AMTRON Compact 2.0S 11 - Auto-Ladegerät Mennekes - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AMTRON Compact 2.0S 11 Mennekes
Betriebs- und Installationsanleitung
1 Zu diesem Dokument...... 2
1.1 Kontakt 2
1.2 Warnhinweise.... 2
1.3 Verwendete Symbolik.... 2
2 Zu Ihrer Sicherheit...... 4
2.1 Zielgruppen.... 4
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 4
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung ..... 4
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise ..... 5
2.5 Sicherheitsaufkleber.... 5
3 Produktbeschreibung 7
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale...... 7
3.2 Typenschild....7
3.3 Lieferumfang....8
3.4 Produktaufbau....8
3.5 Lademodi bei Solar-Laden....9
3.6 LED-Infofeld 10
4 Technische Daten.... 12
5 Installation.... 14
5.1 Standort auswählen.... 14
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen...... 14
5.2 Vorarbeiten am Standort.... 14
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation.... 14
5.2.2 Schutzeinrichtungen.... 15
5.3 Produkt transportieren 16
5.4 Produkt öffnen.... 16
5.5 Produkt an der Wand montieren.... 16
5.6 Elektrischer Anschluss 17
5.6.1 Netzformen 17
5.6.2 Spannungsversorgung.... 18
5.6.3 Arbeitsstromauslöser 18
5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen .. 18
6 Inbetriebnahme 20
6.1 Basiseinstellungen über DIP-Schalter...... 20
6.1.1 Produkt konfigurieren 20
6.1.2 Maximalen Ladestrom einstellen ..... 21
6.1.3 Autorisierung über RFID einrichten ..... 21
6.1.4 Schieflastbegrenzung einstellen.... 21
6.2 Use cases 22
6.2.1 Downgrade.... 22
6.2.2 Blackoutschutz 23
6.2.3 Solar-Laden 25
6.2.4 Energiemanagementsystem 29
6.3 Produkt einschalten.... 31
6.4 Produkt prüfen 31
6.5 Weitere Einstellungen.... 31
6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools ..... 31
6.5.2 RFID-Karten verwalten....32
6.6 Produkt schließen ....33
7 Bedienung 35
7.1 Autorisieren 35
7.2 Fahrzeug laden....35
8 Instandhaltung.... 37
8.1 Wartung 37
8.2 Reinigung 38
9.1 Ersatzteile....39
10 Außerbetriebnahme.... 40
10.1 Lagerung 40
10.2 Entsorgung....40
1 Zu diesem Dokument
Die Ladestation wird im Folgenden „Produkt“ genannt. Dieses Dokument ist für folgende Produktvariante(n) gültig:
■ AMTRON® Compact 2.0s 11
■ AMTRON® Compact 2.0s 22
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Dieses Dokument enthält u.a. wichtige Hinweise zur Installation und zum ordnungsgemäßen Gebrauch des Produkts.
Copyright ©2022 MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG
1.1 Kontakt
Bei Fragen zum Produkt wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Servicepartner. Auf unserer Homepage unter „Partnersuche“ finden Sie geschulte Ansprechpartner in Ihrer Region.
MENNEKES
Nutzen Sie für einen direkten Kontakt zu MENNEKES das Formular unter „Kontakt“ auf unserer Homepage.
FAQ
Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität finden Sie auf unserer Homepage unter „FAQ“.
1.2 Warnhinweise
Warnung vor Personenschäden
GEFAHR
Der Warnhinweis kennzeichnet eine unmittelbare Gefahr, die zum Tod oder schweren Verletzungen führt.
! WARNING
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zum Tod oder schweren Verletzungen führen kann.
! VORSICHT
Der Warnhinweis kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
Warnung vor Sachschäden
! ACHTUNG
Der Warnhinweis kennzeichnet eine Situation, die zu Sachschäden führen kann.
1.3 Verwendete Symbolik

Das Symbol kennzeichnet Tätigkeiten, die nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden dürfen.

Das Symbol kennzeichnet einen wichtigen Hinweis.

Das Symbol kennzeichnet eine zusätzliche, nützliche Information.
√ Das Symbol kennzeichnet eine Voraussetzung.
Das Symbol kennzeichnet eine Handlungsauf-
forderung.
→ Das Symbol kennzeichnet ein Ergebnis.
■ Das Symbol kennzeichnet eine Aufzählung.
Das Symbol verweist auf ein anderes Dokument oder auf eine andere Textstelle in diesem Dokument.

2 Zu Ihrer Sicherheit
2.1 Zielgruppen
Dieses Dokument beinhaltet Informationen für die Elektrofachkraft und den Betreiber. Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol Elektrofachkraft gekennzeichnet.
„1.3 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Betreiber
Der Betreiber ist für die bestimmungsgemäße Verwendung und den sicheren Gebrauch des Produkts verantwortlich. Dazu gehört auch die Unterweisung von Personen, die das Produkt verwenden. Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass Tätigkeiten, die Fachkenntnisse erfordern, von einer entsprechenden Fachkraft ausgeführt werden.
Elektrofachkraft
Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Tätigkeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt ist für den Einsatz im privaten Bereich vorgesehen.
Das Produkt ist ausschließlich zum Aufladen von Elektro- und Hybridfahrzeugen, folgend „Fahrzeug“ genannt, vorgesehen.
Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851 für Fahrzeuge mit nicht-gasenden Batterien.
■ Steckvorrichtungen gemäß IEC 62196.
Fahrzeuge mit gasenden Batterien können nicht geladen werden.
Das Produkt ist ausschließlich für die ortsfeste Wandmontage oder Montage an einem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) im Innen- und Außenbereich vorgesehen.
In einigen Ländern gibt es die Vorschrift, dass ein mechanisches Schaltelement den Ladepunkt vom Netz trennt, falls ein Lastkontakt des Produkts verschweißt ist (welding detection). Die Vorschrift kann z. B. durch einen Arbeitsstromauslöser umgesetzt werden.
Das Produkt darf nur unter Berücksichtigung aller internationalen und nationalen Vorschriften betrieben werden. Zu beachten sind unter anderem folgende internationale Vorschriften bzw. die jeweilige nationale Umsetzung:
IEC 61851-1
IEC 62196-1
IEC 60364-7-722
IEC 61439-7
Das Produkt erfüllt im Auslieferungszustand die europäischen normativen Mindestanforderungen zur Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186. In einigen Ländern gibt es zusätzliche, nationale Anforderungen, die ebenfalls beachtet werden müssen.
Dieses Dokument und alle zusätzlichen Dokumente zu diesem Produkt lesen, beachten, aufbewahren und ggf. an den nachfolgenden Betreiber weitergeben.
2.3 Bestimmungswidrige Verwendung
Der Gebrauch des Produkts ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher. Jede andere Verwendung sowie Veränderungen an dem Produkt sind bestimmungswidrig und nicht zulässig.
Für alle Personen- und Sachschäden, die aufgrund bestimmungswidriger Verwendung entstehen, sind der Betreiber, die Elektrofachkraft oder der Anwen-
der verantwortlich. MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für Folgen aus bestimmungswidriger Verwendung.
2.4 Grundlegende Sicherheitshinweise
Kenntnisse der Elektrotechnik
Für bestimmte Tätigkeiten sind Kenntnisse der Elektrotechnik erforderlich. Diese Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden und sind mit dem Symbol „Elektrofachkraft“ gekennzeichnet
„1.3 Verwendete Symbolik“ [▶ 2]
Werden Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, von elektrotechnischen Laien durchgeführt, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
Tätigkeiten, die Kenntnisse der Elektrotechnik erfordern, nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen.
▶ Symbol „Elektrofachkraft“ in diesem Dokument beachten.
Beschädigtes Produkt nicht verwenden
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts, können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
▶ Schäden unverzüglich durch eine Elektrofachkraft beseitigen lassen.
Produkt ggf. außer Betrieb nehmen lassen.
Wartung sachgemäß durchführen
Eine unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit des Produkts beeinträchtigen. Dadurch können Personen schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Wartung sachgemäß durchführen.
„8.1 Wartung“ [▶ 37]
Aufsichtspflicht beachten
Personen, die mögliche Gefahren nicht oder nur bedingt einschätzen können, und Tiere stellen eine Gefahr für sich und für andere dar.
▶ Gefährdete Personen, z. B. Kinder, vom Produkt fernhalten.
▶ Tiere vom Produkt fernhalten.
Ladekabel ordnungsgemäß verwenden
Durch einen unsachgemäßen Umgang mit dem La-dekabel können Gefahren wie elektrischer Schlag, Kurzschluss oder Brand entstehen.
Lasten und Stöße vermeiden.
▶ Ladekabel nicht über scharfe Kanten ziehen.
Ladekabel nicht verknoten und Knicke vermeiden.
Keine Adapterstecker oder Verlängerungskabel verwenden.
Ladekabel beim Laden vollständig abwickeln.
▶ Ladekabel nicht unter Zugspannung setzen.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ziehen.
Nach Gebrauch des Ladekabels die Schutz-kappe auf den Ladestecker stecken.
2.5 Sicherheitsaufkleber
An einigen Komponenten des Produkts sind Sicherheitsaufkleber angebracht, die vor Gefahrensituationen warnen. Werden die Sicherheitsaufkleber nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen und zum Tod kommen.
| Sicherheits-aufkleber | Bedeutung |
![]() | Gefahr vor elektrischer Spannung.► Vor Arbeiten am Produkt die Spannungsfreiheit sicherstellen. |
![]() | Gefahr bei Nichtbeachtung der zugehörigen Dokumente.► Vor Arbeiten am Produkt die zugehörigen Dokumente lesen. |
▶ Sicherheitsaufkleber beachten.
▶ Sicherheitsaufkleber lesbar halten.
▶ Beschädigte oder unkenntlich gewordene Sicherheitsaufkleber austauschen.
Ist ein Austausch eines Bauteils, auf dem ein Sicherheitsaufkleber angebracht ist, notwendig, muss sichergestellt werden, dass der Sicherheitsaufkleber auch auf dem neuen Bauteil angebracht ist. Ggf. muss der Sicherheitsaufkleber nachträglich angebracht werden.
3 Produktbeschreibung
3.1 Wesentliche Ausstattungsmerkmale
Allgemein
■ Ladung nach Mode 3 gemäß IEC 61851
■ Steckvorrichtung gemäß IEC 62196
■ Max. Ladeleistung (AMTRON® Compact 2.0s 11): 11 kW
Max. Ladeleistung (AMTRON® Compact 2.0s 22): 22 kW
■ Anschluss: einphasig / dreiphasig
Max. Ladeleistung konfigurierbar durch Elektro-fachkraft
■ Statusinformationen per LED-Infofeld
Sleep-Modus für einen reduzierten Standby-Verbrauch (ca. 1 W)
■ Fest angeschlossenes Ladekabel Typ 2 (7,5 m)
■ Integrierte Kabelaufhängung
Gehäuse aus AMELAN®
Möglichkeiten zur Autorisierung
■ Autostart (ohne Autorisierung)
RFID (ISO / IEC 14443 A)
Kompatibel zu MIFARE classic und MIFARE DESFire
Möglichkeiten zum lokalen Lastmanagement
■ Reduzierung des Ladestroms über einen externen Schaltkontakt (Downgrade-Eingang)
■ Reduzierung des Ladestroms bei ungleichmäßiger Phasenbelastung (Schieflastbegrenzung)
■ Solar-Laden durch einen vorgelagerten, externen Energiezähler
■ Einphasiges und dreiphasiges Solar-Laden für Ladeleistungen von 1,4 - 11 kW (AMTRON® Compact 2.0s 11)
Dreiphasiges Solar-Laden für Ladeleistungen von 4,2 - 22 kW (AMTRON® Compact 2.0s 22)
■ Lokaler Blackoutschutz durch einen vorgelagerten, externen Energiezähler
Möglichkeiten zur Anbindung an ein externes Energiemanagementsystem (EMS)
Über Modbus RTU
Integrierte Schutzeinrichtungen
■ Kein integrierter Fehlerstromschutzschalter
■ Kein integrierter Leitungsschutzschalter
■ DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955
■ Schaltausgang für die Ansteuerung eines externen Arbeitsstromauslösers, um im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt, welding detection) den Ladepunkt vom Netz zu trennen
3.2 Typenschild
Auf dem Typenschild befinden sich alle wichtigen Produktdaten.

text_image
MENNEKES Typ.SN: xxxxxxx.xxxxxxx xxxxxx In_A: xx A U_n: xxx V ~ f_n: xx Hz EN xxx 9 — xP+N+ 10 — IPxx 11 — XXXXX D-57399 KirchundemAbb. 1: Typenschild (Muster)
1 Hersteller
2 Typnummer.Seriennummer
3 Typbezeichnung
4 Nennstrom
5 Nennspannung
6 Nennfrequenz
7 Standard
8 Barcode
9 Polzahl
10 Schutzart
11 Verwendung
3.3 Lieferumfang

text_image
RFID ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦Abb. 2: Lieferumfang
1 Produkt
2 4 x RFID-Karten (3 x Benutzer und 1 x Master; im Auslieferungszustand sind die RFID-Karten bereits in der lokalen Whitelist angelernt)
3 6 x Membraneinführung
4 Beutel mit Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel, Verschlussstopfen)
5 Beutel mit Material zum Anschluss der Datenleitung (1 x Schirmklammer, 2 x Kabelbinder)
6 Betriebs- und Installationsanleitung
7 Zusätzliche Dokumente:
■ Beiblatt „DIP-Schalter“
■ Bohrschablone (auf Kartoneinsatz gedruckt und perforiert)
■ Stromlaufplan
■ Prüfzertifikat
Bei der Produktvariante AMTRON® Compact 2.0s 22 wird für den Anschluss der Versorgungsleitung mit einem Außendurchmesser ≥ 17 mm zusätzlich ein M25 / M32 Adapter, eine Gegenmutter und eine M32-Verschraubung beigelegt.
3.4 Produktaufbau
Außenansicht

Abb. 3: Außenansicht
1 Gehäuseoberteil
2 Ladepunktkennzeichnung nach EN 17186
3 LED-Infofeld
4 Gehäuseunterteil
5 RFID-Kartenleser
6 Ladekabel
Innenansicht

Abb. 4: Innenansicht
1 Kabeleinführungen *
2 Solar-Taster
3 Klemmen
■ 3 und 4: Downgrade-Eingang
■ 5 und 6: Schaltausgang externer Arbeitsstromauslöser
4 Klemmen zum Anschluss der Datenleitung (für Modbus RTU)
5 MCU (MENNEKES Control Unit, Steuergerät)
6 DIP-Schalter
7 Anschluss für das MENNEKES Konfigurationskabel
8 Anschlussklemmen für Spannungsversorgung
* Weitere Kabeleinführungen sind auf der Oberseite und der Unterseite angebracht.
3.5 Lademodi bei Solar-Laden
Voraussetzungen:
Das Produkt ist über Modbus RTU mit einem externen Energiezähler verbunden und korrekt konfiguriert. Der Energiezähler erfasst den überschüssigen Strom der Photovoltaik-Anlage.
„6.2.3.2 Anschluss und Konfiguration“ [▶ 28]
√ Das Solar-Laden ist aktiviert.
„6.1 Basiseinstellungen über DIP-Schalter“
[▶ 20]
√ AMTRON® Compact 2.0s 22: Das Produkt ist dreiphasig angeschlossen.
Das Produkt verfügt über 3 Lademodi (Standard Mode, Sunshine Mode, Sunshine+ Mode).
Standard Mode
Die Ladung erfolgt mit maximaler Leistung. Sollte nicht genügend überschüssige Energie zur Verfügung stehen, wird mit Netzstrom geladen.
Sunshine Mode
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Es wird ausschließlich mit Sonnenenergie geladen. Die Ladung startet, wenn ausreichend überschüssige Energie zur Verfügung steht, um das Fahrzeug mit 6 A pro Phase zu laden.
Sunshine+ Mode
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Unabhängig davon, wie viel Strom die Photovoltaik-Anlage aktuell einspeist, wird dem Fahrzeug immer der minimale Ladestrom zur Verfügung gestellt (ggf. durch Netzstrom). Der minimale Ladestrom (Standard: 6 A pro Phase) ist über das Konfigurationstool einstellbar (Elektrofachkraft erforderlich).

Detaillierte Informationen zum Sunshine und Sunshine+ Mode finden Sie im Kapitel:
„6.2.3 Solar-Laden“ [▶ 25]
3.6 LED-Infofeld
Das LED-Infofeld zeigt den Betriebszustand (z. B. Standby, Störung) des Produkts an.
Standby
| Symbol | Bedeutung |
| leuchtet | Das Produkt ist betriebsbereit. Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. |
| blinkt langsam | Es sind nicht alle Voraussetzungen für eine Ladung erfüllt, z. B.■ Die Autorisierung ist erfolgt. Es ist kein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden.■ Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Es gibt einen Grund, der den Ladevorgang verhindert (z. B. aktiver Downgrade-Eingang ist auf 0 A konfiguriert oder Befehl vom Energiemanagementsystem) |
| blinkt schnell | Es ist ein Fahrzeug mit dem Produkt verbunden. Die Autorisierung ist nicht erfolgt. |
| blinkt 1x | Die vorgehaltene RFID-Karte wurde zur Whitelist hinzugefügt (im Anlern-Modus). |
Farbe des Symbols: blau oder grün (in Abhängigkeit von der Konfiguration)
Im Betriebszustand „Standby“ kann das Produkt nach 10 Minuten in den Sleep-Modus wechseln, um den Eigenverbrauch zu reduzieren. Der Sleep-Modus ist konfigurierbar und im Auslieferungszustand aktiviert. Durch Einstecken des Ladekabels oder durch eine Autorisierung wird der Sleep-Modus beendet. Im Sleep-Modus leuchtet kein Symbol auf dem LED-Infofeld.
Ladung
| Symbol Bedeutung | |
| leuchtet Der Ladevorgang läuft. | |
| blinkt langsam | Die Betriebstemperatur ist sehr hoch. Der Ladevorgang läuft. Der Ladestrom wird reduziert, um ein Überhitzen und Abschalten des Produkts zu vermeiden. |
| blinkt schnell | Die Betriebstemperatur ist überschritten. Der Ladevorgang pausiert. |
| pulsiert | Der Ladevorgang pausiert. Es sind alle Voraussetzungen für das Laden eines Fahrzeugs erfüllt. Der Ladevorgang pausiert aufgrund einer Fahrzeugrückmeldung oder wurde vom Fahrzeug beendet. |
Farbe des Symbols: blau oder grün (in Abhängigkeit von der Konfiguration)
Sonne
| Symbol Bedeutung | |
| leuchtet Das Produkt befindet sich im „Sunshine Mode“. | |
| pulsiert Das Produkt befindet sich im „Sunshi- ne+ Mode“. | |
| blinkt Der Anlern-Modus für RFID-Karten ist aktiv (für 60 Sekunden). | |
Farbe des Symbols: weiß
Störung
Symbol Bedeutung

leuchtet Es liegt eine Störung vor, die einen La- devorgang des Fahrzeugs verhindert. Die Störung kann ausschließlich von ei- ner Elektrofachkraft behoben werden.
blinkt Es liegt eine Störung vor, die einen La- devorgang des Fahrzeugs verhindert. Die Störung kann durch erneutes Ein- stecken des Ladesteckers oder durch Abkühlen des Produkts behoben wer- den.
blinkt 1x ■ Die vorgehaltene RFID-Karte ist nicht in der Whitelist hinterlegt. Eine Autorisierung ist nicht erfolgt.
Alle RFID-Karten wurden aus der Whitelist entfernt (Master-RFID-Karte 10 Sekunden vorgehalten).
■ Die vorgehaltene RFID-Karte wurde aus der Whitelist entfernt (im Anlern-Modus).
blinkt 3x Der RFID-Kartenspeicher ist voll (max. 10 RFID-Karten).
„9 Störungsbehebung“ [▶ 39]
Farbe des Symbols: rot
4 Technische Daten
| AMTRON® Compact 2.0s 11 AMTRON® Compact 2.0s 22 | |
| Max. Ladeleistung [kW] 11 22 | |
| Nennstrom I_nA [A] 16 32 | |
| Bemessungsstrom eines Lade-punkts Mode 3 I_nC [A] | 16 32 |
| Max. Vorsicherung [A] 20 * 40 * | |
| Bedingter Bemessungskurz-schlussstrom I_cc [kA] | 1,1 1,8 |
* Zur Auslegung der max. Vorsicherung müssen die am Installationsort geltenden Vorschriften beachtet werden.
| AMTRON® Compact 2.0s 11, AMTRON® Compact 2.0s 22 | |
| Anschluss einphasig / dreiphasig | |
| Nennspannung U_N[V] AC ±10 % 230 / 400 | |
| Nennfrequenz f_N [Hz] 50 | |
| Bemessungsisolationsspannung U_i[V] 500 | |
| Bemessungsstoßspannungsfestigkeit U_imp [kV] 4 | |
| Bemessungsbelastungsfaktor RDF 1 | |
| System nach Art der Erdverbindung TN / TT (IT unter bestimmten Voraussetzungen) | |
| EMV-Einteilung A+B | |
| Schutzklasse I | |
| Schutzart | IP 44 |
| Überspannungskategorie | III |
| Schlagfestigkeit | IK10 |
| Verschmutzungsgrad | 3 |
| Aufstellung | Freiluft oder Innenraum |
| Ortsfest / Ortsveränderlich | Ortsfest |
| Verwendung (gemäß IEC 61439-7) | AEVCS |
| Äußere Bauform | Wandmontage |
| Maße H x B x T [mm] | 360,5 x 206,9 x 145,6 |
| Gewicht [kg] | 4,7 (bei Produkten mit 11 kW); 6,4 (bei Produkten mit 22 kW) |
| Standard | IEC 61851, IEC 61439-7 |
Die konkreten Normenstände, nach denen das Produkt geprüft wurde, finden Sie in der Konformitätserklärung des Produkts.
| Klemmleiste Versorgungsleitung | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 5 | |||
| Leiterwerkstoff Kupfer | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,2 10 | |||
| flexibel 0,2 10 | |||
| mit Aderendhülse 0,2 6 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] 0,8 1,6 | |||
| Anschlussklemmen Downgrade-Eingang | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Ausführung des externen Schaltkontakts Potentialfrei (NC) | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] - - | |||
| Anschlussklemmen Schaltausgang für Arbeitsstromauslöser | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 2 | |||
| Max. Schaltspannung [V] AC 230 | |||
| Max. Schaltspannung [V] DC 24 | |||
| Max. Schaltstrom [A] 1 | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] - - | |||
| Anschlussklemmen Modbus RTU | |||
| Anzahl der Anschlussklemmen 3 x 2 | |||
| Min. Max. | |||
| Klemmbereich [mm2] starr 0,5 4 | |||
| flexibel 0,5 4 | |||
| mit Aderendhülsen 0,5 2,5 | |||
| Anzugsdrehmoment [Nm] - - | |||
5 Installation
5.1 Standort auswählen
Voraussetzung(en):
√ Technische Daten und Netzdaten stimmen überein.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]
√ Zulässige Umgebungsbedingungen werden eingehalten.
√ Produkt und Ladestellplatz befinden sich, in Abhängigkeit von der Länge des verwendeten La-dekabels, in ausreichender Nähe zueinander.
√ Folgende Mindestabstände zu anderen Objekten (z. B. Wände) werden eingehalten:
■ Abstand nach links und rechts: 300 mm
■ Abstand nach oben: 300 mm
5.1.1 Zulässige Umgebungsbedingungen
GEFAHR
Explosions- und Brandgefahr
Wird das Produkt in explosionsgefährdeten Bereichen (EX-Bereich) betrieben, können sich explosive Stoffe durch Funkenbildung von Bauteilen des Produkts entzünden. Es besteht Explosions- und Brandgefahr.
Produkt nicht in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Gastankstellen) verwenden.
! ACHTUNG
Sachschaden durch ungeeignete Umgebungsbedingungen
Ungeeignete Umgebungsbedingungen können das Produkt beschädigen.
▶ Produkt vor direktem Wasserstrahl schützen.
▶ Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
▶ Auf ausreichende Belüftung des Produkts achten. Mindestabstände einhalten.
▶ Produkt von Hitzequellen fernhalten.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden.
| Zulässige Umgebungsbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Umgebungstemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
5.2 Vorarbeiten am Standort
5.2.1 Vorgelagerte Elektroinstallation

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
GEFAHR
Brandgefahr durch Überlastung
Bei ungeeigneter Auslegung der vorgelagerten Elektroinstallation (z. B. Versorgungsleitung) besteht Brandgefahr.
Vorgelagerte Elektroinstallation entsprechend der geltenden normativen Anforderungen, der technischen Daten des Produkts und der Konfiguration des Produkts auslegen.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]

Bei der Auslegung der Versorgungsleitung (Querschnitt und Leitungstyp) unbedingt die folgenden örtlichen Gegebenheiten beachten:
Verlegeart
■ Leitungslänge
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/ Datenleitung an den gewünschten Standort verlegen.
Anforderungen an die Datenleitung (z. B. zur Anbindung an einen externen Energiezähler oder an ein Energiemanagementsystem) siehe Kapitel:

„5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen“
[▶ 18]
Möglichkeiten der Montage
■ An einer Wand
■ An dem Standfuß von MENNEKES
Wandmontage:
Die Position der Versorgungsleitung muss anhand der mitgelieferten Bohrschablone oder anhand der Abbildung „Bohrmaße [mm]“ vorgesehen werden.

„5.5 Produkt an der Wand montieren“ [▶ 16]
Montage an einem Standfuß:
Dieser ist bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.

Siehe Installationsanleitung vom Standfuß
5.2.2 Schutzeinrichtungen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die folgenden Bedingungen müssen bei der Installation der Schutzeinrichtungen in der vorgelagerten Elektroinstallation erfüllt werden:
Fehlerstromschutzschalter

■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Im Produkt ist ein Differenzstromsensor zur DC-Fehlerstromüberwachung > 6 mA nach IEC 62955 integriert.
Das Produkt muss mit einem Fehlerstromschutzschalter geschützt werden. Der Fehlerstromschutzschalter muss mindestens vom Typ A sein.
Es dürfen keine weiteren Stromkreise an dem Fehlerstromschutzschalter angeschlossen werden.
Sicherung der Versorgungsleitung (z. B. Leitungsschutzschalter, NH-Sicherung)

■ Nationale Vorschriften müssen beachtet werden (z. B. IEC 60364-7-722 (in Deutschland DIN VDE 0100-722)).
■ Die Sicherung für die Versorgungsleitung muss u. a. unter Beachtung des Typenschilds, der gewünschten Ladeleistung und der Versorgungsleitung (Leitungs-länge, Querschnitt, Anzahl der Außenleiter, Selektivität) zum Produkt ausgelegt werden.
Für AMTRON® Compact 2.0s 11 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 20 A betragen (mit C-Charakteristik).
Für AMTRON® Compact 2.0s 22 gilt: Der Nennstrom der Sicherung für die Versorgungsleitung darf maximal 40 A betragen (mit C-Charakteristik).
Arbeitsstromauslöser
Prüfen, ob ein Arbeitsstromauslöser in dem Verwenderland gesetzlich vorgeschrieben ist.

„2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung“ [▶ 4]

■ Der Arbeitsstromauslöser muss neben dem Leitungsschutzschalter positioniert sein.
Der Arbeitsstromauslöser und der Leitungsschutzschalter müssen kompatibel zueinander sein.
5.3 Produkt transportieren

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäßen Transport
Kollisionen und Stöße können das Produkt beschädigen.
▶ Kollisionen und Stöße vermeiden.
▶ Produkt bis zum Aufstellort eingepackt transportieren.
▶ Eine weiche Unterlage zum Abstellen des Produkts verwenden.
5.4 Produkt öffnen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Abb. 5: Produkt öffnen
Im Auslieferungszustand ist das Gehäuseoberteil nicht verschraubt. Die Schrauben sind im Lieferumfang enthalten.
▶ Schrauben ggf. lösen.
▶ Gehäuseoberteil nach unten klappen.
5.5 Produkt an der Wand montieren

ACHTUNG
Sachschaden durch unebene Oberfläche
Durch die Montage an einer unebenen Oberfläche kann sich das Gehäuse verziehen, sodass die Schutzart nicht mehr gewährleistet ist. Es kann zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
Produkt nur an einer ebenen Oberfläche montieren.
▶ Unebene Oberflächen ggf. mit geeigneten Maßnahmen ausgleichen.

MENNEKES empfiehlt die Montage in einer ergonomisch sinnvollen Höhe in Abhängigkeit von der Körpergröße.

Das mitgelieferte Befestigungsmaterial (Schrauben, Dübel) ist ausschließlich für eine Montage auf Beton-, Ziegel- und Holzwänden geeignet.

ACHTUNG
Sachschaden durch Bohrstaub
Wenn Bohrstaub in das Produkt gelangt, kann es zu Folgeschäden an Elektronikkomponenten kommen.
▶ Darauf achten, dass kein Bohrstaub in das Produkt gelangt.
Das Produkt nicht als Bohrschablone verwenden und nicht durch das Produkt bohren.
Die Bohrlöcher mithilfe der Bohrschablone (im Lieferumfang enthalten) erstellen oder die Bohrlöcher zuerst mithilfe der Abbildung „Bohrmaße [mm]“ anzeichnen und dann erstellen. Der Durchmesser der Bohrlöcher ist abhängig von dem gewählten Befestigungsmaterial.

text_image
110 5.5 60 10.5 250 290 300 55 5.5 140Abb. 6: Bohrmaße [mm]
Benötigte Kabeleinführung an der Sollbruchstelle mit geeignetem Werkzeug herausbrechen.
▶ Passende Membraneinführung (im Lieferumfang enthalten) in die jeweilige Kabeleinführung stecken.
| Kabeleinführung Passende Membraneinführung | |
| Oberseite und Unterseite | Membraneinführung mit Zugentlastung |
| Rückseite Membraneinführungohne Zugentlastung | |
| Nur bei AMTRON®Compact 2.0s 22 und Versorgungsleitung mit einem Außendurchmesser ≥ 17 mm: Oberseite und Unterseite | ■ M25 / M32-Adapter■ Gegenmutter■ M32-VerschraubungAnzugsdrehmoment: 3 Nm |
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/ Datenleitung durch jeweils eine Kabeleinführung in das Produkt einführen.
i Innerhalb des Produkts werden ca. 30 cm Versorgungsleitung benötigt.
Produkt unter der Verwendung von Dübeln, Schrauben und Verschlussstopfen an der Wand montieren. Anzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Baustoff der Wand wählen.
! ACHTUNG
Sachschaden durch fehlende Verschlussstopfen
Werden die Schrauben im Gehäuse nicht oder nur unzureichend mit den mitgelieferten Verschlussstopfen abgedeckt, ist die angegebene Schutzklasse nicht mehr gewährleistet. Es kann zu Folgeschäden an den Elektronikkomponenten kommen.
▶ Schrauben im Gehäuse mit den mitgelieferten Verschlussstopfen abdecken.
Produkt auf feste und sichere Befestigung prüfen.
5.6 Elektrischer Anschluss

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
5.6.1 Netzformen
Das Produkt darf in einem TN / TT Netz angeschlossen werden.
Das Produkt darf nur unter folgenden Voraussetzungen in einem IT Netz angeschlossen werden:
√ Der Anschluss in einem 230 / 400 V IT Netz ist nicht erlaubt.
√ Der Anschluss in einem IT Netz mit 230 V Außenleiterspannung über einen Fehlerstromschutzschalter ist unter der Voraussetzung zulässig, dass im Fall des ersten Fehlers die maximale Berührungsspannung 50 V AC nicht übersteigt.
5.6.2 Spannungsversorgung

Abb. 7: Anschluss Spannungsversorgung
▶ Versorgungsleitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.

Beim Verlegen der Versorgungsleitung den zulässigen Biegeradius einhalten.
Einphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Klemmenbeschriftung an den Klemmen L1, N und PE anschließen.
Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]
Dreiphasiger Betrieb
Adern der Versorgungsleitung gemäß Klemmenbeschriftung an den Klemmen L1, L2, L3, N und PE anschließen.
▶ Anschlussdaten der Klemmleiste beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]
5.6.3 Arbeitsstromauslöser
Voraussetzung(en):
√ Der Arbeitsstromauslöser ist in der vorgelagerten Elektroinstallation installiert.
„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 15]

flowchart
graph LR
A["XG3"] --> B["5"]
A --> C["6"]
D["Arbeitsstromauslöser"] --> E["AC/DC"]
Abb. 8: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Arbeitsstromauslösers
▶ Leitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.
Adern an die Klemmen 5 und 6 (XG3) anschließen.
Klemme (XG3) Anschluss
5 Arbeitsstromauslöser
6 Spannungsversorgung
■ Max. 230 V AC oder max.
24 V DC
Max. 1 A
Anschlussdaten des Schaltausgangs beachten. „4 Technische Daten“ [▶ 12]

Im Fehlerfall (verschweißter Lastkontakt) wird der Arbeitsstromauslöser angesteuert und das Produkt ist vom Netz getrennt.
5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Das Produkt kann über Modbus RTU z. B. an einen externen Energiezähler oder an ein Energiemanagementsystem angebunden werden.
MENNEKES empfiehlt die Verwendung von folgenden Datenleitungen:
■ Bei einer Leitungslänge bis 40 m kann eine Netzwerkleitung (CAT-6 / CAT-7) verwendet werden. Die Verwendung einer Netzwerklei-
tung kann sinnvoll sein, um Ihre Installation für zukünftige Entwicklung vorzubereiten. Es werden nicht alle Adern benötigt.
■ PROFIBUS-Leitung
■ Für die Verlegung im Erdreich: Siemens PROFIBUS-Leitung Erdkabel 6XV1830-3FH10 (Hersteller EAN 4019169400428)
■ Für die Verlegung ohne mechanische Belastung: Siemens PROFIBUS-Leitung 6XV1830-0EH10 (Hersteller EAN 4019169400312)
Die Datenleitungen dürfen maximal 100 m lang sein.
Anschluss
Zum Anschluss der Datenleitung werden eine Schirmklammer und 2 Kabelbinder benötigt. Diese sind im Lieferumfang enthalten.

text_image
8 115 7 8 9Abb. 9: Anschluss Datenleitung [mm]
Schirmklammer anbringen:
▶ Datenleitung im Abstand von 115 mm für 8 mm abmanteln.
▶ Schirmklammer an der abgemantelten Stelle befestigen.
▶ Schirmklammer mit einem Kabelbinder am Mantel fixieren.
Datenleitung anschließen:
▶ Datenleitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.
▶ Schutzschirmung an die Klemme 9 (XG2) anschließen.
Verdrillte Aderpaare an die Klemmen 7 und 8 (XG2) anschließen.
| Klemme (XG2) Anschluss | |
| 7 | A |
| 8 | B |
| 9 GND (Erde) | |
▶ Anschlussdaten beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]
Alle Aderpaare mit einem Kabelbinder fixieren.
Die nicht verwendeten Aderpaare isolieren (Berührungsschutz).
Terminierungswiderstände an den Endpunkten der Datenleitung anbringen (optional)
Wenn leitungsbedingt keine stabile Verbindung zu den Modbus-Teilnehmern hergestellt werden kann, ist es empfehlenswert, die Datenleitung an beiden Enden mit einem 120 Ohm Widerstand zu terminieren. Durch die Terminierung werden Reflexionen reduziert und die Stabilität der Kommunikation erhöht. Die Notwendigkeit einer Terminierung ist abhängig von der Installationsumgebung (z. B. Leitungslänge, Anzahl der Modbus-Teilnehmer). Eine generelle Vorschrift zur Verwendung von Terminierungswiderständen kann daher nicht gemacht werden.
6 Inbetriebnahme
6.1 Basiseinstellungen über DIP-Schalter

Änderungen über die DIP-Schalter werden erst nach einem Neustart des Produkts wirksam.
▶ Produkt ggf. spannungsfrei schalten.
6.1.1 Produkt konfigurieren

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Im Gehäuseoberteil befinden sich zwei 8-polige DIP-Schalter, mit denen sich das Produkt konfigurieren lässt. Im Auslieferungszustand sind alle DIP-Schalter ausgeschaltet („OFF“). Das Produkt ist im Auslieferungszustand bereits einsatzbereit.

text_image
ON 1 2 3 4 5 6 7 8 ON 1 2 3 4 5 6 7 8Abb. 10: DIP-Schalter (Auslieferungszustand)
1 Bank S1
2 Bank S2
Es lassen sich folgende Funktionen über die DIP-Schalter einstellen:
Bank S1
| DIP-Schalter | Funktion |
| 1 Farbschema LED-Anzeige■ „OFF“: ■ Symbol „Standby“ = blau ■ Symbol „Ladung“ = grün■ „ON“: ■ Symbol „Standby“ = grün ■ Symbol „Ladung“ = blau | |
| 2 Schieflastbegrenzung■ „OFF“: Schieflastbegrenzung aus ■ „ON“: Schieflastbegrenzung an | |
| 3 Autorisierung■ „OFF“: Keine Autorisierung (Auto-start)■ „ON“: Autorisierung über RFID | |
| 4 Verwendung Modbus RTU■ „OFF“: Modbus RTU wird nicht verwendet■ „ON“: Modbus RTU wird verwendet | |
| 5 Master / Satellite■ „OFF“: Konfiguration als Master ■ „ON“: Konfiguration als Satellite | |
| 6 Typ des Energiezählers■ „OFF“: Siemens PAC1600 7KT1661 ■ „ON“: TQ Energy Manager EM 420 | |
| 7 Solar-Laden■ „OFF“: Solar-Laden deaktiviert ■ „ON“: Solar-Laden aktiviert | |
| 8 Ohne Funktion | |
Bank S2
| DIP-Schalter | Funktion |
| 1, 2, 3 Max. Ladestrom | |
| 4, 5 Reduzierter Ladestrom bei angesteuertem Downgrade-Eingang | |
| 6,7,8 Max. Stromstärke Hausanschluss | |
6.1.2 Maximalen Ladestrom einstellen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Über die DIP-Schalter 1, 2 und 3 auf der Bank S2 lässt sich der maximale Ladestrom des Ladepunkts einstellen.
Der max. Ladestrom kann auf 6 A, 10 A, 13 A, 16 A, 20 A, 25 A oder 32 A eingestellt werden.
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2) Max. Lade-strom [A] | ||
| 1 2 3 | ||
| OFF OFF OFF 32 | ||
| ON OFF OFF 25 | ||
| OFF ON OFF 20 | ||
| ON ON OFF 16 | ||
| OFF OFF ON 13 | ||
| ON OFF ON 10 | ||
| OFF ON ON 6 | ||
Die Einstellungen ON – ON – ON ist für die Konfiguration des max. Ladestroms ungültig (Betriebszustand „Störung“). Sind diese Einstellungen ausgewählt, kann eine neue Master-RFID-Karte angelernt werden.
„6.5.2 RFID-Karten verwalten“ [▶ 32]
Der max. Ladestrom kann auf 6 A, 10 A, 13 A oder 16 A eingestellt werden.
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2) Max. Lade-strom [A] | ||
| 1 2 3 | ||
| OFF OFF OFF 16 | ||
| ON OFF OFF 16 | ||
| OFF ON OFF 16 | ||
| ON ON OFF 16 | ||
| OFF OFF ON 13 | ||
| ON OFF ON 10 | ||
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2) Max. Lade- | |||
| 123 | strom [A] | ||
| OFF ON ON 6 | |||
Die Einstellungen ON – ON – ON ist für die Konfiguration des max. Ladestroms ungültig (Betriebszustand „Störung“). Sind diese Einstellungen ausgewählt, kann eine neue Master-RFID-Karte angelernt werden.
„6.5.2 RFID-Karten verwalten“ [▶ 32]
6.1.3 Autorisierung über RFID einrichten

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die Autorisierung erfolgt durch eine RFID-Karte und einer lokalen Whitelist. Es können bis zu 10 RFID-Karten in der Whitelist verwaltet werden. Die RFID-Karten, die im Lieferumfang enthalten sind, sind im Auslieferungszustand bereits in der Whitelist ange- lernt.
▶ DIP-Schalter 3 auf Bank 1 auf „ON“ stellen.
6.1.4 Schieflastbegrenzung einstellen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Unter Schieflast versteht man die ungleichmäßige Belastung der Phasen eines Dreiphasenwechselstromnetzes. Wird das Fahrzeug mit einer bzw. zwei Phasen geladen, muss die Schieflast vermieden werden. Beispielsweise liegt in Deutschland eine Schieflast vor, wenn die Differenz am Netzanschlusspunkt zwischen zwei Phasen größer als 20 A ist (gemäß VDE-N-AR-4100).
Gültige nationale Vorschriften beachten.
▶ DIP-Schalter 2 auf der Bank S1 auf „ON“ stellen.
→ Die Schieflast wird auf 20 A begrenzt (Standard-Einstellung).
Um die Schieflast auf einen anderen Stromwert zu begrenzen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 31]
Schieflastbegrenzung bei Anschluss eines externen Energiezählers
Bei Anschluss eines externen Energiezählers, regelt die Ladestation den Ladestrom unter Berücksichtigung aller angeschlossenen Verbraucher.
6.2 Use cases
6.2.1 Downgrade

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Sollte unter gewissen Umständen oder zu gewissen Zeiten der maximale Netzanschluss-Strom nicht zur Verfügung stehen, kann der Ladestrom über den Downgrade-Eingang reduziert werden. Der Downgrade-Eingang kann beispielsweise durch folgende Kriterien oder Steuerungssysteme angesteuert werden:
■ Stromtarif
Uhrzeit
■ Lastabwurfsteuerung
■ Manuelle Steuerung
■ Externes Lastmanagement
Zustand Schaltkontakt Zustand Downgrade
geöffnet Downgrade aktiv
geschlossen Downgrade nicht aktiv
Elektrischer Anschluss des Schaltkontakts

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Installation
Eine unsachgemäße Installation des Schaltkontakts kann zu Beschädigungen oder Funktionsstörungen des Produkts führen. Bei der Installation folgende Anforderungen beachten:
Geeignete Leitungsführung wählen, sodass Störbeeinflussungen vermieden werden.
Im Auslieferungszustand ist eine Brücke am Downgrade-Eingang eingesetzt. Diese muss zuvor herausgenommen werden.

Abb. 11: Brücke herausnehmen
Brücke herausnehmen.

text_image
XG1 12 V DC, 8 mA 3 4 Downgrade-Eingang NCAbb. 12: Prinzipschaltbild: Anschluss eines externen Schaltkontakts
▶ Schaltkontakt extern installieren.
▶ Leitung abmanteln.
▶ Adern 10 mm abisolieren.
Adern an die Klemmen 3 und 4 (XG1) anschließen.
Anschlussdaten des Downgrade-Eingangs beachten.
„4 Technische Daten“ [▶ 12]
Konfiguration
Über die DIP-Schalter 4 und 5 auf der Bank S2 lässt sich der reduzierte Ladestrom einstellen, der anliegt, wenn der Schaltkontakt am Downgrade-Eingang angesteuert wird. Der Ladestrom wird prozentual in Abhängigkeit vom eingestellten maximalen Ladestrom reduziert.
| EinstellungDIP-Schalter(Bank S2) | Prozent-satz desmax. Lade-stroms | Reduzierter Ladestrom (Beispiel: Max.Ladestrom = 10 A) | |
| 4 | 5 | ||
| OFF OFF 0 % 0 A | |||
| OFF ON 25 % 6 A * | |||
| ON OFF 50 % 6 A * | |||
| ON ON 75 % 7,5 A * | |||
* Für den Ladevorgang stehen immer mindestens 6 A zur Verfügung. Wenn der berechnete reduzierte Ladestrom kleiner als 6 A ist, wird aufgerundet.
6.2.2 Blackoutschutz

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Um eine Überlast am Gebäudeanschluss mit einem Ladepunkt zu verhindern (Blackoutschutz), ist es notwendig, die aktuellen Stromwerte aus dem Gebäudeanschluss mit einem zusätzlichen externen Energiezähler zu erfassen. Mit dem Energiezähler werden ebenfalls andere Verbraucher im Gebäude berücksichtigt. Für Hausanschlüsse mit mehr als 63 A ist Blackoutschutz nicht möglich.
6.2.2.1 Aufbau
Der externe Energiezähler kann so platziert sein, dass nur die externen Verbraucher gemessen werden oder dass der Gesamtverbrauch (externe Verbraucher und die Ladestation) gemessen wird. In den folgenden Abbildungen wird der Aufbau bei Verwendung des MENNEKES Zubehörsets 18626 (Siemens PAC1600 7KT1661 inkl. Stromwandler) gezeigt. Bei Verwendung des TQ Energy Manager EM 420 muss der Energiezähler in Reihe zur Last installiert werden.
Energiezähler misst Gesamtverbrauch (Standard-Einstellung)

flowchart
graph TD
A["Wallbox"] -->|20A max. 40A| B["Modbus Master"]
C["RCD Typ A 30 mA"] -->|min. CAT-6| B
D["Consumers"] --> E["Current transformer"]
B --> F["Modbus Satellite"]
F --> G["L1 L2 L3 N PE"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#ccf,stroke:#333
style G fill:#ccf,stroke:#333
style_H["Car"] --> I["789"]
style I --> J["PROFIBUS / min. CAT-6"]
style J --> K["Modbus Satellite"]
style K --> L["Current transformer"]
Energiezähler misst nur externe Verbraucher

flowchart
graph TD
A["Modbus Master"] --> B["Modbus Satellite"]
B --> C["Current transformer"]
C --> D["Wallbox"]
D --> E["MCB max. 20 A / max. 40 A"]
D --> F["RCD Typ A 30 mA"]
G["Consumers"] --> H["L1 L2 L3 N PE"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
6.2.2.2 Anschluss und Konfiguration
Externen Energiezähler anbinden
Das Produkt ist mit folgenden Energiezählern kompatibel:
Siemens PAC1600 7KT1661 (Der Energiezähler inkl. Stromwandler und Anleitung ist bei MENNEKES unter der Artikelnr. 18626 erhältlich.)
■ TQ Energy Manager EM 420
Externen Energiezähler in der vorgelagerten Elektroinstallation installieren.
▶ Energiezähler und Produkt durch eine Datenleitung miteinander verbinden.
„5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen“ [▶ 18]
Konfiguration
Um Blackoutschutz einzurichten, sind folgende Einstellungen durch DIP-Schalter erforderlich:
| DIP-Schalter | Erforderliche Konfiguration | Kurze Beschreibung |
| 4, Bank S1 ON Verwendung Modbus RTU | ||
| 5, Bank S1 OFF Master | ||
| 6, Bank S1 Abhängig vom Energiezähler | ■ „OFF“ = Siemens PAC1600 7KT1661■ „ON“ = TQ Energy Manager EM 420 | |
| 7, Bank S1 OFF Solar-Laden deaktiviert | ||
| 6, 7, 8; Bank S2 | Abhängig vom Hausanschluss | Max. Stromstärke Hausanschluss |
Die max. Stromstärke, die vom Hausanschluss zur Verfügung gestellt wird, kann auf 16 A, 20 A, 25 A, 32 A, 35 A, 40 A, 50 A und 63 A eingestellt werden.
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2 am Master-Ladepunkt) | Max. Stromstärke [A] | ||
| 6 7 8 | |||
| OFF OFF OFF 63 | |||
| Einstellung DIP-Schalter (Bank S2 am Master-Ladepunkt) | Max. Stromstärke [A] | ||
| 6 7 8 | |||
| ON OFF OFF 50 | |||
| OFF ON OFF 40 | |||
| ON ON OFF 35 | |||
| OFF OFF ON 32 | |||
| ON OFF ON 25 | |||
| OFF ON ON 20 | |||
| ON ON ON 16 | |||
Konfigurationstool:
Wenn der Energiezähler nur externe Verbraucher messen soll, ist zusätzlich eine Einstellung im Konfigurationstool erforderlich (Parameter „Messpunkt Zähler“).
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 31]
6.2.3 Solar-Laden

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Das Produkt verfügt über 3 Lademodi (Standard Mode, Sunshine Mode, Sunshine+ Mode).
Standard Mode
Die Ladung erfolgt mit maximaler Leistung. Sollte nicht genügend überschüssige Energie zur Verfügung stehen, wird mit Netzstrom geladen.
Sunshine Mode
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Es wird ausschließlich mit Sonnenenergie geladen. Die Ladung startet, wenn ausreichend überschüssige Energie zur Verfügung steht, um das Fahrzeug mit 6 A pro Phase zu laden.
Sunshine+ Mode
Die Ladeleistung ist abhängig von der überschüssigen Energie der Photovoltaik-Anlage. Unabhängig davon, wie viel Strom die Photovoltaik-Anlage aktuell einspeist, wird dem Fahrzeug immer der minima-le Ladestrom zur Verfügung gestellt (ggf. durch Netzstrom). Der minimale Ladestrom (Standard: 6 A pro Phase) ist über das Konfigurationstool einstell-bar (Elektrofachkraft erforderlich).
Besonderheiten bei der 11 kW Variante
Die 11 kW Variante unterstützt das einphasige und das dreiphasige Solar-Laden. Dadurch können sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen optimal genutzt werden. Außerdem kann die Ladestation dynamisch zwischen einphasigen und dreiphasigen Solar-Laden umschalten. Folgende Einstellungen sind bei der 11 kW Variante möglich (zum Ändern der Einstellung ist das Konfigurationstool erforderlich):
Einphasiges Solar-Laden (Standard-Einstellung): Im Sunshine und Sunshine+ Modus wird ausschließlich einphasig geladen. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 1,4 kW und kann auf max. 3,7 kW angehoben werden.
Dreiphasiges Solar-Laden:
Im Sunshine und Sunshine+ Modus wird ausschließlich dreiphasig geladen. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 4,2 kW und kann auf max. 11 kW angehoben werden.
■ Dynamisches Umschalten zwischen ein- und dreiphasigem Solar-Laden:
Im Sunshine und Sunshine+ Modus wird dynamisch während einer Ladung zwischen ein- und dreiphasigem Laden umgeschaltet. Die Ladung startet ab einer überschüssigen Energie von 1,4 kW und kann auf max. 11 kW angehoben werden.
Der automatische Phasenwechsel wurde nach dem Verfahren von CharlN umgesetzt. Eine Kompatibilität aller am Markt befindlichen Fahrzeuge kann seitens MENNEKES nicht sichergestellt werden. In Einzelfällen kann es zu einem Abbruch der Ladung oder zu Schäden im Fahrzeug oder an der Wallbox kommen.
i
Die Inkompatibilität kann z. B. den Kia eNiro, Hyundai Kona und Renault Zoe betreffen. Eine vollständige Liste kann nicht geführt werden, da je nach Baujahr und Softwarestand der Fahrzeuge die Kompatibilität auch innerhalb einer Baureihe variieren kann. Bitte klären Sie über Ihren Hersteller, ob diese Funktion so von Ihrem Fahrzeug unterstützt wird.
Eine Haftung für etwaige aus der Falschverwendung oder Inkompatibilität entstandene Schäden wird MENNEKES nicht übernehmen.
Besonderheiten bei der 22 kW Variante
Das Solar-Laden startet ab einer überschüssigen Energie von 4,2 kW und kann auf max. 22 kW angehoben werden.
6.2.3.1 Aufbau
Der externe Energiezähler kann so platziert sein, dass nur die externen Verbraucher gemessen werden oder dass der Gesamtverbrauch (externe Verbraucher und die Ladestation) gemessen wird. In den folgenden Abbildungen wird der Aufbau bei Verwendung des MENNEKES Zubehörsets 18626 (Siemens PAC1600 7KT1661 inkl. Stromwandler) gezeigt. Bei Verwendung des TQ Energy Manager EM 420 muss der Energiezähler in Reihe zur Last installiert werden.
Energiezähler misst Gesamtverbrauch (Standard-Einstellung)

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["Wallbox"]
C --> D["Modbus Master"]
D --> E["Current transformer"]
E --> F["Consumers"]
subgraph Inputs
G["Photovoltaic"] --> H["Inverter"]
I["Inverter"] --> J["Wallbox"]
K["Photovoltaic"] --> L["Inverter"]
M["Photovoltaic"] --> N["Wallbox"]
O["Photovoltaic"] --> P["Inverter"]
Q["Photovoltaic"] --> R["Inverter"]
S["Photovoltaic"] --> T["Inverter"]
U["Photovoltaic"] --> V["Inverter"]
W["Photovoltaic"] --> X["Inverter"]
Y["Photovoltaic"] --> Z["Inverter"]
AA["Photovoltaic"] --> AB["Inverter"]
AC["Photovoltaic"] --> AD["Inverter"]
AE["Photovoltaic"] --> AF["Inverter"]
AG["Photovoltaic"] --> AH["Inverter"]
AI["Photovoltaic"] --> AJ["Inverter"]
AK["Photovoltaic"] --> AL["Inverter"]
AM["Photovoltaic"] --> AN["Inverter"]
AO["Photovoltaic"] --> AP["Inverter"]
AQ["Photovoltaic"] --> AR["Inverter"]
AS["Photovoltaic"] --> AT["Inverter"]
AU["Photovoltaic"] --> AV["Inverter"]
AW["Photovoltaic"] --> AX["Inverter"]
AY["Photovoltaic"] --> AZ["Inverter"]
BA["Photovoltaic"] --> BB["Inverter"]
BC["Photovoltaic"] --> BD["Inverter"]
BE["Photovoltaic"] --> BF["Inverter"]
BG["Photovoltaic"] --> BH["Inverter"]
BI["Photovoltaic"] --> BJ["Inverter"]
BK["Photovoltaic"] --> BL["Inverter"]
BM["Photovoltaic"] --> BN["Inverter"]
BO["Photovoltaic"] --> BP["Inverter"]
BQ["Photovoltaic"] --> BR["Inverter"]
BS["Photovoltaic"] --> BT["Inverter"]
BU["RCD Typ A 30 mA"] --> BV["RCD Typ A 30 mA"]
BW["RCD Typ A 30 mA"] --> BX["RCD Typ A 30 mA"]
end
style Inputs fill:#f9f,stroke:#333
style Inputs fill:#ccf,stroke:#333
style Inputs fill:#cfc,stroke:#333
style Inputs fill:#fcc,stroke:#333
style Inputs fill:#cff,stroke:#333
style Inputs fill:#ffc,stroke:#333
style Inputs fill:#fcf,stroke:#333
style Inputs fill:#cff,stroke:#333
style Inputs fill:#ffc,stroke:#333
style Inputs fill:#cfc,stroke:#333
style Inputs fill:#fcc,stroke:#333
style Inputs fill:#ffc,stroke:#333
style Inputs fill:#cfc,stroke:#333
style Inputs fill:#fcc,stroke:#333
style Inputs fill:#ffc,stroke:#333
style Inputs fill:#cfc,stroke:#333
style Inputs fill:#fcc,stroke:#333
style Inputs fill:#ffc,stroke:#333
Energiezähler misst nur externe Verbraucher

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["789"]
C --> D["Modbus Master"]
D --> E["Modbus Satellite"]
E --> F["Current transformer"]
F --> G["Wallbox"]
G --> H["Car"]
I["RCD Typ A 30 mA"] --> B
J["PROFIBUS / min. CAT-6"] --> D
K["Consumers"] --> L["L1"]
K --> M["L2"]
K --> N["L3"]
K --> O["N"]
K --> P["PE"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcf,stroke:#333
style H fill:#fff,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
style M fill:#fff,stroke:#333
style N fill:#fff,stroke:#333
style O fill:#fff,stroke:#333
style P fill:#fff,stroke:#333
6.2.3.2 Anschluss und Konfiguration
Externen Energiezähler anbinden
Das Produkt ist mit folgenden Energiezählern kompatibel:
Siemens PAC1600 7KT1661 (Der Energiezähler inkl. Stromwandler und Anleitung ist bei MENNEKES unter der Artikelnr. 18626 erhältlich.)
■ TQ Energy Manager EM 420
Externen Energiezähler in der vorgelagerten Elektroinstallation installieren.
▶ Energiezähler und Produkt durch eine Datenleitung miteinander verbinden.
„5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen“ [▶ 18]
Konfiguration
Für das Solar-Laden sind folgende Einstellungen durch DIP-Schalter erforderlich:
| DIP-Schalter (Bank S1) | Erforderliche Konfiguration | Kurze Beschreibung |
| 4 ON Verwendung Mod- | bus RTU | |
| 5 OFF Master | ||
| 6 Abhängig | vom Energiezähler | ■ „OFF“ = Siemens PAC1600 7KT1661■ „ON“ = TQ Energy Manager EM 420 |
| 7 ON Solar-Laden aktiviert | ||
Konfigurationstool:
Wenn der Energiezähler nur externe Verbraucher messen soll, ist zusätzlich eine Einstellung im Konfigurationstool erforderlich (Parameter „Messpunkt Zähler“).
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 31]
Blackoutschutz:
Beim Solar-Laden ist automatisch der Blackoutschutz aktiv, daher muss zusätzlich die max. Stromstärke, die vom Hausanschluss zur Verfügung gestellt wird, über die DIP-Schalter eingestellt werden.
„6.2.2 Blackoutschutz“ [▶ 23]
Lademodus auswählen

Abb. 13: Sonnen-Taster
Durch Drücken des Sonnen-Tasters (1) wird der La-demodus nach folgendem Schema ausgewählt.

flowchart
graph LR
A["Standard Mode"] --> B["Sunshine Mode"]
B --> C["Sunshine+ Mode"]
C --> A
Abb. 14: Umschalten der Lademodi
An der LED „Sonne“ (2) kann der eingestellte Lademodus abgelesen werden:
| Zustand LED „Sonne“ Eingestellter Lademo-dus |
| Aus (leuchtet nicht) Standard Mode |
| Leuchtet Sunshine Mode |
| Pulsiert Sunshine+ Mode |
i
■ Ist das Solar-Laden nicht eingerichtet, hat der Sonnen-Taster keine Funktion.
Für die 22 kW Varianten und die 11 kW Variante mit aktivierter dynamischen Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen dem Standard Mode, dem Sunshine Mode und dem Sunshine+ Mode ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
■ Für die 11 kW Variante mit deaktivierter dynamischen Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen dem Sunshine Mode und dem Sunshine+ Mode ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Der Wechsel zwischen Standard Mode und Sunshine(+) Mode ist während einer aktiven Ladung nicht möglich. Das Fahrzeug muss vor dem Wechsel von der La-destation getrennt werden.
6.2.4 Energiemanagementsystem

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Bei Bedarf kann das Produkt über Modbus RTU an ein Energiemanagementsystem angebunden werden, um komplexe Anwendungsfälle umzusetzen. Das Produkt wird von dem Energiemanagementsystem gesteuert (Master).
i
Informationen zu den kompatiblen Energiemanagementsystemen und die Beschreibung der Modbus RTU Schnittstelle (Modbus RTU Register Tabelle) finden Sie auf unserer Homepage: https://www.chargeupyourday.de/wissen/anwendungsfaelle/kompatible-systeme-und-schnittstellen/
6.2.4.1 Aufbau

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["Wallbox"]
C --> D["Modbus Satellite"]
D --> E["PROFIBUS / min. CAT-6"]
E --> F["EMS"]
F --> G["LAN"]
G --> H["PC"]
H --> I["Consumers"]
I --> J["L1"]
I --> K["L2"]
I --> L["L3"]
I --> M["N"]
I --> N["PE"]
C --> O["MCB max. 20 A / max. 40 A"]
B --> P["RCD Typ A 30 mA"]
B --> Q["RCD Typ A 30 mA"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
style M fill:#fff,stroke:#333
style N fill:#fff,stroke:#333
6.2.4.2 Anschluss und Konfiguration
Energiemanagementsystem anbinden
▶ Energiemanagementsystem in der vorgelagerten Elektroinstallation installieren.
▶ Energiemanagementsystem und Produkt durch eine Datenleitung miteinander verbinden.
„5.7 Datenleitung (Modbus RTU) anschließen“ [▶ 18]
Konfiguration
Um ein Energiemanagementsystem über Modbus RTU einzurichten, sind folgende Einstellungen durch DIP-Schalter erforderlich:
| DIP-Schalter (Bank S1) | Einstellung Kurze Beschreibung |
| 4 ON Verwendung Mod- | bus RTU |
| 5 ON Satellite |
6.3 Produkt einschalten

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Voraussetzung(en):
√ Produkt ist korrekt installiert.
√ Produkt ist nicht beschädigt.
√ Die notwendigen Schutzeinrichtungen sind unter Beachtung der jeweiligen nationalen Vorschriften in der vorgelagerten Elektroinstallation installiert.
„5.2.2 Schutzeinrichtungen“ [▶ 15]
√ Produkt wurde nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) bei der ersten Inbetriebnahme geprüft.
„6.4 Produkt prüfen“ [▶ 31]
▶ Spannungsversorgung einschalten und prüfen.
6.4 Produkt prüfen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Bei der Erstinbetriebnahme eine Prüfung des Produkts nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0100-600 in Deutschland) durchführen.
Die Prüfung kann in Verbindung mit der MENNEKES Prüfbox und einem Prüfgerät zum normgerechten Prüfen erfolgen. Die MENNEKES Prüfbox simuliert dabei die Fahrzeugkommunikation. Prüfboxen sind bei MENNEKES als Zubehör erhältlich.
6.5 Weitere Einstellungen
6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools
Die Basiseinstellungen können über DIP-Schalter an der Ladestation vorgenommen werden. Für erweiterte Einstellungen ist das Konfigurationstool erforderlich.
Es lassen sich folgende erweiterte Konfigurationen einstellen:
■ Firmware Update durchführen
■ Standard-Einstellung (20 A) für die Schieflastbegrenzung verändern (mögliche Werte: 10 A ... 30 A)
■ Akustisches Feedback deaktivieren
Sleep-Modus (für einen reduzierten Standby-Verbrauch von ca. 1 W) deaktivieren
■ Anzahl und Phasenfolge der angeschlossenen Phasen angeben
■ Unter-/Überspannungserkennung für die angeschlossenen Phasen aktivieren sowie die jeweiligen Grenzwerte einstellen
■ Einstellungen importieren und exportieren
Nur bei AMTRON® Compact 2.0s 11: Phasenanzahl für das Solar-Laden einstellen (einphasig (Standard), dreiphasig, dynamische Phasenumschaltung)
■ Messpunkt des Energiezählers für Blackoutschutz und Solar-Laden festlegen (Standard: Energiezähler misst externe Verbraucher und Ladestation (Gesamtverbrauch))
■ Minimalen Ladestrom im Sunshine+ Mode verändern (Standard: 6 A)
■ RFID-Karten verwalten
■ Wake-Up Funktion („Aufwecken“ des Fahrzeugs, damit eine Ladung fortgesetzt werden kann) deaktivieren
Des Weiteren werden im Konfigurationstool die aktuellen Betriebswerte angezeigt und die eingestellten DIP-Schalter erläutert. Sollte eine Störung ein- treten, bietet das Konfigurationstool Hilfestellungen zur Behebung (Störungsmeldung, Log-Datei).
i
Um das Konfigurationstool nutzen zu können, ist das MENNEKES Konfigurationskabel erforderlich. Auf unserer Homepage unter „Produkte“ > „Zubehör“ finden Sie das MENNEKES Konfigurationskabel (Bestellnummer 18625). Des Weiteren können Sie dort das Konfigurationstool inkl. Anleitung herunterladen.
Informationen zur Installation und Verwendung sind in der Anleitung des Konfigurationstools beschrieben.
Anleitung des Konfigurationstools beachten.
Aufbau

text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschlossene Platzes U Grenzwert Schiefast 10 A Feedback Button Ein Stegendus Ein Bestetsendus Freigabenzung Insgesstigd Unter-Überspannungskennung Ein Grenzwert Unterspannungskennung 100 V Grenzwert Überspannungskennung 250 V To gännt 8 ausgegebiete Änderungen. Bestimvengaben Rückungen ümsamt Auflösungen daimenzenAbb. 15: Aufbau des Konfigurationstools (Beispiel)
1 Schaltfläche zum Auswählen der Sprache
2 Verbindungsstatus
3 Menü
4 Tooltip mit weiteren Informationen
5 Parameter
6 Einstellung / Status
7 Schaltflächen zum Speichern und Verwerfen der geänderten Einstellungen sowie zum Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
6.5.2 RFID-Karten verwalten
√ Voraussetzung: Es ist kein Ladevorgang aktiv.
RFID-Karte(n) zur Whitelist hinzufügen oder entfernen
Durch die Master-RFID-Karte können neue RFID-Karten zu der internen Whitelist hinzugefügt oder entfernt werden.
▶ Master-RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser halten, um den Anlern-Modus zu aktivieren.
→ Die LED „Sonne“ blinkt.
RFID-Karten vor den RFID-Kartenleser halten.
Wenn die RFID-Karte noch nicht in der Whitelist hinterlegt ist, wird sie zur Whitelist hinzugefügt und die LED „Standby“ blinkt einmal.
Wenn die RFID-Karte bereits in der Whitelist hinterlegt ist, wird sie aus der Whitelist entfernt und die LED „Störung“ blinkt einmal.
Wenn bereits 10 RFID-Karten in der Whitelist eingetragen sind, ist die Whitelist voll und die LED „Störung“ blinkt dreimal.

Nach 60 Sekunden wird der Anlern-Modbus beendet und die LED „Sonne“ kehrt in den eingestellten Zustand zurück.
■ Mit der Master-RFID-Karte können keine Ladevorgänge autorisiert werden.
Master-RFID-Karte anlernen

Die DIP-Schalter 1, 2 und 3 auf Bank S2 werden hauptsächlich zum Einstellen des maximalen Ladestroms benötigt.
Ausnahme: Wenn diese drei DIP-Schalter auf „ON“ gestellt sind, kann eine neue Master-RFID-Karte angelernt werden. Das Produkt geht in den Betriebszustand „Störung“.
▶ Produkt spannungsfrei schalten.
DIP-Schalter 1, 2 und 3 auf Bank S2 auf „ON“ stellen.
▶ Produkt einschalten.
▶ Neue Master-RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser halten.
▶ Produkt spannungsfrei schalten.
Über die DIP-Schalter 1, 2 und 3 auf Bank S2 wieder den gewünschten max. Ladestrom einstellen.
▶ Produkt einschalten.
Alle angelernten RFID-Karten aus der Whitelist löschen
▶ Master-RFID-Karte 10 Sekunden vor den RFID-Kartenleser halten.
Alle angelernten RFID-Karten werden aus der Whitelist gelöscht und die LED „Störung“ blinkt einmal auf.
→ Die Master-RFID-Karte wird nicht gelöscht.
Interne Whitelist über Konfigurationstool verwalten
Alternativ kann die interne Whitelist über das Konfigurationstool verwaltet werden.
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 31]
6.6 Produkt schließen

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

ACHTUNG
Sachschaden durch gequetschte Bauteile oder Kabel
Durch gequetschte Bauteile oder Kabel kann es zu Beschädigungen und Fehlfunktionen kommen.
Beim Schließen des Produkts darauf achten, dass keine Bauteile oder Kabel gequetscht werden.
▶ Bauteile oder Kabel ggf. fixieren.

text_image
MENHECOS B C WDC WDC WDCAbb. 16: Produkt schließen
▶ Gehäuseoberteil nach oben klappen.
▶ Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil verschrauben. Anzugsdrehmoment: 1,2 Nm.
7 Bedienung
7.1 Autorisieren
▶ Autorisieren (in Abhängigkeit von der Konfiguration).
Es gibt folgende Möglichkeiten zur Autorisierung:
Keine Autorisierung (Autostart)
Alle Benutzer können laden.
Autorisierung durch RFID
Benutzer, deren RFID-Karte in der Whitelist eingetragen sind, können laden.
▶ Die RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser halten.

Wird die Ladung innerhalb von 5 Minuten nicht gestartet, wird die Autorisierung zurückgesetzt und das Produkt wechselt in den Standby-Zustand. Die Autorisierung muss erneut erfolgen.
7.2 Fahrzeug laden

WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unzulässige Hilfsmittel
Werden beim Ladevorgang unzulässige Hilfsmittel (z. B. Adapterstecker, Verlängerungskabel) verwendet, besteht die Gefahr von Stromschlag oder Kabelbrand.
Ausschließlich das für Fahrzeug und Produkt vorgesehene Ladekabel verwenden.
Voraussetzung(en):
√ Die Autorisierung ist erfolgt (falls erforderlich).
√ Fahrzeug und Ladekabel sind für eine Ladung nach Mode 3 geeignet.
▶ Ladekabel vollständig abwickeln.
▶ Ladekabel mit dem Fahrzeug verbinden.
Lademodus auswählen

„3.5 Lademodi bei Solar-Laden“ [▶ 9]

Abb. 17: Sonnen-Taster
Durch Drücken des Sonnen-Tasters (1) wird der La-demodus nach folgendem Schema ausgewählt.

flowchart
graph LR
A["Standard Mode"] --> B["Sunshine Mode"]
B --> C["Sunshine+ Mode"]
C --> D["Return to Standard"]
Abb. 18: Umschalten der Lademodi
An der LED „Sonne“ (2) kann der eingestellte Lademodus abgelesen werden:
| Zustand LED „Sonne“ Eingestellter Lademo-dus |
| Aus (leuchtet nicht) Standard Mode |
| Leuchtet Sunshine Mode |
| Pulsiert Sunshine+ Mode |
i
■ Ist das Solar-Laden nicht eingerichtet, hat der Sonnen-Taster keine Funktion.
Für die 22 kW Varianten und die 11 kW Variante mit aktivierter dynamischen Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen dem Standard Mode, dem Sunshine Mode und dem Sunshine+ Mode ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
■ Für die 11 kW Variante mit deaktivierter dynamischen Phasenumschaltung gilt:
Der Wechsel zwischen dem Sunshine Mode und dem Sunshine+ Mode ist immer (auch während einer aktiven Ladung) möglich.
Der Wechsel zwischen Standard Mode und Sunshine(+) Mode ist während einer aktiven Ladung nicht möglich. Das Fahrzeug muss vor dem Wechsel von der La-destation getrennt werden.
Ladevorgang startet nicht
Wenn der Ladevorgang nicht startet, kann z. B. die Kommunikation zwischen dem Ladepunkt und dem Fahrzeug gestört sein.
▶ Ladestecker und Ladesteckdose auf Fremdkörper prüfen und ggf. entfernen.
Ladekabel ggf. von Elektrofachkraft austauschen lassen.
Ladevorgang beenden

ACHTUNG
Sachschaden durch Zugspannung
Zugspannung am Kabel kann zu Kabelbrüchen und anderen Beschädigungen führen.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ausstecken.
▶ Ladevorgang am Fahrzeug oder durch Vorhalten der RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser beenden.
Ladekabel am Ladestecker aus der Ladesteck-dose ausstecken.
▶ Schutzkappe auf den Ladestecker stecken.
▶ Ladekabel knickfrei aufhängen.
8 Instandhaltung
8.1 Wartung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch beschädigtes Produkt
Bei Verwendung eines beschädigten Produkts können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
▶ Beschädigtes Produkt nicht verwenden.
▶ Beschädigtes Produkt kennzeichnen, sodass dieses nicht von anderen Personen verwendet wird.
Schäden unverzüglich von einer Elektrofachkraft beseitigen lassen.
Produkt ggf. von einer Elektrofachkraft außer Betrieb nehmen lassen.
Produkt täglich bzw. bei jeder Ladung auf Betriebsbereitschaft und äußere Schäden prüfen.
Beispiele für Schäden:
■ Defektes Gehäuse
■ Defekte oder fehlende Bauteile
■ Unlesbare oder fehlende Sicherheitsaufkleber

Ein Wartungsvertrag mit einem zuständigen Servicepartner stellt eine regelmäßige Wartung sicher.
Wartungsintervalle

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Die Wartungsintervalle unter Berücksichtigung von folgenden Aspekten wählen:
■ Alter und Zustand des Produkts
■ Umgebungseinflüsse
Beanspruchung
■ Letzte Prüfprotokolle
Die Wartung mindestens in den folgenden Intervallen durchführen.
Halbjährlich:
| Bauteil Wartungsarbeit | |
| Gehäuse außen | ► Sichtprüfung auf Mängel und Beschädigungen durchführen.► Produkt auf Sauberkeit kontrollieren und ggf. reinigen. |
| Gehäuse innen | ► Produkt auf Fremdkörper kontrollieren und Fremdkörper ggf. entfernen.► Sichtprüfung auf Trockenheit durchführen, ggf. Fremdkörper aus der Dichtung entfernen und Produkt trockenlegen. Ggf. Funktionsprüfung durchführen.► Befestigung an der Wand bzw. an dem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) kontrollieren und ggf. die Schrauben nachziehen. |
| Schutzeinrichtungen | ► Sichtprüfung auf Schäden durchführen. |
| LED-Info-feld | ► LED-Infofeld auf Funktion und Les barkeit kontrollieren. |
| Ladekabel | ► Ladekabel auf Schäden (z. B. Knicke, Risse) kontrollieren.► Ladekabel auf Sauberkeit und Fremdkörper kontrollieren, ggf. reinigen und Fremdkörper entfernen. |
Jährlich:
| Bauteil Wartungsarbeit | |
| Anschlussklemmen | ► Anschlussklemmen der Versorgungsleitung kontrollieren und ggf. nachziehen. |
Bauteil Wartungsarbeit
Elektrische An- lage
▶ Besichtigung der elektrischen Anlage nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0105-100 in Deutschland).
Wiederholung der Messungen und Prüfungen nach IEC 60364-6 sowie den entsprechenden gültigen nationalen Vorschriften (z. B. DIN VDE 0105-100 in Deutschland).
Funktionsprüfung und Lade-simulation (z. B. mit einer MENNEKES Prüfbox und einem Prüfgerät zum normgerechten Prüfen) durchführen.
▶ Schäden am Produkt ordnungsgemäß beseitigen.
▶ Wartung dokumentieren.
Das Wartungsprotokoll von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren / Infomaterial“ > „Dokumente für Installateure“.
8.2 Reinigung

GEFAHR
Stromschlaggefahr durch unsachgemäße Reinigung
Das Produkt enthält elektrische Bauteile, die unter hoher Spannung stehen. Bei unsachgemäßer Reinigung können Personen durch einen Stromschlag schwer verletzt oder getötet werden.
Das Gehäuse ausschließlich von außen reinigen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.

ACHTUNG
Sachschaden durch unsachgemäße Reinigung
Durch eine unsachgemäße Reinigung kann ein Sachschaden am Gehäuse entstehen.
Das Gehäuse mit einem trockenen Tuch oder mit einem Tuch, das leicht mit Wasser oder mit Spiritus (94 % Vol.) befeuchtet ist, abwischen.
▶ Kein fließendes Wasser verwenden.
Keine Hochdruckreinigungsgeräte verwenden.
8.3 Firmware Update

Die aktuelle Firmware können Sie auf unserer Homepage unter „Service“ herunterladen.
Um ein Firmware Update durchzuführen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurationstools“ [▶ 31]
9 Störungsbehebung
Tritt eine Störung auf, leuchtet bzw. blinkt das Symbol „Störung“ auf dem LED-Infofeld. Für einen weiteren Betrieb muss die Störung behoben werden.
Symbol „Störung“ blinkt
Wenn das Symbol „Störung“ blinkt, kann die Störung vom Benutzer / Betreiber behoben werden.
Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Fehler beim Ladevorgang
■ Betriebstemperatur zu hoch
Es liegt eine Unterspannung oder Überspannung vor
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
▶ Ladevorgang beenden und Ladekabel ausstecken.
Ggf. warten bis das Produkt abgekühlt ist oder keine Unter-/ bzw. Überspannung mehr vorliegt.
▶ Ladekabel erneut einstecken und Ladevorgang starten.

Konnte die Störung nicht behoben werden, wenden Sie sich an Ihren zuständigen Servicepartner.
„1.1 Kontakt“ [▶ 2]
Symbol „Störung“ leuchtet
Wenn das Symbol „Störung“ leuchtet, kann die Störung nur von einer Elektrofachkraft behoben werden.

Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Mögliche Störungen sind z. B.:
■ Selbsttest der Elektronik fehlgeschlagen
■ Selbsttest der DC-Fehlerstromüberwachung fehlgeschlagen
■ Verschweißter Lastkontakt (welding detection)

Um eine Diagnose der Störung einzusehen und Log-Dateien herunterzuladen, ist das Konfigurationstool erforderlich.
„6.5.1 Beschreibung des Konfigurations-tools“ [▶ 31]
Zur Störungsbehebung folgende Reihenfolge beachten:
Produkt für 3 Minuten spannungsfrei schalten und erneut starten.
Prüfen, ob ein Firmware Update (auf unserer Homepage unter „Service“) verfügbar ist und dieses ggf. über das Konfigurationstool aufspielen.
▶ Diagnose der Störung im Konfigurationstool auslesen und Störung beseitigen.

Auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren“ > „Dokumente für Installateure“ finden Sie ein Dokument zur Störungsbehebung. Dort sind die Störungsmeldungen, mögliche Ursachen und Lösungsansätze beschrieben.
Störung dokumentieren. Das Störungsprotokoll von MENNEKES finden Sie auf unserer Homepage unter „Service“ > „Broschüren“ > „Dokumente für Installateure“.
9.1 Ersatzteile
Sind für die Störungsbehebung Ersatzteile notwendig, müssen diese vorab auf Baugleichheit überprüft werden.
Ausschließlich originale Ersatzteile verwenden, die von MENNEKES bereitgestellt und / oder freigegeben sind.
Siehe Installationsanleitung des Ersatzteils
10 Außerbetriebnahme

Die Tätigkeiten in diesem Kapitel dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Versorgungsleitung spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
▶ Produkt öffnen.
„5.4 Produkt öffnen“ [▶ 16]
Versorgungsleitung und ggf. Steuer-/Datenleitung abklemmen.
Produkt von der Wand bzw. von dem Standsystem von MENNEKES (z. B. Standfuß) lösen.
Versorgungleitung und ggf. Steuer- / Datenleitung aus dem Gehäuse führen.
▶ Produkt schließen.
„6.6 Produkt schließen“ [▶ 33]
10.1 Lagerung
Die ordnungsgemäße Lagerung kann die Betriebsfähigkeit des Produkts positiv beeinflussen und erhalten.
▶ Produkt vor dem Lagern reinigen.
Produkt in Originalverpackung oder mit geeigneten Packstoffen sauber und trocken lagern.
Zulässige Lagerbedingungen beachten.
| Zulässige Lagerbedingungen | ||
| Min. Max. | ||
| Lagertemperatur [°C] -30 +50 | ||
| Durchschnittstemperatur in 24 Stunden [°C] | +35 | |
| Höhenlage [m ü. NN] 2.000 | ||
| Relative Luftfeuchte (nicht kondensierend) [%] | 95 | |
10.2 Entsorgung
Die nationalen gesetzlichen Bestimmungen des Verwenderlands zur Entsorgung und zum Umweltschutz beachten.
▶ Verpackung sortenrein entsorgen.

Das Produkt darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Rückgabemöglichkeiten für private Haushalte
Das Produkt kann bei den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den Rücknahmestellen, die gemäß der Richtlinie 2012/19/EU eingerichtet wurden, unentgeltlich abgegeben werden.
Rückgabemöglichkeiten für Gewerbe
Details zur gewerblichen Entsorgung bekommen Sie auf Anfrage von MENNEKES.
„1.1 Kontakt“ [▶ 2]
Personenbezogene Daten / Datenschutz
Auf dem Produkt sind ggf. personenbezogene Daten gespeichert. Der Endnutzer ist für das Löschen der Daten selbst verantwortlich.
Table of contents
1 About this document.... 2
1.1 Contact.... 2
1.2 Warning notices 2
1.3 Symbols used .... 2
√ This symbol is used to point out a requirement.
This symbol is used to point out a call for action.
→ This symbol is used to point out a result.
■ This symbol indicates a listing.
Das Symbol verweist auf ein anderes Dokument oder auf eine andere Textstelle in diesem Dokument.
2 For your safety
2.1 Target groups
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Buch English 3 4 5 Einstellungen setzen Aingeschussene Plasen 11 Grenwert Schiefast 10.4 Feedback Buzzer Ein Sleepnodus Ein Bestleistmoduo Freigatentragung Inputstignd Unter-/Überspannungskernung Ein Grenwert Unterspannungskernung 185 V Grenwert Überspannungskernung 250 V In glit 2 angesetzerte Aufwendungen, Verbindungen, Rechnungsrechnungen, Rechnungs-BeizahlungenFig. 15: Configuration tool setup (example)
1 Language selection button
2 Connection status
3 Menu
4 Tool tip with more information
5 Parameter
6 Setting / status
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 English 345 Einstellungen setzen Aingeschlossene Plazien L1 Grenzwert Scherkauf 10 A Fenßkock Rizen Ein Begyriodus Ein Erstiefendus Fentgabetragang Impulsigat Unter-/Überspannungskernung Ein Grenzwert Unterspannungskernung 185 V Grenzwert Überspannungskernung 252 V to glit 8 angeprüchte Änderungen. Inkonsstellungen, Änderungsverwerten, Aufwendungsstätigkeittext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 2 3 4 5 Einstellungen setzen • Angeschöpene Plauen LT • Grenzwert Scherkaat 10 A • Feedback Buszen Ein • Stegsnodus Ein • Besitzendus Frembetragung Impulsigur • Unter-/Unterspannungskernung Ein • Grenzwert Unterspannungskernung 185 V • Grenzwert Überspannungskernung 250 V To gibt 0 eingespeicherte Änderungen. Inkonsstellungen Rückungsmoden Antsagenstehaltentext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschäuserer Platzes Ein Grenwert Scherkauf 10 A En Entwicklung zuzen Ein Despanodus Ein Entrisiklaus Förgabengang Impulsigul Unter Vörspannungskernung Ein Grenwert Unterspannungskernung 185 V Grenwert Überspannungskernung 250 V In glt 9 ausgegebiete Änderungen. Wertstellungen Aufwandte kreditinbar Aufnahme Steuheren4 Technische gegevens 11
5 Installatie 13
10 Beschermingsklasse
11 Toepassing
3.3 Leveringsomvang

text_image
RFID 1 2 3 4 5 6 7 2 MON80004 Technische gegevens
"4 Technische gegevens" [▶ 11]

"4 Technische gegevens" [▶ 11]
5.6.3 Arbeidsstroomactiveringsschakelaar
Voorwaarde(n):
"4 Technische gegevens" [▶ 11]
Configuratie
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 2 English 345 Einstellungen setzen • Angeschlossene Plazier LT • Grenzwert Sökerlast 10 A • Feedback Butter Ein • Regenlobus Ein • Residionaldus Freitagbetragung Impubigul • Unter-/Überpassungenkenzung Ein • Grenzwert Unterspassungenkenzung 185 V • Grenzwert Überspassungenkenzung 290 V 7 to gelt 0 ausgeführte Anderungen. Inkursverträgen, Aufgaben erweite, Aufwendungsbednet3.4 Produktkonstruktion 6
3.4 Produktkonstruktion
Utsidan

Fig. 10: DIP-brytare (leveranstillständ)
1 Bank S1
2 Bank S2
Tillständ brytarkontakt Tillständ Downgrade
Fig. 11: Ta ut bygeln
Ta ut bygeln.

text_image
XG1 12 V DC, 8 mA 3 4 Downgrade-ingång NC6.2.2.1 Konstruktion
6.2.3.1 Konstruktion
6.2.4.1 Konstruktion

flowchart
graph TD
A["Photovoltaic"] --> B["Inverter"]
B --> C["Wallbox"]
C --> D["Modbus Satellite"]
D --> E["PROFIBUS / min. CAT-6"]
E --> F["EMS"]
F --> G["LAN"]
G --> H["PC"]
H --> I["Consumers"]
I --> J["L1"]
I --> K["L2"]
I --> L["L3"]
I --> M["N"]
I --> N["PE"]
C --> O["MCB max. 20 A / max. 40 A"]
B --> P["RCD Typ A 30 mA"]
B --> Q["RCD Typ A 30 mA"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fcc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#fff,stroke:#333
style J fill:#fff,stroke:#333
style K fill:#fff,stroke:#333
style L fill:#fff,stroke:#333
style M fill:#fff,stroke:#333
style N fill:#fff,stroke:#333
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch Inglein 345 Einstellungen setzen Ausgeschäuserer Plages Ein Grenwert Scherkauf 19,4 FenRück Rassen Ein Begesnodus Ein Betriebendus Frigabengang Impulsogel Umpf-Vöbergpansparksenkung Ein Grenwert Unterspansparksenkung 185 V Grenwert Überspansparkskurswasp 236 V to gibt 0 angespezicherte Änderungen. Verbindlichkeiten Beilungsverwerten Anpassige Veränderungtext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungsstatus: AMTRON Compact 2.0.11 C2 Innych English 3 4 5 Einstellungen setzen Angeschäste Platen U Grenwert Sirkelfalt 10 A Feedback Buszen Ein Begroprodus Ein Betriebsmodus Frigabetragung Impulsignal Unter-/Überspannungskernung Ein Grenwert Unzerspannungskernung 185 V Grenwert Überspannungskernung 250 V to plan it ausgegebene Änderungen. Wohnstoffungen Änderungen steuher Änderungen dritten5.6.3. Söntkioldó 17
text_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungsstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Deutsch English 3 4 5 Einstellungen setzen Angezahlnahme Phases: LT 4 Ümwert Schneffost 16 A Feedback Buzzer Eh Sweymodus: Eh Lettsteimodus Frügbewinigung: Impulsigual Umer-/Überpassungserkennung: Eh Grenzwert Unterspassungserkennung: 185 V Grenzwert Überspassungserkennung: 250 V To gibt 8 angewichtete Änderungen. We Kreditanlagen Aktienungsvermögen Aktienges Vermöhentext_image
MENNEKES MY POWER CONNECTION 1 Deutsch Verbindungstatus: AMTRON Compact 2.0 11 C2 Bench English 3 4 5 Einstellungen setzen Aingeschussene Plasen 11 Grenwert Schiefast 10.4 Feedback Buzzer Ein Sleepnodus Ein Bestleistmodus Frigatentragung Impulsignd Unter-/Überspannungskennung Ein Grenwert Unterspannungskennung 185 V Grenwert Überspannungskennung 250 V In glit 2 angesetzerte Aufwendungen. Verbindungen Indesondere Reuziert Volumbus/StandoverSL
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