige Hilfsmittel (z. B. Adapterstecker, Verlängerungskabel) verwendet, besteht die Gefahr von Stromschlag oder Kabelbrand.
▶ Ausschließlich das für Fahrzeug und Produkt vorgesehene Ladekabel verwenden.
Voraussetzung(en):
√ Die Autorisierung ist erfolgt (falls erforderlich).
√ Fahrzeug und Ladekabel sind für eine Ladung nach Mode 3 geeignet.
▶ Ladekabel vollständig abwickeln.
▶ Ladekabel mit dem Fahrzeug verbinden.
Ladevorgang startet nicht
Wenn der Ladevorgang nicht startet, kann z. B. die Kommunikation zwischen dem Ladepunkt und dem Fahrzeug gestört sein.
▶ Ladestecker und Ladesteckdose auf Fremdkörper prüfen und ggf. entfernen.
Ladekabel ggf. von Elektrofachkraft austauschen lassen.
Ladevorgang beenden

ACHTUNG
Sachschaden durch Zugspannung
Zugspannung am Kabel kann zu Kabelbrüchen und anderen Beschädigungen führen.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ausstecken.
Ladevorgang am Fahrzeug oder durch Zurücksetzen des Freigabe-Eingangs beenden.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ausstecken.
▶ Schutzkappe auf den Ladestecker stecken.
▶ Ladekabel knickfrei aufhängen.
8 Instandhaltung
8.1 Wartung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch beschädigtes Produkt
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
Schäden unverzüglich von einer Elektrofachkraft beseitigen lassen.
Produkt ggf. von einer Elektrofachkraft außer Betrieb nehmen lassen.
Produkt täglich bzw. bei jeder Ladung auf Betriebsbereitschaft und äußere Schäden prüfen.
Beispiele für Schäden:
■ Defektes Gehäuse
■ Defekte oder fehlende Bauteile
■ Unlesbare oder fehlende Sicherheitsaufkleber

Ein Wartungsvertrag mit einem zuständigen Servicepartner stellt eine regelmäßige Wartung sicher.
Wartungsintervalle

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die Wartungsintervalle unter Berücksichtigung von folgenden Aspekten wählen:
■ Alter und Zustand des Produkts
■ Umgebungseinflüsse
Beanspruchung
■ Letzte Prüfprotokolle
Die Wartung mindestens in den folgenden Intervallen durchführen.
Halbjährlich:
| Bauteil Wartungsarbeit | |
| Gehäuse außen | ► Sichtprüfung auf Mängel und Beschädigungen durchführen.► Produkt auf Sauberkeit kontrollieren und ggf. reinigen. |
| Gehäuse innen | ► Produkt auf Fremdkörper kontrollieren und Fremdkörper ggf. entfernen.► Sichtprüfung auf Trockenheit durchführen, ggf. Fremdkörper aus der Dichtung entfernen und Produkt trockenlegen. Ggf. Funktionsprüfung durchführen.► Befestigung an der Wand bzw. an dem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) kontrollieren und ggf. die Schrauben nachziehen. |
| Schutzeinrichtungen | ► Sichtprüfung auf Schäden durchführen. |
| LED-Info-feld | ► LED-Infofeld auf Funktion und Les barkeit kontrollieren. |
| Ladekabel | ► Ladekabel auf Schäden (z. B. Knicke, Risse) kontrollieren.► Ladekabel auf Sauberkeit und Fremdkörper kontrollieren, ggf. reinigen und Fremdkörper entfernen. |
Jährlich:
| Bauteil Wartungsarbeit | |
| Anschlussklemmen | ► Anschlussklemmen der Versorgungsleitung kontrollieren und ggf. nachziehen. |
Bauteil Wartungsarbeit
Elektrische An- lage
▶ Besichtigung der elektrischen Anlage nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0105-100 in Deutschland).
Wiederholung der Messungen und Prüfungen nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0105-100 in Deutschland).
Funktionsprüfung und Lade-simulation (z. B. mit einer MENNEKES Prüfbox und einem Prüfgerät zum normgerechten Prüfen) durchführen.
▶ Schäden am Produkt ordnungsgemäß beseitigen.
▶ Wartung dokumentieren.
Das Wartungsprotokoll von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren / Infomaterial“ > „Dokumente für Installateure“.
8.2 Reinigung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch unsachgemäße Reinigung
Das Produkt enthält elektrische Bauteile, die unter hoher Spannung stehen. Bei unsachgemäßer Reinigung können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
Das Gehäuse ausschließlich von außen reinigen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Reinigung
Durch eine unsachgemäße Reinigung kann ein Sachschaden am Gehäuse entstehen.
Das Gehäuse mit einem trockenen Tuch oder mit einem Tuch, das leicht mit Wasser oder mit Spiritus (94 % Vol.) befeuchtet ist, abwischen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.
Keine Hochdruckreinigungsgeräte verwenden.
8.3 Firmware Update

Die aktuelle Firmware können Sie auf unserer Homepage unter „Service“ herunterladen.
Um ein Firmware Update durchzuführen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 22]
9 Störungsbehebung
Tritt eine Störung auf, leuchtet bzw. blinkt das Symbol „Störung“ auf dem LED-Infofeld. Für einen weiteren Betrieb muss die Störung behoben werden.
Symbol „Störung“ blinkt
Wenn das Symbol „Störung“ blinkt, kann die Störung vom Benutzer / Betreiber behoben werden.
Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Fehler beim Ladevorgang
■ Betriebstemperatur zu hoch
Es liegt eine Unterspannung oder Überspannung vor
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
▶ Ladevorgang beenden und Ladekabel ausstecken.
Ggf. warten bis das Produkt abgekühlt ist oder keine Unter-/ bzw. Überspannung mehr vorliegt.
▶ Ladekabel erneut einstecken und Ladevorgang starten.

Konnte die Störung nicht behoben werden, wenden Sie sich an Ihren zuständigen Servicepartner.
„1.1 Kontakt“ [▶ 2]
Symbol „Störung“ leuchtet
Wenn das Symbol „Störung“ leuchtet, kann die Störung nur von einer Elektrofachkraft behoben werden.

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Selbsttest der Elektronik fehlgeschlagen
■ Selbsttest der DC-Fehlerstromüberwachung fehlgeschlagen
■ Verschweißter Lastkontakt (welding detection)

Um eine Diagnose der Störung einzusehen und Log-Dateien herunterzuladen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5 Beschreibung des Konfigurations-tools“ [▶ 22]
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
Produkt für 3 Minuten spannungsfrei schalten und erneut starten.
Prüfen, ob ein Firmware Update (auf unserer Homepage unter „Service“) verfügbar ist und dieses ggf. über das Konfigurationstool aufspielen.
▶ Diagnose der Störung im Konfigurationstool auslesen und Störung beseitigen.

Auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren“ > „Dokumente für Installateure“ finden Sie ein Dokument zur Störungsbehebung. Dort sind die Störungsmeldungen, mögliche Ursachen und Lösungsansätze beschrieben.
Störung dokumentieren. Das Störungsprotokoll von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren“ > „Dokumente für Installateure“.
9.1 Ersatzteile
Sind für die Störungsbehebung Ersatzteile notwendig, müssen diese vorab auf Baugleichheit überprüft werden.
Ausschließlich originale Ersatzteile verwenden, die von MENNEKES bereitgestellt und / oder freigegeben sind.
Siehe Installationsanleitung des Ersatzteils
10 Außerbetriebnahme

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Versorgungsleitung spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
▶ Produkt öffnen.
„5.4 Produkt öffnen“ [▶ 15]
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung abklemmen.
Produkt von der Wand bzw. von dem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) lösen.
Versorgungleitung und ggf. Steuer- / Datenleitung aus dem Gehäuse führen.
▶ Produkt schließen.
„6.6 Produkt schließen“ [▶ 22]
10.1 Lagerung
Die ordnungsgemäße Lagerung kann die Betriebsfähigkeit des Produkts positiv beeinflussen und erhalten.
▶ Produkt vor dem Lagern reinigen.
Produkt in Originalverpackung oder mit geeigneten Packstoffen sauber und trocken lagern.
Zulässige Lagerbedingungen beachten.
| Zulässige Lagerbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Lagertemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
10.2 Entsorgung
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen des Verwenderlands zur Entsorgung und zum Umweltschutz beachten.
▶ Verpackung sortenrein entsorgen.

Das Produkt darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Rückgabemöglichkeiten für private Haushalte
Das Produkt kann bei den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den Rücknahmestellen, die gemäß der Richtlinie 2012/19/EU eingerichtet wurden, unentgeltlich abgeben werden.
Rückgabemöglichkeiten für Gewerbe
Details zur gewerblichen Entsorgung bekommen Sie auf Anfrage von MENNEKES.
„1.1 Kontakt“ [▶ 2]
Personenbezogene Daten / Datenschutz
Auf dem Produkt sind ggf. personenbezogene Daten gespeichert. Der Endnutzer ist für das Löschen der Daten selbst verantwortlich.
Table of contents
1 About this document.... 2
1.1 Contact.... 2
1.2 Warning notices 2
1.3 Symbols used .... 2
Copyright ©2022 Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG
1.1 Contact
√ This symbol is used to point out a requirement.
This symbol is used to point out a call for action.
→ This symbol is used to point out a result.
■ This symbol indicates a listing.
Das Symbol verweist auf ein anderes Dokument oder auf eine andere Textstelle in diesem Dokument.
2 For your safety
2.1 Target groups
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschäuserer Plages L1 Grenwert Scherkaft 10 A Fresbuck Buzzer En Desporidus En Erstehmend aus Freigabengang Ingkonzugd Grenwert Unterspassungskennung En Grenwert Unterspassungskennung 165 V Grenwert Überspassungskennung 250 V to gän 0 ausgegeberte Änderungen. Verkaufstellungen Richtsamer von/oder Aubaußer übertragenFig. 13: Configuration tool setup (example)
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 3 4 5 Einstellungen setzen • Angeschlosser Pläze: LT • Grenzwert Schneft: 16 A • Fennback Butter: Ex • Despinodus: Ex • Erstlebnodus Regelungang: Inpublusive • Unter Überspannungskennung: Ex • Grenzwert Unterspannungskennung: 155 V • Grenzwert Überspannungskennung: 250 V to gelt 8 angezeichnete Änderungen. - Inklauf ertragen Änderungen werte Aufwendige Überleihentext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungsstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 3 4 5 Einstellungen setzen Angezahlnahme Phases: LT 4 Drenowert Schneffost 16 A 2 Feedback Buzzer Eh 4 Sweepmodus: Eh 4 Lettsteformus Frügbareinigung: Ingulatginal 4 Umer-/Überpassungserkennung: Eh 4 Grenzwert Unterspassungserkennung: 195 V 4 Grenzwert Überspassungserkennung: 258 V 4 In glüt 0 angeschriebene Änderungen. We Kreditanlagen Änderungen verfüllen AnfallungsverantwortFR
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 2 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschlosser Plates Einstellungen auf Grenwert Scherkauf 10 A En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En En To glt 0 angesetzte Anleunungen. Verbindlichkeiten Aufnahme von 1998-2007 Anleunigen Staatstehres4 Technische gegevens 10
5 Installatie 12
4 Technische gegevens
"4 Technische gegevens" [▶ 10]

"4 Technische gegevens" [▶ 10]
Driefasig bedrijf
"4 Technische gegevens" [▶ 10]

"4 Technische gegevens" [▶ 10]
Configuratie
"4 Technische gegevens" [▶ 10]
Configuratie
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 345 Einstellungen setzen Angeschlossene Plänen LT Grenzwert Scherkauf 10 A FenRock Buzien Ein Streptendus Ein Bestlebnodus Freigabetragang Impulsignal Unter-/Überpassungskennung Ein Grenzwert Unterspassungskennung 185 V Grenzwert Überspassungskennung 250 V to gibt 0 angeschiederte Änderungen. Medial stellungen Rückungen verwerte Auflösungen Erwartungen3.4 Produktkonstruktion 6
3.5 LED-infofält....7
4 Tekniska data....9
5 Installation.... 11
3.4 Produktkonstruktion
Utsidan

Fig. 10: Ta ut bygeln
▶ Ta ut bygeln.

text_image
XG1 12 V DC, 8 mA 3 4 Downgrade-ingång NCtext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 345 Einstellungen setzen Einstellungen Einzleistungen Dip-Switches Ulfematen-Update Sertien-Log Eingeschlossener Plazier Grenzwert Schiefakt Feedback Butter Risepinodus Einstabondus Freigstehingung Grenzwert Unterspannungskennung Grenzwert Unterspannungskennung Grenzwert Überspannungskennung Insgesamt erfasen Förderungsverwerte Anpassige Betobaren To gibt 0 insgeschiederte Änderungen. Markt stellungen Förderungsverwerte Anpassige Betobarentext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 English 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschlosses Plates L1 Grenwert Scherkauf 10 A Feedback buzzer En Desproclus En Bestleistungsaus Freigabetragung Ingulstigul Grenwert Unterspannungskennung En Grenwert Unterspannungskennung 195 V Grenwert Übrispansungskezernung 256 V to glt 0 ausgeführte Änderungen. Verbindlichungen Rückungsverwerten Auflüge-undereinigtNO
5.6.3. Söntkioldó 16
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschlossene Plagen: L1 Grenwert Scherkaft: 10 A Feedback Buzer: En Desprodukt: En Bestleihendzeit Folgsberichtigung: Insgesamt Grenwert Unterspannungskennung: En Grenwert Unterspannungskennung: 185 V Grenwert Überspannungskennung: 250 V to gän 0 ausgezeichnete Änderungen. Verkaufstellungen Risikogus verkauf Anaktiker Betriebtext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Dryutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 3 4 5 Einstellungen setzen Angeklossee Plages 10 A Grenwert Scherkauf En Grenmodus En Bestleistungsaus Freigüerbiligung Ingsholgiel Grenwert Unterspannungskernung En Grenwert Unterspannungskernung 195 V Grenwert Überspannungskernung 250 V to glit 0 ausgeführte Änderungen. Verkaufstellungen Röderungsverkaufen Aufsagen übernehmentext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 3 4 5 Einstellungen setzen Augschlüssige Phases 10 A Grenzwert Schleffert 16 A Fenlbrack Butzen Ein Sleeprodus Ein Betriebsmodus Frügabestigung Impulsigret Unter überspannungskennung Ein Grenzwert Unterspannungskennung 185 V Grenzwert Überspannungskennung 250 V to gibt 0 insgeschiedete Änderungen. Mitarstellungen Buchungsveränderter Anfangs/ DeutschlandElektrotechnik GmbH & Co. KG
Aloys-Mennekes-Str. 1
57399 KIRCHHUNDEM
GERMANY
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